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Sonntag, 12. November 2006 15:22
Harte Zahlen belegen: Solange der Homo-Lebensstil nicht gestoppt wird, ist Aids-Prävention sinnlos.
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Montag, 20. November 2006 22:59
tsinata †: @Adama: Kirschkonfekt
Knubberkirschen sind dafür nicht besonders geeignet laut Morachinus von Pertasaauer der schon früher schrieb:
Insgesamt ist festzustellen, dass eine solche Pluralität anthropologischer Zugangsweisen prinzipiell begrüßenswert ist. Zugleich sollte aber auf die spezifischen Beschränkungen einzelner methodischer Zugänge aufmerksam gemacht werden: Literarische Imagologie und Historische Anthropologie zu verknüpfen, wirkt legitim, aber nicht erschöpfend. Dies wird in der darstellerischen Praxis deutlich, wenn sich BENTHIEN auf Barbara DUDEN und Michael FEHER als theoretische Vordenker der „Körpergeschichte“ bezieht (S.18): Beide Autoren haben seit den achtziger Jahren auf die zentrale Bedeutung der materiellen Widerstände des Körperlichen hingewiesen, die innerhalb der Körpergeschichte in ebenso zentraler Weise Berücksichtigung finden müssten. Diesem Aspekt ihres Themas nähert sich BENTHIEN über psychosomatische und psychoanalytische Modelle an (S.20, S.30, S.59-67). Doch impliziert diese Widerständigkeit des Körperlichen nicht, wie die Autorin etwas pessimistisch vermutet, ein unauflösliches Spannungsverhältnis zwischen dem Konstruktivismus als (literaturwissenschaftlicher) Methode und einem vordergründigen „Authentizitätsanspruch leiblicher Phänomene“ (S.9): Im Sinne Pierre BOURDIEUs (1976, S.139-202) kann demgegenüber betont werden, dass ebenso wenig, wie beim Menschen ein vorkultureller Körper existieren kann, eine Einschreibung kultureller Zeichensysteme problemlos stattfindet
Montag, 20. November 2006 16:13
Rainer Tobak: Freitag
Ich weiß nicht, was .chen Ihnen antworten würde. Es scheint zur Zeit im Urlaub zu sein!
Philomena ist offensichtlich der Meinung – und Sie offenbar auch!? – daß es vor allem darauf ankomme, daß der Kühlschrank gefüllt ist und daß die Kinder Trost und Schutz erfahren… Niemand hat jedoch bestritten, daß eine basale Grundversorgung von Alleinerziehenden und einem gleichgeschlechtlichen „Eltern“-Paar geleistet werden kann. Aber auch, wenn keine grobe Vernachlässigung zu befürchten ist in den genannten Konstallationen, heißt das noch lange nicht, daß sie den besten Rahmen für eine geglückte kindliche Entwicklung z.B. zur eigenen Geschlechtsidentität und für die Beziehung zur Peergroup bieten. Pünktchen hatte übrigens nirgends gefordert, daß Eltern Kinder weggenommen werden sollen! Aber wenn es Konstellationen gibt, die für eine Adoption (im Wettbewerb zu heterosexuellen Paaren) aus Gründen des Kindeswohls das Nachsehen hätten, dann müssen die dafür ausschlaggebenden Gründe auch hier ins Kalkül gezogen werden. Philomena läßt das nötige Problembewußtsein vermissen!
Sonntag, 19. November 2006 10:36
Adama †: Kirschkonfekt
Kategorie: Desserts, Nachspeisen
Menge: 6 -8 Personen
Stichworte:

1 kg Knubberkirschen
Oel zum Einstreichen
75 g Vollmilchkuvertüre
75 g Halbbittere Kuvertüre
75 g Fondantmasse (vom Konditor)
100 g Puderzucker
ERFASST *RK* AM 19.07.99 VON

1. Kirschen waschen und trockentupfen. Ein Kuchengitter, auf das die Kirschen zum Abtropfen und Trocknen gelegt werden, dünn mit Oel bestreichen.

2. Für Schokoladenkirschen helle und dunkle Kuvertüre getrennt in kleinen Töpfen im Wasserbad bei milder Hitze unter ständigem Rühren schmelzen, ohne daß ein Tropfen Wasser in die Masse gelangt. Jeweils 25-30 Kirschen eintauchen, abtropfen lassen.

3. Für Zuckerkirschen die Fondantmasse im Wasserbad schmelzen, 25-30 Kirschen eintauchen, abtropfen lassen.

4. Für glasierte Kirschen klumpenfreien Puderzucker in der Mitte einer Pfanne häufen. Bei starker Hitze auf die Herdplatte stellen. Sobald der Zuckerrand zu schmelzen beginnt, die Temperatur herunterschalten und rühren, bis eine leichte Karamelmasse entsteht. 25-30 Kirschen
eintauchen, abtropfen lassen.
Freitag, 17. November 2006 23:26
Freitag: @Herr Tobak
Ich sehe in Pünktchens Ausführungen aber auch gar nichts sachlich begründet.
Kinder sind Egoisten und das müssen sie sein, um all das zu bekommen, was groß und stark macht. Philomena Wolkenstein hat ansatzweise angesprochen, was sie brauchen. Trotzdem leben ‘Regenbogenkinder’ mit gleichgeschlechtlichen Eltern nicht abgeschottet von der sie umgebenden Realität. Hier kommt es dann genau wie bei ‘Mama und Papa’ auf die Fähigkeit der Erziehenden an, die Welt zu erklären und dem Kind den Weg in diese zu ebnen. Und diese Fähigkeit dürfte unabhängig von der sexuellen Ausrichtung jedes Einzelnen sein.
Freitag, 17. November 2006 12:24
Lord Werther: Studie?
Nach einer Studie haben immer mehr Homos ungeschützten Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern.

Darf man erfahren, welche Studie das ist? (Bin ja nicht immer unter Homosexuellen, daher ist mir sicherlich der kleine Interviewer nicht aufgefallen, der in meinem Bekanntenkreis gefragt hat.)

Aber die Autoren hier scheinen eine unheimliche Affinität zu dem Thema Homosexuelle zu haben. Möchten Sie darüber reden?
Freitag, 17. November 2006 12:19
Rainer Tobak: Freitag
es ist sinnlos, den sachlich begründeten Anfragen von Pünktchen dadurch ausweichen zu wollen, daß Sie eine Passage ungekennzeichnet von .chen übernehmen und ungerechtfertigt an seine Adresse richten! Sind Sie billig!
Donnerstag, 16. November 2006 11:46
Fast die gesamte Bevölkerung als Kollektivstrafe durch Überflutung zu vernichten ist abgeschaft und als Zeichen das das nicht wieder geschehen wird haben wir den Regenbogen. Aber gewissen Gnadenentzug einer zu sündigen immer mehr gottlos gewordenen Gesellschaft kann es noch geben.
Donnerstag, 16. November 2006 11:42
derfux: @Sozialkatholisch
…um unsere Sünden kollektiv zu strafen.
Das letzte Gericht ist aber noch nicht abgeschafft!!!
Da müssen wir alle wohl noch hin.

Nur warum lehnt man sich dann hier nicht entspannt zurück, in der Gewissheit, dass jeder Homo seine Strafe schon erhalten wird?
Donnerstag, 16. November 2006 09:50
Regenbogenkinder in dem Sinne das Gott uns versprochen hat nicht mehr die ganze Erde zu überfluten um unsere Sünden kollektiv zu strafen.
Das letzte Gericht ist aber noch nicht abgeschafft!!!
Da müssen wir alle wohl noch hin.
Donnerstag, 16. November 2006 09:46
derfux: Sind wir nicht ALLE Regenbogenkinder
Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. (1. Mos. 12,13)
Mittwoch, 15. November 2006 23:58
Freitag: @Pünktchen
Dafür daß Sie die Klappe in Sachen „Regenbogenkinder“ so weit aufreißen, würde man sich von Ihnen mehr sachliche und argumentative Substanz wünschen. Stattdessen billige: „So-ist-es-und-damit-Basta!“-Äußerungen! Schwaches Bild, Pünktchen!
Mittwoch, 15. November 2006 22:58
Breze: @ Ltd. Blueberry (Käpt’n Blaubär :-))
Benedikt ist einer meiner Lieblingsposter hier, Dr. Otterbeck vermisse ich auch sehr, ich hoffe, dass er sich bald mal wieder hier blicken lässt… Wenn nicht, würde ich es auch verstehen, aus nachvollziehbaren Gründen…

das Buch sollten Sie wirklich lesen, es beschreibt sehr gut das, was benedikt in seinem post angeschnitten hat…
Mittwoch, 15. November 2006 22:55
Bruder Theophil: @ Philokuckuck
im Moment gibt es sogar zwei Kinder in einer aufrechten, katholisch getrauten Ehe zweier Frauen

Sie müssen ein Freund von Oxymorons sein. Ansonsten könnten Sie so einen blanken Unsinn nicht schreiben. Falls Ihnen das Paradoxe nicht ans Herz gewachsen ist, sagen Sie mir wenigstens, was Sie rauchen. Das Zeug scheint echt gut zu wirken.

