Die französischen Bischöfe stemmen sich mit aller Gewalt gegen die Freiheit der Alten Messe. Doch das gläubige Volk denkt anders.
Alte Messe in der Benediktinerabtei Le Barroux
(kreuz.net) Die traditionalistische Organisation ‘Paix Liturgique’ beauftragte das renommierte, französische
Meinungs- forschungsinstitut ‘CSA’ mit einer Umfrage zur Alten Messe.
‘Paix Liturgique’ kämpft für
den liturgischen Frieden und besonders für eine Indultmesse in der nordostfranzösischen Erzdiözese
Reims.
Die Organisation ließ sich die Umfrage 5.800 Euro kosten.
‘CSA’ befragte 1.007 Leute in ganz
Frankreich. Davon bezeichneten sich 55 Prozent als katholisch.
Die am Mittwoch vorgelegten Ergebnisse
beziehen sich nur auf die befragten Katholiken.
Die Umfrage
1. Glauben Sie, daß es wünschenswert wäre,
wenn Katholiken nach eigenem Empfinden zwischen der traditionellen Messe auf Lateinisch mit Gregorianischem
Choral und der modernen Messe auf Französisch wählen könnten?
Ja: 65% Nein: 13% Egal: 22%
2. Wenn
Sie die Gelegenheit hätten, gelegentlich einer Lateinischen Messe mit Choral beizuwohnen, was würden
Sie tun?
Ich würde hingehen: 60% Ich würde nicht hingehen: 39% Keine Antwort: 1%
3. Wäre die Tatsache,
daß die Kirche verschiedene Zelebrationsweisen – die traditionelle auf Latein und mit Gregorianischem
Choral und die moderne auf Französisch – anerkennen würde, ihrer Meinung nach…
eine gute Sache, weil
sie eine gewisse Verschiedenheit in der Kirche erlaubte: 65% eine schlechte Sache, weil sie in der Kirche
Spaltungen provozieren würde: 31 % Keine Anwort: 4%
4. Wenn in Ihrer Nähe regelmäßig und mit Erlaubnis
des Papstes eine Messe in der traditionellen Form zelebriert würde, was würden Sie sagen?
Ich würde
häufig hingehen: 6% Ich würde gelegentlich hingehen: 31% Ich weiß nicht, ob ich hingehen würde oder
nicht: 12% Ich würde selten hingehen: 29% Ich würde nie hingehen: 22%
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136 Lesermeinungen
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Malachias Teilhard Das sind doch alles Dokumente aus der Zeit vor dem Konzil! Auf die de-facto-Rehabilitierung
Teilhard habe ich doch wiederholt hingewiesen!
#136 Aldo Carigiet 09:07:57 | Samstag, 18. November 2006
interessante Umfrage Die Umfrage ist tatsächlich sehr interessant. Solche Informationen möchte jedermann
immer wieder lesen. Ich freue mich auf die nächste positive Meldung. Ihr Aldo Carigiet
#135 Malachias † 11:54:32 | Freitag, 17. November 2006
@Jörg Guttenberger: War Teilhard de Chardin katholisch? 1926 die Oberen des Jesuitenordens verbieten
es Teilhard, weiter am Institut catholique zu lehren 1927 Rom versagt die Druckerlaubnis für sein Buch
Le milieu divin 1933 Rom fordert von ihm den Verzicht auf sämtliche Funktionen in Paris 1939 Sein Buch
L’Energie humaine darf nicht veröffentlicht werden 1944 Sein Buch Le Phénomène humain darf nicht veröffentlicht
werden 1947 Teilhard wird gebeten, keine philosophischen Schriften mehr zu verfassen 1948 Teilhard wird
verboten, einem Ruf ans Collège du France zu folgen 1949 Le Groupe zoologique humain wird verboten 1955
Verbot, am Internationalen Paläontologischen Kongreß teilzunehmen Zwei Jahre nach seinem Tod, am 6.12.1957,
wird von einem Dekret des Heiligen Offiziums die Entfernung sämtlicher Schriften von Teilhard aus den
Seminar- und Ordensbibliotheken angeordnet, ihr Verkauf durch katholische Buchhandlungen und ihre Übersetzung
in andere Sprachen verboten. Das berühmte Monitum des Heiligen Offiziums vom 30.6.1962 erklärt, daß
bestimmte Werke Teilhards „Widersprüche, ja selbst Irrtümer enthalten, die so schwer sind, daß sie
die katholische Lehre angreifen.“ Die Ordinarien, Ordensoberen, Seminardirektoren und Universitätspräsidenten
werden deshalb aufgefordert, „die Geister, insbesondere die der Jugend, gegen die in den Werken von P.
Teilhard de Chardin und seinen Schülern enthaltenen Gefahren in Schutz zu nehmen.“ („Le Monde et la Vie“
5/1965; Johannes Hemleben, Pierre Teilhard de Chardin, Reinbek 1966, 159; Ü: Ma.)
Dr. Heger: katholizität Der Apostelschüler Ignatius von Antiochien sagte: Wo Christus ist, ist die katholische
Kirche“. Damit ist katholisch und christlich dasselbe. Die römisch-katholische Kirche ist damit die römische
Ausgabe der Katholizität. Hiernach gibt es nicht mehrere christliche Kirchen, sondern nur die eine von
Jesus Christus gegründete, aber gespaltene Kirche. Die östlichen Kirchen führen m. W. alle den Titel
„katholisch“ in ihrem Namen, folgen damit also dem Verständnis des hl. Ignatius v. Antiochien. Auch die
Lutheraner haben sich bis zur Aufklärung katholisch genannt und die römischen Katholiken als Papisten
beschimpft. Erst seit der Aufklärung hat das Wort „katholisch“ einen negativen Beigeschmack und wird
von den reformatorischen Kirchen nicht mehr für sich reklamiert. Mir ist allerdings nicht klar, was Sie
unter Katholizität und Katholizismus verstehen. Da ich gegen 11 Uhr das Haus für eine Reise bis zum
25.11. verlasse, bitte ich um Verständnis, erst nach meiner Rückkunft zu weiteren Stellungnahmen zu
kommen. Diese Antwort ist insoweit Zuall, weil ich wegen Ausdrucks von für die Reise benötigten Unterlagen
noch einmal ins Internet gemußt habe und in diesem Zusammenhang auch bei kreuz.net vorbeigeschaut habe.
@Jörg Guttenberger der Katholizismus ist die ideologische Ausgabe der Katholizität Interessant! Sie
verwenden die Wörter Katholizismus und Katholizität offenbar nicht mit der gewöhnlichen Bedeutung.
Was verstehen Sie darunter? MfG Christoph Heger
Breze, Leutnant Blueberry Mein Vater ist zwischen den beiden Kriegen nach Köln gekommen, um dort als
Werkstudent zu studieren. Seine Tante hatte nach Köln geheiratet. Mein Großvater ist aber schon als
königlich-bayerischer Steuerbeamter nach Griesbach/Rottal/Ndb versetzt worden, wo mein Vater geboren
ist. Die Heimat meiner Familie ist Eltmann/Ufr., wo sie seit 1719 gelebt hat. Im Rahmen eines eintägigen
Aufenthaltes dort (zwischen 2 anderen Terminen) will ich das in der Umgebung liegende Forsthaus Neuhaus
fotografieren, wo mein Vorfahr von1699 bis 1719 Förster und Jäger war. Ich freue mich, in Ihnen, Herr
Blueberry, einen Landsmann kennenzulernen. Vor meinem Urlaub ab 18. 9. hat ein Herr Blueberry gefragt,
was ich unter Ideologie verstehe. Waren Sie das? Die Frage habe ich im Rahmen einer Stellungnahme nach
dem 25.10 beantwortet, kann Ihnen aber gerne Kopie meiner Ausführugen senden, wenn Sie der damalige Fragesteller
waren. Vor dem 18.9. war die Zeit zu knapp. Für ein eigenes Bundesland Franken bin ich allerdings auch.
Wir dürfen uns allerdings damit trösten, daß der Erzbischof von München gewöhnlich Franke ist, so
der jetzige Kardinal Wetter. RheinlandPfalz geört schließlich auch zum alten Stammesherzogtum Franken.
Ich armer Franke… …gehöre ja auch zu dem geknechteten Volk, das vor langer Zeit mal vom bayerischen
Imperialismus „erobert“ wurde. Was mich schon immer interessiert hat (@ Breze), nimmt man das eigentlich
auch war in „Bayern“ (in Südbayern)? Im Ernst: viele Franken fühlen sich von den Bayern über den Tisch
gezogen und träumen von ihrem eigenen Bundesland „Franken“! Die Fakten geben ihnen auch Recht! Die Franken
stehen statistisch in Bayern am schlechtesten da!
Breze, Malachias Breze: Herzlichen Dank! Ich bin übrigens in Süddeutschland (Mittel- und Unterfranken,
also im Lande meiner Väter). Malachias: Sie versuchen immer wieder, ohne sich mit meinen Ausführungen
auseinanderzusetzen, Teilhard die Freimaurerei anzudrehen. Man kann einen solchen Autor nur von seinem
Gesamtwerk beurteilen, nicht von ein paar Sätzen, die Sie und die Freimaurer willkürlich aus dem Zusammenhang
herausreißen, wie schon mehrfach nachgewiesen, s. das erwähnte Beispiel von der neuen Religion! Teilhard
ging es eben nicht um eine neue Organisation. Daß Teilhards Thesen mit dem Katholizismus unvereinbar
sind, versteht sich von selbst, denn der Katholizismus ist die ideologische Ausgabe der Katholizität,
Teilhard war aber, wie schon mehrfach angemerkt, erwiesenermaßen kein Ideologe. Es geht also nicht um
Katholizismus, sondern um Katholzität, und da hat Teilhard seinen vollberechtigten Platz. Manchen Konzilstexten
wird ein Einfluß Teilhards nachgesagt, und die Erhebung seines Schülers Lubac in das Kardinalskollegium
wird gemeinhin als Rehabilitation Teilhards verstanden. Um es klar zu sagen: der wissenschaftliche Beirat
unserer deutschen Gesellschaft sprach bei der behaupteten Mitgliedschaft Teilhards bei den Freimaurern
von einer ganz böswilligen Unterstellung. Und ein Organ der deutschen Gesellschaft hat verständlicherweise
mehr Verbindung zu den Gesellschaften anderer Staaten, insbesondere Frankreichs, als wir als Gesellschaft
eines Bundeslandes.
