Tagung zur Alten Messe
Bunt gemischt
Bei der Tagung über die Alte Messe erschien auch eine Prinzessin mit ihrem Schoßhündchen. Von Dr.med. Stephan Puls.
Der südnigerianische Bischof Pascal N'Koué zelebrierte für die Tagung CIEL im Petersdomes eine Alte Messe.
Der südnigerianische Bischof Pascal N’Koué zelebrierte für die Tagung CIEL im Petersdomes eine Alte Messe.
© Dr.med Stephan Puls
(kreuz.net, Rom) Die französische Laienorganisation CIEL veranstaltete vom 9. bis 12. November ihr elftes Jahrestreffen in Rom. 150 Teilnehmer waren anwesend.

‘CIEL’ bemüht sich um die Förderung der Alten Liturgie.

Der Anlaß bestand aus Liturgien, Vorträgen und Konzerten.

Die Vorträge wurden in Sälen des Hotel Columbus in der Via della Conciliazione – einige hundert Meter vom Petersplatz – durchgeführt.

An der Tagung nahmen Delegationen vieler Ecclesia-Dei- Gemeinschaften teil. Unter ihnen befanden sich zwei Dominikanerinnen von Pontcallec sowie Prior Louis und ein Pater aus dem Benediktinerkloster Le Barroux.

Der Prior erklärte Meldungen über einen zukünftigen Biritualismus von Le Barroux für Unsinn.

CIEL-Tagung über die Alte Messe
Zum 11 Jahrestreffen der französischen Laienorganisation CIEL vom 9. bis 12. November kamen rund 150 Teilnehmer - darunter zwei Dominikanerinnen der Ecclesia-Dei Gemeinschaft in Pontcallec.Bischof Pascal N'Koué (47) von Nattitingou in Benin reiste extra für die Tagung an.

Er zelebrierte am 10. November die Alte Messe für die Teilnehmer der CIEL-Tagung in einer Seitenkapelle des Petersdomes.Beim Abschlußcocktail erschien Bischof N'Kouéer in dezentem Zivil und erwies sich als lustig und jovial.

Anwesend war auch eine Gruppe von vier Diözesanpriestern aus Straßburg. Sie wurde von Pfarrer Jean- François Harthong aus Durrenbach – bei Straßburg – geleitet.

Der emeritierter Professor für Literaturgeschichte in Straßburg, Professor Benoit Neiss, Präsident der ‘Una Voce Frankreich’, eröffnete die Tagung mit Faustzitaten und Betrachtungen über den Genius des Lateinischen und der Kreuzesinschrift.

Das ‘Werk’ – eine geistliche Gemeinschaft, der auch Kardinal Leo Scheffczyk angehörte – entsandte Pater Johannes Nebel aus Bregenz, um über die Bedeutung des Opfers für Theologie und Liturgie zu philosophieren.

Unter den deutschen Rednern befand sich ferner Mons. Rudolf-Michael Schmitz vom Institut Christus König.

Am Freitag abend fand ein schönes Konzert von Gregorianik und klassischer Polyphonie statt.

Mißtöne hörte man vom Generalvikar von Toulon, Hw. Marc Aillet. Erst kürzlich traten zwei Mitglieder der Petrusbruderschaft in die dortige Diözese über.

Der Generalvikar ist selber Mitglied der ursprünglich in Genua gegründeten Novus-Ordo-Priestergemeinschaft St. Martin.

Er erklärte, daß der Neue Ritus ebenso guter Ausdruck der katholischen Religion sei wie der klassische.

Seine eigene Ordensgemeinschaft – die nur von lokaler Bedeutung ist – lege auch großen Wert auf die Förderung der Gregorianik. Man plane gegenwärtig mit der Benediktinerabtei Solesmes eine Vertonung des modernen Breviers.

Die Abtei Solesmes lehnt es seit Jahren ab, den Liber usualis neu aufzulegen, in dem alle gregorianischen Gesänge des alten Kirchenjahres enthalten sind und dessen alleinige Rechte die Abtei in Frankreich besitzt.

