Nach seinem Ad-Limina-Besuch in Rom ist der Bischof von Fulda noch überzeugter, daß die von ihm vorgenommene Entlassung dreier beliebter Priester gerecht und richtig war.
Links: Bischof Heinz Josef Algermissen Rechts: Der Ordensobere der SJM, Pater Andreas Hönisch
(kreuz.net, Fulda) In der vergangenen Woche hielt sich der Bischof von Fulda gemeinsam mit 34 Bischöfen
und Weihbischöfen aus vierzehn deutschen Bistümern zum turnusgemäßen Ad-Limina-Besuch in Rom auf.
Nach diesen Tagen in Rom sei sein Entschluß, die der Patres der Diener Jesu und Mariens zu entlassen
„noch viel fester“:
„Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten
wahren“ – streut der Bischof Vermutungen.
Seine Aussagen machte Mons. Heinz Josef Algermissen in einem
heutigen Bericht der ‘Fuldaer Zeitung’.
Das sich offiziell als unabhängig bezeichnende Blatt ist für
seine einseitige Berichterstattung in kirchlichen Belangen bekannt.
Beim Ad-Limina-Besuch in Rom gab
es auch eine Privataudienz mit Papst Benedikt XVI.
Der Heilige Vater habe sich für ihn und seinen Weihbischof
eine halbe Stunde Zeit genommen – erklärt Mons. Algermissen vor der ‘Fuldaer Zeitung’.
Die Atmosphäre
sei „sehr entspannt und intensiv“ gewesen.
Der Papst sei bestens informiert gewesen und habe bei manchen
Themen – die Förderung des Priesternachwuchses oder der Pastorale Prozeß – gezielt nachgefragt.
Er
habe dem Papst „all das Gute aus unserer Diözese geschildert, aber auch ernüchternde Erfahrungen“ –
so Bischof Algermissen.
Er fühle sich als Bischof von Fulda „vom Heiligen Vater ganz und gar verstanden“.
Bei den Gesprächen in den vatikanischen Kongregationen sei es auch um ein „besonders ernstes Thema“
gegangen: die angebliche „Anschwärzung und Denunziation“ deutscher Bischöfe aus ihrem Heimatland in
Rom.
Solche Fälle von „Vertrauensbruch“ durch Menschen in den Diözesen hätten in den vergangenen drei
bis vier Jahren „dramatisch“ zugenommen.
Immer mehr Beschwerden gingen an den Diözesanleitern vorbei
direkt nach Rom.
Die Bischöfe seien in solchen Situationen ohnmächtig. Viele von ihnen hätten „diese
Problematik“ jetzt auch beim Heiligen Vater angesprochen.
Man habe den Kongregationen vorgeschlagen,
den Namen der Beschwerdeführer an die betroffenen Bischöfen zurückzumelden – oder aber solche Schreiben
in den Papierkorb zu werfen.
Kritiker bemängeln an diesem Vorschlag, daß damit berechtigte Beschwerden
aus Angst vor bischöflichen Repressalien verhindert würden.
Daß diese Furcht nicht unberechtigt ist,
zeigt die jüngste Entlassung der drei Priester durch den Bischof von Fulda.
Ihr Verbrechen: Sie standen
dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß kritisch gegenüber.
Canon 212 des Kirchenrechtes
und die Instruktion ‘Redemptionis Sacramentum’ (Nr. 183, 184) gewähren den Gläubigen ausdrücklich das
Recht, ihre berechtigten Anliegen den Hirten der Kirche und gegenüber Rom vorzubringen.
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61 Lesermeinungen
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#58 Lauschi 12:02:17 | Donnerstag, 16. November 2006
an Bonifatius Hallo! Danke für Ihr Interesse. Die verlinkte Seite hat keinen Financier, sie ist auch
nicht kommerziell, aber sie hat viele Freundinnen und Freunde, die lauschen… sogar noch jenseits der
Wand! Wollen wir sie mal weiter lauschen lassen. Das mit dem Imperialismus könnte sogar stimmen, bloß
hat das Thema unter Hönisch und Engelwerk wohl nix zu suchen. Nur eine Frage: Wer ist fiore graz??? Gruß:
Lauschi mit den vielen Schlapphüten
#57 mathild 10:33:13 | Donnerstag, 16. November 2006
Entlassung der deutschen Bischöfe wäre von Vorteil für viele Diözesen Auch die Aussagen des Fuldaer
Bischofs sind unwahr – er muß sich schämen, daß er gute seeleneifirge Priester aus ihrem Amte enthebt
und somit die Schafe wieder umherirren läßt. Schämen müssen wir uns als sogenannte Katholiken, dass
wir nicht viel mehr nach ROM schreiben und uns gezielt beschweren. Gibt es überhaupt noch Christen? Warum
protestiert man in Rom nicht gegen den Bischof aus Mainz, Fulda, Essen, etc. etc. richtig harter Protest
würde Wirkung zeigen und unserer ehemals heiligen Kirche (jetzt entheiligten und oftmals entweihten Kirche –
Bsp. Oberhausen Tabgha und und…) wieder gute Seelenführer bringen. Restchristen werdet doch endlich
wach und lasst EUCH nichts gefallen noch vorplappern! Betet für diese abgefallenen Bischöfe die bestens
vom Staat lt. Reichskonkordat entlohnt werden, damit sie nicht für immer verloren sind !
#56 bonifatius 00:25:30 | Donnerstag, 16. November 2006
@lauschi, der Mann mit dem Schlapphut oder der Lauscher an der W… Lauschi, ihr Namen macht ihnen Ehre
und ihre geistige (und vielleicht auch finanzielle ) Verwandtschaft zu fiore graz ist nicht zu verkennen.
Wer ist der Finanzier ihrer Link-seiten? Wäre interessant, wird aber sicher nicht beantwortet. Allenfalls
sind all die von ihrer Clique bewerteten Organisationen ( Desinformation?) für die Menschheit nicht annähernd
so gefährlich wie der kriegerische gottlose Imperialismus der Wölfe im Schafspelz mit all ihren großen
Verbrechen an den Völkern.
