Der eigentliche Grund für die Auseinandersetzungen
Der Generalobere der ‘Servi Jesu et Mariae’ veröffentlichte heute eine Stellungnahme zur Entlassung dreier Jungpriester seines Ordens aus dem Bistum Fulda. Von Pater Andreas Hönisch.
Pater Andreas Hönisch SJM
(kreuz.net, Blindenmarkt) Die Priester der ‘Servi Jesu et Mariae’ (SJM) wurden seinerzeit von Erzbischof
Johannes Dyba († 2000) gebeten, in der Pfarrei Batten seelsorglich zu helfen. Das haben sie in dem Dorf
Seiferts getan, ebenso in dem Spessartdorf Oberndorf.
Später sollten sie die Pfarreien in Eckweisbach
und Schwarzbach übernehmen. Mit Erzbischof Dyba gab es keine „Schwierigkeiten mit der SJM“.
Bis kurz
vor seinem Tod hatte ich mit ihm noch telefoniert. Unser Verhältnis war geradezu ein freundschaftliches.
Nicht er hatte Schwierigkeiten mit der SJM, sondern die SJM mit dem Pfarrer von Oberndorf, der den Orden
verlassen hat und jetzt ganz normal als Diözesanpriester in der Diözese Fulda arbeitet.
Der eigentliche Grund für die Auseingandersetzungen ist nicht mein angeblicher Vertrauensbruch durch
Weitergabe eines vertraulichen Briefes.
Solch einen Brief gibt es nicht, denn er müßte entweder vom
Inhalt her, oder als „vertraulich“ gekennzeichnet erkennbar sein.
Gekennzeichnet war weder der erste
Brief vom 01. Juni 2006 noch der Brief vom 20. September 2006 von Bischof Algermissen. Dieser Brief war
der Auslöser.
Der Bischof legte mir nahe, die drei Patres bis zum Ende des Schuljahres zurückzuziehen,
dann bräuchte er keine „eventuellen notwendigen administrativen Maßnahmen zu ergreifen“.
Vom Inhalt
her mußte ich diese Briefe den drei betroffenen Patres zeigen, und die ihrerseits mußten die amtlichen
Pfarrgremien darüber informieren, daß mit aller größter Wahrscheinlichkeit die drei Patres ab Sommer
2007 nicht mehr verfügbar seien.
Ich habe den Brief nicht an die Öffentlichkeit geleitet, sondern an
die, die davon Kenntnis haben mußten.
Dem hochwürdigsten Herrn Bischof aber habe ich mitgeteilt, daß
ich die drei Patres nicht zurückziehe. Wenn er selbst dies tut, werden wir selbstverständlich gehorchen.
Der eigentliche Grund der Auseinandersetzung ist ein ganz anderer: Die kritische Haltung unser Patres
gegenüber dem sogenannten Pastoralen Prozeß der Diözese Fulda.
Vor einem Jahr und vier Monaten hatte
Pater Reiner SJM einen kritischen Leserbrief in der ‘Deutschen Tagespost’ veröffentlicht.
Es wird aber
bis zur Stunde nicht gesagt, daß sich Pater Reiner schriftlich dafür entschuldigt hat, daß er an die
Presse gegangen ist.
Auch wird nicht berichtet, daß ich dem hochwürdigen Herrn Bischof mehrfach Loyalität
zugesichert habe, auch wenn ich nicht glücklich bin über den Pastoralen Prozeß.
Es wird auch verschwiegen,
daß sich unsere drei Patres seit einem Jahr und vier Monaten jeder Polemik enthalten und in Treue zur
Diözese ihren Dienst verrichtet haben.
Allerdings haben sie nicht – wie die Pfarrer der Diözese es
bis zum 15. September 2006 hätten tun sollten – für den Pastoralen Prozeß ihre Bitte ausgesprochen.
Ich hatte aber dem hochwürdigen Herrn Bischof schriftlich mitgeteilt, daß unser Schweigen zum Pastoralen
Prozeß kein Boykott bedeutet!
Dies alles wird in der Pressemitteilung unterschlagen, so daß der Ruf
unseres Ordens sehr geschädigt wurde.
Höhepunkt der Schädigung ist der Artikel in der ‘Fuldaer Zeitung’
„Eine Angst machende Theologie“. Unsere Antwort darauf: Es gibt keine katholische Kirche vor dem Konzil
und nach dem Konzil, sondern nur eine katholische Kirche.
Es gibt kein Gottesbild vor dem Konzil und
ein anderes nach dem Konzil, sondern nur das ewig eine des Dreifaltigen Gottes mit all den Prädikaten,
die man im Katechismus nachlesen kann.
Auch dies kann man nachlesen im frohmachenden Buch von Barbara
Heid. Auch sehe man sich die vielen frohen Gesichter der von unseren Patres in Deutschland, Österreich,
Rumänien, Frankreich, Kasachstan und Belgien betreuten Kinder an.
Dann noch solchen Unsinn über uns
zu verbreiten, wie es Pfarrer Rauch tut, könnte schon an Übelwollen grenzen.
Wenn man allerdings die
Hölle ganz verschweigt, ist man nicht mehr katholisch.
