Der Sexualität werden heute gesellschaftliche Heilswirkung und persönliche Erfahrungen der Transzendenz zugesprochen. Von Lisa Abelin.
Darstellung der Sodomie im England der frühen Neuzeit
(kreuz.net) Die Richtlinien zur Sexualerziehung der norddeutschen Länder folgen im Sexualkunde- unterricht
nicht dem deutschen Grundgesetz und Bundes- verfassungsgericht, sondern rot-grünen Parteianliegen.
Die
vorgeschriebenen Erziehungsziele „Mündigkeit“ und „sittliche Urteilskraft“ zum Beispiel sind in den Richtlinien
von Hamburg und Nordrhein-Westfalen durch Orientierungsziele wie Ich-Stärke, Selbstbestimmung und sexuelle
Identität abgelöst worden.
Diese Kategorien zeichnen sich aber dadurch aus, daß sie sittlich neutral
und für Werte blind sind.
Das bedeutet, daß sexuelle Perversionen wie Sodomie und Masochismus ebenfalls
als Ausdrucksformen der Sexualität begriffen und hingenommen werden.
Solche Formulierungen verweisen
auf einen tieferliegenden anthropologischen Fehlansatz.
Die Hamburger Richtlinien schreiben der Sexualität
euphorisch geradezu eine gesellschaftliche Heilswirkung und Transzendenzerfahrung zu:
„Lust kann Triebkraft
des Lebens sein und Lebensmut erhöhen. Erotische Faszination und Erfahrung von Liebe steigern auch die
geistig-seelischen Antriebskräfte des Menschen und ermöglichen ihm, seine Grenzen zu überschreiten
und sich weiterzuentwickeln.“
In diesem Satz kommt zum ersten und einzigen Mal das Wort „Liebe“ vor,
aber nur als Variation der Grundkategorie „Lust“.
Dieser Ansatz ist eine Umkehrung der Freudschen Lehre
von der Sublimierung der Sexualität zu Kulturleistungen.
Das Böse der Sexualität – das „andere Gesicht“,
wie die Hamburger Richtlinie sagt – „sexueller Mißbrauch, und sexuelle Gewalt, Prostitution, Pornographie“,
kann durch diesen Ansatz nicht erklärt werden und kommt irgendwie von außen.
Dahinter steckt der Rousseausche
Menschenbild, daß alles im Menschen „von Natur aus gut“ sei.
Aber schon der alte Sigmund Freud mußte
eingestehen, daß alle (positive) libido von der (zerstörerischen) destrudo durchwirkt ist.
In religiös-christlicher
Sprache ausgedrückt: die gute Schöpfung des Menschen ist erbsündlich belastet.
Bei der Sexualerziehung
heißt das konkret, daß der Sexualtrieb wie jeder menschliche Trieb – Hunger, Bewegung etc. – weder gut
noch böse ist, aber geformt, gelenkt und beherrscht werden muß, damit er für Individuum und Gesellschaft
positiv wirkt und nicht gefährlich, gewalttätig und zerstörerisch wird.
Diese Dimensionen müssen
bei der Sexualerziehung mitbedacht werden. Nur das ist eine realistische Sicht der Sexualität.
Für
diese sittliche und kulturelle Formung des Sexualtriebs sind sittliche Normen und Werte notwendig, an
denen sich die Urteilskraft orientiert.
Aber was ist sittlich geboten und was nicht?
Die Sexualerziehungsrichtlinie
für das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz gibt dazu folgende Orientierung:
„Als Anhaltspunkt kann
die Unterscheidung zwischen sozial tolerierbarem und sozial nicht tolerierbarem, strafrechtlich verfolgtem
Sexualverhalten dienen.
So sind zu den sozial tolerierbaren Formen des Sexualverhaltens jene Verhaltensweisen
zu zählen, die ohne physischen und psychischen Zwang vorkommen, zum Beispiel Homosexualität, Fetischismus.
Zu den sozial nicht tolerierbaren Formen der Sexualität zählen alle jene Formen, die mit Gewaltanwendung,
körperlicher und seelischer Schädigung verbunden sind und daher strafrechtlich verfolgt werden: zum
Beispiel Vergewaltigung, exzessiver Sadismus bis zu Körperverletzung aus sexuellen Motiven und anderen
Perversionen, aber auch der Exhibitionismus“ (Seite 13).
Das schwedische Erziehungsministerium geht davon
aus, daß Prostitution immer in Gewaltstrukturen eingebettet ist.
Als negative Abgrenzung reicht das
Kriterium Tolerierbarkeit völlig aus. Es ersetzt aber nicht die positive sittliche Orientierung, die
jedem Erziehungsprozeß innewohnen muß.
Der Maßstab für sittliche Entscheidungen im Zusammenhang der
sexuellen Entwicklung ist und bleibt aber die Perspektive auf Ehe und Familie hin.
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83 Lesermeinungen
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#83 methusalix † 17:41:09 | Freitag, 24. November 2006
Dann bin ich aber froh, Sulpicius: Ist das ein Wunder? Scheußlich und unästhetisch ist diese Bekleidung…
dass Sie meine Tochter und meine Frau noch nicht in Jeans gesehen haben, auf dass Sie an Ihrer Meinung
festhalten können und nicht, wie so vieles in unserer wunderbaren Religion, durch die Tatsachen widerlegt
werden.
#82 Sulpicius 14:26:31 | Freitag, 24. November 2006
@Methu Am liebsten würde er Mädchen das tragen von Jeans verbieten, wenn er könnte. Ist das ein Wunder?
Scheußlich und unästhetisch ist diese Bekleidung…
#81 Benedikt 14:10:34 | Freitag, 24. November 2006
@ Methusalix Leider ist das hier: dass eine rigide Moral heute kaum noch vermittelbar ist (aus gutem Grund)
und daher auch kaum vermittelt wird? Ihr ganz persönliches Wunschdenken Nein, meine Erfahrung. mit den
Ansichten eines Andreas Laun oder Joachim Meisner relativ wenig bis nichts gemein hat. Diese beiden sind
es aber die das Sagen in der Kirche haben; schon vergessen? Wir leben in einer Hierarchie Herr Laun ist
Weihbischof, was mit anderen Worten heißt, dass er (hierarchish gesehen) gar nichts zu sagen hat, da
er auf eine untergegangene Diözese geweiht ist. Kardinal Meisner ist Bischof der Erzdiözese Köln. An
deren Grenzen erlischt seine Macht. Da ich nicht in der Erzdiözese wohne… Ganz abgesehen davon, dass
Meisner und Laun sich sicher nicht nur mit Moraltheologie beschäftigen. wenn er könnte Nun ja. Er kann
es eben nicht. Also muss einen das nicht interessieren. Die Privatmeinungen von Weihbischöfen ohne Jurisdiktionsbereich
ist mir eigentlich regelmäßig egal.