@ Guttenberger Ich finde Ihre Geduld im Umgang mit Malachias bewunderswert! Sie tun so als sei er für
rationale Argumente in irgendeiner Weise zugänglich, wo doch jeder weiß daß Malachias in seiner eigenen
Traumwelt lebt wie ein Autist. Gute Reise!
#127 Malachias † 22:19:26 | Donnerstag, 16. November 2006
@Jörg Guttenberger: Teilhard de Chardin (Forts.) „Ganz gleich, was immer die Intention von Teilhard bei
der Abfassung seiner Schriften gewesen sein mag, das, was ihn so weltbekannt und -berühmt gemacht hat,
waren zweifellos nicht die bereits genugsam bekannten katholischen Glaubenswahrheiten, nicht die – hier
und dort auch vorhandenen aber beziehungslosen – Elemente der klassischen katholischen Weltanschauung,
sondern seinen neuen, ungewohnten, im Katholizismus bis dahin unbekannten Ideen. Objektiv gesehen handelt
es sich dabei um Gedankengut, das dem freimaurerischen Hominismus zwar nicht unbedingt im philosophischen
Ansatz, wohl aber in seiner Ausfaltung und … auch in seinem innersten Ursprung gleicht wie ein Ei dem
anderen. Zumindest im Hinblick auf die Wirkung, die Teilhards Schriften auf ihre Leser normalerweise ausüben
müssen, ist es also voll und ganz berechtigt, die freimaurerisch-hoministischen Texte auch in einer kritischen
Analyse so zu nehmen und zu verstehen, wie jeder unbefangene Leser sie auffaßt. Aus dem – angeblich katholisch
zu verstehenden – Zusammenhang kann man diese Passagen gar nicht reißen, weil ihr Inhalt prinzipiell
mit der gesunden Philosophie und dem katholischen Glauben allenfalls in Widerspruch, niemals jedoch in
einem positiven logischen Zusammenhang stehen kann: eindeutige Irrtümer werden durch eine eventuelle
Umrahmung mit eindeutigen Wahrheiten weder wahr noch auch nur neutralisiert; sie bleiben, was sie sind.“
(Rothkranz, aaO. 38) Auch ich wünsche Ihnen eine gute Reise…! :(3
Malachias Teilhard Da ich morgen (bis zum 25.11.) verreise, kann ich leider nur kurz antworten: 1. Teilhard
war nachweislich kein Ideologe 2. Mit Gnosis hatte Teilhard ebenfalls nichts im Sinn. Zu 1 und 2: das
ergibt sich mit unmißverständlicher Eindeutigkeit aus seinen Werken! 3. Schiwy hat sich m . W. inzwischen
von New Age abggewandt. Wenn sich diese Leute auf Teilhard berufen, spricht das noch nicht gegen Teilhard.
Fehlinterpretationen durch mißbräuchliche Berufungen sind leicht nachzuweisen. Schließlich haben sich
die Zeugen Jehovas bei ihren Weltunterangsberechnungen auch auf die Bibel berufen. Ab 25.11. bei Bedarf
mehr.
#124 Malachias † 23:51:27 | Mittwoch, 15. November 2006
@Jörg Guttenberger: Teilhard de Chardin – „Prophet des New Age“! „In gewisser Weise verbindet die Ideologie
Teilhard de Chardins, der ja der okkultistisch-gnostischen Martinistenloge angehörte, beide … Tendenzen:
die rationalistische Glorifizierung des Menschen und seiner Kultur und Technik wird bei Teilhard mit einem
gnostisch mystifizierten Christentum amalgamiert. Kein Wunder, daß Teilhard zum weitaus bedeutendsten
und ‘fruchtbarsten’ Ideologen der spiritualistischen Logen in unserem Jahrhundert wurde. Mit vollem Recht
kann G. Schiwy (Der Geist des neuen Zeitalters. New-Age-Spiritualität und Christentum, München 1987)
die These vertreten, daß die gigantische New-Age-Welle, die gegenwärtig dabei ist, das Christentum hinwegzuspülen,
einen ihrer kräftigsten Anstöße Teilhard verdankt. Fraglos ist die gnostisch-okkult-satanistische New-Age-Bewegung
das Werk der ‘spiritualistischen’ Logen, die sich dadurch klarstens als Vorhut des Antichristen und direkte
Werkzeuge Satans ausweisen. Sogar der Begriff des ‘Neuen Zeitalters’ (New Age) findet sich bei dem spiritualistischen
Teilhard, längst bevor man in der Öffentlichkeit irgendetwas von einer New-Age-Bewegung gehört oder
auch bloß geahnt hätte: Wir nähern uns also trotz aller Fehlschläge und aller Unwahrscheinlichkeiten
einem neuen Zeitalter, in dem die Welt ihre Ketten abwerfen wird, um sich endlich den Kräften ihrer inneren
Affinitäten zu überlassen. (Zit. n. Schiwy 1987, 19) …auch Capra, der zweite große Prophet des ‘New
Age’, zitiert Teilhard und beruft sich auf ihn.“ (Rothkranz, aaO, 118)
Malachias: Teilhard de Chardin Zu Punkt 1: man kann „eine neue Religion“ bei Ausblendung des Zusammenhangs
sicher im Sinne einer neuen Kirche oder gar einer neuen Relgionsgemeisnchaft außerhalb des Christentums
verstehen. Dass dieses Verständnis Teilhard in keiner Weise gerecht wird, ergibt sich schon aus seiner
Treue zu Kirche und Jesuitenorden. Im Sinne Ihrer Interpretaton hätte Teilhard die neue Kirche sicher
gegründet, wenn er gewollt hätte! Gemeint ist hier ganz eindeutig Religion im Sinne einer Bindung an
Gott (religio = Rückbindung). Es geht also ganz eindeutig um eine Erneuerung im Sinne einer Vertiefung
der Verbindung mit Gott. Die Interpretation des von Ihnen genannten Autors, der Sie sich anschließen,
ist nicht rational, sondern rationalistisch, jedes verknüpfende Denken der Meditation ausschließend.
Man kann solche Texte nicht ohne den menschlichen Hintergrund ihres Autors verstehen, und der Interpret
muß eben in der Lage sein, den gesamten geistigen und geistlichen Hintergrund zu erfassen. Auch die Kirche
hat Teilhard zunächst abgelehnt, weil sie seine Aussagen nicht vor dem Hintergrund der Väter, auf deren
Grundlage er den Ansatz für eine ganz neue Theologie geliefert hat, verstanden hat, sondern vor dem Hintergrund
der damals vorherrschenden Scholastik. Die Auseinadersetzung mit dem christlichen Osten hat wesentlich
zu der Erkenntnis beigetragen, daß es außerhalb der Philosophie weitere Zugänge zur Theologie gibt.
Zu Punkt 2: Die Ausführungen sind eindeutig panentheistisch zu verstehen.
#122 Malachias † 20:23:10 | Mittwoch, 15. November 2006
@Jörg Guttenberger Zwei kleine Korrekturen: 1. Die Frage mußte natürlich lauten „Wer garantiert Ihnen,
daß es beim Diskutieren blieb?“ 2. Die Quellenangabe zum dritten Zitat in meinem vorletzten Eintrag muß
korrekt lauten: (Zit. n. ebd. [Rideau], S. 283 Anm. 18) Die ernstzunehmende Beurteilung eines Autors setzt
zwingend Kenntnis seiner Werke voraus. Sicher! Bei den von Rothkranz zitierten Autoren (A. Drexel, E.
Rideau und R. Lay) dürfen Sie davon ausgehen, daß sie sich mit dem Werk Teilhards intensiv beschäftigt
haben und sich gut damit auskennen…! Weitere häretische bzw. apostatische Züge: 1. Teilhard will
bewußt eine neue Religion, ein „besseres Christentum“ aufbauen (typische freimaureriche Wortwahl!): Wie
Sie schon wissen, sind mein Interesse und meine innere Beschäftigung vom Bemühen beherrscht, in mir
selbst eine neue Religion (Sie können sie ein besseres Christentum nennen) aufzubauen und sie auszubreiten,
in der der persönliche Gott aufhört, der große monolithische Herr früherer Zeiten zu sein und zur
Weltseele wird; unser religiöser und kultureller Stand verlangt danach. (Zit. n. Drexel 1971, S. 26)
2. Der Pantheismus Teilhards konzentriert sich auf den Menschen: Ich glaube, daß das Universum Entwicklung
ist. Ich glaube, daß die Entwicklung hinstrebt auf Geist. Ich glaube, daß der Gott sich im Menschen,
im Personalen vollendet. Ich glaube, daß das höchste Personale der Universelle Christus ist.(Zit. n.
Lay 1981, S. 255) Von wem wird die Mitgliedschaft konkret ausgeschlossen?
Malachias: Teilhard und Freimaurer Die ernstzunehmende Beurteilung eines Autors setzt zwingend Kenntnis
seiner Werke voraus. Sie schließen ja auch nicht nach Kenntnis von ein paar Landschaften auf den gesamten
Planeten Erde! Berührungspunkte gibt es auch zwischen den Hochreligionen, sie stimmen sogar in wesentlichen
Punkten überein. Auf dieser Grundlage einer gegenseitigen Vereinnahmung zuzustimmen, wäre mehr, als
leichtsinnig. Genausowenig kann man von Berührungspunkten zwischen Teilhard und den Fremaurern auf eine
Mitgliedschaft schließen. Im Übrigen besagen solche Berührungspunkte noch nichts über die grundsätzliche
Vereinbarkeit von Teilhards universalem Denken mit dem der Freimauerer. Im Übrigen war Teilhard kein
Rationalist, sondern wußte als Jesuit um die Zusammengehörigkeit von rationalem und verknüpfenden Denken
wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes. Daß die Gesellschaften Teilhard de Chardin nicht freimaurerisch
durchsetzt sind, garantiere ich Ihnen. Für NRW bin ich ohnehin verantwortlich, und die führenden Mitglieder
der deutschen Gesellschaft kenne ich so gut, daß sie sich auch auf internationaler Ebene nicht vereinnahmen
lassen. Bei dem Großmeister der genannten französischen Loge müßte man wissen, wie er zu einer solchen
Behauptung kommt. Schließlich war Teilhard lange Jahre im Ausland (China, USA). Ihre letzte (kurze) Frage
verstehe ich nicht. Was meinen Sie?
