Evolution
Nichtreduzierbare Komplexität
Wußte Charles Darwin, wie fürchterlich kompliziert Lebewesen sind, als er seine Evolutionstheorie aufstellte? Von Dr. med. Stephan Puls.
Es ist äußert umstritten, daß einige Schildkröten- und Vogelarten auf den Galápagos-Inseln am Anfang der Evolutionstheorie standen.
Es ist äußert umstritten, daß einige Schildkröten- und Vogelarten auf den Galápagos-Inseln am Anfang der Evolutionstheorie standen.
(kreuz.net) Mit Sicherheit wissen es heutige Biologen. Die Evolutionisten John Maynard Smith und Eörs Szathmary müssen in ihrem Buch „Evolution“ selber zugeben (p.37):

„Einige Prozesse bleiben jedoch schwer erklärlich, vor allem die Bildung von Ribose und von Pyrimidinen sowie die Polymerisation in wäßriger Lösung.“

Nebenbei bemerkt. Wenn etwa in der Medizin so massive Zweifel am Wirkmechanismus einer Arznei bestünden, würde niemand behaupten, die Sache sei endgültig geklärt. Bei der Evolutionstheorie geht es noch um etwas anderes als die wissenschaftliche Sachfrage: Es geht um die ideologische Begründung des modernen säkularen Weltbildes.

Eine Kultur von Mycoplasma hominis: Es ist völlig undenkbar, daß auch das einfachste Lebewesen spontan hätte entstehen können.
Eine Kultur von Mycoplasma hominis: Es ist völlig undenkbar, daß auch das einfachste Lebewesen spontan hätte entstehen können.
Wieviele Gene und Proteine braucht das einfachste Lebewesen, um zu überleben? Das Bakterium Mycoplasma genitalium ist der heute bekannte Organismus mit dem kleinsten Genom.

Mycoplasmen sind von Ärzten gefürchtete Bakterien, die unter anderem schwer zu behandelnde Lungenentzündungen und Infektionen des Harntraktes verursachen.

Ihr Genom wurde 1995 sequenziert und erhält immerhin noch 470 Gene, von denen alleine 145 den Apparat zur Kopie der DNS betreffen.

Mycoplasma genitalium lebt innerhalb von Wirtszellen als Parasit und benötigt viele von seinem Wirt hergestellte Stoffe. Trotzdem ist völlig undenkbar, daß ein so komplizierter Organismus spontan hat entstehen können.

Das Argument, daß Lebewesen oder Funktionseinheiten von Lebewesen so kompliziert sind, daß sie nicht spontan oder in Schritten entstehen können, wird als „Nichtreduzierbare Komplexität“ bezeichnet.

Man stößt in der Biologie auf Schritt und Tritt auf geniale Konstruktionen
Im Science- Fiction Klassiker "Krieg der Welten"- 30 Jahre nach Darwins "On the Origin of Species" erschienen - versuchen Marsbewohner die Eroberung der Erde.

Zunächst siegreich, bis sie von irdischen Bakterien tödlich infiziert werden. Wells postuliert, daß es auf dem Mars keine Mikroorganismen gibt und die Marsleute daher gegen diese keinerlei Abwehrmechanismen haben.

Diese Annahme ist, wie wir heute wissen, völlig irreal: kein Ökosystem funktioniert ohne mikrobiellen Abbau.
Im Science- Fiction Klassiker „Krieg der Welten“- 30 Jahre nach Darwins „On the Origin of Species“ erschienen – versuchen Marsbewohner die Eroberung der Erde.

Zunächst siegreich, bis sie von irdischen Bakterien tödlich infiziert werden. Wells postuliert, daß es auf dem Mars keine Mikroorganismen gibt und die Marsleute daher gegen diese keinerlei Abwehrmechanismen haben.

Diese Annahme ist, wie wir heute wissen, völlig irreal: kein Ökosystem funktioniert ohne mikrobiellen Abbau.
, die nur funktionieren, wenn sie vollständig vorhanden sind. Sie sind aber zugleich so komplex, daß sie nicht zufällig entstanden sein können.

