Ein Fuldaer Dekanat hat den drei vom Bischof vertriebenen SJM-Patres ein Messer in den Rücken gestochen, um dem angeblich „mutigen“ Bischof Algermissen unter die Arme zu greifen.
Bildschirmfoto der Homepage des Bistums Fulda
(kreuz.net, Eschwege) Am Mittwoch trat das Dekanat Eschwege im Fall des Bischofs von Fulda an die Öffentlichkeit.
Der Bischof hat kürzlich drei Patres der Diener Jesu und Mariens (SJM) aus der Pfarreiseelsorge entlassen.
Eschwege liegt rund 70 Kilometer nördlich der noch bis zum 1. Dezember von SJM-Priester geleiteten Rhönpfarreien.
Eine gestrige Versammlung des Dekanates begrüßte die umstrittene Entlassung in hochideologischer Sprache
als „mutigen Schritt unseres Bischofs, Heinz Josef Algermissen, gegen ein Angst machendes Klima in der
Kirche und für eine dialogische Umgangsform mit der befreienden Botschaft Jesu Christi“.
Über die Erklärung
des Dekanates berichtete das neokonservative Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’.
Das Portal profilierte
sich in der Vergangenheit mit SJM-feindlichen Artikeln.
Der Orden der ‘Diener Jesu und Mariens’ vertritt
nach Behauptung der Dekanatsversammlung angeblich „ein extrem Angst machendes Gottesbild in Katechese
und Verkündigung“.
Seine Jugendarbeit habe Kinder in Abhängigkeitsstrukturen geführt.
So seien „vielfach“
seelische Nöte über Menschen und Spaltungen in Gemeinden und Familien gebracht worden.
Dechant Christof
Steinert, der für die Aussendung verantwortlich ist, steht der SJM-feindlichen Pfadfinderschaft St. Georg
nahe.
Der Gründer der SJM, Pater Andreas Hönisch, flüchtete Mitte der 70er Jahre aus der heruntergewirtschafteten
Pfadfinderschaft St. Georg, um die ‘Katholischen Pfadfinderschaft’ Europas zu gründen.
Pater Hönisch
wollte nach den Wirren der 60er Jahre den Prinzipien der Pfadfinderarbeit und dem Katholischen Glauben
treu bleiben.
Die Dekanatsversammlung dankte dem Fuldaer Bischof Mons. Algermissen
auch für den angeblich „dialogischen Pastoralen Prozeß der Strukturveränderung“ und die damit verbundenen
„Akzente zu einer zeitgemäßen und kooperativen Pastoral“ – die jetzt vom Bischof mit Entlassungen durchgedrückt
wird.
Zur Dekanatsversammlung hatte der Katholikenrat im Bistum Fulda Priester, Vorstände der Pfarrgemeinderäte
sowie alle Mitglieder der Kirchengemeinden in die Pfarrei ‘Zu den heiligen Aposteln’ nach Eschwege eingeladen.
Bei der Konferenz wurde auch über eine bevorstehende Dekanatsreform gesprochen, die eine Antwort auf
„die Veränderungen in den Kirchen und in der Seelsorge der vergangenen Jahre“ sei.
Im nächsten Jahr
sollen die 21 Fuldaer Dekanate auf zehn reduziert werden.
Email-Adressen der Empfänger
40 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ich antworte mal mit „Christian Hüller“ (herüberkopiertes Zitat): >>Gäbe es tatsächlich dramatisches
„nicht mitteilbares Wissen“, das den Patres zur Last gelegt werden könnte, so hätte der Fuldaer Bischof
es längst angewandt.<< Ich kann mir schon vorstellen, was sich dahinter verbirgt. Wahrscheinlich Anzeigen/Beschwerden
bzw. -aus Sicht des Bischofs-, Denunziationen, die gleich nach Rom gegangen sind. Darüber bestand bei
den dtsch. Bischöfen ja einvernehmlich Unbehagen. Im Übrigen aber durchaus nicht völlig unsachgemäß,
diese Vorgehensweise: Der Vorgesetzte des Bischofs ist der Papst; dieser hat letztendlich über solche
Beschwerden zu entscheiden. Rom muss (bzw. sollte) diese Anzeigen vertraulich behandeln, wenn die Anzeigenden
darum gebeten haben, wovon auszugehen ist. Daher: „nicht mitteilbares Wissen.“ Andererseits sollte der
Bischof sachlich bleiben und die „Anzeige“ bzw. Beschwerde nicht persönlich nehmen, was hier aber wohl
der Fall war.
