SJM-Priester entlassen
Verhärtung im Bösen
Nach seinem Ad-Limina-Besuch in Rom ist der Bischof von Fulda noch überzeugter, daß die von ihm vorgenommene Entlassung dreier beliebter Priester gerecht und richtig war.
Links: Bischof Heinz Josef Algermissen
Rechts: Der Ordensobere der SJM, Pater Andreas Hönisch
Links: Bischof Heinz Josef Algermissen
Rechts: Der Ordensobere der SJM, Pater Andreas Hönisch
(kreuz.net, Fulda) In der vergangenen Woche hielt sich der Bischof von Fulda gemeinsam mit 34 Bischöfen und Weihbischöfen aus vierzehn deutschen Bistümern zum turnusgemäßen Ad-Limina-Besuch in Rom auf.

Nach diesen Tagen in Rom sei sein Entschluß, die der Patres der Diener Jesu und Mariens zu entlassen „noch viel fester“:

„Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“ – streut der Bischof Vermutungen.

Seine Aussagen machte Mons. Heinz Josef Algermissen in einem heutigen Bericht der ‘Fuldaer Zeitung’.

Das sich offiziell als unabhängig bezeichnende Blatt ist für seine einseitige Berichterstattung in kirchlichen Belangen bekannt.

Beim Ad-Limina-Besuch in Rom gab es auch eine Privataudienz mit Papst Benedikt XVI.

Der Heilige Vater habe sich für ihn und seinen Weihbischof eine halbe Stunde Zeit genommen – erklärt Mons. Algermissen vor der ‘Fuldaer Zeitung’.

Die Atmosphäre sei „sehr entspannt und intensiv“ gewesen.

Der Papst sei bestens informiert gewesen und habe bei manchen Themen – die Förderung des Priesternachwuchses oder der Pastorale Prozeß – gezielt nachgefragt.

Er habe dem Papst „all das Gute aus unserer Diözese geschildert, aber auch ernüchternde Erfahrungen“ – so Bischof Algermissen.

Er fühle sich als Bischof von Fulda „vom Heiligen Vater ganz und gar verstanden“.

Bei den Gesprächen in den vatikanischen Kongregationen sei es auch um ein „besonders ernstes Thema“ gegangen: die angebliche „Anschwärzung und Denunziation“ deutscher Bischöfe aus ihrem Heimatland in Rom.

Solche Fälle von „Vertrauensbruch“ durch Menschen in den Diözesen hätten in den vergangenen drei bis vier Jahren „dramatisch“ zugenommen.

Immer mehr Beschwerden gingen an den Diözesanleitern vorbei direkt nach Rom.

Die Bischöfe seien in solchen Situationen ohnmächtig. Viele von ihnen hätten „diese Problematik“ jetzt auch beim Heiligen Vater angesprochen.

Man habe den Kongregationen vorgeschlagen, den Namen der Beschwerdeführer an die betroffenen Bischöfen zurückzumelden – oder aber solche Schreiben in den Papierkorb zu werfen.

Kritiker bemängeln an diesem Vorschlag, daß damit berechtigte Beschwerden aus Angst vor bischöflichen Repressalien verhindert würden.

Daß diese Furcht nicht unberechtigt ist, zeigt die jüngste Entlassung der drei Priester durch den Bischof von Fulda.

Ihr Verbrechen: Sie standen dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß kritisch gegenüber.

Canon 212 des Kirchenrechtes und die Instruktion ‘Redemptionis Sacramentum’ (Nr. 183, 184) gewähren den Gläubigen ausdrücklich das Recht, ihre berechtigten Anliegen den Hirten der Kirche und gegenüber Rom vorzubringen.
      
