Wußte Charles Darwin, wie fürchterlich kompliziert Lebewesen sind, als er seine Evolutionstheorie aufstellte? Von Dr. med. Stephan Puls.
Es ist äußert umstritten, daß einige Schildkröten- und Vogelarten auf den Galápagos-Inseln am Anfang der Evolutionstheorie standen.
(kreuz.net) Mit Sicherheit wissen es heutige Biologen. Die Evolutionisten John Maynard Smith und Eörs
Szathmary müssen in ihrem Buch „Evolution“ selber zugeben (p.37):
„Einige Prozesse bleiben jedoch schwer
erklärlich, vor allem die Bildung von Ribose und von Pyrimidinen sowie die Polymerisation in wäßriger
Lösung.“
Nebenbei bemerkt. Wenn etwa in der Medizin so massive Zweifel am Wirkmechanismus einer Arznei
bestünden, würde niemand behaupten, die Sache sei endgültig geklärt. Bei der Evolutionstheorie geht
es noch um etwas anderes als die wissenschaftliche Sachfrage: Es geht um die ideologische Begründung
des modernen säkularen Weltbildes.
Eine Kultur von Mycoplasma hominis: Es ist völlig undenkbar, daß auch das einfachste Lebewesen spontan hätte entstehen können.
Wieviele Gene und Proteine braucht das einfachste Lebewesen, um zu
überleben? Das Bakterium Mycoplasma genitalium ist der heute bekannte Organismus mit dem kleinsten Genom.
Mycoplasmen sind von Ärzten gefürchtete Bakterien, die unter anderem schwer zu behandelnde Lungenentzündungen
und Infektionen des Harntraktes verursachen.
Ihr Genom wurde 1995 sequenziert und erhält immerhin noch
470 Gene, von denen alleine 145 den Apparat zur Kopie der DNS betreffen.
Mycoplasma genitalium lebt innerhalb
von Wirtszellen als Parasit und benötigt viele von seinem Wirt hergestellte Stoffe. Trotzdem ist völlig
undenkbar, daß ein so komplizierter Organismus spontan hat entstehen können.
Das Argument, daß Lebewesen
oder Funktionseinheiten von Lebewesen so kompliziert sind, daß sie nicht spontan oder in Schritten entstehen
können, wird als „Nichtreduzierbare Komplexität“ bezeichnet.
Man stößt in der Biologie auf Schritt
und Tritt auf geniale Konstruktionen
Im Science- Fiction Klassiker „Krieg der Welten“- 30 Jahre nach Darwins „On the Origin of Species“ erschienen –
versuchen Marsbewohner die Eroberung der Erde.
Zunächst siegreich, bis sie von irdischen Bakterien tödlich
infiziert werden. Wells postuliert, daß es auf dem Mars keine Mikroorganismen gibt und die Marsleute
daher gegen diese keinerlei Abwehrmechanismen haben.
Diese Annahme ist, wie wir heute wissen, völlig
irreal: kein Ökosystem funktioniert ohne mikrobiellen Abbau.
, die nur funktionieren, wenn sie vollständig vorhanden sind. Sie
sind aber zugleich so komplex, daß sie nicht zufällig entstanden sein können.
Eine erste Zelle muß
eine Zellwand haben, Transportstrukturen über die Zellwand, Erbmaterial und Eiweiße, die Nährstoffe
in Zellbestandteile umwandeln können und sogar das Erbmaterial vervielfachen können.
Das ist eine ganze
Menge.
Eigentlich ist die Evolutionstheorie eine typische Theorie des 19. Jahrhundertes. Sie konnte damals
entstehen, weil die Naturwissenschaften noch keine reale Vorstellung von der ungeheuren Komplexität von
Lebewesen hatte.
Die Veröffentlichung „Evolution Ein kritisches Lehrbuch“ – inzwischen in sechster Auflage
erschienen – vertieft die hier gebrachten Argumente. Eine Rezension der fünften Auflage ist hier einsehbar.
