Barmherziger Jesuit
Im Schatten der Aufregung um die Freigabe der Alten Messen hat man in Rom eine neue Diskussion begonnen – über die Preisgabe des Zölibats der Weltpriester.

Pater Rotter sprach heute mit ‘Spiegel-Online’.
Der Jesuit ist überzeugt, daß die Zölibatsfrage im Vatikan als „massives Problem“ empfunden wird. Eine Änderung sei auch unter Benedikt XVI. möglich.
Den Papst bezeichnet Pater Rotter als ein Mann, „der sich stark am Publikum orientiert, am Feedback, das er bekommt“.

Benedikt XVI. neige nicht zu Reformen im großen Stil. Doch man müsse bedenken, daß die Praxis der Kirche in „drastischem Gegensatz“ zu Benedikts Enzyklika „Deus caritas est“ – Gott ist Liebe – stehe.
Es gebe Diözesen, in denen achtzig Pfarreien brachlägen und zugleich 120 laisierte Priester lebten, die bereit wären, ihr Amt auszuüben.
Die Bischöfe könnten es sich nicht mehr leisten, in Sachen Zölibat durchzugreifen: „Dann hätten sie im Nu 50 Prozent des Klerus los.“
In vielen Diözesen werde längst „unideologisch“ und „praxisnah“ entschieden.
Bischöfe würden fehlbare Priester häufig selbst dann nicht ahnden, wenn diese eine Beziehung eingingen und Kinder zeugten.
Der Moraltheologe rechtfertigt diese Praxis nach Angaben von ‘Spiegel Online’.
Auf einen Priester mit Frau und Kindern müsse die Kirche flexibel reagieren. Er fordert „Barmherzigkeit“.
Dabei sei es zweitrangig, ob dadurch der Zölibat aufgeweicht werde:
„Dies scheint mir völlig unvermeidlich. Alles andere wäre unbarmherzig und unchristlich.“
Der Innsbrucker Moraltheologe hat sich in der Vergangenheit schon des öfteren abseits der kirchlichen Lehre bewegt.
So forderte er Sodomiten auf, die Homosexualität „zu bejahen“ und verteidigte die Priesterweihe von Homos. Pater Rotter hat die katholische Sexualmoral ebenso in Zweifel gezogen wie die Frauenordination befürwortet.
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Dienstag, 21. November 2006 10:14
Lord Werther: da wir nur noch mit Zitaten sprechen…
@Tau
Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, dass sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.
DIeser Planet hat – oder besser gesagt, hatte – ein Problem, die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich. Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.
Und so blieb das Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren.
Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.
Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären…
Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, dass sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.
DIeser Planet hat – oder besser gesagt, hatte – ein Problem, die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich. Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.
Und so blieb das Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren.
Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.
Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären…
Dienstag, 21. November 2006 01:21
tau †: Lesung, Jdt 13, 31 (Vulg.)
Du bist von deinem Gott gesegnet in allen Zelten Jakobs; denn in jedem Volk, das deinen Namen hört, wird deinetwegen der Gott Israels gepriesen werden.
Montag, 20. November 2006 23:00
Breze: @ Maurice
Was ist an Wiener so schlecht?
Alors, bonne nuit?
Alors, bonne nuit?
Montag, 20. November 2006 22:59
Maurice Corvisier: „ich bin katholischer priester.“
Ööh – gibt’s auch andere Priester?
Morgen wird’s fürchterlich. Danke für die Gute-Nacht-Wünsche, liebe Leute!
Und tschöö.
Morgen wird’s fürchterlich. Danke für die Gute-Nacht-Wünsche, liebe Leute!
Und tschöö.
Montag, 20. November 2006 22:44
Breze: @ Wiener
übrigens: ich bin katholischer priester.
Ich ahnte es…
Ich ahnte es…
Montag, 20. November 2006 22:34
wiener: @ lord
Sollte diese Seite repräsentativ für Katholiken sein, dann will ich kein Katholik sein. Ich will eine
Religion haben, die etwas mit den Lehren Jesus zu tun hat…
kreuz.net repräsentativ für katholiken? mitnichten! im gegenteil tummeln sich hier vorwiegend die extrembereiche des gerade-noch- oder sicher-nicht-mehr-katholischen (vor allem des rechten, fundamentalistischen, traditionalistischen und sedisvakantistischen randes).
übrigens: ich bin katholischer priester.
kreuz.net repräsentativ für katholiken? mitnichten! im gegenteil tummeln sich hier vorwiegend die extrembereiche des gerade-noch- oder sicher-nicht-mehr-katholischen (vor allem des rechten, fundamentalistischen, traditionalistischen und sedisvakantistischen randes).
übrigens: ich bin katholischer priester.
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