Im Schatten der Aufregung um die Freigabe der Alten Messen hat man in Rom eine neue Diskussion begonnen – über die Preisgabe des Zölibats der Weltpriester.
Der sehr zweifelhafte Schweizer ‘Verein der vom Zölibat betroffenen Frauen’ wirbt auf seiner Homepage mit einem veralteten Zeitungsinserat für Trends der 68er.
(kreuz.net) Der Innsbrucker Moraltheologe, Jesuitenpater Hans Rotter, glaubt nicht, daß es zu einer baldigen
„Lockerung der Zölibatspflicht“ kommt.
Pater Rotter sprach heute mit ‘Spiegel-Online’.
Der Jesuit ist
überzeugt, daß die Zölibatsfrage im Vatikan als „massives Problem“ empfunden wird. Eine Änderung sei
auch unter Benedikt XVI. möglich.
Den Papst bezeichnet Pater Rotter als ein Mann, „der sich stark am
Publikum orientiert, am Feedback, das er bekommt“.
Pater Hans Rotter
Der Jesuit kann sich vorstellen, daß der Papst einlenkt,
wenn eine Mehrheit der Bischöfe eine Änderung will.
Benedikt XVI. neige nicht zu Reformen im großen
Stil. Doch man müsse bedenken, daß die Praxis der Kirche in „drastischem Gegensatz“ zu Benedikts Enzyklika
„Deus caritas est“ – Gott ist Liebe – stehe.
Es gebe Diözesen, in denen achtzig Pfarreien brachlägen
und zugleich 120 laisierte Priester lebten, die bereit wären, ihr Amt auszuüben.
Die Bischöfe könnten
es sich nicht mehr leisten, in Sachen Zölibat durchzugreifen: „Dann hätten sie im Nu 50 Prozent des
Klerus los.“
In vielen Diözesen werde längst „unideologisch“ und „praxisnah“ entschieden.
Bischöfe
würden fehlbare Priester häufig selbst dann nicht ahnden, wenn diese eine Beziehung eingingen und Kinder
zeugten.
Der Moraltheologe rechtfertigt diese Praxis nach Angaben von ‘Spiegel Online’.
Auf einen Priester
mit Frau und Kindern müsse die Kirche flexibel reagieren. Er fordert „Barmherzigkeit“.
Dabei sei es
zweitrangig, ob dadurch der Zölibat aufgeweicht werde:
„Dies scheint mir völlig unvermeidlich. Alles
andere wäre unbarmherzig und unchristlich.“
Der Innsbrucker Moraltheologe hat sich in der Vergangenheit
schon des öfteren abseits der kirchlichen Lehre bewegt.
So forderte er Sodomiten auf, die Homosexualität
„zu bejahen“ und verteidigte die Priesterweihe von Homos. Pater Rotter hat die katholische Sexualmoral
ebenso in Zweifel gezogen wie die Frauenordination befürwortet.
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71 Lesermeinungen
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#71 Lord Werther 10:14:16 | Dienstag, 21. November 2006
da wir nur noch mit Zitaten sprechen… @Tau Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus
der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine
gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut
unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv
sind, dass sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten. DIeser Planet
hat – oder besser gesagt, hatte – ein Problem, die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich.
Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin
und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen
ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten. Und so blieb das
Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren.
Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen
heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte
man niemals verlassen dürfen. Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an
einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn
die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären…
Lesung, Jdt 13, 31 (Vulg.) Du bist von deinem Gott gesegnet in allen Zelten Jakobs; denn in jedem Volk,
das deinen Namen hört, wird deinetwegen der Gott Israels gepriesen werden.
„ich bin katholischer priester.“ Ööh – gibt’s auch andere Priester? Morgen wird’s fürchterlich. Danke
für die Gute-Nacht-Wünsche, liebe Leute! Und tschöö.
@ lord Sollte diese Seite repräsentativ für Katholiken sein, dann will ich kein Katholik sein. Ich will
eine Religion haben, die etwas mit den Lehren Jesus zu tun hat… kreuz.net repräsentativ für katholiken?
mitnichten! im gegenteil tummeln sich hier vorwiegend die extrembereiche des gerade-noch- oder sicher-nicht-mehr-katholischen
(vor allem des rechten, fundamentalistischen, traditionalistischen und sedisvakantistischen randes). übrigens:
ich bin katholischer priester.
#65 Lord Werther 22:22:21 | Montag, 20. November 2006
Was soll datt denn nun? @Tau, bevor ich mich nun durch alle Bücher durchlesen muss, könnten Sie doch
einfach schnell zusammenfassen, was diese mit meinem Betrag zu tun haben… Oder soll ich nun mit Büchern
antworten? Wird vielleicht ein interessanter Thread, aber ein recht arbeitsintensiver, wenn nun jeder
die Bücher des anderen komplett lesen sollte…
JHWE ist der Gott Israels Nicholas Goodrick-Clarke, Die okkulten Wurzeln des National-Sozialismus, Leopold
Stocker Verlag Egon von Petersdorff, Daemonologie, Christiana-Verlag Georg May, Kirchenkampf oder Katholikenverfolgung,
Christiana Jean-Marie Kardinal Lustiger, Die Verheißung, Vom Alten zum Neuen Bund, Sankt Ulrich, Verlag
Gertrud von le Fort, Die Tochter Jephthas, St. Benno-Verlag Joseph Kardinal Ratzinger, Die Vielfalt der
Religionen und der eine Bund, Verlag Urfeld Franz Werfel, Höret die Stimme, S. Fischer Marin Buber, Die
Erzählungen der Chassidim, Manesse Katechismus der katholischen Kirche, Oldenbourg Benno Paulusverlag
Die Bibel
#63 Lord Werther 21:48:20 | Montag, 20. November 2006
Ach doch? Auf Erwähnung des Wotanskults, fragten Sie? was für Irre? Was soll man dabei denn denken?
Soll ich eine Jehova-Eiche fällen und sagen, wenn es Gott wirklich gibt, soll mich der Blitz treffen.
(Wir erinnern uns an Bonifazius) Ich denke nicht, dass alle Katholiken Nazis sind. Ich denke nur, dass
es viele antisemitische Äußerungen gibt und andere Minderheiten (Schwule, Lesben, Muslime…) auch nicht
besser wegkommen. Da sich die Redaktion einer Klärung dieses Sachverhaltes (ich habe sie nun auch angeschrieben)
bislang enthalten hat, muss man davon ausgehen, dass es hier zum Ton gehört. Sollte diese Seite repräsentativ
für Katholiken sein, dann will ich kein Katholik sein. Ich will eine Religion haben, die etwas mit den
Lehren Jesus zu tun hat… Niemand ist irr’, weil er einen anderen Glauben hat… Ich hoffe, dass sie
eines Tages zu dieser Erkenntnis kommen können.