@ derfux

Was die Alleinerziehenden anbelangt, würde ich sie bitten äusserst zurückhaltend zu sein. Die kaputten Kinder aus Trennungsgeschichten mit ihren Auffälligkeiten im Verhalten können wir allseits beobachten. Auch ihre Unfähigkeit selber dauerhaft Partnerschaften einzugehen. Von daher sind Kinder aus dem alleinerziehenden Milieu ebenso zu bemitleiden, wie Regenbogenkinder.
Mittwoch, 15. November 2006 22:37
Das Buch hab ich nicht gelesen (ich lese lieber Romane) aber Benedikt ist wenigstens einigermaßen seriös!
Leider schreibt Dr. Otterbeck auch viel zu wenig (Hallo????)!
Mittwoch, 15. November 2006 22:27
Breze: @ Benedikt
Die Annahme, dass ein Kind Vater und Mutter braucht, wird hoffenlich noch erlaubt sein. Im „Spiegel“ durfte unlängst noch gemutmaßt werden, die 68er seien das Ergebnis der Tatsache, dass die meisten Väter der Betreffenden im Krieg gefallen sein oder für eine Vaterrolle aufgrund traumatischer Erfahrungen nicht mehr in Frage gekommen seien. Das Fehlen einer Vaterfigur hat der Betreffende (es könnte sich um die Rezension des Schirrmacher-Buches „Minimum“ gehandelt haben) somit als Grund für die Radikalität der 68er ausgemacht – mithin sogar deren Abdriften in die Kriminalität. Wer hat sich drüber aufgeregt? Keiner. Dann wird man die These ja wohl auch in anderen Fällen aufgreifen dürfen.

Benedikt, vielen Dank. dass Sie dieses Thema aufgegriffen haben, das tatsächlich ein starker Anahltspunkt ist, nicht von der Hand zu weisen und viel zu wenig beachtet wird.
Es gibt zu dieser Problematik ein sehr gutes Buch, das ich allen sehr ans Herz legen möchte:

„Die verlorenen Väter“
von Bischof Paul Josef Cordes
Herder Verlag
Mittwoch, 15. November 2006 18:35
Pünktchen: Philomena
Sie sehen also endlich ein, daß Kinder nur heterosexuell erzeugt werden? Das ist gut so, man hätte sonst vielleicht den Psychhiater verständigen müssen! Immerhin hat es eine gewisse „Überzeugungsarbeit“ gekostet, sie damals (im Juli) von der gegenteiligen Meinung abzubringen! Die Frage, ob ein Haushalt mit Erziehungspartnern desselben Geschlechtes den Entwicklungserfordernissen der Kinder (incl. Herausbildung der eigenen Geschlechtsidentität) gerecht wird, konnte von Ihnen auch nicht beantwortet oder auf angemessenem Theorieniveau erörtert werden.
Daß es Kinder in solchen Verhältnissen gibt (die Bezeichnung „Regenbogenkinder“ vereinnamt sie ideologisch) ist unbestritten. Unbeantwortet bleibt aber eben weiterhin die Frage der Entwicklungsangemessenheit solcher Verhältnisse. Jugendämter und pädagogische Instutionen reagieren nur auf schwerste Versäumnisse und Vernachlässigungen. Sie können daher auch nicht als Kronzeugen für die der Uni-Sex-Erziehung herangezogen werden! Immerhin wird beispielsweise schon in der Frühpädagogik die Forderung nach geschlechtsspezifischer Erziehung laut und das Fehlen männlicher Erzieher in Kindergärten wird als bedeutendes Manko erkannt!

Dafür daß Sie die Klappe in Sachen „Regenbogenkinder“ so weit aufreißen, würde man sich von Ihnen mehr sachliche und argumentative Substanz wünschen. Stattdessen billige: „So-ist-es-und-damit-Basta!“-Äußerungen! Schwaches Bild, Philomena in den Wolken!
Mittwoch, 15. November 2006 18:26
Benedikt: Eltern
Die Annahme, dass ein Kind Vater und Mutter braucht, wird hoffenlich noch erlaubt sein. Im „Spiegel“ durfte unlängst noch gemutmaßt werden, die 68er seien das Ergebnis der Tatsache, dass die meisten Väter der Betreffenden im Krieg gefallen sein oder für eine Vaterrolle aufgrund traumatischer Erfahrungen nicht mehr in Frage gekommen seien. Das Fehlen einer Vaterfigur hat der Betreffende (es könnte sich um die Rezension des Schirrmacher-Buches „Minimum“ gehandelt haben) somit als Grund für die Radikalität der 68er ausgemacht – mithin sogar deren Abdriften in die Kriminalität. Wer hat sich drüber aufgeregt? Keiner. Dann wird man die These ja wohl auch in anderen Fällen aufgreifen dürfen.
Mittwoch, 15. November 2006 18:07
Eigentlich müßte man über Pünktchen und Konsorten ständig einen Lachkrampf kriegen, wenns nicht so traurig wär.
Fakt ist: es gibt Regenbogenkinder, in Österreich sind es rd. 8000, in Deutschland werdens wohl das 10fache sein. (im Moment gibt es sogar zwei Kinder in einer aufrechten, katholisch getrauten Ehe zweier Frauen …).
Es geht ihnen prächtig, Vormundschaftsrichter und Jugendämter sind auch zufrieden.
Und die versammelte geifernde Fundikatholenschar kann nix dagegen tun. Aber auch schon gar nix. Und das ist gut so.
Gegen die (menschenverachtende) Ungleichbehandlung sind schon viele Verfahren anhängig, ist zwar mühsam, aber auch das können die Herren und Damen Fundikatholen nicht verhindern. Und auch das ist gut so.
Also: akzeptiert es, oder wandert in den Vatikan aus. Aber halt, da gibt es ja auch genug …

PS: bitte, Hegerlein, nicht aufregen, es schaden Ihrer nichtvorhandenen Schönheit …
Mittwoch, 15. November 2006 14:17
Pünktchen: Bruder Theophil über Philomena Wolke
„Wenn Sie wollen, dass man Sie in diesem Forum weiterhin ernst nimmt…“ Es müßte wohl eher heißen: „künftig“ statt „weiterhin“, Br. Theophil!
Ansonsten: Zustimmung!
Mittwoch, 15. November 2006 14:13
derfux: @ Bruder
…dass Kinder für eine gesunde Entwicklung die Rollen beider Geschlechter als solche wahrnehmen und internalisieren müssen.

Es fordert ja niemand, dass die Kinder bei ihren Homo-Eltern eigesperrt werden sollen. Sie nehmen doch auch weiterhin unterschiedliche Geschlechter wahr, Eltern der Freunde, Großeltern usw…
Wie klappt denn die Wahrnehmung unterschiedlicher Geschlechterrollen bei Alleinerziehenden? Es ist sicher der Idealfall, dass Kinder bei ihren beiden leiblichen Eltern aufwachsen (sowohl für Kinder, als auch für die Eltern), nur kann dieser Idealfall halt nicht immer erreicht werden.
Mittwoch, 15. November 2006 14:08
Bruder Theophil: @ Frau Wolkenkuckucksheim
Fakt ist auch. Kindern ist es völlig egal, wer den Kühlschrank füllt, wer die Pommes macht, wer das Bett überzieht, wer sie zu den Hausaufgaben trietzt, wer den grauslichen Hustensaft mischt, wer die Pflaster hat, wenns mal beim Radln zu schnell gegangen ist, und wer sie in die Arme nimmt, wenn das Kastenmonster kommt.
Hauptsache, es macht wer!


Und ein leises Lächeln huscht über mein Gesicht. Wenn Sie wollen, dass man Sie in diesem Forum weiterhin ernst nimmt, sollten Sie vermeiden solch einen Unfug zu schreiben. Jeder Psychologe wird Ihnen bestätigen, dass Kinder für eine gesunde Entwicklung die Rollen beider Geschlechter als solche wahrnehmen und internalisieren müssen. Daher ist es nicht egal, wer was und warum macht.
Mittwoch, 15. November 2006 13:25
Pünktchen: Philomena Wolkenkuckucksheim
Danke Herr Dr. Heger,

Philomena ist für ihre erheiternden Beiträge ja bekannt! Am 24. Juli 2006 17:04 Uhr war zum Thema „Regenbogenkinder“ von ihr zu hören:

„Es wird immer besser, seit wann sind homosexuelle Beziehungen steril?…Tausende Regenbogenkinder sprechen eine andere Sprache …“

Sie mußte sich damals über einige grundlegende biologische Tatsachen unterrichten lassen!

protestant verfehlt auch den Punkt, wenn er glaubt, daß ihm Rentenbeiträge der Gruppe X lieber seien als solche der Gruppe Y. Das Problem ist ja vielmehr, daß die Beiträge aus beiden Gruppen von Beitragszahlern mit diesen so weit schrumpfen, daß die wachsende Zahl von Beitragsempfängern aus diesem System bald nicht mehr ausreichend zu versorgen ist.

