Homöopathische Dosis
Die ‘Fuldaer Zeitung’ blockt gewöhnlich noch so berechtigte Kritiken am dortigen Bischof ab. Doch ab und zu wird ein kritischer Leserbrief abgedruckt.

Es ging darin um die praktisch fristlose Entlassung der drei Ordensgeistlichen der Diener Jesu und Mariens, die bisher in der diözesanen Seelsorge tätig waren.
Darauf reagierte die Leserin Eva-Maria Müller aus Hofbieber bei Fulda mit einem Leserbrief.
Es hätte „dem guten Stil eines Bischofs“ entsprochen – so Frau Müller – wenn Mons. Algermissen die Personalveränderungen den Gläubigen vor Ort frühzeitig mitgeteilt hätte.
Die Gremien fühlten sich aufgrund seines Handelns hinters Licht geführt.
Bei der Weitergabe „persönlicher Briefe des Bischofs“ an den Orden habe es sich um eine reine Information der Gremien durch den Orden gehandelt.
Das sei bei einer Kündigung normal:
„Oder ist dem Bischof die Veröffentlichung seiner eigenen Briefe peinlich? Hat er wegen gewisser Formulierungen Grund dazu?“
Zu denken gebe auch die Verbindung des Generalvikariats zu einzelnen Mitgliedern der Pfarrei: „Wer Spitzel hat, braucht keinen persönlichen Kontakt zu den Gläubigen.“
Frau Müller stellt die Frage, ob es der Bischof nötig habe, „eine Pfarrgemeinde gegeneinander auszuspielen, um so Unruhe zu stiften und seine Hände in Unschuld waschen zu können?“
Am 6. November publizierte die ‘Fuldaer Zeitung’ einen Leserbrief von Winfried Knacker aus dem Rhönort Hilders.
„Wir sind eine ganz normale katholische Familie: Vater, Mutter mit drei Kindern. Seit 1999 werden wir von den Patres Franz Krenzel und Hans-Peter Reiner seelsorgerisch betreut.“
In dieser Zeit habe die Familie Taufe, Kommunion, Firmung und auch Tod erfahren.
„In jedem Sakrament haben sie uns religiösen sowie menschlichen Beistand geleistet. Dadurch hat sich eine gute, freundschaftliche Beziehung aufgebaut.“
Knacker bezeichnet die Nachricht der Kündigung als „schockierend“:
Die Argumente für die Entlassung der Patres sind für ihn „fadenscheinig“.
Die Patres hätten lediglich ihre Bedenken bezüglich des ‘Pastoralen Prozesses’ geäußert. Aus diesem Grund hätten sie auch keine Bitte um die Errichtung des Pastoralverbundes gestellt: „Wozu braucht der Bischof die Bitte der Pfarrei?“
„Wieso wurde die Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2006 über den ‘Pastoralen Prozeß’ kurzfristig abgesagt, obwohl Bedarf an einer Aufklärung von höchster Wichtigkeit wäre?“
Ein anderer veröffentlichter Leserbrief stammt von Hannelore Auth aus Hofbieber.
Frau Auth ist enttäuscht darüber, „daß unser Bistum anscheinend nichts anderes ist als eine Institution, in der es hauptsächlich um Macht und Karriere geht“.
Man scheine dem Motto zu folgen:
„Ich bin der absolute Herrscher, wenn ihr mich schon nicht lieben wollt, sollt ihr mich wenigstens fürchten.“
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Samstag, 18. November 2006 11:52
Jawohl!: That’s it!
„Amtsgeheimnisse“???
Sind wir hier bei der Stasi, oder was?
Seit wann ist der Rauswurf eines Pfarrers ein „Amtsgeheimnis“, von dem die Gläubigen nichts erfahren dürfen?
Sind wir hier bei der Stasi, oder was?
Seit wann ist der Rauswurf eines Pfarrers ein „Amtsgeheimnis“, von dem die Gläubigen nichts erfahren dürfen?
Sonntag, 12. November 2006 00:32
HeinrichvonOfterdingen: Mensch Maximilian,
Sie gehen mit Vernunft und Kalkül an die Sache! Völlig falsch (so recht sie auch in der Sache haben). Sie müssen mit dem Instinkt und dem Misstrauen eines Psychiaters an die Sache herangehen!
Samstag, 11. November 2006 11:12
Maximilian: Gotthards Phrasen
„1. SJM war einzig durch Dyba nach Deutschland geholt worden.“Eine unbewiesene Tatsachenbehauptung!
„2. SJM wurden 2 Mini-Pfarreien übertragen.“In den 2 Mini-Pfarreien gehen mehr Leute (auch viele junge Menschen) zur Kirche als in vielen Maxi-Pfarreien andernorts! Nur kein Neid!
„3. Der Vertrag wurde über 10 Jahre geschlossen – bis Mitte 2007.“Die Diskussion hat gezeigt, daß dem nicht so ist!
„4. Ich kenne den Wortlaut nicht. Ich denke aber, es heißt dort, dass der Vertrag aktuell verlängert werden muss … sich also nicht stillschweigend verlängert, wenn keine Vertragspartei reagiert.“Wer keine Sachkenntnis besitzt, sollte erst recherchieren und dann schreiben!
„5. Der Vertrag wurde nicht verlängert. Dafür braucht es keine Erklärung, wie es auch keine gab, als SJM ins Bistum kam.“Eine aufschlußreiche Einstellung zum Thema „Pastoraler Prozeß und Dialog im Bistum Fulda“!
„2. SJM wurden 2 Mini-Pfarreien übertragen.“In den 2 Mini-Pfarreien gehen mehr Leute (auch viele junge Menschen) zur Kirche als in vielen Maxi-Pfarreien andernorts! Nur kein Neid!
„3. Der Vertrag wurde über 10 Jahre geschlossen – bis Mitte 2007.“Die Diskussion hat gezeigt, daß dem nicht so ist!
„4. Ich kenne den Wortlaut nicht. Ich denke aber, es heißt dort, dass der Vertrag aktuell verlängert werden muss … sich also nicht stillschweigend verlängert, wenn keine Vertragspartei reagiert.“Wer keine Sachkenntnis besitzt, sollte erst recherchieren und dann schreiben!
„5. Der Vertrag wurde nicht verlängert. Dafür braucht es keine Erklärung, wie es auch keine gab, als SJM ins Bistum kam.“Eine aufschlußreiche Einstellung zum Thema „Pastoraler Prozeß und Dialog im Bistum Fulda“!
Samstag, 11. November 2006 00:07
Lioba: @adlimina
Wenn Sie argumentativ am Ende sind, sollten Sie besser ins Bett gehen und sich mal gründlich ausschlafen!
Ich wünsche Ihnen jedenfalls eine gute Nacht und für den kommenden Tag mehr Klarheit im Denken!
Samstag, 11. November 2006 00:00
adlimina: mea culpa
Hmmm – jetzt mache ich mich auch schon geraume Zeit der Sünde kindischer Auseinandersetzungen schuldig
und werfe mit Steinen aus dem Glashaus …
Das eigentliche Problem ist doch:
die Kirche leidet und nimmt Schaden!
?:)
Das eigentliche Problem ist doch:
die Kirche leidet und nimmt Schaden!
?:)
Freitag, 10. November 2006 23:57
Lioba: @adlimina
Ich bewundere Sie, weil Sie offensichtlich in der Lage sind, vom Wortlaut der offiziellen Bistumsmeldung auf eine Vertragsdauer von 10 Jahren mit Ende zum August 2007 zu schließen. Das war doch der Ausgang dieser Nebendiskussion. Oder?
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