(kreuz.net) Die Zahl der Männer, die sich mit dem HIV anstecken, ist in der Schweiz markant am Steigen.
Betroffen sind vor allem Homosexuelle.
Das berichtete die ‘Neue Zürcher Zeitung’ am 30. Oktober.
Teure
Präventionskampagnen verfehlen ihre Wirkung.
Das homofreundliche ‘Bundesamt für Gesundheit’ sprach
Ende Oktober sogar von einer „Epidemie“ und fordert eine „bessere Prävention“.
Die Zahl der HIV-Fälle
hat sich unter Schweizer Männern mit homo- und bisexuellem Verhalten in drei Jahren verdoppelt.
Dagegen
ist die Zahl der Ansteckungen insgesamt rückläufig.
Im Jahr 2005 hatte sich 49,3 Prozent der infizierten
Männer bei widernatürlichen Sexualkontakten mit anderen Männern infiziert.
Im Jahr 2004 waren es noch
36,5 Prozent.
Bis Ende 2006 rechnet das homofreundliche ‘Bundesamt für Gesundheit’ in der Homo-Gruppe
mit rund 300 weiteren Neuinfektionen.
Das bedeutet erneut eine deutliche Zunahme.
Präventionsmaßnahmen
greifen nicht, obwohl diese zum Teil speziell auf Männer mit Homo-Verhalten ausgerichtet sind.
Nach
Angaben des ‘Bundesamtes’ würde ein Teil der Homosexuellen „einen gewissen Überdruß“ zeigen, weil die
Präventionsbotschaften die „Party-Ambiance“ beeinträchtigten.
Der Schweizer Homo-Ideologe Moel Volken
glaubt dagegen, daß die anderen schuld seien.
Vor dem Schweizer Radio verkündete er, daß eine immer
noch „unterschwellig vorhandene Ächtung von Homosexuellen“ als weiteren Grund für die Zunahme der HIV-Fälle
verantwortlich sei.
Immerhin machte Volken auch die „steigende Risikobereitschaft“ als „typisch männliches
Phänomen“ dafür verantwortlich.
Die Verantwortungslosigkeit jener, die dem Homo-Trieb verfallen sind,
stellt auch das ‘Bundesamt für Gesundheit’ fest.
Nach einer Studie haben immer mehr Homos ungeschützten
Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern.
Im laufenden Jahr wurden in der Schweiz bis Ende September
533 positive HIV-Tests gemeldet.
Die Mehrheit davon – rund 66 Prozent – betraf Männer.
In den letzten
drei Jahren hat sich die Sterberate weitgehend stabilisiert: 90 Todesfälle pro Jahr.
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167 Lesermeinungen
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#167 tsinata † 22:59:28 | Montag, 20. November 2006
@Adama: Kirschkonfekt Knubberkirschen sind dafür nicht besonders geeignet laut Morachinus von Pertasaauer
der schon früher schrieb: Insgesamt ist festzustellen, dass eine solche Pluralität anthropologischer
Zugangsweisen prinzipiell begrüßenswert ist. Zugleich sollte aber auf die spezifischen Beschränkungen
einzelner methodischer Zugänge aufmerksam gemacht werden: Literarische Imagologie und Historische Anthropologie
zu verknüpfen, wirkt legitim, aber nicht erschöpfend. Dies wird in der darstellerischen Praxis deutlich,
wenn sich BENTHIEN auf Barbara DUDEN und Michael FEHER als theoretische Vordenker der „Körpergeschichte“
bezieht (S.18): Beide Autoren haben seit den achtziger Jahren auf die zentrale Bedeutung der materiellen
Widerstände des Körperlichen hingewiesen, die innerhalb der Körpergeschichte in ebenso zentraler Weise
Berücksichtigung finden müssten. Diesem Aspekt ihres Themas nähert sich BENTHIEN über psychosomatische
und psychoanalytische Modelle an (S.20, S.30, S.59-67). Doch impliziert diese Widerständigkeit des Körperlichen
nicht, wie die Autorin etwas pessimistisch vermutet, ein unauflösliches Spannungsverhältnis zwischen
dem Konstruktivismus als (literaturwissenschaftlicher) Methode und einem vordergründigen „Authentizitätsanspruch
leiblicher Phänomene“ (S.9): Im Sinne Pierre BOURDIEUs (1976, S.139-202) kann demgegenüber betont werden,
dass ebenso wenig, wie beim Menschen ein vorkultureller Körper existieren kann, eine Einschreibung kultureller
Zeichensysteme problemlos stattfindet
#166 Rainer Tobak 16:13:27 | Montag, 20. November 2006
Freitag Ich weiß nicht, was .chen Ihnen antworten würde. Es scheint zur Zeit im Urlaub zu sein! Philomena
ist offensichtlich der Meinung – und Sie offenbar auch!? – daß es vor allem darauf ankomme, daß der
Kühlschrank gefüllt ist und daß die Kinder Trost und Schutz erfahren… Niemand hat jedoch bestritten,
daß eine basale Grundversorgung von Alleinerziehenden und einem gleichgeschlechtlichen „Eltern“-Paar
geleistet werden kann. Aber auch, wenn keine grobe Vernachlässigung zu befürchten ist in den genannten
Konstallationen, heißt das noch lange nicht, daß sie den besten Rahmen für eine geglückte kindliche
Entwicklung z.B. zur eigenen Geschlechtsidentität und für die Beziehung zur Peergroup bieten. Pünktchen
hatte übrigens nirgends gefordert, daß Eltern Kinder weggenommen werden sollen! Aber wenn es Konstellationen
gibt, die für eine Adoption (im Wettbewerb zu heterosexuellen Paaren) aus Gründen des Kindeswohls das
Nachsehen hätten, dann müssen die dafür ausschlaggebenden Gründe auch hier ins Kalkül gezogen werden.
Philomena läßt das nötige Problembewußtsein vermissen!
#165 Adama † 10:36:15 | Sonntag, 19. November 2006
Kirschkonfekt Kategorie: Desserts, Nachspeisen Menge: 6 -8 Personen Stichworte: 1 kg Knubberkirschen Oel
zum Einstreichen 75 g Vollmilchkuvertüre 75 g Halbbittere Kuvertüre 75 g Fondantmasse (vom Konditor)
100 g Puderzucker ERFASST *RK* AM 19.07.99 VON 1. Kirschen waschen und trockentupfen. Ein Kuchengitter,
auf das die Kirschen zum Abtropfen und Trocknen gelegt werden, dünn mit Oel bestreichen. 2. Für Schokoladenkirschen
helle und dunkle Kuvertüre getrennt in kleinen Töpfen im Wasserbad bei milder Hitze unter ständigem
Rühren schmelzen, ohne daß ein Tropfen Wasser in die Masse gelangt. Jeweils 25-30 Kirschen eintauchen,
abtropfen lassen. 3. Für Zuckerkirschen die Fondantmasse im Wasserbad schmelzen, 25-30 Kirschen eintauchen,
abtropfen lassen. 4. Für glasierte Kirschen klumpenfreien Puderzucker in der Mitte einer Pfanne häufen.
Bei starker Hitze auf die Herdplatte stellen. Sobald der Zuckerrand zu schmelzen beginnt, die Temperatur
herunterschalten und rühren, bis eine leichte Karamelmasse entsteht. 25-30 Kirschen eintauchen, abtropfen
lassen.
#164 Freitag 23:26:25 | Freitag, 17. November 2006
@Herr Tobak Ich sehe in Pünktchens Ausführungen aber auch gar nichts sachlich begründet. Kinder sind
Egoisten und das müssen sie sein, um all das zu bekommen, was groß und stark macht. Philomena Wolkenstein
hat ansatzweise angesprochen, was sie brauchen. Trotzdem leben ‘Regenbogenkinder’ mit gleichgeschlechtlichen
Eltern nicht abgeschottet von der sie umgebenden Realität. Hier kommt es dann genau wie bei ‘Mama und
Papa’ auf die Fähigkeit der Erziehenden an, die Welt zu erklären und dem Kind den Weg in diese zu ebnen.
Und diese Fähigkeit dürfte unabhängig von der sexuellen Ausrichtung jedes Einzelnen sein.
#163 Lord Werther 12:24:33 | Freitag, 17. November 2006
Studie? Nach einer Studie haben immer mehr Homos ungeschützten Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern.
Darf man erfahren, welche Studie das ist? (Bin ja nicht immer unter Homosexuellen, daher ist mir sicherlich
der kleine Interviewer nicht aufgefallen, der in meinem Bekanntenkreis gefragt hat.) Aber die Autoren
hier scheinen eine unheimliche Affinität zu dem Thema Homosexuelle zu haben. Möchten Sie darüber reden?
#162 Rainer Tobak 12:19:25 | Freitag, 17. November 2006
Freitag es ist sinnlos, den sachlich begründeten Anfragen von Pünktchen dadurch ausweichen zu wollen,
daß Sie eine Passage ungekennzeichnet von .chen übernehmen und ungerechtfertigt an seine Adresse richten!
Sind Sie billig!
@ Derfux Fast die gesamte Bevölkerung als Kollektivstrafe durch Überflutung zu vernichten ist abgeschaft
und als Zeichen das das nicht wieder geschehen wird haben wir den Regenbogen. Aber gewissen Gnadenentzug
einer zu sündigen immer mehr gottlos gewordenen Gesellschaft kann es noch geben.
#160 derfux 11:42:01 | Donnerstag, 16. November 2006
@Sozialkatholisch …um unsere Sünden kollektiv zu strafen. Das letzte Gericht ist aber noch nicht abgeschafft!!!
Da müssen wir alle wohl noch hin. Nur warum lehnt man sich dann hier nicht entspannt zurück, in der
Gewissheit, dass jeder Homo seine Strafe schon erhalten wird?
@ derfux Regenbogenkinder in dem Sinne das Gott uns versprochen hat nicht mehr die ganze Erde zu überfluten
um unsere Sünden kollektiv zu strafen. Das letzte Gericht ist aber noch nicht abgeschafft!!! Da müssen
wir alle wohl noch hin.
#158 derfux 09:46:59 | Donnerstag, 16. November 2006
Sind wir nicht ALLE Regenbogenkinder Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen
habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich in die
Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. (1. Mos. 12,13)
#157 Freitag 23:58:27 | Mittwoch, 15. November 2006
@Pünktchen Dafür daß Sie die Klappe in Sachen „Regenbogenkinder“ so weit aufreißen, würde man sich
von Ihnen mehr sachliche und argumentative Substanz wünschen. Stattdessen billige: „So-ist-es-und-damit-Basta!“-Äußerungen!
Schwaches Bild, Pünktchen!
@ Ltd. Blueberry (Käpt’n Blaubär ) Benedikt ist einer meiner Lieblingsposter hier, Dr. Otterbeck vermisse
ich auch sehr, ich hoffe, dass er sich bald mal wieder hier blicken lässt… Wenn nicht, würde ich es
auch verstehen, aus nachvollziehbaren Gründen… das Buch sollten Sie wirklich lesen, es beschreibt sehr
gut das, was benedikt in seinem post angeschnitten hat…
@ Philokuckuck im Moment gibt es sogar zwei Kinder in einer aufrechten, katholisch getrauten Ehe zweier
Frauen Sie müssen ein Freund von Oxymorons sein. Ansonsten könnten Sie so einen blanken Unsinn nicht
schreiben. Falls Ihnen das Paradoxe nicht ans Herz gewachsen ist, sagen Sie mir wenigstens, was Sie rauchen.