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34 Lesermeinungen
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#34 obelix † 01:50:12 | Donnerstag, 16. November 2006
Hallo Herr Stöhr Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!), nicht
vorwiegend um das Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens. Da
hat Menting den verblichenen Mayr aber fertig gemacht; Respekt! Wer kommt als nächstes dran? Einstein,
so wie bei Todoroff? Oder Newton? Oder der liebe Gott persönlich? Mal abwarten.
Welche Bücher ich lese… „Jedenfalls kannst Du ohne Kenntnis des Buchinhaltes wohl keine qualifizierte
Aussage drüber machen. Aber so sind halt die Kreationisten – wenig Ahnung aber viel Meinung!“ …entscheide
ich immer noch selbst. Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!),
nicht vorwiegend um das Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens.
Wieviel Ahnung ich habe oder nicht, können sie überhaupt nicht wissen. Ich verbitte mir solche Frechheiten.
Titel? Nur weil Dir der Titel des Buches nicht zusagt, willst Du es nicht lesen? Oder war das nur ein
Vorwand, um sich nicht mit der Realität konfrontiert zu werden? Jedenfalls kannst Du ohne Kenntnis des
Buchinhaltes wohl keine qualifizierte Aussage drüber machen. Aber so sind halt die Kreationisten – wenig
Ahnung aber viel Meinung! N.
#24 methusalix † 19:46:57 | Mittwoch, 15. November 2006
Sicher war Ernst Mayr nicht unfehlbar! Das ist einzig und alleine der Papst. Aber er hat, zusammen mit
einigen anderen, die Synthese geschafft, von Darwins ersten Erkenntnissen, zu den neuen Entdeckungen der
Biologen im letzten Jahrhundert. Und sein Werk, -Das ist Evolution- ist einfach ein Standardwerk, das
sich auch Menschen zumuten können, die keinen akademischen Abschluss in den Naruwissenschaften haben.
Es ist anspruchsvoll, aber sicher nicht fehlerfrei; wie gesagt, unfehlbar ist nur der Papst.
„Vom süßen Duft des Ruhms“ „Lesen Sie von Ernst Mayr: Das ist Evolution. Dann werden Sie die Grundzüge
des Bildes erkennen.“ Schon der Titel zeugt ja von einem äußersten „Selbstbewusstsein“ (zurückhaltend
ausgedrückt). Nur dürfte auch Herr Prof. Mayr -auch wenn er 100 Jahre wurde und unbestrittene Verdienste
hat- nicht unfehlbar gewesen zu sein: …tische-naturgeschichte.de/…n/uebergroessen.html
Das Auge Gerade das Auge ist ein gut untersuchtes Objekt in der Evolutionstheorie. Es sind alle Stufen
von einfachen, lichtempfindlichen Zellen in der Haut bis zu komplexen Linsenaugen sind alle Formen bekannt.
Beispiel hier (Bild unten) www.spektrumdirekt.de/…o/lexikon/neuro/1090, hier www.simonyi.ox.ac.uk/…lano/ridley_eyes.gif
und hier cache.eb.com/eb/image?id=79543. Hinweise auf den Schöpfer/Gott/Designer gibt es hingegen immernoch
keinen stichhaltigen. Wenn die Kreationisten wenigstens mal was neues bringen würden, aber nein – immer
nur alte, längst widerlegte Behauptungen. N.
#21 methusalix † 19:10:37 | Mittwoch, 15. November 2006
als obelix @Bruder Theophil Bruder Theophil: @ Obelix…denken Sie nur an die grosse Zahl sogenannter
„missing links“, die bereits gefunden wurden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Zumindest bezogen auf
den Menschen. Denn je mehr Funde es von Hominiden gibt, desto diffuser wird das Bild. Ich finde es sehr
amüsant, wenn hier einige Leute von grossen erklärbaren Mosaiken des Darwinismus erzählen und von kleinen
Flecken die noch unbeleuchtet sind. Ich halte das Gegenteil für richtig. Sie müssen nur hinschauen,
Theo! Dann erkennen Sie die einzelnen Mosaiksteinchen und auch die Teile des Bildes die schon gut erkennbare
Formen angenommen haben. Lesen Sie von Ernst Mayr: Das ist Evolution. Dann werden Sie die Grundzüge des
Bildes erkennen. Darf ich Ihn noch ein „Geheimnis“ anvertrauen, Theo? Das Bild wird nie komplett fertig
sein. An den Rändern, oder auch an anderen Stellen, werden immer Bereiche sein, die wir nicht zuordnen
können. So ist das mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen: wenn sie eine Frage beantwortet haben,
stellen sich hunderte neue Fragen. Vom Gipfel der Ereknntnis sehen sie tausend neue Gipfel, die es zu
besteigen gilt. Das macht Wissenschaft so spannend.