#120 Malachias † 10:29:08 | Mittwoch, 15. November 2006
@J. Guttenberger Sie zitieren ausschließlich aus Sekundärliteratur, nicht jedoch aus den Werken Teilhards
selbst Wenn die Sekundärliteratur verlässlich, sprich authentisch katholisch ist, spricht nichts dagegen,
aus dieser zu zitieren! Und wenn Sie die Zitate in den von Johannes Rothkranz angeführten Sekundärwerken
im einzelnen nachprüfen, können Sie sicher feststellen, daß da nichts „aus dem Zusammenhang gerissen“
ist…! Zu Teilhard und die Freimaurer meint der wissenschaftliche Beirat unserer deutschen Gesellschaft:
nicht weiter ernst zu nehmen. Wer garantiert Ihnen, daß Ihre Gesellschaft nicht auch freimaurerisch durchsetzt
ist? Sie sollten Aussagen von Freimaurern wesentlich kritischer sehen. Die nehme ich sehr ernst. Wenn
einer von denen schon mal aus dem Nähkästchen plaudert, wird man dem, was er sagt, sicher einen hohen
Wahrheitswert beimessen müssen! Natürlich ist nicht auszuschließen, daß Teilhard mit Freimaureren
diskutiert hat. Wer garantiert Ihnen, daß es nicht beim Diskutieren blieb? Ihn deswegen gleich zum Mitglied
zu machen, geht weit an der Wirklichkeit vorbei Deswegen nicht, sondern – wegen der zitierten Aussage
des Großmeisters Jacques Mitterand vom Grand Orient de France, bei dem es sich nicht nur um eine Vorstadtloge
handelt, aber auch – wegen vieler Aussagen Teilhards selbst, die mit freimaurerischen Aussagen sehr gut
harmonieren… Teilhard ist unserer Gesellschaft so umfassend bekannt, daß seine dortige Mitgledschaft
völlig ausgeschlossen ist Von wem denn konkret?
Malachias: Teilhard und Freimaurer Sie zitieren ausschließlich aus Sekundärliteratur, nicht jedoch aus
den Werken Teilhards selbst! Damit ist der Möglichkeit, Texte zwecks Fehlinerpretation aus ihrem Zusammenhang
zu reißen Tür und Tor geöffnet. Zu Teilhard und die Freimaurer meint der wissenschaftliche Beirat unserer
deutschen Gesellschaft: nicht weiter ernst zu nehmen. Sie sollten Aussagen von Freimaurern wesentlich
kritischer sehen. Natürlich ist nicht auszuschließen, daß Teilhard mit Freimaureren diskutiert hat.
Warum sollte er auch nicht. Ihn deswegen gleich zum Mitglied zu machen, geht weit an der Wirklichkeit
vorbei! Teilhard ist unserer Gesellschaft so umfassend bekannt, daß seine dortige Mitgledschaft völlig
ausgeschlossen ist.
#118 Malachias † 19:07:57 | Dienstag, 14. November 2006
@Jörg Guttenberger: Teilhard de Chardin – ein Pantheist! „Einer Anzahl von Texten, die anscheinend den
weltjenseitigen, dreipersönlichen Gott zum Gegenstand haben, stehen viele andere Aussagen gegenüber,
die sich leider nur pantheistisch verstehen lassen. Die Identität von Gott und Welt (Erde) insinuieren
etwa die folgenden Texte: Die Erde kann mich ruhig nunmehr in ihren Riesenarmen umfassen. Sie mag mich
mit ihrem Leben schwellen, oder mich in den Staub zurückholen… Sie mag mich auf die Knie zwingen in
der Erwartung dessen, was in ihrem Schoße reift. Ihre Zauber können mir nicht mehr schaden. Seit sie
für mich jenseits ihrer selbst der Leib dessen geworden ist, der ist und der kommt! (Zit. n. Rupert Lay,
Die Ketzer. Von Roger Bacon bis Teilhard, München – Wien 1981, 261f) Wer aus ganzer Seele den in den
Kräften (der Erde) verborgenen Jesus liebt, in den Kräften, welche die Erde sterben lassen: den wird
auch in seinem Tod die Erde mütterlich in ihre Riesenarme schließen, und er wird mit ihr im Schoße
Gottes erwachen. (Zit. n. Emile Rideau, T. d. Ch. – ja oder nein? München 1968, 56) Besonders berüchtigt
ist der folgende Text: Wenn ich infolge irgendeines inneren Umbruchs nacheinander meinen … Glauben an
einen persönlichen Gott, meinen Glauben an einen Geist verlöre, so möchte es mir scheinen, daß ich
meinen Glauben an die Welt behalten würde. Die Welt … ist letztlich die erste, die letzte und die einzige
Sache, an die ich glaube. Aus diesem Glauben lebe ich… (Zit. n. Albert Drexel, Ein neuer Prophet?, 26)“
(Rothkranz, aaO, 38-39)
Malachias Teilhard Man kann natürlich versuchen, Teilhard freimaurerisch zu interpretieren. Gerecht wird
man ihm damit allerdings nicht. Die angeblich sich ausschließenden Thesen beruhen auf einer solchen Fehlinterpretation.
Aus seinem Werk „Der Göttliche Bereich“ (Le milieu divin) ergibt sich unmißverständlich seine Christozentrik.
Lesen Sie dort bitte selbst nach, anstatt uns mit Sekundärliteratur einzudecken. Von Anthropozentrik
kann absolut keine Rede sein!
#113 Malachias † 22:27:23 | Montag, 13. November 2006
@Jörg Guttenberger: Fortsetzung J. Rothkranz zu Teilhard de Chardin „Teilhard de Chardin hat ein eigenes
philosophisch-theologisches System und eine eigene, in seinem (!) Sinne ‘phänomenologische’ Methode…
Ein logisch kohärentes ‘Denkbild’ existiert … nicht (wohl aber ein solches, das seine Anhänger aus
seinen Schriften – wahrscheinlich sogar ohne ihm Unrecht zu tun – kompliert haben). Ohne über die möglichen
Gründe (intellektuelles Unvermögen? freimaurerische Tarnung?) für dieses seltsamte Phänomen zu spekulieren,
sollte es doch erlaubt sein, die radikale Widersprüchlichkeit und Unvereinbarkeit von Teilhards verschiedenen
Thesen einfach zu konstatieren. Was Albert Drexel im Blick auf die Behandlung des Problems des Verhältnisses
zwischen Natur und Übernatur in Teilhards Schriften feststellt, gilt für nahezu alle Wahrheiten des
katholischen Glaubens und der Philosophia perennis bei Teilhard: In seinem Buch La pensée réligieuse
du Père Teilhard de Chardin will de Lubac (S. 169ff.) mit großem Zitatenaufwand nachweisen, daß Teilhard
die Unterscheidung von Natur und Übernatur gekannt und beabsichtigt habe. Dies bestreiten wir nicht,
wohl aber, daß sie mit seinem evolutionistischen System und naturalistischen Prozeß vereinbar ist. (Albert
Drexel, Ein neuer Prophet? Teilhard de Chardin. Analyse einer Ideologie, 2. erw. Aufl., Stein am Rhein
1971, S. 31) Teilhard hat … stets am katholischen Glauben festhalten wollen…[Forts. s.u.! Ma.]“ (Rothkranz,
aaO, 37-38)
#110 Malachias † 21:54:43 | Montag, 13. November 2006
@Jörg Guttenberger: Teilhard de Chardin – Wegbereiter des Antichristen? Wenn Sie mir gestatten, das begonnene
Zitat aus der Rede des Großmeisters des Grand Orient de France, Jacques Mitterand, vom 3.9.1962 fortzusetzen?
Teilhard de Chardin „hat, ohne es vielleicht auch nur zu ahnen, das Verbrechen Luzifers begangen, welches
die Kirche Roms den Freimaurern so oft und so nachhaltig vorgeworfen hat: Im Phänomen der Hominisation,
der Menschwerdung, oder – um auf eine von Teilhard geprägte Formel zurückzugreifen –, in der Noosphäre
(d.h. in dieser Summe und Gesamtmasse von Bewußtseinsinhalten, welche den ganzen Erdball wie eine unterste
Schicht der Atmosphäre umgeben) ist es der Mensch, und nicht Gott, der im Vordergrund dieses Prozesses
steht und dessen Hauptwirkender ist. Wenn nun dieses ‘Gesamtbewußtsein’ seinen Höhepunkt erreicht haben
wird, eben den berühmten Punkt Omega – so lehrt Teilhard de Chardin – dann werden wir auch sicher den
neuen Menschen, so wie wir ihn uns erträumen und wünschen – frei in seinem Fleische, unbeschränkt und
ungebunden in seinem Geiste –, haben. So hat Teilhard den Menschen auf den Altar des Heiligtums erhoben,
und indem er ihn anbetet, kann er nicht mehr länger dem christlichen Gott opfern!…’ … Teilhard hat,
entweder tatsächlich oder wenigstens nach außen hin, stets am katholischen Glauben festhalten wollen;
nur ist ihm das absolut nicht gelungen. Wenn man die Glaubens- und Vernunftwahrheiten mit ihnen zuwiderlaufenden
Thesen mischt, kann das Ergebnis nun einmal nur totale Verwirrung sein.“ (Rothkranz, aaO, 36-38)
Malachias: Teilhard Inwieweit sich eine solche Mitgliedschaft eines prominenten Jesuiten auf Dauer verheimlichen
läßt, ist mehr, als fraglich. Aus den Werken Teilhards spricht eine in tiefster Seele begründete Frömmigkeit.
