Ein Gericht wollte eine Moslemin zwingen, ihr Kopftuch abzunehmen. Doch das ließ sich die junge Frau nicht bieten.
(kreuz.net) Am vergangenen Montag hatte Frau Güler Tirlak (29) einen Termin als Schöffin – Laienbeisitzerin –
im Landgericht Dortmund.
Das war – nach Angaben der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ – für Frau Tirlak
nicht das erste Mal.
Doch die junge Frau fiel aus allen Wolken, als der vorsitzende Richter der Achten
Strafkammer, Ulf Pennig, plötzlich sagte: „Könnten Sie bitte ihr Kopftuch abnehmen?“
Pennig brachte seinen Glauben zum Ausdruck, daß das Kopftuch „Ausdruck einer Weltanschauung“ und
somit mit der Neutralität und Objektivität eines Gerichtes nicht zu vereinbaren sei.
Darauf verließ
Frau Tirlak den Saal.
Oberstaatsanwalt Rainer Neuschmelting sekundierte den Spruch des Richters.
Eine
gläubige Muslime mit einem Kopftuch habe „nichts auf dem Richterstuhl zu suchen“.
Er könne sich während
des Prozesses schließlich auch „keine Bibel auf den Tisch legen“ – argumentiert der Jurist mit präzisem
Vergleich.
Die betroffene Schöffin betont dagegen mehr den Bekleidungsaspekt:
„Das Kopftuch, das ist
für mich nicht nur ein Stück Stoff. Es gehört zu meinem Körper. Ohne fühle ich mich nackt.“
Vor
Monaten hat sie vor einer anderen Dortmunder Strafkammer als bekennende gläubige Moslemin problemlos
und mit Kopftuch Recht sprechen dürfen.
„Der Richter hat seine Robe. So will es wohl das Gesetz. Und
für mich, für meinen Glauben ist es nun mal Gesetz, das Kopftuch zu tragen.“
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@ Hajat Hallo erst mal… Hmmm… Christ war ich schon immer, ich bin getauft und bin schon immer, seitdem
ich denken kann, in die Kirche gegangen… Was ich mit meiner Bekehrung beschrieben habe, ist meine „innere
Bekehrung“ zu Gott. Man kann nach aussen sehr fromm wirken, aber ohne die lebendige Beziehung, den Glaube
an die Liebe Gottes, wenn das Bewusstsein fehlt, dass man ein Sünder ist und deswegen eben immer die
Liebe und Barmherzigkeit Gottes braucht, ist man in der Tiefe des Herzens kein Christ, sondern folgt einem
leblosen Ritual. Ich war nach aussen hin ein perfekter Christ, aber mein Herz war eine Mördergrube, voller
Hass und Stolz gegenüber allen, die nicht so „fromm“ waren wie ich. Gott hat lange gebraucht, um mich
zu lehren, was das wahre Christentum ist, und das Beispiel des Vergebens von JP2 damals war der Anfang…
@Breze Hallo, hab leider diesen Thread nicht weiter verfolgt, gab viele interessante Punkte auf die ich
eingegangen wäre (beim nächsten Thread ) Was mich interssiert ist Breze. Sie sind also Christen geworden.
Was waren sie den vorher, wenn ich fragen darf? Ein Mensch der ohne Glaube aufgewachsen ist oder vorher
eine nicht praktezierende Christen?
@ Burgorus Dass Sie weiblich sind, hatte ich doch schon einmal festgestellt. Herzlichen Dank für Ihre
Antwort, leider habe ich sie letzte Woche in der Hektik überlesen. Mein Beispiel und Ihre Erzählung
sind eine Bestätigung dafür, dass Gott vor allem sich durch konkrete Personen zeigt. Ich kenne viele
Geschichten von Bekehrungen, auch von Freunden, und zu 90 Prozent war es ncht ein „Paulus-Erlebnis“, sondern
eben ein konkreter Mensch, der durch sein Leben, sein Handeln einen anderen zu Gott geführt hat. Niemand
kann jemand anderen bekehren, das ist allein eine Sache zwischen derjenigen Person und Gott.
#94 tau † 12:34:56 | Donnerstag, 16. November 2006
Hallo Burgorus: Matriarchat Ich erwähnte diesen Begriff nur als Überspitzung, weil ich es aus meinen
persönlichen Erfahrungen heraus, für eine zu starke Vereinfachung halte, wenn „Kopftuch und Unterdrückung
der Frau“ automatisch und grundsätzlich gleichgesetzt werden. Dann hat sich unsere Differenz wohl nur
auf den Begriff Matriarchat (=Mutter-Herrschaft) bezogen, worunter ich verstehe, dass die Frau „die Hosen
anhat“ und der Mann sich rumkommandieren lässt. Und das war wohl nicht der Fall. Ja, bei meinen Vorfahren
war es wohl teilweise(!) wirklich so. Ob das gut war und ist, ist eine andere Frage. Nach meinen Beobachtungen,
ist es in unserer heutigen, „modernen“ Gesellschaft möglicherweise auch nicht viel anders. Siehe auch
z.B.: die nicht-christliche, eher liberale Zeitschrift „Mut“, Forum für Kultur Politik und Geschichte,
Nr. 447, Nov. 2004, S. 40, Astrid von Friesen: „Der Feminismus und seine Folgen, Devote Männer und zickige
Frauen“ (leider habe ich momentan keinen Scanner).
#93 Burgorus 03:20:31 | Donnerstag, 16. November 2006
@Breze @tau Habe eure Antworten dankend vernommen. @tau: Dann hat sich unsere Differenz wohl nur auf den
Begriff Matriarchat (=Mutter-Herrschaft) bezogen, worunter ich verstehe, dass die Frau „die Hosen anhat“
und der Mann sich rumkommandieren lässt. Und das war wohl nicht der Fall. @Breze: Ich hatte meine Frage
an Sie in der dritten Person gestellt, da ich nicht sicher war, ob Sie nochmals auf diesem Artikel erscheinen.