61 Lesermeinungen
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#61   tau †   21:56:51 | Montag, 20. November 2006
Stefan Sandor:
alles klar!
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#60   Stefan Sandor   18:18:53 | Montag, 20. November 2006
@ Tau
Habe Ihre Post bekommen, danke. Melde mich Ende der Woche direkt.
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#59   tau †   22:52:18 | Sonntag, 19. November 2006
Stefan Sandor
Haben Sie meine Post (2 x) bekommen?
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#58   Lauschi   12:02:17 | Donnerstag, 16. November 2006
an Bonifatius
Hallo! Danke für Ihr Interesse. Die verlinkte Seite hat keinen Financier, sie ist auch nicht kommerziell, aber sie hat viele Freundinnen und Freunde, die lauschen… sogar noch jenseits der Wand! Wollen wir sie mal weiter lauschen lassen.
Das mit dem Imperialismus könnte sogar stimmen, bloß hat das Thema unter Hönisch und Engelwerk wohl nix zu suchen.
Nur eine Frage: Wer ist fiore graz???
Gruß: Lauschi mit den vielen Schlapphüten
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#57   mathild   10:33:13 | Donnerstag, 16. November 2006
Entlassung der deutschen Bischöfe wäre von Vorteil für viele Diözesen
Auch die Aussagen des Fuldaer Bischofs sind unwahr – er muß sich schämen, daß er gute seeleneifirge Priester aus ihrem Amte enthebt und somit die Schafe wieder umherirren läßt.
Schämen müssen wir uns als sogenannte Katholiken, dass wir nicht viel mehr nach ROM schreiben und uns gezielt beschweren. Gibt es überhaupt noch Christen? Warum protestiert man in Rom nicht gegen den Bischof aus Mainz, Fulda, Essen, etc. etc. richtig harter Protest würde Wirkung zeigen und unserer ehemals heiligen Kirche (jetzt entheiligten und oftmals entweihten Kirche – Bsp. Oberhausen Tabgha und und…) wieder gute Seelenführer bringen.
Restchristen werdet doch endlich wach und lasst EUCH nichts gefallen noch vorplappern!
Betet für diese abgefallenen Bischöfe die bestens vom Staat lt. Reichskonkordat entlohnt werden, damit sie nicht für immer verloren sind !
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#56   bonifatius   00:25:30 | Donnerstag, 16. November 2006
@lauschi, der Mann mit dem Schlapphut oder der Lauscher an der W…
Lauschi, ihr Namen macht ihnen Ehre und ihre geistige (und vielleicht auch finanzielle ) Verwandtschaft zu fiore graz ist nicht zu verkennen. Wer ist der Finanzier ihrer Link-seiten? Wäre interessant, wird aber sicher nicht beantwortet. Allenfalls sind all die von ihrer Clique bewerteten Organisationen ( Desinformation?) für die Menschheit nicht annähernd so gefährlich wie der kriegerische gottlose Imperialismus der Wölfe im Schafspelz mit all ihren großen Verbrechen an den Völkern.
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#55   Lauschi   19:06:22 | Mittwoch, 15. November 2006
an Guiseppe
oder war es Giuseppe?
Wer sich ein Urteil bilden möchte, ob es am Engelwerk Seltsames gebe oder nicht, kann es ja mal mit Klick hier …werk.homepage.t-online.de/ versuchen. Will auch gar nichts vorwegnehmen. Schöne Grüße in die Runde!
Gespannt: Lauschi ?:)
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#54   Guiseppe   11:10:17 | Mittwoch, 15. November 2006
Inquisitor Sandor
Sandor: „Da fragt man sich doch, ob nicht auch in den jeweiligen Rhön – Gemeinden Schaden angerichtet wurde: Es soll nicht unerwähnt bleiben das Herr Hönisch ja auch so seltsameOrganisationen wie das Engelwerk verteidigt hat (siehe KPE – Zeitung „Pfadfinder Mariens“ aus dem Jahr 1993). Die Arbeit von Herrn Hönisch und seinen Anhängern wirft vor Allem Fragen auf, inwieweit hier nicht unter dem Deckmantel „treu – katholisch“ und „der katholischen Tradition verbunden“ unsere Katholische Kirche politisch missbraucht wird.“
(Die Hervorhebungen im Text sind durch mich erfolgt.)
„Man fragt sich“, … Die Arbeit von „Herrn Hönisch“ (ich dachte, der Betroffene ist Priester!) „wirft vor allem Fragen auf“ – und Ihr Urteil steht schon fest: Sie fragen dann auch nicht mehr, ob, sonder „inwieweit“ unsere Kirche von „Herrn Hönisch und seinen Anhängern“ „politisch missbraucht“ wurde.
Sie wollte ich niemals als Richter oder Chef haben!
Und dann das „seltsame „ Engelwerk. Ja, was ist denn am Engelwerk, das „Herr Hönisch“ vor 13 Jahren mal „verteidigt“ (wie?) hat, so „seltsam“?
Sie scheinen sich nur auf einseitige, gefärbte Sekundärliteratur zu beziehen. Stimmts? Haben Sie selbst schon mal mit dem Engelwerk Kontakt gehabt? Würde mich mal brennend interessieren.
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#53   Maximilian   10:29:04 | Mittwoch, 15. November 2006
Aus dem Artikel „Verhärtung im Bösen“:
„Nach diesen Tagen in Rom sei sein Entschluß, die der Patres der Diener Jesu und Mariens zu entlassen „noch viel fester“.“
Dem Vernehmen nach sind in Rom sehr viele Beschwerden über den Bischof aus Fulda eingegangen. Nun ist sein Entschluß „noch viel fester“. Jetzt erst recht: Wut, Vergeltung und Machtdemonstration!
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#52   iustus   09:38:51 | Mittwoch, 15. November 2006
Man muss nur genug mit Dreck werfen, irgendetwas bleibt schon hängen.
Aus der Reaktion des Herrn Hönisch wird es klar. Der Gehorsam und die Loyalität seiner Gefolgsleute gehört nur ihm alleine. Er macht es ja auch den Seinen vor. Unterordnung ist nicht seine Sache.
Wo war er ungehorsam? Aus seiner Reaktion wird es klar: Er und seine Gefolgsleute sind dem Bischof stets gefolgt. Gehorsam und Loyalität heißt nicht, dass man keine Kritik äußern darf.
Da fragt man sich doch, ob nicht auch in den jeweiligen Rhön – Gemeinden Schaden angerichtet wurde:
Natürlich fragt man sich das. Das tun viele Leute schon die ganze Zeit. Der Bischof sagt aber nix.
Es soll nicht unerwähnt bleiben das Herr Hönisch ja auch so seltsame Organisationen wie das Engelwerk verteidigt hat (siehe KPE – Zeitung „Pfadfinder Mariens“ aus dem Jahr 1993).
Wie steht denn P. Höhnisch heute (13 Jahre später) dazu? Was hat er denn 1993 geschrieben?
Die Arbeit von Herrn Hönisch und seinen Anhängern wirft vor Allem Fragen auf, inwieweit hier nicht unter dem Deckmantel „treu – katholisch“ und „der katholischen Tradition verbunden“ unsere Katholische Kirche politisch missbraucht wird.
Interessant. Was sind hier politische Absichten?
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#51   turk   09:08:49 | Mittwoch, 15. November 2006
Warum werden nicht einmal hier Fragen beantwortet?
Wo sind die Antworten? Stimmt alles, stimmt etwas, oder stimmt gar nichts?
