SJM-Priester vertrieben
Auch ein Dekanat prostituiert sich
Ein Fuldaer Dekanat hat den drei vom Bischof vertriebenen SJM-Patres ein Messer in den Rücken gestochen, um dem angeblich „mutigen“ Bischof Algermissen unter die Arme zu greifen.
Bildschirmfoto der Homepage des Bistums Fulda
Bildschirmfoto der Homepage des Bistums Fulda
(kreuz.net, Eschwege) Am Mittwoch trat das Dekanat Eschwege im Fall des Bischofs von Fulda an die Öffentlichkeit.

Der Bischof hat kürzlich drei Patres der Diener Jesu und Mariens (SJM) aus der Pfarreiseelsorge entlassen.

Eschwege liegt rund 70 Kilometer nördlich der noch bis zum 1. Dezember von SJM-Priester geleiteten Rhönpfarreien.

Eine gestrige Versammlung des Dekanates begrüßte die umstrittene Entlassung in hochideologischer Sprache als „mutigen Schritt unseres Bischofs, Heinz Josef Algermissen, gegen ein Angst machendes Klima in der Kirche und für eine dialogische Umgangsform mit der befreienden Botschaft Jesu Christi“.

Über die Erklärung des Dekanates berichtete das neokonservative Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’.

Das Portal profilierte sich in der Vergangenheit mit SJM-feindlichen Artikeln.

Der Orden der ‘Diener Jesu und Mariens’ vertritt nach Behauptung der Dekanatsversammlung angeblich „ein extrem Angst machendes Gottesbild in Katechese und Verkündigung“.

Seine Jugendarbeit habe Kinder in Abhängigkeitsstrukturen geführt.

So seien „vielfach“ seelische Nöte über Menschen und Spaltungen in Gemeinden und Familien gebracht worden.

Dechant Christof Steinert, der für die Aussendung verantwortlich ist, steht der SJM-feindlichen Pfadfinderschaft St. Georg nahe.

Der Gründer der SJM, Pater Andreas Hönisch, flüchtete Mitte der 70er Jahre aus der heruntergewirtschafteten Pfadfinderschaft St. Georg, um die ‘Katholischen Pfadfinderschaft’ Europas zu gründen.

Pater Hönisch wollte nach den Wirren der 60er Jahre den Prinzipien der Pfadfinderarbeit und dem Katholischen Glauben treu bleiben.

Die Katholische Pfadfinderschaft Europas
Die "Katholische Pfadfinderschaft Europas" wurde am 15. Februar 1976 in Fortbach bei Gießen gegründet. Einer ihrer Mitbegründer war P. Andreas Hönisch SJM.Vor zwei Jahren wurden die KPE und alle KPE-Verbände Europas vom katholischen Laienapostolat als katholischer Verein anerkannt."Der Pfadfinder ist höflich und ritterlich." Aus dem Pfadfindergesetz

Die Dekanatsversammlung dankte dem Fuldaer Bischof Mons. Algermissen auch für den angeblich „dialogischen Pastoralen Prozeß der Strukturveränderung“ und die damit verbundenen „Akzente zu einer zeitgemäßen und kooperativen Pastoral“ – die jetzt vom Bischof mit Entlassungen durchgedrückt wird.

Zur Dekanatsversammlung hatte der Katholikenrat im Bistum Fulda Priester, Vorstände der Pfarrgemeinderäte sowie alle Mitglieder der Kirchengemeinden in die Pfarrei ‘Zu den heiligen Aposteln’ nach Eschwege eingeladen.

Bei der Konferenz wurde auch über eine bevorstehende Dekanatsreform gesprochen, die eine Antwort auf „die Veränderungen in den Kirchen und in der Seelsorge der vergangenen Jahre“ sei.

Im nächsten Jahr sollen die 21 Fuldaer Dekanate auf zehn reduziert werden.
      