#80 methusalix † 14:01:23 | Freitag, 24. November 2006
Lassen Sie es doch gut sein, Benedikt! Wir alle wissen, dass Sie persönlich einem lockeren, geniesserischen
Katholizismus frönen und allen anderen denselben gönnen. Leider ist das hier: dass eine rigide Moral
heute kaum noch vermittelbar ist (aus gutem Grund) und daher auch kaum vermittelt wird? Ihr ganz persönliches
Wunschdenken, das mit den Ansichten eines Andreas Laun oder Joachim Meisner relativ wenig bis nichts gemein
hat. Diese beiden sind es aber die das Sagen in der Kirche haben; schon vergessen? Wir leben in einer
Hierarchie, in der Benedikt wenig bis nichts zu sagen hat, die Bischöfe dafür um so mehr. Und jetzt
kommen Sie mir bitte nicht damit, dass Laun und Meisner das alles nicht (mehr) so eng sehen. Ich kenne
den Bischof Laun persönlich und er sieht das so eng, das können Sie mir glauben. Am liebsten würde
er Mädchen das tragen von Jeans verbieten, wenn er könnte. Würde er, aus ersichtlichen Gründen, nie
öffentlich zugeben, im privaten Gespräch tut er das sehr gerne.
#79 Benedikt 17:25:31 | Mittwoch, 22. November 2006
@ methusalix Und den Sybariten dürfen Sie gerne mit leiser Ironie geniessen, Benedikt. Warum sollte ich?
Schließlich bin ich ein Genießer . Ich hoffe nur, dass sich die „katholische“ Sexualmoral, wie sie sich
in diesem Forum geriert und die Sie als nicht bezeichnend für die Gesamtkirche setzen, auch auf diese
Typen beschränkt; habe da aber im Grunde wenig Hoffnung. Und warum? Kommen Sie nicht vor die Tür oder
ist Ihnen nur bloß aus anderen Gründen nicht aufgefallen, dass eine rigide Moral heute kaum noch vermittelbar
ist (aus gutem Grund) und daher auch kaum vermittelt wird? Ich finde es einfach possierlich, dass Sie
hier so tun, als würde der Weltklerus Woche für Woche von der Kanzel gegen die Verderbtheit der Sexualität
predigen, obwohl Sie vermutlich selber genau wissen, dass dies praktisch nirgendwo der Fall ist. Woher
sollen Kleriker auch vernünftiges Wissen zu dem Thema haben? Von ihrer Familie? Schließlich haben sie
Vater und Mutter. Und die meisten Priester sind heutzutage Spätberufene. Von daher…
#78 methusalix † 17:11:53 | Mittwoch, 22. November 2006
Habe ich nie verheimlicht! Benedikt: @ Methusalix Wie Sie sicher wissen, ist dieses Forum nicht repräsentativ
für die Kirche. Sybarit Heißen Sie nicht manchmal Obelix? Und den Sybariten dürfen Sie gerne mit leiser
Ironie geniessen, Benedikt. Ich hoffe nur, dass sich die „katholische“ Sexualmoral, wie sie sich in diesem
Forum geriert und die Sie als nicht bezeichnend für die Gesamtkirche setzen, auch auf diese Typen beschränkt;
habe da aber im Grunde wenig Hoffnung. Woher sollen Kleriker auch vernünftiges Wissen zu dem Thema haben?
#77 Benedikt 14:33:09 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Methusalix Angesichts der Diskussionen um „Sexualaufklärung“ die hier im Forum schon stattgefunden
haben? Wie Sie sicher wissen, ist dieses Forum nicht repräsentativ für die Kirche. Sybarit Heißen Sie
nicht manchmal Obelix?
@ tau Dein vorletzter Link war sehr aufschlussreich: „„Wilgut verfasste ab 1932 Artikel in der Zeitschrift
Hagal und kam in dieser Zeit in Kontakt mit Heinrich Himmler. Er trat 1933 unter dem Decknamen „Weisthor“
der SS bei, ab 1934 als Standartenführer (Ehrenrang), später als Gruppenführer (Generalleutnant). Der
Name „Weisthor“ wurde ihm von der SS-Führungsspitze verliehen: „Weis“, weil er zu den Eingeweihten zählte,
und „Thor“ im Sinne des nordischen Donnergottes. Wiligut übernahm die Leitung der Abteilung Vor- und
Frühgeschichte des Rasse- und Siedlungshauptamtes und beriet Himmler in weltanschaulichen Fragen. Beide
verband ein großes Interesse für okkulte, esoterische und mythologische Themen. Wiligut behauptete von
sich selbst, dass er und seine Familie direkt von den Asen abstamme und König der Zigeuner zu sein. Wiligut
„entdeckte“ für Himmler die Wewelsburg bei Paderborn und nahm Einfluss auf die Umgestaltung der Wewelsburg
zu einer Ordensburg der SS. Er entwarf ebenso den Totenkopfring der SS, befasste sich mit Runen, Heraldik
und Symbolkunde und gab an, hellseherische Fähigkeiten zu besitzen. So beriet er auch seinen persönlichen
Freund Heinrich Himmler in Fragen der Astrologie. Aufgrund seines Einflusses wurde er auch als „Himmlers
Rasputin“ bezeichnet. In esoterisch geprägten Zirkeln der Neonazi-Szene sowie teilweise unter Anhängern
von Darkfolk, NSBM und Neopaganismus fanden seine Schriften seit den 1990ern wieder zunehmende Verbreitung.““
@ Breze: Egon von Petersdorff, Daemonologie, Christiana-Verlag Ja, der Okkultismus und die Vorliebe der
Nazis für germanischen Gottheiten ist ein interessanter Aspekt… Allerdings! besonders, wenn sie sich
„katholisch“ geben! „Irre“, ne!
Nachfolge Christi, Thomas von Kempen Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist,
verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist!“ – Nachfolge Christi 2, 2, 1
Passt irgendwie heute besonders gut…
Meine Seele preist die Größe des Herrn, Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. 49: Denn
der Mächtige hat an mir Großes getan; sein Name ist heilig. 50: Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht
zu Geschlecht allen, die ihn fürchten und ehren. 51: Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er
macht die Pläne der Stolzen zunichte; 52: er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu
Ehren; 53: er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit leeren Händen
fort. 54/55: Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an das Erbarmen, das er unseren
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen, für ewige Zeiten. 47 und mein Geist jubelt über
Gott, meinen Retter. 48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen
mich selig alle Geschlechter. 49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 51 Er vollbringt mit seinem
Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 52 er stürzt die Mächtigen vom
Thron und erhöht die Niedrigen. 53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. 54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, 55 das er unsern
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
#69 methusalix † 00:13:46 | Mittwoch, 22. November 2006
Hallo Benedikt, wollte Sie schon vermisst melden! … dass dieser Vorwurf der heutigen Zeit nach den Worten
des Papstes auf die Kirche vergangener Zeit gerichtet gewesen ist. So so, früher waren wir leibfeindlich,
heute sind wir es nicht mehr. Und das glauben Sie wirklich? Angesichts der Diskussionen um „Sexualaufklärung“
die hier im Forum schon stattgefunden haben? Angesichts der Notwendigkeit , in der „Religion der Liebe“
überhaupt so etwas wie diese theoretische Enzyklika über Liebe abzusondern? Dann wünsche ich Ihnen
mal fröhliches auskosten der katholischen „nicht-Leibfeindlichkeit“. Ich bleibe mit meiner Frau bei unserer
altbewährten „Sündhaftigkeit leiblichen Begehrens“. PS: Bitte bitte schreiben Sie jetzt nicht wieder,
wie Breze das immer gerne tut, ich hätte nichts verstanden. Ich habe sehr wohl verstanden, dass der Woityla-Papst
meinte, wer seine eigene Ehefrau begehrlich anblickt (Ohne ausschliesslich an die Zeugung von Kindern
zu denken, selbstverständlich. Der Mann hatte ja immer noch Casti Connubii im Nacken, pardon, im Sinn
natürlich), der hat mit ihr schon die Ehe gebrochen. Also ich gehe jetzt ehebrechen und damit sollten
wir es gut sein lassen, Sie Sybarit.