Lord Werther: Mit dem, was Sie gegen Nazis schreiben, rennen Sie offene Türen ein. Der Zusammenhang zwischen
den eben genannten „Irren“ und gewissen „Kulten“ dürfte uns auch bekannt sein. Jetzt lernen wir einfach
mal aufmerksam den Gegensatz, zwischen x.net/Nazis und der Nachfolge Christi (den Sie ja auch lobend erwähnten.
Darin sind wir uns auch einig!).
#61 Lord Werther 20:14:07 | Montag, 20. November 2006
Jesus ist Held gewesen! @Tau, nur, weil jemand eine andere Religion hat, sind das keine Irren… Allerdings
ist das meiste über dieser Religion komplett umbekannt. (Siehe Entweihung der Forsythe-Quelle und die
Fällung der Donar-Eiche.) Wenn Sie diese Religion/Sekte/Weltanschauung komplett verspotten, nehmen sie
doch einfach zum sog. Weihnachtsfest keinen „Immergrünen Baum“, der die Fruchtbarkeit symbolisieren soll.
Feiern Sie bitte das Osterfest nicht mit heidnischen Rithen… (Kommt der Hase eigentlich in der Ostergeschichte
vor? Und hatte er auch bunte Eier dabei… vielleicht kommt der Brauch ja woanders her…) Da wären noch
die Wochentage… Donarstag… (Donnergott) Freiatag… (Göttermutter) Wollen wir diese Kette fortführen?
Andere Religionen sind Ihnen sicherlich auch bekannt… Leocifre wurde Luzifer, Der Gehörnte Gott wurde
Satan, Sylvester wurde ein Sauffest, diese Kette lässt sich entdlos fortführen… Tau, ich möchte aus
dem System Katholizismus raus, da Ihr nur den blanken Menschenhass predigt und vermutlich auch noch lebt.
Ich hätte gedacht etwas anderes zu sehen, aber ich bin nur entsetzt… Ich weis nicht, wie viel Zeit
ich mit dieser menschenhassenden Sache meine zeit vergeudet habe. Ich finde immer noch, dass Jesus einer
der genialsten Menschen aller Zeiten war und er für mich für reine Liebe und was für mich genauso wichtig
ist; er steht dafür, dass wir uns immer wieder hinterfragen sollen und selbst nachdenken sollen. Ich
glaube nicht nur, dass es ihn gab, ich hoffe es sogar!
#57 gelasius 13:36:51 | Sonntag, 19. November 2006
wolfgang und benedikt / lord Der Kleine Lord hat sich doch heute Nacht angeblich für immer aus diesem
forum verabschiedet und will zur Strafe für die hier vertretenen Meinungen am „Julfest“ aus der KK, die
er Sekte nennt, austreten,um eine bessere Religion zu finden. Abgesehen davon ist er mit Sicherheit eh
nicht katholisch und ist es nie gewesen, das geht klar aus seinen Ansichten zur Bibel hervor. Eher gehört
er in die Maurice-kategorie der Trolle. Leider hat er nichts davon gesagt, Frau Bussmann mitnehmen zu
wollen. Sehr schade!
#56 wolfgang e. 13:14:32 | Sonntag, 19. November 2006
Nunja, lieber Lord Werther, sehr genau haben Sie die Bibel offenbar nicht gelesen: 1. Das bedeutet wohl,
dass ein schlechter Vater nicht Priester werden darf, keineswegs, dass ein unverheirateter nicht Priester
werden darf (Paulus z.B. war unverheiratet, das schreibt er sogar selbst –> nachlesen) 2. Die Ehemoral
hat sich im AT erst nach und nach entwickelt. Zur Zeit Christi war aber die Vielehe so gut wie verschwunden.
Übrigens spricht schon Gen., 2. Kapitel von einem Mann und einer Frau als Wesen der Ehe. In Levitikus
sind noch einige Gesetze enthalten, die der Hartherzigkeit der Menschen Rechnung tragen. (Siehe auch die
Worte Christi über die Ehescheidung. –> nachlesen!) 3. Laut Paulus sollen die Frauen in der Kirche schweigen.
Das heißt nicht, dass generell sie nicht lehren dürfen. (In der Familie ist ja die Mutter selbstverständlich
erste Lehrerin) –> nachlesen! 4. Die Gebote des AT (v.a. die 10 Gebote) gelten natürlich auch für die
Christen heute, und auch für alle Menschen! Das Mosaische Gesetz jedoch, das ein Bestandteil des Alten
Bundes ist, und nur den äußeren Vollzug der Gebote betrifft, gilt in dieser Form für die Christen nicht
mehr (siehe v.a. Apostelgeschichte und Paulusbriefe, aber auch Aussagen von Christus über die jüdische
Gesetzestreue seiner Zeit. –> nachlesen!) Viele Grüße, Wolfgang
#55 Benedikt 13:13:56 | Sonntag, 19. November 2006
@ Lord Wir sind Katholiken. Nach unserer Auffassung bedarf die Bibel der Auslegung. Und die ergibt sich
aus dem Lehramt ud der Tradition. Wenden Sie sich wegen Ihrer Fragen doch an ein evangelikales Forum,
da hilft man Ihnen weiter.
#54 Lord Werther 23:53:18 | Samstag, 18. November 2006
lest doch mal ein best. Buch In der Bibel steht so einiges, an dem sich die modernen christlichen Sekten
nicht mehr erinnern können. Ich verstehe die Einstellung zur Bibel ohnehin nicht mehr. Jeder hält das
Buch für so unheimlich wichtig und kaum einer liest es mehr. Wenn ich mich zu einem Werke bekenne, dann
muss ich es auch mal gelesen haben. Da stehen einige interessante Regelungen zu den Aussagen des Jesuiten
drin. 1. Nur ein unbescholtener Vater darf Geistlicher werden. 2. Ein Mann darf so viel Frauen haben,
die er auch mit Nahrung, Bekleidung und Beischlaf versorgen kann. (beides meine ich im Levitikus gefunden
zu haben.) 3. Frauen dürfen nicht lehren.(Ich meine Paulus) 4. Steht im NT, dass wir das alle Regelungen
des AT auf die Christenheit Anwendung finden! Also bitte, lest doch einmal das Buch und wenn Ihr dann
noch Christen sein wollt, lebt nach dem Buch, dass die Grundlage einer Religion angeblich darstellt und
lasst einfahc die Diskussionen, die schon vor 2.000 Jahren geklärt wurden. Ansonsten ignoriert das Werk
einfach, aber nennt Euch dann bitte nicht Christen.
#50 Protestant 23:07:32 | Freitag, 17. November 2006
@heggi Mitleid aber und mehr habe ich mit Ehen und Familien mit leidenden Kindern, die am Versagen des
einzelnen Partners oder Elternteils leiden. Prima,dann üben Sie mal! Lesen Sie bitte das Buch über Priesterkinder
und deren Schicksale! Gottes heimliche Kinder- das wäre Ihre Pflichtlektüre!Und nicht theoretische Dinge,
von denen Sie keine Ahnung haben!
