Höllenpredigt + Doch kein Spitzel + Gastfreundschaft in Lourdes + Vertragsbruch + Eine peinliche Predigt
Höllenpredigt
„Der wahre Tod, den man fürchten muß, ist der Tod der Seele. Wer durch die Todsünde
der Liebe Gottes stirbt, keine Reue zeigt und in stolzer Verweigerung verharrt, schließt sich selber
vom Reich des Lebens aus.“
Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache vor dem Angelusgebet am 5. November.
Doch kein Spitzel
Polen. ‘Radio Vatikan’ dementierte gestern die Meldung, wonach der Bischof der südpolnischen
Diözese Tarnow, Mons. Wiktor Skworc, als Informant für das frühere kommunistische Regime tätig gewesen
sei: „Unsere Meldung war offenbar nicht richtig. Wir hatten uns auf eine Nachricht der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’
berufen.“ Die Agentur will heute Dienstag eine Klarstellung veröffentlichen.
Gastfreundschaft in Lourdes
Frankreich. Am letzten Oktoberwochenende veranstaltete die Priesterbruderschaft St. Pius X. ihre jährliche
Wallfahrt in den südfranzösischen Marienerscheinungsort Lourdes. Am letzten Oktobersonntag wird nach
dem alten Kalender das Christkönigsfest gefeiert. Bei der Wallfahrt versammelten sich über 9.000 Pilger
zu einem Hochamt in der unterirdischen Basilika des Heiligtums. Heuer durfte die Piusbruderschaft erstmals
auch in der Rosenkranzbasilika das Allerheiligste Altarsakrament aussetzen und eine Sakramentsprozession
veranstalten.
Vereinigte Staaten. Am 25. Oktober traf
sich eine Kommission der US-Bischofskonferenz mit Vertretern des Judentums in New York. Das berichtete
die US-Bischofskonferenz. Dabei sprachen die katholischen Delegierten auch die Weigerung des Staates Israels
an, die ‘Grundlegende Vereinbarung’ zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Israel umzusetzen. Die jüdischen
Delegierten versprachen, die Sache zu studieren und darüber beim nächsten Treffen Rechenschaft abzulegen.
Eine peinliche Predigt
USA. Der Erzbischof von Boston, Sean Kardinal O’Malley, sprach kürzlich vor
Studenten über seine erste Predigt vor über dreißig Jahren. Das berichtete die US-Lokalzeitung ‘Lowell
Sun’. Kardinal O’Malley begann seine pastorale Tätigkeit als Gefängniskaplan. Für seine erste Predigt
im Gefängnis suchte er lange nach einem passenden Thema. Schließlich beschloß er, über die großen
Fluchtversuche in der Bibel zu reden: „Ich muß sagen, daß ich die ungeteilte Aufmerksamkeit der Häftlinge
hatte. Leider büchsten in der folgenden Nacht sechs Gefangene aus. Ich fürchtete, daß meine erste auch
zugleich meine letzte Predigt gewesen sein könnte.“
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45 Lesermeinungen
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Höllenpredigt Hallo Castus, ich hoffe nicht, dass Sie das mit der Mücke ironisch meinten. Aber auch
die Mücke ist nicht nur ein Geschöpf Gottes, sondern in der Evolution als wichtig und notwendig vorgesehen.
Sicherlich kennen Sie auch den Spruch „Wehe dem Menschen, wenn nur ein Tier im Strafgericht Gottes sitzt.“
Wenn wir die Nähe Gottes, die wir ja alle anstreben wollen, als Garten, als Paradies sehen, da sind nun
mal auch Tiere, wahrscheinlich auch Mücken, die Sie aber dann nicht mehr piesacken werden –- denn wenn
sie die neue Welt in der Apokalypse sehen, wird der Löwe neben dem Lämmlein lagern. Also, Nähe Gottes,
Himmel, Paradies, oder wie immer Sie das nennen mögen, bedeutet Frieden, Frieden mit sich und der ganzen
Schöpfung, denn die ganze Schöpfung harrt auf Erlösung, wie Paulus schreibt. Als Mensch bin ich nun
mal ein Teil der Gesamtschöpfung und auf diese im irdischen Leben angewiesen, warum dann nicht auch im
ewigen Leben. Wenn ich die Arche als Beispiel für Rettung, für ewiges Leben nehme, dann wurden nicht
nur Menschen gerettet. Warum sollte, denn nur der katholische Christ die Nähe Gottes erfahren, wo gerade
so fromme und gute Katholiken sich oft im Alltag als Menschen darstellen, die alles andere als die Liebe
zum Nächsten darstellen.
