Vielfältige Schlußfolgerung
Im Vatikan scheint man im Umgang mit der griechischen und lateinischen Sprache mit elementaren Übersetzungsproblemen zu kämpfen.
(kreuz.net) Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation soll eine Kommission eingesetzt haben, um herauszufinden,
wie man die lateinische Wendung „pro multis“ übersetzt.Die Information stammt aus einem Brief an den Herausgeber der traditionalistischen US-Zeitung ‘Remnant’.
Das Schreiben beruft sich auf einen ungenannten Mitarbeiter der Gottesdienstkongregation.
Der Ausdruck „pro multis“ ist Teil der Konsekrationsworte für den Kelch bei der Heiligen Messe.
Statt mit „für viele“ – lateinisch: „pro multis“ – wird er in einigen modernen Übersetzungen mit „für alle“ – lateinisch: „pro omnibus“ – wiedergegeben.

Damit hätte der anhaltende Disput über die korrekte Übersetzung von „pro multis“ in den modernsprachlichen Wiedergaben des Textes geklärt werden sollen.
Kurz nach seiner Wahl zum Papst soll Benedikt XVI. den Präfekten der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, angewiesen haben, die Studie weiterzuführen.
Zugleich forderte der Papst die Glaubenskongregation und die Gottesdienstkongregation auf, ihm eine einzige Schlußfolgerung vorzulegen.
Was geschah?
Kardinal Levada und die Glaubenskongregation kamen zur Erkenntnis, daß „pro multis“ eigentlich „für alle“ bedeutet.
Dagegen habe die Gottesdienstkongregation festgestellt, daß der Ausdruck entweder mit „für viele“ oder mit „für die Vielen“ übersetzt werden müsse.
Weil die beiden Kongregationen sich in der Sache nicht einigen konnten, beschloß die Gottesdienstkongregation offenbar, dem Heiligen Vater eine unabhängige Stellungnahme vorzulegen.
Das soll Kardinal Levada verärgert haben, da er doch den Auftrag hatte, dem Papst eine einzige Schlußfolgerung zu übermitteln.
Was aber denkt der Papst? Er soll zum Schluß gekommen sein, daß „für viele“ oder „für die Vielen“ die einzige akzeptable Übersetzung der Wendung ist.
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Montag, 20. November 2006 09:37
Michael60: Stimme der Vernunft
Er hat es nicht verstanden. Sollte es den egal sein, wie – was zu übersetzen ist? Es gibt eine Sünde, die wird nach den Worten Jesu nicht verziehen, und das ist die Sünde wider den Heiligen Geist. Also kann es gar nicht sein, dass der Terminus „alle“ dort hineinpasst. Also doch – für viele oder was? Gerade bei der heiligen Wandlung geschieht Verkündigung, und dieser Auftrag muss nach dem Willen des Herrn geschehen und nicht, wie es uns gerade in den Kram passt.
Mittwoch, 15. November 2006 17:13
HeinrichvonOfterdingen: Lieber haher,
Sie loben wohl die Bild-Zeitung, die den größten Unsinn behauptet ohne darauf hinzuweisen, dass ihr harte Fakten von unzuverlässigen Kantonisten zugetragen wurden?
Mittwoch, 15. November 2006 05:29
deixter: gute kurze Argumentation zu „für viele/alle“
Pater Wildfeuer und Pater Prosinger haben je eine ausgezeichnete kurze Abhandlung erstellt, in der eindeutig
belegt wird, dass nur „für viele“ korrekt ist.
http://www.kath-info.de/wandlungsworte.html
Alles andere ist eine bewußt falsche Übersetzung und die Verfälschung eines Zitates Christi. Und das mit dem Segen der Bichöfe.
http://www.kath-info.de/wandlungsworte.html
Alles andere ist eine bewußt falsche Übersetzung und die Verfälschung eines Zitates Christi. Und das mit dem Segen der Bichöfe.
Dienstag, 14. November 2006 18:26
haher: na, sowas nennt man doch sachlichen und investigativen
Journalismus!
Hat jemand sich mal die Mühe gemacht, wie oft hier das Wort „soll“ verwendet wird? Eine Nachricht bzw. Meldung konsequent im Konjunktiv! Das spricht doch für Objektivität und Wahrhaftigkeit! Weiter so … kreuz.net. , die unabhängige, überparteiliche und katholische Nachrichtenagentur.
Dienstag, 14. November 2006 16:29
Karl Murx: Lieber Zwobbel,
entweder der Episkope „Kardinal“ Levada ist wirklich Bischof, wirklich Kardinal usw. und meinetwegen wirklich
Präfekt einer römischer Kongregation, dann hat er meinen Ratschlag nicht nötig; oder aber, er ist es
nicht, was bedeutet, daß hier keine Kritik, sondern eine Entfernung dieses „Squatters“ aus den Räumlichkeiten
des Vatikan angebracht wäre.
Darüber hinaus gab es früher keine Glaubenskongregation, sondern ein „Heiliges Offizium“, dem gemäß Can. 247 des CIC1917 der Papst selbst vorstand.
In diesem Falle stünde es mir erst recht nicht zu, die Entscheidungen des Heiligen Vaters zu kritisieren.
Wenn das Fußvolk von Frank’nchurch meint, es könne als Basis auf den Oberrabbiner der Goyim-Synagoge und auch auf den Episkopen Levada Einfluß nehmen, dann mag das für diese After-Kirche normal sein, für einen Katholiken ist es unnormal sich hier einzumischen.
Darüber hinaus gab es früher keine Glaubenskongregation, sondern ein „Heiliges Offizium“, dem gemäß Can. 247 des CIC1917 der Papst selbst vorstand.
In diesem Falle stünde es mir erst recht nicht zu, die Entscheidungen des Heiligen Vaters zu kritisieren.
Wenn das Fußvolk von Frank’nchurch meint, es könne als Basis auf den Oberrabbiner der Goyim-Synagoge und auch auf den Episkopen Levada Einfluß nehmen, dann mag das für diese After-Kirche normal sein, für einen Katholiken ist es unnormal sich hier einzumischen.
Dienstag, 14. November 2006 15:23
zwobbel: Lassen Sie sich nicht hindern: cdf@cfaith.va
Laut dieser Seite:
http://www.vatican.va/…pro_14071997_ge.html
lautet die Epostadresse der Glaubenskongregation cdf@cfaith.va
http://www.vatican.va/…pro_14071997_ge.html
lautet die Epostadresse der Glaubenskongregation cdf@cfaith.va
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