So hat sich auch tau angesprochen gefühlt, mit dem Sie sich ja schon öfters unterhalten haben. Ich erinnere
mich wieder: Dass Sie weiblich sind, hatte ich doch schon einmal festgestellt. Mit Ihrer Antwort auf meine
JP2-Frage haben Sie meine Meinung bestätigt, dass es immer das gute Beispiel ist, das jemand das Herz
öffnet. Ich kenne da noch eine Heiligengeschichte aus römischer Zeit, weiß aber die Namen nicht mehr:
Eine Herrin wähnte sich glücklich in ihrer Rolle und spottete laufend über ihre Sklavinnen. Die waren
natürlich nicht unbedingt erfreut. Nur eine war immer so heiter. Ein Hass der Herrin gegenüber war nie
erkennbar. Die Herrin wunderte sich und wollte unbedingt den Grund für ihre Heiterkeit wissen. Wie könne
sie nur in ihrer Rolle als achtlose Sklavin so heiter sein. Sie erklärte, sie sei Christin. So interessierte
sich die Herrin für diese Christin und wurde selber Christin. Ich glaube, dass auch sie heilig gesprochen
wurde.
@ Breze: Danke für Dein Glaubenszeugnis! Ich würde mich freuen, wenn es hier „Nachahmungstäter“ gäbe!
Es war beides, zu allererst hat mich seine Person angesprochen, seine Art, mit den Menschen umzugehen,
wie Sie es sagen. Mich hat diese natürliche, väterliche, liebevolle Art sehr getroffen. Mehr und mehr
habe ich mich mit seiner Person, seinem Leben und seiner Lehre beschäftigt, alles hat mich sehr angesprochen,
alles war in sich schlüssig. Das, was mich am meisten getroffen hat, und auch schliesslich zu meiner
Bekehrung führte, war sein Verzeihen gegenüber seinem Attentäter nach dem Mordanschlag. Ich dachte
mir, wie kann ein Mensch fähig sein, seinem Attentäter zu verzeihen, einem Menschen, der einem grosse
Schmerzen zugefügt hat? Wie kann er das, gerade erst vier Tage nach dem Attentat (Regina Caeli, 17.05.1981)?
Es hat lange Jahre gedauert, bis ich begriff, das allein Gott einen Menschen dazu fähig macht, niemand
kann das aus eigener Kraft. Ich habe JP2 sehr oft gesehen, auch als er schon sehr krank war. Ich bin ihm
mehrere Male persönlich begegnet, er hat mich all die Jahre begleitet und zu Gott geführt. Sein Verzeihen
damals aber war der Schlüssel
@ Burgorus Und genau diese Eigenschaft hatte Johannes Paul II., weswegen er auf die Menschen so anziehen
wirkte.Breze hat auf diesem Forum geschrieben, dass er sich durch Papst JP2 bekehrt hat. Es würde mich
interessieren, ob es mehr seine Worte waren oder einfach seine Ausstrahlung, seine Art, auf Menschen zuzugehen.
Burgorus, sehr gerne beantworte ich Ihre Frage, aus Platzmangel sehr verkürzt: Zuerst mal, Breze ist
weiblich Es war beides, zu allererst hat mich seine Person angesprochen, seine Art, mit den Menschen
umzugehen, wie Sie es sagen. Mich hat diese natürliche, väterliche, liebevolle Art sehr getroffen. Mehr
und mehr habe ich mich mit seiner Person, seinem Leben und seiner Lehre beschäftigt, alles hat mich sehr
angesprochen, alles war in sich schlüssig. Das, was mich am meisten getroffen hat, und auch schliesslich
zu meiner Bekehrung führte, war sein Verzeihen gegenüber seinem Attentäter nach dem Mordanschlag. Ich
dachte mir, wie kann ein Mensch fähig sein, seinem Attentäter zu verzeihen, einem Menschen, der einem
grosse Schmerzen zugefügt hat? Wie kann er das, gerade erst vier Tage nach dem Attentat (Regina Caeli,
17.05.1981)? Es hat lange Jahre gedauert, bis ich begriff, das allein Gott einen Menschen dazu fähig
macht, niemand kann das aus eigener Kraft. Ich habe JP2 sehr oft gesehen, auch als er schon sehr krank
war. Ich bin ihm mehrere Male persönlich begegnet, er hat mich all die Jahre begleitet und zu Gott geführt.
Sein Verzeihen damals aber war der Schlüssel
Hallo Burgorus: Wir sind uns absolut einig! Da ich aus persönlichen Gründen ein Kopftuchverbot ablehne,
brachte ich meine eigenen Erfahrungen mit diesem Kleidungsstück ins Spiel und damit das „Matriarchat“.
Es geht mir dabei nicht um eine wissenschaftliche Definition, sondern um Beobachtungen, die ich als Kind
bei eigenen(!) Vorfahren und deren Umfeld gemacht habe. Diese wirklich sehr starken Frauenpersönlichkeiten:
hatten das Sagen, waren konservativ katholisch, trugen immer Kopftuch, arbeiteten und beten viel, heirateten
früh und konnten unglaublich gut kochen und backen … Nochmals zur Präzisierung meiner Missionierungsgedanken:
Freundlichkeit und Begeisterung wirkt allein nicht. Nur wenn diese aus einem tiefen inneren Glauben kommen,
strahlen sie aus und stecken andere an. Und genau diese Eigenschaft hatte Johannes Paul II., weswegen
er auf die Menschen so anziehen wirkte. Da sind wir uns auch einig!
