SJM-Priester entlassen
Eiertanz der Fuldaer Zeitung
Die ‘Fuldaer Zeitung’ hat die Öffentlichkeit um Spenden aufgerufen. Von Leopold Conradi.
(kreuz.net, Fulda) Aufgrund des ‘kreuz.net’- Artikels vom 3. November 2006 sieht sich die ‘Fuldaer Zeitung’ gezwungen, nicht mehr nur die Position des Bischofs von Fulda einseitig zu verteidigen, sondern auch andere Wortmeldungen zuzulassen.

Dafür benötige man Geld, um die notwendigen Gehstützen zu kaufen.

Ganze sechs (!) Leserbriefe hat die ‘Fuldaer Zeitung’ bisher gegen die Entlassung der drei SJM-Priester aus der Diözese Fulda zugelassen.

Danach sah sich Beate Nolte-Schunck von der Redaktion der ‘Fuldaer Zeitung’ in der Ausgabe vom 7. Nov. 2006 gedrängt, Bischof Algermissen wieder einmal tröstend zur Seite zu springen.

Der Trostartikel stand unter dem Titel: „Eine Angst machende Theologie“ – Pfarrer Rauch kritisiert „Diener Jesu und Mariens“ / Umstrittene Kommunionmappen.

Die Redakteurin hat zu ergänzen versäumt, daß Pfarrer Rauch wegen seiner Zugehörigkeit zum „Fuldaer Kreis für eine Offene Kirche“, der der „Kirche von unten“ nahesteht, selber „umstritten“ ist.

Muß sich die ‘Fuldaer Zeitung’ jetzt Hilfestellung selbst bei „umstrittenen“ Personen holen?

Der Interviewte leistet sich in seiner Gemeinde St. Josef, Fulda, auch liturgische Freiheiten, die den Bischof schon längst zu Sanktionen hätten veranlassen müssen.

Aber offensichtlich verfolgt Frau Nolte-Schunck mit der Befragung von Pfarrer Rauch in seiner Eigenschaft als „Sektenbeauftragter“ der Diözese Fulda das Ziel, den „Fachmann“ zu Wort kommen zu lassen.

Hw. Rauch betont, daß seine Aussagen „nicht die persönliche Integtrität einzelner Mitglieder“ berührten.

Dennoch stellt er sie als Mitglieder der Kongregation Diener Jesu und Mariens sektennah dar.

Lapidar erklärt er: „Die Kongregation der Diener Jesu und Mariens will hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurück.“

Anscheinend ist ihm noch nicht aufgefallen, daß das Zweite Vatikanum in der Linie der traditionellen kirchlichen Lehre steht.

Oder hat er etwa nur das Vorwort von Rahner/Vorgrimler im „Kleinen Konzilskompendium“ statt der Konzilsdokumente studiert?

Die „Kommunionmappen“ – in Wahrheit handelt es sich lediglich um eine – seien „durch eine stark Angst machende Theologie“ gekennzeichnet.

Begründung? Die hat Hw. Rauch vergessen.

Der Artikel besteht aus pauschalierenden Urteilen.

Frau Nolte-Schunck sei empfohlen, einen Crash-Kurs in Journalistik zu besuchen, um Fakten von personalisierenden Urteilen unterscheiden zu lernen und darzustellen.

Damit gibt es gute Aussichten für den „Bonifatius-Boten“ – der Fuldaer Diözesanzeitung.

Die ‘Fuldaer Zeitung’ hat sich mittlerweile so ins Abseits manövriert, daß der „Boni-Bote“ wieder Chancen hat, den Konkurrenzkampf mit der ‘Fuldaer Zeitung’ für sich zu entscheiden.

Im übrigen darf sich auch der gegenwärtige Papst unter die rechnen, die eine „Angst machende Theologie“ vertreten:

„Der wahre Tod, der Tod, den man fürchten muß, ist der Tod der Seele, den die Apokalypse als den ‘zweiten Tod’ bezeichnet. Wer ohne Reue in der Todsünde stirbt, verschlossen in stolzer Zurückweisung der Liebe Gottes, der schließt sich selbst vom Reich des Lebens aus.“

Das erklärte der Papst und offensichtliche „Angstmacher“ am 5. November beim Angelusgebet.
      
