Der Besuch von Ignatianischen Exerzitien ist für jeden Katholiken ein Muß.
Kürzlich fanden bei der Piusbruderschaft Ignatianische Exerzitien statt.
(kreuz.net) Eine Kriegsverletzung war der Grund für eine vollständige innere Verwandlung im Leben des
heiligen Ignatius von Loyola († 1556).
Am Pfingstmontag des Jahres 1521 zerschmetterte eine Kanonenkugel
dem 29jährigen bei der Verteidigung der Festung von Pamplona – in Nordspanien – ein Bein.
Auf seinem
anschließenden Schmerzenslager bekehrte sich Ignatius gründlich.
Dennoch ereignete sich seine Umkehr
nicht in einem einzigen Augenblick.
Exerzitienhaus „Porta caeli“ im Schwarzwald
Faszinierend ist, daß Ignatius seinen Weg und das stille Wirken
der Gnade ganz bewußt wahrgenommen und genau beobachtet hat.
Sein weltberühmtes Exerzitienbüchlein
ist nichts anderes als eine Zusammenfassung jenes Weges, den er selbst gegangen ist.
Nach einer Wallfahrt
zum Benediktinerkloster Montserrat in Nordspanien im Frühling 1522 suchte Ignatius einige Tage der Stille.
Man verwies ihn auf den nahe gelegenen Ort Manresa – ungefähr 70 Kilometer von Barcelona entfernt. Aus
der kleinen Rast wurden zehn Monate.
In dieser Zeit erfuhr Ignatius viel Trost und Seelenqual, innere
Dunkelheit und Eingießungen göttlichen Lichtes. Es waren läuternde Kämpfe, wie wir sie auch von anderen
Heiligen kennen.
Pater Schmidberger predigt Exerzitien
Ignatius erhielt viele Erkenntnisse bezüglich der Dinge des geistlichen Lebens und
der Wahrheiten des Glaubens.
In dieser Zeit der großen Zurückgezogenheit und Askese schrieb er sein
Exerzitienbüchlein – die „Geistlichen Übungen“ – nieder.
Er gibt darin eine Anleitung, wie man das
Gewissen erforscht, sich besinnt, betrachtet und betet und auf diese Weise sein Leben vom Kopf wieder
auf die Füße stellt.
Das Werk ist im wesentlichen ein Leitfaden zur Meditation und radikalen inneren
Umkehr.
Am Ende dieser Exerzitien erscheint der „miles christianus“ – der „Christusritter“ – der durch
blinden, gläubigen Gehorsam gegenüber der Kirche den Verlockungen der Welt widersteht.
Der Heilige
Franz von Sales († 1622) hat gesagt, daß durch dieses Büchlein mehr Seelen gerettet wurden als es Buchstaben
habe.
Der Heilige Ignatius von Loyola
Ignatius selber war davon überzeugt, daß die Exerzitien nicht einfach sein Werk, sondern die
Frucht einer höheren Eingebung waren.
In ihrer Grundform lagen die „Geistlichen Übungen“ schon 1533
in Paris auf Spanisch vor. Ihre endgültige Fassung fanden sie mit der lateinischen Ausgabe von 1541.
Seit ihrer ersten Approbation im Jahr 1548 durch Papst Paul III. († 1549) wurden die Exerzitien bis heute
von allen Päpsten aufs höchste gelobt und empfohlen.
In seiner Apostolischen Konstitution „Summorum
Pontificum“ vom Juli 1922 schreibt Pius XI., daß der Heilige Ignatius sein Exerzitienbüchlein auf „wirklich
göttlichen Antrieb“ in die Kirche eingeführt habe.
Pius XI. war der festen Überzeugung, daß in dieser
Methode alles so weise angeordnet sei, daß sie überall dort, wo der Gnade kein Widerstand geleistet
werde, den Menschen bis ins Innerste hinein zu erneuern vermöge.
Zu den ersten, die unter der Leitung
des Ignatius Exerzitien machten, gehörten die späteren Jesuiten Peter Faber und Franz Xaver. Auch für
sie bedeutete diese Erfahrung einen Wendepunkt in ihrem Leben.
