Liturgische Tänze
Charismatische Reformation
Neu entstandene charismatische Gruppierungen haben sich in den letzten Jahrzehnten auf ihre Weise um einen Weg aus der Kirchenkrise bemüht. Jetzt entpuppen sich ihre Reformanstrengungen als Reformation.
(kreuz.net) Zwischen dem 1. und 5. November versammelten sich verschiedene charismatische Gruppierungen in der nordbrasilianischen Stadt Cachoeira Paulista zu einem Kongreß.

Das Thema des Treffens lautete „Neue Gemeinschaften für eine Neue Evangelisierung“.

Das jährlich stattfindende Treffen wurde von der internationalen charismatischen Dachorganisation ‘Catholic Fraternity of Charismatic Covenant Communities and Fellowships’ organisiert. Es fand bereits zum zwölften Mal statt.

‘Youtube’: Danza liturgica / Uno dei tanti frutti del Concilo Vaticano II

Die Dachorganisation wurde im November 1990 vom Päpstlichen Laienrat als Vereinigung von Gläubigen päpstlichen Rechts errichtet.

Mittlerweile umfaßt sie 51 Gemeinschaften und Orden. Unter ihnen befinden sich die in Frankreich gegründete Gruppe Emmanuel sowie die Gemeinschaft der Seligpreisungen.

Geistlicher Leiter der Dachorganisation ist der Bischof der nordfranzösischen Diözese Meaux, Mons. Albert-Marie Joseph Cyrille de Monléon OP (69).

Der verheiratete Präsident der Organisation, Matteo Calisi, arbeitet unter anderem als Ökumenebeauftragter in der süditalienischen Diözese Bari.

Zum jüngsten Treffen in Brasilien erschienen mehr als 20.000 Leute, rund 100 Priester und einige Bischöfe aus der ganzen Welt. Das berichtete die römische Nachrichtenagentur ‘Zenit’.

Auch der neu ernannte Präfekt der Kleruskongregation, Claudio Kardinal Hummes, und der Präsident des Päpstlichen Laienrates, Erzbischof Stanislaw Rylko, waren anwesend.

Kardinal Hummes ist für seine Kontakte zur charismatischen Bewegung bekannt.

Die Erneuerung der Charismatiker
Während des charismatischen Kongresses Anfang November in Brasilien fanden vor dem Allerheiligsten liturgische Tänze statt.Das Thema des Treffens lautete "Neue Gemeinschaften für eine Neue Evangelisierung".Das jährlich stattfindende Treffen wurde bereits zum zwölften Mal organisiert.

Der Papst übermittelte den Anwesenden seinen Apostolischen Segen und gewährte den Teilnehmern unter den üblichen Bedingungen einen vollkommenen Ablaß.

Vor dem Kongreß trafen sich die rund vierzig Bischöfe, die der charismatischen Bewegung nahestehen, in einer eigenen Begegnung.

Auch dafür gewährte der Heilige Stuhl einen vollkommenen Ablaß.

Ein Kongreßteilnehmer veröffentlichte auf der Homepage ‘YouTube’ einige Videos von liturgischen Tänzen, die auf dem Kongreß durchgeführt wurden.

Mehrere Reigen fanden vor dem ausgesetzten Allerheiligsten statt.

Bei mindestens einem Tanz hüpfte neben rund zwanzig Männern und Frauen ein Priester in liturgischer Kleidung unter Klavierbegleitung vor ausgesetzter Monstranz.

Am Ende des Tanzes nahm der Priester die Monstranz in die Hände und hopste mit ihr zuerst um den sogenannten Volksaltar und dann durch die jubelnde Menge.
      
