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Wortreich + 3000 Polizisten für 3000 Sodomisten + Am Anfang stand das Gesetz + Lügner und Betrüger + Entweih-Bischöfe
Wortreich

Vatikan. Gestern wandte sich Papst Benedikt XVI. in einer ermutigenden, wortreichen Rede an die zum Ad-Limina Besuch gekommenen deutschen Bischöfe. Die Oberhirten dürften die Lehrerlaubnis für Professoren theologischer Fakultäten nur nach gewissenhafter Prüfung erteilen. Von Laien ausgeübte pastorale Leitungsfunktionen dürften nicht nur im Licht pastoraler Zweckmäßigkeiten betrachtet werden: „Es geht hier um Glaubenswahrheiten – nämlich um die von Jesus Christus gestiftete sakramental-hierarchische Struktur seiner Kirche.“ Im Probejahr vor Eintritt ins Priesterseminar würden gruppendynamische Rollenspiele, Selbsterfahrungsgruppen und andere psychologische Experimente eher Verwirrung und Unsicherheit stiften.

Verpflichtendes Vorbereitungsjahr für Seminaristen in Horn
Im Vorbereitungsjahr für Priesterseminaristen in Österreich - dem sogenannten "Propädeuticum" - sind derzeit 21 Kandidaten. Die Teilnehmer des Propädeuticums im niederösterreichischen Horn kommen aus allen österreichischen Diözesen.Gemeinsamen Gesprächsrunden: Das Propädeutikum soll laut Regens Franz Schrittwieser insbesondere der geistlichen und menschlichen Persönlichkeitsbildung dienen.Ein Mittel zur Persönlichkeitsbildung sind offenbar Kinderzeichnungen: "Was macht den Umgang mit Sexualität für mich schwierig?"

3000 Polizisten für 3000 Sodomisten

Heiliges Land. Gestern trafen sich 3.000 Homo-Ideologen in einem Jerusalemer Stadion als Ersatz für einen abgesagten Homo-Marsch. Die Homos mußten sich einer strengen Sicherheitskontrolle unterziehen. Orthodoxen Juden wurde der Zutritt verweigert. Den Behörden zufolge waren 3000 Polizisten nötig, um das Spektakel abzusichern. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Mons. Michel Sabbah, erklärte, daß man im Orient kein Verständnis für solche „westlichen Phänomene“ habe.

Am Anfang stand das Gesetz

Belgien. In Belgien wurden in den vergangenen beiden Jahren 742 Fälle von Euthanasie registriert. Mit 31 Fällen pro Monat sind das fast doppelt so viele wie 2002, als es noch 17 Fälle pro Monat gab. Diese Zahlen wurden am Donnerstag von der staatlichen Euthanasierungs-Kommission veröffentlicht. Für 2006 werden 37 Krankenvergiftungen pro Monat erwartet. Die Dunkelziffer der Toten ist deutlich höher.

Lügner und Betrüger

USA. „Ich bin ein Lügner und Betrüger“ – erklärte der von allen Ämtern zurückgetretene, protestantische US-Pastor Ted Haggard am letzten Sonntag in einem Brief. Der sehr bekannte Prediger und Vater von fünf Kindern gestand, jahrelang mit einem Homo-Prostituierten Unzucht getrieben zu haben. Sein ganzes Leben habe er nach eigenen Angaben gegen diesen „so widerwärtigen und dunklen Teil seines Lebens“ gekämpft: „Ich habe mich bei Gedanken und Wunschträumen ertappt, die gegen alles verstoßen, woran ich glaube und was ich predige.“ Seine Frau erklärte, bei ihrem Mann bleiben zu wollen und auf Gott zu hoffen: „Meine Prüfung hat begonnen.“

Entweih-Bischöfe

Angesichts der hohen Abgabe von kirchlichen Gebäuden sollte man jetzt verstärkt Entweih-Bischöfe zum Einsatz kommen lassen.

