SJM-Priester entlassen
Der Fuldaer Eiertanz geht weiter
Wie nach seinem Besuch im Vatikan im Jahre 2005 – manche sprachen von Vorladung – berichtete der Bischof von Fulda auch gestern in der ‘Fuldaer Zeitung’ von seiner jüngsten Romreise. Eine Analyse von Leopold Conradi.
Die antichristliche Sekte 'Revo' trifft mit ihrer Werbung für die Apostasie im Kirchenaustritt einen wunden Punkt: Die Bischöfe stellen sich taub für das Kirchenvolk.
Die antichristliche Sekte ‘Revo’ trifft mit ihrer Werbung für die Apostasie im Kirchenaustritt einen wunden Punkt: Die Bischöfe stellen sich taub für das Kirchenvolk.
© Revo
(kreuz.net, Fulda) Nach den Tagen in Rom sei sein Entschluß, den Gestellungsvertrag mit den Dienern Jesu und Mariae zu kündigen, „noch viel fester“.

Das bezeugte der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, am 14. November 2006 vor der ‘Fuldaer Zeitung’.

Die Aussage des Bischofs unterstellt, daß der Papst die Entlassung der drei Priester zustimmend zur Kenntnis genommen hat.

Auf diese Weise werden Zusammenhänge insinuiert, die es nicht gibt.

Sodann erklärt Mons. Algermissen, zu den Pfarreien der entlassenen Priester „nichts sagen“ zu wollen. Auch das ist ein altes Mittel der Rhetorik: Indem jemand behauptet, zu schweigen, kann er indirekt Stellung nehmen.

Der gesamte Artikel dient diesem Zweck.

Der Dom zu Fulda
Der Dom zu Fulda
© ThomasSD, GFDL
Der Bischof behauptet ferner, über „nicht mitteilbares Wissen“ zu verfügen – und stellt sich mit dieser Bemerkung als edel und rücksichtsvoll hin.

Doch das ist eine inhaltliche Leerstelle, die dem Leser hingeworfen wird, damit er sie mit Phantasien und Spekulationen füllt.

Mit dieser manipulativen Rhetorik werden Pfarreien und entlassene Priester indirekt schlecht gemacht.

Der Artikel hebt auch hervor, daß der Papst den Bischof und Weihbischof von Fulda eine halben Stunde lang empfangen hat.

Zum Inhalt des Gesprächs gibt es praktisch keine Angaben.

Der Bischof streicht sich vor allem positiv heraus und wertet seine Kritiker ab. Dem dient auch seine Bemerkung über „all das Gute aus unserer Diözese“ – was immer das sein soll – und die „ernüchternden Erfahrungen“.

Offensichtlich hat sich Mons. Algermissen das Bischof-Spielen bei den dummen Rhön-Bauern etwas erholsamer vorgestellt.

Mons. Algermissen beklagt auch „Anschwärzung und Denunziation der Bischöfe aus ihren Heimatländern“.

Er unterschlägt dabei wissentlich, daß die Gläubigen vom Kirchenrecht und der Instruktion Redemptionis sacramentum das Recht erhalten, sich direkt an Rom zu wenden.

Daß das Bischöfen mit Dreck am Stecken nicht paßt, kann man verstehen.

Dies als „Denunziation“ zu qualifizieren, ist eine öffentliche Kritik an Redemptionis sacramentum.

Der Artikel stellt diese Eingaben als Versuche hin, arme, romtreue Bischöfe ins Zwielicht zu bringen.

Der Weg nach Rom ist aber für viele Gläubige die letzte Hoffnung.

Interessant ist, daß sich Mons. Algermissen hier nicht auf seine Person allein, sondern auf deutsche Bischöfe bezieht.

Das verallgemeinert seine Kritik. Derzeit steht kaum ein Bischof wegen schlechter Amtsführung öffentlich so unter Druck wie er. Doch die bischöflichen Mitbrüder ins Boot zu ziehen, entlastet.

Der Artikel steht unter dem Motto: Ich, der Bischof von Fulda, bin der Größte. Ich bin vom Papst anerkannt, der mich demnächst in meiner Diözese besuchen wird. Ich bin eingebettet in die Solidarität meiner Mitbischöfe, die genauso angeschwärzt werden wie ich.