#85 Burgorus 22:36:06 | Dienstag, 14. November 2006
@ tau @Breze: Patriarchat, aber unumstößliche Frauen; starker Glaube strahlt aus, Missionierung In meinem
letzten Posting habe ich klar gemacht, dass ich das Patriziat und nicht das Matriziat als die Gesellschaftsform
unserer Vorfahren betrachte. Das hat aber nichts mit einer Unterdrückung der Frau zu tun. Wenn man sich
Gott unterwirft, ist das ja auch keine Unterdrückung. Auch dass Männer ins Wirtshaus gehen, während
die Frauen i.d.R. zu Hause blieben, ist aufgrund der Aufgaben von Mann (Öffentlichkeit) und Frau (Familie)
normal. Manche Männer gingen aber arg viel ins Wirtshaus. Worüber ich mit Ihnen (tau) völlig übereinstimme,
ist das starke Selbstbewusstsein dieser Frauen. Auf dem besagten Photo meiner Urgroßmutter wirkt diese
recht deftig wie eine absolut selbstbewusste Frau, die nichts mehr aus der Bahn werfen kann. Sie hat ja
schließlich all ihre Pflichten erfüllt: Gebet in der Familie, viel Arbeit, viele Kinder gottes- und
„elternfürchtig“ erzogen und der regelmäßige Kirchgang. Das macht innerlich stark. Nochmals zur Präzisierung
meiner Missionierungsgedanken: Freundlichkeit und Begeisterung wirkt allein nicht. Nur wenn diese aus
einem tiefen inneren Glauben kommen, strahlen sie aus und stecken andere an. Und genau diese Eigenschaft
hatte Johannes Paul II., weswegen er auf die Menschen so anziehen wirkte. Breze hat doch auf diesem Forum
geschrieben, dass er sich durch Papst Johannes Paul II. bekehrt hat. Es würde mich interessieren, ob
es mehr seine Worte waren oder einfach seine Ausstrahlung, seine Art, auf Menschen zuzugehen.
Hallo Alexandra! Mein Tag ist ja schon bald wieder, wir hatten die Feier nur zusammengelegt. Daher die
Erfahrung: Kein Unterschied zu vorher … bleibt schön und gut und mir gewogen, ich sehe alles – wenn
ich zurück bin. (Der ist schön!) Versprochen!
#83 Hypatia 12:29:37 | Dienstag, 14. November 2006
@ Burgorus und @ Tau @ Burgorus Über Ihre charmanten Wünsche in arabischer Sprache – Respekt! – habe
ich mich sehr gefreut und sicher deshalb so schön geträumt. @ Tau Wie fühlt es sich jetzt an? Du weißt
ja, nach dem Fest ist vor dem Fest! Ich bin die nächsten Tage nicht im Forum, bleibt schön und gut und
mir gewogen, ich sehe alles – wenn ich zurück bin.
@ Hajat Sie sie wirklich eine Muslima? Ich hatte sie immer als männlich eingestuf. Wir werden ja sehen
wer hier in die Irre gegangen ist. Spätestens wenn man im sterben liegt und der Engel des Todes damit
beschäftigt ist, die Seele vom Leib zu trennen, dann wird jeder Mensch die Wahrheit erkennen… Zu diesem
Satz kann ich nur sagen das mir noch kein Muslim begegnet ist der tiefe Hoffnung und Frieden für das
zukünftige Leben in der Ewigkeit hatte und ich habe mich schon mit mehreren über dieses Thema unterhalten.
Was mir bei den Muslimen aufgefallen ist, ist Hoffnungslosigkeit und Verzweifelung und den Satz „Ich komme
bestimmt in die Hölle“ habe ich schon oft von Muslimen gehört. Ich will auch nicht sagen das jeder Muslim
in die Hölle kommt, aber der größte Teil –--- Naja überlassen wir das unserem Gott.
@ Burgorus: Ob das „Matriarchat“ immer und überall galt, weiß ich nicht, glaube ich auch nicht in jedem
Fall. Jedenfalls machten die alten Frauen (auch außerhalb unserer Familie) auf mich meistens keinen unterdrückten
Eindruck. Ganz im Gegenteil! Manche waren wirklich sehr selbstbewußt! Gottes Segen und gute Nacht!
#80 Burgorus 02:33:43 | Dienstag, 14. November 2006
@tau: „Viel Sorgen viel Segen“, Kränzchen auf dem Haupt der Töchter Vom Matriarchat würde ich nicht
sprechen. Die Mütter erzogen sehr viele Kinder, blieben fast immer zu Hause, während viele Männer oft
ins Wirtshaus gingen. Die Mütter leisteten enorm viel und hatten ein sehr erfülltes Leben. „Viel Sorgen,
viel Segen“, heißt das Sprichwort. Die Urgroßmutter auf dem Photo, von der ich sprach, hatte 14 Kinder
großgezogen. Ich glaube, dass alle auf diesem Photo sind (müsste nachschauen). Die Mutter trug das Kopftuch,
während die Töchter alle ein Kränzchen auf dem Kopf hatten. Das sieht sehr nett aus. Die Häupter der
Männer oder Buben sind nicht bedeckt. So, aber jetzt wirklich gute Nacht.
@ Burgorus: Übrigens, waren meine kopftuchtragenden Groß- und Urgroßmütter alles andere, als unterdrückte
Frauen. Ich würde die Kultur, aus der sie kamen eher als (katholisches) Matriarchat bezeichnen.
#78 Burgorus 02:14:17 | Dienstag, 14. November 2006
@tau @Breze und alle anderen Ich habe ein Familienphoto von 1905 zu Hause, wo meine Urgroßmutter das
Kopftuch trägt. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass bei einem Lohmeier-Film, der den Weg zu einer
Hochzeit (angefangen von der Beauftragung eines Schmusers (Schmuser=Kuppler)) in Bayern darstellt, die
Frauen ein Kopftuch oder – bei der Hochzeit selbst – teils auch andere Kopfbedeckungen tragen. Weiß jemand,
ob und ggf. wie ich diesen Film (eine DVD) herkriegen kann?
@ tau @ hajat Auch meine Grossmutter (tief katholisch) trug immer ein Kopftuch @ hajat Ich freue mich
sehr, eine gläubige Muslima hier in diesem Forum zu haben. Lassen Sie sich nicht beirren, von den Hetztiraden
und Anfeindungen einiger, die hier ihr Unwesen treiben. Bleiben Sie bei uns, Sie sind eine Bereicherung
und können uns viel über Ihren Glauben erzählen und damit so maches Vorurteil abbauen. Gott sei mit
Ihnen!