Das Zeug scheint echt gut zu wirken. @ derfux Was die Alleinerziehenden anbelangt, würde ich sie bitten
äusserst zurückhaltend zu sein. Die kaputten Kinder aus Trennungsgeschichten mit ihren Auffälligkeiten
im Verhalten können wir allseits beobachten. Auch ihre Unfähigkeit selber dauerhaft Partnerschaften
einzugehen. Von daher sind Kinder aus dem alleinerziehenden Milieu ebenso zu bemitleiden, wie Regenbogenkinder.
@ Breze Das Buch hab ich nicht gelesen (ich lese lieber Romane) aber Benedikt ist wenigstens einigermaßen
seriös! Leider schreibt Dr. Otterbeck auch viel zu wenig (Hallo????)!
@ Benedikt Die Annahme, dass ein Kind Vater und Mutter braucht, wird hoffenlich noch erlaubt sein. Im
„Spiegel“ durfte unlängst noch gemutmaßt werden, die 68er seien das Ergebnis der Tatsache, dass die
meisten Väter der Betreffenden im Krieg gefallen sein oder für eine Vaterrolle aufgrund traumatischer
Erfahrungen nicht mehr in Frage gekommen seien. Das Fehlen einer Vaterfigur hat der Betreffende (es könnte
sich um die Rezension des Schirrmacher-Buches „Minimum“ gehandelt haben) somit als Grund für die Radikalität
der 68er ausgemacht – mithin sogar deren Abdriften in die Kriminalität. Wer hat sich drüber aufgeregt?
Keiner. Dann wird man die These ja wohl auch in anderen Fällen aufgreifen dürfen. Benedikt, vielen Dank.
dass Sie dieses Thema aufgegriffen haben, das tatsächlich ein starker Anahltspunkt ist, nicht von der
Hand zu weisen und viel zu wenig beachtet wird. Es gibt zu dieser Problematik ein sehr gutes Buch, das
ich allen sehr ans Herz legen möchte: „Die verlorenen Väter“ von Bischof Paul Josef Cordes Herder Verlag
#152 Pünktchen 18:35:15 | Mittwoch, 15. November 2006
Philomena Sie sehen also endlich ein, daß Kinder nur heterosexuell erzeugt werden? Das ist gut so, man
hätte sonst vielleicht den Psychhiater verständigen müssen! Immerhin hat es eine gewisse „Überzeugungsarbeit“
gekostet, sie damals (im Juli) von der gegenteiligen Meinung abzubringen! Die Frage, ob ein Haushalt mit
Erziehungspartnern desselben Geschlechtes den Entwicklungserfordernissen der Kinder (incl. Herausbildung
der eigenen Geschlechtsidentität) gerecht wird, konnte von Ihnen auch nicht beantwortet oder auf angemessenem
Theorieniveau erörtert werden. Daß es Kinder in solchen Verhältnissen gibt (die Bezeichnung „Regenbogenkinder“
vereinnamt sie ideologisch) ist unbestritten. Unbeantwortet bleibt aber eben weiterhin die Frage der Entwicklungsangemessenheit
solcher Verhältnisse. Jugendämter und pädagogische Instutionen reagieren nur auf schwerste Versäumnisse
und Vernachlässigungen. Sie können daher auch nicht als Kronzeugen für die der Uni-Sex-Erziehung herangezogen
werden! Immerhin wird beispielsweise schon in der Frühpädagogik die Forderung nach geschlechtsspezifischer
Erziehung laut und das Fehlen männlicher Erzieher in Kindergärten wird als bedeutendes Manko erkannt!
Dafür daß Sie die Klappe in Sachen „Regenbogenkinder“ so weit aufreißen, würde man sich von Ihnen
mehr sachliche und argumentative Substanz wünschen. Stattdessen billige: „So-ist-es-und-damit-Basta!“-Äußerungen!
Schwaches Bild, Philomena in den Wolken!
#151 Benedikt 18:26:05 | Mittwoch, 15. November 2006
Eltern Die Annahme, dass ein Kind Vater und Mutter braucht, wird hoffenlich noch erlaubt sein. Im „Spiegel“
durfte unlängst noch gemutmaßt werden, die 68er seien das Ergebnis der Tatsache, dass die meisten Väter
der Betreffenden im Krieg gefallen sein oder für eine Vaterrolle aufgrund traumatischer Erfahrungen nicht
mehr in Frage gekommen seien. Das Fehlen einer Vaterfigur hat der Betreffende (es könnte sich um die
Rezension des Schirrmacher-Buches „Minimum“ gehandelt haben) somit als Grund für die Radikalität der
68er ausgemacht – mithin sogar deren Abdriften in die Kriminalität. Wer hat sich drüber aufgeregt? Keiner.
Dann wird man die These ja wohl auch in anderen Fällen aufgreifen dürfen.
@at all Eigentlich müßte man über Pünktchen und Konsorten ständig einen Lachkrampf kriegen, wenns
nicht so traurig wär. Fakt ist: es gibt Regenbogenkinder, in Österreich sind es rd. 8000, in Deutschland
werdens wohl das 10fache sein. (im Moment gibt es sogar zwei Kinder in einer aufrechten, katholisch getrauten
Ehe zweier Frauen …). Es geht ihnen prächtig, Vormundschaftsrichter und Jugendämter sind auch zufrieden.
Und die versammelte geifernde Fundikatholenschar kann nix dagegen tun. Aber auch schon gar nix. Und das
ist gut so. Gegen die (menschenverachtende) Ungleichbehandlung sind schon viele Verfahren anhängig, ist
zwar mühsam, aber auch das können die Herren und Damen Fundikatholen nicht verhindern. Und auch das
ist gut so. Also: akzeptiert es, oder wandert in den Vatikan aus. Aber halt, da gibt es ja auch genug …
PS: bitte, Hegerlein, nicht aufregen, es schaden Ihrer nichtvorhandenen Schönheit …
#149 Pünktchen 14:17:07 | Mittwoch, 15. November 2006
Bruder Theophil über Philomena Wolke „Wenn Sie wollen, dass man Sie in diesem Forum weiterhin ernst nimmt…“
Es müßte wohl eher heißen: „künftig“ statt „weiterhin“, Br. Theophil! Ansonsten: Zustimmung!
#148 derfux 14:13:58 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Bruder …dass Kinder für eine gesunde Entwicklung die Rollen beider Geschlechter als solche wahrnehmen
und internalisieren müssen. Es fordert ja niemand, dass die Kinder bei ihren Homo-Eltern eigesperrt werden
sollen. Sie nehmen doch auch weiterhin unterschiedliche Geschlechter wahr, Eltern der Freunde, Großeltern
usw… Wie klappt denn die Wahrnehmung unterschiedlicher Geschlechterrollen bei Alleinerziehenden? Es
ist sicher der Idealfall, dass Kinder bei ihren beiden leiblichen Eltern aufwachsen (sowohl für Kinder,
als auch für die Eltern), nur kann dieser Idealfall halt nicht immer erreicht werden.
@ Frau Wolkenkuckucksheim Fakt ist auch. Kindern ist es völlig egal, wer den Kühlschrank füllt, wer
die Pommes macht, wer das Bett überzieht, wer sie zu den Hausaufgaben trietzt, wer den grauslichen Hustensaft
mischt, wer die Pflaster hat, wenns mal beim Radln zu schnell gegangen ist, und wer sie in die Arme nimmt,
wenn das Kastenmonster kommt. Hauptsache, es macht wer! Und ein leises Lächeln huscht über mein Gesicht.
Wenn Sie wollen, dass man Sie in diesem Forum weiterhin ernst nimmt, sollten Sie vermeiden solch einen
Unfug zu schreiben. Jeder Psychologe wird Ihnen bestätigen, dass Kinder für eine gesunde Entwicklung
die Rollen beider Geschlechter als solche wahrnehmen und internalisieren müssen. Daher ist es nicht egal,
wer was und warum macht.
#146 Pünktchen 13:25:56 | Mittwoch, 15. November 2006
Philomena Wolkenkuckucksheim Danke Herr Dr. Heger, Philomena ist für ihre erheiternden Beiträge ja bekannt!
Am 24. Juli 2006 17:04 Uhr war zum Thema „Regenbogenkinder“ von ihr zu hören: „Es wird immer besser,
seit wann sind homosexuelle Beziehungen steril?…Tausende Regenbogenkinder sprechen eine andere Sprache
…“ Sie mußte sich damals über einige grundlegende biologische Tatsachen unterrichten lassen! protestant
verfehlt auch den Punkt, wenn er glaubt, daß ihm Rentenbeiträge der Gruppe X lieber seien als solche
der Gruppe Y. Das Problem ist ja vielmehr, daß die Beiträge aus beiden Gruppen von Beitragszahlern mit
diesen so weit schrumpfen, daß die wachsende Zahl von Beitragsempfängern aus diesem System bald nicht
mehr ausreichend zu versorgen ist. MfG Ihr . pünktchen
#145 Protestant 12:43:47 | Mittwoch, 15. November 2006
@philomena wolkenstein Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Vielleicht sollten sich mal einige
aus diesem Forum wegen deren Abartigkeiten in Behandlung „erfahrener Geistlicher“ begeben (hier kann doch
eigentlich nur die sogenannte heilige Inquisition gemeint sein)! Also, um es als dreifacher heterosexueller
Familienvater und Christ nochmal ganz klar zu sagen: Mir ist es lieber, meine Rentenbeiträge und später
meine Rente wird von toleranten, demokratischen und solidarischen Menschen gezahlt (unabhängig von Sexualität,
Religion,Oberweite, Schuhgröße oder sonstiger Kriterien), statt von unbelehrbaren religiösen oder politischen
Irrläufern, die immer nur dann präsent sind, wenn es drum geht, anderen Leuten Vorschriften machen zu
wollen!
Recht der Kinder Pünktchen zu Recht: Kinder können nur heterosexuell erzeugt werden und sollten in einer
hinreichend geschlechtlich bipolaren Umgebung aufwachsen im Interesse der zu entwickelnden Geschlechtsidentität
Darauf aus dem Wolkenkuckucksheim: Das ist Quatsch, Umgekehrt: Das ist Quatsch! Und wenn Sie Ihr Gedankenexperiment …
fertig denken, dann müßten Sie allen Alleinerziehern/Innen die Kinder wegnehmen. Wieso das denn? Kinder
haben auch das Recht, von Eltern großgezogen zu werden, die keine Quartalssäufer sind. Trotzdem werden
Eltern, die dieses Recht nicht einhalten, nicht ihre Kinder weggenommen. es gibt Kinder in Homosexuellen
Familien, es geht ihnen dort sehr gut (sonst würden Jugendamt … was dagegen tun), Zirkelschluß! was
ihnen zum Glück fehlt ist eine Verrechtlichung der Situation. Das wäre ein Staatsverbrechen! Fakt ist
auch. Kindern ist es völlig egal, wer den Kühlschrank füllt, … und wer sie in die Arme nimmt, wenn
das Kastenmonster kommt. Von Kindern Ahnung wie die Kuh vom Sonntag! wenn die katholische Kirche meint,
das Glück von Menschen zerstören zu müssen, Wer hierzulande das Glück von Menschen zerstört, ist
ziemlich klar geworden: eine aus Dummheit oder Tücke völllig verfehlte „Gesellschaftspolitik“, die zu
der demographischen Katastrophe geführt hat, die nun Massenarmut heraufführt. Schön daß es auch die
alt gewordenen „Fortschrittlichen“ trifft – die „Demokraten“, die sich ein anderes Volk wählten! MfG
Ch.H.