Toby – versteh’ ich auch nicht! Hinsichtlich der von mir angesprochenenen Briefe kann ich die Haltung
des Bischofs nur als ganz besonders feinen menschlichen Zug gegenüber den Patres verstehen. Die Briefe
sind ja bereits öffentlich gemacht worden und zwar von einem der SJM-Priester. Deshalb könnte Bischof
Algermissen eigentlich die Gegener seiner Entscheidung darauf aufmerksam machen. Ich denke er macht es
nicht, weil er sich nicht auf das selbe Niveau herablassen will. Nein, er akzeptiert zum Teil falsche
Publikationen und nimmt den Brief so an, wie er ihn als Bischof normalerweise gegenüber einem Diözesanpriester
einzuschätzen hat. Nämlich als vertraulichen Brief unter Mitbrüdern im priesterlichen Dienst. Die Haltung
der Bischofsgegner ist von einer Sprache gekennzeichnet die Spaltung und Streit befördert. Das ist nicht
die Sprache des Bischofs, den ich auch als Seelsorger kennen lernen durfte. Selig sind die Frieden stiften,
…
Wo sind wir hier eigentlich? prawda schrieb: So wird auch die Vorgehensweise des Bischofs transparenter.
Sie sind bereit, irgendwelche Briefe an anonyme Leser weiterzuleiten, um die Vorgehensweise des Bischofs
transparenter zu machen. Warum sorgt der Bischof dann nicht selbst für diese Transparenz? Hier stimmt
doch etwas nicht.
Lioba: sie können den Brief in Kopie erhalten Lioba, sofern sie mir eine Postadresse nennen können,
schicke ich Ihnen den Brief gerne in Kopie zu. Postfach ist auch kein Problem damit sie Ihre Anonymität
wahren können. Es freut mich aber, dass Sie für eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema offen
sind. So wird auch die Vorgehensweise des Bischofs transparenter. Ich denke, er hat sich diese Entscheidung
nicht leicht gemacht und die Unterstellungen sind zum Teil sehr ungerechtfertigt.
prawda, Ihr Zitat? „… eine Kopie dieses Briefes ( gemeint ist der an den Bischof) lasse ich den Eltern
der Kommunionkinder zukommen“. Ich glaube Ihnen nicht! Das hat Pater Pfaffenhuber bestimmt nicht geschrieben
haben. Warum verbreiten Sie falsche Dinge?
Nicht mitteilbares Wissen Wörtlich sagte Bischof Algermissen gegenüber dem Fuldaer Lokalblättchen:
„Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“, erklärt
Algermissen zur Begründung. Was hat das Ganze jetzt mit Persönlichkeitsschutz zu tun? Für wen? Das
Ganze ist doch äußerst undurchsichtig. Hanna-Renate Laurien, in diesem Zusammenhang sicher unverdächtig,
schrieb einmal über den Umgang von Politikern untereinander: Soll man lügen: „Nein, da ist nichts dran!“?
Nein, man antwortet: „Ich habe ein nicht mitteilbares Wissen.“ Die inkriminierten SJM-Patres haben jedenfalls
nichts zu verbergen. Auch haben sie immer mit offenen Karten gespielt – ganz im Gegensatz zum Bischof
und seinen Mitarbeitern. Was hat man im Fuldaer Generalvikariat eigentlich zu verbergen? Warum spricht
man nicht mit den Menschen vor Ort?