Auch ist es nicht richtig, daß wir von ‘Ecclesia
Dei’ anerkannt wurden und nicht von der Ordenskongregation. Denn wer von Ecclesia Dei anerkannt worden
ist, ist auch automatisch von der Ordenskongregation anerkannt.
Der Unsinn von der „umstrittenen KPE“
[Katholische Pfadfinderschaft Europas] wird immer wieder aufgetischt. Man verschweigt, daß die KPE und
alle KPE-Verbände Europas vor zwei Jahren als katholischer Verein anerkannt wurden, und zwar vom katholischen
Laienapostolat in Rom.
Es stimmt zwar, daß ich vom Jesuitenorden entlassen wurde. Aber man verschweigt,
daß ich mit Erlaubnis der Oberen der Jesuiten die KPE mitgegründet habe und daß ich beim Wechsel der
Oberen die Arbeit abgeben sollte –, daß aber dann der damalige Präfekt der Glaubenskongregation und
jetzige Papst mir schriftlich mitgeteilt hatte, es sei nicht zu verantworten, die Arbeit aufzugeben.
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72 Lesermeinungen
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#71 taunuß 23:37:30 | Donnerstag, 9. November 2006
Brese Grüß Gott nochmal Danke für die Nachricht –---Darum noch einen----- Müßt,mancher was er liest,so
mancher Essen- Ihm Gause wohl vor solchem Fressen!
Hallo HeinrichvonOfterdingen: Du hast absolut recht! Deine Einlassung könnte so gelesen werden: beten
nutzt eh nix, wer is schon eine heilige Therese! Das Gegenteil ist der Fall: wenn unser Gebet so wenig
wiegt, dann müssen wir das durch mehrGebet aufwiegen. Nur, wer die heilige Therese, andere Heilige, oder
auch nur einen entsprechenden Satz der Heiligen Schrift verstanden hat, ist immer im Gebet, ist Gebet.
Liebes Tau, Deine Einlassung könnte so gelesen werden: beten nutzt eh nix, wer is schon eine heilige
Therese! Das Gegenteil ist der Fall: wenn unser Gebet so wenig wiegt, dann müssen wir das durch mehrGebet
aufwiegen.
@ Breze und alle Menschen guten Willens Was der Mensch im übernatürlichen Bereich bewirken kann, hängt
vom Grad seiner Liebe ab, die ihn mit Gott eint. Nach der geistlichen Vermählung erreicht Teresa durch
ein einziges Stoßgebet mehr bei Gott als unvollkommene Christen durch lange Gebete. Maria-Eugen Grialou,
Ich will Gott schauen, S. 46
@ Breze, @ Toby, @ alle: Eine sehr gute Idee! Beten wir um den Frieden und die Einheit, um den Heiligen
Geist im Bistum Fulda! Für den Bischof, die Padres und die betroffenen Gemeinden!
@ Toby Was glauben Sie, was in den letzten Wochen in Fulda nicht schon alles versucht worden ist, wie
viele Gläubige sich an den Bischof gewandt und ihm gut zugeredet haben. Aber er lässt einfach nicht
mit sich reden. Das ist alles nicht zu verstehen. Es ist so ungerecht. Und glauben Sie mir, es tut einem
weh, so über einen Bischof reden zu müssen. Ich glaube Ihnen von Herzen, dass es Sie schmerzt, was im
Bistum Fulda vor sich geht. Aber ein Bischof ist nun mal ein Bischof, auch wenn er ein schlechter ist.
Und wenn es Sie so sehr schmerzt, schlecht über ihn zu reden, warum lassen Sie es nicht einfach und tun
z.B. eines, was ein Christ für seinen Nächsten, sogar für seinen Feind tun sollte: für ihn beten?
@ Breze Was glauben Sie, was in den letzten Wochen in Fulda nicht schon alles versucht worden ist, wie
viele Gläubige sich an den Bischof gewandt und ihm gut zugeredet haben. Aber er lässt einfach nicht
mit sich reden. Das ist alles nicht zu verstehen. Es ist so ungerecht. Und glauben Sie mir, es tut einem
weh, so über einen Bischof reden zu müssen.
@ Lioba Ich schlage Ihnen und Ihren Mitstreitern vor, in Ihrem Anliegen einen Brief an den Bischof zu
schreiben, vielleicht ihn sogar zu besuchen, um das Gespräch mit ihm zu suchen. Es hat wenig Sinn, sich
gegenseitig in der Aversion gegen Bischof Algermissen anzufeuern, wie es hier geschieht. Wenn Sie und
Ihre Mitstreiter erreichen wollen, dass die Patres bleiben, sollten Sie mit dem Bischof sprechen und nicht
überden Bischof
Lieber Breze! Nein, keineswegs! Aber sachbezogene Beiträge sind wertvoller. Diskutieren wir lieber darüber,
wie es jetzt weitergeht. Ich bin der Auffassung, die Patres sollen bleiben. Sie haben sich nichts zu Schulden
kommen lassen und es gibt keine ausreichenden Gründe, ihnen zu kündigen.