Heilung ist möglich, ja sogar wahrscheinlich! Es ist die Afgabe des Staates für das Wolhl seiner Bürger
zu soregen. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit die zum Wohl führt: Jesus Christus! Ich weiss nicht,
ob die anwesenden Vertreter der Homo- und sonstigen Perversenlobby hier schon einmal entwas von Jesus
und von der durch ihn persönlich gestifteten Kirche gehört haben. Alle Gesetze müssen also auf die
Lehre der römischen Kirche ausgerichtet werden, nur so kann Wohlstand und Wirtschaftswachstum erreicht
werden. Daher dürfen wir die Türken auch nicht in die EU lassen, bevor sich nicht der Großteil der
dortigen Bevölkerung dem Irrglauben abgeschworen hat. Heilung von sexueller abartigkeit ist nur durch
die Behandlung durch erfahrene Geistliche möglich. Daher sollte unsere Kirche etlich Tacheles machen
und mehr Therapieangebote in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen anbieten. Zum Wohle unserer Gesellschaft.
@Pünktchen Kinder können nur heterosexuell erzeugt werden und sollten in einer hinreichend geschlechtlich
bipolaren Umgebung aufwachsen im Interesse der zu entwickelnden Geschlechtsidentität Das ist Quatsch,
und das wissen Sie auch. Und wenn Sie Ihr Gedankenexperiment (das Sie nicht wissenschaftlich untermauern
können) fertig denken, dann müßten Sie allen Alleinerziehern/Innen die Kinder wegnehmen. Fakt ist:
es gibt Kinder in Homosexuellen Familien, es geht ihnen dort sehr gut (sonst würden Jugendamt und Vormundschaftsrichter
was dagegen tun), was ihnen zum Glück fehlt ist eine Verrechtlichung der Situation. Fakt ist auch. Kindern
ist es völlig egal, wer den Kühlschrank füllt, wer die Pommes macht, wer das Bett überzieht, wer sie
zu den Hausaufgaben trietzt, wer den grauslichen Hustensaft mischt, wer die Pflaster hat, wenns mal beim
Radln zu schnell gegangen ist, und wer sie in die Arme nimmt, wenn das Kastenmonster kommt. Hauptsache,
es macht wer! Fakt ist: es gibt Homosexuelle, die füreinander einstehen wollen. Wie gesagt, wenn die
katholische Kirche meint, das Glück von Menschen zerstören zu müssen, bitte, es wird sich in der Mitgliederzahlwieder
spiegeln. Der Staat hat nun mal alle Menschen gleich zu behandeln. Nicht nach sexueller Ausrichtung zu
fragen. Und sich nicht nach der Meinung einer Religion zu richten. Er macht ja auch keinen Unterschied
zwischen Katholiken und Moslems bei der Umsatzsteuer …
#140 _Ungläubig- 11:28:14 | Mittwoch, 15. November 2006
Pünktchen Ich habe nie davon gesprochen, dass Freundschaften previligiert werden sollen. Hier geht es
explizit um HS Beziehungen. Ich weiß, dass es nicht in Ihren Kopf reingeht, dass es auch gleichgeschlechtl.
Liebe gibt. Insofern verständlich, da Sie es nicht direkt nachempfinden können, allerdings sollte es
schon respektiert werden. Zum größten Teil ist die Lebenspartnerschaft durch das LPartG schon der staatlichen
Ehe angeglichen. Der einzig große Komplex ist eben noch die ESt. Außerdem habe ich mich weder für die
Abschaffung der staatlichen Ehe ausgesprochen, noch den Sinn in Frage gestellt. Ich habe lediglich darauf
hingewiesen, dass die Ehe für eine andere Gesellschaft geschaffen wurde und eine Rechtsfortbildung (Das
bedeutet, dass bestehendes Recht erweitert wird.) nötig ist. Und ich schließe mich der Frage von DerFux
an. Sulpicius Machen Sie einmal ihr Floskelbuch zu und antworten Sie vernünftig.
#138 derfux 11:23:39 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Pünktchen Die „Gesellschaft“ profitiert zu allen Zeiten von der Institution der Ehe. Warum profitiert
die Gesellschaft zwar davon, wenn 2 60jährige Heterosexuelle heitaten und warum profitiert sie nicht,
wenn es 2 60jährige Homosexuelle tun? Warum muss also das Heteropaar steuerrechtlich begünstigt werden?
#137 Pünktchen 11:13:30 | Mittwoch, 15. November 2006
Ungläubig Was Sie schreiben ist falsch! Die „Gesellschaft“ profitiert zu allen Zeiten von der Institution
der Ehe. Die staatliche Privilegierung folgt dieser Einsicht. Aus diesem Grunde ist dieses Privileg auch
heute nicht umstritten! Umstritten ist, ob auch andere menschliche Beziehungen und Beziehungsformen in
den Genuß eines solchen Privilegs kommen sollen. Ein Privileg jedoch, das allen erteilt wird, ist am
Ende kein „Privileg“ mehr. Die Privilegierung der Ehe ist im übrigen nicht – wie Sie insinuieren – eine
staatliches „Werturteil“ über Beziehungsformen. Der Wert selbstloser Freundschaften, aufopfernder Hilfe
und Solidarität im Nahbereich eines jeden wird nicht dadurch in Abrede gestellt, daß solche Verhältnisse
kein verfassungsmäßig verankertes Privileg genießen!
#135 _Ungläubig- 11:07:03 | Mittwoch, 15. November 2006
Sulpicius Der Kommunismus ist auf einem völlig anderen Gedanken begründet und konträr zum Kapitalismus.
Allerdings schulden Sie mir immernoch eine Antwort, wieso Sie darauf geschlossen haben. Aber anscheinen
wollten Sie nur einmal wieder mit Wörtchen um sich schmeißen… Noch einmal allg. Wie die Rechtsfortbildung
zur Gesundung unserer Gesellschaft beiträgt. Die Menschen sind Kapital, sowohl für Unternehmen, als
auch für den Staat. Daraus ergibt sich die Fragestellung: Warum sollte ich dem Staat meine Arbeitsleistung
zur Verfügung stellen, wenn dieser nicht bereit ist meine Bedürfnisse bestmöglichst zu befriedigen.
Begvor hier irgendeiner wieder anfängt… … gegen Schwule und Lesben zu wettern: geht raus und sprecht
erstmal mit einem. Es ist so leicht etwas zu verdammen was man nicht kennt. War zum Beispiel auch mit
den Linkshändern so… Und das mit HIV: HIV ist nicht nur bei schwulen verbreitet. Warum sonst sterben
in Afrika jedes Jahr Millionen Männer und Frauen? HIV kann nur durch Prävention eingedämmt werden.
Aber da die Kirche das ja eh ablehnt ist sie mit Schuld am Tod von Millionen Menschen. Aber nicht dass
sie das jemals gestört hätte. Hat sie ja schon oft genug getan…
#132 _Ungläubig- 10:52:01 | Mittwoch, 15. November 2006
Sulpicius Sie müssen mir mal erklären, wie Sie nun annehmen können, dass ich Kommunist sei? Allerdings
bin ich zu sehr Kapitalist und Egoist um dem Kommunismus etwas abgewöhnen zu können.
#130 _Ungläubig- 10:40:42 | Mittwoch, 15. November 2006
Pünktchen Falsch! Man muss beachten, dass man 1949, als die BRD gegründet und das GG geschaffen wurde,
von einer ganz anderen Gesellschaft ausgegangen war. Die Gründe, die damals ausschlaggebend waren die
Ehe zu priviligieren, existieren mittlerweile nicht mehr. Gesellschaften und Kulturen entwickeln sich,
somit ist auch die Rechtsfortbildung in diesen Bereichen unerlässlich.
#129 Pünktchen 10:26:17 | Mittwoch, 15. November 2006
Ungläubig Was Ungläubig schreibt: „dass anscheinend nur Beziehungen als wertvoll erachtet werden, die
auch Kinderzeugen“ ist eindeutig falsch! „Wertvoll“ sind emotionale Nähebeziehungen besonders für diejenigen,
die in ihnen stehen und von ihnen profitieren. Der Staat privilegiert unter den menschlichen Beziehungen
eine einzige, juristisch genau umschriebene Form: die Ehe! Und dafür gibt es – wie aus den postings hervorgeht –
gute Gründe.
#128 _Ungläubig- 09:59:57 | Mittwoch, 15. November 2006
Diese ganze „Homo-Ehen“ Diskussion ist unnötig Das LebenspartnerschaftsG ist in wichtigen Punkten bereits
mit der Ehe übereinstimmend. Z.Zt. läuft vor dem BVerfG eine Verfassungsbeschwerde bzgl. der Steuerbenachteiligung
gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften. Somit werden früher oder später auch diese Punkte geregelt.
Auf staatlicher Seite legitim, was die Kirche dazu sagt ist irrelevant… Sicherlich bezieht sich das
GG auf christliche Werte, allerdings darf dieses nur unter Beachtung der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit
geschehen… Schade ist, dass anscheinend nur Beziehungen als wertvoll erachtet werden, die auch Kinderzeugen.
Sicherlich sind Kinder wichtig, grade im hinblick auf die demographische Entwicklung. Allerdings gibt
es auch viele andere Faktoren, die Beachtung finden müssen, um unsere Gesellschaft zu erhalten, um diese
gesund zu machen. Auch die gegenwärtige Auswanderungsrate muss berücksichtigt werden, sprich wir müssen
uns wieder verbunden fühlen mit unserem Land und auch glcüklich sein, diese Gesellschaft zu fördern.
Auf diese Punkte muss auch die Rechtsprechung eingehen. @ Bruder Theophil Irgendwo sagen Sie „die Mehrheit
denkt anders“ in Bezug auf die Jugendgefährdung. Und Sie haben Recht. Die Mehrheit denkt anders als SIE
@ Pünktchen @ Knecht Dummspecht Ihr post von 9,57 ist eine passendeErgänzung meiner postings zu dem
Thema davor, danke! Im übrigen freue ich mich sehr, dass endlich, endlich zu diesem Thema eine sachliche
Diskussion zustande gekommen ist, ein herziches Danke an alle Beteiligten. @ Knecht Dummspecht ich bin
Ihnen noch eine Antwort schuldig, die ich jetzt nachhole, obwohl meine verehrten Nachredner meine Antwort
schon vorweggenommen haben: Weil ich müde bin, nur kurz, plakativ und vielleicht korrekturbedürftig:
Unser Staat beruht auf einer Verfassung, dem Grundgesetz, das sich in seiner Präambel auf Gott beruft.
Somit steht unser Grundgesetz auf christlichen Füssen, es beruht auf christliche Werte, zu denen ich
mich in meinen vorigen posts zu der Sache ja schon geäussert habe. Logischerweise beziehen sich alle
anderen Gesetze auf unser Grundgesetz, auch das Gesetz zum Schutz der Familie.
