13:51:51 | Freitag, 3. November 2006
Die deutschen Medien schwanken zwischen „Lust am Einknicken“ und „mangelnder Courage“, wenn über Gewalt und Gewaltbereitschaft von Moslems und Einwanderern berichtet werden muß. Von Christian L. Schutzer.

„Freiheit fahr zur Hölle“
(kreuz.net) Mitte der 90er Jahre befragte der bekannte Jugendforscher Wilhelm Heitmeyer türkische Jugendliche
im Alter von 15 bis 21 Jahren nach ihren Einstellungen zum Thema Religion und Gewalt.
Bei den 1221 türkischstämmigen
Befragten handelte es sich weitgehend um in Deutschland geborene und sozialisierte Jugendliche.
Bei der
Befragung lautete eine zu beurteilende Feststellung so:
„Wenn es der islamischen Gemeinschaft dient,
bin ich bereit, mich mit körperlicher Gewalt gegen Ungläubige durchzusetzen.“
Dieser Aussage stimmten
35,7% der Befragten zu. 18,3 % sagten sogar: „stimmt völlig“.
28,5% der Befragten hielten Gewalt grundsätzlich
für gerechtfertigt, „wenn es um die Durchsetzung des islamischen Glaubens geht“.
Es sind 24,3% der türkisch-moslemischen
Jugendlichen in Deutschland bereit, „andere Menschen zu erniedrigen, wenn es der islamischen Gemeinschaft
dient.“
Auch die Bereitschaft zu Mord und Totschlag ist den befragten islamischen Jugendlichen in Deutschland
schon eingeimpft worden.
24,2% der Befragten stimmten der folgenden Aussage zu: „Wenn jemand gegen den
Islam kämpft, muß man ihn töten.“
Die oben gestellte Frage ist also zu relativieren: Ein Viertel bis
ein Drittel der jugendlichen Muslime in Deutschland sind gewaltbereit, teilweise exzessiv, und erkennen
insofern das Gewaltmonopol des deutschen Staates nicht an.
Sind diese gewaltbereiten Muslime
von Natur
aus Verbrecher? – ein Frage, die der türkischstämmige Schiite Dr. Yavuz Özoguz, dem westlichen Journalismus
als Tatsachenvermutung unterstellt?
Man kann davon ausgehen, daß die gewaltbereiten muslimischen Jugendlichen
von ihren Eltern, den Moschee-Predigern und den Koran-Schulen diesen Kampf-Islam und den moslemischen
Gewalt-Glauben eingetrichtert bekommen.
Der Anteil gewaltbereiter erwachsener Moslems in Deutschland
dürfte demnach noch deutlich höher liegen und zahlenmäßig an eine Million heranreichend.
Wie geht
die deutsche Öffentlichkeit, Politik und Verbände, Medien und Kirchen mit diesen Informationen über
die Gewaltbereitschaft von Muslimen in Deutschland um?
Im Allgemeinen hat sich der deutsche Journalismus
die Formel von US-Präsident George W. Bush zu eigen gemacht: Der Islam und die Moslems seien grundsätzlich
gut. Die wenigen „Islamisten“ und Terroristen wären Ausnahmen, die den Koran mißbrauchen und falsch
interpretieren würden.
Kirchenzeitungen schreiben regelrechte Jubelarien auf den Islam und die Verbrüderung
mit den Moslems.
Auch bei der Partei der Grünen gibt es eine Tendenz zu der Maxime: Alle Einwanderer
sind gut.
Kritische Stimmen, die das ganze Spektrum von Gewalt und Gewaltbereitschaft von Moslems und
Migranten thematisieren und analysieren, werden von der breiten Phalanx des politisch korrekten Journalismus
niedergewalzt.
Die wenigen Journalisten und Medien, die es wagen, realistisch oder kritisch über die
Gewalt und Gewaltphantasien der orientalisch-muslimischen Lebenswelten zu berichten, werden belächelt,
ignoriert, publizistisch gemobbt oder auch als politische Schädlinge bekämpft.
Der türkisch-stämmige
Regisseur Züli Aladag erstellte einen Dokumentarfilm über gewalttätige jugendliche Migranten, die eine
türkische Jugendgang bilden, die Mitschüler drangsaliert.
Der Streifen „Wut“ ist ein Film über die
Realität von Migranten-Jugendlichen in Deutschland. Sie entspricht nicht der Realität, welche Erwachsene
und politische Funktionäre gern sehen möchten – sagte der Filmmacher zu seinem Werk.
Entsprechend war
das Schicksal des Streifens.
Der WDR-Film war im ARD-Fernsehen zunächst für 20.15 Uhr vorgesehen. Doch
dann verschoben ihn die politisch Korrekten der ARD auf den 29. September um 22.00 Uhr und keilten ihn
in eine politisch korrigierende Gesprächsrunde ein.
War das ein Beispiel für die „Lust am Einknicken“ –
wie ein Hamburger Kommentator schrieb – oder der „mangelnden Courage“, die von WDR-Intendant Fritz Pleitgen
danach beklagt wurde?
Klar ist jedenfalls, daß die ganze Wahrheit und das realistische Wahrnehmen der
islamischen Gewaltbereitschaft viele kirchliche und bürgerliche Träumereien über eine Verbrüderung
mit dem Islam zerplatzen lassen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.