@ Sozialkatholisch Mit diesem Post rennen Sie bei mir offene Türen ein, danke!!!! Ich bin bestimmt kein
Moralapostel, habe aber lernen müssen das ein gewisses Streben nach Moral für einen Christen unumgänglich
ist. Die Leute die ständig die Moral hochhalten muss es auch geben und wenn sich einer darüber ständig
aufregt könnte man glatt davon ausgehen das er sich irgendwo ertappt fühlt bzw. einige Sünden aus dem
Sündenkatalog streichen will.In der Herde, in welcher Jesus Christus der Hirt ist, gibt es nun mal viele
verschiedene Menschen, mit vielen verschiedenen Anschauungen, von denen man sich alle mehr oder weniger
bereichern lassen kann. Als Kontrollfunktion für die verschiedenen Anschauungen kann nun mal für mich
nur das Lehramt der röm/kath. Kirche dienen und das ist ungefähr genau schon fast 2000 alt.Seis drum,
ich wünsche ihnen, wie allen anderen Christen auch (ich eingeschlossen) viel Frieden, Freude und gesundes
Wachstum im Glauben. Die Widrigkeiten braucht man eigentlich keinem Christen zu wünschen, denn die kommen
ganz von alleine. Danke für Ihre guten Wünsche, dasselbe wünsche ich Ihnen von Herzen auch!!!!
@ Breze Ich bin bestimmt kein Moralapostel, habe aber lernen müssen das ein gewisses Streben nach Moral
für einen Christen unumgänglich ist. Die Leute die ständig die Moral hochhalten muss es auch geben
und wenn sich einer darüber ständig aufregt könnte man glatt davon ausgehen das er sich irgendwo ertappt
fühlt bzw. einige Sünden aus dem Sündenkatalog streichen will. In der Herde, in welcher Jesus Christus
der Hirt ist, gibt es nun mal viele verschiedene Menschen, mit vielen verschiedenen Anschauungen, von
denen man sich alle mehr oder weniger bereichern lassen kann. Als Kontrollfunktion für die verschiedenen
Anschauungen kann nun mal für mich nur das Lehramt der röm/kath. Kirche dienen und das ist ungefähr
genau schon fast 2000 alt. Seis drum, ich wünsche ihnen, wie allen anderen Christen auch (ich eingeschlossen)
viel Frieden, Freude und gesundes Wachstum im Glauben. Die Widrigkeiten braucht man eigentlich keinem
Christen zu wünschen, denn die kommen ganz von alleine.
@ Sozialkatholisch Immer nur loben, gutheißen und bestätigen (selbst bei bestimmten Sünden die gerade
in sind) ist meist mehr Selbst- als Nächstenliebe, weil man in erster Linie oft nur die eigene Bequemlichkeit
will. Piep ,Piep, piep wir haben uns alle lieb ist nicht unbedingt das Evangelium, oder der enge Weg.
Danke für Ihre Antwort, die mich hoffen lässt. Wie, glauben Sie, habe ich den Weg in die Kirche gefunden?
Eben so, wie Sie es, wie oben zitiert, beschrieben haben. Mir würde in Strenge und in Liebe, das Evangelium
und die Lehre der Kirche verkündet, und so wie ich den Glauben empfangen habe, versuche ich ihn weiter
zu geben. Ich bin mir meiner Unzulänglichkeit, meiner Sündhaftigkeit bewusst, das hält mich davon ab,
ein Urteil über die Menschen zu fällen, die, im Gegensatz zu mir, Gott noch nicht kennen. Ich habe nicht
das Recht, mich über andere zu erheben, und dieses Recht spreche ich auch denjenigen ab, die hier in
einer masslosen Überheblichkeit die Moralkeule schwingen. Von den verbalen „Ausrutschern“ jener ganz
zu schweigen.
