Der nationalsozialistische Massenmord an Juden war ebenso einzigartig wie der alliierte Bombenkrieg gegen deutsche Zivilisten. Von Leo G. Schüchter.
Bombenopfer von Dresden, 1945
(kreuz.net) Bei den Verbrechen der Menschheit sollten keine moralischen Hierarchien aufgebaut werden.
Papst Benedikt XVI. hatte bei seinem Besuch in Auschwitz-Birkenau der Opfergruppen von Juden, Zigeunern,
Polen, Russen und anderer gedacht.
Diese Aneinanderreihung von Opfergruppen ist dem Papst von gewissen
Medien teilweise als „relative Gleichstellung“ verübelt worden.
Er habe damit die Einzigartigkeit des
millionenfachen Judenmords relativiert.
Bei diesem Vorwurf der politischen Korrektheitsrichter sitzt
der Papst neben dem Philosophen Theodor W. Adorno († 1969) auf der Anklagebank.
Adorno hatte 1966 daran
erinnerte, daß der Massenmord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg eine Vorstufe für den Massenmord
an den europäischen Juden im Zweiten Weltkrieg darstellte.
Heute würde Adorno für diese historische
Analogie politisch gesteinigt werden.
Gewisse mediale Großzensoren in Deutschland verlangen von den
Medien und von jedem Bürger, daß der nationalsozialistische Massenmord an den europäischen Juden als
einzigartige Singularität zu bekennen sei.
Das Problem besteht allerdings darin, zu definieren, was
unter Einzigartigkeit zu verstehen ist.
Jedes historische Großereignis ist einzigartig.
Die Schreckensherrschaft
der Französischen Revolution mit 40.000 Geköpften war sicherlich einzigartig.
Napoleon sagte nach dem
Verlust von 800.000 Soldaten im Rußlandfeldzug: „Ich bin im Feld aufgewachsen. Ein Mann wie ich schert
sich wenig um das Leben einer Million Menschen.“
Im Ersten Weltkrieg sind zehn Millionen Soldaten in
den schrecklichen Stellungskriegen verblutet.
Nein, die besondere Einzigartigkeit der nationalsozialistischen
Judenvernichtung bestehe darin, sagen die Wächter der Singularität, ein ganzes Volk im Herrschaftsbereich
der Täter auslöschen zu wollen – also deren Genozid-Charakter.
Das trifft allerdings auch für die
500.000 von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma zu.
Die jungtürkische Regierung hatte
1915 ebenfalls die Absicht, die 1,5 Millionen Armenier in ihrem Herrschaftsgebiet zu vernichten.
Tatsache
ist auch, daß die weißen Kolonialisten Nordamerikas mehr als die Hälfte der ungefähr 600 Indianer-Völker
zum Verschwinden gebracht haben.
Die planmäßige Vorbereitung und fabrikmäßige Durchführung der Massenvernichtung
der Juden im Zweiten Weltkrieg sei die singuläre Einzigartigkeit – so eine weitere Version.
Als wenn
die nationalsozialistische Ermordung von 2,5 Millionen polnischen Intellektuellen und Bürgern weniger
planmäßig abgelaufen und deshalb nicht einzigartig wäre.
Die planmäßige Erfassung und fabrikmäßige
Liquidierung von 150.000 behinderten und kranken Deutschen in Gaskammern und mit Giftspritzen war sozusagen
die Generalprobe für den Judenmord.
Dieser monströse nationalsozialistische Massenmord an wehrlosen
Kranken und Behinderten war und ist sicherlich welthistorisch einmalig.
Gelegentlich schieben die Vertreter
der Singularitätsthese die Behauptung nach, die Vernichtung der sechs Millionen Juden sei aus der Mitte
eines hochstehenden Kulturvolkes begangen worden und insofern ein unvergleichlicher Zivilisationsbruch.
Doch stand das russische Kulturvolk auf einer niedrigeren Zivilisationsstufe, als Stalin und seine Millionen
willigen Vollstrecker mehr als zehn Millionen Mitbürger liquidierten?
Waren die Chinesen kein hochstehendes
Kulturvolk, als aus ihrer Mitte Mao Tse Tung und seine roten Parteigarden Zigmillionen Bürger umbrachten?
Der Schriftsteller Jörg Friedrich, der den Bombenkrieg gegen deutsche Städte nüchtern beschrieben
und bilanziert hat, wurde gefragt, ob er die Einzigartigkeit des Holocausts anerkenne.
Seine Antwort:
Wie der Bombenkrieg mit seinen 500.000 deutschen Opfern einzigartig war, so erkenne ich auch die nationalsozialistische
Judenvernichtung als einzigartig an.
Es bleibt dabei: Der furchtbare Vernichtungsfeldzug von nationalsozialistischen
Organisationen an ungefähr sechs Millionen europäischen Juden ist einzig in seiner Art, aber – leider –
kein unvergleichliches Verbrechen.
Es rechtfertigt die verbreitete Tendenz der politischen Korrektheitszensoren
nicht, andere Menschheitsverbrechen explizit oder implizit als „weniger schlimm“, „von geringerer moralischer
Bedeutung“ oder „von niedrigerem Erinnerungswert“ herabzustufen oder gar zu leugnen.
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205 Lesermeinungen
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Goldhagens Kommentar der Auschwitzrede in DIE WELT – eine Replik Goldhagens in der Zeitung die Welt vorgetragene
Kritik an B XVI.’ Auschwitzrede, wonach der Papst von der Kollektivschuld der Deutschen abgelenkt und
das deutsche Volk als von einer Schar gewalttätiger Machthaber verführt dargestellt habe, ist falsch:
Weil B XVI. gleich zu Anfang seiner Rede die Singularität der Shoah anerkannte, kann er die Kollektivschuld
nicht auch noch herausstellen. Beides geht nicht. Die Betonung der Kollektivschuld stünde einer Relationierung
von Schuld entgegen. Die Kollektivschuld der Deutschen zum führenden Insignium der Shoah zu erklären,
hieße auch, Auschwitz einzusortieren in eine Unzahl kollektiv begangener Verbrechen der Menschheit. Der
politisch instrumentalisierte Verfolgungs- und Skandalisierungsrausch eines einmütigen Kollektives ist
nun wirklich nichts Singuläres. Für ein kollektives Verbrechen bedarf es immer eines ersten Steines.