#55 Lauschi 19:06:22 | Mittwoch, 15. November 2006
an Guiseppe oder war es Giuseppe? Wer sich ein Urteil bilden möchte, ob es am Engelwerk Seltsames gebe
oder nicht, kann es ja mal mit Klick hier …werk.homepage.t-online.de/ versuchen. Will auch gar nichts
vorwegnehmen. Schöne Grüße in die Runde! Gespannt: Lauschi ?:)
#54 Guiseppe 11:10:17 | Mittwoch, 15. November 2006
Inquisitor Sandor Sandor: „Da fragt man sich doch, ob nicht auch in den jeweiligen Rhön – Gemeinden Schaden
angerichtet wurde: Es soll nicht unerwähnt bleiben das Herr Hönisch ja auch so seltsameOrganisationen
wie das Engelwerk verteidigt hat (siehe KPE – Zeitung „Pfadfinder Mariens“ aus dem Jahr 1993). Die Arbeit
von Herrn Hönisch und seinen Anhängern wirft vor Allem Fragen auf, inwieweit hier nicht unter dem Deckmantel
„treu – katholisch“ und „der katholischen Tradition verbunden“ unsere Katholische Kirche politisch missbraucht
wird.“ (Die Hervorhebungen im Text sind durch mich erfolgt.) „Man fragt sich“, … Die Arbeit von „Herrn
Hönisch“ (ich dachte, der Betroffene ist Priester!) „wirft vor allem Fragen auf“ – und Ihr Urteil steht
schon fest: Sie fragen dann auch nicht mehr, ob, sonder „inwieweit“ unsere Kirche von „Herrn Hönisch
und seinen Anhängern“ „politisch missbraucht“ wurde. Sie wollte ich niemals als Richter oder Chef haben!
Und dann das „seltsame „ Engelwerk. Ja, was ist denn am Engelwerk, das „Herr Hönisch“ vor 13 Jahren mal
„verteidigt“ (wie?) hat, so „seltsam“? Sie scheinen sich nur auf einseitige, gefärbte Sekundärliteratur
zu beziehen. Stimmts? Haben Sie selbst schon mal mit dem Engelwerk Kontakt gehabt? Würde mich mal brennend
interessieren.
#53 Maximilian 10:29:04 | Mittwoch, 15. November 2006
Aus dem Artikel „Verhärtung im Bösen“: „Nach diesen Tagen in Rom sei sein Entschluß, die der Patres
der Diener Jesu und Mariens zu entlassen „noch viel fester“.“ Dem Vernehmen nach sind in Rom sehr viele
Beschwerden über den Bischof aus Fulda eingegangen. Nun ist sein Entschluß „noch viel fester“. Jetzt
erst recht: Wut, Vergeltung und Machtdemonstration!
Man muss nur genug mit Dreck werfen, irgendetwas bleibt schon hängen. Aus der Reaktion des Herrn Hönisch
wird es klar. Der Gehorsam und die Loyalität seiner Gefolgsleute gehört nur ihm alleine. Er macht es
ja auch den Seinen vor. Unterordnung ist nicht seine Sache. Wo war er ungehorsam? Aus seiner Reaktion
wird es klar: Er und seine Gefolgsleute sind dem Bischof stets gefolgt. Gehorsam und Loyalität heißt
nicht, dass man keine Kritik äußern darf. Da fragt man sich doch, ob nicht auch in den jeweiligen Rhön –
Gemeinden Schaden angerichtet wurde: Natürlich fragt man sich das. Das tun viele Leute schon die ganze
Zeit. Der Bischof sagt aber nix. Es soll nicht unerwähnt bleiben das Herr Hönisch ja auch so seltsame
Organisationen wie das Engelwerk verteidigt hat (siehe KPE – Zeitung „Pfadfinder Mariens“ aus dem Jahr
1993). Wie steht denn P. Höhnisch heute (13 Jahre später) dazu? Was hat er denn 1993 geschrieben? Die
Arbeit von Herrn Hönisch und seinen Anhängern wirft vor Allem Fragen auf, inwieweit hier nicht unter
dem Deckmantel „treu – katholisch“ und „der katholischen Tradition verbunden“ unsere Katholische Kirche
politisch missbraucht wird. Interessant. Was sind hier politische Absichten?
Warum werden nicht einmal hier Fragen beantwortet? Wo sind die Antworten? Stimmt alles, stimmt etwas,
oder stimmt gar nichts? 2. „Es geht um das Verhalten Hönisch’ als Jugendseelsorger im deutschen Sprachraum.
Hönisch räumt zwar ein, sein Freund und KPE-Mitarbeiter ‘Claus Peter Clausen ist zunächst tatsächlich
auf Little-pebble hereingefallen’, unterläßt es aber, über die andere – viel größere – Hälfte der
Wahrheit zu berichten: die Lawine der sektenhaften Geschehnisse kam unaufhaltsam ins Rollen als unsere
zwei jüngeren Töchter (damals 21 bzw. 15) mit weiteren 16 KPE-lerinnen (zwischen 11 und 16) aus Heidelberg
und Freiburg am 25. Februar 1995 in einer Schwarzwälder Hütte beim KPE-Faschingslager mehreren Anhängern
der Furtwangener Sekte um Pfr. Xaver Weikmann unter dem KPE-Banner gegenüberstanden. Zu ihnen zählten
ein Gymnasiallehrer (Freiburg, St. Georgen), die zwei ‘Seherinnen’ (aus Rüthen bzw. Löffingen) und fünf
Jugendliche (damals 9, 10, 11, 12 und 18); außerdem auch die KPE-Führerin (damals 27), die fünf Wochen
später überraschend unsere zweitälteste Tochter (damals 21) von unserem Haus auf Nimmerwiedersehen
abholte. P. Hönisch disqualifiziert sich selbst, wenn er nicht zu den zahlreichen Kontakten der Freiburger
KPE-Führung mit der Sekte Stellung bezieht; ebenso zum Quartett Hönisch/C. P. Clausen/little pebble/Xaver
Weikmann. Über diesen Teil der Wahrheit informiert zu werden, hat die Öffentlichkeit ein Anrecht, damit
Eltern wissen, worauf sie sich einlassen.“ Auch hier entstehen Fragen über Fragen. Und mittlerweil…
Link zur Homepage „Jugend-Sekten-Kirche“ wurde zur Information der User hier weitergegeben. Der Betreiber,
ein Herr Marco Feraudi aus Heidelberg, bezeugt durch die Art seiner Briefe und Stellungnahmen durchaus
selber sektiererischen Geist.
#48 Stefan Sandor 01:29:14 | Mittwoch, 15. November 2006
Eine späte Entscheidung Die Entscheidung des Bischofs von Fulda die SJM „Seelsorger“ zu entpflichten
kam eigentlich schon zu spät. Aus der Reaktion des Herrn Hönisch wird es klar. Der Gehorsam und die
Loyalität seiner Gefolgsleute gehört nur ihm alleine. Er macht es ja auch den Seinen vor. Unterordnung
ist nicht seine Sache. Hier verweise ich auf den Rauswurf der SJM aus der Dözese Augsburg unter Bischof
Viktor Josef Dammertz. Das dem SJM anvertraute Knabenseminar in Zwettl wurde aufgelöst, das Gebäude
beherbergt jetzt ein Polytechnikum. Da fragt man sich doch, ob nicht auch in den jeweiligen Rhön – Gemeinden
Schaden angerichtet wurde: Es soll nicht unerwähnt bleiben das Herr Hönisch ja auch so seltsame Organisationen
wie das Engelwerk verteidigt hat (siehe KPE – Zeitung „Pfadfinder Mariens“ aus dem Jahr 1993). Die Arbeit
von Herrn Hönisch und seinen Anhängern wirft vor Allem Fragen auf, inwieweit hier nicht unter dem Deckmantel
„treu – katholisch“ und „der katholischen Tradition verbunden“ unsere Katholische Kirche politisch missbraucht
wird.