Am Beispiel des Auges Es ist fast schon lustig, mit welcher Ignorranz sich radikale Evolutionisten immer
wieder auf die Phrase „fehlende wissenschaftliche Argumente“ zurückziehen. Weil es ja hier ursprünglich
um „irreduzible Komplexität“ ging, am Beispiel des Auges Lönnig, der das berühmte Darwin-Zitat mit
Bezug auf den heutigen Wissensstand „parodiert“: „Der Verstand sagt mir: wenn eine Reihe von Differenzierungsstufen
des Auges, jede für die betreffende Tierart vollkommen in Struktur und Funktion, in koadaptativem Zusammenwirken
mit der gesamten Lebensform ihrem Besitzer nützt, was ja sicher der Fall ist, wenn ferner das Auge durch
das gegebene korrelative Zusammenspiel nur begrenzt variieren kann (von der „Unendlichkeit im kleinen“
abgesehen), was, wie alle Erfahrung lehrt, sicherlich zutrifft; und wenn schließlich die wechselnden
Lebensverhältnisse über die Anpassungsmöglichkeiten eines Tieres hinausgehen, was erfahrungsgemäß
zum Ende des betroffenen Individuums oder auch einer ganzen Tierart führt, so kann die Schwierigkeit,
dass ein hochdifferenziertes, „vollkommenes“ Auge durch die natürliche Zuchtwahl gebildet worden sein
könne (was mit der Frage unserer Vorstellungskraft ja überhaupt nichts zu tun hat), die Selektionstheorie
nur noch umstürzen.“
@ Daniel zu 1.: Ich setze Kreationisten/ID-Hypothetiker nicht in die Esotherik-Ecke, das tun die schon
selbst genug. zu 2.: Die unwissenschaftlichkeit besteht im Aufstellen von Hypothesen, die per Definition
nicht nachgewiesen/falsifiziert werden können, also wird Glauben als Dogma vorausgesetzt. Es gibt im
gesamten Kreationismus/ID kein einziges Experiment, was die Richtigkeit der Behauptungen untermauert.
Alles was man von Seiten der Kreationisten/IDler hört sind wilde, z.T. unhaltbare Behauptungen und irrwitzige
Rechnungen, bei denen jeder Mathematiker das kalte Grausen bekommt. Das Information auch ohne Ursache
entstehen kann, wurde in Experimenten nachgewiesen, z.B. entstehen Salzkristalle mit regelmäßiger Anordnung
der Ionen im Gitter (Information) ganz von alleine aus einer Lösung, ohne dass ein „Gott“ da mitmachen
muss. zu 3.: Nein, es fängt mit einer Aussage über den „Schöpfer“ an! Information ist kein Beweis für
einen „Schöpfer“, da es eben auch ohne geht. Momentan bestehende Lücken in der ET sind auch kein Beweis
FÜR den „Schöpfer“. Also los, welche echten Belege gibts denn? Ich warte! N.