40 Lesermeinungen
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#40   Toby   21:17:12 | Sonntag, 19. November 2006
Ich antworte mal mit „Christian Hüller“ (herüberkopiertes Zitat):
>>Gäbe es tatsächlich dramatisches „nicht mitteilbares Wissen“, das den Patres zur Last gelegt werden könnte, so hätte der Fuldaer Bischof es längst angewandt.<<
Ich kann mir schon vorstellen, was sich dahinter verbirgt.
Wahrscheinlich Anzeigen/Beschwerden bzw. -aus Sicht des Bischofs-, Denunziationen, die gleich nach Rom gegangen sind.
Darüber bestand bei den dtsch. Bischöfen ja einvernehmlich Unbehagen.
Im Übrigen aber durchaus nicht völlig unsachgemäß, diese Vorgehensweise: Der Vorgesetzte des Bischofs ist der Papst; dieser hat letztendlich über solche Beschwerden zu entscheiden.
Rom muss (bzw. sollte) diese Anzeigen vertraulich behandeln, wenn die Anzeigenden darum gebeten haben, wovon auszugehen ist.
Daher: „nicht mitteilbares Wissen.“
Andererseits sollte der Bischof sachlich bleiben und die „Anzeige“ bzw. Beschwerde nicht persönlich nehmen, was hier aber wohl der Fall war.
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#39   prawda   21:09:55 | Sonntag, 19. November 2006
Toby – versteh’ ich auch nicht!
Hinsichtlich der von mir angesprochenenen Briefe kann ich die Haltung des Bischofs nur als ganz besonders feinen menschlichen Zug gegenüber den Patres verstehen. Die Briefe sind ja bereits öffentlich gemacht worden und zwar von einem der SJM-Priester. Deshalb könnte Bischof Algermissen eigentlich die Gegener seiner Entscheidung darauf aufmerksam machen. Ich denke er macht es nicht, weil er sich nicht auf das selbe Niveau herablassen will. Nein, er akzeptiert zum Teil falsche Publikationen und nimmt den Brief so an, wie er ihn als Bischof normalerweise gegenüber einem Diözesanpriester einzuschätzen hat. Nämlich als vertraulichen Brief unter Mitbrüdern im priesterlichen Dienst.
Die Haltung der Bischofsgegner ist von einer Sprache gekennzeichnet die Spaltung und Streit befördert.
Das ist nicht die Sprache des Bischofs, den ich auch als Seelsorger kennen lernen durfte.
Selig sind die Frieden stiften, …
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#38   Toby   22:03:11 | Samstag, 18. November 2006
Wo sind wir hier eigentlich?
prawda schrieb: So wird auch die Vorgehensweise des Bischofs transparenter.
Sie sind bereit, irgendwelche Briefe an anonyme Leser weiterzuleiten, um die Vorgehensweise des Bischofs transparenter zu machen.
Warum sorgt der Bischof dann nicht selbst für diese Transparenz?
Hier stimmt doch etwas nicht.
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#37   prawda   13:42:10 | Samstag, 18. November 2006
Lioba: sie können den Brief in Kopie erhalten
Lioba, sofern sie mir eine Postadresse nennen können, schicke ich Ihnen den Brief gerne in Kopie zu. Postfach ist auch kein Problem damit sie Ihre Anonymität wahren können.
Es freut mich aber, dass Sie für eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema offen sind.
So wird auch die Vorgehensweise des Bischofs transparenter. Ich denke, er hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht und die Unterstellungen sind zum Teil sehr ungerechtfertigt.
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#36   Gandalf   11:42:41 | Samstag, 18. November 2006
Abgekupfert?
Fest steht erst mal, dass dieser Artikel zu kath.net gehört.
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#35   Lioba   22:22:51 | Freitag, 17. November 2006
prawda, Ihr Zitat?
„… eine Kopie dieses Briefes ( gemeint ist der an den Bischof) lasse ich den Eltern der Kommunionkinder zukommen“.
