Sexualität
Sind alle sexuellen Triebe gut?
Der Sexualität werden heute gesellschaftliche Heilswirkung und persönliche Erfahrungen der Transzendenz zugesprochen. Von Lisa Abelin.
Darstellung der Sodomie im England der frühen Neuzeit
Darstellung der Sodomie im England der frühen Neuzeit
(kreuz.net) Die Richtlinien zur Sexualerziehung der norddeutschen Länder folgen im Sexualkunde- unterricht nicht dem deutschen Grundgesetz und Bundes- verfassungsgericht, sondern rot-grünen Parteianliegen.

Die vorgeschriebenen Erziehungsziele „Mündigkeit“ und „sittliche Urteilskraft“ zum Beispiel sind in den Richtlinien von Hamburg und Nordrhein-Westfalen durch Orientierungsziele wie Ich-Stärke, Selbstbestimmung und sexuelle Identität abgelöst worden.

Diese Kategorien zeichnen sich aber dadurch aus, daß sie sittlich neutral und für Werte blind sind.

Das bedeutet, daß sexuelle Perversionen wie Sodomie und Masochismus ebenfalls als Ausdrucksformen der Sexualität begriffen und hingenommen werden.

Solche Formulierungen verweisen auf einen tieferliegenden anthropologischen Fehlansatz.

Die Hamburger Richtlinien schreiben der Sexualität euphorisch geradezu eine gesellschaftliche Heilswirkung und Transzendenzerfahrung zu:

„Lust kann Triebkraft des Lebens sein und Lebensmut erhöhen. Erotische Faszination und Erfahrung von Liebe steigern auch die geistig-seelischen Antriebskräfte des Menschen und ermöglichen ihm, seine Grenzen zu überschreiten und sich weiterzuentwickeln.“

In diesem Satz kommt zum ersten und einzigen Mal das Wort „Liebe“ vor, aber nur als Variation der Grundkategorie „Lust“.

Dieser Ansatz ist eine Umkehrung der Freudschen Lehre von der Sublimierung der Sexualität zu Kulturleistungen.

Das Böse der Sexualität – das „andere Gesicht“, wie die Hamburger Richtlinie sagt – „sexueller Mißbrauch, und sexuelle Gewalt, Prostitution, Pornographie“, kann durch diesen Ansatz nicht erklärt werden und kommt irgendwie von außen.

Dahinter steckt der Rousseausche Menschenbild, daß alles im Menschen „von Natur aus gut“ sei.

Aber schon der alte Sigmund Freud mußte eingestehen, daß alle (positive) libido von der (zerstörerischen) destrudo durchwirkt ist.

In religiös-christlicher Sprache ausgedrückt: die gute Schöpfung des Menschen ist erbsündlich belastet.

Bei der Sexualerziehung heißt das konkret, daß der Sexualtrieb wie jeder menschliche Trieb – Hunger, Bewegung etc. – weder gut noch böse ist, aber geformt, gelenkt und beherrscht werden muß, damit er für Individuum und Gesellschaft positiv wirkt und nicht gefährlich, gewalttätig und zerstörerisch wird.

Diese Dimensionen müssen bei der Sexualerziehung mitbedacht werden. Nur das ist eine realistische Sicht der Sexualität.

Für diese sittliche und kulturelle Formung des Sexualtriebs sind sittliche Normen und Werte notwendig, an denen sich die Urteilskraft orientiert.

Aber was ist sittlich geboten und was nicht?

Die Sexualerziehungsrichtlinie für das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz gibt dazu folgende Orientierung:

„Als Anhaltspunkt kann die Unterscheidung zwischen sozial tolerierbarem und sozial nicht tolerierbarem, strafrechtlich verfolgtem Sexualverhalten dienen.

So sind zu den sozial tolerierbaren Formen des Sexualverhaltens jene Verhaltensweisen zu zählen, die ohne physischen und psychischen Zwang vorkommen, zum Beispiel Homosexualität, Fetischismus.

Zu den sozial nicht tolerierbaren Formen der Sexualität zählen alle jene Formen, die mit Gewaltanwendung, körperlicher und seelischer Schädigung verbunden sind und daher strafrechtlich verfolgt werden: zum Beispiel Vergewaltigung, exzessiver Sadismus bis zu Körperverletzung aus sexuellen Motiven und anderen Perversionen, aber auch der Exhibitionismus“ (Seite 13).


Das schwedische Erziehungsministerium geht davon aus, daß Prostitution immer in Gewaltstrukturen eingebettet ist.

Als negative Abgrenzung reicht das Kriterium Tolerierbarkeit völlig aus. Es ersetzt aber nicht die positive sittliche Orientierung, die jedem Erziehungsprozeß innewohnen muß.

Der Maßstab für sittliche Entscheidungen im Zusammenhang der sexuellen Entwicklung ist und bleibt aber die Perspektive auf Ehe und Familie hin.
      
