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Freitag, 10. November 2006 08:05
kreuzmeldungen
Papstkalender + Geistliche Leiterinnen + Sentimentalismus + Anarchie + Ein Geheimnis
Exklusive Fotos: Der Papst posierte in Castel Gandolfo extra für die Aufnahmen.
Exklusive Fotos: Der Papst posierte in Castel Gandolfo extra für die Aufnahmen.
Papstkalender

Italien. Die italienischen Wochenzeitschrift ‘Famiglia Cristiana’ wird ab Ende November einen Jahreskalender mit 14 eigens für den Kalender gemachten Fotos von Papst Benedikt XVI. verkaufen. Der Kalender „Ein Jahr zusammen mit dem Papst“ zeigt den Heiligen Vater während seines Sommerurlaubes in Castel Gandolfo beim Spaziergang, an seinem Schreibtisch oder beim Lesen. Preis: fünf Euro. Ein Euro geht an ein von Benedikt XVI. selber ausgewähltes Kinderhilfsprojekt in Ruanda.

Geistliche Leiterinnen

Deutschland. Im Bistum Münster ist der erste Ausbildungskurs für „Geistliche Leiterinnen“ mit 15 Teilnehmerinnen zu Ende gegangen. Der Kurs wurde vom diözesanen katholischen Frauenverband organisiert. Der Münsteraner Bischof, Mons. Reinhard Lettmann, nannte die Ausbildung einen wichtigen Knotenpunkt für das ehrenamtliche Engagement vor Ort. Nach Angaben der diözesanen Homepage ‘kirchensite’ hat es ein solches Angebot bisher noch in keinem anderen deutschen Bistum gegeben: „Die geistliche Leitung war bislang immer an ein Weihe-Amt gebunden.“

Schleichendes Aufkommen der FrauenordinationSchleichendes Aufkommen der FrauenordinationKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 8 Bildern zu starten.

Sentimentalismus

Australien. Ein prominentes katholisches Politikerehepaar in Australien wird trotz öffentlich durchgeführter Leihmutterschaft nicht exkommuniziert. Das erklärte der Erzbischof von Melbourne, Mons. Denis Hart, am Donnerstag vor Journalisten. Die Geschichte von Senator Peter Conroy aus Melbourne und seiner wegen Gebärmutterkrebs unfruchtbaren Frau sei „herzzerreißend“. Man wolle dem Ehepaar das zusätzliche Leiden einer Exkommunikation ersparen. Gleichzeitig erklärte Mons. Hart, daß eine sogenannte Leihmutterschaft mit den Lehren der Kirche unvereinbar sei.

Anarchie

Österreich. Die beiden katholischen Organisationen „Katholische Männerbewegung“ und „Katholische Frauenbewegung“ wollen in den Pfarreien des liberalen österreichischen Bistums Linz mehr über die Sünde Sodoms sprechen. Das homosexuelle „Empfinden“ sei „keine Krankheit oder Perversion“. Die Bistumsleitung distanzierte sich nach einem Bericht der Lokalzeitung ‘Neues Volksblatt’ halbherzig. Die Ankündigung der Verbände sei keine diözesane Stellungnahme.

Ein Geheimnis

„Mir scheint, ich habe meinen Himmel auf Erden gefunden, denn der Himmel ist Gott, und Gott ist in mir. An dem Tag, da ich dies verstanden habe, ist in mir alles hell geworden, und ich möchte dieses Geheimnis ganz leise allen mitteilen, die ich liebe.“

Die Selige Karmelitin Elisabeth von der Dreifaltigkeit († 9. November 1906). Anläßlich des hundertjährigen Todesjahres der Seligen finden in Frankreich dieses Jahr zahlreiche Veranstaltungen statt.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 71 Lesermeinungen:
Dienstag, 21. November 2006 12:08
Gastus: @Frau Bussmann
Wenn Sie aber das letzte Wort haben wollen –- denn ich hätte es auch sehr gern–-- schreibe ich nicht mehr darauf.