@ Obelix Keine Angst, wird nicht passieren; denken Sie nur an die grosse Zahl sogenannter „missing links“,
die bereits gefunden wurden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Zumindest bezogen auf den Menschen. Denn
je mehr Funde es von Hominiden gibt, desto diffuser wird das Bild. Die Kriterien der Menschwerdung: Schädelform,
Gehirnvolumen, Skelettaufbau und Funktion der Extremitäten deuten nämlich nicht auf Missing Links hin,
die am Beginn eines Stammes stehen, sondern produzieren statt einem Stamm eher einen bunten Busch an Richtungen,
aus denen sich der Mensch entwickelt haben könnte. Letztendlich müssen wir dann auch noch die lustige
Urknalltheorie unter die Lupe nehmen. Denn sie verlegt die Frage nach dem: Woher und Wie und Womit einfach
nur vor. Sie bleibt aber unbeantwortet. Genausowenig ist von irgendjemand erklärt worden, wie aus abiotischem
Material Leben entstehen kann. (Wenn zwei Steine sich lieben…). Ich finde es sehr amüsant, wenn hier
einige Leute von grossen erklärbaren Mosaiken des Darwinismus erzählen und von kleinen Flecken die noch
unbeleuchtet sind. Ich halte das Gegenteil für richtig. Nämlich das einige blitzlichtartige Erkenntnisse
durch Funde formuliert worden sind, dass aber der grosse Erklärungsrahmen von uns genauso weit entfernt
ist wie der Rand des Universums zur Erde.
„Kreationisten“ „Wie wäre es denn, wenn die anwesenden Kreationisten mal irgendeinen wissenschaftlich
haltbaren Hinweis auf den Designer/Schöpfer/whatever liefern.“ 1. Die Bezeichnung „Kreationisten“ dient
nach meiner Erfahrung nur dazu, Menschen unglaubwürdig machen zu wollen indem man ihnen ein Stigma aufdrückt,
welches mit „unwissenschaftlich“ assoziiert wird. Wenn sich jemand nicht zur synthetischen Ev.-Theorie
eindeutig bekennt, bekommt er das Stigma „Kreationist“ und kann seine naturwissenschaftliche Karriere
vergessen. Es herrscht ein Klima der Verdächtigung und der Denunziation. Es fehlt nur noch, dass Menschen,
die sich nicht kreischend zum Neo-Darwinismus bekennen mit einem Schild „Kreationist“ heraumlaufen müssen.
2. Was habe ich (bzw. die einschlägigen Autoren) unten denn getan ? Alles „unwissenschaftlich“ ?! Der
behauptete Mechanismus von Mutation/Rekombination/Selektion/Unwahrscheinlichkeiten wirft nun einmal ganz
erhebliche Fragen auf, die nicht befriedigend beantwortet werden und es wohl nie (allein aus Gründen
der Logik/Mathematik) werden können. 3. Hinweise auf einen Schöpfer gibt es massig. Das fängt schon
bei der Frage an, was eigentlich Information ist. Es kann jedenfalls nichts materielles sein. Ebenso die
Frage, was hinter dem großen Gott „Zufall“ stecken soll.
Hinweise auf den Designer? Wie wäre es denn, wenn die anwesenden Kreationisten mal irgendeinen wissenschaftlich
haltbaren Hinweis auf den Designer/Schöpfer/whatever liefern. Eine noch bestehende Lücke in einer anderen
Theorie ist noch kein Beweis dafür, dass hier ein „Gott“ geschöpft hat. Auch die angebliche „nichtreduzierbare
Komplexität“ ist kein Hinweis, da man dazu alle angeblich „nicht funktionierenden Vorstufen“ kennen müßte,
die es aber nicht gibt. Die Genesis als Hypothese für die Entstehung und Entwicklung des Lebens anzunehmen,
ist lächerlich. 1. ist sie widerlegt (Menschen sind nicht aus Erde/Ton), die Erde entstand nicht vor
der Sonne, das Wasser nicht vor der Erde etc. 2. gibt es auch dafür keinen Beweis und drittens hat sie
Null Erklärwert. Sie macht keine Aussagen, nichts, wie „Gott“ das gemacht hat, nichts zum „Warum“, es
kann durch keine Experimente geprüft werden, die Entstehung „Gottes“ wird nicht geklärt, etc. Darwin
anzukreiden, dass er seine Theorie im Rahmen der damaligen Zeit entwickelt hat, ist sicher zutreffend
und deswegen wird sie ja auch überarbeitet und verbessert. Aber dann muss man auch zugeben können, dass
die Genesis nur eine Geschichte eines (im Vergleich zu anderen Völkern seiner Zeit unterentwickelten)
Hirtenvolkes war. Und da sich die Bibel nicht entwickelt, wird die Genesis auch nur eine Geschichte bleiben,
mehr nicht. N.