83 Lesermeinungen
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#83   methusalix †   17:41:09 | Freitag, 24. November 2006
Dann bin ich aber froh,
Sulpicius:
Ist das ein Wunder? Scheußlich und unästhetisch ist diese Bekleidung…
dass Sie meine Tochter und meine Frau noch nicht in Jeans gesehen haben, auf dass Sie an Ihrer Meinung festhalten können und nicht, wie so vieles in unserer wunderbaren Religion, durch die Tatsachen widerlegt werden.
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#82   Sulpicius   14:26:31 | Freitag, 24. November 2006
@Methu
Am liebsten würde er Mädchen das tragen von Jeans verbieten, wenn er könnte.
Ist das ein Wunder? Scheußlich und unästhetisch ist diese Bekleidung…
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#81   Benedikt   14:10:34 | Freitag, 24. November 2006
@ Methusalix
Leider ist das hier:
dass eine rigide Moral heute kaum noch vermittelbar ist (aus gutem Grund) und daher auch kaum vermittelt wird?
Ihr ganz persönliches Wunschdenken
Nein, meine Erfahrung.
mit den Ansichten eines Andreas Laun oder Joachim Meisner relativ wenig bis nichts gemein hat. Diese beiden sind es aber die das Sagen in der Kirche haben; schon vergessen? Wir leben in einer Hierarchie
Herr Laun ist Weihbischof, was mit anderen Worten heißt, dass er (hierarchish gesehen) gar nichts zu sagen hat, da er auf eine untergegangene Diözese geweiht ist. Kardinal Meisner ist Bischof der Erzdiözese Köln. An deren Grenzen erlischt seine Macht. Da ich nicht in der Erzdiözese wohne…
Ganz abgesehen davon, dass Meisner und Laun sich sicher nicht nur mit Moraltheologie beschäftigen.
wenn er könnte
Nun ja. Er kann es eben nicht. Also muss einen das nicht interessieren. Die Privatmeinungen von Weihbischöfen ohne Jurisdiktionsbereich ist mir eigentlich regelmäßig egal.
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#80   methusalix †   14:01:23 | Freitag, 24. November 2006
Lassen Sie es doch gut sein, Benedikt!
Wir alle wissen, dass Sie persönlich einem lockeren, geniesserischen Katholizismus frönen und allen anderen denselben gönnen.
Leider ist das hier:
dass eine rigide Moral heute kaum noch vermittelbar ist (aus gutem Grund) und daher auch kaum vermittelt wird?
Ihr ganz persönliches Wunschdenken, das mit den Ansichten eines Andreas Laun oder Joachim Meisner relativ wenig bis nichts gemein hat. Diese beiden sind es aber die das Sagen in der Kirche haben; schon vergessen? Wir leben in einer Hierarchie, in der Benedikt wenig bis nichts zu sagen hat, die Bischöfe dafür um so mehr. Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht damit, dass Laun und Meisner das alles nicht (mehr) so eng sehen. Ich kenne den Bischof Laun persönlich und er sieht das so eng, das können Sie mir glauben. Am liebsten würde er Mädchen das tragen von Jeans verbieten, wenn er könnte. Würde er, aus ersichtlichen Gründen, nie öffentlich zugeben, im privaten Gespräch tut er das sehr gerne.
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#79   Benedikt   17:25:31 | Mittwoch, 22. November 2006
@ methusalix
Und den Sybariten dürfen Sie gerne mit leiser Ironie geniessen, Benedikt.
Warum sollte ich? Schließlich bin ich ein Genießer :-).
Ich hoffe nur, dass sich die „katholische“ Sexualmoral, wie sie sich in diesem Forum geriert und die Sie als nicht bezeichnend für die Gesamtkirche setzen, auch auf diese Typen beschränkt; habe da aber im Grunde wenig Hoffnung.
Und warum? Kommen Sie nicht vor die Tür oder ist Ihnen nur bloß aus anderen Gründen nicht aufgefallen, dass eine rigide Moral heute kaum noch vermittelbar ist (aus gutem Grund) und daher auch kaum vermittelt wird? Ich finde es einfach possierlich, dass Sie hier so tun, als würde der Weltklerus Woche für Woche von der Kanzel gegen die Verderbtheit der Sexualität predigen, obwohl Sie vermutlich selber genau wissen, dass dies praktisch nirgendwo der Fall ist.
Woher sollen Kleriker auch vernünftiges Wissen zu dem Thema haben?
Von ihrer Familie? Schließlich haben sie Vater und Mutter. Und die meisten Priester sind heutzutage Spätberufene. Von daher…
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#78   methusalix †   17:11:53 | Mittwoch, 22. November 2006
Habe ich nie verheimlicht!
Benedikt: @ Methusalix
Wie Sie sicher wissen, ist dieses Forum nicht repräsentativ für die Kirche.
Sybarit
Heißen Sie nicht manchmal Obelix?
Und den Sybariten dürfen Sie gerne mit leiser Ironie geniessen, Benedikt.
Ich hoffe nur, dass sich die „katholische“ Sexualmoral, wie sie sich in diesem Forum geriert und die Sie als nicht bezeichnend für die Gesamtkirche setzen, auch auf diese Typen beschränkt; habe da aber im Grunde wenig Hoffnung. Woher sollen Kleriker auch vernünftiges Wissen zu dem Thema haben?
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#77   Benedikt   14:33:09 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Methusalix
Angesichts der Diskussionen um „Sexualaufklärung“ die hier im Forum schon stattgefunden haben?
Wie Sie sicher wissen, ist dieses Forum nicht repräsentativ für die Kirche.
Sybarit
Heißen Sie nicht manchmal Obelix? :-D
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#76   tau †   00:55:46 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Breze: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
de.wikipedia.org/…lf_von_Sebottendorff
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#75   Breze   00:53:07 | Mittwoch, 22. November 2006
@ tau
Dein vorletzter Link war sehr aufschlussreich:
„„Wilgut verfasste ab 1932 Artikel in der Zeitschrift Hagal und kam in dieser Zeit in Kontakt mit Heinrich Himmler. Er trat 1933 unter dem Decknamen „Weisthor“ der SS bei, ab 1934 als Standartenführer (Ehrenrang), später als Gruppenführer (Generalleutnant). Der Name „Weisthor“ wurde ihm von der SS-Führungsspitze verliehen: „Weis“, weil er zu den Eingeweihten zählte, und „Thor“ im Sinne des nordischen Donnergottes. Wiligut übernahm die Leitung der Abteilung Vor- und Frühgeschichte des Rasse- und Siedlungshauptamtes und beriet Himmler in weltanschaulichen Fragen. Beide verband ein großes Interesse für okkulte, esoterische und mythologische Themen. Wiligut behauptete von sich selbst, dass er und seine Familie direkt von den Asen abstamme und König der Zigeuner zu sein. Wiligut „entdeckte“ für Himmler die Wewelsburg bei Paderborn und nahm Einfluss auf die Umgestaltung der Wewelsburg zu einer Ordensburg der SS. Er entwarf ebenso den Totenkopfring der SS, befasste sich mit Runen, Heraldik und Symbolkunde und gab an, hellseherische Fähigkeiten zu besitzen. So beriet er auch seinen persönlichen Freund Heinrich Himmler in Fragen der Astrologie. Aufgrund seines Einflusses wurde er auch als „Himmlers Rasputin“ bezeichnet.
In esoterisch geprägten Zirkeln der Neonazi-Szene sowie teilweise unter Anhängern von Darkfolk, NSBM und Neopaganismus fanden seine Schriften seit den 1990ern wieder zunehmende Verbreitung.““
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#74   tau †   00:46:53 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Breze: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_He%C3%9F
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#73   Breze   00:41:32 | Mittwoch, 22. November 2006
@ tau
…da passt einiges nicht zusammen…
Nun gut…
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#72   tau †   00:40:24 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Breze:
Egon von Petersdorff, Daemonologie, Christiana-Verlag
Ja, der Okkultismus und die Vorliebe der Nazis für germanischen Gottheiten ist ein interessanter Aspekt…
Allerdings! besonders, wenn sie sich „katholisch“ geben!
„Irre“, ne!
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#71   Breze   00:26:07 | Mittwoch, 22. November 2006
Nachfolge Christi, Thomas von Kempen
Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist!“ – Nachfolge Christi 2, 2, 1
Passt irgendwie heute besonders gut…
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#70   tau †   00:23:16 | Mittwoch, 22. November 2006
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. 49: Denn der Mächtige hat an mir Großes getan; sein Name ist heilig. 50: Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht zu Geschlecht allen, die ihn fürchten und ehren. 51: Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er macht die Pläne der Stolzen zunichte; 52: er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu Ehren; 53: er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit leeren Händen fort. 54/55: Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an das Erbarmen, das er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen, für ewige Zeiten. 47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. 48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. 49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. 50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 51 Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 52 er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. 53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. 54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, 55 das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
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#69   methusalix †   00:13:46 | Mittwoch, 22. November 2006
Hallo Benedikt, wollte Sie schon vermisst melden!
… dass dieser Vorwurf der heutigen Zeit nach den Worten des Papstes auf die Kirche vergangener Zeit gerichtet gewesen ist.
So so, früher waren wir leibfeindlich, heute sind wir es nicht mehr. Und das glauben Sie wirklich? Angesichts der Diskussionen um „Sexualaufklärung“ die hier im Forum schon stattgefunden haben? Angesichts der Notwendigkeit , in der „Religion der Liebe“ überhaupt so etwas wie diese theoretische Enzyklika über Liebe abzusondern?
Dann wünsche ich Ihnen mal fröhliches auskosten der katholischen „nicht-Leibfeindlichkeit“.
Ich bleibe mit meiner Frau bei unserer altbewährten „Sündhaftigkeit leiblichen Begehrens“.
PS: Bitte bitte schreiben Sie jetzt nicht wieder, wie Breze das immer gerne tut, ich hätte nichts verstanden. Ich habe sehr wohl verstanden, dass der Woityla-Papst meinte, wer seine eigene Ehefrau begehrlich anblickt (Ohne ausschliesslich an die Zeugung von Kindern zu denken, selbstverständlich. Der Mann hatte ja immer noch Casti Connubii im Nacken, pardon, im Sinn natürlich), der hat mit ihr schon die Ehe gebrochen.
Also ich gehe jetzt ehebrechen und damit sollten wir es gut sein lassen, Sie Sybarit.
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#68   Benedikt   19:31:11 | Dienstag, 21. November 2006
@ methusalix
Im oberen Satz erklären Sie „…dass dergleichen praktisch nirgendwo stattfindet.“ und im nächsten Satz schreiben Sie, dass sich der Papst höchspersönlich und eindeutig jüngst gegen die Leibfendlichkeit in der Kirche ausgesprochen hat.
Sie sind wohl derjenige, der sich ins Bein geschossen hat. Aus dieser Replik geht glasklar hervor, dass Sie Deus Caritas Est gar nicht gelesen haben, weil Sie ansonsten nämlich wüssten, dass dieser Vorwurf der heutigen Zeit nach den Worten des Papstes auf die Kirche vergangener Zeit gerichtet gewesen ist.
Folglich kritisieren Sie einfach mal daher, ohne eine genauere Sachkenntnis zu haben. Wenn Sie den Papst schon kritisieren, so sollten Sie wenigstens seine Schriften zu den betreffenden Themen kennen.
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#67   methusalix †   23:00:37 | Sonntag, 19. November 2006
fünf Zeichen als Titel
Benedikt: @ methusalix
Natürlich. Sie haben Aversionen gegen gewisse Typen oder Themen der Kirche und behaupten deshalb einfach mal daher, dass dies überall verkündigt werde, obwohl sie genau wissen, dass dergleichen praktisch nirgendwo stattfindet.
Dagegen meine ich mich Dunkel zu erinnern, dass in einer Enzyklika jüngeren Datums ein gewisser Benedikt XVI. eindeutig gegen Leibfeindlichkeit in der Kirche ausgesprochen hat,…
Sagen Sie mal Benedikt, tut das eigentlich sehr weh, wenn man sich derartig präzise ins eigene Knie schiesst?
Im oberen Satz erklären Sie „…dass dergleichen praktisch nirgendwo stattfindet.“ und im nächsten Satz schreiben Sie, dass sich der Papst höchspersönlich und eindeutig jüngst gegen die Leibfendlichkeit in der Kirche ausgesprochen hat.
Weiss der Mann überhaupt, dass in seiner Kirche gar keine Leibfeindlichkeit stattfindet, oder hört er nur nicht auf Sie, Benedikt?
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#66   Maurice Corvisier   07:42:36 | Samstag, 18. November 2006
Lassen wir den armen, alten,
frustrierten Kerl doch seine Obsession hier ausleben – andere tun es ja auch!
Und sorgen wir dafür, daß wir in unserem Alter nicht so sind / werden wie er: so gruselig abschreckend verblendet und nichts wirklich Schönes mehr wahrnehmen könnend.
So was von verbiestert – verbittert. Nichts übriggeblieben vom Katzengold als … Nun ja.
Armer, alter, frustrierter Uralt-68er.
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#65   Benedikt   00:35:09 | Samstag, 18. November 2006
@ methusalix
ich gehe immer nur in eine heilige Messe, bei einem Priester, an einem Sonntag
Woher wissen Sie dann, was „fast alle Geweihten“ von der Kanzel herabpredigen? Sie legen hier wirklich ein karikaturistisches Verständnis von Kirche an den Tag.
Sie haben mich aber schon richtig verstanden.
Natürlich. Sie haben Aversionen gegen gewisse Typen oder Themen der Kirche und behaupten deshalb einfach mal daher, dass dies überall verkündigt werde, obwohl sie genau wissen, dass dergleichen praktisch nirgendwo stattfindet.
Deshalb reduzieren Sie nun auch vorsichtshalber auf Hirtenbriefe, Enzykliken und Beiträge vatikanischer Medien. Deren Programm ist mir im Detail nicht bekannt, aber ein Hirtenbrief jüngeren Datums, in dem Sexualität als etwas Schlechtes hingestellt wird ist mir nicht bekannt. Mir ist eigentlich gar kein Hirtenbrief jüngerer Zeit bekannt, der sich überhaupt mit Sexualität befasst hätte. Dagegen meine ich mich Dunkel zu erinnern, dass in einer Enzyklika jüngeren Datums ein gewisser Benedikt XVI. eindeutig gegen Leibfeindlichkeit in der Kirche ausgesprochen hat, ein Fakt, den Sie selbstverständlich vollkommen ignorieren, denn Ihre geliebten Aversionen wollen Sie ja nicht durch Tatsachen aufgeweicht sehen. Motto: Ich bleibe bei meiner Meinung, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.
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#64   methusalix †   00:18:08 | Samstag, 18. November 2006
Nö Benedikt, ich gehe immer nur in eine heilige Messe, bei einem Priester, an einem Sonntag
Die Besuche von zwei Messen am Sonntag überlasse ich gerne denen, die glauben es nötig zu haben. Sie etwa?
