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Seele der Seele + Verehrungswürdig + Späte Wahrheit + Vor den Richter gerufen + Neue Homo-Direktiven + Tragisches Ende
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Seele der Seele

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei seiner gestrigen Generalaudienz über die Theologie des Apostels Paulus zum Heiligen Geist. Paulus lehre, daß es ohne die Gegenwart des Heiligen Geistes in uns kein echtes Gebet gibt: „Es ist, als würde man sagen, daß der Heilige Geist wie die Seele unserer Seele – der geheimste Teil unseres Seins – ist.“ Aus ihm steige ununterbrochen eine – in ihrem Wesen nicht näher bestimmbare – Bewegung des Gebets zu Gott auf: „Das ist eine Einladung, für die Gegenwart des Heiligen Geistes in uns immer sensibler und achtsamer zu sein.“

Verehrungswürdig

Vatikan. Gestern Mittwoch erklärte der Papst die Mutter des Heiligen Johannes Bosco, Margareta Occhiena († 25. November 1856), für „verehrungswürdig“. Das ist der erste Schritt hin auf eine Seligsprechung von „Mama Margareta“.

Späte Wahrheit

Deutschland. Nach neun Jahren wurde ein Beleidigungsverfahren gegen den deutschen Lebensrechtler Klaus Günter Annen eingestellt. Das berichtete die protestantische Nachrichtenagentur ‘idea’. Annen wohnt in Weinheim bei Heidelberg. Er hatte im Jahr 1997 vor dem Nürnberger Spitalkomplex ‘Klinikum Nord’ Flugblätter verteilt. Danach behauptete die Klinik, Annen habe damit dem Spital geschadet. Auf den Flugblättern wurde der in der Klinik aktive Kinderabtreiber ein „Tötungsspezialist für ungeborene Kinder“ genannt und ein Stopp des „Kindermords im Mutterschoß auf dem Gelände des Klinikums N“ gefordert.

Vor den Richter gerufen

Deutschland. Der älteste Priester Deutschlands, Hw. Konrad Fuchs, ist am Montag im Alter von 109 Jahren gestorben. Die letzten vier Jahre lebte der hochbetagte Geistliche in einem von Schwestern betreuten Pflegeheim bei Konstanz am Bodensee. Der Priester soll friedlich entschlafen sein.

Neue Homo-Direktiven

USA. Am Dienstag verabschiedete die US-Bischofskonferenz Direktiven zum Umgang mit Homos. Der Text ist in einer homo-freundlichen Sprache gehalten. Sodomiten seien in der Kirche willkommen. Wenn sie allerdings ihre Neigung auslebten, sollten sie vom Kommunionempfang absehen. Homosexuelle Akte seien „nicht akzeptabel“ und führten nicht zum menschlichen Glück. Die Bischöfe lehnen eine Adoption durch Homos entschieden ab. Dennoch könnten solche Kinder die Taufe empfangen, wenn ihre katholische Erziehung garantiert werde. Homo-Verbände kritisierten das Dokument als „stark fehlerhaft“.

Tragisches Ende

Deutschland. In der Nacht auf vergangenen Samstag warf sich der Dekan und Pfarrer, Hw. Klaus-Peter Kestler (55), um 3.19 Uhr unter einen Zug. Hw. Kestler wirkte in der Stadt Lohr im Bistum Würzburg. Der Geistliche hatte den Bischof wegen gesundheitlicher Gründe und persönlicher Schwierigkeiten aufgrund einer Anzeige eines 22jährigen wegen Nötigung um den Verzicht auf seine Pfarreien und die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand gebeten. Der Bischof hatte die Bitte angenommen. Die Beerdigung des Priesters findet am Freitag, 17. November, um 15.15 Uhr am Hauptfriedhof Würzburg statt.
      