MfG
Ihr
.
pünktchen
Mittwoch, 15. November 2006 12:43
Protestant: @philomena wolkenstein
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!
Vielleicht sollten sich mal einige aus diesem Forum wegen deren Abartigkeiten in Behandlung „erfahrener Geistlicher“ begeben (hier kann doch eigentlich nur die sogenannte heilige Inquisition gemeint sein)!
Also, um es als dreifacher heterosexueller Familienvater und Christ nochmal ganz klar zu sagen: Mir ist es lieber, meine Rentenbeiträge und später meine Rente wird von toleranten, demokratischen und solidarischen Menschen gezahlt (unabhängig von Sexualität, Religion,Oberweite, Schuhgröße oder sonstiger Kriterien), statt von unbelehrbaren religiösen oder politischen Irrläufern, die immer nur dann präsent sind, wenn es drum geht, anderen Leuten Vorschriften machen zu wollen!
Mittwoch, 15. November 2006 12:34
Dr. Christoph Heger: Recht der Kinder
Pünktchen zu Recht:

Kinder können nur heterosexuell erzeugt werden und sollten in einer hinreichend geschlechtlich bipolaren Umgebung aufwachsen im Interesse der zu entwickelnden Geschlechtsidentität

Darauf aus dem Wolkenkuckucksheim:

Das ist Quatsch,

Umgekehrt: Das ist Quatsch!

Und wenn Sie Ihr Gedankenexperiment … fertig denken, dann müßten Sie allen Alleinerziehern/Innen die Kinder wegnehmen.

Wieso das denn? Kinder haben auch das Recht, von Eltern großgezogen zu werden, die keine Quartalssäufer sind. Trotzdem werden Eltern, die dieses Recht nicht einhalten, nicht ihre Kinder weggenommen.

es gibt Kinder in Homosexuellen Familien, es geht ihnen dort sehr gut (sonst würden Jugendamt … was dagegen tun),

Zirkelschluß!

was ihnen zum Glück fehlt ist eine Verrechtlichung der Situation.

Das wäre ein Staatsverbrechen!

Fakt ist auch. Kindern ist es völlig egal, wer den Kühlschrank füllt, … und wer sie in die Arme nimmt, wenn das Kastenmonster kommt.

Von Kindern Ahnung wie die Kuh vom Sonntag!

wenn die katholische Kirche meint, das Glück von Menschen zerstören zu müssen,

Wer hierzulande das Glück von Menschen zerstört, ist ziemlich klar geworden: eine aus Dummheit oder Tücke völllig verfehlte „Gesellschaftspolitik“, die zu der demographischen Katastrophe geführt hat, die nun Massenarmut heraufführt. Schön daß es auch die alt gewordenen „Fortschrittlichen“ trifft – die „Demokraten“, die sich ein anderes Volk wählten!

MfG
Ch.H.
Mittwoch, 15. November 2006 11:58
Büßer: Heilung ist möglich, ja sogar wahrscheinlich!
Es ist die Afgabe des Staates für das Wolhl seiner Bürger zu soregen.
Es gibt nur eine einzige Möglichkeit die zum Wohl führt: Jesus Christus!
Ich weiss nicht, ob die anwesenden Vertreter der Homo- und sonstigen Perversenlobby hier schon einmal entwas
von Jesus und von der durch ihn persönlich gestifteten Kirche gehört haben.
Alle Gesetze müssen also auf die Lehre der römischen Kirche ausgerichtet werden, nur so kann Wohlstand und Wirtschaftswachstum erreicht werden.
Daher dürfen wir die Türken auch nicht in die EU lassen, bevor sich nicht der Großteil der dortigen Bevölkerung
dem Irrglauben abgeschworen hat.
Heilung von sexueller abartigkeit ist nur durch die Behandlung durch erfahrene Geistliche möglich. Daher sollte unsere Kirche etlich Tacheles machen
und mehr Therapieangebote in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen anbieten. Zum Wohle unserer Gesellschaft.
Mittwoch, 15. November 2006 11:35
Kinder können nur heterosexuell erzeugt werden und sollten in einer hinreichend geschlechtlich bipolaren Umgebung aufwachsen im Interesse der zu entwickelnden Geschlechtsidentität

Das ist Quatsch, und das wissen Sie auch.
Und wenn Sie Ihr Gedankenexperiment (das Sie nicht wissenschaftlich untermauern können) fertig denken, dann müßten Sie allen Alleinerziehern/Innen die Kinder wegnehmen.

Fakt ist: es gibt Kinder in Homosexuellen Familien, es geht ihnen dort sehr gut (sonst würden Jugendamt und Vormundschaftsrichter was dagegen tun), was ihnen zum Glück fehlt ist eine Verrechtlichung der Situation.
Fakt ist auch. Kindern ist es völlig egal, wer den Kühlschrank füllt, wer die Pommes macht, wer das Bett überzieht, wer sie zu den Hausaufgaben trietzt, wer den grauslichen Hustensaft mischt, wer die Pflaster hat, wenns mal beim Radln zu schnell gegangen ist, und wer sie in die Arme nimmt, wenn das Kastenmonster kommt.
Hauptsache, es macht wer!
Fakt ist: es gibt Homosexuelle, die füreinander einstehen wollen.

Wie gesagt, wenn die katholische Kirche meint, das Glück von Menschen zerstören zu müssen, bitte, es wird sich in der Mitgliederzahlwieder spiegeln.
Der Staat hat nun mal alle Menschen gleich zu behandeln. Nicht nach sexueller Ausrichtung zu fragen. Und sich nicht nach der Meinung einer Religion zu richten.
Er macht ja auch keinen Unterschied zwischen Katholiken und Moslems bei der Umsatzsteuer …
Mittwoch, 15. November 2006 11:29
Sulpicius: @Ungläubig
Ja, lesen Sie sich doch Ihre Ansichten durch…
Mittwoch, 15. November 2006 11:28
_Ungläubig-: Pünktchen
Ich habe nie davon gesprochen, dass Freundschaften previligiert werden sollen. Hier geht es explizit um HS Beziehungen. Ich weiß, dass es nicht in Ihren Kopf reingeht, dass es auch gleichgeschlechtl. Liebe gibt. Insofern verständlich, da Sie es nicht direkt nachempfinden können, allerdings sollte es schon respektiert werden.
Zum größten Teil ist die Lebenspartnerschaft durch das LPartG schon der staatlichen Ehe angeglichen. Der einzig große Komplex ist eben noch die ESt. Außerdem habe ich mich weder für die Abschaffung der staatlichen Ehe ausgesprochen, noch den Sinn in Frage gestellt. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Ehe für eine andere Gesellschaft geschaffen wurde und eine Rechtsfortbildung (Das bedeutet, dass bestehendes Recht erweitert wird.) nötig ist. Und ich schließe mich der Frage von DerFux an.

Sulpicius

Machen Sie einmal ihr Floskelbuch zu und antworten Sie vernünftig.
Mittwoch, 15. November 2006 11:26
Sulpicius: @derfux
wenn 2 60jährige Heterosexuelle heitaten

Nach kath. Sicht sowieso Unfug!
Mittwoch, 15. November 2006 11:23
derfux: @ Pünktchen
Die „Gesellschaft“ profitiert zu allen Zeiten von der Institution der Ehe.
Warum profitiert die Gesellschaft zwar davon, wenn 2 60jährige Heterosexuelle heitaten und warum profitiert sie nicht, wenn es 2 60jährige Homosexuelle tun? Warum muss also das Heteropaar steuerrechtlich begünstigt werden?
Mittwoch, 15. November 2006 11:13
Pünktchen: Ungläubig
Was Sie schreiben ist falsch! Die „Gesellschaft“ profitiert zu allen Zeiten von der Institution der Ehe. Die staatliche Privilegierung folgt dieser Einsicht. Aus diesem Grunde ist dieses Privileg auch heute nicht umstritten! Umstritten ist, ob auch andere menschliche Beziehungen und Beziehungsformen in den Genuß eines solchen Privilegs kommen sollen. Ein Privileg jedoch, das allen erteilt wird, ist am Ende kein „Privileg“ mehr. Die Privilegierung der Ehe ist im übrigen nicht – wie Sie insinuieren – eine staatliches „Werturteil“ über Beziehungsformen. Der Wert selbstloser Freundschaften, aufopfernder Hilfe und Solidarität im Nahbereich eines jeden wird nicht dadurch in Abrede gestellt, daß solche Verhältnisse kein verfassungsmäßig verankertes Privileg genießen!
Mittwoch, 15. November 2006 11:11
Sulpicius: @Ungläubig
Der Kommunismus ist auf einem völlig anderen Gedanken begründet und konträr zum Kapitalismus.

Das meinen Sie…
Mittwoch, 15. November 2006 11:07
_Ungläubig-: Sulpicius
Der Kommunismus ist auf einem völlig anderen Gedanken begründet und konträr zum Kapitalismus. Allerdings schulden Sie mir immernoch eine Antwort, wieso Sie darauf geschlossen haben. Aber anscheinen wollten Sie nur einmal wieder mit Wörtchen um sich schmeißen…

Noch einmal allg.