43 Lesermeinungen
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#43   taunuß   15:25:40 | Sonntag, 19. November 2006
Brüder und Schwestern-
der Ruf:„Cristus ist auferstanden!“
muß das ganze Jahr in euch wiederhallen.Jedesmal,
wenn ihr den Tod in euch spürt,muß es eine Gelegenheit sein,den Sieg Cristi uber alle Mächte des
Todes zu verkünden.Und so im Glauben diese außerordentliche,freudige,lichtvolle und leichte Spannkraft auszustrahlen,die die Hoffnung ist.Sie macht aus uns Wesen der Freude,Wesen die erbeben
vor diesem schon und noch nicht,vor dem was ist und noch sein wird.
Die Liebe gebietet uns,zum Grab zu laufen und es leer zu finden und diese Leere,die die Leere der Welt ist,
unsere Hoffnung zu gründen.
Diese Leere als Trampolin zu benutzen,um zum Licht zu springen.
Amen. Halleluja!Christus ist auferstanden!
Er ist wahrhaft auferstanden!
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#42   agmen   19:07:40 | Freitag, 17. November 2006
@Breze&Augustinus&Benedikt
:)3 Zustimmung!
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#41   egg   17:46:45 | Freitag, 17. November 2006
super video
ahahahahahahahahahahahahahah
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#40   Marsilius Ficinus   11:53:39 | Freitag, 17. November 2006
@Bernd und Benedikt
Ja, ich denke, es gilt das Ingenium der abendländischen Liturgie wieder zu entdecken, das zwar nie ganz verloren gegangen ist, häufig aber verschüttet daniederliegt. Dabei geht es natürlich um die musica sacra, die Paramentik, die kirchliche Architektur und viele andere Dinge. Aber ich würde es genauso sehen wie mein Vorredner: Wir brauchen eine Bewußtseinsänderung, also im Grunde eine neue liturgische Bewegung. Ich möchte hier gerne auf eine hochinteressante Seite verweisen: The new liturgical movement …icalmovement.blogspot.com/.
Man muss sehen, dass vieles bereits wächst und allmählich größer wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Früchte sich schon bald in größerer Zahl ernten lassen. Wichtig ist es auch ein verstärktes Studium der Quellen der abendländischen Liturgien, der altrömischen, altspanischen u.a. Sakramentare und Ordines. Welcher „Geist der Liturgie“ spricht aus diesen Texten auch noch heute zu uns? Studiert die östlichen und orientalischen Riten! Die abendländische Liturgie hat sich entwickelt, keine Frage, aber nicht im Sinne einer Beliebigkeit und eines „anything goes“. Es gibt Grundprinzipien, wie etwa die Sakralität der Liturgie, die Konzentration und Ausrichtung auf das Heilige, die Abgrenzung vom Profanen, der Glanz edler Schönheit und Würde etc. Und der begegnet uns in allen Stufen der abendländischen Liturgie, in den altrömischen Sakramentaren, dem Trienter Missale und auch den heutigen liturgischen Büchern. Man muss nur das Wesen wahrer Liturgie erkennen und „zum Klingen“ bringen!!
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#39   Bernd Stromberg   10:17:10 | Freitag, 17. November 2006
@Benedikt
Ich kann Ihren Äußerungen wieder einmal nur voll zustimmen! Dass man etwa in Afrika Elemente der dortigen Kultur in die Liturgie einfließen lässt, kann ich nachvollziehen, auch wenn mir die Mentalität persönlich völlig fremd ist. Aber ich muss und werde daran als Mitteleuropäer auch nicht teilnehmen. In Europa jedoch sollten wir uns bemühen, das traditionelle europäisch-abendländische Liturgieverständnis, das dem orthodox-orientalischen gar nicht so fremd ist, wieder zu entdecken und zu kultivieren, damit der Verfall, die Banalisierung und die Infantilisierung der Hl. Liturgie, Phänomene, die man an vielen Orten leider konstatieren muss, endlich aufgehalten wird. Ein „Generalindult“ für die „Alte Liturgie“, so sehr ich selbst dieses befürworte und für unerlässlich halte, könnte ein erster Schritt sein, der allein aber nicht ausreicht und nicht ausreichen kann, da es um eine Bewußtseinsänderung in der gesamten Liturgie der Kirche gehen muss. Und trotz Generalindultes würde sicherlich der Novus Ordo in der großen Mehrzahl gefeiert werden. Wir müssen endlich wieder lernen: Liturgie ist nichts, was ein Gremium, ein Litugieausschuß, ein Priester sich klug ausdenken kann, was immer wieder neu erfunden werden muss, sondern Geschenk, Vorgabe der Kirche. Denn die Hl. Riten kommen aus der Tiefe der Jahrhunderte zu uns, um uns zum Göttlichen zu führen. Banalisierung dagegen zerstört den Hl. Kult der Kirche und höhlt ihn aus. Folgen wir Papst Benedikt und dem „Geist der Liturgie“!!!