Protestant Nachdem ich meinen Hund noch ausgeführt habe, kann ich mich jetzt hier wieder einklinken.
Also, ein Priesteer muß mir nichts über Ehe, Familie oder Sexualität erzählen. In der Beichte z.B.
geht es um Schuld und Vergebung. Ansonsten ist in Krisenfällen ein Familientherapeut oder sonst wer schon
ein besserer Ansprechpartner. Niemand wird im übrigen in den Zölibat gezwungen. Niemand muß auch Priester
werden. Ich habe kein Mtleid mit Priestern, die sich mindestens sechs Jahre auf den Zölibat vorbereiten
können, ihn bis dahin auch „einüben“ können. Mitleid aber und mehr habe ich mit Ehen und Familien mit
leidenden Kindern, die am Versagen des einzelnen Partners oder Elternteils leiden. Das ganze Geschwätz
vom sog. Zwangszölibat hängt mir zum Hals heraus. Quasi im Zwangszölibat mußten nach dem Krieg viele
Frauen und Witwen leben, weil die Männer im Krieg erschossen worden waren. Und auch heute leben die Zwangszölibat,
die auf Grund körperlicher Gebrechen oder ihrer Gestalt oder Aussehens keinen Partner finden, aber gerne
einen finden würden. Das alles sind Leidende, aber nicht Priester, die den Weg ins kath. Priestertum
freiwillig gegangen sind. Ein anderer Aspekt ist auch noch der: Was machen bei einer Aufhebung des Zölibats
mit den Priestern, deren erste Ehe scheitert und nun die zweite Ehe wollen. Die sakramentale Unauflöslichkeit
der Ehe vielleicht aufheben, um den vielleicht erneut eintretenden Priestermangel aufzulösen?
Lieber Protestant, vom Standpunkt Ihres Surrogats für den wahren Glauben ist das vielleicht alles nachvollziehbar.
Aber das Heilmittel (für die Seelen) wirkt offenbar halt doch besser als der Placebo. Als nächstes sagen
Sie uns sicher, dass Sie über homosexuelle Praktiken nur von Pfarrern beraten werden wollen, die selber
homosexuell sind und dass Sie eine Ablehnung des Totschlages nur aus dem Mund eines Pfarrers vernehmen
wollen, der selbst ein paar Leutchens totgeschlagen hat. Ihre Argumente sind so alt, die haben schon einen
Bart. Besser werden sie dadurch nicht. Und richtiger auch nicht. Was man sich im Hirn nicht alles so zusammenschwurbelt
um nicht glauben zu müssen.
#47 Protestant 21:22:47 | Freitag, 17. November 2006
@heggi Sie haben es richtig erkannt: Kaum einer will noch heiraten! Aber der normale Gläubige soll heiraten
und Sex nur in der Ehe haben! Das wird doch immer wieder gepredigt! Da wird gegen Homos losgezogen und
die Familie-sprich Ehe mit Kindern- vergöttert! Wenn Ihr das doch so gut findet (ich finde das übrigends
auch gut), dann lasst doch diejenigen Priester, die das auch gut finden, an diesem Glück teilhaben! Und
dann können mir diese Priester, die verheiratet sind und Familie haben auch sehr gerne etwas über Ehe
und Familie und Sexualität erzählen! So aber nicht!
Kaum kein Mensch will … heute noch heiraten, katholische Priester ausgenommen. Das ist doch fast ein
Treppenwitz der Weltgeschichte. Als ob die Ehe einfacher wäre zu leben als der Zölibat! Zumindest spricht
die auf 50 % zugehende Scheidungsrate eine andere Sprache. Glauben die Priester, die aus dem Zölibat
streben, wirklich, sie würden eine bessere Ehe führen als der große Rest in der Welt? Die hohe Scheidungsrate
unter protestantischen ReligionsdienerInnen spricht da eine andere Sprache. Wieviel ehemalige kath. Priester,
die wegen einer Frau ihren Dienst aufgegeben haben / aufgeben mußten, leben noch in dieser Beziehung?
Wieviele haben inzwischen längst ihre Zivilehe wieder verlassen und leben in neuen eheähnlichen Verhältnissen?
Wer so tut, als sei die Abschaffung des Zölibats die Lösung, lebt nicht in dieser Welt.
#45 Lord Werther 18:48:31 | Freitag, 17. November 2006
Kinderschützenkönigin Bei uns im Dorf war es immer so, dass nur Jungen den Kinderschützenkönig oder
den Messdiener machen durften… Irgendwann wollten wir das aber nicht mehr und die Jungen blieben weg,
jetzt dürfen es auch Mädels machen. Vielleicht sieht ja sogar einer der tiefgläubigen Katholiken eine
Verbindung.
#44 Benedikt 18:36:05 | Freitag, 17. November 2006
@ Bussmann Für die sterbende katholische Kirche in Europa gibt es nur eine Chance: Ja genau: Die häretischen
Theologen aus dem Amt zu entfernen. Aufhebung des Pflichtzölibates und Frauenordination. Da Sie von der
Messe offenbar gar nichts halten, wundere ich mich, warum Sie überhaupt noch für Ordination sind. Sie
sollten da konsequent sein.
#43 Lord Werther 18:16:35 | Freitag, 17. November 2006
eben… nichts verstanden… Zusätzlich verstehen jeweils Außenstehende Entscheidungen anderer nicht
oder kaum Wiedersprechen Sie da nicht gerade Wolfgang e mit seiner These, dass gerade die Außenstehenden
objektiver sind? Nur, weil andere etwas machen, ist etwas nicht gut, schlecht oder sonst was. Mir ist
sehr wohl bewusst, dass alle Menschen immer mal wieder eine Form von Askese betreiben, wenn man die Askese
weiträumig un nicht auf einer Basis von Freiwilligkeit aufbaut… Ferner möchte ich noch einmal betonen,
dass die Enthaltsamkeit eine unheimlich perverse Form der Sexualität ist, denn sie verleitet, Dinge im
Geheimen zu tun, die man sich nicht trauen sollte… Ferner nehme ich an, dass man sich vor enthaltsamen
Menschen in Acht nehmen sollte, da sie sich bewusst von anderen Menschen abgrenzen. Ich denke nicht, dass
sie einen anderen Zugang zu Gott haben; ich denke nur, dass sie es sich einreden, um das eigene Wirken
zu rechtfertigen… Außerdem kann mir niemand erzählen, dass er gerne enthaltsam ist, der schön einmal
die Lenden einer schönen Frau gespürt hat. Ich denke, irgendwo in dieser Region ist auch der Kern zu
finden. @Wolfgang e. In der Regel sind familien-/ beziehungsbezogenen Ratschläge kaum in der Wirklichkeit
anzuwenden und auch die „objektiveren“ Pfarrer haben auch nicht gute Tipps, die zum Verstehen von Frauen
dienlich sind… (ne, wirklich nicht…)
#42 Protestant 17:49:30 | Freitag, 17. November 2006
@dr.Heger Für Sie kommt es natürlich immer drauf an,wer wem widerspricht! Es sind offensichtlich nur
die keine „Hanseln“, die in Ihrem Sinne widersprechen, aber ansonsten Kratzfüße machen! Was die Kirche
braucht ist einfach mehr Mut! Und ich möchte ernsthaft bezwifeln, ob alle Lehrmeinungen, die irgendwelche
Päpste irgendwann mal „erarbeitet“ haben, auf Jesus Christus zurückgehen! Ich bin der festen Überzeugung,dass
gerade Jesus Christus heute vielem widersprechen würde-auch und gearde manchem, was seine „einzige und
wahre“Kirche von sich gibt (und ich meine damit ganz bestimmt nicht Lehmann)! Ich bleibe bei meiner Auffasung
von Ihrem Priesterverständniss:Ein Priester ist für sie erst dann gut, wenn er in erster Linie seiner
Gemeinde widerspricht! Aber es ist trotzdem komisch: für Sie ist wahrscheinlich ein Kardinal Meissner
widersprechender Priester ein Freimaurer und „Hansel“, aber einer der Algermissen widerspricht ein wahrer
Seelsorger!Komisch!
