In Linz wächst der Unmut über die Skandale, die vom dortigen Pastoralamt am Laufmeter produziert werden. Es ist Zeit, daß sich der Bischof von Linz nicht nur herausredet, sondern handelt.
Bischof Ludwig Schwarz bei einer Veranstaltung der ‘Katholischen Männerbewegung’
(kreuz.net, Linz) Der kürzliche Versand der Skandal-CD „Raum für mein Leben“ ist im Bistum Linz Teil
einer langen Reihe skandalöser Vorfälle.
Das erklärten die Teilnehmer am ‘Initiativkreis’ in Wels –
20 Kilometer westlich von Linz – am 5. November 2006.
Darum richtet der ‘Initiativkreis katholischer
Laien und Priester in der Diözese Linz’ an den Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, eine „dringende
Bitte“.
Die Resolution ist von Dr. Felix Bentz aus Brunnenthal unterzeichnet.
Seit vielen Jahren würden
den Gläubigen seitens des Pastoralamtes der Linzer Diözese Skandale zugemutet.
Es sei unglaublich,
„was hier auf Kosten der Kirchensteuerzahler jahrelang zum Schaden für Glaube und Moral geschehen ist“.
„Die Teilnehmer am heutigen Initiativkreis ersuchen Sie, hochwürdigster Herr Diözesanbischof, dringend
um die nötigen Konsequenzen.“
Die Zahl der im Pastoralamt Angestellten sei sozialverträglich auf einen
Bruchteil zu reduzieren, die Verantwortlichen auszutauschen.
„Am besten wäre wohl dieses sogenannte
Pastoralamt gänzlich aufzulösen.“
„Um unseres katholischen Glaubens willen, um Christi willen bitten
wir: Handeln Sie gemäß Ihrer schweren Verantwortung!“
Der ‘Initiativkreis’ hat den Text der Resolution
auch an die Glaubenskongregation geschickt.
Email-Adressen der Empfänger
36 Lesermeinungen
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#36 Thaddäus 12:50:45 | Mittwoch, 15. November 2006
Nicht nur geredet sondern gehandelt Die Gruppe „Pro Sancta Ecclesia“ und die „Vereinigung der Initiativkreise
kath. Laien und Priester im deutschen Sprachraum“ hat bei einer kürzlich in Wels stattgefundenen Versammlung
eine Resolution zur umstrittenen „Jugend-CD“ in der Diözese Linz verabschiedet… Die Initiativkreise
haben auch bekannt gegeben, dass man eine Beschwerde nach Rom geschickt hat. Ganzer Bericht: www.kath.net/detail.php?id=15214
Voyerismus Wenn ich von „christlichen Voyeuren“ sprach, dann deswegen, weil es – gerade in kreuz.net –
Christen gibt, deren Denken und Vorstellungsvermögen immer nur darum kreist, was homosexuelle Menschen
„im Bett“ machen könnten. Dass Liebe zueinander mehr bedeutet, als das, was man „im Bett“ macht, wissen
diese Christen, für die Liebe und Unzucht identisch sind, anscheinend nicht. Eine heterosexuelle Beziehung
kann genauso zur „Sünde“ werden, wie eine homosexuelle, wenn sie sich in eine bereits bestehende Beziehung
hineindrängt und diese kaputt macht. Und umgekehrt erlebt ein homosexueller Mensch die Beziehung zu dem
einen Menschen, den er lieb hat, ganz genauso wie eine heterosexueller Mensch die Beziehung zu dem einen
Menschen, den er lieb hat. Das ist für manche Christen offensichtlich ganz schwer zu verstehen, wie sich
an den Einträgen hier zeigt.
@ Gerhard Ganz so einfach ist das nicht! Wenn zwei sich lieb haben dürfen sie alles? Wenn ein Mann eine
verheiratete, dreikindrige Hetero über alles liebt und mit ihr zusammen ist, dann die Ehe der Frau in
di Brüche geht, die Kinder leiden und in ihrer Entwicklung gestört werden, ist diese Liebe der beiden
zum Größtenteil Egoismus und Sündhaft. Da müssten sie mir doch auch zustimmen, oder?