Auch seine Kirchentreue trotz aller Probleme spricht gegen eine Mitgliedschaft bei den Freimaurern, wobei
nicht auszuschließen ist, daß sie ihn gerne unter sich gehabt hätten und so der Wunsch der Vater des
Gedankens ist. Im Übrigen war Teilhard durch und durch konservativ (nicht reaktionär!), wie sich aus
seinen Werken ergibt. Er hat nach dem Vorbild von Albertus Magnus, des Paters Thomas v. Aquin OP und Anderer,
die das Glaubensgut mit den Mitteln der Philosophie erklärt haben, das Glaubensgut mit den Mitteln der
Naturwissenschaft erklärt. Er hat also mit denselben Methoden gearbeitet, wie die genannten Scholastiker,
nämlich das Glaubensgut mit den Methoden der jeweils vorherrschenden wissenschaftlichen Disziplin zu
erklären. So hat Prof. Horst Rupprecht, Präsident der Deutschen Gesellschaft Teilhard de Chardin, vor
Jahren im Rahmen eines Vortrags in Köln nachgewiesen, daß Teilhard eigentlich Thomist ist.
#108 Malachias † 16:43:36 | Montag, 13. November 2006
@Jörg Guttenberger Herr Guttenberger! Freimaurer sind eine Geheimgesellschaft! Bei dem für alle Katholiken
geltenden Verbot der Logen-Mitglied-schaft durch das Kirchenrecht (CIC 1917) unter Strafe der Exkommunikation
wird es sicher jeder kath. Priester sofort herumposaunt haben, wenn er Mitglied in einer Loge war…!
Wenn ich weiter aus dem Rothkranzwerk zitieren darf: „Fast noch interessanter ist folgende Information
des ‘Schwarzen Briefs’ (ebd.): Als das Heilige Offizium, später in Glaubenskongregation umbenannt, 1962
sein Monitum gegen Teilhard vorlegte, ahnte in Rom niemand, daß der weltweit angesehene Evolutionstheologe
nicht nur Mitglied des ‘Martinistenordens’ war, sondern von den Hochgradlogen ausgewählt worden war,
als Instrument zu dienen für eine innerkirchliche Revolution gegen die Kirche. Großmeister (Jacques)
Mitterand sah nach der Verurteilung des Theologen die Zeit gekommen, drei Monate später den ‘Eingeweihten’
in seiner Rede (vor der Generalversammlung des Großorients von Frankreich) vom 3.9.1962 die Wahrheit
zu sagen: Ganz im Gegensatz zu uns Freimaurern bleiben die Katholiken im Namen des Ökumenismus ihrer
Vergangenheit nicht treu, um daraus etwas zu lernen; vielmehr bieten sie alle ihre Kräfte auf, ihre Religion
durch Neuerungen, die ihre ganze Tradition verleugnen, auf Salonfähigkeit aufzupolieren… Eines schönen
Tages hat sich aus ihren Reihen ein Gelehrter erhoben – ein Wissender und Weiser (Hochgradtitel) im Vollsinn
des Wortes, Teilhard de Chardin…“ (aaO, 36)
Malachias: Teilhard und Freimaurer Ich habe Ihre Ausführungen an den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen
Gesellschaft Teilhard de Chardin e. V. weitergeleitet. Unabhängig davon ist eine Freimaurer-Mitgliedschaft
Teilhards kaum denkbar, weil die r.-k. Kirche, die bekanntlich bis zum Konzil absoltut gegen Teilhard
war, seine Verbindung zu dieser Gruppe, hätte es sie gegeben, genüßlich ausgeschlachtet hätte.
#106 Malachias † 11:42:26 | Montag, 13. November 2006
@Jörg Guttenberger Teilhard aber mit den Freimaurern in Verbindung zu bringen, geht völlig an der Wirklichkeit
vorbei! Und so etwas behauptet der Vorsitzende eines Teilhard de Chardin-Vereins…! Die Wirklichkeit
ist eine andere: „Wie scheinbar erst vor wenigen Jahren in der (deutschen) Öffentlichkeit bekannt wurde,
war der Jesuitenpater Pierre Teilhard de Chardin Hochgradfreimaurer… Im ‘Schwarzen Brief’ vom 21. März
1985 konnte man lesen: Unmittelbar nach der Wahl von Johannes XXIII. besuchten drei Spitzenfreimaurer
Don Pablo de la Porcion, der später über das Gespräch berichtete. Die Besucher waren Martinez Barrio,
Verkehrsminister, Großorient von Spanien, 33. Grad, die beiden anderen seine Freunde aus der Loge ‘Symbolismus’
und der ‘Valetianischen Gnosis’. Diese erklärten: Durch die literarischen Werke eines der unsern werden
wir nun daran gehen, die große Revolution auszubreiten und in die Priesterseminare der katholischen Kirche
einzudringen. Aufgedeckt wurde die Mitgliedschaft Teilhards jedoch durch den Justizminister der Vichy-Regierung
unter Marschall Pétain Anfang der 40er Jahre. Ministerpräsident Pierre Laval fiel das Verzeichnis der
Hochgradbrüder ‘Goldenes Buch der Synarchie’ in die Hände und er gab es seinem Justizminister zur Prüfung.
Der Minister untersuchte das Dokument und schrieb einen Kommentar dazu, in dem es u.a. heißt: …und
Pierre Teilhard ist der Vertreter der Synarchie bei der katholischen Kirche.“ (J. Rothkranz, „Diktatur
der Humanität“ III, Durach ²1992, 35-36)
Malachias: Teilhard de Chardin Die Ganken (Christozentrik der Schöpfung, Christentum = Spitze der Evolution)
stammen, wie Sie richtig feststellen, von Teilhard de Chardin. Teilhard aber mit den Freimaurern in Verbindung
zu bringen (die von Ihnen benutzte Abkürzung vestehe ich so), geht völlig an der Wirklichkeit vorbei!
Jörg Guttenberger Vorsitzender der Gesellschaft Teilhard de Chardin in Nordrhein-Westfalen e. V. Homapage:
www.teilhard.de
@ Maurice, @ Campo Santo @ Malachias Tu parli italiano così bene! Buona notte anche a te, sogni d’oro!
Che Dio ti benedica! @ Campo Santo jemand, der so mit Keulen, Knüppel und Fäusten die Glaubensmeinung
der anderen Forumsteilnehmer hier über lange Zeit tritt, schlägt und misshandelt… …ach, lassen Sie’s
gut sein. Mich verletzen Malachias’ Thesen in keinster Weise, sie sind eher, wie ich schon sagte, eine
Belustigung. @ Malachias Das streite ich ja garnicht ab! Es gilt sicher immer das Sprichwort „Gott schreibt
auch auf krummen Linien gerade“. Ohhhhhh!!!!! Habe Sie unterschätzt???? Wittere ich da ein kleines Einlenken
Ihrerseits, einen kleinen Anflug von Grossherzigkeit? Dass Gott auf krummen Linien gerade schreibt, das
hoffe ich, allen Ernstes und mit Wohlwollen, auch bei Ihnen. Sie sind sogar schon täglicher Bestandteil
meiner Vesper geworden, die ich heute sogar pünktlich gebetet habe
#100 CampoSanto 21:42:01 | Sonntag, 12. November 2006
@malachias Sollte ich zu sehr auf Sie (?) eingeschlagen haben, tut es mir leid: Mag sein, daß ich meine
Ansichten gelegentlich etwas aggressiv vertrete…! Zur Reue sollte sich der Vorsatz der Besserung samt
Umsetzung gesellen. Also warten wir es ab und loben wir nicht den Abend schon am Mittag.
#98 Malachias † 21:34:43 | Sonntag, 12. November 2006
Antworten @Breze Gott spricht zuerst und mit Vorliebe durch konkrete Menschen, bei mir war das, Malachias
mag sich noch so winden, eben JP2 Das streite ich ja garnicht ab! Es gilt sicher immer das Sprichwort
„Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade“. Vielleicht reicht es (ihm) ja, wenn er überhaupt schreiben
kann…?! ?:) @CampoSanto Haben Sie das empfohlene Mittel selbst schon mal probiert? Vielleicht würde
es Ihnen ja auch guttun? Sollte ich zu sehr auf Sie (?) eingeschlagen haben, tut es mir leid: Mag sein,
daß ich meine Ansichten gelegentlich etwas aggressiv vertrete…! @Maurice C. Danke für Ihre Tips!
:(3 Ich werde versuchen, sie zu beherzigen…!
#96 CampoSanto 21:26:00 | Sonntag, 12. November 2006
@malachias Einem Menschen jede Art von Glauben oder gar das Glauben-Können einfach so abzusprechen, ohne
daß man den Betreffenden näher kennt, halte ich – ehrlich gesagt – für vermessen und unverschämt…!
jemand, der so mit Keulen, Knüppel und Fäusten die Glaubensmeinung der anderen Forumsteilnehmer hier
über lange Zeit tritt, schlägt und misshandelt und sich – auf seinen eigen Galabensstandpunkt hin angesprochen –
so äussert, der verliert jede „Glaubwürdigkeit“. Sie machen sich einmal mehr zum Hampelmann Ihrer eigenen
Ansichten.Und bestätigen ebenfalls einmal mehr meinen Vorschlag: Probieren Sie es mit Pflanzenschutzmittel
speziell für Mimosen.
@ Maurice, mon chèr ami Nun ja, bisher ist JP2 noch kein Heiliger, jedenfalls nicht offiziell. Man mag
zu ihm stehen, wie man will, in meinem persönlichen Heiligenkalender ist er jedenfalls schon verzeichnet
und das nicht nur imaginär. Das hat Gründe, die mit meinem persönlichen Leben zu tun haben, Gott spricht
zuerst und mit Vorliebe durch konkrete Menschen, bei mir war das, Malachias mag sich noch so winden, eben
JP2. Aber nun gut… es muss ja nicht jeder verstehen…
Es steht mir nicht zu, Malachias, Sie zu belehren oder zu korrigieren. Manchmal aber trampelt man (zu
recht? zu unrecht?) auf dem (imaginären?) Heiligenkalender anderer Leute herum, während es doch besser
wäre, sanft, aber ehrlich und bestimmt zu bleiben. suaviter in modo, fortiter in re! (Hallo, Frasim!)
