Allgemeines Indult
Papst unter der Knute?
Die französischen Bischöfe haben ihr Ziel offenbar erreicht. Die vom Papst gewollte Befreiung der Alte Messe ist – wenn nicht gescheitert – so zumindest vertagt.
Totenmonat November: Requiem im Alten Ritus
Totenmonat November: Requiem im Alten Ritus
(kreuz.net, Lourdes) Jean-Pierre Kardinal Ricard hat sich gestern zum Thema „Alte Messe“ fast wörtlich wiederholt.

Der Kardinal ist Erzbischof von Bordeaux und Präsident der französischen Bischofskonferenz.

Er sagte am Dienstag bei einer Pressekonferenz: „Das Projekt des Motu Proprio [über die Alte Messe] wird Gegenstand verschiedener Beratungen sein. Wir können von jetzt an unsere Ängste und Wünsche mitteilen.“

Noch bis Donnerstag tagen die Bischöfe Frankreichs anläßlich der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz im südfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes.

Der Kardinal hatte das Thema der Alten Messe bereits am Samstag bei der Eröffnung der Französischen Bischofskonferenz angesprochen.

Am Montag erklärt er, daß er wie alle anderen Kardinäle der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, vom Papst um eine Stellungnahme gebeten worden sei.

Doch schon am 26. Oktober hatte der Kirchenfürst – nach einer 40minütigen Privataudienz beim Papst – gesagt, daß ihm der Heilige Vater versichert habe, es müsse noch gearbeitet und nachgedacht werden.

Ein Motu Proprio zur Alten Messe sei in Wahrheit – so Kardinal Ricard damals vor der römischen Nachrichtenagentur ‘I Media’ – nur ein Vorschlag des Präsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, gewesen.

Die Pariser Tageszeitung ‘Le Figaro’ kommentierte, daß dann die Aufregung der französischen Bischöfe nur auf dem Projekt eines kolumbianischen Kardinals und auf frühgeborenen Presseberichten beruht habe.

In Wahrheit habe der Vatikan im Oktober – so ‘Le Figaro’ – durch die Blume verlauten lassen, daß ein Dekret zur Freigabe der Alten Messe existiere:

„Haben die französischen Bischöfe einen Rückzieher Benedikts XVI. erwirkt?“ – fragt das Blatt.

Kardinal Barbarin gegen die Ökumene?

Der Erzbischof von Lyon, Philippe Kardinal Barbarin (56), erklärte am Montag vor ‘Le Figaro’, daß die Freigabe der Alten Messe nicht das eigentliche Problem sei.

Er habe im letzten Mai bei einer Firmung in der Indultgemeinde von Lyon diesen Ritus – auf Anraten des Papstes – selber zelebriert.

Das Problem liege vielmehr beim Vertrauen der Traditionalisten in den Papst und die Bischöfe.

Der Papst riskiere mit der Versöhnung des traditionalistischen Schismas ein neues: „Ich fühle große Besorgnis in meiner Diözese.“

Doch Kardinal Barbarin beruhigt sich damit, daß diese Reaktion mehr „auf unseren eigenen Ängsten gründet als auf realen Projekten von Benedikt XVI.“.

Ferner glaubt der Kirchenfürst, daß die Aussöhnung mit den Lefebvristen noch nicht unter Dach und Fach sei: „Wenn ein Schisma noch am Anfang steht, ist es leichter möglich, sich zu verständigen. Nach mehreren Jahrzehnten ist das schwieriger.“

Der traditionalistische Weblogger ‘Rorate Caeli’ begrüßte diese antiökumenische Stellungnahme des Kardinals.

Sie betreffe umso deutlicher die 485 oder gar 952 Jahre zurückliegenden Schismen der Reformatoren und Ostgemeinschaften:

„Wir hoffen, daß Kardinal Barbarin dieselben Gedanken auch bei seinen zukünftigen Besuchen in Rußland und Konstantinopel zum Ausdruck bringen wird.“

Nach Insiderberichten ist die Haltung von Kardinal Barbarin zur Traditionalistenfrage auch ein Versuch, sich von seiner eigenen Vergangenheit abzusetzen.

Der Kardinal stammt aus einem traditionalistischen Elternhaus und war in seiner Jugend kurz Mitglied der traditionalistischen Jugendbewegung ‘Mouvement de Jeunesse Catholique de France’.

Offenbar wäre er sogar um ein Haar ins französischsprachige Priesterseminar von Erzbischof Marcel Lefebvre im Schweizerischen Ecône eingetreten.
      