Den ersten Stein hat das deutsche Volk aber nicht als Ganzes geworfen. Dieses Geschoss wurde von Machtopportunisten,
die von Nietzscheanern, Sozialdarwinisten und Rassengnostikern beeinflusst waren und sich in der NS-Partei
ihre Plattform geschaffen haben, abgeschossen. Indem Benedikt auf die Verführtheit der Masse besteht,
sagt er auch, dass es Schuldigere und weniger Schuldige gegeben hat. Er verteidigt die Würde der Opfer
von Auschwitz also gleich zweimal vor Entdifferenzierung und Relativierung. Was soll man von einem Papst
anderes erwarten, als dass er verlangt, dass wir auf die eigene Schuld zuerst blicken
#209 kali 16:17:08 | Donnerstag, 23. November 2006
Israel Shahak Jedenfalls hat dieser gute Mann ein schönes Buch geschrieben. Da er sein eigenes Volk,
in seiner Geschichte und seiner Religion und deren Auslegung, sowie das Verhältnis zu anderen Menschen
(Tiere) anderer Völker, sehr gut beschreibt, könnte ich mir vorstellen, daß sein Buch in der BRDDR
nicht vertrieben werden darf. Wo kämen wir auch hin, wenn in der BRDDR sich jeder über solche Dinge
informieren könnte? Wer dort einiges gelesen hat, kann sich dann auch erklären, warum fast alle Völker
der Erde bessere und aufrichtigere Freunde haben.
#208 Lord Werther 10:31:34 | Donnerstag, 23. November 2006
@Malle im Kopp Naja… jeder Idiot darf einen Wiki-Artikel schreiben (deswegen kann man das ja leider
nicht wirklich oder nur in bestimmten Bereichen nutzen.), daher ist Wiki eh nicht alleine und nur mit
besonderem Vorwissen zu genießen. Ferner würde mich interessieren, was das Adelaid Institut überhaupt
ist. Es ist die erste Seite eines (angeblichen) Instituts, die ich je gesehen habe, die bunt strahlend,
sehr schlecht aufgemacht ist (der Quellcode ist ja wirklich…), und auch recht zweifelhafter Herkunft
(Logo etc.?) Sorry, aber da biste wohl auf etwas reingefallen.
#207 Malachias † 10:16:59 | Donnerstag, 23. November 2006
@kali: Israel Shahak ist nicht Israel Shamir… …auch wenn die Namen sehr ähnlich klingen! Bin allerdings
auch schon auf die Namensähnlichkeit hereingefallen…! Näheres zu Israel Shamir: deutsche Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Israel_Schamir, die mehrsprachige Homepage www.israelshamir.net/, Artikel bei Adelaide
Institute www.adelaideinstitute.org/…issenters/shamir.htm (engl.) Nähere Infos zu Israel Shahak: – Biographie:
Siehe letzter Eintrag von kali www.kreuz.net/reader.685.html! – Rezension zu seinem aufschlußreichen
Buch „Jüdische Religion – Jüdische Geschichte“ von Harm Menkens in den „Vierteljahreshefte(n) für freie
Geschichtsforschung“: VffG 1/2000 www.vho.org/…/Menkens105-107.html – Das Buch „Jüdische Religion –
Jüdische Geschichte“ online www.radioislam.org/shahakd/index.htm bei Radio Islam Viel Gewinn beim !:) !
Die Vita von Israel Shahak Geboren am 28. April 1933 in Warschau, Polen. Von Ende 1939 bis April 1943
im Warschauer Ghetto. Von April 1943 bis Ende Juni 1943 Konzentrationslager Poniatowo (Polen) und Versteck
in Warschau. von Ende Juni 1943 bis April 1945 Konzentrationslager Bergen-Belsen (in Deutschland). 8.
September 1945: Ankunft in Palästina. 1945 – 1947: Internat Kefar Hanoar Hadati (in der Nähe von Haifa).
1947 – 1951: Gymnasium Herzliya, Tel Aviv. 1951 – 1953: Dienst in der israelischen Armee. 1953 – 1961:
Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem, Abschluß als Ph.D. [Dr.rer.nat.] in Organischer Chemie.
1961 – 1963: Studium der Organischen Chemie nach dem Doktorexamen an der University of Stanford, Kalifornien,
USA. 1963 – 1971: Hebräische Universität in Jerusalem, Dozent, Senior Lecturer und Außerordentlicher
Professor der Anorganischen Chemie. 1968: Beginn des Engagement bei der Verteidigung der Menschenrechte
sowohl in Israel als auch in den besetzten Gebieten. Gewählt als Vorsitzender der Israelischen Liga für
Menschen- und Bürgerrechte im Jahre 1970. Mehrere Male wiedergewählt bis in die 90er Jahre hinein. Veröffentlichte
seit jener Zeit viele Artikel und Berichte über die Menschenrechte und die israelische Politik im allgemeinen
und auch in der hebräischen Presse. Viele davon handeln von der jüdischen Religion. 1971 – 1972: Sabbatjahr
im Imperial College, London. 1972 – 1986: Tätig an der Hebräischen Universität in Jerusalem, Ruhestand
im Jahre 1986.
@Sirilo Sich zu befassen mit dem, *was* jemand sagt, ist nur sinnvoll, wenn man sich zuvor von seiner
Glaubwürdigkeit überzeugt hat. Mit den Aussagen eines Lügners, Desinformators und agent provocateurs
zu befassen, führt nur in die Irre. Nein, das halte ich für falsch. Erstens ist es allgemeine Erfahrung,
daß auch ganz bösartige Menschen – zum Beispiel als Wissenschaftler – mitunter Wichtiges zu sagen haben,
das zu vernachlässigen ganz falsch wäre. Zweitens ist mit der Verdächtigungsstrategie, warum jemand
etwas gesagt haben soll, die Aufgabe noch nicht erledigt, zu dem Stellung zu nehmen oder auch zu widerlegen,
was er gesagt hat. MfG Christoph Heger
#204 Sirilo 12:07:41 | Mittwoch, 22. November 2006
@Dr. Heger Sich zu befassen mit dem, *was* jemand sagt, ist nur sinnvoll, wenn man sich zuvor von seiner
Glaubwürdigkeit überzeugt hat. Mit den Aussagen eines Lügners, Desinformators und agent provocateurs
zu befassen, führt nur in die Irre.