Ich für meinen Teil werde getränkemäßig eher durch Wein als durch Essig angelockt. Und: so schonen
Sie sich selbst – was ich Ihnen von Herzen wünsche.
@ Malachias Hmm, die Genannten sind halt doch die Hauptakteure im Welt- und Kirchengeschen (Hitler: gewesen),
ob Sie’s wahrhaben wollen oder nicht…! Das zeigt nur umso deutlicher, wie begrenzt Ihr Weltbild nun
mal ist
#92 Malachias † 21:10:58 | Sonntag, 12. November 2006
Antworten @Breze Malachias kann nur in Stereotypen denken und sich ausdrücken. Für ihn besteht das Universum
aus Hitler, Freimaurern und Juden und vielleicht auch Gott Hmm, die Genannten sind halt doch die Hauptakteure
im Welt- und Kirchengeschen (Hitler: gewesen), ob Sie’s wahrhaben wollen oder nicht…! @Maurice C.:
Man muß sich nur überlegen, wann man abschreckt. Unabhängig von wahr oder falsch gilt doch: wenn ich
meinen Zeitgenossen etwas um die Ohren haue, fühlen die sich geschlagen und prügeln zurück, entwickeln
Abwehr statt Interesse. Sie haben schon recht. Andererseits erwarte ich aber, daß die Forumsteilnehmer(innen)
soviel Charakter haben, daß sie auch auf extreme Positionen noch einigermaßen gesittet reagieren. Vermutlich
erwarte ich da aber doch wohl etwas zu viel…?! ?:) @CampoSanto: Ich hatte Sie auf Ihre Aussage ich fürchte,
ihren Beiträgen nach, dass sie nicht mal glauben können hin gefragt, was Sie unter „glauben“ verstehen.
Einem Menschen jede Art von Glauben oder gar das Glauben-Können einfach so abzusprechen, ohne daß man
den Betreffenden näher kennt, halte ich – ehrlich gesagt – für vermessen und unverschämt…!
@ Campo Santo Übrigens halte ich Ihre Frage für heuchlerisch, der „Glaube“ der Menschen, insbesondere
derer, die hier schreiben, hat Sie bisher auch nicht interessiert. Und jeder, der etwa auf der Suche nach
dem Glauben und der Wahrheit hier landet und beispielsweise gerade auch Ihre Beiträge liest, wird eher
abgeschreckt, denn auch nur irgendwie berührt und zum Glauben geführt. Was ich auch „glaube“? Dass Sie
ein Mensch mit einer hohen Eigenproblematik sind. „Sichtbar“. Spürbar. Lesbar. Dito, caro amico, io dico
lo stesso… Malachias kann nur in Stereotypen denken und sich ausdrücken. Für ihn besteht das Universum
aus Hitler, Freimaurern und Juden und vielleicht auch Gott, aber nur aus einem selbstgebastelten, zu seiner
faschistoiden Denke passenden. Er kann einfach nicht aus seiner Haut, unser Malachias, sehen wir’s ihm
nach…
Malachias, „aufwecken“ ist ja o.k. Man muß sich nur überlegen, wann man abschreckt. Unabhängig von
wahr oder falsch gilt doch: wenn ich meinen Zeitgenossen etwas um die Ohren haue, fühlen die sich geschlagen
und prügeln zurück, entwickeln Abwehr statt Interesse. Stimmt doch, oder? Tut doch jeder, Sie auch.
In diesem Sinne. M.C.
#89 CampoSanto 20:34:30 | Sonntag, 12. November 2006
@malachias das ist in genug Beiträgen hier hinterlegt. Übrigens halte ich Ihre Frage für heuchlerisch,
der „Glaube“ der Menschen, insbesondere derer, die hier schreiben, hat Sie bisher auch nicht interessiert.
Und jeder, der etwa auf der Suche nach dem Glauben und der Wahrheit hier landet und beispielsweise gerade
auch Ihre Beiträge liest, wird eher abgeschreckt, denn auch nur irgendwie berührt und zum Glauben geführt.
Was ich auch „glaube“? Dass Sie ein Mensch mit einer hohen Eigenproblematik sind. „Sichtbar“. Spürbar.
Lesbar.
#84 Malachias † 20:14:24 | Sonntag, 12. November 2006
@Ihre Scheinheiligkeit CampoSanto ich habe Respekt vor jeder Person (konnte man ja im Beitrag lesen!)
Dann erklären Sie uns doch bitte mal, warum die Redaktion diverse Einträge von Ihnen (auch in diesem
Strang!) entfernen mußte…!
@ Gelasius Hallo Breze, wie sind Sie denn wieder in eine Diskussion mit malachias geraten ?( Diskussion
bezieht sich dabei natürlich nur auf Sie )malachias kann in seinem kleinen, geschlossenen Verschwörungstheorie-denkraum
eine so großen Menschen wie Johannes Paul II nicht im entferntesten erfassen.Nicht nur dessen umfassende
theologische und philosophische Bildung, die sich in dieser so überzeugenden und gewinnenden Offenheit
zeigte, stoßen ihn als Kleinstgeist ab, ich denke, daß auch sein völkisches Herrenmenschentum gegenüber
einem Polen eine Rolle spielt. Das habe ich zu meinem großen Entsetzen leider auch von anderen Gesinnungsgenossen
unseres Führerfans malachias hören müssen. Also – liebe Breze- nicht „Perlen vor die Säue“ , nicht
JP2 den pathologischen Ausfällen eines malachias aussetzen. Letzteren lassen wir doch lieber im Saft
seiner selbsterfundenen Scheinwelt köcheln und weiterhin auf alles, was dieses Gebrodel stört mit subcorticalen
Reflexen reagieren. Wir kochen lieber was Richtiges.Gruß Gelasius Ach, lieber Gelasius, das Diskussionsbedürfnis
über das Thema JP2 mit Malachias ist ziemlich abgeflaut, ich weiss auch nicht, warum er sich immer wieder
dazu berufen fühlt, seinen Sermon abzulassen, ich habe ihn nicht darum gebeten… Schöne Grüsse auch
an Sie, werter Gelasius
#82 Malachias † 20:09:07 | Sonntag, 12. November 2006
@Maurice C. Vergelts Gott für den Respekt vor meiner Person (ist ja nicht selbstverständlich in diesem
Forum)…! :(3 An was denken Sie denn konkret bei „fehlgeleitete(r) Arbeitsleistung“? ?:) extremste Extremismen
Erscheinen mir gelegentlich als die einzige verbleibende Möglichkeit, die schlafenden Zeitgenossen aufzuwecken…!
#81 CampoSanto 20:07:46 | Sonntag, 12. November 2006
@Maurice Aber Maurice, der hat sogar voll getroffen. Lesen sie doch bitte erst, bevor sie antworten. Ich
trennte Person und „Leistung“ absolut. Speziell für Sie noch einmal: ich habe Respekt vor jeder Person
(konnte man ja im Beitrag lesen!), jedoch weniger vor dem Gedankengut bestimmter Zeitgenossen. Ist diese
Trennung bei Ihnen nun auch angekommen???? Sorry, aber meine Erregung findet nicht hier statt. Das überlasse
ich immer noch meiner Freundin. Ich übrigens würde den Mimosen-Pflanenschutz auch linksfaschistischen,
internationalsozialistischen „Antifa“-Schläger vorschlagen , wenn sie ähnlich reagieren wie andere hier
in diesem Forum. Da mache ich keine ideologischen Unterscheidungen.
Nein, Camposanto, der ging daneben. Respekt vor Personen und ihrer Arbeit ist zu trennen von der berechtigten
und harten Kritik an den Ergebnissen dieser Arbeit. Und Ihre diesbezügliche Gebrauchsanweisung für Pflanzenschutzmittel
ist aus Ihrer Erregung erklärbar, deshalb aber genausowenig entschuldbar wie „Malachias“‘s erregte extremste
Extremismen. Ich würde diesen Vorschlag nämlich auch keinem linksfaschistischen, internationalsozialistischen
„Antifa“-Schläger machen.
#79 Malachias † 19:57:31 | Sonntag, 12. November 2006
Antworten @Stimme: ohne der menschliche Natur Christi wäre unsere Erlösung am Kreuz problematisch Der
Scholastik (z.B. Anselm von Canterbury) zufolge waren zu unserer Erlösung beide Naturen nötig: Die göttliche
für die aktive, die menschliche für die passive Seite der Erlösung. o^/ Es ist aber auch eine Tatsache,
dass Jesus Christus in seinem jüdischen Kontext besser verständlich ist als wenn man ihn aus diesem
Kontext herausreißt und in eine ungeschichtliche Umgebung einer sogenannten „Tradition“ hineinsetzt.
Für Juden mag dies so stimmen. Sie würden gut daran tun, im Neuen Testament zu lesen, um Jesus :(3 in
einem ersten Schritt als Rabbi, Reformer des Judentums und Messias zu verstehen. Für Christen können
Sichten dieser Art durchaus auch hilfreich sein :)3 , sofern sie nicht einseitig einer „materialistischen“,
die christlichen Dogmen von vorneherein ausklammernden, Exegese entstammen, wie sie mittlerweile auch
in der kath. Theologie leider immer mehr um sich greift… @Gotthard Für einen gläubigen Katholiken
sind jedoch die Attribute seiner Menschheit absolut zweitrangig! die sind absolut erstrangig!!!!…hineingeboren
in Raum und Zeit und Volk …hineingewachsen in den jüdischen Glauben der damaligen Zeit … hineingeboren
in die sozialen und politischen Umstände … Sie geben immer wieder ein Musterbeispiel ab für das Ergebnis
der gewaltigen, systematisch betriebenen Judaisierung der kath. Theologie und Kirche im 20. Jahrhundert…!
