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Dienstag, 7. November 2006 14:16
In den Abfall
Ein behindertes Kind ist ein Fluch für die ganze Familie. Die Angehören leiden jahrelang emotional und finanziell. Es gibt nur eine Lösung: Diese Biester aus der Welt zu schaffen.
Spätabtreibung im 6. Monat
Spätabtreibung im 6. Monat
(kreuz.net, London) Sogenannte Ärzte fordern in Großbritannien ein „ernsthaftes Nachdenken“ über die Schlachtung behinderter Kinder.

Die englische Medizinervereinigung ‘Royal College of Obstetricians and Gynaecology’ publizierte dazu eine schriftliche Stellungnahme. Sie ist an eine Ethikkommission gerichtet, die sich gerade mit dem Thema „Sterbehilfe“ beschäftigt.

Die Tötung der Kinder sei die beste Lösung – meinten Vertreter des Berufsverbandes.

Das ‘Royal College of Obstetricians and Gynaecology’ gilt im Königreich als konservativer Ärzteverband.

Die Stellungnahme wird seit Sonntag in sämtlichen britischen Tageszeitungen verbreitet.

Die konservativen Ärzte meinen, daß behinderte Kinder von ihrem Überleben „nichts Positives“ erwarten können – weder für sich noch für ihre Angehörigen.

Deshalb sei es überlegenswert, diese Menschen umzulegen.

Ein behindertes Kind könne eine ganze Familie zerstören.

Die Angehören würden jahrelang „emotional und finanziell leiden“.

Außerdem würde die Euthanasierung von Kindern die Anzahl der sogenannten Spätabtreibungen verringern.

Ein Sprecher des Londoner Gesundheitsministeriums gab sich salomonisch.

Man müsse die Ergebnisse der Ethikkommission abwarten. Dann sei es „angebracht“, über eine Legalisierung der Tötung geborener Kinder nachzudenken.

Ein sogenannter Bioethiker der Universität Manchester begrüßte die Idee. Ein ungeborener Behinderter dürfe abgetrieben werden. Es gebe keinen Grund, warum man einen Behinderten am einen, nicht aber am anderen Ende des Geburtskanales töten dürfe.

Es scheint, daß britische Ärzte schon jetzt geborene Kinder ermorden.

Das berichtete ein Mitverfasser des ‘Groningen Protokolls’.

Das ‘Groningen Protokoll’ enthält Richtlinien zur Euthanasierung von Kindern. Es wurde im Jahr 2004 von Medizinern in der nordniederländischen Stadt Groningen veröffentlicht.

Die Lebensschützer in Großbritannien hoffen nun auf Proteste von Behindertenverbänden und von antifaschistischen Aktionsgruppen.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 13 Lesermeinungen:
Freitag, 10. November 2006 11:18
ratzo: das hat nichts damit zu tun
Schon jetzt sieht man in britischen Großstädten mehr Menschen ausländischer Provenienz als „Ur“-Briten. In 40 – 50 Jahren wird die Oberschicht auf der Insel dunkelhäutig sein. Das gleiche Schicksal droht den ehemaligen Kulturnationen Frankreich, Spanien und Deutschland. Wer seine Kinder ermordet und Leben selektiert, hat keine Zukunft.
die Gründe dafür sind Zuwanderung und höhere Geburtenrate und nicht höhere Abtreibung
Mittwoch, 8. November 2006 19:44
obelix †: @Athanasius1957
athanasius1957: Unwin katholisch?
erstens ist unwin, soweit mir bekannt ist nicht katholisch gewesen, und zweitens schrieb er über vorchristliche kulturen; nicht post christum sondern ante christum A.C.


Also in diesem Beitrag von Ihnen

07. November 2006 21:14
athanasius1957: …erhoben sich jene Kulturen zu Hochkulturen, die Achtung vor der Frau als Person und Lebensspender hatten und Jungfräulichkeit als Tugend hochhielten.


schien es doch, dass ein intaktes Jungfernhäutchen die wichtigste Voraussetzung für eine Gesellschaft sei.
Ist das jetzt überholt, weil es nur für Gesellschaften vor tausenden von Jahren gilt, oder wird nicht von den Sexualtheoretikern der römisch-katholischen Kirche in jedem zweiten Satz die „Unkeuschheit“ und „Übersexualisierung“, „Unzucht“ und „Frühsexualisierung“ aufs heftigste beklagt? Somit ein intaktes Jungfernhäutchens mit zum Grundstein des ewigen Heils gemacht?