Als Besichtigungsführer fungierte Pater Jean-Marie Pommarès OSB aus Flavigny.

Der Benediktiner wurde noch von Erzbischof Marcel Lefebvre irregulär geweiht und arbeitet seit vielen Jahren in der Gottesdienstkongregation. Er lehnte jeden Kommentar über eine eventuelle Freigabe des klassischen Meßritus ab.

Der Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Albert Malcom Ranjith, überbrachte überraschend ein Grußwort.

Er entschuldigte Kardinal Arinze, der gerne selber gekommen wäre, aber dienstlich außerhalb von Rom weilte. Der Erzbischof ging mit keinem Wort auf die brennende Frage um den Alten Ritus ein.

Gesprächiger war dagegen Bischof Pascal N’Koué (47) von Nattitingou in Benin.

Er reiste extra für die Tagung an und zelebrierte am 10. die Alte Messe für die Teilnehmer in einer Seitenkapelle des Petersdomes – wenn auch in modernen, künstlerisch anspruchslosen, sackartigen Gewändern.

Beim Abschlußcocktail erschien er in dezentem Zivil und erwies sich als lustiger, jovialer Bursche – einfach ein guter Kumpel, der noch einmal 15 Jahre jünger wirkte, als er war.

Unauffälliger wirkte Bischof Basil Meeking (76) – Altbischof von Christchurch in Neuseeland.

Er übernahm eine Morgenmesse und sprach über die liturgische Inkulturation nach Johannes Paul II. und Benedikt XVI. – ein Thema, das nicht richtig in den Gesamtrahmen paßte.

Alessandra Borghese
Alessandra Borghese
© www.alessandraborghese.it
Die italienische Prinzessin Alessandra Borghese (43) gab – in Begleitung ihres Schoßhündchens – Zeugnis von ihrer Bekehrung.

In gutem Französisch, mit sympathischem italienischen Akzent, beschrieb die promovierte Journalistin, daß sie nach der katholischen Schule zehn Jahre „Pause von Gott“ machte, Wirtschaft studierte, einige Jahre als Künstlerin tätig war, bis sie bei einem Aufenthalt im Institut Christus König über die Alte Messe wieder zu Gott fand.

Seit 2002 begleitete sie die päpstlichen Reisen als Sonderkorrespondentin.

Die Prinzessin bedauert, aufgrund ihrer vielen Reisen oft an „Jeans- und- Gitarre- Messen“ teilnehmen zu müssen.

Zentral für sie sei aber, Jesus Christus in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen.

Zum Abschlußcocktail erschien auch eine Abordnung der katholischen Vereinigung ‘Tradition, Familie und Privateigentum’.

Die Schlußmesse wurde am Sonntag, dem 12. November, von Mons. Gille Wach – dem Gründer des Instituts Christus König – zelebriert.

Anwesend waren auch alle fünfzig Seminaristen des Instituts.

Die Predigt hielt Mons. Rudolf- Michael Schmitz.

Die Tagungen der nächsten Jahre sollen wieder in Rom stattfinden.

