11:21:01 | Dienstag, 14. November 2006
Was ist Forschungsfreiheit? Antwort: Wenn das Menschenleben nicht respektiert werden muß, sofern man auf diese Weise Geld scheffeln kann.
(kreuz.net, Münster) Die ‘Deutsche Forschungs- gemeinschaft’ will „einschneidende Änderungen“ beim Embryonenschutz –
zugunsten einer sogenannten Forschungsfreiheit.
Mit anderen Worten: Ungeborene Menschen sollen der Biotechnologie
geopfert werden dürfen.
Dazu erklärt Monika Hoffmann – die Pressesprecherin der ‘Christdemokraten für
das Leben’:
„Der Vorstoß der ‘Deutsche Forschungsgemeinschaft’ zielt auf eine Aushöhlung des Embryonen-
und Lebensschutzes in Deutschland.“
Wenn man Forschern erlaube, in Deutschland an internationalen Projekten
zu arbeiten, die auf nationaler Ebene rechtswidrig sind, werde das deutsche Gesetz zur Farce.
Eine Forschungsfreiheit,
die höher gestellt werde als der Lebensschutz, pervertiere die Rechtsordnung.
Es sei vielversprechend,
daß sich Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (51), den umstrittenen Vorstoß
der ‘Forschungsgemeinschaft’ abgelehnt habe.
Die ‘Christdemokraten für das Leben’ unterstreichen, daß
es – selbst im Tierexperiment – keine Belege für einen therapeutischen Nutzen der embryonenvernichtenden
Forschung gibt.
Dagegen hätten neueste Untersuchungen auf eine erhöhte Neigung zur Tumorbildung beim
Einsatz von embryonalen Stammzellen hingewiesen.
Frau Hoffmann: „Wir dürfen die Errungenschaft nicht
aufs Spiel setzen, die in dem Verbot liegt, daß der Mensch niemals im eigenen Interesse einen Menschen
opfern und schädigen darf.“
Es sei nach der leidvollen Erfahrung mit einer ethisch enthemmten Wissenschaft
eine Aufgabe deutscher Politik, dafür klare Maßstäbe zu setzen.
„Deutschland kann mit einer Förderung
der ethisch unbedenklichen und medizinisch viel erfolgreicheren adulten Stammzellforschung eine echte
Führungsrolle übernehmen.“
Dann werde der Mensch nicht zum Forschungsobjekt degradiert.
„Bei verschiedenen
Krankheiten hat eine Therapie mit adulten Stammzellen bereits Heilung gebracht.“
Stammzellgesetz und
Embryonenschutz müßten weiter auf hohem Niveau beibehalten und verteidigt werden.
„Es gibt keine Forschung
mit embryonalen Stammzellen ohne die vorherige Tötung der lebensfähigen Emryonen.“
Die ‘Christdemokraten
für das Leben’ sind eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU.
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DieFidele 10:03:44 | Freitag, 17. November 2006
#7
methusalix † 23:57:16 | Donnerstag, 16. November 2006
#6
DieFidele 23:25:29 | Mittwoch, 15. November 2006
#5
methusalix † 19:18:14 | Mittwoch, 15. November 2006
#4
DieFidele 19:27:06 | Dienstag, 14. November 2006
#3
Navon 13:40:08 | Dienstag, 14. November 2006
#2
gelasius 13:34:34 | Dienstag, 14. November 2006
#1
laikos 13:23:41 | Dienstag, 14. November 2006