Seit seinem Feldzug gegen drei junge Priester der ‘Diener Jesu und Mariens’ bläst dem Bischof von Fulda der Wind ins Gesicht.
Dienstag, 14. November 2006 12:06
Sarah: Nach unten treten, nach oben buckeln
@Karl-Peter
Danke für das eingestellte Foto. Bisher hatte ich geglaubt, so etwas sei nur in der Wirtschaft verbreitet. Und was würde Jesus dazu sagen? Mir fallen spontan 2 Bibelstellen ein:
Luk 14,11 und Joh 15, 18-19
Danke für das eingestellte Foto. Bisher hatte ich geglaubt, so etwas sei nur in der Wirtschaft verbreitet. Und was würde Jesus dazu sagen? Mir fallen spontan 2 Bibelstellen ein:
Luk 14,11 und Joh 15, 18-19
Montag, 13. November 2006 23:32
Karl-Peter: Nach unten treten. Nach oben buckeln.
Unschuldige SJM Priester werden mit Füßen getreten. Vor Seiner Heiligkeit gibt man sich unterwürfig. Das Foto vom Adlimina-Besuch spricht für sich.
Montag, 13. November 2006 09:02
landorganist: Nun dann
empfehle ich denen, die meinen ständig die bischöfliche Autorität in Frage stellen zu müssen, aber auch den Pius-Brüder-Anhängern, Tradis, Sedisvakantisten, etc. GL 643, Strophen 2 + 4 zur besonderen Verinnerlichung.
Sonntag, 12. November 2006 22:40
dieter mueller: Pastoraler Prozess
Vorschlag für eine neue Hymne im Bistum Fulda – aber
auch in andren deutschen Bistümern:
Gotteslob Lied 270 Strophe 4 und 5.
auch in andren deutschen Bistümern:
Gotteslob Lied 270 Strophe 4 und 5.
Sonntag, 12. November 2006 21:11
Maurice Corvisier: Ich war mal im Ruhrgebiet, Gotthard,
und da habe ich das Wort
„Muffensausen“
für das gelernt, was Sie offensichtlich lamngsam, aber sicher bekommen.
„Muffensausen“
für das gelernt, was Sie offensichtlich lamngsam, aber sicher bekommen.
Sonntag, 12. November 2006 21:01
Gotthard: Popanze
„Fuldaer Kreis“ …pfui!!!!!!!!!!
„Initiativkreise“ …pfui!!!!!!!
SJM – wer ist denn das?
Pius-Verein – noch nie von gehört!
geht doch mal in die Pfarreien und fragt noch diesen Stichworten … und eure Aufregung wird sich ganz schnell legen … das interessiert überall nur zwei oder drei … während dieses Forum davon lebt!
Das alles ist Fliegenschiss …
„Initiativkreise“ …pfui!!!!!!!
SJM – wer ist denn das?
Pius-Verein – noch nie von gehört!
geht doch mal in die Pfarreien und fragt noch diesen Stichworten … und eure Aufregung wird sich ganz schnell legen … das interessiert überall nur zwei oder drei … während dieses Forum davon lebt!
Das alles ist Fliegenschiss …
Sonntag, 12. November 2006 20:44
iustus: @adlimina
Warum rechnet eigentlich kaum einer der in den Ring Steigenden mit dem schlichten Umstand, daß möglicherweise
gar nicht alles vom Umgang Pater Hönischs mit dem Fuldaer Bischof auf dem Tisch liegt, und wird von allen
so getan, alles hier Zerpflückte wäre der vollständige Sachverhalt?!?
Ich sehe nicht ein, warum ich sagen sollte: „Der Bischof wird schon seine guten Gründe haben. Die hat er bestimmt. So etwas würde er doch sonst nicht tun.“
Der Bischof hat eine Maßnahme angeordnet, die höchsdt begründungsbedürftig ist. Wo also ist die Begründung?
(1. „Vertrauensbruch“ kann nicht der Grund gewesen sein, weil zum hierfür massgeblichen Zeitpunkt die Trennung feststand.
2. In der umstrittenen Kommunionmappe ist nicht „intensiv von der Hölle die Rede“ und sie ist auch nicht „durch eine stark angstmachende Theologie gekennzeichnet“.
3. Was bedeutet „Nichteinfügen in den pastoralen Prozess“? Vor eineinhalb Jahren einen Leserbrief geschrieben zu haben, obwohl eine Entschuldigung folgte)
Ich sehe nicht ein, warum ich sagen sollte: „Der Bischof wird schon seine guten Gründe haben. Die hat er bestimmt. So etwas würde er doch sonst nicht tun.“
Der Bischof hat eine Maßnahme angeordnet, die höchsdt begründungsbedürftig ist. Wo also ist die Begründung?
(1. „Vertrauensbruch“ kann nicht der Grund gewesen sein, weil zum hierfür massgeblichen Zeitpunkt die Trennung feststand.
2. In der umstrittenen Kommunionmappe ist nicht „intensiv von der Hölle die Rede“ und sie ist auch nicht „durch eine stark angstmachende Theologie gekennzeichnet“.
3. Was bedeutet „Nichteinfügen in den pastoralen Prozess“? Vor eineinhalb Jahren einen Leserbrief geschrieben zu haben, obwohl eine Entschuldigung folgte)
Sonntag, 12. November 2006 17:21
landorganist: Lieber Heinrich!
Ich nehme Ihnen ja vieles ab, aber die die meisten Beiträge hier von einer ehrlichen Liebe zu Jesus-Christus zeugen, soll doch sicher ein Witz sein oder?? Hasspredigten statt froher Botschaft sind nicht im Sinne des Herrn.