Ich glaube Ihnen nicht! Das hat Pater Pfaffenhuber bestimmt nicht geschrieben haben.
Warum verbreiten Sie falsche Dinge?
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#34   Toby   21:29:19 | Freitag, 17. November 2006
Nicht mitteilbares Wissen
Wörtlich sagte Bischof Algermissen gegenüber dem Fuldaer Lokalblättchen:
„Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“, erklärt Algermissen zur Begründung.
Was hat das Ganze jetzt mit Persönlichkeitsschutz zu tun? Für wen?
Das Ganze ist doch äußerst undurchsichtig.
Hanna-Renate Laurien, in diesem Zusammenhang sicher unverdächtig, schrieb einmal über den Umgang von Politikern untereinander:
Soll man lügen: „Nein, da ist nichts dran!“?
Nein, man antwortet: „Ich habe ein nicht mitteilbares Wissen.“ O:)
Die inkriminierten SJM-Patres haben jedenfalls nichts zu verbergen.
Auch haben sie immer mit offenen Karten gespielt – ganz im Gegensatz zum Bischof und seinen Mitarbeitern.
Was hat man im Fuldaer Generalvikariat eigentlich zu verbergen?
Warum spricht man nicht mit den Menschen vor Ort?
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#33   prawda   20:52:37 | Freitag, 17. November 2006
toby. Bischof: nicht mittelbares Wissen
1. Prawda macht seinem Namen keine Ehre und betreibt kein Verwirrspiel: In den Schreiben wird zum Beispiel erwähnt. „… eine Kopie dieses Briefes ( gemeint ist der an den Bischof) lasse ich den Eltern der Kommunionkinder zukommen“. Das ist doch „öffentlich machen“ oder?
2. die Zeitungen publizieren der Bischof habe nicht „mittelbares Wissen“. Das könnte meiner Meinung nach auch bedeuten: er hat kein Wissen, was derzeit vermittelbar ist. Nämlich nicht vermittelbar an die Anhänger der SJM Kongregation in ihrer aufgebrachten emotional geladenen Frustration.
Auch in der Kirchengeschichte hat sich gezeigt, dass nicht immer nur die Recht haben, die es am lautesten einklagen.
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#32   Toby   19:21:33 | Freitag, 17. November 2006
prawda betreibt Verwirrspiel
Die oben erwähnten Schreiben sind übrigens, das ist dem Inhalt eindeutig zu entnehmen, von seiten der SJM Priester öffentlich gemacht worden. Könnten nicht diese Schreiben beispielsweise als nicht mittelbares Wissen des Bischofs zu interpretieren sein?
Das ist doch entlarfend: Sie erwähnen Schreiben, denen zu entnehmen sei, dass sie öffentlich gemacht wurden.
Wenn die Schreiben sowieso öffentlich sind, warum erwähnen Sie das dann? Ihnen wurden diese Schreiben demnach von nichtöffentlicher Seite zugesteckt.
Und wenn die Scheiben sowieso öffentlich sind, warum spricht der Bischof dann von „nicht mitteilbarem Wissen“?
Wessen Persönlichkeitsrechte will er denn mit seinem „nicht mitteilbarem Wissen“ schützen? Das von seinen Mitarbeitern im Generalvikariat?
Es wird Zeit, hier nicht mehr länger um den heißen Brei herumzureden, sondern die Fakten endlich offen auf den Tisch zu legen!
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#31   prawda   18:09:51 | Freitag, 17. November 2006
prawda
Die Richtigkeit und Existenz dieser Schreiben ist so sicher, wie das Scheitern des Kommunismus in der Sowjetunion.
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#30   Sulpicius   18:04:18 | Freitag, 17. November 2006
@prawda
Sind Sie auch so wahrhaftig wie Ihr sowjetisches Vorbild?
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#29   prawda   17:53:43 | Freitag, 17. November 2006
Lioba – wichtig! keine falschen Schlüsse ziehen!
Die betreffenden Schreiben wurden mit Datum Oktober von dem Schwarzbacher Pfarrer an alle Eltern der Kommunionkinder geschickt. Mittlerweile sind sie in den betreffenden Orten allseits im Umlauf. Auch den gemeindlichen Gremien dürften die Schreiben ihres Pfarrers bekannt sein. Die Quelle stammt in keinem Fall von Bischof Algermissen oder dem Generalvikariat.