Wie die Rechtsfortbildung zur Gesundung unserer Gesellschaft beiträgt.
Die Menschen sind Kapital, sowohl für Unternehmen, als auch für den Staat.
Daraus ergibt sich die Fragestellung: Warum sollte ich dem Staat meine Arbeitsleistung zur Verfügung stellen, wenn dieser nicht bereit ist meine Bedürfnisse bestmöglichst zu befriedigen.
Mittwoch, 15. November 2006 10:58
Peace: Begvor hier irgendeiner wieder anfängt…
… gegen Schwule und Lesben zu wettern: geht raus und sprecht erstmal mit einem. Es ist so leicht etwas zu verdammen was man nicht kennt. War zum Beispiel auch mit den Linkshändern so…

Und das mit HIV: HIV ist nicht nur bei schwulen verbreitet. Warum sonst sterben in Afrika jedes Jahr Millionen Männer und Frauen? HIV kann nur durch Prävention eingedämmt werden. Aber da die Kirche das ja eh ablehnt ist sie mit Schuld am Tod von Millionen Menschen. Aber nicht dass sie das jemals gestört hätte. Hat sie ja schon oft genug getan…
Mittwoch, 15. November 2006 10:57
Sulpicius: @Ungläubig
Kommunismus und Kapitalismus sind zwei Seiten ein und derselben Medaille…
Mittwoch, 15. November 2006 10:52
_Ungläubig-: Sulpicius
Sie müssen mir mal erklären, wie Sie nun annehmen können, dass ich Kommunist sei?

Allerdings bin ich zu sehr Kapitalist und Egoist um dem Kommunismus etwas abgewöhnen zu können.
Mittwoch, 15. November 2006 10:42
Sulpicius: @Ungläubig
Sind Sie ein Kommunist? Sie sind einer, falls Sie es noch nicht gemerkt haben…
Mittwoch, 15. November 2006 10:40
_Ungläubig-: Pünktchen
Falsch! Man muss beachten, dass man 1949, als die BRD gegründet und das GG geschaffen wurde, von einer ganz anderen Gesellschaft ausgegangen war. Die Gründe, die damals ausschlaggebend waren die Ehe zu priviligieren, existieren mittlerweile nicht mehr. Gesellschaften und Kulturen entwickeln sich, somit ist auch die Rechtsfortbildung in diesen Bereichen unerlässlich.
Mittwoch, 15. November 2006 10:26
Pünktchen: Ungläubig
Was Ungläubig schreibt:
„dass anscheinend nur Beziehungen als wertvoll erachtet werden, die auch Kinderzeugen“
ist eindeutig falsch! „Wertvoll“ sind emotionale Nähebeziehungen besonders für diejenigen, die in ihnen stehen und von ihnen profitieren. Der Staat privilegiert unter den menschlichen Beziehungen eine einzige, juristisch genau umschriebene Form: die Ehe! Und dafür gibt es – wie aus den postings hervorgeht – gute Gründe.
Mittwoch, 15. November 2006 09:59
_Ungläubig-: Diese ganze „Homo-Ehen“ Diskussion ist unnötig
Das LebenspartnerschaftsG ist in wichtigen Punkten bereits mit der Ehe übereinstimmend. Z.Zt. läuft vor dem BVerfG eine Verfassungsbeschwerde bzgl. der Steuerbenachteiligung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften. Somit werden früher oder später auch diese Punkte geregelt. Auf staatlicher Seite legitim, was die Kirche dazu sagt ist irrelevant…

Sicherlich bezieht sich das GG auf christliche Werte, allerdings darf dieses nur unter Beachtung der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit geschehen…

Schade ist, dass anscheinend nur Beziehungen als wertvoll erachtet werden, die auch Kinderzeugen. Sicherlich sind Kinder wichtig, grade im hinblick auf die demographische Entwicklung. Allerdings gibt es auch viele andere Faktoren, die Beachtung finden müssen, um unsere Gesellschaft zu erhalten, um diese gesund zu machen. Auch die gegenwärtige Auswanderungsrate muss berücksichtigt werden, sprich wir müssen uns wieder verbunden fühlen mit unserem Land und auch glcüklich sein, diese Gesellschaft zu fördern. Auf diese Punkte muss auch die Rechtsprechung eingehen.

@ Bruder Theophil

Irgendwo sagen Sie „die Mehrheit denkt anders“ in Bezug auf die Jugendgefährdung. Und Sie haben Recht. Die Mehrheit denkt anders als SIE
Mittwoch, 15. November 2006 00:25
Breze: @ Pünktchen @ Knecht Dummspecht
Ihr post von 9,57 ist eine passendeErgänzung meiner postings zu dem Thema davor, danke!

Im übrigen freue ich mich sehr, dass endlich, endlich zu diesem Thema eine sachliche Diskussion zustande gekommen ist, ein herziches Danke an alle Beteiligten.

@ Knecht Dummspecht

ich bin Ihnen noch eine Antwort schuldig, die ich jetzt nachhole, obwohl meine verehrten Nachredner meine Antwort schon vorweggenommen haben:

Weil ich müde bin, nur kurz, plakativ und vielleicht korrekturbedürftig:

Unser Staat beruht auf einer Verfassung, dem Grundgesetz, das sich in seiner Präambel auf Gott beruft. Somit steht unser Grundgesetz auf christlichen Füssen, es beruht auf christliche Werte, zu denen ich mich in meinen vorigen posts zu der Sache ja schon geäussert habe. Logischerweise beziehen sich alle anderen Gesetze auf unser Grundgesetz, auch das Gesetz zum Schutz der Familie.
Dienstag, 14. November 2006 23:14
Pünktchen: Gleiches gleich behandeln; Ungleiches ungleich!
Nochmals!

Kinder können nur heterosexuell erzeugt werden und sollten in einer hinreichend geschlechtlich bipolaren Umgebung aufwachsen im Interesse der zu entwickelnden Geschlechtsidentität. Die durchschnittliche Ehe erfüllt diese Aufgabe im allgemeinen und die durchschnittliche homosexuelle Beziehung nicht! Davon ist zunächst einmal auzugehen, wenn von „Ehe und Familie“ und staatlicher Privilegierung die Rede ist. Knecht D. und philomena bringen eine seltene (und für die Kinder gar nicht wünschenswerte) Konstallation ins Spiel, daß nämlich ein Partner aus einer früheren und gescheiterten heterosexuellen Verbindung ein Kind in eine homosexuelle Beziehung „einbringt“. Die Kinder sollten m.E. die nötige Förderung und staatliche Unterstützung erhalten; eine grundlegende Veränderung des Privilegs für den Normalfall, daß heterosexuell gezeugte Kinder auch in heterosexuellem Umfeld aufwachsen, sollte nicht deswegen vorgenommen werden, weil es Abweichungen von dieser Normalität gibt. Dafür ist das staatliche Interesse an der Existenz von Ehen und ihrer naturgemäßen Erweiterung zu Familien viel zu groß! Übrigens wird das Thema natürlich von der Schwulenbewegung mißbraucht, um die erhoffte „symbolische“ Anerkennung zu erstreiten, wenn auch der Fall von Kindern z.B. in Homo-Beziehungen so selten sind wie diese Beziehungen selbst. (Die meisten Schwulen leben als Single und sind promiskuitiv, auch wenn uns die Lindenstraße allwöchentlich ein anderes schwules Beziehungsidyll vorgaukelt!)
Dienstag, 14. November 2006 23:10
Bruder Theophil: @ Adrian L.
Wieso? Glauben Sie da laufen lauter so homophobe, ausländerfeindliche, frauenfeindliche, rassisitische, antisemitische Schmalspurkatholibans rum wie hier?

Nein. Dort laufen kleine Menschen mit einem sehr ausgeprägten Sinn für feine Unterschiede rum. Und glauben sie mir. Kinder können sehr viel grausamer sein als Erwachsene. Weil sie nicht in diplomatischen Dimensionen denken. Und weil die Kinder zu 99,99 % aus Elternhäusern mit Eltern kommen, die sich in ihrem Geschlecht unterscheiden. Ob sie nun verheiratet sind oder nicht. Sowas prägt die Kleinen…
Dienstag, 14. November 2006 22:46
Adrian Leverkuehn: In Kindergarten und Schule dürften zwei Papis oder Mamis eher belastend sein.
Wieso? Glauben Sie da laufen lauter so homophobe, ausländerfeindliche, frauenfeindliche, rassisitische, antisemitische Schmalspurkatholibans rum wie hier?
Dienstag, 14. November 2006 22:40
wie kommst du darauf, dass homosexualität den wunsch nach einer bindung und einer familie automatisch ausschließt?? Wieso kein recht auf ehe und familie, wenn gewollt und erwünscht??

Wie von Pünktchen beschrieben wird Ihnen jeder halbwegs ausgebildete Psychologe bescheinigen, dass Kinder für eine gesunde psychische Entwicklung beide Rollen, Vater und Mutter, gleichermassen internalisieren müssen. Eine homosexuelle Partnerschaft vermag dies nicht zu leisten. Im Gegenteil. In Kindergarten und Schule dürften zwei Papis oder Mamis eher belastend sein.
Dienstag, 14. November 2006 21:56
Knecht Dummspecht †: Gleiches gleich behandeln; Ungleiches ungleich!
Gleiches gleich behandeln; Ungleiches ungleich!
Habe ich das vorhin nicht geschrieben?
Kinder sind vorhanden und werden erzogen? Ja dann auch fördern.
KEINE Kinder vorhanden? Dann eben NICHT fördern, egal ob homo- oder heterosexuell.
Wozu dann die gleiche Behandlung gewähren, wie Paaren mit Kindern?
Dienstag, 14. November 2006 21:52
Pünktchen: Gleiches gleich behandeln; Ungleiches ungleich!
Philomena: „Der Staat hat aber seine Bürger gleich zu behandeln!“

Der Gleichbehandlungsgrundsatz fordert aber: Gleiches gleich und Ungleiches gemäß seiner Ungleichheit ungleich zu behandeln. Ihrer Natur nach generative Beziehungen verdienen im Prinzip eine Privilegierung; auch die für die Entwicklung der eigenen Geschlechtsidentität des Kindes notwendige geschlechtliche Bipolarität der beiden Erziehungspartner ist nur in einer auf Dauer angelegten heterosexuellen Paarung denkbar. Aus diesen Gründen genießt die Ehe weiterhin den Vorzug und soll auch weiterhin privilegiert gefördert und unterstützt werden. Homosexuelle Beziehungen sind ein prinzipiell ungeeigneter Ort für Kindererziehung aus den genannten entwicklungspsychologischen Gründen.