57 Lesermeinungen
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#57   Breze   17:14:54 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Sozialkatholisch @ Blaubär
;-) ;-) ;-)
@ Blaubär
Schnaps? Was war das bloss für ein Zeug? ;-)
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#56   Sozialkatholisch   17:05:32 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Breze
Amen! ;-)
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#55   Breze   17:03:23 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Sozialkatholisch
Wenn die alte, runzelige Mutter mit ihren schlechten Augen auf ein tiefes schwarzes Loch zurennt solte man ihr zumindest Bescheid sagen das dort ein schwarzes Loch ist.
Vollste Zustimmung, lieber Sozialkatholisch! Als erstes aber, sind wir, jeder einzelne, jeden Tag aufs Neue aufgerufen uns zu bekehren. Die Kirche ist der Leib und wir sind die Glieder
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#54   Leutnant Blueberry   10:59:17 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Breze
Vergessen Sie was ich als letztes gesagt habe!
Ich vertrage einfach keinen Schnaps. Wein ja, aber Schnaps nicht!
Nie wieder!
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#53   Sozialkatholisch   07:37:47 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Breze
Wenn die alte, runzelige Mutter mit ihren schlechten Augen auf ein tiefes schwarzes Loch zurennt solte man ihr zumindest Bescheid sagen das dort ein schwarzes Loch ist.
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#52   Breze   00:36:29 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Adrian
Ich finde meine Priester weder im Zirkus noch auf dem Katholikentag (der in gewisser Weise nichts anderes als ein Zirkus ist)…
Ich habe da so meine Quellen…
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#51   Adrian Leverkuehn2   00:32:55 | Donnerstag, 16. November 2006
ich suche mir meine guten Priester, da wo ich weiss, dass ich sie dort finde. Aber gewiss nicht …
auf dem Katholikentag!?!
Warum eigentlich nicht !?!
Ich finde meine Heiligen auch nicht auf Jahrmärkte – aber vielleicht finden Sie und und ich – unsere Heiligen in Zirkusssen!?!
Man weiß es nicht!?! :-|
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#50   Breze   00:14:11 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Malachias
Beim Katholikentag würden Sie wahrscheinlich auch Ihre Kirche so erleben, wie sie wirklich ist. Das könnte Sie möglicherweise schockieren…
Malachias, ich weiss sehr gut, was in meiner Kirche los ist, schockieren tut mich das schon lange nicht mehr…
Eben das ist der Grund, warum ich nicht zum Katholikentag gehe, ich suche mir meine guten Priester, da wo ich weiss, dass ich sie dort finde. Aber gewiss nicht auf den Katholikentag.
Ansonsten:
Die Kiche ist eine alte Mutter mit Runzeln und Falten. Aber sie ist meine Mutter und eine Mutter schlägt man nicht.
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#49   Christian Hüller   00:10:15 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Malachias
>>Das könnte Sie möglicherweise schockieren… <<
Mich schockt hier und auch sonstwo fast nichts mehr.
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#48   Malachias †   00:03:55 | Donnerstag, 16. November 2006
@Breze
Beim Katholikentag würden Sie wahrscheinlich auch Ihre Kirche so erleben, wie sie wirklich ist. Das könnte Sie möglicherweise schockieren… ?:)
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#47   Breze   23:35:12 | Mittwoch, 15. November 2006
@ malachias
Na, na, na…
Nur keine Breitseiten…
Ich sehe keinen Grund zum Katholikentag zu gehen, aus Gründen, die Sie vielleicht sogar verstehen werden. Ich kann auch auf anderen Plattformen diskutieren, was ich tue, und meinen Glauben auch woanders bezeugen, was ich auch und sehr häufig tue
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#46   Malachias †   23:17:59 | Mittwoch, 15. November 2006
@Breze, die Katholikentage verabscheut
Sie finden mich überall, nur nicht auf dem Katholikentag, Gott bewahre!!!!!!
Hätte ich mir eigentlich denken können: Sie scheuen ja geistige Auseinandersetzung ?:) wie der Teufel >:) das Weihwasser o^/ …! :-D
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#45   Breze   22:51:14 | Mittwoch, 15. November 2006
@ malachias
Sie finden mich überall, nur nicht auf dem Katholikentag, Gott bewahre!!!!!!
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#44   Malachias †   20:49:30 | Mittwoch, 15. November 2006
@Breze
Perpetua hat lediglich die Zwischenüberschriften und eine kurze Zusammenfassung aus dem erstklassigen, sechsseitigen Infoblatt des Anton-Schmid-Verlags …ww.verlag-anton-schmid.de/ zum Amtsantritt Ratzingers Habemus – Ratzinger! Was sollen wir von „Benedikt XVI.“ halten…? …ww.verlag-anton-schmid.de/infoblaetter.htm :)3 wiedergegeben.