Halten Sie diese extreme Überhöhung und Verabsolutierung eines intakten Jungfernhäutchens, nach dem Motto: Durchstossung des Jungfernhäutchens mit Erlaubnis der heiligen Kirche ist gleich höchstes Glück, Durchstossung des Jungfernhäutchens ohne Erlaubnis der heiligen Kirche ist gleich höchstes Unglück, für richtig, oder falsch?
Mittwoch, 8. November 2006 13:34
athanasius1957: Unwin katholisch?
erstens ist unwin, soweit mir bekannt ist nicht katholisch gewesen, und zweitens schrieb er über vorchristliche kulturen; nicht post christum sondern ante christum A.C.

Unwin’s concluding remarks deserve careful consideration :

If a vigorous society wishes to display its productive energy for a long time, and even for ever, it must re-create itself, I think, first by placing the sexes on a level of complete legal equality, and then by altering its economic and social organisation in such a way as to render it both possible and tolerable for sexual opportunity to remain at a minimum for an extended period, and even for ever. In such a case the face of the society will be set in the Direction of the Cultural, Process; its inherited tradition would be continually enriched, it would achieve a higher culture than has yet been attained ; by the action of human entropy its tradition would be augmented and refined in a manner which surpasses our present understandings.
Zitat aus Man and Woman – A Comparative Study

und bitte sachlich bleiben in bezug auf götter in weiß. wir sind keine.
Mittwoch, 8. November 2006 10:21
methusalix †: Na toll athanasius1957, die Islamisten sind Frauenversteher!
athanasius1957: @obelicemeinen kleiner aber wichtiger denkfehler ist ihnen hier passiert:
Sie monieren sich über den Punkt der Jungfräulichkeit und vergessen jenen der Achtung vor der Frau.


Sie wollen uns damit auf Ihre unnachahmliche römsich-katholische Denkart mitteilen, dass man, um Frauen zu achten, nur streng genug ihr Jungfernhäutchen bewachen muss?

Genau das machen die Islamisten! Die bewachen das Jungfernhäutchen ihrer Töchter so streng, dass sie die armen Mädchen beschneiden, um ihnen aber auch jede Möglichkeit „die ach so böse fleischliche Lust“ zu empfinden nehmen. Das nennen sie dann „Schutz der Ehre“ der Frauen und „Achtung vor den Frauen“.

Machen Sie sich doch nicht noch lächerlicher als die römisch-katholische Kirche, mit ihrer Verabsolutierung der Jungfräulichkeit.

Das Elend der Welt basiert bestimmt nicht auf zerrissenen Jungfernhäutchen! Aber das zu glauben ist für diese Männerkirche ja um so vieles bequemer, als sich an die eigene Nase zu fassen!
Mittwoch, 8. November 2006 09:54
verecundus: moderne Ärzteschaft
Dr. Mengele hat sehr eindrucksvoll vorgeführt, worum es bei den „Göttern“ in Weiß geht. Um das Gottsein nämlich.

Was für ein unbeschreibliches grandioses Gefühl muß es sein, Herr über Leben und Tod zu sein! Autonom zu bestimmen, wer leben darf und wer nicht! Und das alles noch zum Wohle anderer, privilegierter Leute – wenn das nicht der Gipfel der Humanität ist!

Und da erzählen mir doch meine GEW-Lehrer allen Ernstes, die Menscheit würde unablässig Fortschritte machen, da evolviere sich irgendwas immerzu aufwärts … tja, auch Atheismus ist eine Glaubenssache, allerdings ohne sonderlichen Realitätsbezug.
Mittwoch, 8. November 2006 08:51
athanasius1957: @obelicem
einen kleiner aber wichtiger denkfehler ist ihnen hier passiert:
Sie monieren sich über den Punkt der Jungfräulichkeit und vergessen jenen der Achtung vor der Frau.

aber diese form der argumentation ist ja nichts neues, man könnt es auch einfacher „scha… im kreis“ nennen.
es würde ihnen zur zierde reichen, einen kurs in dialektischem diskurs zu machen

Auch G. Chesterton meinte im Prolog seines Buches „Eugenics“: „Most tyrannies could be happened because men moved too late.“
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