Sonntag, 12. November 2006 11:47
iustus: @sirilo
Sie werden das Sprichwort kennen: Zwei Juristen drei Meinungen.
Ich bezog mich nur auf die Kommunionmappen.
Fragen Sie Ihren Juristen nur eines:
Wenn jemand im Bezug auf einen Priester die unwahre Tatsachenbehauptung aufstellt, er verwende Kommunionmappen, in denen „intensiv von der Hölle die Rede“ ist, ist diese Behauptung dazu geeignet, den Priester in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen?
Das Lachen dürfte ihm im Hals steckenbleiben.
Jetzt das Ganze im Zusammenhang: „Die von den Seelsorgern der Pfarreien Eckweisbach und Schwarzbach verwendeten Kommunionmappen zur Vorbereitung der Erstkommunikanten sind gekennzeichnet durch eine stark Angst machende Theologie.“
Auch das dürfte dem Juristen (wenn er ein guter ist) eher Kopfzerbrechen bereiten (Abgrenzung Tatsachenbehauptung/Meinung).
Jedenfalls wird keiner ernsthaft behaupten wollen, dass diese Äußerungen nicht dazu geeignet sind, die SJM-Priester in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen.
Meine persönliche Meinung: Ich würde meine Kinder nicht in einen Kommunionunterricht schicken, dem Lernmterial zugrundeliegt, in dem intensiv von der Hölle die Rede ist und das durch eine stark Angst machende Theologie gekennzeichnet ist.
Daher die Frage: Hat denn der Bischof die Mappe gesehen?
Ich bezog mich nur auf die Kommunionmappen.
Fragen Sie Ihren Juristen nur eines:
Wenn jemand im Bezug auf einen Priester die unwahre Tatsachenbehauptung aufstellt, er verwende Kommunionmappen, in denen „intensiv von der Hölle die Rede“ ist, ist diese Behauptung dazu geeignet, den Priester in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen?
Das Lachen dürfte ihm im Hals steckenbleiben.
Jetzt das Ganze im Zusammenhang: „Die von den Seelsorgern der Pfarreien Eckweisbach und Schwarzbach verwendeten Kommunionmappen zur Vorbereitung der Erstkommunikanten sind gekennzeichnet durch eine stark Angst machende Theologie.“
Auch das dürfte dem Juristen (wenn er ein guter ist) eher Kopfzerbrechen bereiten (Abgrenzung Tatsachenbehauptung/Meinung).
Jedenfalls wird keiner ernsthaft behaupten wollen, dass diese Äußerungen nicht dazu geeignet sind, die SJM-Priester in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen.
Meine persönliche Meinung: Ich würde meine Kinder nicht in einen Kommunionunterricht schicken, dem Lernmterial zugrundeliegt, in dem intensiv von der Hölle die Rede ist und das durch eine stark Angst machende Theologie gekennzeichnet ist.
Daher die Frage: Hat denn der Bischof die Mappe gesehen?
Sonntag, 12. November 2006 01:26
Breze: @ Lieber Protestant
Sie erzählten einmal über Ihre katholische Frau, hat sie Ihnen nie erklärt, dass Maria für uns Katholiken
keine Göttin ist, wie Sie behaupten?
Maria ist für uns wichtig als Mutter des Herrn, als diejenige, die „Ja“ gesagt hat, zur Verheissung Gottes, die ihr der Engel verkündet hat (Lukas, 1, 26 ff). Sie ist die Gottesgebärerin, sie war ein Mensch, den Gott auserwählt hat, um seinen Sohn auf dieser Erde erscheinen zu lassen, Mensch werden zu lassen. Letztendlich ist sie diejenige, die durch ihr „Ja“ zum Wort Gottes, das der Engel zu ihr sprach, die Heilsgeschichte durch Christus ermöglicht hat. Dadurch ist sie ist für uns die Mittlerin zwischen Gott und uns, sie ist uns Beispiel und Vorbild. Wir bitten sie um ihre Fürsprache, aber wir beten sie nicht an.
Maria ist für uns wichtig als Mutter des Herrn, als diejenige, die „Ja“ gesagt hat, zur Verheissung Gottes, die ihr der Engel verkündet hat (Lukas, 1, 26 ff). Sie ist die Gottesgebärerin, sie war ein Mensch, den Gott auserwählt hat, um seinen Sohn auf dieser Erde erscheinen zu lassen, Mensch werden zu lassen. Letztendlich ist sie diejenige, die durch ihr „Ja“ zum Wort Gottes, das der Engel zu ihr sprach, die Heilsgeschichte durch Christus ermöglicht hat. Dadurch ist sie ist für uns die Mittlerin zwischen Gott und uns, sie ist uns Beispiel und Vorbild. Wir bitten sie um ihre Fürsprache, aber wir beten sie nicht an.
Sonntag, 12. November 2006 00:50
Protestant: Wer ist Gott?
Wer ist eigentlich gott? Jesus oder seine Mutter?
Ich bete zu Jesus!Für mich stellt sich die Frage einer Einheit gar nicht! Jeus und Maria in einem Atemzug zu nennen, ist für mich irgendwie Gotteslästerung! Erst kommt Jesus,dann lange erstmal nichts… und dann schaun mer mal…!
Ich bete zu Jesus!Für mich stellt sich die Frage einer Einheit gar nicht! Jeus und Maria in einem Atemzug zu nennen, ist für mich irgendwie Gotteslästerung! Erst kommt Jesus,dann lange erstmal nichts… und dann schaun mer mal…!