#47 Peterchen 22:35:03 | Dienstag, 14. November 2006
Klatsch- und Tratsch ??!! Es ist schon sehr bezeichnend, mit welcher Intensitität hier jede Klatschgeschichte
auseinander genommen wird. Tatsache ist und bleibt: diese Kirche liegt am Boden. Nur wenn ihr der Geldhahn
zugedreht werden kann, würden in Zukunft solche und ähnliche Ausreisser von bischöflichen und pristerlichen
Amtsträgern ausbleiben… Vergelt’s Gott ! o^/
Es wird ja immer interessanter Soso, im Internet gibt es eben viele Links. Damit aber eine weitere vernünftige
Diskussion möglich ist, wäre ich dankbar, wenn irgendjemand den von Konrad angegebenen heutigen Leserbrief
in der DT z. B. in die Leserzeitung einstellen oder als Artikel an die kreuz.net-Redaktion senden könnte.
Vorab die Frage: was behauptet der Einsender in kurzen Stichpunkten? Im übrigen ist es nicht ausgeschlossen,
auch eine subjektiv empörte Internetseite Körnchen der Wahrheit beinhaltet. Ich halte nichts davon,
vom SJM-Thema abzulenken. Bleiben wir doch bei dem, was der Betreiber der von Konrad genannten Homepage
…w.sekten-jugend-kirche.de/ schreibt, und daraus ergeben sich Fragen, und es würde mich überhaupt
nicht mehr überraschen, wenn das sog. „nicht mitteilbare Wissen“ irgendwie mit solchen Dingen zu tun
hätte, vorausgesetzt die Dinge entsprächen der Wahrheit: 1. „Ort: Mariavesperbild. Ich sprach vor Jahren
über Hönisch mit einem mir bis dahin unbekannten, der Redeweise nach recht gebildeten Geistlichen, der
meine Einschätzung über P. Hönisch entschieden so korrigierte: ‘Es ist nicht so, wie Sie sagen; Hönisch
ist ignorant.’ Dennnoch bat ich in diesem Sommer P. Manfred Kusiek (SJM) vor dessen Abgang von Jossgrund,
wo Pfr. Belá Horváth (vormals SJM) vor seinem Ordenaustritt wirkte, mir eine taugliche Telefonnummer
von P. Hönisch zu geben: dies wurde ihm nicht gestattet.“ a) Welcher gebildete Geistliche hat P. Hönisch
als ignorant bezeichnet? b) Warum ist Pfr. Belá Horváth ausgetreten (worden)? c) Warum durfte P. Manfred
Kusiek keine Telefonnummer h…
#45 Peterchen 22:19:00 | Dienstag, 14. November 2006
Sonntags Ohrstöpsel rein und durch… Zitat: „Man habe den Kongregationen vorgeschlagen, den Namen der
Beschwerdeführer an die betroffenen Bischöfen zurückzumelden – oder aber solche Schreiben in den Papierkorb
zu werfen“. In der Konsequenz schlage ich dringendst vor, sich die Ohren während der Predigt zuzuhalten.
O:O Dies ist in vielen, ja der meinsten Kirchen im Bistum Fulda und darüberhinaus notwendig… Das, was
so mancher Priester am Sonntag der Gemeinde verkündet, kann man als „Anschwärzung und Denunziation“
des katholischen Glaubens bezeichnen.
#44 Guiseppe 22:00:50 | Dienstag, 14. November 2006
Link mit „interessanten Hintergründen zur SJM“ Der Verfasser dieser „Hintergründe“ verrät sich durch
seine Sprache. Er verlinkt auch auf seine „Öffentliche Beurteilung vom 05.03.2003 des Procedere Erzb.
Saiers und Kard. Ratzingers“, wo u. a. steht: „H I E R M I T stelle ich fest, daß Herr Erzb. Oskar Saier
durch grob fahrlässiges und seiner Hirten- und Amtspflicht zuwiderlaufendes Handeln mit unerhörtem Skandal
für die katholische Kirche eines unermeßlichen Schadens zum Nachteil der Sektenmitglieder s c h u l
d i g ist, und daß sich Herr Kard. Joseph Ratzinger über seine Hirten- und Aufsichtspflicht hinweggesetzt
und sich durch sein Amt das o. grob fahrlässige Verhalten Dr. Oskar Saiers in dieser Angelegenheit zu
eigen gemacht hat. Kard. Ratzinger hat dadurch der katholischen Kirche schweren Schaden zugefügt und
ist daher verpflichtet, hierfür eine öffentliche Wiedergutmachung zu leisten.“ Mal sehen, ob der so
bitter Gescholtene – heute Papst -dieser Aufforderung nachkommt, was ich keineswegs glaube. Der Desinformationen,
Verdrehungen und grobe Denunziationen enthaltende Link, den Konrad angab, erweist sich als vollkommen
unseriös.
@Herrn turk Nebenfrage an Herrn „iustus“: ist Ihr Schreibfehler „Ordensmämmer“ Absicht? Uuups … immer
diese Tippfehler,die mman hier nicht korrigieren kan. War vielleicht ein Freud’scher Verschreiber :
Für turk und kreuz.net-Leser ein Link mit interessanten Hintergründen der SJM …w.sekten-jugend-kirche.de/,
die sicher katholisch, genauso sicher aber auch sehr unklug ist, nicht nur was St. Pölten angeht. Der
Betreiber der Seite hatte heute einen Leserbrief in der DT.
DENUNZIANTEN + der PAPIERKORB Denunzianten sind ganz miese, dumme Typen. Sie und ihre Briefe nach Rom
gehören in den Papierkorb! Steh zu Deiner Meinung oder dann lass es.
