Kritik an Mons. Algermissen
Homöopathische Dosis
Die ‘Fuldaer Zeitung’ blockt gewöhnlich noch so berechtigte Kritiken am dortigen Bischof ab. Doch ab und zu wird ein kritischer Leserbrief abgedruckt.
Mons. Heinz Josef Algermissen
Mons. Heinz Josef Algermissen
(kreuz.net, Fulda) Am 2. November publizierte die ‘Fuldaer Zeitung’ den Artikel „Bevölkerung ist ziemlich aufgebracht“.

Es ging darin um die praktisch fristlose Entlassung der drei Ordensgeistlichen der Diener Jesu und Mariens, die bisher in der diözesanen Seelsorge tätig waren.

Darauf reagierte die Leserin Eva-Maria Müller aus Hofbieber bei Fulda mit einem Leserbrief.

Es hätte „dem guten Stil eines Bischofs“ entsprochen – so Frau Müller – wenn Mons. Algermissen die Personalveränderungen den Gläubigen vor Ort frühzeitig mitgeteilt hätte.

Die Gremien fühlten sich aufgrund seines Handelns hinters Licht geführt.

Bei der Weitergabe „persönlicher Briefe des Bischofs“ an den Orden habe es sich um eine reine Information der Gremien durch den Orden gehandelt.

Das sei bei einer Kündigung normal:

„Oder ist dem Bischof die Veröffentlichung seiner eigenen Briefe peinlich? Hat er wegen gewisser Formulierungen Grund dazu?“

Zu denken gebe auch die Verbindung des Generalvikariats zu einzelnen Mitgliedern der Pfarrei: „Wer Spitzel hat, braucht keinen persönlichen Kontakt zu den Gläubigen.“

Frau Müller stellt die Frage, ob es der Bischof nötig habe, „eine Pfarrgemeinde gegeneinander auszuspielen, um so Unruhe zu stiften und seine Hände in Unschuld waschen zu können?“

Am 6. November publizierte die ‘Fuldaer Zeitung’ einen Leserbrief von Winfried Knacker aus dem Rhönort Hilders.

„Wir sind eine ganz normale katholische Familie: Vater, Mutter mit drei Kindern. Seit 1999 werden wir von den Patres Franz Krenzel und Hans-Peter Reiner seelsorgerisch betreut.“

In dieser Zeit habe die Familie Taufe, Kommunion, Firmung und auch Tod erfahren.

„In jedem Sakrament haben sie uns religiösen sowie menschlichen Beistand geleistet. Dadurch hat sich eine gute, freundschaftliche Beziehung aufgebaut.“

Knacker bezeichnet die Nachricht der Kündigung als „schockierend“:

Die Argumente für die Entlassung der Patres sind für ihn „fadenscheinig“.

Die Patres hätten lediglich ihre Bedenken bezüglich des ‘Pastoralen Prozesses’ geäußert. Aus diesem Grund hätten sie auch keine Bitte um die Errichtung des Pastoralverbundes gestellt: „Wozu braucht der Bischof die Bitte der Pfarrei?“

„Wieso wurde die Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2006 über den ‘Pastoralen Prozeß’ kurzfristig abgesagt, obwohl Bedarf an einer Aufklärung von höchster Wichtigkeit wäre?“

Ein anderer veröffentlichter Leserbrief stammt von Hannelore Auth aus Hofbieber.

Frau Auth ist enttäuscht darüber, „daß unser Bistum anscheinend nichts anderes ist als eine Institution, in der es hauptsächlich um Macht und Karriere geht“.

Man scheine dem Motto zu folgen:

„Ich bin der absolute Herrscher, wenn ihr mich schon nicht lieben wollt, sollt ihr mich wenigstens fürchten.“
      