Das Infoblatt können Sie beim Verlag – selbstverständlich auch in größerer Stückzahl – bestellen. Ich durfte davon ca. 3.000 Stück eigenhändig beim Katholikentag in Saarbrücken unter’s Volk bringen… :-) Vielleicht haben Sie ja auch eins von mir überreicht bekommen und haben wir uns somit schon mal gesehen…? :-]
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#43   Breze   01:39:47 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Perpetua
Ich bin auf Ihre Alternativen für die angeblichen Irrlehren von JP2 und B16 gespannt. Aber bitte selbst formulieren, kein abgekupfertes post aus irgendeinem Buch des allseits bekannten Verlag! Geht das?
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#42   gelasius   23:00:54 | Dienstag, 14. November 2006
perpetua
Das kann wohl nur ( eine mißglückte ) Satire sein.
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#41   Perpetua   22:52:30 | Dienstag, 14. November 2006
Ratzinger
– Sein Hauptziel: die freimaurerische „Einheit der Menschheit“
– Sein Hauptanliegen: der faule „Friede“
– Seine Strategie: der „Friede“ unter „den Anhängern aller Religionen“
– Seine ur-protestantische „Ökumene“ der vielen „Kirchen Christi“ (sic!)
– Diese Irrlehren stellt Joseph Ratzinger auf
– Diese Glaubenswahrheiten lehrt unfehlbar die wahre Kirche
– Seine ganz besondere Herzensangelegeinheit: das hemmungslose Judaisieren
Es kann also kein Zweifel daran bestehen, daß Ratzinger das volle Programm des Glaubenszerstöreres Karol Wojtyla allezeit bejaht hat. Und daß er gerade deshalb zu dessen Nachfolger gewählt wurde, weil das die beste Garantie dafür ist, daß dieses antichristliche Programm Zions und der Logen nahtlos weiterläuft. Doch sehen wir ruhig einmal näher zu; lassen wir Ratzinger für sich selbst sprechen…
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#40   Malachias †   12:42:07 | Montag, 13. November 2006
Zuerst A, dann B!
Was nützt es, den alten Ritus der Hl. Messe allgemein verwendbar zu machen, wenn gleichzeitig die gültig, d.h. nach dem katholischen Ritus, wie er vor 1969 in Gebrauch war, geweihten Priester und Bischöfe am Aussterben sind?
Interessanterweise wird die Frage der Gültigkeit der Weihe(n) im neuen Ritus von der Piusbruderschaft (z.B. in dem von P. Matthias Gaudron verfassten, von P. Franz Schmidberger mit einem Geleit-wort versehenen „Katholische(n) Katechismus zur kirchlichen Krise“ (Verlag Rex Regum, Jaidhof, ²1999) systematisch über-gangen. Ganz zu schweigen von der Frage der rechtmäßigen
(nach-)konziliaren Besetzung des Apostolischen Stuhls…
Solange es der Piusbruderschaft und den anderen, von Rom ge-trennten, Priestergemeinschaften der Tradition nicht gelingt, sich auf die Frage der Gültigkeit der Sakramente nach der Liturgiereform von 1969 einzulassen, bringen sie nicht die nötigen Vorausset-zungen mit, einen allgemeinen Indult zu fordern und zu fördern, geschweige denn, sich mit der Konzils“kirche“ zusammenzuschließen.
Literaturempfehlung:
– Johannes Rothkranz: Sind die neuen Sakramente noch gültig?, Verlag Anton Schmid, Durach 1998, ISBN 3-932352-17-3 …ww.verlag-anton-schmid.de/start.htm?kirchen-__glau…
– Oratorium von der Göttlichen Wahrheit (Hrsg.): Katechismus des Oratoriums. Römisch-katholischer Katechismus und Unterweisung der Gläubigen für die heutige Zeit, SAKA-Verlag, Saarbrücken, 2. verbesserte Auflage 1990, ISBN 3-928198-00-9 (zum Thema: S. 323-347; Übersicht über die neuen Riten auf S. 346) www.oratorium-editor.de/index.php?lang=DE
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#39   Camaurus2   00:39:21 | Montag, 13. November 2006
Oremus pro Pontifice Nostro Benedicto
Lasst uns beten für unseren Papst Benedikt:
Herr, vermehre in ihm die Tugend der Tapferkeit, aufdass er dem Druck der modernistischen Bischöfe widerstehe – zum Heil der Seelen, die bei der Teilnahme an der klassischen Liturgie bekehrt werden!
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#38   Heggi   16:46:58 | Donnerstag, 9. November 2006
Guiseppe
Offensichtlich kennen Sie die Situation gut, aber nicht gut genug. Ich könnte hier das vom „im Windschatten ernten“ an vielen Beispielen belegen. Es gibt nur ein Problem dabei: Ich könnte anschließend unter meinem Namen in diesem Forum auftreten. Und das möchte ich aus vernünftigem Grund nicht. Ein Beispiel aber, das mich nicht enttarnt: Ein Bischof glaubte sogar meine Überlegungen für eine sog. Indultmesse mit der Bemerkung unterstützen zu müssen, der vor Ort seit über 15 Jahren seelsorglich tätigen FSSPX „so das Wasser abgraben zu können“. Ich habe dieses Thema bei diesem Bischof seither nicht mehr angesprochen. Und es gibt bis heute keinen Indult.
