Wenn der linke kirchliche Beamtenapparat Katholiken fertigmachen will, benützt er dazu gerne den sogenannten Sektenbeauftragten. Von Johanna von Weber.
Screenshot der ‘Fuldaer Zeitung’: Bischof Algermissen mit P. Lorenz Pfaffenhuber (links) und P. Franz Krenzel (rechts) im Jahr 2002.
(kreuz.net, Fulda) Heute schürt Pfarrer Ferdinand Rauch in der bischofshörigen ‘Fuldaer Zeitung’ Ängste.
Hw. Rauch ist der Sektenbeauftragte der Diözese Fulda und Pfarrer der Pfarrei St. Joseph in Fulda.
Im Artikel hetzt der Priester gegen die junge Kongregation der Diener Jesu und Mariens.
Der Artikel steht
offensichtlich im Zusammenhang einer ideologischen Kampagne der Diözese gegen den Orden.
Ende Oktober
hatte der Fuldaer Bischof drei unbescholtene Priester der Kongregation in einem Racheakt aus der Diözese
entlassen.
Die für ihre einseitige Berichterstattung bekannte ‘Fuldaer Zeitung’ stellt den heutigen
Artikel unter den suggestiven Titel: „Eine Angst machende Theologie“.
Darin beteuert Hw. Rauch, daß
die Kongregation der Diener Jesu und Mariens „hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurück“ wollten.
Gleichzeitig betont der Geistliche, daß seine Aussagen die Haltung der Diener Jesu und Mariae „generell“
beträfen und „nicht die persönliche Integrität einzelner Mitglieder“ in Frage stellen wolle.
Der Orden
zeige „nicht nur eine Vorliebe für die Meßfeier nach dem alten, tridentinischen Ritus“, auch seine theologischen
Ansichten würden – wie Hw. Rauch sich ausdrückt – „dem Gottesbild vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil“
entsprechen.
Die drei entlassenen Patres hätten in ihren Fuldaer Pfarreien auch Kommunionmappen zur
Vorbereitung der Erstkommunikanten verwendet, die „durch eine stark Angst machende Theologie“ geprägt
seien – beschwört Hw. Rauch.
Dort sei auch „intensiv von der Hölle die Rede“.
Der Geistliche spricht
vor der ‘Fuldaer Zeitung’ ferner von „restaurativem Gedankengut.“
Wegen dieser Kommunionvorbereitung
hätten „manche“ Eltern ihre Kinder in anderen Pfarrgemeinden zur Erstkommunion geschickt.
Hw. Rauch
erwähnt weder Zahlen, noch die religiöse Einstellung dieser Eltern.
Die Diözese habe die verwendeten
Kommunionmappen inzwischen untersagt.
Die Grundhaltungen des Ordens passe auch nicht zum sogenannten
„Pastoralen Prozeß“, der die Seelsorge in der Diözese Fulda neu ordne.
Gegenüber der Entscheidung
seines Bischofs, die drei SJM-Geistlichen praktisch fristlos zu entlassen, drückt Hw. Rauch dienstbeflissen
sein „großes Verständnis“ aus.
Der Bischof sei mit seiner Meinung in der Diözese nicht alleine.
Pfarrer
Rauch steht selber dem glaubensfeindlichen „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ nahe. Schon öfter
hat er dieser Gruppe Gastrecht im Saal seiner Pfarrei eingeräumt.
So war auch die erst auf öffentlichen
Druck erfolgte Absage einer Veranstaltung mit dem vom Glauben abgefallenen Theologen Gotthold Hasenhüttl
ursprünglich im Pfarrsaal von St. Joseph geplant.
Die SJM ist eine von Rom anerkannte Kongregation.
An ihrer kanonischen Errichtung im Jahr 1994 war der damalige Kardinal Joseph Ratzinger maßgeblich beteiligt.
Wenn eine kirchlich anerkannte und international wirkende Ordensgemeinschaft nicht in die pastoralen
Planungen des Bistums Fulda paßt, dann fällt das auf die Diözesenleitung zurück.
Offensichtlich geht
das Bistum Fulda pastorale Sonderwege, die nicht mehr mit der Weltkirche vereinbar sind.
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112 Lesermeinungen
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#112 Sturmius 21:25:02 | Freitag, 10. November 2006
@ Gotthard Der „Fuldaer Kreis“ ist auf seiner Homepage mit Initiativen wie „Kirche von unten“, „imprimatur“,
„Wir sind Kirche“ etc. verlinkt. Wie man sieht, sind diese Grupperungen deshalb verboten, weil sie tendenziell
schismatisch sind. Sie haben da offensichtlich was verwechselt. Die SJM wurde nicht verboten, sondern
auf Betreiben von Ratzinger kanonisch errichtet.
#111 Gotthard 21:16:00 | Freitag, 10. November 2006
@sturmius Zu Gruppen wie dem „Fuldaer Kreis“ wurde die Priesterinitiative „Fuldaer Kreis“ expliziet erwähnt?
Und wenn: Schreiben dieser Art zeigen doch nur die Notwendigkeit solcher Gruppen, ja- solche Schreiben
provozieren geradezu die Bildung solcher Gruppen – oder sie produzieren Distanzierung von der Kirche,
innere oder auch äußere. Da werden Anliegen einfach von oben abgeurteilt – ohne je darüber zu diskutieren.
So gesehen, hat Algermissen doch genauso gehandelt, wie es hier von Ratzinger gelobt wird.
#110 Sturmius 21:01:05 | Freitag, 10. November 2006
Mitarbeitsverbot gilt für alle Gläubigen und besonders für die Priester Der glaubenszersetzende „Fuldaer
Kreis“ ist keine reine Priestergruppierung, auch wenn die Initiative von acht Priestern ausging. Der heutige
Sprecher ist Laie. Zu Gruppen wie dem „Fuldaer Kreis“, „Wir sind Kirche“ etc. hat Joseph Kardinal Ratzinger
bereits 1997 in einem Schreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz festgestellt, dass
durch diese Gruppierungen eine Reihe von Forderungen vertreten werde, „die zum Teil der kirchlichen Lehre
widersprechen und im offenen Gegensatz zur kirchlichen Ordnung stehen. Es ist offensichtlich, daß solche
Initiativen von der Kirche in keiner Weise gutgeheißen werden können. Darum ersucht Sie diese Kongregation,
die Entwicklung dieser Gruppen weiterhin aus der Nähe zu verfolgen und eventuell auch Vorkehrungen zu
treffen, damit sich die Gläubigen – und besonders die Priester – nicht aktiv daran beteiligen. Diese
Gruppen gehen weit über berechtigte Anliegen hinaus, sie tragen zu einer Spaltung zwischen dem Volk Gottes
und der kirchlichen Leitung bei, sie propagieren unter den Gläubigen ein unannehmbares demokratisches
Kirchenmodell sowie eine Auffassung von Moral, die in manchen Punkten der katholischen Lehre direkt entgegensteht.
In der gemeinsamen Sorge um die Einheit der Kirche verbleibe ich einstweilen im Herrn Ihr“ (gez.: Joseph
Kard. Ratzinger)
#109 Gotthard 20:38:15 | Freitag, 10. November 2006
Mitarbeit Kardinal Ratzinger hatte als Präfekt der Glaubenskongregation eine aktive Mitarbeit von Priestern
bei derartigen Initiativen verboten. Was heißt hier Mitarbeit? Der Fuldaer Kreis ist eine Priesterinitiative!
1994 war ja nicht gerade – auch im Bistum Fulda – eine Zeit des Aufbruchs war es bestimmt nicht. Folgende
Aussage aus dem Gründungsdokument stimmt doch bis heute: „Wir stellen fest: Immer weniger Christen können
sich mit dieser Kirche identifizieren. Viele haben resigniert und sind innerlich der Kirche entfremdet.