@Frau Bussmann In der Nähe Gottes wird sich alles tummeln, was auf Erden gelebt hat, egal ob Hindu, Buddhist,
Moslem, Jude, Christ, Atheist, Pflanze, Tier oder Mensch. Wenn sich da wirklich ausnahmslos alles tummelt,
tummeln darf, was ich so nebenbei als ganz private Privatoffenbarung an Sie liebe Frau Bussmann halte,
wobei ich den Absender eher in der Ecke ansiedle, der gemeinhin auch als der Affe Gottes bekannt ist,
so gehe ich doch recht in der Annahme, um diesen langen Satz jetzt endlich einmal zu Ende zu bringen,
daß sich die dämliche Mücke, der ich gerade mit meinem Schlappen den Garaus bereitet habe, jetzt in
höheren Sphären befindet und dort dankbar meiner, ob ihres vorzeitigen Schlappentodes gedenkt, der ihr
diesen Aufstieg ermöglicht hat.
@ fr. Bussmann Wahre Liebe ist es die Wahrheit liebevoll und wahrhaftig zu sagen, selbst wenn es Wehtut.
@ Campo Santo Wenn sie sich wirklich wünschen das ihr Teddy erretttet ist, könnte Gott ihn dann auf
einer Müllkippe verloren gehen lassen?
#38 CampoSanto 09:17:42 | Mittwoch, 8. November 2006
Drum singen wir gemeinsam: „ Wir kommen alle, alle in den Himmel…“ Ich habe übrigens noch meinen Teedybären
aus Kindertagen. Kommt der auch in den Himmel??? Und der Bär, liebes Fräulein Bussmann, denn Sie uns
aufzubinden suchen, kommt der auch in den Himmel?
Höllenpredigt Die Worte des Papstes waren nicht schlecht für die Leute, die das alte Klischee von der
Todsünde noch nicht überwunden haben. Trotz allem, hat er sehr vorsichtig und Weise formuliert. Weiß
irgend jemand, was im Augenblick des Todes mit einem Menschen geschieht?? Niemand hat das Recht jemanden
aus der Liebe Gottes auszuschließen. Wenn Menschen schon bedingungslos lieben können, wie viel mehr
dann erst Gott. Niemand, kein einziges Geschöpf Gottes wird von der Liebe Gottes ausgeschlossen, egal,
was er angestellt hat. Die Verkündigung der Frohen Botschaft ist angesagt und nicht einer Drohbotschaft.
In der Nähe Gottes wird sich alles tummeln, was auf Erden gelebt hat, egal ob Hindu, Buddhist, Moslem,
Jude, Christ, Atheist, Pflanze, Tier oder Mensch.
@ Breze Natürlich hat einer der nie geliebt hat wahrscheinlich im Himmel nichts zu suchen, das gilt für
die Nächstenliebe genauso wie für die Gottesliebe. Die Bußfertigkeit hat die Sünderin sind in erster
Linie ihrer Gottesliebe zu verdanken, oder meint hier einer das mit dem Spruch sie hat viel geliebt z.B.
Prostitutionsakte gemeint sind? Immer nur loben, gutheißen und bestätigen (selbst bei bestimmten Sünden
die gerade in sind) ist meist mehr Selbst- als Nächstenliebe, weil man in erster Linie oft nur die eigene
Bequemlichkeit will. Piep ,Piep, piep wir haben uns alle lieb ist nicht unbedingt das Evangelium, oder
der enge Weg. Da die Sünde der Hochmut hier angesprochen und mehr oder weniger auf Tradis bezogen wurde,
möchte ich sagen das bei den Schmusekatholiken auch ein gewisser Hochmut ungefähr gleicher art besteht.
Zudem ist die Gewissheit der richtigen Religion bzw. Religionsausübung zuzugehören, nach reiflicher
Prüfung m.M. kein Hochmut.
@ Sirilo Im Himmel werden einst auch manche „gute Katholiken“ dumm gucken, wenn sie dort Leute vorfinden,
die sie eigentlich in der Hölle wähnten. (Vgl. die Arbeiter im Weinberg: auch die Arbeiter der letzten
Stunde erhielten den gleichen Lohn.) Jesus sagte zu der Sünderin: „Ihr wird viel vergeben, weil sie viel
geliebt hat.“ Wer nie geliebt hat, hat wohl im Himmel nichts verloren. (Man kann viele fromme Leute beobachten,
die nicht aufhören, sich über die Sünden anderer Leute zu echauffieren, die aber vor lauter „Rechtschaffenheit“
völlig vergessen zu lieben.) Auf den Punkt getroffen!
