Zick-Zack Kurs
Es droht die Freigabe der Alten Messe!
Wenn der Vatikan sich anschickt, katholischen Kreisen Zugeständnisse zu machen, kann die fromme Seele nur mit Furcht und Erschrecken erfüllt werden. Ein Kommentar.
Um welchen Preis erfolgt die Freigabe der Alten Messe?
Um welchen Preis erfolgt die Freigabe der Alten Messe?
(kreuz.net) Seit Jahrzehnten fährt der Vatikan kirchenpolitisch einen Zick-Zack-Kurs.

Das bedeutet, daß es keine „konservative“ Entscheidung gibt, die nicht von einer „liberalen“ abgefedert wird – oder umgekehrt.

Mit dieser Taktik versucht man, die seit dem Zweiten Vatikanum existierenden, sich bekämpfenden Kirchenflügel in gleicher Weise zufrieden oder unzufrieden zu stellen.

Ein denkwürdiges Beispiel dafür war die Absetzung des damaligen Bischofs von Chur, Mons. Wolfgang Haas.

Kurz vor seiner Entfernung wurde der Apostolische Nuntius in Bern, Erzbischof Karl-Josef Rauber, vorzeitig abberufen und nach Budapest versetzt.

Die Schweizer Katholiken jubelten, denn Mons. Rauber war ein Erzfeind des damaligen Churer Bischofs.

Das war Ende April 1997. Der Jubel sollte nicht lange dauern. Denn schon am 2. Dezember des gleichen Jahres sägte Papst Johannes Paul II. auch den Bischof von Chur ab.

Ein anderes Beispiel war die offizielle Zulassung von Meßdienerinnen.

Als Trostpreis für Konservative veröffentlichte Papst Johannes Paul II. daraufhin sein Schreiben, wonach nur Männer zu Priestern geweiht werden dürfen.

Jetzt will man die Alte Messe wieder erlauben. Man weiß nicht, ob man sich freuen soll oder nicht.

Die große Unbekannte ist nämlich: Um welchen Preis wird diese Freigabe erkauft werden?

Mit welchem Zugeständnis wird man den übermächtigen linken Flügel in den Bischofskonferenzen der Welt besänftigen müssen?

Die Antwort auf solche Fragen könnte in der Tatsache liegen, daß die Vorsteher der vatikanischen Dikasterien am heutigen Tag über den Abfall des Ex-Kurienerzbischofs Emmanuel Milingo beraten.

Dabei soll es auch um eine mögliche Dispens von der Zölibatspflicht und um die Wiederzulassung verheirateter Priester in ihr Amt gehen.

Interessant. Interessant.

Der internationale Aufschrei der Bischöfe angesichts dieser Meldung ist ausgeblieben, obwohl die Tatsache, daß der Vatikan über solche Dinge berät, mit Fug und Recht als Sensation bezeichnet werden kann.

Eines ist sicher: Die schleichende Abschaffung des Zölibats – oder wie auch immer eine entsprechende Maßnahme konkret genannt würde – dürfte dem Papst viel weniger Ärger bereiten, als seine Versuche, die Alte Messe freizugeben.

Da liegt die Versuchung auf der Hand, das eine mit dem anderen zu verbinden.
      