Sie haben mich aber schon richtig verstanden. Über die Sexualität der Menschen und alles, was mit ihr zusammenhängt, wird von den Kanzeln herab, in Hirtenbriefen, Enzykliken und über alle anderen Kanäle, die den Klerikern zur Verfügung stehen, vom L’ Osservatore Romano über die Funkstation des Pater von Gemmingen, bis hin zu Beiträgen in Zeitungen letzter Kategorie in einer Frequenz und Lautstärke gedröhnt, dass man meinen kann, es gibt für die Kleriker kein anderes Problem, als die geschlechtliche Liebe zwischen den Menschen.
Die sind so was von genitalfixiert, man meint, denen fehlt was; dabei leben sie doch keusch „um des Himmelreiches willen“.
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#63   agmen   23:20:14 | Freitag, 17. November 2006
@Protestant
Ja sind Sie denn noch bei Trost?????????
Eigentlich schon.
Meine noch nicht mal dreijährigen Zwillinge wissen, das das neue Baby aus dem Bauch der Mutter kommt!
Toll, mein kleiner Bruder schon mit Anfang 2.
Die fragen und fragen ohne Ende und wir werden ihnen ihre Fragen beantworten!
OHO :-O !!
Super, meine Eltern machen das Gleiche.
Ob das so einem verklemmten Typen wie Ihnen passt oder nicht,ist uns egal!Was erwarten Sie denn eigentlich? Das die jungen Leute so erzogen werden, wie wir damals?
Hoho, ich bin verklemmt… :-$ …
Ich bin keiner von damals; ich bin erst 16, spreche also aus Erfahrung. :-P :-P :-P
Sex galt als Sünde und wurde nicht angesprochen! Darum haben wirs eben gerade gemacht!!!Unbd jetzt erzählen Sie mir nicht, die Eltern waren es schuld, die dass Ganze falsch angepackt haben…die haben es eben gar nicht angepackt, sondern immer nur den Zeigefinger gehoben! Bei meiner Frau war es genauso! Wir machen es mit unseren Kindern eben anders!Und zwar anders, als Sie das wollen!Ist das jetzt klar?
nee, isnt :-O ;
Annmerkung:
Sie sind unglaublich oberflächlich!!!!!!!!! :-!
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#62   Protestant   22:29:30 | Freitag, 17. November 2006
@agmen
Ja sind Sie denn noch bei Trost?????????
Meine noch nicht mal dreijährigen Zwillinge wissen, das das neue Baby aus dem Bauch der Mutter kommt! Die fragen und fragen ohne Ende und wir werden ihnen ihre Fragen beantworten! Ob das so einem verklemmten Typen wie Ihnen passt oder nicht,ist uns egal!Was erwarten Sie denn eigentlich? Das die jungen Leute so erzogen werden, wie wir damals? Sex galt als Sünde und wurde nicht angesprochen! Darum haben wirs eben gerade gemacht!!!Unbd jetzt erzählen Sie mir nicht, die Eltern waren es schuld, die dass Ganze falsch angepackt haben…die haben es eben gar nicht angepackt, sondern immer nur den Zeigefinger gehoben! Bei meiner Frau war es genauso! Wir machen es mit unseren Kindern eben anders!Und zwar anders, als Sie das wollen!Ist das jetzt klar?
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#61   agmen   22:15:04 | Freitag, 17. November 2006
Sexualkundeunterricht
Mein kleiner gerade 8-Jahre alt gewordener Bruder besucht die 3.Klasse einer katholischen Grundschule in Niedersachsen.
Die niedersächsischen Schulvorschriften besagen, dass mein Bruder jetzt zu diesem Zeitpunkt voll aufgeklärt in Form des Sexualkundeunterrichts werden muss, was folglich gerade geschieht.
Was soll das? Wieso meint man einem 8-jährigen erklären zu müssen, wie man verhütet? Wieso soll mein Bruder sich mit Sachen beschäftigen, die noch überhaupt nicht für Ihn geeignet sind?
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#60   Benedikt   20:11:09 | Freitag, 17. November 2006
@ methusalix
Die Herrschaften tönen ihr Unwissen ja jeden Sonntag lauthals von der Kanzel herab und lassen auch sonst kaum eine Gelegenheit aus, sich in unsere allerintimsten Belange einzumischen.
Ach so. Sie haben sie nicht direkt gefragt, sie waren bei „fast allen Geweihten“ bereits in der Sonntagsmesse. Respekt!
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#59   methusalix †   19:37:44 | Freitag, 17. November 2006
Das erübrigt sich, Benedikt!
Ich nehme natürlich an, dass Sie vor dieser Behauptung mit „fast allen Geweihten“ persönlich gesproch und hierzu befragt haben
Die Herrschaften tönen ihr Unwissen ja jeden Sonntag lauthals von der Kanzel herab und lassen auch sonst kaum eine Gelegenheit aus, sich in unsere allerintimsten Belange einzumischen.
Das war die schlechte Nachricht. Die gute: immer mehr Menschen werfen die Pfaffen aus ihren Schlafzimern und Ehebetten und entscheiden zusammen mit ihren PartnerInnen, was gut für sie ist.
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#58   Benedikt   18:52:10 | Freitag, 17. November 2006
@ methusalix
Bei fast allen geweihten und sehr sehr vielen sogenannten „guten“ bzw. „praktizierenden“ Katholiken wird Sexualtät leider als absolutes Teufelszeug agesehen.
Ich nehme natürlich an, dass Sie vor dieser Behauptung mit „fast allen Geweihten“ persönlich gesproch und hierzu befragt haben :-S.
Redlichkeit sieht anders aus. Aber es ist ja auch schöner, den anderen immer gleich etwas zu unterstellen.
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#57   Lord Werther   10:29:21 | Freitag, 17. November 2006
Frau oder Frauen?
Ich weis auch nicht, aber der Katholizismus hat sich ja bei der Frage nach der Anzahl der Frauen von der Bibel abgewannt…
Die Bibel (ich erwarte einfach mal, dass jemand, der sich zu Gott und dem Buch gekennt, es auch gelesen hat.) erlaubt mir so viele Frauen zu haben, die ich auch mit Nahrung, Bekleidung und Beischlaf versorgen kann. Ich bin leider kein Gott und wage daher auch keine Auslegung der doch recht klar gefassten Worte. (Ich denke, nur ein Gott kann wirklich Worte eines Gottes fehlerfrei auslegen.)
Nun ist Benedikt aber auch dem angesprochenen Sexualtherapeuten ausgewichen…
Leider muss es diesen Beruf geben und es schade, wenn Leute zu ihm gehen müssen. Ferner finde ich es aber auch schade, wenn Leute zu dem Chirurgen gehen müssen und den Beruf muss es auch geben.
Was aber noch wichtiger ist. Ich möchte meinem Vorredner zu dieser heutzutage eher langen Ehe zu gratulieren…
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#56   obelix †   10:12:16 | Freitag, 17. November 2006
Weil ich schreibe, dass „wahre Katholiken“ die Sexualität als Teufelszeug sehen?
Nein, ich bin auf die Liebe zu meiner Frau fixiert; seit fast vierzig Jahren.
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#55   Maurice Corvisier   08:56:54 | Freitag, 17. November 2006
Genitalfixiert
Ich sag’s doch. Ist schon so etwas wie eine Obsession bei Ihnen, nicht wahr?
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#54   obelix †   08:53:22 | Freitag, 17. November 2006
@Benedikt
Benedikt: @ methusalixNicht …
Ich habe nie etwas Gegenteiliges behauptet.
Dann sind Sie einer der ganz raren Katholiken, die die Sexualität als Gottesgeschenk erkannt haben. Bei fast allen geweihten und sehr sehr vielen sogenannten „guten“ bzw. „praktizierenden“ Katholiken wird Sexualtät leider als absolutes Teufelszeug agesehen.
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#53   tau †   02:31:34 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt
verklickt und zu früh abgeschickt?
Das ist mir auch schon passiert.
Wette? Welche Wette?
Eben schrieb ich (der Fehler ist mir wirklich passiert): Ich auch gerade am Rätseln.
paranoide Ausländerfeinde hinzustellen, weil ihnen liturgischer Tanz nicht gefällt. Da muss man sich eben auf einiges gefasst machen.
Wenn die Deutschen es z.B.den Afrikanern nachmachen wollen, sieht es wirklich saublöd aus.
Mit Marschmusik ging es evtl. noch.
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#52   Leutnant Blueberry   02:23:43 | Freitag, 17. November 2006