Die Sprache von Lioba und Betroffene zeigt, dass eine sachliche Auseinandersetzung kaum mehr möglich ist.
Schade, dass ist unter Christen eindeutig der falsche Weg, auch wenn man eine andere Entscheidung des Bischofs favorisieren würde.
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#28   Toby   13:56:18 | Freitag, 17. November 2006
Gefälligkeitserklärungen
Bischof Algermissen kann mit seinen Gläubigen nicht umgehen. Das ist ein menschliches Problem. Er bestellt Parteigänger, die für ihn Gefälligkeitserklärungen unterschreiben, um dann so zu tun, als wäre das „Volkes Stimme“. Das ist furchtbar. Der Bischof lechzt geradezu nach Anerkennung. Er hat offensichtlich Angst. Angst ist aber ein schlechter Ratgeber bei der Erfüllung seiner Standespflichten als Oberhirte.
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#27   r.ruhrgebietler   12:37:46 | Freitag, 17. November 2006
„Abhängigkeitsstrukturen“??
Eine Abhängigkeit von Jesus Christus ist doch nun wirklich nicht zu verachten! Wäre der menschlichen Seele diese Abhängigkeitsstruktur doch nur viel bewußter!!
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#26   HeinrichvonOfterdingen   11:59:47 | Freitag, 17. November 2006
Laut kath.net
In Zusammenhang mit den nicht unumstrittenen Rauswurf der Priester des Ordens ,Diener Jesu und Mariens’ aus dem Bistum meinte Algermissen nur mehr, dass der Beschluss zu kündigen nach dem Ad-Limina-Besuch noch viel fester stehe. Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“
argumentiert Algermissen nun auch noch mit grossen Geheimnissen. Ist das nicht ein gutes Versteck?
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#25   Karl-Peter   10:43:56 | Freitag, 17. November 2006
Eine abgekartete Sache!
Vor wenigen Minuten war aus Witzenhausen zu erfahren: Die Aktion in der Dekanatsversammlung war im Vorfeld mit Bischof Algermissen abgesprochen! Verantwortlich für das Dekanat Eschwege ist der in Witzenhausen ansässige Regionaldechant Christof Steinert. Er gilt als enger Vertrauter und Duzfreund des Fuldaer Bischofs.
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#24   Guiseppe   10:08:40 | Freitag, 17. November 2006
S.E. Algermissen herrscht und waltet … und mißt mit zweierlei Maß
Fuldaer Klüngel a la Algermissen: Wer dem Bischof oder dem Generalvikariat widerspricht, wird wegegputzt, wenn er der SJM angehört. Aber der Kritiker wird hofiert, wenn er einer der bischöflichen Duzfreunde aus dem Fuldaer Kreis oder aus „Kirche von Unten“ ist.
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#23   Sturmius   08:41:32 | Freitag, 17. November 2006
Zwischenbilanz
Seit dem ungerechten Rauswurf dreier verdienstvoller Priester kommt das Bistum Fulda nicht mehr zur Ruhe.
Nichts ist mehr, wie es vorher war.
Die Menschen sind verunsichert und beunruhigt.
Überall werde ich gefragt: „Was ist denn nur mit unserem Bischof los?“
Auch nach drei Wochen verweigert er jedes Gespräch.
Nach wie vor gibt es keinen stichhaltigen Grund für die Entlassung.
Das Vertrauen vieler Menschen in die Kirche ist dahin.
So kann es nicht mehr weitergehen.
Es wird Zeit, dass sich eine höhere Instanz dieser Sache annimmt.
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#22   landorganist   08:09:32 | Freitag, 17. November 2006
@Betroffener
Ihnen scheint Ihre Betroffenheit wohl zu Kopf gestiegen zu sein. Wie wär’s mal mit einer psychologischen Beratung?
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#21   Betroffene   07:14:19 | Freitag, 17. November 2006