Liebe Frau Bussmann, ich werde mich mit Ihnen nicht um das letzte Wort streiten und wenn Sie das letzte Wort unbedingt haben möchten, mache ich es Ihnen auch gern zum Geschenk.

Am Ende dieses Satzes finden Sie von mir, zwecks einfacherer Auffindung = fett hervorgehoben, an letzter Stelle stehend, das letzte –--- >Wort<----.
Dienstag, 21. November 2006 11:24
Lieber Gastus,
dieses Mal gab es nichts Ironisches, aber manchmal kann ich es mir nicht verkneifen, wenn Menschen zu eingeengt sind in ihrer Denkweise und sie sich nichts zutrauen, vor allem keine Meinungsfreiheit in Bezug auf das Lehramt –- und leider wollen Sie nicht mehr auf das eigentliche Thema eingehen.
Darum gibt es hierzu von mir keinen Kommentar mehr.
Wenn Sie aber das letzte Wort haben wollen –- denn ich hätte es auch sehr gern--- schreibe ich nicht mehr darauf.
Ihnen aber trotzdem einen schönen Tag und viel Sonnenschein, nicht nur vor der Haustür, sondern auch im Herzen.
Montag, 20. November 2006 10:28
Gastus: Frau Bussmann
Wenn Sie ein bisschen Einblick allein nur in die deutsche katholische Kirche hätten, würden Sie sehen wieviele theologische Unterschiede, Feinheiten, usw. es gibt.
Und es ist Naturwissenschaft, dass der angeblich „freie Wille“ des Menschen nicht möglich ist, weil wir eben geprägt sind.

Heute meinen sogar einige Naturwissenschaftler, dass es so etwas wie ein Gottesgen geben muss.


Gut zu wissen, Frau Bussmann, daß es nur ein Zeichen Ihrer genetischen Prägung ist, was Sie hier unwillentlich und gewissermassen zwanghaft geprägt von sich geben müssen.

Streng genommen kann niemand wissen, was Jenseits des biologischen Todes des Individuums ist. Die Theologie ist eine Möglichkeit um mit seiner eigenen Endlichkeit fertig zu werden.

Diese Endlichkeit zeigt sich in recht beeindruckender Weise in Ihren Beiträgen, aber das ist genetisch bedingt, durch Wissenschaftler abgesichert und entspringt somit auch nicht Ihrem freien Willen. Wie alles was Sie tun nicht Ihrem freien Willen entspringen kann, der ja, wie Sie oben schreiben auch nicht möglich ist.

Hoffentlich habe ich jetzt nicht wieder vergessen die Ironie in Ihren Beiträgen zu suchen.
Montag, 20. November 2006 09:20
Brigitte Bussmann: Romulus, Sulpicius
ich danke Ihnen beiden herzlichst für die Aufklärung über Atheismus. So habe ich es bisher noch nicht gesehen. Bisher dachte ich immer ganz naiv, dass Atheisten Menschen sind, die behaupten an keinen Gott zu glauben und davon auch noch oft überzeugt sind.
Ja, Herr Romulus, dass heißt aber höflicherweise nicht
„die Bussmann“, sondern zumindest „Frau Bußmann“. Selbst im Knast wird diese Höflichkeitsform genommen.
Aber wir sind weit vom Thema „Geistliche Leiterinnen“ – „Würzburger Synode.“ Es ist nur schade, dass Sie sich nicht über Tatsachen der Würzburger Synode weiter auslassen.
Sonntag, 19. November 2006 13:08
Romulus: @Sulpicius: Man könnte es so ausdrücken, ja…
Da haben Sie recht, werter Sulpicius. Derlei Ansichten wie die Bussmann sie vertritt, sind letztendlich realtivistisch und damit atheistisch.
Sonntag, 19. November 2006 13:02
Sulpicius: @Bussmann
Wenn ich Sie so sprechen höre: Sie sind Atheistin!
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