Neue Rassengesetze
Im Nationalsozialismus war nicht alles schlecht: Die glückliche Idee vom lebensunwerten Leben setzt sich in Deutschland erneut durch.

Das entschied der Deutsche Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Dienstag.
Der verurteilte Mediziner hatte der heute 25jährigen Mutter vor vier Jahren ein Plastikröhrchen mit einem Hormonpräparat zur Kinderverhütung falsch in den Oberarm eingesetzt.
Der dadurch nicht verhinderte – beziehungsweise nicht frühabgetriebene – Junge erblickte im Dezember 2002 das Licht der Welt.
Die Mutter – von Beruf Erzieherin – konnte wegen des Jungen eine zugesagte Arbeitsstelle nicht antreten.
Dadurch sei die damalige Lebensplanung der Mutter durchkreuzt worden – gab das Oberlandesgericht Karlsruhe im Februar der Klägerin recht.
Der Bundesgerichtshof hat dieses Urteil nun bestätigt.
Die Beziehung zwischen Eltern und Kind spreche nicht dagegen, in solchen Fällen die Belastung mit einer Unterhaltsverpflichtung als Vermögensschaden anzusehen.
Der Frauenarzt wurde zu einer Alimentenzahlung verdonnert. Sie beträgt das Existenzminimum: rund 500 Euro pro Monat – von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr des Kindes.
Interessantes Detail: Der Schadenersatz bezieht sich erstmals auch auf den unehelichen Vater.
Auch dieser sei „vom Fehlschlagen der Verhütung betroffen“ und soll von den Zahlungen profitieren.
Die deutsche Tageszeitung ‘Welt’ fragte sich in einem Kommentar, wie das Kind mit dem Urteil fertig werden solle.
Das Urteil sei ein Skandal und eine gerichtlich bestätigte, perverse Vorstellung:
„Früher hatte man für solche Fälle das Attribut »lebensunwert« zur Hand. Die Deutschen haben aus ihrer Geschichte allerdings gelernt, und deshalb sprechen sie nicht mehr von lebensunwert, sondern von »unerwünscht«.“
Der Bundesgerichtshof habe ein zeitgerechtes Urteil gesprochen:
„Die Eltern haben alle Rechte, das Kind hat keine.“
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Samstag, 25. November 2006 19:05
Benedikt: @ Peace
Der Gläubige übernimmt eine ihm vorgefertigte Denkweise.
Woher wissen Sie das?
Die Kirche sagt es, dann ist es so. Das nenne ich klug. Man folgt einem anderen ohne sich wirklich dazu Gedanken gemacht zu haben
Woher wissen Sie, dass man sich keine Gedanken darüber gemacht hat? Was glauben Sie, wird in den ganzen Internetforen diskutiert, in den Glaubenskreisen und natürlich auch ganz privat bei Tische? Der Glaube, die Gläubigen würden sich über die Inhalte ihrer Religion keine Gedanken machen ist durch nichts beweisbar. Das ist eine Behauptung von Ihnen, die der Realität in ganze widerspricht. Sie meinen, dass jeder Gläubige, der sich mit seinem Glauben beschäftigt notwendigerweise davon abkommen müsse. Das aber, werter „peace“ ist lediglich eine Behauptung, die auf ihrer eigenen Erfahrung(?) beruht. Sie kann in keinster Weise irgendeine objektive Richtigkeit für sich in Anspruch nehmen.
denn wenn dies jemand getan hätte, dann würde er sehr schnell erkennen was die Kirche ist:
Es ist durchaus amüsant, dass Sie glauben, jeder müsse bei genauerem Nachdenken zur gleichen Meinung kommen wie Sie. Die Sache ist schon ein wenig vielschichtiger, als Sie sich das so daherdenken.
Haben sie, wenn sie sich (…) ist, eine freie Selbstbestimmung?