#68 Benedikt 19:31:11 | Dienstag, 21. November 2006
@ methusalix Im oberen Satz erklären Sie „…dass dergleichen praktisch nirgendwo stattfindet.“ und im
nächsten Satz schreiben Sie, dass sich der Papst höchspersönlich und eindeutig jüngst gegen die Leibfendlichkeit
in der Kirche ausgesprochen hat. Sie sind wohl derjenige, der sich ins Bein geschossen hat. Aus dieser
Replik geht glasklar hervor, dass Sie Deus Caritas Est gar nicht gelesen haben, weil Sie ansonsten nämlich
wüssten, dass dieser Vorwurf der heutigen Zeit nach den Worten des Papstes auf die Kirche vergangener
Zeit gerichtet gewesen ist. Folglich kritisieren Sie einfach mal daher, ohne eine genauere Sachkenntnis
zu haben. Wenn Sie den Papst schon kritisieren, so sollten Sie wenigstens seine Schriften zu den betreffenden
Themen kennen.
#67 methusalix † 23:00:37 | Sonntag, 19. November 2006
fünf Zeichen als Titel Benedikt: @ methusalix Natürlich. Sie haben Aversionen gegen gewisse Typen oder
Themen der Kirche und behaupten deshalb einfach mal daher, dass dies überall verkündigt werde, obwohl
sie genau wissen, dass dergleichen praktisch nirgendwo stattfindet. Dagegen meine ich mich Dunkel zu erinnern,
dass in einer Enzyklika jüngeren Datums ein gewisser Benedikt XVI. eindeutig gegen Leibfeindlichkeit
in der Kirche ausgesprochen hat,… Sagen Sie mal Benedikt, tut das eigentlich sehr weh, wenn man sich
derartig präzise ins eigene Knie schiesst? Im oberen Satz erklären Sie „…dass dergleichen praktisch
nirgendwo stattfindet.“ und im nächsten Satz schreiben Sie, dass sich der Papst höchspersönlich und
eindeutig jüngst gegen die Leibfendlichkeit in der Kirche ausgesprochen hat. Weiss der Mann überhaupt,
dass in seiner Kirche gar keine Leibfeindlichkeit stattfindet, oder hört er nur nicht auf Sie, Benedikt?
Lassen wir den armen, alten, frustrierten Kerl doch seine Obsession hier ausleben – andere tun es ja auch!
Und sorgen wir dafür, daß wir in unserem Alter nicht so sind / werden wie er: so gruselig abschreckend
verblendet und nichts wirklich Schönes mehr wahrnehmen könnend. So was von verbiestert – verbittert.
Nichts übriggeblieben vom Katzengold als … Nun ja. Armer, alter, frustrierter Uralt-68er.
#65 Benedikt 00:35:09 | Samstag, 18. November 2006
@ methusalix ich gehe immer nur in eine heilige Messe, bei einem Priester, an einem Sonntag Woher wissen
Sie dann, was „fast alle Geweihten“ von der Kanzel herabpredigen? Sie legen hier wirklich ein karikaturistisches
Verständnis von Kirche an den Tag. Sie haben mich aber schon richtig verstanden. Natürlich. Sie haben
Aversionen gegen gewisse Typen oder Themen der Kirche und behaupten deshalb einfach mal daher, dass dies
überall verkündigt werde, obwohl sie genau wissen, dass dergleichen praktisch nirgendwo stattfindet.
Deshalb reduzieren Sie nun auch vorsichtshalber auf Hirtenbriefe, Enzykliken und Beiträge vatikanischer
Medien. Deren Programm ist mir im Detail nicht bekannt, aber ein Hirtenbrief jüngeren Datums, in dem
Sexualität als etwas Schlechtes hingestellt wird ist mir nicht bekannt. Mir ist eigentlich gar kein Hirtenbrief
jüngerer Zeit bekannt, der sich überhaupt mit Sexualität befasst hätte. Dagegen meine ich mich Dunkel
zu erinnern, dass in einer Enzyklika jüngeren Datums ein gewisser Benedikt XVI. eindeutig gegen Leibfeindlichkeit
in der Kirche ausgesprochen hat, ein Fakt, den Sie selbstverständlich vollkommen ignorieren, denn Ihre
geliebten Aversionen wollen Sie ja nicht durch Tatsachen aufgeweicht sehen. Motto: Ich bleibe bei meiner
Meinung, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.
#64 methusalix † 00:18:08 | Samstag, 18. November 2006
Nö Benedikt, ich gehe immer nur in eine heilige Messe, bei einem Priester, an einem Sonntag Die Besuche
von zwei Messen am Sonntag überlasse ich gerne denen, die glauben es nötig zu haben. Sie etwa? Sie haben
mich aber schon richtig verstanden. Über die Sexualität der Menschen und alles, was mit ihr zusammenhängt,
wird von den Kanzeln herab, in Hirtenbriefen, Enzykliken und über alle anderen Kanäle, die den Klerikern
zur Verfügung stehen, vom L’ Osservatore Romano über die Funkstation des Pater von Gemmingen, bis hin
zu Beiträgen in Zeitungen letzter Kategorie in einer Frequenz und Lautstärke gedröhnt, dass man meinen
kann, es gibt für die Kleriker kein anderes Problem, als die geschlechtliche Liebe zwischen den Menschen.
Die sind so was von genitalfixiert, man meint, denen fehlt was; dabei leben sie doch keusch „um des Himmelreiches
willen“.
@Protestant Ja sind Sie denn noch bei Trost????????? Eigentlich schon. Meine noch nicht mal dreijährigen
Zwillinge wissen, das das neue Baby aus dem Bauch der Mutter kommt! Toll, mein kleiner Bruder schon mit
Anfang 2. Die fragen und fragen ohne Ende und wir werden ihnen ihre Fragen beantworten! OHO !! Super,
meine Eltern machen das Gleiche. Ob das so einem verklemmten Typen wie Ihnen passt oder nicht,ist uns
egal!Was erwarten Sie denn eigentlich? Das die jungen Leute so erzogen werden, wie wir damals? Hoho, ich
bin verklemmt… … Ich bin keiner von damals; ich bin erst 16, spreche also aus Erfahrung. Sex galt
als Sünde und wurde nicht angesprochen! Darum haben wirs eben gerade gemacht!!!Unbd jetzt erzählen Sie
mir nicht, die Eltern waren es schuld, die dass Ganze falsch angepackt haben…die haben es eben gar nicht
angepackt, sondern immer nur den Zeigefinger gehoben! Bei meiner Frau war es genauso! Wir machen es mit
unseren Kindern eben anders!Und zwar anders, als Sie das wollen!Ist das jetzt klar? nee, isnt ; Annmerkung:
Sie sind unglaublich oberflächlich!!!!!!!!!