Eine erste Zelle muß eine Zellwand haben, Transportstrukturen über die Zellwand, Erbmaterial und Eiweiße, die Nährstoffe in Zellbestandteile umwandeln können und sogar das Erbmaterial vervielfachen können.

Das ist eine ganze Menge.

Eigentlich ist die Evolutionstheorie eine typische Theorie des 19. Jahrhundertes. Sie konnte damals entstehen, weil die Naturwissenschaften noch keine reale Vorstellung von der ungeheuren Komplexität von Lebewesen hatte.

Die Veröffentlichung „Evolution Ein kritisches Lehrbuch“ – inzwischen in sechster Auflage erschienen – vertieft die hier gebrachten Argumente. Eine Rezension der fünften Auflage ist hier einsehbar.
      
34 Lesermeinungen
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#34   obelix †   01:50:12 | Donnerstag, 16. November 2006
Hallo Herr Stöhr
Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!), nicht vorwiegend um das Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens.
Da hat Menting den verblichenen Mayr aber fertig gemacht; Respekt!
Wer kommt als nächstes dran? Einstein, so wie bei Todoroff? Oder Newton? Oder der liebe Gott persönlich? Mal abwarten.
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#33   Maurice Corvisier   21:41:57 | Mittwoch, 15. November 2006
Leutnant Parziblue:
gewachsene Zuneigung.
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#32   Ydefix   21:30:56 | Mittwoch, 15. November 2006
Welche Bücher ich lese…
„Jedenfalls kannst Du ohne Kenntnis des Buchinhaltes wohl keine qualifizierte Aussage drüber machen. Aber so sind halt die Kreationisten – wenig Ahnung aber viel Meinung!“
…entscheide ich immer noch selbst. Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!), nicht vorwiegend um das Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens.
Wieviel Ahnung ich habe oder nicht, können sie überhaupt nicht wissen. Ich verbitte mir solche Frechheiten.
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#31   Leutnant Blueberry   21:24:24 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Maurice!
Verflucht! Wie haben Sie mich erkannt?
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#30   Sr. Maria Andrea †   20:58:16 | Mittwoch, 15. November 2006
WIE BITTE?
wIE bITTe HERR LEUTNANT?
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#29   Maurice Corvisier   20:58:13 | Mittwoch, 15. November 2006
Ich bin sicher:
so ist es, Parzi!
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#28   Leutnant Blueberry   20:53:37 | Mittwoch, 15. November 2006
Sr. Andrea
Sie sind Bernardin, richtig?
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#27   Sr. Maria Andrea †   20:47:46 | Mittwoch, 15. November 2006
frage AN DIESEN bruder
sIND gENESIS 1 + 2 bERICHTe’?
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#26   Navon   20:33:32 | Mittwoch, 15. November 2006
Titel?
Nur weil Dir der Titel des Buches nicht zusagt, willst Du es nicht lesen? Oder war das nur ein Vorwand, um sich nicht mit der Realität konfrontiert zu werden?
Jedenfalls kannst Du ohne Kenntnis des Buchinhaltes wohl keine qualifizierte Aussage drüber machen. Aber so sind halt die Kreationisten – wenig Ahnung aber viel Meinung!
N.
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#25   Ydefix   19:57:47 | Mittwoch, 15. November 2006
wirklich ?
Hat er das wirklich geschafft ? Lesen Sie doch mal den von mir angegebenen Text.
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#24   methusalix †   19:46:57 | Mittwoch, 15. November 2006
Sicher war Ernst Mayr nicht unfehlbar! Das ist einzig und alleine der Papst.