@Protestant Sie meinen: Bravo, solche Menschen [nämlich wie den Innsbrucker Moraltheologen, „der Vergangenheit
sich schon des öfteren abseits der kirchlichen Lehre bewegt] braucht die Kirche Vielleicht braucht Ihre
protestantische Phantasiekirche solche Menschen. Ich wüßte nicht, wozu sie der von Jesus Christus gestifteten
Kirche brauchbar sein sollten. (ich betone „Menschen“)! Daß Sie solchen, die es ablehnen, als den Speichel
des Zeitgeistes leckende Weicheier sich selbst überflüssig zu machen, das Menschsein absprechen, ist
bemerkenswert. Nicht irgendwelche Paragraphen-Geistliche, die irgendwelche Lehrmeinungen Die Lehre Jesu
Christi als „irgendwelche Lehrmeinungen“ – nun ja… den einfachsten und normalsten menschlichen Bedürfnissen
und Träumen vorziehen! Für die „normalsten menschlichen Bedürfnisse“ braucht es einen Bäckerladen
oder eine Ehevermittlung, aber keine Seelsorger. Daher ist die folgende Ansicht: ob ein Pfarrer verheiratet
ist, ob er homosexuell oder heterosexuell ist, oder ob er sogar eine Frau ist-das ist mir wirklich sowas
von wurscht auch nur im Sinne persönlicher Wurschtigkeit zu verstehen. Denn zwar ist es richtig: -es
kommt darauf an, ob es sich um einen menschlichen Seelsorger handelt oder um einen Apparatnik! Aber „Seelsorger“,
die nicht zu widersprechen sich trauen und nur die „normalsten menschlichen Bedürfnisse“ absegnen, einschließlich
der nach Befriedigung vertierter Triebe – solche Hanseln braucht kein Mensch. MfG Christoph Heger
#40 Protestant 16:55:46 | Freitag, 17. November 2006
Ein wahrer Christ! Dabei sei es zweitrangig, ob dadurch der Zölibat aufgeweicht werde: „Dies scheint
mir völlig unvermeidlich. Alles andere wäre unbarmherzig und unchristlich.“ Der Innsbrucker Moraltheologe
hat sich in der Vergangenheit schon des öfteren abseits der kirchlichen Lehre bewegt. So forderte er
Sodomiten auf, die Homosexualität „zu bejahen“ und verteidigte die Priesterweihe von Homos. Pater Rotter
hat die katholische Sexualmoral ebenso in Zweifel gezogen wie die Frauenordination befürwortet. Bravo,
solche Menschen braucht die Kirche(ich betone „Menschen“)!Nicht irgendwelche Paragraphen-Geistliche, die
irgendwelche Lehrmeinungen den einfachsten und normalsten menschlichen Bedürfnissen und Träumen vorziehen!
Glaubt mir, ob ein Pfarrer verheiratet ist, ob er homosexuell oder heterosexuell ist, oder ob er sogar
eine Frau ist-das ist mir wirklich sowas von wurscht-es kommt darauf an, ob es sich um einen menschlichen
Seelsorger handelt oder um einen Apparatnik!
Lieber Lord Werther: Zeit ist und Platz ist ein Problem beim Austausch in k.n, gegenseitigen guten Willen
setzen wir mal voraus. Meine erste Antwort war ursprünglich umfangreicher. Ich habe diese gekürzt, weil
wolfgang e. nach meinem Geschmack eigentlich alles bereits gesagt hat (und sehr gut, wie ich meine). Darum
habe ich zusätzlich auf eine andere Art (meine!) geschrieben. Auch jetzt habe ich nur wenig Zeit, daher
(leider) wieder kurz: Mir ging es eigentlich um diese bedenkliche Form der Askese und da haben sie einmal
um den Kern diskutiert… Was meinen Sie mit bedenklicher Askese, welche persönlichen Erfahrungen haben
Sie damit gemacht und was meinen Sie mit „Kern“? Ein Gedanke: Für mich hat „Askese“ etwas mit Entscheidung,
Blickrichtung, Auswahl, Begeisterung, Annehmen, Freiwilligkeit zu tun. Für mich gibt es keinen Menschen,
der nicht ständig irgendeine Form der „Askese“ betreibt, in jeder Sekunde. Immer, wenn ich die eine Sache
mache, kann ich mich nicht gleichzeitig einer anderen widmen. Wenn ich ein Problem mit dieser gegebenen
Tatsache des Lebens habe; wenn es etwas ist, was vielleicht nicht zu mir passt oder zum falschen Zeitpunkt
von mir gewollt ist; wenn ich evtl. übertreibe, o.k., mag die „Askese bedenklich“ sein. Zusätzlich verstehen
jeweils Außenstehende Entscheidungen anderer nicht oder kaum (was nicht unbedingt eine Rolle spielen
muss). Da kann es sogar zu völlig gegensätzlichen Wahrnehmungen und Bewertungen kommen, was oft ganz
lustig ist. Eine andere Art der „Bedenklichkeit“ habe ich einmal erlebt, als mir jemand folgendes weisma…
#38 savonarola 16:13:24 | Freitag, 17. November 2006
Absurde Idee! Verstehe ich richtig? Priester, die sich des Verrates um billiger Bedürfnisbefriedigung
willen schuldig gemacht haben, die ihren Gemeinden, Mitbrüdern und Bischöfe Wunden geschlagen haben,
sollen, wenn sie der Lüsternheit oder des Ehejochs überdrüssig sind, an den Altar zurückkehren dürfen,
der Gemeinde von der Treue predigen, die Moral einschärfen und ihre Mitarbeiter, die vielleicht unverschuldet
mit ihren Kindern vom Ehegatten verlassen wurden und wieder geheiratet haben, wegen eines schweren Verstoßes
gegen die Loyalitäsobliegenheiten auf die Straße setzen können. Die scheinbare Milde oder Gnade solcher
Überlegungen führt im Ergebnis zu nichts anderem als zu Verwirrung, schwerer Ungerechtigkeit und Begünstigung
von egozentrischen Verrätern. Bereits die sog. Dispens vom Zölibat ist ja schon eigentlich keine Dispens
mehr, weil sie nahezu regelmäßig erteilt wird. Ist das nicht schon absurd genug?