Ich darf sagen, daß ich das Apostolat von FSSP über Jahre sehr und vielleicht außergewöhnlich großzügig unterstützt habe. Seitdem mir mehrere Petrusbrüder (und davon einer ganz dezidiert) jedoch gesagt haben, daß sie auch überall dort hingehen, wo FSSPX ist, ich ernüchtert FSSP nur noch so unterstütze, daß es dem allgemeinen Anliegen der alten Liturgie zugute kommt. Ich vergeude keinen Pfennig für einen Kampf der Bruderschaften untereinander. Vor den Karren des „Schisma“ lasse ich mich zudem nicht spannen.
Alles andere und mehr dazu vielleicht per Mail an Sie direkt.
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#37   Guiseppe   15:16:11 | Donnerstag, 9. November 2006
Heggi und die FSSPX
Heggi: „Die besondere Leitung der Petrusbruderschaft besteht bisher leider fast ausschließlich darin, daß sie seit ihrer Gründung 1988 die Aussaat FSSPX überläßt, aber in ihrem Windschatten versucht zu ernten.“
So ein kühne (um nicht zu sagen freche) Behauptung müssen Sie erst einmal belegen.
Ich kenne die FSSP gut und ich weiß, wie gut die Saat ist, die sie aussäht, und welche guten Früchte sie hervorbringt.
Tatsache ist, dass viele Bischöfe/Priester den überlieferte Ritus mit Erzbischof Lefebvre oder der FSSPX und damit auch mit „Schisma“ in Verbindung bringen, ohne zwischen Petrus- und Piusbruderschaft zu unterscheiden.
Die FSSPX – und so manche ihrer eher selbstgerecht als selbstbewußt erscheinenden Stellungnahmen gegenüber dem „modernistischen Rom“ – erscheinen hier als ein Klotz am Bein des überlieferten Ritus und seiner längst überfälligen Freigabe.
Ein schwerer Fehler der FSSPX war es, die Freigabe der alten Messe dem Papst als eine der Bedingungen für „Verhandlungen mit Rom“ zu präsentieren, wie es letztes Jahr geschah. Natürlich wollen sich Bischöfe jetzt nicht „der Piusbruderschaft und ihren exkommunizierten Bischöfen“ beugen.
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#36   Agiafortuni   14:47:53 | Donnerstag, 9. November 2006
Benedikt
sie haben natürlich völlig recht und alles übrige ist reines Wunschdenken und es ist an der Zeit einzusehen, dass Rom nicht bereit ist der FSSPX jenen Status in der Kirche zu gewähren, den die FSSPX zu haben wünscht. Auch möge man berücksichtigen, dass Benedikt XVI sich zum Assisi Schwachsinn seines Vorgängers eindeutig bekannt hat
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#35   Benedikt   14:03:45 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Athanasius
Aber es kommt bald wohl eine zweite Personalprälatur hinzu… Nicht?
Ja wirklich? Ich finde, es hat nicht den Anschein.
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#34   CampoSanto   08:50:54 | Donnerstag, 9. November 2006
Selbsternannte Experten
Es dürfte jedenfalls wohl nicht viele Nicht-Mitglieder geben, die es auch nur annähernd so gut kennen wie ich.
Ich „bewundere“ immer wieder diese selbsternannten Experten, de mit solchen vorangestellten Sätzen sofort dem Gegenüber suggerieren wollen, dass alle anderen keine Ahnung hätten.
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#33   Pater Lingen   23:20:17 | Mittwoch, 8. November 2006
Die guten Seiten des Opus Dei?
Hmm, also ich kenne das Opus Dei wirklich sehr lange und sehr aus der Nähe. Es dürfte jedenfalls wohl nicht viele Nicht-Mitglieder geben, die es auch nur annähernd so gut kennen wie ich. Deshalb schwärme ich auch nicht von vermeintlichen „guten Seiten“ im „Werk“.
Und über Ratzingers sonstige Führungsqualitäten gibt ja in den heutigen kreuz.net-Meldungen seine Schweizer-Rede Auskunft. Stichwort :„Wie man das praktisch macht, weiß ich nicht.“
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#32   Athanasius   19:01:11 | Mittwoch, 8. November 2006
Opus Dei qui tollit pecuniam mundi
dona nobis partem!
Nein, mal ernsthaft. Das Opus Dei hat wirklich seine guten Seiten, trotz der Verschwörungstheorien… Wie kräftig wäre jene Organisation mit der überlieferten römischen hl. Messe!
Aber es kommt bald wohl eine zweite Personalprälatur hinzu… Nicht? Die immer dem Römischen Ritus der Väter treu geblieben sind.
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#31   Sulpicius   18:21:33 | Mittwoch, 8. November 2006
OD…
ist die gegenwärtige Leitung des OD nicht um die Liturgie sondern um Einfluss bemüht
Opus Dei, qui tollit pecunia mundi…
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#30   AthanasiusII   17:49:21 | Mittwoch, 8. November 2006
Opus Dei und DVD
Sie glauben, doch wirklich nicht im ernst, daß viele, welche die DVD bestellt haben, auch diesen Ritus positiv gegenübergestellt sind?