62 Lesermeinungen
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#63   tau †   23:39:20 | Montag, 27. November 2006
@ Michael60: … ist schon o.k.
Ihr Beitrag hatte mir gut gefallen.
Ich hatte schon (wohlwollende) Artikel im Pfarrbrief, die sowohl für die Gemeinde, als auch für unseren Pfarrer bestimmt waren.
Bis später
tau
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#62   Michael60   17:22:40 | Sonntag, 26. November 2006
Hallo Tau
Tut mir leid, war nicht böse gemeint, ok?
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#61   wickerl   11:26:19 | Mittwoch, 22. November 2006
??????????????
Die Freigabe der alten Messen kommt unter Papst Benedikt nicht , es sei denn die Sachzwänge würden übergroß, weil dem rechten Blinken immer ein linkes Vorbeifahren folgt.
Weniger darüber schreiben und etwas ruhiger Warten wäre auf jeden Fall wichtig, weil 1. die Leser entweder nicht immer über etwas informiert werden soll was nur ein Wunschtraum ist, oder die Publizierungen auf kreuz.net sehr dazu geeignet sind eine Oppostion zu entfachen, wenn etwas daran sein sollte was ich aber für wenig wahrscheinlich halte.
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#60   tau †   21:06:23 | Montag, 20. November 2006
Lieber Michael: Merke!
„das wäre was für den Pfarrbrief!“
Kennen Sie Ironie?
war an die Pfaffen gerichtet
Sind Sie Christ?
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#59   Michael60   20:42:50 | Montag, 20. November 2006
Lieber Tau
das wäre was für den Pfarrbrief![kursiv]
Der Pfarrbrief wird immer für die Gläubigen geschrieben. Was ich geschrieben habe, war an die Pfaffen gerichtet. Merke!!!
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#58   expedit   23:13:43 | Sonntag, 19. November 2006
Von Drohung kann doch nicht die Rede sein!
Schließlich ist man doch so frei, dort zur immer gültigen Messe zu gehen, wo sie gefeiert wird!
Nicht wahr? O:) :(3 o^/
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#57   Benedikt   13:16:01 | Sonntag, 19. November 2006
@ Michael60
So ist es. Amen.
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#56   Maurice Corvisier   21:59:22 | Samstag, 18. November 2006
Bravo, Michael60,
ganz exakt und völlig unpolemisch (und das ist schwer) auf den Punkt gebracht.
Klasse. Weiter!!
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#55   tau †   21:49:05 | Samstag, 18. November 2006
Super Michael!
Das wäre was für den Pfarrbrief!
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#54   Michael60   21:45:38 | Samstag, 18. November 2006
Verheiratete Priester
Der Glaubensschwund und der damit verbundene Rückgang bei den Sonntagsveranstaltungen der Kirchen hängt damit zusammen, dass die Priester und Pfarrer keine Orientierung mehr bieten. Sie erwarten ganz im Gegenteil, dass die Menschen den Glauben mit in die Kirchen bringen. „Warum seid Ihr denn nicht mal n’bischen lustiger“? Und das hat wiederum damit zu tun, dass nicht mehr die gesunde Lehre von Mutter Kirche verkündet wird, sondern das, was in den Talkshows am Vorabend so als zurzeit gängige Ansicht beschlossen wurde. Da wird es auch nicht helfen, wenn die Priester heiraten, was bei vielen ja außerdem nur bedeutete, dass ein gewisser Status Quo legalisiert würde. Gottesdienstschwund und Orientierungslosigkeit gibt es bei Religionsgemeinschaften mit verheirateten Geistlichen in noch größerem Ausmaß als bei den Katholen. Ich würde mir wünschen, dass ein Nachfolger Christi an seinem Verhalten im Auftrag Christi konsequent dessen Weg geht und sich um die Gläubigen kümmert, dann tritt wieder Vertrauen ein und die Menschen stellen wieder Fragen an die Nachfolger Jesu.
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#53   athanasius1957   16:59:22 | Samstag, 18. November 2006
unierte priester
zur Info nur:
die mit rom unierten kirchen des griechischen ritus haben verheiratete „Leut-Priester“. diese müssen schon vor dem Diakonat verheiratet sein.
nur gab und gibt es verpflichtende ausnahmen in nordamerika bzw. australien und neuseeland: dort mußten auch unierte geistliche bis vor kurzem zölibatär leben. die diesbezügliche regelung wurde erst vor kurzem mäßig gelockert.
verheiratete geistliche des lateinischen ritus gab es insbesondere bei konversionen aus dem protestantischen bereich schon seit langem. diese ausnahme reichen aber sehr weit zurück.
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#52   Freinsberg   12:56:05 | Samstag, 18. November 2006
Zölibat
Kompromissvorschlag: Einführung eines zölibatsfreien Tages pro Woche ;-) .
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#51   wickerl   14:46:29 | Freitag, 17. November 2006
Silber – Gold
Die alte Messe wird derzeit hier auf Kreuznet kaputt geschrieben, wider dem Spruch „ wer schweigen kann und warten, dem wachsen die Rosen im Garten“.
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#50   monti   23:48:57 | Donnerstag, 16. November 2006
@Timotheus und andere
