P. Hönisch im Interview
Gibt es in Deutschland zu viele Priester?
Der Generalobere der Diener Jesu und Mariens äußert sich zum Rauswurf von drei Priestern seiner Kongregation aus dem Bistum Fulda. Interview.
Eine Primizmesse bei der SJM im Alten Ritus
Eine Primizmesse bei der SJM im Alten Ritus
(kreuz.net, Blindenmarkt) Er hat lange auf eine Versöhnung mit dem Bistum Fulda und das Bleiben seiner Priester in der dortigen Pfarreiseelsorge gehofft. Umsonst.

Jetzt blickt Pater Andreas Hönisch SJM (75) zurück und verabschiedet sich ohne Zorn.

Pater Hönisch, wie sind Sie zu dem Apostolat im Bistum Fulda gekommen?

In der Pfarrei Batten/Rhön herrschte Priestermangel. Der damalige Pfarrer von Batten, der noch andere Dörfer betreuen mußte, hat um Priester der SJM gebeten. Der damalige Erzbischof von Fulda, Mons. Johannes Dyba, stimmte zu.

Unter welchen Bedingungen haben die Priester der SJM die Pfarreien im Bistum Fulda übernommen?

Unter den ganz normalen Bedingungen, wie sie im üblichen Gestellungsvertrag in Deutschland bestehen.

Die Katholische Pfadfinderschaft Europas
Die "Katholische Pfadfinderschaft Europas" wurde am 15. Februar 1976 in Fortbach bei Gießen gegründet. Einer ihrer Mitbegründer war P. Andreas Hönisch SJM.Vor zwei Jahren wurden die KPE und alle KPE-Verbände Europas vom katholischen Laienapostolat als katholischer Verein anerkannt."Der Pfadfinder ist höflich und ritterlich." Aus dem Pfadfindergesetz

Wann und wie haben Sie von der Kündigung des Vertrages erfahren?

Mit Brief vom 23. Oktober, der mir am 27. Oktober zugestellt wurde.

Der Bischof von Fulda hat erklärt, Sie hätten ein persönliches, vertrauliches Schreiben gezielt an die Öffentlichkeit weitergeleitet. Stimmt das?

Das Schreiben war in keiner Weise als „vertraulich“ vermerkt; infolgedessen also amtlich. Auch vom Inhalt her war es nicht vertraulich, da es ja die Zurücknahme der drei Patres durch den Orden der Servi Jesu et Mariae betraf. Auch mußten die Pfarrgremien ja durch die drei Patres informiert werden. Das Schreiben wurde nicht „an die Öffentlichkeit“ weitergeleitet, sondern an die betroffenen Priester, die ihrerseits die Laiengremien informierten.

Die Diözese soll auch ein Problem mit der Verwendung eines Erstkommunionbuches haben.

Ja, das hat sie. Pater Lorenz Pfaffenhuber hat das Buch deshalb auf Anordnung des Bischofs zurückgezogen.

Des Pudels Kern der Entlassung dürfte die Kritik der SJM-Priester am „Pastoralen Prozeß“ in Fulda sein

Ja, das ist der eigentliche Grund der Entlassung.

Wie haben die Priester die Kritik am „Pastoralen Prozeß“ vorgebracht?

Pater Hans-Peter Reiner SJM veröffentlichte in der ‘Deutschen Tagespost’ vor einem Jahr und vier Monaten einen kritischen Artikel zum „Pastoralen Prozeß“. Der Artikel endete mit dem Satz: „Es wird Zeit, daß Rom eingreift.“ Dies hat den Bischof sehr tief getroffen.

Es wird aber immer verschwiegen, daß sich Pater Reiner entschuldigt hat – schriftlich.

Auch fand sofort nach der Entschuldigung ein Gespräch zwischen dem Bischof und mir statt. Ergebnis: Die drei Patres enthielten sich öffentlicher Polemik und haben die folgenden 16 Monate loyal für die Diözese Fulda gearbeitet.

Die Durchführung des „Pastoralen Prozesses“ verzögerte sich um ein ganzes Jahr. Weshalb, weiß man nicht genau. Es ist möglich, daß Rom gebremst hat.

Jedenfalls sollten die Pfarrer der Diözese laut Anordnung von Bischof Algermissen bis zum 15. September 2006 selber um die Einführung des pastoralen Prozesses bitten.

Unsere Patres versicherten weiterhin Loyalität. Sie schwiegen aber und haben nicht um eine Sache gebeten, die sie nicht für sehr glücklich hielten. Dies war der Auslöser für die Entlassung.

Glauben Sie, daß der Bischof von Fulda ein persönliches Problem mit den Servi Jesu et Mariae hat?

Das weiß ich nicht.

Der Bischof von Fulda erklärte, daß die drei entlassenen Priester in einer anderen Diözese unterkommen sollen. Möchten diese in der deutschen Pfarrseelsorge bleiben und sehen Sie Chancen dafür?

Wir wären froh, wenn wir in Deutschland auch in der Pfarrseelsorge arbeiten könnten. Ich weiß nicht, ob ein Bischof die Servi Jesu et Mariae arbeiten lassen will.

Wenn ich eine Bemerkung machen darf: Manchmal scheint es fast, daß es in Deutschland immer noch zu viele Priester gibt.
      
