Zölibat
Barmherziger Jesuit
Im Schatten der Aufregung um die Freigabe der Alten Messen hat man in Rom eine neue Diskussion begonnen – über die Preisgabe des Zölibats der Weltpriester.
Der sehr zweifelhafte Schweizer 'Verein der vom Zölibat betroffenen Frauen' wirbt auf seiner Homepage mit einem veralteten Zeitungsinserat für Trends der 68er.
Der sehr zweifelhafte Schweizer ‘Verein der vom Zölibat betroffenen Frauen’ wirbt auf seiner Homepage mit einem veralteten Zeitungsinserat für Trends der 68er.
(kreuz.net) Der Innsbrucker Moraltheologe, Jesuitenpater Hans Rotter, glaubt nicht, daß es zu einer baldigen „Lockerung der Zölibatspflicht“ kommt.

Pater Rotter sprach heute mit ‘Spiegel-Online’.

Der Jesuit ist überzeugt, daß die Zölibatsfrage im Vatikan als „massives Problem“ empfunden wird. Eine Änderung sei auch unter Benedikt XVI. möglich.

Den Papst bezeichnet Pater Rotter als ein Mann, „der sich stark am Publikum orientiert, am Feedback, das er bekommt“.

Pater Hans Rotter
Pater Hans Rotter
Der Jesuit kann sich vorstellen, daß der Papst einlenkt, wenn eine Mehrheit der Bischöfe eine Änderung will.

Benedikt XVI. neige nicht zu Reformen im großen Stil. Doch man müsse bedenken, daß die Praxis der Kirche in „drastischem Gegensatz“ zu Benedikts Enzyklika „Deus caritas est“ – Gott ist Liebe – stehe.

Es gebe Diözesen, in denen achtzig Pfarreien brachlägen und zugleich 120 laisierte Priester lebten, die bereit wären, ihr Amt auszuüben.

Die Bischöfe könnten es sich nicht mehr leisten, in Sachen Zölibat durchzugreifen: „Dann hätten sie im Nu 50 Prozent des Klerus los.“

In vielen Diözesen werde längst „unideologisch“ und „praxisnah“ entschieden.

Bischöfe würden fehlbare Priester häufig selbst dann nicht ahnden, wenn diese eine Beziehung eingingen und Kinder zeugten.

Der Moraltheologe rechtfertigt diese Praxis nach Angaben von ‘Spiegel Online’.

Auf einen Priester mit Frau und Kindern müsse die Kirche flexibel reagieren. Er fordert „Barmherzigkeit“.

Dabei sei es zweitrangig, ob dadurch der Zölibat aufgeweicht werde:

„Dies scheint mir völlig unvermeidlich. Alles andere wäre unbarmherzig und unchristlich.“

Der Innsbrucker Moraltheologe hat sich in der Vergangenheit schon des öfteren abseits der kirchlichen Lehre bewegt.

So forderte er Sodomiten auf, die Homosexualität „zu bejahen“ und verteidigte die Priesterweihe von Homos. Pater Rotter hat die katholische Sexualmoral ebenso in Zweifel gezogen wie die Frauenordination befürwortet.
      
