Bunt gemischt
Bei der Tagung über die Alte Messe erschien auch eine Prinzessin mit ihrem Schoßhündchen. Von Dr.med. Stephan Puls.

‘CIEL’ bemüht sich um die Förderung der Alten Liturgie.
Der Anlaß bestand aus Liturgien, Vorträgen und Konzerten.
Die Vorträge wurden in Sälen des Hotel Columbus in der Via della Conciliazione – einige hundert Meter vom Petersplatz – durchgeführt.
An der Tagung nahmen Delegationen vieler Ecclesia-Dei- Gemeinschaften teil. Unter ihnen befanden sich zwei Dominikanerinnen von Pontcallec sowie Prior Louis und ein Pater aus dem Benediktinerkloster Le Barroux.
Der Prior erklärte Meldungen über einen zukünftigen Biritualismus von Le Barroux für Unsinn.
Anwesend war auch eine Gruppe von vier Diözesanpriestern aus Straßburg. Sie wurde von Pfarrer Jean- François Harthong aus Durrenbach – bei Straßburg – geleitet.
Der emeritierter Professor für Literaturgeschichte in Straßburg, Professor Benoit Neiss, Präsident der ‘Una Voce Frankreich’, eröffnete die Tagung mit Faustzitaten und Betrachtungen über den Genius des Lateinischen und der Kreuzesinschrift.
Das ‘Werk’ – eine geistliche Gemeinschaft, der auch Kardinal Leo Scheffczyk angehörte – entsandte Pater Johannes Nebel aus Bregenz, um über die Bedeutung des Opfers für Theologie und Liturgie zu philosophieren.
Unter den deutschen Rednern befand sich ferner Mons. Rudolf-Michael Schmitz vom Institut Christus König.
Am Freitag abend fand ein schönes Konzert von Gregorianik und klassischer Polyphonie statt.
Mißtöne hörte man vom Generalvikar von Toulon, Hw. Marc Aillet. Erst kürzlich traten zwei Mitglieder der Petrusbruderschaft in die dortige Diözese über.
Der Generalvikar ist selber Mitglied der ursprünglich in Genua gegründeten Novus-Ordo-Priestergemeinschaft St. Martin.
Er erklärte, daß der Neue Ritus ebenso guter Ausdruck der katholischen Religion sei wie der klassische.
Seine eigene Ordensgemeinschaft – die nur von lokaler Bedeutung ist – lege auch großen Wert auf die Förderung der Gregorianik. Man plane gegenwärtig mit der Benediktinerabtei Solesmes eine Vertonung des modernen Breviers.
Die Abtei Solesmes lehnt es seit Jahren ab, den Liber usualis neu aufzulegen, in dem alle gregorianischen Gesänge des alten Kirchenjahres enthalten sind und dessen alleinige Rechte die Abtei in Frankreich besitzt.
Als Besichtigungsführer fungierte Pater Jean-Marie Pommarès OSB aus Flavigny.
Der Benediktiner wurde noch von Erzbischof Marcel Lefebvre irregulär geweiht und arbeitet seit vielen Jahren in der Gottesdienstkongregation. Er lehnte jeden Kommentar über eine eventuelle Freigabe des klassischen Meßritus ab.
Der Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Albert Malcom Ranjith, überbrachte überraschend ein Grußwort.
Er entschuldigte Kardinal Arinze, der gerne selber gekommen wäre, aber dienstlich außerhalb von Rom weilte. Der Erzbischof ging mit keinem Wort auf die brennende Frage um den Alten Ritus ein.
Gesprächiger war dagegen Bischof Pascal N’Koué (47) von Nattitingou in Benin.
Er reiste extra für die Tagung an und zelebrierte am 10. die Alte Messe für die Teilnehmer in einer Seitenkapelle des Petersdomes – wenn auch in modernen, künstlerisch anspruchslosen, sackartigen Gewändern.
Beim Abschlußcocktail erschien er in dezentem Zivil und erwies sich als lustiger, jovialer Bursche – einfach ein guter Kumpel, der noch einmal 15 Jahre jünger wirkte, als er war.
Unauffälliger wirkte Bischof Basil Meeking (76) – Altbischof von Christchurch in Neuseeland.
Er übernahm eine Morgenmesse und sprach über die liturgische Inkulturation nach Johannes Paul II. und Benedikt XVI. – ein Thema, das nicht richtig in den Gesamtrahmen paßte.