An Alle
Die (unterbelichteten) Furien, die für die ganze Schlammschlacht um die (angeblich Angstmachende) Kommunionmappe verantwortlich sind, sollte man aus den Dörfern jagen. Die bischöflichen „Arschkriecher“ können ja in Fulda um Asyl bitten.
Was Algermissen betrifft: Er ist ein Thyran, ein Lügner und er „bedroht“ gern andere Menschen.
Er verweigert Gläubigen die Mundkommunion und lässt Sie einfach am Altar stehen. „Was für ein heiliger Mann“!
Wenn Mutti Algermissen „Mittagsruhe“ hält, dürfen die Glocken nicht läuten. (weil das ja Mutti stören könnte)
Algermissen benimmt sich wie ein kleiner bockiger Junge
(Jetzt erst recht).
Was für ein „guter Hirte“!
Den Patres wird es anderswo tausendmal besser gehen, als unter der Fuchtel von Algermissen und seinen Arschkriechern!
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#20   Aliatus   06:36:51 | Freitag, 17. November 2006
das Tröpfchen
Nebenbei:
Ein langer Weg.
Konvertiert aus klassisch thüringischer/ostpreußischer Tradition 1985 zur Kirche nach fleißiger Lektüre Luthers und Aquins als Vierzehnjähriger. Ich war ein kluger Bub und habe ein Jahr von früh bis spät gerungen.
Mit 16 gefirmt, mit ganzem Willen.
Vor einer Woche den Austritt aus der Neuen Kirche gezeichnet.
Algermissen und seine schwulen Spießgesellen kenne ich gut.
In Fulda, Salzburg, Breslau und bessernorts war es immer gut, daß die Bischöfe keine Drecksbauern warn.
FSSPX: fühle ich mich nach dem „amtlichen“ Austritt von „Rechts“ wie befreit!
Por el Rey!
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#19   Gotthard   00:10:30 | Freitag, 17. November 2006
@lioba
Was hat Eschwege mit der SJM schon für Erfahrungen? Vorurteile und Hetze gegen Leute, die Ihr nicht kennt!
welche Erfahrungen haben die vielen Schreiber und der Kommentator mit der SJM?… Du hast eine gute Frage gestellt!
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#18   adlimina   00:06:29 | Freitag, 17. November 2006
(Esch)wege(r)
Auch wenn Du mich gnadenlos abgebürstet hast, wo Dir Recht gegeben werden muß, da muß Dir beigepflichtet werden!
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#17   Lioba   22:12:28 | Donnerstag, 16. November 2006
WICHTIG!!! Alle mal aufpassen !!!!!!!!!!!!!
PRAWDA – Sie haben soeben Ihrem Bischof ernorm geschadet und stellen ihn öffentlich bloß! Es wird deutlich, daß Ihr Bischof einen von Pater Pfaffenhuber persönlich an ihn gerichteten Brief an Dritte (an Sie PRAWDA! Wer Sie auch immer sind, es spielt keine Rolle) weitergibt! Ihr Leserbeitrag überführt den Bischof! Ihre Worte, PRAWDA: „Mir ist heute ein Schriftsatz in die Hände geraten, der durchaus als guter Grund für die Entpflichtung der SJMler angesehen werden könnte: demnach hat der Schwarzbacher Pater bereits Anfang Oktober gegenüber dem Bischof schriftlich geäußert, dass das „Vertrauen zu Personen im Generalvikariat erheblich gestört, wenn nicht zerstört“ sei.“
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#16   Babsy   22:06:58 | Donnerstag, 16. November 2006
Vertrauensbruch
„Prawda“ zitiert Einzelheiten aus einem Schreiben, das nur der Bischof erhalten haben kann. Um sich reinzuwaschen, behauptet er, die SJM-Priester hätten dieses Schreiben selbst veröffentlicht.
Wie kann B. Algermissen P. Hönisch Vertrauensbruch vorwerfen, wenn er selbst sich nicht daran hält, private Briefe privat sein zu lassen?
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#15   Toby   21:43:44 | Donnerstag, 16. November 2006
Verkehrte Welt
Außerdem wird von dem Pater behauptet, dass engste Mitarbeiter des Bischofs nicht mehr auf dem Boden der Lehre der Kirche stehen.