Johannes Paul I Ich habe Schwierigkeiten, mit solchen (beziehungsreichen?) Pseudonymen umzugehen, wie
mit dem Ihren. Gut, davon gibts es eine ganze Reihe in diesem Forum. Aber das ist es ja gerade! Warum
sich noch niemand Jesus Christus genannt hat, wundert mich allmählich. Vielleicht nennt sich noch jemand
Spiritus Sanctus. Gewiß, manche Meinungsäußerung gefällt mir hier auch nicht. Aber warum zwobbel’s
Meinung „kontraproduktiv“ und „ablehnungswürdig“ sein soll, kann ich nicht ganz verstehen. Da habe ich
noch viel schlimmere Verdikte aus anderem Mund über andere Bischöfe gelesen. Jedenfalls habe ich inzwischen
zunehmend mehr Schwierigkeiten zu glauben, daß die Bischöfe die Nachfolger der Apostel sind. Oder sind
sie es nur formal, aber moralisch müssen sie es nicht sein?
zwobbel mir scheint, dass sich dieses diskussionsforum immer mehr zum kloake.net entwickelt. manche wortmeldungen
scheinen nicht nur kontraproduktiv sondern auch zutiefst ablehnungswürdig zu sein.
#51 Pünktchen 13:19:22 | Mittwoch, 8. November 2006
toby, Sie haben vollkommen recht mit Ihrer Kritik an Gunsenum, der in Fulda auch zum Apparat gehört!
Komisch, dass die ortsansässigen Eckweisbacher, Schwarzbacher und Gotthardser das aners sehen als Sie!
Sie wissen offenbar nicht, was Sie reden. Für wie dumm halten Sie eigentlich die Leute? Die Verlautbarungen
des bischöflichen Apparates lassen erkennen, daß er NICHTS SUBSTANTIELLES gegen die SJM-Patres vorbringen
kann! Anstelle dessen gibt es nur vage Verdächtigungen und verquollene Sentimentalitäten („Leidensdruck“).
Beides fällt so sehr auf den offenbar überforderten Algermissen zurück, daß sein Rücktritt von den
traditionstreuen Gläubigen im Bistum sicher als Erlösung empfunden würde!
Gunsenum hat keine Ahnung Entweder hat der Bischof die Leitungsgewalt eines Bistums oder er hat sie nicht.
Alles andere erübrigt sich. Erübrigt sich eben nicht. Leitungsgewalt bedeutet nicht Willkürherrschaft,
so als könnte sich ein Bischof als Herr über dem Glauben aufspielen. Der Bischof muss von seiner Leitungsgewalt
in rechter Weise Gebrauch machen, indem er zum Beispiel gegen den glaubenszersetzenden „Fuldaer Kreis
für eine offene Kirche“ vorgeht. !Ich bewundere es, wie sich ortsfremde Kreuznetler hier über die „ach
so gute Seelsorge“ der SJM-Patres auslassen können…als hätten sie auch nur einen Gottesdienst dieser
drei Patres besucht.Ha ha und ha! Komisch, dass die ortsansässigen Eckweisbacher, Schwarzbacher und Gotthardser
das aners sehen als Sie! Sie wissen offenbar nicht, was Sie reden. Für wie dumm halten Sie eigentlich
die Leute?
#49 Rainer Tobak 12:53:24 | Mittwoch, 8. November 2006
Gunsenum Auf Algermissen läßt sich – unter sachlichen Gesichtspunkten – aber nur noch der eine Reim
machen: versch*** und verp***! Auf „Gunsenum“ fällt mir übrigens nur ein: „reichlich d***“!
ERINNERUNG AN ALTE UND NEUE FRAGEN 1. Offene Nebenfrage zum Publikationsorgan der KPE: haben die dort
verantwortlichen Redakteure schon eingesehen, daß sie bei der Verteidigung des St. Pöltner Ex-Subregens
grundfalsch gelegen sind und auf eine Lügenkampagne hereingefallen waren? (Vgl. die Irrtümer in Nr.
94 / 23. Jg. / 4. Qu. 2005 – wie man nämlich in der österreichischen Tageszeitung DIE PRESSE vom 28.
Juni 2005 nachlesen konnte, so wurde nach den Angaben von Walter Nemec, dem Leiter der Staatsanwaltschaft
St. Pölten, in den (Nötigungs)fällen Rothe und Küchl „die Druckausübung nicht widerlegt“, diese sei
aber in „keiner strafrechtlich qualifizierten Form erfolgt“ Vgl. für alles die rechtskräftigen staatlichen
Urteile www.kreuz.net/bookentry.657.html aus Österreich.) Zusatzfrage an Herrn „Gunsenum“: welche Bilder
der Meile oben meinen Sie, da Sie ja geschrieben hatten: „… daß mindestens zwei Fotos in jedem x-beliebigen
homoerotischen Bildband stehen könnten.“ 2. Wohin werden die betroffenen Priester gehen? 3. Wie sieht
das Ernennungs- oder Installierungsdekret der betroffenen Priester aus (denn erst dann kann man gegebenenfalls
über mögliche oder nicht mögliche Rekursmaßnahmen nachdenken)? Und wenn angeblich Rufschädigung der
SJM vorliegt, warum klagt die Gemeinschaft nicht nach kanonischem Recht in Rom? 4. Worin liegt ein sachlicher
Grund, dem regierenden Bischof von Fulda „Haß“ vorzuwerfen? 5. Hätte Pater Hönisch SJM u. U. durch
klügeres Verhalten die Situation retten oder verhindern können?