„Relativierung“; Israel Shamir @Malachias: Meines Erachtens ist eine Relativierung schon nötig, Ich verstehe,
was Sie meinen. Aber ich würde das nicht Relativierung nennen. Es geht doch wohl darum, daß mit v. Ranke
wieder gefragt werden darf, „wie es wirklich gewesen ist“ – statt daß Historiographie von Gerichten nach
Maßgabe einer inquisitorischen Sondergesetzgebung geschrieben wird. In Frankreich hat es immerhin in
letzter Zeit einen öffentlichen Protest von einigen hundert Historikern gegeben. Hierzulande sind diese
Leute aber durch die seinerzeitige gesellschaftliche Exekution von Günter Nolte, Andreas Hillgruber und
anderen so eingeschüchtert, daß sie selbst dazu sich nicht mehr trauen. @Sirilo: Israel Shamir … ist
eine höchst zwielichtige Gestalt von fragwürdiger Identität. Von 1984 bis 1993 war er in Schweden unter
dem Namen Jöran Jermas registriert; … Das mag ja alles stimmen, was Sie da zu wissen vorgeben. Wenn
jemand aber in ähnlicher Weise personale Hintergründe herrschender Meinungen aufzudecken vorgibt, kommt
mit Sicherheit das übliche Non-Argument „Verschwörungstheorie“. Die einzig mögliche Konsequenz: sich
mit dem befassen, was die Leute sagen, aber nicht mit den Erklärungs- und Verdächtigungsstrategien,
die uns erklären wollen, warum sie das sagen! MfG Christoph Heger
#202 Sirilo 21:05:20 | Dienstag, 21. November 2006
Israel Shamir… …ist eine höchst zwielichtige Gestalt von fragwürdiger Identität. Von 1984 bis 1993
war er in Schweden unter dem Namen Jöran Jermas registriert; er trat auch unter den Namen Schmerling,
Robert David und Vassili Krasevsky auf; seit 2005 wird er in Schweden unter dem Namen Adam Ermash beim
Stockholmer Einwohnermeldeamt geführt. Eine seiner Übersetzerinnen sagte, er sei ein „agent provocateur“;
er propagiert judeophobes, verschwörungstheoretisches und antisemitisches Denken. Ihn als jüdischen
Zeugen für Urteile über das Judentum anzuführen ist absurd. Vermutlich ist er eine Kreatur des russischen
Geheimdienstes.
@Benedikt Die Antwort auf Ihre Fragen kann Ihnen ein Jude geben: Israel Shamir: „Meiner Ansicht nach bedeutet
Holocaust-Befürwortung die Hinnahme jüdischer Überlegenheit und Einzigartigkeit, während Holocaust-Bestreitung
eine Zurückweisung dieses Überlegenheits-Dünkels ist. Damit wird Holocaust-Bestreitung zur Pflicht
eines jeden Anti-Rassisten bzw. eines jeden Christen…Junge Menschen in der BRD sind generell auf brutalste
Weise gehirngewaschen mit konventioneller Holocaust-Überlieferung.“
#199 Benedikt 19:19:37 | Dienstag, 21. November 2006
Bände Es spricht wirklich Bände, dass Malachias und seine Spiessgesellen diese vorgeblich katholische
Forum dauerhaft mit ihrer Nazipropaganda überziehen können, ohne dass die Redaktion darauf reagiert.
@ Malachias Ganz einfach: Das ist ein Bürger Restdeutschlands, sprich der heutigen OMF-„BRD“, d.h. West-
und Mitteldeutschlands… Aha, und was ist für Sie „Grossdeutschland?“ Ich ahne es, Sie brauchen es mir
gar nicht zu sagen…
#197 Malachias † 18:47:19 | Dienstag, 21. November 2006
@Breze Sie haben den rest meines postings übersehen: Wie wurde denn mit Andersdenkenden in Ihrer Lieblingsepoche
umgegangen?????Sie haben ein äusserst seltsames Verständnis von Demokratie, mein Lieber… Woher wollen
Sie denn wissen, welches meine/unsere Lieblingsepoche ist…? Und wer oder was ist ein „Restdeutscher“????
Ganz einfach: Das ist ein Bürger Restdeutschlands, sprich der heutigen OMF-„BRD“, d.h. West- und Mitteldeutschlands…
@ Malachias Sie haben den rest meines postings übersehen: Wie wurde denn mit Andersdenkenden in Ihrer
Lieblingsepoche umgegangen?????Sie haben ein äusserst seltsames Verständnis von Demokratie, mein Lieber…
Und wer oder was ist ein „Restdeutscher“????
@ Dr. Heger Auch das habe ich schon erklärt: Es „stört“ mich, daß er unter Aufhebung der grundgesetzlich
versprochenen Freiheit der Wissenschaft und Freiheit Meinungsäußerung, also unter Inquisitionsdrohung
ideologisch thematisiert wird. Die Freiheit hört da auf, wo die Nase des anderen anfängt. Das gilt auch
für die Meinungsfreiheit. Wie wurde denn mit Andersdenkenden in Ihrer Lieblingsepoche umgegangen?????
Sie haben ein äusserst seltsames Verständnis von Demokratie, mein Lieber…
#193 Malachias † 11:54:39 | Dienstag, 21. November 2006
@Breze, Dr. Heger In dem Sie so argumentieren, setzen Sie sich übrigens selbst dem Vorwurf aus, Sie würden
den Holocaust relativieren. Noch einmal: Diese „Relativierungsidee“ ist völliger Quatsch. Ein Verbrechen
kann man nicht „relativieren“, es ist immer absolut und nie nur relativ ein Verbrechen. Da bin ich nicht
ganz Ihrer Meinung, lieber Herr Dr. Heger: Meines Erachtens ist eine Relativierung schon nötig, eben
im Sinne einer Entmythologisierung, daß aus dem (absolut gesetzten) Mythos wieder das wird, was es zunächst
für alle – unabhängig von ihrer Weltanschauung – ist: Ein geschichtliches, mit Hilfe der Geschichtswissenschaft
und ihren Hilfswissenschaften erforschbares Ereignis, ein Völkermord unter vielen anderen, bei dem es
erlaubt sein muß, es mit ähnlichen Ereignissen (Pogromen, Völkermorden) zu vergleichen. Dies müßte
sogar dann möglich sein, wenn man ausschließlich den mythologischen Aspekt sehen will: Dafür gibt es
z.B. die Vergleichende Religionswissenschaft…!
@Breze: Über „Relativierung“ und anderen Quatsch Ansonsten steht noch die Frage im Raum: Was meinen Sie
mit der „Staatsreligion des Holcaust“? Das habe ich schon kurz und prägnant erklärt. Bitte Suchfunktion
nutzen! Stört es Sie, dass er „immer noch“ thematisiert wird? Auch das habe ich schon erklärt: Es „stört“
mich, daß er unter Aufhebung der grundgesetzlich versprochenen Freiheit der Wissenschaft und Freiheit
Meinungsäußerung, also unter Inquisitionsdrohung ideologisch thematisiert wird. Für mich ist das keine
Frage der Religion sondern ein Faktum, Die Unterscheidung zwischen „Faktum“ und „Religion“ ist für jemanden,
der wie Sie, Breze, den katholischen Glauben zu haben beansprucht, ziemlich überraschend. dass weder
näher erklärt, noch geleugnet oder relativiert werden kann bzw. muss. Es geht in der historischen Wissenschaft
nach dem berühmten Satz von v. Ranke immer um die Frage, „wie es wirklich gewesen ist“. In dem Sie so
argumentieren, setzen Sie sich übrigens selbst dem Vorwurf aus, Sie würden den Holocaust relativieren.