Natürlich. Ich habe es mir ja so ausgesucht und damit meinen Willen bekundet. Ich hätte ja auch anders entscheiden können.
Sie halten sich schlecht an ihren Glauben
Aha. Sie kennen mich?
Woher wissen Sie das?
Die Kirche sagt es, dann ist es so. Das nenne ich klug. Man folgt einem anderen ohne sich wirklich dazu Gedanken gemacht zu haben
Woher wissen Sie, dass man sich keine Gedanken darüber gemacht hat? Was glauben Sie, wird in den ganzen Internetforen diskutiert, in den Glaubenskreisen und natürlich auch ganz privat bei Tische? Der Glaube, die Gläubigen würden sich über die Inhalte ihrer Religion keine Gedanken machen ist durch nichts beweisbar. Das ist eine Behauptung von Ihnen, die der Realität in ganze widerspricht. Sie meinen, dass jeder Gläubige, der sich mit seinem Glauben beschäftigt notwendigerweise davon abkommen müsse. Das aber, werter „peace“ ist lediglich eine Behauptung, die auf ihrer eigenen Erfahrung(?) beruht. Sie kann in keinster Weise irgendeine objektive Richtigkeit für sich in Anspruch nehmen.
denn wenn dies jemand getan hätte, dann würde er sehr schnell erkennen was die Kirche ist:
Es ist durchaus amüsant, dass Sie glauben, jeder müsse bei genauerem Nachdenken zur gleichen Meinung kommen wie Sie. Die Sache ist schon ein wenig vielschichtiger, als Sie sich das so daherdenken.
Haben sie, wenn sie sich (…) ist, eine freie Selbstbestimmung?
Natürlich. Ich habe es mir ja so ausgesucht und damit meinen Willen bekundet. Ich hätte ja auch anders entscheiden können.
Sie halten sich schlecht an ihren Glauben
Aha. Sie kennen mich?
Freitag, 24. November 2006 21:42
Peace: @Benedikt
Hey, sie sind ja lernfähig. Sie haben den Unterschied zwischen Meinung und Fakt entdeckt. Natürlich
war der „Quark“-ausspruch meine Meinung. Ich habe nie behauptet keine zu haben. Und nun zu den Fakten:
Der Gläubige übernimmt eine ihm vorgefertigte Denkweise. Die Kirche sagt es, dann ist es so. Das nenne ich klug. Man folgt einem anderen ohne sich wirklich dazu Gedanken gemacht zu haben, denn wenn dies jemand getan hätte, dann würde er sehr schnell erkennen was die Kirche ist: Eine Machtinstitution, eine manipulative Maschinerie, die mehr Einfluss hat, als irgendeine andere Organisation.
Haben sie, wenn sie sich irgendwelchen Ritualen, moralisch (teilweise falschen) Grundsätzen unterwerfen und sich sagen lassen was richtig, was gut und was böse ist, eine freie Selbstbestimmung? Zumal: Sie halten sich schlecht an ihren Glauben, ebenso wie ihre Kirche. Sieht man ja am Beispiel Homosexualität…
Der Gläubige übernimmt eine ihm vorgefertigte Denkweise. Die Kirche sagt es, dann ist es so. Das nenne ich klug. Man folgt einem anderen ohne sich wirklich dazu Gedanken gemacht zu haben, denn wenn dies jemand getan hätte, dann würde er sehr schnell erkennen was die Kirche ist: Eine Machtinstitution, eine manipulative Maschinerie, die mehr Einfluss hat, als irgendeine andere Organisation.
Haben sie, wenn sie sich irgendwelchen Ritualen, moralisch (teilweise falschen) Grundsätzen unterwerfen und sich sagen lassen was richtig, was gut und was böse ist, eine freie Selbstbestimmung? Zumal: Sie halten sich schlecht an ihren Glauben, ebenso wie ihre Kirche. Sieht man ja am Beispiel Homosexualität…
Freitag, 24. November 2006 00:36
Benedikt: @ peace
Falsch! Ich treffe meine Entscheidungen aufgrund meiner Erfahrungen im Leben. Natürlich beeinflussen
Erziehung, etc diese Entscheidungen, aber ich lasse mich nicht komplett fernsteuern und handle, wie ich
es für richtig halte.
