Nichtreduzierbare Komplexität
Wußte Charles Darwin, wie fürchterlich kompliziert Lebewesen sind, als er seine Evolutionstheorie aufstellte? Von Dr. med. Stephan Puls.

„Einige Prozesse bleiben jedoch schwer erklärlich, vor allem die Bildung von Ribose und von Pyrimidinen sowie die Polymerisation in wäßriger Lösung.“
Nebenbei bemerkt. Wenn etwa in der Medizin so massive Zweifel am Wirkmechanismus einer Arznei bestünden, würde niemand behaupten, die Sache sei endgültig geklärt. Bei der Evolutionstheorie geht es noch um etwas anderes als die wissenschaftliche Sachfrage: Es geht um die ideologische Begründung des modernen säkularen Weltbildes.

Mycoplasmen sind von Ärzten gefürchtete Bakterien, die unter anderem schwer zu behandelnde Lungenentzündungen und Infektionen des Harntraktes verursachen.
Ihr Genom wurde 1995 sequenziert und erhält immerhin noch 470 Gene, von denen alleine 145 den Apparat zur Kopie der DNS betreffen.
Mycoplasma genitalium lebt innerhalb von Wirtszellen als Parasit und benötigt viele von seinem Wirt hergestellte Stoffe. Trotzdem ist völlig undenkbar, daß ein so komplizierter Organismus spontan hat entstehen können.
Das Argument, daß Lebewesen oder Funktionseinheiten von Lebewesen so kompliziert sind, daß sie nicht spontan oder in Schritten entstehen können, wird als „Nichtreduzierbare Komplexität“ bezeichnet.
Man stößt in der Biologie auf Schritt und Tritt auf geniale Konstruktionen

Eine erste Zelle muß eine Zellwand haben, Transportstrukturen über die Zellwand, Erbmaterial und Eiweiße, die Nährstoffe in Zellbestandteile umwandeln können und sogar das Erbmaterial vervielfachen können.
Das ist eine ganze Menge.
Eigentlich ist die Evolutionstheorie eine typische Theorie des 19. Jahrhundertes. Sie konnte damals entstehen, weil die Naturwissenschaften noch keine reale Vorstellung von der ungeheuren Komplexität von Lebewesen hatte.
Die Veröffentlichung „Evolution Ein kritisches Lehrbuch“ – inzwischen in sechster Auflage erschienen – vertieft die hier gebrachten Argumente. Eine Rezension der fünften Auflage ist hier einsehbar.
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Donnerstag, 16. November 2006 01:50
obelix †: Hallo Herr Stöhr
Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!), nicht vorwiegend um das
Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens.
Da hat Menting den verblichenen Mayr aber fertig gemacht; Respekt!
Wer kommt als nächstes dran? Einstein, so wie bei Todoroff? Oder Newton? Oder der liebe Gott persönlich? Mal abwarten.
Da hat Menting den verblichenen Mayr aber fertig gemacht; Respekt!
Wer kommt als nächstes dran? Einstein, so wie bei Todoroff? Oder Newton? Oder der liebe Gott persönlich? Mal abwarten.
Mittwoch, 15. November 2006 21:41
Maurice Corvisier: Leutnant Parziblue:
gewachsene Zuneigung.
Mittwoch, 15. November 2006 21:30
Ydefix: Welche Bücher ich lese…
„Jedenfalls kannst Du ohne Kenntnis des Buchinhaltes wohl keine qualifizierte Aussage drüber machen.
Aber so sind halt die Kreationisten – wenig Ahnung aber viel Meinung!“
…entscheide ich immer noch selbst. Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!), nicht vorwiegend um das Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens.
Wieviel Ahnung ich habe oder nicht, können sie überhaupt nicht wissen. Ich verbitte mir solche Frechheiten.
…entscheide ich immer noch selbst. Außerdem ging es bei dem Text von Herrn Menting (!@methusalix, nicht Illig!), nicht vorwiegend um das Buch, sondern um die Person Mayr und die begründete Einschätzung seines Wirkens.
Wieviel Ahnung ich habe oder nicht, können sie überhaupt nicht wissen. Ich verbitte mir solche Frechheiten.
Mittwoch, 15. November 2006 21:24
Leutnant Blueberry: @ Maurice!
Verflucht! Wie haben Sie mich erkannt?
Mittwoch, 15. November 2006 20:58
Sr. Maria Andrea †: WIE BITTE?
wIE bITTe HERR LEUTNANT?
Mittwoch, 15. November 2006 20:58
Maurice Corvisier: Ich bin sicher:
so ist es, Parzi!
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