2. „Es geht um das Verhalten Hönisch’ als Jugendseelsorger im deutschen Sprachraum. Hönisch räumt zwar ein, sein Freund und KPE-Mitarbeiter ‘Claus Peter Clausen ist zunächst tatsächlich auf Little-pebble hereingefallen’, unterläßt es aber, über die andere – viel größere – Hälfte der Wahrheit zu berichten: die Lawine der sektenhaften Geschehnisse kam unaufhaltsam ins Rollen als unsere zwei jüngeren Töchter (damals 21 bzw. 15) mit weiteren 16 KPE-lerinnen (zwischen 11 und 16) aus Heidelberg und Freiburg am 25. Februar 1995 in einer Schwarzwälder Hütte beim KPE-Faschingslager mehreren Anhängern der Furtwangener Sekte um Pfr. Xaver Weikmann unter dem KPE-Banner gegenüberstanden. Zu ihnen zählten ein Gymnasiallehrer (Freiburg, St. Georgen), die zwei ‘Seherinnen’ (aus Rüthen bzw. Löffingen) und fünf Jugendliche (damals 9, 10, 11, 12 und 18); außerdem auch die KPE-Führerin (damals 27), die fünf Wochen später überraschend unsere zweitälteste Tochter (damals 21) von unserem Haus auf Nimmerwiedersehen abholte. P. Hönisch disqualifiziert sich selbst, wenn er nicht zu den zahlreichen Kontakten der Freiburger KPE-Führung mit der Sekte Stellung bezieht; ebenso zum Quartett Hönisch/C. P. Clausen/little pebble/Xaver Weikmann. Über diesen Teil der Wahrheit informiert zu werden, hat die Öffentlichkeit ein Anrecht, damit Eltern wissen, worauf sie sich einlassen.“
Auch hier entstehen Fragen über Fragen. Und mittlerweil…
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#50   Konrad   07:43:49 | Mittwoch, 15. November 2006
Link zur Homepage „Jugend-Sekten-Kirche“
wurde zur Information der User hier weitergegeben. Der Betreiber, ein Herr Marco Feraudi aus Heidelberg, bezeugt durch die Art seiner Briefe und Stellungnahmen durchaus selber sektiererischen Geist.
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#49   tau †   01:45:20 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Stefan Sandor
Sie haben Post!
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#48   Stefan Sandor   01:29:14 | Mittwoch, 15. November 2006
Eine späte Entscheidung
Die Entscheidung des Bischofs von Fulda die SJM „Seelsorger“ zu entpflichten kam eigentlich schon zu spät. Aus der Reaktion des Herrn Hönisch wird es klar. Der Gehorsam und die Loyalität seiner Gefolgsleute gehört nur ihm alleine. Er macht es ja auch den Seinen vor. Unterordnung ist nicht seine Sache. Hier verweise ich auf den Rauswurf der SJM aus der Dözese Augsburg unter Bischof Viktor Josef Dammertz. Das dem SJM anvertraute Knabenseminar in Zwettl wurde aufgelöst, das Gebäude beherbergt jetzt ein Polytechnikum.
Da fragt man sich doch, ob nicht auch in den jeweiligen Rhön – Gemeinden Schaden angerichtet wurde: Es soll nicht unerwähnt bleiben das Herr Hönisch ja auch so seltsame Organisationen wie das Engelwerk verteidigt hat (siehe KPE – Zeitung „Pfadfinder Mariens“ aus dem Jahr 1993).
Die Arbeit von Herrn Hönisch und seinen Anhängern wirft vor Allem Fragen auf, inwieweit hier nicht unter dem Deckmantel „treu – katholisch“ und „der katholischen Tradition verbunden“ unsere Katholische Kirche politisch missbraucht wird.
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#47   Peterchen   22:35:03 | Dienstag, 14. November 2006
Klatsch- und Tratsch ??!!
Es ist schon sehr bezeichnend, mit welcher Intensitität hier jede Klatschgeschichte auseinander genommen wird. Tatsache ist und bleibt:
diese Kirche liegt am Boden. Nur wenn ihr der Geldhahn zugedreht werden kann, würden in Zukunft solche und ähnliche Ausreisser von bischöflichen und pristerlichen Amtsträgern ausbleiben…
Vergelt’s Gott !
o^/
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#46   turk   22:24:06 | Dienstag, 14. November 2006
Es wird ja immer interessanter
Soso, im Internet gibt es eben viele Links. Damit aber eine weitere vernünftige Diskussion möglich ist, wäre ich dankbar, wenn irgendjemand den von Konrad angegebenen heutigen Leserbrief in der DT z. B. in die Leserzeitung einstellen oder als Artikel an die kreuz.net-Redaktion senden könnte. Vorab die Frage: was behauptet der Einsender in kurzen Stichpunkten?
Im übrigen ist es nicht ausgeschlossen, auch eine subjektiv empörte Internetseite Körnchen der Wahrheit beinhaltet. Ich halte nichts davon, vom SJM-Thema abzulenken. Bleiben wir doch bei dem, was der Betreiber der von Konrad genannten Homepage …w.sekten-jugend-kirche.de/ schreibt, und daraus ergeben sich Fragen, und es würde mich überhaupt nicht mehr überraschen, wenn das sog. „nicht mitteilbare Wissen“ irgendwie mit solchen Dingen zu tun hätte, vorausgesetzt die Dinge entsprächen der Wahrheit:
1. „Ort: Mariavesperbild. Ich sprach vor Jahren über Hönisch mit einem mir bis dahin unbekannten, der Redeweise nach recht gebildeten Geistlichen, der meine Einschätzung über P. Hönisch entschieden so korrigierte: ‘Es ist nicht so, wie Sie sagen; Hönisch ist ignorant.’ Dennnoch bat ich in diesem Sommer P. Manfred Kusiek (SJM) vor dessen Abgang von Jossgrund, wo Pfr. Belá Horváth (vormals SJM) vor seinem Ordenaustritt wirkte, mir eine taugliche Telefonnummer von P. Hönisch zu geben: dies wurde ihm nicht gestattet.“
a) Welcher gebildete Geistliche hat P. Hönisch als ignorant bezeichnet?
b) Warum ist Pfr. Belá Horváth ausgetreten (worden)?
c) Warum durfte P. Manfred Kusiek keine Telefonnummer h…
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#45   Peterchen   22:19:00 | Dienstag, 14. November 2006
Sonntags Ohrstöpsel rein und durch…
Zitat: „Man habe den Kongregationen vorgeschlagen, den Namen der Beschwerdeführer an die betroffenen Bischöfen zurückzumelden – oder aber solche Schreiben in den Papierkorb zu werfen“.
In der Konsequenz schlage ich dringendst vor, sich die Ohren während der Predigt zuzuhalten. O:O
Dies ist in vielen, ja der meinsten Kirchen im Bistum Fulda und darüberhinaus notwendig… Das, was so mancher Priester am Sonntag der Gemeinde verkündet, kann man als „Anschwärzung und Denunziation“ des katholischen Glaubens bezeichnen. >:)
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#44   Guiseppe   22:00:50 | Dienstag, 14. November 2006
Link mit „interessanten Hintergründen zur SJM“
Der Verfasser dieser „Hintergründe“ verrät sich durch seine Sprache. Er verlinkt auch auf seine „Öffentliche Beurteilung vom 05.03.2003 des Procedere Erzb. Saiers und Kard. Ratzingers“, wo u. a. steht:
„H I E R M I T stelle ich fest, daß Herr Erzb. Oskar Saier durch grob fahrlässiges und seiner Hirten- und Amtspflicht zuwiderlaufendes Handeln mit unerhörtem Skandal für die katholische Kirche eines unermeßlichen Schadens zum Nachteil der Sektenmitglieder s c h u l d i g ist,
und daß sich Herr Kard. Joseph Ratzinger über seine Hirten- und Aufsichtspflicht hinweggesetzt und sich durch sein Amt das o. grob fahrlässige Verhalten Dr. Oskar Saiers in dieser Angelegenheit zu eigen gemacht hat. Kard. Ratzinger hat dadurch der katholischen Kirche schweren Schaden zugefügt und ist daher verpflichtet, hierfür eine öffentliche Wiedergutmachung zu leisten.“