Noch einmal: Diese „Relativierungsidee“ ist völliger Quatsch. Ein Verbrechen kann man nicht „relativieren“,
es ist immer absolut und nie nur relativ ein Verbrechen. Daß der Gesetzgeber bei seiner Inquisitionsgesetzgebung
diesen Nonsens in der Definition eines Straftatbestands verwendet, ist schlimm genug – entspricht aber
leider der Schlampigkeit, mit der er seit einiger Zeit auch sonst Gesetze macht. MfG Christoph Heger
@ Malachias Allerdings. Es kommen noch einige andere, äußerst perfide Motive hinzu. Darunter wären:
-Möglichkeit der Bereicherung an einer kleinen, aber finanzkräftigen Minderheit -Möglichkeit der Mobilisierung
vorhandener antijudaistischer Gefühle -Versuch der Plausibilisierung gegebener Misstände durch deren
Festmachung an einer Minderheit (Sündenbocksyndrom) -Vorexerzierung der totalen Macht zwecks Einschüchterung
und Machtsicherung -Ersatzbefriedigung für fehlende, langfristige staatliche Stabilität und Territorialgewinne
usw usf.
@Melachias „Der Holocaust“ muß international aufgearbeitet werden im Sinne einer vorurteilsfreien, politisch
nicht festgelegten Forschung, was bislang aus bekannten Gründen nicht möglich war…! Dies findet ja
gerade im Iran statt. Hoffentlich wird der Iran nicht pulverisiert wenn das Ergebnis den Weltherrschern
nicht passt. Interessierten aus der BRDDR hat man ja schon monatelang vorher den Reisepass entzogen.
#189 Malachias † 21:57:28 | Montag, 20. November 2006
@Christian Hüller Es bleibt dabei: Rassismus war das grundlegende Motiv für die Vernichtung der europäischen
Juden durch die Nazis. Mit „grundlegend“ im Sinne von „beherrschend“ mögen Sie recht haben, mit Ihrer
Behauptung, daß es das alleinige Motiv gewesen sei, allerdings nicht! (Die Nazis waren keine platten
Biologisten…!) Im Übrigen verweise ich noch einmal darauf, dass die Deutschen vor allem den Holocaust
aufzuarbeiten haben (als bleibende Aufgabe) Der Meinung bin ich auch, mit einer nicht unwesentlichen Modifikation:
„Der Holocaust“ muß international aufgearbeitet werden im Sinne einer vorurteilsfreien, politisch nicht
festgelegten Forschung, was bislang aus bekannten Gründen nicht möglich war…!
@ Bruder Malachias Ich bin die Diskussion jetzt langsam leid. Es bleibt dabei: Rassismus war das grundlegende
Motiv für die Vernichtung der europäischen Juden durch die Nazis. Anders ausgedrückt: Jude zu sein,
genügte, um vergast zu werden. Rassismus ist aber nicht das grundlegende Motiv für die Ausrottung der
Indianer gewesen. Im Übrigen verweise ich noch einmal darauf, dass die Deutschen vor allem den Holocaust
aufzuarbeiten haben (als bleibende Aufgabe), die Türken den Völkermord an den Armeniern usw. Jede Nation
muss die Schuld aufarbeiten, die unter maßgeblicher Verantwortung dieser Nation begangen wurde, um daraus
für die Zukunft zu lernen, damit sich Gleiches nicht wiederholen kann. Schwarze und andere Völker wurden
im Übrigen auch von katholischen Spaniern versklavt. Dies nur zur Erinnerung.
Malachias hat recht Zwar bin ich Republikaner, doch lese ich sehr sorgfältig und auch kritisch die „Deutsche
Stimme“. Ich muß bestätigen, daß entgegen weitverbreiteten Vorurteilen die in dieser Zeitung veröffentlichten
Artikel weder antisemitisch noch ausländerfeindlich sind. Dies betrifft auch die Zeitschrift „Nation
und Europa“. Sehr wohl sind diese Zeitschriften sehr kritisch gegenüber dem Zentralrat der Juden und
gegenüber der Politik Israels. Und natürlich gegenüber einer Einwanderung, welche die Identität Deutschlands
in Gefahr bringt. Leider besitzen auch viele Christen nicht die Gabe der Unterscheidung, um den Unterschied
einer solchen berechtigten Position zum wirklichen Antisemitismus Hitlers zu erkennen.
#185 MilesChristi 19:58:19 | Montag, 20. November 2006
Malachias zum letzten a) Belege zum Ausländer- und Judenhaß: jede NPD-Veranstaltung und fast jeder Artikel
in eurer braunen Postille; plus Gespräche mit Leuten aus der Partei; plus die von euch umworbenen „freien
Kameradschaften“. Aber für dich sind natürlich geprügelte Ausländer, „links“ausschauende junge Menschen
(„Zecken“ in eurer menschenverachtenden Sprache), etc. kein Beweis“material“, oder ? b) „wir“: jeder Antifaschist,
gläubig oder ungläubig, und davon gibt’s Gott sei Dank noch jede Menge in diesem Land, darunter viele,
die Katholiken sind, weil sie als Christen nicht anders können, als euch zu bekämpfen. Und zuletzt:
f**k off, ich verschwende meine Zeit nicht mehr mit solchen Menschen – nicht auf diesem Forum.
#184 Malachias † 16:31:41 | Montag, 20. November 2006
@Vorposter @Christian Hüller: Sozialdarwinisten und Rassisten gab es selbstverständlich hüben wie drüben.
Der ganze (sozial)darwinistische Spuk hat selbstverständlich und bekanntermaßen angelsächsische Wurzeln…
Schön, daß Sie wenigstens das (jetzt) schon mal zugeben…! Halten wir fest: Die von Weißen an schwarz-
und rothäutigen Menschen begangenen Völkermorde der Neuzeit haben durchweg einen rassistischen Hintergrund.
o^/ Was ihre These betrifft, Rassismus sei der einzige Beweggrund für den Juden-„Holocaust“ im Zweiten
Weltkrieg gewesen, sind Sie mir noch eine Antwort schuldig: (Wie gut) kennen Sie die von mir angegebene
Literatur…? @MilesChristi ich habe die Redaktion von kreuz.net wiederholt auf deine antichristliche
Haltung und Wortwahl hingewiesen. Bitte Beispiele! (Warst du es, der die Löschung meines letzten Eintrags
zu Breze beantragt hat?) Wir werden euch und eurer heidnischen und verbrecherischen Nazi-Bande kein Stück
Boden freilassen, weder hier, noch auf den Straßen. Wer ist „wir“? ?:) Was sagst du als vermeintlicher
Katholik zum propagierten Ausländerhaß Die NPD propagiert keinen Ausländerhaß. Wenn du anderer Ansicht
sein solltest: Bitte Belege! und zum (wahren) Antisemitismus (…Haß gegen Juden,weil sie eben Juden
sind) seitens der NPD ? Die NPD propagiert auch keinen Judenhaß. Wenn du anderer Ansicht sein solltest:
Bitte Belege!