Vielleicht wird die rein technische Organisation in Punkto Zeiteinteilung oder korrekte Adreßangaben sogar ein bißchen besser werden.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Tchibo   18:44:42 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
Das achte Bild der Bilderleiste scheint mir
ein zu klein geratener Mahltisch
zu sein. Er hat außerdem Ähnlichkeit
mit dem aus der NAK-Kirche, welche
sich die Piusbrüder angelacht haben…
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#25   landorganist   20:50:39 | Donnerstag, 16. November 2006
Ach, armer
Malle, was sind Sie denn für eine Schnarchnase? Ich würde meine Fähigkeiten doch niemals mit denen eines Domorganisten messen. Also wirklich. Warum sollte ich neidisch sein? Ich bin dankbar für jeden Genius, sei es an der Orgel, sei es auf der Kanzel, sei es in Gesellschaft oder Politik. Stellen Sie sich vor, da säßen/ständen nur Leute Ihres Kalibers. Valet, valet!! Aber ich bin auch dankbar für Sie. Mit Ihren komödiantischen Einlagen a lá RTL oder Pro7 beleben Sie dieses Forum ungemein, wenngleich Sie damit das Niveau nicht gerade heben. Harald Schmidt spricht in diesem Zusammenhang gern von Unterschichtenfernsehen. Das finde ich mit Ihnen und „Ihrem Programm“ in Zusammenhang gebracht recht passend. Allerdings, etwas üben müssen Sie schon noch, um in der Liga eines Rudolfsohn mitspielen zu können. Also, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß und einen angenehmen Aufenthalt auf den gesellschaftlichen Stehplätzen. Sicher haben Sie Verständnis dafür, dass ich mich nicht weiter mit Ihnen befassen kann. Auf mich wartet Siegfried Karg-Elert, den kennen Sie doch, nicht wahr? Auf meinem Notenpult steht gerade sein Orgelchoral „Mit Ernst o Menschenkinder“. Passt auch irgendwie, wenn ich an Ihr verkorkstes Ego denke.
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#24   Maledica   15:52:24 | Donnerstag, 16. November 2006
Doof bleibt Doof
@Landschreiorgan
Ihre Intelligenz hört wahrscheinlich schon am Tellerrand auf.
Nicht jeder der Kardinal Lehmann kritisiert ist sogleich ein Piusbruder und außerhalb der Kirche.
Auch der größte Lump, der eine Messe zelebriert, zelebriert gültig, sofern Materie, Worte und Intention stimmen.
Weder ich und selbst wohl auch nicht die Piusbrüder werden bezweifeln daß der Apostat von Mainz gültig zelebriert.
Warum ich den Domorganisten heranziehe. Vielleicht weil die Kirchenmusik das einzig noch katholisch gebliebene in der Mainzer Kathedralkirche ist.
Und nur weil Sie neidisch auf Herrn Schönberger und Breitschaft blicken, brauchen Sie nicht um Ihre eigene Unfähigkeit des Musizierens zu überdecken, mir nicht des musikalischen Analphabetentums beschuldigen.
Naja vielleicht können Sie wenigstens den Narhallamarsch begleiten, wenn schwule Priester ihre Narrenmessen feiern…
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#23   landorganist   15:16:00 | Donnerstag, 16. November 2006
Ach Malle,
was nützt mir Ihr Gezeter? Sie, der Sie Fliegendreck von Noten nicht unterscheiden können, sind nicht in der Kirche. Verwunderlich ist aber schon, dass Sie in Ihrer vermeindlichen Argumentation ausgerechnet den Mainzer Domorganisten heranziehen. Der dient doch Ihrem vielgehassten Kard. Lehmann beim Vollzug der „V2-Messen“. Kennen Sie keinen anderen? Es gibt doch sicher hervorragende Musiker, die in Diensten der Pius-Sekte stehen. Sagen Sie bloß, Sie kennen niemanden? Sie formulierten so trefflich aber auch wie immer einfach: Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen. Sparen Sie sich also den Gang in die Apotheke. Vertrauen Sie auf die Gnade Gottes. Seine Langmut ist unendlich, vielleicht auch für Sie.
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#22   haher   15:00:18 | Donnerstag, 16. November 2006
[kursiv]Er reiste extra für die Tagung an und zelebrierte am 10. die Alte Messe für die Teilnehmer i
wenn auch in modernen, künstlerisch anspruchslosen, sackartigen Gewändern.