70 Lesermeinungen
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#70   Jawohl!   11:52:38 | Samstag, 18. November 2006
That’s it!
„Amtsgeheimnisse“???
Sind wir hier bei der Stasi, oder was?
Seit wann ist der Rauswurf eines Pfarrers ein „Amtsgeheimnis“, von dem die Gläubigen nichts erfahren dürfen?
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#69   HeinrichvonOfterdingen   00:32:18 | Sonntag, 12. November 2006
Mensch Maximilian,
Sie gehen mit Vernunft und Kalkül an die Sache! Völlig falsch (so recht sie auch in der Sache haben). Sie müssen mit dem Instinkt und dem Misstrauen eines Psychiaters an die Sache herangehen!
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#68   Maximilian   11:12:49 | Samstag, 11. November 2006
Gotthards Phrasen
„1. SJM war einzig durch Dyba nach Deutschland geholt worden.“
Eine unbewiesene Tatsachenbehauptung!
„2. SJM wurden 2 Mini-Pfarreien übertragen.“
In den 2 Mini-Pfarreien gehen mehr Leute (auch viele junge Menschen) zur Kirche als in vielen Maxi-Pfarreien andernorts! Nur kein Neid!
„3. Der Vertrag wurde über 10 Jahre geschlossen – bis Mitte 2007.“
Die Diskussion hat gezeigt, daß dem nicht so ist!
„4. Ich kenne den Wortlaut nicht. Ich denke aber, es heißt dort, dass der Vertrag aktuell verlängert werden muss … sich also nicht stillschweigend verlängert, wenn keine Vertragspartei reagiert.“
Wer keine Sachkenntnis besitzt, sollte erst recherchieren und dann schreiben!
„5. Der Vertrag wurde nicht verlängert. Dafür braucht es keine Erklärung, wie es auch keine gab, als SJM ins Bistum kam.“
Eine aufschlußreiche Einstellung zum Thema „Pastoraler Prozeß und Dialog im Bistum Fulda“!
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#67   Lioba   00:07:30 | Samstag, 11. November 2006
@adlimina
Wenn Sie argumentativ am Ende sind, sollten Sie besser ins Bett gehen und sich mal gründlich ausschlafen! Ich wünsche Ihnen jedenfalls eine gute Nacht und für den kommenden Tag mehr Klarheit im Denken!
;-)
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#66   adlimina   00:00:49 | Samstag, 11. November 2006
mea culpa
Hmmm – jetzt mache ich mich auch schon geraume Zeit der Sünde kindischer Auseinandersetzungen schuldig und werfe mit Steinen aus dem Glashaus …
Das eigentliche Problem ist doch:
die Kirche leidet und nimmt Schaden!
?:)
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#65   Lioba   23:57:52 | Freitag, 10. November 2006
@adlimina
Ich bewundere Sie, weil Sie offensichtlich in der Lage sind, vom Wortlaut der offiziellen Bistumsmeldung auf eine Vertragsdauer von 10 Jahren mit Ende zum August 2007 zu schließen. Das war doch der Ausgang dieser Nebendiskussion. Oder?
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#64   adlimina   23:51:19 | Freitag, 10. November 2006
nein: Volltreffer
Ihnen wollte doch nur der benötigte Triumph bereitet werden!
Sie haben meinen Bezug nicht verstanden.
Aber ich habe mich für einfach gestrickte Lehrerinnen nicht klar und verständlich genug ausgedrückt –
dabei zeichnete sich die heilige Lehrerin Lioba doch durch ausnehmende Weisheit aus!
^-^
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#63   Lioba   23:44:58 | Freitag, 10. November 2006
@adlimina
Schon wieder daneben! Schauen Sie einfach auf der Internetseite des Bistums Fulda nach! Die Pressemitteilung des Bistums ist für jedermann zugänglich!
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#62   Breze   23:42:48 | Freitag, 10. November 2006
@ adlimina
Ich liebe Ihren Nickname…
Nun ja, nur keine falsche Bescheidenheit, ihr habt ja Bonifatius…
Extra Bavaria nulla vita …
Da stimme ich ganzen Herzens zu… ;-)
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#61   adlimina   23:42:28 | Freitag, 10. November 2006
Gruß auf den Petersberg
Wieder diese versessene Kleinlichkeit der Teilnehmer hier!
Mit Ihrer Zitation belegen Sie aber die objektive Zugänglichkeit der Information.
Mit „August“ wollte ich „nur“ das Wort des voraufgehenden Beitrags aufgreifen …
Danke für die Belehrung!
:-#
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#60   Lioba   23:39:49 | Freitag, 10. November 2006
@adlimina, bitte richtig lesen!
Fulda (bpf). Bischof Heinz Josef Algermissen hat den mit der Ordensgemeinschaft „Servi Jesu et Mariae“ (SJM) geschlossenen Gestellungsvertrag zum nächstmöglichen Termin, d. h. zum 30. Juni 2007, gekündigt. P. Lorenz Pfaffenhuber SJM wurde mit Wirkung vom 1. Dezember 2006 von seiner Aufgabe des Pfarradministrators der Pfarrei St. Maria v. Berge Karmel in Hofbieber-Schwarzbach sowie vom Amt des Geistlichen Beirats der DJK FSV Schwarzbach entpflichtet. P. Franz Krenzel SJM wurde mit Wirkung vom selben Datum von seiner Aufgabe des Pfarradministrators der Pfarrei St. Michael in Hilders-Eckweisbach, P. Hans-Peter Reiner SJM von seiner Aufgabe des Kaplans in derselben Pfarrei sowie der Beauftragung zur Mithilfe im Dekanat Hilders und der Erteilung des Religionsunterrichts entpflichtet.
03.11.2006