#62 Protestant 22:29:30 | Freitag, 17. November 2006
@agmen Ja sind Sie denn noch bei Trost????????? Meine noch nicht mal dreijährigen Zwillinge wissen, das
das neue Baby aus dem Bauch der Mutter kommt! Die fragen und fragen ohne Ende und wir werden ihnen ihre
Fragen beantworten! Ob das so einem verklemmten Typen wie Ihnen passt oder nicht,ist uns egal!Was erwarten
Sie denn eigentlich? Das die jungen Leute so erzogen werden, wie wir damals? Sex galt als Sünde und wurde
nicht angesprochen! Darum haben wirs eben gerade gemacht!!!Unbd jetzt erzählen Sie mir nicht, die Eltern
waren es schuld, die dass Ganze falsch angepackt haben…die haben es eben gar nicht angepackt, sondern
immer nur den Zeigefinger gehoben! Bei meiner Frau war es genauso! Wir machen es mit unseren Kindern eben
anders!Und zwar anders, als Sie das wollen!Ist das jetzt klar?
Sexualkundeunterricht Mein kleiner gerade 8-Jahre alt gewordener Bruder besucht die 3.Klasse einer katholischen
Grundschule in Niedersachsen. Die niedersächsischen Schulvorschriften besagen, dass mein Bruder jetzt
zu diesem Zeitpunkt voll aufgeklärt in Form des Sexualkundeunterrichts werden muss, was folglich gerade
geschieht. Was soll das? Wieso meint man einem 8-jährigen erklären zu müssen, wie man verhütet? Wieso
soll mein Bruder sich mit Sachen beschäftigen, die noch überhaupt nicht für Ihn geeignet sind?
#60 Benedikt 20:11:09 | Freitag, 17. November 2006
@ methusalix Die Herrschaften tönen ihr Unwissen ja jeden Sonntag lauthals von der Kanzel herab und lassen
auch sonst kaum eine Gelegenheit aus, sich in unsere allerintimsten Belange einzumischen. Ach so. Sie
haben sie nicht direkt gefragt, sie waren bei „fast allen Geweihten“ bereits in der Sonntagsmesse. Respekt!
#59 methusalix † 19:37:44 | Freitag, 17. November 2006
Das erübrigt sich, Benedikt! Ich nehme natürlich an, dass Sie vor dieser Behauptung mit „fast allen
Geweihten“ persönlich gesproch und hierzu befragt haben Die Herrschaften tönen ihr Unwissen ja jeden
Sonntag lauthals von der Kanzel herab und lassen auch sonst kaum eine Gelegenheit aus, sich in unsere
allerintimsten Belange einzumischen. Das war die schlechte Nachricht. Die gute: immer mehr Menschen werfen
die Pfaffen aus ihren Schlafzimern und Ehebetten und entscheiden zusammen mit ihren PartnerInnen, was
gut für sie ist.
#58 Benedikt 18:52:10 | Freitag, 17. November 2006
@ methusalix Bei fast allen geweihten und sehr sehr vielen sogenannten „guten“ bzw. „praktizierenden“
Katholiken wird Sexualtät leider als absolutes Teufelszeug agesehen. Ich nehme natürlich an, dass Sie
vor dieser Behauptung mit „fast allen Geweihten“ persönlich gesproch und hierzu befragt haben . Redlichkeit
sieht anders aus. Aber es ist ja auch schöner, den anderen immer gleich etwas zu unterstellen.
#57 Lord Werther 10:29:21 | Freitag, 17. November 2006
Frau oder Frauen? Ich weis auch nicht, aber der Katholizismus hat sich ja bei der Frage nach der Anzahl
der Frauen von der Bibel abgewannt… Die Bibel (ich erwarte einfach mal, dass jemand, der sich zu Gott
und dem Buch gekennt, es auch gelesen hat.) erlaubt mir so viele Frauen zu haben, die ich auch mit Nahrung,
Bekleidung und Beischlaf versorgen kann. Ich bin leider kein Gott und wage daher auch keine Auslegung
der doch recht klar gefassten Worte. (Ich denke, nur ein Gott kann wirklich Worte eines Gottes fehlerfrei
auslegen.) Nun ist Benedikt aber auch dem angesprochenen Sexualtherapeuten ausgewichen… Leider muss
es diesen Beruf geben und es schade, wenn Leute zu ihm gehen müssen. Ferner finde ich es aber auch schade,
wenn Leute zu dem Chirurgen gehen müssen und den Beruf muss es auch geben. Was aber noch wichtiger ist.
Ich möchte meinem Vorredner zu dieser heutzutage eher langen Ehe zu gratulieren…
#56 obelix † 10:12:16 | Freitag, 17. November 2006
Weil ich schreibe, dass „wahre Katholiken“ die Sexualität als Teufelszeug sehen? Nein, ich bin auf die
Liebe zu meiner Frau fixiert; seit fast vierzig Jahren.
#54 obelix † 08:53:22 | Freitag, 17. November 2006
@Benedikt Benedikt: @ methusalixNicht … Ich habe nie etwas Gegenteiliges behauptet. Dann sind Sie einer
der ganz raren Katholiken, die die Sexualität als Gottesgeschenk erkannt haben. Bei fast allen geweihten
und sehr sehr vielen sogenannten „guten“ bzw. „praktizierenden“ Katholiken wird Sexualtät leider als
absolutes Teufelszeug agesehen.
@ Benedikt verklickt und zu früh abgeschickt? Das ist mir auch schon passiert. Wette? Welche Wette? Eben
schrieb ich (der Fehler ist mir wirklich passiert): Ich auch gerade am Rätseln. paranoide Ausländerfeinde
hinzustellen, weil ihnen liturgischer Tanz nicht gefällt. Da muss man sich eben auf einiges gefasst machen.
Wenn die Deutschen es z.B.den Afrikanern nachmachen wollen, sieht es wirklich saublöd aus. Mit Marschmusik
ging es evtl. noch.
Ok das war deutlcih genug! Aber euer Wohlgeboren erlauben daß ich nun wirklich schlafen gehe! Sie könnenn
mich morgen (im Geiste der christlichen!!!!!!) Nächstenliebe noch ausreichend beschimpfen! So long! Schnarch!
Ratz! Seufz! Schnach! O:O O:O O:O
#51 Benedikt 02:17:25 | Freitag, 17. November 2006
@ tau So langsam komme ich dahinter. Eoinstekkzng; heißt vermutlich Einstellung. Das „o“ ist beim Tippen
des „i“ dazwischengerutscht, das „k“ liegt neben dem „l“, so wie das „z“ neben dem „u“ liegt. Diese Erkenntnis
nutzt nur nichts, denn mit dem Satz „Wer bicn uch ?!? Ggegenüber Abtreibung! kann ich auch nichts anfangen.