#33 Pünktchen 16:31:17 | Dienstag, 7. November 2006
‘n Abend, Maurice! der musikalische Hinweis stammte von Andreas www.kreuz.net/reader.435.html, 12. Okt.
16:36 Uhr! (Man kann dem Leser Andreas über +net mails schicken!)
Entschuldigung, das gehört jetzt nicht unbedingt hierhin, aber es ist mir ein großes Bedürfnis: Wer
hat eigentlich vor einiger Zeit das Duruflé-Requiem mit dem VU kamerkoor empfohlen? Ich habe es heruntergeladen
und möchte mich gerne bedanken: es ist ganz wunderbar. Überhaupt: das war eine ganz große Zeit der
Erneuerung aus den ältesten Quellen heraus, musikalisch. Regelmäßig schmelze ich bei Respighi (kein
Erneuerer, aber ein Bewahrer und Nutzer des alten). Schade, daß das nicht weitergegangen ist, sondern
flach versandet, versickert. Bisher. Wer weiß? Also: Danke nochmal! M.C.
zu Breze Na dann jetzt bitte an die Beantwortung meiner Fragen. Wenn du möchtest. :(3 Ansonsten hierhin
www.kreuz.net/reader.2051.html und eine Mail schicken.
zu Breze Breze am 28. Oktober 2005: Herzlichen Glückwunsch „kreuz-net“ zum 1. Geburtstag!!! Vielen Dank
für die Versorgung mit Nachrichten, die man sonst nirgends zu lesen bekommmt, und für die mutige, manchmal
freche (was ja nicht schlecht ist) Stellungnahme zu kirchlichen Themen. Auch für die Seite „kreuzfidel“
ein dickes Kompliment, was habe ich schon Tränen gelacht!!! Macht weiter so!!! Grüsse aus München Breze
am 19. August 2005: Ich bin in einer neokatechumenalen Gemeinschaft, weiss nicht, ob Du uns kennst…
Immer noch? Deinen letzten Postings nach zu urteilen…, nun ja. Bist du eigentlich ein Junge? Oder :(3
?
Die sieben Todsünden Superbia: Hochmut (Übermut, Hoffart, Eitelkeit, Stolz) Avaritia: Geiz (Habgier,
Habsucht) Invidia: Neid (Missgunst, Eifersucht) Ira: Zorn (Wut, Vergeltung, Rachsucht) Luxuria: Wollust
(Unkeuschheit) Gula: Völlerei (Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit) Acedia: Trägheit des Herzens /
des Geistes Man beachte sorgsam, welche Todsünde an erster Stelle steht, und meditiere darüber ein bisschen
nach. Das lege ich besonders den Scheinheiligen ans Herz, die im Anspruch der eigenen Überlegenheit gerne
verbal in die unterste Schublade greifen.
????? Haben Sie Ihr Fremdwörterlexikon wiedergefunden, oder mangelt es Ihnen an Ausdrucksmöglichkeiten
in Ihrer Muttersprache? ??? Muss man aber offenabr auch nciht verstehen…
Landorganist Publik Forum Lieber „Landorganist“! Sie sind hier, um Leute anzupöbeln. Vielleicht versuchen
Sie es mal auf den Seiten von „Publik Forum“.
Höllenpredigt Kreuznet-Titel: Höllenpredigt! Das liegt sicher nicht in der Intention des hl. Vaters,
passt aber gut ins hiesige Schema! Da hat mal wieder jemand nichts verstanden… Aber das ist es, was
man an Kreuz.net wirklich goutieren kann. Kompliment, meine Redaktion! Auf brillantere Weise kann man
diesen Unfug www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=162375 nicht desavouieren.