Bischöfliche Pressestelle 36001 Fulda / Postfach 11 53 / Telefon: 0661 / 87-299 / Telefax: 87-568 / eMail: presse@bistum-fulda.de / Internet: www.bistum-fulda.de / Redaktion: Christof Ohnesorge.
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#59   adlimina   23:39:49 | Freitag, 10. November 2006
@ Breze
Seufz …
Ja, der heilige Stumius, Fuldas Gründerabt,
kam von Euch aus Bayern zu uns nach Fulda!
Extra Bavaria nulla vita …
:-$
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#58   Breze   23:36:36 | Freitag, 10. November 2006
@ Adlimina
sehr weise…
…Danke…
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#57   adlimina   23:35:41 | Freitag, 10. November 2006
Verlautbarung
In der öffentlichen Bekanntgabe der Kündigung hat das Bistum Fulda selber das Vertragsende benannt mit August 2007.
Warum müssen wir uns hier in kindischen Auseinandersetzungen allen wirklich verletzten und tatsächlich ernsthaften Beobachtern des Geschehens der Lächerlichkeit preisgeben?
Wem wirklich um die Kirche zu tun ist,
suhlt sich nicht in Egomanien und Profilneurosen!
:-(
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#56   Sturmius   23:24:11 | Freitag, 10. November 2006
Keine Befristung auf zehn Jahre
@ Gotthard
Ich habe hier alle Artikel zum Thema sehr gründlich studiert. Von einer Befristung des Gestellungsvertrags auf zehn Jahre habe ich aber nichts gelesen.
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#55   Lioba   23:21:30 | Freitag, 10. November 2006
Antworten auf die Fragen des Sturmius
1. Warum wurden die Personalveränderungen den Gläubigen vor Ort nicht frühzeitig mitgeteilt?
Es gibt keinen wirklichen Dialog zwischen dem Bischof und den Menschen in den Pfarreien.
2. Warum werden amtliche Mitteilungen über die Kündigung nachträglich als „persönlicher Briefe des Bischofs“ bezeichnet?
Um die Unlauterkeit in der Vorgehensweise zu vertuschen!
3. Wozu braucht der Bischof von der Pfarrei eine Bitte um die Errichtung eines Pastoralverbundes?
Als Vorwand. Er kann dann behaupten, die Pfarreien wollen die Pastoralverbünde, obwohl es nicht so ist.
4. Wieso wurde die Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2006 über den „Pastoralen Prozess“ kurzfristig abgesagt, obwohl Bedarf an einer Aufklärung von höchster Wichtigkeit wäre?
Es war ein Ding der Unmöglichkeit, den Pastoralen Prozess mit dem Priestermangel zu begründen. In einer Pfarrei, der man grundlos den Priester wegnehmen will, kann man damit nicht landen. Es wäre eine Blamage geworden, die man sich ersparen wollte!
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#54   Gotthard   23:17:37 | Freitag, 10. November 2006
@lioba
Also kennen Sie den Wortlaut des Vertrages doch?
nein, ich kenne ihn nicht. Dies stand aber in einem der einschlägigen Artikel hier.
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#53   Sturmius   23:11:09 | Freitag, 10. November 2006
Richtschnur ist das Heil der Seelen
Sturmis dritter Versuch, Antworten zu bekommen:
1. Warum wurden die Personalveränderungen den Gläubigen vor Ort nicht frühzeitig mitgeteilt?
2. Warum werden amtliche Mitteilungen über die Kündigung nachträglich als „persönlicher Briefe des Bischofs“ bezeichnet?
3. Wozu braucht der Bischof von der Pfarrei eine Bitte um die Errichtung eines Pastoralverbundes?
4. Wieso wurde die Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2006 über den „Pastoralen Prozess“ kurzfristig abgesagt, obwohl Bedarf an einer Aufklärung von höchster Wichtigkeit wäre?
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#52   Lioba   23:08:44 | Freitag, 10. November 2006
@Gotthard
3. Der Vertrag wurde über 10 Jahre geschlossen – bis Mitte 2007.
Also kennen Sie den Wortlaut des Vertrages doch?
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#51   adlimina   23:03:16 | Freitag, 10. November 2006
Verträgliche Verträge
Hätten nicht Fairneß und Klugheit geboten,
den Vertrag wenigstens auslaufen zu lassen?!
:'(
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#50   Gotthard   23:01:36 | Freitag, 10. November 2006
@lioba
da du als Lehrerin nicht so minderbemittelt bist, wie du vorgibst zu sein, wirst du dieses verstehen.
1. SJM war einzig durch Dyba nach Deutschland geholt worden.
2. SJM wurden 2 Mini-Pfarreien übertragen.
3. Der Vertrag wurde über 10 Jahre geschlossen – bis Mitte 2007.
4. Ich kenne den Wortlaut nicht. Ich denke aber, es heißt dort, dass der Vertrag aktuell verlängert werden muss … sich also nicht stillschweigend verlängert, wenn keine Vertragspartei reagiert.
5. Der Vertrag wurde nicht verlängert. Dafür braucht es keine Erklärung, wie es auch keine gab, als SJM ins Bistum kam.
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#49   Lioba   23:01:22 | Freitag, 10. November 2006
@adlimina
Dann würde mich noch interessieren, was Sie hinsichtlich des kirchlichen Lehramtes unter „Geschmack“ verstehen.
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#48   adlimina   22:54:43 | Freitag, 10. November 2006
L’eglise c’est moi!
Wer die Macht hat,
hat das Recht auf (s)einen Geschmack!
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#47   Lioba   22:46:04 | Freitag, 10. November 2006