Ok das war deutlcih genug!
Aber euer Wohlgeboren erlauben daß ich nun wirklich schlafen gehe!
Sie könnenn mich morgen (im Geiste der christlichen!!!!!!) Nächstenliebe noch ausreichend beschimpfen!
So long!
Schnarch! Ratz! Seufz! Schnach! O:O O:O O:O
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#51   Benedikt   02:17:25 | Freitag, 17. November 2006
@ tau
So langsam komme ich dahinter.
Eoinstekkzng; heißt vermutlich Einstellung. Das „o“ ist beim Tippen des „i“ dazwischengerutscht, das „k“ liegt neben dem „l“, so wie das „z“ neben dem „u“ liegt.
Diese Erkenntnis nutzt nur nichts, denn mit dem Satz
„Wer bicn uch ?!? Ggegenüber Abtreibung! kann ich auch nichts anfangen. Vielleicht hat sich der Hr. Leutnant verklickt und zu früh abgeschickt? Sinn macht das jedenfalls nicht. Zumindest aber lässt sich erkennen, dass der Hr. Leutnant offenbar scho wieder meilenweit vom Thema weg ist.
Auch sein neuerliches Posting (Wette? Welche Wette?) ist etwas konfus. Aber was soll man schon erwarten, Hr. Leutnant belieben ja auch Diskutanten als paranoide Ausländerfeinde hinzustellen, weil ihnen liturgischer Tanz nicht gefällt. Da muss man sich eben auf einiges gefasst machen.
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#50   Leutnant Blueberry   02:11:40 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt!
Ich lach mich tot!
Sie sind ein Witzbold! Aber gut! Wette angenommen!
Und nun geh ich ins Bett!
Gute Nacht! :-$
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#49   tau †   02:09:23 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt,@ Blueberry:
Ich auch gerade am Rätseln.
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#48   Benedikt   02:06:31 | Freitag, 17. November 2006
@ Leutnant
Ich werde Ihnen morgen atworten!
Schön. Zwei Dinge wären dabei hilfreich:
1. Die Anzahl der Tippfehler muss auf ein Maß begrenzt sein, das noch Interpretationen zulässt.
2. Die Antwort sollte sich auf eine hier gestellte Frage beziehen.
Vielen Dank.
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#47   Leutnant Blueberry   02:00:03 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt! Das Allheilmittel…
…hat einen Namen!
Ich werde Ihnen morgen atworten!
Haben Sie einfach die Eoinstekkzng; „Wer bicn uch ?!? Ggegenüber Abtreibung!
Redaktion benachrichtigen
#46   Benedikt   01:41:19 | Freitag, 17. November 2006
@ Leutnant Blueberry
Möglicherweise entstehen radikale Neigungen wie Pädophilie nur aus der radikalen Abneigung der Gesellschaft gegenüber Sexualität?
Dann müsste die Gesellschaft eine radikale Abneigung gegenüber Sexualität haben? Was ist das? Der Witz des Jahres, oder was?
Sind Sie der Ansicht daß die Natur per se schlecht ist?
Mit Ihrem Schubladendenken kommen Sie hier nicht weiter. Orientieren Sie sich lieber am tatsächlich Gesagten.
Allerdings gibt es auch noch die Meinung derzufolge Triebe erstmal gut sind und erst schlecht werden indem man ihnen unnnatürliche Schranken in den Weg legt!
Und wie sieht das praktisch aus?
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#45   Leutnant Blueberry   01:25:57 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt
Fr. Bussmann behauptete, alle sexuellen Triebe seien gut, ich behauptete das Gegenteil. Ich halte das für richtig, da ich zB nicht weiß, was zB an der Pädophilie oder den Trieben zu anderer sexueller Gewalt gut sein soll.
Die Kernfrage wäre da eben, inwiefern das eine aus dem anderen resultiert.
Möglicherweise entstehen radikale Neigungen wie Pädophilie nur aus der radikalen Abneigung der Gesellschaft gegenüber Sexualität?
Sind Sie der Ansicht daß die Natur per se schlecht ist?
Das wäre typisch katholisch!
Allerdings gibt es auch noch die Meinung derzufolge Triebe erstmal gut sind und erst schlecht werden indem man ihnen unnnatürliche Schranken in den Weg legt!
Überdenkenswert oder?
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#44   Benedikt   01:07:01 | Freitag, 17. November 2006
@ methusalix
Nicht jeder Trieb ist gut, das haben Sie glasklar erkannt;
Nur darum ging es. Fr. Bussmann behauptete das Gegenteil.
Wenn Sie jetzt auch noch erkennen, dass nicht jeder Trieb schlecht ist, dann sind Sie echt katholisch, nämlich allumfassend
Ich habe nie etwas Gegenteiliges behauptet.
@ Leutnant BlueberryDas ist ein äußerst heikles Thema, das Sie hier so leichtfertig erörtern wollen.
Wenn Sie einen Trieb radikal unterdrücken wollen,
Ich schlage wirklich vor, dass wir uns mit dem Gesagten beschäftigen. Von einer radikalen Triebunterdrückung ist hier nirgendwo die Rede. Fr. Bussmann behauptete, alle sexuellen Triebe seien gut, ich behauptete das Gegenteil. Ich halte das für richtig, da ich zB nicht weiß, was zB an der Pädophilie oder den Trieben zu anderer sexueller Gewalt gut sein soll. Ich glaube, dass man sich in dieser Frage doch einig werden kann.
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#43   methusalix †   00:57:33 | Freitag, 17. November 2006
Richtig Benedikt!!!
Na also. Ein entzündeter Blinddarm ist aber nicht gut. Somit ist – Ihrem Beispiel folgend – auch nicht jeder Trieb gut (was ja auch objektiv so ist). qed
Nicht jeder Trieb ist gut, das haben Sie glasklar erkannt; gaaaanz grosses Lob dafür.
Wenn Sie jetzt auch noch erkennen, dass nicht jeder Trieb schlecht ist, dann sind Sie echt katholisch, nämlich allumfassend (=καθολικος)! Noch grösseres Lob, ja beinahe schon summa cum laude.
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#42   Leutnant Blueberry   00:42:28 | Freitag, 17. November 2006
@ Benedikt
Das ist ein äußerst heikles Thema, das Sie hier so leichtfertig erörtern wollen.
Wenn Sie einen Trieb radikal unterdrücken wollen, können Sie einem Menschen (oder der Gesellschaft) auch schweren Schaden zufügen.
Die Frage die sich stellt, ist nicht: gut oder schlecht, sondern was gesamtgesellschaftlich gesehen besser ist.
Einen Trieb kann man definitiv nicht unterdrücken.
Man kann ihn höchstens kanalisieren.
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#41   Benedikt   00:36:17 | Freitag, 17. November 2006
@ Methusalix
Aus genau demselben Grund aus dem es auch Chirurgen gibt, die Patienten die eitrigen Blinddärme herausschneiden. Obwohl natürlich der Mensch an sich , von Gott geschaffen (mitsamt seinem Appendix), gut sein müsste.
Na also. Ein entzündeter Blinddarm ist aber nicht gut. Somit ist – Ihrem Beispiel folgend – auch nicht jeder Trieb gut (was ja auch objektiv so ist). qed
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#40   obelix †   23:52:17 | Donnerstag, 16. November 2006
@Benedikt
Benedikt: @ BussmannWelch eine Frage –-- Gott sah, dass es gut war, also auch die sexuellen Triebe.
Aha. Warum gibt es dann Sexualtherapeuten?
Aus genau demselben Grund aus dem es auch Chirurgen gibt, die Patienten die eitrigen Blinddärme herausschneiden. Obwohl natürlich der Mensch an sich , von Gott geschaffen (mitsamt seinem Appendix), gut sein müsste.
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#39   Lord Werther   20:38:54 | Donnerstag, 16. November 2006
Hach.
Blicken Sie doch bitte einmal nach links…
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#38   Benedikt   20:35:22 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Advocatus
Aha. Verzeihung, aber ich verstehe denn Sinn Ihres Einwurfs nicht. Ich habe nicht danach gefragt, wer die Sexualtherapeuten erschaffen hat, sondern warum es welche gibt, wenn doch alle sexuellen Triebe in Ordnung sind, wie Fr. Bussmann angedeutet hat.