Beim Abschlußcocktail erschien er in dezentem Zivil und erwies sich als lustiger, jovialer Busche – einfach ein guter Kumpel, der noch einmal 15 Jahre jünger wirkte, als er war.[kursiv]
JA, das ist es, was den Reiz dieses Forums so auszeichnet! Diese über alles so sachliche und objektive, niemals wertende Berichterstattung!
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#21   Maledica   12:48:07 | Donnerstag, 16. November 2006
Organisten
@landorgan
Es bringt nichts zu philosophieren, wenn man keine Ahnung von der Materie hat.
Warum schreiben Sie dann hier im Forum mit!!!???
Erstaunlich, allerdings, dass Sie einen zeitgenössischen Komponisten kennen und sogar benennen, aus dessen Feder sicher nichts gekommen ist, dass Sie in Ihrer geistigen und geistlichen Enge erreichen könnte.
Stimmt dieserjenige hat es zum Domorganisten geschafft und quetscht nicht die Tasten auf einer verstimmten Orgel, vermutlich selbst ohne C-Schein
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#20   landorganist   11:27:17 | Donnerstag, 16. November 2006
Hey, Malle
nun bleiben Sie doch mal geschmeidig. Es bringt nichts über anderer Leute Fähigkeiten zu philosophieren, wenn man keine Ahnung von der Materie hat. Also, halten Sie den Ball mal schön flach, das passt zu Ihrem geistigen Horizont. Erstaunlich, allerdings, dass Sie einen zeitgenössischen Komponisten kennen und sogar benennen, aus dessen Feder sicher nichts gekommen ist, dass Sie in Ihrer geistigen und geistlichen Enge erreichen könnte.
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#19   stimme der vernunft †   10:10:18 | Donnerstag, 16. November 2006
na wen schon
Wen interessieren denn schon Schoßhündchen-Halterinnen?
xnet interessieren auch solche Tölen, Hauptsache, sie sind als traditionalistisch verkaufbar.
Wobei sich die Dame Borghese wahrscheinlich ähnlich wie der Abbe Harthong dagegen verwahren würde, auf dieser „Nachrichtenseite“ namentlich genannt zu werden, wenn sie davon wüsste.
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#18   Gotthard   23:08:00 | Mittwoch, 15. November 2006
Schoßhündchen
ist das hier die BUNTE oder welches Organ aus der Yellow Press?
Wen interessieren denn schon Schoßhündchen-Halterinnen?
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#17   Sirilo   19:17:58 | Mittwoch, 15. November 2006
@chancel_screen: „Königliche Hoheit“?
Bei Alessandra Prinzessin Borghese handelt es sich nicht um eine „Königliche Hoheit“. Sie stammt nicht aus einem Königshaus, sondern aus einer bedeutenden römischen Patrizierfamilie.
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#16   Copertino   18:59:42 | Mittwoch, 15. November 2006
Die „Stimme der Vernunft“…
…hatte da einen kurzen Aussetzer, kreuz.net hin oder her: „hochwohlgeborene Tölen“ oder „blaublütige Enten“ wird die „Stimme“ woanders suchen müssen, jedenfalls nicht unter dem Namen „Alessandra Borghese“. Deren Adel ist zwar waschecht, aber mehr noch: man kann ruhig davon ausgehen, dass dieser Frau innerer Adel mehr bedeutet als äussere Titel.
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#15   stimme der vernunft †   18:23:43 | Mittwoch, 15. November 2006
Na wer weiss
ob die hochwohlgeborene Töle echt ist. Vielleicht ist es ja auch nur eine blaublütige Ente und in diesen Artikel hineingekommen so mancher andere…
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#14   chancel_screen   18:16:48 | Mittwoch, 15. November 2006
Auf den Hund gekommen…
Gut zu wissen, dass es neben den vielen Rotarierschoßhündchen auch einen Wachhund der Tradition gibt. Ihrer Königlichen Hohheit (und Pucci) sei gedankt.
www.alessandraborghese.it/…d/gallery_04_big.jpg
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#13   Abbé Jean-François Harthong   18:07:32 | Mittwoch, 15. November 2006
Abbé Jean-François Harthong
Danke schön für die Übersetzung. AMDG !