@adlimina
Also ist die Beurteilung der Linientreue eine Sache des persönlichen Geschmacks?
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#46   adlimina   22:43:20 | Freitag, 10. November 2006
in der Kirche erlaubt
Jeder hat so seine Vorstellung von
– Lehramt,
– idealen Priestern,
– lebendigen Gemeinden,
– Treue zum Heiligen Vater …
Was da als feste Eindeutigkeit angesehen wird, ist dort ein Frage des persönlichen Geschmacks …
:-O
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#45   Lioba   22:38:23 | Freitag, 10. November 2006
Vielen Dank!
Jetzt verstehe ich. ABER: Darf Bischof Algermissen deshalb ungerecht sein? Mit zweierlei Maß messen? Darf er Priester, die dem Lehramt treu sind, wegschicken? Und andere, die sich gegen das Lehramt äußern, befördern? Bei uns in der Schule könnte sich das kein Lehrer erlauben, also gegen das Lehrgebäude eines Faches arbeiten und die Schüler entsprechend unterrichten!
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#44   Gotthard   22:37:44 | Freitag, 10. November 2006
@lioba
Würden Sie das bitte auch einfachen Leuten erklären können? Ich bin nicht so intelektuell.
tut mir schrecklich leid … schluchz …schluchz
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#43   Gunsenum   22:34:51 | Freitag, 10. November 2006
Das ALGERMISSENspiel
Machen wirs so, damit sich der malachias net mehr aufregen muss und damit wir einenThemenbezug haben:
Nehmen sie eine Falsche Wodka. Setzen sie sich vor ihren PC und blättern sie die Lesermeinungen zu den Artikeln:
*Bis zum bitteren Ende
*Angstmacherei in Fulda
*Homöopathische Dosis
auf. Diese lesen sie von unten aufsteigend!
Und jedesmal wenn der Name „ALGERMISSEN“ fällt, trinken sie einen Wodka. Fällt der Name „Rauch“, kippen sie zwei, erscheint „Dyba“, so sind drei angesagt und bei „Johannes Paul II.“ gleich vier!
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#42   adlimina   22:29:43 | Freitag, 10. November 2006
einfach ganz anders
Bischof Algermissen ist anders als Erzbischof Dyba und sieht die Fuldaer Lage anders als sein Vorgänger im Amt.
:-@
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#41   Lioba   22:19:08 | Freitag, 10. November 2006
@adlimina
– dadurch hat er einen Zustand mit geschaffen, der von seinem Nachfolger natürlicherweise als aufzuarbeiten – sprich: zu entsorgen – beurteilt wird, jedoch durchaus auch mit anderem Reformeifer und anderen Reformzielen hätte aufgegriffen werden können, ob er nun seinen Vorgänger für einen Schwätzer hält wie jemand in seiner Familie oder ihn so sieht wie in den Gedächtnispredigten, der er gehalten hat;
Würden Sie das bitte auch einfachen Leuten erklären können? Ich bin nicht so intelektuell.
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#40   adlimina   22:11:46 | Freitag, 10. November 2006
Fuldaer Geistlichkeit
Wenn man – zurecht oder nicht – unter die konservativsten Fuldaer Pfarrer eingeordnet und auf diesem erlauchten Forum mit größter Selbstsicherheit referiert wird hinsichtlich der Reformwachheit von Erzbischof Dyba, dann darf festgehalten sein:
– der streitbare Erzbischof stellte sich durchaus eine eigene und wahre und unabhängige Reform der Kirche (nicht nur von Fulda) vor;
– dadurch hat er einen Zustand mit geschaffen, der von seinem Nachfolger natürlicherweise als aufzuarbeiten – sprich: zu entsorgen – beurteilt wird, jedoch durchaus auch mit anderem Reformeifer und anderen Reformzielen hätte aufgegriffen werden können, ob er nun seinen Vorgänger für einen Schwätzer hält wie jemand in seiner Familie oder ihn so sieht wie in den Gedächtnispredigten, der er gehalten hat;
– wenn Pater Hönisch das Verhältnis zu ihm als geradezu freundschaftlich charakterisiert, dann trifft das nachweisbar nicht das Wesen der Beziehung, der Verewigte kann sich dagegen nicht mehr wehren – der SJM-Obere würde sich gewaltig wundern, wenn er manche SJM-Einschätzung aus dem erbischöflichen Munde unmittelbar mitbekommen hätte;
– die gegenwärtigen Fuldaer Wirren und Auseinandersetzungen sind eine reinigende Scheidung der Geister und Bewältigung von Verdrängtem auf allen Seiten – im Allerseelenmonat so zu fassen: ein Fuldisches Fegefeuer … :-P
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#39   Gunsenum   21:39:40 | Freitag, 10. November 2006
@stürmchen
Was heißt heimlich- wenn da so nette Plakate vor der Orangerie stehen, die zur Teilnahme einladen, geht man doch mal rein…was heißt da heimlich…ich stell mcih doch net mit Namen vor, wenn ich mir da was anschaue!
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#38   Sturmius   21:33:29 | Freitag, 10. November 2006
@ Gunsenum
Wie konnte ich aber auch nur so daneben liegen, ts ts ts.
Ach ja, man trifft Sie in Fulda wohl eher „heimlich“ auf Veranstaltungen der Piusbrüder in der Orangerie an, oder wie? Und das direkt gegenüber vom Bischofshaus, sowas aber auch …
Wieso’s den „Fuldaer Kreis“ nicht geben darf? Weil’s der Ratz verboten hat …
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#37   Gunsenum   21:25:21 | Freitag, 10. November 2006