Vielleicht hat sich der Hr. Leutnant verklickt und zu früh abgeschickt? Sinn macht das jedenfalls nicht.
Zumindest aber lässt sich erkennen, dass der Hr. Leutnant offenbar scho wieder meilenweit vom Thema weg
ist. Auch sein neuerliches Posting (Wette? Welche Wette?) ist etwas konfus. Aber was soll man schon erwarten,
Hr. Leutnant belieben ja auch Diskutanten als paranoide Ausländerfeinde hinzustellen, weil ihnen liturgischer
Tanz nicht gefällt. Da muss man sich eben auf einiges gefasst machen.
#48 Benedikt 02:06:31 | Freitag, 17. November 2006
@ Leutnant Ich werde Ihnen morgen atworten! Schön. Zwei Dinge wären dabei hilfreich: 1. Die Anzahl der
Tippfehler muss auf ein Maß begrenzt sein, das noch Interpretationen zulässt. 2. Die Antwort sollte
sich auf eine hier gestellte Frage beziehen. Vielen Dank.
@ Benedikt! Das Allheilmittel… …hat einen Namen! Ich werde Ihnen morgen atworten! Haben Sie einfach
die Eoinstekkzng; „Wer bicn uch ?!? Ggegenüber Abtreibung!
#46 Benedikt 01:41:19 | Freitag, 17. November 2006
@ Leutnant Blueberry Möglicherweise entstehen radikale Neigungen wie Pädophilie nur aus der radikalen
Abneigung der Gesellschaft gegenüber Sexualität? Dann müsste die Gesellschaft eine radikale Abneigung
gegenüber Sexualität haben? Was ist das? Der Witz des Jahres, oder was? Sind Sie der Ansicht daß die
Natur per se schlecht ist? Mit Ihrem Schubladendenken kommen Sie hier nicht weiter. Orientieren Sie sich
lieber am tatsächlich Gesagten. Allerdings gibt es auch noch die Meinung derzufolge Triebe erstmal gut
sind und erst schlecht werden indem man ihnen unnnatürliche Schranken in den Weg legt! Und wie sieht
das praktisch aus?
@ Benedikt Fr. Bussmann behauptete, alle sexuellen Triebe seien gut, ich behauptete das Gegenteil. Ich
halte das für richtig, da ich zB nicht weiß, was zB an der Pädophilie oder den Trieben zu anderer sexueller
Gewalt gut sein soll. Die Kernfrage wäre da eben, inwiefern das eine aus dem anderen resultiert. Möglicherweise
entstehen radikale Neigungen wie Pädophilie nur aus der radikalen Abneigung der Gesellschaft gegenüber
Sexualität? Sind Sie der Ansicht daß die Natur per se schlecht ist? Das wäre typisch katholisch! Allerdings
gibt es auch noch die Meinung derzufolge Triebe erstmal gut sind und erst schlecht werden indem man ihnen
unnnatürliche Schranken in den Weg legt! Überdenkenswert oder?
#44 Benedikt 01:07:01 | Freitag, 17. November 2006
@ methusalix Nicht jeder Trieb ist gut, das haben Sie glasklar erkannt; Nur darum ging es. Fr. Bussmann
behauptete das Gegenteil. Wenn Sie jetzt auch noch erkennen, dass nicht jeder Trieb schlecht ist, dann
sind Sie echt katholisch, nämlich allumfassend Ich habe nie etwas Gegenteiliges behauptet. @ Leutnant
BlueberryDas ist ein äußerst heikles Thema, das Sie hier so leichtfertig erörtern wollen. Wenn Sie
einen Trieb radikal unterdrücken wollen, Ich schlage wirklich vor, dass wir uns mit dem Gesagten beschäftigen.
Von einer radikalen Triebunterdrückung ist hier nirgendwo die Rede. Fr. Bussmann behauptete, alle sexuellen
Triebe seien gut, ich behauptete das Gegenteil. Ich halte das für richtig, da ich zB nicht weiß, was
zB an der Pädophilie oder den Trieben zu anderer sexueller Gewalt gut sein soll. Ich glaube, dass man
sich in dieser Frage doch einig werden kann.
#43 methusalix † 00:57:33 | Freitag, 17. November 2006
Richtig Benedikt!!! Na also. Ein entzündeter Blinddarm ist aber nicht gut. Somit ist – Ihrem Beispiel
folgend – auch nicht jeder Trieb gut (was ja auch objektiv so ist). qed Nicht jeder Trieb ist gut, das
haben Sie glasklar erkannt; gaaaanz grosses Lob dafür. Wenn Sie jetzt auch noch erkennen, dass nicht
jeder Trieb schlecht ist, dann sind Sie echt katholisch, nämlich allumfassend (=καθολικος)!
Noch grösseres Lob, ja beinahe schon summa cum laude.
@ Benedikt Das ist ein äußerst heikles Thema, das Sie hier so leichtfertig erörtern wollen. Wenn Sie
einen Trieb radikal unterdrücken wollen, können Sie einem Menschen (oder der Gesellschaft) auch schweren
Schaden zufügen. Die Frage die sich stellt, ist nicht: gut oder schlecht, sondern was gesamtgesellschaftlich
gesehen besser ist. Einen Trieb kann man definitiv nicht unterdrücken. Man kann ihn höchstens kanalisieren.
#41 Benedikt 00:36:17 | Freitag, 17. November 2006
@ Methusalix Aus genau demselben Grund aus dem es auch Chirurgen gibt, die Patienten die eitrigen Blinddärme
herausschneiden. Obwohl natürlich der Mensch an sich , von Gott geschaffen (mitsamt seinem Appendix),
gut sein müsste. Na also. Ein entzündeter Blinddarm ist aber nicht gut. Somit ist – Ihrem Beispiel folgend –
auch nicht jeder Trieb gut (was ja auch objektiv so ist). qed
#40 obelix † 23:52:17 | Donnerstag, 16. November 2006
@Benedikt Benedikt: @ BussmannWelch eine Frage –-- Gott sah, dass es gut war, also auch die sexuellen
Triebe. Aha. Warum gibt es dann Sexualtherapeuten? Aus genau demselben Grund aus dem es auch Chirurgen
gibt, die Patienten die eitrigen Blinddärme herausschneiden. Obwohl natürlich der Mensch an sich , von
Gott geschaffen (mitsamt seinem Appendix), gut sein müsste.
#38 Benedikt 20:35:22 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Advocatus Aha. Verzeihung, aber ich verstehe denn Sinn Ihres Einwurfs nicht. Ich habe nicht danach gefragt,
wer die Sexualtherapeuten erschaffen hat, sondern warum es welche gibt, wenn doch alle sexuellen Triebe
in Ordnung sind, wie Fr. Bussmann angedeutet hat.