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#38   Benedikt   01:37:15 | Freitag, 17. November 2006
@ Leutnant Blueberry
Ein bißchen kommen Sie mir vor wie ein von Paranoia geplagter Ausländerfeind!
Sagen Sie mal ticken Sie noch richtig? Was soll diese dämliche Unterstellung? Hier geht es nicht um die Frage der Gleichwertigkeit, sondern um Angemessenheit, letztendlich eine Geschmacksfrage.
Wie gesagt: Sie haben die Wahl zwischen Provinz und Weltreligion!
Warum sollte das bedeuten, dass Eigenarten wegfallen müssten?
Es ist einfach nur ein Ausdruck der weltumspannenden Kirche.
Das wäre es auch, wenn es umgekehrt liefe, also ein europäisches Liturgieverständnis überall vorherrschen würde. Das aber darf nicht sein, weil ja jede Kultur ihre Eigenarten hat. Soweit stimme ich Ihnen zu. Warum es aber auf einmal ausländerfeindlich sein soll, wenn man dann in Europa für ein europ. Liturgieverständnis ist, dass entzieht sich jeder Logik. Denn das ist die gleiche Einschätzung, die Sie auch im Fall der Afrikaner etc getroffen haben (kulturelle Eigenarten).
Sie tun grade so als wenn jeden Sonntag in Ihrer Gemeinde irgendwelche Hottentotten eine Feier abhalten würden.
Haben Sie irgendwas von dem begriffen, was ich geschrieben habe?
Weihnachten oder Ostern sind klar heidnische Festlichkeiten denen ein christlicher Rahmen übergestulpt wurde.
Das ist doch Blödsinn. Wenn ich am 7.10. eine Party veranstalte, dann kann auch keiner behaupten, das sei eine DDR-Fete, der ich einen anderen Rahmen übergestülpt hätte. Die Gleichheit des Datums ist für die Inhalte der Feste ohne jede Relevanz
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#37   Leutnant Blueberry   01:18:50 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt
Ein bißchen kommen Sie mir vor wie ein von Paranoia geplagter Ausländerfeind!
Letztlich ist ein südafrikanischer Christ gleichwertig mit einem Afrikaner oder Chinesen.
Nur haben die die eben ihre eigene Kultur.
Wie gesagt: Sie haben die Wahl zwischen Provinz und Weltreligion!
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#36   Benedikt   01:14:46 | Freitag, 17. November 2006
@ Gotthard
Wovor hast du denn Angst?… Es wird dich doch niemand zwingen …
Es reicht ja wohl, wenn das in der Gemeinde Fuß fasst. Dann bleibt einem nur noch die Emigration. Sie haben weiter unten übrigens von „müssen“ gesprochen. Noch einmal: Ich sehe keinerlei Grund dafür, Ausdrucksformen fremder Kulturen in der Liturgie in unseren Breiten zu verwenden. Was dort eine aus der Tiefe kommende Ausdrucksform ist, wird hier alsbald ein entkerntes (von den charismatischen Gruppen vielleicht abgesehen) Ritual sein, weil eben nicht aus der Tiefe kommend, sondern eingeübt. Letztendlich wird der Vollzug solcher Dinge dann wichtiger, als der eigentliche Inhalt. In einer Zeit, in der viele Messdiener nciht mehr wissen, warum sie an der und der Stelle die Schellen betätigen, kann man nciht erwarten, dass sie irgendwelche afrikanischen Lobpreisungsrituale kapieren. Sie werden sie somit vielmehr künstlerisch betrachten, aber das genau ist eben nicht ihr primärer Sinn, wie auch mit einem Kirchenlied nicht allein ein künstlerischer Vortrag geboten, sondern vor allem Gott verherrlicht werden soll.
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#35   Leutnant Blueberry   01:14:37 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt
Hier wäre es das Nachspielen einer fremden Kultur.
Nein! Hier ist das wohlhabende Europa das viele Bücher gelesen hat, das alle Möglichkeiten hat, sich über den Rest der Welt zu informieren!
Es ist einfach nur ein Ausdruck der weltumspannenden Kirche.
Sie tun grade so als wenn jeden Sonntag in Ihrer Gemeinde irgendwelche Hottentotten eine Feier abhalten würden.
Das ist doch gar nicht so
Weihnachten oder Ostern sind klar heidnische Festlichkeiten denen ein christlicher Rahmen übergestulpt wurde.