#126 Pünktchen 23:14:06 | Dienstag, 14. November 2006
Gleiches gleich behandeln; Ungleiches ungleich! Nochmals! Kinder können nur heterosexuell erzeugt werden
und sollten in einer hinreichend geschlechtlich bipolaren Umgebung aufwachsen im Interesse der zu entwickelnden
Geschlechtsidentität. Die durchschnittliche Ehe erfüllt diese Aufgabe im allgemeinen und die durchschnittliche
homosexuelle Beziehung nicht! Davon ist zunächst einmal auzugehen, wenn von „Ehe und Familie“ und staatlicher
Privilegierung die Rede ist. Knecht D. und philomena bringen eine seltene (und für die Kinder gar nicht
wünschenswerte) Konstallation ins Spiel, daß nämlich ein Partner aus einer früheren und gescheiterten
heterosexuellen Verbindung ein Kind in eine homosexuelle Beziehung „einbringt“. Die Kinder sollten m.E.
die nötige Förderung und staatliche Unterstützung erhalten; eine grundlegende Veränderung des Privilegs
für den Normalfall, daß heterosexuell gezeugte Kinder auch in heterosexuellem Umfeld aufwachsen, sollte
nicht deswegen vorgenommen werden, weil es Abweichungen von dieser Normalität gibt. Dafür ist das staatliche
Interesse an der Existenz von Ehen und ihrer naturgemäßen Erweiterung zu Familien viel zu groß! Übrigens
wird das Thema natürlich von der Schwulenbewegung mißbraucht, um die erhoffte „symbolische“ Anerkennung
zu erstreiten, wenn auch der Fall von Kindern z.B. in Homo-Beziehungen so selten sind wie diese Beziehungen
selbst. (Die meisten Schwulen leben als Single und sind promiskuitiv, auch wenn uns die Lindenstraße
allwöchentlich ein anderes schwules Beziehungsidyll vorgaukelt!)
@ Adrian L. Wieso? Glauben Sie da laufen lauter so homophobe, ausländerfeindliche, frauenfeindliche,
rassisitische, antisemitische Schmalspurkatholibans rum wie hier? Nein. Dort laufen kleine Menschen mit
einem sehr ausgeprägten Sinn für feine Unterschiede rum. Und glauben sie mir. Kinder können sehr viel
grausamer sein als Erwachsene. Weil sie nicht in diplomatischen Dimensionen denken. Und weil die Kinder
zu 99,99 % aus Elternhäusern mit Eltern kommen, die sich in ihrem Geschlecht unterscheiden. Ob sie nun
verheiratet sind oder nicht. Sowas prägt die Kleinen…
In Kindergarten und Schule dürften zwei Papis oder Mamis eher belastend sein. Wieso? Glauben Sie da laufen
lauter so homophobe, ausländerfeindliche, frauenfeindliche, rassisitische, antisemitische Schmalspurkatholibans
rum wie hier?
@ wolke wie kommst du darauf, dass homosexualität den wunsch nach einer bindung und einer familie automatisch
ausschließt?? Wieso kein recht auf ehe und familie, wenn gewollt und erwünscht?? Wie von Pünktchen
beschrieben wird Ihnen jeder halbwegs ausgebildete Psychologe bescheinigen, dass Kinder für eine gesunde
psychische Entwicklung beide Rollen, Vater und Mutter, gleichermassen internalisieren müssen. Eine homosexuelle
Partnerschaft vermag dies nicht zu leisten. Im Gegenteil. In Kindergarten und Schule dürften zwei Papis
oder Mamis eher belastend sein.
Gleiches gleich behandeln; Ungleiches ungleich! Gleiches gleich behandeln; Ungleiches ungleich! Habe ich
das vorhin nicht geschrieben? Kinder sind vorhanden und werden erzogen? Ja dann auch fördern. KEINE Kinder
vorhanden? Dann eben NICHT fördern, egal ob homo- oder heterosexuell. Wozu dann die gleiche Behandlung
gewähren, wie Paaren mit Kindern?
#121 Pünktchen 21:52:39 | Dienstag, 14. November 2006
Gleiches gleich behandeln; Ungleiches ungleich! Philomena: „Der Staat hat aber seine Bürger gleich zu
behandeln!“ Der Gleichbehandlungsgrundsatz fordert aber: Gleiches gleich und Ungleiches gemäß seiner
Ungleichheit ungleich zu behandeln. Ihrer Natur nach generative Beziehungen verdienen im Prinzip eine
Privilegierung; auch die für die Entwicklung der eigenen Geschlechtsidentität des Kindes notwendige
geschlechtliche Bipolarität der beiden Erziehungspartner ist nur in einer auf Dauer angelegten heterosexuellen
Paarung denkbar. Aus diesen Gründen genießt die Ehe weiterhin den Vorzug und soll auch weiterhin privilegiert
gefördert und unterstützt werden. Homosexuelle Beziehungen sind ein prinzipiell ungeeigneter Ort für
Kindererziehung aus den genannten entwicklungspsychologischen Gründen. Es bleibt dabei: es gibt keinen
vernünftigen Grund, homosexuelle Beziehungen den Ehen gleichzustellen! Ein solcher Akt wäre grob ungerecht
gegenüber den (durchschnittlichen) Ehen, die so viel mehr zur allgemeinen Wohlfahrt beisteuern wie die
(durchschnittlichen) schwulen und lesbischen Beziehungen und gegenüber nicht-sexuellen Fürsorge-Partnerschaften.
Falls in Ehen der generative Aspekt willentlich und aktiv ausgeklammert wird, ergibt sich ein Problem,
das langfristig im Sinne des Beitrages von Br. Theophil zu lösen wäre. Sowohl vom Gerechtigkeits- als
auch vom Gleichheibehandlungsgedanken her ist jeoch eine Gleichstellung der homosexuellen Beziehung mit
der Ehe nicht zu rechtfertigen!
Nachtrag Und ich setze noch einen drauf: Was spricht denn dagegen, homo- und heterosexuelle Paare mit
Rechten und Pflichten gleichzustellen, und nur noch diejeinigen besonders (bzw. ausschliesslich) zu fördern,
die Kinder haben und erziehen? So oft wird das als Argument angeführt, warum ist man da nicht einfach
konsquent und handelt dann auch so? Dann wäre das Thema längst vom Tisch, und die Familien wären auch
WIRKLICH gefördert.
@Pünktchen Die einzige Lösung dieses juristischen Problems ist die volle rechtliche Gleichstellung,
alles andere hinkt juristisch gewaltig. Wenn die katholische Kirche meint, Homosexuelle weiter diskrimminieren
zu müssen, dann ist das eine Sache. Der Staat hat aber seine Bürger gleich zu behandeln. Also entweder
die Privilegien, die eine zivile Ehe mitsichbringt für alle, die das wollen; oder die Privilegien für
alle abschaffen. Wenn zwei beschließen, füreinander da sein zu wollen, dann hat das der Staat zu akzeptieren
und nicht nach sexueller Ausrichtung zu fragen. Er hat den Besuch im Krankenhaus zu ermöglichen, genauso
wie das Erben oder den Eintritt in den Mietvertrag. Natürlich kann man ein Testament zu Gunsten des/der
anderen machen. ABER: bezahlt wird der höchste Steuersatz. Abgesehen von den Kosten des Vertrages – warum
sollen Menschen, die jahrelang was gemeinsam schaffen, benachteiligt werden? Kinderlose Eheleute haben
außerdem die Zores mit dem Notar nicht. Natürlich kann man eine (kostenpflichtige) Patientenverfügung
machen, aber der Arzt muß sich nicht dran halten … Es gibt keine juristisch haltbare Begründung für
die Nichtgleichstellung. Also – warum verwehren Sie Paare, die das wollen, diese Rechte? Und so nebenbei –
warum verwehren Sie zig tausenden Regenbogenkindern die Verrechtlichung ihrer Situation? Heißt christliche
Nächstenliebe für Sie, glücklichen Familien möglichst viele Schwierigkeiten machen? Sind Sie so neidig,
daß Sie das Glück anderer zerstören müssen?
Nicht konsequent. Was Sie beschreiben, ist ein juristisches Problem und auch juristisch zu lösen!Z.B.
durch eine eingetragene Partnerschaft. Hier entsteht der Verdacht, es solle vom Staat lediglich eine
Sexualität „anerkannt“ oder „prämiert“ werden, während er im Falle der Ehe ja nicht „Heterosexualität“
fördern wollte, sondern die prinzipielle und konkurrenzlose Bedeutung der Ehe für die Zeugung und Erziehung
von Kindern würdigt. Der Grossteil der Ehen wird deshalb aber eben NICHT mehr geschlossen, und dennoch
gefördert! Wenn ein junges Model einen reichen alten Knacker heiratet… Da gibt es auch den Segen der
Kirche… Womit ist das gerechtfertigt?
#117 Pünktchen 19:30:11 | Dienstag, 14. November 2006
Knecht D. Wenn aus einer Mehrzahl menschlicher Verbindungsformen eine einzige privilegiert wird, weil
ihr eine überragende und unvergleichliche Bedeutung für den Fortbestand der Gesellschaft zukommt, dann
können sich alle übrigen Verbindungsformen, denen diese Bedeutung ihrer Natur nach nicht zukommt, deswegen
nicht „diskriminiert“ fühlen! Wenn jedoch aus der Menge der nicht-ehelichen Verbindungsformen wiederum
eine herausgenommen und der Ehe irgendwie gleichgestellt wird nach dem Merkmal einer vorliegenden sexuellen
Beziehung der Partner, dann ist dies ein klarer Fall von Diskriminierung z.B. der nicht-sexuellen Beziehungsformen.
Hier entsteht der Verdacht, es solle vom Staat lediglich eine Sexualität „anerkannt“ oder „prämiert“
werden, während er im Falle der Ehe ja nicht „Heterosexualität“ fördern wollte, sondern die prinzipielle
und konkurrenzlose Bedeutung der Ehe für die Zeugung und Erziehung von Kindern würdigt. Eine Privilegierung
der Ehe gegenüber den ihrer Natur nach nicht-generativen Beziehungen ist also sachgemäß. Eine Zusatz-Privilegierung
von Homo-Beziehungen unter dem Gesichtspunkt „Anerkennung von Homosexualität“ ist dagegen ein Akt der
Diskriminierung gegen alle nicht-sexuellen Beziehungen, die – ohne generativ zu sein – fürsorglichen
Charakter haben! @philomena Was Sie beschreiben, ist ein juristisches Problem und auch juristisch zu lösen!
Eine Gleichstellung von Homobeziehungen mit Ehen ist schwer zu rechtfertigen!
Nanu? iesem Umstand verdankt diese Lebensform ihre umfassende Privilegierung durch unser Grundgesetz.
Diese Privilegierung diskriminiert nicht Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht-ehelich
leben wollen; Komisch, vorhin haben Sie davon gesprochen, das die Möglichkeit zur eingetragenen Partnerschaft
die Menschen diskriminiert, die aus einer Freundschaft heraus zusammenleben. Was denn jetzt? A ODER B?
@Pünktchen Die von Ihnen beschriebenen Probleme, Philomena, hätten sich durch entsprechende Vollmachten
und/oder notarielle Beurkundungen vermeiden lassen! Nein, dem war eben nicht so. Sämtliche Vollmachten
waren vorhanden, bis hin zu einer Pflegevollmacht für die Tochter. Die Mutter mußte mit mehreren einstweiligen
Verfügungen dazu gezwungen werden, den Willen ihrer Tochter und ihrer Enkelin zu respektieren. Warum,
glauben Sie, sprach ich vom „Akt“? Die Verhältnisse in Österreich sind noch viel schlechter als in Deutschland.
Wärend gegengeschlechtliche Lebenspartner selbstverständlich Zutritt zum Krankenbett haben, wird dies
gleichgeschlechtlichen oft verweigert. Man kann zwar ein Testament machen, zahlt aber Erbschaftsteuer
in der höchsten Klasse. Und man kann zwar ein Patiententestament verfassen, im Erstfall muß sich der
Arzt nicht daran halten und es werden wieder „die Angehörigen“ befragt, gleichgeschlechtliche Lebenspartner
gelten aber nicht als solche. Und wie kommen eigentlich Homosexuelle dazu, zig tausende Euro für Verträge
ausgeben zu müssen, nur damit sie ein paar der Rechte erhalten, die Heterosexuellen völlig normal zustehen?