Sonntag, 12. November 2006 00:21
Maximilian: @Sirilo
Wenn ich einem Ordensoberen in den Medien nachsage, er habe Vertrauenbruch begangen, weil er vertrauliche Briefe weitergegeben hätte, ist das üble Nachrede! Begründung: Wenn es (nachweislich) keine vertraulichen Briefe waren, war es auch kein verwerflicher Akt sie weiterzugeben. Und wenn die Weitergabe kein verwerflicher Akt war, darf man auch nicht den Vorwurf des Vertrauensbruchs erheben. Ein vollzogener Vertrauensbruch, mit dem die Kündigung eines Gestellungsvertrages einhergehen kann, hätte schließlich weitreichende negative Folgen für das Ansehen des Generaloberen und des SJM-Ordens. Ist das so schwer verständlich?
Sonntag, 12. November 2006 00:07
Sirilo: @Maximilian
Wahr oder falsch hat nichts damit zutun, ob etwas ehrenrührig ist. Wenn ich z.B. behaupte, Sie hätten
blondes Haar, obwohl Sie in Wirklichkeit brünett sind, so ist meine Behauptung zwar falsch, aber nicht
ehrenrührig. Und in Deutschland ist es weder ehrenrührig, einen Brief des Bischofs der Gemeinde mitzuteilen,
noch hinter das 2. VK zurück zu wollen.
Wenn man wegen „übler Nachrede“ klagen möchte, muß die Tatsachenbehauptung sowohl
a) ehrenrührig als auch
b) falsch sein.
Solange die Tatsachenbehauptungen nur falsch sind („Herr X. hat Goethes Gesammelte Werke zu Hause“, „Frau Y. trägt Dauerwelle“, „Prof. Z. trinkt gern Kölsch“), liegt keine üble Nachrede vor.
Wenn man wegen „übler Nachrede“ klagen möchte, muß die Tatsachenbehauptung sowohl
a) ehrenrührig als auch
b) falsch sein.
Solange die Tatsachenbehauptungen nur falsch sind („Herr X. hat Goethes Gesammelte Werke zu Hause“, „Frau Y. trägt Dauerwelle“, „Prof. Z. trinkt gern Kölsch“), liegt keine üble Nachrede vor.
Samstag, 11. November 2006 23:58
Maximilian: @Sirilo
Ganz einfach! Weil es eben keine Tatsachen sind!
Samstag, 11. November 2006 23:37
Sirilo: @Sturmius
Wieso sind die Tatsachenbehauptungen ehrenrührig,
a) Pater Hönisch habe einen vermeintlich vertraulichen Brief des Bischofs öffentlich gemacht, und
b) die SJM wolle hinter das Vatikanum II zurück?
Ich sehe nicht, wie diese Behauptungen Pater Hönisch und die SJM in der Öffentlichkeit herabwürdigen könnten, zumal sie ja von vielen Seiten Zustimmung zu ihrem Handeln bekommen.
a) Pater Hönisch habe einen vermeintlich vertraulichen Brief des Bischofs öffentlich gemacht, und
b) die SJM wolle hinter das Vatikanum II zurück?
Ich sehe nicht, wie diese Behauptungen Pater Hönisch und die SJM in der Öffentlichkeit herabwürdigen könnten, zumal sie ja von vielen Seiten Zustimmung zu ihrem Handeln bekommen.
Samstag, 11. November 2006 23:34
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Landlerorganist
Was hier täglich an übler Nachrede gegenüber Papst und Bischöfen losgelassen wird, könnte ja Prozessordner
füllen.
Die Frage ist, ob es auch Prozessordner füllen sollte!
Die Bösen die, wenn die Justiz denen wirklich mal das Fell über die Ohren ziehen täte!, das scheint mir hinter dieser Entgleisung zu stehen! Lesen Sie dazu:
Kleinst
bürgers Traum:
Ein Dr. Josef Geobbels, konnte als Kleinstbürger deutscher Provenienz seine Träume von Recht und Ordnung tatsächlich wahr machen und konnte tatsächlich Prozessordner füllten, Gerechte und Ungelegene verfolgten und seine Vorstellungen von Gerechten und Ungerechten tatsächlich verwirklichen.
Da sind Sie mir als Landler organisierender Land-Organist schon lieber. Oder um meine ironischen Aus- oder Einlassungen weiter zu erklären: Würde die Welt besser und gerechter, wenn die Prozessordner gefüllt wären? Ich will diese Frage nicht beantworten. Stattdessen bitte ich Sie diese Frage selbst zu beantworten. Und bedenken Sie dabei bitte: Ob gelegen oder ungelegen, die meisten Äusserungen hier sind zumindest ehrlich und die Äusserungen der Katholen hier sind auch von ener Liebe zu Christus getragen. Bedenken Sie bitte weiter, dass auch die Äusserungen Pater Kolbes zu ihrer Zeit ein Todesurteil bedeuteten.
Die Frage ist, ob es auch Prozessordner füllen sollte!
Die Bösen die, wenn die Justiz denen wirklich mal das Fell über die Ohren ziehen täte!, das scheint mir hinter dieser Entgleisung zu stehen! Lesen Sie dazu:
Kleinst
Ein Dr. Josef Geobbels, konnte als Kleinstbürger deutscher Provenienz seine Träume von Recht und Ordnung tatsächlich wahr machen und konnte tatsächlich Prozessordner füllten, Gerechte und Ungelegene verfolgten und seine Vorstellungen von Gerechten und Ungerechten tatsächlich verwirklichen.
Da sind Sie mir als Landler organisierender Land-Organist schon lieber. Oder um meine ironischen Aus- oder Einlassungen weiter zu erklären: Würde die Welt besser und gerechter, wenn die Prozessordner gefüllt wären? Ich will diese Frage nicht beantworten. Stattdessen bitte ich Sie diese Frage selbst zu beantworten. Und bedenken Sie dabei bitte: Ob gelegen oder ungelegen, die meisten Äusserungen hier sind zumindest ehrlich und die Äusserungen der Katholen hier sind auch von ener Liebe zu Christus getragen. Bedenken Sie bitte weiter, dass auch die Äusserungen Pater Kolbes zu ihrer Zeit ein Todesurteil bedeuteten.