Wieso soll das ein Grund sein für den Bischof, sein Wächteramt so auszuüben, wie er es ausgeübt hat?
Was ist denn, wenn diese angebliche Aussage des Paters tatsächlich stimmt?
Dann müsste der Bischof seine engsten Mitarbeiter entpflichten und nicht die drei untadeligen Ordenspriester.
Es ist doch gemeinhin bekannt, dass gewisse Leute im GV öußerst bedenkliche Dinge vertreten. Man denke nur mal an die Einladung von Pro Familia bei der Woche für das Leben.
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#14   Christian Hüller   21:20:01 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Vorredner
>>Das äußerst polemische und hysterische Vorgehen der SJM Befürworter zeigt, dass die christliche Nächstenliebe völlig in den Hintergund getreten ist. Vielmehr scheint das ideologisch, für mich schon annähernd fanatische schwarz-weiß Gedankengut, auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein.<<
Und die Keule der unzweifelhaften bischöflichen Macht – das war fair?
Der Bischof sollte sich kommunikativ und produktiv mit den Sorgen und Nöten seiner Priester beschäftigen und nicht als quasifeudaler Lehensherr den beleidigten „Rausschmeißer“ spielen.
So sehe ich das jedenfalls.
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#13   prawda   21:13:49 | Donnerstag, 16. November 2006
Der eigentliche Grund für die Entlassung
Wer das Problem der SJM – Priester auf andere Gruppen des Bistums projeziert verfehlt das Thema. Mir ist heute ein Schriftsatz in die Hände geraten, der durchaus als guter Grund für die Entpflichtung der SJMler angesehen werden könnte: demnach hat der Schwarzbacher Pater bereits Anfang Oktober gegenüber dem Bischof schriftlich geäußert, dass das „Vertrauen zu Personen im Generalvikariat erheblich gestört, wenn nicht zerstört“ sei.
In einem weiteren Schriftsatz ist zu entnehmen, dass der Bischof „in seinem Wächteramt gefordert sei“, da ein Verantwortlicher der Gemeindekatechese des Bistums angeblich Irrtümer befördern würde und sich damit aus der Kirche ausgeschlossen habe. Außerdem wird von dem Pater behauptet, dass engste Mitarbeiter des Bischofs nicht mehr auf dem Boden der Lehre der Kirche stehen. Ich denke, das allein wäre Grund genug für den Bischof sein Wächteramt tatsächlich so auszuüben, wie er es Gott sei Dank getan hat.
Die oben erwähnten Schreiben sind übrigens, das ist dem Inhalt eindeutig zu entnehmen, von seiten der SJM Priester öffentlich gemacht worden. Könnten nicht diese Schreiben beispielsweise als nicht mittelbares Wissen des Bischofs zu interpretieren sein?
Das äußerst polemische und hysterische Vorgehen der SJM Befürworter zeigt, dass die christliche Nächstenliebe völlig in den Hintergund getreten ist. Vielmehr scheint das ideologisch, für mich schon annähernd fanatische schwarz-weiß Gedankengut, auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein.
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#12   leshandl1   21:10:01 | Donnerstag, 16. November 2006
@Hüller
Von wegen „Aber die bischöflichen Speichellecker sollten stets bedenken, dass es eine harte Konfrontation mit der unverfälschten christlichen Wahrheit ist, die verdeckte Abgründe und Irrtümer erst zu Tage bringt, welche von den vermeintlichen Gutmenschen natürlich lieber verschwiegen und kaschiert werden.“
Plötzlich sind die bischöflichen Speichellecker negativ zu sehen? Kommt wohl ganz auf den Bischof an. Auf der anderen Gassenseite sieht es mindestens genau so aus. Siehe Bischof Krenn und seine SL.
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#11   Christian Hüller   21:07:59 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Landorgelspieler