@stürmischer
Tja – sie haben halt fälscjicherweise dioe kreuznetmethode angewandt: Einfach mal was behaupten…muss ja stimmen, wenns auf kreuznet steht!
Peinlich, peinlich… wieso darfs eigentlich so ne ultrakonservative Gruppe wie ihre PIUSSE geben, aber keinen Fuldaer KReis?!!?
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#36   Sturmius   21:17:56 | Freitag, 10. November 2006
@ Gunsenum
Ach, Sie besuchen gar nicht die Veranstaltungen des „Fuldaer Kreises“? Da hab ich Sie irgendwie falsch eingeschätzt, sorry … :(3
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#35   Maurice Corvisier   21:17:25 | Freitag, 10. November 2006
So, und genau so ist es, golfi!
Wer befiehlt, statt zu erklären,
wer sich auf Autorität beruft, statt Autorität zu sein,
wer ergebene Kreaturen um sich sammelt statt sich kritisch anregender Geister zu bedienen,
wer „D…, sei hart“ (ein internum, das nur äußerlich mit Fulda zu tun hat) zur verführerischen Handlungsanweisung macht,
wer, um Dubioses durchzusetzen, „auf Teufel komm ‘raus“ spaltet, statt um der Sache willen klug zu handeln,
kurz: wer zerstört, statt aufzubauen:
der zeigt in Wirklichkeit arge und entsetzlich folgenreiche Führungsschwäche!
Résistons!
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#34   Gunsenum   21:12:18 | Freitag, 10. November 2006
@strumius
Wer bitte ist Professor hainz?
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#33   Sturmius   21:10:40 | Freitag, 10. November 2006
Gunsemun
Wie war’s eigentlich neulich mit Prof. Hainz im Felsenkeller?
Und wieso ist davon nichts mehr zu lesen?
Als Ida Raming dort vor zwei Jahren sprach, hatte Bea Nolte-Schunck noch so einen netten Kommentar geschrieben …
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#32   golfi   21:08:30 | Freitag, 10. November 2006
Führungsschwäche
Im rechten Licht betrachtet ist das Verhalten des Bischofs
ein Zeichen von Führungsschwäche. Er ist den Aufgaben nicht gewachsen und solche Führungskräfte in der freien Wirtschaft hätten keine Überlebungschance.
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#31   Gunsenum   20:46:16 | Freitag, 10. November 2006
@Lioba Ne Runde Mitleid!
Sie sind ja wohl etwas neben der Spur – wen habe ich bitte bekämpft? Das ist ja lächerlich! ICh habe lediglich gesagt – und dass sagt ihnen jeder, auch der konservativste Pfarrer in Fulda, daß Dyba geschlafen hat, bei Reformen. Das ist ein legitimes Statement.
Niemanden habe ich bekämpft – kritische Worte sind ja wohl noch erlaubt. SIE HETZEN DOCH AUCH IN ÜBELSTER MANIER GEGEN JEDWEDE UNLIEBSAME GRUPPE…jetzt machen se bloß net auf betroffenheit!
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#30   Sturmius   20:39:27 | Freitag, 10. November 2006
Es wird allmählich langweilig hier
Also noch ein Versuch:
1. Warum wurden die Personalveränderungen den Gläubigen vor Ort nicht frühzeitig mitgeteilt?
2. Warum werden amtliche Mitteilungen über die Kündigung nachträglich als „persönlicher Briefe des Bischofs“ bezeichnet?
3. Wozu braucht der Bischof von der Pfarrei eine Bitte um die Errichtung eines Pastoralverbundes?
4. Wieso wurde die Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2006 über den „Pastoralen Prozess“ kurzfristig abgesagt, obwohl Bedarf an einer Aufklärung von höchster Wichtigkeit wäre?
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#29   Didymus-Zwilling   18:28:19 | Freitag, 10. November 2006
Basta!
Lasst endlich unseren Hochwürdigsten Herrn Bischof Algermissen in Ruhe! Was hier passiert, ist Rufmord!!!
Er weiß sehr wohl, was er tut! Und was er tut, ist gut!!!
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#28   Guiseppe   17:47:25 | Freitag, 10. November 2006
Gotthard etwa schadenfroh?
Gotthard: „wirklich gemein … schluchz schluchz…“
Das ist doch kein echtes Mitleid, oder?
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#27   Gotthard   17:31:07 | Freitag, 10. November 2006
@lioba
Die guten Leute von Pater Hönisch werden rausgeschmissen. Das grenzt doch an Willkür. Das kann doch nicht wirklich wahr sein.
wirklich gemein … schluchz schluchz…
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#26   Lioba   17:22:21 | Freitag, 10. November 2006
Was bei uns in Fulda abläuft ist total gemein!
Die Kirche von unten mit den Pfarrern vom Fuldaer Kreis darf wüten, die bekommen große Aufgaben. Dabei arbeiten sie gegen das kirchliche Lehramt. Die dürfen machen was sie wollen. Die haben Narrenfreiheit. Die guten Leute von Pater Hönisch werden rausgeschmissen. Das grenzt doch an Willkür. Das kann doch nicht wirklich wahr sein. Leute wie Gunsenum (schaut mal auf seine gehässigen Lesermeinungen) haben unseren geschätzten Bischof Dyba bekämpft. Und die gleichen Leute (dazu zählen fürstabtvonfulda und Didymus-Zwilling) spielen heutzutage die Bischofstreuen.
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#25   Gotthard   17:21:45 | Freitag, 10. November 2006
@ExBochumer
Er ist unfähig als Bischof
nach Aktenlage entschieden … basta!