Seriöse Berichterstattung ist dies mit nichten.
Hat dies je jemand von Kreuz.net behauptet? Womit ich natürlich nur die von den Seriösen meine. ;-)
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#49   Benedikt   23:42:07 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Leutnant Blueberry
Aber vielleicht bessert sich ein bißchen die allgemeine Stimmungslage wenn man nicht ständig das Gefühl hat, daß es nur bergab geht!
Bei den Priestern, die dann wöchentlich vor 50 Leuten zelebrieren bessert sich gar nichts. Es sieht doll aus, wenn auf einmal wieder viele Priester da sind. Das wird nur dazu führen, dass die Verantwortlichen auch weiterhin die Hände in den Schoß legen werden „Berufungen sind ja genug da“. Nur das Kirchenvolk für die vielen Priester wird immer knapper – eine Entwicklung, die am Beispiel von EKD & Co. wunderbar ablesbar ist. Und daran wird sich auch nichts ändern. DAS ist die wahre Ursache für den Priestermangel. Die schlechte religiöse Bildung, die fehlende Katechese und die fehlende Einbindung in das Glaubensleben. Wenn man sich heutzutage von einem Religionslehrer(!) für ein Glaubensbekenntnis ausgelacht wird, wenn Interessierte am Priesterberuf gleich als Freaks, Verklemmte etc dargestellt werden, dann muss man sich wirklich über nichts mehr wundern. Bei den 20-25 jährigen, die sich trotz allem ihren Glauben bewahrt haben, sind die Berufungszahlen mehr als ausreichend. Nur gibt es eben nicht viele, denen das gelungen ist und offenbar tut man auch nichts dafür, dass es mehr werden. Solange sich das nicht ändert, sollten sich die Verantwortlichen über ihre Personalprobleme nicht wundern. Sie bekämpfen immer nur Symptome, aber niemals die Ursache, im Gegenteil. Erst gießen sie Öl ins Feuer, dann holen sie den Wasserschlauch.
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#48   gelasius   22:31:39 | Donnerstag, 16. November 2006
breze
Hallo breze, heute hatten unsere Fundis ihren „ field day“.
Den ganzen Tag über wurde wild über die Abschaffung des Zölibats spekuliert, fabuliert, phantasiert. Der Untergang der KK und des Abendlandes standen unmittelbar bevor- und wurden als ungelegte Eier hysterisch begackert. Da wurde so mancher kreativ und dachte sich ein Junktim von Zoelibat und Freigabe der Alten Messe aus- was sofort wieder als Tatsache in die Debatte geworfen wurde. Da staunt der Laie. Wie ich sehe, ist immer noch keine Ruhe an der malachias-front, aber Du bist ja unverdrossen. Gruß Gelasius
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#47   agmen   21:51:20 | Donnerstag, 16. November 2006
@Timotheus
Ja, so ist es leider!
@KREUZ.net
Wenn ihr nichts Ordentliches zu schreiben habt, dann publiziert lieber „weniger“.
„Qualität“ geht vor Quantität. ;-)
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#46   Breze   21:49:27 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Thimoteus
und die Mangelnde Kenntnis des römischen Verständnisses des Zöibats zeigte sich, nachdem der Vatikan, erneut, ausdrücklich betont hat, dass eine Abschaffung nicht zur Debatte steht.Es ist mir jetzt schon mehrfach aufgefallen, dass, besonders mit den Übschriften von „News“, sehr latent streotype Vorwürfe gehegt werden.
Bestes Beispiel ist die Alte Messe:
Erst behauptet man der Papst wolle sich gegen seine bischöflichen Mitbrüder behaupten und rigoros die Bestimmungen des Motu proprio „Ecclesia Dei“ umsetzen.
Dann behauptet man, dass der Papst zu schwach sei, um gegen die Verschwörung des Weltmodernismus der Bischöfe jenes neue schreiben zu promulgieren.
Und jetzt glaubt man zu wissen, dass die Freigabe mit dem Zölibat erkauft wird.
Seriöse Berichterstattung ist dies mit nichten.
Mit Sicherheit ist an einigen dieser Artikel auch etwas wahres dran. Dass S.Em. Kardinal Lehmann und Co. keine Freunde der altrömischen Messe sind, dürfte jeder wissen. Das die franz. Bischöfe ihr unbehagen, manchmal sehr zweifelhaft, kundgetan haben ist auch bekannt. Aber unterdem Gesichtspunkt, dass niemand weis, wie S.H Papst Benedikt die Freigabe promulgieren wird, ist die Art und Weise wie man hier mit diesem Thema gezielt traditionallistische bzw. anti-modernistische Ressentiments bedient, gerade zu lächerlich.
Man sollte lieber für unsere Vicarii Christi beten, und warten in welche Richtung der Heilige Vater unsere Kirche weiden wird, als auf irgendwelche Pseudovaticansiti zu vertrauen.
[fett]DITO!!!![fet…
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#45   Timotheus   21:37:30 | Donnerstag, 16. November 2006
Die Unseriösität dieses von Kreuz.net publizierten Artikels
und die Mangelnde Kenntnis des römischen Verständnisses des Zöibats zeigte sich, nachdem der Vatikan, erneut, ausdrücklich betont hat, dass eine Abschaffung nicht zur Debatte steht.
Es ist mir jetzt schon mehrfach aufgefallen, dass, besonders mit den Übschriften von „News“, sehr latent streotype Vorwürfe gehegt werden.
Bestes Beispiel ist die Alte Messe:
Erst behauptet man der Papst wolle sich gegen seine bischöflichen Mitbrüder behaupten und rigoros die Bestimmungen des Motu proprio „Ecclesia Dei“ umsetzen.
Dann behauptet man, dass der Papst zu schwach sei, um gegen die Verschwörung des Weltmodernismus der Bischöfe jenes neue schreiben zu promulgieren.
Und jetzt glaubt man zu wissen, dass die Freigabe mit dem Zölibat erkauft wird.
Seriöse Berichterstattung ist dies mit nichten.
Mit Sicherheit ist an einigen dieser Artikel auch etwas wahres dran. Dass S.Em. Kardinal Lehmann und Co. keine Freunde der altrömischen Messe sind, dürfte jeder wissen. Das die franz. Bischöfe ihr unbehagen, manchmal sehr zweifelhaft, kundgetan haben ist auch bekannt. Aber unterdem Gesichtspunkt, dass niemand weis, wie S.H Papst Benedikt die Freigabe promulgieren wird, ist die Art und Weise wie man hier mit diesem Thema gezielt traditionallistische bzw. anti-modernistische Ressentiments bedient, gerade zu lächerlich.
Man sollte lieber für unsere Vicarii Christi beten, und warten in welche Richtung der Heilige Vater unsere Kirche weiden wird, als auf irgendwelche Pseudovaticansiti zu vertrauen.
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#44   Leutnant Blueberry   21:07:51 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Benedikt
Aber vielleicht bessert sich ein bißchen die allgemeine Stimmungslage wenn man nicht ständig das Gefühl hat, daß es nur bergab geht!
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#43   Benedikt   21:03:57 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Leutnant Blueberry
Und was wäre daran so schlimm?
Merkwürdige Frage. Die Überzähligen sind arbeitslos. Wie bisher. Obwohl sie ja offenbar nach Meinung des Paters dann einfach in die Pfarrseelsorge zurückkehren könnten. Das ist somit gar nicht sicher. Jedenfalls noch nicht.
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#42   landorganist   21:02:16 | Donnerstag, 16. November 2006
Es droht also die Freigabe der alten Messe
Sehr interessant. Da ist bei den Kreuznattern wohl mal wieder der Wunsch der Vater des Gedankens.
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#41   Leutnant Blueberry   20:41:02 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Benedikt
Zudem bestünde nach der Zölibatsaufhebung ein Überbedarf an Priestern
Und was wäre daran so schlimm?
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#40   möchtegern-kathole   20:26:41 | Donnerstag, 16. November 2006
etwas infam: man könnte …
… um beide Flügel zufrieden zu stellen … die Alte Messe zulassen, und die Neue Messe verheirateten Männern und Frauen übergeben, die dann allerdings nicht zu Priestern geweiht werden dürften, und ohne Wandlungsworte. Das dürfte alle zufriedenstellen.
O:)
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#39   Benedikt   19:30:49 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Gotthard
Warum sollten die Bischöfe in aller Welt angesichts dieser Meldung aufschreien? Sie warten doch schon Jahrzehnte auf eine Bewegung in dieser Richtung…
Das sind vermutlich nur Bischöfe, die keinen Ökonom haben oder nciht auf ihn hören. Bischöfe, die auf ihren Ökonom hören wissen schon seit Jahrzehnten, dass sich die Kirche verheiratete Priester gar nicht leisten kann. Zudem bestünde nach der Zölibatsaufhebung ein Überbedarf an Priestern, während das eigentliche Problem der Kirche, nämlich der Mitgliederschwund, immer noch so wäre wie vorher. Dafür hat dann wieder jede dieser Retortenpfarreien, die in den 50er-70er Jahren gegründet wurden einen eigenen Priester. Der ist dann so im Schnitt für 200 praktizierende Katholiken zuständig.
Naja egal, Realitäten haben in dieser Frage nice eine Rolle gespielt.
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#38   Athanasius   19:00:12 | Donnerstag, 16. November 2006
@Sulpicius
Ich glaube es gibt in Sibirien einen Russisch-Katholischen Priester (des Russo-Byzantinischen Ritus) der verheiratet ist, zum Katholizismus bekehrt, und eine Frau sowie acht Kinder hat. Ich fand sein Bild in einer Ausgabe des ‘Catholic’ der transalpinischen Redemptoristen von Papa Stronsay. In wie weit die Priesterbruderschaft St. Josaphat unterstützt wird von verheirateten ukrainisch-katholischen Priestern, ist mir unbekannt; es wurde mir aber nicht wundern, wenn es da etliche gab. Im Libanon gibt es maronitische Sympathisanten-Priester die mit einem ältern franz. Priester der die FSSPX völlig unterstützt, zusammenarbeiten. Diese maronitischen Priester, verheiratet, stehen aber unter Patriarch Nasrallah Kardinal Sfeir oder einem seiner Eparchen. Die ostritischen Priester der transalpinischen Redemptoristen sowie die Seminaristen in der Ukraine (der Priesterbruderschaft St. Josaphat die von den ‘Lefebvre’-Bischöfe geweiht werden – im lateinischen RItus allerdings) unterwerfen sich alle einer Zölibatsgelübde. Vielleicht ändert sich das wenn deren Situation im Zuge derer der FSSPX selbst wieder geklärt wird. Vorläufig ist man dort aber religiös, das heisst, mit Gelübden.