#40 adlimina 20:31:28 | Dienstag, 14. November 2006
Oberste Instanz Einziger Erkenntnisgewinn der bisherigen Diskussionen, Anläufe und K(r)ämpfe: Eine ganze
Reihe der Kommentatoren definiert sich durch ihren Eintritt in und Auftritt bei kreuz.net als das höchste
Tribunal der heiligen Kirche, vor dem sich ausnahmslos alle – Papst, Bischöfe und Priester im Besonderen –
bis hinein ins Forum Internum zu verantworten haben und alles – radikal alles – offenlegen müssen. Wer
Schutzräume reklamiert, wird als Nebelwerfer und Übeltäter überführt. Gemahnt das jetzt an den
Stil Luthers oder läßt es die Praxis der Inquisition schmecken? Es darf sich sicher jeder aussuchen,
unter welchem Vorzeichen er gequält werden will.
„Denuntiationen“ haben zugenommen Entweder haben die von Mons. Algermissen als „Denuntiationen“ bezeichneten
Vorgänge in letzter Zeit tatsächlich zugenommen, oder es handelt sich dabei um ein bischöfliches Wahrnehmungsproblem.
In beiden Fällen würde es den Grundregeln der akademischen Bildung (über welche die Bischöfe, unter
ihnen auch Mons. Algermissen, doch verfügen, oder?) entsprechen, wenn man mehrere Ursachen für ein solches
Phänomen in Betracht zöge. Entweder resultiert die „Zunahme“ aus einem Wahrnehmungsproblem, dann müßte
eine Prüfung bischöflicher Wirklichkeitserkenntnis erfolgen. Oder Beschwerden haben tatsächlich zugenommen;
dann wäre es aber erforderlich, die Ursachen hierfür zu untersuchen. Vielleicht läßt sich das „Kirchenvolk“
eben nicht mehr jedes X für ein U vormachen!? Schließlich bräuchte man sich über eine Zunahme von
Beschwerden aber auch nicht wundern, wenn solche „Eingaben“ monatelang hinweg ignoriert werden und die
nach langer Zeit erfolgte höfliche Nachfrage über den Eingang mit persönlichen bischöflichen Beleidigungsbriefen
beantwortet werden („Lernen Sie erst einmal selbst Umgangsformen …“). Wenn Hinweise dann auch noch ignoriert
werden (z. B. über Mißstände bei der Zelebration der Hl. Messe), ist es nicht verwunderlich, wenn die
Gläubigen dann entweder den Weg nach Rom antreten oder mit den Füssen „abstimmen“.
#38 wickerl 19:57:34 | Dienstag, 14. November 2006
Gemeinheit „ Das nicht mitteilbare Wissen“ ist eine besonders dreckige Methode, da weiß man schon wo
der Hund begraben ist. Ich bin aber von der Richtigkeit der Anspielung Algermissens überzeugt dass Papst
Benedikt für die Ordensgemeinschaft des Pater Hönisch keinen Finger rührte.
Wo bleibt kreuz.net-Recherche über „nicht mitteilbares Wissen“? Es mutet doch eigentümlich an, daß
niemand wissen will und bisher offenbar keine Recherche darüber stattgefunden hat, was der katholische
Oberhirte von Fulda unter dem öffentlich vermeldeten „nicht mitteilbaren Wissen“ versteht. Warum gibt
es nicht wenigstens ein weiteres Interview mit P. Hönisch www.kreuz.net/article.4171.html: er müßte
doch wissen, was der Bischof mit größter Wahrscheinlichkeit angesprochen hat. Ich halte eine Diskussion
im konkreten Fall für ziemlich sinnlos, sollten unterhalb Diskutanten und außerhalb Leser sein, die
bewußt Dinge verschweigen, über die wir eigentlich diskutieren müßten. Nebenfrage an Herrn „iustus“:
ist Ihr Schreibfehler „Ordensmämmer“ Absicht? Meine Fragen sind weiterhin nicht beantwortet: 1. Wenn
Rufschädigung der SJM vorläge, warum klagt die Gemeinschaft nicht in Rom, insbesondere in Bezug auf
das „nicht mitteilbare Wissen“? 2. Haben verantwortliche KPE-Redakteure eingesehen, daß sie bei der Verteidigung
des St. Pöltner Ex-Subregens grundfalsch gelegen und auf eine Lügenkampagne hereingefallen waren (vgl.
die Irrtümer in Nr. 94/23. Jg./4. Qu. 2005)? 3 Wohin werden die betroffenen Priester gehen? 4. Wie sieht
das Ernennungs- oder Installierungsdekret der betroffenen Priester aus? 5. Hätte P. Hönisch u. U. durch
klügeres Verhalten die Situation retten oder verhindern können?
Bishop of Fulda hard of heart and hardly Catholic @ Lota Danke für den Hinweis! Bishop of Fulda hard
of heart and hardly Catholic Hard of hard – treffend formuliert!
#34 Sturmius 18:17:52 | Dienstag, 14. November 2006
Anschwärzung und Denunziation Solche Fälle von Vertrauensbruch durch Menschen in den Diözesen hätten,
so Algermissen, in den vergangenen drei bis vier Jahren dramatisch zugenommen. Der Bischof von Fulda scheint
von einem abgrundtiefen Misstrauen gegebenüber seinen eigenen Diözesanen geprägt zu sein. Unter Denunziation
versteht man das hinterhältige Anschwärzen von Personen aus niedrigen Beweggründen. Bei der ganzen
Diskussion hier habe ich mich gefragt: Warum sollten Menschen so etwas Böses tun? Den eigenen Bischof
ohne sachlichen Grund aus niedrigen Beweggründen hinterhältig anzuschwärzen? Einfach so? Aus Lust und
Laune? Das ist doch vollkommen absurd. Wie denkt der Bischof hier eigentlich über die Menschen? Nach
Inhalten scheint er gar nicht zu fragen. Wo leben wir denn? Es muss doch möglich sein, dass in der katholischen
Kirche im Bistum Fulda wieder Recht gesprochen wird!
Auch auf Englisch Nun wird der Bischof auch im englischsprachigen Raum für seine Tat gewürdigt… –
das wird den Leidensdruck wieder erhöhen. angelqueen.org/forum/viewtopic.php?p=127925
#31 Guiseppe 17:59:28 | Dienstag, 14. November 2006
fürstabt/adlimina fürstabt: „Ihr selbst ernannten Konservativen habt Ihr nicht den Gehorsam immer wieder
gepredigt.“ Wo sollen die „selbst ernannten Konservativen“ (wen meinen Sie eigentlich damit?) „den Gehorsam
immer wieder gepredigt“ haben? fürstabt: „Lasst endlich den Bischof von Fulda in Ruhe, er muss seine
Entscheidungen verantworten.“ Ist das ein Kritik- und Diskussionsverbot? Wo leben wir denn? Die egozentischen,
antikirchlichen Schreier von „Kirche von unten“ bzw. vom sog. „Fuldaer Kreis“ forderten schon immer mehr
Mitbestimmung der Laien. Und jetzt wo diese Leute (mit ihrem nun episkopalen Protektor Algermissen) an
der Macht sind, haben die kritisch denkenden Laien und Priester plötzlich still zu halten und dürfen
nur noch in gebeugter Haltung vor dem hohen Herrn Bischof erscheinen. S.E. Algermissen ist wahrlich ein
sehr machtbewußter Herrscher. adlimina: „Im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzíls gebildeten Gemeindegremien.“
Was heißt denn „im Gefolge“? Klingt aber echt gut! Ein Zusammenhang zwischen den ach so sakrosankten
Gemeindegremien und Vatikanum II wird dadurch nur simuliert. adlimina: „…das aus Diskretionsgründen
und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen…“ Sehr, sehr klug, der Herr Bischof! Echt geschickt!
