Bis zum bitteren Ende
Nachdem der Skandal über die Presse publik gemacht wurde, hat das Bistum Fulda offiziell die Entlassung dreier verdienter Jungpriester bekanntgegeben.

„Bischof Heinz Josef Algermissen hat den mit der Ordensgemeinschaft „Servi Jesu et Mariae“ (SJM) geschlossenen Gestellungsvertrag zum nächstmöglichen Termin, das heißt, zum 30. Juni 2007, gekündigt.
Pater Lorenz Pfaffenhuber SJM wurde mit Wirkung vom 1. Dezember 2006 von seiner Aufgabe des Pfarradministrators der Pfarrei St. Maria vom Berge Karmel in Hofbieber-Schwarzbach entpflichtet.
Pater Franz Krenzel wurde mit Wirkung vom selben Datum von seiner Aufgabe des Pfarradministrators der Pfarrei St. Michael in Hilders-Eckweisbach, Pater Hans-Peter Reiner SJM von seiner Aufgabe des Kaplans in derselben Pfarrei sowie der Beauftragung zur Mithilfe im Dekanat Hilders und der Erteilung des Religionsunterrichts entpflichtet.“
Die Entlassung der eifrigen und beliebten Patres wurde bereits am 30. Oktober durch das Nachrichtenportal ‘kreuz.net’ bekannt.
Eigentlich wollte der Bischof den Skandal vertuschen – im Jargon des bischofshörigen Lokalblattes ‘Fuldaer Zeitung’: „geräuschlos und einvernehmlich vollziehen“.
Doch das Einvernehmen der Pfarreimitglieder fehlt nach wie vor. Die Gläubigen sammeln gegenwärtig Unterschriften, um ihre beliebten Pfarrer zu behalten.
Von Seiten des Bistums Fulda fehlt eine ernsthafte Begründung für die Entlassung.
Vor der ‘Fuldaer Zeitung’ erklärte der diözesane Pressesprecher an Allerheiligen lediglich, daß sich die Patres angeblich nicht in die Pastoral des Bistums einordnen würden.
Zur Begründung nannte der Sprecher einen Leserbrief von Pater Reiner in der Zeitung ‘Tagespost’ aus dem Jahr 2005.
Mons. Algermissen rechtfertigte, daß er der Ordensleitung nicht mehr vertrauen könne.
Gleichzeitig bekannte der Bischof, daß das Vertrauen erst durch die Entlassung „irreperabel zerstört“ worden sei.
Die vom Ordensoberen, Pater Andreas Hönisch, veröffentlichten, angeblich vertraulichen Briefe, behandelten den von der Diözese gewünschten Abzug der Patres.
Bei den beiden von Bischof Algermissen als privat deklarierten Schreiben handelt es sich laut Vertretern der betroffenen Pfarreien um amtliche Mitteilungen, die Pater Hönisch seiner Pflicht als Generaloberer entsprechend den pfarrlichen Gremien weiterleitete.
Somit bleibt als Grund für die Entlassung der Priester nur ein vom Bischof persönlich gespürter, aber nicht näher spezifizierter „Leidensdruck“.
© Bild: Dirk Grote, kathpedia, Creative Commons Licence
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Sonntag, 12. November 2006 13:04
tertius ridens: Private Briefe weitergegeben?
Der Fuldaer Bischof hat unlängst durch seinen Bischofsvikar verlautbaren lassen, bei den Schreiben an
P. Hönisch SJM habe es sich um Privatschreiben gehandelt, deren Weitergabe an Dritte sein, des Bischofs,
Vertrauen in die SJM zerstört habe. Nun kann an dieser Stelle zwar nicht geprüft werden, ob es sich
bei den fraglichen Schreiben tatsächlich um „persönliche“ oder „private“ Briefe des Bischofs gehandelt
hat; es besteht jedoch auch kein Grund, an den diesbezüglichen Aussagen P. Hönischs zu zweifeln.
Brisanz gewinnt der Vorwurf des Bischofs, wenn man weiß, daß Bischof Algermissen selbst Briefe, die ausdrücklich mit dem Vermerk „persönlich“ gekennzeichnet sind, ungeniert an Dritte zur Kenntnisnahme weitergibt! Wer selbst so etwas macht, hat wohl kaum das Recht, derartiges anderen vorzuwerfen!
Brisanz gewinnt der Vorwurf des Bischofs, wenn man weiß, daß Bischof Algermissen selbst Briefe, die ausdrücklich mit dem Vermerk „persönlich“ gekennzeichnet sind, ungeniert an Dritte zur Kenntnisnahme weitergibt! Wer selbst so etwas macht, hat wohl kaum das Recht, derartiges anderen vorzuwerfen!