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#37   turk   18:45:54 | Donnerstag, 16. November 2006
Hui, der Kuhhandels-Schmarrn …
Harhar, wie kurzlebig „Kommentare“ wie obige und das ganze weltweite Journalistengeschreibse sind … so viel zum Unsinn des Kuhhandels. Während feststeht, daß die gar nicht aufregende „Freigabe“ „innerhalb“ des lateinischen Ritus kommt, steht genauso fest, daß nächstes Jahr sicher keine Aufweichung der „Zugangsbedigungen“ zu den heiligen Weihen kommt … und genauso steht fest, daß es innerhalb der Mehrzahl der Riten der Heiligen Katholischen Kirche dieses schon längst gibt www.kath.net/detail.php?id=15080: „Was wäre so schlimm daran, wenn ein bewährter, integrer, frommer, älterer Familienvater geweiht würde, um als Hilfspriester in seiner Pfarrei ? unter der Aufsicht eines dadurch entlasteten (zölibatären) Berufsklerikers, also Pfarres bzw. Bischofs ? einen ehrenamtlichen Dienst zu verrichten? Ich formuliere die These bewußt als Frage, da ich meine Meinungsbildung noch nicht abgeschlossen habe.“ (Zit. Frage von „semper reformandus“, man besuche auch dieses Priesterseminar www.bistum-eichstaett.de/cor/!) Nach dem CCEO kann dies ein absolut rechtgläubiger katholsicher Bischof tun, und selbst ein maronitischer Erzbischof hat es getan. Das Problem im Raum des lateinischen Ritus (auch wenn wir zu wenig Latein hören) ist vielmehr, daß die meisten vom Zölibat Abfallenden oder Abgefallenen leider all zu offensichtlich auch eine (nie gegebene?) Rechtgläubigkeit über Bord werfen. Wenn überhaupt, sind für die Kirche nur einwandfrei rechtgläubige Priester „interessant“, und das ist wohl eine Minderheit unter der vom Heiligen Stuhl weltweit betrachtet…
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#36   Sulpicius   18:24:07 | Donnerstag, 16. November 2006
@Gotthard
Aus der FSSPX und FSSP ist mir nichts bekannt, dafür umso mehr aus den anderen Gemeinschaften…
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#35   Breze   18:18:01 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Athanasius
Priesterzölibat ist wervoll aus Sicht der katholischen Tradition. Ja, und die Nordsee ist nass.
Wann wird man im Vatikan Versammlungen abbhalten um zu entscheiden ob Bäume grün oder blau sind?
Ich verstehe nicht ganz, welches Problem Sie haben. Hätte der Vatikan anders entschieden, wären Sie der erste gewesen, der lauthals gegen die „V2 Kirche“ krakeelt hätte. Sind Sie sauer, weil der Papst Ihre Erwartung enttäuscht hat, und somit Ihnen den Grund für weitere Tiraden vorenthalten hat?
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#34   semper reformandus   18:15:54 | Donnerstag, 16. November 2006
@laikos
bei allem Respekt, ich bin auch ein entschiedener Gegener des Ökumenismus, aber das ist echt quatsch. Ein etwaiger unverheirateter evangelischer Religionsdiener ist nicht so ähnlich wie ein geweihter Priester, und die etwaige Heirat mindert nicht die Weihe. Außerdem müßten auf jeden Fall zumindest die Leitungsämter (Pfarreien, diese ggf. größer als heute, Bistümer, Kurie, Papst) unabänderlich in der Hand des zölibatären Haupt-Klerus bleiben. Aber nochmal die Frage: Was wäre so schlimm daran, wenn ein bewährter, integrer, frommer, älterer Familienvater geweiht würde, um als Hilfspriester in seiner Pfarrei – unter der Aufsicht eines dadurch entlasteten (zölibatären) Berufsklerikers, also Pfarres bzw. Bischofs – einen ehrenamtlichen Dienst zu verrichten? Ich formuliere die These bewußt als Frage, da ich meine Meinungsbildung noch nicht abgeschlossen habe.
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#33   Athanasius   18:11:22 | Donnerstag, 16. November 2006
Ja, ja.
Priesterzölibat ist wervoll aus Sicht der katholischen Tradition.
Ja, und die Nordsee ist nass.
Wann wird man im Vatikan Versammlungen abbhalten um zu entscheiden ob Bäume grün oder blau sind?
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#32   Breze   18:09:02 | Donnerstag, 16. November 2006
@ alle
Soeben gemeldet:
Vatikan bekräftigt Zölibat:
Rom (AP) Trotz weltweit rückläufiger Zahlen in der Priesterausbildung hält der Vatikan am jahrhundertealten Gebot des Zölibats fest. Nach einer rund dreistündigen theologischen Konferenz unter Leitung von Papst Benedikt XVI. veröffentlichte der Vatikan am Donnerstag eine kurze Erklärung, die «den Wert der Wahl des priesterlichen Zölibats gemäß der katholischen Tradition neu bekräftigt».
Yahoo Nachrichten
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#31   Gotthard   18:06:46 | Donnerstag, 16. November 2006
@sulpicius
bei Lockerung des Zölibates der alte Ritus nicht mehr nur zum großen Teil in den Händen schwuler (schwul praktizierender) Priester…
soll das heißen, dass überdurchschnittlich viele Priester bei Pius X. und in den anderen Tradi-Gruppen schwul sind?
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#30   laikos   17:38:46 | Donnerstag, 16. November 2006