toby. Bischof: nicht mittelbares Wissen 1. Prawda macht seinem Namen keine Ehre und betreibt kein Verwirrspiel:
In den Schreiben wird zum Beispiel erwähnt. „… eine Kopie dieses Briefes ( gemeint ist der an den Bischof)
lasse ich den Eltern der Kommunionkinder zukommen“. Das ist doch „öffentlich machen“ oder? 2. die Zeitungen
publizieren der Bischof habe nicht „mittelbares Wissen“. Das könnte meiner Meinung nach auch bedeuten:
er hat kein Wissen, was derzeit vermittelbar ist. Nämlich nicht vermittelbar an die Anhänger der SJM
Kongregation in ihrer aufgebrachten emotional geladenen Frustration. Auch in der Kirchengeschichte hat
sich gezeigt, dass nicht immer nur die Recht haben, die es am lautesten einklagen.
prawda betreibt Verwirrspiel Die oben erwähnten Schreiben sind übrigens, das ist dem Inhalt eindeutig
zu entnehmen, von seiten der SJM Priester öffentlich gemacht worden. Könnten nicht diese Schreiben beispielsweise
als nicht mittelbares Wissen des Bischofs zu interpretieren sein? Das ist doch entlarfend: Sie erwähnen
Schreiben, denen zu entnehmen sei, dass sie öffentlich gemacht wurden. Wenn die Schreiben sowieso öffentlich
sind, warum erwähnen Sie das dann? Ihnen wurden diese Schreiben demnach von nichtöffentlicher Seite
zugesteckt. Und wenn die Scheiben sowieso öffentlich sind, warum spricht der Bischof dann von „nicht
mitteilbarem Wissen“? Wessen Persönlichkeitsrechte will er denn mit seinem „nicht mitteilbarem Wissen“
schützen? Das von seinen Mitarbeitern im Generalvikariat? Es wird Zeit, hier nicht mehr länger um den
heißen Brei herumzureden, sondern die Fakten endlich offen auf den Tisch zu legen!
Lioba – wichtig! keine falschen Schlüsse ziehen! Die betreffenden Schreiben wurden mit Datum Oktober
von dem Schwarzbacher Pfarrer an alle Eltern der Kommunionkinder geschickt. Mittlerweile sind sie in den
betreffenden Orten allseits im Umlauf. Auch den gemeindlichen Gremien dürften die Schreiben ihres Pfarrers
bekannt sein. Die Quelle stammt in keinem Fall von Bischof Algermissen oder dem Generalvikariat. Die Sprache
von Lioba und Betroffene zeigt, dass eine sachliche Auseinandersetzung kaum mehr möglich ist. Schade,
dass ist unter Christen eindeutig der falsche Weg, auch wenn man eine andere Entscheidung des Bischofs
favorisieren würde.
Gefälligkeitserklärungen Bischof Algermissen kann mit seinen Gläubigen nicht umgehen. Das ist ein menschliches
Problem. Er bestellt Parteigänger, die für ihn Gefälligkeitserklärungen unterschreiben, um dann so
zu tun, als wäre das „Volkes Stimme“. Das ist furchtbar. Der Bischof lechzt geradezu nach Anerkennung.
Er hat offensichtlich Angst. Angst ist aber ein schlechter Ratgeber bei der Erfüllung seiner Standespflichten
als Oberhirte.
„Abhängigkeitsstrukturen“?? Eine Abhängigkeit von Jesus Christus ist doch nun wirklich nicht zu verachten!
Wäre der menschlichen Seele diese Abhängigkeitsstruktur doch nur viel bewußter!!
Laut kath.net In Zusammenhang mit den nicht unumstrittenen Rauswurf der Priester des Ordens ,Diener Jesu
und Mariens’ aus dem Bistum meinte Algermissen nur mehr, dass der Beschluss zu kündigen nach dem Ad-Limina-Besuch
noch viel fester stehe. Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte
den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“ argumentiert Algermissen nun auch noch mit grossen Geheimnissen.
Ist das nicht ein gutes Versteck?
#25 Karl-Peter 10:43:56 | Freitag, 17. November 2006
Eine abgekartete Sache! Vor wenigen Minuten war aus Witzenhausen zu erfahren: Die Aktion in der Dekanatsversammlung
war im Vorfeld mit Bischof Algermissen abgesprochen! Verantwortlich für das Dekanat Eschwege ist der
in Witzenhausen ansässige Regionaldechant Christof Steinert. Er gilt als enger Vertrauter und Duzfreund
des Fuldaer Bischofs.