36 Lesermeinungen
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#36   Laurentius2   09:38:27 | Dienstag, 14. November 2006
Es ist zu befürchten …
… daß es hier eine Verschwörung gegen das Erbe Erzbischof Dybas gibt …
… natürlich reine Theorie, doch wer eins und eins zusammenzählt … :
1:Ein Journalist in Fulda verriet sich selbst im persönlichen Streitgespräch, als es unbeherrscht aus ihm herausplatzte: „Wir werden diesen schwarzen Landkreis umdrehen, das schaffen wir !“
+1:Der pastorale Prozeß wurde als erstes in Neuhof eingeführt, dem Wohnsitz des wegen einer Verleumdungskampagne im Wahlkampf geschlagenen Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann, in dem dieser die Mehrzahl der Stimmen nach wie vor auf sich vereinen konnte …
=2 !
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#35   Jörg Guttenberger, Köln   01:04:43 | Sonntag, 12. November 2006
Wolfgang e
Herzlichen Dank für die Berichtigung in Sachen Kardinal Schönborn, die uns hiesige auf dem Wege ofizieller Berichterstattung nie erreicht hat!
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#34   Sturmius   09:26:27 | Samstag, 11. November 2006
@ Stimme aus Wien
Also bitte, machen Sie sich doch nicht lächerlich! Wo leben wir denn? Das sind die üblichen Klischees, von denen gewisse Leute gerne hätten, dass es so wäre.
Ich behaupte sogar: So primitiv ist die Katechese sicher auch nicht früher gewesen. Es gibt da auch falsche Erinnerungen.
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#33   Stimme aus Wien   09:16:24 | Samstag, 11. November 2006
Guiseppe
Sie verwächseln etwas.
Ich kann an Hölle und ewiges Verdammnis glauben auch ohne, dass die Angst vor der Hölle der Grund meines Glaubens wäre.
Durch meine Frage betreffend Hölle etc. wollte ich wissen, wie die Patres dies den Kindern vermitteln.
Müssen die Kirnder brav, fromm gehorsamm sein, weil sie sonst in die Hölle kommen?
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#32   iustus   16:54:46 | Freitag, 10. November 2006
Wohl aber
die Kommunion“mappe“ von Barbara Haid.
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#31   Guiseppe   16:30:13 | Freitag, 10. November 2006
@Stimme aus Wien
Stimme aus Wien: „Glaube nicht, dass die Kritik des Bistums diesen Unterschied vor Augen hatte. Wie scheuts aus mit der rede von der Hölle, ewigem Verdammnis, etc?“
Glauben Sie etwa nicht daran, dass es so was wie eine Hölle oder ewige Verdammnis gibt?
Reflektieren Sie doch mal bitte, was Jesus darüber gesagt hat. Die Bibel ist nicht arm an entsprechenden Aussagen.
Ich glaube daran.
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#30   PetrusX   15:48:36 | Freitag, 10. November 2006
PetrusX
Viel Lüge und Einseitigkeit finde ich in den Beiträgen und Artikeln auf dieser Seite.
1. Pfarrer Rauch ist nicht Mitglied im „Fuldaer Kreis für eine offen Kirche“ , auch wenn er diesem Kreis Gelegenheit gab im Pfarrzentrum seiner Gemeinde zu tagen. Er war es doch, der verhindert hat, das ungültig geweihte Priesterinnen in kirchlichen Räumen zu Worte kamen. Er selbst war nur einmal als Hausherr bei diesen Tagungen.
2. Es war der ausdrückliche Wunsch von dem Hochwürdigsten Herrn Erzbischof Dr.Dr. Johannes Dyba, daß Pfarrer Rauch im Jahre 1993 das neu geschaffene Amt des Sektenbeauftragten der Diözese Fulda übernehmen sollte. Ihm traute er am ehesten zu, mutig und unerschrocken gegen viele Irrgläubige seine Meinung zu Äussern und Schaden von unserer Heiligen Kirche abzuwenden. Gleichzeitig hatte er ihn deswegen in’s Zentrum der Fuldaer antikirchlichen Agressivität gestellt und ihn zum Hochschulpfarrer an der Fachhochschule Fulda eingesetzt.