@ Malachias Bin ich jetzt irgendwie schlauer oder soll ich es noch werden? Sozialdarwinisten und Rassisten
gab es selbstverständlich hüben wie drüben. Der ganze (sozial)darwinistische Spuk hat selbstverständlich
und bekanntermaßen angelsächsische Wurzeln…
#182 Malachias † 14:32:20 | Montag, 20. November 2006
Kleine Nachhilfe in Geschichte für Christian Hüller Am 1. Februar 1896 erschien in der Londoner Wochenzeitung
Saturday Review ein Artikel des Oxforder Professors Sir P. Chalmers Mitchell mit dem Titel „A Biological
View of our Foreign Policy by a Biologist“ („Eine biologische Betrachtung unserer Außenpolitik von einem
Biologen“), „in dem er sehr offen über den nach seiner Ansicht bevorstehenden ‘ersten großen Artenkampf
der Zukunft’ zwischen Briten und Deutschen schrieb, die noch vor Amerika, das sich weiter im eigenen Land
ausdehnen könne, Englands Feind seien. Nach einer Betrachtung über die verschiedenen Arten von Kriegen
hieß es: Aber der letzte, der wirkliche Krieg, der notwendig ein Kampf auf Leben und Tod sein wird, entsteht
erst dann, wenn zwei wachsende Völker aufeinanderstoßen, die keinen Platz zur Ausdehnung mehr finden,
es sei denn, das eine Volk werde erdrückt. die Zeit solcher Kriege nähert sich sehr schnell, solcher
Kriege, bei denen es Frieden in Ehren nicht mehr geben kann und bei denen auch das Kriegsgespenst durch
keinen blassen Schiedsspruch gebannt zu werden vermag. Die Tatsachen liegen für jeden offen da. Schwache
Rassen werden eine nach der anderen vertilgt, und die wenigen großen beginnenden Rassen waffnen sich
gegeneinander. England ist die größte unter ihnen, die größte, was geographische Verteilung angeht,
die größte an Ausdehnungskraft, die größte an Rassenstolz… Nunmehr … wird England den Kampf auf
Leben und Tod kämpfen müssen mit einem Nebenbuhler nach dem anderen.“ (vgl. Der Große Wendig I,55-57)
#181 MilesChristi 14:16:45 | Montag, 20. November 2006
Malachias, der NPD-ler Malachias, ich habe die Redaktion von kreuz.net wiederholt auf deine antichristliche
Haltung und Wortwahl hingewiesen. Wir werden euch und eurer heidnischen und verbrecherischen Nazi-Bande
kein Stück Boden freilassen, weder hier, noch auf den Straßen. Was sagst du als vermeintlicher Katholik
zum propagierten Ausländerhaß und zum (wahren) Antisemitismus (dh NICHT Kritik an die auch verbrecherische
Politik des Staates Israel, sondern Haß gegen Juden,weil sie eben Juden sind) seitens der NPD ? „Paßt“
das irgendwie in dein Konzept ? Wie denn ? Erklär doch mal.
68 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
Denn in seiner Gnade ist er gekommen, um sein Volk zu erlösen. 69: Er hat uns einen mächtigen Retter
gesandt aus dem Haus seines Knechtes David. 70: So hat er durch seine heiligen Propheten verheißen schon
seit uralten Zeiten: 71: Er werde uns vor unseren Feinden retten und vor allen, die uns mit ihrem Hass
verfolgen; 72: er werde sich unserer Väter erbarmen und sich an seinen heiligen Bund erinnern, 73: an
den Eid, den er unserem Vater Abraham geschworen hat: 74: er werde uns aus der Gewalt unserer Feinde befreien,
damit wir ihm furchtlos dienen 75: und heilig und gerecht vor ihm leben all unsre Tage. 76: Du aber, Kind,
wirst ein Prophet des Höchsten sein, denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten. 77:
Du wirst seinem Volk die Einsicht schenken, dass es gerettet wird durch die Vergebung der Sünden; 78:
denn unser Gott ist reich an Erbarmen, darum kommt zu uns das strahlende Licht aus der Höhe. 79: Es wird
allen leuchten, die in Finsternis sitzen und im Dunkel des Todes; es wird unsere Schritte auf den Weg
des Friedens lenken. 69 er hat uns einen starken Retter erweckt im Hause seines Knechtes David. 70 So
hat er verheißen von alters her durch den Mund seiner heiligen Propheten. 71 Er hat uns errettet vor
unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen; 72 er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns
vollendet und an seinen heiligen Bund gedacht, 73 an
#179 Malachias † 11:26:08 | Montag, 20. November 2006
@Mitsou: Kommt das Heil von den Juden? Dazu Johannes Rothkranz in seinem Buch 44 Irrtümer über das Judentum
…ww.verlag-anton-schmid.de/…uerscheinungen_3.htm (Durach 2005, 23f.): Steht es denn nicht wörtlich
so im Evangelium, und zwar unmittelbar aus dem Munde Jesu Christi? Gewiß. Doch in der Heiligen Schrift
steht auch: ‘Es gibt keinen Gott.’ Allerdings liest man unmittelbar davor die Worte: ‘Der Tor denkt in
seinem Herzen:…‘(Ps 13, 1)! Genauso verhält es sich mit Jesu Worten ‘…denn das Heil kommt aus den
Juden’ (Joh 4, 22). Unmittelbar zuvor hat ihn die Samariterin am Jakobsbrunnen gefragt, ob die Samariter
oder die Juden Gott am rechten Ort anbeten. Da der Alte Bund vor dem Kreuzestod Jesu noch in Kraft war,
antwortete ihr der Herr, … die nahe bevorstehende Aufhebung dieses Alten Bundes bereits andeutend: ‘Glaube
mir, Frau, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt aus den Juden.’ (Joh
4, 21-22) Wen meint er da anders als einzig und allein sich selbst? Er ist es doch in Person, der als
das Heil aus den Juden kommt. Nur wenig später bezeugen das die Samariter selbst, nachdem sie zum Glauben
an ihn gelangt sind: ‘Dieser ist wahrhaft der Heiland der Welt.’ (Joh 4, 42) … Nachdem Jesus … in
seiner Menschwerdung ein für allemal als dieses Heil ‘aus den Juden’, nämlich aus dem Stamm Juda und
Hause Davids, gekommen ist, steht von den Juden absolut kein anderes Heil mehr zu erwarten. (vgl. Apg
4, 12: ‘in keinem anderen ist das Heil’)
@Malachias Hiermit stelle ich den Antrag, dass die NPD und alle anderen braunen Socken-Organisationen
verboten werden! Und zwar sofort! Das Heil kommt von den Juden!