#24 Guiseppe 10:08:40 | Freitag, 17. November 2006
S.E. Algermissen herrscht und waltet … und mißt mit zweierlei Maß Fuldaer Klüngel a la Algermissen:
Wer dem Bischof oder dem Generalvikariat widerspricht, wird wegegputzt, wenn er der SJM angehört. Aber
der Kritiker wird hofiert, wenn er einer der bischöflichen Duzfreunde aus dem Fuldaer Kreis oder aus
„Kirche von Unten“ ist.
#23 Sturmius 08:41:32 | Freitag, 17. November 2006
Zwischenbilanz Seit dem ungerechten Rauswurf dreier verdienstvoller Priester kommt das Bistum Fulda nicht
mehr zur Ruhe. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Die Menschen sind verunsichert und beunruhigt. Überall
werde ich gefragt: „Was ist denn nur mit unserem Bischof los?“ Auch nach drei Wochen verweigert er jedes
Gespräch. Nach wie vor gibt es keinen stichhaltigen Grund für die Entlassung. Das Vertrauen vieler Menschen
in die Kirche ist dahin. So kann es nicht mehr weitergehen. Es wird Zeit, dass sich eine höhere Instanz
dieser Sache annimmt.
#21 Betroffene 07:14:19 | Freitag, 17. November 2006
An Alle Die (unterbelichteten) Furien, die für die ganze Schlammschlacht um die (angeblich Angstmachende)
Kommunionmappe verantwortlich sind, sollte man aus den Dörfern jagen. Die bischöflichen „Arschkriecher“
können ja in Fulda um Asyl bitten. Was Algermissen betrifft: Er ist ein Thyran, ein Lügner und er „bedroht“
gern andere Menschen. Er verweigert Gläubigen die Mundkommunion und lässt Sie einfach am Altar stehen.
„Was für ein heiliger Mann“! Wenn Mutti Algermissen „Mittagsruhe“ hält, dürfen die Glocken nicht läuten.
(weil das ja Mutti stören könnte) Algermissen benimmt sich wie ein kleiner bockiger Junge (Jetzt erst
recht). Was für ein „guter Hirte“! Den Patres wird es anderswo tausendmal besser gehen, als unter der
Fuchtel von Algermissen und seinen Arschkriechern!
das Tröpfchen Nebenbei: Ein langer Weg. Konvertiert aus klassisch thüringischer/ostpreußischer Tradition
1985 zur Kirche nach fleißiger Lektüre Luthers und Aquins als Vierzehnjähriger. Ich war ein kluger
Bub und habe ein Jahr von früh bis spät gerungen. Mit 16 gefirmt, mit ganzem Willen. Vor einer Woche
den Austritt aus der Neuen Kirche gezeichnet. Algermissen und seine schwulen Spießgesellen kenne ich
gut. In Fulda, Salzburg, Breslau und bessernorts war es immer gut, daß die Bischöfe keine Drecksbauern
warn. FSSPX: fühle ich mich nach dem „amtlichen“ Austritt von „Rechts“ wie befreit! Por el Rey!
#19 Gotthard 00:10:30 | Freitag, 17. November 2006
@lioba Was hat Eschwege mit der SJM schon für Erfahrungen? Vorurteile und Hetze gegen Leute, die Ihr
nicht kennt! welche Erfahrungen haben die vielen Schreiber und der Kommentator mit der SJM?… Du hast
eine gute Frage gestellt!
#17 Lioba 22:12:28 | Donnerstag, 16. November 2006
WICHTIG!!! Alle mal aufpassen !!!!!!!!!!!!! PRAWDA – Sie haben soeben Ihrem Bischof ernorm geschadet und
stellen ihn öffentlich bloß! Es wird deutlich, daß Ihr Bischof einen von Pater Pfaffenhuber persönlich
an ihn gerichteten Brief an Dritte (an Sie PRAWDA! Wer Sie auch immer sind, es spielt keine Rolle) weitergibt!