@Jawohl!:Jede Art von Sex außerhalb einer regulären und dauerhaften ehelichen Verbindung (die es nur
zwischen Personen verschiedenen Geschlechts gibt) ist eine Sünde, weil dadurch die Würde des Menschen
mit Füßen getreten wird. Ist ja interessant! Glauben Sie, mir jetzt auch noch den Katechismus vorbeten
bzw. interpretieren zu müssen? Und die Sorge um meine Würde lassen Sie mal lieber meineSorge sein! Wenn
es Ihnen ein Bedürfnis ist, sich Sorgen zu machen, dann empfehle ich Ihnen das Vokabular und die Hirnenge
manch anderer Zeitgenossen hier! Die Erfahrungen mit und im Umfeld der KPEoder auch des Opus Dei, aber
auch solchen Vereinen wie dem (linken) BDKJ reichen vollends, mich von jeder Art der geistigen Entmündigung
und Bevormundung oder der scheinheiligen Sorge um das „Seelenheil“ schwuler „Verirrter“ zu distanzieren.
zu Herrn Haher Nicht, wie und mit wem ich freiwilligen SEX habe, sollte der primäre moralische Maßstab
sein (bzw. mit wem und wie mein Nachbar Sex hat, denn das ist allein seine Sache!), sondern ob, wann und
wie ich die Würde meines Gegenübers, meines Nächsten achte! Jede Art von Sex außerhalb einer regulären
und dauerhaften ehelichen Verbindung (die es nur zwischen Personen verschiedenen Geschlechts gibt) ist
eine Sünde, weil dadurch die Würde des Menschen mit Füßen getreten wird. PS: Meine Mitmenschen sind
mir niemals einfach »egal«. Seien Sie versichert: Ich leide mit Ihnen.
@Jawohl!: Wer glaubt, ist nicht allein. Entweder glauben Sie diesen Unsinn, den Sie da grade schreiben,
tatsächlich, dann tun Sie mir einfach leid und ich danke Ihnen herzlich für Ihre „Anteilnahme“ an meinem
Leben, sage aber ein ebenso herzliches „Nein Danke, aber überlassen Sie meine Keuschheit doch lieber
mir selbst. Und was HH. P. Hönisch angeht: der soll bleiben, wo der Pfeffer wächst und es besser unterlassen,
die unbedarfte Seele heranwachsender Jungs zu verderben.
Wer glaubt, ist nicht allein. Wir müssen alle um die Keuschheit kämpfen, egal ob wir normal sind oder
homosexuell – letzteres sind in Wahrheit ohnehin allenfalls ein Zehntel von denen, die sich dafür halten.
Schauen Sie halt, dass Sie diesen Kampf – und er bedeudet bei Ihnen ja zunächst einmal ein kampf um absolute
Enthaltsamkeit (übrigens auch in den Gedanken und Wünschen) – nicht allein führen. Christus steht uns
bei, und auch ein guter Seelsorger ist eine vorzügliche Stütze. Warum wenden Sie sich nicht einfach
nochmals an Pater General Hönisch? Er wird Sie vielleicht noch kennen und kann Ihnen gewiss weiterhelfen.
@Jawohl!: ja, klar habe ich ein Problem! Sie sind ja ein Gescheiter, DAS zu erkennen! Aber mein Problem
ist weder mein Glaube, noch meine Sexualität, noch meine Kirche, noch der Papst. Mein Problem ist diese
menschenverachtende Dummheit, die sich hier tummelt
Lieber Herr Haher! Sie haben ein Problem. Schreiben Sie jawohl! www.kreuz.net/reader.2051.html, wir werden
einen Seesorger finden, dem Sie sich anvertrauen können. Es ist nichts verloren.
@HeinrichvonOfterdingen:Das ist das was so Typen wie Ihnen immer einfällt, Katholiken sind geistes und
kriminell, Sie wissen viel besser was menschlich und christlich ist und (so der Schluß) es wäre besser
wenn die Katholiken ermordet würden. Woher wissen SIE denn, dass ich nicht kath. sei? Also, ich war 13
Jahre Ministrant in einer (röm.) kath. Pfarrei, war Pfadfinder(leiter) in der KPE (A. Hönisch!) und
war Priesteramtskand. in einem (röm.)Kath. Erzbistum. Wie ich das als Nicht-Kath. fertig gebracht haben
soll, erklären Sie mir mal bitte. WAS ich hier schreibe, hat durchaus „Hand und Fuß“ und ein solides
Fundament! Ich bin katholisch. Und schwul. Und beides sehe ich sehr nüchtern, anders als einige hier
mit Ihrem geistigen Stuss von sich vermuten lassen. Und was es mit dem „Mühlstein“ auf sich hat, lesen
Sie bitte selbst einmal bei Matth. nach. Was SIE hier aber von „ermorden“ faseln, entbehrt jeder logischen
und semantischen Grundlage! Erst denken, dann schwätzen!
#30 wolfgang e. 13:47:52 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Lord Werther „Heißt es ich kann Gott weniger dienen, wenn ich ein Familienvater bin, wie er es
eigentlich ausdrücklich wünschte?“ Nein, es heißt, dass Du Gott auf eine andere Weise dienst. Für
einen Familienvater, wie Du und ich es sind, ist die eigene Ehefrau der persönliche Weg zu Gott. Hingeben
sollen wir uns aber ebenso, wie die Priester. Wir sind zu derselben Heiligkeit berufen. Wenn ich etwas
über das Wesen der Liebe erfahren möchte, frage ich übrigens durchaus gute Priester, da sie zu Gott
(= Liebe) einen unmittelbaren Zugang haben. Wenn ich wissen möchte, wie diese Liebe konkret in Ehe und
Familie verwirklicht werden soll, berate ich mich auch mit meinen verheirateten Freunden. Dafür ist es
aber nicht notwendig, dass diese auch Priester sind. Abgesehen davon kann jemend, der in eine Sache nicht
direkt involviert ist, oft einen objektiveren Rat geben, daher würde ich auch als Verheirateter den Rat
eines Zölibatären bezüglich Ehe und Familie nicht verachten.
#29 Lord Werther 13:35:55 | Freitag, 17. November 2006
Askese Was soll es schon für Fragen zu diesem Thema gehen… Mir ging es eigentlich um diese bedenkliche
Form der Askese und da haben sie einmal um den Kern diskutiert…
Hallo Lord W: aus Zeitgründen kurz: Wir können uns ja später weiter unterhalten. (Wenn Sie möchten,
können Sie schon mal Fragen dazu schreiben) Bis dann!