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#12   Athanasius   17:18:10 | Mittwoch, 15. November 2006
Der, die, das
Das soll natürlich in großer Ehrfurcht heissen.
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#11   AthanasiusII   17:13:50 | Mittwoch, 15. November 2006
Übersetzung des Beitrags von Hw. Herr J.-F. Harthong:
Ich bin empört von dem was man mir unterstellt in diesem Artikel: ich habe niemals seiter meiner Priesterweihe im Jahre 2000 Teil gehabt an einigen Schwierigkeiten die ich gehabt haben soll mit meinem Bischof angesichts der Zelebration der Alten Hl. Messe.
Obwohl wohlwollend diesem [alten] Ritus gegenüber stehe, habe ich mich entschieden die Heilige Messe von Paul VI. [Novus Ordo Missae, 1969-70] zu feiern, sonst hätte ich ja meine Inkardinierung angefragt bei einem Ecclesia Dei-Institut. Ich habe an diesem Kolloquium teilgenommen ohne jeglichen Geist der Forderung, sondern um der Liebe der Liturgie willen und in großem Ehrfurcht vor dem was heute möglich noch zu schaffen ist in diesem Bereich.
Der Ersteller diesen Artikels hätte die intellektuelle Ehrlichkeit haben müssen seine Quelle zu kontrollieren vor der Publikation von Behauptungen die ich absolut nie umarmt habe.
Ich würde mit Freude die Freigabe der Alten Messe annehmen, wenn unser Papst darüber so entscheiden sollte, aber leider dient diese Art des (journalistischen) Vorgehens nur der Hervorhebung von Streitgesprächen. In Christo, Pfarrer Jean-François Harthong.
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#10   stimme der vernunft †   17:06:10 | Mittwoch, 15. November 2006
interessant
aber nicht überraschend was der Herr Abbé da schreibt.
Von xnet ist man ja gewohnt, daß die Artikel es mit der Wahrheit nicht allzu genau nehmen.
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#9   Athanasius   17:00:27 | Mittwoch, 15. November 2006
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#8   Abbé Jean-François Harthong   16:35:44 | Mittwoch, 15. November 2006
Abbé Jean-François Harthong, Pfarrer von Durrenbach (F)
„[…] Sie wurde von Pfarrer Jean- François Harthong aus Durrenbach – bei Straßburg – geleitet. Diese Geistlichen haben wegen ihrer Vorliebe für die Alte Messe massive Schwierigkeiten mit ihrem Bischof.“
Grüss Gott, ich bin der Pfarrer Jean-François Harthong aus Durrenbach (Elsass). Leider werde ich jetzt aus französich schreiben, mein Deutsch ist nicht so gut.
J’ai été surpris des propos qu’on me prête dans cet article : je n’ai jamais fais part, depuis mon ordination sacerdotale en 2000, de quelques difficultés que j’aurais eues envers mon évêque concernant la célébration de la messe ancienne. Bien que bienveillant envers ce rite, j’assume mon choix de célébrer la messe de Paul VI, autrement j’aurai demandé mon incardination dans un institut lié à la commision Ecclesia Dei. J’ai assisté à ce colloque sans aucun esprit de revendication, par amour de la liturgie et dans un grand respect de qu’il est aujourd’hui possible de faire en la matière.
L’auteur de cet article aurait pû avoir l’honnêteté intélectuelle de vérifier sa source avant publier des propos que je ne tiens absolument pas à assumer.
J’accueillerai avec joie la libéralisation de l’ancienne messe si notre Pape en décide ainsi, malheureusement ce genre de démarche ne servira qu’à accentuer la querelle ! In Christo, Abbé Jean-François Harthong
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#7   Maledica   15:28:21 | Mittwoch, 15. November 2006
Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen
@Thaddäus
Keine Orgel,
Na die Orgel von Landorganist wird wohl kaum für unsern Herrn und Gott angemessen sein, da ist das Wiehern des Esels schon eher himmlische Musik
keine barocken Gewänder…
Die drei Weisen aus dem Morgenland werden dann wohl auch Gold, Weihrauch und Myrrhe weggeschmissen haben, um ja nicht das Beste unserem Herrn zu geben…
Bei soviel Dummheit von Landorganist, bei seinem Orgelspiel werden sich wohl die Fußnägel von Albert Schönberger hochrollen.