Pfarrer Rauch hat vielfach im Sinne des hochverehrten Erzbischofs Dyba gewirkt. Von daher ist es nicht zu verstehen, daß hier ständig gegen einen treuen Priester des Herrn in absolut unchristlicher und unwahrhaftiger Weise gehetzt wird.
Hier wird ausgerechnet die Absicht des hochverehrten Erzbischofs Dyba, dem wir doch alle so viel zu verdanken haben, in’s Gegenteil verkehrt.
Bleiben Sie doch bei der Wahrheit Herr Conradi und alle Leserbriefschreiber, die sich hier so ereifern und oft LÜGEN verbreiten!!!
Das Verdrehen der Fakten ist Sünde!
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#29   Gunsenum   14:36:44 | Freitag, 10. November 2006
Conradis Realitätsverlust!
HErr Conradi äußert sich unqualifiziert – besonders kurios, da er Beatrix Nolte -Schunk schlampige Recherche vorwirft. Er kommt nicht aus dem Fuldaer Raum – anderfalls hätte er nicht die Aussage getätigt, der „Bonibote“ könne die FZ „verdrängen.“… das ist geradzu lächerlich. Der Bonibote ist ein überdiözesanes Blatt, das lediglich 3,4 Seiten Fuldaer kirchliche Nachrichten bringt. Eien viel größere Gefahrt für die Fz ist wenn dann [link]www.osthessen-news.de[link].
Herr Conradi phantasiert sich da was zusammen. Niemals könnte es die Gottesdienstpostilel schaffen, die FZ zu verdrängen. LÄcherlich, aber MEthode kreuznet: Irgendwer weiß irgendwas und behauptet das resolut !
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#28   tau †   11:13:03 | Freitag, 10. November 2006
iustus: Genau so
war auch meiner gemeint!
Viele Grüße!
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#27   iustus   10:58:45 | Freitag, 10. November 2006
Kommunionmappe
Das steht nicht in meiner Macht. Ich habe sie nur als interessierter Leser erworben und gestern nach „verdächtigen Stellen“ durchgesucht – wie gesagt vergeblich.
Die Stellen habe ich genannt – und zwar ausführlich. Mehr steht da zur jeweiligen Konsequenz definitiv nicht drin.
Die Kritiker mögen doch einmal darlegen, welche Stellen Sie meinen. Mein Beitrag sollte ja als dementsprechender Aufruf dienen.
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#26   tau †   10:51:03 | Freitag, 10. November 2006
@ iustus: Wenn
diese „Mappe“ (angeblich) eine so große Rolle spielt, wäre es doch sinnvoll, diese zu veröffentlichen, zumindest die „angstmachenden“ Stellen, damit der interessierte Laie sich selbst ein Bild machen kann.
Oder will man niemanden erschrecken?
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#25   iustus   09:15:42 | Freitag, 10. November 2006
@ tau
mitanderen Worten: katholisch (oder sogar einfach nur christlich, oder?)
Eben. Ich frage mich deshalb ernstlich, ob der Bischof von Fulda die Mappe selbst überhaupt gesehen hat (dass ein Bischof sie verbieten würde, übersteigt mein Vorstellungsvermögen; dass Sektenbeauftragte Bücher verbieten würden, in denen nichts steht, was dem Katechismus widerspricht, das kann ich mir dagegen sehr gut vorstellen).
Sollte ich böse Höllendrohungen (vielleicht im Zusammenhang mit Masturbation oder BRAVO-Lesen ?:) ) übersehen haben, bitte ich freilich um Mitteilung.
Ansonsten noch einmal: Die von mir dargelegten sind die einzigen Stellen an denen überhaupt von IRGENDWELCHEN negativen Konsequenzen menschlichen Tuns die Rede ist.
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#24   Gotthard   00:58:58 | Freitag, 10. November 2006
Spenden?
Wo wird nun zu Spenden in dieser Zeitung für welchen Zweck aufgerufen?
Es wird mal wieder ein Artikel unter einem falschen Lock-Text den Usern angeboten … ein langweiler Artikel, der nichts neues bringt… und den versprochenen Spendenaufruf während des nichtssagenden Textens vergißt.
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#23   wolfgang e.   23:37:53 | Donnerstag, 9. November 2006
Jürg Guttenberger