#35 Lord Werther 20:17:54 | Donnerstag, 16. November 2006
Therapeut? Schon mal die Ratschläge von Sexualtherapeuten untersucht? Im Übrigen bin ich einfach der
Meinung, dass es schon fast zu spät ist, wenn man schon so weit ist, dass man einen anderen Menschen
aufsuchen muss, der einen sagt, wie man sich dem Partner gegenüber zu verhalten hat. Wer sein ganzes
Leben nur mit einem Partner verbringt, sollte doch wenigstens mit der Zeit ein Gefühl für ihn entwickelt
haben. Manchmal muss man halt eben auch sagen: „Tut mir leid, wir scheinen doch nicht zueinander zu passen.“
Es kann nicht der Sinn von Beziehungen sein, dass sie nur da sind, damit man eine Beziehung hat oder Papa
stolz ist und der Nachbar nicht komisch schaut. Eine Beziehung zu einem Menschen muss von Innen kommen
und gewollt sein! Nur so kann es zu einer glücklichen Beziehung kommen. Alles andere ist nur weltfremde
Augenwäscherei.
#32 Lord Werther 19:22:21 | Donnerstag, 16. November 2006
Es gibt keine guten oder schlechten Triebe… Ich habe nun nicht ganz verstanden, was denn nun so negativ
an dem Masochismus sein soll. Ich bin sicher, dass luststeigernde Praktiken durchaus ein Vertrauen der
Partner stärken kann und ihn auch zum Gespräch über Sexualität anregen kann. Ich konnte bislang beobachten,
dass in vielen Beziehungen in denen Sadomasochismus praktiziert wurde, die Partner mehr übereinander
wussten als in gewöhnlichen Beziehungen. Ferner konnte ich feststellen, dass allgemein mehr auf den Partner
eingegangen wurde. Diese Tatsache verwirrt mich jedoch sehr, denn gerade dort hätte man das gegenseitige
Verständnis vielleicht am wenigsten erwartet. Vielleicht lohnt es sich ja, für die eigene Harmonie und
die Harmonie innerhalb der Partnerschaft, über den Tellerrand zu blicken und nicht nur Schwarz und Weiss
zu suchen. So lange niemand zu schaden kommt und BEIDE Partner damit einverstanden, halte ich diese Praktiken
für unbedenklich. Ich halte die Ignoranz der Sexualität für viel natur- gottesfremder. Das AT lehrt
uns, dass nur gute Väter die Religion lehren sollen… (Niemand würde auf die Idee kommen nach der Entstehung
des Vatertitels zu fragen. Das Schlafzimmer geht niemanden etwas an, außer dem Paar selbst.)
#30 landorganist 11:23:17 | Donnerstag, 16. November 2006
Haben… Kreuz-net und die Schreiberling hier eigentlich nichts Besseres zu tun, als ständig ihre Nasen
in andrer Leute Schlafzimmer zu stecken? Leute geht in Eure Gärten und sammelt das Laub ein, dabei könnt
ihr dann über die Vergänglichkeit alles Irdischen meditieren und Euch über Eure eigenen Unzulänglichkeiten
Gedanken machen.
@ B. Bussmann Ihre letzte Aussage hier sollten sie wirklich nochmal überdenken!!! Die Triebe sind zwar
keine Sünde, aber die allermeisten führen sehr schnell zur Sünde. Ist es nicht christliche Pflicht
hier auf Erden zu versuchen seine Triebe immer mehr zu kontrollieren, bzw. ihrer Herr zu werden?
#28 Sinner 10:26:10 | Donnerstag, 16. November 2006
@Bussmann… „ALLE sexuellen Triebe“ Sie sind aber der deutschen Sprache mächtig, oder? Haben Sie überhaupt
den Artikel gelesen?! Es geht um ALLE sexuellen Triebe. Dazu würden z. B. auch die Pädophilen zählen…
#25 Sinner 09:23:42 | Donnerstag, 16. November 2006
OnanIV Wenn die Generation unserer Eltern und Großeltern solche Sprüche von sich gibt („Katze im Sack
kaufen“), dann ist das furchtbar traurig. Man „kauft“ seinen geliebten Partner schließlich nicht, sondern
man schenkt sich gegenseitig. Und wenn es mit der Sexualität nicht so klappt, dann ist das eben so. Man
liebt ja schließlich den Menschen. Ich lebe leider nicht nach den Geboten der Kirche und leide durchaus
darunter, offiziell „von Gott getrennt“ zu sein und nicht kommunizieren zu dürfen, kann aber einfach
nicht wirklich den Willen Gottes dahinter begreifen, so sehr ich mich auch darum bemühe. Doch ich käme
nie auf die Idee, solche dämlichen Sprüche abzulassen. Wenn ich mit meinem Partner schlafe, dann einzig,
weil ich ihn liebe. Und wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht klappt, na, dann klappt es eben nicht.
Auch verheiratet kann es immer passieren, dass Sexualität nicht mehr möglich ist. Ja, und? Lässt man
sich dann etwa scheiden? Pah. Wenn zwei Menschen bis zur Ehe warten, ist das bewundernswert. Und wenn
sie sich lieben, wird eine „Katze im Sack“ sicherlich nichts an dieser Liebe ändern können. So ein Zitat
ist jedenfalls der denkbar schlechteste Grund für Sex vor der Ehe.
#24 OnanIV 01:58:11 | Donnerstag, 16. November 2006
soviel theater wegen sex… meiner Großmuter hatte mit gut 80 Jahren eine Sendung gesehen die die amerikanische
Bewegung von „true love waits“ vorstellte. Ihr Kommentar dazu war: „Die spinnen, ich kauf doch nicht die
Katze im Sack“ Ihr solltet mehr Sex haben und euch weniger darüber aufregen
#23 obelix † 01:21:15 | Donnerstag, 16. November 2006
Nicht wütend aber enttäuscht Leutnant Blueberry: @ Breze Sicher, er ist wütend, aber manchmal ist Wut
gut! Nein, wütend war ich früher. Vor allem über das, was Menschen (hier speziell besonders „gut katholische“
Menschen meiner Frau) im Namen Gottes zugefügt wurde. Das ist, vor allem für Kinder, gar nicht lustig.
Jetzt bin ich von dieser Glaubensverwaltungsbehörde in den meisten Fällen nur noch enttäuscht, erkenne
aber durchaus an, dass es neben den vielen Klerikern, die wirklich nur noch „Kirchenbeamte“ sind, wie
ich das immer schreibe, auch strahlende Leuchten des Glaubens gibt. Ratzinger ist ganz bestimmt ein vernunftgesteuerter
Mensch. Ich hoffe sehr, dass er unsere Mutter Kirche mit der Macht seines Verstandes und der Überzeugungskraft
seines Glaubens gut durch den Anfang eines neuen Jahrtausends bringt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf!
NIE! Breze: @ Methusalix Wer so redet, hat schlicht und einfach gar nichts begriffen… Glauben Sie nicht
auch, dass Ihr stereotyp wiederkehrender Satz ein wenig primitiv ist? Ausserdem ist meine Aussage über
Sexualität vollkommen richtig. Jede sexuelle Betätigung ausserhalb der römisch-katholischen Ehe gilt
als „in sich ungeordnet“ (was für ein Jargon!) und damit sündhaft. Jede katholische Ehe muss auf die
Zeugung von Kindern ausgerichtet sein. Was an „natürlicher Familienplanung und Enthaltsamkeit zur Verhütung
herumgewürgt wird ist schlicht und einfach nicht katholisch! @Maurice Ihr Beitrag war für meine Frau
der Lacher des Abends. Weiter so!