Mal sehen, ob der so bitter Gescholtene – heute Papst -dieser Aufforderung nachkommt, was ich keineswegs glaube.
Der Desinformationen, Verdrehungen und grobe Denunziationen enthaltende Link, den Konrad angab, erweist sich als vollkommen unseriös.
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#43   iustus   21:41:10 | Dienstag, 14. November 2006
@Herrn turk
Nebenfrage an Herrn „iustus“: ist Ihr Schreibfehler „Ordensmämmer“ Absicht?
Uuups … immer diese Tippfehler,die mman hier nicht korrigieren kan.
War vielleicht ein Freud’scher Verschreiber : :-]
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#42   Konrad   21:22:33 | Dienstag, 14. November 2006
Für turk und kreuz.net-Leser
ein Link mit interessanten Hintergründen der SJM …w.sekten-jugend-kirche.de/, die sicher katholisch, genauso sicher aber auch sehr unklug ist, nicht nur was St. Pölten angeht. Der Betreiber der Seite hatte heute einen Leserbrief in der DT.
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#41   Sr. Maria Andrea †   21:14:03 | Dienstag, 14. November 2006
DENUNZIANTEN + der PAPIERKORB
Denunzianten sind ganz miese, dumme Typen. Sie und ihre Briefe nach Rom gehören in den Papierkorb! Steh zu Deiner Meinung oder dann lass es.
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#40   adlimina   20:31:28 | Dienstag, 14. November 2006
Oberste Instanz
Einziger Erkenntnisgewinn der bisherigen Diskussionen, Anläufe und K(r)ämpfe:
Eine ganze Reihe der Kommentatoren definiert sich durch ihren Eintritt in und Auftritt bei kreuz.net als das höchste Tribunal der heiligen Kirche, vor dem sich ausnahmslos alle – Papst, Bischöfe und Priester im Besonderen – bis hinein ins Forum Internum zu verantworten haben und alles – radikal alles – offenlegen müssen. Wer Schutzräume reklamiert, wird als Nebelwerfer und Übeltäter überführt.
O:) >:)
Gemahnt das jetzt an den Stil Luthers oder läßt es die Praxis der Inquisition schmecken? Es darf sich sicher jeder aussuchen, unter welchem Vorzeichen er gequält werden will.
:-#
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#39   clarissa colonia   20:18:09 | Dienstag, 14. November 2006
„Denuntiationen“ haben zugenommen
Entweder haben die von Mons. Algermissen als „Denuntiationen“ bezeichneten Vorgänge in letzter Zeit tatsächlich zugenommen, oder es handelt sich dabei um ein bischöfliches Wahrnehmungsproblem.
In beiden Fällen würde es den Grundregeln der akademischen Bildung (über welche die Bischöfe, unter ihnen auch Mons. Algermissen, doch verfügen, oder?) entsprechen, wenn man mehrere Ursachen für ein solches Phänomen in Betracht zöge.
Entweder resultiert die „Zunahme“ aus einem Wahrnehmungsproblem, dann müßte eine Prüfung bischöflicher Wirklichkeitserkenntnis erfolgen.
Oder Beschwerden haben tatsächlich zugenommen; dann wäre es aber erforderlich, die Ursachen hierfür zu untersuchen. Vielleicht läßt sich das „Kirchenvolk“ eben nicht mehr jedes X für ein U vormachen!?
Schließlich bräuchte man sich über eine Zunahme von Beschwerden aber auch nicht wundern, wenn solche „Eingaben“ monatelang hinweg ignoriert werden und die nach langer Zeit erfolgte höfliche Nachfrage über den Eingang mit persönlichen bischöflichen Beleidigungsbriefen beantwortet werden („Lernen Sie erst einmal selbst Umgangsformen …“).
Wenn Hinweise dann auch noch ignoriert werden (z. B. über Mißstände bei der Zelebration der Hl. Messe), ist es nicht verwunderlich, wenn die Gläubigen dann entweder den Weg nach Rom antreten oder mit den Füssen „abstimmen“.
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#38   wickerl   19:57:34 | Dienstag, 14. November 2006
Gemeinheit
„ Das nicht mitteilbare Wissen“ ist eine besonders dreckige Methode, da weiß man schon wo der Hund begraben ist. Ich bin aber von der Richtigkeit der Anspielung Algermissens überzeugt dass Papst Benedikt für die Ordensgemeinschaft des Pater Hönisch keinen Finger rührte.
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#37   Sturmius   19:41:41 | Dienstag, 14. November 2006
Uuups … immer diese Tippfehler,
die mman hier nicht korrigieren kan.
„hard of heart“ muss es natürlich heißen!
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#36   turk   19:23:12 | Dienstag, 14. November 2006
Wo bleibt kreuz.net-Recherche über „nicht mitteilbares Wissen“?
Es mutet doch eigentümlich an, daß niemand wissen will und bisher offenbar keine Recherche darüber stattgefunden hat, was der katholische Oberhirte von Fulda unter dem öffentlich vermeldeten „nicht mitteilbaren Wissen“ versteht. Warum gibt es nicht wenigstens ein weiteres Interview mit P. Hönisch www.kreuz.net/article.4171.html: er müßte doch wissen, was der Bischof mit größter Wahrscheinlichkeit angesprochen hat. Ich halte eine Diskussion im konkreten Fall für ziemlich sinnlos, sollten unterhalb Diskutanten und außerhalb Leser sein, die bewußt Dinge verschweigen, über die wir eigentlich diskutieren müßten. Nebenfrage an Herrn „iustus“: ist Ihr Schreibfehler „Ordensmämmer“ Absicht?
Meine Fragen sind weiterhin nicht beantwortet:
1. Wenn Rufschädigung der SJM vorläge, warum klagt die Gemeinschaft nicht in Rom, insbesondere in Bezug auf das „nicht mitteilbare Wissen“?
2. Haben verantwortliche KPE-Redakteure eingesehen, daß sie bei der Verteidigung des St. Pöltner Ex-Subregens grundfalsch gelegen und auf eine Lügenkampagne hereingefallen waren (vgl. die Irrtümer in Nr. 94/23. Jg./4. Qu. 2005)?
3 Wohin werden die betroffenen Priester gehen?
4. Wie sieht das Ernennungs- oder Installierungsdekret der betroffenen Priester aus?
5. Hätte P. Hönisch u. U. durch klügeres Verhalten die Situation retten oder verhindern können?
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#35   Toby   18:31:00 | Dienstag, 14. November 2006
Bishop of Fulda hard of heart and hardly Catholic
@ Lota
Danke für den Hinweis!
Bishop of Fulda hard of heart and hardly Catholic
Hard of hard – treffend formuliert!
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#34   Sturmius   18:17:52 | Dienstag, 14. November 2006
Anschwärzung und Denunziation
Solche Fälle von Vertrauensbruch durch Menschen in den Diözesen hätten, so Algermissen, in den vergangenen drei bis vier Jahren dramatisch zugenommen.
Der Bischof von Fulda scheint von einem abgrundtiefen Misstrauen gegebenüber seinen eigenen Diözesanen geprägt zu sein.
Unter Denunziation versteht man das hinterhältige Anschwärzen von Personen aus niedrigen Beweggründen.
Bei der ganzen Diskussion hier habe ich mich gefragt:
Warum sollten Menschen so etwas Böses tun? Den eigenen Bischof ohne sachlichen Grund aus niedrigen Beweggründen hinterhältig anzuschwärzen? Einfach so? Aus Lust und Laune? Das ist doch vollkommen absurd.
Wie denkt der Bischof hier eigentlich über die Menschen?
Nach Inhalten scheint er gar nicht zu fragen.
Wo leben wir denn? Es muss doch möglich sein, dass in der katholischen Kirche im Bistum Fulda wieder Recht gesprochen wird!
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#33   Gotthard   18:13:47 | Dienstag, 14. November 2006
@lota
DAS wird den Leidensdruck ungemein erhöhen …
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#32   Lota   18:06:30 | Dienstag, 14. November 2006
Auch auf Englisch
Nun wird der Bischof auch im englischsprachigen Raum für seine Tat gewürdigt… – das wird den Leidensdruck wieder erhöhen.
angelqueen.org/forum/viewtopic.php?p=127925
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#31   Guiseppe   17:59:28 | Dienstag, 14. November 2006
fürstabt/adlimina
fürstabt: „Ihr selbst ernannten Konservativen habt Ihr nicht den Gehorsam immer wieder
gepredigt.“
Wo sollen die „selbst ernannten Konservativen“ (wen meinen Sie eigentlich damit?) „den Gehorsam immer wieder gepredigt“ haben?
fürstabt: „Lasst endlich den Bischof von Fulda in Ruhe, er muss seine Entscheidungen verantworten.“
Ist das ein Kritik- und Diskussionsverbot? Wo leben wir denn?
Die egozentischen, antikirchlichen Schreier von „Kirche von unten“ bzw. vom sog. „Fuldaer Kreis“ forderten schon immer mehr Mitbestimmung der Laien. Und jetzt wo diese Leute (mit ihrem nun episkopalen Protektor Algermissen) an der Macht sind, haben die kritisch denkenden Laien und Priester plötzlich still zu halten und dürfen nur noch in gebeugter Haltung vor dem hohen Herrn Bischof erscheinen. S.E. Algermissen ist wahrlich ein sehr machtbewußter Herrscher.
adlimina: „Im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzíls gebildeten Gemeindegremien.“
Was heißt denn „im Gefolge“? Klingt aber echt gut! Ein Zusammenhang zwischen den ach so sakrosankten Gemeindegremien und Vatikanum II wird dadurch nur simuliert.
adlimina: „…das aus Diskretionsgründen und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen…“
Sehr, sehr klug, der Herr Bischof! Echt geschickt! Argumente wie kritischer Leserbrief vor 16 Monaten und „Vertrauensbruch“ durch Informierung der direkt Betroffenen reichen nicht. Also wird ein aus „Persönlichkeitsschutz“gründen zurückgehaltenes vermeintliches Hauptargument gegen die SJMler konstruiert.
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#30   Sturmius   17:41:53 | Dienstag, 14. November 2006
Anschwärzung und Denunziation
Bei den Gesprächen der Gäste mit vatikanischen Kongregationen sei es auch um ein besonders ernstes Thema gegangen, „die Anschwärzung und Denunziation deutscher Bischöfe aus ihrem Heimatland in Rom“. Solche Fälle von Vertrauensbruch durch Menschen in den Diözesen hätten, so Algermissen, in den vergangenen drei bis vier Jahren dramatisch zugenommen. Immer mehr Beschwerden gingen – mit stark subjektiver Färbung – an den Diözesanleitern vorbei direkt nach Rom. Algermissen: „Alle Bischöfe in Deutschland sind davon mehr oder weniger betroffen.“ Sie seien in solchen Situationen ohnmächtig. Viele der Bischöfe hätten diese Problematik jetzt auch beim
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#29   Toby   17:35:04 | Dienstag, 14. November 2006
Nebelwerfer adlimina
Im Übrigen ist fest zu halten: einige würden sich gewaltig wundern, wenn er das aus Diskretionsgründen und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen preis geben könnte bzw. wollte.
Lassen Sie doch bitte diese Nebelwerferei und nennen Sie uns endlich die konkreten Fakten, die Sie zu kennen suggerieren!
Im übrigen sollte Bischof Algermissen etwas vorsichtiger mit dem Begriff „Persönlichkeitsschutz“ umgehen. In seinem Mund hat dieses Wort einen faden Beigeschmack. Wie sieht es denn mit dem Persönlichkeitsschutz der drei von ihm (immer noch ohne nachvollziehbare Begründung) entpflichteten SJM-Patres aus?
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#28   clarissa colonia   17:32:40 | Dienstag, 14. November 2006
tertius ridens und gotthard
1. Der Kirchenaustritt vor dem Staat darf nach der neuen römischen Entscheidung gar nicht mehr im Taufbuch (wie bisher) vermerkt werden, da er kein kirchlicher Akt ist.
2. Meine Beerdigung kann ich nicht selber einklagen.
3. Würden kirchliche Handlungen oder Sakramentenspendungen verweigert, kann man diese bei der Apostolischen Signatur, dem kirchlichen Verwaltungsgericht, einklagen, das recht rasch entscheidet und bisher nicht wirklich diözesanfreundlich war.
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#27   iustus   17:15:44 | Dienstag, 14. November 2006
liebe adlimina
Sie scheinen ja mehr zu wissen.
Und ich bitte höflich um Verständnis, dass ich mich mit Aussagen nach dem Motto „Der Bischof in seiner unendlichen Weisheit und Güte hat beschlossen“ nicht zufriedengebe.
Hier werden anscheinend gute Priester (es gilt ja die Unschuldsvermutung) gefeuert, obwohl die Gläubigen sie dringend bräuchten.
Was also wird den Ordensmämmern vorgeworfen?
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#26   adlimina   17:09:49 | Dienstag, 14. November 2006
auf den Berg Karmel und unter das Schwert des Erzengels
Liebe(r) Schwarzbacher(in),
Liebe(r) Eckweisbacher(in),
Ihre Verletztheit und Ihr Unverständnis in allen Ehren –
aber fragen Sie, bitte, doch einmal bei Pater Hönisch nach,
was ihm in seinem (sprich dem an seine Ordensmitglieder vermittelten) Kirchenbild die „Schafe“ in der Hürde Christi bedeuten in dem Sinne, ob und wie die im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzíls gebildeten Gemeindegremien, die Mitverantwortung für die Pfarreien tragen, etwas bedeuten und so einbezogen werden, wie es jetzt eingefordert wird, da es einmal die konservative Seite getroffen hat. Mit einem Mal wird nach der sonst vermaledeiten demokratisch-partizipativen Vorgehensweise gerufen! Auch ich finde, daß der Fuldaer Bischof keine gute Entscheidung getroffen hat, nur muß ihm diesbezüglich Gerechtigkeit widerfahren, wenn er sonst angegriffen wird, weil er angeblich zuviel zu sehr auf Laiengremien höre. Im Übrigen ist fest zu halten: einige würden sich gewaltig wundern, wenn er das aus Diskretionsgründen und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen preis geben könnte bzw. wollte. Hier wird immer so getan, als lägen alle Argumente auf dem Tisch. Secretum meum mihi!
:-O
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#25   Gotthard   17:09:38 | Dienstag, 14. November 2006
kirchliches Begräbnis
und wo wirst du dann dein kirchliches Begräbnis einklagen, das dir dein Pfarrer verwehren wird?