#27 Lord Werther 13:19:22 | Freitag, 17. November 2006
Verantwortung vor der Art @tau: leider fehlte wohl der Teil Ihres Beitrages, der wohl auf die Sache eingegangen
ist, was sehr schade ist, da ich Ausführungen recht interessant begonnen haben. Vielleicht finden sie
ja die Zeit, Ihren Beitrag fortzuführen. @Wolfgang e. Heißt es ich kann Gott weniger dienen, wenn ich
ein Familienvater bin, wie er es eigentlich ausdrücklich wünschte? Ich denke, die Natur hat uns Gaben
gegeben, die wir auch ausnützen müssen und nur, wenn wir uns immer wieder bewusst werden, was wir eigentlich
sind, können wir Wissen über uns erlangen. Ich denke, es ist dabei auch wichtig, sich in anderen Sekten/Religionen/Weltanschauungen
umzusehen oder gerade eben beim eigenen Gott, um weitere Erkenntnisse sammeln zu können. Ich höre zum
Beispiel unheimlich gerne Menschen zu, mit denen ich sicherlich niemals einer Meinung sein werde und deren
Meinungen ich für abstoßend halte, nur damit ich noch einmal meine eigenen Einstellungen auf dem Prüfstand
stellen kann, um vielleicht doch festzustellen, dass ich mich geirrt habe. Vielleicht habe ich auch nur
eine wertvolle Denkweise hinzugewonnen… Ich schweife aber zu sehr ab… Eigentlich dient nur das eigene
Leben der Erhaltung der Menschheit. Ich denke, aus ähnlichen Gründen hat Jesus uns auch zugehört, obschon
man sicherlich nicht mit allen seinen revolutionären Ansichten einer Meinung war. Ihm sagen wir ja auch
nach, dass er sich für das Heil der Menschen geopfert hat… Daher müssen wir alle einen Beitrag zum
Fortbestand leisten.
Fortsetzung Aus dem Karthäuserkloster Marienau nahm ich den Satz mit: Hätten die Nüchternen einmal
gekostet, alles verließen sie und setzten sich zu uns an den Tisch der Sehnsucht, der nie leer wird.
Novalis
#25 gelasius 13:09:09 | Freitag, 17. November 2006
heinrich von O. /bussmann Sie haben ja so recht ! Die in einer Endlosschleife litaneiartig wiedergekäuten
Forderungen von Wi-si-ki ( Aufhebung des Zölibats und Frauenordination) bringen nicht den Hauch einer
Lösung für aktuelle Probleme der Kirche,die ja glücklicherweise durchaus einen neuen Aufbruch verzeichnen
kann- man kann es bei den Protestanten und Anglikanern jeden Tag sehen. Die haben die größeren Probleme
und konnten weder durch verheiratete noch durch weibliche Pastoren ihre Schäfchen am massenhaften Kirchenaustritt
hindern. Deshalb ist es natürlich widersinnig nach Quacksalberart nun der KK diese identitätsvernichtenden,
unwirksamen „Heilmethoden“ verordnen zu wollen. Und noch ein kleiner Tip an Frau Bussmann : durch Ihre
Art der rabiaten Polemik und apodiktischen Rechthaberei und Ihre Sicht des Katholischen Glaubens werden
Sie wohl keinen für die Frauenordination gewinnen können. Ganz im Gegenteil. Wir wollen Sie nicht daran
hindern, weiter Ihre Wunschträume für Realität zu nehmen, seien Sie aber nicht zu enttäuscht, wenn
beides zu Ihren Lebzeiten nicht mehr passiert
@ wolfgang e. Danke für Ihre wertvollen und lesenswerten Gedanken! Hallo Lord Werther: Ich habe bis heute
nicht entdeckt, was an dieser Form der Askese sein soll… Ich selbst bin vor etwa 32 Jahren zum Glauben
gekommen. Ich lernte kurz danach meinen geistlichen Vater Pater Eugen Mederlet OFM kennen. Er leitete
damals u.a. ein franziskanisches Schweigekloster und Exerzitienhaus. Oft lebte ich dort mit, mal für
einen Tag, mal für etwa zwei Wochen. Es war eine wunderschöne Zeit. Ich wollte Priester und Franziskaner
werden. Gleichzeitig lernte ich meine Frau kennen, mit der ich glücklich verheiratet bin. Bruder Eugen
sah von Anfang an darin meinen Weg. Er sagte einmal etwas, was ich bisher (so) von keinem anderen Priester
oder Bischof gehört (oder gesehen) habe: „Wir Priester dienen euch Laien, damit ihr das Reich Gottes
aufbauen könnt.“ (In der letzten Konsequenz deutlich, wird dies bei Maximilian Kolbe, der im KZ, als
zölibatärer Priester, freiwillig und stellvertretend für einen Familienvater in den Hungerbunker, in
den Tod, ging.) Später ging Bruder Eugen, er war Schweizer, zurück in die Schweiz, um dort in den Bergen
als Einsiedler zu leben.“ Dort sagte ich ihm einmal, er wäre wie „der Herausgerufene“ auf dem Berg, der
seine Arme zu Gott erhebt. Solange dieser seine Arme oben hielt, siegte das Volk Israel (Ex 17.8-16).
Was ich erst nach seinem Tod erfuhr, Bruder Eugen tat es wirklich. Aus dem Karthäuserkloster Marienau
nahm ich den Satz mit: Hätten die Nüchternen einmal gekostet, alles verließen sie und setzten sich
zu uns an den Tisch d
#23 bonifatius 11:28:57 | Freitag, 17. November 2006
Zölibatgegner und CIA-Methoden Zölibatgegner und CIA – Methoden (siehe Münchner Merkur – Claudia Möllers):
Man schürt ein Gerücht, das den Gegner zu einer Stellungnahme herausfordert. Dieses Gerücht wird jedoch
eindeutig, was zu erwarten war, als „Ente“ diagnostiziert, und somit abgeschmettert. Daraus folgt für
die Zölibatgegner: Sogar der Papst in Rom beschäftigt sich wieder mit dem Thema. Es bleibt also im Gespräch,
denn „ es ist ja kein Dogma“. Diabolisch – genial.
#22 wolfgang e. 11:25:23 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Lord Werther Du hast völlig Recht: Die VERNEINUNG der eigenen Sexualität wäre tatsächlich ein
„Verbrechen“ wider die eigene Natur, und würde tatsächlich auch zu Neurosen führen. Die Sexualität
ist immerhin ein wichtiger Bestandteil der eigenen Person. Und wenn ich mich selbst lieben (das heißt:
annehmen) soll, kann ich nicht einen Teil von mir verneinen. Der Zölibat muss daher, um zu gelingen,
als absolute BEJAHUNG der eigenen Sexualität gelebt werden, bei gleichzeitigem Verzicht. Verzicht ist
nicht Verneinung. Der Verzicht auf etwas sehr Gutes weist gerade bei den Priestern auf ein noch höheres
Gut hin, nämlich die Liebe zu Gott, die dann auch zu einer Vertiefung der Liebe zu den Menschen führt.
