Buchbesprechung
Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist konservativ gesonnen
Das Scheitern der progressiven Utopien und der liberalistischen Gesellschaftsmodelle zwingt zu einer Auseinandersetzung mit dem konservativen Denken.
Cover des Buches "Konservatives Denken im Kontext der Moderne"
Cover des Buches „Konservatives Denken im Kontext der Moderne“
(kreuz.net) Die CDU hat sich widerstandslos in das Antifa-Bündnis im „Kampf gegen Rechts“ einbinden lassen.

Die arglose Naivität, mit der dies diskussionslos über die Bühne ging, mag hier unerwähnt bleiben, aber die Folgen für die CDU melden sich nun schmerzhaft zu Wort.

Jetzt wird deutlich, daß es von Anfang an nicht um diese lächerliche Splittergruppe von ungefähr 3.500 extremen Rechten ging, sondern um die völlige Entchristlichung der CDU.

Günter Rohrmoser
Günter Rohrmoser
Daß neben den Linksextremisten auch die Rechtsextremisten im rechtsstaatlichen Zaum gehalten werden müssen, ist unbestritten, aber mit wem sich die CDU zu diesem löblichen Tun eingelassen hat, hat vernichtende Konsequenzen.

Nach Umfragen fällt die CDU in die Grube, welche die Antifa ihr gegraben hat, weil Christen und Konservative in der Bundesrepublik kaum noch Gründe erkennen können, warum sie die CDU wählen sollten.

Nach der kampflosen Kapitulation der CDU meldet sich der Stuttgarter Sozialphilosoph Günter Rohrmoser mit seinem neuesten Werk „Konservatives Denken im Kontext der Moderne“ zu Wort.

In der Rückführung des konservativen Denkens auf seine tiefsten Wurzeln im Christentum und in der Demokratie macht Rohrmoser deutlich, daß die Restaurationsbewegung der „Konservativen Revolution“ der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts zu kurz greift.

Damit nimmt Rohrmoser den Hauptvorbehalt progressiven Denkens, daß der Konservativismus von Rechts instrumentalisierbar sei, auf und entkräftet ihn.

Rohrmoser, arbeitet gegenüber einem einseitigen Progressismus die überlegene Prognose- und Urteilskraft des konservativen Gedankens heraus. Damit wird wirklicher Fortschritt von bloßer Veränderung unterschieden.

Wie in keinem anderen Werk seines unermüdlichen Schaffens wird deutlich, daß Rohrmoser nicht nur Anwalt unseres großen Geisteserbes, sondern auch Verteidiger der Moderne ist, die er in einen heilsgeschichtlichen Zusammenhang stellt.

Es geht dabei nicht um Nostalgie oder gar um die Erneuerung des Erbes der sogenannten „Konservativen Revolution“ der 20er Jahre, woran heute viele denken, wenn von konservativ die Rede ist.

Es geht vielmehr um Ausprägungen des konservativen Gedankens, die sich dem Härtetest der Moderne ausgesetzt haben und in ihrer analytischen und prognostischen Kraft, den sogenannten linken Positionen überlegen sind.

Während die linken Utopien im Dämmern der Vergangenheit verschwinden, erfüllen sich die Geschichtsprognosen konservativer Herkunft in einem beklemmenden Ausmaß.

Es stellt sich die Frage: Was hat konservatives Denken zu diesem prognostischen Erfassen zukünftiger, heute gegenwärtiger Prozesse befähigt? Was könnten wir, ja müßten wir heute aus ihnen lernen?

In exemplarischen Fällen behandelt diese Untersuchung unter anderem das Denken des französischen Politikers Alexis de Tocquevilles († 1859), der sich um eine Versöhnung von Demokratie und Christentum bemüht hatte.

Der spanische Diplomat Juan Donoso Cortés († 1853) entwickelt bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts, die apokalyptische Perspektive, die sich mit dem Fortgang der Moderne verbindet und uns heute in einem bedrängenden Ausmaße erreicht.

Das Buch interpretiert auch das Denken des deutschen Philosophen Carl Schmitt († 1985), nicht um die unübersehbare Schmitt-Literatur zu erweitern, sondern um den Zusammenhang nachzuweisen, der zwischen dem theologisch begründeten Denken und dem staatstheoretischen und politischen Denken Schmitts besteht.

Schließlich wird die Philosophie Arnold Gehlens († 1976) beigezogen, der seinen Konservativismus aus anthropologischen Motiven entwickelt hat.

Vor einiger Zeit erklärte ein bekannter Wahlforscher, daß die überwiegende Mehrheit der Deutschen konservativ gesonnen sei. Er fügte zugleich hinzu, daß die CDU aber über keine Deutung dieser Wirklichkeit verfüge.

Dieser Mann hat recht.

Neuerscheinung – September 2006:
Günter Rohrmoser:
Konservatives Denken im Kontext der Moderne
325 Seiten, gebunden
Gesellschaft für Kulturwissenschaft, Bietigheim-Baden
ISBN 3-930218-36-4 (Euro 22,75)
      