@ Burgorus: Hallo! Wie auf Befehl brüllen plötzlich alle Parteien gemeinsam gegen das Kopftuch und vergessen
dabei, dass es bei uns Katholiken vor 1900 ebenso zur Vollausstattung einer Frau gehörte. Meine Großmütter
und Urgroßmütter trugen in der Öffentlichkeit immer ihre Kopftücher. Da kann ein freundliches Verhalten
oder ein begeistertes Auftreten in einer Sache, die mit Religion nichts zu tun hat, viel wirksamer sein
als direkte Bekehrungsversuche, die nur aufdringlich wirken. „freundliches Verhalten oder ein begeistertes
Auftreten in einer Sache“ ist praktizierte Religion.
um Krieg mit den Moslems zu schüren. Ja die Loge ist wirklich überall! Aber zum Glück gibt es so aufgeweckte
Kerlchen wie Sie, die die Ziele der Logenbrüder konsequent durchschauen! Sonst würd ich mir auch Sorgen
machen! Allahu akbar!
#72 Burgorus 01:36:25 | Dienstag, 14. November 2006
Assalamu alaikum, Alexandra Zunächst danke für Ihr Kompliment. Vielleicht darf ich auch darauf hinweisen,
dass ich vermutlich der einzige auf diesem Forum war, der beide Seiten des Islams anzusprechen gewagt
hat: die Sorgen der Deutschen, die ich sicherlich in der Kürze etwas pauschalisiert dargestellt habe,
zum andern aber auch das Unrecht an den Moslems, was der eigentliche Grund des Eingreifens in diesem Forum
war. Je mehr ich darüber nachdenke, komme ich zur Überzeugung, dass dieses Kopftuchverbot nur deswegen
eingeführt wurde, um Krieg mit den Moslems zu schüren. Wie auf Befehl brüllen plötzlich alle Parteien
gemeinsam gegen das Kopftuch und vergessen dabei, dass es bei uns Katholiken vor 1900 ebenso zur Vollausstattung
einer Frau gehörte. Zum Aspekt der Missionierung: Gerade die Missionierung ist es, die Religion von Theologie
unterscheidet. Sie gehört zum Sendungsbewusstsein eines Christen. Sie muss aber richtig gewählt sein.
Da kann ein freundliches Verhalten oder ein begeistertes Auftreten in einer Sache, die mit Religion nichts
zu tun hat, viel wirksamer sein als direkte Bekehrungsversuche, die nur aufdringlich wirken. Solche Versuche
habe ich aber nicht unternommen. Bis auf meine letzte Mail habe ich mich als Katholik an Katholiken gewandt
(mir war das gar nicht so bewusst, dass hier auch Moslems mitlesen), zuletzt aber das Gefühl gehabt,
eine gläubige Muslima verletzt zu haben, weswegen ich sie in dieser Sache nochmals angeschrieben habe.
Masa alhair, Alexandra
@ Burgorus Ich bin nicht mit allen Ihren Punkten einverstanden, aber ich erkenne, oder glaube zu erkennen,
daß Sie ein „anständiger“ Mensch sind, das ist aus meiner Sicht ein großes Kompliment. In meiner Religion
finde ich alles, was ich mir jemals von einem Glaubensbekenntnis erhoffen würde, aber ich habe zum einen
einen zu großen Respekt vor Menschen im Allgemeinen und vor Muslimen – in erster Linie kenne ich Araber –
im Besonderen, als daß ich auch nur den leisesten Versuch unternehmen würde, von mir aus zu missionieren.
Wen Jesus Christus berühren will, den berührt Er!
@Alexandra Zayadeh @Hajat @Alexandra Zayadeh: Sie haben völlig Recht, wenn Sie behaupten, dass Frau Merkel
beim Papst mit bedecktem Haar erschienen sein sollte. Als evangelische Christin sollte sie sich besonders
der Heiligen Schrift (1 Kor 13) verpflichtet fühlen. Jedoch halte ich es für falsch, dass die Politiker
bei der Synagogeneröffnung eine Kippa trugen. Sie sollten sich nicht als Juden verkleiden (erinnert mich
irgendwie an Fasching), sondern zu ihrem Glauben stehen. @Hajat @Alexandra Zunächst muss ich festhalten,
dass ich von der Wahrheit der katholischen Religion überzeugt bin, deswegen aber trotzdem vor jedem Moslem,
der seine Religion lebt (dazu gehört das Kopftuch) und den Katholizismus noch nicht in seiner Fülle
kennengelernt hat, eine sehr große Achtung habe. Wenn ich vor dem Islamismus gewarnt habe, sollten Sie
die Sorgen der Deutschen für berechtigt halten. Schon dreimal (das letzte Mal 1683 vor Wien) haben die
Türken versucht, Zentraleuropa mit Waffengewalt zu unterwerfen. Es muss doch unser Recht sein, unser
Land und unseren Glauben zu verteidigen. @Hajat: Mein Vergleich zwischen Katholizismus und Islam war an
Katholiken gerichtet, die doch (aus katholischer Sicht) eine viel gnadenreichere Religion haben, weshalb
es besonders anmaßend wäre, gläubigen Moslems ihr gutes sittliches Verhalten zu verbieten. Das war
respektvoll gegenüber den Moslems gemeint, mag aber in Ihren Augen abwertend geklungen haben. An eine
Muslima hätte ich das in einem anderen Ton geschrieben.
@ Adrian und Hajat Der TÜV prüft eben nicht nur Autos, sondern alles Mögliche, was Sie sich vorstellen,
und auch das, was Sie sich nicht vorstellen können. Blondes have more fun! Punkt. Und Hüte liebe ich!