Es bleibt dabei: es gibt keinen vernünftigen Grund, homosexuelle Beziehungen den Ehen gleichzustellen! Ein solcher Akt wäre grob ungerecht gegenüber den (durchschnittlichen) Ehen, die so viel mehr zur allgemeinen Wohlfahrt beisteuern wie die (durchschnittlichen) schwulen und lesbischen Beziehungen und gegenüber nicht-sexuellen Fürsorge-Partnerschaften.

Falls in Ehen der generative Aspekt willentlich und aktiv ausgeklammert wird, ergibt sich ein Problem, das langfristig im Sinne des Beitrages von Br. Theophil zu lösen wäre.

Sowohl vom Gerechtigkeits- als auch vom Gleichheibehandlungsgedanken her ist jeoch eine Gleichstellung der homosexuellen Beziehung mit der Ehe nicht zu rechtfertigen!
Dienstag, 14. November 2006 21:03
Und ich setze noch einen drauf:
Was spricht denn dagegen, homo- und heterosexuelle Paare mit Rechten und Pflichten gleichzustellen, und nur noch diejeinigen besonders (bzw. ausschliesslich) zu fördern, die Kinder haben und erziehen?
So oft wird das als Argument angeführt, warum ist man da nicht einfach konsquent und handelt dann auch so?
Dann wäre das Thema längst vom Tisch, und die Familien wären auch WIRKLICH gefördert.
Dienstag, 14. November 2006 20:32
Die einzige Lösung dieses juristischen Problems ist die volle rechtliche Gleichstellung, alles andere hinkt juristisch gewaltig.
Wenn die katholische Kirche meint, Homosexuelle weiter diskrimminieren zu müssen, dann ist das eine Sache.
Der Staat hat aber seine Bürger gleich zu behandeln.
Also entweder die Privilegien, die eine zivile Ehe mitsichbringt für alle, die das wollen; oder die Privilegien für alle abschaffen.
Wenn zwei beschließen, füreinander da sein zu wollen, dann hat das der Staat zu akzeptieren und nicht nach sexueller Ausrichtung zu fragen. Er hat den Besuch im Krankenhaus zu ermöglichen, genauso wie das Erben oder den Eintritt in den Mietvertrag.
Natürlich kann man ein Testament zu Gunsten des/der anderen machen. ABER: bezahlt wird der höchste Steuersatz. Abgesehen von den Kosten des Vertrages – warum sollen Menschen, die jahrelang was gemeinsam schaffen, benachteiligt werden?
Kinderlose Eheleute haben außerdem die Zores mit dem Notar nicht.
Natürlich kann man eine (kostenpflichtige) Patientenverfügung machen, aber der Arzt muß sich nicht dran halten …
Es gibt keine juristisch haltbare Begründung für die Nichtgleichstellung. Also – warum verwehren Sie Paare, die das wollen, diese Rechte?
Und so nebenbei – warum verwehren Sie zig tausenden Regenbogenkindern die Verrechtlichung ihrer Situation?
Heißt christliche Nächstenliebe für Sie, glücklichen Familien möglichst viele Schwierigkeiten machen? Sind Sie so neidig, daß Sie das Glück anderer zerstören müssen?
Dienstag, 14. November 2006 20:27
Knecht Dummspecht †: Nicht konsequent.
Was Sie beschreiben, ist ein juristisches Problem und auch juristisch zu lösen!Z.B. durch eine eingetragene Partnerschaft.
Hier entsteht der Verdacht, es solle vom Staat lediglich eine Sexualität „anerkannt“ oder „prämiert“ werden, während er im Falle der Ehe ja nicht „Heterosexualität“ fördern wollte, sondern die prinzipielle und konkurrenzlose Bedeutung der Ehe für die Zeugung und Erziehung von Kindern würdigt.
Der Grossteil der Ehen wird deshalb aber eben NICHT mehr geschlossen, und dennoch gefördert! Wenn ein junges Model einen reichen alten Knacker heiratet…
Da gibt es auch den Segen der Kirche…
Womit ist das gerechtfertigt?
Dienstag, 14. November 2006 19:30
Pünktchen: Knecht D.
Wenn aus einer Mehrzahl menschlicher Verbindungsformen eine einzige privilegiert wird, weil ihr eine überragende und unvergleichliche Bedeutung für den Fortbestand der Gesellschaft zukommt, dann können sich alle übrigen Verbindungsformen, denen diese Bedeutung ihrer Natur nach nicht zukommt, deswegen nicht „diskriminiert“ fühlen! Wenn jedoch aus der Menge der nicht-ehelichen Verbindungsformen wiederum eine herausgenommen und der Ehe irgendwie gleichgestellt wird nach dem Merkmal einer vorliegenden sexuellen Beziehung der Partner, dann ist dies ein klarer Fall von Diskriminierung z.B. der nicht-sexuellen Beziehungsformen. Hier entsteht der Verdacht, es solle vom Staat lediglich eine Sexualität „anerkannt“ oder „prämiert“ werden, während er im Falle der Ehe ja nicht „Heterosexualität“ fördern wollte, sondern die prinzipielle und konkurrenzlose Bedeutung der Ehe für die Zeugung und Erziehung von Kindern würdigt.

Eine Privilegierung der Ehe gegenüber den ihrer Natur nach nicht-generativen Beziehungen ist also sachgemäß. Eine Zusatz-Privilegierung von Homo-Beziehungen unter dem Gesichtspunkt „Anerkennung von Homosexualität“ ist dagegen ein Akt der Diskriminierung gegen alle nicht-sexuellen Beziehungen, die – ohne generativ zu sein – fürsorglichen Charakter haben!

@philomena
Was Sie beschreiben, ist ein juristisches Problem und auch juristisch zu lösen! Eine Gleichstellung von Homobeziehungen mit Ehen ist schwer zu rechtfertigen!
Dienstag, 14. November 2006 18:55
iesem Umstand verdankt diese Lebensform ihre umfassende Privilegierung durch unser Grundgesetz. Diese Privilegierung diskriminiert nicht Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht-ehelich leben wollen;
Komisch, vorhin haben Sie davon gesprochen, das die Möglichkeit zur eingetragenen Partnerschaft die Menschen diskriminiert, die aus einer Freundschaft heraus zusammenleben. Was denn jetzt? A ODER B?
Dienstag, 14. November 2006 18:47
Die von Ihnen beschriebenen Probleme, Philomena, hätten sich durch entsprechende Vollmachten und/oder notarielle Beurkundungen vermeiden lassen!

Nein, dem war eben nicht so. Sämtliche Vollmachten waren vorhanden, bis hin zu einer Pflegevollmacht für die Tochter. Die Mutter mußte mit mehreren einstweiligen Verfügungen dazu gezwungen werden, den Willen ihrer Tochter und ihrer Enkelin zu respektieren.
Warum, glauben Sie, sprach ich vom „Akt“?
Die Verhältnisse in Österreich sind noch viel schlechter als in Deutschland.
Wärend gegengeschlechtliche Lebenspartner selbstverständlich Zutritt zum Krankenbett haben, wird dies gleichgeschlechtlichen oft verweigert. Man kann zwar ein Testament machen, zahlt aber Erbschaftsteuer in der höchsten Klasse. Und man kann zwar ein Patiententestament verfassen, im Erstfall muß sich der Arzt nicht daran halten und es werden wieder „die Angehörigen“ befragt, gleichgeschlechtliche Lebenspartner gelten aber nicht als solche.
Und wie kommen eigentlich Homosexuelle dazu, zig tausende Euro für Verträge ausgeben zu müssen, nur damit sie ein paar der Rechte erhalten, die Heterosexuellen völlig normal zustehen?

Und – hier gabs ja ein Kind, das jahrelang in dieser Beziehung großgeworden ist – also, Ihr so angepriesener Beitrag zum „Fortbestand des Gemeinwesens“ geleistet.

Ihre Argumente hinken gewaltig.
Dienstag, 14. November 2006 17:52
Pünktchen: wolke
Sie schreiben, daß der Unterschied zwischen gleichgeschlechtlichen und heterosexuellen Verbindungen für eine Familiengründung keine Bedeutung habe. Dem ist in vielerlei Hinsicht zu widersprechen! Von der Frage der natürlichen Zeugung über die statistische Bestandsdauer der Beziehung bis hin zu den psychologischen Fragen, die sich z.B. für die Entwicklung der Geschlechtsidentität der heranwachsenden Kinder aus der Gleichgeschlechtlichkeit des homosexuellen „Eltern“-Paares ergeben, eröffnet sich ein weites Feld von Problemen und Risiken!