Die ignatianischen Exerzitien dauern in
ihrer Grundform vier Wochen.
Sie behandeln nacheinander die Sünde, die Nachfolge des irdischen Jesu,
seines Leidens und Sterbens und seiner Auferstehung.
Neben der Teilnahme an der Eucharistie und zwei
kürzeren Zeiten der Gewissenserforschung erwartet Ignatius von den Teilnehmern an seinen Exerzitien täglich
fünf Stunden Betrachtung.
Die Exerzitien finden im Schweigen statt.
Wer die Exerzitien kennen lernen
will, der muß sie machen.
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53 Lesermeinungen
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#52 Gotthard 20:22:32 | Dienstag, 7. November 2006
@agmen Danke für die Belegstelle. Dort heißt es: 178. Wie muss man sich dem Leibe nach vorbereiten?
1) Man darf mindestens eine Stunde vorher nichts essen und außer Wasser nichts trinken. 2) Man soll zur
heiligen Messe würdig gekleidet sein. Das ist allerdings im 2. Punkt keine kirchliche Vorschrift, sondern
die Meinung des Herausgebers P. Ramm. Und niemand sagt mir, was „würdig gekleidet“ meint. SJM würden
sagen: die Mädels in knöchellangen Röcken!
@ campo Santo . So z.B. ein junges Paar, das in Motorradkluft und wilder Haarpracht den Gottesdienst aktiv
(!!!) mitfeiert, ohne fundamentalistische Verbrämtheiten o.ä. Der Geist wirkt wo er will, wenn man ihn
nur lässt!
#49 CampoSanto 19:44:06 | Dienstag, 7. November 2006
Hin und wieder… … gehe ich nach Basel am Sonntag zur Messe im alten röm. Tridus, die ein Priester
des Instituts Christus Hoherpriester dort jeden Sonntag mit Erlaubnis des Ortspfarrers und des zuständigen
Bischofs in einer „normalen“ Pfarrkirche zelebriert. (Dank an Bischof Kurt Koch!) Bei dem „Publikum“ dort
fallen mir immer wieder die jungen Familien, usw. auf, aber auch Menschen, die man ihrem „Äusseren“ nach
nicht dort vermuten würde. So z.B. ein junges Paar, das in Motorradkluft und wilder Haarpracht den Gottesdienst
aktiv (!!!) mitfeiert, ohne fundamentalistische Vermrämtheiten o.ä. Einfach herzerfrischend, so etwas
zu sehen.
#48 Gotthard 19:35:34 | Dienstag, 7. November 2006
@agmen widerspricht er von meinem Standpunkt her gegen das Kirchengebot „du sollst dich würdig für die
Messe kleiden“ ich wüßte nicht, dass es irgendwelche Vorschriften der Kirche bezüglich def Kleidung
zur Messe gibt. Aber Du wirst mir bestimmt eine Quelle dafür nennen.
@Gotthard Ihre etwas seltsamen Schlussfolgerungen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich verstehe nicht
so ganz wie man aus dieser Frage bzw. Feststellung „Aber ein männlicher Messdiener mit langen Haaren
passt auch nicht zu einer Messe, die nach dem alten Ritus gefeiert wird, oder?“ schließen kann, dass
mir Nazis am Altar lieber wären. Anmerkung: Lange Haare bei Menschen männlichen Geschlechts sind meiner
Meinung nach in der heutigen europäischen Gesellschaft ein Zeichen von Provokation oder Ungepflegtheit.
Wenn ein solcher in die hl. Messe geht, widerspricht er von meinem Standpunkt her gegen das Kirchengebot
„du sollst dich würdig für die Messe kleiden“. Lieber Gotthard, es scheint mir, als wenn Sie unter Wahnvorstellungen
leiden würden-suchen Sie einen Psychologen auf; ich glaube es gibt sogar solche hier im Forum, der Weg
ist also nicht all zu weit; Da ich meine Sie nicht zu kennen, würde ich mich darüber freuen, wenn Sie
mich siezen würden.