@Alle glücklich
Papst Johannes XXIII wollte überhaupt keine neue Messe. Er hat sogar mit großer Freude das Vorwort vom Schott Messbuch geschrieben. Papst Paul VI war der Messenvergewaltiger :-|. Nur zur Information.
Wenn Priester heiraten dürfen, dann trennt uns fast nichts mehr vom Protestantismus. Dann haben die Protestanten ihr Ziel erreicht und die „Katholiken“ sind endlich voll und ganz Protestantisch. Nach einem Heiligsprechungsverfahren für Mohammed würden dann auch alle Moslems zufrieden gestellt werden. Die Moon-Sekte welche glaubt das Jesus versagt hat wird auch noch anerkannt, damit Milingo nicht verärgert ist. Als nächstes muß man nur noch ein Ökumenismus Dogma erfinden welches feierlich verkündet das alle Religionen gleich sind und es deshalb egal ist was man glaubt. Dann sind endlich alle Glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende :'( :-! :'(
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#29   turk   17:06:04 | Donnerstag, 16. November 2006
Spiritueller Reichtum
Schon aus „streng spirituellen“ Gründen sollte es jedem lateinischen Priester möglich sein, so oft wie möglich die nicht reformierte und unter dem seligen Papst Johannes XXIII. noch approbierte Heilige Messe in ihrem Gebetsreichtum zu lesen. Wobei ich ausdrücklich betone: es gibt objektiv keinen Gültigkeits- und Gnadenunterschied, denn Wandlung ist Wandlung. Aber ich meine, daß für viele Priester die überlieferte Liturgie ein eindrücklicherer Höhepunkt des Tages ist, und genau diese Wertigkeit der heiligsten Eucharistie wollte das XXI. Ökumenische Konzil in seiner Liturgiekonstitution, nur kam dann am „grünen Tisch“ ein bißchen etwas anderes, doch auch der erneuerte Ritus kann völlig legal und legitim im Geiste des alten gelesen werden. Unter Papst Benedikt XVI. werden wir geduldig einen Schritt nach dem anderen gehen können, aber eben mit Geduld.
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#28   Hacki   16:59:32 | Donnerstag, 16. November 2006
ein verheirateter Priester, der in seiner Ehe fremd geht,
wäre auch nicht schlechter, als einer, der seinen Zölibat bricht.
Wenn wir heilige Priester haben wollen, liegt es auch an uns. Statt viel zu diskutieren, sollten wir lieber um viele heilige Priester beten, so wie es wir Lefebvristen gerne tun.
Die alte Messe kann sehr viel zur Heiligung der Priester beitragen.
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#27   Sozialkatholisch   16:52:44 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Turk & Sulpicius
Die sog. „Freigabe“ des älteren lateinischen Ritus wird auch das von Sulpicius erahnte Problem, so er richtig läge, leichter lösen
Da ist was dran!
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#26   turk   16:47:28 | Donnerstag, 16. November 2006
Kuhhandelstheorien sind Unsinn, aber Denken ist erlaubt
Wie auch immer die aktuelle Lage wirklich zu beurteilen ist – ich teile weder Verschwörungs- noch Kuhhandelstheorien – eines ist sicher: zur wirksamen Durchsetzung der Instruktion zur Verhinderung homosexueller Neupriester www.kreuz.net/article.2287.html sind sicher noch nicht alle Mittel gefunden und diskutiert. Hier wird es ein Weiterdenken geben müssen, ob dies nun die Übernahme des CCEO-Rechtes in den CIC-Rahmen ist oder nicht. Letztlich ist der Artikel oben aber eher dem Muster zuzuordnen: sprechen wir es schnell jetzt schon aus, damit es ja nicht kommt ;-)
Zu bedenken ist, daß es eine derartige öffentliche (Homo)sexualisierung www.kreuz.net/bookentry.816.html des gesamten öffentlichen Lebens wohl kaum je in dieser medialoffensiven Weise gegeben hat.
Die sog. „Freigabe“ (ich habe schon einmal gesagt, daß das nicht viel ist) des älteren lateinischen Ritus wird auch das von Sulpicius erahnte Problem, so er richtig läge, leichter lösen.
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#24   Sozialkatholisch   16:24:00 | Donnerstag, 16. November 2006
Was wäre denn---
–- wenn sich immer mehr Gemeinden, aus welchen Gründen auch immer, dann nur verheiratete Priester wünschen?
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#23   semper reformandus   16:21:27 | Donnerstag, 16. November 2006
@freinsberg
…ja, und?
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#22   Michael60   16:13:45 | Donnerstag, 16. November 2006
alte Messe
Der linke Flügel der r.k.K. wird nichts gegen die vielen Gebete unternehmen können, die erhört worden sind, sollte der richtige Ritus wieder einen Platz in der Liturgie bekommen. Er möge dann weiter „Herr, Herr“ sagen und Modegottesdienste feiern. Interessant, dass die bissigsten Komentare mit der größten Polemik immer aus der selben Richtung kommen. Die Gockel, die mit Fremdwörtern um sich schmeißen und die Bustkörbe mit den unterschiedlichsten Rottönen aufblasen, sollten vielleicht eine eigene Kirche gründen. Ein schauderhafter Gedanke, dass solche Typen die Interessen Jesu verfolgen wollen. Wie wär’s mit Muckibude und Talkshows, da könnte man sie sogar noch bewundern, diese Prachtstücke.
