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Sonntag, 19. November 2006 13:23
Pfarrei oder Erzdiözese?
Im kommenden August werden im Bistum Essen die ersten Mammutpfarreien gegründet. Die Pfarrei St. Urbanus soll künftig fast 50.000 Seelen betreuen.
Pfarrkirche St. Urbanus in Buer
Pfarrkirche St. Urbanus in Buer
(kreuz.net, Essen) Im August 2007 wird der Bischof von Essen in Buer die zukünftige Pfarrei St. Urbanus errichten.

Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am 8. November.

Buer ist der größte Stadtteil von Gelsenkirchen im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Am Sonntag, dem 19. August 2007, um 16.00 Uhr, wird der Essener Bischof, Mons. Felix Genn, Propst Wilhelm Zimmermann in sein neues Amt als Pfarrer von St. Urbanus einführen.

St. Urbanus wird mit 40.748 Katholiken die größte Pfarrei im Bistum Essen sein.

Die im Dezember 1997 von Papst Johannes Paul II. errichtete Erzdiözese Vaduz umfaßt im Vergleich rund 26.000 Katholiken.

Zur neuen Pfarrei St. Urbanus in Buer werden sieben Gemeinden und drei Filialkirchen gehören.

Eine weitere Mammutpfarrei entsteht am 2. September 2007.

Dann wird Pfarrer Gerd Rüsing um 10.30 Uhr von Generalvikar Prälat Hans-Werner Thönnes als Pfarrer der neuen Pfarrei Horst eingeführt.

Die neue Gemeinde wird 16.558 Katholiken umfassen. Sie vereint drei Pfarreien und zwei Filialkirchen.

Bis zum Jahr 2008 werden die 259 Pfarrgemeinden im Bistum Essen zu 43 Pfarreien zusammengelegt.

© Bild: www.sturbanus.de
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 24 Lesermeinungen:
Freitag, 1. Dezember 2006 08:49
mathild: Wer Christ ist muß sich schämen für Bischof Genn und die „Kohorte“
Bischof Dr. Felix Genn ist ein Bischof mit einem „Super“-Einkommen laut Reichskonkordat-Besoldung, die immer noch aktuell ist. Er sollte sich schämen soviel Geld zu erhalten und den Christen will er vorgaukeln, es ist kein Geld vorhanden. Alles Lug und Trug! St. Urbanus im Ortsteil Gelsenkirchen-Buer ist eine der reichsten Gemeinden im gesamten Bistum Essen und könnte mehrere Kirchen aufrecht erhalten – aber NEIN. Dem Propst Zimmermann (er bietet gerne Häppchen und Getränke im geweihten Kirchenraum an…etc. ) übergibt er zur Zerstörung gleich mehrere Gemeinden.
Erst im vergangenen Jahr wurde im Ortsteil Buer ein 50-ig jähriger guter römisch-katholischer Priester zwangspensioniert. Dahinter stecken besonders der ortsansässige Propst, der Generalvikar und der Personalverantwortliche (ein Prälat) im Bistum Essen.
Auch in Bochum wurde vor nicht allzulanger Zeit ein neuer Propst eingesetzt – er kam gleich mit Konkubine – auch dieses ist dem Bischof Dr. Felix Genn bestens bekannt. Dort geht es jetzt drunter und drüber – Christen die knieend die hl. Kommunion empfangen möchten – wird diese vom Propst verweigert.
Ist das eigentlich ein Bischof? Schämen muß man sich als Christ für solche Häretiker – der Herr Gott möge Ihnen gnädiglich Verzeihung schenken.
Orate Fratres !
Montag, 20. November 2006 10:13
landorganist: @möchtegern
Fällt Ihnen aus der Zurschaustellung Ihres Homo-Hasses eigentlich mal was Sinnvolles zur Krise der Kirche ein?
Dank an Fuente für sein gutes Statement.
Sonntag, 19. November 2006 23:25
möchtegern-kathole: der Einwand ist …
… teilweise korrekt. Solange der Priester um seine Heiligkeit ringt, ist die Grenze schwer zu ziehen. Jene Priester aber, die gar nicht mehr das Ziel der Keuschheit haben, und sich mit ihrer Unkeuschheit abgefunden haben – und das dürfte ein grosser Teil sein – die langsam anfangen nicht sich selbst gemäß dem Glauben, sondern den Glauben zu ändern, jene sind sicher fehl am Platze.