Haarschnitt Aber ein männlicher Messdiener mit langen Haaren passt auch nicht zu einer Messe, die nach
dem alten Ritus gefeiert wird, oder? nein, bestimmt nicht … du willst aber nicht sagen, Glatzen passten
besser dazu, oder?
@Jawohl! Frauen haben keine Bärte (zumindestens nicht so einen wuchernden), haben normalerweise nicht
so breite Schultern und tragen auf gar keinen Fall solche Schuhe. Aber ein männlicher Messdiener mit
langen Haaren passt auch nicht zu einer Messe, die nach dem alten Ritus gefeiert wird, oder?
#42 Athanasius 16:04:44 | Montag, 6. November 2006
Götzenherz will ja nur beleidigen und „Herrn“ Schmidberger verleumden. Tatsächlich ist es ja so, daß
der hl. Stuhl etwa P. Josef Bisig auch als „Pater“ anredet, schon 1988 und heute noch. IN offiziellen
Schreiben. Auch Pater Devillers sprach 2005 auf der Bischofssynode in Rom. Nicht „Herr“ Devillers. Da
die Petrusbruderschaft die gleiche Struktur wie die Piusbruderschaft hat und Gemeinschaft aber keine Ordensgemeinschaft
ist, lässt sich schliessen, dass Hw. Schmidberger sich mit Recht mit der Titel „Pater“ anreden und unterzeichnen
lässt. Mit Recht. Auch in Rom, auch wenn Rom dem Götzhard hier nicht viel interessiert und er lieber
„Herrn“ Lehmann seine ideologische Mitarbeit verschenkt.
ach, Thersites, kalter Kaffe und längst bekannt. Mich nervt Ihre stänkernde, die Priester der Bruderschaft
schmähende, herabsetzende, überhebliche und den nachkonziliaren Verfall schönredende Art. Und zwar
so, daß ich gerne den Odysseus spielen würde. Anders geht’s bei Ihnen ja nicht. finis.
Nun denn, Thersites, nur zur Erinnerung: Alles saß nun ruhig umher, auf den Sitzen sich haltend; Nur
Thersites erhob sein zügelloses Geschrei noch, Dessen Herz mit vielen und törichten Worten erfüllt
war, Immer verkehrt, nicht der Ordnung gemäß, mit den Fürsten zu hadern, Wo ihm nur etwas erschien,
das lächerlich vor den Argeiern Wäre. Der häßlichste Mann vor llios, war er gekommen: Schielend war
er und lahm am anderen Fuß und die Schultern Höckerig, gegen die Brust ihm geengt; und oben erhub sich
Spitz sein Haupt, auf dem Scheitel mit dünnlicher Wolle besäet, Widerlich war er vor allen des Peleus
Sohn und Odysseus; Denn sie lästert’ er stets. Doch jetzt Agamemnon dem Herrscher Kreischt“ er hell entgegen
mit Schmähungen. Rings die Achaier Zürnten ihm, heftig empört, und ärgerten sich in der Seele. Aber
der Lästerer schalt mit lautem Geschrei Agamemnon: … Ihm nahte sofort der edle Odysseus; Finster schaut’
er auf jenen und rief die drohenden Worte: Törichter Schwätzer Thersites, obgleich ein tönender Redner,
Schweig und enhalte dich, immer allein mit den Fürsten zu hadern! Denn nicht mein ich, daß irgendein
schlechterer Mensch wie du selber Wandle, so viel herzogen mit Atreus’ Söhnen vor Troja! Nie drum nenne
dein Mund die Könige vor der Versammlung! … (Was dann passierte, kann man in Homers Ilias, 2. Gesang,
nachlesen. Es lohnt sich!)
@Maurice Corvisier, den unwissenden Dummschwätzer Die FSSPX ist in erster Linie ein Zusammenschluss von
Priestern. Der Sinn des Zusammenschlusses ist das Gemeinschaftsleben, das als die ursprüngliche und eigentliche
Form des priesterlichen Lebens angesehen wird . Gemeinschaftsleben ohne Gelübde bedeutet, dass es sich
nicht um ein Kloster und nicht um Ordensleute oder Mönche handelt, sondern um ganz normale Priester,
die allerdings unter einem Oberen zusammengeschlossen sind.