Mein erhöhter Kapitalbedarf ergibt sich aber weniger aus den Forderungen meiner Modistin und meines Friseurs,
als aus meiner Sammelleidenschaft. Ihre Spenden nimmt meine „Stiftung zur Erhaltung des Lebensstandards
der A.Z.“ dankend entgegen. Ihre Sorge um meine seelische und körperliche Unversehrtheit ist zwar rührend,
aber eher unbegründet. Mandatorisch für die Attraktivität eines Mannes ist, dass er innere Werte wie
Herz und Hirn besitze, da bleibt als Option immer noch das Wendenlassen, sollte sich das Äußere als
nicht allzu prickelnd erweisen. Was Robert betrifft, so ist dieser Mensch ANSPRECHEND im wahrsten Wortsinne,
innen wie außen. Und bitte, lieber „besorgter“ Adrian, meine Herren darf ich Sie bitten, in Zukunft „außen
vor“ lassen zu wollen, Ihre „Anteilnahme an meiner Familie entartet ja langsam zu einer fixen Idee. @ Hajat:
Danke, meine Schwester. Möge Gott es Ihren Eltern vergelten. :(3
kopftuch Das Wort Kopftuch steht als Wort nicht im Koran, aber eine Aufforderung, dass sich die Frauen
bedecken sollen. Wen es interessiert, weshalb die Frauen sich für das Kopftuch entscheiden und wie sie
sich fühlen, der kann sich den Link anschauen. s145628415.online.de/html/frauen.html
Gottergeben Im Islam gehört das Kopftuch zu einer Gläubigen Frau und wen jemand einem das Kopftuch verbietet,
der verbietet einem Moslem zu sein. Es ist mehr als nur ein Kleidungsstück. Du den Islamhasser: Wir werden
ja sehen wer hier in die Irre gegangen ist. Spätestens wenn man im sterben liegt und der Engel des Todes
damit beschäftigt ist, die Seele vom Leib zu trennen, dann wird jeder Mensch die Wahrheit erkennen…
Ich bin froh das es hier auch gute Christen gibt wie Alexandra Zayadeh, die die anderen faulen Äpfel
überdecken.
#64 Burgorus 02:43:27 | Sonntag, 12. November 2006
Nochmals zu den anständigen Muslimen Ich hatte mein letztes Posting nicht so abgeschlossen, wie ich es
ursprünglich vor hatte. Um dem Vorwurf, mit dem Islam zu paktieren, entgegenzutreten, habe ich auf die
Gefahr des Islamismus in Deutschland aufmerksam gemacht, die nicht unterschätzt werden darf. Aber eigentlich
wollte ich religiös weiterargumentieren: Von einer sittlich gut erzogenen Muslima, die sich sogar schämt,
ihr Haupt zu entblößen, verlangen wir, genau dies zu tun? Entbehrt das nicht jeglichen Anstands? Was
haben die Muslime im Vergleich zu uns Katholiken? Wir haben die Sündenvergebung, die Moslems haben sie
nicht. Wir haben die Teilnahme am heiligen Opfer, die Moslems haben sie nicht. Uns schenkt sich sogar
Gott selbst mit Fleisch und Blut in der heiligen Kommunion. Den Moslems schenkt er sich nicht. Was haben
die Moslems? Regeln für Gebet und Fasten, die ihnen den Herzensfriedes geben, obwohl ihr Gottesbild fehlerhaft
und viel unvollkommener ist als das unsere. Aber was sie noch haben, ist der Anstand der muslimischen
Frauen, ihre Reize zu verdecken. Und das soll ihnen jetzt genommen werden, nur weil es sich um ein muslimisches
und nicht um ein christliches Kopftuch handelt? Wenn wir Katholiken mit einer viel gnadenreicheren Religion
den Angehörigen einer anderen Religion das bisschen, das sie im Vergleich zu unserer Religion haben,
nicht mehr vergönnen, dann ist das ziemlich anmaßend. Man kann nicht jemanden zu Besserem bekehren,
wenn man ihn zwingt, das Gute, das er bereits hat, wegzuwerfen.
@ Alex Bretter sind nicht TÜV geprüft! Der TÜV prüft nur Autos! Wußten Sie das nicht? Warum wollen
Sie denn ihr goldgelocktes und für teures Geld gefärbtes Haupthaar unter einem Schleier verstecken?
Das wäre doch wahrlich eine Sünde und Schande vor dem Herrn! Sie sollten nur aufpassen vor Typen wie
Ketelhohn! Der Mann hat offenbar seine Hormone nicht ganz unter Kontrolle! Scheint ja fast so, als wenn
er der Meinung wäre jede unverschleierte Frau sei Freiwild! Vor solchen Männer sollten Sie sich in Acht
nehmen, Alexandra! Am besten verlassen Sie das Haus überhaupt nur noch in Begleitung ihres Mannes oder
ihrer Söhne! :(3 Ein besorgter Adrian!
Ich bin wie immer anderer Meinung, dass die Dame im Unrecht ist, ist noch kein Beweis dafür. dass sie
nicht als Vorbild für so viele Katholen dienen kann,l die ihren Glauben ständig verläugnen!
#61 Burgorus 15:42:01 | Samstag, 11. November 2006
@Alexandra Zayadeh: @ultimo @Alexandra Zayadeh: Danke für die Angabe der Korintherstelle. @ultimo: Versetzen
Sie sich mal in die Situation einer sittlich gut erzogenenen Muslima: Sie sieht das Verhalten der westlichen
Welt. Deren Kinder huren vor der Ehe wie sie gerade lustig sind. Die Frauen nehmen die Pille, um sich
der Mühe der Kindererziehung zu entledigen. Und wenn sie dann doch ein Kind empfangen, dann lassen sie
es umbringen. Und dann legen sie sich so knapp wie möglich bedeckt, so aufreizend wie möglich, an den
Strand und wundern sich, wenn jemand, der bei den Frauen keinen Erfolg hat, mal zur Vergewaltigung schreitet.
Wer ist schlimmer, der Stier oder der Torero? Und jetzt sagt dieser Sauhaufen zur Muslima, sie soll ihr
Kopftuch abnehmen, um wenigstens einen kleinen Schritt in Richtung Sauhaufen zu tun. Was wird sich die
Muslima wohl denken? Reicht da nicht schon ein kleiner Aufruf radikaler Islamisten, um ihr klar zu machen,
es sei ein gutes Werk, dass dieser Sauhaufen ausgerottet werde? Auf diese Art provozieren wir den Krieg
gegen den Islam, vor allem gegen die Türken in unserem Land, der ohnehin schon vor der Haustür. Kommen
wird er. Aber mit dem Kopftuchverbot geben wir den Türken eine moralische Rechtfertigung für ihre Eroberungsgelüste.
roberts pseudoaufklärer Das muslimische ist nun mal nicht das christliche Kopftuch. Das muslimische Kopftuch
gehört verboten, weil der Islam eine falsche Religion ist. Die Katholiken die sich mit dem Islam verbünden
sind auf dem falschen Weg.