Der Priester soll sich ganz hinschenken an Gott und an die Menschen, und zwar auf eine unmittelbare Weise.
Dafür ist es auch sinnvoll, dass er keine irdische Bindung eingeht. Wer das nicht versteht, sollte nicht
Priester werden. Die Eheleute sollen sich ganz hinschenken an Gott und an die Menschen, auf eine mittelbare
Weise: Durch die Ganzhingabe an den Ehepartner, der dadurch auch zum Weg zu Gott wird. Wer das nicht versteht,
sollte nicht heiraten. Beides sind Wege, auch die eigene Sexualität zu leben.
#21 Lord Werther 10:44:18 | Freitag, 17. November 2006
Verbrechen wider der Natur Ich habe bis heute nicht entdeckt, was an dieser Form der Askese sein soll…
Priester sollen der Bibel nach gute Väter sein und das wird man nun mal nur auf eine Weise. Ferner halte
ich Verneinung der eigenen Sexualität für ein Verbrechen an der Heiligkeit der Natur. Ist man Gott verbundener,
nur weil man keine weltliche Liebe zulässt? Ferner muss ich zugestehen, dass ich bei Familienfragen immer
enttäuscht war, wenn ein katholischer Geistlicher mir Antwort gegeben hat. Ich gehe daher bei solchen
Angelegenheiten nur zu protestantischen Geistlichen, wenn ich ein religiöses Gespräch zu dem Thema wünsche.
Man könnte so also die katholischen Geistliche effektiver machen. Außerdem halte ich es für gut, wenn
Meschen Verantwortung übernehmen müssen und das kann man nicht besser als mit einer Familie. Jesus kam
auf die Welt, damit Gott einen Zugang zu uns Menschen bekommt. Ich denke, es wäre in diesem Sinne nicht
sinnvoll, wenn man sich bewusst einem der wichtigsten Zugängen von Menschen verschließt!
Liebe Brigitte Bussmann, Sie schreiben: Für die sterbende katholische Kirche in Europa gibt es nur eine
Chance: Aufhebung des Pflichtzölibates und Frauenordination. Klar, dann ist sie keine sterbende mehr,
sondern eine gestorbene. In Reih und Glied mit anderem Totholz: z.B. den protestantischen Denominationen.
Nein es gibt nur eine Lösung: den Pfad der Weltfurcht verlassen und wieder auf den Pfad der Gottesfurcht
zurückkehren.
Priesterehe ja, Petrus war verheiratet und musste keine Messe halten, Gott sei Dank. Und was Petrus auch
nicht musste oder irgend ein anderer GemeindeleiterIn der Urkirche, sie mussten nicht dem Wahnsinn fröhnen
Christus während der Messe selbst darzustellen. Ist das nicht schon ein Stück Schizophrenie??? Ein Priester,
der Mensch ist mit allen Sorgen und Nöten eines Menschen, schlüpft auf einmal mit dem Anziehen der liturgischen
Gewänder in eine ganz andere Rolle. Er stellt Christus dar. Für die sterbende katholische Kirche in
Europa gibt es nur eine Chance: Aufhebung des Pflichtzölibates und Frauenordination. Wenn schon unbedingt
Christus dargestellt werden muss, so können das auch Verheiratete und auch Frauen und der Priester kann
dieses schizophrene Denken der Christusdarstellung mit einem anderen Menschen teilen, denn geteilter Wahnsinn
ist nur noch halber Wahnsinn.
wenn die Angaben von kreuz.net … stimmen „verteidigte die Priesterweihe von Homos“ und „forderte er
Sodomiten auf, die Homosexualität „zu bejahen“ „, dannwiederspricht er in wesentlichen Punkten der kath.
Morallehre und distanziert sich dadurch von der kath. Kirche. Das gesundzubeten „es ist trotzdem katholisch“
ist intellektueller Unfug – man sagt ja auch nicht der Papst wäre Protestant.
#15 gelasius 00:33:39 | Freitag, 17. November 2006
Gotthard / Mühlstein An eine Verbindung zum Jesus-Zitat hatte ich bei den haherschen Mühlsteinen nicht
gedacht. Meinst Du, daß er ( haher) sich darauf bezieht ?
#13 gelasius 22:18:38 | Donnerstag, 16. November 2006
Heinrichvon./ haher Das ist nicht das erste mal, daß haher von „Mühlsteinen um den Hals von Katholiken“
konfabuliert. Die Hinrichtung mit dem Mühlstein scheint eine fixe Idee von ihm zu sein- und was noch
merkwürdiger ist, der Mühlsteinwunsch taucht immer in Verbindung mit Eigenschaften auf, die er sich
selbst zuschreibt, nämlich „ Menschlichkeit und Toleranz“
Lieber Haher, diese wahnhafte Homophobie der Red. von kreuz.net ja echt pathologisch, wahnsinnig und grenzwertig
kriminell! Wer aufgrund dieser Zeitgenossen hier und deren offenkundigen lieblosen, unmenschlichen, unchristlichen
und teilweise kriminellen Gesinnungennoch nicht den Glauben an GOTT und die Menschen verloren hat, der
muss echt gesegnet und wahrhaftig ein Kind GOTTES sein! Widerwärtig, zum Sich-Übergebenund einfach nur
zum Bemitleiden ist das, was einem hier begegnet. Arme Irre! Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nur zu
gut, was sie da von sich geben! Es wäre besser für sie, sie würden mit einem Mühlstein um den Hals …
die ach so schrifttreuen Typen hier werden besser wissen, wie’s weitergeht! Das ist das was so Typen wie
Ihnen immer einfällt, Katholiken sind geisteskrank und kriminell, Sie wissen viel besser was menschlich
und christlich ist und (so der Schluß) es wäre besser wenn die Katholiken ermordet würden.
#9 thaumaturgos 20:26:09 | Donnerstag, 16. November 2006
zum guten *hansi* ich hab bei ihm studiert, war bei gottesdiensten … er ist ein frommen, feiner mann
und gott sei dank nicht so engstirnuig wie die kreuzNATTERN!
#8 AdvocatDiaboli 20:04:53 | Donnerstag, 16. November 2006
wird ja auch zeit! Das verlangen nach sex, und da wird mir jeder hier rechtgeben, ist ein urmenschlicher
instikt. ihn zu unterdrücken ist in katholischen augen nobel, was ich verstehen kann. was ich aber nicht
verstehe ist, wie menschen die sex haben, anderen anschaffen wollen keinen zu haben! das bleibt doch jedem
selbst überlassen, da kann nicht einmal der liebe gott was dran ändern!