KREUZ.NET auf RADIO VATIKAN – wow! Gratulation, Dr. Goesche! Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so
schnell erleben darf: Radio Vatikan übernimmt direkt und gekennzeichnet eine Meldung von kreuz.net! …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=102361
Im Vatikan soll ein Dokument in Vorbereitung sein, das die Feier der Alten Messe erleichtern soll. Das
schreibt der Internet-Nachrichtendienst kreuz.net unter Berufung auf den Rom-Korrespondenten der »Deutschen
Tagespost«. Allerdings stehe die Veröffentlichung des Dokuments nicht unmittelbar bevor, sondern könne
noch bis zum Frühjahr kommenden Jahres dauern. Im Dokument solle festgehalten werden, daß die »römische
Messe« der überall gültige Ritus der Katholischen Kirche bleibe. Diese Messe solle aber künftig aus
zwei Formen bestehen: »der gewöhnlichen Form, so wie sie im ›neuen‹ Meßbuch von Paul VI. enthalten
ist, und der außergewöhnlichen Form, wie sie das Meßbuch von Pius V… vorsieht.« Angeblich seien
bei der Abfassung des neuen Dokumentes noch einige Detailfragen zu klären. Auch die Tatsache, dass mehrere
vatikanische Behörden für das Papier zusammenarbeiten müßten, führe zu Verzögerungen. Aus dem Vatikan
gibt es zu Spekulationen über ein entsprechendes Dokument keinen Kommentar. (kreuz.net 05.11.06 sk) PS:
Ich wusste gar nicht, dass in Sankt Afra auch ein Mädchen ministrieren darf (….institut-philipp-neri.de/neu/faure.html
2. Bild von oben – oder ist es ein Mann?). Da werde ich demnächst doch einmal vorbeischauen.
Die guten Priester führen die Gläubigen zum Seelenheil Maurice schrieb: Gotthard, dieser stänkernde
Thersites, lügt; und trieft Haß aus: Vor allem ist es blanker Neid von ihm, weil niemand zu ihm zu Exerzitien
käme, vorausgesetzt, er könnte sie überhaupt predigen, was man nach seinen häretischen Dauerkommentaren
hier wohl ausschließen muß. Den vom apostolischen Glauben der hl. römisch-katholischen Kirche längst
abgefallenen Novus-Ordo Nationalbischöfen, -Priestern und -Ordensleuten gehen langsam aber todsicher
die Schafe aus: letztere fliehen vor diesen Wölfen im Schafspelz; zu den Esoterikern, den Protesanten,
den Moslems, den Atheisten – oder im besten Fall zu ausharrenden traditionellen römisch-katholischen
Priestern, wie den überwiegend gottgefälligen solchen der FSSPX. Dank sei Gott für diese wunderbaren
Priester! Das von der Kirche anerkannte Wort der Jungfrau Maria in Quito (1594) www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=611&pid=11…
erfüllt sich: ein Prälat, der sich im 19. und vor allem 20. Jahrhundert diesen Fluten der Apostasie
und der Gottlosigkeit in der Kirche absolut entgegenstellt und das katholische Priestertum erhält, indem
er gute Priester heranbildet. Wenn die Kirche nach dem anstehenden göttlichen Reinigungsgewitter wieder
frei von ihren Feinden ist, werden diese vollkatholischen Priester noch stärker gebraucht als heute.
Wir brauchen also: katholische Priester, Familien, Kinder, Schulen. er weiß oder sollte wissen, daß
die Priester und Ordensleute der FSSPX zeitlich begrenzt oder auf ewig Armut, Keuschheit und Gehorsam
versprechen. So ist es.
falsches Segel von Gotthard… Nach deutscher Rechtsauffassung, sowie im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik
Deutschland, gibt es kein Privileg der römisch katholischen Kirche die Bezeichnung Pater oder Priester,
oder Pfarrer für sich allein zu reklamieren. Wer an die vielen , unterschiedlichen orthodoxen Kirchen
denkt , die mit Rom nicht uniert sind , sondern sich gegenseitig heftig , verbal bekämpfen , und deren
Titelbezeichnungen , wobei Pater (Vater) häufig vorkommt , kann die Replik von Gotthard nicht verstehen.