71 Lesermeinungen
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#71   Lord Werther   10:14:16 | Dienstag, 21. November 2006
da wir nur noch mit Zitaten sprechen…
@Tau
Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, dass sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.
DIeser Planet hat – oder besser gesagt, hatte – ein Problem, die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich. Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.
Und so blieb das Problem bestehen. Vielen Leuten ging es schlecht, den meisten sogar miserabel, selbst denen mit Digitaluhren.
Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.
Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären…
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#70   tau †   01:21:45 | Dienstag, 21. November 2006
Lesung, Jdt 13, 31 (Vulg.)
Du bist von deinem Gott gesegnet in allen Zelten Jakobs; denn in jedem Volk, das deinen Namen hört, wird deinetwegen der Gott Israels gepriesen werden.
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#69   Breze   23:00:34 | Montag, 20. November 2006
@ Maurice
Was ist an Wiener so schlecht?
Alors, bonne nuit?
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#68   Maurice Corvisier   22:59:23 | Montag, 20. November 2006
„ich bin katholischer priester.“
Ööh – gibt’s auch andere Priester?
Morgen wird’s fürchterlich. Danke für die Gute-Nacht-Wünsche, liebe Leute!
Und tschöö.
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#67   Breze   22:44:48 | Montag, 20. November 2006
@ Wiener
übrigens: ich bin katholischer priester.
Ich ahnte es… ;-)
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#66   wiener   22:34:23 | Montag, 20. November 2006
@ lord
Sollte diese Seite repräsentativ für Katholiken sein, dann will ich kein Katholik sein. Ich will eine Religion haben, die etwas mit den Lehren Jesus zu tun hat…
kreuz.net repräsentativ für katholiken? mitnichten! im gegenteil tummeln sich hier vorwiegend die extrembereiche des gerade-noch- oder sicher-nicht-mehr-katholischen (vor allem des rechten, fundamentalistischen, traditionalistischen und sedisvakantistischen randes).
übrigens: ich bin katholischer priester.
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#65   Lord Werther   22:22:21 | Montag, 20. November 2006
Was soll datt denn nun?
@Tau,
bevor ich mich nun durch alle Bücher durchlesen muss, könnten Sie doch einfach schnell zusammenfassen, was diese mit meinem Betrag zu tun haben…
Oder soll ich nun mit Büchern antworten? Wird vielleicht ein interessanter Thread, aber ein recht arbeitsintensiver, wenn nun jeder die Bücher des anderen komplett lesen sollte…
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#64   tau †   22:12:29 | Montag, 20. November 2006
JHWE ist der Gott Israels
Nicholas Goodrick-Clarke, Die okkulten Wurzeln des National-Sozialismus, Leopold Stocker Verlag
Egon von Petersdorff, Daemonologie, Christiana-Verlag
Georg May, Kirchenkampf oder Katholikenverfolgung, Christiana
Jean-Marie Kardinal Lustiger, Die Verheißung, Vom Alten zum Neuen Bund, Sankt Ulrich, Verlag
Gertrud von le Fort, Die Tochter Jephthas, St. Benno-Verlag
Joseph Kardinal Ratzinger, Die Vielfalt der Religionen und der eine Bund, Verlag Urfeld
Franz Werfel, Höret die Stimme, S. Fischer
Marin Buber, Die Erzählungen der Chassidim, Manesse
Katechismus der katholischen Kirche, Oldenbourg Benno Paulusverlag
Die Bibel
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#63   Lord Werther   21:48:20 | Montag, 20. November 2006
Ach doch?
Auf Erwähnung des Wotanskults, fragten Sie?
was für Irre?
Was soll man dabei denn denken?
Soll ich eine Jehova-Eiche fällen und sagen, wenn es Gott wirklich gibt, soll mich der Blitz treffen. (Wir erinnern uns an Bonifazius)
Ich denke nicht, dass alle Katholiken Nazis sind. Ich denke nur, dass es viele antisemitische Äußerungen gibt und andere Minderheiten (Schwule, Lesben, Muslime…) auch nicht besser wegkommen.
Da sich die Redaktion einer Klärung dieses Sachverhaltes (ich habe sie nun auch angeschrieben) bislang enthalten hat, muss man davon ausgehen, dass es hier zum Ton gehört.
Sollte diese Seite repräsentativ für Katholiken sein, dann will ich kein Katholik sein. Ich will eine Religion haben, die etwas mit den Lehren Jesus zu tun hat…
Niemand ist irr’, weil er einen anderen Glauben hat…
Ich hoffe, dass sie eines Tages zu dieser Erkenntnis kommen können.
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#62   tau †   21:37:16 | Montag, 20. November 2006
Lord Werther:
Mit dem, was Sie gegen Nazis schreiben, rennen Sie offene Türen ein.
Der Zusammenhang zwischen den eben genannten „Irren“ und gewissen „Kulten“ dürfte uns auch bekannt sein.
Jetzt lernen wir einfach mal aufmerksam den Gegensatz, zwischen x.net/Nazis und der Nachfolge Christi (den Sie ja auch lobend erwähnten. Darin sind wir uns auch einig!).
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#61   Lord Werther   20:14:07 | Montag, 20. November 2006
Jesus ist Held gewesen!
@Tau,
nur, weil jemand eine andere Religion hat, sind das keine Irren…
Allerdings ist das meiste über dieser Religion komplett umbekannt. (Siehe Entweihung der Forsythe-Quelle und die Fällung der Donar-Eiche.)
Wenn Sie diese Religion/Sekte/Weltanschauung komplett verspotten, nehmen sie doch einfach zum sog. Weihnachtsfest keinen „Immergrünen Baum“, der die Fruchtbarkeit symbolisieren soll. Feiern Sie bitte das Osterfest nicht mit heidnischen Rithen… (Kommt der Hase eigentlich in der Ostergeschichte vor? Und hatte er auch bunte Eier dabei… vielleicht kommt der Brauch ja woanders her…)
Da wären noch die Wochentage…
Donarstag… (Donnergott)
Freiatag… (Göttermutter)
Wollen wir diese Kette fortführen?
Andere Religionen sind Ihnen sicherlich auch bekannt…
Leocifre wurde Luzifer, Der Gehörnte Gott wurde Satan, Sylvester wurde ein Sauffest, diese Kette lässt sich entdlos fortführen…
Tau, ich möchte aus dem System Katholizismus raus, da Ihr nur den blanken Menschenhass predigt und vermutlich auch noch lebt. Ich hätte gedacht etwas anderes zu sehen, aber ich bin nur entsetzt…
Ich weis nicht, wie viel Zeit ich mit dieser menschenhassenden Sache meine zeit vergeudet habe.
Ich finde immer noch, dass Jesus einer der genialsten Menschen aller Zeiten war und er für mich für reine Liebe und was für mich genauso wichtig ist; er steht dafür, dass wir uns immer wieder hinterfragen sollen und selbst nachdenken sollen.
Ich glaube nicht nur, dass es ihn gab, ich hoffe es sogar!
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#60   tau †   14:45:54 | Sonntag, 19. November 2006
@ gelasius: Also
was für Irre?
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#59   gelasius   14:39:35 | Sonntag, 19. November 2006
tau/ Kleiner Lord
Weihnachten. Vielleicht meinte er ja auch die Wintersonnenwende. Da böte sich gleich mal der Wotanskult an…
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#58   tau †   14:18:34 | Sonntag, 19. November 2006
@ gelasius
Eher gehört er in die Maurice-kategorie der Trolle.
Da haben Sie sicher Recht!
PS: Wann ist das „Julfest“?
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#57   gelasius   13:36:51 | Sonntag, 19. November 2006
wolfgang und benedikt / lord