Sie irren sich gewaltig, wenn Sie glauben, das Kardinal Schönborn in Wien irgendwie auf der selben Linie liegt, wie der Bischof von Fulda. Man kann ihm vorwerfen, dass er zu sehr Diplomat ist, und daher manchmal auch in Interviews zu schnell einen Rückzieher macht. Vielleicht fehlt es ihm an Mut. Man kann ihm aber sicher nicht vorwerfen, dass er Gutes zu behindern sucht.
Es stimmt, er hat sich auf etwas unglückliche Art von einer einzigen Aktion von „Jugend für das Leben“ distanziert.
Er hat sich aber auch mehrfach persöhnlich bei „Jugend für das Leben“ dafür entschuldigt. Ich war auch selbst dabei. Und er hat „Jugend für das Leben“ auch schon mehrfach auf verschiedene Arten unterstützt und tut es auch weiterhin.
Das wirkliche Leben besteht eben aus mehr Dingen, als man in den Medien erfahren kann. Und in vielen Fällen ist das auch ganz gut so.
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#22   Lioba   23:32:46 | Donnerstag, 9. November 2006
Das sagt
ein Mann aus Köln! Dass ich nicht lache! :-D
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#21   Jörg Guttenberger, Köln   23:06:19 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Wenn Ihre Aufgaben in Wien wichtiger sind, als die in Fulda, warum mischen Sie sich dann in die Angelegenheit ohne tiefere Kentnis des Vorgangs ein?
Bekanntlich liegt Ihr Kardinal Schönborn, der die jungendlichen Abtreibungsgegner des Aktiviemus beschuldigt, in etwa auf derselben Linie, wie der derzeitige Bischof von Fulda. Sehen Sie sich genötigt, einen Gesinnungsgenossen Ihres Erzbischofs zu verteidigen?
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#20   tau †   22:54:09 | Donnerstag, 9. November 2006
@ iustus: mit
anderen Worten: katholisch (oder sogar einfach nur christlich, oder?)
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#19   iustus   22:50:00 | Donnerstag, 9. November 2006
Butter bei die Fische!
Bei kritischer Lektüre sehe ich in der gesamten Kommunion“mappe“ (vom Druck her ein sehr ansprechendes Buch im DIN A 4 – Format) neben einer umfassenden positiven Darstellung des katholischen Glaubens überhaupt nur drei Stellen, an denen irgendwie negative Konsequenzen menschlichen Tuns dargestellt werden:
1. Nach Aufzählung der positiven Folgen der Taufe (Restlose Wegwaschung der Erbschuld und aller persönlichen Sünden, Schwächung der Neigung zum Bösen, Geschenk der heiligmachenden Gnade, Geschenk der drei göttlichen Tugenden, Eigenschaft als Kind Gottes) wird zum letzten Aspekt bemerkt, dass nur durch eine eigene schwere Sünde das mit der Taufe geschenkte Wohnrecht im Himmel verlorengeht.
2. Es wird mitgeteilt, dass die Kirche uns erklärt, weshalb es eine Sünde ist, die große, wahre Liebe Jesu zu uns als unwichtig abzutun. Jesus warte auf unsere Antwort, die darin besteht, dass wir zu den Sakramenten kommen und die Gebote halten. Geschildert wird hierfür das Bild Jesu, nachdem die Trauben verdorren, wenn sie nicht am Weinstock bleiben. So trockne die Seele aus und wir könnten dann Gott nicht mehr herzlich lieben, loben und ehren.
3. Aufruf zum Bedenken, ob das Kind sich von Gott abgewandt oder entfernt hat (durch eine läßliche Sünde=kleine Verletzung der Gebote) oder es Gott sogar verloren hat (Todsünde=wichtig+wissentlich+willentlich).
FAZIT: Die Wörter „Hölle“ und „ewige Verdammnis“ habe ich vergeblich gesucht.
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#18   Stimme aus Wien   21:39:46 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Ich will die Mappe nicht gegen anderes katechetisches Material ausspielen.
Dieser Satz ehrt Sie.
dass klar und eindeutig vom „Leib Christi“ die Rede ist und nicht um „heiligen Brot“.
Glaube nicht, dass die Kritik des Bistums diesen Unterschied vor Augen hatte. Wie scheuts aus mit der rede von der Hölle, ewigem Verdammnis, etc?