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#24   tertius ridens   17:03:57 | Dienstag, 14. November 2006
Römische Entscheidung zum Kirchenaustritt
Die römische Kommission für die authentische Auslegung der kirchlichen Rechtstexte hat in einer Entscheidung aus dem Jahre 2006 festgestellt, dass der Austritt aus der katholischen Kirche, wie er z. B. in Deutschland durch eine Erklärung vor einer stattlichen Stelle (Amtsgericht oder Standesamt) erfolgt, nicht zu einer Kirchenstrafe (z. B. Exkommunikation) führt.
Nur wenn ein solcher Kirchenaustritt vor dem eigenen Pfarrer oder Generalvikar erklärt wird und er den ausdrücklichen Willen erkennen lässt, sich von der Kirche als Glaubensgemeinschaft zu trennen, ist dieser als sogenannter „schismatischer Akt“ zu werten, der die Exkommunikation nach sich zieht.
Die deutschen Bischöfe haben zwar öffentlich behauptet, die in Deutschland übliche Praxis erfülle die Bedingungen dieser Entscheidung; dies stimmt aber nicht.
Wer heute mit der oberhirtlichen Kirchenleitung unzufrieden ist, sich aber gleichzeitig als (guter) Katholik fühlt, kann den Oberhirten mit einem Kirchenaustritt den finanziellen Wind aus den Segeln nehmen. Ein (staatsrechtlicher) Kirchenaustritt hat nach der römischen Entscheidung keine Auswirkung auf die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche als Glaubensgemeinschaft.
Wer mit der oberhirtlichen Kirchenleitung in Deutschland unzufrieden ist, hat also die Chance, nicht nur auf kreuz.net zu meckern, sondern zu handeln!
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#23   Schwarzbacher   15:27:52 | Dienstag, 14. November 2006
Sarah
Bitten und Beschwerden werden offensichtlich in den besagten Papioerkorb geworfen-nur Denunzianten und Informanten werden vorgelassen.Da bekommt der Pfarrgemeinde-und Verwaltungsrat von Schwarzbach und Eckweissbach endlich einen Termin beim Generalvikariat und hofft der Dinge die da kommen. O-Ton Fulda „über das Ergebnis unserer Besprechnung (wird dem abwesenden Bischof )vorgetragen, werden sie schriftlich hören“. So wie die Beteiligeten von der Kündigung nichts gehört haben, so geht es ihnen nun -heute erfahren sie aus der Zeitung das alles endgültig ist- dies ist dann die zugesagte schriftlice Nachricht.
Die Pfarrgemeinderäte/Verwaltungsräte sowie die Schwarzbacher und Eckweißbacher werden als „ dumme Schafe „ behandelt.
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#22   Agiafortuni   15:20:46 | Dienstag, 14. November 2006
fürstabtvonfulda: alles Gewäsch
vielleicht auch ihr Geschwätz
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#21   fürstabtvonfulda   14:45:30 | Dienstag, 14. November 2006
alles gewäsch
Sie wissen ja ziemlich genau über die Staimethoden bescheid.
Kann irgendeineiner von den selbsternannten Revoluzern auch mal Entscheidungen akzeptieren oder schlägt bei Euch der Wahn von 68 durch. Ihr selbst ernannten Konservativen habt Ihr nicht den Gehorsam immer wieder
gepredigt.
Lasst endlich den Bischof von Fulda in Ruhe, er muss seine Entscheidungen verantworten. Und für die drei heiligen Patres wird der liebe Gott auch eine gte Wirkungsstääte finden. Vielleicht in Kasachstan. Dort erwaben sie doch Ländereie, nicht die drei aber der Orden. Die Argumente werden nicht dadurch besser, weil man sie ständig wiedrholt. Mons. Algermissen ist überhaupt nicht verpflichtet etwas über das Gespräch preiszugeben,oder beichtet Ihr im Forum, wo wir es alle lesen können. Ego te absolvo
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#20   Sarah   14:24:39 | Dienstag, 14. November 2006
Sind Bischöfe noch Apostel Jesu?
@ Bonifatius:
Ihr Posting von heute 13.14 Uhr kann ich voll unterschreiben.
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#19   Laurentius2   13:40:34 | Dienstag, 14. November 2006
Anathema sit !
… wobei ja das olle Kirchenrecht nur für die Konservativen gilt. Moderne Pfarrer dürfen ruhig kirchenfeindliche Organisationen unterstützen. Linkskatholische Politiker dürfen ruhig romfeindliche Clübchen mit Millionen an Steuergeldern sponsern, ohne daß sie auch nur einen bösen Zeigefinger von den DBK-Männern ernten… man trinkt ja abends wieder einen vorzüglichen Chablis zusammen – ja heute sogar direkt von den Lagen des Herrn Präsidenten bzw. Meisters vom Stuhl – nein diese Fanatiker von kreuz.net, kath.net den IKs, der SJM und wie sie alle heißen – die haben doch wirklich keine Ahnung vom vorzüglichen Geschmack der Macht !!!!!! :-D !!!!!!!!!!!!!
Anathema sint: :-( :'( o^/ :-O :'( :-# O:) :'( :-@ o.O :'( !!!!
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#18   doublemax   13:31:12 | Dienstag, 14. November 2006
Perönlich verachte ich Sie
Die Gottessohnschaft Christi? Egal.
Bereitungscheine ausstellen? Kein Problem.
Die Realpräsenz? Darüber kann man diskutieren.
Aber wehe wenn drei Priester einen Leserbrief über das Dogma des Heiligen Pastoralen Prozeses schreiben (darf man nun darüber diskutieren oder wurde er zur Glaubenswahrheit erhoben?):
Anathema sit – der sei ausgeschlossen.
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#17   Aliatus   13:29:12 | Dienstag, 14. November 2006
Der Mietling zu Fulda
Wenn „die Gäule“ nicht gescharrt hätten, gäbs hier nichts weiter von mir zu lesen. Aber so.
Der Mann Algermissen ist zweifellos der rechtmäßige Bischof von Fulda.
In der fuldischen Staatsgeschichte gab es eine Episode, da Fuldaer Bürger die Abtsburg stürmen mußten und den verkommenen Abt vertreiben. Der Abt war als zurecht vertriebener danach zwar immer noch Abt auf einem Bauernhof; aber die Kirche von Fulda konnte sich bis zu seiner (!) Rückkehr renovieren.
Gräßlich, daß sogar bis in die konservativen Kreise der falsche Gehorsam geübt wird. Sie, Pater Hönisch! widersetzen sie sich jetzt wieder! Bitte!
Werden Sie nicht altersmild! Der Heilige Vater darf altersmild und vielleicht sogar schwach werden, –- ein Jesuit und Pfadfinder nicht!
Tun sie doch bitte weiterhin so entscheiden, wie ein alleswagender lustiger Mensch es täte.
Für Christus den König!
Hl. Katharina!
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#16   Sozialkatholisch   13:27:15 | Dienstag, 14. November 2006
@ Bonofatius
Ich schließe mich ihrem letzten Posting an.
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#15   bonifatius   13:14:07 | Dienstag, 14. November 2006
Sind Bischöfe noch Apostel Jesu?
Und das wollen Apostel Jesu Christi sein? Zuerst Hirtenpflicht der Glaubensverkündigung (Dekalog ) gröblich verletzen, dann in Sachen Abtreibung dem Papst die Stirne bieten. Und nun eine Verkündigung, daß sie in Rom für ihre Handlungsweise Verständnis finden, das schreit zum Himmel! Rom soll aufwachen, reagieren, auch auf die Gefahr hin, daß es in Deutschland von einem latenten zu einem offenen Zerwürfnis kommt. Viele praktizierende Gläubige leiden unter dem Schisma, welches die Bischöfe nicht sehn wollen und gehen in die innere Emigration.