#12 obelix † 01:13:55 | Mittwoch, 15. November 2006
Mit Verlaub, das ist Blödsinn! Man darf sich in diesem Zusammenhang auch durchaus einmal fragen, inwiefern
diese Theorie selbst schon zu einem „Selbstläufer“ geworden ist, also eine quasi-religiöse Stellung
einnimmt, die nicht mehr hinterfragt werden darf. Erinnern Sie sich doch, was die Quantenmechanik mit
Newtons „heiliger“ Gravitationstheorie machte. Die erklärt nicht einmal die Hälfte der neuen Erkenntnisse.
Oder wie schnell Einsteins Relativitätstheorie nach der berühmten Sonnenfinsternis angenommen wurde!
Nix Religion, nix Glauben. In dem Moment, in dem ein Wissenschaftler Beweise für „intelligent design“
oder gar „Kreationismus“ vorlegt, ist die Evolutionstheorie gestorben. Keine Angst, wird nicht passieren;
denken Sie nur an die grosse Zahl sogenannter „missing links“, die bereits gefunden wurden. Eines der
letzten hiess Tiktaalik. Die müssten erst alle widerlegt werden, so gross ist das Mosaik der Evolutionstheorie
schon geworden. Natürlich sind in diesem Mosaik noch leere Stellen und die Wissenschafter streiten wie
die Kessleflicker, wo ein bestimmtes Steinchen hin gehört. Aber das ändert nichts an dem schon sehr
weit gediehenen Bild der Evolutionstheorie.
wird nicht bestritten! „So lückenhaft die Theorie der Darwinschen Schule auch sein mag – sie steht doch
auf soliden wissenschaftstheoretischen Grundlagen!“ Das bestreite ich nicht. Allerdings halte ich ebenso
für unhaltbar, sie als „Tasache“ darzustellen, wie dies einige Evolutionsbiologen leider tun. Man darf
sich in diesem Zusammenhang auch durchaus einmal fragen, inwiefern diese Theorie selbst schon zu einem
„Selbstläufer“ geworden ist, also eine quasi-religiöse Stellung einnimmt, die nicht mehr hinterfragt
werden darf. Das sollte insbesondere bei wissenschaftlichen Theorien, die nicht empirisch nachgeprüft
werden können (wie die hier angesprochene) hellhörig werden lassen…
#10 obelix † 00:32:57 | Mittwoch, 15. November 2006
@Daniel Stöhr Es gibt übrigens auch „Männer vom Fach“, die nicht von Makro-Evolution überzeugt sind.
Ich empfehle dazu die HP von Herrn Lönnig, einem Genetiker: www.weloennig.de/internetl…brary.html Richtig!
Aber warum zum Schmiedle gehen und nicht gleich zum Schmied? Wenn Sie wirklich ernsthaft was über Evolutionsbiologie
lernen wollen, lesen Sie das Kompendium von Ernst Mayr: Das ist Evolution. www.amazon.de/…/028-5264145-9895724?__mk_de_DE=%C3…
#9 timpressum † 00:23:40 | Mittwoch, 15. November 2006
Wissenschaftstheoretisch unhaltbar… So lückenhaft die Theorie der Darwinschen Schule auch sein mag –
sie steht doch auf soliden wissenschaftstheoretischen Grundlagen! Ich halte es allerdings für wenig seriös,
der Beobachtung von Phänomenen (z.B. verschiedene Schnabelformen bei einer Vogelart, die unterschiedliche
Lebensräume bewohnt) eine Hypothese (Gott hat diese Vögel so geschaffen) vorauszustellen, deren Beweiskette
noch lückenhafter ist als die der Darwinschen Theorie! Was nicht heisse soll, daß Gott nicht auch seine
Hand bei der Evolution im Spiel hatte!