>>Dann wird offenbar, dass es sich bei den Anhängern dieser ehrw. Patres nur um ein kleines, armseliges Häuflein Ewiggestriger handelt…<<
Obwohl nicht betroffen, scheint es mir, dass Sie sich mit dieser Rede als arroganter Schwätzer offenbaren, der Leute verketzert und verurteilt, ohne Sie jemals kennengelernt zu haben…
Ich denke, das können die Leute vor Ort (d.h. die Gläubigen) am Besten beurteilen.
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#10   landorganist   21:00:43 | Donnerstag, 16. November 2006
Hey, hey,
nach Homos, Freimaurern, Rotariern, V2’lern, Juden, Sodomisten, endlich mal wieder ein neues Kreuz-net-Feindbild. Jetzt sind also die Pfadfinder dran. Ich wusste doch immer, dass das böse Jungs und Mädels (huch) sind.
Es werden sich wohl noch mehr Dekanate auf die Seite des Bischofs stellen. Dank sei Gott. Dann wird offenbar, dass es sich bei den Anhängern dieser ehrw. Patres nur um ein kleines, armseliges Häuflein Ewiggestriger handelt. Also etwa so, wie in diesem ehrwürdigen Forum.
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#9   Lioba   20:00:04 | Donnerstag, 16. November 2006
Freundschaftsdienst
Der Dechant von Eschwege stammt hier aus der Nachbarschaft. Ich kenne den Christof Steinert. Er ist ein Duz-Freund von Bischof Algermissen, einer seiner Lieblinge. Und ein sehr liberaler Mann! Kein Wunder, wenn die Dekanatsversammlung in Eschwege durch ihn aufgewiegelt wird. Ein Freundschaftsdienst nicht ohne Hintergedanken, wie ich glaube.
Was hat Eschwege mit der SJM schon für Erfahrungen? Vorurteile und Hetze gegen Leute, die Ihr nicht kennt! Schämt Euch für Euer unchristliches Gebärden da oben in Eschwege!
:-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$ :-$
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#8   Christian Hüller   19:54:55 | Donnerstag, 16. November 2006
Gewäsch…
>>So seien „vielfach“ seelische Nöte über Menschen und Spaltungen in Gemeinden und Familien gebracht worden.<<
Über solch’pauschale Äußerungen will und kann ich mich nicht äußern.
Aber die bischöflichen Speichellecker sollten stets bedenken, dass es eine harte Konfrontation mit der unverfälschten christlichen Wahrheit ist, die verdeckte Abgründe und Irrtümer erst zu Tage bringt, welche von den vermeintlichen Gutmenschen natürlich lieber verschwiegen und kaschiert werden.
Denn die christliche Botschaft soll um Himmels willen ja nicht weh tuen…
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#7   Toby   18:45:39 | Donnerstag, 16. November 2006
Der „Fuldaer Kreis“ will eine andere Kirche
Gotthard schrieb: nichts anderes ist eine Diskusssion über den Zölibat
Der „Fuldaer Kreis“ will offenbar mehr als nur die Abschaffung des Zölibats. Die „Priesterin“ Ida Raming und die ausgebildete „Diakonin“ Angelika Fromm waren ja schon mal in Fulda, siehe unter www.fuldaer-kreis.de/…veranstaltungen.html (herunterscrollen).
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#6   esra   18:39:26 | Donnerstag, 16. November 2006
SJM_Verleumdung
Vielen Dank an <kreuz.net> !
Die fundamentalistischen Modernisten ( scheinbar ist die
Diözese Fulda davon ueberbesetzt ) bleiben sich selber
treu in ihrer iskariotschen Zerstoerung der Reste von
katholischen Ueberbleibseln.
Die abscheulichen Tiraden des Dekanates gegenueber der
SJM sind nur das Nachklackern von Verleumdungen .
Sie sind nicht wert einer geistigen Zuwendung.
Diese Modernisten zerstoeren genuesslich eine Pfarrei
nach der anderen. Ihre Phrasen sind die gleichen wie
von der herrschenden „ geistlichen“ Oligarchie vor
2000 Jahren. Sie gehoeren bereits einer verfaulenden