Samstag, 11. November 2006 23:19
Sturmius: Tatsachenbehauptungen sind nicht erweislich wahr
Die Tatsachenbehauptungen von Bischof Algermissen und seinen Mitarbeitern sind durchaus ehrenrührig.
Die von mir zitierten Aussagen wurden dem Bischof und seinen Mitarbeitern auch nicht „zugeschrieben“, wie Sie es formuliert haben, sondern von diesen so getätigt, wie man beispielsweise in der „Fuldaer Zeitung“ nachlesen kann.
Die genannten Tatsachenbehauptungen wurden, obwohl sie nachweislich falsch sind, schließlich als Begründung für die Entpflichtung der drei SJM-Patres angeführt. Damit haben der Bischof und seine Mitarbeiter Ruf und Ansehen der Kongregation „Servi Jesu et Mariae“ in der Öffentlichkeit enormen Schaden zugefügt.
Hier noch einmal der Paragraf 186 zum Nachlesen (Hervorhebungen von mir):
§ 186 StGB
Üble Nachrede
Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Die von mir zitierten Aussagen wurden dem Bischof und seinen Mitarbeitern auch nicht „zugeschrieben“, wie Sie es formuliert haben, sondern von diesen so getätigt, wie man beispielsweise in der „Fuldaer Zeitung“ nachlesen kann.
Die genannten Tatsachenbehauptungen wurden, obwohl sie nachweislich falsch sind, schließlich als Begründung für die Entpflichtung der drei SJM-Patres angeführt. Damit haben der Bischof und seine Mitarbeiter Ruf und Ansehen der Kongregation „Servi Jesu et Mariae“ in der Öffentlichkeit enormen Schaden zugefügt.
Hier noch einmal der Paragraf 186 zum Nachlesen (Hervorhebungen von mir):
§ 186 StGB
Üble Nachrede
Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Samstag, 11. November 2006 23:13
Maximilian: @adlimia
„Ich will wahrlich nicht alles verteidigen, wie sich der Fuldaer Ordinarius in diesem Fall verhalten hat
und was seine doktrinal-pastoralen Ansichten sind.“Da wird doch hoffentlich nicht jemand illoyal gegenüber
seinem Bischof?
„wie aus dem unmittelbaren Umfeld des Bischofs glaubhaft bezeugt wird“Werden jetzt aus dem unmittelbaren Umfeld des Bischofs Interna ausgeplaudert?
„Wir können doch hier nicht so tun, als seien uns alle notwendigen Elemente bekannt!“Recherchieren Sie mal eifrig und anschließend bitte veröffentlichen! Aber passen Sie auf! Nicht, daß Ihnen noch Vertrauensbruch vorgeworfen wird, adlimina! Sonst werden Sie demnächst gefeuert!
„wie aus dem unmittelbaren Umfeld des Bischofs glaubhaft bezeugt wird“Werden jetzt aus dem unmittelbaren Umfeld des Bischofs Interna ausgeplaudert?
„Wir können doch hier nicht so tun, als seien uns alle notwendigen Elemente bekannt!“Recherchieren Sie mal eifrig und anschließend bitte veröffentlichen! Aber passen Sie auf! Nicht, daß Ihnen noch Vertrauensbruch vorgeworfen wird, adlimina! Sonst werden Sie demnächst gefeuert!
Samstag, 11. November 2006 22:33
adlimina: Alles offen gelegt?
Warum rechnet eigentlich kaum einer der in den Ring Steigenden mit dem schlichten Umstand, daß möglicherweise
gar nicht alles vom Umgang Pater Hönischs mit dem Fuldaer Bischof auf dem Tisch liegt, und wird von allen
so getan, alles hier Zerpflückte wäre der vollständige Sachverhalt?!? Ich will wahrlich nicht alles
verteidigen, wie sich der Fuldaer Ordinarius in diesem Fall verhalten hat und was seine doktrinal-pastoralen
Ansichten sind – aber ich es ist einfach so, daß da noch anderes geschehen ist und im Raum steht, wie
aus dem unmittelbaren Umfeld des Bischofs glaubhaft bezeugt wird. Wir können doch hier nicht so tun,
als seien uns alle notwendigen Elemente bekannt!
Bischof Algermissen hat mittlerweile schwer Buße getan für sein unbedachtes Kokettieren mit dem Fuldaer Kreis für eine offene Kirche und geht hoffentlicht geläutert aus diesen Wirren hervor, die zudem ohne seine Schuld auch mit seiner Bischofswahl zusammenhängen, als mit Hinterhalt die Wahl des jetzigen Bamberger Erzbischofs zum Nachfolger von Erzbischof Dyba verhindert wurde.
Bischof Algermissen hat mittlerweile schwer Buße getan für sein unbedachtes Kokettieren mit dem Fuldaer Kreis für eine offene Kirche und geht hoffentlicht geläutert aus diesen Wirren hervor, die zudem ohne seine Schuld auch mit seiner Bischofswahl zusammenhängen, als mit Hinterhalt die Wahl des jetzigen Bamberger Erzbischofs zum Nachfolger von Erzbischof Dyba verhindert wurde.
Samstag, 11. November 2006 22:28
Graf von Galen: Wider VII
Herzlichen Dank an „Pro Sancta Ecclesia“ für Ihren
Protest. Ein solch antikatholisches Verhalten, wie
Bischof Algermissen hier an den Tag legt, sollte von
Rom geahndet werden, mit dem Maß mit dem er selber
gemessen hat. Er sollte umgehend der Diközese
verwiesen werden.