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#14   Laurentius2   11:47:46 | Dienstag, 14. November 2006
@jawohl!
(IRONIE :) Sie kommen ja mit scholastisch-aristotelischer Logik daher. Ja was glauben Sie eigentlich, fällt Ihnen ein ? Der Modernismus hat doch längst seine eigene (Un!)Logik entwickelt (u.a. Rahner und Teilhard de Chardin), mit ihrem durchaus logischen Verweis auf den Rhöner Denunzianten werden Sie also keinen dieser Herren überzeugen können !
Leider, Gott sei’s geklagt.
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#13   Pünktchen   11:46:47 | Dienstag, 14. November 2006
Jawohl! Ihr Beitrag
enthält eine schlüssige Argumentation und ist gut belegt! Danke!
„Das Recht, sich auch anonym oder vertraulich an die Bistumsleitung zu wenden, bestreite ich niemanden; dasselbe gilt aber a fortiori für den Weg nach Rom.“
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#12   zwobbel   11:40:46 | Dienstag, 14. November 2006
damit diese reagieren könnten
kreuz.net
Man habe den Kongregationen vorgeschlagen, den Namen der Beschwerdeführer an die betroffenen Bischöfen zurückzumelden – oder aber solche Schreiben in den Papierkorb zu werfen.
kath.net
Man habe vorgeschlagen, den betroffenen Diözesanleitern den jeweiligen Absender der Beschwerde zu nennen, damit diese reagieren könnten, oder aber solche Schreiben in den Papierkorb zu werfen.
Die lieben Bischöfe wollen also dann nach Lehmannscher Manier „mit den Leuten vor allem ins Gespräch kommen: „Dann sehen sie ein, daß es reicht, wenn hier und da … wird.“
Was nichts anderes ist als ein ganz banales Abbürsten und psychotechnisches Niedermachen der frommen Gläubigen. Denn schließlich arbeitet man hart daran auch noch die letzten schwarzen Inseln umzudrehen.
„damit diese reagieren könnten“
heißt Machterhaltungsmechanismen auslösen.
Denn die Gläubigen haben sich doch vorher immer wieder an die Bischöfe gewandt gehabt. Und die „Diözesanleiter“(!SIC – O-Ton Algermissen) glänzten durch Untätigkeit. Mißstände werden gepflegt und Beschwerden dagegen sind Wunden die geleckt werden müssen.
„damit diese reagieren könnten“
heißt übersetzt: diffamieren, isolieren, liquidieren.
Vorexerziert in Fulda an der SJM und vorher schon an unzähligen anderen Gläubigen, deren Fall nicht in die Medien kam.
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#11   Laurentius2   11:39:21 | Dienstag, 14. November 2006
@Sarah & Alois
@Sarah: „die Bildung einer prot.-kath. Nationalkirche“ :-( ^-^ ;-) :-$ o.O :-S :-! – genau das ist es, Sarah :(3 !
Natürlich vertrauen wir braven Katholiken auf den obersten aller Bischöfe, den Papst in Rom. Wir müssen aber auch selbst was tun, um dem Heiligen Geist Gelegenheit zu Eingreifen zu geben… z.Bsp. die Initiativkreise unterstützen oder das Netzwerk katholischer Priester o^/ o^/ o^/ und Laien :-) :-] :-# :-) !
@Alois
Ist doch ganz logisch, daß sich der episkopale Rheinbund (s. Pater Wiltgens „Der Rhein fließt in den Tiber“), für den das Paris von 1789 :-[ doch letztlich höher zählt als das Roma aeterna o^/ , daß dieser Rheinbund nun Alarm schlägt. Läßt man diesen Rinnsal der Tradition erst in die modernistische Festung fließen, werden die Dämme früher oder vielleicht auch erst in einer Generation aber mit Sicherhiet gesprengt. Da diese Herren von Haus aus Taktiker und Strategen sind, werden sie nun alles tun, um Rom daran zu hindern ! Die Deutschen (als die Nation, aus der die meisten Häresien und falschen Ideologien in der Neuzeit stammen) drohen dabei wirksam mit der Fuchtel ihrer immer noch reichlich sprudelnden Steuergelder ! Eines Pfandes, das die Bischöfe einst im Austausch für die napoleonischen Enteignungen erhielten. Die enteigneten Güter aber waren alles vom Munde abgesparte Vermächtnisse oder Almosen echt römischer Katholiken :-( :-) O:) , deren tradierter Glaube heute als fundamentalistisch bezeichnet wird.
Was für eine charakterlose Schizophrenie :-! !
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#10   Jawohl!   11:36:13 | Dienstag, 14. November 2006
Verhärtung im Bösen
Mal im Ernst: Natürlich kommt in Rom viel Unfug an, der dann freilich umgehend im Papierkorb landet. Aber ein gewisser Teil auch anonymer Hinweise hat eben dennoch Hand und Fuß, und da wird Rom auch in Zukunft stets hellhörig sein und sich vom Gejammere gewisser Ortsbischöfe nicht beeindrucken lassen, zumal die Beschwerden ja keineswegs alle Ortsbischöfe in Deutschland betreffen…
»Vertrauensbruch durch Menschen in den Diözesen«? Unsinn, fortlaufender Vertrauensbruch durch gewisse Bischöfe, das ist das Problem.
Viel interessanter ist eine andere Frage: Wann werden eigentlich die Menschen in Eckweisbach und Schwarzbach oder zumindest die betroffenen Patres SJM erfahren, wer sie in Fulda »angeschwärzt« hat? O-Ton Algermissen zur ganzen Causa: »Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.« (1) www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=163132 Da zugleich die persönliche Integrität der Patres außer Frage steht – das muss selbst ein Wir-sind-Kirche-Pfarrer in einem ansonsten grotesken Beitrag zugestehen (2) www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=162375 – kann sich diese Aussage nur auf den Schutz der vereinzelten Denunzianten in der Rhön beziehen.
Nota bene: Das Recht, sich auch anonym oder vertraulich an die Bistumsleitung zu wenden, bestreite ich niemanden; dasselbe gilt aber a fortiori für den Weg nach Rom.
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#9   ExBochumer †   11:00:35 | Dienstag, 14. November 2006
Angst?
Papst Benedikt XVI. – und das zeigt sich immer mehr – ist doch ein sehr ängstlicher Papst, was die deutsche Kirche angeht.
Ich plädiere dafür, daß endlich das deutsche Kirchensteuersystem gekippt wird.
Warum dürfen österreichische Katholiken mehr tun (siehe Linz), als deutsche Katholiken?
Der deutschen Kirche geht es zu gut. Und damit meine ich in erster Linie die doch immer mehr sich aufspielenden Bischöfe a la Algermissen etc.
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#8   Alois Hudal   10:54:07 | Dienstag, 14. November 2006
@Athanasius
Vom neuen Motu-proprio wußte Algermissen schon vorher, dafür braucht er nicht nach Rom zu fahren. Außerdem ist es wieder fragwürdig, ob der Papst die Messe freigibt, da der Druck der deutschen und französischen Bischöfe offenbar Wirkung zeigt.
@Konrad:
Ich unterscheide zwischen dem früheren antirömischen Reflex, der durchaus konservativ sein konnte und politisch gemeint war und dem heutigen, der mit dem Verlust der Rechtgläubigkeit einher geht und mit politischen Konstellationen weniger zu tun hat als früher.