Zeitepoche des Ungehorsams, der Seelenzerstörung un-
zaehliger Kinderseelen und der ekelhaften Prostitution mit
dem Zeitgeist an.
Man moege mir den harschen Ton verzeihen, aber als
Familienvater von drei Jugendlichen muss ich mal diesen
gottvergessenen Zeitgeistfundamentalisten meinen
Schmerz ins Gesicht schreien.
Unendlich waere der Schmerz, gaebe es da nicht
den froehlichen, katholischen , marianischen und papst-
treuen Pfadfinderorden der SJM von dem hochverehrten
P. Hoenisch. Dem Himmel sei Dank.
(wie war das doch ? nach Golgotha kommt Ostern !)
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#5   Gotthard   18:02:07 | Donnerstag, 16. November 2006
@toby
„Neue Zugänge zum Amt“: Wann wird in Fulda die erse Priesterin geweiht?
im Vatikan hat man dieses Papier wohl auch gelesen und diskutiert gerade heute über neue Zugänge zum Amt … nichts anderes ist eine Diskusssion über den Zölibat.
Dieser „Fuldaer Kreis“ scheint doch nicht glaubenszersetzend zu sein sondern wichtige Denkanstöße zu geben.
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#4   Toby   17:52:33 | Donnerstag, 16. November 2006
Strukturveränderung
Akzente zu einer zeitgemäßen und kooperativen Pastoral
Auch hier wieder sehr auffällige Parallelen zu den „Pastoralkonzepten“ des glaubenszersetzenden „Fuldaer Kreises“:
Die Aufrechterhaltung der pastoralen Strukturen bei immer weniger Priestern führt in die Sackgasse. Die Zukunft der Seelsorge in den Gemeinden kann nicht durch pastorale Notlösungen gesichert werden. Solche Notlösungen sind zum Beispiel: ein Priester für mehrere Gemeinden, Sicherung der Sonntagsgottesdienste durch fremde Pfarrer usw. Neue Wege und Strukturen müssen zugelassen werden, zum Beispiel mehr Kompetenz und Eigenverantwortung für hauptamtliche Laien, neue Wege in der Berufungspastoral, neue Zugänge zum Amt, …
„Neue Zugänge zum Amt“: Wann wird in Fulda die erse Priesterin geweiht?
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#3   HeinrichvonOfterdingen   17:38:19 | Donnerstag, 16. November 2006
Angstmachend?
Erst kürzlich habe ich in einer Predigt gehört, dass Angst keine christliche Tugend ist, Gottesfurcht dagegen schon. Wäre es vielleicht möglich, dass diejenigen die die christliche Tugend der Gottesfurcht nicht (mehr) besitzen diese als Angst fehlinterpretieren? Wenn man so betrachtet, was bei den in der Kirche herrschenden Neo-Modernisten alles auf dem Altar der Weltfurcht geopfert wurde, dann liegt der Gedanke doch nicht fern.
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#2   turk   16:55:01 | Donnerstag, 16. November 2006
Nebenfrage / -feststellung
Wäre es u. U. möglich, eine neue Fotomeile herzustellen? Wie oft sollen wir das noch „wiederkäuen“?
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#1   Toby   16:25:20 | Donnerstag, 16. November 2006
Brüder im Geiste
Das ist ja sehr interessant. Die Dekanatsversammlung benutzt die gleiche Formulierung wie das Statut der glaubensfeindlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis“, die im Bistum Fulda offenbar die Lufthoheit über Recht und Gesetz genießt:
für eine dialogische Umgangsform mit der befreienden Botschaft Jesu Christi (Dekanatsversammlung Eschwege)
Dialogbereitschaft auf den verschiedenen Ebenen, zum Beispiel zwischen Pfarrer und Räten, Kir chenleitung und Gemeinden, Bischof und Priestern, Lehramt und Theologen. Das kann nur gelingen, wenn alle bereit sind, den dialogischen Umgang zu lernen und zu praktizieren. Statut „Fuldaer Kreis“)
Wo sind die „dialogischen Umgangsformen“ im Umgang mit den inkriminierten SJM-Patres?
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