Sie gehen zwar noch in die Kirche, leben jedoch ihr eigenes christliches Leben, ohne Beachtung der Aussagen
des Papstes und der Bischöfe, gerade in Bezug auf die Sexualmoral. Diese innere Entfremdung ist weit
schlimmer als der äußere Kirchenaustritt.“ Klar, alle diese Katholiken sind Modernisten, die bekämpft
gehören.
#108 Sturmius 20:31:08 | Freitag, 10. November 2006
@ Pünktchen Ja, das stimmt. Außerdem sieht es jetzt ganz danach aus, dass in der Diözese Fulda 40 Jahre
nach dem Konzil der Absolutismus des alten Fürstbistums wieder auflebt! o^/ o^/ o^/
#106 Sturmius 20:15:51 | Freitag, 10. November 2006
Macht und Karriere Vier der acht geistlichen Unterzeichner des Gründungsdokuments des „Fuldaer Kreises“
haben neben der Pfarrseelsorge wichtige Funktionen in der Diözese Fulda übernommen: * Pfarrer Peter
Borta, Diözesanfrauenseelsorger und Diözesanpräses der kfd * Pfarrer Alfons Gerhardt, Diözesanfamilienseelsorger
* Pfarrer Winfried Hahner, Vorsitzender des Priesterrates der Diözese Fulda * Dechant Franz Langstein,
Bistumskommission für Ökumene Mir ist nicht bekannt, dass sich die genannten Herren von den glaubensfeindlichen
Zielen des „Fuldaer Kreises“ distanziert hätten. Noch einmal zur Erinnerung: Kardinal Ratzinger hatte
als Präfekt der Glaubenskongregation eine aktive Mitarbeit von Priestern bei derartigen Initiativen verboten.
#105 Benedikt 17:11:11 | Freitag, 10. November 2006
@ Gerhard: Gründungsdokument Fuldaer Kreis Das Dokument strotzt vor unbelegten Behauptungen. Es fordert
Wege ein, die sich seit Jahren als vollkommen untauglich erwiesen haben. – Mangelnde Mitverantwortung
von Laien in Entscheidungsgremien. Also in Deutschland entscheiden die Gremien ziemlich viel in sehr vielen
Räten. – Frauen können sich mit ihrer Sicht und ihrem Erleben zu wenig einbringen. Der einzige Unterschied
ist doch mittlerweile, dass die Frau im Altarraum sitzt, während der Priester am Altar steht. In der
Gemeindepastoral gibt es keinerlei Unterschiede mehr. Die Forderungen entbehren jeder Grundlage. – Starres
Festhalten am Pflichtzölibat auf Kosten der Gemeinden und des Rechts auf Eucharistie Ob ein Aufheben
wohl zu mehr Messen führt? Man müsste ja glatt einige Wortgottesdienste mit Kommunionspendung abschaffen.
Ob der Fuldaer Kreis die Verantwortlichen so vor den Kopf stoßen will? – Disziplinierung von kritischen
Theologen und Theologinnen. Mit kommen die Tränen. Bis man als Theologe diszipliniert wird, muss man
sich gravierende Dinge geleistet haben. Hr. Hasenhüttl, der Gott für eine menschl. Projektion hält
durfte jahrzehntelang Religionslehrer ausbilden. Anderswo wären Leute, die so gegen die offizielle „Linie“
fahren, viel früher gefeuert worden. So viel Freiheit wie in der Theologie gibt es nirgends. – Bischofsernennungen
ohne ausreichende Beteiligung von Ortskirchen. Klar, deswegen kursieren in den Ordinariaten vorher schon
die Namen der aussichtsreichsten Kandidaten. Lachhaft.
Ein berühmter Theologe wird von einer etwas aufdringlichen ,,besseren“ Dame gefragt:,,Herr Professor,ist
es auch ganz gewiß,daß wir im Himmel alle unsere Lieben wiedrsehen?’,,Der alte Herr nickte ganz bedächtig:,,Ja
ganz gewiß.Aber die anderen, die werden wir auch wiedersehen!““
#103 Guiseppe 15:32:20 | Freitag, 10. November 2006
Gottloser Fuldaer Kreis Das Gründungsdokument, auf das Gerhard dankenswerterweise verlinkt hat, ist sehr,
sehr aufschlussreich. Im langen Text, wo es in nicht unwesentlichem Umfang um Forderungen geht, ist nirgendwo
von „Gott“ (dafür zweimal vom „Volk Gottes“) und nirgendwo von „Jesus“ bzw. „Christus“ die Rede. Ja,
ja, wirklich sehr aufschlussreich!
#102 Gerhard 17:39:33 | Donnerstag, 9. November 2006
Hoffnungsvolles Zeichen Ich freue mich, über kreuz.net vom Fuldaer Kreis www.fuldaer-kreis.de/ erfahren
zu haben, zeigt sich hier doch eine hoffnungsvolle Zukunftsperspektive für die Kirche! Empfehlenswert
ist es, sich dessen Gründungsdokument www.fuldaer-kreis.de/…undungsdokument.html einmal anzusehen!
#101 Benedikt 14:16:48 | Donnerstag, 9. November 2006
@ möchtegern-kathole Eine implizite Ausdehnung der V1-Unfehlbarkeitsdefinition auf alle Konzilien im
Allgemeinen, oder auf das V2 im besonderen – wie es manche Leute gerne machen – ist sicher nicht sachdienlich.
Das will ja auch keiner. Doch mit Bestätigung des Papstes können Konzilien selbstverständlich unfehlbar
lehren.
im V1 … … sind die Voraussetzungen für die Unfehlbarkeit genannt: 1 Der Papst muss den Glaubenssatz
verkünden 2 Der Papst muss explizit sagen, dass er den Glaubenssatz für unfehlbar hält. Dabei ist es
egal, wieviele Bischöfe zustimmen. Eine Konzils-Formulierung, die vom Papst unterschrieben ist, erfüllt
Punkt 1. Aber keine V2-Erklärung erfüllt Punkt 2. Eine implizite Ausdehnung der V1-Unfehlbarkeitsdefinition
auf alle Konzilien im Allgemeinen, oder auf das V2 im besonderen – wie es manche Leute gerne machen –
ist sicher nicht sachdienlich.
@mariokin Soweit bin ich mit Ihnen einverstanden. Eine Frage bleibt: Ist es nicht möglich, daß ein echtes
ökumenisches Konzil – sei es durch Ungunst der Umstände oder durch andere Rücksichten gehindert, sei
es durch eigene Uneinigkeit gelähmt – zu Lehraussagen kommt, ohne für sie die Qualität des außerordentlichen
Lehramtes zu beanspruchen? Man kann im konkreten Fall des VII ja nicht übersehen, daß Papst und Konzilsväter
sich seinerzeit eine wohlwollende Presse verschafft haben, indem sie ankündigten, gerade keine neue Dogmatisierung
vorzunehmen („keine neuen Lasten aufbürden“) – und dem auch nachträglich in der Formulierung der Texte
Rechnung trugen (also keine Ausschlußformeln usw.). MfG Christoph Heger
#98 Benedikt 15:37:31 | Mittwoch, 8. November 2006
@ mariokin Ob man dann aber noch von einem „Konzil“ insbesondere einem allgemeinen ökumenischen Konzil
sprechen kann, zu dessen Wesen ja die dogmatische Lehrverkündigung gehört, ist eine andere Frage. Dafür
spricht, dass es als Konzil einberufen war. Dafür spricht, dass sich die Teilnehmer als Teilnehmer auf
einem Konzil verstanden. Dafür spricht, dass sort selbstverständlich auch verbindliche Lehren festgelegt
wurden (wenn auch nicht dogmatisiert). Dafür spricht, dass keine Vorschrift existiert, wonach ein Konzil
Verurteilungen oder Dogmatisierungen vornehmen muss. Was spricht dagegen?