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#37   AdvocatDiaboli   20:29:40 | Donnerstag, 16. November 2006
@Benedikt
Die sexualtherapeuten, wenn solte ich sonst meinen!?!“?
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#36   Benedikt   20:22:16 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Advocatus
die sind von dem menschen erschaffen worden!
Wer?
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#35   Lord Werther   20:17:54 | Donnerstag, 16. November 2006
Therapeut?
Schon mal die Ratschläge von Sexualtherapeuten untersucht? Im Übrigen bin ich einfach der Meinung, dass es schon fast zu spät ist, wenn man schon so weit ist, dass man einen anderen Menschen aufsuchen muss, der einen sagt, wie man sich dem Partner gegenüber zu verhalten hat. Wer sein ganzes Leben nur mit einem Partner verbringt, sollte doch wenigstens mit der Zeit ein Gefühl für ihn entwickelt haben. Manchmal muss man halt eben auch sagen: „Tut mir leid, wir scheinen doch nicht zueinander zu passen.“
Es kann nicht der Sinn von Beziehungen sein, dass sie nur da sind, damit man eine Beziehung hat oder Papa stolz ist und der Nachbar nicht komisch schaut. Eine Beziehung zu einem Menschen muss von Innen kommen und gewollt sein! Nur so kann es zu einer glücklichen Beziehung kommen. Alles andere ist nur weltfremde Augenwäscherei.
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#34   AdvocatDiaboli   20:12:27 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Benedikt
die sind von dem menschen erschaffen worden!
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#33   Benedikt   20:09:53 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Bussmann
Welch eine Frage –-- Gott sah, dass es gut war, also auch die sexuellen Triebe.
Aha. Warum gibt es dann Sexualtherapeuten?
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#32   Lord Werther   19:22:21 | Donnerstag, 16. November 2006
Es gibt keine guten oder schlechten Triebe…
Ich habe nun nicht ganz verstanden, was denn nun so negativ an dem Masochismus sein soll. Ich bin sicher, dass luststeigernde Praktiken durchaus ein Vertrauen der Partner stärken kann und ihn auch zum Gespräch über Sexualität anregen kann.
Ich konnte bislang beobachten, dass in vielen Beziehungen in denen Sadomasochismus praktiziert wurde, die Partner mehr übereinander wussten als in gewöhnlichen Beziehungen. Ferner konnte ich feststellen, dass allgemein mehr auf den Partner eingegangen wurde.
Diese Tatsache verwirrt mich jedoch sehr, denn gerade dort hätte man das gegenseitige Verständnis vielleicht am wenigsten erwartet. Vielleicht lohnt es sich ja, für die eigene Harmonie und die Harmonie innerhalb der Partnerschaft, über den Tellerrand zu blicken und nicht nur Schwarz und Weiss zu suchen.
So lange niemand zu schaden kommt und BEIDE Partner damit einverstanden, halte ich diese Praktiken für unbedenklich.
Ich halte die Ignoranz der Sexualität für viel natur- gottesfremder. Das AT lehrt uns, dass nur gute Väter die Religion lehren sollen… (Niemand würde auf die Idee kommen nach der Entstehung des Vatertitels zu fragen. Das Schlafzimmer geht niemanden etwas an, außer dem Paar selbst.)
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#31   obelix †   18:31:49 | Donnerstag, 16. November 2006
Richtig landorganist!
Da mischen sich zu viele bei zu vielen viel zuviel ein. Raus aus unseren Ehebetten!
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#30   landorganist   11:23:17 | Donnerstag, 16. November 2006
Haben…
Kreuz-net und die Schreiberling hier eigentlich nichts Besseres zu tun, als ständig ihre Nasen in andrer Leute Schlafzimmer zu stecken?
Leute geht in Eure Gärten und sammelt das Laub ein, dabei könnt ihr dann über die Vergänglichkeit alles Irdischen meditieren und Euch über Eure eigenen Unzulänglichkeiten Gedanken machen.
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#29   Sozialkatholisch   10:28:00 | Donnerstag, 16. November 2006
@ B. Bussmann
Ihre letzte Aussage hier sollten sie wirklich nochmal überdenken!!!
Die Triebe sind zwar keine Sünde, aber die allermeisten führen sehr schnell zur Sünde.
Ist es nicht christliche Pflicht hier auf Erden zu versuchen seine Triebe immer mehr zu kontrollieren, bzw. ihrer Herr zu werden?
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#28   Sinner   10:26:10 | Donnerstag, 16. November 2006
@Bussmann… „ALLE sexuellen Triebe“
Sie sind aber der deutschen Sprache mächtig, oder? Haben Sie überhaupt den Artikel gelesen?!
Es geht um ALLE sexuellen Triebe.
Dazu würden z. B. auch die Pädophilen zählen…
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#27   Brigitte Bussmann   10:19:27 | Donnerstag, 16. November 2006
Sind alle sexuellen Triebe gut?
Welch eine Frage –-- Gott sah, dass es gut war, also auch die sexuellen Triebe.
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#26   Gastus   09:27:21 | Donnerstag, 16. November 2006
@Sinner
… guter Text von Ihnen.
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#25   Sinner   09:23:42 | Donnerstag, 16. November 2006
OnanIV
Wenn die Generation unserer Eltern und Großeltern solche Sprüche von sich gibt („Katze im Sack kaufen“), dann ist das furchtbar traurig.
Man „kauft“ seinen geliebten Partner schließlich nicht, sondern man schenkt sich gegenseitig. Und wenn es mit der Sexualität nicht so klappt, dann ist das eben so. Man liebt ja schließlich den Menschen.
Ich lebe leider nicht nach den Geboten der Kirche und leide durchaus darunter, offiziell „von Gott getrennt“ zu sein und nicht kommunizieren zu dürfen, kann aber einfach nicht wirklich den Willen Gottes dahinter begreifen, so sehr ich mich auch darum bemühe.
Doch ich käme nie auf die Idee, solche dämlichen Sprüche abzulassen. Wenn ich mit meinem Partner schlafe, dann einzig, weil ich ihn liebe.
Und wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht klappt, na, dann klappt es eben nicht. Auch verheiratet kann es immer passieren, dass Sexualität nicht mehr möglich ist. Ja, und? Lässt man sich dann etwa scheiden? Pah.
Wenn zwei Menschen bis zur Ehe warten, ist das bewundernswert. Und wenn sie sich lieben, wird eine „Katze im Sack“ sicherlich nichts an dieser Liebe ändern können. So ein Zitat ist jedenfalls der denkbar schlechteste Grund für Sex vor der Ehe.
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#24   OnanIV   01:58:11 | Donnerstag, 16. November 2006
soviel theater wegen sex…
meiner Großmuter hatte mit gut 80 Jahren eine Sendung gesehen die die amerikanische Bewegung von „true love waits“ vorstellte.
Ihr Kommentar dazu war: „Die spinnen, ich kauf doch nicht die Katze im Sack“ :-D
Ihr solltet mehr Sex haben und euch weniger darüber aufregen >:)
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#23   obelix †   01:21:15 | Donnerstag, 16. November 2006
Nicht wütend aber enttäuscht
Leutnant Blueberry: @ Breze
Sicher, er ist wütend, aber manchmal ist Wut gut!
Nein, wütend war ich früher. Vor allem über das, was Menschen (hier speziell besonders „gut katholische“ Menschen meiner Frau) im Namen Gottes zugefügt wurde. Das ist, vor allem für Kinder, gar nicht lustig. Jetzt bin ich von dieser Glaubensverwaltungsbehörde in den meisten Fällen nur noch enttäuscht, erkenne aber durchaus an, dass es neben den vielen Klerikern, die wirklich nur noch „Kirchenbeamte“ sind, wie ich das immer schreibe, auch strahlende Leuchten des Glaubens gibt.