Freitag, 10. November 2006 12:31
fürstabtvonfulda: zwobbel pfui
wenn ich deine argumente so höre und lese bedaure ich sehr, dass die katholische kirche die inquisition abgeschafft hat.
Mittwoch, 8. November 2006 11:11
zwobbel: Aber sammeln wir noch mal:
1. Bischof Algermissen ist kommunikationsunwillig.
2. Bischof Algermissen läßt glaubenszersetzende Priester gewähren.
3. Bischof Algermissen wird von häretischen Apostaten gelobt.
4. Bischof Algermissen ist nachtragend und schikaniert Leute noch 16 Monate nach dem diese um Verzeihung für die Form einer Äußerung gebeten haben.
5. Bischof Algermissen betreibt Sippenhaft.
6. Bischof Algermissen versucht nach dem bekannten Motto „Teile und herrsche“ seine Macht zu behalten.
7. Bischof Algermissen setzt den pastoralen Prozeß über das Heil der Seelen.
8. Bischof Algermissen nimmt notfalls den CIC nicht so eng.
9. Bischof Algermissen will, daß andere ihm falsche Entscheidungen abnehmen z.B. in dem er Obere zu nötigen versucht Ordensangehörige abzuberufen.
10. Bischof Algermissen hat die Unwahrheit gesagt.
11. Bischof Algermissen hat jedes Vertrauen in weiten Teilen seines Bistums verloren.
12. Bischof Algermissen bleibt nur ein Weg, falls er über Selbstachtung verfügt: Rücktritt!
2. Bischof Algermissen läßt glaubenszersetzende Priester gewähren.
3. Bischof Algermissen wird von häretischen Apostaten gelobt.
4. Bischof Algermissen ist nachtragend und schikaniert Leute noch 16 Monate nach dem diese um Verzeihung für die Form einer Äußerung gebeten haben.
5. Bischof Algermissen betreibt Sippenhaft.
6. Bischof Algermissen versucht nach dem bekannten Motto „Teile und herrsche“ seine Macht zu behalten.
7. Bischof Algermissen setzt den pastoralen Prozeß über das Heil der Seelen.
8. Bischof Algermissen nimmt notfalls den CIC nicht so eng.
9. Bischof Algermissen will, daß andere ihm falsche Entscheidungen abnehmen z.B. in dem er Obere zu nötigen versucht Ordensangehörige abzuberufen.
10. Bischof Algermissen hat die Unwahrheit gesagt.
11. Bischof Algermissen hat jedes Vertrauen in weiten Teilen seines Bistums verloren.
12. Bischof Algermissen bleibt nur ein Weg, falls er über Selbstachtung verfügt: Rücktritt!
Dienstag, 7. November 2006 10:22
Rainer Tobak: Respekt, pünktchen, tolles Gedicht!
Algermissen hat verschissen
bei den Gläubigen im Land!
Längst doch haben sie erkannt,
daß der Hirte, ungewissen
Zeitgeistmoden hingerissen,
sie den Wölfen überlässt.
Und so wird ein kleiner Rest
frommer Beter büßen müssen
dafür, daß er ganz verbissen
„Plänen“ folgt und schlechtem Rat.
„Generalvikariat“
nennen sich, die dienstbeflissen
Monsignore Algermissen
eingeseift und parfümiert,
abgeleckt und angeschmiert,
den geweihten Hintern küssen,
nur damit er auf den Kissen
seiner Selbstgerechtigkeit
einschläft! – So hat weit und breit
ganz verschissen Algermissen.
bei den Gläubigen im Land!
Längst doch haben sie erkannt,
daß der Hirte, ungewissen
Zeitgeistmoden hingerissen,
sie den Wölfen überlässt.
Und so wird ein kleiner Rest
frommer Beter büßen müssen
dafür, daß er ganz verbissen
„Plänen“ folgt und schlechtem Rat.
„Generalvikariat“
nennen sich, die dienstbeflissen
Monsignore Algermissen
eingeseift und parfümiert,
abgeleckt und angeschmiert,
den geweihten Hintern küssen,
nur damit er auf den Kissen
seiner Selbstgerechtigkeit
einschläft! – So hat weit und breit
ganz verschissen Algermissen.
Dienstag, 7. November 2006 02:40
tau †: @ Alexandra: Wer
weiß, wann ich das nächste Mal im Rheingau bin?
Da könnten sich unsere Familien ja dort treffen.
Absprache per Mail?
Da könnten sich unsere Familien ja dort treffen.
Absprache per Mail?
Dienstag, 7. November 2006 02:36
Hypatia: @ Tau
Vielleicht schauen wir uns das Bild einmal zusammen an ?
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