Zustimmung >>Der Jesuit ist überzeugt, daß die Zölibatsfrage im Vatikan als „massives Problem“ empfunden
wird. Eine Änderung sei auch unter Benedikt XVI. möglich.<< Der Vatikan wäre wahrlich blind wie eine
Kirchenmaus, wenn er das nicht so sehen würde.
So forderte er Sodomiten auf, die Homosexualität „zu bejahen“ diese wahnhafte Homophobie der Red. von
kreuz.net mit ihrem despektierlichem und Hass verbreitendem Vokabular und den mit diesen symphatisierenden
Anhängern ist ja echt pathologisch, wahnsinnig und grenzwertig kriminell! Wer aufgrund dieser Zeitgenossen
hier und deren offenkundigen lieblosen, unmenschlichen, unchristlichen und teilweise kriminellen Gesinnungen
noch nicht den Glauben an GOTT und die Menschen verloren hat, der muss echt gesegnet und wahrhaftig ein
Kind GOTTES sein! Widerwärtig, zum Sich-Übergebenund einfach nur zum Bemitleiden ist das, was einem
hier begegnet. Arme Irre! Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nur zu gut, was sie da von sich geben! Es
wäre besser für sie, sie würden mit einem Mühlstein um den Hals … die ach so schrifttreuen Typen
hier werden besser wissen, wie’s weitergeht!
#5 Benedikt 19:20:27 | Donnerstag, 16. November 2006
Pater Den Papst bezeichnet Pater Rotter als ein Mann, „der sich stark am Publikum orientiert, am Feedback,
das er bekommt“. Jo klar. Das konnte man während seiner Amtszeit als Präfekt ja genau beobachten . Es
gebe Diözesen, in denen achtzig Pfarreien brachlägen und zugleich 120 laisierte Priester lebten, die
bereit wären, ihr Amt auszuüben. Na bingo, er kennt immerhin schon mal die genauen Zahlen. Nun muss
er die nur noch analysieren. Zwei Fragen wären interessant: 1. Wohin mit den übrigen 40? 2. Welches
Bistum kann sich die Einstellung von 80 neuen Priestern leisten? Die Bischöfe könnten es sich nicht
mehr leisten, in Sachen Zölibat durchzugreifen: „Dann hätten sie im Nu 50 Prozent des Klerus los.“ Deshalb
sollten die Liberalen lieber nicht zu laut nach dem Ende des Zölibats rufen. Hernach wird jeder Priester
leicht ersetzbar – das dürfte für einige Pfarrherren ungemütlich werden.
@ HAAAAAALLOOOOOO!! Bevor hier noch weiter schwadroniert, spekuliert und gelästert wird: Vatikan (www.kath.net/RV)
Papst Benedikt XVI. und die Leiter der wichtigsten vatikanischen Behörden haben den Wert des Zölibats
von Priestern betont. Das erklärte ein Vatikan-Statement nach einem Treffen des Papstes mit seinen engsten
Mitarbeitern am Donnerstag. Die Teilnehmer hätten auch betont, wie wichtig eine „solide menschliche und
christliche Bildung von Seminaristen wie von schon geweihten Priestern“ sei. Dem Papst und den Kurienchefs
seien die neuesten Zahlen vorgelegt worden, „wieviele Priester in den letzten Jahren eine Dispens von
der Zölibatspflicht erbeten haben und wie es um die Möglichkeit steht, dass Priester zum Dienst wieder
zugelassen werden, die die entsprechenden Bedingungen der Kirche in diesem Moment (wieder, Anm. d. Red.)
erfüllen“. Quelle: kath.net Kurez net ist mal wieder langsamer, vielleicht absichtlich, um seine Klientel
beim Ablästern nicht zu stören…
#3 Agiafortuni 19:00:50 | Donnerstag, 16. November 2006
FSSPX Priester anstatt im Konkubinat lebende Priester Unter solchen Umstände könnte Benedikt XVI der
Kirche keinen grösseren Dienst leisten als die über die FSSPX verhängte Exkommunikation für nichtig
zu erklären und ihren Priester die verwaisten Pfarreien anzuvertrauen
68er-Schwachsinn Soso, obiger Artikel ist in vielerlei Hinsicht einfach nur un-nötig. Wenig überraschend
hat in Rom überhaupt keine Diskussion über die „Preisgabe des Zölibats“ begonnen, der sogar im CCEO
mit Hochschätzung erwähnt wird. Und zweitens haben weltweit Journalisten einfach nicht gelesen: es ging
weniger um den frei übernommenen Zölibat, sondern mehr um die Zahl derer, die gestürzt sind und möglicherweise
nach Erfüllung der/von Bedingungen wieder zurückkehren könnten, was das auch immer bedeutet, denn wir
waren ja nicht bei diesem Gespräch dabei. Drittens aber wurde übersehen, was in der Mehrzahl der katholischen
Riten Praxis ist, z. B. hier: (1) www.kath.net/detail.php?id=15080 (2) www.bistum-eichstaett.de/cor/ P.
Rotter SJ irrt: der Papst wird auch die gar nicht aufregende „Freigabe“ des „außerordentlichen“ lateinischen
Ritus durchsetzen, wenn das Feedback negativ wäre. Auch ist es völliger Unsinn, sich auf die rechtgläubige
Enzyklika Deus caritas est zu berufen. Die Bischöfe müssen es sich leisten, in Sachen Zölibat durchzugreifen,
weil es eine Frage der Glaubwürdigkeit ist. Heucheleien „dazwischen“ sind absolut ohne Zukunft. Das Problem
im Raum des lateinischen Ritus (auch wenn wir zu wenig Latein hören) ist vielmehr, daß die meisten vom
Zölibat Abfallenden oder Abgefallenen leider all zu offensichtlich auch eine (nie gegebene?) Rechtgläubigkeit
über Bord werfen. Wenn überhaupt, sind für die Kirche nur einwandfrei rechtgläubige Priester „interessant“,
und das ist wohl eine Minderheit unter der vom Heiligen Stuhl weltweit betrachteten Gru…
#1 laikos 18:54:49 | Donnerstag, 16. November 2006
Gefallener Priester Schon wieder ein stark abgefallener Priester. Die Jesuiten welche einmal so Gläubig
waren fangen jetzt auch an extrem Modernistisch zu werden. Das Volk muß sich an der katholischen Kirche
orientieren nicht umgekehrt. Seit dem 2VK ist es allerding so das die „Kirche“ quasi alles zuläßt was
das Volk begehrt. Homosexualität ist aus Theologischer und Hausverstandssicht immer wiedernatürlich.
In der Bibel wird sogar genau beschrieben das Homosexualität Sünde ist. Dies sollte ein geweihter Priester
und Theologe in diesem Alter eigentlich wissen. Meine Großmutter welche einfache Hausfrau und Mutter
war und niemals irgend etwas studiert hat wußte es. Der hochangesehene Priester eben halt nicht. Das
ist Wahnsinn