@ Methusalix Haben Sie es nicht erkannt, Moritz? Das ist die Qunintessenz der katholischen Sexualmoral!Sex
vor der Ehe: schwer sündhaft; Sex in der Ehe: Kinder machen! Wer so redet, hat schlicht und einfach gar
nichts begriffen…
Nee, Methusal: ich bin froh, zufrieden und dankbar, daß meine katholische Weite nichts, aber auch gar
nichts zu tun hat mit Ihrer phrasendreschenden, vorurteilsbeladenen, seit (mindestens) 40 Jahren unbewegten
Uralt-68er-Enge, mit dieser unglaublichen, erstickenden Enge, im Vergleich zu der schweizer Bergtäler
Horizontweite haben. Sie beanspruchen in manchen Ihrer Beiträge, katholisch zu sein. Definitif: Ihnen
fehlt jene Freude, jene Lust am Leben, die sich nun sicher nicht im „Durchstoßen von Jungfernhäutchen“
manifestiert. Jene Freude, die ganz einfach deshalb katholisch ist, weil sie wohl Verkehrszeichen kennt
(weil jeder Verkehr geregelt sein will), die aber – und gerade deshalb – den Verkehr zu einer so angenehmen
Verfahrensweise macht (wenn Sie „Verkehr“ jetzt doppelsinnig verstehen, liegen Sie richtig, ausnahmsweise).
Ihre Uralt-68er-Enge entspricht derjenigen des Lesers „Gotthard“: bitter, verbissen, aggressiv ( zynisch,
im Falle Gotthard. „Belle, Hund“ – für die, die es verstehen) und eigentlich schrecklich enttäuscht
über das Scheitern Ihres Lebensplanes, der deshalb gescheitert ist, weil Ihr Freiheitsbegriff vollkommen
falsch und unkatholisch ist, weil Sie immer nur „haben“ statt „geben“ woll(t)en. Das Gold, das „jener“
(der hl. Pfarrer von Ars nannte ihn den „grappin“) verspricht, verwandelt sich nämlich ganz schnell in
Dreck. Unsere Alten wußten das. Die Uralt-68er sind auf jenes Gold hereingefallen. Sie auch. Sie können
das aber für sich noch wenden. Noch.
#18 methusalix † 20:00:56 | Mittwoch, 15. November 2006
Haben Sie es nicht erkannt, Moritz? Das ist die Qunintessenz der katholischen Sexualmoral! Sex vor der
Ehe: schwer sündhaft; Sex in der Ehe: Kinder machen!
Und dieser Typ glaubt wirklich noch, katholisch zu sein? Methusal: „Ja ja, wer unsere katholischen Werte
nicht vorbehaltlos teilt, hat gar keine Werte! Der Maßstab für sittliche Entscheidungen im Zusammenhang
der sexuellen Entwicklung ist und bleibt aber die Perspektive auf Ehe und Familie hin. Merke: Durchstossung
des Jungfernhäutchens mit Erlaubnis des Priesters = höchstes und immerwährendes Glück, Durchstossung
des Jungfernhäutchens ohne Erlaubnis des Priesters, höchstes und immerwährendes Unglück. So einfach
ist das! Abstoßend, diese Lustgreise! Einzig gastro- und genitalfixiert!
#16 methusalix † 19:41:46 | Mittwoch, 15. November 2006
12345 Lisa Abelin: …wie Ich-Stärke, Selbstbestimmung und sexuelle Identität abgelöst worden Sie wollen
schwache „gehorsame“ Kinder, Jasager die fremdbestimmt leben und keine Ahnung von sich selbst haben? Das
sind die ersten Opfer sexueller Gewalt. Selbstbewusste, aufgeklärte Kinder können sich wehren, Kinder
wie Sie sie sich wünschen, können nach einem Missbrauch nicht einmal beschreiben, was ihnen widerfahren
ist, ganz abgesehen davon, dass sie der festen Überzeugung sind, selbst etwas „schwer sündhaftes“ begangen
zu haben. … daß sie sittlich neutral und für Werte blind sind. Ja ja, wer unsere katholischen Werte
nicht vorbehaltlos teilt, hat gar keine Werte! Der Maßstab für sittliche Entscheidungen im Zusammenhang
der sexuellen Entwicklung ist und bleibt aber die Perspektive auf Ehe und Familie hin. Merke: Durchstossung
des Jungfernhäutchens mit Erlaubnis des Priesters = höchstes und immerwährendes Glück, Durchstossung
des Jungfernhäutchens ohne Erlaubnis des Priesters, höchstes und immerwährendes Unglück. So einfach
ist das! Peccator: @Protestant Armer Kerl… Bei dem Nick muss man ja alles sub ratione peccatis sehen.
Armer Kerl! Maledica: Leibfeindlichkeit @Protestant Schon mal kirchliche Dokumente zur Sexualität gelesen!?
Ein Ausbund an Verklemmtheit und theoretisieren. Ich kann Ihnen nur abraten sich das anzutun, Protestant.
Lesen Sie lieber die Sozialenzykliken Rerum Novarum und Populorum Progressio! Horst Metzker: Aber meine
Herren?!?!?! Danke Herr Metzker!
#15 Horst Metzker 19:17:42 | Mittwoch, 15. November 2006
@Maledica Als der jetzt Hl. Antonius von Padua, Novize war im dortigen Kloster, mußte er auch immer die
Wäsche waschen, seiner Brüder. Als er sie im Klostergarten einmal zum trocknen an die Leine hing, ging
an der gegenüberliegenden Straße, ein wunderschönes Mädchen, mit üppig geformtem Body vorbei. Antonius,
der damals noch nicht heilig war, dem überkamen sexuelle Gefühle, doch wußte er, daß ihm die im Kloster
nicht erlaubt sind. Antonius warf sich, nach der Entkleidung seiner Kutte, sofort in die Brennesselwiese
der Abtei, um die Gefühle zu vergessen. Ja, Antonius ist heute Heiliger! Stellen Sie sich mal vor, Boris
Becker wäre vor Jahren in dieses Londoner Hotel mit einem Korb Brennessel gekommen, damit ihn die Lust
zum Zeugen nicht übermannt? Hätte er es gemacht, wären die Kommentare gewesen: Ja, so ein Depp! Gehen
Sie mal durch die Geschichte der Heiligen, die heutigen Realen, und die wieder ausgeschlossenen Heiligen,
werden Sie feststellen, daß nichts absolut ist. Der Herr gibt jedem nach seinem Bedarf! In jeder Minute,
in jeder Stunde.
@ Johann Gerhard Die keuschen Zeitgenossen Calvins Sind das nicht die, die Handelsreisende die wieder
katholisch wurden, aufgehängt hatten? Sind das nicht die, die Genf so hergerichtet hatten das ein Ayatollah
Regime fast vor Neid zerplatzen würde? Vielleicht hatten sie, die Calvinanhänger, ihre zwanghaft unterdrückten
Sinne in andere Kanäle lenken sollen wie z.B. hl. Messe mit Gregorianik und Weihrauch.