Und – hier gabs ja ein Kind, das jahrelang in dieser Beziehung großgeworden ist – also, Ihr so angepriesener
Beitrag zum „Fortbestand des Gemeinwesens“ geleistet. Ihre Argumente hinken gewaltig.
#114 Pünktchen 17:52:18 | Dienstag, 14. November 2006
wolke Sie schreiben, daß der Unterschied zwischen gleichgeschlechtlichen und heterosexuellen Verbindungen
für eine Familiengründung keine Bedeutung habe. Dem ist in vielerlei Hinsicht zu widersprechen! Von
der Frage der natürlichen Zeugung über die statistische Bestandsdauer der Beziehung bis hin zu den psychologischen
Fragen, die sich z.B. für die Entwicklung der Geschlechtsidentität der heranwachsenden Kinder aus der
Gleichgeschlechtlichkeit des homosexuellen „Eltern“-Paares ergeben, eröffnet sich ein weites Feld von
Problemen und Risiken! Ich bin es inzwischen gewöhnt, daß hier in den Foren jeder Homosexuelle in einer
angeblich glücklichen jahrelangen Beziehung leben will oder doch wenigstens eine solche kennt usw…
Soziologische Tatsache ist aber, daß die wirklich eheähnlichen Beziehungen unter Homosexuellen eine
absolute Ausnahme sind! Den genannten Unterschieden ist der Gesetzgeber in fast allen homo-ehe-befürwortenden
Ländern dadurch gerecht geworden, daß er ein Adoptionsrecht für Homosexuelle ablehnt. Das gilt auch
in Dtland nach Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes. Ich selber kannte ein Homopaar, das sich
seiner Sache sehr sicher war und einen Hund – soz. als Kindersatz – aus dem Tierheim übernahm. Das Tier
war, wie sie sagten extrem „neurotisch“, weil es von seinen früheren Besitzern abgegeben worden war.
Kaum hatte sich das Tier an seine neues Zuhause gewöhnt, begann es in der Homo-Beziehung zu kriseln.
Das Paar trennte sich, das Tier ist wieder im Tierheim…
Pünktchen Diese Privilegierung diskriminiert nicht Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer –
nicht-ehelich leben wollen; es unterstützt und födert aber Menschen, die in einer Ehe leben und eine
Familie gründen wollen ich verstehe was du sagen willst, und natürlcuh hat es keinen sinn etwas was
offensichtlich anders ist als gleich zu bezeichnen- ich verlange ja auch keine Gleichheit als solche zw.
homo- und heterosexuellen- es sind zwei unterschiedliche lebensformen. Allerdings, sie von den normalen
institutionen, bei denen die orientierung keine rolle spielt (und das tut sie in der ehe nicht!) auszuschließen,
sprich: sie dort ungleich zu wähnen wo der unterschied keine rolle spielt- bezeichne ich als Diskriminierung!
Wer keine Ehe will, soll sie auch nicht eingehen- aber wer sagt, dass homosexuelle das nicht wollen???
wie kommst du darauf, dass homosexualität den wunsch nach einer bindung und einer familie automatisch
ausschließt?? Wieso kein recht auf ehe und familie, wenn gewollt und erwünscht?? falls hier die vorstellung
einer familie mit homosexuellen fremd ist, erinnere ich daran, dass es durchaus genügend möglichkeiten
gibt, eine familie zu gründen, und mir auch einige (homos.) paare bekannt sind, die glücklich in einer
selbstgegründeten leben.
#112 Pünktchen 16:59:10 | Dienstag, 14. November 2006
Wolke Es liegt keine Diskriminierung darin, bestehende Unterschiede als solche wahrzunehmen und verschiedene
Lebensformen rechtlich verschieden zu behandeln! Aus Sicht des Staates besteht ein überragendes Interesse
am Institut der Ehe. Diesem Umstand verdankt diese Lebensform ihre umfassende Privilegierung durch unser
Grundgesetz. Diese Privilegierung diskriminiert nicht Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer –
nicht-ehelich leben wollen; es unterstützt und födert aber Menschen, die in einer Ehe leben und eine
Familie gründen wollen.
… Nicht-Privilegierung bedeutet nicht Verbot! Weder Staat noch Kirche verlangt von Homosexuellen, daß
sie einsam leben sollen! (Ich erinnere an den einschlägigen Art. aus dem KKK, s. weiter unten!) die Ehe
ist ein Privileg? Ist sie nicht viel eher (v.a. aus katholischer sicht gesehen) ein Meschenrecht? wieso
sollte bestimmten menschen diesees recht nicht zugesprochen werden? Na ganz klar: Um sie deutlich spüren
zu lassen und aller Welt deutlich zu zeigen, dass man sie für minderwertig, für nicht (ok, wenn sie
meinen, vl nicht wertLOS, aber bestimmt) wertGLEICH den Heterosexuellen, für nicht ganz und gar Mensch!
Ist es nicht allzu verständlich, dass sich das nicht gut anfühlt? Dass das weh tut? Das das NICHT GERECHT
ist? Wenn Sie ihren nächsten lieben, wieso gestehen sie ihm dann nicht dieselben rechte ein wie sich
selbst? Wieso lassen Sie zu, dass er im Wert herabgesetzt wird, sich schlecht fühlt, und diskriminieren
ihn?
#110 Pünktchen 15:49:11 | Dienstag, 14. November 2006
derfux Ein Treueversprechen mit Vorbehalt („… gilt nur solange jeder von uns beiden auf den anderen
Bock hat und kann jederzeit aufgekündigt werden“) ist eben kein Treueversprechen mehr. Man müßte wiederum
kein solches Versprechen abgeben, wenn sich „Treue“ problem- und mühelos einstellen würde. Die eheliche
Treue bleibt ein prekäres und gefährdetes Unterfangen, sie bildet aber ein wesentliches gesellschaftliches
Fundament, ohne daß wir alle auf Sand bauen würden. Bei einer Scheidungsrate von annähernd 50% scheint
eine Umwandlung in „solange wir Bock haben“ fast schon vollzogen zu sein (nicht, dass ich das gutheißen
würde). Damit sprechen Sie i.d.T. ein Problem an, das böse Zungen als „Verschwulung www.kreuz.net/bookentry.836.html“
der Gesellschaft bezeichnen würden! Sie deuten jedoch an, daß auch Sie als Homosexueller eine solche
Entwicklung gar nicht wünschen können!
Knecht D. D.T. = Zweitaccount von pünktchen: Wieso sind diese Beziehungen dann plötzlich … wertlos?
Niemand bezeichnet sie als „wertlos“, sie können nur nicht die Privilegierung genießen, die unsere Verfassung
aus guten Gründen Eheleuten zuerkennt. Nichtsexuelle Fürsorgebeziehungen genießen ja auch keine Privilegierung,
sind aber deswegen keineswegs „wertlos“! Was hat die Gesellschaft davon, das diese KEINE Bindung eingehen?
Nichts, aber von ihrer Bindung hat sie auch nicht so viel wie von Ehen! Damit sind solche Bindungen nicht
„wertlos“, sie bedürfen jedoch keiner Gleichstellung mit solchen Bindungen und Verhältnissen, an denen
das Gemeinwesen ein vitales Interesse haben muß und die sie daher mit umfassenden Privilegien ausstattet.
(An dieser Stelle muß übrigens daran erinnert werden, daß weit über 95 % der Homosexuellen keineswegs
an offizielle Bindungen denken oder eine solche in naher Zukunft planen. Der Blick auf Länder, in denen
es schon lange das Institut von „Homo-Ehen“ gibt, belehrt uns darüber, daß diese Instutionalisierung
von der übergroßen Mehrheit der Homosexuellen persönlich nicht in Anspruch genommen und als mit ihrem
„Lebensstil“ nicht vereinbar betrachtet wird! ) Was hat der Staat davon, das diese Menschen einsam leben,
wie hier verlangt wird? Nicht-Privilegierung bedeutet nicht Verbot! Weder Staat noch Kirche verlangt von
Homosexuellen, daß sie einsam leben sollen! (Ich erinnere an den einschlägigen Art. aus dem KKK, s.
weiter unten!)
@ derfux Außerdem sehen wahrscheinlich die meisten von uns Homos die Sache mit dem schlechten Vorbild
ganz anders. Das dürfen Sie ruhig auch. Aber Sie sind dennoch eine Minderheit. Die Mehrheit denkt anders.
Die Scheidungsraten lassen in der Tat den Schluß zu, dass man bei Null Bock halt die Flinte ins Korn
wirft. Woran aber liegt das ? An der mangelnden Opferbereitschaft und am Mangel an Dienst-Bewusstsein,
oder um es anders zu sagen: An der Unfähigkeit ein Kreuz auf sich zu nehmen und es bis ans Ende des Weges
zu ertragen. So wie es Jesus vorgemacht hat. Warum können das die wenigsten ? Weil es Ihnen eine Spassgesellschaft
scheinbar leicht macht ohne Kreuze auszukommen. Das ist allerdings eine Fata Morgana. Denn GOTT kennt
die Herzen der Menschen, und weiss, wer IHM auf Seinem steinigen Weg folgen möchte, und wer die vierspurige
Autobahn ohne Kurven in den Abgrund bevorzugt.
#107 derfux 15:17:44 | Dienstag, 14. November 2006
@ Bruder Theo @ Pünktchen @ Bruder Theo Warum setzen Sie HS eigentlich immer in einen so engen Zusammenhang
mir der „Lifestyle- und Spassgesellschaft“? Selbst wenn die HS alleine leben, können sie doch auch immer
noch in der „Lifestyle- und Spassgesellschaft“ verwurzelt sein. Außerdem sehen wahrscheinlich die meißten
von uns Homos die Sache mit dem schlechten Vorbild ganz anders. @ Pünktchen Das bekannte Treueversprechen:
„Bis daß der Tod Euch scheidet“ läßt sich eben nicht umwandeln in ein „Solange wir Bock haben!“, wenn
der Begriff „Treue“ nicht bedeutungslos werden soll! Hat hier irgendjemand solch eine Forderung gestellt?
Bei einer Scheidungsrate von annähernd 50% scheint eine Umwandlung in „solange wir Bock haben“ fast schon
vollzogen zu sein (nicht, dass ich das gutheißen würde).
#106 Pünktchen 15:08:08 | Dienstag, 14. November 2006
derfux Es ist richtig, daß die Privilegierung von Ehe und Familie nicht in jedem Falle den gemeinschaftlichen
Zweck erreicht, daß aus der Ehe Kinder hervorgehen. Ob und wie bloße „Trittbrettfahrer“ der institutionellen
Privilegierung schlechtergestellt werden sollten, wird in Zukunft sicher noch zu diskutieren sein. Eine
staatliche Reglementierung und Kontrolle der ehelichen Intimverhältnisse wäre jedoch mit dem Gedanken
der Privilegierung auch nicht mehr vereinbar…Eine Abschaffung des Institutsprivilegs oder Nivellierung
gegenüber anderen Lebensgemeinschaften kann nicht einmal von Homosexuellen gewünscht werden, wenn diese
verantwortungsvoll die Gesamtheit der zu erwartenden Folgen für uns alle in Betracht ziehen. Die lebenslängliche
monogame Beziehung bleibt daüberhinaus als Modellfall einer verpflichtenden Lebens- und Liebesbeziehung
auch für Homosexuelle Herausforderung und Maßstab! Das bekannte Treueversprechen: „Bis daß der Tod
Euch scheidet“ läßt sich eben nicht umwandeln in ein „Solange wir Bock haben!“, wenn der Begriff „Treue“
nicht bedeutungslos werden soll!