Der Kleine Lord hat sich doch heute Nacht angeblich für immer aus diesem forum verabschiedet und will zur Strafe für die hier vertretenen Meinungen am „Julfest“ aus der KK, die er Sekte nennt, austreten,um eine bessere Religion zu finden. Abgesehen davon ist er mit Sicherheit eh nicht katholisch und ist es nie gewesen, das geht klar aus seinen Ansichten zur Bibel hervor. Eher gehört er in die Maurice-kategorie der Trolle. Leider hat er nichts davon gesagt, Frau Bussmann mitnehmen zu wollen. Sehr schade!
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#56   wolfgang e.   13:14:32 | Sonntag, 19. November 2006
Nunja, lieber Lord Werther,
sehr genau haben Sie die Bibel offenbar nicht gelesen:
1. Das bedeutet wohl, dass ein schlechter Vater nicht Priester werden darf, keineswegs, dass ein unverheirateter nicht Priester werden darf (Paulus z.B. war unverheiratet, das schreibt er sogar selbst –> nachlesen)
2. Die Ehemoral hat sich im AT erst nach und nach entwickelt. Zur Zeit Christi war aber die Vielehe so gut wie verschwunden. Übrigens spricht schon Gen., 2. Kapitel von einem Mann und einer Frau als Wesen der Ehe. In Levitikus sind noch einige Gesetze enthalten, die der Hartherzigkeit der Menschen Rechnung tragen. (Siehe auch die Worte Christi über die Ehescheidung. –> nachlesen!)
3. Laut Paulus sollen die Frauen in der Kirche schweigen. Das heißt nicht, dass generell sie nicht lehren dürfen. (In der Familie ist ja die Mutter selbstverständlich erste Lehrerin) –> nachlesen!
4. Die Gebote des AT (v.a. die 10 Gebote) gelten natürlich auch für die Christen heute, und auch für alle Menschen! Das Mosaische Gesetz jedoch, das ein Bestandteil des Alten Bundes ist, und nur den äußeren Vollzug der Gebote betrifft, gilt in dieser Form für die Christen nicht mehr (siehe v.a. Apostelgeschichte und Paulusbriefe, aber auch Aussagen von Christus über die jüdische Gesetzestreue seiner Zeit. –> nachlesen!)
Viele Grüße, Wolfgang
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#55   Benedikt   13:13:56 | Sonntag, 19. November 2006
@ Lord
Wir sind Katholiken. Nach unserer Auffassung bedarf die Bibel der Auslegung. Und die ergibt sich aus dem Lehramt ud der Tradition. Wenden Sie sich wegen Ihrer Fragen doch an ein evangelikales Forum, da hilft man Ihnen weiter.
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#54   Lord Werther   23:53:18 | Samstag, 18. November 2006
lest doch mal ein best. Buch
In der Bibel steht so einiges, an dem sich die modernen christlichen Sekten nicht mehr erinnern können. Ich verstehe die Einstellung zur Bibel ohnehin nicht mehr. Jeder hält das Buch für so unheimlich wichtig und kaum einer liest es mehr. Wenn ich mich zu einem Werke bekenne, dann muss ich es auch mal gelesen haben. Da stehen einige interessante Regelungen zu den Aussagen des Jesuiten drin.
1. Nur ein unbescholtener Vater darf Geistlicher werden.
2. Ein Mann darf so viel Frauen haben, die er auch mit Nahrung, Bekleidung und Beischlaf versorgen kann. (beides meine ich im Levitikus gefunden zu haben.)
3. Frauen dürfen nicht lehren.(Ich meine Paulus)
4. Steht im NT, dass wir das alle Regelungen des AT auf die Christenheit Anwendung finden!
Also bitte, lest doch einmal das Buch und wenn Ihr dann noch Christen sein wollt, lebt nach dem Buch, dass die Grundlage einer Religion angeblich darstellt und lasst einfahc die Diskussionen, die schon vor 2.000 Jahren geklärt wurden.
Ansonsten ignoriert das Werk einfach, aber nennt Euch dann bitte nicht Christen.
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#53   Heggi   23:18:00 | Freitag, 17. November 2006
Protestant
Ja, genau! Und mit den zweckgebundenen Einfügungen als Schlüssel für die eigene Schuld und Sühne.
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#52   Protestant   23:14:09 | Freitag, 17. November 2006
@heggi
z.B.die Bibel
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#51   Heggi   23:13:05 | Freitag, 17. November 2006
Protestant
Es gibt tatsächlich viele Bücher, mit denen man bestimmte Zwecke verfolgt.
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#50   Protestant   23:07:32 | Freitag, 17. November 2006
@heggi
Mitleid aber und mehr habe ich mit Ehen und Familien mit leidenden Kindern, die am Versagen des einzelnen Partners oder Elternteils leiden.
Prima,dann üben Sie mal! Lesen Sie bitte das Buch über Priesterkinder und deren Schicksale! Gottes heimliche Kinder- das wäre Ihre Pflichtlektüre!Und nicht theoretische Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben!
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#49   Heggi   22:51:15 | Freitag, 17. November 2006
Protestant
Nachdem ich meinen Hund noch ausgeführt habe, kann ich mich jetzt hier wieder einklinken.
Also, ein Priesteer muß mir nichts über Ehe, Familie oder Sexualität erzählen. In der Beichte z.B. geht es um Schuld und Vergebung. Ansonsten ist in Krisenfällen ein Familientherapeut oder sonst wer schon ein besserer Ansprechpartner. Niemand wird im übrigen in den Zölibat gezwungen. Niemand muß auch Priester werden. Ich habe kein Mtleid mit Priestern, die sich mindestens sechs Jahre auf den Zölibat vorbereiten können, ihn bis dahin auch „einüben“ können. Mitleid aber und mehr habe ich mit Ehen und Familien mit leidenden Kindern, die am Versagen des einzelnen Partners oder Elternteils leiden.
Das ganze Geschwätz vom sog. Zwangszölibat hängt mir zum Hals heraus. Quasi im Zwangszölibat mußten nach dem Krieg viele Frauen und Witwen leben, weil die Männer im Krieg erschossen worden waren. Und auch heute leben die Zwangszölibat, die auf Grund körperlicher Gebrechen oder ihrer Gestalt oder Aussehens keinen Partner finden, aber gerne einen finden würden. Das alles sind Leidende, aber nicht Priester, die den Weg ins kath. Priestertum freiwillig gegangen sind.
Ein anderer Aspekt ist auch noch der: Was machen bei einer Aufhebung des Zölibats mit den Priestern, deren erste Ehe scheitert und nun die zweite Ehe wollen. Die sakramentale Unauflöslichkeit der Ehe vielleicht aufheben, um den vielleicht erneut eintretenden Priestermangel aufzulösen?
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#48   HeinrichvonOfterdingen   21:34:43 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Protestant,
vom Standpunkt Ihres Surrogats für den wahren Glauben ist das vielleicht alles nachvollziehbar. Aber das Heilmittel (für die Seelen) wirkt offenbar halt doch besser als der Placebo. Als nächstes sagen Sie uns sicher, dass Sie über homosexuelle Praktiken nur von Pfarrern beraten werden wollen, die selber homosexuell sind und dass Sie eine Ablehnung des Totschlages nur aus dem Mund eines Pfarrers vernehmen wollen, der selbst ein paar Leutchens totgeschlagen hat. Ihre Argumente sind so alt, die haben schon einen Bart. Besser werden sie dadurch nicht. Und richtiger auch nicht. Was man sich im Hirn nicht alles so zusammenschwurbelt um nicht glauben zu müssen.
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#47   Protestant   21:22:47 | Freitag, 17. November 2006
@heggi
Sie haben es richtig erkannt: Kaum einer will noch heiraten!
Aber der normale Gläubige soll heiraten und Sex nur in der Ehe haben! Das wird doch immer wieder gepredigt! Da wird gegen Homos losgezogen und die Familie-sprich Ehe mit Kindern- vergöttert! Wenn Ihr das doch so gut findet (ich finde das übrigends auch gut), dann lasst doch diejenigen Priester, die das auch gut finden, an diesem Glück teilhaben! Und dann können mir diese Priester, die verheiratet sind und Familie haben auch sehr gerne etwas über Ehe und Familie und Sexualität erzählen! So aber nicht!