Argumente wie kritischer Leserbrief vor 16 Monaten und „Vertrauensbruch“ durch Informierung der direkt
Betroffenen reichen nicht. Also wird ein aus „Persönlichkeitsschutz“gründen zurückgehaltenes vermeintliches
Hauptargument gegen die SJMler konstruiert.
#30 Sturmius 17:41:53 | Dienstag, 14. November 2006
Anschwärzung und Denunziation Bei den Gesprächen der Gäste mit vatikanischen Kongregationen sei es
auch um ein besonders ernstes Thema gegangen, „die Anschwärzung und Denunziation deutscher Bischöfe
aus ihrem Heimatland in Rom“. Solche Fälle von Vertrauensbruch durch Menschen in den Diözesen hätten,
so Algermissen, in den vergangenen drei bis vier Jahren dramatisch zugenommen. Immer mehr Beschwerden
gingen – mit stark subjektiver Färbung – an den Diözesanleitern vorbei direkt nach Rom. Algermissen:
„Alle Bischöfe in Deutschland sind davon mehr oder weniger betroffen.“ Sie seien in solchen Situationen
ohnmächtig. Viele der Bischöfe hätten diese Problematik jetzt auch beim
Nebelwerfer adlimina Im Übrigen ist fest zu halten: einige würden sich gewaltig wundern, wenn er das
aus Diskretionsgründen und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen preis geben könnte bzw. wollte.
Lassen Sie doch bitte diese Nebelwerferei und nennen Sie uns endlich die konkreten Fakten, die Sie zu
kennen suggerieren! Im übrigen sollte Bischof Algermissen etwas vorsichtiger mit dem Begriff „Persönlichkeitsschutz“
umgehen. In seinem Mund hat dieses Wort einen faden Beigeschmack. Wie sieht es denn mit dem Persönlichkeitsschutz
der drei von ihm (immer noch ohne nachvollziehbare Begründung) entpflichteten SJM-Patres aus?
tertius ridens und gotthard 1. Der Kirchenaustritt vor dem Staat darf nach der neuen römischen Entscheidung
gar nicht mehr im Taufbuch (wie bisher) vermerkt werden, da er kein kirchlicher Akt ist. 2. Meine Beerdigung
kann ich nicht selber einklagen. 3. Würden kirchliche Handlungen oder Sakramentenspendungen verweigert,
kann man diese bei der Apostolischen Signatur, dem kirchlichen Verwaltungsgericht, einklagen, das recht
rasch entscheidet und bisher nicht wirklich diözesanfreundlich war.
liebe adlimina Sie scheinen ja mehr zu wissen. Und ich bitte höflich um Verständnis, dass ich mich mit
Aussagen nach dem Motto „Der Bischof in seiner unendlichen Weisheit und Güte hat beschlossen“ nicht zufriedengebe.
Hier werden anscheinend gute Priester (es gilt ja die Unschuldsvermutung) gefeuert, obwohl die Gläubigen
sie dringend bräuchten. Was also wird den Ordensmämmern vorgeworfen?
#26 adlimina 17:09:49 | Dienstag, 14. November 2006
auf den Berg Karmel und unter das Schwert des Erzengels Liebe(r) Schwarzbacher(in), Liebe(r) Eckweisbacher(in),
Ihre Verletztheit und Ihr Unverständnis in allen Ehren – aber fragen Sie, bitte, doch einmal bei Pater
Hönisch nach, was ihm in seinem (sprich dem an seine Ordensmitglieder vermittelten) Kirchenbild die „Schafe“
in der Hürde Christi bedeuten in dem Sinne, ob und wie die im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzíls
gebildeten Gemeindegremien, die Mitverantwortung für die Pfarreien tragen, etwas bedeuten und so einbezogen
werden, wie es jetzt eingefordert wird, da es einmal die konservative Seite getroffen hat. Mit einem Mal
wird nach der sonst vermaledeiten demokratisch-partizipativen Vorgehensweise gerufen! Auch ich finde,
daß der Fuldaer Bischof keine gute Entscheidung getroffen hat, nur muß ihm diesbezüglich Gerechtigkeit
widerfahren, wenn er sonst angegriffen wird, weil er angeblich zuviel zu sehr auf Laiengremien höre.
Im Übrigen ist fest zu halten: einige würden sich gewaltig wundern, wenn er das aus Diskretionsgründen
und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen preis geben könnte bzw. wollte. Hier wird immer so
getan, als lägen alle Argumente auf dem Tisch. Secretum meum mihi!
#24 tertius ridens 17:03:57 | Dienstag, 14. November 2006
Römische Entscheidung zum Kirchenaustritt Die römische Kommission für die authentische Auslegung der
kirchlichen Rechtstexte hat in einer Entscheidung aus dem Jahre 2006 festgestellt, dass der Austritt aus
der katholischen Kirche, wie er z. B. in Deutschland durch eine Erklärung vor einer stattlichen Stelle
(Amtsgericht oder Standesamt) erfolgt, nicht zu einer Kirchenstrafe (z. B. Exkommunikation) führt. Nur
wenn ein solcher Kirchenaustritt vor dem eigenen Pfarrer oder Generalvikar erklärt wird und er den ausdrücklichen
Willen erkennen lässt, sich von der Kirche als Glaubensgemeinschaft zu trennen, ist dieser als sogenannter
„schismatischer Akt“ zu werten, der die Exkommunikation nach sich zieht. Die deutschen Bischöfe haben
zwar öffentlich behauptet, die in Deutschland übliche Praxis erfülle die Bedingungen dieser Entscheidung;
dies stimmt aber nicht. Wer heute mit der oberhirtlichen Kirchenleitung unzufrieden ist, sich aber gleichzeitig
als (guter) Katholik fühlt, kann den Oberhirten mit einem Kirchenaustritt den finanziellen Wind aus den
Segeln nehmen. Ein (staatsrechtlicher) Kirchenaustritt hat nach der römischen Entscheidung keine Auswirkung
auf die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche als Glaubensgemeinschaft. Wer mit der oberhirtlichen Kirchenleitung
in Deutschland unzufrieden ist, hat also die Chance, nicht nur auf kreuz.net zu meckern, sondern zu handeln!