70 Lesermeinungen
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#70   Perpetua   22:45:14 | Dienstag, 14. November 2006
Gibt es in Deutschland überhaupt noch einen gütlig geweihten Priester??????
Sind die neuen Sakramente noch gültig?
Noch mitten im 19. Jahrhundert planten die Oberhäupter der „Synagoge Satans“ bereits die radikale Umwandlung sämtlicher Einrichtungen der Kirche, namentlich ihrer heiligen Sakramente. Diese „Reform“, so kündigten sie hämisch an, sollte auf einem künftigen Konzil erfolgen – durch eine „Revolution in Tiara und Chorrock“!
Dieses revolutionäre Konzil hat inzwischen stattgefunden, auch die hl. Messe und sämtliche Sakramente wurden tatsächlich „reformiert“. Konnte aber diese von A bis Z freimaurerische „Reform“ ohne schwerwiegende Auswirkungen auf deren Gültigkeit bleiben?
Zwingende Gründe sprechen dafür, daß die meisten „neuen“ Sakramente nur noch leere Zeremonien sind! Diese Gründe werden in der vorliegenden Schrift leicht verständlich und übersichtlich angeführt, auch die erschreckenden Konsequenzen nicht verharmlost. Kurzum: eine „Pflichtlektüre“ für alle Katholiken, die sich nicht länger etwas vormachen lassen wollen!
…ww.verlag-anton-schmid.de www.kreuz.net/
Auch wenn ich mit meinen Beiträgen das Mißfallen einiger Leser auf mich ziehen sollte … Es gibt nun mal keine eindeutigere, umfassendere, logische erklärende Literatur!!!
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#69   iustus   12:29:26 | Sonntag, 12. November 2006
Nicht mehr wie früher
Es wird sicher einen Grund geben, warum Priester der SJM nicht in einer „normalen“ Pfarrei eingesetzt werden sollen.
Der Grund interessiert ja gerade. Die Zeiten, in denen die Untertanenen annahmen, es habe schon alles seine Richtigkeit, was der Monarch in seiner unendlichen Weisheit verfügt, die sind vorbei.
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#68   elkeschoenhofen   02:24:30 | Sonntag, 12. November 2006
gemeinschaft SJM
Es wird sicher einen Grund geben, warum Priester der SJM nicht in einer „normalen“ Pfarrei eingesetzt werden sollen.
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#67   HeinrichvonOfterdingen   22:58:37 | Freitag, 10. November 2006
Lieber Gotthard
auch hier: erst Hirn einschalten und dann schreiben.
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#66   Gotthard   22:48:37 | Freitag, 10. November 2006
@wickerl
Ja und das ist auch der Grund dafür dass die Priesterseminare so leer sind weil man nicht einen unnötigen Nachwuchs heranziehen will, je weniger Priester desto mehr kann man die Laien in den Gottesdienst einbeziehen und desto glaubwürdiger kann man das Frauenpriestertum fordern,
Darum sind auch die Seminare des Pius-Vereins so leer. Es gibt in diesem Jahr praktisch keine Priesterweihen weltweit in diesem Verein…
ein eindeutiges zeichen, dass dieser Pius-Verein bald das Weihepriestertum für Frauen einführen wird.
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#65   Christian Hüller   22:35:11 | Freitag, 10. November 2006
@ Wickerl
>>Ja und das ist auch der Grund dafür dass die Priesterseminare so leer sind weil man nicht EINEN UNNÖTIGEN NACHWUCHS heranziehen will, je weniger Priester desto mehr kann man die Laien in den Gottesdienst einbeziehen und DESTO GLAUBWÜRDIGER kann man das FRAUENPRIESTERTUM FORDERN, ein wichtiger Schritt hin zum nie aus den Augen gelassenen „ Aggiornamento“.>>
Man könnte fast meinen, Sie träfen hier in’s Schwarze.
Böser Bube!!!!
So was sagt man nicht!!!!
Schnauze und durch!!!!
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#64   wickerl   20:23:57 | Freitag, 10. November 2006
ja, zu viele Priester
Ja und das ist auch der Grund dafür dass die Priesterseminare so leer sind weil man nicht einen unnötigen Nachwuchs heranziehen will, je weniger Priester desto mehr kann man die Laien in den Gottesdienst einbeziehen und desto glaubwürdiger kann man das Frauenpriestertum fordern, ein wichtiger Schritt hin zum nie aus den Augen gelassenen „ Aggiornamento“.
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#63   Benedikt   17:12:15 | Freitag, 10. November 2006
@ Didymus
Und Sie konnten bislang weder erklären, was genau Sie überhaupt wollen, noch warum Sie sich als Außenstehender hier einmischen!
Soll ich mal lachen? Das ist ein Forum hier. Sich zu äußern gehört zur Natur eines solchen.
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#62   iustus   15:50:27 | Freitag, 10. November 2006
Natürlich
kann der Zwilling seinen Vorwurf nicht konkretisieren, weil man der SJM anscheinend keine Häresien vorwerfen kann.
Das fällt bei der ganzen Diskussion ja so unangenehm auf: Es werden nur Floskeln verwendet: „Häresien“, „Nicht-einfügen in den pastoralen Prozess“, „Grundhaltungen des Ordens“, „Angst machende Theologie“…
Und wenn es dann mal ansatzweise konkret wird, ist es glatt gelogen. Bsp.: „Dort (in den von den Patres verwendeten Kommunionmappen, Anm.) sei auch „intensiv von der Hölle die Rede“. Nach der Richtigstellung von P. Hönisch handelt es sich ja um das Buch von Barbara Haid. Das Wort „Hölle“ suche ich dort vergeblich, an sage und schreibe zwei Stellen finde ich sie sinngemäß (Verlust der Wohnung im Himmel durch schwere Sünde, Trennung von Gott durch Todsünde). Also: „intensiv von Hölle die Rede“ ist simple Verleumdung (wenn es sich bei den verwendeten Mappen um das Buch von Frau Haid handelt).
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#61   Lioba   23:17:29 | Donnerstag, 9. November 2006
Lieber Didymus-Zwilling!
Sie meinen: „auch der SJM wird Häresie vorgeworfen“. Können Sie das konkretieren?