Ihr Leserbeitrag überführt den Bischof! Ihre Worte, PRAWDA: „Mir ist heute ein Schriftsatz in die Hände
geraten, der durchaus als guter Grund für die Entpflichtung der SJMler angesehen werden könnte: demnach
hat der Schwarzbacher Pater bereits Anfang Oktober gegenüber dem Bischof schriftlich geäußert, dass
das „Vertrauen zu Personen im Generalvikariat erheblich gestört, wenn nicht zerstört“ sei.“
#16 Babsy 22:06:58 | Donnerstag, 16. November 2006
Vertrauensbruch „Prawda“ zitiert Einzelheiten aus einem Schreiben, das nur der Bischof erhalten haben
kann. Um sich reinzuwaschen, behauptet er, die SJM-Priester hätten dieses Schreiben selbst veröffentlicht.
Wie kann B. Algermissen P. Hönisch Vertrauensbruch vorwerfen, wenn er selbst sich nicht daran hält,
private Briefe privat sein zu lassen?
Verkehrte Welt Außerdem wird von dem Pater behauptet, dass engste Mitarbeiter des Bischofs nicht mehr
auf dem Boden der Lehre der Kirche stehen. Wieso soll das ein Grund sein für den Bischof, sein Wächteramt
so auszuüben, wie er es ausgeübt hat? Was ist denn, wenn diese angebliche Aussage des Paters tatsächlich
stimmt? Dann müsste der Bischof seine engsten Mitarbeiter entpflichten und nicht die drei untadeligen
Ordenspriester. Es ist doch gemeinhin bekannt, dass gewisse Leute im GV öußerst bedenkliche Dinge vertreten.
Man denke nur mal an die Einladung von Pro Familia bei der Woche für das Leben.
@ Vorredner >>Das äußerst polemische und hysterische Vorgehen der SJM Befürworter zeigt, dass die christliche
Nächstenliebe völlig in den Hintergund getreten ist. Vielmehr scheint das ideologisch, für mich schon
annähernd fanatische schwarz-weiß Gedankengut, auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein.<< Und die Keule
der unzweifelhaften bischöflichen Macht – das war fair? Der Bischof sollte sich kommunikativ und produktiv
mit den Sorgen und Nöten seiner Priester beschäftigen und nicht als quasifeudaler Lehensherr den beleidigten
„Rausschmeißer“ spielen. So sehe ich das jedenfalls.
#13 prawda 21:13:49 | Donnerstag, 16. November 2006
Der eigentliche Grund für die Entlassung Wer das Problem der SJM – Priester auf andere Gruppen des Bistums
projeziert verfehlt das Thema. Mir ist heute ein Schriftsatz in die Hände geraten, der durchaus als guter
Grund für die Entpflichtung der SJMler angesehen werden könnte: demnach hat der Schwarzbacher Pater
bereits Anfang Oktober gegenüber dem Bischof schriftlich geäußert, dass das „Vertrauen zu Personen
im Generalvikariat erheblich gestört, wenn nicht zerstört“ sei. In einem weiteren Schriftsatz ist zu
entnehmen, dass der Bischof „in seinem Wächteramt gefordert sei“, da ein Verantwortlicher der Gemeindekatechese
des Bistums angeblich Irrtümer befördern würde und sich damit aus der Kirche ausgeschlossen habe. Außerdem
wird von dem Pater behauptet, dass engste Mitarbeiter des Bischofs nicht mehr auf dem Boden der Lehre
der Kirche stehen. Ich denke, das allein wäre Grund genug für den Bischof sein Wächteramt tatsächlich
so auszuüben, wie er es Gott sei Dank getan hat. Die oben erwähnten Schreiben sind übrigens, das ist
dem Inhalt eindeutig zu entnehmen, von seiten der SJM Priester öffentlich gemacht worden. Könnten nicht
diese Schreiben beispielsweise als nicht mittelbares Wissen des Bischofs zu interpretieren sein? Das äußerst
polemische und hysterische Vorgehen der SJM Befürworter zeigt, dass die christliche Nächstenliebe völlig
in den Hintergund getreten ist. Vielmehr scheint das ideologisch, für mich schon annähernd fanatische
schwarz-weiß Gedankengut, auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein.