Aber er hat, zusammen mit einigen anderen, die Synthese geschafft, von Darwins ersten Erkenntnissen, zu den neuen Entdeckungen der Biologen im letzten Jahrhundert. Und sein Werk, -Das ist Evolution- ist einfach ein Standardwerk, das sich auch Menschen zumuten können, die keinen akademischen Abschluss in den Naruwissenschaften haben. Es ist anspruchsvoll, aber sicher nicht fehlerfrei; wie gesagt, unfehlbar ist nur der Papst.
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#23   Ydefix   19:23:34 | Mittwoch, 15. November 2006
„Vom süßen Duft des Ruhms“
„Lesen Sie von Ernst Mayr: Das ist Evolution. Dann werden Sie die Grundzüge des Bildes erkennen.“
Schon der Titel zeugt ja von einem äußersten „Selbstbewusstsein“ (zurückhaltend ausgedrückt). Nur dürfte auch Herr Prof. Mayr -auch wenn er 100 Jahre wurde und unbestrittene Verdienste hat- nicht unfehlbar gewesen zu sein:
…tische-naturgeschichte.de/…n/uebergroessen.html
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#22   Navon   19:20:17 | Mittwoch, 15. November 2006
Das Auge
Gerade das Auge ist ein gut untersuchtes Objekt in der Evolutionstheorie. Es sind alle Stufen von einfachen, lichtempfindlichen Zellen in der Haut bis zu komplexen Linsenaugen sind alle Formen bekannt. Beispiel hier (Bild unten) www.spektrumdirekt.de/…o/lexikon/neuro/1090, hier www.simonyi.ox.ac.uk/…lano/ridley_eyes.gif und hier cache.eb.com/eb/image?id=79543.
Hinweise auf den Schöpfer/Gott/Designer gibt es hingegen immernoch keinen stichhaltigen.
Wenn die Kreationisten wenigstens mal was neues bringen würden, aber nein – immer nur alte, längst widerlegte Behauptungen.
N.
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#21   methusalix †   19:10:37 | Mittwoch, 15. November 2006
als obelix @Bruder Theophil
Bruder Theophil: @ Obelix…denken Sie nur an die grosse Zahl sogenannter „missing links“, die bereits gefunden wurden.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Zumindest bezogen auf den Menschen. Denn je mehr Funde es von Hominiden gibt, desto diffuser wird das Bild.
Ich finde es sehr amüsant, wenn hier einige Leute von grossen erklärbaren Mosaiken des Darwinismus erzählen und von kleinen Flecken die noch unbeleuchtet sind. Ich halte das Gegenteil für richtig.
Sie müssen nur hinschauen, Theo! Dann erkennen Sie die einzelnen Mosaiksteinchen und auch die Teile des Bildes die schon gut erkennbare Formen angenommen haben.
Lesen Sie von Ernst Mayr: Das ist Evolution. Dann werden Sie die Grundzüge des Bildes erkennen.
Darf ich Ihn noch ein „Geheimnis“ anvertrauen, Theo? Das Bild wird nie komplett fertig sein. An den Rändern, oder auch an anderen Stellen, werden immer Bereiche sein, die wir nicht zuordnen können. So ist das mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen: wenn sie eine Frage beantwortet haben, stellen sich hunderte neue Fragen. Vom Gipfel der Ereknntnis sehen sie tausend neue Gipfel, die es zu besteigen gilt. Das macht Wissenschaft so spannend.
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#20   Ydefix   15:47:29 | Mittwoch, 15. November 2006
Am Beispiel des Auges
Es ist fast schon lustig, mit welcher Ignorranz sich radikale Evolutionisten immer wieder auf die Phrase „fehlende wissenschaftliche Argumente“ zurückziehen.
Weil es ja hier ursprünglich um „irreduzible Komplexität“ ging, am Beispiel des Auges Lönnig, der das berühmte Darwin-Zitat mit Bezug auf den heutigen Wissensstand „parodiert“:
„Der Verstand sagt mir: wenn eine Reihe von Differenzierungsstufen des Auges, jede für die betreffende Tierart vollkommen in Struktur und Funktion, in koadaptativem Zusammenwirken mit der gesamten Lebensform ihrem Besitzer nützt, was ja sicher der Fall ist, wenn ferner das Auge durch das gegebene korrelative Zusammenspiel nur begrenzt variieren kann (von der „Unendlichkeit im kleinen“ abgesehen), was, wie alle Erfahrung lehrt, sicherlich zutrifft; und wenn schließlich die wechselnden Lebensverhältnisse über die Anpassungsmöglichkeiten eines Tieres hinausgehen, was erfahrungsgemäß zum Ende des betroffenen Individuums oder auch einer ganzen Tierart führt, so kann die Schwierigkeit, dass ein hochdifferenziertes, „vollkommenes“ Auge durch die natürliche Zuchtwahl gebildet worden sein könne (was mit der Frage unserer Vorstellungskraft ja überhaupt nichts zu tun hat), die Selektionstheorie nur noch umstürzen.“
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#19   OnanIV   15:13:05 | Mittwoch, 15. November 2006
@timpressum
…er schuf die berge die zwerge und die piraten… :-D
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#18   timpressum †   14:52:11 | Mittwoch, 15. November 2006
Credo
Ausserirdische? So n Quatsch www.venganza.info/
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#17   Navon   14:30:11 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Daniel
zu 1.: Ich setze Kreationisten/ID-Hypothetiker nicht in die Esotherik-Ecke, das tun die schon selbst genug.
zu 2.: Die unwissenschaftlichkeit besteht im Aufstellen von Hypothesen, die per Definition nicht nachgewiesen/falsifiziert werden können, also wird Glauben als Dogma vorausgesetzt. Es gibt im gesamten Kreationismus/ID kein einziges Experiment, was die Richtigkeit der Behauptungen untermauert. Alles was man von Seiten der Kreationisten/IDler hört sind wilde, z.T. unhaltbare Behauptungen und irrwitzige Rechnungen, bei denen jeder Mathematiker das kalte Grausen bekommt.
Das Information auch ohne Ursache entstehen kann, wurde in Experimenten nachgewiesen, z.B. entstehen Salzkristalle mit regelmäßiger Anordnung der Ionen im Gitter (Information) ganz von alleine aus einer Lösung, ohne dass ein „Gott“ da mitmachen muss.
zu 3.: Nein, es fängt mit einer Aussage über den „Schöpfer“ an! Information ist kein Beweis für einen „Schöpfer“, da es eben auch ohne geht. Momentan bestehende Lücken in der ET sind auch kein Beweis FÜR den „Schöpfer“. Also los, welche echten Belege gibts denn? Ich warte!
N.
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#16   OnanIV   14:06:39 | Mittwoch, 15. November 2006
missing links
ganz klar, wir stammen von ausserirdirschen ab :-D
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#15   Bruder Theophil   13:59:42 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Obelix
Keine Angst, wird nicht passieren; denken Sie nur an die grosse Zahl sogenannter „missing links“, die bereits gefunden wurden.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Zumindest bezogen auf den Menschen. Denn je mehr Funde es von Hominiden gibt, desto diffuser wird das Bild. Die Kriterien der Menschwerdung: Schädelform, Gehirnvolumen, Skelettaufbau und Funktion der Extremitäten deuten nämlich nicht auf Missing Links hin, die am Beginn eines Stammes stehen, sondern produzieren statt einem Stamm eher einen bunten Busch an Richtungen, aus denen sich der Mensch entwickelt haben könnte.
Letztendlich müssen wir dann auch noch die lustige Urknalltheorie unter die Lupe nehmen. Denn sie verlegt die Frage nach dem: Woher und Wie und Womit einfach nur vor. Sie bleibt aber unbeantwortet. Genausowenig ist von irgendjemand erklärt worden, wie aus abiotischem Material Leben entstehen kann. (Wenn zwei Steine sich lieben…).