Weil ich der Größte bin, darf ich ruhig öffentlich lügen und Pater Hönisch und die Diener Jesu und Mariens verleumden.

Denn für mich gelten die Gebote Gottes nur begrenzt. Ich bin schließlich geweihter Bischof.

Zudem versucht der Artikel in der ‘Fuldaer Zeitung’, das Vertrauen der Gläubigen in die römischen Stellen zu zerstören, an die sich wenden, wenn die Eingaben an ihre Bischöfe erfolglos sind.

Fazit: Die rotariergeführte ‘Fuldaer Zeitung’ hat ihren Bruder wieder einmal nicht im Stich gelassen.
      
29 Lesermeinungen
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#29   Carina   21:17:08 | Donnerstag, 16. November 2006
Quo vadis, Enrico Josephe?
8. Wenn er etwas zugeben müßte, was er nicht möchte (Schreiben aus Rom im viórigen Jahr), dann explodiert er, obwohl die Dechantenkonferenz ein Recht hatte, den Inhalt des Schreibens zu erfahren.
9. Wenn er etwas durchsetzt, was andere (Pfarreien!) nicht wollen, reagiert er trotzig: Jetzt erst recht! (Rumpelstilzchen!)
10. Seine vermeintlichen Gegner sind bisher nur treu-katholische Priester und Laien. Gegen linke Verschwörertrupps (Kirche von unten) flüchtet er sich in die Ausrede, die habe sein Vorgänger schon eingesetzt. Seine eigene Wächteraufgabe will er nicht wahrhaben.
Punkt 1-7 s. unter „Angstmachende Argumente“
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#28   Benedikt   19:51:28 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Gotthard
eine sehr interessante Frage! Der Begriff „Strafversetzung „ stammt aus vor VII-Zeiten … damals waren die Bischöfe mehr „Fürsten“ (=Kirchenfürsten) denn Hirten.
Offenbar verwechseln Sie das Konzil mit dem Reichsdeputationshauptschluss.
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#27   Laurentius2   13:32:42 | Donnerstag, 16. November 2006
@kreuz.net / Herr, verzeihe uns Deutschen …
Eine glänzende und mutige Analyse der episkopalen Rhetorik.
Kernpunkt: Dies als „Denunziation“ zu qualifizieren, ist eine öffentliche Kritik an Redemptionis sacramentum.
So ist es, man schlägt den Sack und meint …den Papst !
Was für eine gruselige deutsche Front gegen Rom !!!
Ich schäme mich für mein Land vor den Augen des Stellvertreters Petri !
Herr, verzeihe uns und schenke dem Land der Häretiker (Luther, Zwingli, Rahner), Ideologen (Marx, Rosenberg, Adorno und Marcuse) und ungehorsamen Bischöfe (Bsp.: Hohmeyer, der zu „dominus jesus“ wörtlich sagte: „das sind die letzten Zuckungen des römischen Zentralismus !“ und mit „666“ auf dem Nummernschild durch die Gegend fuhr u.v.a.) – schenke diesem Land dennoch Deine Gnade ! Amen.
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#26   Heggi   10:14:09 | Donnerstag, 16. November 2006
Gotthard
Am fürstbischöflichen Gehabe hat sich auch nach V II auch nach meinen Ergfahrungen nichts geändert. Es ist eine deutsche Spezialiät mit dem bekannten historischen Hintergrund. Ein Prälat des Vatikans charakterisierte die Situation aus seiner Sicht mir gegenüber wörtlich so: Deutsche Bischöfe, das sind ganz hohe Herren, ja, ganz hohe Herren.“ An die käme ein normaler Gläubiger kaum heran, weil sie in ihrem Amt immer noch zu viel von ihrer früheren Bedeutung spürten. Er verglich das dann mit der italienischen Situation, die durch Leutseligkeit der Bischöfe geprägt sei. Ein wenig hänge das auch mit der Größe der Bistümer zusammen, die manchmal nicht mal eine deutsche Dekanatsgröße erreichten. Nun gut! Viel hat auch bei den Bischöfen mit persönlicher Arroganz zu tun. Und das trifft Bischöfe der unterschiedlichsten theologischen und kirchenpolitischen Couleur in Deutschland.