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#60   Graf von Galen   23:10:31 | Donnerstag, 9. November 2006
Wider VII, @ Zwilling
Ihre u.g. Polemik gegen Lioba geht unter die
Gürtellinie und ist eine Frechheit.
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#59   Didymus-Zwilling   23:00:51 | Donnerstag, 9. November 2006
Liebe Lioba!
Sie werfen dem Fuldaer Kreis also Loyalitäts-Untreue und Häresie vor, verlangen daher ein Eingreifen!
Das Gleiche passiert doch mit den SJMlern: auch denen wird Häresie vorgeworfen; nicht wenige sehen sie auf einem Grad zu einer Sekte! Hier ist eingegriffen worden (übrigens haben andere deutsche Bischöfe diesem „Orden“ längst einen Riegel vorgeschoben, Bischof Algermissen war da nur der letzte dieser langen Reihe!).
Von denen einen verlangen sie Anhörung – nämlich von den SJMlern – , die anderen dürfen andere kritische Stimmen der Zeit aber nicht anhören!?
Ihren Gerechtigkeitssinn verstehe ich nicht!
Sind Sie in einer der betroffenen Pfarreien tätig?
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#58   Lioba   22:38:13 | Donnerstag, 9. November 2006
Lieber Didymus-Zwilling!
Immerhin bin ich im Pfarrgemeinderat. Aber zur Sache: Die Priester vom Fuldaer Kreis polarisieren und das ist nicht gut. Sie lehnen sich teilweise gegen Aussagen des Lehramtes auf. Sie laden umstrittene Referenten zu ihren Tagungen ein. Das alles wird gebilligt! Die SJM bekommt Prügel für nichts und wieder nichts. Und das kann ich nicht billigen!
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#57   Didymus-Zwilling   22:30:33 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Lioba
Sie sind wahrscheinlich auch so ne verklemmte Tante, die gerne was in der Kirche zu sagen hätte. Aber als Frau geht das Gott sei Dank nicht! :-#
Gegen ihr Rumgezicke und Ihr Hineinsteigern in die Entscheidung unseres Hochwürdigsten Herrn Bischofs erkennt man so allerhand: Ihre Steifheit und die Verbissenheit in Ihren Worten lässt da vor allem in sexueller Hinsicht noch mehr vermuten!
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#56   Lioba   22:15:18 | Donnerstag, 9. November 2006
Didymus-Zwilling
ist scheinbar ein treuer Kämpfer an der Seite Bischof Algermissens, der ihn nicht im Regen stehen läßt, wie Pfarrer Rauch in der Fuldaer Zeitung sagt. Didymus-Zwilling fehlen inzwischen die Argumente. Kein Wunder! Manche Priester in der Diözese Fulda setzen sich über katholische Grundsätze hinweg. Die machen ihre eigene Liturgie und predigen den größten Mist. Die Pfarrer vom Fuldaer Kreis wüten gegen die Lehre der Kirche (Beispiel Frauenordination), sie schaffen Wochentags-Gottesdienste ab, sie tragen keine Priesterkleidung (obwohl das Vorschrift ist), usw.- sie haben absolute Freiheit. Die SJM hat nichts verbrochen und soll verjagt werden! Widersprüche! Unrecht! Gemeinheit! Skandal! Und Didymus-Zwilling wagt es, das Unrecht zu verteidigen! Das ekelt einen an! Und für wie blöd halten Sie Ihre Mitmenschen nur?
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#55   Didymus-Zwilling   22:02:03 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Benedikt IV
Und Sie konnten bislang weder erklären, was genau Sie überhaupt wollen, noch warum Sie sich als Außenstehender hier einmischen! :-@
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#54   Benedikt   17:57:48 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Didymus-Zwilling
Sie konnten bislang weder erklären, warum die Gemeindemitglieder Unterschriftenaktionen für ihre Priester gestartet haben, noch konnten Sie erklären, warum die Presse, die ansonsten nur zu gerne auf solche Züge aufspringt trotz ihrer Parteinahme für den Bischof nichts über tyrannische Aktionen der Patres geschrieben hat. Des weiteren würde mich mal sehr interessieren, woraus dieses tyrannische Gedankengut eigentlich besteht.
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#53   Sturmius   17:56:55 | Donnerstag, 9. November 2006
Surreale Argumentation des Didymus-Zwilling
Man hatte also in der Gemeinde die Wahl zwischen Pest und Cholera!
Das wird ja immer surrealer!!!
Außerdem: Was ist mit denen, die seit jeher die SJMler kritisiert haben? P. Franz Krenzel sollte vor zwei Jahren schon „abgeschossen“ werden – von eigenen Gläubigen aus Eckweisbach udn Liebhards! Mit der Aussage des Bistums „Dann bekommt ihr gar keinen mehr!“ begnügte man sich: „Besser den als gar keinen!“
Das ist doch kein Argument. Nach den Aussagen der Pfarrgemeinderäte bezieht sich der Bischof nur auf das, was ihm von einzelnen Personen aus den entsprechenden Pfarreien wurde.
Benedikt ist vollkommen zuzustimmen für seine sachlichen und klaren Worte.
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#52   Didymus-Zwilling   17:48:26 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Benedikt III
Weil man die Gläubigen vor die Wahl gestellt hat – bzw. die Gremien der Gemeinde. Bis dato war nicht Bischof Algermissen für die Personaliangelegenheiten zuständig, sondern Weihbischof Kapp.
Man hatte also in der Gemeinde die Wahl zwischen Pest und Cholera!
Wo und wie weiche ich eigentlich aus?
Ich gebe lediglich Tatsachen aus der Gemeinde wieder!
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#51   Benedikt   17:44:06 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Didymus-Zwilling
Schön. Warum und wieso? Warum hat der Bischof dann nicht anders begründet?
Weichen Sie doch nciht dauernd aus!
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#50   Didymus-Zwilling   17:41:23 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Benedikt II
Möchten Sie mein letzten Argument auch zerlegen?