Aus der Rubrik „Altgläubiges Glossarium“ der katholischen Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’ von September 2006.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Jörg Guttenberger, Köln   22:54:16 | Sonntag, 12. November 2006
Obelix
Das ist eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung.
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#13   obelix †   15:32:14 | Sonntag, 12. November 2006
fast sechzig Jahre persönliche Erfahrung, angefangen vom kleinen Ministranten bis hin zum…
Jörg Guttenberger, Köln: MethusalixWie kommen Sie zu dieser negativen Sicht der r.-k. Kirche?
…aber das wollen Sie gar nicht wissen. Es würde Ihr Bild der römisch-katholischen Kirche möglicherweise ein klein wenig zurechtrücken. Und das wäre gar nicht gut.
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#12   Jörg Guttenberger, Köln   15:09:09 | Sonntag, 12. November 2006
Methusalix
Wie kommen Sie zu dieser negativen Sicht der r.-k. Kirche?
Sicher, es gibt sehr viel Durchschnitt beim „Kirchenpersonal“. Aber ist das anderswo nicht genauso? Gehören wir nicht alle weitestgehend zur goldenen Mittelmäßigkeit?
Sie stoßen sich offenbar an der kirchlichen Handhabung der Homosexualität. Die Kirche lehnt aber nicht den homosexuellen Menschen, sondern den Vollzug homosexueller Praktiken ab. Auch Heterosexuellen ist die physische Einheit ausscließlich im Rahmen der Ehe erlaubt. Zur Frage, inwieweit der Fortpflanzungsgedanke immer eingeschlossen sein muß, ist sicher das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es geht hier wesentlich auch um eine Begegnung in Würde, der Mensch darf nicht zum Konsumartikel werden.
Eine gewisse Gefühlskälte ist durch die stark rational geprägte römische Tradition bedingt, in die das westliche Christentum hineingewachsen ist (römisches Rechtsdenken!). Sie finden aber immer wieder Priester und Laien, die spürbar von der Liebe des Herrn durchdrungen sind. Einen solchen Pfarrer habe ich während meines diesjährigen Urlaubes im Bayerischen Wald erleben dürfen.
Sie sollten aber Verstand und Herz nicht gegeneinander ausspielen: beide gehören zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes.
Wieso durch die „Überhöhung“ der Mutter Gottes für andere Frauen kein Platz mehr sein soll, verstehe ich nicht.
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#11   methusalix †   14:19:43 | Sonntag, 12. November 2006
@Jörg Guttenberger
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix
Wieso ist ein Nicht-wahr-haben-wollen typisch katholisch?
Ganz einfach, weil von den Kirchenbeamten überhaupt nicht wahrgenommen wird (oder werden kann?), dass Menschen Gefühle haben. Die sprechen ihre Wahrheitsverkündigungen manchmal so, als wüssten sie überhaupt nicht, dass Menschen Gefühle haben könnten (eine, zumindest in Teilen, rühmliche Ausnahme: Deus Caritas Est vom amtierenden Stellvertreter Gottes auf Erden). Ausser natürlich einer glühenden Marienverehrung, bei der für die derzeit auf Erden weilenden Frauen kaum etwas an Gefühlen übrigbleibt.
Deswegen bin ich der Meinung, dass viele von denen nicht wahrhaben wollen, dass es eben Menschen gibt, die Gefühle der Liebe nicht nur fürs andere Geschlecht, sondern eben auch gleichgeschlechtlich haben.
Dann kommt der messerscharfe Schluss: was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Im vorliegenden Fall ist das die Leugnung von Homosexualität in den Gefilden seiner Exzellenz. Diese gibt es ja nur im ach so bösen, dekadenten Westen.
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#10   Jörg Guttenberger, Köln   14:01:24 | Sonntag, 12. November 2006
Methusalix
Wieso ist ein Nicht-wahr-haben-wollen typisch katholisch? Mann sollte nicht von gewissem Bodenpersonal Gottes auf Gott selbst schließen!
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#9   methusalix †   02:55:27 | Sonntag, 12. November 2006
nach Köln
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix: EminenzTitular-Patriarchen (Jerusalem, Venedig, Lissabon) werden nicht mit Eminenz, sondern mit Excellenz angeredet!