einige Einwände… „Navon hats ja schon gesagt: Wenn Sie eine bessere Theorie haben – warum äußern
Sie sie nicht? Wie hat sich denn Ihrer Ansicht nach das Leben auf der Welt entwickelt?“ Die Alternative
zur synthetischen Evolutionstheorie lautet -grob ausgedrückt-, dass Gott bestimmte Grundtypen von Pflanzen/Lebewesen
geschaffen hat, die eine sehr große genetische Variabilität aufwiesen. Gegen die (Makro-) Evolutionstheorie
lassen sich konkret (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) anführen: -mathematische Wahrscheinlichkeit
(?) von („nutzbringenden“) Mutationen –„Nichtreduzierbare Komplexität“ -der Faktor „Selektion“ wirft
Fragen auf, z.B.: wenn Mutationen in den allermeisten Fällen zu einer Abnahme von Komplexität führt
und gleichzeitig die Umweltbedingungen sich rasch ändern können, muss man die Frage stellen, wie hier
in angemessenen Zeiträumen auf die Umweltbedingungen „reagiert“ werden soll bzw. wie dies überhaupt
zu vorteilhaften Änderungen im Sinne der Selektion geführt haben soll; Wenn diese Frage nicht beantwortet
werden kann, kann man genausogut Degenartion statt Evolution propagieren
@ Adrian L. Nein. Ich kann gar nichts beweisen. Und niemand von uns war dabei. Darwin aus der Sicht seiner
Zeit mit seiner Theorie einfach der Erste, der grosse Zusamenhänge versucht hat mit simplen Prinzipien
zu erklären. Daran ist nichts Verwerfliches. Er konnte es also nicht besser wissen. Wenn sich aber Wissenschaftler
heute hinstellen und Darwin auch weiterhin als Erklärungsmodell heranziehen, muss ich leise lächeln.
Ich denke, sie handeln wider besseren Wissens. Ich kenne GOTTES Schöpfungsgedanken nicht. Warum es ihm
z.B.: gefallen hat, Jahrmillionen lang Dinos herumlaufen zu lassen. Keine Ahnung. Das muss ich auch nicht.
Denn ich kann auch heute in jedem Menschen, jedem Tier und jeder Pflanze und in deren Zusammenspiel eine
unendliche Klugheit mutmassen, vor der ich sehr viel Respekt habe, und die ich auf keinen Fall mit Zufallsentwicklungen
auf einer noch so langen Zeitachse erklären würde. Interessanterweise bietet Genesis 1 eine verblüffend
ähnliche Beschreibung der Anfänge des Lebens. Vom Wasser ans Land. Und wer kann schon sagen, was für
GOTT ein Tag bedeutet ?… Sie vielleicht ?
@ Bruder Theophil Navon hats ja schon gesagt: Wenn Sie eine bessere Theorie haben – warum äußern Sie
sie nicht? Wie hat sich denn Ihrer Ansicht nach das Leben auf der Welt entwickelt? Und sicher können
Sie das dann auch wasserdicht belegen, nicht wahr?
Das vorliegende Buch zeigt auf beeindruckende Weise… …warum Darwins Theorie so viele Lücken hat,
wie ein schweizer Käse Löcher. Insbesondere wird die Menschwerdung durch immer Funde von Hominiden nicht
klarer sondern rätselhafter. Besonders beeindruckend fand ich das Paradebeispiel des Archaeopterix, der
ja immer gerne für den ersten Vogel herhalten muss. Wozu gab es die erste Feder ? Sie hat bestimmt nicht
flugfähig gemacht. Sondern eher auffällig. Das bedeutet leichtere Beute zu sein. Alles andere also ein
evolutionärer Vorteil. Von dem Übergang der Fische zu warmblütigen Herz-Kreislaufsystemen und ihrer
Komplexität wollen wir erst gar nicht reden. So viele Zufälle gibts leider nicht. Da spielt auch der
Faktor Zeit keine entscheidende Rolle mehr. Darwins Prinzip: Survival of the fittest, geht leider an der
Realität vorbei. Dort wo sich Arten spezailisieren, setzt eine genetische Verarmung ein. Also wird eine
hochspezialisierte Art schon bei der kleinsten Veränderung ihrer Lebensumgebung, an die sie sich angepasst
hat, als erste Art vom Aussterben bedroht sein. Darwin war ein netter Versuch. Mehr nicht.