@ Knecht… Was hat der Staat davon, das diese Menschen einsam leben, wie hier verlangt wird???? Ganz
einfach. Sie geben kein schlechtes Vorbild für die Jugend ab und verhindern somit, dass sich junge Leute
in die Irrungen einer Lifestyle- und Spassgesellschaft begeben, die weder durchgehend toleriert werden,
noch für die Entwicklung förderlich sind.
…chen Die angesprochene Hartz-Regelung betrifft alle Kohabitationen ungeachtet der sexuellen Ausrichtung
und Orientierung! Homosexuelle und heterosexuelle Kohabitationen sind in gleicher Weise betroffen! Nochmal
zum mitschreiben: Eheleute werden bei der gegenseitigen Unterhaltspflicht vom Staat steuerlich entlastet.
Unverheiratete, die zusammenleben nicht. Diese werden dazu verpflichtet. Die Beweislast liegt bei den
Betroffenen. Jetzt der Clou: Heterosexuelle Paare können ganz einfach heiraten, um dies zum umgehen.
Homosexuelle Paare NICHT. Und dies noch: Die gegenseitige Unterhaltspflicht gilt NICHT für die von ihnen
angesprochenen Gemeinschaften. Diese haben keine Beziehung, daher auch keine Definition „ehe-ähnlich“.
Liegt da nicht auch eine Diskriminierung vor? Sie beklagen, das diese keine Rechte haben, wie steht es
denn dann mit den Pflichten? Wieso trauen sie das denn dann plötzlich DOCH den Homo-Paaren zu? Rechtlich
gesehen sind es noch immer Singles, auf einmal ist man dann doch schnell dabei mit „ehe-ähnlich“. Und
auch noch was: Wieso sind diese Beziehungen dann plötzlich doch wertlos? Wenn diese doch den Staat ENTLASTEN???
Was hat die Gesellschaft davon, das diese KEINE Bindung eingehen? Was hat der Staat davon, das diese Menschen
einsam leben, wie hier verlangt wird????
@ derfux Klarer Fall. Für Ehepaare, die sich vorsätzlich für ein Leben als DINKIES (Double Income No
Kids) im Rahmen einer Spassgesellschaft entscheiden, muss es andere Regelungen z.B.: in der Altersvorsorge /
Rente geben. Wer nix dazu beigetragen hat, dass sich dieses Sozialsystem, das sich auf Solidaritätsprinzipien
aufbaut, beiträgt, kann auch nicht erwarten, dass er / sie an diesem Solidarprinzip partizipieren kann.
So ähnlich würde ich es auch mit Kirchenaustritten machen. Wer austritt, muss an kirchlichen Feiertagen
entweder seiner Arbeit nachgehen, oder einen sozialen / caritativen Dienst ausüben. Es bleibt ja für
diese Menschen immer noch der 1. Mai und der Tag der Deutschen Einheit übrig, für die grosse Sause.
#102 derfux 12:51:07 | Dienstag, 14. November 2006
@ kleiner Punkt Die Privilegierung von Ehe und Familie hat Verfassungsrang. Sie würdigt die fundamentale
Bedeutung, die diese Institution für den Fortbestand und das Wohlergehen des Gemeinwesens hat und ermutigt
die Staatsbürger dazu, diese Lebensform anzustreben. Die Privilegierung ist ja für Ehen mit Kindern
in Ordnung. Ich kenne aber 2 Paare (und es gibt derer mehr), die priviliegiert werden, obwohl sie sich
willentlich unfruchtbar gemacht haben. Die sich also ganz bewusst nicht um den Fortbestand der Gesellschaft
kümmern. Warum kann die steuerrechtliche Förderung nicht erst mit dem Beginn einer Schwangerschaft greifen?
Warum gilt sie auch für kinderlose Paare jenseits der durch das Alter bedingten Fortpflanzungsgrenze?
#101 Pünktchen 12:25:03 | Dienstag, 14. November 2006
Knecht D. Wenn langjährige Paare, die füreinander einstehen, NICHT rechtlich anerkannt werden sollen,
warum sollen sie dann auch Pflichten aufelegt bekommen, um den Staat zu entlasten? Das eine (Pflichten)
geht eben nicht ohne das andere (rechtliche Anerkennung). Die angesprochene Hartz-Regelung betrifft alle
Kohabitationen ungeachtet der sexuellen Ausrichtung und Orientierung! Homosexuelle und heterosexuelle
Kohabitationen sind in gleicher Weise betroffen! Die Privilegierung von Ehe und Familie hat Verfassungsrang.
Sie würdigt die fundamentale Bedeutung, die diese Institution für den Fortbestand und das Wohlergehen
des Gemeinwesens hat und ermutigt die Staatsbürger dazu, diese Lebensform anzustreben. Aus der Feststellung
der unterschiedlichen Bedürftigkeit von kohabitierenden zu der von alleinstehenden Personen ergibt sich
noch längst kein Anspruch auf „Gleichstellung“ von kohabitierenden Personen mit Eheleuten. U.a. auch
darin drückt sich das Privileg aus, das die Verfassung der Institution Ehe gibt! Und das ist gut so!
…chen Die Idee, homosexuelle Beziehungen amtlich anerkennen zu lassen, ist diskriminierend gegenüber
den vielen nichtsexuellen Beziehungen, die – in vielen Fällen – weit Anerkennenswerteres leisten! Die
Ehe wird als solche „anerkannt“, nicht der Heterosex! Dann lege ich mal einen drauf:Das die Diskriminierung
von Homosexuellen seitens des Staates (§175) und der Kirche NICHT die von ihnen gennanten Freundschaften
betraf, ist auch eine Dikriminierung der o.g. Personen. Ach, jetzt werden die Tatsachen verdreht?!? Es
ist nirgendwo festgeschrieben, das 2 Paare unterschiedlichen Geschlechts NICHT heiraten dürfen, bzw.
das diese sexueller Natur sein muss (Inzest mal ausgenommen!) Und es steht auch nirgendwo geschrieben,
das die eingetragene Lebenspartnerschaft NUR homosexuellen Paaren vorbehalten ist! Aber wenn sich aus
einer Benachteiligung („nicht eheähnlich“) plötzlich ein Vorteil ergibt (Homo-Paare konnten aufrgund
der Lücke „nicht-eheähnlich“ bei den Hartz-IV Verschärfungen NICHT berücksichtigt werden) dann ist
der Aufschrei gross, dies wäre eine Bevorzugung (sic!). Drum meine Frage: Wenn langjährige Paare, die
füreinander einstehen, NICHT rechtlich anerkannt werden sollen, warum sollen sie dann auch Pflichten
aufelegt bekommen, um den Staat zu entlasten? Das eine (Pflichten) geht eben nicht ohne das andere (rechtliche
Anerkennung). Wären sie dann dafür, Homo-Paare bei diesen Regelungen wieder auszunehmen? Lt. ihrer Aussage
kann es doch nicht sein, das diese rechtlich anerkannt sind.
#99 Pünktchen 11:22:25 | Dienstag, 14. November 2006
Staatliche Anerkennung für freundschaftliche Beziehungen und auch für Fürsorge- und Kohabitationsverhältnisse
unter Geschwistern, Freunden, WG-Partnern usw. sind nicht erforderlich! Die von Ihnen beschriebenen Probleme,
Philomena, hätten sich durch entsprechende Vollmachten und/oder notarielle Beurkundungen vermeiden lassen!
Fakt ist, daß der ganz überwiegende Teil der Homosexuellen für sich persönlich gar nicht an staatliche
„Anerkennung“ ihrer – oft nur kurzfristigen – Beziehungen denkt, aber das „Anerkennen“ als Gutheißung
ihrer Lebensform und als Gleichstellungsvehikel begrüßt. Kommt es bei einer – sei es gleichgeschlechtlichen,
sei es gemischtgeschlechtlichen – Paarung (welcher sexueller oder nicht-sexueller Art auch immer) zu einer
langfristigen Fürsorge- und Lebensgemeinschaft, so steht diesen Paarungen außerhalb der Ehe die Möglichkeit
offen, ihre Verhältnisse vertraglich (und gegebenfalls sogar notariell) zu regeln!
@Pünktchen für Akte der Aufopferung z.B. in der Beziehung zweier Geschwister, Damit haben Sie sich jetzt
aber selbst ein Ei gelegt. Geschwister können sich gegenseitig im Krankenhaus besuchen, sich beerben
mit einem niedrigen Steuersatz, gegenseitig ins Wohnrecht eintreten. Homosexuelle Lebenspartner können
das nicht, egal, wie lange sie zusammenleben. Ich hab unlängst eine alte Akte ins Archiv gelegt. Der
Fall war so typisch für diese Situation. Da gabs ein Pärchen, jahrelang zusammen, die „Silberhochzeit“
stand an. Dann passierte ein „dummer“ Unfall, Intensiv, Koma. Und dann kam die nette Mutter und verweigerte
Isabella den Spitalsbesuch ihrer Lebensgefährtin, geschweigedenn den Vollzug des Patiententestaments.
Die Lebensgefährtin ist dann gestorben – nächstes Problem – die Eigentumswohnung lief nur auf ihren
Namen, Auszug drohte, obwohl Isabella die Wohnung mitbezahlt hat. Wir mußten all unsere juristischen
Winkelzüge auspacken, um Isabella vor der Mutter zu „schützen“. Die hätte Isabella aus der Wohnung
geschmissen und auch noch das 17jährige Mädel, das die beiden seit 15 Jahren gemeinsam aufgezogen hatten,
zwangsumgesiedelt. Das Mädel hat sich mit Händen unf Füßen gewehrt und das Jugendamt Isabella dann
die Pflegschaft übertragen. So konnten beide auch in der Wohnung bleiben. Wären die beiden verheiratet
gewesen – es hätte Null Zores gegeben. Warum verweigert man Menschen, die jahrelang füreinander da sind,
die rechtliche Gleichstellung? Es ist und bleibt mir ein Rätsel.
#97 _Ungläubig- 10:35:08 | Dienstag, 14. November 2006
@ Pünktchen Verlieben Sie sich bitte einmal, damit Sie nicht wieder den Fehler begehen, Freundschaft
und Beziehung zu verwechseln… @ Breze Genauso ist es bei uns Christen. Wenn sich jemand, Mann oder Frau,
in der Ehe seinem Partner verweigert, ist das eine schwere Sünde! So kann man also Vergewaltigungen in
der Ehe rechtfertigen.
@ Pünktchen Die Idee, homosexuelle Beziehungen amtlich anerkennen zu lassen, ist diskriminierend gegenüber
den vielen nichtsexuellen Beziehungen, die – in vielen Fällen – weit Anerkennenswerteres leisten! Die
Ehe wird als solche „anerkannt“, nicht der Heterosex! In meiner Stadt hat sich im Sommer folgendes zugetragen,
die Lokalzeitungen haben darüber berichtet. 2 Menschen haben geheiratet, für beide ist es die erste
Ehe. Sie ist 84, er 82 Jahre alt. Kennengelernt haben Sie sich erst im Altersheim, obwohl Sie jahrzehntelang
nur wenige Kilometer voneinander entfernt gelebt haben. Warum dürfen diese Menschen die Ehe noch eingehen?
Sie haben das vor dem Standesbeamten und vor dem Priester getan. (Alle 4 waren abgebildet, auch ich freue
mich über deren spätes Glück) Werden hier keine anderen „Beziehungen“ diskriminiert? Ich glaube kaum,
dass demnächst die Hebamme ins Seniorenwohnheim kommen muss.