Ratzinger ist ganz bestimmt ein vernunftgesteuerter Mensch. Ich hoffe sehr, dass er unsere Mutter Kirche mit der Macht seines Verstandes und der Überzeugungskraft seines Glaubens gut durch den Anfang eines neuen Jahrtausends bringt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf! NIE!
Breze: @ Methusalix
Wer so redet, hat schlicht und einfach gar nichts begriffen…
Glauben Sie nicht auch, dass Ihr stereotyp wiederkehrender Satz ein wenig primitiv ist? Ausserdem ist meine Aussage über Sexualität vollkommen richtig. Jede sexuelle Betätigung ausserhalb der römisch-katholischen Ehe gilt als „in sich ungeordnet“ (was für ein Jargon!) und damit sündhaft. Jede katholische Ehe muss auf die Zeugung von Kindern ausgerichtet sein. Was an „natürlicher Familienplanung und Enthaltsamkeit zur Verhütung herumgewürgt wird ist schlicht und einfach nicht katholisch!
@Maurice Ihr Beitrag war für meine Frau der Lacher des Abends. Weiter so!
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#22   Maurice Corvisier   22:52:07 | Mittwoch, 15. November 2006
Leutnant?
degradiert zum Feldwebel.
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#21   Leutnant Blueberry   22:48:55 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Breze
Och Methusalix ist einer der vernünftigsten Teilnehmer hier!
Sicher, er ist wütend, aber manchmal ist Wut gut!
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#20   Breze   22:46:38 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Methusalix
Haben Sie es nicht erkannt, Moritz? Das ist die Qunintessenz der katholischen Sexualmoral!Sex vor der Ehe: schwer sündhaft; Sex in der Ehe: Kinder machen!
Wer so redet, hat schlicht und einfach gar nichts begriffen…
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#19   Maurice Corvisier   20:45:11 | Mittwoch, 15. November 2006
Nee, Methusal:
ich bin froh, zufrieden und dankbar, daß meine katholische Weite nichts, aber auch gar nichts zu tun hat mit Ihrer phrasendreschenden, vorurteilsbeladenen, seit (mindestens) 40 Jahren unbewegten Uralt-68er-Enge, mit dieser unglaublichen, erstickenden Enge, im Vergleich zu der schweizer Bergtäler Horizontweite haben.
Sie beanspruchen in manchen Ihrer Beiträge, katholisch zu sein. Definitif: Ihnen fehlt jene Freude, jene Lust am Leben, die sich nun sicher nicht im „Durchstoßen von Jungfernhäutchen“ manifestiert. Jene Freude, die ganz einfach deshalb katholisch ist, weil sie wohl Verkehrszeichen kennt (weil jeder Verkehr geregelt sein will), die aber – und gerade deshalb – den Verkehr zu einer so angenehmen Verfahrensweise macht (wenn Sie „Verkehr“ jetzt doppelsinnig verstehen, liegen Sie richtig, ausnahmsweise).
Ihre Uralt-68er-Enge entspricht derjenigen des Lesers „Gotthard“: bitter, verbissen, aggressiv ( zynisch, im Falle Gotthard. „Belle, Hund“ – für die, die es verstehen) und eigentlich schrecklich enttäuscht über das Scheitern Ihres Lebensplanes, der deshalb gescheitert ist, weil Ihr Freiheitsbegriff vollkommen falsch und unkatholisch ist, weil Sie immer nur „haben“ statt „geben“ woll(t)en.
Das Gold, das „jener“ (der hl. Pfarrer von Ars nannte ihn den „grappin“) verspricht, verwandelt sich nämlich ganz schnell in Dreck. Unsere Alten wußten das. Die Uralt-68er sind auf jenes Gold hereingefallen.
Sie auch. Sie können das aber für sich noch wenden.
Noch.
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#18   methusalix †   20:00:56 | Mittwoch, 15. November 2006
Haben Sie es nicht erkannt, Moritz? Das ist die Qunintessenz der katholischen Sexualmoral!
Sex vor der Ehe: schwer sündhaft; Sex in der Ehe: Kinder machen!
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#17   Maurice Corvisier   19:49:26 | Mittwoch, 15. November 2006
Und dieser Typ glaubt wirklich noch, katholisch zu sein?
Methusal:
„Ja ja, wer unsere katholischen Werte nicht vorbehaltlos teilt, hat gar keine Werte!
Der Maßstab für sittliche Entscheidungen im Zusammenhang der sexuellen Entwicklung ist und bleibt aber die Perspektive auf Ehe und Familie hin.
Merke: Durchstossung des Jungfernhäutchens mit Erlaubnis des Priesters = höchstes und immerwährendes Glück, Durchstossung des Jungfernhäutchens ohne Erlaubnis des Priesters, höchstes und immerwährendes Unglück. So einfach ist das!
Abstoßend, diese Lustgreise! Einzig gastro- und genitalfixiert!
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#16   methusalix †   19:41:46 | Mittwoch, 15. November 2006
12345
Lisa Abelin: …wie Ich-Stärke, Selbstbestimmung und sexuelle Identität abgelöst worden
Sie wollen schwache „gehorsame“ Kinder, Jasager die fremdbestimmt leben und keine Ahnung von sich selbst haben? Das sind die ersten Opfer sexueller Gewalt. Selbstbewusste, aufgeklärte Kinder können sich wehren, Kinder wie Sie sie sich wünschen, können nach einem Missbrauch nicht einmal beschreiben, was ihnen widerfahren ist, ganz abgesehen davon, dass sie der festen Überzeugung sind, selbst etwas „schwer sündhaftes“ begangen zu haben.
… daß sie sittlich neutral und für Werte blind sind.
Ja ja, wer unsere katholischen Werte nicht vorbehaltlos teilt, hat gar keine Werte!
Der Maßstab für sittliche Entscheidungen im Zusammenhang der sexuellen Entwicklung ist und bleibt aber die Perspektive auf Ehe und Familie hin.
Merke: Durchstossung des Jungfernhäutchens mit Erlaubnis des Priesters = höchstes und immerwährendes Glück, Durchstossung des Jungfernhäutchens ohne Erlaubnis des Priesters, höchstes und immerwährendes Unglück. So einfach ist das!
Peccator: @Protestant
Armer Kerl…
Bei dem Nick muss man ja alles sub ratione peccatis sehen. Armer Kerl!
Maledica: Leibfeindlichkeit
@Protestant
Schon mal kirchliche Dokumente zur Sexualität gelesen!?
Ein Ausbund an Verklemmtheit und theoretisieren. Ich kann Ihnen nur abraten sich das anzutun, Protestant. Lesen Sie lieber die Sozialenzykliken Rerum Novarum und Populorum Progressio!
Horst Metzker: Aber meine Herren?!?!?!
Danke Herr Metzker!
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#15   Horst Metzker   19:17:42 | Mittwoch, 15. November 2006
@Maledica
Als der jetzt Hl. Antonius von Padua, Novize war im dortigen Kloster, mußte er auch immer die Wäsche waschen, seiner Brüder. Als er sie im Klostergarten einmal zum trocknen an die Leine hing, ging an der gegenüberliegenden Straße, ein wunderschönes Mädchen, mit üppig geformtem Body vorbei.
Antonius, der damals noch nicht heilig war, dem überkamen sexuelle Gefühle, doch wußte er, daß ihm die im Kloster nicht erlaubt sind. Antonius warf sich, nach der Entkleidung seiner Kutte, sofort in die Brennesselwiese der Abtei, um die Gefühle zu vergessen.
Ja, Antonius ist heute Heiliger!
Stellen Sie sich mal vor, Boris Becker wäre vor Jahren in dieses Londoner Hotel mit einem Korb Brennessel gekommen, damit ihn die Lust zum Zeugen nicht übermannt? Hätte er es gemacht, wären die Kommentare gewesen: Ja, so ein Depp!
Gehen Sie mal durch die Geschichte der Heiligen, die heutigen Realen, und die wieder ausgeschlossenen Heiligen, werden Sie feststellen, daß nichts absolut ist.
Der Herr gibt jedem nach seinem Bedarf! In jeder Minute, in jeder Stunde.
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#14   Sozialkatholisch   19:16:10 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Johann Gerhard
Die keuschen Zeitgenossen Calvins
Sind das nicht die, die Handelsreisende die wieder katholisch wurden, aufgehängt hatten?
