Rolf Hermann Lingen
Tänzer bei den Chippendales?
Im weltweiten Internet ist der religiöse Bereich von großer Bedeutung. Schade, daß die deutsche Internet Enzyklopädie ‘Wikipedia’ auf diesem Gebiet nicht ernst zu nehmen ist.
Bildschirmfoto des Wikipedia-Artikels über Rolf Hermann Lingen vor der Löschung des Beitrages
Bildschirmfoto des Wikipedia-Artikels über Rolf Hermann Lingen vor der Löschung des Beitrages
(kreuz.net) Daß der religiöse Bereich im deutschsprachigen Internet-Lexikon ‘Wikipedia’ von kirchenfeindlichen Ideologen dominiert wird, ist inzwischen ein offenes Geheimnis

Als Beispiel konnte bis vor kurzem auch der Artikel über den deutschen Sedisvakantisten Rolf Hermann Lingen zählen.

Lingen hat sich von einem sedisvakantistischen Bischof zum Priester weihen lassen.

Er ist vor allem durch seine chaotischen Webauftritte bekannt, die für einen Außenstehenden kaum entwirrbar sind.

Bis heute Montag gab es über seine Person in der deutschen Ausgabe der Internet-Enzyklopädie ‘Wikipedia’ einen Artikel.

Der Schweizer Wikipedia Administrator Voyager hat den Beitrag heute abend gelöscht.

Die letzte Version des Artikels enthielt knappe biographische Daten und Ausführungen zum kritischen Verhältnis Lingens zur Katholischen Kirche, die er als „V2 Sekte“ beschimpft.

Im katholischen Binnenraum gelte er als „Spinner“, darüber hinaus als „Kuriosum“ – so der Beitrag.

Lange Zeit konnte man auch lesen, daß der Sedisvakantistenpater sein Studium unter anderem als Tänzer bei den Chippendales verdient habe.

Die Chippendales sind sogenannte Unterhalter, die speziell vor weiblichem Publikum tanzen, singen und sich ihrer Bekleidung entledigen.

Lingen dementierte diese Meldung und erklärte, während seines Studiums nur zeitweise im Altersheim in der Altenpflege berufstätig gewesen zu sein.

Weiter berichtete ‘Wikipedia’ vorübergehend, daß Lingen am 4. Juni 2006 „nach eigenen Angaben“ von einer Prostituierten verführt und im Alter von 38 Jahren „zum ersten Mal Geschlechtsverkehr“ gehabt habe.

Zur Buße habe Lingen darum „nach dem Vorbild des Kirchenlehrers Origenes“ beschlossen, sich zu entmannen.

Dieses Ereignis habe er live – parallel zum Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft – per Webcam im Internet übertragen wollen.

„Auch das stimmt nicht“ – erklärt Lingen knapp: „Ich bin noch nie einer Prostituierten begegnet. Außerdem habe ich bis heute noch keine Webcam.“

Kirchengeschichtlich ist auch klarzustellen, daß Origines kein Kirchenlehrer, sondern ein Kirchenschriftsteller ist.

Ferner erklärte der Wikipedia-Artikel, daß sich Lingen unter den Aliasen Streifengrasmaus, Eryakaas und MBq als Vandale in der deutschen Wikipedia betätige.

Auch das war eine Falschmeldung. Lingen: „Ich habe den Wikipedia-Text nur ein einziges Mal geändert, und das habe ich dann auch bei KzM geschrieben: http://www.kirchenlehre.com/wikiped2.htm. Ich schreibe auch nicht unter irgendwelchen Aliasen in der Wikipedia.“

Der Witzbold, der diese Aussagen über Lingen in der deutschsprachigen Wikipedia eintrug, besitzt übrigens die IP-Adresse 142.59.225.173 (telus.com).

Das Fazit von Pater Lingen: „Bitte nicht alles glauben, was in der Wikipedia über mich geschrieben steht.“

Er habe probiert, die Falschinformationen zu korrigieren. Die Berichtigungen seien aber wieder gelöscht worden.