Und warum halten Sie etwas für richtig und anderes nicht, hm? Und wieso glauben Sie, dass sich Gläubige „komplett fernsteuern“ lassen? Sie machen mir nicht den Eindruck, in diesen Dingen besondern Bescheid zu wissen. Jeder Gläubige im Erwachsenenalter wird sich schon die gewissen Fragen gestellt haben. Und am Ende hat er so entschieden, wie er es für richtig gehalten hat. Genauso wie Sie.
Irgendein „Gott“ im Gegensatz zu Freiheit und Selbstbestimmung.
Von so einem Gott weiß ich nichts, da müssen Sie es bei einer anderen Religion versuchen.
Das ist Quark.
Das ist kein Argument, sondern bloß Ihre Meinung, die Sie offenbar nicht begründen können. Sie können keinerlei höhere Kompetenz in diesen Fragen für sich beanspruchen.
Und warum halten Sie etwas für richtig und anderes nicht, hm? Und wieso glauben Sie, dass sich Gläubige „komplett fernsteuern“ lassen? Sie machen mir nicht den Eindruck, in diesen Dingen besondern Bescheid zu wissen. Jeder Gläubige im Erwachsenenalter wird sich schon die gewissen Fragen gestellt haben. Und am Ende hat er so entschieden, wie er es für richtig gehalten hat. Genauso wie Sie.
Irgendein „Gott“ im Gegensatz zu Freiheit und Selbstbestimmung.
Von so einem Gott weiß ich nichts, da müssen Sie es bei einer anderen Religion versuchen.
Das ist Quark.
Das ist kein Argument, sondern bloß Ihre Meinung, die Sie offenbar nicht begründen können. Sie können keinerlei höhere Kompetenz in diesen Fragen für sich beanspruchen.
Donnerstag, 23. November 2006 23:51
Peace: @Benedikt
Falsch! Ich treffe meine Entscheidungen aufgrund meiner Erfahrungen im Leben. Natürlich beeinflussen
Erziehung, etc diese Entscheidungen, aber ich lasse mich nicht komplett fernsteuern und handle, wie ich
es für richtig halte.
Ich weiß sehr wohl um den Unterschied zwischen damals und heute, vielen Dank. Es ging um die Motive. Irgendein „Gott“ im Gegensatz zu Freiheit und Selbstbestimmung.Und kommen sie mir nicht mit irgendeinem theologischen Mist von wegen: „wenn man glaubt, dann ist man frei, weil man komplett in Gottes Werk aufgeht“. Das ist Quark.
Ich weiß sehr wohl um den Unterschied zwischen damals und heute, vielen Dank. Es ging um die Motive. Irgendein „Gott“ im Gegensatz zu Freiheit und Selbstbestimmung.Und kommen sie mir nicht mit irgendeinem theologischen Mist von wegen: „wenn man glaubt, dann ist man frei, weil man komplett in Gottes Werk aufgeht“. Das ist Quark.
Donnerstag, 23. November 2006 22:52
Benedikt: @ peace
Ich kann Anhänger der Kirche nicht verstehen. Die des Christentums: ja, klar. Es spendet Trost, Hoffnung
und hat viele gute Elemente. Doch was hat die Kirche getan? Sie war immer auf Machterhaltung aus. Unter
ihrem Banner wurden unzählige Kriege angezettelt.