Sind das nicht die, die Genf so hergerichtet hatten das ein Ayatollah Regime fast vor Neid zerplatzen würde?
Vielleicht hatten sie, die Calvinanhänger, ihre zwanghaft unterdrückten Sinne in andere Kanäle lenken sollen wie z.B. hl. Messe mit Gregorianik und Weihrauch.
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#13   maureen †   18:51:06 | Mittwoch, 15. November 2006
Ansgar
Welche Konfession könnte sinnlich-lustvoller sein als die katholische
:-D :-D :-D :-D :-D :-D
die Erfahrungen für alle Sinne (Weihwasser/haptisch, Weihrauch/olfaktorisch, Bildprogramm/visuell, Kirchenmusik/akustisch, Hostie/gustatorisch) bietet
au man, ich lieg gleich echt unterm Tisch!
sehr sinnlich auch das Weihwasser :-D :-D :-D
stimmt…total Lustvoll alles! :-S
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#12   Horst Metzker   18:33:42 | Mittwoch, 15. November 2006
Aber meine Herren?!?!?!
Mit verheiratet oder nicht, stimme ich unserem Protestenten auch nicht zu, jedoch muß man deshalb nicht so bösartig erwidern. Im Wesentlichen hat er Recht, wenn er von der Erotik und der geschlechtlichen Liebe zweier Menschen spricht. Dabei schreiben Sie ihm, als wären Sie asketische Eremiten, und Sexualität wäre etwas Verwerfliches. Doch Gott gibt jedem nach seinem Bedarf! Wer asketisches Leben will, soll es auch tun.
Er, der Protestant, und ich der Katholik, sehen die Dinge mit unseren Augen. Dabei habe ich das Glück, daß Gott mir, eine wunderbare schöne Frau zugeführt hat, mit der ich nicht nur die geistig/geistliche Liebe, sondern auch die erotische Liebe, pflegen darf.
Er, der Protestant, wird es ähnlich gesehen haben. Auch er wird Kinder haben, die nicht nur in der Missionarsstellung gezeugt wurden, sondern mit Liebe und Erotik. Meine katholischen Kinder auch.
Wäre es vielleicht besser gewesen, hätten wir 2 uns gegeißelt, beim ersten Versuch der Lust? Oder hätten wir unseren Geschlechtsakt dem Bevölkerungswachstum Deutschlands widmen sollen.
Protestant, ich kann kath. gut mit Lust, Erotik und Sexualität umgehen. Perversität im sexuellen Sinn war und ist nie mein Ding gewesen. Eremiten werden dies wieder anders sehen, jedoch noch einmal: Der Herr gibt jedem nach seinem Bedarf. Drum richtet nicht, denn mit dem Maß mit dem ihr meßt, wird …
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#11   stimme der vernunft †   18:28:38 | Mittwoch, 15. November 2006
*entroster such*
maledicere – (lat.) fluchen, Böses reden
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#10   Johann Gerhard   18:26:08 | Mittwoch, 15. November 2006
@ stimme der vernunft
Meine Kenntnisse der romanischen Sprachen sind leider ein wenig eingerostet. Seien wir also froh, dass uns nicht stramaledica zurechtweist.
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#9   stimme der vernunft †   18:08:16 | Mittwoch, 15. November 2006
Johann Gerhard
vergebliche Liebesmüh, Maledica hält Calvin für eine Unterhosenmarke und versteht nicht mal ansatzweise was du von ihr willst.
Ihr Name ist ausserdem Programm.
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#8   Johann Gerhard   18:05:53 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Maledica: Wasser predigen und Wein saufen…
…scheint Ihre Maxime zu sein. Kennen Sie wahre evangelische Literatur von Nicht-EKD-Zauselheinzen? Wird dort zum Ausleben aller Triebe aufgerufen?
Gegen meinen im 17. Jhd. lebenden Namensvettern sind Sie mich Sicherheit ein g***** Bock. Oder treten Sie einmal eine Zeitreise in das Genf Calvins an, keuschere Zeitgenossen als dort dürfte man selten treffen.
So ganz scheint das römische Moralkonzept allerdings auch nicht aufzugehen, wenn sich am Ende die Hälfte der Seminaristen gegenseitig den Popo vermöbelt. Allerdings mit andachtsvollem Blick.
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#7   Benedikt   17:42:02 | Mittwoch, 15. November 2006
Ranke-Heinemann
…eignet sich eher als Schauobjekt für Selbstgerechtigkeit.
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#6   Ansgar   17:39:33 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Protestant
Es ist billig, die Maulhure zu geben und andere als verbiesterte Lustfeinde hinzustellen. Welche Konfession könnte sinnlich-lustvoller sein als die katholische, die Erfahrungen für alle Sinne (Weihwasser/haptisch, Weihrauch/olfaktorisch, Bildprogramm/visuell, Kirchenmusik/akustisch, Hostie/gustatorisch) bietet? Etwa Ihr furztrockener Herätiker-Kult? Und Sie wollen uns was über Lust erzählen?
Merke: Sexualität ist ein Feuer, das wärmen und Leben spenden, doch auch verheeren kann.
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#5   derfux   17:30:56 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Maledica
Schon mal Ranke-Heinemann gelesen. Sie kannt sich mit der absurden Sexualmoral gut aus…
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#4   Josefus   17:24:07 | Mittwoch, 15. November 2006
Anmerkung
Text sehr gut, Anliegen sehr berechtigt, Bild überflüssig.
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#3   Maledica   16:58:55 | Mittwoch, 15. November 2006
Leibfeindlichkeit
@Protestant
Schon mal kirchliche Dokumente zur Sexualität gelesen!?
Wohl kaum.
Als Protestant, dem es darum geht, seine Triebe zu befriedigen, werden Sie wohl auch nie etwas von Verzicht, Keuschheit gehört haben.
Es ist halt alles erlaubt, was Spaß macht.
Lesen Sie erst mal katholische Schriften, bevor Sie versuchen hier mitzuschreiben.
Keine Ahnung haben und dennoch seinen Senf dazugeben ist, wie wenn ich einem Mechaniker vorschreiben will, wie er einen Motor zu bauen hat, damit dieser läuft!
Warum schreiben Sie nicht in einem Ketzerforum???
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#2   Peccator   16:47:30 | Mittwoch, 15. November 2006
@Protestant
Armer Kerl…
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#1   Protestant   16:29:02 | Mittwoch, 15. November 2006
Ja,was ist denn nun richtig???
„Lust kann Triebkraft des Lebens sein und Lebensmut erhöhen. Erotische Faszination und Erfahrung von Liebe steigern auch die geistig-seelischen Antriebskräfte des Menschen und ermöglichen ihm, seine Grenzen zu überschreiten und sich weiterzuentwickeln.“
Also, in diesem Absatz steht sowohl der Begriff „Lust“ wie auch „Liebe“ jeweils einmal. Erotische Faszination wird gemeinsam mit Erfahrung von Liebe genannt! Ich weiß beim besten Willen nicht, was gegen diesen Absatz sprechen sollte. Dieser ist m.E. weder zweideutig, noch misszuverstehen.
Was dort steht, stimmt einfach! Vielleicht sollte der eine oder andere hier erstmal diese Erfahrung machen!
Erotik und guter Sex gehören gehören wie die Liebe zu einer guten Beziehung/Partnerschaft/Ehe, völlig unabhängig, ob verheiratet oder nicht, völlig unabhängig ob jung oder alt, groß oder klein, Deutscher oder Ausländer!
Aber wer sich die Lustfeindlichkeit auf seine Fahnen schreibt, und Sexualität als etwas Bedrohliches empfindet, den kann ich nur bemitleiden!
Selbstverständlich sind alle Formen sexueller Gewalt(auch Vergewaltigung in der Ehe) abzulehnen. Aber darum geht es hier überhaupt nicht!Es geht um Liebe in Zusammenhang mit Sexualität und umgekehrt!
Sehen Sie, es gibt bei uns einen Ausspruch über schlecht gelaunte Zeitgenossen, der heißt:„Hat wohl mal wieder schlechten Sex gehabt!“
Da ist bestimmt was dran(zumindest ein wenig)!
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