#23 Schwarzbacher 15:27:52 | Dienstag, 14. November 2006
Sarah Bitten und Beschwerden werden offensichtlich in den besagten Papioerkorb geworfen-nur Denunzianten
und Informanten werden vorgelassen.Da bekommt der Pfarrgemeinde-und Verwaltungsrat von Schwarzbach und
Eckweissbach endlich einen Termin beim Generalvikariat und hofft der Dinge die da kommen. O-Ton Fulda
„über das Ergebnis unserer Besprechnung (wird dem abwesenden Bischof )vorgetragen, werden sie schriftlich
hören“. So wie die Beteiligeten von der Kündigung nichts gehört haben, so geht es ihnen nun -heute
erfahren sie aus der Zeitung das alles endgültig ist- dies ist dann die zugesagte schriftlice Nachricht.
Die Pfarrgemeinderäte/Verwaltungsräte sowie die Schwarzbacher und Eckweißbacher werden als „ dumme
Schafe „ behandelt.
alles gewäsch Sie wissen ja ziemlich genau über die Staimethoden bescheid. Kann irgendeineiner von den
selbsternannten Revoluzern auch mal Entscheidungen akzeptieren oder schlägt bei Euch der Wahn von 68
durch. Ihr selbst ernannten Konservativen habt Ihr nicht den Gehorsam immer wieder gepredigt. Lasst endlich
den Bischof von Fulda in Ruhe, er muss seine Entscheidungen verantworten. Und für die drei heiligen Patres
wird der liebe Gott auch eine gte Wirkungsstääte finden. Vielleicht in Kasachstan. Dort erwaben sie
doch Ländereie, nicht die drei aber der Orden. Die Argumente werden nicht dadurch besser, weil man sie
ständig wiedrholt. Mons. Algermissen ist überhaupt nicht verpflichtet etwas über das Gespräch preiszugeben,oder
beichtet Ihr im Forum, wo wir es alle lesen können. Ego te absolvo
#19 Laurentius2 13:40:34 | Dienstag, 14. November 2006
Anathema sit ! … wobei ja das olle Kirchenrecht nur für die Konservativen gilt. Moderne Pfarrer dürfen
ruhig kirchenfeindliche Organisationen unterstützen. Linkskatholische Politiker dürfen ruhig romfeindliche
Clübchen mit Millionen an Steuergeldern sponsern, ohne daß sie auch nur einen bösen Zeigefinger von
den DBK-Männern ernten… man trinkt ja abends wieder einen vorzüglichen Chablis zusammen – ja heute
sogar direkt von den Lagen des Herrn Präsidenten bzw. Meisters vom Stuhl – nein diese Fanatiker von kreuz.net,
kath.net den IKs, der SJM und wie sie alle heißen – die haben doch wirklich keine Ahnung vom vorzüglichen
Geschmack der Macht !!!!!! !!!!!!!!!!!!! Anathema sint: o^/ !!!!
#18 doublemax 13:31:12 | Dienstag, 14. November 2006
Perönlich verachte ich Sie Die Gottessohnschaft Christi? Egal. Bereitungscheine ausstellen? Kein Problem.
Die Realpräsenz? Darüber kann man diskutieren. Aber wehe wenn drei Priester einen Leserbrief über das
Dogma des Heiligen Pastoralen Prozeses schreiben (darf man nun darüber diskutieren oder wurde er zur
Glaubenswahrheit erhoben?): Anathema sit – der sei ausgeschlossen.
#17 Aliatus 13:29:12 | Dienstag, 14. November 2006
Der Mietling zu Fulda Wenn „die Gäule“ nicht gescharrt hätten, gäbs hier nichts weiter von mir zu lesen.
Aber so. Der Mann Algermissen ist zweifellos der rechtmäßige Bischof von Fulda. In der fuldischen Staatsgeschichte
gab es eine Episode, da Fuldaer Bürger die Abtsburg stürmen mußten und den verkommenen Abt vertreiben.
Der Abt war als zurecht vertriebener danach zwar immer noch Abt auf einem Bauernhof; aber die Kirche von
Fulda konnte sich bis zu seiner (!) Rückkehr renovieren. Gräßlich, daß sogar bis in die konservativen
Kreise der falsche Gehorsam geübt wird. Sie, Pater Hönisch! widersetzen sie sich jetzt wieder! Bitte!
Werden Sie nicht altersmild! Der Heilige Vater darf altersmild und vielleicht sogar schwach werden, –-
ein Jesuit und Pfadfinder nicht! Tun sie doch bitte weiterhin so entscheiden, wie ein alleswagender lustiger
Mensch es täte. Für Christus den König! Hl. Katharina!
#15 bonifatius 13:14:07 | Dienstag, 14. November 2006
Sind Bischöfe noch Apostel Jesu? Und das wollen Apostel Jesu Christi sein? Zuerst Hirtenpflicht der Glaubensverkündigung
(Dekalog ) gröblich verletzen, dann in Sachen Abtreibung dem Papst die Stirne bieten. Und nun eine Verkündigung,
daß sie in Rom für ihre Handlungsweise Verständnis finden, das schreit zum Himmel! Rom soll aufwachen,
reagieren, auch auf die Gefahr hin, daß es in Deutschland von einem latenten zu einem offenen Zerwürfnis
kommt. Viele praktizierende Gläubige leiden unter dem Schisma, welches die Bischöfe nicht sehn wollen
und gehen in die innere Emigration.
#14 Laurentius2 11:47:46 | Dienstag, 14. November 2006
@jawohl! (IRONIE :) Sie kommen ja mit scholastisch-aristotelischer Logik daher. Ja was glauben Sie eigentlich,
fällt Ihnen ein ? Der Modernismus hat doch längst seine eigene (Un!)Logik entwickelt (u.a. Rahner und
Teilhard de Chardin), mit ihrem durchaus logischen Verweis auf den Rhöner Denunzianten werden Sie also
keinen dieser Herren überzeugen können ! Leider, Gott sei’s geklagt.