Warum soll das im Falle Afrikas nicht genauso sein?
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#34   Sulpicius   01:05:41 | Freitag, 17. November 2006
@Benedikt
:)3 …
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#33   Benedikt   01:00:49 | Freitag, 17. November 2006
@ Leutnant Blueberry
Das hat doch keiner gesagt.
So?
Gotthard:
Christlicher Glaube und katholische Kirche müssen ihre europäischen Kleidung ausziehen – bzw andere Kleider gleichberechtigt zulassen – theoretisch und praktisch.
Werden wir echte Jesus-Fans!
–------
Und wenn die Kirche weltumspannend sein will, dann wird auch der mitteleuropäische Katholik nicht drumherum kommen einzusehen, daß der schwarzafrikanische Katholik seine eigene Tradition hat und die einbringen möchte.
Als ob das nicht so wäre. Aber nur weil das dort getan wird, muss das hier noch lange nicht passend sein. Ansonsten ist sehr wohl der Umkehrschluss erlaubt, dass alles, was hier vorherrscht dort genauso vorherrschen muss. Ich kann mit derartigen Faxen in einer Kirche (wohlgemerkt, ansonsten – naja ich bin 25 und kein Kind von Traurigkeit) absolut nichts anfangen und käme mir beim Vollzug solcher Hüpfereien absolut lächerlich und deplaziert vor. Beachtet man zudem, dass die alternativen Gottesdienstmodelle in unseren Breiten ja nicht gerade durchschlagenden Erfolg haben, so kann man durchaus gewisse Schlüsse ziehen. Es ist doch klar: In Afrika oder sonstwo machen die Leute das aus ihrer Kultur heraus. Hier wäre es das Nachspielen einer fremden Kultur. Und das schließt die Gefahr ein, dass viele eben nur noch deswegen kommen, und nicht mehr wegen dem Eigentlichen.
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#32   verecundus   00:54:52 | Freitag, 17. November 2006
@alle Multikultitanzenthusiasten
Also wenn man schon Praktiken aus der Antike aufkocht, dann bitte konsequent und nicht nur die Rosinen herauspicken. Deshalb müßten der nächste charimatische Schritt doch die Wiedereinführung der Tempelprostitution sein …
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#31   Gotthard   00:54:44 | Freitag, 17. November 2006
@benedikt
Solange wir nicht auch vollkommen enthemmt durch die Kirche tanzen, haben wir weder etwas von Jesus, noch von Liturgie begriffen, is schon klar
Wovor hast du denn Angst?… Es wird dich doch niemand zwingen …
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#30   Leutnant Blueberry   00:51:22 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt
Das hat doch keiner gesagt.
Aber jeder hat eben so seine Traditionen. Und wenn die Kirche weltumspannend sein will, dann wird auch der mitteleuropäische Katholik nicht drumherum kommen einzusehen, daß der schwarzafrikanische Katholik seine eigene Tradition hat und die einbringen möchte.
Ich finde es äußerst provinziell wie man hier auf kreuz.net so tut als sein das alles neumodischer Kram.
Für die Leute dies betrifft ist es nicht neumodisch sondern uralt und stammt von ihren Vorfahren hehr.
Will die Kirche weltgeltung besitzen, dann sollte sie das akzeptieren. Will sie nur eine europäische Regionalreligion bleiben, natürlich nicht…!
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#29   Benedikt   00:38:35 | Freitag, 17. November 2006
@ Gotthard
im Gegenteil – sie sind uns oft weit voraus.
Jo genau. Und überhaupt: Solange wir nicht auch vollkommen enthemmt durch die Kirche tanzen, haben wir weder etwas von Jesus, noch von Liturgie begriffen, is schon klar :-S.
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#28   tau †   23:58:24 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Gotthard : Mein posting vom
Sonntag, 27. August 2006 18:38
Tanz des Lebens
2 Sm 6.5 zusammen mit Lk 1.41 lesen
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#27   Breze   23:55:24 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Gotthard
Und wir hatten schon die Misa Criolla bei uns, ich habe mitgesungen, weil ich sie auswendig kann… Wunderschön!
Von dem indischen Prister, den ich kenne, ganz zu schweigen… ;-)
Wir können eben noch viel lernen, Be-Geist-Erung!!!!!
