Gentechnik
Moralische Enthemmung
Was ist Forschungsfreiheit? Antwort: Wenn das Menschenleben nicht respektiert werden muß, sofern man auf diese Weise Geld scheffeln kann.
© pixelquelle.de
(kreuz.net, Münster) Die ‘Deutsche Forschungs- gemeinschaft’ will „einschneidende Änderungen“ beim Embryonenschutz – zugunsten einer sogenannten Forschungsfreiheit.

Mit anderen Worten: Ungeborene Menschen sollen der Biotechnologie geopfert werden dürfen.

Dazu erklärt Monika Hoffmann – die Pressesprecherin der ‘Christdemokraten für das Leben’:

„Der Vorstoß der ‘Deutsche Forschungsgemeinschaft’ zielt auf eine Aushöhlung des Embryonen- und Lebensschutzes in Deutschland.“

Wenn man Forschern erlaube, in Deutschland an internationalen Projekten zu arbeiten, die auf nationaler Ebene rechtswidrig sind, werde das deutsche Gesetz zur Farce.

Eine Forschungsfreiheit, die höher gestellt werde als der Lebensschutz, pervertiere die Rechtsordnung.

Es sei vielversprechend, daß sich Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (51), den umstrittenen Vorstoß der ‘Forschungsgemeinschaft’ abgelehnt habe.

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ unterstreichen, daß es – selbst im Tierexperiment – keine Belege für einen therapeutischen Nutzen der embryonenvernichtenden Forschung gibt.

Dagegen hätten neueste Untersuchungen auf eine erhöhte Neigung zur Tumorbildung beim Einsatz von embryonalen Stammzellen hingewiesen.

Frau Hoffmann: „Wir dürfen die Errungenschaft nicht aufs Spiel setzen, die in dem Verbot liegt, daß der Mensch niemals im eigenen Interesse einen Menschen opfern und schädigen darf.“

Es sei nach der leidvollen Erfahrung mit einer ethisch enthemmten Wissenschaft eine Aufgabe deutscher Politik, dafür klare Maßstäbe zu setzen.

„Deutschland kann mit einer Förderung der ethisch unbedenklichen und medizinisch viel erfolgreicheren adulten Stammzellforschung eine echte Führungsrolle übernehmen.“

Dann werde der Mensch nicht zum Forschungsobjekt degradiert.

„Bei verschiedenen Krankheiten hat eine Therapie mit adulten Stammzellen bereits Heilung gebracht.“

Stammzellgesetz und Embryonenschutz müßten weiter auf hohem Niveau beibehalten und verteidigt werden.

„Es gibt keine Forschung mit embryonalen Stammzellen ohne die vorherige Tötung der lebensfähigen Emryonen.“

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ sind eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU.
      