So sehr dies auch zu wünschen ist, doch auch ich beziehe gerne von der Gegenpartei Info-Material um mir ein Bild zu machen, wenn dieses noch dazu kostenlos ist.
Die vielen Bestellungen geschehen meist wohl aus Neugierde…
Wenn sie nur aus Neugierde bestellt würden, dann hätten nicht zwei Bischöfe positiv reagiert. Auch hätten dann viele Priester nicht, wie heute, eine alternative Geheimadresse (bei Eltern oder einer alten Tante z.B.) benutzt um sich den DVD zu besorgen.
@Bernado:
Obwohl der Gründer des Opus Dei, Hw. Josemaría Escrivá de Balaguér, dem Novus Ordo Missae von Paul VI. seit Anfang negativ gegenüberstand und diesen auch selber ablehnte (nie zelebrierte), ist die gegenwärtige Leitung des OD nicht um die Liturgie sondern um Einfluss bemüht. Ja, man zelebriert den NOM korrekt soweit wie möglich, aber auch beim OD kriechen Missbräuche hinein. Tatsache ist aber, dass ein grosser Teil der Opus Dei-Priester ernsthaft an der Zelebration im Alten Ritus interessiert ist; dies aber von der Führung des OD in Rom (noch) nicht erlaubt wird. (Man muss das OD ja ultra-päpstlich erscheinen lassen.)
Ein UNiversalindult könnte vieles verschieben.
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#29   Athanasius   17:43:11 | Mittwoch, 8. November 2006
Korrektur
Der Papst riskiere mit der Versöhnung des traditionalistischen Schismas ein neues: „Ich fühle große Besorgnis in meiner Diözese.“
1. Ein „traditionalistisches“ Schisma gibt es nicht.
2. Das „neue“ Schisma ist schon alt, schon mindestens seit 1968, vielleicht schon seit 1962. Es ist die Entfernung etwa des französischen (deutschen, amerikanischen) Episkopats von den Dogmen der katholischen Religion sowie die Ablehnung der Moral der Kirche, die ab 1968 immer deutlicher wurde.
3. Es ist heute deutlich, wer wirklich schismatisch ist. Wer mit einem Schisma droht wenn ein anderes „Schisma“ geheilt wird, ist schon längst inwendig Schismatiker und von der röm.-kath. Kirche ausgeschlossen.
Die Aussagen von Kardinal Barbarin sind typisch für die drohende Haltung der „Gallikano-Modernen“ Kirche die etwa die FSSPX als diabolum incarnatum (praeconciliarensem) ansieht.
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#28   Bernado   17:17:41 | Mittwoch, 8. November 2006
@Konrad
Sie schrieben: „Auch könnte die schon bestehende Personalprälatur Opus Dei das Privileg erhalten, den tridentinischen Ritus für seine Gläubigen anzuordnen.“
Wieso sollte sie – ein dahingehender Wunsch des Opus Dei ist mir nicht bekannt. Opus Dei gehört zu denen, die den NO so begehen, wie die hl. Messe gefeiert werden soll – ohne Sperenzchen in der Form und Aufweichungserscheinungen im Inhalt.
Worauf es ankommt, ist a) daß in Zukunft der NO überall in dem Geist gefeiert wird, wie das von OD vorgemacht wird – und nicht in einer als angeblicher Geist des Konzils ausgegebenen protestantisierenden Beliebigkeit.
und b), daß Gläubige und Priester überall und ohne Diskriminierung und ohne Blockade durch modernistische Bischöfe auch den herkömmlichen Ritus feiern können.
Beides sind Ziele, die der Papst mit Nachdruck verfolgt und von denen er sich auch nicht durch das Geschrei derer hindern lassen wird, die das 21. Konzil in der „Hermeneutik des Bruches“ mißdeuten.
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#27   Tridentinus   16:19:30 | Mittwoch, 8. November 2006
@Maledica
Meine Stellungnahme hat ja wohl deutlich gezeigt, dass ich mir verschiedene Motive denken kann, die DVD zu bestellen. Aber sicher gibt es auch tatsächlich ernstlich interessierte Priester unter den Bestellern. Aus eigener Anschauung weiß ich, daß manche Seminaristen ein fast spielerisches, unreifes Interesse am alten Ritus haben. Aber leider wird auch echte Ernsthaftigkeit zu oft durch Feigheit überlagert, wenn’s sonst unbequem wird. Allerdings wird niemand echt bedrohlichen Angriffen ausgesetzt, wenn er sich dem tridentinischen Ritus zuwendet, eher ausgegrenzt und gemobbt. Vielleicht haben ein paar Männer dazu den Mut. Martyrer werden oder sind sie deswegen noch lange nicht.
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#26   Maledica   15:26:32 | Mittwoch, 8. November 2006
Verblendete Piusbrüder
Wenn alle, die jetzt dieZelebrations-DVD der FSSPX bestellt haben ein ernsthaftes Interesse haben, den überlieferten römischen Ritus zu erlernen, ihn dann einfach zelebrieren
Sie glauben, doch wirklich nicht im ernst, daß viele, welche die DVD bestellt haben, auch diesen Ritus positiv gegenübergestellt sind?
So sehr dies auch zu wünschen ist, doch auch ich beziehe gerne von der Gegenpartei Info-Material um mir ein Bild zu machen, wenn dieses noch dazu kostenlos ist.
Die vielen Bestellungen geschehen meist wohl aus Neugierde…