#97 mariokin 15:22:28 | Mittwoch, 8. November 2006
@ Dr. Heger Nein Konzilsbeschlüsse müssen vom Papst approbiert werden, um Rechtskraft zu erlangen. Was
ich als Theologe vom Fach sagen will ist, dass nicht nur der Papst allein (immer ex cathedra) sondern
auch auf einem Konzil gemeinsam mit den versammelten Würdenträgern das außerordentliche Lehramt ausüben
kann. Siehe Def. LTHK! oder Der große Herder Band V. Richtig ist, wie im Fall von Vat. II. dass bestimmte
pastorale Beschlüsse auch keien dogmatischen Charakter haben können, wie von Ihnen richtig erkannt.
Ob man dann aber noch von einem „Konzil“ insbesondere einem allgemeinen ökumenischen Konzil sprechen
kann, zu dessen Wesen ja die dogmatische Lehrverkündigung gehört, ist eine andere Frage. @ möchtegern
Eine Synode ist meiner Ansicht mehr beschränkt auf einen nationalen Raum oder auch Thematik
Aber sammeln wir noch mal: 1. Bischof Algermissen ist kommunikationsunwillig. 2. Bischof Algermissen läßt
glaubenszersetzende Priester gewähren. 3. Bischof Algermissen wird von häretischen Apostaten gelobt.
4. Bischof Algermissen ist nachtragend und schikaniert Leute noch 16 Monate nach dem diese um Verzeihung
für die Form einer Äußerung gebeten haben. 5. Bischof Algermissen betreibt Sippenhaft. 6. Bischof Algermissen
versucht nach dem bekannten Motto „Teile und herrsche“ seine Macht zu behalten. 7. Bischof Algermissen
setzt den pastoralen Prozeß über das Heil der Seelen. 8. Bischof Algermissen nimmt notfalls den CIC
nicht so eng. 9. Bischof Algermissen will, daß andere ihm falsche Entscheidungen abnehmen z.B. in dem
er Obere zu nötigen versucht Ordensangehörige abzuberufen. 10. Bischof Algermissen hat die Unwahrheit
gesagt. 11. Bischof Algermissen hat jedes Vertrauen in weiten Teilen seines Bistums verloren. 12. Bischof
Algermissen bleibt nur ein Weg, falls er über Selbstachtung verfügt: Rücktritt!
@mariokin Das sagte ich ja. Zur Ausübung des außerordfentlichen Lehramtes gehört die Dogmatisierung
und Verwerfung des Irrtums!!!! Aber möchtegern glaubte, erst der Papst durch seine Unterschrift unter
solche Kanones löse die Unfehlbarkeit aus, das wollte ich richtigstellen! Das verstehe ich jetzt nicht.
Gibt es Konzilsbeschlüsse, die gültig wären ohne die Bestätigung des Papstes? Nach meiner Kenntnis:
Auch die Unterschrift des Papstes macht noch nicht aus Konzilsbeschlüssen in jedem Falle Akte des außerordentlichen
Lehramts. Soweit aber Konzilsbeschlüsse nur die Autorität des ordentlichen Lehramtes in Anspruch nehmen,
ist ihre Unfehlbarkeit nur durch die Beständigkeit dieser Lehre gewährleistet. Konkretes Beispiel: Die
Lehre von der Religionsfreiheit als Pflicht eines ordentlichen Staates ist (abgesehen von ihrer logischen
Leere wegen fehlender Definition des hier gemeinten Begriffs von „Religion“) nicht eine beständige Lehre
des ordentlichen Lehramtes, kann also nach meiner Kenntnis nicht Unfehlbarkeit beanspruchen. Was meinen
denn die Theologen vom Fach dazu? MfG Christoph Heger
#94 mariokin 10:26:23 | Mittwoch, 8. November 2006
Antwort Genau Dr. Heger! Das sagte ich ja. Zur Ausübung des außerordfentlichen Lehramtes gehört die
Dogmatisierung und Verwerfung des Irrtums!!!! Aber möchtegern glaubte, erst der Papst durch seine Unterschrift
unter solche Kanones löse die Unfehlbarkeit aus, das wollte ich richtigstellen!
Dieser Apostat paßt zum Spalterbischof sturmius schrieb: Pfarrer Rauch hetzt und spaltet in Fulda schon
seit Jahren. Schauen Sie sich doch nur mal seine eigene Pfarrei St. Joseph an. Ein Großteil der dort
ansässigen Gläubigen ist auf und davon und weicht auf Nachbargemeinden aus. Um die Kirche kaputt zu
machen, braucht man Leute wie Pfarrer Rauch. Der aber genießt in der Bistumsleitung hohes Ansehen. Dieser
Mann mit seinem Gottesbild, von dem er selbst sagt es ist nicht jenes das die Kirche seit fast 2000 Jahren
hat, paßt als Spalter gut zu seinem Bischof der die Einheit seines Bistums aufs Spiel gesetzt hat. Dieser
Bischof wird in seiner permanten Unwilligkeit zur Kommunikation auch weiter versuchen die glaubenstreuen
Katholiken zu vertreiben.
Frage an die Theologen vom Fach Ein Konzil ist auch in seiner Gesamtheit, wenn es dieses außerordentliche
Lehramt ausübt, also alle Bischöfe mit dem Papst gemeinsam, unfehlbar. Eine Anfrage an die Theologen
vom Fach: Ist das richtig? Ich meine nämlich, das sei nicht richtig. Vielmehr übt ein Konzil (wie auch
der Papst) an sich lediglich das ordentliche Lehramt aus und das außerordentliche nur, wenn es das ausdrücklich –
also durch Verwerfung des Falschen – kundtut. MfG Christoph Heger
#90 mariokin 08:32:08 | Mittwoch, 8. November 2006
@ möchtegern kathole Ja, die gibt es, wie ich weiter unten schrieb: Ein Konzil dient wesensmäßig der
Festschreibung und Bekräftigung von Glaubenswahrheiten der kirchlichen Lehre, die durch Irrtümer und
den Glauben gefährdende Aussagen angegriffen werden. Ein Konzil ist auch in seiner Gesamtheit, wenn es
dieses außerordentliche Lehramt ausübt, also alle Bischöfe mit dem Papst gemeinsam, unfehlbar. Für
ein Konzil ist also maßgeblich, dass es in Dogmen die kirchl. Lehre festigt und klar ausdrückt, was
schon zu allen Zeiten Glaubensgut war, eben nichts Neues!!!, das wird ja bei VII. so immanent herausgestellt,
und dass in Kanones Irrtümer verurteilt, also klar abgegrenzt wird, wer und was nicht zur Katholischen
Kirche und ihrer Lehre gehört, sprich die Verwerfung durch das aussprechen des Anatema sit.
ich kann auch … … nicht erkennen, was das V2 von einer Synode unterscheiden sollte, ausser eben der
Trivialfeststellung, dass es als „Konzil“ bezeichnet wurde. Auf Synoden werden im Allgemeinen auch Kirchengesetze
gemacht (manche macht der Papst in Rom auch allein), theologische Abhandlungen über die Kirche geschrieben
usw. D.h. dass diese Kriterien für eine Versammlung nicht zum Konzil machen. Deshalb wäre es mal interessant
nachzuvollziehen, ob auf allen 20 Konzilien vor V2 jeweils dogmatische Lehrentscheidungen getroffen wurden.
Auf den meisten ziemlich sicher, aber ob auf allen? Weiter ist unklar, was die Funktion eines Konzils
ist, oder welche Funktionen (plural) es gibt. Sicher zunächst mal, dass eine Lehrentscheidung von allen
Bischöfen auch mitgetragen wird, und dass der Papst, wenn er unfehlbar entscheidet, dazu die Kirche zitiert,
um es allen zu sagen. Unfehlbar wird die Entscheidung ja durch seine Unterschrift alleine. Dann kann man
natürlich weltliche Dinge besprechen, das aber nur am Rande. Gibt es DIE Funktion eines Konzils in Gottes
Ratschluss, oder ist das nur eine Ehrenbezeichnung für eine große Synode?
Graf von Galen Ein Mensch-daß ich nicht Unmensch sag- Meint:,,Alles kann man wenn man mag.“ Vielleicht-doch
gibt’s da viele Grade : Auch mögen können ist schon Gnade !!!