107 Lesermeinungen
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#107   Jörg Guttenberger, Köln   23:34:07 | Dienstag, 7. November 2006
Leverkuehn: Sozialismus
Die praktische Verwirklichung von demokratischem Sozualismus ist völlig ausgeschlossen, weil Demokratie Freiheit bedeutet, Sozialismus hingegen als Ideologie Unfreiheit, also ist demokratischer Sozialismus Quadratur des Kreises. Daran ändert auch nichts die Vertretung dieser Idee durch Einzelne einschließlich der Gastfreundschaft von Böll gegenüber Solchenyzin.
Inwieweit sich das System in China auf Dauer halten läßt, ist noch völlig offen. In den Entwicklungsländern dauert die Enwcklung verständlicherweise länger. In Japan passen sich die wirtschaftlichen Verhältnisse an de europäischen an, allererdings handelt es sich hier um kein Entwicklungsland.
In den osteuropäischen Ländern gibt es sicher jetzt freie Gewerkschaften. Die vor dem Umbruch vorhandenen Gewerkschaften haben sich entweder emanuzipiert oder sind zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.
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#106   Adrian Leverkuehn   01:40:52 | Dienstag, 7. November 2006
@ Alex
Die junge Dame ist heute 19 und ob Sie mir das glauben oder nicht ist mir schnurzpiepegal. Ich wußte auch nicht, daß es so ne Sensation ist, ne Jüdin als Freundin zu haben. Muß ich da jetzt stolz sein auf mich?
Ich hab das erzählt, weil ich mal wieder ein bißchen zu viel gebechert hatte und da passiert sowas eben. Eine Weinliebhaberin wie Sie müßte das doch wissen!
Ich wüßte nicht wann ich jemals einen Araber verunglimpft haben sollte!
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#105   Hypatia   01:36:04 | Dienstag, 7. November 2006
@ Adrian
Sie tun nichts anderes, als Araber zu verunglimpfen. Die imaginäre Freundin, von der Sie uns berichteten, gab es ja auch nicht wirklich.Oder hat Sie doch die Angst gepackt, als Sie behaupteten, seit 6 Jahren liiert zu sein, obwohl die junge Dame heute gerade einmal 18 wäret? Alles kalter Kaffee, den kein Mensch Ihnen abkauft.
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#104   Adrian Leverkuehn   01:29:39 | Dienstag, 7. November 2006
@ Alex
Ich habe keine Araber verunglimpft!
Ob Sie Call Boys benötigen weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht!
Warum sollte ich den Mantel des Schweigens über meine Freundin breiten?
Finden Sie daß eine Jüdin eine (Blut)schande ist oder was?
Sie sollten sich was schämen!
Falls Sie das überhaupt können!
So long! Baby!
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#103   Hypatia   01:23:39 | Dienstag, 7. November 2006
@ Adrian
Ich brauche keine Callboys, das ist schon mal eine unverschämte Unterstellung Ihrerseits. Sie hingegen brüsteten sich in der Vergangenheit mit einer jungen jüdischen Geliebten, über die man den Mantel des Schweigens breiten sollte, hätte sie denn wirklich existiert. Sie haben arabische Männer verumglimpft und somit auch meinen Mann. Was erwarten Sie noch von mir?
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#102   Adrian Leverkuehn   01:15:19 | Dienstag, 7. November 2006
@ Alex
Was haben Sie denn für Vorstellungen von meinem Leben?
Ich höre…?!
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#101   Hypatia   01:09:13 | Dienstag, 7. November 2006
@ Adrian
Ich klinge nur sehr ungern wie Ihre Erziehungsberechtigte, aber im Gegensatz zu Ihnen verläuft mein Leben doch in sehr bürgerlichen Bahnen.
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#100   Adrian Leverkuehn   01:06:17 | Dienstag, 7. November 2006
@ Alexandra
Der Mikro- wie der Makrokosmos sind sehr sensible Entitäten, dessen sollten wir uns bewußt sein.
Das klingt als hätten Sie vor kurzem ein Seminar in Sachen Lifestyle-Buddhismus absolviert!
Hat dieser Satz auch ein Sinn oder soll er nur schön klingen?
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#99   Hypatia   00:54:44 | Dienstag, 7. November 2006
@ Adrian
ich hoffe sehr, daß ich zum „Markt“ gehöre, so, wie der Behinderte. Der Mikro- wie der Makrokosmos sind sehr sensible Entitäten, dessen sollten wir uns bewußt sein.
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#98   Adrian Leverkuehn   00:51:01 | Dienstag, 7. November 2006
@ Alexandra
Natürlich nicht! Aber das ist das Entscheidende!
Leben die Marokkaner vom Markt oder vom Brot?
Ist die Wirtschaft für den Menschen da oder der Inder für Daymler Chrysler, der deutsche Arbeiter fürs Arbeitsamt und der Blauwal für die japanische Walfangflote (zu Forschungszwecken versteht sich!)?
Können Sie eigentlich noch was anderes sagen als immer nur ihr ewig gleiches Mantra zu wiederholen „Der Markt regelt sich selbst!“? Gehört der Behinderte auch zum Markt?
Oder Sie?
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#97   Hypatia   00:45:11 | Dienstag, 7. November 2006
@ Adrian
Die warten auf Sie! Der Markt regelt sich von alleine, ob Ihnen das gefällt oder nicht! Und hier spreche ich nicht etwa davon, daß in Marokko Leute auf die Straße gehen, weil der Brotpreis steigt.
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#96   Adrian Leverkuehn   00:37:06 | Dienstag, 7. November 2006
@ Guttenberger
Daß diese Länder aber wegen steigendem Lebensstandard auch mit den Personalkosten langfristig aufholen, ist ebenfalls sicher.
Das ist eben keineswegs sicher! Denn um Personalkosten aufzuholen, brauchen Sie erstmal eine Gewerkschaft die Forderungen stellt. Oder welcher Industrieboss erhöht freiwillig die Löhne? Dafür brauchen Sie aber eine demokratische Kultur mit allem drum und dran. Leute die den Mund aufmachen und etwas vom Leben erwarten. Wo gibts das denn in China oder Indien? Wo gibts denn in China eine Gewerkschaft? Der Lebensstandard in Indien ist niedriger als der im Gaza Streifen! Ganz einfach weil sich die Mittelschicht nicht um die Armen kümmert. Anders als in Europa, wo über alles diskutiert werden kann! Damit Marktwirtschaft effektiv funktioniert brauchen Sie eine funktionierende Bürgergesellschaft! Die gibts aber weder in China noch in Indien!
wo wirtschaftliche Freiheit sofort die Forderung nach Freiheit insgesamt nach sich zog und damit das Experiment abgebrochen werden mußte.
Was ist denn mit China?
Auch der Prager Frühling von 1968 wurde erstickt, als die Grenze zur Freiheit überschritten wurde.
Nochmal! Ich bin kein Anhänger irgendwelcher osteuropäischer Verhältnisse! Aber Böll bspw. war demokratischer Sozialist und hat Solschenizyn (Archipel Gulag) bei sich wohnen lassen. Oder nicht?
Wo ist denn der „demokratische Sozialismus“ in die Tat umgesetzt?
Noch nirgendwo! Aber das kann ja noch werden!
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#95   Hypatia   00:32:16 | Dienstag, 7. November 2006
@ tochter
Das haben Sie richtig erkannt!
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#94   La_Fille_d'Isis †   00:28:50 | Dienstag, 7. November 2006
die vielzitierte Nächstenliebe…
Alexandra Z. schrieb:
Ihr zionistisches Pack, dem Sie das Wort reden?
Nein, nein, was bin ich wieder beeindruckt von soviel Frömmigkeit und Nächstenliebe. Da wird einem ja so richtig warm ums Herz.
Ist doch immer wieder beeindruckend, wie die Gebote des Christengottes von seinen „Schäfchen“ auch gelebt werden.
Ein Schelm wer…
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#93   Jörg Guttenberger, Köln   00:26:02 | Dienstag, 7. November 2006
Leverkuehn, Gotthard
Leverkuehn: Wo ist denn der „demokratische Sozialismus“ in die Tat umgesetzt? Geht nämlich nicht, weil jede Ideologie in letzter Konsequenz die Freiheit tötet. Das haben wir ebenfalls im Ostblock erlebt, wo wirtschaftliche Freiheit (sozialistische Marktwirtschaften) sofort die Forderung nach Freiheit insgesamt nach sich zog und damit das Experiment abgebrochen werden mußte. Auch der Prager Frühling von 1968 wurde erstickt, als die Grenze zur Freiheit überschritten wurde.
Gotthard: Daß die Machenschaften des Allianzkonzerns kaum durch Billiglohnländer verursacht sind, liegt auf der Hand. Hier geht es, wie die Konzernleitung selbst einräumt, eiskalt um Rendite.
Es bleibt aber dabei, daß Produktionsstätten und EDV mitunter nur aus kostengründen in Billiglohnländer verlegt werden. Daß diese Länder aber wegen steigendem Lebensstandard auch mit den Personalkosten langfristig aufholen, ist ebenfalls sicher.
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#92   Adrian Leverkuehn   00:24:03 | Dienstag, 7. November 2006
@ strohblonde Mama!
Was glauben Sie denn, Sie Ahnungsloser, wer in den USA die Fäden zieht, Ihr zionistisches Pack, dem Sie das Wort reden?
Ich tippe eher auf das amerikanische Volk!
Ich besitze ein ausgesprochen erfülltes Sexualleben! Mit den Schmähungen und ständigen Herabsetzungen (Jungchen, Kerlchen, Sucker (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) oder Bürschchen) haben Sie angefangen!