Sie scheinen mit dem von Gott entworfenen Körper ja sehr unzufrieden zu sein, wenn sie Selbigen komplett
verhüllen wollen. Ich bin mit dem Entwurf der Körper eigentlich ganz zufrieden (ein paar kleine Designfehler,
aber sonst…)
@ Burgerus Roberts Beitrag ist mit Abstand das beste Posting, was ich je zu diesem Thema gelesen habe.
„Bedecke Dich“ gilt auch für uns, was sich in den weltlichen Trachten vieler Völker ausdrückt, und
die Stelle, die Sie meinen steht in 1. Korinther, 13 : 13 Urteilet bei euch selbst: Ist es anständig,
daß ein Weib unbedeckt zu Gott bete? Ich hätte es als angemessen empfunden, hätte Frau Merkel bei ihrer
Papstaudienz eine Kopfbedeckung getragen. Europäische Politiker tragen auch zuweilen eine Kippa bei Festakten
in Israel.
@ taunuß Natürlich können wir das alles hinzufügen (Eucharistie, Beichte etc), ich befürworte das
sehr! Schliesslich sind Geist und Körper eine Einheit…
@ taunuß Du bist ja der perfekte „Agapen-Manager“! Das klingt auf jeden Fall schon sehr verheissungsvoll!
Apropos, auch ich bin „Agapen-Manager“ in meiner Gemeinschaft… Wir beide bringen das perfekte Essen
zustande! (Auch ohne Kühlschrank, wenn’s ist…)
#41 Stephanus 00:14:23 | Samstag, 11. November 2006
so ist das also: die richter wie auch andere in einem amt dienende menschen, priester z.b. gewandten sich
um nicht ihre persönlichkeit mit den ihr eigenen vor-und nachteilen in den mittelpunkt zu stellen. ich
bin nicht ich, ich bin nicht katholisch, kein atheist, habe nichts gegen schwule oder juden, nein einfach
neutral bin ich jetzt, ich bin nicht der dicke schmidt von nebenan, der abends an der theke immer über
die schalkter lästert oder sein unverständnis gegenüber autorasern zeigt, gerne aber selber auch nicht
allzulangsam unterwegs ist: nein als richter ist er nur der mensch, der vom staat beauftragt ist zu richten,
dazu hat er eine lange und gründliche ausbildung erhalten und stellt alle seine persönlichen interessen
und neigungen hinten an!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! darum trägt er auch keinen umgehängten rosenkranz, ohne
den er sich irgendwie nackt vorkäme, schließlich trage er ihn ja sonst auch immer usw. nein hier ist
weder ein parteipolitischer noch ein irgendwie erkennbar religiös motivierter mensch vorhanden, aber
sehr wohl ein richter der auf den grundlagen der christlich-abendländischen kultur nach geltendem recht
richtet. alles andere wäre sehr abwegig, daß muß die muslima einsehen, ihr kopftuch ist hier kein kleidungsstück,
sondern wie sie selber sagt, ausdruck ihres glaubens, eines glaubens, der es gebietet: die ungläubigen,
also auch uns christlichgeprägte deutsche, zu verfolgen und totzuschlagen usw. lest es im koran nach,
nur falsche toleranz kann hier duldsam sein!!!!!!!!!!!…
Breze Also wenn es ums Essen geht gibt es viele Mögichkeiten Essen gehen , fahren usw. Bei mir was kochen
(mit Kühlschrank) oder da wo ich letztes Jahr mit einem Diakon(der inzwischen Priester ist) täglich
zwischen 20 bis (zu Ostern waren es sogar)70 Essen gekocht habe Wie klingt das?
@ taunuß Das mit der Vorsehung, ich kann bezeugen, dass Gott mich nie betrogen hat… Er war immer schlauer
als ich, er wusste immer besser, was für mich gut und hilfreich ist Und mit seiner Hilfe kriegen wir
das mit dem Kühlschrank auch noch hin…
@ taunuß Ich glaube dir sehr gerne, dass man im Rheingau gut essen kann… Hmmm…tja, das mit dem Kühlschrank
ist echt ein Problem… Obwohl, nicht so sehr in dieser Jahreszeit
@ Taunuß Du scheinst wohl sehr auf die Vorsehung vertrauen… Nun ja, manchmal muss man der Vorsehung
auf die Sprünge helfen, das habe ich mittlerweile gelernt… Wenn Du keinen Kühlschrank hast, dann gehen
wir eben essen… Tau sprach einmal die Schnitzel in Gotthards an, das klingt doch gut…
Breze zum Auto Opel-Limousine nur ein mal an einen Baum gefahren, leider war das Schiebedach offen und
es war ein trockner O Tannenbaum Also jede menge Arbeit
#25 Burgorus 23:18:45 | Freitag, 10. November 2006
@Robert Ketelhohn: „Die Frau trage ihr Haar bedeckt.“ Sehr gut, Herr Ketelhohn: „Die Frau trage ihr Haar
bedeckt“, so steht es in der Schrift (in irgendeinem Paulus-Brief, vielleicht Korinther). Wenn wir die
Muslime da angreifen, wo sie im Recht sind, machen wir sie stark und schwächen unseren eigenen Glauben.
–-- Wie hier manche angeblich konservative Christen sich an den Rockzipfel der libertär-demokratischen
Pseudoaufklärer hängen, um Muslime zu demütigen und ihnen das Recht auf sittlich angemessene Bekleidung
zu nehmen, ist zutiefst beschämend. Das ist Abu-Ghraib-Gesinnung. („Beobachterin“, ist dein Klarname
Lyndi England img155.imageshack.us/…1895/lyndi0sq.th.jpg?) Sollte ich mal vor Gericht stehen und mit
weiblichen Richtern oder Schöffen konfrontiert sein, werde ich diese wohl um Bedeckung ihres Haupthaars
bitten müssen. Andernfalls fühlte ich meine religiösen Gefühle und mein sittliches Empfinden verletzt
und mich selber sexuell provoziert und gedemütigt.