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#24   ExBochumer †   17:08:47 | Freitag, 10. November 2006
Meine Meinung über
den Bischof von Fulda steht fest.
Er ist unfähig als Bischof … höchstens als Manager. Mehr nicht.
Er soll sich besinnen und in ein Kloster zurückziehen.
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#23   Lioba   16:50:46 | Freitag, 10. November 2006
Lieber fürstabtvonfulda!
Jetzt sollten Sie bitte kompetent auf die Fragen des Sturmius antworten!
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#22   Sturmius   15:15:50 | Freitag, 10. November 2006
Danke, justus!
Sie haben absolut recht!
Ich wiederhole hier nur noch einmal die oben gestellten Fragen der Leserbriefschreiber:
1. Warum wurden die Personalveränderungen den Gläubigen vor Ort nicht frühzeitig mitgeteilt?
2. Warum werden amtliche Mitteilungen über die Kündigung nachträglich als „persönlicher Briefe des Bischofs“ bezeichnet?
3. Wozu braucht der Bischof von der Pfarrei eine Bitte um die Errichtung eines Pastoralverbundes?
4. Wieso wurde die Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2006 über den „Pastoralen Prozess“ kurzfristig abgesagt, obwohl Bedarf an einer Aufklärung von höchster Wichtigkeit wäre?
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#21   iustus   15:11:25 | Freitag, 10. November 2006
Vorsicht Sturmius
Nicht hereinfallen. Diese Diskussion hätte man im GV wahrscheinlich gerne, weil sie so schön vom eigentlichen Thema ablenkt:
Was haben die SJM-Priester Böses getan VOR der Entscheidung, sich von ihnen zu trennen?
Fürst? Zwilling? Oder dürfen sich die Wissenden nicht äußern, um nicht ebenfalls Amtsgeheimnisse zu verraten?
Es bleibt dabei: Der Grund ist das Geheimnis des Bischofs und so sieht er nunmal alt aus in dieser Diskussion…
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#20   Sturmius   15:04:33 | Freitag, 10. November 2006
@ Gunsemun
„Amtsgeheimnisse“???
Sind wir hier bei der Stasi, oder was?
Seit wann ist der Rauswurf eines Pfarrers ein „Amtsgeheimnis“, von dem die Gläubigen nichts erfahren dürfen?
Glauben Sie wirklich, dass die Menschen in Schwarzbach etc. so dumm sind?
Sie haben wohl noch nie was von Glasnost und Perestroika gehört, oder wie?
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#19   Guiseppe   15:01:31 | Freitag, 10. November 2006
Gunsenum
„Dyba hat jahrelang ausgesessen und nichts, nichts, nichts getan. Repräsentiert. Gegen Midnerheiten jedweder Couleur gehetzt – aber die Reformen verpennt. Blasen sie sich also nicht so auf. Und: BLeiben sie sachlich in ihren KOmmentaren. Peinlich, wie man hier über einen Bischof herfällt.“
Und jetzt kommt der Bumerang:
Gunsenum, bleiben Sie sachlich in Ihren Kommentaren. Peinlich, wie Sie hier über einen verstorbenen Bischof herfallen.
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#18   iustus   14:53:12 | Freitag, 10. November 2006
Überhaupt nicht komisch
KOmisch, dass bisher niemand zur Tatsache des Vertrauensmißbrauch durch die Weitergabe von Amtsgeheimnissen Stellung nahm…angst vor der Wahrheit…
Hier hat dazu keiner Stellung genommen, weil diese Aspekte nahezu irrelevant sind. Das mögen die Vertrauensbrecher und die Enttäuschten unter sich ausmachen.
Fakt ist doch eines: Zum Zeitpunkt eines evtl. Vertrauensbruchs war die Entscheidung zur Trennung doch gefallen. Was der Grund für die Trennungsabsicht?
Was heißt: „Nichteinfügen in den Pastoralen Prozess“?
Das Abfassen eines Leserbriefs über ein Jahr vor Äußerung der Trennungsabsicht, überdies nach einer Entschuldigung des Verfasser (Man beachte den Umgang Jesu mit bereuenden Sünderinnen und Sündern)?
Entschuldigung: Aber das ist einfach lächerlich. Hier muss das Bistum schon mehr Infos rüberwachsen lassen, um die kritische Öffentlichkeit zu beruhigen.
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#17   fürstabtvonfulda   14:51:27 | Freitag, 10. November 2006
Maledica & Seminarist
Wenn man schon terminis verwendet, so sollte man doch bestrebt sein, dass sie die richtige Verwendung finden.
Aggiornamento- geprägt von Johannes XXIII., sollte die Kirche hin zum Volk führen und deren Führer sich der Welt öffnen.
Faschismus ist eine politische Richtung, wie wir sie aus Spanien, Italien, Deutschland kennen, die sich dadurch auszeichend, dass sie in sich Menschenverachtend und das einezelne Individuum zerstört zugunsten des Gesamtkollektivs, sowie der einzelne der gesamt Sache geopfert wird.
Doch bitte wo wird das in Fulda und durch den Bischof gelebt.
Seminarist: Ich hoffe für Sie, dass das auch nur ein Pseudonym ist, ansonsten werden Sie spätesten bei Ihrer Priesterweihe und dem Versprechen dem Bischof zu gehorchen große moralische Probleme bekommen.
Luther hat auch damit begonnen über seine Vorgesetzten zu urteilen und was dabei herausgekommen ist, sehen wir ja. Aber Gehorsam scheint antiquiert zu sein.
Ist es so schwer Entscheidungen anzunehmen, auch wenn sie mir persönlich nicht schmecken, das ist in jedem anderen Betrieb auch so. Oder?
Fuld hat gesprochen, causa finita