Protest. Ein solch antikatholisches Verhalten, wie
Bischof Algermissen hier an den Tag legt, sollte von
Rom geahndet werden, mit dem Maß mit dem er selber
gemessen hat. Er sollte umgehend der Diközese
verwiesen werden.
Samstag, 11. November 2006 22:06
Sirilo: „Straftatbestand erfüllt“ – zum Lachen!
Ich habe einen Juristen gebeten, Sturmius’ Beitrag „Straftatbestand erfüllt“ zu lesen. Er hat es getan
und mußte lachen! Kein seriöser Anwalt würde eine solche Anklage betreiben.
„Üble Nachrede“ bedeutet die Verbreitung „ehrenrühriger Tatsachenbehauptungen“ – und keine einzige der Tatsachenbehauptungen, die dem Bischof und seinen Mitarbeitern zugeschrieben werden, ist *ehrenrührig*!
„Üble Nachrede“ bedeutet die Verbreitung „ehrenrühriger Tatsachenbehauptungen“ – und keine einzige der Tatsachenbehauptungen, die dem Bischof und seinen Mitarbeitern zugeschrieben werden, ist *ehrenrührig*!
Samstag, 11. November 2006 21:54
landorganist: Ahaaa…
Dorothea bedient sich also der üblichen kreuz-nattern-Masche: Ich habe aus zweiter Hand gehört…klar, Gerüchte streuen, sich selber aber die Hände in Unschuld waschen. Und die anderen Schlaumeier, die die 186-StgB-Keule schwingen, sollten besser aufpassen, dass sie nicht selbst von dieser getroffen werden. Was hier täglich an übler Nachrede gegenüber Papst und Bischöfen losgelassen wird, könnte ja Prozessordner füllen.
Samstag, 11. November 2006 21:16
Burgorus: @Sturmius @Dorothea: Heilige Scheu
Eine „heilige Scheu“ vor rechtlichen Schritten wäre Scheinheiligkeit. Auch unter geweihten Personen muss Recht gesprochen werden. Ansonsten würde man lehren, dass sich der Untergebene „geweihtem Unrecht“ beugen müsse bzw. dass ein Vorgesetzter nicht mehr an das Recht gebunden sei, sobald er mal die heiligen Weihen empfangen hat. Das würde die Weihe in ein falsches Licht rücken. Weihe könnte dann mit Tyrannei assoziiert werden.
Samstag, 11. November 2006 20:28
Sturmius: Straftatbestand erfüllt
@ Dorothea
Ich kann es natürlich verstehen, dass die betroffene Kongregation eine gewisse „heilige Scheu“ hat, gerichtliche Schritte gegen kirchliche Würdenträger in Erwägung zu ziehen. Aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Vielleicht können auch betroffene Laien klagen.
Meines Erachtens erfüllen folgende Aussagen den Straftatbestand der üblen Nachrede gemäß § 186 StGB:
1. „Zwei persönliche Schreiben unseres Bischofs [Algermissen] an ihn [Pater Hönisch] wurden einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht.“ (Bischofsvikar Stanke)
2. „… Vorgänge, die unser Vertrauen zur Ordensleitung irreparabel zerstört haben.“ (Bischof Algermissen)
3. „Der Ordensobere Pater Andreas Hönisch hat zwei persönliche, vertrauliche Briefe der Bistumsleitung vom 1. Juni und 20. September 2006, die dem Orden den Rückzug der Patres nahe legten, gezielt der Öffentlichkeit preisgegeben.“ (Bischof Algermissen)
4. „Die Kongregation der Diener Jesu und Mariens will hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurück.“ (Sektenpfarrer Rauch)
5. „Die theologischen Ansichten von SJM entsprechen dem Gottesbild vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil.“ (Sektenpfarrer Rauch)
Die Aussage, in der Kommunionmappe „Mein Weg zur heiligen Kommunion“ sei „intensiv von der Hölle die Rede“ (Sektenpfarrer Rauch), erfüllt sogar den Straftatbestand der Verleumdung gemäß § 187 StGB, da das Wort „Hölle“, wie Leser iustus nachgewiesen hat, in dem inkriminierten Vorbereitungsbuch an keiner einzigen Stelle vorkommt.
Ich kann es natürlich verstehen, dass die betroffene Kongregation eine gewisse „heilige Scheu“ hat, gerichtliche Schritte gegen kirchliche Würdenträger in Erwägung zu ziehen. Aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Vielleicht können auch betroffene Laien klagen.
Meines Erachtens erfüllen folgende Aussagen den Straftatbestand der üblen Nachrede gemäß § 186 StGB:
1. „Zwei persönliche Schreiben unseres Bischofs [Algermissen] an ihn [Pater Hönisch] wurden einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht.“ (Bischofsvikar Stanke)
2. „… Vorgänge, die unser Vertrauen zur Ordensleitung irreparabel zerstört haben.“ (Bischof Algermissen)
3. „Der Ordensobere Pater Andreas Hönisch hat zwei persönliche, vertrauliche Briefe der Bistumsleitung vom 1. Juni und 20. September 2006, die dem Orden den Rückzug der Patres nahe legten, gezielt der Öffentlichkeit preisgegeben.“ (Bischof Algermissen)
4. „Die Kongregation der Diener Jesu und Mariens will hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurück.“ (Sektenpfarrer Rauch)
5. „Die theologischen Ansichten von SJM entsprechen dem Gottesbild vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil.“ (Sektenpfarrer Rauch)
Die Aussage, in der Kommunionmappe „Mein Weg zur heiligen Kommunion“ sei „intensiv von der Hölle die Rede“ (Sektenpfarrer Rauch), erfüllt sogar den Straftatbestand der Verleumdung gemäß § 187 StGB, da das Wort „Hölle“, wie Leser iustus nachgewiesen hat, in dem inkriminierten Vorbereitungsbuch an keiner einzigen Stelle vorkommt.