@ taunuß Du musst anfangen… Ist das Auto sehr schmutzig? (Ich weiss nicht mal, was ein Waschgang in
der Anlage kostet, isch ‘abe gar kein Auto, signore )
#16 Gunsenum 21:46:36 | Freitag, 10. November 2006
Quarktaschen mit Äppelscher Sehr legga:) 500g Magerquark 250g Butter 450g Mehl frische Äppelscher Puderzucker
Aus dem Quark, der Butter und dem Mehl einen Teig machen (alles zusammen kräftig kneten), in Klarsichtfolie
wickeln und für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank damit. Den Teig aus dem Külschrank holen und ausrollen,
dass er ca. 1/2 Zentimeter dick ist. Äpfel schälen viertlen und die Viertel-Stücke nochmals schräg
durchschneiden. Jetzt aus dem Teig Vierecke ausschneiden, die Apfelstücke draufsetzen und die Kanten
der Vierecke so zusammenklappen, dass sie sich oben treffen. Aus ein wenig Teig eine kleine Kugel formen
und die oben auf die Tasche setzen (bisschen festdrücken noch, dass alles zusammenhält). Die Taschen
jetzt in den Ofen und goldgelb backen. Aus dem Backofen holen und abkühlen lassen. Wenn sie noch lauwarm
sind mit Puderzucker bestreuen.
#15 Gotthard 21:42:12 | Freitag, 10. November 2006
angstbesetzte Diskussion Dieser Richter hat eine merkwürdige Auffassung. Aber durch all diese Diskussionen
und durch Verordnungen dieser Art wird in Deutschland das Kopftuch mittlerweile wirklich zu einer Art
„Verteidigungssymbol“ für muslimische Frauen. Diese Frau hat keine Burka oder einen Ganzkörperschleier
getragen – dagegen hätte der Richter einschreiten müssen, weil eine klare Erkennbarkeit der Laienrichterin
nicht mehr gewährleistet wäre. In Rumänien kann man Frauen an der Art ihres Kopftuches erkennen, ob
sie Rumänin, Ungarin oder Deutsche ist. Das sind in der Regel alles Christen!
@ Hüller Ja, da sind wir einer Meinung. Ich finde das auch etwas absurd. Wenn die Frau radikal wäre,
dann würde sie wohl kaum als Beisitzerin für ein säkulares Gericht fungieren. Völlig übertrieben
sowas.
????? „Der Richter hat seine Robe. So will es wohl das Gesetz. Und für mich, für meinen Glauben ist
es nun mal Gesetz, das Kopftuch zu tragen.“ Also solange sich die Muslimin bei der Rechtsprechung an das
BGB hält und nicht an den Koran, warum ihr das Kopftuch verbieten? Wenn sie mit einer Narrenkappe, einem
Pelzmantel, einem Labberpullover oder mit Minirock erschienen wäre, hätte man ihr Aussehen schließlich
auch akzeptiert. Oder?
Leute, die im Gerichtssaal… mit ihrem Kopftuch offen ihre Ideologie nach der Manier „Allah ist groß
und Mohammed ist sein Prophet“ verfahren und anderen aufdrücken wollen, haben da nichts zu suchen. Ich
hätte auch als Angeklagter niemals geduldet, dass eine solche Kopftuch-Ideologin mir als Christen mit
ihrem zur Schau getragenen Irrglauben gegenüber sitzt. Seit wann haben denn jetzt in unserem Vaterland
diese Moslemischen Scharia – Schwadronen mit ihrer selbstherrlichen Arroganz Zutritt zu unserer Gerichtsbarkeit?!
Lieber ein atheistischer Richter samt Schöffen als auch nur eine einzige islamische Made im System!!!
Wir haben schon genug Verbeugungen und Gutleutegehabe gegenüber dem Islam zugegeben. Es ist an der Zeit
sich weder von dieser verfluchten „political correctness“ maßregeln zu lassen, noch immer wieder diesen
in Deutschland leider sehr verbreiteten Totschlagargumenten wie Nazi oder Ausländerfeind unterzuordnen.
Ganz klar: Der Islam ist gemeingefährlich, weil er seine Ideologie von einem angeblich Gottgegebenen
Teufelsbuch mit dem Namen „Koran“ bezieht. Diese Schrift ist für meine Begriffe noch gefährlicher als
andere in Deutschland nicht zugelassene Schriften und sollte abgeschafft und endgültig verboten werden.
Grund: Aufruf zum Terror, zum Mord an Unschuldigen und Verbreitung von Aufruhr: Gefährdung des öffentlichen
Friedens! Wenn man in Deutschland endlich aufwacht, weht über dem Bundestag schon der Halbmond!!
#11 Horst Metzker 19:00:57 | Freitag, 10. November 2006
Seit dem 10. 11. 2006 gilt vor Gericht: Jeder der als Richter, Schöffe, Angeklagter, Ankläger, Verteidiger,
Staatsanwalt, Zeuge, Vollzugsbeamter im Gerichtssaal erscheinen muß, hat sich vorher der Leibesvisitation
in völliger Nacktheit zu unterziehen. Es wird kontrolliert: Beschneidung, Piersings, Tattoos, Anusdehnfähigkeit,
(Homos könnten ja auch? mmmh) Kreuze an Halsketten, oder ähnliche Devotionalien Im Gerichtsaal, hat
alles religionsfrei zu sein. Ein Beschluß des königlich, bayrischen Amtsgerichts, anno 2006.