Vielleicht könnten Sie das einfach mal lassen? Dann wäre ich vielleicht auch bereit ihre äußerst peinlichen Äußerungen in Bezug auf die weibliche Beschneidung zu vergessen!
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#91   tau †   00:16:28 | Dienstag, 7. November 2006
@ Adrian: Hallo!!!!
Da es schon spät ist:
Ihre postings heute find’ ich interessant. Zum genaueren Lesen komm’ ich evtl. morgen.
Schaun Sie mal, was ich bisher von Eugen Mederlet und Bergenguen gebracht habe. Da hab’ ich noch ein paar Kisten auf Lager …
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#90   Hypatia   00:13:00 | Dienstag, 7. November 2006
@ Adrian
Jungchen, Sie sind nur einfach mal wieder notgeil! Was soll dieser Mist? Ich bin glücklich verheiratet und auf Ihre Anmache kann ich verzichten. Was glauben Sie denn, Sie Ahnungsloser, wer in den USA die Fäden zieht, Ihr zionistisches Pack, dem Sie das Wort reden? Es ist meiner mütterlichen Veranlagung und meiner christlichen Gesinnung zu verdanken, daß ich Sie überhaupt einer Erwiderung würdige.
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#89   Adrian Leverkuehn   00:06:35 | Dienstag, 7. November 2006
@ Alexandra
Alles hat seinen Preis
Puh! Da spricht die Dame von Welt die sich jeden Playboy leisten kann! Wer braucht da noch Liebe oder ein bißchen Familienglück! Kann man alles kaufen!
Apropos! Haben Sie gestern den Tatort gesehen? Ging um Callboys!
auch die Tatsache, daß wir uns hier tummeln dürfen.
Und die Alten und Behinderten? Werden erschossen?
Natürlicher Schwund ist bereits einkalkuliert
So? Mit welchem Faktor denn? Wer hat das denn einkalkuliert? Gott in seiner Güte? Dann hat er sicher auch den Holocaust, Hiroshima usw. „einkalkuliert“? ODer wars von Pierer? Oder Ackermann? Wie viel ist denn der Blauwal wert? Mit welchem Faktor müßte ich den Pandabären ansetzen?
die Menschheit nutzt und verzehrt Resourcen.
Nein! Die Menschen konsumieren! Das ist etwas anderes. Außerdem ist es eine Binsenweisheit, daß die Ressourcen begrenzt sind.
Was glauben Sie denn, weshalb uns das alles bereitgestellt wurde.
Wer hat uns das denn bereit gestellt? Exxon? Daimler Chrysler? Shell?
Ja, sagen Sie mal, wo leben Sie denn?
Leider Gottes auf dem gleichen Planeten wie Sie!
Vielleicht sollten Sie sich doch mal beschneiden lassen!
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#88   Hypatia   23:54:49 | Montag, 6. November 2006
@ Adrian
Ja, sagen Sie mal, wo leben Sie denn? Alles hat seinen Preis, auch die Tatsache, daß wir uns hier tummeln dürfen. Natürlicher Schwund ist bereits einkalkuliert, die Menschheit nutzt und verzehrt Resourcen. Was glauben Sie denn, weshalb uns das alles bereitgestellt wurde.
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#87   Gotthard   23:51:05 | Montag, 6. November 2006
Billiglohnländer?
Daß dem Kapitalismus in Reinkultur das Schicksal des Menschen ebenfalls gleichgültig ist, sehen wir u. a. an der massenweisen Freisetzung von Arbeitskräften, wenn auch die diesbezüglichen Probleme durch die Billiglohnländer nicht zu verharmlosen sind.
Wenn die Allianz ein Ergebnis-Hoch nach dem anderen einfährt – und dennoch tausende von Angestellten entläßt, um eine Eigenkapitalquote von 25% einzufahren – hat das nichts mit Billiglohnländern zu tun.
Es hat nur noch was mit Managern zu tun, die nach Auslaufen ihres Vertrages „der Beste“ gewesen sein wollen… ohne jede soziale Verantwortung.
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#86   Adrian Leverkuehn   23:48:55 | Montag, 6. November 2006
Der Markt regelt sich selbst?
Mit welcher Größe sind denn die vielen Arten in den Preis eines Artikels eingerechnet, die heute schon ausgerottet wurden?
Wissen Sie wie viel der Liter Benzin kosten würde, wenn man die Folgeschäden einkalkulieren würde?
Wie hoch wären die Kosten für Atomstrom wenn der Staat den Betreibern nicht das Risiko abnehmen würde und auch sonst fleißig subventionieren würde?
Was ist also mit den Dingen, die der Markt nicht regeln kann, weil er sie gar nicht enthält und weil sie sich nicht um ihn kümmern?
Tierarten, Pflanzenarten, menschliche Gesundheit?
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#85   Hypatia   23:40:51 | Montag, 6. November 2006
@ Jörg
Sie haben ja Recht! Der Markt regelt sich von selbst, da muß man keine Billiglohnländer oder Ähnliches ins Treffen führen. Marktwirtschaft regiert die Welt auch dort, wo man sich dessen gar nicht bewußt ist. Eingreifen zu wollen wäre Idiotie, gerade so wie jede Idiologie. Salonpalaver, die Realität sieht anders aus.
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#84   Adrian Leverkuehn   23:38:03 | Montag, 6. November 2006
Der Sozialismus in der DDR …
… war aber ideologisch eingebettet in den Marxismus-Leninismus und insofern eine politische Ideologie, die das gesamte Leben der Menschen beanspruchte.
Leute wie (der Katholik!) Heinrich Böll oder Günter Grass sind oder waren Anhänger eines demokratischen Sozialismus.
Dabei ist die Wirtschaft weitgehend sozialistisch organisiert, während ansonsten Demokratie und Meinungsfreiheit herrscht!
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#83   Jörg Guttenberger, Köln   23:29:54 | Montag, 6. November 2006
Leverkuehn, Hüller: Sozialismus
Leverkuehn versucht vergeblich, den Sozialismus als reine Wirtschaftsform darzustellen. Ideologie ist nun einmal der Inbegriff der Intolleranz und geht damit über Leichen, wie im damaligen Ostblock am Beispiel des Sozialismus unmißvertändlich klar wurde. Was der Sozialismus will interessiert in keiner Weise, denn „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“! Christian Hüller und Pünktchen herzlichen Dank für Ihre ergänzenden Bemerkungen und Schützenhilfe.
Ein möglicher Unterschied zwischen Kommunismus und Sozialismus ist unerbeblich, weil es für die unterdrückte Bevölkerung bzw. die im Namen einer Ideologie Ermordeten völlig gleichgültitig ist, welcher Ideologie sie ihr Schicksal verdanken!
Daß dem Kapitalismus in Reinkultur das Schicksal des Menschen ebenfalls gleichgültig ist, sehen wir u. a. an der massenweisen Freisetzung von Arbeitskräften, wenn auch die diesbezüglichen Probleme durch die Billiglohnländer nicht zu verharmlosen sind.
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#82   Adrian Leverkuehn   23:27:13 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
Seit wann wird in Cannes Propaganda gezeigt?
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#81   Hypatia   23:24:36 | Montag, 6. November 2006
@ Adrian
Seit wann fängt man Sie mit Propaganda?
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#80   Adrian Leverkuehn   23:16:49 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
Der Film heißt übrigens „An Inconvenient Truth“ und wurde bei den Filmfestspielen in Cannes von Gore präsentiert.
Wirklich sehenswert!
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#79   Gotthard   23:15:47 | Montag, 6. November 2006
Kyoto
Versuchen Sie einmal ein deutsches Auto in die USA zu überführen, Sie werden den hohen Standards an Umweltverträglichkeit nicht standhalten können.
Welche Parameter werden denn bei den Standards zu Grunde gelegt?
Wer doppelt so viel Sprit pro 100 km verbraucht, emittiert auch doppelt so viel Kohlendioxid.
Die USA haben Kyoto nicht ratifiziert …
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#78   Hypatia   23:13:35 | Montag, 6. November 2006
@ Malachias
eine gute Nacht, das wünsche ich Ihnen auch!
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#77   Malachias †   23:12:16 | Montag, 6. November 2006
@Alexandra Z.
Das Thema ist wichtig und interessant…
Nur ist es jetzt schon ziemlich spät und ich bin zu müde, um das durchzuarbeiten…
Morgen werde ich mich mal im Lauf des Tages mal mit den Infos, die an Ihrem Link hängen, beschäftigen. Bis morgen Abend kann ich Ihnen dann bestimmt sagen, ob Sie recht haben (könnten)… ;-)
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und einen gesegneten morgigen Tag! :(3
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#76   La_Fille_d'Isis †   23:10:32 | Montag, 6. November 2006
@Malachias
Oder ist es einer der nächsten Präsidentschafts-Kandidaten…?
Wie auch immer – jedenfalls ist es ein homophober Spinner! Den solltet Ihr mal für Kreuz.net rekrutieren. Der würde den Laden hier richtig aufhellen.
Kreuz.net in Kooperation mit Terminator gegen die Homos. Hätte doch schon fast was, von nem drittklassigen Endzeit-Epos. Diese Freakshow sollte man verfilmen.
Könnte zumindest im Avantgarde-Kino für volle Kassen sorgen… :-D
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#75   Adrian Leverkuehn   23:09:15 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
wenn Sie den von mir erwähnten Film sehen würden, dann würden Sie wissen, daß Al Gore als positive Entwicklung anführt daß einzelne Städte, Schulen, Firmen und Bundesstaaten entgegen der US-Politik Klimaschutzanstrengungen unternehmen.
Kalifornien ist ein Beispiel dafür. Die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Oder warum sonst müßte man erst lobend über Kalifornien berichten?