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#26   Gotthard   23:47:47 | Donnerstag, 16. November 2006
@breze
in der Tiefe und Inbrünstigkeit des Glaubens stehen diese Leute uns in nichts nach!
im Gegenteil – sie sind uns oft weit voraus.
Und dennoch: hier in der Gemeinde haben wir schon Eucharistiefeiern mit Trommel und Tanz gehabt – von den meisten mit großer Begeisterung angenommen.
Eine Primiz und eine Firmung mit einem afrikanischen Bischof – bis heute unvergesslich! Der Bischof höchstpersönlich hat den Firmlingen den „Dank-Tanz“ nach der Kommunion beigebracht …
nach der ersten typisch deutschen Zurückhaltung war die Begeisterung groß … eine ganz andere Art Lob und Dank auszudrücken!
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#25   Benedikt   23:46:04 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Breze
Vielleicht sind wir nur mal wieder zu viel Stockfisch, zu hirnlastig und zu deutsch…
Vielleicht auch nicht.
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#24   tau †   23:42:42 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Gotthard : Hallo!
… Christlicher Glaube und katholische Kirche müssen ihre europäischen Kleidung ausziehen – bzw andere Kleider gleichberechtigt zulassen – theoretisch und praktisch.
Werden wir echte Jesus-Fans!
Ihr ganzes posting ist einfach klasse!!!
Ich würde noch weiter gehen: Die Kirche kommt noch nicht einmal aus Europa …
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#23   Breze   23:42:11 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Gotthard
Ich stimme Ihnen zu, teilweise…
Wir sind nun mal Deutsche, mit einem, sagen wir mal, trägen Gemüt. Wir haben auch nun mal eine andere Kultur als die Afrikaner, Südamerikaner, Asiaten…
Ich kann mir kaum Deutsche vorstellen, die mit Trommeln und Tam-Tam in die Eucharistie einziehen, das wäre ein, zugegebenermassen, lächerlicher Eindruck…
Andererseits dürfen wir deren Kultur, die in die Liturgie eingebettet ist, nicht gering achten. Ich habe viele Kontakte in alle Welt, in der Tiefe und Inbrünstigkeit des Glaubens stehen diese Leute uns in nichts nach!
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#22   Gotthard   23:35:45 | Donnerstag, 16. November 2006
Katholizität
Es gibt und gab immer eine Spannung zwischen „Charisma und Amt“, zwischen „charismatisch und formgebunden“. Diese Spannung findet sich schon in den Paulusbriefen.
Die römische Kirche hat sehr stark das Amt und die Form favorisiert . zu Lasten der Lebendigkeit und Spontanität: Beispiel sind die sehr früh verschriftlichten und dann festgeschrieben (=vorgeschriebenen) Orationen und Hochgebete.
Europäischem – römischen – Denken ist diese Art wohl sehr nahe. Sie ist anderen Kulturen völlig fremd… Mit dem Entstehen der Weltkirche – unter Anerkennung der Kulturen der Völker und Zurückdrängung europäischer Dominanz – kommen viele andere Muster und Denkrichtungen und Ausdrucksformen in die Kirche – Gott sei Dank!
Wir dürfen entdecken, dass jenseits von Gregorianik und Polyphonie und deutschem Kirchenlied noch viele andere Möglichkeiten gegeben sind.
Wir dürfen entdecken, dass andächtige Stille nicht der einzige angemessene Ausdruck eucharistischer Frömmigkeit sein muss – und dass Bewegung (=Tanz, Klatschen Prozessionen) und andere Instrumente außer der Orgel absolut legitime Formen sind.
Wir dürfen dankbar anerkennen, dass durch diese wirkliche Katholizität und Weltweite auch wir bereichert werden mit Formen, die unserer Kultur bisher fremd waren – aber doch vielen ein legitimises Anliegen sind.
Christlicher Glaube und katholische Kirche müssen ihre europäischen Kleidung ausziehen – bzw andere Kleider gleichberechtigt zulassen – theoretisch und praktisch.
Werden wir echte Jesus-Fans!
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#21   Breze   23:30:16 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Nun ja…
Ich habe mir gerade das Video zum Artikel angeschaut…
Ich finde es lustig, und sage nur:
König David hat vor der Bundeslade getanzt, der Hl. Franziskus ebenso vor dem Allerheiligsten…
Vielleicht sind wir nur mal wieder zu viel Stockfisch, zu hirnlastig und zu deutsch…
