Wäre es nicht besser gewesen, den Bischof nicht zu informieren?
Kürzlich verbot ein bischöfliches Ordinariat einem Priester einer Ecclesia-Dei Gemeinschaft, eine Messe im Alten Ritus zu lesen. Eine Gruppe von Laien wandte sich an Rom. Am 7. November kam die Antwort. Der Text.

Sie fragen an, ob der Diözesanbischof die Feier einer Heiligen Messe im Alten Ritus verbieten kann, auch wenn der „Rector ecclesiae“ dies bereits erlaubt hat. Die Antwort ist: ja, er kann es.
Canon 838 § 3 des Kirchenrechtes sagt: „Dem Diözesanbischof steht es zu, in der ihm anvertrauten Kirche innerhalb der Grenzen seiner Zuständigkeiten Normen für den Bereich der Liturgie zu erlassen, an die alle gebunden sind.“
Die öffentliche Feier der Heiligen Messe fällt ohne Zweifel in diese Zuständigkeit des Bischofs, das heißt, er kann sie erlauben oder verbieten.
Die Tatsache, daß in dem von Ihnen zitierten Fall der Priester Mitglied eines Institutes ist, welches das Privileg hat, den römischen Ritus in seiner früheren Form, das heißt nach dem Meßbuch von 1962 zu zelebrieren, ändert nichts an der Kompetenz des Ortsbischofs.
Der Priester kann privat in diesem Ritus zelebrieren in den Kirchen und Kapellen seines Institutes und außerdem überall, wo der „Rector ecclesiae“ es ihm erlaubt.
Wenn es sich aber um eine öffentliche Meßfeier handelt, kommt ohne Zweifel die Zuständigkeit des Bischofs ins Spiel.
Wenn er diese öffentliche Meßfeier verbietet, so hat sich sowohl der „Rector ecclesiae“ als auch der besagte Priester daran zu halten. Dies ist die Rechtslage.
Eine andere Frage ist es, ob der Ortsbischof mit diesem Verbot pastoral klug gehandelt hat, was man aus Ihrer Sicht bezweifeln kann.
Man kann auch bezweifeln, daß es klug war, dem Ordinariat von der Meßfeier nach dem Alten Ritus Kenntnis zu geben „der guten Ordnung halber“ (ein sehr deutsches Argument!).
Wäre es nicht besser gewesen, diese Meßfeier als private Messe des Paters anzusehen, ohne viel davon zu reden?
Sie werden enttäuscht sein von meiner Antwort, aber ich kann Ihnen keine andere Antwort geben. Sie wissen aus der Presse, daß der Heilige Vater eine Neuordnung dieses Gebietes plant.
Es wird gut sein, in Geduld abzuwarten, wie sich die rechtliche Lage dann verändert. Beten Sie, daß der Herr alles so lenke, wie er es für gut befinden.
© Titelbild: Petrusbruderschaft, fssp.org
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Samstag, 18. November 2006 11:32
Jawohl!: Stilbruch
Ihre Einlassungen scheinen mir plausibel zu sein, werter Herr Seminarist.
Samstag, 18. November 2006 11:26
Seminarist: Stilbruch
Mehrere stilistische Wendungen in diesem Brief geben zu denken, so z.B: „Ihr Brief vomm … ist bei uns
angekommen, haben Sie…“ oder „Sie wissen aus der Presse…“
Solche Sätzen werden nicht in offiziellen oder halboffiziellen Briefen von vatikanischen dikasterien benutzt. Ausserdem ist der Inhalt doch viel zu brisant, um so von Msgr. Perl veröffentlicht zu werden.
Hier handelt es sich m.E. um eine Fälschung. Wo wäre denn das Original überhaupt einzusehen?
Seminarist
Solche Sätzen werden nicht in offiziellen oder halboffiziellen Briefen von vatikanischen dikasterien benutzt. Ausserdem ist der Inhalt doch viel zu brisant, um so von Msgr. Perl veröffentlicht zu werden.
Hier handelt es sich m.E. um eine Fälschung. Wo wäre denn das Original überhaupt einzusehen?
Seminarist
Montag, 13. November 2006 08:54
landorganist: Stephanus,
vielleicht ist es besser, dass Sie mal für Ihr eigenes Seelenheil beten. Sie sind ja an Borniertheit kaum zu überbieten.
Montag, 13. November 2006 03:55
Adrian Leverkuehn: @ Stephanus!
von pilatus(einem aussenstehenden römer, dort unten in israel nur wiederwillig seinen dienst tun)wird
berichtet: aus menschenfurcht fällte er das ungerechte urteil, daß hat ihm die kirch heute noch nicht
verziehen.
Das ist falsch!
Das ist falsch!