#46 Rainer Tobak 11:33:48 | Mittwoch, 8. November 2006
Gunsenum Algermissen soll den Rücktritt einreichen, wo er will: Hauptsache er TUT es auch! Wir nehmen
seinen Rücktritt dankbar an! Auf „Algermissen“ reimt sich doch nur noch: Versch*** und Verp***
#45 Gunsenum 11:29:05 | Mittwoch, 8. November 2006
Geifer tropft Ihnen aus dem Mund… @pünktchen Genau! Am BEsten reciht er den Rücktritt bei Ihnen ein
oder er entschuldigt sich bei Ihnen. Blasen Sie sich doch nicht so auf, sie sinn ja e Hippedotz! und diese
lange liste für Rücktirttsgründe, die läss sich sicher auch auf SJM oder Lefebvre-Priester ausdehnen.
#44 Guiseppe 11:20:36 | Mittwoch, 8. November 2006
Tyrann Algermissen Bischof Algermissen verlangt von den SJM-Piestern nicht Loyalität, sondern totale
Unterwürfigkeit. Dieser Bischof müßte vor ein Gericht gestellt werden. Möge er, der nicht liebt, sondern
offensichtlich sogar hasst, sofort aus seinem Amt entfernt und suspendiert werden!
#43 Pünktchen 11:16:26 | Mittwoch, 8. November 2006
Algermissen hat als Hirte und Leiter der Diözese Fulda versagt und das Vertrauen der Gläubigen verloren!
Er sollte dem Papst seinen vorzeitigen Rücktritt anbieten!
Ach so, die Modernisten fordern Willkür! Es gibt nun mal ein CIC und da sind in diesem Fall aus Buch
7 Teil 4 die Canones 1740ff zu beachten. Aber sammeln wir noch mal: 1. Bischof Algermissen ist kommunikationsunwillig.
2. Bischof Algermissen läßt glaubenszersetzende Priester gewähren. 3. Bischof Algermissen wird von
häretischen Apostaten gelobt. 4. Bischof Algermissen ist nachtragend und schikaniert Leute noch 16 Monate
nach dem diese um Verzeihung für die Form einer Äußerung gebeten haben. 5. Bischof Algermissen betreibt
Sippenhaft. 6. Bischof Algermissen versucht nach dem bekannten Motto „Teile und herrsche“ seine Macht
zu behalten. 7. Bischof Algermissen setzt den pastoralen Prozeß über das Heil der Seelen. 8. Bischof
Algermissen nimmt notfalls den CIC nicht so eng. 9. Bischof Algermissen will, daß andere ihm falsche
Entscheidungen abnehmen z.B. in dem er Obere zu nötigen versucht Ordensangehörige abzuberufen. 10. Bischof
Algermissen hat die Unwahrheit gesagt. 11. Bischof Algermissen hat jedes Vertrauen in weiten Teilen seines
Bistums verloren. 12. Bischof Algermissen bleibt nur ein Weg, falls er über Selbstachtung verfügt: Rücktritt!
#41 Gunsenum 10:33:53 | Mittwoch, 8. November 2006
Superb, diese Fotostrecke! Geben Sie mal zu dass mindestens zwei Fotos in jedem x-beliebigen homoerotischen
Bildband stehen könnte. Zur Sache: Entweder hat der Bischof die Leitungsgewalt eines Bistums oder er
hat sie nicht. Alles andere erübrigt sich. Ich bewundere es, wie sich ortsfremde Kreuznetler hier über
die „ach so gute Seelsorge“ der SJM-Patres auslassen können…als hätten sie auch nur einen Gottesdienst
dieser drei Patres besucht.Ha ha und ha! Weiterhin finde ich es interessant, wie ein Presseorgan zum „Freimaurerblatt“
abgeskanzelt wird, bloß weil neine kreuznet-unangenehme Meinung vertreten wird. Das ist billig von Ihnen!
#40 Agiafortuni 08:44:58 | Mittwoch, 8. November 2006
Toby:nichts Aussgewöhnliches „Es ist schon bitter, wenn man erfahren muss, dass ein Bischof offensichtlich
die Unwahrheit sagt bzw. verbreiten lässt. Da ist es kein Wunder, wenn immer mehr Menschen kein Vertrauen
mehr zur Kirche haben.“ Bei Vertretern der Konzilssekte nichts Aussgewöhnliches
Didymus versteht es einfach nicht Entweder man steht hinter den Entscheidungen des Bischofs oder nicht.
Und dann arbeitet man auch vernünftig mit – auch an Prozessen, deren Sinn und Zweck ebenso nötig wie
diskussionswürdig sind! Ob und inwiefern die pastoralen Umstrukturierungen sinnvoll sind oder nicht,
soll ja im Dialog erörtert werden. Was ist das für ein Dialogverständnis, wenn das Ergebnis schon vorher
feststeht und eine echte Diskussion darüber unerwünscht ist? In einem solchen Moment Briefe dagegen
zu veröffentlichen, ist wohl absolut unterste Schublade! Es ist mehr als deutlich aufgezeigt worden,
dass keine vertraulichen Briefe veröffentlicht wurden. Warum wiederholen Sie diese Behauptung dann dennoch?