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#20   Christian Hüller   23:16:57 | Donnerstag, 16. November 2006
Nun denn, …
>>+ Carismatiker suchen eine starke Bindung an den Nachfolger Petri. Sie wollen die Gebote Gottes achten.
+ Die carism. Spiritualität hat auf jeden Fall Schwerpunkte in der eucharistischen Anbetung und marianischen Verehrung.<<
Also für die nicht gerade wenigen protestantischen Charismatiker dürfte das nicht uneingeschränkt zutreffen…
Man wird auch festhalten müssen, dass die ersten Christen ebenfalls charismatischen Eifer hatten
– allerdings klar unterscheidbar von der Begeisterung für solche Spektakel und Mysterienkulte, wie sie den obigen Fotos zu entnehmen sind.
Das ist Selbsterlösung, zutiefst problemtisch und zumindets ansatzweise diabolisch.
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#19   Breze   23:00:32 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Augustinus
Danke für Ihr post, mein Eindruck deckt sich sehr mit Ihrem…
Zu Ihren negativen Anmerkungen möchte ich noch hinzufügen, dass es sich bei Charismatikern, wie bei uns allen um schwache unvollkommene Menschen handelt. Somit sind auch Fehlentwicklungen und subjektive Färbungen nirgenswo gänzlich auszuschliessen.
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#18   Augustinus   22:50:45 | Donnerstag, 16. November 2006
positive und negative Bemerkungen
Auch in unseren Breiten (ich komme aus Österreich) gibt es carismatische Gruppen. Die Spiritualität der Carismatiker ist nicht leicht auf einen Punkt zu bringen. Ganz allgemein positiv zu bemerken ist:
+ Carismatiker suchen eine starke Bindung an den Nachfolger Petri. Sie wollen die Gebote Gottes achten.
+ Die carism. Spiritualität hat auf jeden Fall Schwerpunkte in der eucharistischen Anbetung und marianischen Verehrung.
+ Die Gläubigen haben den Wunsch, von ihrem Glauben Zeugnis abzulegen.
Nicht immer positiv fällt (mir) auf:
– Manche Gruppen sind voller Tatendrang und Glauben, gehen inhaltlich aber nicht in die Tiefe. Was bleibt ist die Sehnsucht und das religiöse Gefühl.
– Die Form der Anbetung hat ihren Schwerpunkt im „Lobpreis“. Lieder mit hoffnungsvollen (guten) Texten und der Tanz ist ihre Ausdrucksform. Manchmal wirkt diese Form tatsächlich süsslich, zu gefühlsbetont und realitätsferne (in extremen Fällen sehr unvernünftig)
– Die Zeugnisse der Gläubigen sind erfüllt von einer manchmal unmäßigen Sehnsucht nach Zeichen Gottes. Ich habe einige Lobpreisabende erlebt, bei denen von sehr eigenartigen Wundern berichtet wurde. Ich habe leider den Eindruck, dass sich dabei Phantasie und Wunsch(wunder)denken mischen.
Resumee: Viele Menschen finden durch die carismatische Spiritualität ihren ersten Weg zu Gott. Gute geistliche Begleiter sollten durch nüchterne Vernunft diese Seelen leiten und die Versuchung einer reinen Gefühlsreligiosität widerstehen helfen.
LG Augustinus
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#17   agmen   22:07:24 | Donnerstag, 16. November 2006
@Bernd Sromberg
Auf mich wirkt ebenfalls diese Praktik fremd ja sogar ein wenig abstoßend, aber diese Menschen, die aus einem ganz anderen Kulturbereich stammen, kennen einfach nicht den für uns viel passenderen Gregorianischen Choral.
Auch wenn das unserem Empfinden widerspricht, denke ich, wie schon zuvor gesagt, dass man unseren allmächtigen Gott SO auch ehren kann.
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#16   Breze   22:00:19 | Donnerstag, 16. November 2006
@ agmen
Wieso soll man Gott SO nicht ehren können?Freut euch lieber darüber, dass so viele junge Menschen SO zu Gott finden und Ihm näher kommen.
Alles was nicht nach Schema F läuft ist verdächtig. man kennt zwar keine Charismatikier, aber man kann sie köstlich aburteilen…
Es gibt viele Wege zu Gott, und die Charismatiker sind einer davon. Ich habe sie kennegelernt, mir persönlich zu emtional und „süsslich“ (ohne Negativwertung), aber es gibt halt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt…
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#15   Bernd Stromberg   21:52:18 | Donnerstag, 16. November 2006
@agmen
Entschuldigen Sie bitte, aber auf mich wirkt dies alles fremd und die Art des Tanzes und Gestik wirklich lächerlich. Ich meine das jetzt nicht polemisch.