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#25   adlimina   23:49:09 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Gotthard
;-) Die gereimte Version klingt noch schöner:
Geh nie zu deinem Fürscht,
wenn Du nicht gerufen wirscht!
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#24   Gotthard   23:15:57 | Mittwoch, 15. November 2006
Fürstbischöfe
was hätte wohl ein vor-vII bischof getan, hätte ihn priester, gemeinde oder ein im übrigen diözesanfremder ordensoberer widersprochen …
eine sehr interessante Frage! Der Begriff „Strafversetzung „ stammt aus vor VII-Zeiten … damals waren die Bischöfe mehr „Fürsten“ (=Kirchenfürsten) denn Hirten.
ein Priester, der in seiner Bischofsstadt Pfarrer war, hat mir mal auf meine Frage, wie oft er seinen Bischof sehe, geantwortet – Ende der 70er Jahre – er war schon über 70: gehe nie zum Fürsten, es sei denn, du wirst gerufen.
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#23   Toby   20:35:05 | Mittwoch, 15. November 2006
Geschwisterliche Dialogkirche in Fulda
Solidarität untereinander:
Neue Wege führen innerhalb unserer Kirche nicht selten zu Konflikten. Wir treten dafür ein, deren Bewältigung nicht durch Reglementierung, sondern durch inhalt liche Auseinandersetzung herbeizuführen.
Geschwisterlichkeit:
Rückbesinnung auf das jesuanische Modell der Geschwisterlichkeit: „Nur einer ist euer Meister. Ihr alle aber seid Brüder und Schwestern“ (vgl. Mt 23,8-12). Geschwisterlichkeit meint das Ernstnehmen der Würde jeder und jedes Getauften und Gefirmten und Begegnung mit ihr/ihm im Dialog. Die Kommunikationsform der Geschwisterlichkeit ist der Dialog.
Das sind Zitate aus dem Statut der Sekte „Fulda-Kreis“. Nachzulesen ist das unter www.fuldaer-kreis.de/statut/statut.html
Wie ernst diese Schismatiker in den diözesanen Entscheidungsgremien des Bistums Fulda ihre eigenen Forderungen nehmen, haben wir alle schmerzlich erfahren.
Soviel zum Thema geschwisterliche Dialogkirche.
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#22   tertius ridens   20:18:00 | Mittwoch, 15. November 2006
„Fulda-Kreis“ als (einzige?) „Sekte“ im fuldischen Klerus?
Da in Fulda nur der sogenannte „Fulda-Kreis“ öffentlichkeitswirksam auftritt, ist es weithin unbekannt, dass es in Fulda auch noch eine weitere Gruppierung von Klerikern gibt, die, als „geistliche Gemeinschaft“ getarnt, viele einflußreiche Kleriker der Diözese umfasst, auch Kanoniker des Kathedralkapitels. Zwischen dieser „Räuberynode“ (öffiziöse Bezeichnung) und dem „Fulda-Kreis“ bestehen zahlreiche personelle Übereinstimmungen.
Selbst unter vielen Priestern der Diözese Fulda wird vermutet, dass sich diese „Räubersynode“ immer wieder als „Strippenzieher im Hintergrund“ betätigt, um offizielle Entscheidungen in ihrem Sinne zu beeinflussen.
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#21   Maurice Corvisier   19:35:35 | Mittwoch, 15. November 2006
„Was ist nur los im Bistum Fulda?“
Die Anpassung an den Zustand der gesamten Kirche.
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#20   Toby   19:27:41 | Mittwoch, 15. November 2006
Verkehrte Welt
Sehr geehrter Herr „thaumaturgos“!
Es wäre ja schön, wenn Bischof Algermissen endlich von seiner Autorität gegenüber der glaubensfeindlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ Gebrauch machen würde.
Das ist nämlich so eine Art Sekte.
Aber deren wichtigsten Vertreter sitzen in einflussreichen diözesanen Gremien, zum Beispiel im Priesterrat.
Was ist nur los im Bistum Fulda?
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#19   thaumaturgos   18:20:36 | Mittwoch, 15. November 2006
gott sei dank