Daß sich jemand über die deutsche Wikipedia einen Scherz erlaubt hat, ist offensichtlich.

Darum sollte man in Zukunft vielleicht nicht mehr von Wikipedia, sondern von Witzipedia sprechen.
      
17 Lesermeinungen
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#17   Manuel Böhm   03:38:18 | Dienstag, 5. August 2008
Rolf Hermann Lingen verleumdet Herz-Jesu Franziskaner
Leider musste ich immer wieder feststellen, dass ein gewisser „Pater“ Rolf Hermann Lingen, der Gründer einer Sekte namens „Kirche zum Mitreden“ kzm, prhl, gegen die römisch katholische Kirche, die Priesterbruderschaft St. Pius X. und gegen Pater Andreas Endl und die Herz-Jesu Franziskaner kämpft. Lingens Verleumdungstaktiken sind hinlänglich bekannt. Lingen veröffentlicht seine Verleumdungen im Internet unter dem Pseudonym „Berichte“-„Fakten“ und Erzählungen Dritter, sodass der harmlose Eindruck entsteht, er würde nur „Fakten“ veröffentlichen. Unter diesem Deckmantel agiert Lingen mit Vorliebe unter der fälschlichen Bezeichnung „römisch-katholischer Priester“ und verleumdet permanent integre Priester und all jene, die nicht seiner Auffassung sind. Es ist verständlich, dass Rolf Hermann Lingen sich bereits öfters vor deutschen Gerichten verantworten musste.
Interessante Informationen zu Rolf Hermann Lingen und seiner Sekte „kzm“ finden Sie auf:
andreasendl.info/mybb/showthread.php?tid=8
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#16   Stimme aus dem kreuts.net   22:30:01 | Sonntag, 25. März 2007
Ach, Frau Fehr!
Warum denn so verbissen?
:-D Wird kreuz.net oder Pater Lingen aus der Wikipedia gestrichen, ist’s nicht recht.
:-( Und wenn sich eine ganze neue Seite mit kreuz.net beschäftigt, soll es auch wieder falsch sein? Bitte positiv denken!
:(3 Außerdem halte ich es durchaus für pietätvoll und denke, es ist im Sinne des verschiedenen Dominique Toussaint, seinem Eudemonia Blog myblog.de/demondeluxe/ neues Leben einzuhauchen. Der schlaue alte Fuchs hatte die Seite bestimmt nicht umsonst bestehen lassen.
:)3 Hoffen wir nur, daß sie behutsam behandelt und nicht zugemüllt wird.
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#15   Lucie Fehr   22:00:41 | Sonntag, 25. März 2007
DomenicoT. WARNUNG wegen DemonDeLuxe!
Geschätzter Domenico!
Leider muss ich Sie warnen. Die Häscher von der Blockwartseite, wie Graf v. Galen dieses Machwerk ‘Kreuts.net’ nannte, sind Ihnen auf den Fersen! Sehen Sie sich das an. www.kreuts.net/forum/index.php?topic=114.0 Bitte seien Sie vorsichtig.
Auch das alte Netztagebuch von Dominique Toussaint ist wieder in Betrieb. Die Angelegenheit wurde mir unheimlich und ich konnte Sie nicht diskreter warnen, da Ihr Postfach geschlossen ist.
Ich bete für Sie und für alle, hinter denen die kichernde Göre mit dem unausstehlichen Lesernamen her ist.
Fortis in fide
Lucie
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#14   Breze   01:20:42 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Wiener
Die Gefahr von Wiki-Lynchjustiz halte ich für sehr real. In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen.“
man ersetze „wiki“ durch „kreuz.net“ und lese den text noch einmal.
Wiener, Sie gefallen mir!!!!
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#13   La_Fille_d'Isis †   21:24:44 | Dienstag, 14. November 2006
wiki versus kreuz.net
man ersetze „wiki“ durch „kreuz.net“ und lese den text noch einmal.
merkt ihr was?
Oh ja! Es liegt auf der Hand! Allerdings befürchte ich, dass es hier den Usern aus der traditionellen Ecke an Weitblick mangelt, um überhaupt noch irgendwas zu merken.