Ein Hoffnungsschimmer? Im Originalbericht der „Fuldaer Zeitung“ findet sich übrigens ein interessantes
Detail, das im oben stehenden Artikel nicht wiedergegeben wurde. Ich zitiere aus der „Fuldaer Zeitung“:
Rauch hat „großes Verständnis“ dafür, dass Bischof Heinz Josef Algermissen die drei SJM-Geistlichen
von den Diensten im Bistum Fulda entpflichtet hat. „Der Bischof ist mit seiner Meinung in der Diözese
nicht alleine, aber der eine oder andere lässt ihn jetzt im Regen stehen“. Wie soll man den letzten,
von mir hervorgehobenen Nebensatz verstehen? Was meint Pfarrer Rauch damit, der eine oder andere lasse
den Bischof jetzt im Regen stehen? Höre ich da so etwas wie eine gewisse Enttäuschung heraus? Bröckelt
etwa bereits die ideologische Einheitsfront der Algermissen-Befürworter? Das wäre zumindest ein Hoffnungsschimmer.
#82 Burgorus 22:48:33 | Dienstag, 7. November 2006
@mariokin: Danke für Ihre Definition. Der Sinn von Vaticanum II Dieser Große Herder (12 Bände + Atlas),
ist Anfang der 30er Jahre erschienen. Damals war der Herder-Verlag noch absolut katholisch. Die nächste
Ausgabe (9+1+2 Bände) öffnete sich schon etwas dem Zeitgeist. Die Synode Vat II musste den göttlichen
Ratschluss bekannt geben, dass die Kiche nun zur Kreuzigung freigegeben werde. Wenn man mal etwas im Engelwerk-Buch
von Gabriele Bitterlich liest, speziell über die Engel der Kirche, dann weiß man, dass die Kirche so
stark ist, dass die Dämonen nicht den Hauch einer Chance hätten, ihr schaden zu können. Sie mussten
warten, bis Jesus sagte: „Der Menschensohn muss den Heiden und Sündern ausgeliefert werden“. So mussten
sie auch warten, bis die Kirche, vertreten durch ihr Haupt JohXXIII. sich selbst zur Kreuzigung frei gab,
durchs Aggiornamento: „Öffnet die Fenster für die Welt“ (Freimaurer etc.)! Nun wird es den Dämonen,
die sonst absolut chancenlos wären, erlaubt, auf die Kirche und ihre Lehre loszuschlagen und sie zu kreuzigen.
Die Frage ist: „Darf man diesen göttlichen Ratschluss ablehnen, wie es Petrus machte, als er sagte: ‘das
soll nicht geschehen Herr!’“ Muss denn nicht dieser Ratschluss als Wille Gottes angenommen werden? Stellen
wir uns mal vor, VatII hätte es nie gegeben. Dann wäre die Kirche so stark wie eh und je. Sie wäre
nicht gekreuzigt worden, könnte also auch nicht auferstehen und verherrlicht werden. Also: VatII als
Willen Gottes annehmen, selbst aber nicht bei der Kreuzigung mitmachen, die VatII gar nicht fordert.
#79 mariokin 21:40:27 | Dienstag, 7. November 2006
@möchteger-kathole Hier die Definition, die du brauchst: ,Das allgemeine ökumenische Konzil ist die
Versammlung der regierenden Bischöfe und anderer höchster kirchlicher Würdenträger unter dem Vorsitz
des Papstes zu Lehräußerungen und zur Fassung bindender Beschlüsse in kirchlichen Angelegenheiten.
Für ein ökumenisches Konzil ist das außerordentliche Lehramt wesensmäßig. Gegenstand des Lehramtes
sind die geoffenbarten und die zwar nicht geoffenbahrten, aber mit der Offenbahrung wesentlich zusammenhängenden
sogenannten Katholischen Wahrheiten. Das außerordentliche Lehramt ist als solches unfehlbar und daher
unveränderlich. Ein Konzil wird vom Papst einberufen, die Bischöfe versammeln sich, um die katholische
Lehre zu präzisieren, d.h. Irrtümer zu verurteilen und eine Lehre zu verkünden. Dekrete, die moralische
oder theologische Fragen betreffen, sind, wenn sie vom Papst approbiert sind, für die Gesamtkirche bindend.’
soweit eine Zusammenfassung aus Der große Herder, Band V Nach diesen Kriterien, die ein allgemeines ökum.
Konzil definieren, ist zum II. Vatikanum folgendes zu sagen: Das II. Vatikanische Konzil war kein allgemeines,
ökumenisches Konzil, sondern stufte sich selbst per Definition (Joh. XXIII.) in den Rang einer pastoralen
Synode ein. Auf eine Verurteilung von Irrtümern und eine autoritative, dogmatische Lehrverkündigung
wurde ausdrücklich verzichtet (siehe Eröffnungsrede Joh. XXIII.) Das außerordentliche, unfehlbare Lehramt
wurde damit nicht in Anspruch genommen.
Berechtigte Vielfalt anerkennen Wenn eine kirchlich anerkannte und international wirkende Ordensgemeinschaft
nicht in die pastoralen Planungen des Bistums Fulda paßt, dann fällt das auf die Diözesenleitung zurück.
Es gehört zu den Grundprinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unserer Gesellschaft, dass
demokratische Parteien trotz aller Unterschiede einen gemeinsamen Grundkonsens teilen, für den sie auch
gemeinsam gegen die Feinde von Demokratie und Freiheit eintreten müssen. Zu diesem Grundkonsens gehört
auch, dass die demokratischen Parteien untereinander koalitionsfähig sein müssen. Erst recht muss für
den kirchlichen Bereich gelten, dass sich vom Papst anerkannte und kanonisch errichtete Ordensinstitute
trotz aller Unterschiede grundsätzlich in die pastoralen Planungen aller Diözesen der katholischen Weltkirche
einfügen lassen müssen, geht es doch um den gemeinsamen Glauebn und das Heil der Seelen. Wenn der Bischof
von Fulda und seine Erfüllungsgehilfen das nicht so sehen, damm haben sie ein Problem mit dem Katholischsein
und eben nicht die inkriminierten Diener Jesu und Mariens. Sieht der Bischof das weiterhin nicht ein,
wäre eine kanonische Visitation tatsächlich angezeigt. PS. Wie kann man ernsthaft von Ökumene oder
gar von interreligiösem Dialog reden, wenn man als Bischof, dessen Aufgabe es ist, „Brückenbauer“ zu
sein, nicht einmal unterschiedliche legitime Wege in der Seelsorge unter einen Hut zu bringen imstande
ist!?
Synode? Konzil? ich habe mal geschrieben, dass bei der Frage – ist das V2 ein Konzil oder nicht – eine
Definition für „konzil“ gegeben werden muss. Leider hatte niemand eine Definition. Die einzige Aussage
war, es wäre ein Konzil, weil man es als Konzil bezeichnet. Natürlich ist die Aussage trivial und nicht
ausreichend. Eine Angelegenheit wird nicht dadurch zu einem Konzil , weil man sie mit diesem Namen bezeichnet,
es sei denn, die Bezeichnung „Konzil“ wäre reine Names-Sache und keine Inhaltsfrage, dann kann man aber
alles und nichts als „Konzil“ bezeichnen. Mit einer Definition könnte man dann ein Konzil von einer Synode
unterscheiden, ohne eine Definition kann man das nicht. Die Definition fehlt immer noch.