Samstag, 11. November 2006 15:55
Sturmius: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen
Die Sache mit den SJMlern in der Rhön ist abgehakt
Lieber Zwilling,
in dieser leidigen Angelegenheit ist das letzte Wort mit Sicherheit noch nicht gesprochen.
iustus hat mit Recht auf § 186 des Strafgesetzbuchs hingewiesen.
Es wäre in der Tat zu prüfen, ob mit den ehrverletzenden Äußerungen von Bischof Algermissen, Bischofsvikar Stanke und Sektenpfarrer Rauch der Straftatbestand der üblen Nachrede (§ 186 StGB) oder gar der Verleumdung (§ 187 StGB) erfüllt ist.
Das Bistum Fulda befindet sich in keinem rechtsfreien Raum.
§ 187 StGB
Verleumdung
Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Lieber Zwilling,
in dieser leidigen Angelegenheit ist das letzte Wort mit Sicherheit noch nicht gesprochen.
iustus hat mit Recht auf § 186 des Strafgesetzbuchs hingewiesen.
Es wäre in der Tat zu prüfen, ob mit den ehrverletzenden Äußerungen von Bischof Algermissen, Bischofsvikar Stanke und Sektenpfarrer Rauch der Straftatbestand der üblen Nachrede (§ 186 StGB) oder gar der Verleumdung (§ 187 StGB) erfüllt ist.
Das Bistum Fulda befindet sich in keinem rechtsfreien Raum.
§ 187 StGB
Verleumdung
Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Samstag, 11. November 2006 15:27
iustus: @Zwilling
Vielen Dank übrigens für das Tagesgebet. Wir hören die im Messbuch vorgesehenen Tagesgebete nur noch
selten, weil unser Pfarrer seit einiger Zeit lieber irgendwelche von Zetteln abliest.
Aber die sind wenigstens in einer modernen Sprache abgefasst, die die Gläubigen verstehen. Da finden sich keine Formulierungen wie „uns in Deine Hand geschrieben“. Tja, wir sind jetzt modern.
Aber die sind wenigstens in einer modernen Sprache abgefasst, die die Gläubigen verstehen. Da finden sich keine Formulierungen wie „uns in Deine Hand geschrieben“. Tja, wir sind jetzt modern.
Samstag, 11. November 2006 14:08
HeinrichvonOfterdingen: Der Bischof von Fulda
regiert halt offenbar nach dem Motto: Wer die Hosen voll hat, hat gut stinken. Da ist kein Kraut dagegen gewachsen.
Samstag, 11. November 2006 13:49
iustus: @Zwilling
Das hätten Sie wohl gerne, das die Diskussion verstummt.
Aber wenn ein Bischof in seinem Bistum Priester entlässt, obwohl er so wenige davon hat, dann ist das sehr begründungsbedürftig.
Und als Begründung wird hier einzig und allein ein Leserbrief von anno tobac präsentiert, für den sich der Betreffende längst entschuldigt hat.
Was die böse Kommunionmappe betrifft:
„oft sei intensiv von der Hölle die Rede“ (Pfarrer Rauch lt. Fuldaer Zeitung)
so sei auf § 186 StGB verwiesen’.
Aber wenn ein Bischof in seinem Bistum Priester entlässt, obwohl er so wenige davon hat, dann ist das sehr begründungsbedürftig.
Und als Begründung wird hier einzig und allein ein Leserbrief von anno tobac präsentiert, für den sich der Betreffende längst entschuldigt hat.
Was die böse Kommunionmappe betrifft:
„oft sei intensiv von der Hölle die Rede“ (Pfarrer Rauch lt. Fuldaer Zeitung)
so sei auf § 186 StGB verwiesen’.
Samstag, 11. November 2006 13:41
Agiafortuni: FürstabtvonFulda
Ich habe keinen Vorwurf gegen Benedikt XVI erhoben, sondern lediglich festgestellt. Auch er hat sich an
den Grundsatz zu halten: Das Heil der Seelen ist das höchste Gebot. Seit Monaten kursieren Gerüchte
um die Zulassung der alten Messe, die die Gläubigen verirren und eine klare und eindeutige Stellungnahme
in dieser Sache wäre unbedingt vonnöten gewesen.
Zu Ihrer Frage, ob ich mir ein Schisma wünsche kann ich Ihnen nur antworten: Glücklicherweise hatte die Kirche bei der Reformation einen Mann wie Kardinal Cajetan. Ohne ihn würde Luther heute noch sein Spiel im Inneren der Kirche treiben.
Zu Ihrer Frage, ob ich mir ein Schisma wünsche kann ich Ihnen nur antworten: Glücklicherweise hatte die Kirche bei der Reformation einen Mann wie Kardinal Cajetan. Ohne ihn würde Luther heute noch sein Spiel im Inneren der Kirche treiben.
Samstag, 11. November 2006 13:24
Athanasius: „Befehl ist Befehl“
…offenbar auch bei den Deutschen Liberalen Bischöfen.
Wer sich nicht fügt, geht an die kanonische oder finanzielle Wand.
Wer sich nicht fügt, geht an die kanonische oder finanzielle Wand.
Samstag, 11. November 2006 13:06
Bernado: @fürstabtvonfulda
Sie schrieben:“Dann könnten wir ja auch heute Herzerkrankungen behandeln wie vor 200 Jahren. Wollen Sie
das allen ernstes. Sind die Konzilsväter vom II. Vaticanum alles Deppen gewesen.“.