Für einen Mitteleuropäer, der die große abendländische Kultur und Tradition über alles liebt, sind diese Formen wohl nur schwer nachzuvollziehen. Ich ziehe nur in Glaubensdingen eine stärkere Vergeistigung vor, während mir diese Art der Gottesverehrung zu ekstatisch ist. Ich gebe es unumwunden zu: Mich führt eher die Schönheit und Vergeistigung des gregorianischen Chorals oder der klassischen Vokalpolyphonie zum Göttlichen, denn dies scheint mir – im Bild gesprochen – aus einer anderen, rein geistigen transzendenten Welt in diese irdische Wirklichkeit herabzusteigen. Ich verbinde Gottesverehrung mit einer andachtsvollen Kontemplation und Versunkenheit, damit sich die Seele gleichsam zum unsagbaren Göttlichen erheben kann.
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#14   agmen   21:08:10 | Donnerstag, 16. November 2006
an die Kritiker der Chrismatischen Erneuerung:
Wieso soll man Gott SO nicht ehren können?
Freut euch lieber darüber, dass so viele junge Menschen SO zu Gott finden und Ihm näher kommen.
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#13   Christian Hüller   20:26:21 | Donnerstag, 16. November 2006
Postmodernes Theater
Was sind denn das für Lord-Vader-Gestalten, die sich am Altarraum vor dem Allerheiligsten zu schaffen machen?
Wird hier die Vergottung des Vergänglichen vorgeführt, oder was?
Was soll dieser Hirnriss? Postmodernes Theater?
Demut, Leute, DEMUT ist angesagt, der Mensch ist schwach und sündhaft und wird nie so sein wie Gott.
Und die, die glauben, selbst wie Gott zu sein oder sich mit ekstatischem Spektakel selbst divinisieren wollen, DENEN bringt er Feuer, wenn nicht heute, dann schon morgen…
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#12   Athanasius   19:08:32 | Donnerstag, 16. November 2006
Medjugorje u. Charismatische ‘Erneuerung’
Medjugorje ist zwar fast völlig ‘charismatisch’ (glossalistisch, pagano-extatisch), aber nicht álle Charismatiker in der Welt sind pro-Medjugorje. Zwar sind es die meisten, aber wirklich nicht alle. Manche Charismatiker die sich römisch-katholisch nennen haben ja einen protestantischen Konzept von Kirche angenommen in dem für die Muttergottes eigentlich nur wenig Platz da ist. Ich bin mir aber sicher, dass Charismatiker austro-slavischer Prägung alle Medjugorje-Anhänger sind.
Übrigens zum protestantischen Konzept: es ist mir völlig klargeworden, als ein Führer (Diakon) einer örtlichen Gruppe der Charismatiker die Pflingsterfreikirchen im Protestantismus als Teil der ‘Bewegung Christi’ darstellte und in die Kirche einschloss und dabei Katholiken die nicht „in Zungen sprechen“ konnten als „nicht vom Heiligen Geiste berührt“, also nicht eingeweiht oder irgendwie hintengestellt, bezeichnete. Das hat alles eine gnostische Tendenz der „Einweihung“ und der geheimen Kenntnisse.
Sicherlich ist aber, dass die Charismatische Erneuerung obwohl scheinbar katholisch, eine Verdrehung vom Verständnis von Kirche, Muttergottes u. Eucharistische Frömmigkeit anstrebt. Nicht umsonst war es Kardinal Suenens, der 1964 widerrechtlich die Finger-Handkommunion auflegte in Belgien, der 1967 auch die „grosse Gnade“ des aus dem Protestantismus übergewehten Pflingstergeistes beim Vatikan in die Form einer internationalen Bewegung goss, dessen Zentrum Steubenville University (Ohio, USA) wurde.
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#11   laikos   16:22:28 | Donnerstag, 16. November 2006
@Maledica
Medjugorje ist meines erachtens die größte Charismatische Bewegung welche es gibt. Alles was in Medjugorje passiert ist Dogma für Charismatische Bewegungen. Bei uns in Kärnten zum Beispiel ist Medjugorje bei den Kapuzinern vollkommen anerkannt und wird auch aktiv gefördert. Wer nicht an Medjugorje glaubt hat mit harter Abneigung zu rechnen. Wenn die echten Wunder zu wenig werden, weil die Menschen nicht mehr richtig an Gott glauben, dann bastelt man sich halt selbst welche. Ist viel praktischer als streng katholisch zu sein. So die Charismabewegungen-Ideologie :'(
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#10   Maledica   15:22:38 | Donnerstag, 16. November 2006