XXI. ÖKUMENISCHES KONZIL BLEIBT ES FÜR IMMER Es ging hier nicht um die notwendige traditionelle Einordnung
des XXI. Ökumenischen Konzils in den Kreis aller XXI Konzilien, sondern um die klare Abwehr jener unkatholischen
Haltung, als ob ein für immer anerkanntes Konzil der Katholischen Kirche jemals als ungeschehen betrachtet
werden könnte. Wir hatten hier schon Diskutanten, die das Vatikanum II nur als „Synode“ verkauften. Bischof
Krenn meinte zu einem möglichen Vatikanum III: „Ich sagte einfach, das II. Vatikanum ist nicht das Konzil
gewesen, sondern das 21. ökumenische. Bei Gelegenheit fügte ich hinzu, daß es ja ein Vatikanum III
geben könnte, rein als Möglichkeit. Gefordert aber, nein, gefordert habe ich ein solches nie. Ich würde
das auch nie tun, weil das einzig Sache des Papstes ist. Ich sage so: würde es ein Vatikanum III geben,
ich wüßte genug Dinge, die dort zu tun und zu besprechen wären – in der Frage der Lehre und der Kirche,
in der Frage der Einheit, in der Gottesfrage. Ganz wichtig wäre auf jeden Fall eine Klärung der undeutlich
gewordenen Glaubenslehre und einiges andere, ich könnte da noch vieles aufzählen.“ Mit Krenn ist festzuhalten,
daß das Vatikanum II den Anspruch erheben darf, dem Glaubensverständnis manchen neuen Impuls vermittelt,
dabei aber doch nur die bleibende göttliche Wahrheit in neuer Weise ausgelegt zu haben. Der Glaube an
die Führung der Kirche durch ihr unsichtbares Haupt Jesus Christus, der Glaube an den Beistand des Heiligen
Geistes wird ein gefestigter sein, wenn wir betrachten, durch welche Intrigen und Widrigkeiten hindurch
ein Irrtum in der Glaubenslehre nicht nur au…
#74 athanasius1957 19:50:19 | Dienstag, 7. November 2006
uns fehlt eine Mother Angelica Mater Angelica, EWTN, war es, die den Kardinalerzbischof Mahony öffentlich
der Häresie bezichtigt hat. Er wollte von ihr eine Entschuldigung und suchte Lobbies im amerikanischen
Episkopat. Keiner seiner Amtsbrüder kam ihm zur Hilfe. Schließlich versuchte er über den Ortsordinarius,
wo EWTN beheimatet ist, den Sender zu schließen, um damit Mater Angelica kaltzustellen. Auch dies gelang
ihm nicht. Wo gibts eine deutsche Mutter Angelica?
@ Toby Über allem das Schlimmste sind die Ränke falscher Brüder, die die Bosheit ungläubiger Heiden
noch überbieten.“ Komisch, ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie assoziiere ich das sehr stark mit
einer äusserst netten Begegnung, die ich heute hier hatte…
Ränke falscher Brüder St. Bonifatius schrieb einmal: „Über allem das Schlimmste sind die Ränke falscher
Brüder, die die Bosheit ungläubiger Heiden noch überbieten.“ Wenn man sieht, was da jetzt in Fulda
abgeht, kann man fast den Eindruck gewinnen, dass der Apostel der Deutschen im Moment gewaltig in seinem
Grab rotiert. „O Glaubensvater, sieh die Not, in der wir uns befinden, still Gottes Zorn, wenn er uns
droht, zu strafen unsre Sünden. Bitt ihn, daß seine starke Hand uns schütze samt dem Vaterland. Für
uns, die wir noch ringen nach unserm Heil im Erdental, bitt’ Gott, dem wir hier singen, dort in dem großen
Himmelssaal, o heil’ger Bonifatius!“ (Bonifatiuslied, Strophe 16, Gotteslob Nr. 891 im Fuldaer Diözesanteil)
@ Konrad Vielen Dank für den Link zu einem ausnahmsweise unpolemischen, untendenziösen Artikel, der
zur Krönung auch noch aus einer einigermassen neutralen Quelle stammt. Ich sage es einmal plakativ: Das
II. Vatikanum wird von beiden Seiten(„Traditionellen“ und „Linksprogressiven“ missinterpretiert, beiden
dient es als Vorwand zur Durchsetzung eigener Interessen. Die einen greifen es an, verurteilen es pauschal
als Irrlehre, die anderen berufen sich darauf, um ihre Irrlehrern zu legitimieren. Beide weigern sich
aber, sich tiefer mit der Gesamtheit der Texte des V2 auseinanderzusetzen, greifen lediglich zu ihrer
jeweiligen Argumentation passende Textsegmente heraus. Ein Zitat vom damaligen Kardinal Ratzinger aus
dem Artikel, dass die Sache auf den Punkt bringt: „Ich bin überzeugt, dass die Schäden, auf die wir
in diesen zwanzig Jahren zugegangen sind, weniger dem ‘wahren’ Konzil zuzuschreiben sind als vielmehr –
auf interner Ebene – der Tatsache, dass sich latent vorhandene polemische und zentrifugale Kräfte in
den Vordergrund gedrängt haben; und auf externer Ebene durch das Konfrontiertsein mit einer kulturellen
Revolution im Westen: dem Erfolg der oberen Mittelschicht, des neuen ‘Tertiärbürgertums’ mit seiner
liberalradikalen Ideologie individualistischer, rationalistischer und hedonistischer Prägung.“
Christliche Grundhaltung Es ist doch nicht nur die Liturgie, es hat sich doch, oder es entwickelt sich
immer mehr eine geistige Grundhaltung. Der Opfergeist der die Kirche so stark gemacht hatte verschwindet
immer mehr, das Sündenbewusstsein schwindet leider auch. „Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir
so brav sind!“ das scheint doch immer mehr die Devise zu sein. Als Gläubiger hat man m.M. nach Gott gegenüber
auch eine gewisse Bringeschuld, z.B. die Sonntagspflicht So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat,
in sich selbst tot. Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben
ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen.Jak 2,17+18 Das man dem Lieben Gott
auch etwas darbringen bzw. aufopfern kann kommt für mich jedenfalls in der tridentinischen Messe viel
besser zur Geltung.
#69 mariokin 18:10:58 | Dienstag, 7. November 2006
Aufgabe eines Konzils Es ist nicht Aufgabe eines Konzils ambivalent zu sein, sondern die Glaubenslehre
klar und scharf umrissen darzulegen und gegen irrtümliche oder den Glauben gefährdende oder leugnende
Falschaussagen zu verteidigen. (mit eigenen Worten wiedergegebene Definition laut Der große Herder Band
V). Diese Grundintention kann das „Pastoralkonzil“ (Kard. Ratzinger) Vatikanum II. nicht für sich beanspruchen.
Aus der Eröffnungsansprache Joh. XXIII. geht klar hervor, das diese Absichten nicht bestanden!
Schüttel, Lingen, turk, breze und allen anderen Postern hier sei empfohlen, in Ruhe und ohne Polemik
sich dem II. Vatikanum und seiner durchaus vorhandenen Ambivalenz zu widmen: Artikel von Pfr. Stefan Hartmann
www.stjosef.at/…/konzil_hartmann.htm
#67 Sturmius 17:58:42 | Dienstag, 7. November 2006
Pfarrer Rauch spaltet Didymus-Zwilling schrieb: Das ist das Problem der Kirche: solche beschissenen Leute,
die sich Christen nennen und dann die Kirche kaputt machen wollen! Pfarrer Rauch hetzt und spaltet in
Fulda schon seit Jahren. Schauen Sie sich doch nur mal seine eigene Pfarrei St. Joseph an. Ein Großteil
der dort ansässigen Gläubigen ist auf und davon und weicht auf Nachbargemeinden aus. Um die Kirche kaputt
zu machen, braucht man Leute wie Pfarrer Rauch. Der aber genießt in der Bistumsleitung hohes Ansehen.
#64 Pünktchen 17:23:44 | Dienstag, 7. November 2006
Aparatschik Zwilli selbstreferentiell: Das ist das Problem der Kirche: solche beschissenen Leute, die
sich Christen nennen und dann die Kirche kaputt machen wollen!
Was soll der Scheiß? Also, ich verstehe es einfach nicht: Welchen Sinn hat diese Scheiß-Homepage hier?
Einmal wird bemängelt, dass Entscheidungen verzögert werden, ein anderes Mal wieder, dass die gefallen
sind. Das ist ja beste BILD-Manier: große Schlagzeilen, Hauptsache man macht Wind um Sachen, die sonst
keinen interessieren würden. Das ist das Problem der Kirche: solche beschissenen Leute, die sich Christen
nennen und dann die Kirche kaputt machen wollen! Kaum kritisiert mal jemand etwas, was hier als gut geheißen
wird, fliegen schon die Fetzen! Da können wohl Kritiker selbst keine Kritik vertragen!! Es ist zum Kotzen!