Es ist schon bitter, wenn man erfahren muss, dass ein Bischof offensichtlich die Unwahrheit sagt bzw.
verbreiten lässt. Da ist es kein Wunder, wenn immer mehr Menschen kein Vertrauen mehr zur Kirche haben.
Es ist traurig… >>Wenn man allerdings die Hölle ganz verschweigt, ist man nicht mehr katholisch.<<
Man ist dann weder katholisch noch evangelisch, weil selbst Jesus diesen Zustand der Gottferne klar und
deutlich beschrieben und benannt hat. Wenn der allmächtige Gott auf dieser Erde zahlreiche Übel zulässt,
dann muss es im Jenseits, im sog. ewigen Leben, auch einen Ort oder Zustand der Läuterung geben, und
zwar im Extremfall auch den Zustand der sog. ewigen Verdammnis. Den Menschen mit ihrer Sehnsucht nach
klarer Begrifflichkeit muss dieser Ort und Zustand der Läuterung bisweilen (und sinnvoll) mit dem Begriff
der Hölle verdeutlicht werden; denn natürlich kann auch die göttliche Läuterung subjektiv als Hölle
erlebt werden. Ja, es ist sogar davon auszugehen, dass diese Läuterung mit Schmerzen verbunden ist; denn
im irdischen Leben haben die Betroffenen anderen Menschen eben auch sehr viel Leid und Elend zugefügt,
so dass der ALLMÄCHTIGE und GÜTIGE Gott in seiner unendlichen Weisheit diesen Menschen die gerechte
und läuternde Strafe zukommen lässt, die sie das von ihnen verübte Unrecht erkennen lässt. Aber was
tun nun die sich up-to-date dünkende „MODERNISTEN“? STATT den Menschen die Tradition zu erschließen
und zu eröffnen, hängen sie einem billigen Zeitgeist an, in dem „Hölle“ und andere heilsgeschichtlich
relevante Zustände und Begrifflichkeiten schlichtweg geleugnet und verschwiegen werden, nur weil sie
sich nicht dem NAIVEN Gottesbild fügen. Eine Schande und Traurigkeit ist das!
#37 Nikolaus 00:41:43 | Mittwoch, 8. November 2006
Zwilling, Gotthard Ihre Andeutungen sind mehr als dumm. Das ist zutiefst rufschädigend. Was die Loyalität
betrifft: es kann auch sein, dass man Dinge mittragen MUSS, weil es verordnet wird, ohne dass man sich
damit identifizieren kann. Zwilling: Wenn dem Dechant das Ruder aus der Hand genommen wurde, dann kann
dies einerseits bedeuten, dass er nicht mehr wiedergewählt wurde (demokratische Mehrheitsentscheidung)
oder aber nicht mehr das Vertrauen und den Rückhalt der Mitbrüder genießt, was ja durchaus legitim
sein kann. Pfarrer haben nun einmal das Amt des Dechanten inne und geben es früher oder später auch
wieder ab. Zu Gotthard: Die Besetzung von Pfarren ist immer noch Sache des Bischofs. Wenn Sie ein Problem
damit haben, dass in den Gemeinden zu wenige Katholiken sind, dann beschweren Sie sich doch beim Bischof.
Vielmehr kann man solchen Gemeinden nur gratulieren, in denen die Priester auch noch Zeit für Freizeitveranstaltungen
haben und sich nicht als Versorger auf Minimalniveau verstehen. Mit dem Minimum werden Sie die Gläubigen
nicht begeistern können. Es gibt so schon genug Priester, die sich darauf beschränken, was eben absolut
notwendig ist. Die restliche Zeit sind sie irgendwo unterwegs oder verkriechen sich im Pfarrhof. Dabei
wäre der Aktivismus ja genau DAS Grundprinzip modernistischer Pastoraltheologie.
#36 Gotthard 00:30:01 | Mittwoch, 8. November 2006
SJM-Patres klar bin ich neidisch. Ich wünschte mir, meine Kinder hätten auch diese Möglichkeit. Doch
diese Konstellation hat mit dem Bistum zu tun und nicht mit SJM… Dyba hat diese tollen Zustände geschaffen.
Warum haben die SJM-Priester nur solch Mini-Pfarreien bekommen? Ein Pfarrer + Kaplan in einer Mini-Pfarrei
ist ein Skandal … diese Herren plus ihr Generaloberer haben sich wohl nie ins Bistum eingebracht. SJM
scheint es nur in Fulda zu geben … und dann auch noch in Mini-Pfarreien. Von der harten Arbeit im Weinberg
des Herrn halten diese Patres wohl nicht so viel …
#34 Gotthard 00:14:49 | Mittwoch, 8. November 2006
P. Hönisch Warum übernimmt diese glorreiche Gemeinschaft nicht mal echte Arbeits-Pfarreien mit 5.000
bis 10.000 Katholiken? Diese Schnuckel-Pfarreien sind ja toll. Wenn bei 1.000 Katholiken der Pfarrer noch
eine Kaplan hat … alle Eltern rühmen die beiden… echte Jugendarbeit – Wochenendfahrten in die Hütte
oder ins Zeltlager oder in die Jugendherberge…Da läuft noch was!