Hmm… ziemlich krauses Zeug das. Wenn dem überhaupt ein Sinn abzugewinnen ist, dann vielleicht der, daß Sie meinen, die heutige Art der Eucharistiefeier sei von den Vätern des 21. Konzils verordnet worden, und sie müsse sich von der früheren Art des Messopfers ebensosehr unterscheiden wie eine heutige ärztliche Bahandlung von einer vor 200 Jahren.
Diese Annahme können Sie doch sicherlich aus „Sacrosanctum Concilium“ belegen, oder?
Was die Frage des Schismas betrifft – nun, vieles spricht dafür, daß wir es längst haben. Aber nicht (teilweise zumindest) nur zwischen Rom und FSSP, sondern (in vielen Punkten dramatischer) auch zwischen Rom und einer bedeutenden Zahl deutscher Bischöfe, denen der Papst in seiner gestrigen Rede beim Ad Limina Besuch in gewohnt höflicher, aber doch unmißverständlicher Weise bescheinigt hat, daß vieles (das meiste?) von dem, was sie in den letzten Jahren veranstaltet haben, dem Willen der Kirche unter Petrus entgegensteht.
Insbesondere dem Fuldaer Bischof müßten die Ohren geklungen haben. An seiner Übereinstimmung mit dem Inhaber des Petrusamtes kann und muß nicht nur wegen der aktuellen Vorgänge gezweifelt werden.
Hmm… ziemlich krauses Zeug das. Wenn dem überhaupt ein Sinn abzugewinnen ist, dann vielleicht der, daß Sie meinen, die heutige Art der Eucharistiefeier sei von den Vätern des 21. Konzils verordnet worden, und sie müsse sich von der früheren Art des Messopfers ebensosehr unterscheiden wie eine heutige ärztliche Bahandlung von einer vor 200 Jahren.
Diese Annahme können Sie doch sicherlich aus „Sacrosanctum Concilium“ belegen, oder?
Was die Frage des Schismas betrifft – nun, vieles spricht dafür, daß wir es längst haben. Aber nicht (teilweise zumindest) nur zwischen Rom und FSSP, sondern (in vielen Punkten dramatischer) auch zwischen Rom und einer bedeutenden Zahl deutscher Bischöfe, denen der Papst in seiner gestrigen Rede beim Ad Limina Besuch in gewohnt höflicher, aber doch unmißverständlicher Weise bescheinigt hat, daß vieles (das meiste?) von dem, was sie in den letzten Jahren veranstaltet haben, dem Willen der Kirche unter Petrus entgegensteht.
Insbesondere dem Fuldaer Bischof müßten die Ohren geklungen haben. An seiner Übereinstimmung mit dem Inhaber des Petrusamtes kann und muß nicht nur wegen der aktuellen Vorgänge gezweifelt werden.
Samstag, 11. November 2006 13:01
Didymus-Zwilling: Schon wieder …
Meine Güte, wird der ganze Kram schon wieder durchgekaut! Eigentlich müsste man schon längst kotzen,
wenn man wieder einen Artikel über SJM oder Algermissen auf der Startseite dieser Homepage sieht.
Mittlerweile haben sich doch alle hier darüber ausgelassen! Die Meinungen sind doch eindeutig:
Anti Algermissen: 97%
Pro Algermissen: 3%
Was gibt es denn da noch durchzukauen? Wenn man eine andere Meinung vertritt – so wie ich – dann wird man noch angegriffen!
Die Sache mit den SJMlern in der Rhön ist abgehakt: in genau 20 Tagen ist ihr Dienst hier beendet! Da sind unsere Meinungen sowieso hinfällig und Vergangenheit!
Bedenken Sie dafür ruhig einmal das Tagesgebet für den morgigen Sonntag (32. i. Jk / B):
Allmächtiger und barmherziger Gott,
wir sind dein Eigentum,
du hast uns in deine Hand geschrieben.
Halte von uns fern, was uns gefährdet,
und nimm weg, was uns an Seele und Leib bedrückt,
damit wir freien Herzens deinen Willen tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Mittlerweile haben sich doch alle hier darüber ausgelassen! Die Meinungen sind doch eindeutig:
Anti Algermissen: 97%
Pro Algermissen: 3%
Was gibt es denn da noch durchzukauen? Wenn man eine andere Meinung vertritt – so wie ich – dann wird man noch angegriffen!
Die Sache mit den SJMlern in der Rhön ist abgehakt: in genau 20 Tagen ist ihr Dienst hier beendet! Da sind unsere Meinungen sowieso hinfällig und Vergangenheit!
Bedenken Sie dafür ruhig einmal das Tagesgebet für den morgigen Sonntag (32. i. Jk / B):
Allmächtiger und barmherziger Gott,
wir sind dein Eigentum,
du hast uns in deine Hand geschrieben.
Halte von uns fern, was uns gefährdet,
und nimm weg, was uns an Seele und Leib bedrückt,
damit wir freien Herzens deinen Willen tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Samstag, 11. November 2006 11:43
fürstabtvonfulda: Dr. Carlo Regazzoni
Es ist schon unerhört, was Sie hier dem Heiligen Vater
vorwerfen. Mir scheint, Sie waren beim Konklave direkt anwesend und haben die Stimmzettel mit ausgezählt.
Ich habe nichts gegen den überlieferten Ritus, wie er in der Heiligen Mutter Kirche seit dem tridentischen Konzil gefeiert wird, doch ist diese Art Messe zu feiern die zum Seelenheil notwendig ist.
Dann könnten wir ja auch heute Herzerkrankungen behandeln wie vor 200 Jahren. Wollen Sie das allen ernstes. Sind die Konzilsväter vom II. Vaticanum alles Deppen gewesen.