Ich bin es inzwischen gewöhnt, daß hier in den Foren jeder Homosexuelle in einer angeblich glücklichen jahrelangen Beziehung leben will oder doch wenigstens eine solche kennt usw… Soziologische Tatsache ist aber, daß die wirklich eheähnlichen Beziehungen unter Homosexuellen eine absolute Ausnahme sind!

Den genannten Unterschieden ist der Gesetzgeber in fast allen homo-ehe-befürwortenden Ländern dadurch gerecht geworden, daß er ein Adoptionsrecht für Homosexuelle ablehnt. Das gilt auch in Dtland nach Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes. Ich selber kannte ein Homopaar, das sich seiner Sache sehr sicher war und einen Hund – soz. als Kindersatz – aus dem Tierheim übernahm. Das Tier war, wie sie sagten extrem „neurotisch“, weil es von seinen früheren Besitzern abgegeben worden war. Kaum hatte sich das Tier an seine neues Zuhause gewöhnt, begann es in der Homo-Beziehung zu kriseln. Das Paar trennte sich, das Tier ist wieder im Tierheim…
Dienstag, 14. November 2006 17:23
wolke: Pünktchen
Diese Privilegierung diskriminiert nicht Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht-ehelich leben wollen; es unterstützt und födert aber Menschen, die in einer Ehe leben und eine Familie gründen wollen

ich verstehe was du sagen willst, und natürlcuh hat es keinen sinn etwas was offensichtlich anders ist als gleich zu bezeichnen- ich verlange ja auch keine Gleichheit als solche zw. homo- und heterosexuellen- es sind zwei unterschiedliche lebensformen. Allerdings, sie von den normalen institutionen, bei denen die orientierung keine rolle spielt (und das tut sie in der ehe nicht!) auszuschließen, sprich: sie dort ungleich zu wähnen wo der unterschied keine rolle spielt- bezeichne ich als Diskriminierung!

Wer keine Ehe will, soll sie auch nicht eingehen- aber wer sagt, dass homosexuelle das nicht wollen??? wie kommst du darauf, dass homosexualität den wunsch nach einer bindung und einer familie automatisch ausschließt?? Wieso kein recht auf ehe und familie, wenn gewollt und erwünscht??

falls hier die vorstellung einer familie mit homosexuellen fremd ist, erinnere ich daran, dass es durchaus genügend möglichkeiten gibt, eine familie zu gründen, und mir auch einige (homos.) paare bekannt sind, die glücklich in einer selbstgegründeten leben.
Dienstag, 14. November 2006 16:59
Pünktchen: Wolke
Es liegt keine Diskriminierung darin, bestehende Unterschiede als solche wahrzunehmen und verschiedene Lebensformen rechtlich verschieden zu behandeln! Aus Sicht des Staates besteht ein überragendes Interesse am Institut der Ehe. Diesem Umstand verdankt diese Lebensform ihre umfassende Privilegierung durch unser Grundgesetz. Diese Privilegierung diskriminiert nicht Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht-ehelich leben wollen; es unterstützt und födert aber Menschen, die in einer Ehe leben und eine Familie gründen wollen.
Dienstag, 14. November 2006 16:39
wolke: …
Nicht-Privilegierung bedeutet nicht Verbot! Weder Staat noch Kirche verlangt von Homosexuellen, daß sie einsam leben sollen! (Ich erinnere an den einschlägigen Art. aus dem KKK, s. weiter unten!)

die Ehe ist ein Privileg? Ist sie nicht viel eher (v.a. aus katholischer sicht gesehen) ein Meschenrecht?
wieso sollte bestimmten menschen diesees recht nicht zugesprochen werden?
Na ganz klar: Um sie deutlich spüren zu lassen und aller Welt deutlich zu zeigen, dass man sie für minderwertig, für nicht (ok, wenn sie meinen, vl nicht wertLOS, aber bestimmt) wertGLEICH den Heterosexuellen, für nicht ganz und gar Mensch!

Ist es nicht allzu verständlich, dass sich das nicht gut anfühlt? Dass das weh tut? Das das NICHT GERECHT ist?

Wenn Sie ihren nächsten lieben, wieso gestehen sie ihm dann nicht dieselben rechte ein wie sich selbst? Wieso lassen Sie zu, dass er im Wert herabgesetzt wird, sich schlecht fühlt, und diskriminieren ihn?
Dienstag, 14. November 2006 15:49
Pünktchen: derfux
Ein Treueversprechen mit Vorbehalt („… gilt nur solange jeder von uns beiden auf den anderen Bock hat und kann jederzeit aufgekündigt werden“) ist eben kein Treueversprechen mehr. Man müßte wiederum kein solches Versprechen abgeben, wenn sich „Treue“ problem- und mühelos einstellen würde. Die eheliche Treue bleibt ein prekäres und gefährdetes Unterfangen, sie bildet aber ein wesentliches gesellschaftliches Fundament, ohne daß wir alle auf Sand bauen würden.

Bei einer Scheidungsrate von annähernd 50% scheint eine Umwandlung in „solange wir Bock haben“ fast schon vollzogen zu sein (nicht, dass ich das gutheißen würde).

Damit sprechen Sie i.d.T. ein Problem an, das böse Zungen als „Verschwulung“ der Gesellschaft bezeichnen würden! Sie deuten jedoch an, daß auch Sie als Homosexueller eine solche Entwicklung gar nicht wünschen können!
Dienstag, 14. November 2006 15:30
D.T. = Zweitaccount von pünktchen:

Wieso sind diese Beziehungen dann plötzlich … wertlos?

Niemand bezeichnet sie als „wertlos“, sie können nur nicht die Privilegierung genießen, die unsere Verfassung aus guten Gründen Eheleuten zuerkennt. Nichtsexuelle Fürsorgebeziehungen genießen ja auch keine Privilegierung, sind aber deswegen keineswegs „wertlos“!

Was hat die Gesellschaft davon, das diese KEINE Bindung eingehen?

Nichts, aber von ihrer Bindung hat sie auch nicht so viel wie von Ehen! Damit sind solche Bindungen nicht „wertlos“, sie bedürfen jedoch keiner Gleichstellung mit solchen Bindungen und Verhältnissen, an denen das Gemeinwesen ein vitales Interesse haben muß und die sie daher mit umfassenden Privilegien ausstattet. (An dieser Stelle muß übrigens daran erinnert werden, daß weit über 95 % der Homosexuellen keineswegs an offizielle Bindungen denken oder eine solche in naher Zukunft planen. Der Blick auf Länder, in denen es schon lange das Institut von „Homo-Ehen“ gibt, belehrt uns darüber, daß diese Instutionalisierung von der übergroßen Mehrheit der Homosexuellen persönlich nicht in Anspruch genommen und als mit ihrem „Lebensstil“ nicht vereinbar betrachtet wird! )

Was hat der Staat davon, das diese Menschen einsam leben, wie hier verlangt wird?

Nicht-Privilegierung bedeutet nicht Verbot! Weder Staat noch Kirche verlangt von Homosexuellen, daß sie einsam leben sollen! (Ich erinnere an den einschlägigen Art. aus dem KKK, s. weiter unten!)
Dienstag, 14. November 2006 15:28
Bruder Theophil: @ derfux
Außerdem sehen wahrscheinlich die meisten von uns Homos die Sache mit dem schlechten Vorbild ganz anders.

Das dürfen Sie ruhig auch. Aber Sie sind dennoch eine Minderheit. Die Mehrheit denkt anders.

Die Scheidungsraten lassen in der Tat den Schluß zu, dass man bei Null Bock halt die Flinte ins Korn wirft. Woran aber liegt das ? An der mangelnden Opferbereitschaft und am Mangel an Dienst-Bewusstsein, oder um es anders zu sagen: An der Unfähigkeit ein Kreuz auf sich zu nehmen und es bis ans Ende des Weges zu ertragen. So wie es Jesus vorgemacht hat. Warum können das die wenigsten ? Weil es Ihnen eine Spassgesellschaft scheinbar leicht macht ohne Kreuze auszukommen. Das ist allerdings eine Fata Morgana. Denn GOTT kennt die Herzen der Menschen, und weiss, wer IHM auf Seinem steinigen Weg folgen möchte, und wer die vierspurige Autobahn ohne Kurven in den Abgrund bevorzugt.
Dienstag, 14. November 2006 15:17
derfux: @ Bruder Theo @ Pünktchen
@ Bruder Theo
Warum setzen Sie HS eigentlich immer in einen so engen Zusammenhang mir der „Lifestyle- und Spassgesellschaft“?
Selbst wenn die HS alleine leben, können sie doch auch immer noch in der „Lifestyle- und Spassgesellschaft“ verwurzelt sein.
Außerdem sehen wahrscheinlich die meißten von uns Homos die Sache mit dem schlechten Vorbild ganz anders.

