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Geist von Assisi + Seine Sache + Sieben US-Bundesstaaten gegen das Homo-Konkubinat + Keine Parteipolitik? + Leichenschändung in Australien
Geist von Assisi

Vatikan. Benedikt XVI. traf während der gestrigen Generalaudienz die Teilnehmer des 20. interreligiösen Friedenstreffens. Es fand vom 4. bis 8. November in Assisi statt. Der Papst erklärte, daß die Welt den Frieden dringend brauche: „Das Assisi-Treffen unterstreicht die Macht der Gebete, Frieden hervorzubringen.“ Ein echtes Gebet verändere Herzen und öffne zu Dialog, Verständnis und Versöhnung. Die Teilnehmer sollten als Zeugen des „Geistes von Assisi“ und Botschafter des Friedens heimkehren – forderte der Papst.

Seine Sache

Deutschland. Der Generalvikar der Erzdiözese Köln, Prälat Dominik Schwaderlapp (39), erklärte bei bei der Herbsttagung des Kölner Priesterrats die Anstellung des verheirateten Opus-Dei-Mitgliedes Stephan Georg Schmidt als Pressesprecher und Chefredakteur der Bistumszeitung. Die Mitgliedschaft habe keine Rolle bei der Stellenbesetzung gespielt – so der Generalvikar. Sie gehöre in den Bereich der persönlichen Entscheidungen.

Sieben US-Bundesstaaten gegen das Homo-Konkubinat

USA. Acht US-Bundesstaaten stimmten parallel zu den Kongreßwahlen über Gesetzesvorlagen zum Schutz der Familie ab. Laut Hochrechnungen von ‘CNN’ wählten sieben Bundesstaaten ein verfassungsmäßiges Verbot einer staatlichen Anerkennung des Homo-Konkubinates. Dagegen wurde eine Gesetzesinitiative zum völligen Verbot der Kinderabtreibung im Bundesstaat Süd Dakota mit 55 Prozent abgelehnt. Der Bundesstaat Missouri stimmte zugunsten des Menschenklonens und der Experimente mit Kinderzellen.

Keine Parteipolitik?

Österreich. Seit dem Jahr 1934 ist im Linzer Mariendom eine Gedenktafel für den österreichischen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß († 1934) montiert. Auf Druck der politischen Parteien brachte die Diözese kürzlich eine gut sichtbare Kommentierung an: „Die Gedenktafel ist aus heutiger Sicht keine Zustimmung zur damaligen Politik. Nach der Befreiung von der NS-Gewaltherrschaft beschloß die Österreichische Bischofskonferenz sich in Hinkunft jeder Parteipolitik zu enthalten.“

Leichenschändung in Australien

Australien. Das australische Oberhaus will die Produktion, Ermordung und Leichenschändung von Zwillingskindern – im Verschleierungsjargon: „therapeutisches Klonen“ – erlauben. Der Senat stimmte am Mittwoch mit 34 zu 32 Stimmen für einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Dieser dürfte im als lebensfeindlich geltenden Unterhaus gebilligt werden.
      
4 Lesermeinungen
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#4   Brigitte Bussmann   09:07:06 | Freitag, 10. November 2006
Seine Sache
ich bezweifele sehr stark, dass die Mitgliedschaft bei Opus Dei keine Rolle gespielt hat. So ein schneller Karriereaufstieg kann doch nicht ohne Grund sein.
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#3   Michael07   14:25:23 | Donnerstag, 9. November 2006
Gefunden Dank Überschrift
Drei Abstimmungsergebnisse werden uns hier verkauft. Und was steht in der Überschrift: Das Wort HOMO
(auch eine Möglichkeit)
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#2   Benedikt   13:54:34 | Donnerstag, 9. November 2006
Treffen
Es fand vom 4. bis 8. November in Assisi statt.
Und keiner hat’s gemerkt.
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#1   Pünktchen   10:02:12 | Donnerstag, 9. November 2006
Das Abstimmungsergebnis in South Dakota
ist natürlich ein herber Rückschlag für den Kampf um das Lebensrecht aller Menschen, auch der ungeborenen. Noch funktioniert also die Masche der Abtreiber, den Kindsmord umzuetikettieren zu einer klinisch „sauberen“ Maßnahme der Familienplanung („Planned Parenthood“) und das Lebensrecht des Kindes einem „Frauenrecht“ auf Menschentötung zu opfern.
Der Kampf geht weiter! Der Rassismus ist ja auch nicht an einem Tag besiegt worden! Auch der millionenfache Judenmord in Deutschland wurde von einer schweigenden Mehrheit hingenommen. Die Nürnberger Rassegesetze (mit Mehrheit 1935 verabschiedet) bildeten den diskriminierenden Auftakt, Auschwitz und Treblinka bildeten den letzten Akt: Diskriminierung, Entrechtung, Entmenschlichung, Mord. Das sind und bleiben die großen Parallelen zwischen dem Rassismus und dem Abtreibungsmord.
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