Sie werden mich verstehen, dass ich keine Bestellung des Buches abschicken werde.
Ehrlich gesagt: ich bin der Meinung, meine Aufgaben in Wien sind viel wichtiger, als dass ich michmit den Problemen der Diözese Fulda beschäftige.
Wie ich schon vorhin erwähnte: mich ärgern nur die vorschnellen Schlüsse in diesem Forum.
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#17   Sturmius   20:52:30 | Donnerstag, 9. November 2006
„Leib Christi“ statt „heiliges Brot“
Ich will die Mappe nicht gegen anderes katechetisches Material ausspielen.
Positiv ist mir beispielsweise aufgefallen, dass klar und eindeutig vom „Leib Christi“ die Rede ist und nicht um „heiligen Brot“.
Am besten bestellen Sie sich selbst ein Exemplar der Mappe für 12,80 Euro beim
Fatima-Weltapostolat U. L. F. in Deutschland e. V.
Msgr. Ludwig Vogel, Ehrendomkapitular
Liegnitzer Straße 10, 36100 Petersberg
Telefon: 0661/ 6 89 13
Fax: 0661/ 6 38 59
e-mail: info@fatima-weltapostolat.de
Bei …w.fatima-weltapostolat.de/
ist unter dem Link „Bücherseite“ (nach unten scrollen) sogar die Titelseite der Mappe abgebildet!!!
Si Algermissen videsse!!! :-O
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#16   Stimme aus Wien   20:29:46 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Endlich jemand der Fakten in den Händen haben scheint. Das meine ich durchaus ernst.
Zur Sache – Sie schreiben: die Mappe ist gut katholisch.
Wo unterscheidet sich diese Mappe von den „weniger katholischen“ Mappen, die aber von der Diözese tolleriert und nocht verboten wurden?
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#15   Sturmius   20:08:56 | Donnerstag, 9. November 2006
Die Vorbereitungsmappe ist gut katholisch
Ja, ich kenne die Vorbereitungsmappe. Ich kann nichts Falsches oder gar Angstmachendes darin finden. Die Mappe ist gut katholisch.
Übrigens haben sich die drei Patres an die Anweisung des Bischofs gehalten, die Mappe nich mehr zu verwenden. Die Linken halten sich nie an irgendwelche Anordnungen.
Ironie der Geschichte: Die Mappe wird, wie kreuz.net berichtet hat, auch vom Fatima-Weltapostolat in Petersberg bei Fulda vertrieben. Dessen Direktor ist Ehrendomkapitular in Fulda. Ob der jetzt auch rausfliegen muss?
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#14   Stimme aus Wien   19:18:10 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
In Kurzfassung: Kennen Sie die Vorbereitungsmappe?
1. Ja?
2. Nein?
Wenn 2. dann :-#
Ich halte mich auch daran.
Jede meine Wormeldung zu diesem Theme beschränkte sich auch bisher nur auf die Verurteilung der genetischen Kurzschlüsse.
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#13   Sturmius   18:57:06 | Donnerstag, 9. November 2006
Nocheinmal: Falsche Umkehrung der Beweislast
Aber trotz des Fehlens eines Arguments wird der Bischof einfach verteufelt und alle, die seiner Meinung (Hw Rauch) sind automatisch als Lügner in die Hölle geschickt.
Umgekehrt, mein Lieber, es ist genau umgekehrt: Trotz Fehlens eines Arguments werden die Servi Jesu et Mariae einfach verteufelt und alle, die seiner Meinung (Hw Hönisch) sind, automatisch als Lügner in die Hölle geschickt.
Im übrigen hat Pater Hönisch den Sachverhalt klargestellt, nachzulesen unter www.kreuz.net/article.4168.html
Höhepunkt der Schädigung ist der Artikel in der ‘Fuldaer Zeitung’ „Eine Angst machende Theologie“. Unsere Antwort darauf: Es gibt keine katholische Kirche vor dem Konzil und nach dem Konzil, sondern nur eine katholische Kirche.
Es gibt kein Gottesbild vor dem Konzil und ein anderes nach dem Konzil, sondern nur das ewig eine des Dreifaltigen Gottes mit all den Prädikaten, die man im Katechismus nachlesen kann.
Auch dies kann man nachlesen im frohmachenden Buch von Barbara Heid. Auch sehe man sich die vielen frohen Gesichter der von unseren Patres in Deutschland, Österreich, Rumänien, Frankreich, Kasachstan und Belgien betreuten Kinder an.
