[ « 283 284 285 286 287 » ]
Mittwoch, 8. November 2006 15:52
Bei der gestrigen Ansprache vor den Schweizer Bischöfen sprach der Papst die Probleme wesentlich weniger konkret an, als vom vatikanischen Pressesaal ursprünglich behauptet.
Zurück zum Artikel 16 Lesermeinungen:
Dienstag, 14. November 2006 22:26
Perpetua: Die Unterminierung der katholischen Kirche, Mary Ball-Martinez
Als „das 1789 der katholischen Kirche“ hat der belgische Kardinal Leo Suenens in einem unbeherrschten Augenblick das II. Vatikanische Konzil bezeichnet. Er wollte damit dieses Konzil als eine Revolution von nicht geringerer Tragweite als die berühmt-berüchtigte Französische Revolution von 1789 kennzeichnen.
Daß das II. Vatikanum einen äußerst folgenschweren Umsturz der katholischen Kirche unmittelbar nach sich zog, wird heute von niemandem mehr geleugnet. Fast völlig in Vergessenheit geraten ist dagegen der unumstößliche Grundsatz, daß es nun einmal keine spontane, unvorbereitete, aus dem Augenblick geborene Revolution gibt. Jede Revolution erfordert eine langfristige und minutiöse Vorbereitung im Untergrund, eben die schleichende Unterminierung dessen, was da umgestürzt werden soll.
Genau hier setzt das vorliegende Werk den Hebel an. Seine These lautet, daß die „katholische“ Revolution in Wirklichkeit bereits eine vollendete Tatsache war, als das II. Vatikanum einberufen wurde. Die einzige Aufgabe der Konzilsväter bestand darin, gehorsam ihre Zustimmung zu dem zu geben, was nicht etwa sie selbst zu beschließen hatten, sondern was längst von anderen beschlossen war! Für diese zentrale These ihres packend geschriebenen Buchs kann die langjährige Vatikan-Journalistin Mary Ball-Martinez eine ebenso beeindruckende wie lückenlose Reihe von Belegen liefern.
Für alle, die wirklich wissen will, „wie das alles mit der Kirche nur so kommen konnte“.
httP://www.verlag-anton-schmid.de
Sonntag, 12. November 2006 02:32
elkeschoenhofen: papst in der Schweiz
Daran sieht man, das der Papst vom heiligen Geist geführt wird.
Donnerstag, 9. November 2006 20:58
Heggi: Catharina
Genau so ist es!!!
Donnerstag, 9. November 2006 07:39
catharina: Offenbarend!
Vorbehaltlich einer letzten noch ausstehenden Klärung des Vorganges darf die Feststellung nicht verboten sein, daß sich hier wieder einmal offenbart, in welchem erheblichen Maße die Kirchenleitung selbst an der gegenwärtigen Krise die Schuld trägt. Fromme Sprüche und Nibelungenschwüre können darüber einfach nicht mehr hinwegtäuschen.
Gewiß, der Papst ist der Papst. Aber die Frage ist doch, was für einen Papst wir augenblicklich haben. Und da gehen die Ansichten auch unter denen, die zunächst wohlmeinend bis enthusiastisch waren, inzwischen erheblich auseinander.
Mittwoch, 8. November 2006 23:18
Breze: @ Pater Lingen
Immerhin ist er der Papst, zusätzlich zu Ihren aufgezählten Eigenschaften…
Mittwoch, 8. November 2006 23:17
Pater Lingen: „Wie man das praktisch macht, weiß ich nicht“
Ratzinger – ein echter Führer für die Menschheit, ein echter Leuchtturm in der Finsternis, ein echter Stern für alle Suchenden, usw. usf.
Derlei Parolen der „Konservativen“ überzeugen mich noch immer nicht.
Mittwoch, 8. November 2006 23:05
Breze: Ich traue meinen Augen nicht!!!!
So hätte sich Johannes Paul II. nicht verhalten – unter seiner Verantwortung wäre auch eine solche Panne nicht passiert.