Die Kirchen regeln selbst , wie und was sie tun. In Deutschland jedenfalls ist die Piusbruderschaft ein
rechtsfähiger Verein im Sinne einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Gotthard, dieser stänkernde Thersites, lügt; und trieft Haß aus: er weiß oder sollte wissen, daß
die Priester und Ordensleute der FSSPX zeitlich begrenzt oder auf ewig Armut, Keuschheit und Gehorsam
versprechen. Und rein menschlich gesprochen: es gibt nur wenige Menschen, mit denen ich kein Glas Wein
trinken würde. Mit Gotthard, diesem stänkernden Thersites, würde ich noch nicht einmal ein Glas Wasser
trinken, und wenn ich bei 45° in der Wüste kurz vor dem Verdursten stünde. Wo, zum Geier, bleibt Odysseus?
@ Gotthard >>Alle diese suspendierten Priester dieses Pius-Vereins laufen unter dem falschen Label „Pater“.<<
Gotthard, Gotthard, falscher Label? Na ja, „fratres“ wäre vielleicht zutreffender. Prinzipiell finde
ich es aber sehr gut, dass die „fratres“ Exerzitien anbieten. Dass die „fratres“ keine rosaroten Kuscheleckenselbstfin-
dungsactionevents anbieten, war auch nicht anders zu erwarten. Die sind schon alle ausgebucht bei Hella
von Sinnen, Balder und Co.
falsches Segel Alle diese suspendierten Priester dieses Pius-Vereins laufen unter dem falschen Label „Pater“.
Die Messe liest „herr schmidberger“ klingt vielleicht weniger wichtig als die messe liest „Pater Schmidberger“.
Der Pius-Verein täuscht die Menschen enorm … er ist ein Blender-Verein, der katholische Terminologie
verwendet.
@breze Pater wird meines Wissens ein Ordensmann bezeichnet, der zum Priester geweiht ist. Da hast Du absolut
Recht. Aber dieser Pius-Verein ist nach eigener Aussage kein Orden … er hat auch keine Gelübde. Also
ist dieser Herr Schmidberger kein Pater …
@ an alle Pater wird meines Wissens ein Ordensmann bezeichnet, der zum Priester geweiht ist. Wieso denn
die plötzliche Lässigkeit? Ihr Tradis seid doch sonst so pingelig und gesetzestreu. Ich werde aus Euch
nicht schlau…
Aldo Carigiet Also das mit „außerhalb der katholischen Kirche“ ist ja wohl nicht so ganz leicht zu beurteilen.
Vermutlich befinden sich die meisten Jesuiten in Deuschland auch bereits außerhalb der Kirche. Deshalb:
Ignatianische Exerzitien bei Jesuiten – das könnte mittlerweile eine absolute Rarität sein.
@Aldo Carigiet Auch hier www.petrusbruderschaft.de/html/termine.html finden Sie Termine für Exerzitien
im Geiste des hl. Ignatius. Persönlich kann ich besonders diese bei P. Ramm empfehlen!
#17 Aldo Carigiet 22:44:54 | Sonntag, 5. November 2006
ignatianische Exerzitien; WO ? Bitte teilen Sie mit wo es echte ignatianische Exerzitien von Jesuiten
geführt gibt! Das interessiert die Katholiken. Herr Schmidberger ist ausserhalb der kath. Kirche und
sollte tatsächlich -gleich welche- aber Exerzitien selbst besuchen, um im Gehorsam zum einen wahren,
hl., röm.-kath. und apostolischen Glauben zurück zu kehren. Wasser predigen und Wein trinken, kann jeder.
Vorbild sein dagegen ist schon schwer… Bitte hört auf mit den Verirrungen der Pius-Bruderschaft, die
meint den alleinigen früheren kath. Glauben und angeblich noch die Pflicht der ign. Exerzitien zu predigen.