(Siehe auch meine Ausführungen oben und unten!)
#78 CampoSanto 19:41:43 | Sonntag, 12. November 2006
@gelasius und maurice Gelasius: leider ja !!! @Maurice: Respekt habe ich vor jeder Person. Aber die „Arbeitsleistungen“
und „Gedankenleistungen“ (schon fast eine Perversion, hier von Leistungen zu reden) mancher Zeitgenossen
verdienen ein eindeutiges „STOP !“. Und wenn die angesprochenen Personen die (ironische) Auseinandersetzung
mit ihrem Gedanken“gut“ nicht aushalten können, empfehle ich einen Drink aus Pflanzenschutzmittel, hier
speziell für Mimosen.
Hallo, Camposanto teutonico, Definitiv: „Malachias“ und Dr. Heger sind in keiner Weise identisch. Sollten
Sie provozieren wollen, wäre das in diesem Falle unfein. Und: falls Malachias der ist, für den ich ihn
inzwischen halte, dann habe ich Respekt vor ihm als Person (großen sogar), aber in keiner Weise vor den
Ergebnissen seiner irregeleiteten Arbeitsleistung; Letzteres ist durch andere meiner Beiträge hinlänglich
bewiesen. Ansonsten: Roma – amoR.
#75 CampoSanto 19:25:49 | Sonntag, 12. November 2006
Malachias Heger… … rückt es sich immer zurecht, wie es in sein selbstgezimmertes Denkschema passt.
Das liegt daran, das Malachias Heger sich selbst nur Gott, Papst und Gröfaz in einer Person ist.
#74 Gotthard 19:14:07 | Sonntag, 12. November 2006
Menschheit Für einen gläubigen Katholiken sind jedoch die Attribute seiner Menschheit absolut zweitrangig!
die sind absolut erstrangig!!!!…hineingeboren in Raum und Zeit und Volk …hineingewachsen in den jüdischen
Glauben der damaligen Zeit … hineingeboren in die sozialen und politischen Umstände …
#73 gelasius 19:03:18 | Sonntag, 12. November 2006
malachias aber, aber malachias, schon wieder aus der Zwangsjacke geschlüpft und wieder die Medikamente
nicht genommen ? Das wird noch böse enden ! Es gibt bestimmt auch etwas, das gegen den manischen smiley-Zwang
hilft. Nur Mut !
Malachias Für einen gläubigen Katholiken sind jedoch die Attribute seiner Menschheit absolut zweitrangig!
Ob das stimmt, wage ich zu bezweifeln. Denn ohne der menschliche Natur Christi wäre unsere Erlösung
am Kreuz problematisch: bekanntlich – was nicht angenommen wurde, wurde nicht elröst. o^/ Dass diese
Feststellung den Glauben an Jesus Christus als wahren Gott aufweichen würde, stimmt nicht- außer man
tendiert zum Monophysitismus. Es ist aber auch eine Tatsache, dass Jesus Christus in seinem jüdischen
Kontext besser verständlich ist als wenn man ihn aus diesem Kontext herausreißt und in eine ungeschichtliche
Umgebung einer sogenannten „Tradition“ hineinsetzt.
#71 Malachias † 18:00:19 | Sonntag, 12. November 2006
@Sozialkatholisch, Wiener Stimme Wenn ein Papst als Nachfolger Petri auf einen Stuhl mit umgedrehten Kreuz
sitzt soll das mit Sicherheit eine Verbundenheit mit dem Märtyrertod des hl. Petrus darstellen und hat
mit Satanismus nichts zutun. Wäre zu schön, um wahr zu sein! Ich kann mir das in einem Land mit ausgeprägt
christus- und christenfeindlichen Tendenzen wie Israel kaum vorstellen. Gerade aufgrund der angesprochenen
Verwechslungsgefahr sollte auf die Verwendung des „Petruskreuzes“ in hochoffiziellen kirchlichen Veranstaltungen
meines Erachtens grundsätzlich verzichtet werden! o^/ Auf den Kirchtürmen zahlreicher „katholischer“
Kirchen in Deutschland (z.B. rechts entlang der Iller, d.h. in der Diözese Augsburg) ist aber das Kreuz
inzwischen auch verkehrt herum zu finden, obwohl diese Kirchen nicht dem Heiligen Petrus oder irgendeinem
seiner Nachfolger geweiht sind… ?:) als Mensch war er ein waschechter Jude, so wie seine Mutter und
seine Apostel Richtig: als Mensch! Für einen gläubigen Katholiken sind jedoch die Attribute seiner Menschheit
absolut zweitrangig! Dieser immer häufiger zu hörende Hinweis, der übrigens auch im KKK breitgetreten
wird, soll hauptsächlich dazu dienen, a) den Glauben an Jesus Christus als wahren Gott aufzuweichen und
b) das heutige (Talmud-)Judentum aufzuwerten, das sich nach dem Tod Jesu wesentlich weiterentwickelt hat
und in dem der Talmud – mit all seinen aus christlicher Sicht bedenklichen bis inakzeptablen Stellen –
letztlich Vorrang vor dem Alten Testament hat…!
Das umgedrehte Kreuz –-- –-- wird auch von Satanisten verwendet, weil sie sich wünschen das Jesus verkehrt
herum am Kreuz hängen soll (Wunschtraum natürlich), um ihrer Ablehnung des Erlösertodes unseres Herren
Ausdruck zu verleihen. Das umgedrehte Kreuz ist aber auch das Marterinstrument, bzw. der Galgen des hl.
Petrus. Wenn ein Papst als Nachfolger Petri auf einen Stuhl mit umgedrehten Kreuz sitzt soll das mit Sicherheit
eine Verbundenheit mit dem Märtyrertod des hl. Petrus darstellen und hat mit Satanismus nichts zutun.
Malachias Jesus war, ist und bleibt in alle Ewigkeit die zweite göttliche Person! Jawohl! Und als solcher
ist er ein wahrer Gott und wahrer Mensch! Und als Mensch war er ein waschechter Jude, so wie seine Mutter
und seine Apostel! ?:) Oder haben Sie in der Nacht eine andere Vision gehabt?
#68 Malachias † 15:11:47 | Sonntag, 12. November 2006
@gelasius, Gutti Breze, wie sind Sie denn wieder in eine Diskussion mit malachias geraten? dessen umfassende theologische und philosophische Bildung die sich in dieser so überzeugenden
und gewinnenden Offenheit zeigte sein (Malachias’) völkisches Herrenmenschentum … eine
Rolle spielt pathologischen Ausfällen eines malachias selbsterfundenen
Scheinwelt Wir kochen lieber was Richtiges Dabei wußte
dieser Papst wie alle Wissenden und Sehenden um die Christozentrik der gesamten Schöpfung und des Christentums
als Spitze der Evolution. Der Hochgrad-FM Teilhard de Chardin läßt grüßen! Warum
soll sich der Papst nicht auf einen Stuhl mit Satanskreuz setzen? Ja, warum eigentlich nicht? Satanisten
unters Satanskreuz!! @Stimme: Jesus war, ist und bleibt in alle Ewigkeit
die zweite göttliche Person! o^/
Leverkuehn, Malachias L: Weite, Weite des Herzens hat nichts mit Rauschebart und Gemütlichkeit zu tun.
Ganz im Gegenteil: Annahme der Verschiedenheit erfordert Kraft, Energie und Dynamik, die Fähigkeit der
Unterscheidung der Geister (discretio). Es ist völlg ausgeschlossen, daß Gott den Menschen in seiner
Verschiedenheit erschaffen hat, um diese Verschiedenheit anschließend abzulehnen! Die Verschiedenheit
der einzelnen Menschen ist dadurch begründet, daß Gott jeden Menschen anders, und zwar in seiner Einmaligkeit,
liebt. S. hierzu meine früheren Beiträge (etwa Juli bis Mitte September). M: Sind Sie nicht ein wenig
arg ängstlich? Von ebenso ängstlichen Gemütern wird JPII der Leugnung der Einmaligkeit christlicher
Offenbarung gezeiht. Dabei wußte dieser Papst wie alle Wissenden und Sehenden um die Christozentrik der
gesamten Schöpfung und des Christentums als Spitze der Evolution. Warum soll sich der Papst nicht auf
einen Stuhl mit Satanskreuz setzen? Psalm 91, 11 – 14: „Denn er befielt seinen Engeln, dich zu behüten
auf all deinen Wegen/Sie tragen dich auf ihren Händen, damit Dein Fuß nicht an einen Stein stößt/du
schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen/weil er mit anhängt, will ich ihn
retten/ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen“. Quantum potes tantum aude!
#66 gelasius 13:55:20 | Sonntag, 12. November 2006
breze/ malachias JP2 Hallo Breze, wie sind Sie denn wieder in eine Diskussion mit malachias geraten ?(
Diskussion bezieht sich dabei natürlich nur auf Sie )malachias kann in seinem kleinen, geschlossenen
Verschwörungstheorie-denkraum eine so großen Menschen wie Johannes Paul II nicht im entferntesten erfassen.Nicht
nur dessen umfassende theologische und philosophische Bildung, die sich in dieser so überzeugenden und
gewinnenden Offenheit zeigte, stoßen ihn als Kleinstgeist ab, ich denke, daß auch sein völkisches Herrenmenschentum
gegenüber einem Polen eine Rolle spielt. Das habe ich zu meinem großen Entsetzen leider auch von anderen
Gesinnungsgenossen unseres Führerfans malachias hören müssen. Also – liebe Breze- nicht „Perlen vor
die Säue“ , nicht JP2 den pathologischen Ausfällen eines malachias aussetzen. Letzteren lassen wir doch
lieber im Saft seiner selbsterfundenen Scheinwelt köcheln und weiterhin auf alles, was dieses Gebrodel
stört mit subcorticalen Reflexen reagieren. Wir kochen lieber was Richtiges.Gruß Gelasius
Malachias Da man bei ihm (ähnlich wie für Montini/P6) … die jüdische Herkunft … ausschließen kann
Bekanntlicht kann man diese Herkunft weder beim unseren Erlöser noch bei seinen Aposteln auschließen.