#12 leshandl1 21:10:01 | Donnerstag, 16. November 2006
@Hüller Von wegen „Aber die bischöflichen Speichellecker sollten stets bedenken, dass es eine harte
Konfrontation mit der unverfälschten christlichen Wahrheit ist, die verdeckte Abgründe und Irrtümer
erst zu Tage bringt, welche von den vermeintlichen Gutmenschen natürlich lieber verschwiegen und kaschiert
werden.“ Plötzlich sind die bischöflichen Speichellecker negativ zu sehen? Kommt wohl ganz auf den Bischof
an. Auf der anderen Gassenseite sieht es mindestens genau so aus. Siehe Bischof Krenn und seine SL.
@ Landorgelspieler >>Dann wird offenbar, dass es sich bei den Anhängern dieser ehrw. Patres nur um ein
kleines, armseliges Häuflein Ewiggestriger handelt…<< Obwohl nicht betroffen, scheint es mir, dass
Sie sich mit dieser Rede als arroganter Schwätzer offenbaren, der Leute verketzert und verurteilt, ohne
Sie jemals kennengelernt zu haben… Ich denke, das können die Leute vor Ort (d.h. die Gläubigen) am
Besten beurteilen.
#10 landorganist 21:00:43 | Donnerstag, 16. November 2006
Hey, hey, nach Homos, Freimaurern, Rotariern, V2’lern, Juden, Sodomisten, endlich mal wieder ein neues
Kreuz-net-Feindbild. Jetzt sind also die Pfadfinder dran. Ich wusste doch immer, dass das böse Jungs
und Mädels (huch) sind. Es werden sich wohl noch mehr Dekanate auf die Seite des Bischofs stellen. Dank
sei Gott. Dann wird offenbar, dass es sich bei den Anhängern dieser ehrw. Patres nur um ein kleines,
armseliges Häuflein Ewiggestriger handelt. Also etwa so, wie in diesem ehrwürdigen Forum.
Freundschaftsdienst Der Dechant von Eschwege stammt hier aus der Nachbarschaft. Ich kenne den Christof
Steinert. Er ist ein Duz-Freund von Bischof Algermissen, einer seiner Lieblinge. Und ein sehr liberaler
Mann! Kein Wunder, wenn die Dekanatsversammlung in Eschwege durch ihn aufgewiegelt wird. Ein Freundschaftsdienst
nicht ohne Hintergedanken, wie ich glaube. Was hat Eschwege mit der SJM schon für Erfahrungen? Vorurteile
und Hetze gegen Leute, die Ihr nicht kennt! Schämt Euch für Euer unchristliches Gebärden da oben in
Eschwege!
Gewäsch… >>So seien „vielfach“ seelische Nöte über Menschen und Spaltungen in Gemeinden und Familien
gebracht worden.<< Über solch’pauschale Äußerungen will und kann ich mich nicht äußern. Aber die
bischöflichen Speichellecker sollten stets bedenken, dass es eine harte Konfrontation mit der unverfälschten
christlichen Wahrheit ist, die verdeckte Abgründe und Irrtümer erst zu Tage bringt, welche von den vermeintlichen
Gutmenschen natürlich lieber verschwiegen und kaschiert werden. Denn die christliche Botschaft soll um
Himmels willen ja nicht weh tuen…
Der „Fuldaer Kreis“ will eine andere Kirche Gotthard schrieb: nichts anderes ist eine Diskusssion über
den Zölibat Der „Fuldaer Kreis“ will offenbar mehr als nur die Abschaffung des Zölibats. Die „Priesterin“
Ida Raming und die ausgebildete „Diakonin“ Angelika Fromm waren ja schon mal in Fulda, siehe unter www.fuldaer-kreis.de/…veranstaltungen.html
(herunterscrollen).