In gutem Französisch, mit sympathischem italienischen Akzent, beschrieb die promovierte Journalistin, daß sie nach der katholischen Schule zehn Jahre „Pause von Gott“ machte, Wirtschaft studierte, einige Jahre als Künstlerin tätig war, bis sie bei einem Aufenthalt im Institut Christus König über die Alte Messe wieder zu Gott fand.
Seit 2002 begleitete sie die päpstlichen Reisen als Sonderkorrespondentin.
Die Prinzessin bedauert, aufgrund ihrer vielen Reisen oft an „Jeans- und- Gitarre- Messen“ teilnehmen zu müssen.
Zentral für sie sei aber, Jesus Christus in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen.
Zum Abschlußcocktail erschien auch eine Abordnung der katholischen Vereinigung ‘Tradition, Familie und Privateigentum’.
Die Schlußmesse wurde am Sonntag, dem 12. November, von Mons. Gille Wach – dem Gründer des Instituts Christus König – zelebriert.
Anwesend waren auch alle fünfzig Seminaristen des Instituts.
Die Predigt hielt Mons. Rudolf- Michael Schmitz.
Die Tagungen der nächsten Jahre sollen wieder in Rom stattfinden.
Vielleicht wird die rein technische Organisation in Punkto Zeiteinteilung oder korrekte Adreßangaben sogar ein bißchen besser werden.
© Bilder: Dr.med Stephan Puls
© Bild Prinzessin Alessandra Borghese: www.alessandraborghese.it
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Donnerstag, 16. November 2006 20:50
landorganist: Ach, armer
Malle, was sind Sie denn für eine Schnarchnase? Ich würde meine Fähigkeiten doch niemals mit denen eines Domorganisten messen. Also wirklich. Warum sollte ich neidisch sein? Ich bin dankbar für jeden Genius, sei es an der Orgel, sei es auf der Kanzel, sei es in Gesellschaft oder Politik. Stellen Sie sich vor, da säßen/ständen nur Leute Ihres Kalibers. Valet, valet!! Aber ich bin auch dankbar für Sie. Mit Ihren komödiantischen Einlagen a lá RTL oder Pro7 beleben Sie dieses Forum ungemein, wenngleich Sie damit das Niveau nicht gerade heben. Harald Schmidt spricht in diesem Zusammenhang gern von Unterschichtenfernsehen. Das finde ich mit Ihnen und „Ihrem Programm“ in Zusammenhang gebracht recht passend. Allerdings, etwas üben müssen Sie schon noch, um in der Liga eines Rudolfsohn mitspielen zu können. Also, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß und einen angenehmen Aufenthalt auf den gesellschaftlichen Stehplätzen. Sicher haben Sie Verständnis dafür, dass ich mich nicht weiter mit Ihnen befassen kann. Auf mich wartet Siegfried Karg-Elert, den kennen Sie doch, nicht wahr? Auf meinem Notenpult steht gerade sein Orgelchoral „Mit Ernst o Menschenkinder“. Passt auch irgendwie, wenn ich an Ihr verkorkstes Ego denke.
Donnerstag, 16. November 2006 15:52
Maledica: Doof bleibt Doof
@Landschreiorgan
Ihre Intelligenz hört wahrscheinlich schon am Tellerrand auf.
Nicht jeder der Kardinal Lehmann kritisiert ist sogleich ein Piusbruder und außerhalb der Kirche.
Auch der größte Lump, der eine Messe zelebriert, zelebriert gültig, sofern Materie, Worte und Intention stimmen.
Weder ich und selbst wohl auch nicht die Piusbrüder werden bezweifeln daß der Apostat von Mainz gültig zelebriert.
Warum ich den Domorganisten heranziehe. Vielleicht weil die Kirchenmusik das einzig noch katholisch gebliebene in der Mainzer Kathedralkirche ist.
Und nur weil Sie neidisch auf Herrn Schönberger und Breitschaft blicken, brauchen Sie nicht um Ihre eigene Unfähigkeit des Musizierens zu überdecken, mir nicht des musikalischen Analphabetentums beschuldigen.
Naja vielleicht können Sie wenigstens den Narhallamarsch begleiten, wenn schwule Priester ihre Narrenmessen feiern…
Ihre Intelligenz hört wahrscheinlich schon am Tellerrand auf.
Nicht jeder der Kardinal Lehmann kritisiert ist sogleich ein Piusbruder und außerhalb der Kirche.
Auch der größte Lump, der eine Messe zelebriert, zelebriert gültig, sofern Materie, Worte und Intention stimmen.