Die Kreuz.net-Männer denken von hier bis zur nächsten Kirchenmauer und die Kreuz.net-Frauen von der Küche bis in die Entbindungsstation. Aber das war’s dann auch schon.
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#12   wiener   13:42:25 | Dienstag, 14. November 2006
nicht nur bei wiki …
„Die Gefahr von Wiki-Lynchjustiz halte ich für sehr real. In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen.“
man ersetze „wiki“ durch „kreuz.net“ und lese den text noch einmal.
merkt ihr was?
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#11   DomenicoT   11:00:33 | Dienstag, 14. November 2006
„Tochter der Isis“
Der Name ist evtl. eine Anspielung auf das Buch „Isis, die Fürstin der Nacht“ karin-jaeckel.de/erwachsene/isis.html
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#10   Beobachterin   09:54:16 | Dienstag, 14. November 2006
Erwartungen
ABer ganz ehrlich, Beobachterin, mehr habe ich von Ihnen nicht wirklich erwartet.
Wenn Sie, sonderbare Fille, mich loben würden – dann hätte ich etwas falsch gemacht.
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#9   La_Fille_d'Isis †   22:36:27 | Montag, 13. November 2006
Bild-Zeitung… ohne Worte
„Wiki-Fehlia“ nennt BILD heute die Online-Enzyklopädie.
Das erklärt vieles…
Ich würde fast sagen, das erklärt so ziemlich ALLES! :-D
Beobachterin zieht also solch „seriösen Nachrichtenmagazine“ wie BILD als wissenschaftliche Quelle heran.
Ja nee, is klar! Und RTL, dicht gefolgt von Pro7 sind die Bildungssender hoch zehn.
Wieso eigentlich Kinder noch in die Schule schicken, schließlich gibt es Bild und RTL.
ABer ganz ehrlich, Beobachterin, mehr habe ich von Ihnen nicht wirklich erwartet.
Das Gesetz der Resonanz – Gleiches zieht Gleiches an – daher haben die ganzen militanten Kreuz.net-Fetischisten so unglaublich starke Affinitäten zu BILD und TV-Trash-Trivialformaten.
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#8   Tarcisius   22:05:54 | Montag, 13. November 2006
Mal ganz im Ernst…
…so amüsant die Phantasien sind, die man über Herrn Lingen in Wikipedia eingeflochten hat (So Münchhausen-mäßig, daß man wirklich darüber lachen kann), so überflüssig ist ein Wikipedia-Eintrag über Herrn Lingen, so überflüssig ist ein Kreuznet-Artikel über die Löschung eines Wikipedia-Eintrages über einen unbedeutenden Sedisvakantisten-Predigers, dessen Markenzeichen das distanzlose Beleidigen des heiligen Joseph, von katholischen Hierarchen, Beamten, Richtern und wohlmeinenden Kritikern („Völkermord-N.N.“, „Gemeinschaft vom bösen Sepp“ etc.) ist. Natürlich muß man unbedingt für ihn beten! Aber man darf seinen Irrlehren kein Forum verschaffen. Wenn man auf seinen in der Tat unübersichtlichen Seiten liest, kommt man nicht um den Eindruck herum, daß er durchaus sehr intelligent und gebildet ist. Leider sind seine Denkmuster festgefahren. Leider macht er sich selbst durch seinen ungehemmmten beleidigenden Sarkasmus alles selbst kaputt. Besessenheit? Frontalhirnsyndrom? Oder hat er nur die Tugend der Klugheit vergessen? Falls Sie sich zu einem Kommentar durchringen , Herr Lingen: Bitte wiederlegen Sie mich, in dem Sie mich nicht beleidigen. (Pardon: Hochw. und Pater nenne ich Sie, wenn Sie mich von der Gültigkeit Ihrer Weihe überzeugen konnten.)
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#7   Beobachterin   21:53:49 | Montag, 13. November 2006
Warum ist es gefährlich, sich auf Wikipedia zu verlassen?