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#25   Benedikt   14:57:25 | Mittwoch, 8. November 2006
@ timpressum
Es ist schon bezeichnend, daß kein anderes Medium über die angeblich bevorstehende Freigabe der Tridentinischen Messe berichtet hat – nur x.net schreib und schrieb und schrieb – ohne Beweise, ohne Namen…
Sie enthüllen mal wieder, wie trefflich Sie über die Themen informiert sind, über die Sie sich hier äußern.
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#24   Tridentinus   14:53:18 | Mittwoch, 8. November 2006
Zum Thema Mut
Wenn alle, die jetzt dieZelebrations-DVD der FSSPX bestellt haben ein ernsthaftes Interesse haben, den überlieferten römischen Ritus zu erlernen, ihn dann einfach zelebrieren, sobald sie ihn solide beherrschen, wäre das Problem gelöst. Vielmehr gibt es nämlich gar keine Verpflichtung, den NOM zu benutzen, dessen Promulgation in der gesamten Liturgiegeschichte des Westens eine einzigartige Kompetenzüberschreitung darstellt – vor allem, weil mit dem faktischen Verbot eines legitimen Ritus der Kirche verbunden. Was war denn von 1969-84? Aber wer nur von Ästhetizismus, Nostalgie oder tatsächlich von Klerikalismus im schlechten Sinne angezogen wird, ohne das dogmatische Gewicht der Frage zu erkennen oder zu beachten, wird diesen Mut nicht finden. Solche Typen lassen es auch besser, sich (!) mit dem überlieferten Ritus Romanus zu schmücken!
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#23   Heggi   14:29:53 | Mittwoch, 8. November 2006
Konrad
Ihre Einschätzung liegt mehr als nur haarscharf daneben.
Daß in diesem Forum oft niveaulos dikutiert wird, liegt an einer Reihe von Provokateuren, die häufig wie bestellt erscheinen. Eine Reihe davon kenne ich mit ihrem richtigen Namen. Darunter sind einige besonders „feine Herren“.
So einfach von „Pressionen der FSSPX“ zu reden, ist schlicht unqualifiziert. Ohne FSSPX und den Mut Lefebvres würde heute niemand mehr über die sog. alte Messe reden. Sie gäbe es nicht mehr.
Die besondere Leitung der Petrusbruderschaft besteht bisher leider fast ausschließlich darin, daß sie seit ihrer Gründung 1988 die Aussaat FSSPX überläßt, aber in ihrem Windschatten versucht zu ernten.
Wieviel Bischöfe z.B. in Deutschland soll ich nennen, die FSSP nicht weniger ablehnen wie FSSPX? Wo soll da ein Erfolg oder mehr Erfolg für die trid. Liturgie durch FSSP hervorkommen? Ich kann das mit Beispielen im Rahmen meiner eigenen Bemühungen sehr gut belegen.
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#22   Sulpicius   14:20:36 | Mittwoch, 8. November 2006
Gekreische
Also, ich höre seit Jahrzehnten nur die sog. „Linken“ schreien. Mittlerweile wird es aber ruhiger, da sie nun den Marsch durch die kirchl. Institutionen so langsam abgeschlossen haben und bequem dort sitzen und sich wie absolutistische Herrscher benehmen…
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#21   Maledica   14:16:54 | Mittwoch, 8. November 2006
Gekreische
@Robert Ketelhohn
Wer am meisten kreischt sind wohl Piusbrüder oder gar Sedisvakantisten.
Die wollen sowieso nicht in den Schoß der Kirche zurück…
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#20   Sulpicius   13:56:01 | Mittwoch, 8. November 2006
@Ketelhorn
Demütige Bittbriefe sind in dieser Kirche vergebliche Liebesmüh!
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#19   Robert Ketelhohn   13:47:24 | Mittwoch, 8. November 2006
Was hier zum Himmel stinkt …
Zitat Murxer: »Hoyos wird jetzt durch den ultra-liberalen und philomarxistischen Hummes ersetzt.«
Das ist grober Unfug. Wenn man keine Ahnung hat …
* * *
Im übrigen ist das saublöde Geschrei aller Seiten hier nicht auszuhalten.
Merke: Dies Geschrei wirkt einer „Freigabe“ des überlieferten Ritus entgegen. Beiderlei Geschrei, von der einen wie der andern Seite.
Die Gegner wissen das, darum schreien sie mit gutem Grund. (Und der Betreiber hätte Grund, manches davon zu löschen.)
Eine Anzahl von Befürwortern ist offenbar zu blöd. (Wirklich, die Stupidität einiger stinkt zum Himmel.) Sie schreien und krakeelen ebenso wüst und schaden damit der eigenen Sache. Oder sind hier agents provocateurs unterwegens?
Wer etwas Gutes erreichen will, der schreibe demütige Bittbriefe und bete.
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#18   wickerl   13:47:15 | Mittwoch, 8. November 2006
Aggiornamente
Leute das war schon immer das Lebensmotto von Josef Ratzinger, rechts blinken und links vorbeifahren, er verarscht uns alle nur, diese Vorsprache ist eine von Anfang an eingeplante Inszenierung. Der Zug fährt in Richtung Aggiornamento. Papst Benedikt ist auch heute innerlich immer noch das was er immer war, der Sekretär des verhängnisvollen Kardinales Frings.