Religion selbstgebastelt
Ist Medjugorje nicht ein Dogma der Charismatiker???
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#9   Sozialkatholisch   15:06:19 | Donnerstag, 16. November 2006
Die katholischen Charismaten –--
–-- und die Plaudertasche aus Bosnien gehen oft Hand in Hand.
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#8   Iacobus(CZ)   15:00:12 | Donnerstag, 16. November 2006
Charismatiken – heretiken?
Das kann doch nicht katholish sein o.O Ich habe was ähnliches in JL(in Frankreich) gesehn, aber das hier hat alle menine Albtraume überwindet(sorry für mein Deutsch)
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#7   Maledica   14:50:36 | Donnerstag, 16. November 2006
Blöd vorkommen
naja es gibt auch millionen Naivlingen die rennen einer Plaudertasche aus Bosnien hinterher.
Seit der spirituellen Wüste, welche u’ns der konziliare Geist- nicht das Konzil- eingebrockt hat, bastelt sich halt jeder so seine eigene Spiritualität.
Und da den Charismatikern Freiheit gelassen wird, gehen die Suchenden dorthin.
Es sind ja katholische Ansatzpunkte vorhanden, diese müßten nur richtig geleitet werden
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#6   verecundus   14:30:26 | Donnerstag, 16. November 2006
altartanz
Angesichts solcher „Aktivitäten“ frage ich mich immer, ob sich denn die Beteiligten selbst nicht blöd dabei vorkommen. Allerdings ist die menschliche Fähigkeit zur Abstumpfung und verzerrten Selbstwahrnehmung nicht zu unterschätzen.
Genau so muß es in heidnischer Zeit in Baals- und sonstwasfür Götzentempeln „abgegangen“ sein. Als Sahnehäubchen fehlt da nur noch die große Abschlußorgie mit allgemeinem Ringelpietz
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#5   maureen †   12:47:03 | Donnerstag, 16. November 2006
12345
ach du schreck!
Eure Religion wird aber immer wundersamer wenn ich mir den Film so ansehe…
Na hoffentlich wirds Jesus da nicht schwindelig…in der Monstranz…
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#4   Romulus   12:02:43 | Donnerstag, 16. November 2006
Pförds
Wie sagt man so schön bei uns in Franken: Pförds (= hochdeutsch Fürze)
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#3   Bernd Stromberg   11:53:30 | Donnerstag, 16. November 2006
Unglaublich
Ich mag ja keine heftigen Stellungnahmen, wie sie hier von beiden Seiten leider gepflegt werden, aber hierzu fällt mir eigentlich nur ein: „Klapse hat heut’ Wandertag“. Das wirkt so lächerlich, dass es schon wieder surreal ist. Und der „tanzende“ Priester ist schon hart an der Grenze zur Realsatire. Man muss wahrlich kein Tradi sein, um sich zu fragen: Merkt der gar nicht, wie lächerlich er sich macht. Wie lautete das Zitat von Antonius Bacci in seinem Vorwort zur „Kurzen kritischen Untersuchung des Messordo“: „Die Messe der Halbverrückten“. Es handelt sich zwar um keine Messe, dafür fürchte ich aber, dass das Stadium des „Halbverrücktseins“ bereits überschritten ist. Sorry, Leute, ist sonst wirklich nicht meine Art, aber irgendwie sind das meine spontanen Gedanken. Bei aller Liebe und allem Verständnis!
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#2   Sozialkatholisch   11:43:27 | Donnerstag, 16. November 2006
Charismaten
Genauso, oder so ähnlich habe ich die Sephardin vor der Klagemauer tanzen gesehen. Damals erschien es mir wie bei dieser charismatischen Gruppe das sie sich mit diesem tanzen ihre „Auserwähltheit“ suggerieren wollen. Natürlich tanzte auch König David damals vor der Bundeslade, aber so ein Tanz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten find ich nicht richtig. Wenigstens hat der Priester aber die Monstranz mit dem Velum angepackt.
Die Gemeinschaft der Seeligpreisungen ist jüdischen Ursprunges und sie haben viele jüdische Elemente übernommen wie z.B. die Sabbathfeier am Freitag. Die charismatischen Elemente dieser Gruppe sind sowieso abzulehnen und die jüdischen Elemente mit Vorsicht zu genießen.
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#1   Ansgar   11:21:24 | Donnerstag, 16. November 2006
Nicht schön
Schön ist das nicht.
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