Wo ist die Grenze? Vermutlich da, wo die Priester-Sünde öffentlich wird. Dort wird es dann auch zum öffentlichen Ärger.
Sonntag, 19. November 2006 22:40
Fuente: @möchtegern-kathole
„Unkeusche Gedanken denkt“
Wenn jeder Priester der in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, unkeusch dachte, denkt oder denken wird, die Kirche verlassen muss haben wir bald keine Priester mehr. Du vergisst Priester sind auch nur Menschen, mit Sünden und Fehlern, und deshalb müssen auch sie regelmäßig beichten.Jesus vergibt den Sündern und in der Schrift wird es uns aufgetragen es ihm gleich zu tun. Wo ist die Vergebung in Deiner Aussage?
Du skizzierst hier ein Priesterbild, das kein Mensch erfüllen kann.
Sonntag, 19. November 2006 20:48
möchtegern-kathole: Moralpredigt
nun man darf die Moral vom Glauben nicht trennen, und umgekehrt. Man wird sicher beides predigen.

Was ist ein Homo-Priester, den man aus dem Amt entfernen muss? Zunächst ein Priester, der unkeusche Handlungen vornimmt oder unkeusche Gedanken denkt. Solange er das nicht macht, ist es ok. Das analoge gilt für jede Art unkeuschheit: ein unkeuscher Priester mit Freundin ist seiner Pfarrei nicht zuzumuten und sündigt in jeder Messe schwer => zu seinem eigenen Vorteil darf er keine Messen mehr halten, heisst er muss die Pfarre einem anderen geben.

Und woher kommt der Gläubigenmangel? Weil die Priester nicht mehr authentisch sind, eben homosexuell (20% wie ich mich eben aufklären lies) oder mit Freundin (von den Pädo-Priestern gar nicht zu reden)

Damit die Kirche authentisch und glaubwürdig wird, muss erst der Klerus reformiert werden.
Sonntag, 19. November 2006 20:16
Fuente: @möchtegern-kathole
Was bitte verstehen sie unter einem „Homo Priester“?
Einen Priester mit dieser Neigung der zölibater lebt, oder einen Priester der diese Neigung auslebt, oder beide?
Wer den Zölibat nicht hält, ist nicht haltbar, aber es gibt keine REchtsgrundlage einen am Zölibat festhaltenden Priester, gleich welcher Orientierung, zu suspendieren.
Wenn sie meinen, durch die Entfernung von 20 % des Klerus(so beziffern ernstzunehmende Studien den Homosexuellenanteil im Klerus)lösen sie die Probleme der katholischen Kirche in Mitteleuropa, irren sie? Wo liegen unsere Probleme? Wir haben Gläubigenmangel, die traditionellen Pfarreistrukturen sind in weiten Teilen Deutschlands am Ende, wir brauchen eine Neuevangelisation. Ich kann nicht Pfarrstrukturen aufrechterhalten, für die ich keine Priester habe, ich kann nicht wo heute ein Pfarrer 5 Pfarreien hat, überkommene Strukturen aufrechterhalten die den Pfarrer in Verwaltungskram(5 Pfarrgemeinderatssitzungen, Verwaltungsratsitzungemn, Ausschüsse)ersticken. Wir befinden uns im Wandel von einer von weiten Teil der Gläubigen so verstandenen Dienstleistungskirche(Kirche ist gut für Taufe Erstkommunion Firmung TRauung Beerdigung, diese Dienstleistun gen werden zur Ausschmückung von Familienfesten immer noch gern in Anspruch genommen) zur Kirche als Wahlheimat. Und dazu muss es Veränderungen geben.
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