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#17   turk   13:44:01 | Mittwoch, 8. November 2006
Sehe ich anders
Herr „Konrad“, Sie überschätzen den Einfluß „dieser Seite“.Ob hier diskutiert wird oder nicht, der Papst wird sich von seinem vernünftigen Plan nicht abbringen lassen. Es war nie geplant, eine volle Gleichberechtigung im Schnellschritt durchzusetzen. Ich halte es für äußerst bedenklich, wenn einzelnen „Monopolgemeinschaften“ oder „Monopolisten“ der alte Ritus „überlassen“ wird. Solches führt leider manchmal dazu, daß sich eben um solche „Privilegien“ etwas zu viele „ungesunde“ Personen sammeln. Eine diesbezügliche Normalisierung des Klimas wäre gut, auch muß jegliche ungerechte Verfolgung jener lateinischen Priester aufhören, die ab und zu den alten Ritus legitimerweise zelebrieren.
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#16   Konrad   13:32:06 | Mittwoch, 8. November 2006
Die Pressionen der FSSPX im Verein mit
den Niveaulosigkeiten dieser Seite haben dazu geführt, dass die allgemeine Freigabe der „alten Messe“ als gleichbererechtigt neben NOM nicht erfolgen wird.
Es ist wohl besser und vernünftiger, den tridentinischen Ritus wie bisher nur bestimmten geistlichen Gemeinschaften (Petrusbruderschaft) zu ermöglichen. Die FSSPX könnte ja den Status einer Personalprälatur bekommen. Auch könnte die schon bestehende Personalprälatur Opus Dei das Privileg erhalten, den tridentinischen Ritus für seine Gläubigen anzuordnen.
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#15   Sulpicius   13:06:41 | Mittwoch, 8. November 2006
@turk
durch den Heiligen Vater ist freiwillig
Oh turk, das glauben Sie doch nicht im Ernst!
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#14   turk   12:57:49 | Mittwoch, 8. November 2006
BLEIBEN WIR SACHLICH
1. Die recht verstandene Freiheit, innerhalb des lateinischen Ritus die außerordentliche Form zu wählen, hat mit Opportunismus nichts zu tun.
2. Es ist kraft göttlicher Stiftung wichtig, daß die Verwaltung der Sakramente bis zur Wiederkunft Christi in der Hauptverantwortung des Heiligen Stuhles liegen.
3. Die „kollegiale“ Einbindung aller Diözesanbischöfe durch den Heiligen Vater ist freiwillig und von hoher Klugheit. Dadurch wird die kommende Maßnahme um so besser abgesichert.
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#13   Alois Hudal   12:56:18 | Mittwoch, 8. November 2006
@timpressum:
Und wieso haben dann Reuters, Le Figaro und große Zeitungen in Italien ebenfalls darüber berichtet ?
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#12   ottaviani   12:45:23 | Mittwoch, 8. November 2006
und wiederum zeigt sich
wie gut es ist das die Priesterbruderschaft St. PiusX. was eine einigung mit Rom betrifft sehr vorsichtig ist
für oportunisten mag es reichen mal in dem ritus mal im andern zu zelebrieren,
nicht war herr turk? wichtig ist das die sakramente nicht der willkür modernistischer bischöfe ausgeliefert sind sondsen in ihrer traditionellen form gesichert dank der weihbischöfe der FSSPX
Redaktion benachrichtigen
#11   landorganist   12:44:39 | Mittwoch, 8. November 2006
Hihihi,
schon lustig. Da verbreitet kreuz-net wochenlang Gerüchte über die angebliche Freigabe der alten Messe, stützt sich wie üblich auf nicht näher bezeichnete Quellen, und dann? Pustekuchen. Stimme der Vernunft hat es ja schon sehr treffend beschrieben. Zur Gesichtswahrung werden natürlich Schuldige gesucht und sofort (auch wie immer) gefunden, nämlich die bösen, bösen franz. Bischöfe. Es ist ja wirklich zum Lachen. Es bleibt also alles beim Alten, und das sieht so aus:
Gemäß einer Auskunft der päpstl. Kommission „Ecclesia Dei“ steht rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgendes fest:
Die vier von Erzbischof Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe (Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert.
Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert.
Bzgl. der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten:
Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie keine ausdrücklichen Akte gesetzt haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation.
Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu.
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#10   Sulpicius   12:41:28 | Mittwoch, 8. November 2006
@Sog. Stimme der Vernuft
Als ob sich der Papst von ein paar Bischöfen so etwas verbieten lassen würde…
Doch, genau das können sie. Dieses Kollegialitätsprinzip hat Ratzinger übrigens auf dem sog. V2 mitverantwortet…
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#9   stimme der vernunft †   12:35:37 | Mittwoch, 8. November 2006
@Karl Murx