Redaktion benachrichtigen
#16   Gunsenum   14:40:13 | Freitag, 10. November 2006
@maledica
Hörnsemal: Das was Erzbischof DYBA jahrelang verpennt hat, nämlich eine grundlegende Reform des BIstums, die auf Priestermangel, Pfarreiensterben, rückgehende Finanzen Bezug nimmt, das muss Bischof Algermissen jetzt alles nachholen.Sie tun gerade immer so, als sei Fulda gelobtes Land gewesen! Dyba hat jahrelang ausgesessen und nichts, nichts, nichts getan. Repräsentiert. Gegen Midnerheiten jedweder Couleur gehetzt – aber die Reformen verpennt. Blasen sie sich also nicht so auf.
Und: BLeiben sie sachlich in ihren KOmmentaren. Peinlich, wie man hier über einen Bischof herfällt.
KOmisch, dass bisher niemand zur Tatsache des Vertrauensmißbrauch durch die Weitergabe von Amtsgeheimnissen Stellung nahm…angst vor der Wahrheit…
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#15   Maledica   14:27:33 | Freitag, 10. November 2006
Algermissen
ist ein Diktator.
Nein, nicht die katholische überlieferte Lehre zählt mehr, sondern der Aggiornamento-Faschismus muß nun auch in Fulda als Bistums-Doktrin eingeführt werden, damit auch die letzten Gläubigen aus der Kirche in Scharen rennen…
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#14   Seminarist   14:25:48 | Freitag, 10. November 2006
@Fürstabt
Über so manchen Ordensprieseter hätten Psychotherapeuten ihre helle Freude, angesichts solcher Herausforderungen.
Über so manche deutschen Diözesanbischöfe hätten Psychotherapeuten ihre helle Freude, angesichts solcher Herausforderungen.
So eine Erzdummschwätzerei wie die vom Herrn Fürstabt lässt vermuten, dass er in einer wichtigen Leitungsfunktionen eines deutschen Bistums sitzt!
Seminarist
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#13   fürstabtvonfulda   14:24:57 | Freitag, 10. November 2006
sturmius
Damit die Missverständnisse nicht weiter zunehmen, möchte ich nocmals stellung nehmen.
Zum einen habe ich nicht gesagt, dass es sich hierbei um Psychpathen handelt und ich habe auch nicht gesagt, dass die Pfarrkinder krank geworden sind. Doch hatte ich die Möglichkeit mit einem Mitglied über einen langen Zeitraum als er selbst SJMler war zu sprechen.
Dieses nicht näher zu beschreibende Mitglied berichtete und jeder psychologisch und auf dem Gebiet der Psychotherapie ausgebildete Mensch kann nicht bei jedem, so doch aber bei einer ganzen Anzahl eine ins pathologische abgleitende Skrupulanz feststellen.
Auch innerhalb de Heiligen Messen sind Tendenzen sichtbar, in denen der Gestus häher bewertet wird als die Sache, so mein subjektiv gefärbter Eindruck.
Oder ist das Brot weniger Konsekriert, wenn es der Priesetr nur einen Moment in die Höhe hält anstatt einer ganzen Minute?
IM übrigen ist es Müßig über die oder die Spiritualität zu streiten. Ist es so schwer die Anordnung des Chefs Folge zu leisten, dass ist in jedem anderen Betrioeb der freien Wirtschaft auch üblich. Und den Bioschof so zu defamieren, ist das der wahre ritterliche Weg?
Lieber Toby: Woher wissen Sie eigentlich,dass ih zum Fuldarer Kreis gehöre. Ich weiß jedenfalls nichts davon.
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#12   Sturmius   13:53:47 | Freitag, 10. November 2006
@ Fürstabt
Exzellenz,
komisch ist doch nur, dass die Menschen vor Ort das alls ganz anders sehen.
Außerdem: Wenn es stimmt, dass „jeder“ mal von Zeit zu Zeit über sich und sein eigens Tun reflektiert, dann täte das auch und gerade Bischof Algermissen, Pfarrer Rauch und den anderen Freunden vom „Fuldaer Kreis“ ganz gut.
Auch ist es absolut unredlich, den psychologisierenden Totschlaghammer gegen die SJM-Patres zu schwingen. Die sind also allesamt Psychopathen. Und die Menschen in Eckweisbach, Schwarzbach und Gotthards sind jetzt nach fünf Jahren Pfarrseelsorge wahrscheinlich alle psychisch krank geworden.
Entschuldigen Sie bitte, aber auf diesem Niveau ist doch keine sinnvolle Diskussion möglich.
Aber so ist das eben. Wenn man keine Argumente hat, muss man persönlich diffamieren.
Im übrigen verweise ich noch einmal auf die vier Fragen, die immer noch niemand beantwortet hat.
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#11   iustus   13:29:05 | Freitag, 10. November 2006
@ fürst…
Wenn wir von sjm sprechen,sei mir die Frage erlaubt, warum den der Nachwuchs an jungen Priestern dort ausbleibt.
Sie scheinen ja die Antwort schon zu kennen. Würden Sie sie bitte geben (und eine Antwort auf die Frage, warum in zahlreichen anderen Ordensgemeinschaften der Nachwuchs ausbleibt, bitte gleich mit – vielleicht sind ja manche Gründe identisch ;-) ).
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#10   fürstabtvonfulda   13:15:04 | Freitag, 10. November 2006
sturmius
Zum ersten danke ich Ihnen für Ihre korrekte Anrede.
Als zweites darf ich Ihnen mit auf den Weg geben, dass jeder mal von Zeit zu Zeit über sich und sein eigens Tun reflektiert und das täte pater hönisch und seinem Orden gut. Die Wüste ist ja bekanntlich der Ort wo man Ruhe findet, das wussten schon die heiligen Einsiedeler der Urkirche.