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#21   stimme der vernunft †   16:07:06 | Donnerstag, 16. November 2006
genau
Zum Beispiel geistliche Universtätaprofessoren…
Oder päpstliche Privatsekretäre. Oder kuriale Pressesprecher. Oder…
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#20   Freinsberg   16:02:14 | Donnerstag, 16. November 2006
Nebenberufler
gibt es schon längst. Zum Beispiel geistliche Universtätaprofessoren…
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#19   semper reformandus   15:59:12 | Donnerstag, 16. November 2006
niedere Weihen
@Gelasius:
Stimmt, aber mir ging’s mehr um die Verknüpfung Zölibat-Leitungsamt bzw. um ein Konzept „Hauptberufspriester“ –„Nebenberufspriester“. Der Berührungspunkt zu Ihrem Thema bestünde darin, dass nur die zolibatären „Hauptberufler“, die auch ihren Lebensunterhalt von der Kirche bekämen (während die anderen ehrenamtlich tätig wären), Zugang zu höheren Weihen hätten, außer vielleicht Witwern, die nach dem Tod der Ehefrau in die „hauptberufliche“ Laufbahn wechseln könnten. Auch die „Nebenberufler“ könnten natürlich freiwillig zölibatär leben, niemals aber die „Hauptberufler“ verheiratet. Wenn man so was richtig macht, kann es den unbedingt zu erhaltenden Zölibat – ein verheirateter Bischof oder gar Papst wäre undenkbar – sogar stärken, indem es Zölibatunfähigen oder Zölibatsversagern einen Ausweg in die „Nebenberuflichkeit“ eröffnet und dadurch hilft, den zölibatärem Kernklerus sauber zu halten.
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#18   Freinsberg   15:52:32 | Donnerstag, 16. November 2006
@ iustus
Die laisierten Priester wären doch die idealen Viri probati.
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#17   Sozialkatholisch   15:29:47 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Justus
Werden wir vielleicht heute noch wissen.
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#16   iustus   15:24:55 | Donnerstag, 16. November 2006
Was machen wir dann …
… mit den wiederverheirateten Priestern ?:)
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#15   ottaviani   14:58:54 | Donnerstag, 16. November 2006
seien wir uns bitte einer sache bewußt
der absolute priesterzölibat ist einwe rechtsvorschrift des lateinischen ritus, der katholischen kirche,
und kein dogma wenn der hl. vater hier eine änderung vorzunehmen wüscht ist das sein gutes recht
das ändert nichts daran das ich die vorgangsweise hier was für die konservativen da was für die modernisten für verwerflich halte
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#14   gelasius   14:53:00 | Donnerstag, 16. November 2006
sixtus / semper r.
sixtus : sehr richtig ! Leider sind diejenigen, die jetzt schon, bevor überhaupt irgendetwas entschieden wurde,
sedisvakantistischen Schaum vor dem Mund haben, zu solchen Überlegungen nicht in der Lage , man kann auch immer deutlicher sehen, daß sie von der Theologie des Papstes nicht die leiseste Ahnung haben. Sie bleiben lieber bei ihrem frei erfundene Bild von ihr. Nun beweisen sie zum xten mal, daß sie nicht nur nicht über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen vermögen, sie können noch nicht einmal den Rand sehen.
semper r. : natürlich könnte man einen solchen modus auch für die KK finden. Die Orthodoxe Kirche besitzt eine solche Trennung von unteren Weihegraden, die ein Verheiratetsein erlauben und den höheren Weihen, die nur zölibatär Lebenden offen stehen, die aus dem Mönchstum kommen.
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#13   Maledica   14:47:36 | Donnerstag, 16. November 2006
Locker bleiben
und erst mal warten.
Wer will denn den Zölibat lockern.
Das ist doch nur eine reine Spekulation.
Wieder so ein gestreutes Gerücht.
Nicht wieder den Papst verurteilen, was er zu tun hätte…
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#12   Seminarist   14:44:06 | Donnerstag, 16. November 2006
Do ut des!
Selbst in der sonst nicht als progressiv verrufenen Zeitung Kirchliche Umschauwurde einmal ein bayrischer Filmregisseur, der zur Tradition gehört, mit den Worten zitiert: „Ja, das Konzil: den Zölibat hamm’s gelassen, doch die Liturgie hamm’s uns genommen!“
Selbst die überlieferte Messe hat es doch noch erlebt, dass sie von verheirateten Priestern zelebriert wurde. Diese „Do-ut-des-Mentalität“ des Vatikans ist zwar nicht gerade immer sehr beruhigend, dürfte aber doch auch nicht erst ein Phänomen der nachkonziliaren Kirchenpolitik sein.
Ein Abkommen „Alte Messe gegen Zölibat“ würde mit einem Schlag auch die Beziehung zur Orthodoxie verbessern.
Hoffentlich bleibt am Ende nicht der schale Geschmack des Kuhhandels über.
Seminarist
L
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#11   Sixtus   14:18:59 | Donnerstag, 16. November 2006
Zölibat