@ Guiseppe und andere christliche Voyeure Homosexuelle Liebe ist die Liebe zwischen zwei Menschen, die
homosexuell sind. Heterosexuelle Liebe ist die Liebe zwischen zwei Menschen, die heterosexuell sind. Und
weder bei heterosexuellen Menschen, die sich lieb haben, ist der Ausdruck ihrer Liebe automatisch „Unzucht“,
noch ist das bei homosexuellen Menschen so! Wie sich die Liebe beider zueinander ausdrückt, das gehört
nicht in das Schaufenster öffentlichen Voyeurismus – ganz abgesehen davon, dass der körperliche Ausdruck
der gegenseitigen Liebe vielfach wohl gar nicht so ist, wie „christliche Voyeure“ sich das in ihrer Phantasie
ausmalen.
#32 Guiseppe 17:19:14 | Dienstag, 7. November 2006
@Gerhard Gerhard: „… dass homosexuelle Liebe und gleichgeschlechtliche Unzucht nicht dasselbe sind!“
Nur mal so nebenbei: Was ist denn homosexuelle Liebe?
Den Dialog suchen Das Bistum Linz zeichnet sich dadurch aus, dass dort der Dialog unterschiedlich empfindender
Menschen miteinander gesucht und gefördert wird. Darüber freue ich mich, da dies in der röm.-kath.
Kirche keineswegs die Regel ist! Insbesondere freue ich mich, dass ein Gespräch mit homosexuellen Menschen
geführt wird, bei dem deutlich wird, dass homosexuelle Liebe und gleichgeschlechtliche Unzucht nicht
dasselbe sind! Ich möchte Bischof Dr. Schwarz ermutigen, ein offenes Gespräch unter den Angehörigen
seines Bistums auch weiterhin zu fördern!
Schadensbegrenzung Das Mindeste wäre dass sich Bischof Schwarz um eine Schadensgutmachung oder Begrenzung
bemühte und alle 15000 SexCD- Empfänger anschriebe dass die CD für sie gefährlich sei, es kommt aber
überhaupt nichts , nichts, und wieder nichts.
#26 landorganist 08:34:25 | Dienstag, 7. November 2006
@Moritz Ohne Sie persönlich zu kennen, schließe ich aber aus der Qualität Ihrer leider recht häufigen
Äußerungen, dass Sie nicht imstande sind, Noten von Fliegendreck zu unterscheiden. Folglich werde ich
mich mit Ihnen sicher nicht über Musik unterhalten.
Wie wäre es, wenn Sie sich mit den Tasten Ihrer Orgel statt mit denen der Computertastatur beschäftigen
würden? – Gerade als Musiker müßten Sie damit vertraut sein, daß Form und Inhalt sich entsprechen
(sollen). Und so froh kann die Botschaft nicht sein, daß man für sie mit einem nicht ernstzunehmenden
Häppikäppi eintreten muß.
#24 landorganist 07:56:52 | Dienstag, 7. November 2006
@aragon Sie haben vergessen, Emanuel daran zu erinnern, dass, wenn er kommt, bitte in angemessener Bekleidung
zu erscheinen hat, also nicht in Badehose oder mit Baseball-Käppi. Alles andere, z. B. die frohe Botschaft,
ist nicht so wichtig. Hauptsache, der Hut stimmt!
o tempora, o mores! Bischof Schwarz ist nur ein weiteres Beispiel für die Sorte Bischöfe, die heute
überall im deutschsprachigen Raum anzutreffen sind. Sie biedern sich durch juviales Auftreten den Leuten
an, protegieren „Kirchenvolksbegehrer“ und vernachlässigen ihre Hirtenpflichten. Sie werden nur dann
„aktiv“ wenn es gilt, verdiente Priester, die sich für die Glaubensweitergabe einsetzen, in die Wüste
zu schicken, die beim „Sonnenkönig“ im Bistum Fulda oder wenn es gilt, sich gegen die wahre Messe stark
zu machen. O tempora o mores! Da kann man nur beten: O komm, o komm, Emanuel!
@ Gotthard Die Würde eines Bischofs, die dieser angeblich verletzt hat, wird gerne als Vorwand genommen,
ihm ans Bein zu pinkeln. Die Würde eines Bischofs wird dann schnell unter dem heuchlerischen Vorwand
„wahre katholische“ Interessen zu verteidigen in den Wind geblasen. man rückt sich die Dinge eben so
zurecht, wie es einem passt, ob es nachvollziehbar scheinen mag oder nicht. Diese Heuchler entlarven sich
selbst
@Frasim Denn genausowenig, wie ich in der Badehose (weder im Restaurant noch im Schwimmbad) auftauche,
sollte ein Geistlicher mit so albernen Käppis woauchimmer rumlaufen. warum du nicht in einem Schwimmbad
auftauchen willst, ist mir wurscht. Wenn Bischöfe nur noch „plenis coloribus“ auftachen würden – das
wäre absolut lächerlich. Die Würde eines Bischofs hängt nicht in und an seiner Kleidung …
Lieber Wiener den Hl. Vater in solch unpassender Form anzutreffen ist nicht vorstellbar, aber unsere Bischöfe
haben längst das Maß des Anstand überschritten, dies ist bei vielen schon zum Alttag geworden, das
ist leider die Realität.