ist jeder bischof immer noch lehrer-hirte-richter in seiner diözese, stellt christus vor und kann so auch autoritativ entscheiden …
was hätte wohl ein vor-vII bischof getan, hätte ihn priester, gemeinde oder ein im übrigen diözesanfremder ordensoberer widersprochen …
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#18   Pünktchen   18:08:27 | Mittwoch, 15. November 2006
Apparatschik Zwilli, der Planungsbürokrat
Das eigentlich Interessante an Ihrer Wortmeldung ist dies: daß Sie weiterhin nicht bestreiten, ein bezahlter Schreiberling und Apparatschik des Algermissen-Episkopen zu sein. Offensichtlich sind Sie auch bestens informiert über Details der Entlohnung. Weiterhin ist in Ihrer Wortmeldung viel von Geld, Entlohnung und Kosten die Rede. Daher die Frage: ist für den Fall, daß die drei Geistlichen sich nicht vollständig in Ihre pastoralen Optimierungs-Prozeß-Phantasien fügen würden auch eine Entlohungsvariante bedacht worden, in der den Geistlichen freiwillig ein Sondervertrag mit empfindlichem Abschlag zugemutet wäre? Ich frage nur deshalb, weil es ja interessieren könnte, ob die Diözese so verantwortlich war – auch im Interesse der in Fulda offenbar längst abgeschriebenen „Käffer“ (Zwilli) und der dort lebenden Seelen – wenigstens diesen gütlichen Versuch zu unternehmen!?
Interessant und entlarvend ist weiterhin, daß in dieser halbamtlichen Zuschrift des Apparatschiks keine Rede mehr ist von den dubiosen Vorwürfen gegen die Pastoral der Patres, viel aber von Geld und pastoralen Distributionsschlüsseln!
Zuletzt ist natürlich immer noch nicht einzusehen, warum der leitende Gedanke des Prozesses der ist, daß unbedingt alle gleich schlecht versorgt werden müssen und nicht etwa wenigstens einige etwas besser! Diese zentral gelenkte Mangelwirtschaft erinnert an die sozialistische Planungsbürokratie: Angebotsvielfalt, Wettbewerb und legitime Unterschiede haben da keinen Platz …
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#17   Didymus-Zwilling   17:05:08 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Pünktchen
Liebes Pünktchen!
Da schon so oft über meinen Nick-Namen gerätselt wurde und man glaubt, meine Identität offengelegt zu haben, möchte ich mir auch Gedanken über Ihren Nick machen:
„Pünktchen“ spielt wohl auch ihre Denkleistungen an, was wiederum Rückschlüsse auf das zurücklässt, was Sie in ihrem Kopf haben, nämlich so gut wie nichts!
Möglicherweise handelt es sich auch um das bekannte „i-Tüpfelchen“, dass allenthalben die Krönung einer Sache meint, wohl aber bei Ihnen folgendes: „Ich, Pünktchen, setze überall noch einen drauf, nämlich mein Scheiß-Geschwalle!“
Denken Sie mal darüber nach, ob es gerechtfertigt ist, dass viele Katholiken kilometerweit fahren, um einen Pfarrer zu finden – auch im Bistum Fulda – und wie die Situation vor Ort ist: in drei gerade mal 500 (und weniger) Köpfen zählenden Dörfern gibt es drei Pfarrer!!! Diese kosten das Bistum monatlich einen dreistelligen Eurobetrag!
Außerdem ist im ganzen Fuldaer Land der Pastorale Prozess längst im Gang! Keiner beschwert sich; die Pastoralverbünde sind längst gegründet und arbeiten gut! Nur in einem Dekanat nicht: in Hilders – dank der SJMler, ihrer Unterstützer – auch in den Reihen der Pfarrer, vor allem des dortigen Dechanten Wondrak, der die Typen ins Dekanat geholt hat, um selbst „eine ruhige Kugel zu schieben“! Danke, Herr Dechant!
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#16   Bernado   17:04:50 | Mittwoch, 15. November 2006
Ach, der Fürstabt ist wieder da…