@ Lieber Mariokim hast Du doch schon. Oder ist Tradi bei Dir immer gleichbedeutend mit Dummschwätzer,
Unsachlichkeit, Provokation… Nicht alle, mein Lieber, aber manche. Ich könnte Ihnen aus dem Stegreif
einige aufzählen. Dass ich Tradis im Pauschalen aburteile, so wie es die Tradis mit „Vertretern meiner
Seite“ und mir machen, weise ich entschieden von mir
Absurd und suspekt, Herr P. Hönisch Allerdings haben sie nicht – wie die Pfarrer der Diözese es bis
zum 15. September 2006 hätten tun sollten – für den Pastoralen Prozeß ihre Bitte ausgesprochen. Ich
hatte aber dem hochwürdigen Herrn Bischof schriftlich mitgeteilt, daß unser Schweigen zum Pastoralen
Prozeß kein Boykott bedeutet! Nett, wie das formuliert ist. Nicht-Mitarbeit ist nicht identisch mit Nicht-Boykott?
Dann hat wohl Nicht-Sterben auch nichts mit Nicht-Tot-Sein zu tun? Entweder man steht hinter den Entscheidungen
des Bischofs oder nicht. Und dann arbeitet man auch vernünftig mit – auch an Prozessen, deren Sinn und
Zweck ebenso nötig wie diskussionswürdig sind! In einem solchen Moment Briefe dagegen zu veröffentlichen,
ist wohl absolut unterste Schublade! Im ganzen Dekanat Hilders – in dem zwei der besagten Patres tätig
sind – interessiert sich kein Mensch für den pastoralen Prozess, weil sich die Herren Pfarrer dafür
auch nicht interessieren – bis auf einen, dem aber dank der Patres das Ruder als Dechant aus der Hand
genommen wurde! Auch ein Zeichen dieser Loyalität zum Bischof?!? Auch sehe man sich die vielen frohen
Gesichter der von unseren Patres in Deutschland, Österreich, Rumänien, Frankreich, Kasachstan und Belgien
betreuten Kinder an. In so manches frohe Kindergesicht schauen auch Schänder, wenn sie ihre Opfer anlocken!
Kinderlachen ist ja wohl kein Indiz für Bischofsloyalität oder Zugehörigkeit zum katholischen Glauben!!!
Meine Bekannten sagen, zu diesem Bischof können sie kein Vertrauen mehr haben. Wäre es für ihn nicht
besser, er ginge woanders hin? Pater Hönisch hat also keine privaten vertraulichen Briefe bekommen. Demnach
hat der Bischof gelogen!
#29 Sturmius 22:27:37 | Dienstag, 7. November 2006
Der Worte sind genug gewechselt … Der Unmut im Bistum Fulda ist groß, übergroß. Eigentlich ist zu
den Vorgängen hier genug gesagt und geschrieben worden. Jetzt muss endlich gehandelt werden! Der Rauswurf
der drei Ordensgeistlichen war und ist mehr als ungerecht! Die Kampagne der Diözese gegen einen kirchlich
anerkannten Orden grenzt schon an Rufschädigung. Hinter der ganzen Angelegenheit offenbart sich ein ganzer
Berg an fachlicher und seelsorglicher Inkompetenz bei den diözesanen Verantwortungsträgern. Offenbar
haben in Fulda zu viele Leute etwas zu sagen, die nichts zu sagen haben. Wenn der Bischof nicht willens
oder nicht fähig ist, den angerichteten Schaden zu begrenzen, dann wird Rom vermittelnd eingreifen müssen.
@ Dorothea Das sehe ich genauso. Sich für ein gewähltes Mittel der Kritik zu entschuldigen, ist keine
Schande. Im Gegenteil, es spricht für Pater Reiner und zeigt, dass er wahrhaftig und demütig zugleich
ist. Davon könnte sich so mancher Geistliche eine Schiebe abschneiden.
Die Fragen die Turk stellt sind berechtigt Warum eine Entschuldigung wenn man in einem solchen „Wespennest“
sitzt und die Wahrheit verkündet ? Ein Bischof dem ein sehr hohes und würdevolles Erbe anvertraut wurde
und dieser dies gerade zu mit Füssen tritt, dieser Mann ist überfordert und sollte, falls er noch den
Mut hat, daß „Handtuch“ werfen.
Bitte über das Wesentliche diskutieren Ja wenn … das weiß niemand als die Betroffenen selbst. Aber
das tut hier eigentlich auch nichts zur Sache. Man kann Pater Reiner jedenfalls keine Illoyalität vorwerfen.
Bischof Algermissen hat doch selbst gesagt, dass die Diskussion um den „Pastoralen Prozess“ im offenen
Dialog vonstatten gehen solle. Warum soll man dann keine eigene Meinung dazu haben dürfen? Mit dem, was
Pater Reiner geschrieben hat, hat er vollkommen Recht. Tatsache ist allerdings, dass der Leserbrief jetzt
im Nachhinein (die Veröffentlichung liegt 16 Monate zurück, also bitte!) als Vorwand genommen wird,
um der SJM eins auszuwischen. Dabei liegen die wahren Grund ganz woanders. Das dürfte jetzt klar geworden
sein. Denn eigentlich sollte der Rauswurf der Diener Jesu und Mariens aus der Diözese Fulda zunächst
vertuscht und vor der Öffentlichkeit geheimgehalten werden.