Außerdem: Was ist mit denen, die seit jeher die SJMler kritisiert haben? P. Franz Krenzel sollte vor zwei Jahren schon „abgeschossen“ werden – von eigenen Gläubigen aus Eckweisbach udn Liebhards! Mit der Aussage des Bistums „Dann bekommt ihr gar keinen mehr!“ begnügte man sich: „Besser den als gar keinen!“
Es wird nicht möglich sein, denn es ist Fakt!
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#49   Benedikt   17:34:12 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Didymus-Zwilling
Ihre Ausführungen zeigen, dass Sie kein Kenner der Lage sind!
Das ist keine Antwort. Sie wollen sich offenbar um eine solche herumdrücken, sonst hätten Sie derartiges nicht nötig.
Natürlich sind alle entsetzt, dass die Patres gehen (müssen). Wenn auf einmal kein Priester mehr vor Ort ist, ist das für alle ein harter Schlag!
Auch kein Argument. Wenn die Priester tatsächlich so tyrannisch wären, dann wäre um ihre Ablösung längst gebeten worden und es würde sicher keiner noch eine Unterschriftenaktion starten.
Selbst in den Rhöndörfern gehen nur noch 20-25% zum sonntäglichen Gottesdienst. Daraus schließen wir, dass diese Personen wohl hinter den Patres stehen. Dann wohl auch noch ein paar weitere! Was ist mit den verbleibenden 75%???
Soll das ein Witz sein? Erstens sind 25% keine eben schlechte Quote (unsere ist 9% (!)) und zweitens wüsste ich nicht, welche Meinung ein Nicht-Kirchgänger über den örtlichen Priester entwickeln könnte. Und kommen Sie mir jetzt ja nicht damit, die SJM habe die Leute aus der Kirche getrieben. Die Quote spricht dagegen.
Das verbietet der Dorfzusammenhalt, sagt aber nichts über die tatsächliche Stimmung aus!!!! Und die ist anders als in den Medien beschrieben!!!
Bloße Behauptungen, ohne jegliche Untermauerung von Fakten oder auch nur berechtigten Vermutungen. Einfach nichts. Es klingt eher wie: „Na, bei solchen Leuten wird wohl irgendeiner schon dagegen sein. Und wenn sich keiner meldet, dann weil er Angst hat.“ Das ist Argumentationsresistenz.
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#48   Sturmius   17:31:54 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Didymus-Zwilling
Sie haben wohl die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Glauben Sie im Ernst, dass die Leute so dumm sind?
Ich kann Ihnen nur mit Gorbatschow sagen: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das gilt für alle uneinsichtigen Apparatschiks dieser Welt.
Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
was sie erneuern, über Nacht veralten,
und was sie stiften, Not und Unheil bringen.
Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt, und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
indes im Dom die Beter sich verhüllen.
Bis Gott aus unseren Opfern Segen wirkt
und in den Tiefen, die kein Aug’ entschleiert,
die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.
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#47   Didymus-Zwilling   17:17:22 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Benedikt
Ihre Ausführungen zeigen, dass Sie kein Kenner der Lage sind! Natürlich sind alle entsetzt, dass die Patres gehen (müssen). Wenn auf einmal kein Priester mehr vor Ort ist, ist das für alle ein harter Schlag! Keine Frage!
Aber: Selbst in den Rhöndörfern gehen nur noch 20-25% zum sonntäglichen Gottesdienst. Daraus schließen wir, dass diese Personen wohl hinter den Patres stehen. Dann wohl auch noch ein paar weitere! Was ist mit den verbleibenden 75%??? o.O
In den bereits mehrfach genannten Rhönorten wird sich niemand dadruch ins Abseits manövrieren, dass er sagt: ich bin gegen die Kerle! Das verbietet der Dorfzusammenhalt, sagt aber nichts über die tatsächliche Stimmung aus!!!! Und die ist anders als in den Medien beschrieben!!!
Außerdem: Was ist mit denen, die seit jeher die SJMler kritisiert haben? P. Franz Krenzel sollte vor zwei Jahren schon „abgeschossen“ werden – von eigenen Gläubigen aus Eckweisbach udn Liebhards! Mit der Aussage des Bistums „Dann bekommt ihr gar keinen mehr!“ begnügte man sich: „Besser den als gar keinen!“
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#46   Stimme aus Wien   17:16:16 | Donnerstag, 9. November 2006
Pünktchen
Die SJM-Priester haben niemandem mit „Krankheit und Tod“ gedroht und Sie wissen das auch!
Eine aufrichtige Frage eines unbeteiligten Beobachters:
Pünktchen, sind sie aus der Diözese Fulda, aus der Umgebung von Schwarzbach, Eckweisbach, … ?
Wieso sind Sie so socher, dass Ihre Behauptung richtig ist?
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#45   Benedikt   17:04:31 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Didymus-Zwilling
– Ein Bischof, der Priester „still legt“, die die Leute mit ihrem Gedankengut terrorisieren: alles schimpft
Bitte erklären Sie hier, worauf Sie Ihren Vorwurf stützen, die betreffenden Priester der SJM würden die Leute terrorisieren. Die nicht gerade unparteiische (zugunsten des Bischofs) Fuldaer Zeitung hat dazu nichts geschrieben, obwohl es die Argumentation für Entlassung erheblich vereinfacht hätte. Auch die Gemeinden haben nicht über die Priester geklagt, sondern veranstalten vielmehr eine Unterschriftenaktion für ihren Verbleib. Sie werden es mir nicht verübeln, wenn ich angesichts dieser Tatsachen erhebliche Zweifel an einer Version habe, wonach die Priester irgendeine Art von Terror ausgeübt hätten.
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#44   Didymus-Zwilling   16:46:23 | Donnerstag, 9. November 2006
@Pünktchen
Liebes Pünktchen!
Hier einige Anmerkungen meinerseits auf Ihre Reaktionen:
1) Was die Redaktion oder vielleicht sogar Sie zensiert haben, darf ich ganz klar verneinen: ich bin kein dreckiger … habe mich erst heute morgen geduscht! Sonst hätten mich heute sicherliche Menschen darauf angesprochen!
2) Was ich zuletzt bei „Wo samma denn“ geschrieben habe, ist ein Zitat. Sie sind ja schon genauso verrückt wie die Islamisten, die gleichermaßen auf die Papstrede von Regensburg reagiert haben. Können Sie die Realität nicht von anderen Dingen unterscheiden? Dann darf ich vermuten, dass Sie auch nicht in der Lage sind, die reale Lage in Schwarzbach, Eckweisbach, … zu beurteilen!
3) Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
– Ein Pater und zwei Gläubige, die Marienerscheinungen www.kreuz.net/article.4175.html hatten und Menschen damit terrorisieren, werden in ihren Tätigkeiten „still gelegt“. Alles ok!
– Ein Bischof, der Priester „still legt“, die die Leute mit ihrem Gedankengut terrorisieren: alles schimpft!
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#43   Pünktchen   15:49:57 | Donnerstag, 9. November 2006
Zwilli
Sie sind ein dr****** Verleumder! Kein Mensch hier glaubt Ihnen und Ihrem Brotgeber Algermissen die Lügenmärchen, die Sie hier verbreiten. Die SJM-Priester haben niemandem mit „Krankheit und Tod“ gedroht und Sie wissen das auch! Sie verbreiten bewußt Lügen im Auftrag eines unfähigen Oberhirten. Sie sind eine verächtliche Kreatur!
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#42   Didymus-Zwilling   15:35:10 | Donnerstag, 9. November 2006
Wo samma denn?
In einem Artikel www.kreuz.net/article.4175.html auf dieser Homepage kann man nachlesen:
Nicht die Androhung von Krankheit und Tod darf ein Mittel der Verkündigung sein, vielmehr die Heilung der Kranken.
Warum regt sich darüber niemand auf? Dass angebliche Marienerscheinungen diskutabel sind als Horror-Szenarien bei Beerdigungen und im Kommunionunterricht von Schwarzbach, Eckweisbach und anderswo, ist nicht nur nachdenkenswert! Nichts anderes haben die die Patres auch verkündet: Unser Herr Jesus Christus ist auferstanden! Er lebt und auch wir sollen leben!
Das ist DIE frohe Botschaft!!!
Ich schlage daher vor: Wir verlagern die Diskussion dorthin, wo sich auch bald die Patres befinden: nämlich nach Österreich! :-D
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#41   Pünktchen   10:24:46 | Donnerstag, 9. November 2006
Zwilli
„Dieser“ (gemeint: Algermissen) „könnte Gott persönlich mit in den Dom bringen“
Ich wußte doch, daß bei den Apparatschiks im Fuldaer Generalvikariat die Maßstäbe etwas durcheinandergeraten sind! Läßt sich Algernissen dort schon als Abgott verehren??? >:) o^/ >:)
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#40   athanasius1957   09:54:45 | Donnerstag, 9. November 2006
Algermissen 2006 – Mao Tse Tung in den Fünfzigern
Lioba schreibt an Didymus: Aber zu Ihrer Meinung: „Die Priester des Bistums wurden eingeladen, sich zum Pastoralen Prozess zu äußern: kritisch, offen, fair! Aber in dem Wissen, dass der Prozess auf alle Fälle in Gang gesetzt werden würde.“
1. An den Patres vom SJM Orden ersehen Sie, was geschieht, wenn sich Priester kritisch, offen und fair zum Pastoralen Prozess äußern. Sie werden abgeurteilt und verbannt! 2. Der Pastorale Prozess wird nach Ihrer Auffassung auf alle Fälle in Gang gesetzt!
Im Grunde genommen hat Algermissen die Aufforderung des österreichischen Bundeskanzlers Kreisky an einen Journalisten „Lernen Sie Geschichte!“ ernst genommen und sich die Kampagne Mao Tse Tungs „Lasst tausend Blumen blühen“ zu eigen gemacht.
Viele Chinesen auch Mitglieder der KPCh nahmen ihn ernst und äußerten ihre Meinung offen. Schließlich wurden die Parteibücher eingezogen mit dem Hinweis, es müßten neue gedruckt werden. Was herauskam war zuerst eine Verhaftungswelle sondergleichen, die schließlich in der Kulturrevolution endete.
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#39   Lioba   09:33:42 | Donnerstag, 9. November 2006
Didymus-Zwilling
Sie müssen Sturmius und mir keinen Hass unterstellen!
Aber zu Ihrer Meinung: „Die Priester des Bistums wurden eingeladen, sich zum Pastoralen Prozess zu äußern: kritisch, offen, fair! Aber in dem Wissen, dass der Prozess auf alle Fälle in Gang gesetzt werden würde.“
1. An den Patres vom SJM Orden ersehen Sie, was geschieht, wenn sich Priester kritisch, offen und fair zum Pastoralen Prozess äußern. Sie werden abgeurteilt und verbannt! 2. Der Pastorale Prozess wird nach Ihrer Auffassung auf alle Fälle in Gang gesetzt! Das bedeutet: Er ist indiskutabel und unantastbar, eine unumstößliche Wahrheit, ein Dogma. Einwände können dann noch so fair sein, sie werden verworfen. Wer kritisch und offen ist, wird Bischofs-Hasser deklariert!
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#38   Maurice Corvisier   07:42:02 | Donnerstag, 9. November 2006
Ach schau, Zwilling,
Gott sei also nicht im Dom und müsse mitgebracht werden? Interessanter Aspekt.
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#37   Sturmius   07:27:37 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Apparatschik Didymus
Unverbesserlich und widerlich!
Sagen Sie mal, wie sind Sie denn drauf!? Herrscht im Generalvikariat immer so ein rüder Umgangston?
Ich bin kein Algermissen-Hasser. Der Bischof von Fulda hat ein großes Image-Problem. Er hat sich bei den Gläubigen äußerst unbeliebt gemacht.
Denken Sie doch mal bitte ganz scharf nach, woran das wohl liegen könnte.
Es hat noch niemandem geschadet, eigene Fehler einzugestehen und sich zu versöhnen. Warum sollte nicht auch ein katholischer Bischof dazu in der Lage sein?
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#36   Didymus-Zwilling   07:02:28 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Lioba und Sturmius
