Neue Posten
Im Vatikan und darüber hinaus stehen in den kommenden Wochen und Monaten neue Ernennungen bevor.
(kreuz.net, Vatikan) Ende Oktober ernannte der Papst den Erzbischof von Sao Paolo, Claudio Kardinal Hummes
(72), zum neuen Präfekten der Kleruskongregation.Obwohl Brasilien das größte katholische Land der Welt ist, gab es in den letzten Jahren keinen hohen Kurienvertreter aus dieser Nation.
Es ist kein Zufall, daß der Heilige Vater gerade den liberalen Erzbischof von Sao Paolo gewählt hat.
Benedikt XVI. kennt den Brasilianer, der seit 2001 auch als Kardinal Mitglied der Glaubenskongregation war, gut.
Schon bei der Wahl der Präfekten der Glaubenskongregation und der Missionskongregation sowie des neuen Staatssekretärs spielte die persönliche Bekanntschaft eine wichtige Rolle.
In den folgenden Monaten dürfte es im Vatikan weitere Änderungen geben.
Zwischen Januar und April wird der neue stellvertretende Staatssekretär ernannt.
Nach Angaben der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’ scheint eine Ernennung des römischen Weihbischofs Rino Fisichella, der auch Rektor der Lateranuniversität ist, eher unwahrscheinlich zu sein.
Mons. Fisichella könnte statt dessen die Nachfolge von Kardinal Camillo Ruini als Kardinalvikar für die Diözese Rom antreten.
Als zweiter Mann im Staatssekretariat wird Mons. Fernando Filoni gehandelt. Er ist gegenwärtig Apostolischer Nuntius in Jordanien.
Der gegenwärtige Amtsinhaber, Erzbischof Leonardo Sandri, wird vielleicht die Präfektur für die ökonomischen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls übernehmen und dort Kardinal Sergio Sebastiani ablösen.
Auch der Posten des neuen Erzbischofs von Palermo in Sizilien steht zur Neubesetzung an.
Unter den Kandidaten wird der gegenwärtige Apostolische Nuntius in Italien, Mons. Paolo Romeo, gehandelt. Mons. Romeo könnte allerdings auch Erzbischof von Messina, ebenfalls in Sizilien, werden.
Sollte Mons. Romeo Diözesanbischof werden, wäre es möglich, daß der gegenwärtige Nuntius in Jordanien an die italienische Nuntiatur wechselt.
In der Römischen Kurie steht auch der Rücktritt von Paul Kardinal Poupard (76) an. Er leitet den Päpstlichen Rat für die Kultur.
Das Pensionsalter hat auch der Präsident des Päpstlichen Rates für die Auslegung von Gesetzestexten, Julian Kardinal Herranz (76) erreicht.
Vor dem Rücktritt steht ferner der Präfekt der Kongregation für die orientalischen Kirchen, Ignace Kardinal Moussa Daud (76).
Unmittelbar bevorstehen soll die Erhebung des gegenwärtigen Regenten der Apostolischen Pönitenzerie, Pater Gianfranco Girotti O.F.M. conv, zum Bischof.
Auch auf den Präfekten der Apostolischen Bibliothek, Hw. Raffaele Farina, soll die Mitra warten.
Bereits beschlossen ist angeblich die Nominierung des neuen Erzbischofs von Warschau, der den farblosen Kardinal Josef Glemp (76) ablösen soll.
Die Wahl scheint auf den Bischof von Plock, Mons. Stanislaw Wojech Wielgus (67), gefallen zu sein. Mons. Wielgus war früher Rektor der Katholischen Universität Lubin.
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Mittwoch, 8. November 2006 16:25
franziskus: Wickerls Pforten der Hölle
Vom Franziskaner Hummes können sich die weltweit 270.000 Weltpriester wahrscheinlich mehr erhoffen als bisher von Hoyos, der die Mächtigen hofierte und nur die Lefebvrianer zurückholen wollte, während Millionen brasilianischer Katholiken mangels seelsorglicher Betreuung zu den Sekten abgewandert sind.
Der Papst kennt Hummes persönlich gut und vertraut ihm.
Noch ist Rom nicht ausradiert wie seinerzeit Jerusalem, dass wir dieses triumphalistische Zitat (Mt.16,18) hervorholen müssten.
Mittwoch, 8. November 2006 16:07
ExBochumer †: Was kreuz.net da wieder vermutet.
Oftmals wußte sich kreuz.net im Dunstkreis „bester Quellen“.
Doch nur sehr wenig von dem, was kreuz.net voraussagte, traf ein.
So warte ich immer noch auf einen Austausch von Marini.
Doch nur sehr wenig von dem, was kreuz.net voraussagte, traf ein.
So warte ich immer noch auf einen Austausch von Marini.
Dienstag, 7. November 2006 19:48
wickerl: Glaube
Bischof Schwarz von Linz wurde auch schon von Papst Benedikt XVI. ernannt, man kann sich vorstellen mit welcher Gefühlslage ich den Neuernennungen entgegen sehe. Meine einzige Hoffnung ist , dass Jesus sagte dass die Pforten der Hölle den Felsen Petrus nicht überwältigen werden, und ich glaube entgegen allen äußeren verheerenden Anzeichen fest daran, mag Bischof Schwarz auch noch so zynische Briefe versenden.
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