16 Lesermeinungen
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#16   Lord Werther   18:23:08 | Freitag, 17. November 2006
Nächstenliebe?
Warum um alles in der Welt sollten die sogenannten „Sodomisten“ sich noch zur katholischen Kirche bekennen?
Wieso sollten sie nicht mit den gleichen Hass antworten?
Die Antwort ist einfach: Nächstenliebe…
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#15   agmen   21:39:54 | Donnerstag, 16. November 2006
@laikos
Woher wissen Sie das denn?
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#14   Benedikt   19:38:56 | Donnerstag, 16. November 2006
@ laikos
Jemand der für die neue Messe schwärmt und das 2VK fast zur Gänze anerkennt landet im besten Fall im Fegefeuer. Selig bzw. Heilig werden kann man auf diese Weise nicht. Das hast du gut erkannt.
Eine durchaus häretische Aussage.
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#13   Breze   18:09:48 | Donnerstag, 16. November 2006
@ laikos
Leiden müssen alle, auch die Nichtchristen…
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#12   laikos   18:06:40 | Donnerstag, 16. November 2006
@Breze
Das heißt es nicht. Ich muß mich bis zu meinem absterben anstrengen und mich Gott unterwerfen um in den Himmel zu kommen. Den Platz im Himmel muß man sich hart erkämpfen. Weiters muß man viel leiden um in den Himmel zu kommen. Jeder Mensch egal ob Papst, Priester, Nonne ist fähig in der Hölle zu landen. Da gibt es keine Ausnahme.
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#11   Breze   17:52:08 | Donnerstag, 16. November 2006
@ laikos
Jemand der für die neue Messe schwärmt und das 2VK fast zur Gänze anerkennt landet im besten Fall im Fegefeuer. Selig bzw. Heilig werden kann man auf diese Weise nicht. Das hast du gut erkannt.
Aha…
Im Umkehrschluss heisst das dann, dass Sie mit Sicherheit in den Himmel kommen, oder?
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#10   Sozialkatholisch   17:49:20 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Laikos
?:) ?:) ?:) Jein
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#9   laikos   17:46:03 | Donnerstag, 16. November 2006
@Landorganist
Jemand der für die neue Messe schwärmt und das 2VK fast zur Gänze anerkennt landet im besten Fall im Fegefeuer. Selig bzw. Heilig werden kann man auf diese Weise nicht. Das hast du gut erkannt.
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#8   Sulpicius   14:19:32 | Donnerstag, 16. November 2006
Welttoilettentag
Falls es jemanden interessiert: Link www.heute.de/…3672,4071178,00.html
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#7   spes   11:47:34 | Donnerstag, 16. November 2006
„Vor den Richter gerufen“?
Sind die Kritiker dieser Formulierung schon auf die Idee gekommen, dass diese vollkommen wertfrei ist? Ein Richterspruch kann eben sowohl Freispruch als auch Schuldspruch bedeuten. Und der Schreiber des Artikels hat sich offensichtlich auch in keinster Weise festgelegt.
spes
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#6   stimme der vernunft †   11:32:37 | Donnerstag, 16. November 2006
geht nicht
daran sollte sich x.net mal ein Beispiel nehmen.
„Homofreundliche Sprache“ bedeutet im xnet-Neusprech, daß man keine geifernden Haßtiraden vom Stapel gelassen hat.
Das kann xnet nicht, sonst wäre es ja nicht mehr xnet.
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#5   landorganist   11:14:28 | Donnerstag, 16. November 2006
Wahrscheinlich
war der verstorbene Pfr. Fuchs ein Anhänger der „V2-Liturige“. Da muss er natürlich, aus traditionalistischer Sichtweise, vor den Richter treten! Hätte er der Pius-Sekte anghört, hätte die Überschrift wahrscheinlich gelautet: „Ältester Priester Deutschlands ist in die Wohnung des himmlischen Vaters heimgekehrt“ oder etwas ähnliches.
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#4   Gotthard   10:39:02 | Donnerstag, 16. November 2006
Sprache
Am Dienstag verabschiedete die US-Bischofskonferenz Direktiven zum Umgang mit Homos. Der Text ist in einer homo-freundlichen Sprache gehalten.
daran sollte sich x.net mal ein Beispiel nehmen.
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#3   Gastus   09:05:22 | Donnerstag, 16. November 2006
@Sirilo
Warum fällt der Kreuz.net-Redaktion zur Meldung über das Ableben des ältesten Priesters keine andere Überschrift ein als „Vor den Richter gerufen?“ Warum nicht etwa „Zum Ewigen Hohenpriester heimgekehrt“?
Mit Formulierung „Vor den Richter gerufen“ steht die Redaktion auf der sichereren Seite, weil das für Alle und nicht nur für Viele zutrifft, da bestimmt nicht Alle heimkehren werden und ob es Viele sind wissen wir auch nicht genau.
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#2   Sozialkatholisch   09:01:38 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Sirilo
„Zum Ewigen Hohenpriester heimgekehrt“
Das würde Gott bevormunden, denn man würde ja festlegen das er im Himmel bei Jesus Christus dem Hohenpriester ist, ob Gott das nun will oder nicht.
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#1   Sirilo   08:54:08 | Donnerstag, 16. November 2006
„Vor den Richter gerufen“?
Warum fällt der Kreuz.net-Redaktion zur Meldung über das Ableben des ältesten Priesters keine andere Überschrift ein als „Vor den Richter gerufen?“ Warum nicht etwa „Zum Ewigen Hohenpriester heimgekehrt“? Hat Kreuz.net vertrauliche Informationen über das Leben des Verstorbenen, die eine Betonung des Gerichts rechtfertigen? Oder ist das nur wieder einmal ein Beispiel der Unsensibilität und sprachlichen Plumpheit der Kreuz.net-Schreiber?
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