Sie sind doch Algermissen-Hasser per se!
Dieser könnte Gott persönlich mit in den Dom bringen, sie würden immer noch rum nörgeln, was Gott für ein Gewand an hatte etc…
Unverbesserlich und widerlich!
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#35   Gotthard   00:52:52 | Donnerstag, 9. November 2006
Quelle?
Jedenfalls sollten die Pfarrer der Diözese laut Anordnung von Bischof Algermissen bis zum 15. September 2006 selber um die Einführung des pastoralen Prozesses bitten.
Wo bitte gibt es für diese Behauptung eine hieb-und stichfeste Quelle?
Aus der Ferne kann man viel behaupten …
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#34   Lioba   23:12:30 | Mittwoch, 8. November 2006
Didymus-Zwilling
Was Sie hier von sich geben, sind Träume, aber keine Realität! Gute Nacht!
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#33   Sturmius   22:42:38 | Mittwoch, 8. November 2006
Wider die Entmündigung durch Apparatschiks á la Didymus
Es lebe die Freiheit!
LIBERTAS ECCLESIAE FULDENSiS!
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#32   Didymus-Zwilling   22:37:03 | Mittwoch, 8. November 2006
Priester-Vorschläge
Die Priester des Bistums wurden eingeladen, sich zum Pastoralen Prozess zu äußern: kritisch, offen, fair! Aber in dem Wissen, dass der Prozess auf alle Fälle in Gang gesetzt werden würde.
Wer da keine Vorschläge macht, ist doch ein Trottel! Vom Dekanat Hilders gingen leider keine Impulse dahingehend aus!
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#31   möchtegern-kathole   21:40:30 | Mittwoch, 8. November 2006
die Priester werden ganz sicher …
… einen neuen Weinberg zum beackern finden. Wenn nicht, hat PiusX oder Petrus oder sonst wer eine vakante Stelle. Der liebe Gott hat jetzt schon einen Plan in der Schublade liegen, den müssen die drei nur herausfinden.
Schad’ist’s nur um die jetzt seelsorgerlosen Gläubigen
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#30   athanasius1957   18:14:45 | Mittwoch, 8. November 2006
nur so zum lachen, nachdem’s hier meist toternst zugeht:
Ein Vögelchen saß auf dem Baum und freute sich seines Lebens. Es verabsäumte, mit Mariä Geburt gen Süden zu fliegen. Es kam, wie’s kommen mußte, und es ward Winter. Dem Vögelchen wurd’s kalt und kälter, schließlich bang und bänger. Dann fiel’s halb erfroren vom Baum und dachte, sein letztes Stündlein hätt’ geschlagen. Nun kam eine Kuh des Weges, hörte ein verhaltenes Fiepen. Sie sah den Piepmatz, erbarmte sich seiner und schi… einen großen warmen Fladen drauf. Dem Vögelchen wurd wärmer und das Leben kam zurück. Es trällerte sein Lied – noch immer vom Fladen bedeckt. Nun kam eine Katze vorbei, hörte dies und nach einigem Zögern griff sie hinein. Sie leckte es ab, sah, daß es ein Vögelchen war und –-- fraß es.
Die Moral von der Geschicht:
Nicht jeder, der auf dich schei… ist dein Feind.
Nicht jeder, der dich aus der Schei… rausholt, dein Freund.
Und wenn du schon drin sitzt, dann halt wenigstens die Go…n
!:)
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#29   Maledica   18:08:02 | Mittwoch, 8. November 2006
Ruinen schaffen ohne Waffen
Aus der Erfahrung der letzten 40 Jahre nix gelernt.
Und wenn der letzte Gläubige gestorben bzw. vor so viel Quatsch reisaus genommen hat, wird Algermissen wohl behaupten, daß der Pastorale Prozeß noch nicht weit genug vorangeschritten sei.
Wie wärs mal an die eigene Nase zu packen und einzugestehen, jämmerlich zu versagen…
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#28   Lioba   17:32:35 | Mittwoch, 8. November 2006
So sehe ich das auch, Pünktchen!
„Ich empfände es übrigens als Gipfel des Machtmißbrauches, wenn der Bischof tatsächlich von seinen Diözesanpriestern verlangt haben sollte, daß sie seinen Plänen nicht nur zustimmen, sondern deren Umsetzung förmlich von ihm erbitten sollten! Damit sollte offenbar ein nicht stattgefunder Dialog und sein Ergebnis nachträglich fingiert werden!“
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#27   Pünktchen   17:07:44 | Mittwoch, 8. November 2006
Nochmals zur „Dialogunfähigkeit“
Aus dem Interview:
Jedenfalls sollten die Pfarrer der Diözese laut Anordnung von Bischof Algermissen bis zum 15. September 2006 selber um die Einführung des pastoralen Prozesses bitten.
Ich empfände es übrigens als Gipfel des Machtmißbrauches, wenn der Bischof tatsächlich von seinen Diözesanpriestern verlangt haben sollte, daß sie seinen Plänen nicht nur zustimmen, sondern deren Umsetzung förmlich von ihm erbitten sollten! Damit sollte offenbar ein nicht stattgefunder Dialog und sein Ergebnis nachträglich fingiert werden!
Brrrrr :-! !!!
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#26   Breze   17:00:54 | Mittwoch, 8. November 2006
@ Pünktchen
Da gebe ich Ihnen Recht!
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#25   Maledica   16:59:12 | Mittwoch, 8. November 2006
Verbalattaken
Vielleicht zieht ja der Algermissen die Priester zur Rechenschaft, welche Verbalattaken gegen die Lehre der Kirche loslassen.
Z.B. Der Fuldaer Kreis für eine offene Kirche, oder den Hetzer von Sektenbeauftragten der selber ein Guru der Modernismus-Sekte ist
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#24   Pünktchen   16:57:30 | Mittwoch, 8. November 2006
Aber bitte, liebe Breze!
Was für ein Glück haben wir, daß wir nicht in Fulda leben!
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#23   Breze   16:53:05 | Mittwoch, 8. November 2006
@ liebes Satzzeichen
Mag sein, dass Sie in Ihrer Intention recht haben, mag sein, dass Bischof Algermissen tatsächlich dialogunfähig, autoritär agiert. Mag sein, dass Bischof Algermissen im Unrecht ist. Mag sein, dass Sie sich dadurch persönlich verletzt fühlen und viele andere auch.