#176 Malachias † 00:30:35 | Montag, 20. November 2006
@Breze Sorry, „sie“ hatte ich in der Eile mit einem großen „S“ geschreiben. Es war die Redaktion gemeint…!
Sie kennen den Ex-Volksanwalt und dann in das Wiener Parlament (Volkskammer?) gewählten Herrn (Dr.?)
Stadler nicht…? Themen wie „Freimaurer und Politik“ und dgl. Kommt’s…?
#174 Malachias † 00:22:57 | Montag, 20. November 2006
@Breze Dann bleibt ja fast nur die Kreuznet-Redaktion übrig. Mögliche Erklärungen: – aufgrund der Holo-Diskussion
liegen die Nerven blank – sie haben mich auf dem Kieker, weil ich Sie einer Verschwörung im Verbund mit
Herrn Stadler und div. Postern bezichtigt habe…?! ?:)
#171 Malachias † 00:16:35 | Montag, 20. November 2006
@Breze Dann kann die Löschung wohl nur auf die Initiative von „tau“ zurückgegeangen sein. Denn die kreuz.net-Redaktion
wird von sich aus doch sehr selten aktiv. Und mein Eintrag war doch noch einigermaßen harmlos… (im
Gegensatz zu vielem von anderen, was stehen geblieben ist…)
@ Malachias @Breze: Haben Sie veranlaßt, daß mein letzter Eintrag gelöscht wurde…? Nein, warum sollte
ich? Abgesehen von der etwas dummen Bemerkung zu meinem Nick war es sehr lustig
#169 Malachias † 00:09:03 | Montag, 20. November 2006
So, und jetzt zur Sache…! (Bin erst vor ca. 2 Std. von dem phantastischen Landesparteitag der baden-württembergischen
NPD zurückgekommen, so daß ich diesen Diskussionsstrang mit den erstklassigen Beiträgen der Vollblut-Katholiken
„Karl Murx“, „Dr. Natterbach“ und „Maurice Corvisier“ erst jetzt lesen konnte… Auf einige der Postings
der antideutschen Seite möchte ich nun doch noch reagieren: @Breze: Haben Sie veranlaßt, daß mein letzter
Eintrag gelöscht wurde…? @Christian Hüller: … ein Großverbrechen, in denen Menschen ALLEINE aufgrund
ihrer Rasse vernichtet worden wären… Sie scheinen literarisch nicht sonderlich bewandert zu sein…
Sagen Ihnen folgende Werke etwas und haben Sie auch schon mal hineingeschaut? 1. Die Protokolle der Weisen
von Zion 2. Henry Ford: Der internationale Jude 3. Adolf Hitler: Mein Kampf? Wie nannten doch die Franzosen
die Deutschen während des ersten Weltkrieges? „Deutsche Schweine“, wenn ich mich nicht irre. Und was
war die Kurzbezeichnung derselben unter den Brits? „Krauts“. Nach Ihrer schrägen Interpretation wohl
alles Rassisten. Was denn sonst…? Die von Ihnen genannten (von Freimaurern beherrschten!) Staaten haben
schon vor dem 1. WK mit reinstem Rassismus Propaganda gegen Deutschland gemacht und die Vernichtung Deutschlands/der
Deutschen gefordert…! In diesem Zusammenhang noch einmal eine Frage nach Ihren Literaturkenntnissen:
Kennen Sie das Buch von Roland G. Usher über das angebliche Streben der Deutschen nach Weltherrschaft
„Pan-Germanism“ (Boston 1913)? !:)
@ Breze: Psalm 91 1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, 2 der sagt
zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.» 3 Er rettet dich aus
der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben. 4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen
Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir seine Treue. 5 Du brauchst dich vor dem Schrecken
der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, 6 nicht vor der Pest, die im
Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag. 7 Fallen auch tausend zu deiner Seite, dir zur
Rechten zehnmal tausend, so wird es doch dich nicht treffen. 8 Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen,
wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird. 9 Denn der Herr ist deine Zuflucht, du hast dir den
Höchsten als Schutz erwählt. 10 Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt. 11 Denn er
befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. 12 Sie tragen dich auf ihren Händen, damit
dein Fuß nicht an einen Stein stößt; 13 du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen
und Drachen. 14 «Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen
Namen. 15 Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und
bringe ihn zu Ehren. 16 Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.»
@ Malachias Abgesehen, dass ich mich gerade kaputtlache, gebe ich Ihnen diesmal in allen Punkten Recht,
mit einigen kleinen Einschränkungen -Bayerisches Bier ist lecker und eine Gabe Gottes (man darf nur nicht
zu viel davon konsumieren, woran ich mich auch halte. Das mit der Flaschennahrung ist mal wieder eine
nicht belegbare Malachias-These) -Ich bin ein Dickkopf ( ist wahr, gebe ich auch zu) -Breze ist seit jeher
mein Spitzname -JP2 und B16 waren/ sind fantastische Päpste -ich liebe meine Kirche von ganzen Herzen,
sie verkündet mir das Evangelium. In ihr habe ich das Heil gefunden -wer sagt denn, dass ich CSU wähle?
@ Doktor Heger Ja dann ist ja alles klar… Ansonsten steht noch die Frage im Raum: Was meinen Sie mit
der „Staatsreligion des Holcaust“? Stört es Sie, dass er „immer noch“ thematisiert wird? Für mich ist
das keine Frage der Religion sondern ein Faktum, dass weder näher erklärt, noch geleugnet oder relativiert
werden kann bzw. muss. In dem Sie so argumentieren, setzen Sie sich übrigens selbst dem Vorwurf aus,
Sie würden den Holocaust relativieren.