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#46   Heggi   21:15:20 | Freitag, 17. November 2006
Kaum kein Mensch will …
heute noch heiraten, katholische Priester ausgenommen. Das ist doch fast ein Treppenwitz der Weltgeschichte. Als ob die Ehe einfacher wäre zu leben als der Zölibat! Zumindest spricht die auf 50 % zugehende Scheidungsrate eine andere Sprache. Glauben die Priester, die aus dem Zölibat streben, wirklich, sie würden eine bessere Ehe führen als der große Rest in der Welt? Die hohe Scheidungsrate unter protestantischen ReligionsdienerInnen spricht da eine andere Sprache. Wieviel ehemalige kath. Priester, die wegen einer Frau ihren Dienst aufgegeben haben / aufgeben mußten, leben noch in dieser Beziehung? Wieviele haben inzwischen längst ihre Zivilehe wieder verlassen und leben in neuen eheähnlichen Verhältnissen? Wer so tut, als sei die Abschaffung des Zölibats die Lösung, lebt nicht in dieser Welt.
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#45   Lord Werther   18:48:31 | Freitag, 17. November 2006
Kinderschützenkönigin
Bei uns im Dorf war es immer so, dass nur Jungen den Kinderschützenkönig oder den Messdiener machen durften…
Irgendwann wollten wir das aber nicht mehr und die Jungen blieben weg, jetzt dürfen es auch Mädels machen.
Vielleicht sieht ja sogar einer der tiefgläubigen Katholiken eine Verbindung.
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#44   Benedikt   18:36:05 | Freitag, 17. November 2006
@ Bussmann
Für die sterbende katholische Kirche in Europa gibt es nur eine Chance:
Ja genau: Die häretischen Theologen aus dem Amt zu entfernen.
Aufhebung des Pflichtzölibates und Frauenordination.
Da Sie von der Messe offenbar gar nichts halten, wundere ich mich, warum Sie überhaupt noch für Ordination sind. Sie sollten da konsequent sein.
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#43   Lord Werther   18:16:35 | Freitag, 17. November 2006
eben… nichts verstanden…
Zusätzlich verstehen jeweils Außenstehende Entscheidungen anderer nicht oder kaum
Wiedersprechen Sie da nicht gerade Wolfgang e mit seiner These, dass gerade die Außenstehenden objektiver sind?
Nur, weil andere etwas machen, ist etwas nicht gut, schlecht oder sonst was. Mir ist sehr wohl bewusst, dass alle Menschen immer mal wieder eine Form von Askese betreiben, wenn man die Askese weiträumig un nicht auf einer Basis von Freiwilligkeit aufbaut…
Ferner möchte ich noch einmal betonen, dass die Enthaltsamkeit eine unheimlich perverse Form der Sexualität ist, denn sie verleitet, Dinge im Geheimen zu tun, die man sich nicht trauen sollte…
Ferner nehme ich an, dass man sich vor enthaltsamen Menschen in Acht nehmen sollte, da sie sich bewusst von anderen Menschen abgrenzen. Ich denke nicht, dass sie einen anderen Zugang zu Gott haben; ich denke nur, dass sie es sich einreden, um das eigene Wirken zu rechtfertigen…
Außerdem kann mir niemand erzählen, dass er gerne enthaltsam ist, der schön einmal die Lenden einer schönen Frau gespürt hat.
Ich denke, irgendwo in dieser Region ist auch der Kern zu finden.
@Wolfgang e. In der Regel sind familien-/ beziehungsbezogenen Ratschläge kaum in der Wirklichkeit anzuwenden und auch die „objektiveren“ Pfarrer haben auch nicht gute Tipps, die zum Verstehen von Frauen dienlich sind… (ne, wirklich nicht…)
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#42   Protestant   17:49:30 | Freitag, 17. November 2006
@dr.Heger
Für Sie kommt es natürlich immer drauf an,wer wem widerspricht!
Es sind offensichtlich nur die keine „Hanseln“, die in Ihrem Sinne widersprechen, aber ansonsten Kratzfüße machen!
Was die Kirche braucht ist einfach mehr Mut! Und ich möchte ernsthaft bezwifeln, ob alle Lehrmeinungen, die irgendwelche Päpste irgendwann mal „erarbeitet“ haben, auf Jesus Christus zurückgehen!
Ich bin der festen Überzeugung,dass gerade Jesus Christus heute vielem widersprechen würde-auch und gearde manchem, was seine „einzige und wahre“Kirche von sich gibt (und ich meine damit ganz bestimmt nicht Lehmann)!
Ich bleibe bei meiner Auffasung von Ihrem Priesterverständniss:Ein Priester ist für sie erst dann gut, wenn er in erster Linie seiner Gemeinde widerspricht! Aber es ist trotzdem komisch: für Sie ist wahrscheinlich ein Kardinal Meissner widersprechender Priester ein Freimaurer und „Hansel“, aber einer der Algermissen widerspricht ein wahrer Seelsorger!Komisch!
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#41   Dr. Christoph Heger   17:35:46 | Freitag, 17. November 2006
@Protestant
Sie meinen:
Bravo, solche Menschen [nämlich wie den Innsbrucker Moraltheologen, „der Vergangenheit sich schon des öfteren abseits der kirchlichen Lehre bewegt] braucht die Kirche
Vielleicht braucht Ihre protestantische Phantasiekirche solche Menschen. Ich wüßte nicht, wozu sie der von Jesus Christus gestifteten Kirche brauchbar sein sollten.
(ich betone „Menschen“)!
Daß Sie solchen, die es ablehnen, als den Speichel des Zeitgeistes leckende Weicheier sich selbst überflüssig zu machen, das Menschsein absprechen, ist bemerkenswert.
Nicht irgendwelche Paragraphen-Geistliche, die irgendwelche Lehrmeinungen
Die Lehre Jesu Christi als „irgendwelche Lehrmeinungen“ – nun ja…
den einfachsten und normalsten menschlichen Bedürfnissen und Träumen vorziehen!
Für die „normalsten menschlichen Bedürfnisse“ braucht es einen Bäckerladen oder eine Ehevermittlung, aber keine Seelsorger. Daher ist die folgende Ansicht:
ob ein Pfarrer verheiratet ist, ob er homosexuell oder heterosexuell ist, oder ob er sogar eine Frau ist-das ist mir wirklich sowas von wurscht
auch nur im Sinne persönlicher Wurschtigkeit zu verstehen. Denn zwar ist es richtig:
-es kommt darauf an, ob es sich um einen menschlichen Seelsorger handelt oder um einen Apparatnik!
Aber „Seelsorger“, die nicht zu widersprechen sich trauen und nur die „normalsten menschlichen Bedürfnisse“ absegnen, einschließlich der nach Befriedigung vertierter Triebe – solche Hanseln braucht kein Mensch.
MfG
Christoph Heger
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#40   Protestant   16:55:46 | Freitag, 17. November 2006
Ein wahrer Christ!
Dabei sei es zweitrangig, ob dadurch der Zölibat aufgeweicht werde:
„Dies scheint mir völlig unvermeidlich. Alles andere wäre unbarmherzig und unchristlich.“
Der Innsbrucker Moraltheologe hat sich in der Vergangenheit schon des öfteren abseits der kirchlichen Lehre bewegt.
So forderte er Sodomiten auf, die Homosexualität „zu bejahen“ und verteidigte die Priesterweihe von Homos. Pater Rotter hat die katholische Sexualmoral ebenso in Zweifel gezogen wie die Frauenordination befürwortet.
Bravo, solche Menschen braucht die Kirche(ich betone „Menschen“)!Nicht irgendwelche Paragraphen-Geistliche, die irgendwelche Lehrmeinungen den einfachsten und normalsten menschlichen Bedürfnissen und Träumen vorziehen!
Glaubt mir, ob ein Pfarrer verheiratet ist, ob er homosexuell oder heterosexuell ist, oder ob er sogar eine Frau ist-das ist mir wirklich sowas von wurscht-es kommt darauf an, ob es sich um einen menschlichen Seelsorger handelt oder um einen Apparatnik!