Montag, 13. November 2006 03:29
Stephanus: gotthard, gotthard mir graust vor dir…
bitte bedenken sie folgendes: warum und wie auch immer, aber von mainz ist leider seit jahrhunderten wenig
gutes für die kirche gekommen.
denken sie bitte bis in die zeit luthers zurück, wer war u.a. urheber des ablaßhandels gegen den luther zu felde zog.
gut die damaligen bischhöfe waren eigendlich laien mit hang zur jagd, zum höfischen prunkvollen lebenswandel, jung, unerfahren, theologisch unbrauchbar, aber sie waren die verantwortlichen. auch der damalige papst war eigendlich ein laie, ein prinz, der sicher von vielem eine ahnung hatte und viele talente besaß, aber sicher nicht auf dem gebiet der theologie. sie sehen ich bin geneigt die herren damals wie heute zu entschuldigen wenngleich es mir bei der menge an theologischem wissen vereint in der person kardinal lehmanns für diesen recht schwer fällt.
möge der allmächtige gott, der in der person seines einzigen sohnes für viele am kreuz gestorben und so den tod der sünde auch für kardinal lehmann besiegt hat, diesem dereinst ein gnädiger richter sein.
von pilatus(einem aussenstehenden römer, dort unten in israel nur wiederwillig seinen dienst tun)wird berichtet: aus menschenfurcht fällte er das ungerechte urteil, daß hat ihm die kirche heute noch nicht verziehen.
was wird wohl dereinst von kardinal lehmann geschrieben werden: aus bosheit tat er alles was er tat, aus oberflächlichkeit heraus, aus einer haltung fern jeder lebenswirklichkeit, war er nicht informiert, wollte er überhaupt regieren, oder nur einfach leben??????
denken sie bitte bis in die zeit luthers zurück, wer war u.a. urheber des ablaßhandels gegen den luther zu felde zog.
gut die damaligen bischhöfe waren eigendlich laien mit hang zur jagd, zum höfischen prunkvollen lebenswandel, jung, unerfahren, theologisch unbrauchbar, aber sie waren die verantwortlichen. auch der damalige papst war eigendlich ein laie, ein prinz, der sicher von vielem eine ahnung hatte und viele talente besaß, aber sicher nicht auf dem gebiet der theologie. sie sehen ich bin geneigt die herren damals wie heute zu entschuldigen wenngleich es mir bei der menge an theologischem wissen vereint in der person kardinal lehmanns für diesen recht schwer fällt.
möge der allmächtige gott, der in der person seines einzigen sohnes für viele am kreuz gestorben und so den tod der sünde auch für kardinal lehmann besiegt hat, diesem dereinst ein gnädiger richter sein.
von pilatus(einem aussenstehenden römer, dort unten in israel nur wiederwillig seinen dienst tun)wird berichtet: aus menschenfurcht fällte er das ungerechte urteil, daß hat ihm die kirche heute noch nicht verziehen.
was wird wohl dereinst von kardinal lehmann geschrieben werden: aus bosheit tat er alles was er tat, aus oberflächlichkeit heraus, aus einer haltung fern jeder lebenswirklichkeit, war er nicht informiert, wollte er überhaupt regieren, oder nur einfach leben??????
Sonntag, 12. November 2006 20:41
Tarcisius: @ Gotthard
Warum sind Sie der Meinung, es handele sich um einen „komischen Verein“? Weil die „Vereinsmitglieder“
die Lehre der Kirche nicht in Frage stellen? Oder warum?
1. Dieser „Verein“ ist kein „Gegen-Lehmann-Verein“. (Dieses Problem wird sich 2011 von alleine lösen.) Es handelt sich gewiß durchaus um einen Pro-Lehre der Kirche-, Pro-würdige Liturgie-, Pro-Ratzinger-Verein, also gibt es durchaus Reibungspunkte mit dem mainzer Kardinal, der mit diesen Dingen Probleme zu haben scheint.
2. Bitte belegen Sie den Ungehorsam der „Veinsmitglieder“ ggn. den Bischof.
3. + 4. richtig. Und?
Nichts war im klaren. Man hat sich korrekt verhalten und den Bischof pflichtgemäß gefragt. Dieser hat im Ungehorsam ggn. den Hl.Vater pflichtwidrig gehandelt.
Albern, hier ein „Manöver“ zu unterstellen. Lächerlich. Hätte Sr. Eminenz die Messe gestattet, wäre es nicht zu diesem lächerlichen Skandal gekommen.
1. Dieser „Verein“ ist kein „Gegen-Lehmann-Verein“. (Dieses Problem wird sich 2011 von alleine lösen.) Es handelt sich gewiß durchaus um einen Pro-Lehre der Kirche-, Pro-würdige Liturgie-, Pro-Ratzinger-Verein, also gibt es durchaus Reibungspunkte mit dem mainzer Kardinal, der mit diesen Dingen Probleme zu haben scheint.
2. Bitte belegen Sie den Ungehorsam der „Veinsmitglieder“ ggn. den Bischof.
3. + 4. richtig. Und?
Nichts war im klaren. Man hat sich korrekt verhalten und den Bischof pflichtgemäß gefragt. Dieser hat im Ungehorsam ggn. den Hl.Vater pflichtwidrig gehandelt.
Albern, hier ein „Manöver“ zu unterstellen. Lächerlich. Hätte Sr. Eminenz die Messe gestattet, wäre es nicht zu diesem lächerlichen Skandal gekommen.
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