@ Pünktchen
Das bekannte Treueversprechen: „Bis daß der Tod Euch scheidet“ läßt sich eben nicht umwandeln in ein „Solange wir Bock haben!“, wenn der Begriff „Treue“ nicht bedeutungslos werden soll!
Hat hier irgendjemand solch eine Forderung gestellt?
Bei einer Scheidungsrate von annähernd 50% scheint eine Umwandlung in „solange wir Bock haben“ fast schon vollzogen zu sein (nicht, dass ich das gutheißen würde).
Dienstag, 14. November 2006 15:08
Pünktchen: derfux
Es ist richtig, daß die Privilegierung von Ehe und Familie nicht in jedem Falle den gemeinschaftlichen Zweck erreicht, daß aus der Ehe Kinder hervorgehen. Ob und wie bloße „Trittbrettfahrer“ der institutionellen Privilegierung schlechtergestellt werden sollten, wird in Zukunft sicher noch zu diskutieren sein. Eine staatliche Reglementierung und Kontrolle der ehelichen Intimverhältnisse wäre jedoch mit dem Gedanken der Privilegierung auch nicht mehr vereinbar…Eine Abschaffung des Institutsprivilegs oder Nivellierung gegenüber anderen Lebensgemeinschaften kann nicht einmal von Homosexuellen gewünscht werden, wenn diese verantwortungsvoll die Gesamtheit der zu erwartenden Folgen für uns alle in Betracht ziehen. Die lebenslängliche monogame Beziehung bleibt daüberhinaus als Modellfall einer verpflichtenden Lebens- und Liebesbeziehung auch für Homosexuelle Herausforderung und Maßstab! Das bekannte Treueversprechen: „Bis daß der Tod Euch scheidet“ läßt sich eben nicht umwandeln in ein „Solange wir Bock haben!“, wenn der Begriff „Treue“ nicht bedeutungslos werden soll!
Dienstag, 14. November 2006 14:57
Bruder Theophil: @ Knecht…
Was hat der Staat davon, das diese Menschen einsam leben, wie hier verlangt wird????

Ganz einfach. Sie geben kein schlechtes Vorbild für die Jugend ab und verhindern somit, dass sich junge Leute in die Irrungen einer Lifestyle- und Spassgesellschaft begeben, die weder durchgehend toleriert werden, noch für die Entwicklung förderlich sind.
Dienstag, 14. November 2006 14:39
Die angesprochene Hartz-Regelung betrifft alle Kohabitationen ungeachtet der sexuellen Ausrichtung und Orientierung! Homosexuelle und heterosexuelle Kohabitationen sind in gleicher Weise betroffen!
Nochmal zum mitschreiben:
Eheleute werden bei der gegenseitigen Unterhaltspflicht vom Staat steuerlich entlastet. Unverheiratete, die zusammenleben nicht. Diese werden dazu verpflichtet.
Die Beweislast liegt bei den Betroffenen.
Jetzt der Clou:
Heterosexuelle Paare können ganz einfach heiraten, um dies zum umgehen.
Homosexuelle Paare NICHT.
Und dies noch:
Die gegenseitige Unterhaltspflicht gilt NICHT für die von ihnen angesprochenen Gemeinschaften.

Diese haben keine Beziehung, daher auch keine Definition „ehe-ähnlich“. Liegt da nicht auch eine Diskriminierung vor? Sie beklagen, das diese keine Rechte haben, wie steht es denn dann mit den Pflichten?
Wieso trauen sie das denn dann plötzlich DOCH den Homo-Paaren zu?
Rechtlich gesehen sind es noch immer Singles, auf einmal
ist man dann doch schnell dabei mit „ehe-ähnlich“.

Und auch noch was: Wieso sind diese Beziehungen dann plötzlich doch wertlos? Wenn diese doch den Staat ENTLASTEN??? Was hat die Gesellschaft davon, das diese KEINE Bindung eingehen? Was hat der Staat davon, das diese Menschen einsam leben, wie hier verlangt wird????
Dienstag, 14. November 2006 13:17
Bruder Theophil: @ derfux
Klarer Fall. Für Ehepaare, die sich vorsätzlich für ein Leben als DINKIES (Double Income No Kids) im Rahmen einer Spassgesellschaft entscheiden, muss es andere Regelungen z.B.: in der Altersvorsorge / Rente geben. Wer nix dazu beigetragen hat, dass sich dieses Sozialsystem, das sich auf Solidaritätsprinzipien aufbaut, beiträgt, kann auch nicht erwarten, dass er / sie an diesem Solidarprinzip partizipieren kann.

So ähnlich würde ich es auch mit Kirchenaustritten machen. Wer austritt, muss an kirchlichen Feiertagen entweder seiner Arbeit nachgehen, oder einen sozialen / caritativen Dienst ausüben. Es bleibt ja für diese Menschen immer noch der 1. Mai und der Tag der Deutschen Einheit übrig, für die grosse Sause.
Dienstag, 14. November 2006 12:51
derfux: @ kleiner Punkt
Die Privilegierung von Ehe und Familie hat Verfassungsrang. Sie würdigt die fundamentale Bedeutung, die diese Institution für den Fortbestand und das Wohlergehen des Gemeinwesens hat und ermutigt die Staatsbürger dazu, diese Lebensform anzustreben.
Die Privilegierung ist ja für Ehen mit Kindern in Ordnung. Ich kenne aber 2 Paare (und es gibt derer mehr), die priviliegiert werden, obwohl sie sich willentlich unfruchtbar gemacht haben. Die sich also ganz bewusst nicht um den Fortbestand der Gesellschaft kümmern.
Warum kann die steuerrechtliche Förderung nicht erst mit dem Beginn einer Schwangerschaft greifen? Warum gilt sie auch für kinderlose Paare jenseits der durch das Alter bedingten Fortpflanzungsgrenze?
Dienstag, 14. November 2006 12:25
Pünktchen: Knecht D.
Wenn langjährige Paare, die füreinander einstehen, NICHT rechtlich anerkannt werden sollen, warum sollen sie dann auch Pflichten aufelegt bekommen, um den Staat zu entlasten?
Das eine (Pflichten) geht eben nicht ohne das andere (rechtliche Anerkennung).


Die angesprochene Hartz-Regelung betrifft alle Kohabitationen ungeachtet der sexuellen Ausrichtung und Orientierung! Homosexuelle und heterosexuelle Kohabitationen sind in gleicher Weise betroffen!

Die Privilegierung von Ehe und Familie hat Verfassungsrang. Sie würdigt die fundamentale Bedeutung, die diese Institution für den Fortbestand und das Wohlergehen des Gemeinwesens hat und ermutigt die Staatsbürger dazu, diese Lebensform anzustreben.

Aus der Feststellung der unterschiedlichen Bedürftigkeit von kohabitierenden zu der von alleinstehenden Personen ergibt sich noch längst kein Anspruch auf „Gleichstellung“ von kohabitierenden Personen mit Eheleuten. U.a. auch darin drückt sich das Privileg aus, das die Verfassung der Institution Ehe gibt! Und das ist gut so!
Dienstag, 14. November 2006 11:54
Die Idee, homosexuelle Beziehungen amtlich anerkennen zu lassen, ist diskriminierend gegenüber den vielen nichtsexuellen Beziehungen, die – in vielen Fällen – weit Anerkennenswerteres leisten! Die Ehe wird als solche „anerkannt“, nicht der Heterosex!
Dann lege ich mal einen drauf:Das die Diskriminierung von Homosexuellen seitens des Staates (§175) und der Kirche
NICHT die von ihnen gennanten Freundschaften betraf,
ist auch eine Dikriminierung der o.g. Personen.
Ach, jetzt werden die Tatsachen verdreht?!?
Es ist nirgendwo festgeschrieben, das 2 Paare unterschiedlichen Geschlechts NICHT heiraten dürfen, bzw. das diese sexueller Natur sein muss (Inzest mal ausgenommen!)
Und es steht auch nirgendwo geschrieben, das die eingetragene Lebenspartnerschaft NUR homosexuellen Paaren vorbehalten ist!
Aber wenn sich aus einer Benachteiligung („nicht eheähnlich“) plötzlich ein Vorteil ergibt (Homo-Paare konnten aufrgund der Lücke „nicht-eheähnlich“ bei den Hartz-IV Verschärfungen NICHT berücksichtigt werden)
dann ist der Aufschrei gross, dies wäre eine Bevorzugung (sic!).
Drum meine Frage:
Wenn langjährige Paare, die füreinander einstehen, NICHT rechtlich anerkannt werden sollen, warum sollen sie dann auch Pflichten aufelegt bekommen, um den Staat zu entlasten?
Das eine (Pflichten) geht eben nicht ohne das andere (rechtliche Anerkennung).
Wären sie dann dafür, Homo-Paare bei diesen Regelungen wieder auszunehmen?
Lt. ihrer Aussage kann es doch nicht sein, das diese rechtlich anerkannt sind.
Dienstag, 14. November 2006 11:22
Pünktchen: Staatliche Anerkennung
für freundschaftliche Beziehungen und auch für Fürsorge- und Kohabitationsverhältnisse unter Geschwistern, Freunden, WG-Partnern usw. sind nicht erforderlich! Die von Ihnen beschriebenen Probleme, Philomena, hätten sich durch entsprechende Vollmachten und/oder notarielle Beurkundungen vermeiden lassen!