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#74   Hypatia   23:06:53 | Montag, 6. November 2006
@ Malachias
Netter Versuch! Wenn schon, ist Stallone Rambo. ;-)
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#73   Malachias †   23:04:41 | Montag, 6. November 2006
@Alexandra Z.: „Schwarzenegger“…
…ist das nicht Rambo?
Oder ist es einer der nächsten Präsidentschafts-Kandidaten…?
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#72   Hypatia   23:01:37 | Montag, 6. November 2006
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#71   Malachias †   22:59:52 | Montag, 6. November 2006
@Alexandra Z.
Was können Sie an Beweise liefern?
Insbesondere an Zahlen??
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#70   Hypatia   22:57:00 | Montag, 6. November 2006
@ Malachias
das ist nicht wahr. Glauben Sie mir, ich würde gerne etwas anderes bestätigen.
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#69   Malachias †   22:53:18 | Montag, 6. November 2006
@Alexandra Z.
Den Ausführungen von Adrian P. L. kann ich diesmal kaum etwas hinzufügen: Insbesondere die USA sind es, die sich seit mindestens zehn Jahren wie der Teufel um das Weihwasser winden, um nur ja nicht ihre immensen Umweltbelastungen, insbes. durch CO², reduzieren zu müssen…!
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#68   Hypatia   22:47:32 | Montag, 6. November 2006
@ Malachias
Wollen wir jetzt Wortklauberei betreiben? Der Trend zum Klimaschutz kam aus den USA und bitte, glauben Sie nur nicht, ich sei eine Freudin dieser Politik.
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#67   Adrian Leverkuehn   22:47:10 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
aber sie waren auch die ersten, die ein Einsehen hatten.
Ja! Deswegen ist schon Clinton nicht dem Kyoto Protokoll beigetreten! Übrigens gibt es in den Kinos grade einen Film mit dem Vize Al Gore, der die Zuschauer über die Klimakatastrophe informieren will!
Darüber hinaus leugnen in den USA viele nicht nur die Evolutionstheorie, sondern auch den Klimawandel.
Sicher wüßten Sie das wenn Sie etwas besser informiert wären!
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#66   Malachias †   22:45:17 | Montag, 6. November 2006
@Alexandra Z.
daß sie INZWISCHEN alle mit Katalysatoren ausgestattet sind
daß sie inzwischen ALLE mit Katalysatoren ausgestattet sind.
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#65   Hypatia   22:43:17 | Montag, 6. November 2006
@ Malachias
daß sie INZWISCHEN alle mit Katalysatoren ausgestattet sind.
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#64   Malachias †   22:39:43 | Montag, 6. November 2006
@Alexandra Z.
Versuchen Sie einmal ein deutsches Auto in die USA zu überführen, Sie werden den hohen Standards an Umweltverträglichkeit nicht standhalten können.
Soll das ein Witz sein? Deutsche Autos sind in der Regel wesentlich leichter als die amerikanischen und verbrauchen schon von daher wesentlich weniger Sprit. Ganz abgesehen davon, daß sie inzwischen alle mit Katalysatoren ausgestattet sind.
Und was ist mit den Tausenden von Klimaanlagen in den USA und dem von diesen erzeugten Energieverbrauch?
Das scheint mir das Problem zu sein…!
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#63   Breze   22:28:04 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
Allen Ernstes: Ist Dein post ernst gemeint?
Ich bin da anders informiert… Hmmm…
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#62   Hypatia   22:23:42 | Montag, 6. November 2006
@ Malachias
Die USA sind die Nummer 1 in Sachen Schadstoffemission, aber sie waren auch die ersten, die ein Einsehen hatten. Versuchen Sie einmal ein deutsches Auto in die USA zu überführen, Sie werden den hohen Standards an Umweltverträglichkeit nicht standhalten können. Langsam, ganz langsam zieht die EU nach.
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#61   Malachias †   22:19:57 | Montag, 6. November 2006
@Alexandra Z.
Adrian hat recht, die USA waren, sind und wollen es offensichtlich bleiben: Nicht nur die größten Kriegstreiber, sondern auch die größten Umweltschweine der Welt. Daran können Sie (so schnell) wahrscheinlich auch nichts ändern…! :'(
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#60   Hypatia   22:11:00 | Montag, 6. November 2006
@ Adrian
Das hätten Sie wohl gerne! Ich bitte um Belege, daß es sich anders verhält, als ich es aufgezeigt habe, Sucker. Sorry, aber Sie sind ein solches emotionales Bürschen, ein Nervenbündel. Und – erzählen Sie mir nichts über Weltwirtschaft – nicht Sie!
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#59   Adrian Leverkuehn   21:55:06 | Montag, 6. November 2006
@ Alexandra
Entweder ziehen alle mit oder es hat keinen Sinn. Strenge Emissionsregelungen gibt es nur in der westlichen Welt und so läuft das eben nicht.
Ja genau! Die Schwellenländer werden ihnen was pfeifen!
Erst pusten Europa und USA fleißig Abgase in die Luft und am Ende verlangen sie dann von China und Indien doch bitte nicht zu expandieren!
Sie sind naiv!
Strenge Emissionsregelungen gibt es nur in der westlichen Welt und so läuft das eben nicht.
Ihre „strengen Emissionsregeln“ werden aber nicht eingehalten! Weder von Dtl. noch von Frankreich, Russland oder sonst einem Land!
It’s economy, stupid!
Redaktion benachrichtigen
#58   Hypatia   21:46:11 | Montag, 6. November 2006
Erderwärmung
„Man denke nur an die Erderwärmung. Politiker halten zwar in Kyoto oder Nairobi hübsche Sonntagsreden, nur wissen wir alle was dabei rumkommen wird: gar nix. Und warum? Weil die Wirtschaft wachsen muß“
Völliger Unsinn, denn es sind gerade Schwellen- und Drittweltländer wie Indien, die sich ihre Compliance in Sachen Klimaschutz/Erderwärmung von den reichen Ländern regelrecht abkaufen lassen. Entweder ziehen alle mit oder es hat keinen Sinn. Strenge Emissionsregelungen gibt es nur in der westlichen Welt und so läuft das eben nicht.
Wie gut sich eine Familie im Sozialismus gründen und erhalten läßt, hat das Beispiel der „Täterätä“ ja hinreichend gezeigt. „Wir sorgen für Euch, bis wir ruiniert sind!“
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#57   Maurice Corvisier   21:42:51 | Montag, 6. November 2006
Lieber blueberry Adrian:
bei Ihrer Kapitalismuskritik werden Sie mich jederzeit und unbedingt an Ihrer Seite finden.
Bei den Vorschlägen zu dessen Überwindung jedoch keinesfalls. Völlig zu unrecht ist der kölner Kardinal Höffner mit seiner nüchternen, klaren Zusammenfassung der katholischen Soziallehre fast vergessen. Er könnte Sie möglicherweise faszinieren.
In diesem Sinne einen Gruß.
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#56   Adrian Leverkuehn   21:29:10 | Montag, 6. November 2006
Sozialismus ist Zwangsbeglückung!
Sozialismus bezeichnet eine Wirtschaftsform. Welche Gesellschaft dann außen rum exisitert, ist doch wieder eine gänzlich andere Frage.
Schließlich gehört zum Kapitalismus auch nicht zwingend Demokratie und Menschenrechte. Der Kapitalismus hat in der NS Zeit oder unter Mussolini ja auch prächtig funktioniert. Und daß Mercedes Benz unter Pinochet den ein oder anderen Gewerkschaftsfunktionär mal eben um die Ecke gebracht hat, sollte man auch nicht vergessen!
Die Nachteile des Kapitalismus gegenüber einer sozialistischen Wirtschaftsordnung sind auch nicht nebensächlich. Man denke nur an die Erderwärmung. Politiker halten zwar in Kyoto oder Nairobi hübsche Sonntagsreden, nur wissen wir alle was dabei rumkommen wird: gar nix. Und warum? Weil die Wirtschaft wachsen muß. Die Zeche zahlen, werden dann a.)die Menschen in der Dritten Welt, die sich Schutzmaßnahmen nicht leisten können und b.) unsere Urenkel.
Unter Zwangsbeglückung würde ich außerdem die Dauerberieselung mit Werbung einordnen. Der ständige Konsumterror zerstört ja gerade die althergebrachte heimelig-friedliche Welt, zugunsten einer turbokapitalistischen Chaos Welt, wo der junge Mensch von a nach b und c und wieder a ziehen muß, weil er zig mal seinen Job verloren hat. Im Sozialismus hätte er vielleicht Gelegenheit einfach mal eine Familie zu gründen.
Auf den Zusammenhang zwischen Werbung und Meinungsfreiheit hat auch Grass gelegentlich der Mohammed Karikaturen aufmerksam gemacht. Er wurde gewohnt niedergebrüllt.
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#55   Breze   18:40:57 | Montag, 6. November 2006
@ mathusalix
Danke für die guten Wünsche, und ich hoffe sehr, dass Sie eines Tages andere, bessere Erfahrungen mit der Kirche machen werden. Ich wünsche es Ihnen von Herzen!
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#54   Benedikt   13:18:01 | Montag, 6. November 2006
@ methusalix
Nicht nur hier. Er war halt doch ein gehätscheltes Kind des Klerus und des Kapitals.
Wer? Etwa Adenauer? Ein gewisser Frings würde Ihnen kräftig widersprechen, wenn er noch könnte.