@Breze: Törichte Fragen Verstehe ich Sie richtig, Ich fürchte, Sie haben noch nie etwas von meinen Beiträgen
verstanden. bezweifeln Sie etwa, dass Jesus gestorben ist, um uns zu erlösen????? Wie kommen Sie denn
auf diese verrückte Idee? Natürlich bezweifle ich das nicht, sondern glaube und verteidige das mit aller
Energie. Bezweifeln Sie etwa, dass seine Erlösung etwas mit jedem einzelnen persönlich zu tun hat? Noch
mal: Wie kommen Sie denn auf diese Idee. Christi Erlösungswerk hat es mit jedem einzelnen persönlich
wie auch mit den Gemeinschaften zu tun, die jeder einzelne in seinem Leben bildet. Und was hat nun der
Holocaust, den Sie so gerne relativieren, mit der von Ihnen befürchteten „Staatsreligion“ zu tun? Inwiefern
der „Holocaust“ zu einer neuen Staatsreligion gemacht werden soll, habe ich schon in aller Kürze und
prägnant zum Ausdruck gebracht. Ich sehe mit Genugtuung, daß auch andere, deren katholischer Glaube
hier öffentlich bezweifelt wird, mir aber wohlbekannt ist, diese Tendenz erkennen. Im übrigen verbitte
ich mir Ihren tumben Neusprech von wegen „relativieren“. Ich wies schon daraufhin, daß ein Verbrechen
immer absolut und nie relativ ein Verbrechen ist. MfG Christoph Heger
@ Gelasius @ kali Jetzt ärgern einstellen ! So schlimm ärgere ich mich nicht, Gelasius, mein Gottvertrauen
ist gross genug, dass er diese Leute nicht zum Sprachrohr der Kirche werden lässt und erst recht nicht
zum Mittel der Evangelisation (Gott bewahre!) Ausserdem weiss ich, was ich geschenkt bekommen habe, ich
muss mich nicht über die Unzulänglichkeiten anderer aufregen… Ja, seit April 2005 scheinen sich die
Wogen etwas geglättet zu haben, ich kann mich noch lebhaft an die Spiegel und Stern-Titelseiten und -Stories
erinnern, wenn mal wieder ein Papstbesuch anstand. Das war so ungefähr kreuz.net Niveau, seriös und
neutral keineswegs. Meine Meinung ist, und sie wird mir auch hier immer bestätigt, in Glaubensfragen
hat es keinen Sinn zu diskutieren. Entweder man hat eine persönliche Erfahrung mit Gott gemacht oder
nicht. Enweder Gott ruft jemanden zum Glauben und zur Umkehr oder nicht. Mit Argumenten kann man niemanden
von der Existenz Gottes überzeugen. Gott offenbart sich selbst, man muss ihn nur suchen
#157 gelasius 21:58:59 | Sonntag, 19. November 2006
@breze Natürlich sind die rechten und linken Fundis und die vielen kleinlichen, erbsenzählenden , selbsternannten
Obertheologen bei kreuz-net ( ja ich habe teilweise die postings zum „ für viele“ gelesen ) und Oberrechthaber
ein großes Ärgernis, aber eigentlich stellen sie sich selbst ins Abseits und Du solltest weder Emotionen
noch Zeit an sie verschwenden. Ich denke, daß man am besten durch eigenes Beispiel und eigenes Tun überzeugen
kann. Und das kannst Du doch gut. Lassen wir die ganze doch ziemlich lächerliche Bande in ihrer Ecke
Staub ansetzen. Was nun das Leserbriefschreiben angeht, so ist es mir vor einiger Zeit mehrmals gelungen,
daß die SZ und die Welt Leserbriefe abgedruckt haben. Aber beim Thema Katholizismus – besonders , wenn
man sich kritisch zu Wir-sind-Kirche äußert, wird es schwierig. Nicht umsonst hatten die Agnostiker,
Atheisten und Kirchenfeinde jahrzehntelang die Meinungshoheit in den Journalen und übten sich in Desinformation.
Ein bißchen ist das durch die Aprilereignisse 2005 ins Wanken geraten- aber nur ein bißchen. Ich bin
inzwischen dazu übergegangen zu Freunden und Bekannten- besonders aber zu den Jüngeren direkt von den
Verfälschungen und Desinformationen in den Medien zu sprechen- oft zunächst aus dem außerkirchlichen
Themenkreis, wo ich durch eigenes Erleben die Fälschung beweisen kann und dann auch von KK-Themen. Jetzt
ärgern einstellen !
@ Sirilo @ Gelasius @ Gelasius Oh, dann hast Du ja auch Leserbrieferfahrung. Ich hatte vor einigen Jahren
einen Briefwechsel mit einem SPIEGEL-Redakteur. Seine Argumentationsweise war nicht anders als erwartet:
Die kath. Kirche ist schuld an der Bevölkerungsexplosion, der Papst ist ein zurückgebliebener, alter
Monarch, bla, bla, bla… @ Galasius @ Sirilo Was mich ärgert bei diesen Schreiberlingen hier, ist, dass
sie beanspruchen im Namen des „wahren Katholizismus“ zu sprechen, in Wahrheit verkürzen sie aber die
Fülle des Glaubens und der Kirche auf eine menschenverachtende Ideologie. Ärgerlich ist es auch, dass
Menschen, die tatsächlich auf der Suche nach der Wahrheit und nach Gott sind, ein völlig falsches Gottesbild,
dadurch auch ein falsches Bild des Menschen und der Kirche, vermittelt wird. Sie reduzieren den Glauben
auf eine Doktrin, die den Namen „christlich“ nicht verdient, ja sogar beleidigt. Erlösung für das Heil
aller Menschen? Das Wirken Gottes als personaler Gott der sich in der persönlichen Geschichte jedes einzelnen
offenbart? Gottes Liebe und Barmherzigkeit zum Sünder, weil gerade der Sünder Gott braucht? Dass Christus
ein für alle mal bezahlt hat für unsere Sünden? Dass es nicht auf die Leistung ankommt, sondern auf
die Demut und Liebe und darauf, sich ganz Gott hinzugeben? Gibt’s nicht den „Nationalkatholiken“… Schade
für sie… Von der Polemik, dem Hass, der Überheblichkeit die sie an den Tag legen und sie durch nichts
von der linken Ecke unterscheidet, ganz zu schweigen…
#155 gelasius 20:50:47 | Sonntag, 19. November 2006
breze, sirilo Breze: ja, finde ich auch, befürchte aber, daß sie weder verstehen können – noch wollen
und daß sie den Text nach alter Propagandistenart bis zur Unkenntlichkeit verzerren, verfälschen, einzelne
Worte aus dem Zusammenhang reißen, verdrehen und lächerlich machen würden. Eine kleine Kostprobe von
sowas konnte man im September – nun von der Atheistenseite- im Stern lesen. Ich habe lange überlegt,
ob ich einen Leserbrief dazu schreibe, habe es aber nicht getan, weil ich aus langer Leserbriefschreibererfahrung
wußte, daß der nicht gedruckt wird. Wir wollen uns lieber an die Freude halten. sirilo : nein wir haben
nicht an einen „Alleinvertretungsanspruch“ gedacht. Schön, daß wir bezüglich der hier ihre braune Gesinnung
zur Schau stellenden angeblichen Katholiken einer Meinung sind.Genau wie Sie , diskutiere ich nicht mit
unseren Schlammschlachtlern, genau wie Sie bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß es völlig zwecklos
wäre.
@ Gelasius DEUS CARITAS EST Sollte eigentlich zur Pflichtlektüre für alle werden, findest Du nicht?