etwas arrogant ? Also in dem unten zitierten Abschnitt von Neukamm kann ich jedenfalls konkret nicht nachvollziehen,
inwiefern die „Nichtreduziuerbare Komplexität“ widerlegt wird. Es hört sich eher so an, dass dazu (aus
Sicht der Ev.-Theorie) ganz einfach noch überzeugende Argumente fehlen und man diesbezüglich auf die
Zukunft verwiesen wird. Ich finde es übrigens schon recht arrogant, wenn jemand, nur weil er Nicht-Biologe
ist, damit schon quasi „disqualifiziert“ sein soll. Es gibt übrigens auch „Männer vom Fach“, die nicht
von Makro-Evolution überzeugt sind. Ich empfehle dazu die HP von Herrn Lönnig, einem Genetiker: www.weloennig.de/internetlibrary.html
Charles Darwin war sich der Komplexität der Lebewesen durchaus bewusst. „Wenn ich an das menschliche
Auge denke, bekomme ich Fieber.“ Darwin wollte damit ausdrücken, dass er auch beim besten Willen nicht
sehen konnte, wie solch ein kompliziertes Gebilde allein durch natürliche Selektion oder seine Theorie
zustande kommen sollte. Er kannte die unerledigten Aufgaben seiner Konzeption.
Beweislast Es ist allgemeiner wissenschaftlicher Konsens, dass derjenige, der die Behauptung der Existenz
einer Sache aufstellt, auch für deren Beweis schuldig ist. Ansonsten könnte jeder jeden Unsinn behaupten
und den Kritikern die Widelegung abverlangen. Versuch mal, die Existenz des Weihnachtsmannes zu widerlegen!
Deshalt ist auch Herr Puls in der Beweispflicht zu belegen, dass die „Nichtreduzierbare Komplexität“
existiert. Das ist ihm als Mediziner eigentlich auch bekannt! Aber speziell für Dich: Hier de.wikipedia.org/…are_Komplexit%C3%A4t,
hier www.martin-neukamm.de/zufall.html und hier de.wikipedia.org/…are_Komplexit%C3%A4t . So, jetzt liegt
es an den Kreationisten, mal Beweise FÜR ihre Hypothese zu bringen. Nicht bloß unprüfbare Behauptungen,
sondern Belege! Zum Beispiel mal nen Beweis für den Schöpfer/Designer/whatever. Und wer den geschaffen
hat. N.
Oje… Wenn Mediziner anfangen, sich in Fachbereiche reinzutrauen, die sie nicht verstehen und für die
sie nicht ausgebildet sind, dann kann das nur schiefgehn. Die sogenannte „Nichtreduzierbare Komplexität“
wurde schon mehrfach wiederlegt, aber das nehmen Kreationisten natürlich nicht zur Kenntnis. Das sich
die Evolutionstheorie garnicht mit der Entstehung der ersten Zelle befasst, wird auch knsequent ignoriert –
genauso wie die Tatsache, dass die Evolutionstheorie eben nich im 19. Jahrhundert als fertig hingestellt
wird, sondern immernoch verbessert wird. Nebenbei bemerkt: Wären sich Pharmazeuten und Mediziner bei
einem Wirkstoff so sicher, wie sich Wissenschaftler(*) bei der Evolutionstheorie sicher sind, würden
viele Medikamte wesentlich schneller bei den Patienten ankommen! N. (*) Wissenschaftler – nicht Kreationisten,
sondern Akademiker, die Ahnung von der Materie haben und nicht versuchen (müssen), die Welt ihrem Glauben
anpassen zu müssen! @ Hr. St. Puls: Wenn Sie sich bei der Diagnose Ihrer Patienten genauso an den neusten
Erkenntnissen zu Medikamten und Therapien orientieren und sich für neuste Erkenntnisse interessieren,
wie es bei Ihren Ausführungen zur Evolutionstheorie getan haben, nutzen Sie dann auch noch Schröpfen
und Aderlassen?