#16 landorganist 11:40:42 | Dienstag, 7. November 2006
@aragon Ach was sind Sie doch ordinär, aber damit liegen Sie im Trend, also weiter so. Nun zu Ihrer
Frage. An Ihnen reibe ich mich sicher nicht, dazu erfüllen Sie nicht die Kriterien. Ein Kriterium lautet
Niveau! Ist Ihnen der Begriff geläufig? Warum ich hier bin? Na, weil ich mich über Ihre u. a. komödiantische
Einlagen amüsiere. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
orgel dir einen sagen Sie mal, Herr „Landorganist“: Was treiben Sie sich eigentlich so häufig auf Webseiten
herum, deren Inhalte Sie doch permanent kritisieren? Offensichtlich gehören Sie zu den Leuten, die sich
ständig an anderen reiben müssen. Orgeln Sie sich lieber einen! Viele Grüße Aragorn
Bischof Skworc hat persönlich zugegeben Bischof Skworc hat persönlich zugegeben Informationen an innere
Sicherheitdienste weitergegeben zu haben. Meinte dabei, es seinen allgemein bekannte Informationen und
alles war mit seinem damaligen Bischof abgesprochen. Deswegen meinte er, dass er trotzdem jedem ins Gesicht
schauen kann. Er war im Gespräch in der Nachfolge von Kard. Glemp. Zum Jahr der Eucharistie forderte
er, in jede Gemeinde in seinem Bistum mind. einen Kommunionshelfer zu benennen. Ob es geklappt hat? Die
Priester und gläubigen sind dort in der Regel konservativ. Als Antwort wurde Kapelle der Piusbruderschaft
in Tarnow gebaut.
#12 landorganist 10:16:41 | Dienstag, 7. November 2006
@aragon Sagen Sie mal, wer bezahlt Sie eigentlich für den Blödsinn, den Sie hier ständig verzapfen?
Sie haben wirklich das Zeug zum Comedian, wie man Komödianten heute so schön bezeichnet.
@ Sirilo Sicherlich, aber ist das Liebe, wenn Sünden die zum Ausschluß der ewigen Seeligkeit führen
können, verschwiegen bzw. gutgeheißen werden. Die, die man in der Hölle wähnen würde, haben sich
ja dann noch auf dem Sterbebett bekehren dürfen. Wenn aber einem kein wahres, gesundes Sündenverständnis
aufgezeigt wird, ist eine Bekehrung fast unmöglich.
Ora pro nobis! Lieber Dr. Heger! Da wir beide (wahrscheintlich) schon die Mitte unserer Lebensspanne erreicht
haben, werden wir hoffentlich noch die Rehabilitaton des großen Erzbischofs Lefebvre erleben dürfen;
seiner Heiligsprechnung dürfen wir aus des Himmels lichten Räumen beiwohnen, die die aufgenommen zu
werden wir dank der übergroßen Gnade des barmherzigen Vaters wir demütig hoffen dürfen. Noch ist es
so, dass auch wir gegen die Feinde des Glaubens kämpfen müssen, die bis in die örtlichen Gremien vorgedrungen
sind um dort ihr liberal-protestantisches Kirchenbild zu verwirklichen. Bitten wir also die große und
mutige Kämpferin Johanna, die das Feuer nicht scheute, um ihren Beistand, gerade dann, wenn auch uns
einmal Mut und Zuversicht verlassen wollen. Ora pro nobis!
@Aragorn: Analogie Die Analogie zwischen der verehrungswürdigen hl. Johanna von Orléan und dem eindrucksvollen
Erzbischof geht vielleicht doch noch ein wenig weiter. Wie bekannt, hat der von den Eltern der Heiligen
angestrengte Rehabilitationsprozeß festgestellt, daß die Verurteilung der Heiligen schon aus dem Grunde
nichtig war, daß sie nicht von dem zuständigen Gericht ausgesprochen war. Es ist wohl ebenfalls so,
daß die (angebliche?) Exkommunikation von Erzbischof Lefèbvre schon allein kirchenrechtlich ziemlich
windig ist. So habe ich verstanden, daß überhaupt kein Urteil gefällt, vielmehr nur die Behauptung
amtlich verlautbart worden ist, er habe sich die (automatische) Exkommunikation als Tatstrafe („lata sententia“)
zugezogen. MfG Christoph Heger
Gastfreundschaft in Lourdes Wo findet nochmals derzeit in Frankreich die Bischofskonferenz statt? Dann
sollten die werten Herren Bischöfe sich einmal die Bilder der Wallfahrt der Priesterbruderschaft St.