Bei so einer selbstgerechten Geschichtsauffassung, bei der man unterstellt, dass frühere Generationen ohne Schwierigkeiten schon das heutige Wissen und den heutigen Zivilisationsstandard hätten haben können, ist es kein Wunder, dass man nichts versteht. Krieg als etwas Schlechtes zu verstehen ist eine Erkenntnis, die keine hundert Jahre alt ist. Davor hatte damit niemand ein Problem, weder ein Christ, noch ein Atheist, noch sonstwer. Wollen Sie sich zum Richter über frühere Generationen machen, mit Gesetzen, die erst heute bekannt sind? Sie machen es sich sehr einfach.
Wenn sie nicht denken wollen, sondern andere das für sie übernehmen sollen, weil sie zu faul sind: tun sies. Sich von anderen benutzen zu lassen wäre unter meiner Würde. Ich bin ich, und was ich tue ist meine Entscheidung.
Das ist doch albern. Auch Sie treffen Ihre Entscheidungen aufgrund Ihrer Erziehung, Ihren Erfahrungen, den Meinungsmachern um Sie herum, Ihrem Umfeld usw. usf. Dagegen können Sie sich gar nicht wehren.
Bei so einer selbstgerechten Geschichtsauffassung, bei der man unterstellt, dass frühere Generationen ohne Schwierigkeiten schon das heutige Wissen und den heutigen Zivilisationsstandard hätten haben können, ist es kein Wunder, dass man nichts versteht. Krieg als etwas Schlechtes zu verstehen ist eine Erkenntnis, die keine hundert Jahre alt ist. Davor hatte damit niemand ein Problem, weder ein Christ, noch ein Atheist, noch sonstwer. Wollen Sie sich zum Richter über frühere Generationen machen, mit Gesetzen, die erst heute bekannt sind? Sie machen es sich sehr einfach.
Wenn sie nicht denken wollen, sondern andere das für sie übernehmen sollen, weil sie zu faul sind: tun sies. Sich von anderen benutzen zu lassen wäre unter meiner Würde. Ich bin ich, und was ich tue ist meine Entscheidung.
Das ist doch albern. Auch Sie treffen Ihre Entscheidungen aufgrund Ihrer Erziehung, Ihren Erfahrungen, den Meinungsmachern um Sie herum, Ihrem Umfeld usw. usf. Dagegen können Sie sich gar nicht wehren.
Donnerstag, 23. November 2006 22:41
Peace: Hey Heinrich!
Sagen wir so: Die Menschen vergessen das „sapere aude“. Sie lassen sich langsam aber sicher ihr Denken
wieder vorschreiben. Von den Medien, von reichen Organisationen (wie z.B. die Kirche). Das selbstständige
Denken hätte die Menschen vor all diesen Massenmördern bewahrt. Sie wären nie mächtig geworden!
Ich kann Anhänger der Kirche nicht verstehen. Die des Christentums: ja, klar. Es spendet Trost, Hoffnung und hat viele gute Elemente. Doch was hat die Kirche getan? Sie war immer auf Machterhaltung aus. Unter ihrem Banner wurden unzählige Kriege angezettelt.
Wenn sie nicht denken wollen, sondern andere das für sie übernehmen sollen, weil sie zu faul sind: tun sies. Sich von anderen benutzen zu lassen wäre unter meiner Würde. Ich bin ich, und was ich tue ist meine Entscheidung. Die Nazis sind Hitler blind gefolgt. Würden sie das demnach auch tun?
Ich kann Anhänger der Kirche nicht verstehen. Die des Christentums: ja, klar. Es spendet Trost, Hoffnung und hat viele gute Elemente. Doch was hat die Kirche getan? Sie war immer auf Machterhaltung aus. Unter ihrem Banner wurden unzählige Kriege angezettelt.
Wenn sie nicht denken wollen, sondern andere das für sie übernehmen sollen, weil sie zu faul sind: tun sies. Sich von anderen benutzen zu lassen wäre unter meiner Würde. Ich bin ich, und was ich tue ist meine Entscheidung. Die Nazis sind Hitler blind gefolgt. Würden sie das demnach auch tun?
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