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#7   Sarah   10:47:13 | Dienstag, 14. November 2006
Vertrauensbruch
Es ist eine bodenlose Frechheit, den Spiess derart umzudrehen. Warum gehen wohl täglich massenweise Beschwerden in Rom ein? Wer begeht denn hier wirklich den Vertrauensbruch? Andere Möglichkeit haben Gläubige doch gar nicht mehr, als sich an Rom als letzte Instanz zu wenden in der Hoffnung, dass man dort in den Schreibern nicht nur Fanatiker und alte Leute sieht, die das Volk Gottes nicht repräsentieren. In den Heimatdiözesen laufen Gläubige mit ihren Bitten und Beschwerden sowieso meistens vor eine Wand. Das gläubige Volk soll möglichst dumm gehalten werden, damit gewisse Kreise in Deutschland die Bildung der prot.-kath. Nationalkirche vorantreiben können. Traurig genug, dass gute katholische Priester, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und danach handeln, gemobbt werden. Da kommt echt die Frage auf, ob man diese Machenschaften noch weiter durch Zahlung der Kirchensteuer unterstützen darf. Aber ganz soweit sind wir noch nicht, noch vertrauen wir auf die Urteilsbildung und Entscheidungsfähigkeit des Heiligen Vaters.
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#6   Athanasius   10:40:32 | Dienstag, 14. November 2006
Stasi
Man habe den Kongregationen vorgeschlagen, den Namen der Beschwerdeführer an die betroffenen Bischöfen zurückzumelden – oder aber solche Schreiben in den Papierkorb zu werfen.
Was sind denn das für Stasi-Vorschläge! Wollen die Deutschen Bischöfe Rom erpressen? Zensur heisst so etwas. Die totalitäre Kindheitserziehung dieser 70-Jährigen kommt immer klarer zum Ausdruck. „Ist nicht, was nicht sein darf.“ Und „konservative“ Gläubigen müssen totgemacht werden.
Übrigens weiß ich sehr wohl, warum Mgr. Algermissen jetzt „entschlossener denn je“ ist. In Rom ist ihnen wahrscheinlich vom Motu-Proprio zum „tridentinischen“ Ritus berichtet worden. Da die SJM-Priester sich unmittelbar dessen bedienen würden, hat Algermissen direkt zugeschlagen und jenes „Unheil“ abgewandt.
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#5   ExBochumer †   10:31:40 | Dienstag, 14. November 2006
Hoffentlich war Algermissen ehrlich …
… und hat dem Papst auch von seiner Mitgliedschaft in der Rotary-Sekte, die als freimaurerisch unterwandert gilt, berichtet.
Aber ich vermute mal nicht. Algermissen macht doch, was er will. Mein Bild von ihm, das ich in einer persönlichen Begegnung mit ihm 1998 gewonnen habe, bestärkt meinen Eindruck von diesem „Oberhirten“, der letztlich auch nur noch eine Marionette des Zeitgeistes ist.
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#4   iustus   10:20:22 | Dienstag, 14. November 2006
Butter bei die Fische
Ihr Verbrechen: Sie standen dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß kritisch gegenüber.
Nun, das dürfte nicht alles sein.
Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“
Jetzt wird’s ja richtig spannend. Welche Leichen liegen denn da im Keller? Dass harmlose Kommunionmappen und ein oller Leserbrief die Kündigung nicht plausibel begründen können, haben wir uns ja fast gedacht.
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#3   Laurentius2   10:06:29 | Dienstag, 14. November 2006
1+1= ?
Wer glaubt schon an Verschwörungstheorien, wir doch nicht, oder … ?
1 : In einem Streitgespräch mit einem leitenden Redakteur der Fuldaer Zeitung platzt es aus diesem in einem unbehrrschten Moment, als es um die bodenständige Katholizität der Fulderer Landbevölkerung geht, heraus:
„Wir werden diesen schwarzen Landkreis schon umdrehen, da können Sie sich drauf verlassen !“ :-[ ;
+1 :Viele deutsche Bischöfe sind Mitglied bei Rotary, einer Vorfeld- bzw. Rekrutierungsorganisation der Freimaurerei (deren Gründer auch Freimaurer waren) und deren Verhältnis zu den Logen man deswegen durchaus mit dem von JU und CDU vergleichen kann. Auch Zeitungsherausgeber und einflußreiche Verleger finden sich in den Logen oder/und den Rotary-Veranstaltungen, bei denen man gerne und regelmäßig gemeinsam ißt und guten Wein trinkt … ;-) Sie entscheiden über jeden Posten in den sensiblen Stellen ihrer Meinungsorgane und wundern sich, daß ein klischeehaft doch so absolut regierender Bischof das nicht tut.
= 2 ??? : Nach dem 25. Diner reicht’s dem Herrn Prälaten, er will sich endlich als „Führungskraft“ beweisen. Ein Mensch, der regelmäßig auf die Sonnenbank geht („Bischof Braun“ ^-^ ), legt schließlich viel wert auf’s Renommee bei seinen Freunden …
superbia est incipium malorum
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#2   Konrad   10:05:33 | Dienstag, 14. November 2006
Vertrauensbruch durch wen?
Durch „Beschwerdeführer“ oder durch Bischöfe, die die katholische Glaubensdisziplin missachten?
Hat sich wirklich der „antirömische Affekt“ im Zuge des Papstjahres 2005 verflüchtigt, wie Guido Horst in seinem Kommentar „Der Anstoß kam von außen“ (DT vom 4. November) meint? Wie soll man dann das protestantische Herumnörgeln an „Papstspektakeln“, den fortdauernden kirchlichen Ungehorsam prominenter katholischer Laienpolitiker durch „Donum vitae“-Unterstützung, die Duldung und Förderung der antipäpstlichen Gruppierung „Wir sind Kirche“ und die Unterlaufung römischer Instruktionen (zur Liturgie, zur Mitarbeit von Laien und über den Hirtendienst der Priester) in vielen deutschen Ordinariaten verstehen? Der Begriff „antirömischer Affekt“ geht auf einen Essay des Staatsrechtlers Carl Schmitt aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurück und wurde von Hans Urs von Balthasar 1974 zur Zeit Pauls VI. in einer noch heute lesenswerten ekklesiologischen Untersuchung aufgegriffen und kirchenhistorisch analysiert. Er hat sich nicht verflüchtigt, auch wenn es Guido Horst in Rom angesichts des Hochgefühls auch vieler Deutscher so erscheinen mag, sondern nur sein Erscheinen gewandelt. Konkretes Beispiel: einem Priester aus der Diözese Fulda, der sich in einem DT-Leserbrief kritisch zum dortigen „pastoralen Prozess“ äusserte, wurde auch aus diesem Grund der Stuhl vor die Tür gesetzt. Wer nicht „pastoral correct“ im „mainstream“ mitschwimmt, ist zum „mobbing“ freigegeben.
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#1   Stimme aus Wien   10:00:07 | Dienstag, 14. November 2006
Rauswurf
Ihr Verbrechen: Sie standen dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß kritisch gegenüber.
Nun, das dürfte nicht alles sein.
Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“
Nachzulesen: hier www.kath.net/detail.php?id=15202
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