#95 Pünktchen 09:57:47 | Dienstag, 14. November 2006
Knecht D. (Ihre Zuschrift von 00:25 Uhr): Die Kirche empfiehlt, wie wir gesehen haben, dem Homosexuellen
durchaus ein beziehungsreiches Leben zu führen, „Freundschaften“ zu pflegen. Hier liegt ja auch das ganz
normale Feld der Bewährung für jeden Christen und Nicht-Christen! Freilich fügt sie hinzu: es solle
eine „selbstlose“ Freundschaft sein, die dem Ideal der Keuschheit verpflichtet ist! In diesem Sinne hat
der Homosexuelle Beziehungen (zu Personen des eigenen oder des anderen Geschlechtes mit dieser oder jener
sexuellen Orientierung), aber er hat keine homosexuellen Beziehungen. Der Staat spricht keine „Anerkennung“
für Freundschaften aus und die Privilegierung der Ehe hat nichts damit zu tun, daß der Staat die heterosexuelle
Orientierung als solche soz. prämiert! Daß auch „homosexuelle Menschen in einer Beziehung füreinander
einstehen“ ist zu begrüßen und selbstverständlich, es erfordert keinerlei amtliche „Anerkennung“, die
ja auch nicht gegeben wird für Nachbarschaftshilfe, für Akte der Aufopferung z.B. in der Beziehung zweier
Geschwister, die im fortgeschrittenen Alter etwa unter einem Dach zusammenleben. So gibt es vielfältige
„Beziehungen“, die persönliche Anerkennung verdienen, nicht aber irgendeine „(standes-/kirchen-)amtl.“
Anerkennung einfordern. Die Idee, homosexuelle Beziehungen amtlich anerkennen zu lassen, ist diskriminierend
gegenüber den vielen nichtsexuellen Beziehungen, die – in vielen Fällen – weit Anerkennenswerteres leisten!
Die Ehe wird als solche „anerkannt“, nicht der Heterosex!
@Knecht D. Nun gut. Wenn ich mir manche heterosexuelle Paare anschaue, kann das auch nur Ekel in mir hervorrufen.
Lieber Knecht, wir müssen Alle an uns arbeiten. Die härteste Arbeit an sich selbst vollbringt der, der
sich bemüht dem Willen Gottes zu folgen und erkennt, welch zerbrechliches und schwaches Gefäss seiner
Seele irdische Heimstatt bietet. Orientieren Sie sich nicht an den schlechten Beispielen, egal von welcher
Seite. Gruss Gastus
@Gastus Nein, ich habe lediglich einem Vorposter widersprochen. Es wird immer geredet von „Sünde hassen“
aber „Sünder lieben“. Das kommt bei den Betroffenen aber ganz anders an. Wäre es so, dann würde zwar
die sexuelle Praxis, aber nicht das Zusammenleben und füreinander einstehen verurteilt. Da macht man
es sich hier ganz einfach, und reduziert homosexuelle Paare nur auf das sexuelle, und ist nicht bereit
anzuerkennen, das auch anderes eine Rolle in einer Beziehung spielt. Und diese Tatsachen sollen nur Ekel
in anderen hervorrufen? Nun gut. Wenn ich mir manche heterosexuelle Paare anschaue, kann das auch nur
Ekel in mir hervorrufen. Die sollen Sex haben? Pfui… Soll ich jetzt deshalb die Tatsache, das diese
füreinander einstehen, übersehen? Und nicht respektieren, das dieser Mensch für den anderen eine grosse
Bedeutung hat?
@Knecht Dummspecht WO ist denn dann die Anerkennung der Tatsache, das auch homosexuelle Menschen in einer
Beziehung füreinander einstehen … Sie werden und wollen es nicht verstehen. Von dort, wo Sie den grössten
Widerspruch für Ihre Art der geschlechtlichen Praxis erfahren und auch weiterhin erfahren werden, erwarten
Sie den grössten Zuspruch. Dieses buhlen um Anerkennung von Tatsachen, die in der Tat bei jedem gläubigen
Menschen nur Ekel hervorrufen kann, zeigt in welcher inneren Unruhe Sie sich befinden. Gerne erkennen
wir jedoch an, daß Menschen füreinander einstehen dürfen und auch sollten. Dafür bedarf es keiner,
wie auch immer gearteten geschlechtlichen Praxis, die dem göttlichen Heilswillen entgegenwirkt. Erkennen
Sie einfach an, daß wir bezüglich dieses Heilswillens unterschiedlicher Auffassung sind und hier in
dieser Welt für uns das gute Gewissen als Massstab anlegen, welches ja bekanntlich ein sanftes Ruhekissen
ist. Ruhen Sie sanft, Knecht Dummspecht! Gruss Gastus
@ Burgorus: Leider kenne ich den Film noch nicht einmal. Meine weitere Meinung zu so einem „Kopftuchverbot“:
Konsequenterweise müsste man alle öffentlich getragenen „Marken „ (Kleidung, Schuhe, Autos … ) gleichermaßen
verbieten. Für viele ist dies ebenso „Religion“, sogar mit Zwängen behaftete Unterdrückung (nicht nur
Eltern wissen das).
@Breze Falsch! Es geht nicht um die kirchliche, es geht um die STAATLICHE Ehe! Es geht darum, das diese
Paare das Recht haben GENAUSO abgesichert zu sein, wie es heterosexuelle Paare auch tun. Und da ist es
mit vertraglichen Vereinbarungen nicht getan. Seltsamerweise war der Staat SEHR schnell dabei, homo-Paare
als Ehe-ähnlich anzuerkennen, als es um die Hartz IV Verschärfung ging, das Paare füreinander aufzukommen
haben! Da Homo-Paare staatlich NOCH IMMER als Singles gelten, waren sie ursprünlich davon ausgenommen.
Und wer hat am lautesten geschrien? Richtig, die, die sich vorher am lautesten GEGEN eine Anerkennung
ausgesprochen haben. War wohl ein Eigentor… Was würden SIE davon halten, Homos wieder von der Regelung
auszunehmen? Keine Ehe, also auch keine Möglichgkeit als ehe-ähnlich zu gelten. Folglich kann man Homo-Paaren
auch keine Pflichten aufbrummen. Mein Vorschlag: Allen kinderlosen Ehepaaren die Privilegien AB-ERKENNEN,
und NUR noch die Ehen mit Kinder fördern! Für die anderen, egal ob Homo-oder Hetero dann dieselbe „Ehe
light“. WO ist das Problem? Unter diesem Aspekt (eigene Rechte aufgeben) (und auch das man Homo-Paaren
Pflichten auferlegen kann, die den Staat ENTLASTEN) sehen plötzlich viele doch ein, Homo-Paare enzuerkennen!
Tut was für Darfur, Berliner! Der erste kleine Schritt ist getan: Berlin hat seit ein paar Tagen eine
Darfur Gruppe Berlin. Wir wissen, dass Sie das gut finden. Wir wollen aber, dass Sie diese Gruppe unterstützen!
(Hiergeblieben! Wir sagen Ihnen sofort, was Sie tun können!) Erstes Ziel dieser Gruppe: – eine Abendveranstaltung
zum Thema (mit Referenten, die genau wissen, wovon sie reden) – eine Kundgebung/ Demonstration am nächsten
Nachmittag, wenn möglich zum nächsten Day for Darfur, damit die Geschichte im internationalen Kontext
mehr Gewicht hat. Eine Forderung ist klar: ausreichend Blauhelme mit ausreichend robustem Mandat um die
Menschen in Darfur zu schützen. Darüber hinaus möchten wir aber auch einfach gegen die Gleichgültigkeit
demonstrieren, möchten an die aus verständlichen Gründen gern geleugnete gegenwärtige Realität und
an den Völkermord in Ruanda erinnern – und wir möchten Raphael Lemkins Traum einer Welt ohne Genozide
träumen. Es sei hier angemerkt, dass wir bei diesem Thema möglichst viele Menschen auf die Strasse bekommen
möchten und der Aufruf also einen kleinsten gemeinsamen Nenner formulieren wird. Ob Sie die Grünen oder
die CSU wählen, ob Sie Springer oder die Jungle World lesen, auf dieser Demonstration sollen uns alle
Demokraten willkommen sein! Es geht nicht um „links“ oder „rechts“ – es geht um Darfur. Weiter im alsharq
Blog alsharq.blogspot.com/…darfur-berliner.html
@ Adrian Und schon wieder habe ich den Eindruck, dass wir uns im Kreis drehen, ich spreche von meiner
christlichen Warte aus, Sie von Ihrer… Zu Ihren Argumenten kann ich nichts anderes sagen, als das, was
ich schon gesagt habe: Gott ist der Schöpfer, er allein entscheidet über Leben und Tod. Er entscheidet,
ob ein Mensch entsteht oder nicht. Aus christlicher Sicht, kann die Ehe (auch wegen der Schöpfungstätigkeit
Gottes) nur zwischen Mann und Frau stattfinden, ebenso die Sexualität
@ Breze Wer Gott den Weg abschneidet, ein neues Leben entstehen zu lassen, wer ihm die Möglichkeit…
Das klingt wie: wenn Gott gewollt hätte, daß der Mensch fliegt, dann hätte er im Flügel gegeben. Der
Mensch gebraucht nun mal sein Hirn um damit Probleme und Unannehmlichkeiten zu lösen. Geschlechtsverkehr
ohne Kondom würde zu massenhaft Kindern führen, also benutzt man ein Kondom. Hier spielt der Mensch
genauso wenig Gott, wie wenn er einen Jumbo baut. Die Kirche hat nur offenbar ein Problem mit menschlicher
Freiheit. Übrigens nimmt das zumindest in Dtl. keiner mehr ernst. Das können Sie schon daran erkennen,
daß die Katholiken in Dtl. nicht mehr Kinder haben als die Protestanten oder die Konfessionslosen. Der
Islam gestattet übrigens Kondome! Der Kritikpunkt ist aber, dass viele Homosexuelle eine Gleichstellung
mit Ehe und Familie einfordern, und das funktioniert aus christlicher Sicht, wegen der von mir unten genannten
Gründe, eben nicht Was für Gründe waren das noch gleich? Was genau kann denn falsch daran sein wenn
zwei Menschen Verantwortung füreinander übernehmen? Es ist ja nicht so, daß Homosexuelle fordern man
müsse die Ehe abschaffen, sondern im Gegenteil fordern sie die Ausweitung der Ehe auch auf sich. Die
Monogamie wird dadurch also nur gestärkt. Oder wäre Ihnen lieber man würde gleich die Auflösung der
Ehe und die Einführung von Kommunen fordern? Im Grunde ist die Homo Ehe konservativ. Die Kirche hat nur
eben ein Problem mit Freiheit. Sie übt gern Macht aus.
@ Adrian Nachtrag: Sie schrieben: Im Islam ist Geschlechtsverkehr zwischen zwei verheirateten Menschen
nicht nur keine Sünde, sondern sogar eine gute Tat, die im Himmel Pluspunkte gibt. Das ist jedenfalls
näher an der Realität dran. Genauso ist es bei uns Christen. Wenn sich jemand, Mann oder Frau, in der
Ehe seinem Partner verweigert, ist das eine schwere Sünde!