Es gibt noch andere, die offenbar keine besonders gute Meinung von Wikipedia haben.
„Wiki-Fehlia“ nennt BILD heute die Online-Enzyklopädie.
Niemand weiß, wer hinter den Einträgen steckt – ob Experte, Laie oder Spaßvogel. Immer wieder schreiben Internet-Vagabunden mit erfundenen Identitäten absichtlich Fehler in Einträge.
Der amerikanische Digital-Visionär Jaron Lanier (46) sagte dem „Spiegel“: „Die Gefahr von Wiki-Lynchjustiz halte ich für sehr real. In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen.“
alles hier lesen:
www.bild.t-online.de/…ikipedia-fehler.html
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#6   möchtegern-kathole   21:13:49 | Montag, 13. November 2006
vielleicht sollte man Elton John folgen und schon mal …
… alles Religiöse aus der Wikipedia entfernen ?
Eigentlich könnten wir gleich anfangen >:)
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#5   Christian Hüller   21:05:57 | Montag, 13. November 2006
Köööööööööööstlich
Artikel wie dieser steigern das Unterhaltungsniveau von kreuz.net.
Glückwunsch.
Er zeigt, wie nahe ernsthaftes Christentum und Psychopathentum bisweilen stehen.
Manchmal sind die Grenzen fließend.
Und das war jetzt kein Beitrag eines Forumsnihilisten.
Ernstgemeint!! Keineswegs abschätzig!!
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#4   Salomonius   20:47:26 | Montag, 13. November 2006
Inkonsequente Spätsommerlöcher
In gewissen Abständen beschreibt Kreuz.net das (deutschsprachige) Wikipedia als Hetzorgan einiger verlogener, christenhassenden Sodomiten.
Das ist sicher korrekt.
Doch nun tritt Kreuz.net die Revolvergeschichten ausgerechnet dieser Schmierfinken breit. „Nur“, weil es diesesmal gegen einen seltsamen Sedisvakantisten geht?
Oder, weil kein anderer Lückenfüller auffindbar war?
Ich erinnere mich daran, daß die Wikipedia-Perversen schon öfter gegen Kreuz.net vorgingen und gegen das Christliche grundsätzlich.
Es kommt mir daher weiser vor, die elektronischen Hitzewallungen der Perversen zu ignorieren – oder zu korrigieren, wo unvermeidbar –, und die Personen in den nächsten Rosenkranz einzuschließen.
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#3   Pater Lingen   20:31:11 | Montag, 13. November 2006
„chaotische Webauftritte“?
Das glauben die kreuz.net-Chaoten doch selbst nicht. Es ist allerdings typisch für die Feinde Christi, dass sie mit solchen Lügen hausieren gehen.
kreuz.net hat sicherlich kein Recht, sich für moralisch besser als die Lügipedia zu halten.
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#2   leshandl1   20:30:01 | Montag, 13. November 2006
na ja
über den armen Pater Lingen könnte man viele Geschichten „glauben“, alleine wenn man seine net-Eintäge bisweilen liest. Alles ist möglich, nix is fix.
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#1   landorganist   20:06:40 | Montag, 13. November 2006
Was soll das sein?
Eine Apologetik zum Lingen? Zu komisch! Sitzt der nicht gerade wieder ein? Leute, versteht doch, dass Wikipedia nicht über jeden psychisch Erkrankten schreiben kann. Es sollte doch in der Vita etwas sein, was von allgemeinem Interesse ist. Was sollte das bei diesem Lingen sein?
Obwohl, andrerseits ist Wikipedia als Zielscheibe mal wieder dran. In den letzten Tagen wurde es nicht erwähnt. Also alle beleidigten Kreuznattern, die es noch nicht verwunden haben, dass kreuznet bei Wikipedia als nicht seriös und nicht erwähnenswert eingestuft wurde, ran an die Front.
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