es ist doch typisch … … für kreuz.net, dass sie die hohen und höchsten würdenträger der römisch-katholischen
kirche in möglichst peinlichen oder unpassenden bildern darstellt. es hat doch system, dass zb. der hl.
vater beim schneuzen abgebildet wird. oder eben ein bischof mit einem baseball-cap. seltsamer weise werden
bischöfe einer hier stark vertretenen schismatischen gruppierung nie bildlich lächerlich gemacht. versucht
da glatt jemand über solche platten äußerlichkeiten stimmung zu machen?
@Gotthard Da haben Sie mit der Badehose in der Tat ein passendes Sinnbild gegeben (ernstgemeint!). Sie
haben Recht, ich kenne die näheren Umstände des Bildes nicht, brauche ich aber auch gar nicht. Denn
genausowenig, wie ich in der Badehose (weder im Restaurant noch im Schwimmbad) auftauche, sollte ein Geistlicher
mit so albernen Käppis woauchimmer rumlaufen. Das passt einfach nicht zusammen. Wenn Sie das Foto schon
so „herabwürdigend“ finden, dann sei gesagt, dass sich doch die Bischöfe in erster Linie selbst herabwürdigen,
indem sie sich solchen Spektakeln hingeben. @Maurice Corvisier: Schlafen Sie trotz allem gut!
Wen wundert es noch? Man muß sich schon fragen:“ wieviel kath. Bischöfe gibt es noch ?“. Diese Herren
sind ein Vorbild für unsere Politiker, da kann so mancher noch von lernen. Aber nun ernst, wie soll das
weiter gehen, wenn man solche verkorksten Vorbilder hat, wohin läuft das ganze, muß man nicht doch an
die Worte des „ Rebellen Bischofs „ denken? Vielleicht war er uns voraus und hat doch recht gehabt mir
seinen Prognosen? Ich, für meine Person, werde mich auf jeden Fall mehr für die Petrus/Piusbruderschaft
in Zukunft interessieren. Dort findet man noch den wahren kath. Glauben. Suchet und ihr werdet finden,
lautet das Gebot, dies gilt für alle.
Ach, Gotthard, Sie armer, armer Thersites. Ich hatte ja schon so eine Ahnung, daß Sie mich am Einschlafen
hindern würden. Nochmals: Törichter Schwätzer Thersites, obgleich ein tönender Redner, Schweig und
enhalte dich
@Frasim In der Tat, absolut albern das Käppi… Aber der Herr Bischof kann auch anders! woher willst
du wissen, ob dieses Käppi absolut albern ist – ohne die Situation zu kennen? Ich fände dich auch absolut
albern, wenn du in Badehose in einem Restaurant erscheinen würdest; ich fände es angemessen, dich so
im Schwimmbad zu sehen. Das Bild zu dem Artikel ist ein Frechheit – kreuz.net wieder mal bei der Lieblingsbeschäftigung:
einen Bischof herabzuwürdigen!
#9 landorganist 20:32:04 | Montag, 6. November 2006
Da zeigt sich wieder die geistige Größe unserer Forumslieblinge! An Äußerlichkeiten hängen Sie in
selbstverliebter Eitelkeit. Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe…
Ungeheuerlich Es ist wirklich unglaublich, was hier auf Kosten der Kirchensteuerzahler jahrelang zum Schaden
für Glaube und Moral geschehen ist. und es ist auch unglaublich wie der Papst und die Kongregationen
zusehen, und Nachfolger ernennen von denen man nichts besseres erhoffen kann.
@S.E. Schwarz Sorry, das Foto ist leider nicht direkt zu verlinken. Auf dieser Seite der FSSP fssp.org/de/photos.htm
in der linken Spalte auf „Weihen“ klicken, dann runterscrollen und auf „Priesterweihen, Linz, 29. Okt.“
klicken. Ich meinte speziell Foto Nr. 13/40.
@ Sulpi Wer war das noch gleich,… der sich als hoher Kirchenrepräsentant mit diversen Mützchen, Hütchen
und Federn zum Affen der Weltöffentlichkeit machte? Sehr, sehr lustig, ich fall gleich vom Stuhl…