Hoyos wird jetzt durch den ultra-liberalen und philomarxistischen Hummes ersetzt.
Dazu ist der Papst gewiss von Bischof Kamphaus und Kardinal Lehmann gezwungen worden!
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#8   turk   12:13:04 | Mittwoch, 8. November 2006
SINNLOSES HIN UND HER: DIE SACHE SELBST KOMMT
Bleiben wir bei den Fakten. Es ist also richtig, daß Diözesanbischöfe zur kommenden „Liberalisierung“ der angeblich nötigen positivrechtlichen Grundlagen befragt werden. So, das bedeutet nichts anderes, daß die bisherigen Gerüchte maßgeblich richtig waren. Und: der Papst wird sich von keinem einzigen katholischen Bischof Frankreichs von seinem Plan abbringen lassen. Nur sehe ich schon heute die Enttäuschung so mancher „Piusfanatiker“, die dann neuerlich als Entschuldigung für den Weg ohne klare jurisdiktionelle Unterstellung unter den Papst verwendet werden wird.
Was ich damit meine? Ganz einfach, im Zelebret heißt es: „Quae facultas vigebit pro celebratione privata tantum. Si celebrationes huiusmodi, aliquo coetu fidelium rite id petente, publice habendae sint, adeatur Episcopus dioecesanus.“ Genau diese Sache wird dann für alle ohne Zelebret möglich sein. Und was soll daran bitte so besonders sein? Das ist ein kleiner, aber sehr wichtiger Schritt zur Normalisierung und vor allem zur Entreißung der alten Liturgie aus den Händen so mancher psychisch nicht immer gefestigt erscheinender Monopolisten.
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#7   Spätmerker   12:05:59 | Mittwoch, 8. November 2006
Blöder Schnelltipper
„Was meint Ihr wohl…“ muß es heißen!
^-^
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#6   timpressum †   12:04:43 | Mittwoch, 8. November 2006
Gerüchte
Es ist schon bezeichnend, daß kein anderes Medium über die angeblich bevorstehende Freigabe der Tridentinischen Messe berichtet hat – nur x.net schreib und schrieb und schrieb – ohne Beweise, ohne Namen…
Und nun – die bösen Modernisten habens verhindert! So kann man natürlich auch Stimmung machen!
Das ist alles andere – nur nicht seriös!
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#5   Karl Murx   12:00:33 | Mittwoch, 8. November 2006
Interessant auch, wer an die Stelle von Hoyos treten soll
Hoyos wird jetzt durch den ultra-liberalen und philomarxistischen Hummes www.virgo-maria.org/…e_remplace_Hoyos.pdf ersetzt.
Das ist nicht gerade ein Geschenk an Fellay.
Was Ihr wohl, warum Heggi zur Zeit wenig zu sagen hat?
:-D
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#4   Alois Hudal   11:38:54 | Mittwoch, 8. November 2006
@Stimme der Vernunft:
Die Zeitung „Le Figaro“ fragt richtig, weshalb sich die französischen Bischöfe dann so aufregten, wenn alles bloß ein Denkpapier von Kardinal Hoyos war. Das können Sie also „kreuz.net“ nicht vorwerfen, erzählen Sie nicht so ein Blödsinn !
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#3   stimme der vernunft †   11:33:41 | Mittwoch, 8. November 2006
Lächerlich
Aha, nun kann also x.net nicht umhin und muss zugeben, daß die verbreiteten Latrinengerüchte nur Latrinengerüchte waren.
Um das Gesicht zu wahren, sind angeblich die bösen französischen Bischöfe schuld, die dem Papst verboten haben, die alte Messe freizugeben.
Daß das eine lächerliche Behauptung ist, sieht ja nun sogar ein Blinder sofort.
Als ob sich der Papst von ein paar Bischöfen so etwas verbieten lassen würde…
Der Papst hatte niemals vor, die alte Messe freizugeben.
Diese Behauptung war frei erfunden, und x.net ist den Erfindern auf den Leim gegangen, weil man hier nur zu gern solche dinge behauptet. So sieht die Wirklichkeit aus.
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#2   Dr. Christoph Heger   11:23:39 | Mittwoch, 8. November 2006
Der Papst als Tiger gesprungen und
als Bettvorleger gelandet?
Das Problem liege vielmehr beim Vertrauen der Traditionalisten in den Papst und die Bischöfe.
Je nun, wenn diese Bischöfe den Papst durch ihre Intransigenz zum Bettvorleger machen, wird das Vertrauen der Gläubigen nicht gerade gefördert.
MfG
Christoph Heger
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#1   Guiseppe   11:15:28 | Mittwoch, 8. November 2006
Freigabe der Alten Messe ist vom Tisch
So einfach wird die freigabe der Alten Messe verhindert. Einige Bischöfe schreien einfach „Hilfe! Lefebvre! Lefebvre! Lefebvre!“, und schon gibt der Vatikan nach – und es bleibt bei den Restriktionen (Repressionen) gegen den überlieferten Ritus.
Die Bischöfe, die auf die Interessen der extrem mächtigen „Kirche-von-unten“-Modernisten sehr viel Rücksicht nehmen, haben sich – wieder einmal – auf ganzer Linie erfolgreich durchgesetzt.
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