Dann noch solchen Unsinn über uns zu verbreiten, wie es Pfarrer Rauch tut, könnte schon an Übelwollen grenzen.
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#12   Stimme aus Wien   18:49:02 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Also, noch einmal von Anfang an:
1. Der Beitrag von Hw. Rauch galt nicht dem krez.net sondern der „Fuldauer Zeitung“. Der Beitrag von Leopold Conradi wurde für kreuz.net geschrieben.
2. In seiner Wortmeldung in der „Fuldauer Zeitung“ konnte Hw. Rauch auf die Kenntnis von Hintergründen verlassen – Leopold Conradi macht Behauptungen, obwohl er weiß, dass in diesem Forum die Hintergründe unbekannt sind.
3. Wer recht hat oder unrecht – das können weder Sie noch ich feststellen. Es scheint mir, aus der Diözses Fulda gibt es zu wenig Teilnehmer in diesem Forum.
4. Den Bischof nur deswegen zu verurteilen, weil er eine konservative Ordengemeinschaft aus seinem Bistum jagte, ohne die waren Hintergründe zu kennen, ist enfach dumm.
Und zuletzt zu den Totschlagargumenten: „Angst machende Theologie“: es gibt wahrscheinlich einen Grund für diese Bezeichnung, sonst hätten sich P. Hönisch und viele anderen dagegen gewehrt.
Wie schon erwähnt: ich möchte auch gerne wissen, worauf man sich da bezieht – ob dieser Vorwurf gerecht oder ungerecht sei.
Niemand konnte bisher ein Argument weder für die Bestätigung noch für die Verneinung dieses Arguments bringen.
Aber trotz des Fehlens eines Arguments wird der Bischof einfach verteufelt und alle, die seiner Meinung (Hw Rauch) sind automatisch als Lügner in die Hölle geschickt.
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#11   Sturmius   18:20:02 | Donnerstag, 9. November 2006
Totschlagargumente machen sachliche Diskussion unmöglich
Rein formal kann Rauch recht haben oder nicht. Aber er hätte als erster Argumente liefern müssen, und das hat er nicht getan.
Was hat man sich denn unter „Angst machender Theologie“ konkret vorzustellen? Und warum sollte ein Seelsorger so etwas vertreten? Der Begriff „Angst machende Theologie“ ist schon in sich eine unzulässige Wertung und verunmöglicht als Totschlagargument von vornherein eine sachliche Diskussion. Wieso sollten sich die SJM-Patres für eine „Angst machende Theologie“ rechtfertigen, die sie gar nicht vertreten?
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#10   Stimme aus Wien   18:07:01 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Mit der Logik haben Sie recht: die Beweislast liegt zunächst einmal bei demjenigen, der eine Tatsachen behauptung („Angst machende Theologie“) aufstellt.- das würde auch ich, als Nichtkenner der Verhältnisse in der Diözese Fulda, wünschen.
Jedoch, es bedeutet nicht, dass Hw. Rauch unrecht hat – da seine Wortmelung in der „Fuldauer Zeitung“ veröffentlicht wurde und man davon ausgehen kann, dass die Leser eines Lokalblattes die Hintergründe kennen.
Auf x-net hätte er Wahrscheinlich die Gründe etwas näher erläutert.
Gründe, wieso Hw. Rauch unrecht haben sollte, können Sie mir auch nicht anführen. :-$
Außer, dass auf x-net ein Artikel wiedergegeben wurde, das nicht für dieses Publikum adressiert war.
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#9   Sturmius   17:43:12 | Donnerstag, 9. November 2006
Bitte die Regeln der formalen Logik einhalten
@ Stimme aus Wien:
Nach den Regeln der formalen Logik liegt die Beweislast zunächst einmal bei demjenigen, der eine Tatsachen behauptung („Angst machende Theologie“) aufstellt. Rauch war es, der die Kommunionmappe ohne sachliche Argumente inkriminiert hat.
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#8   Stimme aus Wien   17:38:36 | Donnerstag, 9. November 2006