Sind den Priester und Gläubige heiliger, als die die möglicherweise eine andere Sicht der Dinge haben.
Alle tun so als ob in den Gemeinden, wo die Patres von SJM tätig waren, das Paradies begonnen hätte.
Hört endlich auf gegen den Bischof zu Felde zu ziehen.
Er muss sich für sein tun verantworten und wir müssen es für unser Leben tun.
Diese Selbstgerechtigkeit von so manchem hier im Forum
ist beschämend. Wollt Ihr wieder ein Schisma. Als hätten wir nicht genug Probleme in der Gesellschaft, in den Familien die es anzupacken gilt.
Glauben Sie denn wirklich, diese Haltungen gegenüber dem Bischof ist dem Frieden innerhalb der Kirche dienlich. Und den ganz schlauen sei gesagt, wenn Ihr alle so gut bescheid wisst, dann zieht doch nach Fulda oder Rom und stürzt alles um.
Gerade die, die in unserer Kirche geschwiegen haben, als sie angegriffen wurden sind heute Heilige, (Franziskus,Josefmaria Escriva,Pater Kenntenich,Thomas von Aquin,Ignatius von Loyola ect.).
vorwerfen. Mir scheint, Sie waren beim Konklave direkt anwesend und haben die Stimmzettel mit ausgezählt.
Ich habe nichts gegen den überlieferten Ritus, wie er in der Heiligen Mutter Kirche seit dem tridentischen Konzil gefeiert wird, doch ist diese Art Messe zu feiern die zum Seelenheil notwendig ist.
Dann könnten wir ja auch heute Herzerkrankungen behandeln wie vor 200 Jahren. Wollen Sie das allen ernstes. Sind die Konzilsväter vom II. Vaticanum alles Deppen gewesen.
Sind den Priester und Gläubige heiliger, als die die möglicherweise eine andere Sicht der Dinge haben.
Alle tun so als ob in den Gemeinden, wo die Patres von SJM tätig waren, das Paradies begonnen hätte.
Hört endlich auf gegen den Bischof zu Felde zu ziehen.
Er muss sich für sein tun verantworten und wir müssen es für unser Leben tun.
Diese Selbstgerechtigkeit von so manchem hier im Forum
ist beschämend. Wollt Ihr wieder ein Schisma. Als hätten wir nicht genug Probleme in der Gesellschaft, in den Familien die es anzupacken gilt.
Glauben Sie denn wirklich, diese Haltungen gegenüber dem Bischof ist dem Frieden innerhalb der Kirche dienlich. Und den ganz schlauen sei gesagt, wenn Ihr alle so gut bescheid wisst, dann zieht doch nach Fulda oder Rom und stürzt alles um.
Gerade die, die in unserer Kirche geschwiegen haben, als sie angegriffen wurden sind heute Heilige, (Franziskus,Josefmaria Escriva,Pater Kenntenich,Thomas von Aquin,Ignatius von Loyola ect.).
Samstag, 11. November 2006 11:17
Agiafortuni: Der Wunsch als Vater des Gedankens
An der Aufrichtigkeit der Patres ist nicht zu zweifeln aber leider geben sie sich der Illusion hin, unter
einem Oberhirten wie dem Bischof Fulda ihren Amtspflichten nachkommen zu können. Vielleicht könnte ihnen
die Erfahrung des Erzbischofs im Umgang mit Rom dabei zugute kommen. Die nachfolgenden Worte sprechen
in dieser Hinsicht eine unmissverständliche Sprache:
„Und wenn wir an die Geschichte der Beziehungen Roms zu den Traditionalisten von 1965 bis zu unseren Tagen denken, müssen wir feststellen, dass hier eine unentwegte und grausame Verfolgung vorliegt, um uns zur Unterwerfung unter das Konzil zu zwingen. Das jüngste Beispiel ist das Seminar „Mater Ecclesiae“ für die Überläufer von Ecône, die in weniger als zwei Jahrenj mit der konziliaren Revolution gleichgeschaltet wurden, entgegen allen Versprechungen! Das gegenwärtige konziliare und modernistische Rom wird nie die Existenz eines kraftvollen Zweiges der katholischen Kirche dulden können, der ihm durch seine Vitalität zun Vorwurf wird.“
Geändert hat sich seither nichts und gerade das erfolgreiche Vorgehen des französischen Episkopates gegen die Zulassung der katholischen Messe bezeugt einem zur Genüge, dass Benedikt XVI kein katholischer sondern ein Papst von Frankreichs Gnaden ist. Frankreich ist aber nicht die älteste Tochter sondern das älteste Sorgenkind der Kirche.
„Und wenn wir an die Geschichte der Beziehungen Roms zu den Traditionalisten von 1965 bis zu unseren Tagen denken, müssen wir feststellen, dass hier eine unentwegte und grausame Verfolgung vorliegt, um uns zur Unterwerfung unter das Konzil zu zwingen. Das jüngste Beispiel ist das Seminar „Mater Ecclesiae“ für die Überläufer von Ecône, die in weniger als zwei Jahrenj mit der konziliaren Revolution gleichgeschaltet wurden, entgegen allen Versprechungen! Das gegenwärtige konziliare und modernistische Rom wird nie die Existenz eines kraftvollen Zweiges der katholischen Kirche dulden können, der ihm durch seine Vitalität zun Vorwurf wird.“
Geändert hat sich seither nichts und gerade das erfolgreiche Vorgehen des französischen Episkopates gegen die Zulassung der katholischen Messe bezeugt einem zur Genüge, dass Benedikt XVI kein katholischer sondern ein Papst von Frankreichs Gnaden ist. Frankreich ist aber nicht die älteste Tochter sondern das älteste Sorgenkind der Kirche.
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