@Beobachterin: Wir bekommen die Scharia! Sehr richtig beobachtet: Wir bekommen nolens volens mit der Zeit
die Scharia. – Diese Schöffin ist der treffende Beweis dafür, daß jede Politik, welche eine moslemische
Einwanderung nach Deutschland duldet, unser Land zugrunde richtet. Denn selbstverständlich hat diese
Frau das Recht, ihrem Glauben gemäß zu leben. Aber das sollte sie in der Türkei tun. Gescheitert sind
jene deutschen Dummköpfe, die glauben, man könne religiöse Menschen in Deutschland zu einer modernistischen
Sichtweise ihres Glaubens zwingen. Die werden den Teufel tun und statt dessen unser Land erobern!
Kreuze – Islamisten Der bekennede Katholik wird sich immer gg. den Irrglauben stellen – sei es auch nur
im Gebet. Überhaupt ist es himmelschreiend, daß Gäste Deutschlands sich so aufführen. Die sollte mal
ein Deutscher in der Türkei machen – sich gar offen für Jesus Christus bekennen! Besonders schlimm sind
die Islamisten. Es ist an der Zeit, daß alle Islamisten sich endlich eingeladen fühlen sich zum Herrn
Jesus Christus aus ganzen Wesen heraus zu bekennen und ihrem Irrglauben abschwören!! Da ist jede Diskussion
deplaciert – wäre Jesus heute hier, er würde nichts anderes sagen! Die Bischöfe schweigen! Der Pabst
schweigt! Niemand der hlg. rk. Kirche „bekennt Farbe“ und dabei ist genau DAS IHRE AUFGABE! Die Seelsorge –
mit einem ganz klaren und einfachen Bekenntnis: Herr ist Jesus Christus – im Himmel und auf der Erde!
Ohne faule Kompromisse und Pfründesicherung! Gelobt sei Jesus Christus!
#8 Gallowglas 16:45:03 | Freitag, 10. November 2006
@ExBochumer: Ich kenne den Sitzungssaal des LG in Dortmund nicht. Aber – wenn mann der Argumentation dieses
Richters folgen sollte – dann dürfen auch keine Kreuze mehr in den Sitzungssälen angebracht werden.
Dürfen sie auch nicht, jedenfalls dann nicht, wenn sich irgendeiner der Beteiligten dadurch gestört
fühlt. (BVerfGE 35, 366)
#7 ExBochumer † 16:38:35 | Freitag, 10. November 2006
danke, iustus Darauf wollte ich hinaus. Was wäre denn gewesen, wenn ich als r.-k. Christ – und das tue
ich – mit einem kreuz im Revers meines Anzug vor Gericht als Schöffe getreten wäre? Hätte der allmächtige
Richter ebenso reagiert?
Gesetz Das abschließende Zitat der Frau, die sich dem Gesetz Allahs unterstellt, zeigt, dass der Vorsitzende
Recht hat. Sie selbst bringt anschaulich zum Ausdruck, dass sie die Scharia – für sich persönlich –
auf einer Ebene mit dem deutschen Gesetzesrecht sieht. So etwas darf jederman privatim denken und glauben –
nicht aber der Richter eines staatlichen Gerichts. Auch ein Schöffe ist ein solcher Richter, mit dem
gleichen Stimmrecht wie ein „Profi“-Richter. Die richterliche Einheitstracht symbolisiert die weltanschauliche
Neutralität des Richters und darf nicht durch Symbole einer bestimmten Weltanschauung konterkariert werden.
Eine Schöffin mit Kopftuch wäre daher rechtsstaatlich unerträglich, viel mehr noch übrigens als eine
Lehrerin. Es ist gut, dass die junge Frau dies offenbar eingesehen und ihr Schöffenamt nicht ausgeübt
hat. Soweit zwischen den Zeilen des kreuz.net-Artikels Kritik am Verhalten des Vorsitzenden und Hochachtung
vor der Muslimin durchschimmert, ist wieder einmal Widerspruch gegenüber der tendeziell zu islamfreundlichen
Berichterstattung auf dieser Seite zu üben. Der Islam ist die antichristliche Religion schlechthin und
bedroht die Restbestände abendländisch-christlicher Kultur ebenso wie die hier zu Recht oft im Kreuzfeuer
stehende moderne, libertinistische, materialistische Dekadenz.
#4 ExBochumer † 16:03:11 | Freitag, 10. November 2006
Aha … Er könne sich während des Prozesses schließlich auch „keine Bibel auf den Tisch legen“ – argumentiert
der Jurist mit präzisem Vergleich. Ich kenne den Sitzungssaal des LG in Dortmund nicht. Aber – wenn mann
der Argumentation dieses Richters folgen sollte – dann dürfen auch keine Kreuze mehr in den Sitzungssälen
angebracht werden.
Und das Beste an dieser verlogenen Diskussion ist, daß das Kopftuch überhaupt gar kein religiöses Symbol,
sondern ein traditionelles Instrument zur Erhaltung der sittlichen Gesundheit ist. Klar, daß das den
Verfechtern der falschen Aufklärung nicht paßt. Verhältnismäßig interessant – vor allem wegen der
Fotos – diese Internetzadresse. www.planet-wissen.de/…,,,,,,,,,,,,,,,.html
#2 Matthias_DD 15:31:55 | Freitag, 10. November 2006
@beobachterin Was ist denn das für ein Quatsch? In deutschen gerichten wird nicht nach der Scharia gerichtet.
Die Schöffen sollen einen Querschnitt der deutschen Bevölkerung bilden. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis,
dass wir mittlerweile mehr als eine Million Deutsche türkischer Abstammung haben. Übrigens: Was wäre,
wenn eine Ordensschwester Schöffendienst versieht, oder ein Pfarrer (Priesterkragen). Auseinandersetzungen
mit anderen Religionen sollten wir nicht auf einem derart dümmlichen Niveau führen!
#1 Beobachterin 15:25:11 | Freitag, 10. November 2006
Keine Islamisierung Deutschlands! Es ist schlimm genug, daß diese Frau überhaupt jemals mit Kopftuch
im Gericht als Schöffin tätig sein konnte. Gerade im Gericht ist nicht die Scharia oder die islamische
Lebensweise maßgebend – und genau dies wird durch das Kopftuch der Frau repräsentiert.