Sturmius
Da fällt mir Camus ein:
An dem Tag, an dem das Verbrechen sich mit den Hüllen der Unschuld schmückt, wird – durch eine seltsame, unserer Zeit eigentümliche Verdrehung – von der Unschuld verlangt, sich zu rechtfertigen“ (A. Camus „Der Mensch in der Revolte“).
Lieber Camus-„Kenner“!
Camus war in diesem, 1953 veröffentlichtem, Buch eindeutlich bekannt, was Unschuld und was Verbrechen sei. Mir, in Wien, und Ihnen, irgendwo, aber nicht.
Woraus schließen Sie, dass nicht Hw. Rauch unrecht hat und Conradi recht?
Weder der eine noch der andere hat seine Gründe dargelegt.
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#7   Sturmius   17:24:42 | Donnerstag, 9. November 2006
Die Unschuld muss sich rechtfertigen
@ Stimme aus Wien
Seit wann muss man sich für etwas rechtfertigen, was man nicht getan hat?
Die Beweislast für den ebenso dummen wie dreisten Vorwurf einer „Angst machenden Theologie“ liegt bei Pfarrer Rauch.
Da fällt mir Camus ein:
An dem Tag, an dem das Verbrechen sich mit den Hüllen der Unschuld schmückt, wird – durch eine seltsame, unserer Zeit eigentümliche Verdrehung – von der Unschuld verlangt, sich zu rechtfertigen“ (A. Camus „Der Mensch in der Revolte“).
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#6   Gotthard   17:14:08 | Donnerstag, 9. November 2006
Spenden?
Was ist mit dem Spendenaufruf, der im Vorspann genannt wird?
dieser zum 100. Mal aufgewärmte Eintopf … langsam wird es wirklich langweilig.
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#5   Pünktchen   16:54:47 | Donnerstag, 9. November 2006
Wir alle kennen die ständig aktualisierte Liste der Verfehlungen von Priestern und wir sind ja schon
einiges gewöhnt:
Mißbrauchsfälle, Drogen- und Alkoholprobleme, Pornographie, Apostasie, offene und anhaltende Rebellion gegen die kirchlichen Oberen; ehebrecherische Verhältnisse, ja sogar Mord und Totschlag gehört in diese Liste.
Den Priestern der SJM wirft man vor:
Verwendung einer angeblich (???) ungeeigneten Mappe…? :-(
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#4   Stimme aus Wien   16:42:31 | Donnerstag, 9. November 2006
Begründung?
Die „Kommunionmappen“ – in Wahrheit handelt es sich lediglich um eine – seien „durch eine stark Angst machende Theologie“ gekennzeichnet.
Begründung? Die hat Hw. Rauch vergessen.
Also stimmt das, was Hw. Rauch sagte nicht!
Wieso nicht? – Das hatte Herr Leopold Conradi vergessen zu sagen.
Rauch – Conradi 1:1
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#3   Lioba   16:37:52 | Donnerstag, 9. November 2006
Didymus-Zwilling
Genau erfahren Sie alles über Herrn Rauch, wenn Sie die Gläubigen aus unserem Dekanat Fulda befragen. Aber es wundert mich, wenn Sie das im Generalvikariat nicht eh schon wüßten.
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#2   Didymus-Zwilling   16:34:35 | Donnerstag, 9. November 2006
Gegenfrage
Sind die SJM-ler etwa weniger umstritten als Ferdinand Rauch? Ich habe bisher nichts von umstrittenen Angelegenheiten von Ferdinand Rauch gehört!
Beweise?
Liebe Redaktion!
Recherchiert doch einmal vernünftig!
Was die Fuldaer Zeitung zu bischofsfreundlich darstellt, macht ihr zu SJM-freundlich. Das ist mindestens genauso einseitig und naiv!
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#1   Pünktchen   16:17:18 | Donnerstag, 9. November 2006
Was für ein Affentheater um
eine einzige bischöfliche Fehlentscheidung, die Algermissen aus Eitelkeit und Selbstliebe nicht revidieren will! Was für elende Kreaturen und Speichellecker in den Redaktionen und Vikariaten, die in diese Schande involviert sind und sich durch Verleumdungen und billigen Tendenzjournalismus immer tiefer verstricken in ihre Mitschuld!
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