… aber meine Frage hat er immer noch nicht beantwortet. Zur Erinnerung: Sie beriefen sich für die Form, in der die Liturgie heute nach Meinung vieler Bischöfe allein zulässig sein soll, auf das 21. Konzil der hl. Kirche. Könnten Sie dazu den einen oder anderen Beleg beibringen?
Jetzt stellen Sie sogar Behauptungen auf „nichtmitteilbares Wissen“ – von denen Sie gleich einräumen, daß Sie sie weder belegen können noch wollen. Sie sind mir aber ein Äbtlein!
Und statt nun einmal aus Sacrosanctum Concilium zu belegen, daß und warum der Priester im NO die Messe versus populum liest, kommen sie mit der merkwürdigen Figur „Wer hinter das Konzil und seine Interpretationen zurück geht“. Wessen Interpretation? Warum überhaupt Interpretation – warum versuchen Sie es nicht einfach mal mit den Texten? Oder finden Sie in den Texten nicht genug von jenem „Geist des Konzils“, den man sich zur gefälligen (Um)Interpretation zurechtgesponnen hat?
Vielleicht lesen Sie einmal die Rede des Papstes vor den Mitarbeitern der Kurie vom 22. Dezember 2005, in der er glasklar erklärt, daß es nur eine korrekte Interpretation des 21. Konzils der hl. Kirche gibt: diejenige, die die Kontinuität zur Tradition der vorhergehenden 20 allgemeinen Kirchenversammlungen nicht zerreißt.
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#15   Pünktchen   16:12:17 | Mittwoch, 15. November 2006
Leute,
das hier
„…als ob die Verwaltung dort nichts Besseres zu tun hat, als sich um kleine Käffer zu kümmern…“
ist der Geist des Fuldaer Generalvikariats (dem Didymus unwidersprochen angehört!) und der dortigen „Seelsorger“! Das ist der Geist der pastoralen Massenabfertigung und seelenlosen Prozeßoptimierung …
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#14   Didymus-Zwilling   15:43:04 | Mittwoch, 15. November 2006
Artikel und Meinung
Hat sich überhaupt von Ihnen hier die Mühe gemacht, den Original-Artikel zu lesen?
Wenn nicht – und das nehme ich wohl an – dann kann man hier nachlesen: www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_me…
Ich halte es für absolut lächerlich, dass …
– Rhöndörfer von etwa 400 Seelen einen eigenen Pfarrer haben müssen!
– sich diese Menschen an den Vatikan wenden. Als ob die Verwaltung dort nichts Besseres zu tun hat, als sich um kleine Käffer zu kümmern? Kein Wunder, dass sich da nichts bewegt … von wegen „Alte Messe“ …
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#13   wickerl   15:06:19 | Mittwoch, 15. November 2006
köstlich
Köstlich! Einfach köstlich!
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#12   Pünktchen   14:46:24 | Mittwoch, 15. November 2006
_turk
Jede einfache Zeitung, fast jedes periodische Publikationsorgan druckt neben Meldungen und Informationen auch reine Meinungsbeiträge, Kommentare und Glossen ab. Warum sollte kreuz.net da eine Ausnahme machen? Ein Meinungsartikel (Kommentar) ist nicht dafür zu kritisieren, daß er keine neuen Mitteilungen enthält.
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#11   landorganist   14:31:55 | Mittwoch, 15. November 2006
Nun,…
Pünktchen, als Satzzeichen wäre es Ihre Aufgabe, Inhalte sinnvoll zu strukturieren. Leider scheinen Sie damit überfordert zu sein. Grämen Sie sich nicht, als Komma wäre es sicher noch schwerer für Sie. Sei’s drum, mit Ihnen lohnt sich keine Diskussion, weshalb ich leichten Sinnes und wachen Auges über ein Pünktchen hinweg lese. Eine Zweiunddreißigstel hat mehr Gewicht.
Heggi, leider ist Ihre Argumentation ebenso naiv wie dümmlich. Der Orgler kann sicher nicht spielen, bla, bla, bla. Das erinnert mich an Kinder, die sich im Sandkasten um Ihre Förmchen streiten. Also bestätigt sich meine Aussage: Nichts als heiße Luft, nicht nur im „Artikel“ sondern auch in den Repliken.