#13 Pünktchen 11:46:47 | Dienstag, 14. November 2006
Jawohl! Ihr Beitrag enthält eine schlüssige Argumentation und ist gut belegt! Danke! „Das Recht, sich
auch anonym oder vertraulich an die Bistumsleitung zu wenden, bestreite ich niemanden; dasselbe gilt aber
a fortiori für den Weg nach Rom.“
#12 zwobbel 11:40:46 | Dienstag, 14. November 2006
damit diese reagieren könnten kreuz.net Man habe den Kongregationen vorgeschlagen, den Namen der Beschwerdeführer
an die betroffenen Bischöfen zurückzumelden – oder aber solche Schreiben in den Papierkorb zu werfen.
kath.net Man habe vorgeschlagen, den betroffenen Diözesanleitern den jeweiligen Absender der Beschwerde
zu nennen, damit diese reagieren könnten, oder aber solche Schreiben in den Papierkorb zu werfen. Die
lieben Bischöfe wollen also dann nach Lehmannscher Manier „mit den Leuten vor allem ins Gespräch kommen:
„Dann sehen sie ein, daß es reicht, wenn hier und da … wird.“ Was nichts anderes ist als ein ganz banales
Abbürsten und psychotechnisches Niedermachen der frommen Gläubigen. Denn schließlich arbeitet man hart
daran auch noch die letzten schwarzen Inseln umzudrehen. „damit diese reagieren könnten“ heißt Machterhaltungsmechanismen
auslösen. Denn die Gläubigen haben sich doch vorher immer wieder an die Bischöfe gewandt gehabt. Und
die „Diözesanleiter“(!SIC – O-Ton Algermissen) glänzten durch Untätigkeit. Mißstände werden gepflegt
und Beschwerden dagegen sind Wunden die geleckt werden müssen. „damit diese reagieren könnten“ heißt
übersetzt: diffamieren, isolieren, liquidieren. Vorexerziert in Fulda an der SJM und vorher schon an
unzähligen anderen Gläubigen, deren Fall nicht in die Medien kam.
#11 Laurentius2 11:39:21 | Dienstag, 14. November 2006
@Sarah & Alois @Sarah: „die Bildung einer prot.-kath. Nationalkirche“ – genau das ist es, Sarah
:(3 ! Natürlich vertrauen wir braven Katholiken auf den obersten aller Bischöfe, den Papst in Rom. Wir
müssen aber auch selbst was tun, um dem Heiligen Geist Gelegenheit zu Eingreifen zu geben… z.Bsp. die
Initiativkreise unterstützen oder das Netzwerk katholischer Priester o^/ o^/ o^/ und Laien ! @Alois
Ist doch ganz logisch, daß sich der episkopale Rheinbund (s. Pater Wiltgens „Der Rhein fließt in den
Tiber“), für den das Paris von 1789 doch letztlich höher zählt als das Roma aeterna o^/ , daß dieser
Rheinbund nun Alarm schlägt. Läßt man diesen Rinnsal der Tradition erst in die modernistische Festung
fließen, werden die Dämme früher oder vielleicht auch erst in einer Generation aber mit Sicherhiet
gesprengt. Da diese Herren von Haus aus Taktiker und Strategen sind, werden sie nun alles tun, um Rom
daran zu hindern ! Die Deutschen (als die Nation, aus der die meisten Häresien und falschen Ideologien
in der Neuzeit stammen) drohen dabei wirksam mit der Fuchtel ihrer immer noch reichlich sprudelnden Steuergelder !
Eines Pfandes, das die Bischöfe einst im Austausch für die napoleonischen Enteignungen erhielten. Die
enteigneten Güter aber waren alles vom Munde abgesparte Vermächtnisse oder Almosen echt römischer Katholiken
, deren tradierter Glaube heute als fundamentalistisch bezeichnet wird. Was für eine charakterlose
Schizophrenie !
#10 Jawohl! 11:36:13 | Dienstag, 14. November 2006
Verhärtung im Bösen Mal im Ernst: Natürlich kommt in Rom viel Unfug an, der dann freilich umgehend
im Papierkorb landet. Aber ein gewisser Teil auch anonymer Hinweise hat eben dennoch Hand und Fuß, und
da wird Rom auch in Zukunft stets hellhörig sein und sich vom Gejammere gewisser Ortsbischöfe nicht
beeindrucken lassen, zumal die Beschwerden ja keineswegs alle Ortsbischöfe in Deutschland betreffen…
»Vertrauensbruch durch Menschen in den Diözesen«? Unsinn, fortlaufender Vertrauensbruch durch gewisse
Bischöfe, das ist das Problem. Viel interessanter ist eine andere Frage: Wann werden eigentlich die Menschen
in Eckweisbach und Schwarzbach oder zumindest die betroffenen Patres SJM erfahren, wer sie in Fulda »angeschwärzt«
hat? O-Ton Algermissen zur ganzen Causa: »Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz
von Dritten wahren.« (1) www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=163132 Da zugleich die persönliche
Integrität der Patres außer Frage steht – das muss selbst ein Wir-sind-Kirche-Pfarrer in einem ansonsten
grotesken Beitrag zugestehen (2) www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=162375 – kann sich diese Aussage
nur auf den Schutz der vereinzelten Denunzianten in der Rhön beziehen. Nota bene: Das Recht, sich auch
anonym oder vertraulich an die Bistumsleitung zu wenden, bestreite ich niemanden; dasselbe gilt aber a
fortiori für den Weg nach Rom.
#9 ExBochumer † 11:00:35 | Dienstag, 14. November 2006
Angst? Papst Benedikt XVI. – und das zeigt sich immer mehr – ist doch ein sehr ängstlicher Papst, was
die deutsche Kirche angeht. Ich plädiere dafür, daß endlich das deutsche Kirchensteuersystem gekippt
wird. Warum dürfen österreichische Katholiken mehr tun (siehe Linz), als deutsche Katholiken? Der deutschen
Kirche geht es zu gut. Und damit meine ich in erster Linie die doch immer mehr sich aufspielenden Bischöfe
a la Algermissen etc.
#8 Alois Hudal 10:54:07 | Dienstag, 14. November 2006
@Athanasius Vom neuen Motu-proprio wußte Algermissen schon vorher, dafür braucht er nicht nach Rom zu
fahren. Außerdem ist es wieder fragwürdig, ob der Papst die Messe freigibt, da der Druck der deutschen
und französischen Bischöfe offenbar Wirkung zeigt. @Konrad: Ich unterscheide zwischen dem früheren
antirömischen Reflex, der durchaus konservativ sein konnte und politisch gemeint war und dem heutigen,
der mit dem Verlust der Rechtgläubigkeit einher geht und mit politischen Konstellationen weniger zu tun
hat als früher.
Vertrauensbruch Es ist eine bodenlose Frechheit, den Spiess derart umzudrehen. Warum gehen wohl täglich
massenweise Beschwerden in Rom ein? Wer begeht denn hier wirklich den Vertrauensbruch? Andere Möglichkeit
haben Gläubige doch gar nicht mehr, als sich an Rom als letzte Instanz zu wenden in der Hoffnung, dass
man dort in den Schreibern nicht nur Fanatiker und alte Leute sieht, die das Volk Gottes nicht repräsentieren.