Es ist natürlich klar, daß für das Heiligste nur das Beste verwendet wird.
Die Gültigkeit aber davon nicht abhängt.
Wer natürlich Messen mit Lumpen und Tonkrügen feiert wird über den Horizont eines Landorganisten wohl niemals herauskommen!
Und gab es da nicht einen Jünger, der sich darüber aufgeregt hat, weil kostbares Öl zum Salben der Füße für Christus genommen wurde.
Wie hieß dieser Jünger doch gleich?
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#6   Thaddäus   15:06:39 | Mittwoch, 15. November 2006
Exaltiert
„In Begleitung ihres Schoßhündchens“ :-D
Die Prinzessin bedauert, aufgrund ihrer vielen Reisen oft an „Jeans- und- Gitarre- Messen“ teilnehmen zu müssen.
Arme Prinzessin. Jeans – wie furchtbar. Gitarre – welch ein Gräuel. Wie hätte sich Prinzesschen im Stall von Betlehem gefühlt, unter ungepflegten Hirten vom Feld? Vom Abendmahlsaal ganz zu schweigen: Keine Orgel, keine barocken Gewänder…
Bischof Pascal N’Koué (47)… Beim Abschlußcocktail erschien er in dezentem Zivil und erwies sich als lustiger, jovialer Busche – einfach ein guter Kumpel, der noch einmal 15 Jahre jünger wirkte, als er war.
Na sowas, ein Bischof in Zivil… lustig und jovial… ein guter Kumpel. Geil! ^-^ Wenn das ein Anhänger der neuen Liturgie wäre, das würde ein Gerede geben hier! :-D
Diese Elite mit ihrem exaltierten Gehabe kann von mir aus gerne unter sich bleiben, in solcher Gesellschaft fühle ich mich nicht wohl! Leider findet man unter den Teilnehmern der „alten“ Messe (und unter ihren Vertretern in diesen Foren) halt auch nicht wenige von jener Sorte…
Ich glaube ich sollte aber erst einmal mich selber prüfen, ob ich immer in der rechten Gesinnung…
Mit dieser Einsicht und mit einer Entschuldigung an alle, die ich beleidigt oder gekränkt haben sollte und mit dem Bedauern über unangemessene Ratschläge oder lieblose Kritik an Papst oder Bischöfen, den rechtmäßigen Autoritäten der katholischen Kirche, beende ich meine aktive KREUZ.NET-Präsenz: Ich habe Nützlicheres zu tun.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#5   Gotthard   14:59:24 | Mittwoch, 15. November 2006
Mißtöne
Mißtöne hörte man vom Generalvikar von Toulon, Hw. Marc Aillet. Erst kürzlich traten zwei Mitglieder der Petrusbruderschaft in die dortige Diözese über.
oh Schreck! solche Mißtöne auf einer Tagung, wo auch die allerliebste Prinzessin erscheint…
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#4   stimme der vernunft †   14:52:51 | Mittwoch, 15. November 2006
@landorganist
Was ist den gegen das wort Spitzenröckchen einzuwenden?
Es handelt sich doch um ein Chorröckchen, oder etwa nicht? ;-)
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#3   landorganist   14:43:27 | Mittwoch, 15. November 2006
He, he,
Stimme, wie können Sie in Gegenwart von Tradis von Spitzenröckchen schreiben? :-@ Asche auf Ihr Haupt! Tradis der Kreuznattern-Art stehen mehr auf Brokat, Samt und Seide, auf passende Schühchen, Manipel, Birett, etc. etc. Und wenn die Welt in Asche fiele, Hauptsache das Zingulum ist vorschriftsmäßig geknotet.
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#2   stimme der vernunft †   14:30:34 | Mittwoch, 15. November 2006
geht das?
zelebrierte am 10. die Alte Messe für die Teilnehmer in einer Seitenkapelle des Petersdomes – wenn auch in modernen, künstlerisch anspruchslosen, sackartigen Gewändern.
Oh Schreck, ist das kein Missbrauch? xnet scheint zu meinen, die Messe sein nur gültig wenn sie in Spitzenröckchen zelebriert wird.
Wobei nicht alles, was nach Pseudo-Barock aussieht, automatisch künstlerisch wertvoll ist.
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#1   turk   14:24:39 | Mittwoch, 15. November 2006
Nur dann in Ordnung, wenn alle ihre Haustiere …
Alles was recht ist: wenn alle Priester und Gläubigen ihre Haustiere mitnehmen können, geht das in Ordnung.
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