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#10   turk   14:22:18 | Mittwoch, 15. November 2006
Und wieder wissen wir nicht mehr …
Sorry, aber nach Lektüre des obigen Tendenzbeitrages wissen wir genau um 0,0 mehr. Es ist ein Armutszeugnis, zu publizieren, ohne auch nur irgendeine Recherche unternommen zu haben. Wann werden wir substantiell Neues erfahren?
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#9   Pünktchen   14:10:51 | Mittwoch, 15. November 2006
Heggi,
ich muß Ihnen recht geben! Die Beiträge von landorganist lassen sprachlich, argumentativ und sachlich so viel zu wünschen übrig, daß Abwertungen fremder Texte von ihm schon als Empfehlung gelten können! ^-^
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#8   Heggi   13:55:39 | Mittwoch, 15. November 2006
Landorganist,
wenn Sie ein solcher tatsächlich sind, sollten Sie -wie ein Schuster- bei Ihren Leisten bleiben. Vom Schreiben verstehen Sie offensichtlich gar nichts! Nur Schade, daß Ihre Kunst hier nicht nachweisen müssen, ob Sie wirklich spielen oder nur klimpern können.
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#7   Maledica   13:29:10 | Mittwoch, 15. November 2006
Algermissen-beschi****
Was der Algermissen für eine Show abzieht ist erbärmlich!
Jetzt legt er den SJMlern auch noch nahe, ihre Kongregation zu verlassen, dann dürfen diese bleiben!
@DummschwätzervonFulda
Ich habe über die Praktiken von SJM Priestern und ihre indoktrinierung der ihnen anvertrauten Menschen in Sachen Sexualmoral auch nichtmitteilbares Wissen, was im übrigen auch die SJMler schützt.
Nur zu, wir hören.
Was Sie haben ist wohl nix als Luft und mit der selben Manier wie Algermissen versuchen Sie die SJM zu diskreditieren
Wenn hier so einiges zu Tage tritt über SJM und Pater Hönisch, werden manche ziemich kleinlaut und das sind keine holen Phrasen.
Nur zu, wir hören
Wer hinter das Konzil und seine Interpretationen zurück geht, wer eine Kirche im Sinne einer Staatskirche will hat die Zeichen nicht verstanden.
Was steht denn in den Texten des Konzils?
Haben Sie jemals einen davon gelesen?
Was war an der katholischen Lehre vor dem Konzil anders als an der heutigen Lehre?
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#6   landorganist   13:28:27 | Mittwoch, 15. November 2006
Wie kann
man einen Artikel im Stile eines Schüleraufsatzes als Analyse betiteln? Oder macht dieser Conradi gerade ein Schulpraktikum in der Redaktion von kreuz-net? Wenn ja, muss es sich wohl um eine Schule der Pius-Brüder handeln. Wie dem auch sei: Mal wieder nichts als heiße Luft.
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#5   Maximilian   13:15:50 | Mittwoch, 15. November 2006
Ach was? Fürstabt!
„Niemand bestreitet, dass auch ein Bischof Fehler macht.“
Logisch und gerecht? Ein Bischof, der Fehler macht, darf bleiben. Priester müssen gehen (mit oder ohne Fehler)!
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#4   Guiseppe   13:14:47 | Mittwoch, 15. November 2006
fürstabtdergerechte
fürstabt: „Wenn hier so einiges zu Tage tritt über SJM und Pater Hönisch, werden manche ziemich kleinlaut und das sind keine holen Phrasen.“
Dann mal ‘raus mit der Sprache. Anderfalls: doch hohle Phrasen.
fürstabt: „Ich habe den Eindruck einige im Forum sind die wahren Feinde der Kirche und wollen sie zerstören.“
Hui!!! Wer denn?
fürstabt: „Wer hinter das Konzil und seine Interpretationen zurück geht, wer eine Kirche im Sinne einer Staatskirche will hat die Zeichen nicht verstanden.“