Wenn der Obere aber zugestimmt hätte, warum dann? Wenn der (Leser)brief mit seinem Ordensoberen abgesprochen
war bzw. der Ordensobere dem Mitbruder die Freiheit zum Verfassen katholischer Leserbriefe gelassen hat,
frage ich mich, was eine Entschuldigung dann bedeutet. Eine rein politische Maßnahme, also keine echte
Entschuldigung???
@ turk 1. Warum hat sich H. H. Pater Reiner SJM für seinen kritischen Leserbrief in der „Deutschen Tagespost“
entschuldigt? Welche Inhalte hat er später als unrichtig erkannt? Pater Reiner hat inhaltlich nichts
zurückgenommen. Er hat sich dafür entschuldigt, dass er an die Presse gegangen ist.
nach meiner auch. Und mit aller nötigen Reserve meine ich, daß er nun auch so denkt. Ich gehe jetzt
und schaue mir den Film an. Tschöö. Gute Nacht! M.C.
FRAGEN 1. Warum hat sich H. H. Pater Reiner SJM für seinen kritischen Leserbrief in der „Deutschen Tagespost“
entschuldigt? Welche Inhalte hat er später als unrichtig erkannt? 2. Was bedeutet die von H. H. Pater
Höhnisch SJM angesprochene „Loyalität“ gegenüber dem hwst. Diözesanbischof von Fulda ganz konkret?
3. Warum haben die betroffenen Patres nicht „ihre Bitte“ für den Pastoralen Prozeß ausgesprochen, und
noch wichtiger: was hätte diese Bitte umfassen müssen oder dürfen? 4. Nebenfrage zum Publikationsorgan
der KPE: haben die dort verantwortlichen Redakteure schon eingesehen, daß sie bei der Verteidigung des
St. Pöltner Ex-Subregens grundfalsch gelegen sind und auf eine Lügenkampagne hereingefallen waren? (Vgl.
die Irrtümer in Nr. 94 / 23. Jg. / 4. Qu. 2005: [klein]die Anzeige eines Seminaristen betreffend eine
subjektiv erfahrene Nötigung wurde in einer Art und Weise aufgebauscht, die von den eigentlichen Vorgängen,
welche unter anderem eine Päpstliche Visitation für St. Pölten im Jahr 2004 ausgelöst hatten, ablenkte.
Die demselben Seminaristen von bekannter Hand vorgeschriebene und gegen seinen Willen von diesem unter
subjektiv empfundenen Druck unterfertigte Erklärung vom 29. Juni 2004 hat keine volle rechtliche und
moralische Geltung „zurückerlangt“, weil sie eine solche Geltung nämlich im übrigen nie besessen hatte.
Wie man nämlich in der österreichischen Tageszeitung DIE PRESSE vom 28. Juni 2005 nachlesen konnte,
so wurde nach den Angaben von Walter Nemec, dem Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten, in den (Nötigungs)fällen
Rothe und Küchl „[kursiv]die Druckausübung ni…
na ja, ich bin eben einer von den fiesen, bösen, verbitterten und verknöcherten Tradis mit Alte-Messe-Nostalgie
und Drohbotschaft. Er mochte uns nicht. Daran arbeite ich nach wie vor. Ich habe noch eine Video-Aufzeichnung
einer Fernsehsendung über ihn, die ich mir ab und an anschaue. (Gerade bekomme ich Lust, das mal wieder
zu tun, und ziehe mich deshalb sehr bald zurück). Er war großartig, ein Mann, ein Kämpfer, ein Fels.
Ein Bischof. Wahrscheinlich schüttelt er – gemeinsam mit Kardinal von Galen – gerade den Kopf über Deutschland –
leidet aber nicht, weil beide gemeinsam sich an Dem freuen, dessen Apostel sie waren. Sind? Ja! Sind!!
In diesem Sinne. Gehört jetzt nicht dazu, aber weil ich gleich abdestilliere: Gruß an Alexandra. Dein
Mann hat Glück!! Gruß von M.C.
#17 mariokin 20:34:57 | Dienstag, 7. November 2006
@breze hast Du doch schon. Oder ist Tradi bei Dir immer gleichbedeutend mit Dummschwätzer, Unsachlichkeit,
Provokation… Ich jedenfalls bemühe mich um Objektivität. auch wenn ich nicht Ihrer Meinung bin.
@ Maurice: Hallo! Herzbischof(!) Dyba in einer Predigt im vollbesetzten Fuldaer Dom (aus Erinnerung):
„Der große Heilige und Kirchenlehrer Augustinus würde bei seinem Vorleben heutzutage in der Kirche noch
nicht mal Kaplan in einem kleinen Dorf werden.“
damals, tau, waren es noch andere Bischöfe. Das deshalb, weil ich der hl. Thérèse aus bestimmten Gründen
besonders verbunden bin. Und einen lieben Gruß an Breze: Kuhl kiepen! (ist englisch, trotzdem richtig).
M.C.
@ Breze: was soll’s … (Du hast Post) Über die heilige Therese von Liseaux gibt es eine Situation, in
der sie das Buch eines Mannes noch nicht einmal angefasst hat, von dem sie wusste, er wäre nicht im Einklang
mit dem Bischof. (Maria-Eugen Grialou, Ich will Gott schauen; kennt jemand die Buchseite, in der diese
Situation beschrieben ist?)