Weder ich und selbst wohl auch nicht die Piusbrüder werden bezweifeln daß der Apostat von Mainz gültig zelebriert.
Warum ich den Domorganisten heranziehe. Vielleicht weil die Kirchenmusik das einzig noch katholisch gebliebene in der Mainzer Kathedralkirche ist.
Und nur weil Sie neidisch auf Herrn Schönberger und Breitschaft blicken, brauchen Sie nicht um Ihre eigene Unfähigkeit des Musizierens zu überdecken, mir nicht des musikalischen Analphabetentums beschuldigen.
Naja vielleicht können Sie wenigstens den Narhallamarsch begleiten, wenn schwule Priester ihre Narrenmessen feiern…
Donnerstag, 16. November 2006 15:16
landorganist: Ach Malle,
was nützt mir Ihr Gezeter? Sie, der Sie Fliegendreck von Noten nicht unterscheiden können, sind nicht in der Kirche. Verwunderlich ist aber schon, dass Sie in Ihrer vermeindlichen Argumentation ausgerechnet den Mainzer Domorganisten heranziehen. Der dient doch Ihrem vielgehassten Kard. Lehmann beim Vollzug der „V2-Messen“. Kennen Sie keinen anderen? Es gibt doch sicher hervorragende Musiker, die in Diensten der Pius-Sekte stehen. Sagen Sie bloß, Sie kennen niemanden? Sie formulierten so trefflich aber auch wie immer einfach: Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen. Sparen Sie sich also den Gang in die Apotheke. Vertrauen Sie auf die Gnade Gottes. Seine Langmut ist unendlich, vielleicht auch für Sie.
Donnerstag, 16. November 2006 15:00
haher: [kursiv]Er reiste extra für die Tagung an und zelebrierte am 10. die Alte Messe für die Teilnehmer i
wenn auch in modernen, künstlerisch anspruchslosen, sackartigen Gewändern.
Beim Abschlußcocktail erschien er in dezentem Zivil und erwies sich als lustiger, jovialer Busche – einfach ein guter Kumpel, der noch einmal 15 Jahre jünger wirkte, als er war.[kursiv]
JA, das ist es, was den Reiz dieses Forums so auszeichnet! Diese über alles so sachliche und objektive, niemals wertende Berichterstattung!
Beim Abschlußcocktail erschien er in dezentem Zivil und erwies sich als lustiger, jovialer Busche – einfach ein guter Kumpel, der noch einmal 15 Jahre jünger wirkte, als er war.[kursiv]
JA, das ist es, was den Reiz dieses Forums so auszeichnet! Diese über alles so sachliche und objektive, niemals wertende Berichterstattung!
Donnerstag, 16. November 2006 12:48
Maledica: Organisten
@landorgan
Es bringt nichts zu philosophieren, wenn man keine Ahnung von der Materie hat.
Warum schreiben Sie dann hier im Forum mit!!!???
Erstaunlich, allerdings, dass Sie einen zeitgenössischen Komponisten kennen und sogar benennen, aus dessen Feder sicher nichts gekommen ist, dass Sie in Ihrer geistigen und geistlichen Enge erreichen könnte.
Stimmt dieserjenige hat es zum Domorganisten geschafft und quetscht nicht die Tasten auf einer verstimmten Orgel, vermutlich selbst ohne C-Schein
Es bringt nichts zu philosophieren, wenn man keine Ahnung von der Materie hat.
Warum schreiben Sie dann hier im Forum mit!!!???
Erstaunlich, allerdings, dass Sie einen zeitgenössischen Komponisten kennen und sogar benennen, aus dessen Feder sicher nichts gekommen ist, dass Sie in Ihrer geistigen und geistlichen Enge erreichen könnte.
Stimmt dieserjenige hat es zum Domorganisten geschafft und quetscht nicht die Tasten auf einer verstimmten Orgel, vermutlich selbst ohne C-Schein
Donnerstag, 16. November 2006 11:27
landorganist: Hey, Malle
nun bleiben Sie doch mal geschmeidig. Es bringt nichts über anderer Leute Fähigkeiten zu philosophieren, wenn man keine Ahnung von der Materie hat. Also, halten Sie den Ball mal schön flach, das passt zu Ihrem geistigen Horizont. Erstaunlich, allerdings, dass Sie einen zeitgenössischen Komponisten kennen und sogar benennen, aus dessen Feder sicher nichts gekommen ist, dass Sie in Ihrer geistigen und geistlichen Enge erreichen könnte.
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