#61 Schüttel 16:59:13 | Dienstag, 7. November 2006
Hudal (?!) hat natürlich recht es gibt noch andere Wege des wahren Glaubens als den der FSSPX. Nur praktisch
sind sie (mit FSSP) die einzigen. P. Lingen übertreibt mal wieder, er ist wirklich im Schisma, oder noch
schlimmer: im Abgrund einer Sedi-Sekte (ohne Juda ohne Rom bauen wir den Sedi-Dom; die Nähe der Sedis
zur Hitlerei ist offenkundig!). V2 wird von Freund turk hochgelobt. Tatsächlich lässt sich fast alles
häretisch interpretieren (natürlich auch orthodox) und diese Zweideutigkeit ist das Schlimme! Deshalb
hat V2 keinen Bestand und wird nur noch im Zusammenhang mit JPII Erwähnung finden. V2 hat nicht die Fähigkeit,
dem Relativismus entgegenzuwirken, da es selbst von Relativismuus gezeichnet war. Wir brauchen einen starken
Papst, von der Stärke JPII’ und dem klaren Geist BXVI’, der sich endlich von V2-Bevormundung emanzipieren
möge! Linz und Fulda sind für ihn ein Testfall, mehr als die Türkei!
#60 Pater Lingen 16:44:56 | Dienstag, 7. November 2006
Glauben „turk“ und „Schüttel“ ihren Sermon eigentlich selbst? „Man nenne einen einzigen Text im letzten
Konzil, der für falsche Erneuerung hergenommen werden könnte.“ Man nenne einen einzigen Text von V2,
der frei ist von Häresien. Sogar ultrakurze Artikelchen wie NA sind völlig verseucht. Wenn turk es tatsächlich
bisher geschafft haben sollte, sein Gewissen zu vergewaltigen und eben vor den ganzen „sedisvakantistischen“
Analysen die Augen zu verschließen, wird man wohl warten müssen, bis ihm die ganze angestrebte Ignoranz
nicht mehr hilft. „V2 ist das 1789 der Kirche. EB Lefebvre hat es erkannt und entsprechend reagiert. Nur
sein Weg, nicht der des V2, führt zum Heil und zum Glauben.“ Also jemand, der u.a. die Dogmen von der
Unfehlbarkeit und vom Jurisdiktionsprimat explizit leugnet und sein ganzes Leben dem Kampf gegen die Kirche
gewidmet hat, der soll „zum Heil und zum Glauben“ führen?! Nun, auch Schüttel wird irgendwann mit seiner
Ignoranz nicht mehr durchkommen, da mag er die „Sedisvakantisten“ noch so sehr verfluchen. Zum 1789-Spruch
s. die KzM-Startseite: „Wenn man nach einer Gesamtdiagnose für den Text [GS] sucht, könnte man sagen,
daß er (in Verbindung mit den Texten über Religionsfreiheit und über die Weltreligionen) eine Revision
des Syllabus Pius’ IX., eine Art Gegensyllabus darstellt. […] Begnügen wir uns hier mit der Feststellung,
daß der Text die Rolle eines Gegensyllabus spielt und insofern den Versuch einer offiziellen Versöhnung
der Kirche mit der seit 1789 gewordenen neuen Zeit darstellt.“ *Joseph Ratzinger, 1982*
@ cath Vielen Dank für den Zuspruch. Ich teile Ihre Befürchtung, dass es hier nichts nützen wird. Der
Mainstream auf dieser Seite will es so, und auf ernsthafte Antworten wartet man vergebens. Es scheint
das Gros einfach zu überfordern. Nun, ja…
@Breze: Treffer! <Zitat>Diese Leute hier, die vorgeben, die besseren Katholiken zu sein, hängen einer
Art Naturreligion an, in der es einen bösen, perversen Gott gibt, der mit Argwohn auf die Fehltritte
und Sünden der Menschen schaut, vor dem man in Angst leben und dem man, aufgrund der Sünden ständig
aufs Neue besänftigen muss Das ist Häresie!</Zitat> Danke. Du hast es auf den Punkt genau getroffen.
Es wurde Zeit dass das hier mal jemand sagt. :)3 Aber es wird nichts nützen.
#57 Guiseppe 15:45:02 | Dienstag, 7. November 2006
@turk turk: „Es ist Schwachsinn, das XXI. Ökumenische Konzil der Katholischen Kirche in seinen Texten
für heutige Zustände da oder dort und für heutige Bischöfe da oder dort zu „beschuldigen“. Wer das
tut, fährt frontal gegen ein Betonhaus in der Einbahnstraße. Man nenne einen einzigen Text im letzten
Konzil, der für falsche Erneuerung hergenommen werden könnte.“ Sehe ich genauso. Es ist schon interessant,
dass sich gerade die „Kirche-Von-Unten“-Apostaten (und ihr Protektor und Förderer Algermissen) auf dieses
Konzil berufen, das keine Lehre der Kirche verneint – auch nicht die Lehre von der Existenz einer Hölle.
Vielmehr bekräftigt das Konzil die Lehre der Kirche, wie sie bisher war und auch die Existenz der Hölle.
Wenn wir bei niemandem wissen, wo er/sie nach dem Tod „landet“, heißt das noch lange nicht, dass wir
die Existenz von Fegefeuer und Hölle leugnen können. Das Würde ja auch heißen, die Bibel und die Lehre
Christi zu leugnen. Hw. Rauch tut so, als ob 1965 eine neue Kirche entstanden wäre, die mit der von Christus
gestifteten einen, heiligen, apostolischen und katholischen Kirche nichts mehr gemein hat. Die SJM steht –
das weiß ich aus eigener Erfahrung – hinter dem 2. Vatikanum. KvU bzw. WsK dagegen nicht!
Mensch Pünktchen, jetzt verschwinde hier aber marsch,marsch aus dem Forum!! Das tut richtig weh, wenn
Du mal versuchst, lustig zu sein. Dann lieber die besserwisserischen Kommentare…
VATIKANUM II ALS XXI. ÖKUMENISCHES KONZIL Es ist Schwachsinn, das XXI. Ökumenische Konzil der Katholischen
Kirche in seinen Texten für heutige Zustände da oder dort und für heutige Bischöfe da oder dort zu
„beschuldigen“. Wer das tut, fährt frontal gegen ein Betonhaus in der Einbahnstraße. Man nenne einen
einzigen Text im letzten Konzil, der für falsche Erneuerung hergenommen werden könnte.
#51 Alois Hudal 15:21:50 | Dienstag, 7. November 2006
@Schüttel Zitat: „Nur sein Weg … führt zum Heil und zum Glauben“. Die Lehre und die Sakramente zu
bewahren, führt zum Heil. Dieser Weg muß nicht zwangsläufig jener der Priesterbruderschaft St. Pius
X. sein.
#48 Alois Hudal 15:17:03 | Dienstag, 7. November 2006
@Gotthard Persönlich überprüfen kann es natürlich niemand, aber Judas Ischariot ist nach gängiger
Lehre in der Hölle. Das nicht nur, weil er IHN verraten hat, sondern vielmehr deshalb, weil er in seiner
Verzweiflung kein Vetrauen mehr zu IHM hatte und nicht an die Vergebung geglaubt hat, im Unterschied zu
Petrus.
#46 Gotthard 15:09:08 | Dienstag, 7. November 2006
@lioba Er lehnt die Existenz der Hölle ab. Wenn es sie doch gäbe, so wäre sie leer, sagt er. Dann nenne
mir bitte Menschen, von denen du sicher weißt, dass sie in der Hölle sind.