Träume ich?
So etwas wird auf kreuz.net gepostet?
BOAAAAAAH!!!!!!!!!!!!!
Mittwoch, 8. November 2006 22:54
Schüttel: Schüttel ist enttäuscht über diesen bezeichnenden Vorfall
der Papst rudert zurück, distanziert sich fast von seinem Vorgänger, und wagt nicht, die Schweizer Situation beim namen zu nennen. Das mag sehr nett sein gegenüber den Schweizer Bischöfen, aber der Sache des Glaubens und der Wahrheit erweist dieser Professoren-Papst einen Bärendienst. So hätte sich Johannes Paul II. nicht verhalten – unter seiner Verantwortung wäre auch eine solche Panne nicht passiert.
Mittwoch, 8. November 2006 21:46
Thaddäus: Der Papst ist der Papst…
…und die Katecheten sind eben die Katecheten. Und die brauchen nicht päpstlicher sein als der Papst und nicht bischöflicher als der Bischof. Wär’n auch schön blöd: An der Front die Knochenarbeit machen, und ihre Schäfchen erfahrn dann via „offizieller“, vom Bischof halbherzig kritisierter aber letztlich tolerierter CD, dass eh alles ganz anders ist, als Einstand in ihr Kirchenbeitragszahlerdasein? Na, gute Nacht, im dopelten Sinn: Im übertragenen und ganz aktuell auch im wörtlichen, weil für mich ist es so weit heute
Mittwoch, 8. November 2006 20:50
Dr. Christoph Heger: Ecclesia semper reformanda?
Nein, das ist falsch.

Ich wundere mich, daß dieser Satz unter Evangelischen so beliebt ist, die sich doch sonst ihres „Das Wort sie sollen lassen stan“ rühmen.

Lese ich nicht bei Paulus, daß die Kirche, die Braut Christi, ohne Flecken und Runzeln ist? (Die Experten mögen das genaue Zitat nachliefern).

MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 8. November 2006 20:35
Detlef Rose: Benedikt spricht für die ganze (!) Kirche
Was Papst Benedikt hier zu Exegese, Kateches und Buss-Sakrament sagt, das gilt – so fürchte ich – auch für andere christl. Konfessionen; zumindest auch für die Evang.-Luth. KLirche in Deutschland! Ecclesia semper reformanda – das gilt heute wie zu Luthers Zeiten. Offenheit und Ehrlichkeit in der Analyse sind der erste Schritt – und Benedikt geht ihn offenbar mutig und gegen alle Anfeindungen (wie sie hier zynisch und hämisch vorgetragen werden). DAR
Mittwoch, 8. November 2006 19:42
Protestant: @ketzerjäger
Der Papst ist der Papst!

Da kann ich Ihnen voll und ganz zustimmen!!!

Aber was meinen Sie damit?
Mittwoch, 8. November 2006 19:37
ist der Papst!
Mittwoch, 8. November 2006 18:30
Thaddäus: Papst will „nicht endgültigen Aussagen in den Raum stellen“
Benedikt XVI. vor den Schweizer Bischöfen:

„Ich möchte jetzt nur … ein paar erste Vorstöße machen, die nicht endgültige Aussagen in den Raum stellen, sondern das Gespräch in Gang bringen wollen.“

und

„Dabei haben in Deutschland die Kinder alle mindestens zehn Jahre Katechese, müßten also doch eigentlich unheimlich viel wissen.“

Nun, vielleicht wollen die Katecheten eben auch „keine endgültigen Aussagen in den Raum stellen, sondern das Gespräch in Gang bringen“ statt zu sagen was (katholische) Sache ist…? Wäre ihnen ja gar nicht zu verdenken, bei den Vorbildern an hoher und neuerdings auch allerhöchster Stelle!
Mittwoch, 8. November 2006 17:08
thaumaturgos: @botschafter
verbreiten sie nicht unhaltbares, ich könnte aus st. allein 6 personen nennen, die in innsbruck studiert haben und heute PRIESTER in st.gallen sind, die bischof ivo geweiht hat!
also, immer schjön nachschaun bevor man quasselt!
Mittwoch, 8. November 2006 16:30
Botschafter: CH- Bischöfe
Bischof Ivo Fürer sagte:„Die Zukunft der Kirche wird eine Laienkirche sein“. Jetzt kommen noch die verheirateten Priester (Diakone sind sie ja schon), dann ist Karfreitag und keiner weiss wieso…
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2009 kreuz.net