Pius X anschauen. Hoffentlich hat jemand der Anwesenden die Tage der Wallfahrt auf Video/ DVD aufgenommen.
Wenn dem so ist, lassen Sie bitte diesen Film der Bischofskonferenz vorführen. Die Reaktionen werden
zeigen, ob die Bischöfe im Lichte des Hl. Geistes stehen. Stehen sie aber im anderen Licht, werden Sie
den Film überhaupt nicht sehen wollen bzw. über diesen Film spotten und ihn in den Dreck ziehen.
Heilige Johanna, bitte für uns! Sirilo, ja, du hast Recht! der historische Vergleich hinkt ein wenig.
Aber ich wollte auch mehr den Kampfesmut der großen Heiligen herausstellen, die ja gegen Eindringlinge
gekämpft und ihre Landleute aus der nationalen Letargie gerissen hat. Im übertragenen Sinne versteht
sich die Pius-Bruderschaft ja auch als Kampftruppe gegen die Eindringlinge in Gottes Tempel, die Feinde
des wahren katholischen Glaubens. Auch sie, die Pius-Bruderschaft, wird ja geschmäht und exkommuniziert,
wie es damals Johanna von den Vertretern der „Amtskirche“ (schreckliches Wort) geschehen ist, die mit
dem Feind kollaboriert haben. Deswegen: Heilige Johanna, bitte für uns!
@Sozialkatholisch Im Himmel werden einst auch manche „gute Katholiken“ dumm gucken, wenn sie dort Leute
vorfinden, die sie eigentlich in der Hölle wähnten. (Vgl. die Arbeiter im Weinberg: auch die Arbeiter
der letzten Stunde erhielten den gleichen Lohn.) Jesus sagte zu der Sünderin: „Ihr wird viel vergeben,
weil sie viel geliebt hat.“ Wer nie geliebt hat, hat wohl im Himmel nichts verloren. (Man kann viele fromme
Leute beobachten, die nicht aufhören, sich über die Sünden anderer Leute zu echauffieren, die aber
vor lauter „Rechtschaffenheit“ völlig vergessen zu lieben.)
Höllenpredigt Wer durch die Todsünde der Liebe Gottes stirbt, keine Reue zeigt und in stolzer Verweigerung
verharrt, schließt sich selber vom Reich des Lebens aus Verharren in der Todsünde ist heute sogar unter
Katholiken Chick bzw. Gesellschaftsfähig, wenn man bedenkt das u.a. Ehebruch eine Todsünde ist wird
die Hölle nicht leer sein. Die schmuse Katholiken, die heutzutage immer predigen das Gott nur die Liebe
ist und keinen verloren gehen lassen wird, werden wohl dann dumm gucken wenn ihnen bewusst wird das sie
Leute im Verharren in der Sünde bestärkt haben und selbst auch wegen des schönreden geläutert werden
müssen.
Gastfreundschaft Lourdes Nach dem Skandal 2005 oder ist’s doch schon länger her, mußte sich doch etwas
bewegen. Außerdem werden die 1,000.000 Rosenkränze im Himmel auch ihres dazu beigetragen haben, wie
ehedem zum Staatsvertrag für Österreich 1955. Oremus pro pontifice nostro et grege sua. o^/
@Aragorn Die heilige Johanna von Orléans kämpfte allerdings nicht gegen die „Feinde des wahren katholischen
Glaubens“, sondern gegen die Engländer, die damals genauso katholisch waren wie die Franzosen!
Heilige Johanna – Erzbischof Marcel Lefebvre Gott segne die Pius-Bruderschaft! Sie gleicht der großen
französischen Heiligen Johanna von Orléans, die – einst geschmäht und exkummuniziert – heute eine der
größten Heiligen Europas ist. Wie Johanna geht auch die Pius-Bruderschaft mit erhobenem Banner in der
Schlacht gegen die Feinde des wahren katholischen Glaubens voran. Auch ihr Heerführer, Erzbischof Marcel
Lefebvre, wird eines Tages heilig gesprochen werden und zwar dann, wenn der Ruch Satans endgültig aus
Gottes heiligem, nun leider verwüsteten, Tempel vertrieben ist.