Ich finde es sehr amüsant, wenn hier einige Leute von grossen erklärbaren Mosaiken des Darwinismus erzählen und von kleinen Flecken die noch unbeleuchtet sind. Ich halte das Gegenteil für richtig. Nämlich das einige blitzlichtartige Erkenntnisse durch Funde formuliert worden sind, dass aber der grosse Erklärungsrahmen von uns genauso weit entfernt ist wie der Rand des Universums zur Erde.
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#14   Ydefix   13:27:40 | Mittwoch, 15. November 2006
„Kreationisten“
„Wie wäre es denn, wenn die anwesenden Kreationisten mal irgendeinen wissenschaftlich haltbaren Hinweis auf den Designer/Schöpfer/whatever liefern.“
1. Die Bezeichnung „Kreationisten“ dient nach meiner Erfahrung nur dazu, Menschen unglaubwürdig machen zu wollen indem man ihnen ein Stigma aufdrückt, welches mit „unwissenschaftlich“ assoziiert wird. Wenn sich jemand nicht zur synthetischen Ev.-Theorie eindeutig bekennt, bekommt er das Stigma „Kreationist“ und kann seine naturwissenschaftliche Karriere vergessen. Es herrscht ein Klima der Verdächtigung und der Denunziation. Es fehlt nur noch, dass Menschen, die sich nicht kreischend zum Neo-Darwinismus bekennen mit einem Schild „Kreationist“ heraumlaufen müssen.
2. Was habe ich (bzw. die einschlägigen Autoren) unten denn getan ? Alles „unwissenschaftlich“ ?! Der behauptete Mechanismus von Mutation/Rekombination/Selektion/Unwahrscheinlichkeiten wirft nun einmal ganz erhebliche Fragen auf, die nicht befriedigend beantwortet werden und es wohl nie (allein aus Gründen der Logik/Mathematik) werden können.
3. Hinweise auf einen Schöpfer gibt es massig. Das fängt schon bei der Frage an, was eigentlich Information ist. Es kann jedenfalls nichts materielles sein. Ebenso die Frage, was hinter dem großen Gott „Zufall“ stecken soll.
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#13   Navon   10:34:14 | Mittwoch, 15. November 2006
Hinweise auf den Designer?
Wie wäre es denn, wenn die anwesenden Kreationisten mal irgendeinen wissenschaftlich haltbaren Hinweis auf den Designer/Schöpfer/whatever liefern. Eine noch bestehende Lücke in einer anderen Theorie ist noch kein Beweis dafür, dass hier ein „Gott“ geschöpft hat.
Auch die angebliche „nichtreduzierbare Komplexität“ ist kein Hinweis, da man dazu alle angeblich „nicht funktionierenden Vorstufen“ kennen müßte, die es aber nicht gibt.
Die Genesis als Hypothese für die Entstehung und Entwicklung des Lebens anzunehmen, ist lächerlich. 1. ist sie widerlegt (Menschen sind nicht aus Erde/Ton), die Erde entstand nicht vor der Sonne, das Wasser nicht vor der Erde etc. 2. gibt es auch dafür keinen Beweis und drittens hat sie Null Erklärwert. Sie macht keine Aussagen, nichts, wie „Gott“ das gemacht hat, nichts zum „Warum“, es kann durch keine Experimente geprüft werden, die Entstehung „Gottes“ wird nicht geklärt, etc.
Darwin anzukreiden, dass er seine Theorie im Rahmen der damaligen Zeit entwickelt hat, ist sicher zutreffend und deswegen wird sie ja auch überarbeitet und verbessert. Aber dann muss man auch zugeben können, dass die Genesis nur eine Geschichte eines (im Vergleich zu anderen Völkern seiner Zeit unterentwickelten) Hirtenvolkes war. Und da sich die Bibel nicht entwickelt, wird die Genesis auch nur eine Geschichte bleiben, mehr nicht.
N.
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#12   obelix †   01:13:55 | Mittwoch, 15. November 2006
Mit Verlaub, das ist Blödsinn!
Man darf sich in diesem Zusammenhang auch durchaus einmal fragen, inwiefern diese Theorie selbst schon zu einem „Selbstläufer“ geworden ist, also eine quasi-religiöse Stellung einnimmt, die nicht mehr hinterfragt werden darf.