@ Pünktchen: Breze und Tau Danke für Eure freundliche Zustimmung! Eine haßerfüllte, hämische oder
gewaltverherrlichende Redeweise (wie die Ihre) ist nun ganz und gar nicht geeignet, die Bereitschaft zumindest
einzelner Homosexueller zu einem Leben nach den Geboten Gottes (und gestärkt durch die Gnadenmittel der
Kirche) zu fördern. Es handelt sich nicht nur um eine Stil- und Geschmacksfrage, sondern um die Glaubwürdigkeit
der Kirche selbst, ob sie die Mahnung des Hl. Augustinus ernstnimmt, die Sünde zu hassen, jedoch den
Sünder zu lieben Es geht nur in Liebe: Gott ist die Liebe!
@ Knecht Dummspecht Adrian und ich diskutieren eben gerne… Natürlich haben Sie Recht, es geht nicht
nur um die Sexualität. Es geht auch um Loyalität, Freundschaft, Vertrauen, was ich den homosexuellen
Paaren von Herzen wünsche!!!! Der Kritikpunkt ist aber, dass viele Homosexuelle eine Gleichstellung mit
Ehe und Familie einfordern, und das funktioniert aus christlicher Sicht, wegen der von mir unten genannten
Gründe, eben nicht
Wohl noch immer nicht verstanden?!? Breze: Reden wir jetzt davon, was die einen im Bett machen (was nur
EIN TEIL aber NICHT ALLES ist!), oder davon, das 2 Menschen zusammenleben und füreinander einstehen?!?
Warum sollen bei letzterem nur Heterosexuelle Paare das Recht dazu haben?!?
@ Adrian Natürlich schlafen Mann und Frau aus Liebe zueinander, das sollten sie auch!!!! Aber Sie werden
doch kaum abstreiten, dass Sexualität auch Befriedigung ist, natürlich ist auch das ihr Zweck, wobei
die Kirche darauf grossen Wert legt, dass man nicht zuerst seine eigene Befriedigung sucht. Bei dem was
ich zum Thema Sexualität und Kindeszeugung geschrieben habe. Nun ja, ich hatte es ja schon gesagt, Gott
hat die Sexualität geschaffen als Weg für ihn, neue Menschen entstehen zu lassen, und er hat es so eingerichtet,
dass die Sexualität Spass macht. Nichts anderes ist die Lehre der Kirche. Wer Gott den Weg abschneidet,
ein neues Leben entstehen zu lassen, wer ihm die Möglichkeit versperrt, als Schöpfer zu handeln, begeht
eine Sünde. Der Mensch ist nicht Gott!
Die Sexualität ziwschen zwei Homosexuellen dient allein der Befriedigung Wieso sprechen sie denn Schwulen
die Fähigkeit ab zu lieben? Wenn Mann und Frau miteinander schlafen, tun sie das gewöhnlich nicht weil
sie ein Kind zeugen wollen, sondern weil sie Lust aufeinander empfinden. Man nennt sowas auch Liebe. Das
Kind kommt dann zwangsläufig. Ich weiß schon daß Papst JoPa 2 mal meinte selbst ein Ehemann der seine
Frau nur lüstern ansehe und nicht in der festen Absicht ein Kind zu zeugen mit ihr schlafe, würde sündigen.
Aber – mit Verlaub – kaum etwas könnte weiter von der Realität entfernt sein. Im Islam ist Geschlechtsverkehr
zwischen zwei verheirateten Menschen nicht nur keine Sünde, sondern sogar eine gute Tat, die im Himmel
Pluspunkte gibt. Das ist jedenfalls näher an der Realität dran.
@Pünktchen Ja, und WO ist dann die Anerkennung der homosexuellen Beziehungen? WO ist denn dann die Anerkennung
der Tatsache, das auch homosexuelle Menschen in einer Beziehung füreinander einstehen – was im allgemeinen
sonst für einen sehr hohen Wert gehalten wird? Warum klingen die Reden (und die Aktionen, in denen gegen
eine Anerkennung) seitens der Kirche in den Ohren der Betroffenen anders?!? Die Realität sieht anders
aus.
@ Adrian Nur bin ich der Ansicht, daß Sexualität keine Sünde ist. Sie kann zu einer werden. Dann sind
wir uns schon einmal einig. Die Kirche lehrt uns Christen den verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität,
die, einen Platz in der Ehe zwischen Mann und Frau hat. Sexualität ist ein Geschenk Gottes an uns. Sie
ist etwas schönes, aber sie hat nicht nur den Zweck der Befriedigung. Gott hat es so eingerichtet, dass
bei der körperlichen Vereinigung von Mann und Frau (und nur dadurch!) neues menschliches Leben entstehen
kann. Sexualität auszuüben, und Gott gleichzeitig sozusagen die Chance zu verweigern, einen neuen Menschen
entstehen zu lassen, ist nach unserer Auffassung eine Sünde, weil wir konkret in das Handeln Gottes eingreifen.
Was kann Gott besseres und schöneres schaffen, als einen neuen Menschen? Die Sexualität ziwschen zwei
Homosexuellen dient allein der Befriedigung, sie hat nicht die göttliche Option eines neuen Lebens, deswegen
wird sie von der Kirche abgelehnt. Aber wer kann das verstehen, wer erfassen, der Gott nicht kennt? Und
ich sage es nochmal deutlich: Die Kirche verurteilt nicht den Sünder, sondern die Sünde. Und: Im „Sündenkatalog“
gibt es keine Hierarchie, deswegen verstehe ich diese Besessenheit von kreuz.net und einigen Lesern bezüglich
des Themas Homosexualität nicht!
@ Breze Ich lehne Sünde auch ab. Nur bin ich der Ansicht, daß Sexualität keine Sünde ist. Sie kann
zu einer werden. Meiner Ansicht nach versucht die Kirche hier den Menschen unter Androhung des Höllenfeuers
in eine Art geistigen Krüppel zu verwandeln. Homosexualität ist keine Sünde. Sex allgemein ist etwas
schönes und keine Sünde. Sex ist genau wie Essen und Trinken ein Grundbedürfnis des Menschen. Wer ihm
dieses Bedürfnis verwehrt, der verkrüppelt ihn geistig und körperlich. Beispiele sind sexuelle Übergriffe
durch Priester auf Kinder, die schon dazu geführt haben, daß manches amerikanische Bistum vor dem Konkurs
steht vor lauter Schadenersatzforderung. Beispiele sind die Verhältnisse wie sie in den Artikeln über
Ägypten aufgezeigt werden usw. Hier geht es in Wahrheit nicht um Sünde sondern um Herrschaft.
Hallo Adrian! Du hast Recht! Was in Deinen links nachzulesen ist, ist bestimmt wahr und dadurch, umso
erschütternder. Es zeigt auch, mit „Moralin“ allein, lässt sich kein „Blumentopf gewinnen“. Da sind
wir uns absolut einig! Es gab vor etwa dreißig Jahren eine Situation bei meinem geistlichen Vater, Bruder
Eugen (P. Eugen Mederlet OFM): Er hatte gerade über die Schönheit der sakramentalen Ehe geisterfüllt
gesprochen. An einer Stelle sagte er, für mich damals sehr überraschend (sinngemäß): „Die Leute werden
sagen, dies (alles) können wir nicht!“ – Drauf wieder er: „Natürlich(!) können sie es nicht!“ Ich denke,
er meinte damit: Zuerst kommt die Erfahrung der unendlichen und gleichzeitig, ganz persönlichen Liebe,
Schönheit, Reinheit und Größe Gottes, aus deren Kraftstrom wir erst den Willen und die Kraft beziehen,
wenn wir uns bewusst hineinbegeben. Konsequent durchgedacht können wir kein einziges der Zehn Gebote
erfüllen (wer auch nur seinem Bruder zürnt … Hier kann jeder für sich das „Experiment“ machen.).
Wenn wir beispielweise das Gnadengeschenk der Heiligen Beichte regelmäßig pflegen, werden wir immer
sensibler für unsere eigene Situation und immer mehr gekräftigt auf diesem Weg vorangetragen.
@ Pünktchen; @ Adrian Breze und Tau,Danke für Eure freundliche Zustimmung! Gerne geschehen!!!!! @Adrian
Sie tun das aber vermutlich auch freiwillig. Natürlich tue ich das freiwillig. Gott hat uns den freien
Willen gegeben ihm zu gehorchen oder zu sündigen, ich meine das, was ich jetzt sage, nicht nur im Bezug
auf die Sexualität: Es gibt nun mal die Sünde, und wenn ich, Breze, sündige, verletze ich mich und/oder
meinen Nächsten. Gott hat es nicht nötig, dass Breze brav ist, er hat für mich und meine Sünden schon
im Voraus bezahlt. Jede Sünde führt zum Tod, zum wahrhaftigen oder inneren Tod, zu Verletzungen, zu
Misstrauen, zur Lüge. Deswegen will Gott aus Liebe zu uns, dass wir nicht sündigen und als Hilfe hat
er uns auch die Lehre der Kirche gegeben. Wenn ein Christ sich auf Gott stützt, Gott an die erste Stelle
setzt, wem Gott hilft, seinen Egoismus zu überwinden, dem hilft er auch, nicht zu sündigen. Das ist
das Geheimnis, kein Mensch ist aus eigener Kraft ohne Sünde. Das Christentum ist kein Moralismus!
#72 Pünktchen 23:11:01 | Montag, 13. November 2006
Knecht D. Sie unterstellen, daß die Katholische Kirche im Ernst dem Homosexuellen ein beziehungsloses
Leben anempfehle. Sie weisen daraufhin, daß menschliche Beziehungen ja nicht nur sexuell geartet seien.
Mit Letzterem haben Sie recht, mit Ersterem sind Sie im Irrtum! Der Katechismus der Kathol. Kirche legt
in Art.2359 Homosexuellen Beziehungen nahe! Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die
Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht
auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft –’ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um
Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern. Breze und Tau Danke für Eure freundliche
Zustimmung!
@ Breze Sie tun das aber vermutlich auch freiwillig. Ich zum Beispiel würde nicht enthaltsam leben. Ich
kann darin auch gar keinen Sinn erkennen. Ich bin zwar heterosexuell, aber ich wüßte nicht warum ein
Mensch auf seine Sexualität verzichten sollte. In Ägypten zum Beispiel kam es vor kurzem zu sexuellen
Übergriffen von jungen Männern auf junge Frauen. Den Frauen wurden die Kleider vom Leib gerissen und
sie wurden gejagt. Als Gründe vermuten viele dir rigide Sexualmoral der ägyptischen Gesellschaft. Davon
halte ich nichts. Eine dt. Studentin in Kairo zu den sexuellen Übergriffen während des Zuckerfestes
blogg.zeit.de/kairo/eintrag.php?id=241 Islamwissenschaftsstudenten der FU Berlin: Proteste gegen sexuelle
Übergriffe alsharq.blogspot.com/…-gegen-sexuelle.html
breze Hallo breze, hatte Sie schon bei partenia verloren geglaubt und überlegt , ob wir einen virtuellen
Suchtrupp schicken müßten. Was Partenia angeht, habe ich-wie schon gesagt- leider zuviel versprochen.
Diesen geschlossenen Kreis humorloser, verbitterter, grauer,rechthaberischer gleichgesinnter Vertreter
von wir-sind-kirche-und auch -noch-papst kann ich nicht ertragen. Da haben wir es hier lustiger. Und auch
hier gibt es so mancherlei auszurichten.
@ tau @ Knecht Dummspecht @ tau Hallo mein Lieber, schön Dich wieder zu sehen!!!!! @ Knecht Dummspecht
Sie werden es nicht glauben, aber ich lebe enthaltsam! Es beinträchtigt mich in keiner Weise und ist
weder allzu schwierig (mit Gottes Hilfe) noch grausam.