@ ecclesia semper reformanda @ Pünktchen @ Danke, für den Zuspruch… Ich empfinde die meisten postings
nur noch unerträglich, Ihres ist mir sehr positiv aufgefallen… @ Pünktchen Muntumuttu erst nachdenken,
dann kanntu schreiben, muntu! Das sagen ausgerechnit Sie????? Ich lach mich kaputt!!!!!
Das keiner verloren geht, daran glaubt ihr? Das könnte man höchstens hoffen, es bleibt aber trotzdem
sehr unwahrscheinlich, besonders weil Gott diejenigen die nicht bei ihm seien wollen zwingen wird im Himmel
zu sein
Pfarrer Rauch ist bekannt! Wir aus Fulda kennen ihn. Er ist sehr umstritten. Er lehnt die Existenz der
Hölle ab. Wenn es sie doch gäbe, so wäre sie leer, sagt er. Er kämpft gegen Fatima und Wallfahrten.
Er verunglimpft Menschen, die die Kommunion kniend mit dem Mund empfangen. Gelegentlich kniet er sich
dann vor solche Menschen hin und reicht ihnen auch kniend die Kommunion. Der gute Mann ist aggressiv und
hetzt nicht nur gegen die SJM.
Hach Breze, das tut ja mal richtig gut, so was hier auf kreuz.net lesen zu dürfen! Es ist ein echtes
„Kreuz“ hier mit einigen Zeitgenossen, die ein so furchtbares Gottesbild haben, dass sie einem schon fast
leid tun könnten…!!!
#41 Schüttel 14:59:37 | Dienstag, 7. November 2006
ecclesia semper reformanda! hat mit V2 aufgehört. V2 ist das Ende jeder Reform, der Sieg der Bequemlichkeit,
Lauheit und Anpassung. V2 ist im Ergebnis ein Konzil der Apostasie, des Glaubensabfalls. Bald wird es
auch in Rom sich rundsprechen, welche „Früchte“ (Linz und Fulda nur die Spitze eines Eisbergs!) es getragen
hat. An die Stelle Gottes wurde der Mensch gesetzt. V2 ist das 1789 der Kirche. EB Lefebvre hat es erkannt
und entsprechend reagiert. Nur sein Weg, nicht der des V2, führt zum Heil und zum Glauben.
@ Ecclesia semper reformanda Genau so ist es; wer allerdings verantwortungsvoll lebt und nicht nur Gutes
tut, um „in den Himmel zu kommen“, der versucht trotzdem, ein nach christlichen Grundsätzen orienteirtes
Leben zu führen. Für wie klein haltet Ihr eigentlich den großen, dreieinigen Gott? Der am Ende wie
ein Buchhalter abzählt, was gut war und bei Erreichen einer bestimmten Punktzahl durchwinkt? Sie sagen
es! Diese Leute hier, die vorgeben, die besseren Katholiken zu sein, hängen einer Art Naturreligion an,
in der es einen bösen, perversen Gott gibt, der mit Argwohn auf die Fehltritte und Sünden der Menschen
schaut, vor dem man in Angst leben und dem man, aufgrund der Sünden ständig aufs Neue besänftigen muss
Das ist Häresie! Sie verkürzen die Botschaft des Christentums auf eine menschenverachtende Religion,
auf das Bild eines grausamen und rachsüchtigen Gottes, die Erlösungstat Christi gerät in den Hintergrund,
oder scheint sogar unwichtig zu sein. Jedenfalls lassen die posts dieser „Scheinkatholiken“ darauf schliessen.
Das Vokabular, das diese Herrschaften dabei an den Tag legen, um die „Ungläubigen zu missionieren“ spricht
für sich
mariokin, da haben Sie aber ein feines neues Glaubensbekenntnis formuliert: gefällt mir übrigens ganz
gut, denn da ist viel Richtiges drin. Was ich nicht so ganz verstehe: Das erste widerspricht dem zweiten
doch gar nicht! Sie packen hier nämlich immer alles gleich in eine Schublade: wer „V2“ – furchtbares
Abkürzung – unterstützt, glaubt nicht an den Hl. Geist, an die Taufe zur Vergebung der Sünden , ist
kein „echter“ Katholik usw. Sooo einfach hätten Sie das gerne, hm?
#37 Schüttel 14:51:18 | Dienstag, 7. November 2006
Hier noch mal das Ganze: Wir glauben an das Zweite Vatikanische Konzil und alle aus ihr hervorgegangenen
Reformen, die die Kirche und ihren Gottesdienst verändert haben und sich durch das aggiornamento mit
der Welt und den in ihr enthaltenen Religionen auszeichnen. Wir glauben an die Würde des Menschen und
seine Freiheit zu jeder Art von Religion, wenn er sie nur aufrichtig sucht. Und die versöhnte Verschiedenheit
der vielen Schwesterkirchen, die alles hinderliche der Vergangenheit (ewige Wahrheit, Dogmen, kirchl.
Lehre und Disziplin) überwunden und uns zu neuen mündigen Christen und Christinnen gemacht hat. Wir
glauben, das niemand verloren geht, weil alle anonyme Christen und Christinnen sind, die irgendwie auf
die Kirche hingeordnet sind und die Gott alle in sein Reich nimmt. Amen.
#36 mariokin 14:16:11 | Dienstag, 7. November 2006
neues Glaubensbekenntnis Hw. Rauch und allen, die wie er egal ob ein Amt in der Kirche haben oder nicht,
ist dazu nur eins zu sagen. Euer Glaube ist nicht mein Glaube, eure Kirche ist nicht meine Kirche! Ihr
müsstet eigentlich beten: Wir glauben an das Zweite Vatikanischen Konzil und alle aus ihr hervorgegangenen
Reformen, die die Kirche verändert haben und sich durch das Arragemento mit der Welt auszeichnen. Und
die versöhnte Verschiedenheit, die alles hinderliche der Vergangenheit (ewige Wahrheit, Dogmen, kirchl.
Lehre und Disziplin) überwunden und uns zu neuen mündigen Christen gemacht hat. Wir glauben, das niemand
verloren geht, weil alle anonyme Christen sind, die irgendwie auf die Kirche hingeordnet sind und Gott
alle in sein Reich nimmt. Ich bleibe römisch katholisch und bete festen Herzens: „… Ich glaube an den
Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht. Der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht. Der mit dem
Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird. Der gesprochen hat durch die Propheten. Und die eine,
heilige katholische und apostolische Kirche! Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Ich
erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen!“ (GLB 356 bzw. 423)
Algermissen ist schon angezählt, denn er spaltet! Bischof Algermissen ist jedenfalls schon mal beschädigt.
Nicht nur weil er das Bistum spaltet, sondern auch weil er von Leuten gelobt und verteidigt wird, die
den Gottesbegriff der kath. Kirche ablehnen!!! Ich fordere Bischof Algermissen auf sich von so einem wie
dem Apostaten R. zu distanzieren. Wer mit solchen Betonköpfen kollaboriert ist untragbar. Wann ist eigentlich
die erste Demo in Fulda? Man müßte dem angeblichen Hirten einen heißen Empfang bereiten, wenn er aus
Rom zurückkehrt. (Oder ist er noch gar nciht abgeflogen?) Auch um diese Forderung vorzubringen. Er ist
schließlich nicht Bischof um seine persönlichen Launen zu befriedigen, sondern um die Gläubigen zu
Gott zu führen. Das muß man ihm immer wieder sehr deutlich sagen. Häresien muß er bekämpfen und Häretiker
entlassen.
#34 athanasius1957 14:08:08 | Dienstag, 7. November 2006
wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind… @ omnes Ich empfehle einmal von Dr. med
Maurice S Rawlings das Buch „Zur Hölle und zurück Leben nach dem Tod – überraschende neue Beweise“.
Ich würde dies auch einmal einem Herrn Generalvikar aber auch seinem Ordinarius empfehlen.
#33 Pünktchen 13:58:40 | Dienstag, 7. November 2006
Nochmals muntu Ihr Vergleich geht daneben und hat erkennbar nur den Zweck, die der Homosexualität mit
Abhängigen überführten Seminarleiter aus St.Pölten zu entlasten und zu Opfern der Kirchenpolitik hochzustilisieren.
