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Dienstag, 14. November 2006 18:27
Nichtreduzierbare Komplexität
Wußte Charles Darwin, wie fürchterlich kompliziert Lebewesen sind, als er seine Evolutionstheorie aufstellte? Von Dr. med. Stephan Puls.
Es ist äußert umstritten, daß einige Schildkröten- und Vogelarten auf den Galápagos-Inseln am Anfang der Evolutionstheorie standen.
Es ist äußert umstritten, daß einige Schildkröten- und Vogelarten auf den Galápagos-Inseln am Anfang der Evolutionstheorie standen.
(kreuz.net) Mit Sicherheit wissen es heutige Biologen. Die Evolutionisten John Maynard Smith und Eörs Szathmary müssen in ihrem Buch „Evolution“ selber zugeben (p.37):

„Einige Prozesse bleiben jedoch schwer erklärlich, vor allem die Bildung von Ribose und von Pyrimidinen sowie die Polymerisation in wäßriger Lösung.“

Nebenbei bemerkt. Wenn etwa in der Medizin so massive Zweifel am Wirkmechanismus einer Arznei bestünden, würde niemand behaupten, die Sache sei endgültig geklärt. Bei der Evolutionstheorie geht es noch um etwas anderes als die wissenschaftliche Sachfrage: Es geht um die ideologische Begründung des modernen säkularen Weltbildes.

Eine Kultur von Mycoplasma hominis: Es ist völlig undenkbar, daß auch das einfachste Lebewesen spontan hätte entstehen können.
Eine Kultur von Mycoplasma hominis: Es ist völlig undenkbar, daß auch das einfachste Lebewesen spontan hätte entstehen können.
Wieviele Gene und Proteine braucht das einfachste Lebewesen, um zu überleben? Das Bakterium Mycoplasma genitalium ist der heute bekannte Organismus mit dem kleinsten Genom.

Mycoplasmen sind von Ärzten gefürchtete Bakterien, die unter anderem schwer zu behandelnde Lungenentzündungen und Infektionen des Harntraktes verursachen.

Ihr Genom wurde 1995 sequenziert und erhält immerhin noch 470 Gene, von denen alleine 145 den Apparat zur Kopie der DNS betreffen.

Mycoplasma genitalium lebt innerhalb von Wirtszellen als Parasit und benötigt viele von seinem Wirt hergestellte Stoffe. Trotzdem ist völlig undenkbar, daß ein so komplizierter Organismus spontan hat entstehen können.

Das Argument, daß Lebewesen oder Funktionseinheiten von Lebewesen so kompliziert sind, daß sie nicht spontan oder in Schritten entstehen können, wird als „Nichtreduzierbare Komplexität“ bezeichnet.

Man stößt in der Biologie auf Schritt und Tritt auf geniale Konstruktionen
Im Science- Fiction Klassiker "Krieg der Welten"- 30 Jahre nach Darwins "On the Origin of Species" erschienen - versuchen Marsbewohner die Eroberung der Erde. Zunächst siegreich, bis sie von irdischen Bakterien tödlich infiziert werden. Wells postuliert, daß es auf dem Mars keine Mikroorganismen gibt und die Marsleute daher gegen diese keinerlei Abwehrmechanismen haben. Diese Annahme ist, wie wir heute wissen, völlig irreal: kein Ökosystem funktioniert ohne mikrobiellen Abbau.
Im Science- Fiction Klassiker „Krieg der Welten“- 30 Jahre nach Darwins „On the Origin of Species“ erschienen – versuchen Marsbewohner die Eroberung der Erde.

Zunächst siegreich, bis sie von irdischen Bakterien tödlich infiziert werden. Wells postuliert, daß es auf dem Mars keine Mikroorganismen gibt und die Marsleute daher gegen diese keinerlei Abwehrmechanismen haben.

Diese Annahme ist, wie wir heute wissen, völlig irreal: kein Ökosystem funktioniert ohne mikrobiellen Abbau.
, die nur funktionieren, wenn sie vollständig vorhanden sind. Sie sind aber zugleich so komplex, daß sie nicht zufällig entstanden sein können.

Eine erste Zelle muß eine Zellwand haben, Transportstrukturen über die Zellwand, Erbmaterial und Eiweiße, die Nährstoffe in Zellbestandteile umwandeln können und sogar das Erbmaterial vervielfachen können.

Das ist eine ganze Menge.

Eigentlich ist die Evolutionstheorie eine typische Theorie des 19. Jahrhundertes. Sie konnte damals entstehen, weil die Naturwissenschaften noch keine reale Vorstellung von der ungeheuren Komplexität von Lebewesen hatte.


Die Veröffentlichung „Evolution Ein kritisches Lehrbuch“ – inzwischen in sechster Auflage erschienen – vertieft die hier gebrachten Argumente. Eine Rezension der fünften Auflage ist hier einsehbar.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 34 Lesermeinungen:
Donnerstag, 16. November 2006 01:50
obelix †: Hallo Herr Stöhr
Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!), nicht vorwiegend um das Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens.

Da hat Menting den verblichenen Mayr aber fertig gemacht; Respekt!

Wer kommt als nächstes dran? Einstein, so wie bei Todoroff? Oder Newton? Oder der liebe Gott persönlich? Mal abwarten.
Mittwoch, 15. November 2006 21:41
Maurice Corvisier: Leutnant Parziblue:
gewachsene Zuneigung.
Mittwoch, 15. November 2006 21:30
Ydefix: Welche Bücher ich lese…
„Jedenfalls kannst Du ohne Kenntnis des Buchinhaltes wohl keine qualifizierte Aussage drüber machen. Aber so sind halt die Kreationisten – wenig Ahnung aber viel Meinung!“

…entscheide ich immer noch selbst. Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!), nicht vorwiegend um das Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens.

Wieviel Ahnung ich habe oder nicht, können sie überhaupt nicht wissen. Ich verbitte mir solche Frechheiten.
Mittwoch, 15. November 2006 21:24
Leutnant Blueberry: @ Maurice!
Verflucht! Wie haben Sie mich erkannt?
Mittwoch, 15. November 2006 20:58
wIE bITTe HERR LEUTNANT?
Mittwoch, 15. November 2006 20:58
Maurice Corvisier: Ich bin sicher:
so ist es, Parzi!
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