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#39   tau †   16:55:05 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Lord Werther: Zeit ist und Platz ist ein Problem beim Austausch in k.n,
gegenseitigen guten Willen setzen wir mal voraus. Meine erste Antwort war ursprünglich umfangreicher. Ich habe diese gekürzt, weil wolfgang e. nach meinem Geschmack eigentlich alles bereits gesagt hat (und sehr gut, wie ich meine). Darum habe ich zusätzlich auf eine andere Art (meine!) geschrieben. Auch jetzt habe ich nur wenig Zeit, daher (leider) wieder kurz:
Mir ging es eigentlich um diese bedenkliche Form der Askese und da haben sie einmal um den Kern diskutiert…
Was meinen Sie mit bedenklicher Askese, welche persönlichen Erfahrungen haben Sie damit gemacht und was meinen Sie mit „Kern“?
Ein Gedanke: Für mich hat „Askese“ etwas mit Entscheidung, Blickrichtung, Auswahl, Begeisterung, Annehmen, Freiwilligkeit zu tun. Für mich gibt es keinen Menschen, der nicht ständig irgendeine Form der „Askese“ betreibt, in jeder Sekunde. Immer, wenn ich die eine Sache mache, kann ich mich nicht gleichzeitig einer anderen widmen.
Wenn ich ein Problem mit dieser gegebenen Tatsache des Lebens habe; wenn es etwas ist, was vielleicht nicht zu mir passt oder zum falschen Zeitpunkt von mir gewollt ist; wenn ich evtl. übertreibe, o.k., mag die „Askese bedenklich“ sein.
Zusätzlich verstehen jeweils Außenstehende Entscheidungen anderer nicht oder kaum (was nicht unbedingt eine Rolle spielen muss). Da kann es sogar zu völlig gegensätzlichen Wahrnehmungen und Bewertungen kommen, was oft ganz lustig ist.
Eine andere Art der „Bedenklichkeit“ habe ich einmal erlebt, als mir jemand folgendes weisma…
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#38   savonarola   16:13:24 | Freitag, 17. November 2006
Absurde Idee!
Verstehe ich richtig? Priester, die sich des Verrates um billiger Bedürfnisbefriedigung willen schuldig gemacht haben, die ihren Gemeinden, Mitbrüdern und Bischöfe Wunden geschlagen haben, sollen, wenn sie der Lüsternheit oder des Ehejochs überdrüssig sind, an den Altar zurückkehren dürfen, der Gemeinde von der Treue predigen, die Moral einschärfen und ihre Mitarbeiter, die vielleicht unverschuldet mit ihren Kindern vom Ehegatten verlassen wurden und wieder geheiratet haben, wegen eines schweren Verstoßes gegen die Loyalitäsobliegenheiten auf die Straße setzen können. Die scheinbare Milde oder Gnade solcher Überlegungen führt im Ergebnis zu nichts anderem als zu Verwirrung, schwerer Ungerechtigkeit und Begünstigung von egozentrischen Verrätern. Bereits die sog. Dispens vom Zölibat ist ja schon eigentlich keine Dispens mehr, weil sie nahezu regelmäßig erteilt wird. Ist das nicht schon absurd genug? :-!
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#37   haher   15:57:35 | Freitag, 17. November 2006
@Jawohl!:Jede Art von Sex außerhalb einer regulären und dauerhaften ehelichen Verbindung
(die es nur zwischen Personen verschiedenen Geschlechts gibt) ist eine Sünde, weil dadurch die Würde des Menschen mit Füßen getreten wird.
Ist ja interessant! Glauben Sie, mir jetzt auch noch den Katechismus vorbeten bzw. interpretieren zu müssen? Und die Sorge um meine Würde lassen Sie mal lieber meineSorge sein! Wenn es Ihnen ein Bedürfnis ist, sich Sorgen zu machen, dann empfehle ich Ihnen das Vokabular und die Hirnenge manch anderer Zeitgenossen hier!
Die Erfahrungen mit und im Umfeld der KPEoder auch des Opus Dei, aber auch solchen Vereinen wie dem (linken) BDKJ reichen vollends, mich von jeder Art der geistigen Entmündigung und Bevormundung oder der scheinheiligen Sorge um das „Seelenheil“ schwuler „Verirrter“ zu distanzieren.
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#36   Jawohl!   15:27:28 | Freitag, 17. November 2006
zu Herrn Haher
Nicht, wie und mit wem ich freiwilligen SEX habe, sollte der primäre moralische Maßstab sein (bzw. mit wem und wie mein Nachbar Sex hat, denn das ist allein seine Sache!), sondern ob, wann und wie ich die Würde meines Gegenübers, meines Nächsten achte!
Jede Art von Sex außerhalb einer regulären und dauerhaften ehelichen Verbindung (die es nur zwischen Personen verschiedenen Geschlechts gibt) ist eine Sünde, weil dadurch die Würde des Menschen mit Füßen getreten wird.
PS: Meine Mitmenschen sind mir niemals einfach »egal«. Seien Sie versichert: Ich leide mit Ihnen.
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#35   haher   15:23:18 | Freitag, 17. November 2006
@Jawohl!: Wer glaubt, ist nicht allein.
Entweder glauben Sie diesen Unsinn, den Sie da grade schreiben, tatsächlich, dann tun Sie mir einfach leid und ich danke Ihnen herzlich für Ihre „Anteilnahme“ an meinem Leben, sage aber ein ebenso herzliches „Nein Danke, aber überlassen Sie meine Keuschheit doch lieber mir selbst.
Und was HH. P. Hönisch angeht: der soll bleiben, wo der Pfeffer wächst und es besser unterlassen, die unbedarfte Seele heranwachsender Jungs zu verderben.
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#34   Jawohl!   15:11:25 | Freitag, 17. November 2006
Wer glaubt, ist nicht allein.
Wir müssen alle um die Keuschheit kämpfen, egal ob wir normal sind oder homosexuell – letzteres sind in Wahrheit ohnehin allenfalls ein Zehntel von denen, die sich dafür halten. Schauen Sie halt, dass Sie diesen Kampf – und er bedeudet bei Ihnen ja zunächst einmal ein kampf um absolute Enthaltsamkeit (übrigens auch in den Gedanken und Wünschen) – nicht allein führen. Christus steht uns bei, und auch ein guter Seelsorger ist eine vorzügliche Stütze. Warum wenden Sie sich nicht einfach nochmals an Pater General Hönisch? Er wird Sie vielleicht noch kennen und kann Ihnen gewiss weiterhelfen.
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#33   haher   15:07:09 | Freitag, 17. November 2006
@Jawohl!: ja, klar habe ich ein Problem! Sie sind ja ein Gescheiter, DAS zu erkennen!
Aber mein Problem ist weder mein Glaube, noch meine Sexualität, noch meine Kirche, noch der Papst. Mein Problem ist diese menschenverachtende Dummheit, die sich hier tummelt
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#32   Jawohl!   14:57:54 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Herr Haher!
Sie haben ein Problem. Schreiben Sie jawohl! www.kreuz.net/reader.2051.html, wir werden einen Seesorger finden, dem Sie sich anvertrauen können. Es ist nichts verloren.
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#31   haher   14:51:07 | Freitag, 17. November 2006
@HeinrichvonOfterdingen:Das ist das was so Typen wie Ihnen immer einfällt, Katholiken sind geistes
und kriminell, Sie wissen viel besser was menschlich und christlich ist und (so der Schluß) es wäre besser wenn die Katholiken ermordet würden.
Woher wissen SIE denn, dass ich nicht kath. sei? Also, ich war 13 Jahre Ministrant in einer (röm.) kath. Pfarrei, war Pfadfinder(leiter) in der KPE (A. Hönisch!) und war Priesteramtskand. in einem (röm.)Kath. Erzbistum. Wie ich das als Nicht-Kath. fertig gebracht haben soll, erklären Sie mir mal bitte. WAS ich hier schreibe, hat durchaus „Hand und Fuß“ und ein solides Fundament! Ich bin katholisch. Und schwul. Und beides sehe ich sehr nüchtern, anders als einige hier mit Ihrem geistigen Stuss von sich vermuten lassen. Und was es mit dem „Mühlstein“ auf sich hat, lesen Sie bitte selbst einmal bei Matth. nach. Was SIE hier aber von „ermorden“ faseln, entbehrt jeder logischen und semantischen Grundlage! Erst denken, dann schwätzen!