SJM_Verleumdung Vielen Dank an <kreuz.net> ! Die fundamentalistischen Modernisten ( scheinbar ist die
Diözese Fulda davon ueberbesetzt ) bleiben sich selber treu in ihrer iskariotschen Zerstoerung der Reste
von katholischen Ueberbleibseln. Die abscheulichen Tiraden des Dekanates gegenueber der SJM sind nur das
Nachklackern von Verleumdungen . Sie sind nicht wert einer geistigen Zuwendung. Diese Modernisten zerstoeren
genuesslich eine Pfarrei nach der anderen. Ihre Phrasen sind die gleichen wie von der herrschenden „ geistlichen“
Oligarchie vor 2000 Jahren. Sie gehoeren bereits einer verfaulenden Zeitepoche des Ungehorsams, der Seelenzerstörung
un- zaehliger Kinderseelen und der ekelhaften Prostitution mit dem Zeitgeist an. Man moege mir den harschen
Ton verzeihen, aber als Familienvater von drei Jugendlichen muss ich mal diesen gottvergessenen Zeitgeistfundamentalisten
meinen Schmerz ins Gesicht schreien. Unendlich waere der Schmerz, gaebe es da nicht den froehlichen, katholischen ,
marianischen und papst- treuen Pfadfinderorden der SJM von dem hochverehrten P. Hoenisch. Dem Himmel sei
Dank. (wie war das doch ? nach Golgotha kommt Ostern !)
#5 Gotthard 18:02:07 | Donnerstag, 16. November 2006
@toby „Neue Zugänge zum Amt“: Wann wird in Fulda die erse Priesterin geweiht? im Vatikan hat man dieses
Papier wohl auch gelesen und diskutiert gerade heute über neue Zugänge zum Amt … nichts anderes ist
eine Diskusssion über den Zölibat. Dieser „Fuldaer Kreis“ scheint doch nicht glaubenszersetzend zu sein
sondern wichtige Denkanstöße zu geben.
Strukturveränderung Akzente zu einer zeitgemäßen und kooperativen Pastoral Auch hier wieder sehr auffällige
Parallelen zu den „Pastoralkonzepten“ des glaubenszersetzenden „Fuldaer Kreises“: Die Aufrechterhaltung
der pastoralen Strukturen bei immer weniger Priestern führt in die Sackgasse. Die Zukunft der Seelsorge
in den Gemeinden kann nicht durch pastorale Notlösungen gesichert werden. Solche Notlösungen sind zum
Beispiel: ein Priester für mehrere Gemeinden, Sicherung der Sonntagsgottesdienste durch fremde Pfarrer
usw. Neue Wege und Strukturen müssen zugelassen werden, zum Beispiel mehr Kompetenz und Eigenverantwortung
für hauptamtliche Laien, neue Wege in der Berufungspastoral, neue Zugänge zum Amt, … „Neue Zugänge
zum Amt“: Wann wird in Fulda die erse Priesterin geweiht?
Angstmachend? Erst kürzlich habe ich in einer Predigt gehört, dass Angst keine christliche Tugend ist,
Gottesfurcht dagegen schon. Wäre es vielleicht möglich, dass diejenigen die die christliche Tugend der
Gottesfurcht nicht (mehr) besitzen diese als Angst fehlinterpretieren? Wenn man so betrachtet, was bei
den in der Kirche herrschenden Neo-Modernisten alles auf dem Altar der Weltfurcht geopfert wurde, dann
liegt der Gedanke doch nicht fern.
Brüder im Geiste Das ist ja sehr interessant. Die Dekanatsversammlung benutzt die gleiche Formulierung
wie das Statut der glaubensfeindlichen Splittergruppe „Fuldaer Kreis“, die im Bistum Fulda offenbar die
Lufthoheit über Recht und Gesetz genießt: für eine dialogische Umgangsform mit der befreienden Botschaft
Jesu Christi (Dekanatsversammlung Eschwege) Dialogbereitschaft auf den verschiedenen Ebenen, zum Beispiel
zwischen Pfarrer und Räten, Kir chenleitung und Gemeinden, Bischof und Priestern, Lehramt und Theologen.
Das kann nur gelingen, wenn alle bereit sind, den dialogischen Umgang zu lernen und zu praktizieren. Statut
„Fuldaer Kreis“) Wo sind die „dialogischen Umgangsformen“ im Umgang mit den inkriminierten SJM-Patres?