Ergo: das Christentum ist zur Gänze das Werkt der jüdischen Freimauern!!
#64 Malachias † 11:17:40 | Sonntag, 12. November 2006
@Breze, Jörg G.: Karol Wojtyla Schließlich hat auch Gott ein weites Herz für all die Menschen, die
Er erschaffen hat. Das ist richtig. Nur darf man nicht den Fehler machen und, wie Karol Wojytla es nachweislich
(Johannes Dörmann hat dies plausibel dargetan) getan hat, diese Wahrheit in eine häretische Allerlösungslehre
ummünzen in dem Sinne, daß alle Menschen bereits aufgrund ihres Menschseins, d.h. ihres natürlichen
Lebens, erlöst sind. Eine solche Ansicht widerspricht nicht nur der katholischen Erlösungslehre, sie
wirkt auch kontraproduktiv in dem Sinne, daß sie letztendlich kirchliche Verkündigung, Mission, Apostolat,
aber auch die Taufe und die übrigen Sakramente überflüssig macht…! Da man bei ihm (ähnlich wie
für Montini/P6) weder die jüdische Herkunft noch eine Logenmitgliedschaft (Rosenkreuzer?) Wojtyla/JP2s
ausschließen kann, ja vieles für das eine und/oder andere spricht (nicht zuletzt seine „Erfolge“ in
der Ostpolitik, aber auch die regelmäßigen Treffen mit Vertretern der jüdischen Loge B’nai b’rith),
ist auch seine vielgepriesene Offenheit anderen Religionen gegenüber (insbesondere auch dem antichristlichen
Talmud-Judentum) mit doppelter Vorsicht zu betrachten…! Bei seinem Israelbesuch im Jahr 2000 scheute
er sich nicht, auf einer Sedilie mit einem in die Rückenlehne eingelassenen Satanskreuz Platz zu nehmen…!
Schließlich hat auch Gott ein weites Herz für all die Menschen, die Er erschaffen hat. Woher wissen
Sie denn so genau über Gott bescheid? Hat er Ihnen ein Interview gegeben oder belügen Sie sich gern
selbst, weil sich das Elend des Lebens besser ertragen läßt wenn man sich einredet ein netter Herr mit
Rauschebart mag einen leiden?!
@ Jörg aus Köln Angst, wie sie die Gegner von JPII offenbar haben, hat auch sprachlich mit Enge zu tun.
Ein fester Glaube macht das Herz allerdings weit, wie auch der hl. Benedikt in seiner Regel beschreibt
(„Weite des Herzens“, Meditationen über die Benediktusregel von Emmanuel Heufelder OSB). Schließlich
hat auch Gott ein weites Herz für all die Menschen, die Er erschaffen hat Sie haben dem Nagel auf den
Kopf getroffen! Danke! Gute Nacht!
Breze: JPII Herzlichen Dank für Ihre Bestätigung! Angst, wie sie die Gegener von JPII offenbar haben,
hat auch sprachlich mit Enge zu tun. Ein fester Glaube macht das Herz allerdings weit, wie auch der hl.
Benedikt in seiner Regel beschreibt („Weite des Herzens“, Meditationen über die Benediktusregel von Emmanuel
Heufelder OSB). Schließlich hat auch Gott ein weites Herz für all die Menschen, die Er erschaffen hat.
@ Jörg aus Köln ich habe einen – inzwischen verstorbenen – Nachbarn, der auch durch JPII zur Kirche
zurückgefunden hat. Die Urwüchsigkeit seines Glaubens, begründet in einer tiefen Marienverehrung, die
laut Ludwig Grignon der kürzeste Weg zu Gott ist, hat auch mich tief beeindruckt. Schließlich haben
wir ihm den Zusammenbruch des Ostblocks zu verdanken. Und das soll ein Häretiker gewesen sein, wie manche
schreiben? Niemals, denn „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ Eben wegen seines tiefen und gefestigten
Glaubens konnte er unbefangen mit den Vertretern anderer Religionen sprechen. Danke für Ihr post, lieber
Jörg, meine Erfahrung deckt sich zu hundert Prozent! Die Leute, die ihn als Häretiker beschinpfen, kennen
weder seine zahlreichen Schreiben, noch kennen sie ihn als Person. Sie beschimpfen ihn als Häretiker,
weil er z. B. weiland den Koran geküsst hat (ich kenne, ebenso wenig wie die Gegenseite, den Kontext
der „Untat“), aber es ist so wie Sie sagen, eben weil er so einen festen Glauben hatte, konnte er unbefangen
mit Vertretern anderer Religionen umgehen, dass heisst aber nicht, dass er auch nur ein Jota des katholischen
Glaubens relativiert oder aufgegeben hätte! Wie sonst hätte ich durch ihn den Glauben an Gott und an
seinen Sohn Jesus Christus? Für mich ist JP2 definitiv ein Heiliger, und abgesehen von mir, kenne ich
Dutzende, die durch ihn wieder in die Kirche zurückgefunden haben
Breze, Freinsberg Breze: ich habe einen – inzwischen verstorbenen – Nachbarn, der auch durch JPII zur
Kirche zurückgefunden hat. Die Urwüchsigkeit seines Glaubens, begründet in einer tiefen Marienverehrung,
die laut Ludwig Grignon der kürzeste Weg zu Gott ist, hat auch mich tief beeindruckt. Schließlich haben
wir ihm den Zusammenbruch des Ostblocks zu verdanken. Und das soll ein Häretiker gewesen sein, wie manche
schreiben? Niemals, denn „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ Eben wegen seines tiefen und gefestigten
Glaubens konnte er unbefangen mit den Vertretern anderer Religionen sprechen. Freinsberg: die gesamte
christliche Liturgie geht auf den jüdischen Tempelkult zurück und ist daher im Aufbau ähnlich! In den
beiden damaligen geistigen Zentren Alexandrien und Antiochien bekam die Liturgie ihre Prägung, so daß
wir heute zwei Liturgietypen entsprechend der genannten Städte haben. Rom ist seit Cäsar und Kleopatra
mit Alexandrien verheiratet, so ist die römische Liturgie alexandrinischen Typs. Der gregorianische Choral
ist allerdings antiochenischen Typs, weil die Liturgie bis etwa 400 griechisch gefeiert wurde und mit
der griechischen Sprache der entsprechende Gesang übernommen wurde. Die byzantinische Liturgie ist aber
antiochenisch. Bei Einführung der lateinischen Sprache wurden die griechischen Melodien an die lateinischen
Texte angepasst. Alexandrinisch sind heute sonst noch der alexandrinische Ritus selbst und der äthiopische
Ritus als der Tochterkirche Ägyptens.
#58 Protestant 00:48:06 | Sonntag, 12. November 2006
Kommunion Egal ob lateinisch oder normal! Bei der Kommunion bin ich eingeladen von Jesus Christus! Da
bin ich dabei,ob latein oder normal! Wer eine Einladung unseres Herrn Jesus Christus abschlägt, der sei
genauso verdammt, wie dienjenige in der häretischen Pius-Bulle!
#56 Gotthard 22:37:54 | Samstag, 11. November 2006
Frage 2. Wenn Sie die Gelegenheit hätten, gelegentlich einer Lateinischen Messe mit Choral beizuwohnen,
was würden Sie tun? was wäre denn bei einer lateinischen Messe ohne Choral … das wäre dann das Normale.
Hier wird ein Ritus mit einer kirchenmusikalischen Form verbunden… völlig deplaziert. In Neuss singt
der Münsterchor jeden Sonntag…
#54 Malachias † 22:33:08 | Samstag, 11. November 2006
@Breze Sie sind unendlich langweilig… Das ist mir – ehrlich gesagt – ziemlich egal, wie ich auf eine
Pseudo-Katholikin wirke. Mir geht es jeweils in erster Linie um die Wahrheitsfrage. Und die ist – wenn
man sich denn darauf einlassen kann und will – oftmals spannender als so mancher Krimi (solche zu lesen
oder mir anzusehen ist mir, abgesehen davon, auch die Zeit zu schade)…! Solange es der Piusbruderschaft
und den anderen Priestergemeinschaften der Tradition nicht gelingt, sich auf die Frage der Gültigkeit
der Sakramente nach der Liturgiereform von 1969 voll einzulassen, bringen sie nicht die nötigen Voraussetzungen
mit, einen allgemeinen Indult zu fordern und zu fördern, geschweige denn, sich mit der Konzils“kirche“
zusammenzuschließen. o^/ Literaturempfehlung: – Johannes Rothkranz: Sind die neuen Sakramente noch gültig?,
Verlag Anton Schmid, Durach 1998, ISBN 3-932352-17-3 …ww.verlag-anton-schmid.de/…_glaubenskrise_3.htm
– Oratorium von der Göttlichen Wahrheit (Hrsg.): Katechismus des Oratoriums. Römisch-katholischer Katechismus
und Unterweisung der Gläubigen für die heutige Zeit, SAKA-Verlag, Saarbrücken, 2. verbesserte Auflage
1990, ISBN 3-928198-00-9 (zum Thema: S. 323-347; eine Übersicht über die neuen Riten findet sich auf
S. 346) www.oratorium-editor.de/index.php?lang=DE
#53 athanasius1957 22:19:24 | Samstag, 11. November 2006
Frankreich heute Deutschland 1983 Freitag, 29. September 2006 14:45 Deutsche Bischofskonferenz: Es gibt
wenige Indultmessen in Deutschlandathanasius1957: die gleiche Halbwahrheit wie 1980 Gleich nach seiner
Wahl zum Pontifex hatte Johannes Paul II eine Umfrage bzgl. die Annahme des Paulinischen Missale 1969
gestartet. 1980 wurde er von einem Großteil der Ordinarien mit der Bemerkung behalbwahrheitet: Kein Problem,
Kein Wunsch nach dem Alten Ritus. Die deutschsprachigen Bischöfe hatten jedoch sich zu früh gefreut,
denn einer der begnadetsten Philosophen deutscher Zunge Dietrich von Hildebrand startete auf eigene Kosten
eine Umfrage und überreichte Seiner Heiligkeit Johannes Paul II das für den Ritus Romanus überwältigend
sprechende Ergebnis. Herausgekommen ist dann 1984 das erste öffentliche Dekret „Quattuor abhinc annos“
bzgl. des MR 1962, öffentlich deswegen, da schon 1971 S.H. Paul VI England das berühmte „Agatha-Christie-Indult“
gewährt hat. Und noch immer lügt ein Großteil der Ordinariate, jedoch das Volk stimmt ab.