Der Versuch muß scheitern! Gerade im Vergleich mit den SJM-Prioestern wird dies deutlich. Wenn alles,
was man diesen jungen Geistlichen „vorwerfen“ kann, das ist, daß sie eine traditionell-katholische Beicht-
und Kommunionkatechese betrieben haben und dazu entsprechende religionspädagogische Materialien verwendet
hatten, dann mutet es schon als dreist an, die Parallele zu St.Pölten ziehen zu wollen, wo die Staatsanwaltschaft
immerhin Kinder- und homosexuelle Pornographie in Unmengen auf den Rechnern gefunden hatten, wo Seminarleiter
sich mit Abhängigen vergnügten, wo schwerwiegende Sachverhalte nicht nur in „Visitationen“, sondern
schließlich auch vor mehreren Instanzen eines weltlichen Gerichtes nachgewiesen werden konnten!
eine Visitation in Fulda wär vielleicht ganz gut Wer weiß was da in Fulda alles für sprichwörtliche
„Leichen im Keller“ liegen?! Da der umstrittene Bischof offenbar engstirnig und unkooperativ ist, sollte
man die Interna von einem Visitator durchleuchten lassen. Ich schlage für diese Aufgabe Pater Bisig vor.
Der Papst könnte auch schon mal einen Koadjutor einsetzen, der dann für diejenigen sorgt, die katholisch
bleiben wollen. Da bietet sich dann an, den vorherigen Visitator einzusetzen, der kennt sich dann in dem
Sumpf schon gut aus. Bischof Algermissen kann dann weiter die Etikettenschwindler betreuen, die zwar außen
katholisch raufschreiben, aber innen hohl oder esoterisch oder synkretistisch oder moslemisch oder oder…
sind.
@ sozial: aus Zeitgründen ganz kurz: @ sozial: Wenn sie das von Herzen ehrlich meinen kann ich sie nur
beglückwünschen. Aber nach einer gewissen Läuterung plus Bekehrung so mancher Zeit- bzw. Menschheitsgenossen
kann ich ihnen dann auch dabei zustimmen. Das meine ich von ganzem Herzen ehrlich und freue mich, wenn
ich selbst (nach Läuterungen und Bekehrungen) dabei sein darf.
eins ist klar wenn jemand von x.net unterstützt wird, ist er auf jeden Fall ein Fall für den Sektenbeauftragten
(und oft genug auch noch für den Verfassungsschutz)
@ Tau Wenn sie das von Herzen ehrlich meinen kann ich sie nur beglückwünschen. Aber nach einer gewissen
Läuterung plus Bekehrung so mancher Zeit- bzw. Menschheitsgenossen kann ich ihnen dann auch dabei zustimmen.
@ artikel …pastorale Sonderwege, die nicht mehr mit der Weltkirche vereinbar sind… das ist sicherlich
ein Fall für eine apostolische Visitation…diesen Satz kenne ich von wo…aus St. Pölten… Dr. Küng
ist ein erfahrener Mann in dieser Sache…auf geht’s nach Fulda! o^/
#26 Pünktchen 13:37:45 | Dienstag, 7. November 2006
Der wahre Tod, den man fürchten muß“ „Der wahre Tod, den man fürchten muß, ist der Tod der Seele.
Wer durch die Todsünde der Liebe Gottes stirbt, keine Reue zeigt und in stolzer Verweigerung verharrt,
schließt sich selber vom Reich des Lebens aus.“ Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache vor dem Angelusgebet
am 5. November.
@ eclesia und sozial: „und ich freue mich über fast jeden der mit dabei ist“ Die Tücke des „Kleingedruckten“:
Ich freue mich über jeden!!!!!!!! Bis später!
#22 Agiafortuni 13:03:04 | Dienstag, 7. November 2006
Konrad:quid rides mutato nomine sed fabula de te narratur Nicht die Kirche hat sich geändert, sondern
das Konzil hat versucht eine pseudoprotestantische Sekte ins Leben zu rufen, die sich katholisch nennt.
Ihr gehört der Bischof von Fulda an
@ Tau & Ecclesia Meine Hoffnung ist es auch meine Ewigkeit bei Christus verbringen zu dürfen und ich
freue mich über fast jeden der mit dabei ist, aber man muss auch den anderen den richtigen Weg zeigen
um auch dahin kommen zu können. Ich halte den Lieben Gott bestimmt nicht für einen der bei einer bestimmten
Punktezahl durchwinkt, aber ich bin mir ziemlich sicher das er bei seinen Offenbarungen der hl. Kirche
gegenüber und in der hl. Schrift nicht gelogen hat.
Mach’ was du nur willst und du kommst auf jeden Fall in den Himmel. Genau so ist es; wer allerdings verantwortungsvoll
lebt und nicht nur Gutes tut, um „in den Himmel zu kommen“, der versucht trotzdem, ein nach christlichen
Grundsätzen orienteirtes Leben zu führen. Für wie klein haltet Ihr eigentlich den großen, dreieinigen
Gott? Der am Ende wie ein Buchhalter abzählt, was gut war und bei Erreichen einer bestimmten Punktzahl
durchwinkt? Obwohl bzw. gerade weil ich weiss, dass ich erlöst bin, versuche ich christlich zu leben.
Diese Freiheit hat mir der Kreuzestod Jesu gegeben. Es liegt in unserer Verantwortung, etwas daraus zu
machen, dessen ich mich am Ende meiner Tage nicht nur schämen muss. Mich wundert hier immer, dass gerade
die angeblichen Super-Katholiken und Tradis Gott für so einfältig halten.
#18 Nikolaus 12:45:09 | Dienstag, 7. November 2006
Sektenbeauftragter Es ist doch bezeichnend, dass sich ein Sektenbeauftragter meldet, was sich ja meist
auf die „Sekten innerhalb der katholischen Kirche“ (Ein Widerspruch in sich) beschränkt. Er sollte sich
vielleicht mehr um das Kirchenvolksbegehren kümmern. Die stehen nämlich tatsächlich mit ihrer Haltung
außerhalb der katholischen Kirche.
#16 Nikolaus 12:33:57 | Dienstag, 7. November 2006
Rauch Das Ganze hat doch System! Jetzt treten – wie immer bei solchen Aktionen – irgendwelche „Experten“
auf, die es ja „immer schon gewusst haben“, damit man die Ganze Sache im Nachhinein noch irgendwie beschönigen
und rechtfertigen kann. Um die Leute schert man sich einen D*! Die sollen viel mehr glücklich darüber
sein, weil sie jetzt von irgendwo her irgendwie mitbetreut werden, worin ja eine so enorme pastorale Chance
liegt! Schließlich liegt im Abziehen von Priestern ja DAS Rezept für die Zukunft, das wir alle bisher
einfach nicht erkannt haben. Es wird den Priestern doch in einer Tour nur gezeigt, dass sie nicht mehr
gebraucht werden. Schließlich MACHEN wir und sie Sachen ja selber. Es reicht ja auch, mit der Pastoralassistentin
„Probleme“ zu besprechen. Wozu denn noch die Beichte, wo doch alles nur soziologisch determiniert ist!
@ Lioba Das sollte keine Kritik an unserem von mir sehr geschätzten Papst Benedikt 16 sein, sondern an
viele moderne Priester und Theologen und leider dadurch bedingte Gläuige.
@Sozialkatholisch Papst Benedikt XVI. sprach am vergangenen Sonntag beim Angelus auch über den Tod und
die Todsünde: „Wer durch die Todsünde der Liebe Gottes stirbt, keine Reue zeigt und in stolzer Verweigerung
verharrt, schließt sich selbst vom Reich des Lebens aus.“
@ duc in altum: noch ein Vorschlag: Wir reduzieren noch mal auf: 2. Wir sind sowieso schon erlöst. mit
dem Zusatz: Mach’ was du nur willst und du kommst auf jeden Fall in den Himmel. (fragen wir doch mal Pfr.
Rauch?)