Fakt ist, daß der ganz überwiegende Teil der Homosexuellen für sich persönlich gar nicht an staatliche „Anerkennung“ ihrer – oft nur kurzfristigen – Beziehungen denkt, aber das „Anerkennen“ als Gutheißung ihrer Lebensform und als Gleichstellungsvehikel begrüßt. Kommt es bei einer – sei es gleichgeschlechtlichen, sei es gemischtgeschlechtlichen – Paarung (welcher sexueller oder nicht-sexueller Art auch immer) zu einer langfristigen Fürsorge- und Lebensgemeinschaft, so steht diesen Paarungen außerhalb der Ehe die Möglichkeit offen, ihre Verhältnisse vertraglich (und gegebenfalls sogar notariell) zu regeln!
Dienstag, 14. November 2006 10:54
für Akte der Aufopferung z.B. in der Beziehung zweier Geschwister,

Damit haben Sie sich jetzt aber selbst ein Ei gelegt.
Geschwister können sich gegenseitig im Krankenhaus besuchen, sich beerben mit einem niedrigen Steuersatz, gegenseitig ins Wohnrecht eintreten.
Homosexuelle Lebenspartner können das nicht, egal, wie lange sie zusammenleben.
Ich hab unlängst eine alte Akte ins Archiv gelegt. Der Fall war so typisch für diese Situation. Da gabs ein Pärchen, jahrelang zusammen, die „Silberhochzeit“ stand an.
Dann passierte ein „dummer“ Unfall, Intensiv, Koma. Und dann kam die nette Mutter und verweigerte Isabella den Spitalsbesuch ihrer Lebensgefährtin, geschweigedenn den Vollzug des Patiententestaments.
Die Lebensgefährtin ist dann gestorben – nächstes Problem – die Eigentumswohnung lief nur auf ihren Namen, Auszug drohte, obwohl Isabella die Wohnung mitbezahlt hat.
Wir mußten all unsere juristischen Winkelzüge auspacken, um Isabella vor der Mutter zu „schützen“. Die hätte Isabella aus der Wohnung geschmissen und auch noch das 17jährige Mädel, das die beiden seit 15 Jahren gemeinsam aufgezogen hatten, zwangsumgesiedelt.
Das Mädel hat sich mit Händen unf Füßen gewehrt und das Jugendamt Isabella dann die Pflegschaft übertragen. So konnten beide auch in der Wohnung bleiben.
Wären die beiden verheiratet gewesen – es hätte Null Zores gegeben.
Warum verweigert man Menschen, die jahrelang füreinander da sind, die rechtliche Gleichstellung? Es ist und bleibt mir ein Rätsel.
Dienstag, 14. November 2006 10:35
_Ungläubig-: @ Pünktchen
Verlieben Sie sich bitte einmal, damit Sie nicht wieder den Fehler begehen, Freundschaft und Beziehung zu verwechseln…

@ Breze
Genauso ist es bei uns Christen. Wenn sich jemand, Mann oder Frau, in der Ehe seinem Partner verweigert, ist das eine schwere Sünde!

So kann man also Vergewaltigungen in der Ehe rechtfertigen.
Dienstag, 14. November 2006 10:25
derfux: @ Pünktchen
Die Idee, homosexuelle Beziehungen amtlich anerkennen zu lassen, ist diskriminierend gegenüber den vielen nichtsexuellen Beziehungen, die – in vielen Fällen – weit Anerkennenswerteres leisten! Die Ehe wird als solche „anerkannt“, nicht der Heterosex!
In meiner Stadt hat sich im Sommer folgendes zugetragen, die Lokalzeitungen haben darüber berichtet.
2 Menschen haben geheiratet, für beide ist es die erste Ehe. Sie ist 84, er 82 Jahre alt. Kennengelernt haben Sie sich erst im Altersheim, obwohl Sie jahrzehntelang nur wenige Kilometer voneinander entfernt gelebt haben.
Warum dürfen diese Menschen die Ehe noch eingehen? Sie haben das vor dem Standesbeamten und vor dem Priester getan. (Alle 4 waren abgebildet, auch ich freue mich über deren spätes Glück) Werden hier keine anderen „Beziehungen“ diskriminiert? Ich glaube kaum, dass demnächst die Hebamme ins Seniorenwohnheim kommen muss.
Dienstag, 14. November 2006 09:57
Pünktchen: Knecht D. (Ihre Zuschrift von 00:25 Uhr):
Die Kirche empfiehlt, wie wir gesehen haben, dem Homosexuellen durchaus ein beziehungsreiches Leben zu führen, „Freundschaften“ zu pflegen. Hier liegt ja auch das ganz normale Feld der Bewährung für jeden Christen und Nicht-Christen! Freilich fügt sie hinzu: es solle eine „selbstlose“ Freundschaft sein, die dem Ideal der Keuschheit verpflichtet ist!
In diesem Sinne hat der Homosexuelle Beziehungen (zu Personen des eigenen oder des anderen Geschlechtes mit dieser oder jener sexuellen Orientierung), aber er hat keine homosexuellen Beziehungen.

Der Staat spricht keine „Anerkennung“ für Freundschaften aus und die Privilegierung der Ehe hat nichts damit zu tun, daß der Staat die heterosexuelle Orientierung als solche soz. prämiert!

Daß auch „homosexuelle Menschen in einer Beziehung füreinander einstehen“ ist zu begrüßen und selbstverständlich, es erfordert keinerlei amtliche „Anerkennung“, die ja auch nicht gegeben wird für Nachbarschaftshilfe, für Akte der Aufopferung z.B. in der Beziehung zweier Geschwister, die im fortgeschrittenen Alter etwa unter einem Dach zusammenleben. So gibt es vielfältige „Beziehungen“, die persönliche Anerkennung verdienen, nicht aber irgendeine „(standes-/kirchen-)amtl.“ Anerkennung einfordern.

Die Idee, homosexuelle Beziehungen amtlich anerkennen zu lassen, ist diskriminierend gegenüber den vielen nichtsexuellen Beziehungen, die – in vielen Fällen – weit Anerkennenswerteres leisten! Die Ehe wird als solche „anerkannt“, nicht der Heterosex!
Dienstag, 14. November 2006 09:22
Gastus: @Knecht D.
Nun gut. Wenn ich mir manche heterosexuelle Paare anschaue, kann das auch nur Ekel in mir hervorrufen.

Lieber Knecht,

wir müssen Alle an uns arbeiten. Die härteste Arbeit an sich selbst vollbringt der, der sich bemüht dem Willen Gottes zu folgen und erkennt, welch zerbrechliches und schwaches Gefäss seiner Seele irdische Heimstatt bietet.

Orientieren Sie sich nicht an den schlechten Beispielen, egal von welcher Seite.

Gruss Gastus
Dienstag, 14. November 2006 09:02
Nein, ich habe lediglich einem Vorposter widersprochen.
Es wird immer geredet von „Sünde hassen“ aber „Sünder lieben“. Das kommt bei den Betroffenen aber ganz anders an.
Wäre es so, dann würde zwar die sexuelle Praxis, aber nicht das Zusammenleben und füreinander einstehen verurteilt.
Da macht man es sich hier ganz einfach, und reduziert homosexuelle Paare nur auf das sexuelle, und ist nicht bereit anzuerkennen, das auch anderes eine Rolle in einer Beziehung spielt.
Und diese Tatsachen sollen nur Ekel in anderen hervorrufen?
Nun gut. Wenn ich mir manche heterosexuelle Paare anschaue, kann das auch nur Ekel in mir hervorrufen.
Die sollen Sex haben? Pfui…
Soll ich jetzt deshalb die Tatsache, das diese füreinander einstehen, übersehen? Und nicht respektieren, das dieser Mensch für den anderen eine grosse Bedeutung hat?
Dienstag, 14. November 2006 08:33
Gastus: @Knecht Dummspecht
WO ist denn dann die Anerkennung der Tatsache, das auch homosexuelle Menschen in einer Beziehung füreinander einstehen …

Sie werden und wollen es nicht verstehen.

Von dort, wo Sie den grössten Widerspruch für Ihre Art der geschlechtlichen Praxis erfahren und auch weiterhin erfahren werden, erwarten Sie den grössten Zuspruch.

Dieses buhlen um Anerkennung von Tatsachen, die in der Tat bei jedem gläubigen Menschen nur Ekel hervorrufen kann, zeigt in welcher inneren Unruhe Sie sich befinden.

Gerne erkennen wir jedoch an, daß Menschen füreinander einstehen dürfen und auch sollten. Dafür bedarf es keiner, wie auch immer gearteten geschlechtlichen Praxis, die dem göttlichen Heilswillen entgegenwirkt.

Erkennen Sie einfach an, daß wir bezüglich dieses Heilswillens unterschiedlicher Auffassung sind und hier in dieser Welt für uns das gute Gewissen als Massstab anlegen, welches ja bekanntlich ein sanftes Ruhekissen ist.

Ruhen Sie sanft, Knecht Dummspecht!

Gruss Gastus
Dienstag, 14. November 2006 02:28
tau †: @ Burgorus: Leider
kenne ich den Film noch nicht einmal.

Meine weitere Meinung zu so einem „Kopftuchverbot“: Konsequenterweise müsste man alle öffentlich getragenen „Marken „ (Kleidung, Schuhe, Autos … ) gleichermaßen verbieten. Für viele ist dies ebenso „Religion“, sogar mit Zwängen behaftete Unterdrückung (nicht nur Eltern wissen das).
Dienstag, 14. November 2006 02:00