„Hinters Konzil …“ – so als ob das Konzil alles, was vor ihm war, abgeschafft, ja, verdammt hätte.
Sie scheinen nicht zu wissen, was in den Texten des Konzils so alles drin steht. Wenn Sie es wüßten, würden Sie sich bestimmt nicht mehr darauf berufen.
„ … und seine Interpretationen zurück“
Da gibt es in der Tat eine Mehrzahl davon. Welche Interpretation meinen Sie denn?
Wer will eine Kirche im Sinne einer Staatskirche?
„… hat die Zeichen nicht verstanden“.
Welche Zeichen meinen Sie?
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#3   fürstabtvonfulda   13:00:28 | Mittwoch, 15. November 2006
Beitrag – Eiertanz
Es mag ja jeder seinen speziellen Standpunkt zu dem Thema SJM und Bischof Algermissen haben. Niemand bestreitet, dass auch ein Bischof Fehler macht, aber eine Frage sei erlaubt. Warum finde ich kaum aus der katholischen Leserschaft von kreuz.net Gläubige, die mal für einen Oberhirten auch wenn er nicht ohne Fehl und Tadel ist mal zur Seite steht. Und ein Zweifelhafter Orden erlangt im Forum den Staus der Heiligkeit. Ich habe über die Praktiken von SJM Priestern und ihre indoktrinierung der ihnen anvertrauten Menschen in Sachen Sexualmoral auch nichtmitteilbares Wissen, was im übrigen auch die SJMler schützt. Wenn hier so einiges zu Tage tritt über SJM und Pater Hönisch, werden manche ziemich kleinlaut und das sind keine holen Phrasen. Ich habe den Eindruck einige im Forum sind die wahren Feinde der Kirche und wollen sie zerstören. Wer hinter das Konzil und seine Interpretationen zurück geht, wer eine Kirche im Sinne einer Staatskirche will hat die Zeichen nicht verstanden. Nicht selbsherrlichkeit, sondern der Klerus muss sich auf Augenhöhe der Menschen begeben. Viele verstehen die neue Messe nicht richtig, geschweigedenn den alten Ritus, wer ihn möcht bitte, aber er ist nicht zum Heile notwendig. Im übrigen ich kenne den alten Ritus. Er ist schön aber auch schwierig.Das zentrale in der Heiligen Messe ist in beiden Riten. o^/ :-) O:) Also wendet euch den Menschen zu und versucht konstruktiv zu sein. Mit Zerstörung und gegenseitigen Atattacken rutscht die Kirche immer weiter in
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#2   Pünktchen   12:44:49 | Mittwoch, 15. November 2006
Erbärmlich
Der Bischof kann einem schon leid tun, so zwanghaft wie er seine Fehlentscheidungen nun zu verteidigen sucht! „Verhärtung im Bösen“ – diese Artikelüberschrift hatte es genau getroffen! Alles, was wir jetzt von Algermissen erleben und hören, bestätigt den verheerenden Eindruck von einer eitlen, arroganten und selbstherrlichen Persönlichkeit, die weder zur Leitung einer Diözese noch auch zu minimaler Demut angesichts eigener Fehlbarkeit im Amt befähigt ist.
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#1   Benedikt   12:24:16 | Mittwoch, 15. November 2006
Lächerlich
Erst ist man untätig, was Wünsche der Gemeinden (!) angeht, dann beschwert man sich auch noch darüber, dass sich die Gläubigen infolgedessen an andere Stellen wenden. Würden die dt. Bischöfe (das betrifft ja mitnichten nur Algermissen) mal auf die Sorgen ihrer Gemeinden hören, dann hätten die es gar nicht nötig, sich an Rom oder den Nuntius zu wenden. Dann, aber nur dann, wäre eine solche Reaktion gerechtfertigt.
Und um das klarzumachen: Mit „auf die Gemeinden hören“ meine ich durchaus nichtmal unbedingt irgendwelche besonders konservativen oder gar reaktionäre Gruppen, sondern Gemeinden jedweder Ausrichtung. Denn auch eher liberalen Gemeinden gefällt nicht jedes exzessive Gebahren ihres Ortsgeistlichen. Aber auch hier hört kein Bischof hin.
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