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#30   wolfgang e.   13:47:52 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Lord Werther
„Heißt es ich kann Gott weniger dienen, wenn ich ein Familienvater bin, wie er es eigentlich ausdrücklich wünschte?“
Nein, es heißt, dass Du Gott auf eine andere Weise dienst. Für einen Familienvater, wie Du und ich es sind, ist die eigene Ehefrau der persönliche Weg zu Gott. Hingeben sollen wir uns aber ebenso, wie die Priester. Wir sind zu derselben Heiligkeit berufen.
Wenn ich etwas über das Wesen der Liebe erfahren möchte, frage ich übrigens durchaus gute Priester, da sie zu Gott (= Liebe) einen unmittelbaren Zugang haben.
Wenn ich wissen möchte, wie diese Liebe konkret in Ehe und Familie verwirklicht werden soll, berate ich mich auch mit meinen verheirateten Freunden. Dafür ist es aber nicht notwendig, dass diese auch Priester sind.
Abgesehen davon kann jemend, der in eine Sache nicht direkt involviert ist, oft einen objektiveren Rat geben, daher würde ich auch als Verheirateter den Rat eines Zölibatären bezüglich Ehe und Familie nicht verachten.
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#29   Lord Werther   13:35:55 | Freitag, 17. November 2006
Askese
Was soll es schon für Fragen zu diesem Thema gehen…
Mir ging es eigentlich um diese bedenkliche Form der Askese und da haben sie einmal um den Kern diskutiert…
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#28   tau †   13:31:26 | Freitag, 17. November 2006
Hallo Lord W: aus Zeitgründen kurz:
Wir können uns ja später weiter unterhalten. (Wenn Sie möchten, können Sie schon mal Fragen dazu schreiben)
Bis dann!
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#27   Lord Werther   13:19:22 | Freitag, 17. November 2006
Verantwortung vor der Art
@tau: leider fehlte wohl der Teil Ihres Beitrages, der wohl auf die Sache eingegangen ist, was sehr schade ist, da ich Ausführungen recht interessant begonnen haben. Vielleicht finden sie ja die Zeit, Ihren Beitrag fortzuführen.
@Wolfgang e.
Heißt es ich kann Gott weniger dienen, wenn ich ein Familienvater bin, wie er es eigentlich ausdrücklich wünschte?
Ich denke, die Natur hat uns Gaben gegeben, die wir auch ausnützen müssen und nur, wenn wir uns immer wieder bewusst werden, was wir eigentlich sind, können wir Wissen über uns erlangen. Ich denke, es ist dabei auch wichtig, sich in anderen Sekten/Religionen/Weltanschauungen umzusehen oder gerade eben beim eigenen Gott, um weitere Erkenntnisse sammeln zu können.
Ich höre zum Beispiel unheimlich gerne Menschen zu, mit denen ich sicherlich niemals einer Meinung sein werde und deren Meinungen ich für abstoßend halte, nur damit ich noch einmal meine eigenen Einstellungen auf dem Prüfstand stellen kann, um vielleicht doch festzustellen, dass ich mich geirrt habe. Vielleicht habe ich auch nur eine wertvolle Denkweise hinzugewonnen…
Ich schweife aber zu sehr ab… Eigentlich dient nur das eigene Leben der Erhaltung der Menschheit. Ich denke, aus ähnlichen Gründen hat Jesus uns auch zugehört, obschon man sicherlich nicht mit allen seinen revolutionären Ansichten einer Meinung war. Ihm sagen wir ja auch nach, dass er sich für das Heil der Menschen geopfert hat… Daher müssen wir alle einen Beitrag zum Fortbestand leisten.
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#26   tau †   13:17:46 | Freitag, 17. November 2006
Fortsetzung
Aus dem Karthäuserkloster Marienau nahm ich den Satz mit:
Hätten die Nüchternen einmal gekostet, alles verließen sie und setzten sich zu uns an den Tisch der Sehnsucht, der nie leer wird.
Novalis
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#25   gelasius   13:09:09 | Freitag, 17. November 2006
heinrich von O. /bussmann
Sie haben ja so recht ! Die in einer Endlosschleife litaneiartig wiedergekäuten Forderungen von Wi-si-ki ( Aufhebung des Zölibats und Frauenordination) bringen nicht den Hauch einer Lösung für aktuelle Probleme der Kirche,die ja glücklicherweise durchaus einen neuen Aufbruch verzeichnen kann- man kann es bei den Protestanten und Anglikanern jeden Tag sehen. Die haben die größeren Probleme und konnten weder durch verheiratete noch durch weibliche Pastoren ihre Schäfchen am massenhaften Kirchenaustritt hindern. Deshalb ist es natürlich widersinnig nach Quacksalberart nun der KK diese identitätsvernichtenden, unwirksamen „Heilmethoden“ verordnen zu wollen. Und noch ein kleiner Tip an Frau Bussmann : durch Ihre Art der rabiaten Polemik und apodiktischen Rechthaberei und Ihre Sicht des Katholischen Glaubens werden Sie wohl keinen für die Frauenordination gewinnen können. Ganz im Gegenteil. Wir wollen Sie nicht daran hindern, weiter Ihre Wunschträume für Realität zu nehmen, seien Sie aber nicht zu enttäuscht, wenn beides zu Ihren Lebzeiten nicht mehr passiert
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#24   tau †   12:57:16 | Freitag, 17. November 2006
@ wolfgang e. Danke für Ihre wertvollen und lesenswerten Gedanken!
Hallo Lord Werther:
Ich habe bis heute nicht entdeckt, was an dieser Form der Askese sein soll…
Ich selbst bin vor etwa 32 Jahren zum Glauben gekommen. Ich lernte kurz danach meinen geistlichen Vater Pater Eugen Mederlet OFM kennen. Er leitete damals u.a. ein franziskanisches Schweigekloster und Exerzitienhaus. Oft lebte ich dort mit, mal für einen Tag, mal für etwa zwei Wochen. Es war eine wunderschöne Zeit. Ich wollte Priester und Franziskaner werden.
Gleichzeitig lernte ich meine Frau kennen, mit der ich glücklich verheiratet bin.
Bruder Eugen sah von Anfang an darin meinen Weg. Er sagte einmal etwas, was ich bisher (so) von keinem anderen Priester oder Bischof gehört (oder gesehen) habe:
„Wir Priester dienen euch Laien, damit ihr das Reich Gottes aufbauen könnt.“
(In der letzten Konsequenz deutlich, wird dies bei Maximilian Kolbe, der im KZ, als zölibatärer Priester, freiwillig und stellvertretend für einen Familienvater in den Hungerbunker, in den Tod, ging.)
Später ging Bruder Eugen, er war Schweizer, zurück in die Schweiz, um dort in den Bergen als Einsiedler zu leben.“ Dort sagte ich ihm einmal, er wäre wie „der Herausgerufene“ auf dem Berg, der seine Arme zu Gott erhebt. Solange dieser seine Arme oben hielt, siegte das Volk Israel (Ex 17.8-16). Was ich erst nach seinem Tod erfuhr, Bruder Eugen tat es wirklich.
Aus dem Karthäuserkloster Marienau nahm ich den Satz mit:
Hätten die Nüchternen einmal gekostet, alles verließen sie und setzten sich zu uns an den Tisch d
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#23   bonifatius   11:28:57 | Freitag, 17. November 2006
Zölibatgegner und CIA-Methoden
Zölibatgegner und CIA – Methoden (siehe Münchner Merkur – Claudia Möllers):
Man schürt ein Gerücht, das den Gegner zu einer Stellungnahme herausfordert. Dieses Gerücht wird jedoch eindeutig, was zu erwarten war, als „Ente“ diagnostiziert, und somit abgeschmettert. Daraus folgt für die Zölibatgegner: Sogar der Papst in Rom beschäftigt sich wieder mit dem Thema. Es bleibt also im Gespräch, denn „ es ist ja kein Dogma“.
Diabolisch – genial.