Wenn wir von sjm sprechen,sei mir die Frage erlaubt, warum den der Nachwuchs an jungen Priestern dort ausbleibt. Im übrigen darf ich Sie in Kenntnis setzen, dass ich den Orden und seine Struktur genau kenne. Über so manchen Ordensprieseter hätten Psychotherapeuten ihre helle Freude, angesichts solcher Herausforderungen. Es bleibt dabei,„sjm-nehmt Euch eine Auszeit , am besten in der Wüste Gobi“.
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#9   Sturmius   13:08:39 | Freitag, 10. November 2006
Vier Fragen an den Bischof
justus schrieb Ich würde sehr gerne auch vom Bistum ein deutliches Wort hören.
Ich fasse noch einmal die vier wichtigsten Fragen zusammen, zu denen das Bistum nach wie vor schweigt:
1. Warum wurden die Personalveränderungen den Gläubigen vor Ort nicht frühzeitig mitgeteilt?
2. Warum werden amtliche Mitteilungen über die Kündigung nachträglich als „persönlicher Briefe des Bischofs“ bezeichnet?
3. Wozu braucht der Bischof von der Pfarrei eine Bitte um die Errichtung eines Pastoralverbundes?
4. Wieso wurde die Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2006 über den „Pastoralen Prozess“ kurzfristig abgesagt, obwohl Bedarf an einer Aufklärung von höchster Wichtigkeit wäre?
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#8   Toby   12:46:34 | Freitag, 10. November 2006
@ Fürstabt
Was ist denn das?
Sie und Ihre Freunde vom „Fuldaer Kreis“ setzen doch sonst auf basisdemokratische Strukturen.
Was haben Sie denn jetzt plötzlich gegen eine kleine Reformation?
Algermissen war doch schon als Bielefelder Dekan für seine ökumenistischen Aktivitäten und seine Duldung des sogenannten „KirchenVolksBegehrens“ bekannt.
Ja, dann nehmen Sie doch endlich mal „Volkes Stimme“ ernst.
Die Wahrheit lässt sich nun einmal nicht unterdrücken!
Klar, dass totalitäre Regime damit ein Problem haben.
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#7   Sturmius   12:39:05 | Freitag, 10. November 2006
Unüberbietbare Ignoranz
Exzellenz, Durchlaucht, Hochwürdigster Herr Fürstabt,
auch für Sie gilt der Satz:
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
Der Wind beginnt sich schon zu drehen.
Wer gibt Ihnen das Recht, untadelige Arbeiter im Weinberg des Herrn einfach so in die Wüste zu schicken!?
Im übrigen dache ich, dass wir nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil leben!?
Darüber hat uns doch der Herr Sektenpfarrer so kompetent aufgeklärt.
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#6   iustus   12:35:35 | Freitag, 10. November 2006
Beide Seiten
Nett gesagt. Ich würde sehr gerne beide Seiten hören. Aber die Bistumsseite mauert ja und hüllt sich in Schweigen. Von dort kommt nur die Worthülse „Nichteinfügen in den Pastoralen Prozess“. Dann sollte irgendeine Bitte geäußert werden, deren Inhalt und Absicht ebenfalls nicht mitgeteilt werden.
Zur ominösen Diskussion um die Kommunionmappe vgl. meine Benennung der einzigen potentiell problematischen Stellen unter „Eiertanz der Fuldaer Zeitung“.
Ich würde sehr gerne auch vom Bistum ein deutliches Wort hören.
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#5   ExBochumer †   12:33:14 | Freitag, 10. November 2006
Algermissen sollte mal ein Titualrbistum
erhalten. Ihm gehört keine oberhirtliche Gewalt über ein real existierendes Bistum. Er ist unfähig, das Erbe seiner vorgänger fortzuführen.
Ein Kirchenzerstörer, Herr Algermissen, das sind Sie.
Und wenn das von Rom so in Kauf genommen wird, dann kann sich Rom nicht die Hände in Unschuld waschen.
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#4   fürstabtvonfulda   12:27:45 | Freitag, 10. November 2006
bischof von fulda und sjm
es beschleicht mich der eindruck,dass hier einige versuchen eine neue reformation anzuzetteln.
es ist beschäment wie leute über entscheidungen urteilen,ohne beide seiten zu kennen.
manchmal wäre ich froh, dass die die meinen alles zu wissen und immer über die würdenträger der kirche zu urteilen lieber ein schweigegelöbnis abgeben würden.was pater hönisch und sein orden angeht,wäre es gut, wenn alle mal für eine zeit in die wüste gingen zur eigenen reflexion. o^/
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#3   Sturmius   12:19:03 | Freitag, 10. November 2006
Das sind die Fakten
Man sieht sehr deutlich, was hier für ein Spiel gespielt wird.
Der Sachverhalt stellt sich nachweislich völlig anders dar, als es uns der Bischof oder seine Gefolgsleute wie Didymus-Zwilling weismachen wollen.
Das letzte Wort ist in dieser Angelegenheit jedenfalls noch nicht gesprochen.
Es gibt noch eine andere Gerechtigkeit!
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#2   ExBochumer †   12:10:20 | Freitag, 10. November 2006
Algermissen
ist ein Kirchenzerstörer.
Mehr sage ich hier nicht dazu.
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#1   thaumaturgos   11:58:13 | Freitag, 10. November 2006
alöso,
dieser Ort hätte den klassischen kreuz.net topos
Hofbieber liegt … km von … in … verdient.
Die Schreiberlinge lassen nach :-D
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