Adenauer war sicher ein gläubiger Katholik, aber eben ein rheinischer Katholik. Vom Klerus hat der sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
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#53   methusalix †   09:47:36 | Montag, 6. November 2006
@Breze & Pünktchen
Pünktchen: @Breze: Sie werden ja auch
gar nicht gefragt von Methusal! Sozialismus ist Zwangsbeglückung!
Deswegen ist er ja auch mausetot, Pünktchen! Und zwar verdienter Massen!
Jetzt dürfen Sie raten wohin ich an schlechten Tagen die katholischen Besserwisser und Zwangsbeglücker wünsche; richtig! Genau dort hin.
Breze: @ Mathusalix
Sie mögen es nicht verstehen, es mag Sie sogar ärgern:
[fett]Ich fühle mich als Frau in keinster Weise von der Kirche diskriminiert.Ganz im Gegenteil, Breze! Ich bin hocherfreut, dass Sie die harte Hand der Kirche noch nicht zu spüren bekommen haben[fett] und hoffe, dass dies bis zu Ihrem seligen Ende so bleiben wird.
Sie wissen aber, dass diese Organisation auch ganz anders kann; wir haben es am eigenen Leib erlebt und Ihnen darüber berichtet.
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#52   Maurice Corvisier   09:13:38 | Montag, 6. November 2006
Wobei ich das mit der „Beglückung“
intensiv hinterfragen würde (um im Endsechziger-Jargon zu bleiben), das „Zwangs“ hingegen unterschreiben.
Guten Morgen, Pünktchen. Gruß!
M.C.
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#51   Pünktchen   09:10:12 | Montag, 6. November 2006
@Breze: Sie werden ja auch
gar nicht gefragt von Methusal! Sozialismus ist Zwangsbeglückung!
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#50   Breze   00:49:37 | Montag, 6. November 2006
@ Mathusalix
Sie mögen es nicht verstehen, es mag Sie sogar ärgern:
Ich fühle mich als Frau in keinster Weise von der Kirche diskriminiert.
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#49   methusalix †   00:46:52 | Montag, 6. November 2006
12345
Breze: @ Methusalix
Wie soll ich das jetzt verstehen?????
„Mulier taceat in ecclesiam!“ gilt so nicht, zumindest für den „Sozialismus“ (ein Blick nach Skandinavien genügt). Im Kapitalismus, Gott sei’s geklagt, gilt es leider immer noch (zu 97 Prozent).
Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Methusalix
Sie haben wohl noch nie etwas von der kirchlichen
Soziallehre gehört,…
Doch doch, Euer Durchlaucht! Die Schriften des Oswald von Nell-Breuning habe ich verschlungen und von seinem Nachfolger in St. Georgen, Hengsbach, kam auch schon viel interessantes www.sankt-georgen.de/…te_alt/pufo_7-99.pdf.
Individualität, Solidarität und
Subsidarität. Ich denke, zumindest unter Adenauer
waren dies keine leeren Phrasen.
Das war Erhard, nicht Adenauer!
Außerdem waren dort
noch Abtreibung, Pille und praktizierte Homosexualität
verboten.
Ja, und jetzt ist das nicht mehr so und das ist gut so, weil Deutschland kein klerikal-faschistischer Ständestaat ist, wie weiland Österreich.
…Hier hätte er dem Großkapital die Stirn bieten müssen.
Nicht nur hier. Er war halt doch ein gehätscheltes Kind des Klerus und des Kapitals.
ad Köln:
Methusalix: warum diskriminieren Sie die Damen? Was haben Glauben an Kirche und Volk gemeinsam, daß Sie den Unterschied nicht sehen?
Lesen Sie den C. I. C. dann wissen Sie, wer hier diskriminiert (und dabei noch der festen Überzeugung ist, er sei im Recht).
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#48   Adrian Leverkuehn   00:43:50 | Montag, 6. November 2006
@ Hüller
Zum hundertsten mal: ich meine hier den Sozialismus als Wirtschaftsform! Sie reden von Kommunismus!
Es soll auch Sachen geben wie demokratischen Sozialismus.
Vielleicht fragen Sie sich mal wie der Spiegel oder die FAZ zu best. Meinungen kommen!? Durch ehrliche, unabhängige Recherche oder vielleicht auch manchmal wegen der Anzeigenkunden? Wie viel Prozent des Spiegel bestehen noch mal aus Anzeigen?
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#47   Christian Hüller   00:32:54 | Montag, 6. November 2006
@ Poster aus Köln
>>Es geht hier nicht nur um Bürgerversicherung, sondern auch um Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems zugunsten einer Einheitsschule, Verbot von besonderer Förderung von Eliten, weitestgehende Abschaffung der Verantwortung des handelnden Individuums zulasten einer haftenden Solidargemeinschaft und damit Erziehung zur Unreife usw.<<
Was sie noch vergessen haben:
a) Sozialist. Führungsclique, die gleicher als gleich ist, und über zahlreiche Privilegien verfügt (soviel zur Gleichheit);
b) Hang zu Überwachung und totalitären Bestimmung des Einzelnen im Sinne des Kollektivideen…;
c) Hang zur Kontrolle der Medien und Beschneidung der Meinungsfreiheit …;
d) Hang zur Gleichschaltung aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, einschließlich der Parteienlandschaft (denn das Kollektiv denkt gleich, basta!).
Kurzum: das Grauen, das beansprucht, die Menschheit zu beglücken.
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#46   Adrian Leverkuehn   23:28:46 | Sonntag, 5. November 2006
@ Guttenberger: Nein!
Der Sozialismus ist keine Ideologie wie der Kommunismus.
Der Sozialismus basiert auf einem anderen Menschenbild als der Kapitalismus, hab ich ja schon weiter unten erläutert.
Genauso könnte man argumentieren, der Kapitalismus bevorzugt aus ideologischen Gründen das dreigliedrige System und die Elitebildung.
Oder hat das dann wieder nix mit Ideologie zu tun?
Sie scheinen nach dem Prinzip zu verfahren: alles Ideologen außer Mutti!
weitestgehende Abschaffung der Verantwortung des handelnden Individuums zulasten einer haftenden Solidargemeinschaft
Ja aber eben nur in einem rein materiellen und wirtschaftlichen Sinn!
Der Sozialismus will (genau wie der Kapitalismus) den Menschen nicht verändern! Er hat nur eben ein anderes Bild von ihm. Sie werden den Menschen doch nicht verbieten wollen ein bestimmtes Bild von sich zu haben, oder?
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#45   Jörg Guttenberger, Köln   23:15:07 | Sonntag, 5. November 2006
Leverkuehn: Kapitalismus, Sozialismus
um bei diesen Begriffen zu bleiben (statt Staats- bzw. Privatkapitalismus) sind beides Ideologien! Der Kapitalismus ist, und das kommt Ihrer Aufassung entgegen, eine reine Wirtschaftsideologie, wohingegen der Sozialismus weit über wirtschaftliches Denken hinausgeht im Sinne einer Gleichheit zulasten der Freiheit aller. Es geht hier nicht nur um Bürgerversicherung, sondern auch um Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems zugunsten einer Einheitsschule, Verbot von besonderer Förderung von Eliten, weitestgehende Abschaffung der Verantwortung des handelnden Individuums zulasten einer haftenden Solidargemeinschaft und damit Erziehung zur Unreife usw.
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#44   Breze   22:41:04 | Sonntag, 5. November 2006
@ Jörg aus Köln
Keine Ursache… ;-)
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#43   Jörg Guttenberger, Köln   22:38:56 | Sonntag, 5. November 2006
Konservativ
Breze: die Stellungnahme gehört zu dem Beitrag von Leverkuehn v. 4.11.06, 0.35. Entschuldigung. – Das Gegensatzpaar heißt progressiv – reaktionär. Konservativ ist die Mitte zwischen beiden.
Methusalix: warum diskriminieren Sie die Damen? Was haben Glauben an Kirche und Volk gemeinsam, daß Sie den Unterschied nicht sehen?
Leverkuehn: Es geht nicht um Pragmatismus, sondern um Pragmatik! Über die Zulassung weiterer Verhütngsmethoden ist m. E. das letzte Wort noch nicht gesprochen, wie ich unten bereits ausgeführt habe (Stichwörter: Lebens- und Umweltwchutz, Menschenwürde)!
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#42   Jawohl!   22:32:39 | Sonntag, 5. November 2006
KREUZ.NET auf RADIO VATIKAN
Gratulation, Dr. Goesche! Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so schnell erleben darf: Radio Vatikan übernimmt direkt und gekennzeichnet eine Meldung von kreuz.net!
…ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=102361
Im Vatikan soll ein Dokument in Vorbereitung sein, das die Feier der Alten Messe erleichtern soll. Das schreibt der Internet-Nachrichtendienst kreuz.net unter Berufung auf den Rom-Korrespondenten der »Deutschen Tagespost«. Allerdings stehe die Veröffentlichung des Dokuments nicht unmittelbar bevor, sondern könne noch bis zum Frühjahr kommenden Jahres dauern. Im Dokument solle festgehalten werden, daß die »römische Messe« der überall gültige Ritus der Katholischen Kirche bleibe. Diese Messe solle aber künftig aus zwei Formen bestehen: »der gewöhnlichen Form, so wie sie im ›neuen‹ Meßbuch von Paul VI. enthalten ist, und der außergewöhnlichen Form, wie sie das Meßbuch von Pius V… vorsieht.«
Angeblich seien bei der Abfassung des neuen Dokumentes noch einige Detailfragen zu klären. Auch die Tatsache, dass mehrere vatikanische Behörden für das Papier zusammenarbeiten müßten, führe zu Verzögerungen. Aus dem Vatikan gibt es zu Spekulationen über ein entsprechendes Dokument keinen Kommentar. (kreuz.net 05.11.06 sk)