Das legitimiert aber in keinster Weise Ihre Verbalattacken gegen ihn.
Aber es freut mich sehr, das Sie endlich eine halbwegs objektive Antwort an mich zustande gebracht haben, danke
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#22   Pünktchen   16:44:10 | Mittwoch, 8. November 2006
Breze
Triffft mich nicht!
1. Bin ich nicht Bischof!
2. Keine Toleranz den Feinden der Toleranz!
3. Dialog kann es nur geben mit Leuten, die dazu bereit und fähig sind: Algermissen ist es, der den Dialog seit Jahren www.kreuz.net/article.2959.html zugunsten einseitiger, nicht-konsultativer Entscheidungen verweigert!
Muttu erst denken, kanntu dann schreiben, Breze, gell?!
Es bleibt dabei: Algermissen hat versch*****
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#21   Breze   16:28:21 | Mittwoch, 8. November 2006
@ Pünktchen
Ich bin zu Tränen gerührt:
Pünktchen heute:
Ganz recht, Christian, mehr Gelassenheit hätte man sich von Algermissen gewünscht, Dialogfähigkeit und Toleranz (!) und viel mehr pastorales Verantwortungsbewußtsein!
Pünktchen vor zwei Tagen:
…Monsignore Algermissen
eingeseift und parfümiert,
abgeleckt und angeschmiert,
den geweihten Hintern küssen…
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#20   Aragorn   16:22:06 | Mittwoch, 8. November 2006
zutreffender Eindruck
Der Eindruck von Pater Hönisch ist nicht unberechtigt: In manchen Bistümern werden Kurse durchgeführt, um Laien als Gottesdienstleiter/innen fitt zu machen und Priester zu ersetzen. Dahinter steckt nicht allein die Not des Priestermangels. Dahinter steckt auch ein anderes Kirchenbild, das den gewöhnlichen Gemeindepriester als Auslaufmodell ansieht. Man wird und will auch in Zukunft nicht ganz ohne Priester auskommen, denn schließlich braucht es Leute, die für die Wortgottesdienste mit Kommunionspendung auf Vorrat konsekrieren. Aber alles andere geht ja schon ohne Priester: Taufen, Beerdigungen, Trauungen, demnächst sicherlich auch Krankensalbung. Die Beichte ist eh längst durch Bußgottesdienste ersetzt. Die Bischöfe sehen dies schon recht klar. Es sind nicht alles Ideologen; manche müssen schlicht und einfach auf die Personal- und Finanznot eine Lösung finden. Dazu kommt noch, dass die katholische Kirche immer mehr mit der protestantischen Glaubensgemeinschaft verschmilzt. Dieser Prozess ist in „Mischgebieten“ schon fortgeschritten, in Holland schon vollendet und wird früher oder später auch die letzten katholischen Enklaven erreichen.
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#19   Rainer Tobak   15:49:28 | Mittwoch, 8. November 2006
Ich schließe mich an!
Algermissen hat versch***** !
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#18   Pünktchen   15:26:15 | Mittwoch, 8. November 2006
„Dialogfähigkeit“
Beim Thema „Objektivität“, Dialogfähigkeit und Meinungsfreiheit ist Algermissen schon einmal www.kreuz.net/article.2959.html auffällig gewesen!
Es bleibt dabei: Agermissen hat versch*****
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#17   Maledica   15:08:42 | Mittwoch, 8. November 2006
Toleranz
wird von den Linken am lautesten gebrüllt, aber von diesen selbst überhaupt nicht geübt.
Mir stinken die Linken.
Algermissen hat versch*****
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#16   Pünktchen   15:08:32 | Mittwoch, 8. November 2006
Ad Christianum
Ganz recht, Christian, mehr Gelassenheit hätte man sich von Algermissen gewünscht, mehr Dialogfähigkeit, „Toleranz“ (!) und viel mehr pastorales Verantwortungsbewußtsein!
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#15   Christian Hüller   15:04:42 | Mittwoch, 8. November 2006
Nicht gut, was da gelaufen ist…
>>Der Artikel endete mit dem Satz: „Es wird Zeit, daß Rom eingreift.“ Dies hat den Bischof sehr tief getroffen.
Es wird aber immer verschwiegen, daß sich Pater Reiner entschuldigt hat – schriftlich.<<
Wenn ein Bischof sein Bistum gut im vollen Einklang mit Rom und der Lehre der kath. Kirche führt, hat er von Rom auch NICHTS zu befürchten.
Vielleicht hätte dem Bischof etwas mehr Gelassenheit GUT ANGESTANDEN, statt Kritiker, hier dringend benötigte Priester, durch Abschiebung und Entlassung GLEICHSAM mundtot machen zu wollen (wie es scheint).
Jedenfalls sägt Rom ganz gewiss nicht ohne GANZ gewichtigen Grund einfach einen Bischof ab.
Da werden und wurden schon GANZ ANDERE Kaliber durchgetragen.
Wie gesagt: Mehr Gelassenheit, statt der Keule der bischöflichen Macht…
Die konkreten Bedürfnisse der Ortsgemeinde hat der Bischof zu berücksichtigen, auch wenn einzelne Priester
nicht in irgendein abstraktes „pastorales Konzept“ passen sollten.
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#14   Sulpicius   15:01:55 | Mittwoch, 8. November 2006
@Benedicta
„Wiener“ hat einfach ne Macke.
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#13   Benedicta   14:58:24 | Mittwoch, 8. November 2006
Kinder, Kinder
also das bild 3 der fotomeile: halbnackte junge männer mit neckischen kopfbedeckungen und bemalten gesichtern … das findet sich bei kreuz.net normaler weise bei anderen thematiken …
Verehrtester Herr Wiener!
1.Wie kommen Sie darauf hier von jungen Männern zu sprechen? Meiner Meinung nach handelt es um Jungen im Grundschulalter.
2.Quod licet Iovi, non licet bovi. Dieser Satz gilt auch umgekehrt: Was sich 6-10jährige erlauben dürfen, hat nichts bei 25-45jährigen verloren. Wenn sich Kinder auf einem Ferienlager als Indianer oder Ritter oder sonst was verkleiden, dann entspricht das ihrer Fantasie und kann für ihre Entwicklung durchaus positiv sein. Wenn erwachsene Männer das tun, ist das nichts als peinlich und zeugt von Entwicklungsstörungen.