In den Heimatdiözesen laufen Gläubige mit ihren Bitten und Beschwerden sowieso meistens vor eine Wand.
Das gläubige Volk soll möglichst dumm gehalten werden, damit gewisse Kreise in Deutschland die Bildung
der prot.-kath. Nationalkirche vorantreiben können. Traurig genug, dass gute katholische Priester, die
sich ihrer Verantwortung bewusst sind und danach handeln, gemobbt werden. Da kommt echt die Frage auf,
ob man diese Machenschaften noch weiter durch Zahlung der Kirchensteuer unterstützen darf. Aber ganz
soweit sind wir noch nicht, noch vertrauen wir auf die Urteilsbildung und Entscheidungsfähigkeit des
Heiligen Vaters.
#6 Athanasius 10:40:32 | Dienstag, 14. November 2006
Stasi Man habe den Kongregationen vorgeschlagen, den Namen der Beschwerdeführer an die betroffenen Bischöfen
zurückzumelden – oder aber solche Schreiben in den Papierkorb zu werfen. Was sind denn das für Stasi-Vorschläge!
Wollen die Deutschen Bischöfe Rom erpressen? Zensur heisst so etwas. Die totalitäre Kindheitserziehung
dieser 70-Jährigen kommt immer klarer zum Ausdruck. „Ist nicht, was nicht sein darf.“ Und „konservative“
Gläubigen müssen totgemacht werden. Übrigens weiß ich sehr wohl, warum Mgr. Algermissen jetzt „entschlossener
denn je“ ist. In Rom ist ihnen wahrscheinlich vom Motu-Proprio zum „tridentinischen“ Ritus berichtet worden.
Da die SJM-Priester sich unmittelbar dessen bedienen würden, hat Algermissen direkt zugeschlagen und
jenes „Unheil“ abgewandt.
#5 ExBochumer † 10:31:40 | Dienstag, 14. November 2006
Hoffentlich war Algermissen ehrlich … … und hat dem Papst auch von seiner Mitgliedschaft in der Rotary-Sekte,
die als freimaurerisch unterwandert gilt, berichtet. Aber ich vermute mal nicht. Algermissen macht doch,
was er will. Mein Bild von ihm, das ich in einer persönlichen Begegnung mit ihm 1998 gewonnen habe, bestärkt
meinen Eindruck von diesem „Oberhirten“, der letztlich auch nur noch eine Marionette des Zeitgeistes ist.
Butter bei die Fische Ihr Verbrechen: Sie standen dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß
kritisch gegenüber. Nun, das dürfte nicht alles sein. Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht
mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“ Jetzt wird’s ja richtig
spannend. Welche Leichen liegen denn da im Keller? Dass harmlose Kommunionmappen und ein oller Leserbrief
die Kündigung nicht plausibel begründen können, haben wir uns ja fast gedacht.
#3 Laurentius2 10:06:29 | Dienstag, 14. November 2006
1+1= ? Wer glaubt schon an Verschwörungstheorien, wir doch nicht, oder … ? 1 : In einem Streitgespräch
mit einem leitenden Redakteur der Fuldaer Zeitung platzt es aus diesem in einem unbehrrschten Moment,
als es um die bodenständige Katholizität der Fulderer Landbevölkerung geht, heraus: „Wir werden diesen
schwarzen Landkreis schon umdrehen, da können Sie sich drauf verlassen !“ ; +1 :Viele deutsche Bischöfe
sind Mitglied bei Rotary, einer Vorfeld- bzw. Rekrutierungsorganisation der Freimaurerei (deren Gründer
auch Freimaurer waren) und deren Verhältnis zu den Logen man deswegen durchaus mit dem von JU und CDU
vergleichen kann. Auch Zeitungsherausgeber und einflußreiche Verleger finden sich in den Logen oder/und
den Rotary-Veranstaltungen, bei denen man gerne und regelmäßig gemeinsam ißt und guten Wein trinkt …
Sie entscheiden über jeden Posten in den sensiblen Stellen ihrer Meinungsorgane und wundern sich, daß
ein klischeehaft doch so absolut regierender Bischof das nicht tut. = 2 ??? : Nach dem 25. Diner reicht’s
dem Herrn Prälaten, er will sich endlich als „Führungskraft“ beweisen. Ein Mensch, der regelmäßig
auf die Sonnenbank geht („Bischof Braun“ ), legt schließlich viel wert auf’s Renommee bei seinen Freunden …
superbia est incipium malorum
Vertrauensbruch durch wen? Durch „Beschwerdeführer“ oder durch Bischöfe, die die katholische Glaubensdisziplin
missachten? Hat sich wirklich der „antirömische Affekt“ im Zuge des Papstjahres 2005 verflüchtigt, wie
Guido Horst in seinem Kommentar „Der Anstoß kam von außen“ (DT vom 4. November) meint? Wie soll man
dann das protestantische Herumnörgeln an „Papstspektakeln“, den fortdauernden kirchlichen Ungehorsam
prominenter katholischer Laienpolitiker durch „Donum vitae“-Unterstützung, die Duldung und Förderung
der antipäpstlichen Gruppierung „Wir sind Kirche“ und die Unterlaufung römischer Instruktionen (zur
Liturgie, zur Mitarbeit von Laien und über den Hirtendienst der Priester) in vielen deutschen Ordinariaten
verstehen? Der Begriff „antirömischer Affekt“ geht auf einen Essay des Staatsrechtlers Carl Schmitt aus
den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurück und wurde von Hans Urs von Balthasar 1974 zur
Zeit Pauls VI. in einer noch heute lesenswerten ekklesiologischen Untersuchung aufgegriffen und kirchenhistorisch
analysiert. Er hat sich nicht verflüchtigt, auch wenn es Guido Horst in Rom angesichts des Hochgefühls
auch vieler Deutscher so erscheinen mag, sondern nur sein Erscheinen gewandelt. Konkretes Beispiel: einem
Priester aus der Diözese Fulda, der sich in einem DT-Leserbrief kritisch zum dortigen „pastoralen Prozess“
äusserte, wurde auch aus diesem Grund der Stuhl vor die Tür gesetzt. Wer nicht „pastoral correct“ im
„mainstream“ mitschwimmt, ist zum „mobbing“ freigegeben.
Rauswurf Ihr Verbrechen: Sie standen dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß kritisch
gegenüber. Nun, das dürfte nicht alles sein. Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht mitteilbares
Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“ Nachzulesen: hier www.kath.net/detail.php?id=15202