PS: Ich wusste gar nicht, dass in Sankt Afra auch ein Mädchen ministrieren darf (….institut-philipp-neri.de/neu/faure.html 2. Bild von oben – oder ist es ein Mann?). Da werde ich demnächst doch einmal vorbeischauen.
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#41   Adrian Leverkuehn   22:29:14 | Sonntag, 5. November 2006
Sozialismus
Kapitalismus und Sozialismus sind doch Ideologien und dampt keine ernsthaften Alternativen.
Es sind keine Ideologien, sondern Wirtschaftsformen die sich in der Bürgergesellschaft entwickelt haben. Sozusagen in der Spannung aus Bürgertum (Kapitalismus) und Proleteriat (Sozialismus).
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#40   Graf von Galen   22:09:57 | Sonntag, 5. November 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Methusalix
Sie haben wohl noch nie etwas von der kirchlichen
Soziallehre gehört, Individualität, Solidarität und
Subsidarität. Ich denke, zumindest unter Adenauer
waren dies keine leeren Phrasen. Außerdem waren dort
noch Abtreibung, Pille und praktizierte Homosexualität
verboten. Leider wurden noch zu seiner Amtszeit die
ersten Anwerbeverträge für Fremdarbeiter aus der Türkei
geschlossen mit all den kathastrophalen Folgen für
unser deutsches Volk und Vaterland. Hier hätte er dem
Großkapital die Stirn bieten müssen.
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#39   Jawohl!   21:16:42 | Sonntag, 5. November 2006
Schrotth.
Im Übrigen müßte man zutreffender zwischen Staats- und Privatkapitalismus unterscheiden.
Absolut. Sozialismus = Staatskapitalismus. Im übrigen hat sich die katholische Kirche längst zum Kapitalismus bekannt (JP2, Centesimus annus) und die spinnerten Träumereien von einem »katholischen« Mittelweg zwischen Kap. und Soz. (etwa nach dem Muster des Austro-Faschismus) aufgegeben.
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#38   Breze   21:14:06 | Sonntag, 5. November 2006
@ Methusalix
Kapitalismus und Sozialismus sind doch Ideologien und damit keine ernsthaften Alternativen.
Kommt drauf an, für wen. Für Frauen allemal!
Wie soll ich das jetzt verstehen?????
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#37   methusalix †   21:09:27 | Sonntag, 5. November 2006
Hallo nach Köln
Jörg Guttenberger, Köln: Konservativ Breze: Kapitalismus und Sozialismus sind doch Ideologien und damit keine ernsthaften Alternativen.
Kommt drauf an, für wen. Für Frauen allemal!
Im Übrigen müßte man zutreffender zwischen Staats- und Privatkapitalismus unterscheiden.
Das ist ungefähr so sinnvoll und glaubwürdig, wie die Unterscheidung zwischen Kirchenglauben und Volksglauben.
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#36   Breze   20:07:30 | Sonntag, 5. November 2006
@ jörg aus Köln
Danke für Ihr post dem ich voll und ganz zustimme:
Breze: Kapitalismus und Sozialismus sind doch Ideologien und dampt keine ernsthaften Alternativen. Im Übrigen müßte man zutreffender zwischen Staats- und Privatkapitalismus unterscheiden.
Allerdings kann ich mich auf ein post in diese Richtung von mir nicht erinnern… ?:)
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#35   Jörg Guttenberger, Köln   18:41:56 | Sonntag, 5. November 2006
Konservativ
Breze: Kapitalismus und Sozialismus sind doch Ideologien und dampt keine ernsthaften Alternativen. Im Übrigen müßte man zutreffender zwischen Staats- und Privatkapitalismus unterscheiden.
Leverkuehn Wa haben Leitmotive und Weltbild mit Ideologie zu tuen? Wieso ist katholisch = konservativ. Es ist zwar richtig, daß Jesus Christus und Paulus ganz eideutig, wie bereits dargelegt, konservativ waren. Trotzdem kann man Progressiven und Reaktionären ihre Katholizität nicht absprechen.
Der Ideologe sieht die Wirklichkeit ausschließlich unter dem Gesichtspunkt einer bestimmte Idee, z. B. der sozialen, die so zum Sozialismus degeneriert.
Athanasius 1957: Bitte, denken Sie daran, daß Fremdworte sich in ihrer Bedeutung oft nicht mit ihrer fremdsprachlichen Wurzel decken!
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#34   methusalix †   01:08:59 | Sonntag, 5. November 2006
Hallo euer Peinlichkeit,
Graf von Galen: …Die CDU ist wahrhaft keine römisch-katholche Partei mehr, wohl nich einmal mehr VII- katholisch.
die Klerikalfaschisten sind ja auch wieder da!
Sie irren sich gewaltig mit Ihrem „…nicht einmal mehr…“. die CDU und die CSU waren nie katholisch. Die waren immer vollkommen geradlinig kapitalistisch ausgerichtet. Die haben, wie letztendlich die SPD unter Schröder auch, immer nur umverteilt. Und zwar von unten nach oben. Jetzt ist die Regierung Merkel/Müntefering schon wieder dabei umzuverteilen. Den Kapitalgesellschaften werden Milliarden Steuergelder in den A… geblasen, in der Hoffnung, dass sich die Herren Kapitalisten herablassen ein paar Arbeitsplätze mehr anzubieten. Die Herren von Allianz, Wüstenrot und Konsorten sche… Frau Merkel was. Gerade verkündete die Allianz eine Gewinnverdopplung im dritten Quartal 2006 und erwartet einen Überschuss von bis zu 6,5 Milliarden Euro, nach 4,4 Milliarden Euro in 2005. Allianz Vorstand Helmut Perlet verteidigte dennoch den geplanten Abbau von 7500 Stellen. (Quelle: deutsche presseagentur)
Sie sehen, Euer Peinlichkeit, die waren nie katholisch bei der CDU, weil das so seit Adenauer geht. Die Unterschichten kriegen nur was ab, wenn die Kapitalisten es wollen. Das war vielleicht bis Anfang der achtziger Jahre so; seither ist es vorbei damit. Da kassieren die Arbeitgeber knallhart ab. Und die CDU hilft ihnen dabei.
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#33   Graf von Galen   23:50:27 | Samstag, 4. November 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Protestant
Da muß ich Ihnen zum ersten Mal recht geben.
Die CDU ist wahrhaft keine römisch-katholche Partei
mehr, wohl nich einmal mehr VII- katholisch.
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#32   Gotthard   21:05:25 | Samstag, 4. November 2006
hörte ich heute in der Predigt
Du sollst Gott lieben:
kannst Du ganz einfach tun: a) im GEBET und b) in der Mitfeier der Eucharistie … leider sind wir eine gottvergessene Gesellschaft…
Du sollst den Nächsten lieben:
es ist gegen dieses Gebot:
a) die erlaubte Abtreibung behinderter Kinder bis kurz vor der Geburt
b) die Verteilung des plötzlichen Geldsegens: statt jeden Euro Mehreinnahme in die Verminderung der Neuverschuldung zu stecken – zum Wohle der Kinder (dabei wies der Prediger auf die anwesenden Kinder und nannte einige Namen), wird nur etwas für sie und VIEL für uns heute getan
c) die Allianz fährt ein Rekordergebnis nach dem anderen ein – und schickt tausende von Mitarbeitern auf die Straß – alles wegen einer angestrebten Eigenkapital-Rendite von 25%.
Musikalisch war die Messe mitgestaltet von einem Jagdhorn-Bläserkorps.
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#31   Protestant   21:00:01 | Samstag, 4. November 2006
@warwohl nix
Könnten Sie mir Ihr lateinisches Gebet mal übersetzen!
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#30   warwohlnix   20:57:20 | Samstag, 4. November 2006
123456
Non trollum fuetterebis!
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#29   Protestant   20:44:26 | Samstag, 4. November 2006
Konservativ!!!!!?????
Auch ich bin konservativ! Und seit25 Jahren CDU-Mitglied!Leider gibt es in dieser Partei keine Blüms, Geißlers oder Süsmuths mehr!Schade!Das waren die wirklich Konservativen! Bewahrend, rettend, aber hart in der Sache und tolerant und christlich!
Leider haben heute die Wirtschaftskonservativen zu viel zu sagen!
Meine Hoffnungen beruhen darauf, dass Frau Merkel die Partei weiterbringt und auch für Menschen öffnet, die bislang mit der Union Probleme hatten (da sind übrigends auch viele Christinnen und Christen dabei)!
Aus vielen Wahlkämpfen weiß ich, dass viele Menscehn vor allem dann allergisch reagieren, wenn sich Kirchenvertreter (z.B. Meissner) in politische Dinge mischen, von denen sie keine Ahnung haben(Schwer aufgestoßen sind uns hier im Rheinland die Tiraden des Kardinals gegen eine alleinerziehende, unverheiratet junge Politikerin aus Ostdeutschland)!
Außerdem ist es gut, dass die Union nicht mehr nur als „röm.-kath.Partei“ betrachtet wird, sondern in der Tat als christliche Partei!Insofern ist die CDU die größte Ökumene-Bewegung in Nachkriegsdeutschland!
Dies war auch seinerzeit für mich ein Grund, dieser Partei beizutreten!
Intolerante Homohasser, Ausländerfeinde,Revanchisten und obrigkeitshörige Befehlsempfänger haben in dieser Partei nichts verloren! Die sind in der Tat bei der NPD besser aufgehoben!
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#28   stimme der vernunft †   11:07:30 | Samstag, 4. November 2006
konservativ
bin ich auch, ziemlich sogar.
Allerdings nicht reaktionär, hasserfüllt, ewiggestrig, rechtsradikal und menschenverachten.
Das ist es nämlich wie krutznet das Wort „konservativ“ gerne verstanden wissen möchte.