Die sollten sich endlich an den Hl. Vater halten und nicht immer kritisieren und meinen sie seien besser
als der suspendierte Professor Küng.
@Frasim Da ich nicht gegen die Tridentinische Messe bin (und eine „Freigabe“ durch BXVI erwarte), fühle
ich mich von Ihrem Einwurf nicht angesprochen. Ich persönlich habe die Exerzitien schon 1962 mitgemacht
(bei einem Jesuitenpater), bin aber trotzdem nicht der Meinung, daß die Ignatianischen Exerzitien „ein
Muß für jeden Katholiken“ sind. Es gibt viele Katholiken, die fest in ihrem Glauben stehen und ein reges
Glaubensleben haben, ohne daß sie überhaupt wissen, daß es die Ignat. Exerzitien überhaupt gibt. (Meine
Eltern und Großmütter waren z.B. gute Katholiken, ohne je an Exerzitien teilgenommen zu haben.)
@Sirilo und alle anderen Wenn die Ignatianischen Exerzitien für jeden Katholiken ein Muß sind, was haben
dann die Katholiken in den ersten 1500 Jahren der kath. Kirche getan? Lebten sie alle ihren Glauben falsch?
Sicher nicht. Die gleiche Frage könnte man aber -themenübergreifend sozusagen- auch mal den Verfechtern
des NOM, die die alte Messe absolut als für etwas nicht mehr Zeitgemäßes ansehen, stellen. Lebten die
Menschen früher mit der trid. Messe alle ihren Glauben falsch?
Schwarz/Weiß Pater Schmidberger sollte mal lieber an Exerzitien teilnehmen statt diese zu predigen. Vielleicht
kehrte er dann in die volle Gemeinschaft der hl. Kirche zurück. Jawohl! Bekanntlich schärft der hl.
Ignatius in seinem Exerzitienbüchlein ein, »ut ipsi Ecclesiae Catholicae omnino unanimes conformesque
simus, si quid, quod oculis nostris apparet album, nigrum illa esse definierit, debemus itidem, quod nigrum
sit, pronuntiare.« (n. 365; der Text nach der versio vulgata. Die von Pater Roothaan im 19. Jahrhundert
angefertigte versio literalis ex autographo hispanico liest: »ut in omnibus veritatem assequamur [ne
in ulla re erremus], debemus semper [fixum] tenere, ut album, quod ego video, credam esse nigrum, si Ecclesia
Hierarchica ita illud [esse] definiat.«) Heiliger Ignatius, bitte für uns!
#9 Michael II 19:49:50 | Sonntag, 5. November 2006
Pater Schmidberger sollte mal lieber an Exerzitien teilnehmen statt diese zu predigen. Vielleicht kehrte
er dann in die volle Gemeinschaft der hl. Kirche zurück.
muß – must ich würde es nicht so eng sehen. Schätzomativ hat Schäppli dieses Muß eigentlich im Sinne
eines englische Must have oder Franglais: le must verstanden – ähnlich, wie die Werbung uns Lacotz sorry
Lacoste oder Bentley oder IWC-Uhr odr… – aufs Aug drücken will. Der einzige aber gravierende Unterschied
dazu aber ist wahrscheinlich die Tatsache, daß jene, die dieses Must, sprich Ignatianische Exerzitien,
mitmachen, wirklich etwas für sich als Seiende mitnehmen können, im Gegensatz zu Konsumartikel.
@ Sirilo & Gotthard Was soll die Wortklauberei? Die Formulierung ist doch ein Standard („Dieser Film ist
für jeden Fan von Schauspieler xy ein Muß“ etc.).
Ein Muß? Wenn die Ignatianischen Exerzitien für jeden Katholiken ein Muß sind, was haben dann die Katholiken
in den ersten 1500 Jahren der kath. Kirche getan? Lebten sie alle ihren Glauben falsch?
Unfug Der Besuch von Ignatianischen Exerzitien ist für jeden Katholiken ein Muß. Diese Kurzfassung des
Artikels ist ein Schwachsinn … als ginge es nicht auch ohne diese Exerzitien…