Erinnern Sie sich doch, was die Quantenmechanik mit Newtons „heiliger“ Gravitationstheorie machte. Die erklärt nicht einmal die Hälfte der neuen Erkenntnisse. Oder wie schnell Einsteins Relativitätstheorie nach der berühmten Sonnenfinsternis angenommen wurde! Nix Religion, nix Glauben.
In dem Moment, in dem ein Wissenschaftler Beweise für „intelligent design“ oder gar „Kreationismus“ vorlegt, ist die Evolutionstheorie gestorben.
Keine Angst, wird nicht passieren; denken Sie nur an die grosse Zahl sogenannter „missing links“, die bereits gefunden wurden. Eines der letzten hiess Tiktaalik.
Die müssten erst alle widerlegt werden, so gross ist das Mosaik der Evolutionstheorie schon geworden. Natürlich sind in diesem Mosaik noch leere Stellen und die Wissenschafter streiten wie die Kessleflicker, wo ein bestimmtes Steinchen hin gehört. Aber das ändert nichts an dem schon sehr weit gediehenen Bild der Evolutionstheorie.
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#11   Ydefix   00:33:44 | Mittwoch, 15. November 2006
wird nicht bestritten!
„So lückenhaft die Theorie der Darwinschen Schule auch sein mag – sie steht doch auf soliden wissenschaftstheoretischen Grundlagen!“
Das bestreite ich nicht. Allerdings halte ich ebenso für unhaltbar, sie als „Tasache“ darzustellen, wie dies einige Evolutionsbiologen leider tun.
Man darf sich in diesem Zusammenhang auch durchaus einmal fragen, inwiefern diese Theorie selbst schon zu einem „Selbstläufer“ geworden ist, also eine quasi-religiöse Stellung einnimmt, die nicht mehr hinterfragt werden darf. Das sollte insbesondere bei wissenschaftlichen Theorien, die nicht empirisch nachgeprüft werden können (wie die hier angesprochene) hellhörig werden lassen…
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#10   obelix †   00:32:57 | Mittwoch, 15. November 2006
@Daniel Stöhr
Es gibt übrigens auch „Männer vom Fach“, die nicht von Makro-Evolution überzeugt sind. Ich empfehle dazu die HP von Herrn Lönnig, einem Genetiker:
www.weloennig.de/internetl…brary.html
Richtig! Aber warum zum Schmiedle gehen und nicht gleich zum Schmied? Wenn Sie wirklich ernsthaft was über Evolutionsbiologie lernen wollen, lesen Sie das Kompendium von Ernst Mayr: Das ist Evolution. www.amazon.de/…/028-5264145-9895724?__mk_de_DE=%C3…
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#9   timpressum †   00:23:40 | Mittwoch, 15. November 2006
Wissenschaftstheoretisch unhaltbar…
So lückenhaft die Theorie der Darwinschen Schule auch sein mag – sie steht doch auf soliden wissenschaftstheoretischen Grundlagen!
Ich halte es allerdings für wenig seriös, der Beobachtung von Phänomenen (z.B. verschiedene Schnabelformen bei einer Vogelart, die unterschiedliche Lebensräume bewohnt) eine Hypothese (Gott hat diese Vögel so geschaffen) vorauszustellen, deren Beweiskette noch lückenhafter ist als die der Darwinschen Theorie!
Was nicht heisse soll, daß Gott nicht auch seine Hand bei der Evolution im Spiel hatte! :-)
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#8   Ydefix   00:09:18 | Mittwoch, 15. November 2006
einige Einwände…
„Navon hats ja schon gesagt:
Wenn Sie eine bessere Theorie haben – warum äußern Sie sie nicht?
Wie hat sich denn Ihrer Ansicht nach das Leben auf der Welt entwickelt?“
Die Alternative zur synthetischen Evolutionstheorie lautet -grob ausgedrückt-, dass Gott bestimmte Grundtypen von Pflanzen/Lebewesen geschaffen hat, die eine sehr große genetische Variabilität aufwiesen.
Gegen die (Makro-) Evolutionstheorie lassen sich konkret (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) anführen:
-mathematische Wahrscheinlichkeit (?) von („nutzbringenden“) Mutationen
–„Nichtreduzierbare Komplexität“
-der Faktor „Selektion“ wirft Fragen auf, z.B.: wenn Mutationen in den allermeisten Fällen zu einer Abnahme von Komplexität führt und gleichzeitig die Umweltbedingungen sich rasch ändern können, muss man die Frage stellen, wie hier in angemessenen Zeiträumen auf die Umweltbedingungen „reagiert“ werden soll bzw. wie dies überhaupt zu vorteilhaften Änderungen im Sinne der Selektion geführt haben soll; Wenn diese Frage nicht beantwortet werden kann, kann man genausogut Degenartion statt Evolution propagieren
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#7   Bruder Theophil   22:50:30 | Dienstag, 14. November 2006
@ Adrian L.
Nein. Ich kann gar nichts beweisen. Und niemand von uns war dabei.
Darwin aus der Sicht seiner Zeit mit seiner Theorie einfach der Erste, der grosse Zusamenhänge versucht hat mit simplen Prinzipien zu erklären. Daran ist nichts Verwerfliches. Er konnte es also nicht besser wissen. Wenn sich aber Wissenschaftler heute hinstellen und Darwin auch weiterhin als Erklärungsmodell heranziehen, muss ich leise lächeln. Ich denke, sie handeln wider besseren Wissens.
Ich kenne GOTTES Schöpfungsgedanken nicht. Warum es ihm z.B.: gefallen hat, Jahrmillionen lang Dinos herumlaufen zu lassen. Keine Ahnung. Das muss ich auch nicht. Denn ich kann auch heute in jedem Menschen, jedem Tier und jeder Pflanze und in deren Zusammenspiel eine unendliche Klugheit mutmassen, vor der ich sehr viel Respekt habe, und die ich auf keinen Fall mit Zufallsentwicklungen auf einer noch so langen Zeitachse erklären würde.
Interessanterweise bietet Genesis 1 eine verblüffend ähnliche Beschreibung der Anfänge des Lebens. Vom Wasser ans Land. Und wer kann schon sagen, was für GOTT ein Tag bedeutet ?… Sie vielleicht ?
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#6   Adrian Leverkuehn   22:37:48 | Dienstag, 14. November 2006
@ Bruder Theophil
Navon hats ja schon gesagt:
Wenn Sie eine bessere Theorie haben – warum äußern Sie sie nicht?
Wie hat sich denn Ihrer Ansicht nach das Leben auf der Welt entwickelt?
Und sicher können Sie das dann auch wasserdicht belegen, nicht wahr?
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#5   Bruder Theophil   22:31:57 | Dienstag, 14. November 2006
Das vorliegende Buch zeigt auf beeindruckende Weise…
…warum Darwins Theorie so viele Lücken hat, wie ein schweizer Käse Löcher. Insbesondere wird die Menschwerdung durch immer Funde von Hominiden nicht klarer sondern rätselhafter. Besonders beeindruckend fand ich das Paradebeispiel des Archaeopterix, der ja immer gerne für den ersten Vogel herhalten muss. Wozu gab es die erste Feder ? Sie hat bestimmt nicht flugfähig gemacht. Sondern eher auffällig. Das bedeutet leichtere Beute zu sein. Alles andere also ein evolutionärer Vorteil. Von dem Übergang der Fische zu warmblütigen Herz-Kreislaufsystemen und ihrer Komplexität wollen wir erst gar nicht reden. So viele Zufälle gibts leider nicht. Da spielt auch der Faktor Zeit keine entscheidende Rolle mehr.
Darwins Prinzip: Survival of the fittest, geht leider an der Realität vorbei. Dort wo sich Arten spezailisieren, setzt eine genetische Verarmung ein. Also wird eine hochspezialisierte Art schon bei der kleinsten Veränderung ihrer Lebensumgebung, an die sie sich angepasst hat, als erste Art vom Aussterben bedroht sein.
Darwin war ein netter Versuch. Mehr nicht.
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#4   Ydefix   22:23:56 | Dienstag, 14. November 2006