#13 maureen † 18:51:06 | Mittwoch, 15. November 2006
Ansgar Welche Konfession könnte sinnlich-lustvoller sein als die katholische die Erfahrungen für
alle Sinne (Weihwasser/haptisch, Weihrauch/olfaktorisch, Bildprogramm/visuell, Kirchenmusik/akustisch,
Hostie/gustatorisch) bietet au man, ich lieg gleich echt unterm Tisch! sehr sinnlich auch das Weihwasser
stimmt…total Lustvoll alles!
#12 Horst Metzker 18:33:42 | Mittwoch, 15. November 2006
Aber meine Herren?!?!?! Mit verheiratet oder nicht, stimme ich unserem Protestenten auch nicht zu, jedoch
muß man deshalb nicht so bösartig erwidern. Im Wesentlichen hat er Recht, wenn er von der Erotik und
der geschlechtlichen Liebe zweier Menschen spricht. Dabei schreiben Sie ihm, als wären Sie asketische
Eremiten, und Sexualität wäre etwas Verwerfliches. Doch Gott gibt jedem nach seinem Bedarf! Wer asketisches
Leben will, soll es auch tun. Er, der Protestant, und ich der Katholik, sehen die Dinge mit unseren Augen.
Dabei habe ich das Glück, daß Gott mir, eine wunderbare schöne Frau zugeführt hat, mit der ich nicht
nur die geistig/geistliche Liebe, sondern auch die erotische Liebe, pflegen darf. Er, der Protestant,
wird es ähnlich gesehen haben. Auch er wird Kinder haben, die nicht nur in der Missionarsstellung gezeugt
wurden, sondern mit Liebe und Erotik. Meine katholischen Kinder auch. Wäre es vielleicht besser gewesen,
hätten wir 2 uns gegeißelt, beim ersten Versuch der Lust? Oder hätten wir unseren Geschlechtsakt dem
Bevölkerungswachstum Deutschlands widmen sollen. Protestant, ich kann kath. gut mit Lust, Erotik und
Sexualität umgehen. Perversität im sexuellen Sinn war und ist nie mein Ding gewesen. Eremiten werden
dies wieder anders sehen, jedoch noch einmal: Der Herr gibt jedem nach seinem Bedarf. Drum richtet nicht,
denn mit dem Maß mit dem ihr meßt, wird …
#10 Johann Gerhard 18:26:08 | Mittwoch, 15. November 2006
@ stimme der vernunft Meine Kenntnisse der romanischen Sprachen sind leider ein wenig eingerostet. Seien
wir also froh, dass uns nicht stramaledica zurechtweist.
Johann Gerhard vergebliche Liebesmüh, Maledica hält Calvin für eine Unterhosenmarke und versteht nicht
mal ansatzweise was du von ihr willst. Ihr Name ist ausserdem Programm.
#8 Johann Gerhard 18:05:53 | Mittwoch, 15. November 2006
@ Maledica: Wasser predigen und Wein saufen… …scheint Ihre Maxime zu sein. Kennen Sie wahre evangelische
Literatur von Nicht-EKD-Zauselheinzen? Wird dort zum Ausleben aller Triebe aufgerufen? Gegen meinen im
17. Jhd. lebenden Namensvettern sind Sie mich Sicherheit ein g***** Bock. Oder treten Sie einmal eine
Zeitreise in das Genf Calvins an, keuschere Zeitgenossen als dort dürfte man selten treffen. So ganz
scheint das römische Moralkonzept allerdings auch nicht aufzugehen, wenn sich am Ende die Hälfte der
Seminaristen gegenseitig den Popo vermöbelt. Allerdings mit andachtsvollem Blick.
@ Protestant Es ist billig, die Maulhure zu geben und andere als verbiesterte Lustfeinde hinzustellen.
Welche Konfession könnte sinnlich-lustvoller sein als die katholische, die Erfahrungen für alle Sinne
(Weihwasser/haptisch, Weihrauch/olfaktorisch, Bildprogramm/visuell, Kirchenmusik/akustisch, Hostie/gustatorisch)
bietet? Etwa Ihr furztrockener Herätiker-Kult? Und Sie wollen uns was über Lust erzählen? Merke: Sexualität
ist ein Feuer, das wärmen und Leben spenden, doch auch verheeren kann.
#3 Maledica 16:58:55 | Mittwoch, 15. November 2006
Leibfeindlichkeit @Protestant Schon mal kirchliche Dokumente zur Sexualität gelesen!? Wohl kaum. Als
Protestant, dem es darum geht, seine Triebe zu befriedigen, werden Sie wohl auch nie etwas von Verzicht,
Keuschheit gehört haben. Es ist halt alles erlaubt, was Spaß macht. Lesen Sie erst mal katholische Schriften,
bevor Sie versuchen hier mitzuschreiben. Keine Ahnung haben und dennoch seinen Senf dazugeben ist, wie
wenn ich einem Mechaniker vorschreiben will, wie er einen Motor zu bauen hat, damit dieser läuft! Warum
schreiben Sie nicht in einem Ketzerforum???
#1 Protestant 16:29:02 | Mittwoch, 15. November 2006
Ja,was ist denn nun richtig??? „Lust kann Triebkraft des Lebens sein und Lebensmut erhöhen. Erotische
Faszination und Erfahrung von Liebe steigern auch die geistig-seelischen Antriebskräfte des Menschen
und ermöglichen ihm, seine Grenzen zu überschreiten und sich weiterzuentwickeln.“ Also, in diesem Absatz
steht sowohl der Begriff „Lust“ wie auch „Liebe“ jeweils einmal. Erotische Faszination wird gemeinsam
mit Erfahrung von Liebe genannt! Ich weiß beim besten Willen nicht, was gegen diesen Absatz sprechen
sollte. Dieser ist m.E. weder zweideutig, noch misszuverstehen. Was dort steht, stimmt einfach! Vielleicht
sollte der eine oder andere hier erstmal diese Erfahrung machen! Erotik und guter Sex gehören gehören
wie die Liebe zu einer guten Beziehung/Partnerschaft/Ehe, völlig unabhängig, ob verheiratet oder nicht,
völlig unabhängig ob jung oder alt, groß oder klein, Deutscher oder Ausländer! Aber wer sich die Lustfeindlichkeit
auf seine Fahnen schreibt, und Sexualität als etwas Bedrohliches empfindet, den kann ich nur bemitleiden!
Selbstverständlich sind alle Formen sexueller Gewalt(auch Vergewaltigung in der Ehe) abzulehnen. Aber
darum geht es hier überhaupt nicht!Es geht um Liebe in Zusammenhang mit Sexualität und umgekehrt! Sehen
Sie, es gibt bei uns einen Ausspruch über schlecht gelaunte Zeitgenossen, der heißt:„Hat wohl mal wieder
schlechten Sex gehabt!“ Da ist bestimmt was dran(zumindest ein wenig)!