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#22   wolfgang e.   11:25:23 | Freitag, 17. November 2006
Lieber Lord Werther
Du hast völlig Recht: Die VERNEINUNG der eigenen Sexualität wäre tatsächlich ein „Verbrechen“ wider die eigene Natur, und würde tatsächlich auch zu Neurosen führen. Die Sexualität ist immerhin ein wichtiger Bestandteil der eigenen Person. Und wenn ich mich selbst lieben (das heißt: annehmen) soll, kann ich nicht einen Teil von mir verneinen.
Der Zölibat muss daher, um zu gelingen, als absolute BEJAHUNG der eigenen Sexualität gelebt werden, bei gleichzeitigem Verzicht. Verzicht ist nicht Verneinung.
Der Verzicht auf etwas sehr Gutes weist gerade bei den Priestern auf ein noch höheres Gut hin, nämlich die Liebe zu Gott, die dann auch zu einer Vertiefung der Liebe zu den Menschen führt.
Der Priester soll sich ganz hinschenken an Gott und an die Menschen, und zwar auf eine unmittelbare Weise. Dafür ist es auch sinnvoll, dass er keine irdische Bindung eingeht. Wer das nicht versteht, sollte nicht Priester werden.
Die Eheleute sollen sich ganz hinschenken an Gott und an die Menschen, auf eine mittelbare Weise: Durch die Ganzhingabe an den Ehepartner, der dadurch auch zum Weg zu Gott wird. Wer das nicht versteht, sollte nicht heiraten.
Beides sind Wege, auch die eigene Sexualität zu leben.
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#21   Lord Werther   10:44:18 | Freitag, 17. November 2006
Verbrechen wider der Natur
Ich habe bis heute nicht entdeckt, was an dieser Form der Askese sein soll… Priester sollen der Bibel nach gute Väter sein und das wird man nun mal nur auf eine Weise.
Ferner halte ich Verneinung der eigenen Sexualität für ein Verbrechen an der Heiligkeit der Natur.
Ist man Gott verbundener, nur weil man keine weltliche Liebe zulässt?
Ferner muss ich zugestehen, dass ich bei Familienfragen immer enttäuscht war, wenn ein katholischer Geistlicher mir Antwort gegeben hat. Ich gehe daher bei solchen Angelegenheiten nur zu protestantischen Geistlichen, wenn ich ein religiöses Gespräch zu dem Thema wünsche. Man könnte so also die katholischen Geistliche effektiver machen.
Außerdem halte ich es für gut, wenn Meschen Verantwortung übernehmen müssen und das kann man nicht besser als mit einer Familie.
Jesus kam auf die Welt, damit Gott einen Zugang zu uns Menschen bekommt. Ich denke, es wäre in diesem Sinne nicht sinnvoll, wenn man sich bewusst einem der wichtigsten Zugängen von Menschen verschließt!
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#20   HeinrichvonOfterdingen   10:31:45 | Freitag, 17. November 2006
Liebe Brigitte Bussmann, Sie schreiben:
Für die sterbende katholische Kirche in Europa gibt es nur eine Chance: Aufhebung des Pflichtzölibates und Frauenordination.
Klar, dann ist sie keine sterbende mehr, sondern eine gestorbene. In Reih und Glied mit anderem Totholz: z.B. den protestantischen Denominationen. Nein es gibt nur eine Lösung: den Pfad der Weltfurcht verlassen und wieder auf den Pfad der Gottesfurcht zurückkehren.
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#19   Brigitte Bussmann   09:45:33 | Freitag, 17. November 2006
Priesterehe
ja, Petrus war verheiratet und musste keine Messe halten, Gott sei Dank. Und was Petrus auch nicht musste oder irgend ein anderer GemeindeleiterIn der Urkirche, sie mussten nicht dem Wahnsinn fröhnen Christus während der Messe selbst darzustellen. Ist das nicht schon ein Stück Schizophrenie??? Ein Priester, der Mensch ist mit allen Sorgen und Nöten eines Menschen, schlüpft auf einmal mit dem Anziehen der liturgischen Gewänder in eine ganz andere Rolle. Er stellt Christus dar. Für die sterbende katholische Kirche in Europa gibt es nur eine Chance: Aufhebung des Pflichtzölibates und Frauenordination. Wenn schon unbedingt Christus dargestellt werden muss, so können das auch Verheiratete und auch Frauen und der Priester kann dieses schizophrene Denken der Christusdarstellung mit einem anderen Menschen teilen, denn geteilter Wahnsinn ist nur noch halber Wahnsinn.
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#18   timpressum †   08:49:50 | Freitag, 17. November 2006
Petrus…
…war auch verheiratet. Aber der musste ja auch keine Messe im Tridentinischen Ritus feiern.
Scheiss Urchristentum, wa? :-D
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#17   Gotthard   00:57:31 | Freitag, 17. November 2006
@gelasius
ich meine wirklich, dass sich das Mühlstein-Zitat auf dieses Jesus Wort bezieht … sonst macht doch ein Mühlstein heute keinen Sinn mehr
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#16   möchtegern-kathole   00:55:00 | Freitag, 17. November 2006
wenn die Angaben von kreuz.net …
stimmen „verteidigte die Priesterweihe von Homos“ und „forderte er Sodomiten auf, die Homosexualität „zu bejahen“ „, dannwiederspricht er in wesentlichen Punkten der kath. Morallehre und distanziert sich dadurch von der kath. Kirche.
Das gesundzubeten „es ist trotzdem katholisch“ ist intellektueller Unfug – man sagt ja auch nicht der Papst wäre Protestant.
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#15   gelasius   00:33:39 | Freitag, 17. November 2006
Gotthard / Mühlstein
An eine Verbindung zum Jesus-Zitat hatte ich bei den haherschen Mühlsteinen nicht gedacht. Meinst Du, daß er
( haher) sich darauf bezieht ?
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#14   Gotthard   00:00:14 | Freitag, 17. November 2006
@gelasius
Du weißt, das der Mühlstein ein Jesus-Zitat ist?
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#13   gelasius   22:18:38 | Donnerstag, 16. November 2006
Heinrichvon./ haher
Das ist nicht das erste mal, daß haher von „Mühlsteinen um den Hals von Katholiken“ konfabuliert. Die Hinrichtung mit dem Mühlstein scheint eine fixe Idee von ihm zu sein- und was noch merkwürdiger ist, der Mühlsteinwunsch taucht immer in Verbindung mit Eigenschaften auf, die er sich selbst zuschreibt, nämlich „ Menschlichkeit und Toleranz“
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#12   HeinrichvonOfterdingen   21:33:41 | Donnerstag, 16. November 2006
Lieber Haher,
diese wahnhafte Homophobie der Red. von kreuz.net ja echt pathologisch, wahnsinnig und grenzwertig kriminell!
Wer aufgrund dieser Zeitgenossen hier und deren offenkundigen lieblosen, unmenschlichen, unchristlichen und teilweise kriminellen Gesinnungennoch nicht den Glauben an GOTT und die Menschen verloren hat, der muss echt gesegnet und wahrhaftig ein Kind GOTTES sein!
Widerwärtig, zum Sich-Übergebenund einfach nur zum Bemitleiden ist das, was einem hier begegnet.
Arme Irre! Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nur zu gut, was sie da von sich geben! Es wäre besser für sie, sie würden mit einem Mühlstein um den Hals … die ach so schrifttreuen Typen hier werden besser wissen, wie’s weitergeht!
Das ist das was so Typen wie Ihnen immer einfällt, Katholiken sind geisteskrank und kriminell, Sie wissen viel besser was menschlich und christlich ist und (so der Schluß) es wäre besser wenn die Katholiken ermordet würden.
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#11   thaumaturgos   21:05:17 | Donnerstag, 16. November 2006
doch, ziemlich
schlechter ruf, aber sonst sehr gut katholisch
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#10   möchtegern-kathole   20:49:56 | Donnerstag, 16. November 2006