Ich denke, in der Logik Benedikts („Vorwärts zu den Vätern, bzw. Vorwärts ins erste Jahrtausend“) ist die Lockerung des Zölibats und die Freigabe der Alten Messe (die ja in großen Teilen auf die alte Kirche zurückgeht) nicht unbedingt ein Widerspruch. Daher ist das Getue um konservativ vs. progressiv doch Quatsch. Muss man eigentlich jeden Sonderweg der Westkirche gleich als DIE Tradition verkaufen? :-@
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#10   semper reformandus   14:16:24 | Donnerstag, 16. November 2006
Wäre…
…die Weihe bewährter verheirateter Männer wirklich so schlimm, solange sie keine Leitungsfunktion einnehmen dürften, d.h. auch kein kirchliches Gehalt, keine Wohnung im Pfarrhaus usw. beziehen würden? Wenn ausgeschlossen wäre, das die Kirche für Witwen aufkommen muss? Wenn sichergestellt wäre, dass es sich wirklich um viri probati handelt, die im normalen Berufsleben ihren Mann stehen und sich und ihre Familie ernähren können? Könnte man einen Stand derartiger (Hilfs-)Priester nicht so strukturieren, dass er als reine „zivile Hilfspriesterschaft“ nicht in Konkurrenz zu den zölibatären, geweihten Amtsträgern träte? Ich bin mir nicht sicher; meine größte Sorge wäre, dass – soziologisch betrachtet – die Funktion der „Nebenberufspriester“ bald zur Domäne linker Religionslehrer würde, während andere Viri Probati wie z.B. Juristen oder Ärzte schon aus Zeitmangel nicht mitspielen würden. Am Ende wäre genau die Meschpoke, die jetzt die Laiengremien besetzt hält, auch noch geweiht, wenigstens die Männer unter ihnen. Dieses Risiko ließe sich aber vermindern, wenn man diese Funktion wirklich unbequem und mitgewisen Härten ausgestalten würde, etwa der Verpflichtung, in der Freizeit für „unangenehme“ sakramentale Dienste zur Verfügung zu stehen, und wenn man gleichzeitig die Verpflichtung einführen würde, regelmäßig auch im alten Ritus zu zelebrieren. Die alte Messe hält die Ungläubigen nämlich recht zuverlässig vor der Tür.
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#9   Sozialkatholisch   13:58:01 | Donnerstag, 16. November 2006
Alte Messe vs. Zölibat
Ja, das feiwillige Zölibat muss ja für Menschen die bewusst in der Nachfolge Jesu stehen wollen erhalten bleiben.
Nur werden die Priester im freiwilligen Zölibat leben bestimmt einen schweren Stand haben.
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#8   verecundus   13:56:22 | Donnerstag, 16. November 2006
Alte Messe vs. Zölibat
das käme doch der Austreibung des Teufels durch den Beelzebub gleich.
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#7   ottaviani   13:53:36 | Donnerstag, 16. November 2006
Der teufliche geist des VII
der Inhalt dieses Artikels zeigt sehr schön das daemonische und die wirkliche gefahr der nachkonziliaren kirche nähmlich den liberalismus
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#6   Sulpicius   13:28:01 | Donnerstag, 16. November 2006
Wobei man ehrlicherweise…
… zugestehen muß: lieber „alte“ Messe und Lockerung des Zölibates als NOM und V2-Zölibat!. Rein theologisch-dogmatisch betrachtet… Sorry, aber ist so!
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#5   simon   13:19:48 | Donnerstag, 16. November 2006
Viri Prob(lem)ati zelebrieren die Alte Messe
Ich sehe es schon vor meinem geistigen Auge:
Die künftig zugelassenen Viri Probati feiern ihre Primiz im künftig zugelassenen „tridentinischen Ritus“.
Autsch.
Jetzt fehlt uns nur noch ein Termin.
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#4   Schüttel   13:17:35 | Donnerstag, 16. November 2006
GOTTHARD! Gelobt sei deine Ehrlichkeit!
So ist die Lage: die eine „Richtung“ erpresst die andere, schon JPII tat es mit den Doppelkardinälen Kasper/Scheffczyk und Lehmann/Degenhardt, vielleicht auf Anraten des Dialektikers Ratzinger. Nun also „alte Messe“ gegen Zölibatserleichterung. Wird ja auch höchste Zeit! Übrig bleibt nur noch ein chaotisches Häuflein eines pluralistischen Pseudokatholizismus. Bravo Benedikt – oder wirst du doch noch „von oben“ eines besseren belehrt? Jedenfalls steigt für die These des Sedisvakantismus die Wahrscheinlichkeit. Oremus pro pontifice romano!
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#3   Guiseppe   13:02:12 | Donnerstag, 16. November 2006
Wer …
… hat diesen Kommentar geschrieben?
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#2   Gotthard   12:56:54 | Donnerstag, 16. November 2006
Aufschrei?
Der internationale Aufschrei der Bischöfe angesichts dieser Meldung ist ausgeblieben, obwohl die Tatsache, daß der Vatikan über solche Dinge berät, mit Fug und Recht als Sensation bezeichnet werden kann.
Warum sollten die Bischöfe in aller Welt angesichts dieser Meldung aufschreien? Sie warten doch schon Jahrzehnte auf eine Bewegung in dieser Richtung…
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#1   Maledica   12:54:28 | Donnerstag, 16. November 2006
Reine Spekulationen…
…sonst nichts!
Warten wir lieber ab.
Gerüchte gabs diesbezüglich schon genug, die sich alle nicht bewahrheitet haben
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