Typische krutznet Neusprech eben, George Orwell lässt grüßen.
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#27   athanasius1957   08:45:04 | Samstag, 4. November 2006
conservare – progredere
conservare: bewahren, erhalten beibehalten retten
progredior: vorwärts schreiten, vorgehen, fortschreiten.
seit wann schließen sich diese aus?
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#26   Adrian Leverkuehn   03:33:54 | Samstag, 4. November 2006
@ Breze
nach 0,75 Liter Rotwein und weil grad Wochenende ist, zitiere ich mal aus dem Film „Oi Warning!“
„Oi Oi Skinhead! Wir halten zusammen!
Oi Oi Punk! Politik macht uns krank!“
Cooler Film übrigens! Hab’ ich grad gesehn!
Nicht jeder Skin ist übrigens ein Nazi!
Die Skin Bewegung kam ursprünglich aus
England und von da aus Jamaika!
Ska ist nichts anderes als Skinhead Regeae!
Den Film „Oi Warning“ kann ich nur empfehlen!
Zumindest wenn Sie aufgeschlossen gegenüber Jugendkulturen wie Ska oder Punk sind!
Ansonsten natürlich eher nicht!
Hier eine hübsche Seite über
nicht-rechte!!!! Skinheads! www.derdude-goes-ska.de/Skinhead.html
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#25   Breze   01:46:41 | Samstag, 4. November 2006
Dogmatische Konstitution Lumen Gentium 2. Kapitel Teil 1
9. Zu aller Zeit und in jedem Volk ruht Gottes Wohlgefallen auf jedem, der ihn fürchtet und gerecht handelt (vgl. Apg. 10,35). Gott hat es aber gefallen, die Menschen nicht einzeln, unabhängig von aller wechselseitigen Verbindung, zu heiligen und zu retten, sondern sie zu einem Volke zu machen, das ihn in Wahrheit anerkennen und ihm in Heiligkeit dienen soll. So hat er sich das Volk Israel zum Eigenvolk erwählt und hat mit ihm einen Bund geschlossen und es Stufe für Stufe unterwiesen. Dies tat er, indem er sich und seinen Heilsratschluß in dessen Geschichte offenbarte und sich dieses Volk heiligte. Dies alles aber wurde zur Vorbereitung und zum Vorausbild jenes neuen und vollkommenen Bundes, der in Christus geschlossen, und der volleren Offenbarung, die durch das Wort Gottes selbst in seiner Fleischwerdung übermittelt werden sollte. „Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da schließe ich mit dem Hause Israel und dem Hause Juda einen neuen Bund … Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres geben, und ihrem Herzen will ich es einschreiben, und ich werde ihnen Gott sein, und sie werden mir zum Volke sein … Alle nämlich werden mich kennen, vom Kleinsten bis zum Größten, spricht der Herr“ (Jer 31,31-34). Diesen neuen Bund hat Christus gestiftet, das Neue Testament nämlich in seinem Blute (vgl. 1 Kor 11,25). So hat er sich aus Juden und Heiden ein Volk berufen, das nicht dem Fleische nach, sondern im Geiste zur Einheit zusammenwachsen und das neue Gottesvolk bilden sollte.
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#24   tau †   01:43:13 | Samstag, 4. November 2006
alles klar
Ein schöner Sommermorgen. Ein Jude spaziert im Stadtpark, ein
Hündchen läuft hinter ihm her. Da kommt ein Polizist und sagt streng:
„Nehmt den Hund an die Leine! Sonst zahlt Ihr Strafe!“
Der Jude geht wortlos weiter. Der Polizist wird böse:
„Wenn Ihr nicht sofort den Hund an den’ Riemen nehmt,
zahlt Ihr eine Geldbuße!“
Der Jude geht weiter. Da zieht der Polizist sein Notizbuch hervor,
schreibt etwas hinein und reicht das Blatt dem Juden mit dem Befehl:
„Drei Zloty!“
Der Jude bleibt stehen:
„Warum soll ich zahlen? Das ist doch nicht mein Hund!“
„So? Und warum läuft er Euch nach?“
„Nu – Ihr lauft mir doch auch nach und seid nicht mein Hund!“
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#23   Breze   01:40:44 | Samstag, 4. November 2006
Dogmatische Konstitution Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 8 (II)
@tau
der ist auch gut! Aber jetzt geht’s loooooos:
Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18 ff), für immer hat er sie als „Säule und Feste der Wahrheit“ errichtet (1 Tim 3,15). Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird13. Das schließt nicht aus, daß außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen. Wie aber Christus das Werk der Erlösung in Armut und Verfolgung vollbrachte, so ist auch die Kirche berufen, den gleichen Weg einzuschlagen, um die Heilsfrucht den Menschen mitzuteilen. Christus Jesus hat, „obwohl er doch in Gottesgestalt war, … sich selbst entäußert und Knechtsgestalt angenommen“ (Phil 2,6); um unseretwillen „ist er arm geworden, obgleich er doch reich war“ (2 Kor 8,9). So ist die Kirche, auch wenn sie zur Erfüllung ihrer Sendung menschlicher Mittel bedarf, nicht gegründet, um irdische Herrlichkeit zu suchen, sondern um Demut und Selbstverleugnung auch durch ihr Beispiel auszubreiten. Christus wurde vom Vater gesandt, „den Armen frohe Botschaft zu bringen, zu heilen, die bedrückten Herzens sind“ (Lk 4,18), „zu suchen und zu retten, was verloren war“
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#22   tau †   01:38:57 | Samstag, 4. November 2006
einen hab’ ich noch
Ein Priester trifft einen Rabbi und sagt:
„Du, Rabbi, ich habe heute nacht geträumt, ich war im jüdischen Himmel.
So viele Leute! Ein Geschrei und Gestank nach Knoblauch! Nicht auszuhalten!“
„Ja,“ sagt der Rabbi, „Mir hat heute nacht auch geträumt, ich war im
katholischen Himmel. Eine himmlische Ruhe! Wohlgerüche! Und kein Mensch da!“
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#21   Breze   01:35:54 | Samstag, 4. November 2006
@ tau
Hallöchen auch…
Ich wollte gerade meine nächste Ladung Lumen Gentium posten…
Mach ich auch gleich…
Fieser Witz übrigens
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#20   tau †   01:34:14 | Samstag, 4. November 2006
@ Breze, @ alle: Hallo, erst mal
Männchen sitzt in der Kneipe, vor sich ein Bier. Da kommt ein Riesenkerl und trinkt dessen Bier aus. Der Kleine fängt an zu weinen.
Der Grosse: „Flennen wegen einem Bier!“
Der Kleine: „Heute früh hat mich meine Frau verlassen, Konto abgeräumt, Haus leer! Danach Job verloren! Ich legte mich aufs Gleis…Umleitung! Wollte mich aufhängen…Strick gerissen! Wollte mich erschießen… Revolver klemmt!
Und nun kaufe ich ein Bier, kippe Gift rein und du säufst es mir weg…!“
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#19   Breze   00:56:49 | Samstag, 4. November 2006
@ katzenjäger
Danke für die Aufklärung.
Schwule sind Sünder, wie Sie und ich.
Ob sie deswegen schlechtere Menschen sind, das soll Gott beurteilen
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#18   Ketzerjäger †   00:54:25 | Samstag, 4. November 2006
@Breze
Ja, aber Schwule gehören zum Schlechten!
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#17   Adrian Leverkuehn   00:35:23 | Samstag, 4. November 2006
@ Guttenberger
Oh bitte! Seit wann ist denn das Verhältnis der Katholiken (die Sie ja wohl mit konservativ meinen) bspw. in Bezug auf Empfängnisverhütung pragmatisch? Mal angenommen auf der Welt würden 20 Milliarden Menschen leben und ein weiteres Anwachsen wäre partout nicht zu verkraften, würde der Papst dann pragmatisch entscheiden, daß man in Zukunft Kondome benutzen darf?
Mal angenommen der Kapitalismus würde (aus welchen Gründen auch immer) zu Massenarmut in Dtl. führen, würde die CDU dann pragmatisch den Sozialismus fordern?
Sie vertreten doch ein völlig naives und falsches Menschenbild! Jeder Mensch hat bestimmte Leitmotive. Wollen Sie das leugnen? An diesen Leitmotiven orientiert er seine Entscheidungen. Was ist das anderes als Ideologie?
Sie haben vermutlich den Bedeutungswandel des Konservativen seit Bismarck übersehen.
Bismarck war ein Rechtshegelianer. Konservativ ist ein weitgreifender Begriff der für Joachim Fest genauso zutrifft wie für den jüdischen Publizisten und Neokonservativen Henryk Broder.
Aber mit solchen Pauschalitäten wie Sie sie hier präsentieren, kommt man nicht weiter.
Letztlich ist es nun mal so daß jeder Mensch ein bestimmtes Weltbild hat, möglicherweise wandelt sich das im Laufe der Zeit, aber ohne Weltbild und damit ohne Ideologie kommt niemand aus. Und Konservatismus ist, in all seinen Schattierungen letztlich ein Welt- und Menschenbild. Pragmatismus ohne Werte ist höchstens Nihilismus. Aber selbst der der an das Nihil glaubt, glaubt an eine Ideologie.
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#16   Breze   00:27:05 | Samstag, 4. November 2006
@Jörg aus Köln @ Adrian
Ich mag dieses Schubladendenken „Konservativ – Progressiv“ nicht. Nicht alles was alt ist ist schlecht, nicht alles was neu ist, ist gut. Umgekehrt verhält es sich genauso.
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#15   Gunsenum   00:26:25 | Samstag, 4. November 2006
KOnservatives Rheinland!
Wenn das Wasser im Rhein
(Heinz Böninghausen)
Wie oft schon hab ich am Rheine gedacht,
Kinder, wie wäre das schön,
Wenn überraschend so ganz über Nacht
Zu mir ein Zauberer käm.
Er hielt seinen Zauberstab dann über mich
Mit Hokus und Pokus und so,
Und eins, zwei, drei wär ich ein munterer Fisch
