08:30:37 | Donnerstag, 9. November 2006
Geist von Assisi + Seine Sache + Sieben US-Bundesstaaten gegen das Homo-Konkubinat + Keine Parteipolitik? + Leichenschändung in Australien
Geist von AssisiVatikan. Benedikt XVI. traf während der gestrigen Generalaudienz die Teilnehmer des
20. interreligiösen Friedenstreffens. Es fand vom 4. bis 8. November in Assisi statt. Der Papst erklärte,
daß die Welt den Frieden dringend brauche: „Das Assisi-Treffen unterstreicht die Macht der Gebete, Frieden
hervorzubringen.“ Ein echtes Gebet verändere Herzen und öffne zu Dialog, Verständnis und Versöhnung.
Die Teilnehmer sollten als Zeugen des „Geistes von Assisi“ und Botschafter des Friedens heimkehren – forderte
der Papst.
Seine SacheDeutschland. Der Generalvikar der Erzdiözese Köln, Prälat Dominik Schwaderlapp
(39), erklärte bei bei der Herbsttagung des Kölner Priesterrats die
Anstellung des verheirateten Opus-Dei-Mitgliedes
Stephan Georg Schmidt als Pressesprecher und Chefredakteur der Bistumszeitung. Die Mitgliedschaft habe
keine Rolle bei der Stellenbesetzung gespielt – so der Generalvikar. Sie gehöre in den Bereich der persönlichen
Entscheidungen.
Sieben US-Bundesstaaten gegen das Homo-KonkubinatUSA. Acht US-Bundesstaaten stimmten
parallel zu den Kongreßwahlen über Gesetzesvorlagen zum Schutz der Familie ab. Laut Hochrechnungen von
‘CNN’ wählten sieben Bundesstaaten ein verfassungsmäßiges Verbot einer staatlichen Anerkennung des
Homo-Konkubinates. Dagegen wurde eine
Gesetzesinitiative zum völligen Verbot der Kinderabtreibung im
Bundesstaat Süd Dakota mit 55 Prozent abgelehnt. Der Bundesstaat Missouri stimmte zugunsten des Menschenklonens
und der Experimente mit Kinderzellen.
Keine Parteipolitik?Österreich. Seit dem Jahr 1934 ist im Linzer
Mariendom eine Gedenktafel für den österreichischen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß († 1934) montiert.
Auf Druck der politischen Parteien brachte die Diözese kürzlich eine gut sichtbare Kommentierung an:
„Die Gedenktafel ist aus heutiger Sicht keine Zustimmung zur damaligen Politik. Nach der Befreiung von
der NS-Gewaltherrschaft beschloß die Österreichische Bischofskonferenz sich in Hinkunft jeder Parteipolitik
zu enthalten.“
Leichenschändung in AustralienAustralien. Das australische Oberhaus will die Produktion,
Ermordung und Leichenschändung von Zwillingskindern – im Verschleierungsjargon: „therapeutisches Klonen“ –
erlauben. Der Senat stimmte am Mittwoch mit 34 zu 32 Stimmen für einen entsprechenden Gesetzesentwurf.
Dieser dürfte im als lebensfeindlich geltenden Unterhaus gebilligt werden.
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#4
Brigitte Bussmann 09:07:06 | Freitag, 10. November 2006
#3
Michael07 14:25:23 | Donnerstag, 9. November 2006
#2
Benedikt 13:54:34 | Donnerstag, 9. November 2006
#1
Pünktchen 10:02:12 | Donnerstag, 9. November 2006