#7 CampoSanto 19:22:43 | Dienstag, 7. November 2006
P. Hönisch… … und seine Patres haben korrekt gehandelt. Der Ordensobere hat seine betroffenen Patres
über die Absichten des Bischofs informiert, die Patres haben die in der Pfarrgemeinde für die Pastoral
verantwortlichen (Laien-)Gremien informiert. Sie haben genau das getan, was von den ehrenwerten deutschen
Generalvikariaten, von den selbsternannten Pastoralexperten und von den standhaften Verfechtern der Gemeindetheologie
seit 40 Jahren gebetsmühlenhaft gefordert wird. Und jetzt haben es drei katholische (!) Priester tatsächlich
getan, nun aber sehr zum Missfallen des Generalvikariates, der Pastoralexperten und der Gemeindetheologen.
Was erlauben sich aber auch diese „bösen“ Priester !!! Ich erlaube mir, dieses allergnädigste bischöfliche
Verhalten als heuchlerisch, doppelzüngig und völlig unglaubwürdig zu benennen.
@ tau Es ist schön, dass Du mich unterstützt, danke dafür… Gerne würde ich einen Kommentar der Gegenseite
hören, einen einigermassen objektiven… Ob das geht?
@ Stimme der Vernunft: Das sehe ich auch so (dazu meine postings vom 03. Nov., 22:21-23:45, 30. Sept.,
Leserbereich/These und andere)! wenn jemand von x.net unterstützt wird, ist er auf jeden Fall ein Fall
für den Sektenbeauftragten (und oft genug auch noch für den Verfassungsschutz) @ Breze, @ Konrad: Danke!
Weil ich die Beiträge so gut finde, wiederhole ich diese hier: „Vielen Dank für den Link zu einem ausnahmsweise
unpolemischen, untendenziösen Artikel, der zur Krönung auch noch aus einer einigermassen neutralen Quelle
stammt. Ich sage es einmal plakativ: Das II. Vatikanum wird von beiden Seiten(„Traditionellen“ und „Linksprogressiven“
missinterpretiert, beiden dient es als Vorwand zur Durchsetzung eigener Interessen. Die einen greifen
es an, verurteilen es pauschal als Irrlehre, die anderen berufen sich darauf, um ihre Irrlehrern zu legitimieren.
Beide weigern sich aber, sich tiefer mit der Gesamtheit der Texte des V2 auseinanderzusetzen, greifen
lediglich zu ihrer jeweiligen Argumentation passende Textsegmente heraus. Ein Zitat vom damaligen Kardinal
Ratzinger aus dem Artikel, dass die Sache auf den Punkt bringt:“ „Ich bin überzeugt, dass die Schäden,
auf die wir in diesen zwanzig Jahren zugegangen sind, weniger dem ‘wahren’ Konzil zuzuschreiben sind als
vielmehr – auf interner Ebene – der Tatsache, dass sich latent vorhandene polemische und zentrifugale
Kräfte in den Vordergrund gedrängt haben; und auf externer Ebene durch das Konfrontiertsein mit einer
kulturellen Revolution im Westen: dem Erfolg der ober
Bravo, Pater Hönisch! Auch die „Fuldaer Zeitung“ sollte diese Richtigstellung veröffentlichen, wenn
sie sich nicht ganz der Lächerlichkeit preisgeben wollen.
#3 Seminarist 18:35:50 | Dienstag, 7. November 2006
Richtigstellungen Der Gastkommentar von H.H. Pater Höhnisch ist i.O. auf kath.net erschienen. kreuz.net
hat in von da ca. 10 min. später übernommen. Sollte kein Problem darstellen! Zum Inhalt: 1. Die Aussagen
des SJM-Oberen sind schlüssig und nachweisbar. Vertraulich Briefe haben als solche gekennzeichnet zu
werden. (Weiss jeder der schonmal beim Militär oder in der öffentl. Verwaltung gearbeitet hat.) 2. Jedem,
auch Priestern steht es zu ihre Meinung zu dem pastoralen Prozess in der Diözese Fulda oder in anderen
Diözesen öffentlich kundzutun. Immerhin ist ja auch Rom auf die Vorgänge in Fulda aufmerksam geworden.
3. Dumme Kommentare von vorkonziliarer und nachkonziliarer Kirche sind überflüssig. Vor dem Vat. II
existierten 1962 Jahre Kirche und Christentum. 4. Die Sache entwickelt sich für die Bistumsleitung zu
einer peinlichen Angelegenheit. Ich würde den Weg über das Kirchenrecht wählen: CIC can. 1740-1752
Gruss Seminarist
Seilschaften? Dass kath.net irgendwie mit kreuz.net verbandelt ist, bezweifle ich wirklich sehr stark
Ich vermute viel mehr, dass es kreuz.net nicht so eng sieht mit der Verwendung des geistigen Eigentums
anderer, schlicht gesagt, einfach abkupftert
#1 ExBochumer † 18:18:42 | Dienstag, 7. November 2006
Ist dieses „Interview“ … kreuz.net gegeben worden, oder ist das vom kath.net abekupfert worden? Inwieweit
hängt kath.net mit dem kreuz.net zusammen? Inzwischen vermute ich da gewisse Seilschaften.