8 Lesermeinungen
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#8   DieFidele   10:03:44 | Freitag, 17. November 2006
Schulmedizin/Naturheilkunde
an Methusalix: Wenn Sie bitte nochmal genau lesen, so habe ich mich mit keinem Wort gegen die Schulmedizin ausgesprochen.
:-)
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#7   methusalix †   23:57:16 | Donnerstag, 16. November 2006
@DieFidele
währendhingegen die wahren Schätze, die Mittel, die in den naturheilkundlichen Werken der Hl. Hildegard von Bingen bekanntgegeben sind, zum Greifen nahe sind.
Na dann möchte ich sehen, wie Sie eine veritable Sepsis mit naturheilkundlichen Mitteln bekämpfen.
Bestellen Sie schon mal die Krankensalbung für die Patientin und bereiten Sie sich auf die heilige Seelenmesse und den Leichenschmaus vor.
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#6   DieFidele   23:25:29 | Mittwoch, 15. November 2006
Nichts wie ran!
Fatal wäre es in der Tat, alleine auf die Pharmaindustrie zu vertrauen und zu warten, bis irgendwann vielleicht ein Mittel gegen eine -aus schulmedizinischer Sicht- unheilbare Krankheit gefunden wird;
währendhingegen die wahren Schätze, die Mittel, die in den naturheilkundlichen Werken der Hl. Hildegard von Bingen bekanntgegeben sind, zum Greifen nahe sind.
:-) Also, nichts wie ran! !:)
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#5   methusalix †   19:18:14 | Mittwoch, 15. November 2006
Wir sind dabei, Navon!
Navon: Hölle …
Als MS-Patient setze ich große Hoffnungen in die Medizin,…
Die einschlägigen Forschungslabore sind dabei, Navon. So wie zum Beispiel auf gentechnischem Weg Trastuzumab und Rituximab (die Endung -mab weist auf monoklonale Antikörper hin) zur erfolgreichen Bekämpfung von Karzinomen erforscht und hergestellt wird, oder das Grippemittel Oseltamivir, so ist man auch an der MS dran. Sie müssen nicht den katholischen Fatalismus (der im Grunde genommen sündhaft ist, man muss seine Talente einsetzen und sein Schicksal in die Hand nehmen) bemühen, um ein erfülltes Leben zu führen.
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#4   DieFidele   19:27:06 | Dienstag, 14. November 2006
MS – Hl. Hildegard von Bingen
Liebe(r) Navon!
Ich als selbst auch Betroffene, empfehle die Hl. Hildegard von Bingen! Lesen Sie sich ein, machen Sie Ihr Herz weit auf und glauben Sie!
Gelobt sei Jesus Christus! :(3
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#3   Navon   13:40:08 | Dienstag, 14. November 2006
Hölle
Deine Drohung mit der sogenannten „Hölle“ ist ja ganz putzig, aber in Ermangelung an tatsächlicher Existenz der „Hölle“ vollkommen irrelevant.
Als MS-Patient setze ich große Hoffnungen in die Medizin, da diese die einzigen sind, denen daran gelegen ist, dass es mit gut/besser geht. Da man Stammzellen auch auch dem Gewebe von Nabelschnüren etc. gewinnen kann, verteufele ich die Stammzellen-Forschung nicht per se, sondern sehe darin eine Chance, vielleicht ohne Rollstuhl leben zu können.
Sowas sehen ideologisch Verbohrte, die die Krankheit nicht selbst betrifft, natürlich von ihrem hohen Thron etwas anders und wenn Gesundheit selbstverständlich ist, kann man wundervoll Anderen Vorschriften machen.
Wenn die selbsternannten „Lebensschützer“ mal weiterdenken und selbst eine Alternative zu Stammzellen-Forschung aufzeigen würden, könnte ich sie enrster nehmen. So aber schützen sie nicht nur Leben, sondern verurteilen Lebende durch Versagen von Therapiemöglichkeiten.
N.
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#2   gelasius   13:34:34 | Dienstag, 14. November 2006
ethisch enthemmt Wissenschaft
Es muß auch ganz klar gesagt werden, daß die Linderung oder gar Heilung durch embryonale Stammzellen seien sie nun ungeklont oder geklont , oder gar mit Tierzellen hybrid vermischt, noch in weiter Ferne steht und vielleich nie erreicht werden kann. Selbst im Tierversuch klappt es nicht, wie sich gerade jetzt wieder mit embryonalen Nervenzellen, die parkinsonkranken Ratten implantiert wurden, gezeigt hat.
Nach kürzester Zeit verloren die neuen Zellen ihre Funktionsfähigkeit , statt dessen bildeten sie Tumore aus. Die Forscher, die jetzt so laut nach der Freigabe von Embryonen rufen, haben Kranke , die sie vorsätzlich über Heilungsmöglichkeiten belogen haben, vor ihren Karren gespannt. Gerade im naturwissenschaftlichen Bereich tummeln sich Viele, die sich für Gott halten und denen jede ethische Grundlage fehlt.
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#1   laikos   13:23:41 | Dienstag, 14. November 2006
Heilung durch Embryos
Es ist möglich das durch Embryos „geheilt“ werden. Wenn eine Krankheit geheilt wird dann heißt das nicht immer etwas gutes. Auch der Teufel verleiht ein langes Leben und körperliche Gesundheit. Wenn man seine Seele dem Teufel verkauft dann bekommt man Gesundheit, Reichtum, Ansehen, … Dafür ist man beim absterben in der Hölle wenn kein Wunder passiert. Was ist Ihnen lieber? Ewige Höllenqualen und ein langes Leben auf Erden oder ewige Glückseligkeit im Himmel?
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