Und schwämme im Rhein irgendwo.
Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär,
Ja, dann möcht ich so gern ein Fischlein sein.
Ei, wie könnte ich dann saufen,
Brauchte keinen Wein zu kaufen,
Denn das Faß vom Vater Rhein wird niemals leer
Wäre ich aber den Rheinwein mal leid,
Schwämme zur Mosel hin
Und bliebe dort dann für längere Zeit,
Weil ich ein Weinkenner bin.
Doch wollt ich so gerne woanders noch sein,
Drum macht’ ich ‘ne Spritztour zur Ahr
Und fände mich schließlich am Rhein wieder ein,
Weil das ja der Ausgangspunkt war.
Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär,
Ja, dann möcht ich so gern ein Fischlein sein.
Ei, wie könnte ich dann saufen,
Brauchte keinen Wein zu kaufen,
Denn das Faß vom Vater Rhein wird niemals leer
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#14   Jörg Guttenberger, Köln   00:19:23 | Samstag, 4. November 2006
Leverkuehn: Konservativ
Das negative Menschenbild, das Sie über die Konservativen zeichnen, kann nicht wirklichkeitsfremder sein! Das ergibt sich schon aus der konservativen Grundhaltung Jesu Christi, der laut eigener Aussage nicht gekommen ist, um Gesetz und Propheten aufzulösen, sondern um sie zu erfüllen!
Das von Ihnen den Konservativen unterschobene Menschenbild gilt vielleicht für manche Reaktionäre.
Da der Konservative der Pragmatiker schlechthin ist, ist er frei von jeglicher Ideologie.
Konservativ ist die Mitte zwischen progressiv und reaktionär. Mitte ist aber nicht steigerbar. Damit kann es „erzkonservativ“ nicht geben.
Sie haben vermutlich den Bedeutungswandel des Konservativen seit Bismarck übersehen. Damals haben sich Liberale und Konservative gegenübergestanden, wohingegen heute, wie schon bemerkt, die Mitte konservativ ist.
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#13   Adrian Leverkuehn   23:50:59 | Freitag, 3. November 2006
@ ihr lieben Leute
Da der Konservative Pragmatiker schlechthin ist
Das ist, mit Verlaub, Unsinn! Konservative haben ein völlig anderes Menschenbild als Fortschrittliche. Sie sehen am Menschen vor allem die Schattenseiten, folgerichtig trauen sie ihm wenig über den Weg und versuchen „das Böse“ mit Hilfe von Traditionen, Werten und Normen in Schach zu halten. Ich meine das übrigens nicht negativ, nur als sachliche Feststellung.
Progressive dagegen haben ein überwiegend positives Menschenbild und meinen, daß negative Verhältnisse den Menschen negativ verformen. Folgerichtig versuchen sie die Verhältnisse so zu verändern, daß der Entfaltung des Menschen wenig entgegensteht. Das muß nicht immer positiv sein!
Beide besitzen aber ein bestimmtes Menschenbild und damit eine Ideologie! Selbstverständlich gibt es Konservatismus und Erzkonservative!
parlament. Demokratie mit schwachem Kaiser im 19. Jd hätte unblutig durchsetzen lassen
Ich meinte natürlich parlamentarische Monarchie. Hab mich verschrieben. Damals fand ein Machtkampf statt zwischen preußischem Landtag und König. Der König war verzweifelt und wäre letztlich abgedankt. Heraus gekommen wäre eine Art preußische Magna Charta. Diese (von der Kirche übrigens abgelehnt!) hat über Jahrhunderte hinweg stabile Verhältnisse in England garantiert. Wäre in Frankreich etwas ähnliches entstanden, hätte es wohl auch kaum je eine Jakobinerherrschaft gegeben. Woran man erkennen kann, daß auch der Kirche nicht selten der nötige Weitblick fehlt!
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#12   Jörg Guttenberger, Köln   23:08:44 | Freitag, 3. November 2006
Navon, Gotthard
Navon: die Konzeptionslosigkeit um nicht zu sagen Orientierungslosigkeit der CDU ist ja gerade durch fehlende sowohl konservative als auch christliche Grundlage begründet! Dieser Partei fehlt eine gemeinsame Wertordnung. Auch in dieser Partei war der Marsch der 68er durch die Institutionen erfolgreich.
Gotthard: Konservativ heißt, und da hatte FJS recht, an der Spitze des Fortschrittes marschieren. Das haben Konservative und Progressive gemeinsam. Sie unterscheiden sich dadurch, daß die Konservativen die Tradition folgerichtig weiterentwickeln wollen, wohingegen die Progressiven jede Tradition ablehnen.
Mit den Reaktionären haben die Konservativen die Wertschätzung der Tradition gemeinsam. Sie unterscheiden sich dadurch, daß die Konservativen die Tradition fortentwickeln wollen, wohingegen die Reaktionäre jede weitere Entwicklng ablehnen (typisches Bespiel für Reaktionäre: die Pius-X-Brüder).
Der Konservative orientiert sich an dem Wort des Apostels Paulus: „Prüfet alles, das Gute behaltet!“).
Die Konservativen stehen demnach in der Mitte zwischen Progressiven und Reaktionären. „Konservativ“ ist damit nicht steigerbar. „Erzkonservativ“ gibt es nicht. Da der Konservative Pragmatiker schlechthin ist, ist der Begriff „Konservativismus“ falsch, denn der Konservativismus wäre die ideologische Ausgabe Konservativen Denkens. Pragmatik und Ideologie schließen sich aber gegenseitig aus.
Damit ist auch klar, daß sich die Bedeutung des Konservativen seit Bismarck gewandelt hat.
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#11   Christian Hüller   21:41:34 | Freitag, 3. November 2006
@ Adrian Leverkuehn
>>Naja schon, aber die Rahmenbedingungen in denen dies geschah waren zweifellos konservativ. Gerade Bismarck hat Dtl. zu einem konservativen Staat geeint, in der der Kaiser noch aktiv Politik betreiben konnte und eben gerade nicht nur auf repräsentative Aufgaben beschränkt war, wie bspw. in England. Die Rahmenbedingungen waren also konservativ, genauso wie sie heute liberal sind oder in der DDR sozialistisch waren.<<
Das wird man nicht leugnen können. Die Frage ist, ob sich eine parlament. Demokratie oder eine konstitution. Monarchie mit schwachem Kaiser im 19. Jd hätte unblutig durchsetzen lassen (Stichwort: verspätete nationalstaatliche Einigung).
„Den übersteigerten Nationalismus dieser Zeit würde ich ebenfalls NICHT als konservatives Wesensmerkmal betrachten.“
>>Ja aber warum hat denn das Bürgertum in der Weimarer Republik die Demokratie abgelehnt die es einige Jahrzehnte vorher 1848/49 noch so vehement gefordert hatte?<<
Sie suggerieren, dass monarchische Gesinnung mit nationalistischer Gesinnung identisch ist und dass die Konservativen die Diktatur aufgrund ihrer antidemokratischen Gesinnung glechsam herbeigesehnt hätten.
Das ist so pauschal aber nicht zutreffend, wenngleich es konservative Steigbügelhalter gab.
Hitler hatte niemals eine verlässliche, bürgerliche Mehrheit.
Die Ursache für seine totalitäre Machtanhäufung lag v. a. in der Verfassung begründet – der Weim., wohlgemerkt.
Zum Glück haben die Väter des Grundgesetzes diese ein für allemal „beerdigt“.
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#10   Breze   21:22:57 | Freitag, 3. November 2006
@ Franz von Sales
Der Begriff konservativ ist extrem dehnbar.
Ich werde auch zu dieser Kategorie gezählt, den Damen und Herren hier aber bin ich nicht „konservativ“ genug, obwohl ich aus Bayern komme ;-)
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#9   Franz von Sales   21:19:56 | Freitag, 3. November 2006
40 Millionen?
Hm… grübel…
Begriff Konservativismus extrem schwammig
Begriff Deutsche?
Hm…
Mehr als die Hälfte aller Deutschen sind konservativ?
Hm…
Wie viele Menschen leben eigentlich in Bayern? 40 Millionen?
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#8   Adrian Leverkuehn   20:34:26 | Freitag, 3. November 2006
@ Hüller
Gerade diesen aber (seinerzeit gar nicht unbedingt sehr populären Kanzler) hatte der größenwahnsinnige Kaiser entlassen, um freie Hand für seine imperialistische Außenpolitik zu bekommen…
Naja schon, aber die Rahmenbedingungen in denen dies geschah waren zweifellos konservativ. Gerade Bismarck hat Dtl. zu einem konservativen Staat geeint, in der der Kaiser noch aktiv Politik betreiben konnte und eben gerade nicht nur auf repräsentative Aufgaben beschränkt war, wie bspw. in England. Die Rahmenbedingungen waren also konservativ, genauso wie sie heute liberal sind oder in der DDR sozialistisch waren. Und gerade diese Rahmenbedingungen haben die Politik des Kaisers und der einflußreichen Junker, Adeligen und Großgrundbesitzer ja erst ermöglicht.
Den übersteigerten Nationalismus dieser Zeit würde ich ebenfalls NICHT als konservatives Wesensmerkmal betrachten
Ja aber warum hat denn das Bürgertum in der Weimarer Republik die Demokratie abgelehnt die es einige Jahrzehnte vorher 1848/49 noch so vehement gefordert hatte? Auch das hatte etwas mit den konservativen und obrigkeitsstaatlichen Rahmenbedingungen zu tun, in denen das Volk während des Kaiserreichs gelebt hatte.
die desaströsen Möglichkeiten der modernen, maschinenunterstützten Kriegsführung wurden damals allgemein unterschätzt.
Das ist richtig. Es gab aber auch Konservative wie Ernst Jünger die in Büchern wie „In Stahlgewittern“ das allgemeine Schlachten noch nach dem Ersten Weltkrieg gefeiert haben.
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