etwas arrogant ?
Also in dem unten zitierten Abschnitt von Neukamm kann ich jedenfalls konkret nicht nachvollziehen, inwiefern die „Nichtreduziuerbare Komplexität“ widerlegt wird. Es hört sich eher so an, dass dazu (aus Sicht der Ev.-Theorie) ganz einfach noch überzeugende Argumente fehlen und man diesbezüglich auf die Zukunft verwiesen wird.
Ich finde es übrigens schon recht arrogant, wenn jemand, nur weil er Nicht-Biologe ist, damit schon quasi „disqualifiziert“ sein soll.
Es gibt übrigens auch „Männer vom Fach“, die nicht von Makro-Evolution überzeugt sind. Ich empfehle dazu die HP von Herrn Lönnig, einem Genetiker:
www.weloennig.de/internetlibrary.html
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#3   agmen   21:58:40 | Dienstag, 14. November 2006
Charles Darwin
war sich der Komplexität der Lebewesen durchaus bewusst.
„Wenn ich an das menschliche Auge denke, bekomme ich Fieber.“
Darwin wollte damit ausdrücken, dass er auch beim besten Willen nicht sehen konnte, wie solch ein kompliziertes Gebilde allein durch natürliche Selektion oder seine Theorie zustande kommen sollte. Er kannte die unerledigten Aufgaben seiner Konzeption.
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#2   Navon   21:19:26 | Dienstag, 14. November 2006
Beweislast
Es ist allgemeiner wissenschaftlicher Konsens, dass derjenige, der die Behauptung der Existenz einer Sache aufstellt, auch für deren Beweis schuldig ist. Ansonsten könnte jeder jeden Unsinn behaupten und den Kritikern die Widelegung abverlangen. Versuch mal, die Existenz des Weihnachtsmannes zu widerlegen!
Deshalt ist auch Herr Puls in der Beweispflicht zu belegen, dass die „Nichtreduzierbare Komplexität“ existiert.
Das ist ihm als Mediziner eigentlich auch bekannt!
Aber speziell für Dich:
Hier de.wikipedia.org/…are_Komplexit%C3%A4t, hier www.martin-neukamm.de/zufall.html und hier de.wikipedia.org/…are_Komplexit%C3%A4t .
So, jetzt liegt es an den Kreationisten, mal Beweise FÜR ihre Hypothese zu bringen. Nicht bloß unprüfbare Behauptungen, sondern Belege!
Zum Beispiel mal nen Beweis für den Schöpfer/Designer/whatever. Und wer den geschaffen hat.
N.
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#1   Navon   20:17:34 | Dienstag, 14. November 2006
Oje…
Wenn Mediziner anfangen, sich in Fachbereiche reinzutrauen, die sie nicht verstehen und für die sie nicht ausgebildet sind, dann kann das nur schiefgehn.
Die sogenannte „Nichtreduzierbare Komplexität“ wurde schon mehrfach wiederlegt, aber das nehmen Kreationisten natürlich nicht zur Kenntnis.
Das sich die Evolutionstheorie garnicht mit der Entstehung der ersten Zelle befasst, wird auch knsequent ignoriert – genauso wie die Tatsache, dass die Evolutionstheorie eben nich im 19. Jahrhundert als fertig hingestellt wird, sondern immernoch verbessert wird.
Nebenbei bemerkt: Wären sich Pharmazeuten und Mediziner bei einem Wirkstoff so sicher, wie sich Wissenschaftler(*) bei der Evolutionstheorie sicher sind, würden viele Medikamte wesentlich schneller bei den Patienten ankommen!
N.
(*) Wissenschaftler – nicht Kreationisten, sondern Akademiker, die Ahnung von der Materie haben und nicht versuchen (müssen), die Welt ihrem Glauben anpassen zu müssen!
@ Hr. St. Puls:
Wenn Sie sich bei der Diagnose Ihrer Patienten genauso an den neusten Erkenntnissen zu Medikamten und Therapien orientieren und sich für neuste Erkenntnisse interessieren, wie es bei Ihren Ausführungen zur Evolutionstheorie getan haben, nutzen Sie dann auch noch Schröpfen und Aderlassen?
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