#51 landorganist 22:00:47 | Samstag, 11. November 2006
Na endlich enthüllt kreuz-net seine Seriösität. Das gläubige Gottesvolk besteht also aus 1007 Franzosen,
von denen 55 % katholisch sind. Na, bravo! Ich lach mich schlapp! Die nächste Umfrage wird übrigens
unter 208 norddeutschen Kühen durchgeführt. Die Frage lautet: Sind Sie dafür, den Sonntag als Einkaufstag
zuzulassen? 55 % der Kühe sind schwarz-bunte, 45 % rot-bunte. Kreuz-net wird exclusiv berichten.
#49 Malachias † 21:05:15 | Samstag, 11. November 2006
@Christian Hüller: „Immer dieser „Malachias“… …mit seinem störenden Dazwischenfunken…!“ Lieber
Herr Hüller! Was nützt es, den alten Ritus der Hl. Messe allgemein verwendbar zu machen, wenn gleichzeitig
die gültig geweihten, d.h. nach dem katholischen Ritus, wie er vor 1969 in Gebrauch war, geweihten Priester
und Bischöfe am Aussterben sind? Interessanterweise wird die Frage der Gültigkeit der Weihe(n) im neuen
Ritus von der Piusbruderschaft (z.B. in dem von P. Matthias Gaudron verfasst, von P. Franz Schmidberger
mit einem Geleitwort versehenen „Katholische(n) Katechismus zur kirchlichen Krise“ (Verlag Rex Regum,
Jaidhof, ²1999) systematisch ausgeklammert. Ganz zu schweigen von der Frage der (nach-)konziliaren Besetzung
des Apostolischen Stuhls… Zur Auferstehung und Erbsündenlehre sei Ihnen klar und deutlich gesagt, dass
es sich hierbei um Theologumena und dogmatische Wahrheiten handelt – und diese sind bekanntlich interpretationsbedürftig,
was naturgemäß mit unterschiedlichen Deutungen und Auslegungen einhergeht. Was leibliche Auferstehung
bedeutet, weiß jedes Kind. Und daß die Erbsünde nicht umsonst „Erbsünde“ heißt, sollte auch klar
sein. Wer anfängt, an diesen Dingen zu rütteln, outet sich als (potentieller) Häretiker, Agnostiker
oder gar Atheist…! o^/ zumal man deren Äußerungen niemals aus dem Kontext reißen darf. Das tut niemand.
Lesen Sie halt mal die einschlägige Literatur! dass Gott selbstverständlich ALLE Menschen erlösen will…
Wollen ja, vollbringen aber nur mit unserer freien Zustimmung!
Figaro-Abstimmung: 1. Danke, chancel-screen, für den Hinweis (ich war sofort dort) 2. Vive la France!
La fille ainée de l’Eglise! Es sind schon 78 % für die Messe! 3. Mitmachen, Leute!! 4. Methusalix (eben)
kann nichts mehr dazulernen. 5. Wir haben in der Familie was zu feiern. Für heute bin ich weg – bonne
nuit, Alexandra, buona notte, Breze, well te ruste (falls der, den das letzte betrifft, es liest: schönen
Gruß! Und nicht böse sein, wenn’s falsch ist – ist aus der Erinnerung geschrieben.) Maurice.
@ Malachias >>Ist Ihnen klar, was es bedeutet, wenn die Hochwürdigen Herren (kath. Priester) Wojtyla
und Ratzinger nachweislich häretische Ansichten vertreten (Wojtyla: Allerlösungslehre; Ratzinger: Leugnung
der Erbsünde und der leiblichen Auferstehung)?<< Lieber Bruder Malachias, kaum äußern sich hier einige
Forumsteilnehmer würdig und ernsthaft über die Hl. Messe, diese betreffende Fehlentwicklungen und Reformansätze,
müssen Sie schon wieder die „Häresiekeule“ auspacken und die letzten Päpste selbst angehen. Da fragt
man sich doch, was Sie eigentlich WOLLEN: Suchen Sie hier die Wahrheit oder wollen Sie nur herumkrakelern
UND mit abstrusen Thesen und Verleumdungen bestehende, ärgerliche Spaltungen einfach nur verschärfen –
vielleicht nur um Ihr eigenes, krankes Ego zu befriedigen? Zur Auferstehung und Erbsündenlehre sei Ihnen
klar und deutlich gesagt, dass es sich hierbei um Theologumena und dogmatische Wahrheiten handelt – und
diese sind bekanntlich interpretationsbedürftig, was naturgemäß mit unterschiedlichen Deutungen und
Auslegungen einhergeht. Den Päpsten diesbezüglich Häresie vorzuwerfen, ist schon reichlich unverfroren,
zumal man deren Äußerungen niemals aus dem Kontext reißen darf. Weiterhin sei Ihnen gesagt, dass Gott
selbstverständlich ALLE Menschen erlösen will…
#46 Malachias † 18:58:00 | Samstag, 11. November 2006
@Athanasius des Internationalen Judentums Sorry, aber das klingt mir ein wenig zu viel 1933. Ein paar
Daten gefällig? 1843 Gründung der internationalen jüdischen Loge B’nai b’rith 1860 Gründung des jüdischen
Weltbundes Allience Israélite Universelle 1897 Erster Zionistischer Weltkongreß 1920-22 Erscheinen einer
Artikelserie in der amerikanischen Zeitschrift „The Dearborn Independent“; später unter dem Namen Henry
Fords unter dem Titel „Der internationale Jude“ herausgegeben… Die vermeintlichen „Häresien“ von Johannes-Paul
II. sind in Wirklichkeit schriftlich nicht existent und nicht zu beweisen. Kennen Sie das mehrbändige
Werk von Johannes Dörmann? Da haben Sie den Beweis schwarz auf weiß…! So manche Ratzinger-„Häresie“
wurde etwa von Herr Jacob Michael entlarvt als Konstruktion, eine Ziel wird aus einem Text gerissen, der
eigentlich eine Verteidigung oder Dialog mit häretischen Theologen ist. Aber keine aktive Leugnung. Und
was ist, wenn Ratzinger in seiner „Theologischen Prinzipienlehre“ die Konzilskonstitution Gaudium et Spes
als einen „Anti-Syllabus“ bezeichnet…?
#43 gelasius 18:41:02 | Samstag, 11. November 2006
Athanasius/ malachias Genau dieses Vorgehen- nämlich das absichtliche Fälschen von aus dem Zusammenhang
gerissenen Sätzen oder nur Satzteilen, um dann selbst die hanebüchensten „ Theorien“ zu beweisen, charakterisiert
das paralogische Denken von Verschwörungsapologeten und anderen Wahnsinnigen. Es lohnt sich nicht darauf
einzugehen, weil besagte Zeitgenossen ? ( bei malachias fragt man sich allerdings, ob er nicht ein böser
Geist aus unseliger Zeit ist, der jetzt seinem Führer nachheult) unfähig sind, auf auch nur einen Gedanken,
der nicht ihrem Gehirnmikrokosmos entspringt einzugehen. Lassen wir ihn doch einfach in seiner irren Welt
allein.
#42 Athanasius 18:28:47 | Samstag, 11. November 2006
@Malachias des Internationalen Judentums Sorry, aber das klingt mir ein wenig zu viel 1933. Häresien
Die vermeintlichen „Häresien“ von Johannes-Paul II. sind in Wirklichkeit schriftlich nicht existent und
nicht zu beweisen. So manche Ratzinger-„Häresie“ wurde etwa von Herr Jacob Michael entlarvt als Konstruktion,
eine Ziel wird aus einem Text gerissen, der eigentlich eine Verteidigung oder Dialog mit häretischen
Theologen ist. Aber keine aktive Leugnung.
#41 Malachias † 17:58:27 | Samstag, 11. November 2006
@Sozialkatholisch Sie scheinen mir auf dem richtigen Weg zu sein…! Wenn Sie mir aber bitte folgende
Fragen gestatten: 1. Ist Ihne der Einfluss des Internationalen Judentums und der Internationalen Freimaurerei
(Schnittmenge: B’nai b’rith) auf die „Katholische“ Kirche, insbesondere im und nach dem Konzil bekannt?
2. Ist Ihnen klar, was es bedeutet, wenn die Hochwürdigen Herren (kath. Priester) Wojtyla und Ratzinger
nachweislich häretische Ansichten vertreten (Wojtyla: Allerlösungslehre; Ratzinger: Leugnung der Erbsünde
und der leiblichen Auferstehung)?
Natürlich war Papst Johannes Paul der 2. –-- –-- für mich ein gültiger Papst und ich wünsche ihm aus
tiefsten Herzen Friede und Freude bei unserem Gott in der Ewigkeit. Zu Lebzeiten hat mich der Personenkult
der sich um ihn aufgebaut hat sehr gestört und manchmal hatte ich den Eindruck das es ihm auch nicht
ganz recht war. Seine lockere Art mit anderen Religionen umzugehen ließ ihn mir nicht immer wie ein Papst
erscheinen, sondern mehr wie ein guter, alter Mann und als damals der Name des neuen Papstes verkündet
wurde und es war nicht Johannes Paul der 3., sondern Benedikt der 16., da habe ich mich beinahe noch mehr
gefreut als ich hörte das der ehemalige Kardinal Josef Ratzinger gewählt wurde. Hoffen und beten wir
das unter Papst Benedikt den engen Weg nicht zu breit wird.