dummerweise …
… ist er nicht katholisch.
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#9   thaumaturgos   20:26:09 | Donnerstag, 16. November 2006
zum guten *hansi*
ich hab bei ihm studiert, war bei gottesdiensten … er ist ein frommen, feiner mann
und gott sei dank nicht so engstirnuig wie die kreuzNATTERN!
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#8   AdvocatDiaboli   20:04:53 | Donnerstag, 16. November 2006
wird ja auch zeit!
Das verlangen nach sex, und da wird mir jeder hier rechtgeben, ist ein urmenschlicher instikt. ihn zu unterdrücken ist in katholischen augen nobel, was ich verstehen kann. was ich aber nicht verstehe ist, wie menschen die sex haben, anderen anschaffen wollen keinen zu haben! das bleibt doch jedem selbst überlassen, da kann nicht einmal der liebe gott was dran ändern!
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#7   Christian Hüller   19:59:53 | Donnerstag, 16. November 2006
Zustimmung
>>Der Jesuit ist überzeugt, daß die Zölibatsfrage im Vatikan als „massives Problem“ empfunden wird. Eine Änderung sei auch unter Benedikt XVI. möglich.<<
Der Vatikan wäre wahrlich blind wie eine Kirchenmaus, wenn er das nicht so sehen würde.
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#6   haher   19:22:21 | Donnerstag, 16. November 2006
So forderte er Sodomiten auf, die Homosexualität „zu bejahen“
diese wahnhafte Homophobie der Red. von kreuz.net mit ihrem despektierlichem und Hass verbreitendem Vokabular und den mit diesen symphatisierenden Anhängern ist ja echt pathologisch, wahnsinnig und grenzwertig kriminell!
Wer aufgrund dieser Zeitgenossen hier und deren offenkundigen lieblosen, unmenschlichen, unchristlichen und teilweise kriminellen Gesinnungen noch nicht den Glauben an GOTT und die Menschen verloren hat, der muss echt gesegnet und wahrhaftig ein Kind GOTTES sein!
Widerwärtig, zum Sich-Übergebenund einfach nur zum Bemitleiden ist das, was einem hier begegnet.
Arme Irre! Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nur zu gut, was sie da von sich geben! Es wäre besser für sie, sie würden mit einem Mühlstein um den Hals … die ach so schrifttreuen Typen hier werden besser wissen, wie’s weitergeht!
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#5   Benedikt   19:20:27 | Donnerstag, 16. November 2006
Pater
Den Papst bezeichnet Pater Rotter als ein Mann, „der sich stark am Publikum orientiert, am Feedback, das er bekommt“.
Jo klar. Das konnte man während seiner Amtszeit als Präfekt ja genau beobachten :-D.
Es gebe Diözesen, in denen achtzig Pfarreien brachlägen und zugleich 120 laisierte Priester lebten, die bereit wären, ihr Amt auszuüben.
Na bingo, er kennt immerhin schon mal die genauen Zahlen. Nun muss er die nur noch analysieren. Zwei Fragen wären interessant:
1. Wohin mit den übrigen 40?
2. Welches Bistum kann sich die Einstellung von 80 neuen Priestern leisten?
Die Bischöfe könnten es sich nicht mehr leisten, in Sachen Zölibat durchzugreifen: „Dann hätten sie im Nu 50 Prozent des Klerus los.“
Deshalb sollten die Liberalen lieber nicht zu laut nach dem Ende des Zölibats rufen. Hernach wird jeder Priester leicht ersetzbar – das dürfte für einige Pfarrherren ungemütlich werden.
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#4   Breze   19:01:48 | Donnerstag, 16. November 2006
@ HAAAAAALLOOOOOO!!
Bevor hier noch weiter schwadroniert, spekuliert und gelästert wird:
Vatikan (www.kath.net/RV)
Papst Benedikt XVI. und die Leiter der wichtigsten vatikanischen Behörden haben den Wert des Zölibats von Priestern betont. Das erklärte ein Vatikan-Statement nach einem Treffen des Papstes mit seinen engsten Mitarbeitern am Donnerstag. Die Teilnehmer hätten auch betont, wie wichtig eine „solide menschliche und christliche Bildung von Seminaristen wie von schon geweihten Priestern“ sei. Dem Papst und den Kurienchefs seien die neuesten Zahlen vorgelegt worden, „wieviele Priester in den letzten Jahren eine Dispens von der Zölibatspflicht erbeten haben und wie es um die Möglichkeit steht, dass Priester zum Dienst wieder zugelassen werden, die die entsprechenden Bedingungen der Kirche in diesem Moment (wieder, Anm. d. Red.) erfüllen“.
Quelle: kath.net
Kurez net ist mal wieder langsamer, vielleicht absichtlich, um seine Klientel beim Ablästern nicht zu stören…
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#3   Agiafortuni   19:00:50 | Donnerstag, 16. November 2006
FSSPX Priester anstatt im Konkubinat lebende Priester
Unter solchen Umstände könnte Benedikt XVI der Kirche keinen grösseren Dienst leisten als die über die FSSPX verhängte Exkommunikation für nichtig zu erklären und ihren Priester die verwaisten Pfarreien anzuvertrauen
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#2   turk   18:57:08 | Donnerstag, 16. November 2006
68er-Schwachsinn
Soso, obiger Artikel ist in vielerlei Hinsicht einfach nur un-nötig. Wenig überraschend hat in Rom überhaupt keine Diskussion über die „Preisgabe des Zölibats“ begonnen, der sogar im CCEO mit Hochschätzung erwähnt wird. Und zweitens haben weltweit Journalisten einfach nicht gelesen: es ging weniger um den frei übernommenen Zölibat, sondern mehr um die Zahl derer, die gestürzt sind und möglicherweise nach Erfüllung der/von Bedingungen wieder zurückkehren könnten, was das auch immer bedeutet, denn wir waren ja nicht bei diesem Gespräch dabei. Drittens aber wurde übersehen, was in der Mehrzahl der katholischen Riten Praxis ist, z. B. hier: (1) www.kath.net/detail.php?id=15080 (2) www.bistum-eichstaett.de/cor/
P. Rotter SJ irrt: der Papst wird auch die gar nicht aufregende „Freigabe“ des „außerordentlichen“ lateinischen Ritus durchsetzen, wenn das Feedback negativ wäre. Auch ist es völliger Unsinn, sich auf die rechtgläubige Enzyklika Deus caritas est zu berufen. Die Bischöfe müssen es sich leisten, in Sachen Zölibat durchzugreifen, weil es eine Frage der Glaubwürdigkeit ist. Heucheleien „dazwischen“ sind absolut ohne Zukunft. Das Problem im Raum des lateinischen Ritus (auch wenn wir zu wenig Latein hören) ist vielmehr, daß die meisten vom Zölibat Abfallenden oder Abgefallenen leider all zu offensichtlich auch eine (nie gegebene?) Rechtgläubigkeit über Bord werfen. Wenn überhaupt, sind für die Kirche nur einwandfrei rechtgläubige Priester „interessant“, und das ist wohl eine Minderheit unter der vom Heiligen Stuhl weltweit betrachteten Gru…
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#1   laikos   18:54:49 | Donnerstag, 16. November 2006
Gefallener Priester
Schon wieder ein stark abgefallener Priester. Die Jesuiten welche einmal so Gläubig waren fangen jetzt auch an extrem Modernistisch zu werden. Das Volk muß sich an der katholischen Kirche orientieren nicht umgekehrt. Seit dem 2VK ist es allerding so das die „Kirche“ quasi alles zuläßt was das Volk begehrt. Homosexualität ist aus Theologischer und Hausverstandssicht immer wiedernatürlich. In der Bibel wird sogar genau beschrieben das Homosexualität Sünde ist. Dies sollte ein geweihter Priester und Theologe in diesem Alter eigentlich wissen. Meine Großmutter welche einfache Hausfrau und Mutter war und niemals irgend etwas studiert hat wußte es. Der hochangesehene Priester eben halt nicht. Das ist Wahnsinn :-P
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