Vielleicht ist das der Grund, warum er nicht weiss, dass es an der Levante Homosexuelle gibt? Oder weiss er es doch und will es nur nicht wahr haben? Das wäre allerdings dann sehr katholisch!
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#8   Jörg Guttenberger, Köln   01:28:02 | Sonntag, 12. November 2006
Methusalix: Eminenz
Titular-Patriarchen (Jerusalem, Venedig, Lissabon) werden nicht mit Eminenz, sondern mit Excellenz angeredet!
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#7   landorganist   21:48:57 | Samstag, 11. November 2006
Die…
Ewiggestrigen :-! wünschen sich sicher noch schlimmeres.
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#6   methusalix †   20:04:08 | Samstag, 11. November 2006
Vielleicht weiss diese Eminenz nicht, dass Homosexualität keineswegs an einen bestimmten
geographischen Ort gebunden ist?
3000 Polizisten für 3000 Sodomisten
Heiliges Land…Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Mons. Michel Sabbah, erklärte, daß man im Orient kein Verständnis für solche „westlichen Phänomene“ habe.
Oder sollte es tatsächlich in der Levante keine Homosexuellen (beiderlei Geschlechts) geben?
Haben die dort lebenden Homosexuellen möglicherweise Angst sich zu outen und normal in der Gesellschaft zu leben?
Wünschen sich einige wenige Ewiggestrige diesen Zustand auch für unsere Breiten?
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#5   Breze   15:56:46 | Samstag, 11. November 2006
@ Sirilo
Wenn es sich bei Kreuz.net wirklich um „Katholische Nachrichten“ handeln würde, dann hätte die Redaktion die Ansprache des Papstes an die deutschen Bischöfe in voller Länge wiedergegeben (wie es z.B. im Forum „Kreuzgang“ getan wurde), statt unter der süffisanten Überschrift „Wortreich“ nur willkürliche Auszüge zu zitieren.
Dito!
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#4   Christian Hüller   11:18:48 | Samstag, 11. November 2006
Beni hat Recht!!!
>>Im Probejahr vor Eintritt ins Priesterseminar würden gruppendynamische Rollenspiele, Selbsterfahrungsgruppen und andere psychologische Experimente eher Verwirrung und Unsicherheit stiften.<<
Absolut wahr!!!!
Die Leiter von Priesterseminaren sollten sich hüten, so einen Popanz an den Priesterseminaren einzuführen.
Am Ende urteilen selbst ernannte Pastoralhobbypsychologen oder Pastoralpädagogen, wer hier zum Priester taugt und wer nicht.
Völlig undenkbar.
Hier sollte sich die kath. Kirche stets vor Augen halten, dass Jesus, Paulus und Co. heutzutage wohl von jedem Unternehmen als sonderliche Psychopathen aussortiert würden, wenn sie sich dort bewerben würden.
Diesem zeitgeistigen Firlefanz, der letztlich nur zu einer Aufwertung von meinetwegen theologisch gebildeten
Besserwissern führt, muss die Kirche extrem vorsichtig gegenüberstehen.
Gerade Priester müssen sehr langsam und behutsam an ihre äußerst schwierige Aufgabe herangeführt werden – und sind nicht vor der Zeit mit solch fragwürdigen „Selektionsfallen“ zu konfrontieren.
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#3   Hacki   10:18:10 | Samstag, 11. November 2006
@sirilo
Bei Kreuz.net schätzen wir die Würze, das wesentliche in der Kürze.
Den vollen Text lesen wir Katholiken natürlich in aller Ruhe bei kath.net oder Vatican.va etc. nach.
Wenn Ihnen diese Links dienlich sind.
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#2   Sirilo   10:01:23 | Samstag, 11. November 2006
Papstansprache
Wenn es sich bei Kreuz.net wirklich um „Katholische Nachrichten“ handeln würde, dann hätte die Redaktion die Ansprache des Papstes an die deutschen Bischöfe in voller Länge wiedergegeben (wie es z.B. im Forum „Kreuzgang“ getan wurde), statt unter der süffisanten Überschrift „Wortreich“ nur willkürliche Auszüge zu zitieren.
Für Berichte über Homo-Demos in Jerusalem z.B. hat Kreuz.net reichlich Raum, für Ansprachen des Papstes nicht. Das soll „katholisch“ sein?
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#1   Maurice Corvisier   09:09:16 | Samstag, 11. November 2006
Entweih-Bischöfe!
Köstlich!
– Wenn man nur wüßte, wer dieser ungenannte Priester aus dem Erzbistum Köln ist. Man möchte sehr oft danken und gratulieren. Na, vielleicht liest er ja mit.
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