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#12   taunuß   14:36:39 | Mittwoch, 8. November 2006
malachia
Gott hat mich nicht berufen
erfolgreich zu sein.er rif mich,
damit ich ihm vertraue.
Mutter Teresa :(3
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#11   landorganist   14:30:25 | Mittwoch, 8. November 2006
Pünktchen,
welchem Verein gehören Sie eigentlich an?
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#10   Sulpicius   14:28:31 | Mittwoch, 8. November 2006
@Male
Man muß der von Gott eingesetzten Hierarchie gehorchen, wenn keine Sünde befohlen wird.
Eben das scheint das Problem zu sein…
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#9   Pünktchen   14:26:44 | Mittwoch, 8. November 2006
Apparatschik Zwilli meint:
Wäre die hiesige Redaktion auch nur annähernd um Objektivität bemüht, würden hier bereits Verantwortliche aus dem Generalvikariat bzw. der Bistumsleitung zu Wort gekommen sein. Wieso das, Sie kommen doch zu Wort Zwilli und aus dem Generalvikariat stammen Sie doch auch!
Kreuz.net reagiert doch nur auf die Unterdrückung von Meinungen durch das bischöfliche Establishment in Fulda: Verbot der Meinungsäußerung über geplante strukturelle Maßnahmen, an die sich die PSJM-Priester auch noch monatelang strikt halten; willfährige Ortspresse unterdrückt Meinungen und Informationen, denn Bischof und Zeitungsherausgeber gehören demselben Tendenzverein www.kreuz.net/article.4146.html an!
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#8   Maledica   14:25:03 | Mittwoch, 8. November 2006
Demut
@Regazzoni
Schon mal was von Demut gehört.
Diese ist eine große Tugend.
Die SJM übt sie.
Sie und die Piusbrüder nicht!
Man muß der von Gott eingesetzten Hierarchie gehorchen, wenn keine Sünde befohlen wird.
Auch wenn etliche Bischöfe Schwachmaten sind.
Diese sind aber die legitimen Träger der Jurisdiktionsgewalt ihrer Diözesen.
Dies ist ein gewaltiges Zeichen der Einheit.
Es tut manschmal weh, ist aber der einzig richtige Weg
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#7   landorganist   14:18:45 | Mittwoch, 8. November 2006
Es ist nur
eine Frage der Zeit bis das Thema Fulda hier bei den Kreuznattern durch ist. Dann kommt ein anderes dran, oder Sie fangen wieder bei Lehmann und Mainz von vorn an (wo ist eigentlich Maledica? Es ist so langweilig hier).
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#6   Sulpicius   14:14:56 | Mittwoch, 8. November 2006
„Verantwortliche“
Verantwortliche aus dem Generalvikariat bzw. der Bistumsleitung
„Verantwortliche“ wäre hier besser in Anführungszeichen zu setzen…
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#5   Didymus-Zwilling   14:10:52 | Mittwoch, 8. November 2006
Kaiser-Schmarrn
Das ist ja wohl absoluter Schmarrn, der hier losgelassen wird, und zwar vom feinsten: als Kaiser-Schmarrn kann man das bezeichnen!
Dieser P. Hönisch gießt ständig noch Öl ins Feuer! Warum tut er das? Sucht er nach Chancen, sich noch einmal zu profilieren, nachdem er bereits in allen (!) anderen deutschen Diözesen gescheitert ist? Wohlmöglich ein letzter Aufschrei?
Wäre die hiesige Redaktion auch nur annähernd um Objektivität bemüht, würden hier bereits Verantwortliche aus dem Generalvikariat bzw. der Bistumsleitung zu Wort gekommen sein. Gegendarstellungen werden bereits polemisiert dargestellt und stammen nur aus zweiter Hand!
So viel zur BILD-Manier dieser Homepage:
– Große Schlagzeilen – nichts dahinter!
– Halbnackte Männer – das gefällt bestimmt vielen männlichen Lesern hier!
Was kommt als nächstes?
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#4   wiener   14:09:56 | Mittwoch, 8. November 2006
fotomeile
also das bild 3 der fotomeile: halbnackte junge männer mit neckischen kopfbedeckungen und bemalten gesichtern … das findet sich bei kreuz.net normaler weise bei anderen thematiken …
:-P
ps: gibts wirklich keine anderen „katholischen nachrichten“, dass es jeden tag einen (weder vom neuigkeits- noch vom originalitätsgrad wirklich notwendigen) weiteren beitrag zum sjm-fulda-thema braucht?
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#3   Pünktchen   14:00:18 | Mittwoch, 8. November 2006
„Gibt es in Deutschland zu viele Priester?“
Antwort: „Nein, es gibt einen Bischof zu viel! Und der heißt Algermissen!“
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#2   Agiafortuni   13:56:35 | Mittwoch, 8. November 2006
Möge Gott mich vor meinen Freunden bewahren, um meine Feinde will ich mich gerne selbst kümmern
Pater Hönisch täte gut daran, sich obige Worte hinter die Ohren zu schreiben und der Konzilssekte endlich den Rücken zu kehren, denn eine Gemeinschaft mit Leuten wie der Bischof von Fulda – und deren gibt es eine Unmenge in der Konzilssekte – bleibt für jeden rechtgläubigen Katholiken ausgeschlossen. An Benedikt XVI darf man keine allzu hohen Erwartungen knüpfen und man muss ihm ehrlichkeitshalber einräumen, dass er niemals irgendwelche Versprechen abgegeben hat. Im Gegenteil sowohl in seiner Ansprache zu 10 Jahre „ecclesia Dei“ als auch in seinem Brief an Dr. Barth hat er diesbezüglich ein unmissverständliche Sprache gesprochen.
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#1   turk   13:48:19 | Mittwoch, 8. November 2006
Dieser Frage bitte nachgehen
„Die Durchführung des ‘Pastoralen Prozesses’ verzögerte sich um ein ganzes Jahr. Weshalb, weiß man nicht genau. Es ist möglich, daß Rom gebremst hat.“
Könnten hier bitte präzise Recherchen erfolgen? Wer weiß etwas ganz Konkretes?
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