Zum Thema religiös verbrämter Faschismus, hast Du schon die frischen posts zu den angeblich neuen/alten
Wandlungsworten gelesen?
#153 gelasius 20:26:26 | Sonntag, 19. November 2006
breze Genau so ! Und vor allem lassen wir uns die Freude an dem schönen Glauben nicht von diesen Giftmischern
nehmen. Nicht der mit welchen Gründen auch immer erzeugte Hass ist es- es ist die Liebe. Deus caritas
est.
@Breze, Gelasius, Benedikt und Co. Damit nicht der Eindruck entsteht, daß nur Sie den Ungeist ablehnen,
der aus den Postings von Karl Murx, Malachias und anderen Braungefärbten spricht, möchte ich hier zum
Ausdruck bringen, daß ich Ihre Positionen uneingeschränkt unterstütze. Allerdings bin ich schon vor
einiger Zeit zu dem Schluß gekommen, daß es nichts bringt, mit diesen Unbelehrbaren zu disputieren,
denn wer sich so in seine nazioide Ideologie verbohrt, ist für vernünftige Überlegungen und Dialog
und „common sense“ nicht zu gewinnen. Da ich (1943 geboren) aus den Erzählungen meiner Angehörigen (in
Deutschland, Polen, Tschechien) genau weiß, wie sich die Hitlerei hier und anderswo aufgeführt hat,
wünsche ich Deutschland von Herzen, daß Leute dieser Denkungsart nie wieder in diesem Land ans Ruder
kommen. (Wundern muß ich mich nur, daß ausgerechnet Menschen, die die Untaten der Nazis aus den Geschichtsbüchern
tilgen wollen, sich einbilden, sie könnten Katholiken sein…)
@ Gelasius @ Benedikt Gelasius, wir lassen uns nicht unterkriegen, und vor allem, wir lassen uns nichts
stehlen!!!!! Nur schade, dass diese „Superkatholiken“ hier keine Christen sind. Sie missbrauchen den Glauben
für ihre politischen Zwecke, verformen ihn zu einem abartigen Faschismus, der der Lehre Christi diametral
entgegenläuft. Hier noch eine Korrektur meines letzten postings: Wer aus politischen oder, noch schlimmer,
aus politisch verbrämten pseudoreligiösen Gründen das abstreitet, handelt nicht anders als diese Leute,
die damals wie heute, Menschen umbringen wegen einer Wahnidee, aus Überheblichkeit und selbstsüchtigen
Motiven. @ Benedikt Murx versteht gar nichts vom Christentum. Christentum ist ihm ein Konglomerat nationalistischer
Phantasien, gehalten von einem dogmatischen Grundgerüst unter dessen Deckmantel er seine Animositäten
ausleben kann. Er braucht das Christentum nur als Lehre zur Welterklärung, zu nichts weiter. Deshalb
braucht er auch keinen Papst, jedenfalls keinen aktuellen. Sehr gut beschrieben, Benedikt, danke!!!!
#150 gelasius 19:46:16 | Sonntag, 19. November 2006
breze Sei froh, daß Dir diese Schlammschlacht entgangen ist. Du hattest es sicher viel schöner. Übrigens
ist auch die Gefährlichkeit pseudoreligiös verbrämter Politik nicht zu unterschätzen. Sind natürlich
nur zwei Seiten derselben Medaille. Ich habe noch mal bei partenia reingeschaut und da ist mir allerdings
auch schlecht geworden. Am übelkeitserregensten war ein „ christliches“ posting mit wüsten Haßtiraden
auf den Papst, das mit dem Wunsch seines baldigen Todes endete. Wie Du schon sagtest- unsere rechten und
linken Extremisten stehen sich in nichts nach, sind sich sehr ähnlich und geistesverwandt. Aber wir lassen
uns nicht entmutigen.
@ Gelasius Ich war drei Tage nicht da, und es scheint mir, mir ist da so einiges entgangen… Einerseits
bin ich froh, denn mein Wochenende mit meiner Gemeinschaft war tausendmal besser als ein Abend bei kreuz.net…
Ich habe die posts ein bisschen überflogen, nicht alle, weil ich zu müde bin. Ich sage nur eines: Die
Hölle existiert auch auf Erden, und es sind Menschen, die anderen diese Hölle bereiten, aus purem Egoismus
und Hass. Wer aus politischen oder, noch schlimmer, aus politisch verbrämten pseudoreligiösen Gründen
das tut, handelt nicht anders als diese Leute, die damals wie heute, Menschen umbringen wegen einer Wahnidee,
aus Überheblichkeit und selbstsüchtigen Motiven. Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes, und wer dies
leugnet, lästert Gott!
Nein, Benedikt, wir müssen uns unbedingt gegen diese Art von Sippenhaft wehren. Gerade in katholischen
Gebieten hat der Nationalsozialismus, hat Hitler nie Anklang gefunden: bei Wahlen keine Schnitte! Papst
und Bischöfe haben widerstanden, die Läger (Lager?) waren voller Priester. Mein ermländischer Großvater
war nicht nur niemals Nationalsozialist, sondern schon deshalb strikt dagegen, weil die einzigen und wenigen
Nationalozialisten in jener Kleinstadt gewendete Kommunisten waren. Meine Großmutter hat noch nicht einmal
verstanden (und sie war nicht dumm, sondern das ging vielen so!!), warum die nette Frau Adler mit dem
so schön schwarzgelockten Sohn auswanderte: sie mochte sie doch so sehr. Das waren die Realitäten, wie
ich sie von meinen deutschen Großeltern zuerst gehört, dann auch aus beruflichen Gründen geprüft habe
wie viele andere Fälle auch. Kurz: es ist so schwer erträglich, daß eine ganze Generation und ihre
Nachfahren, daß ein ganzes Volk in Haft genommen werden soll für die Untaten einzelner. Und hüten wir
uns, diejenigen zu schnell zu verurteilen, die auf grund der historischen Situation hereingefallen sind.
Wir ahnen ja noch nicht einmal, auf was wir alles so hereinfallen!
#147 gelasius 19:10:52 | Sonntag, 19. November 2006
breze Guten Abend breze! was sich zum Thema Holocaust gestern und auch noch heute hier abgespielt hat,
spottet jeder Beschreibung. Alt-und Neonazis, Rassisten, Verschwörungstheoretiker, Wahnsinnige haben
sich an Infamität, Geschichtsfälschung und-klitterung selbst und gegenseitig überboten und das will
was heißen ! Allerdings habe ich aus dem vorausgehenden Meinungsschlagabtausch zu ähnlichen Themen (
auch Deinem endlosen mit mal. und heger ) den Schluß gezogen, daß ich mit denen nicht diskutiere. Sie
können ja nicht an ihren braunen Scheuklappen vorbeisehen. Interessant finde ich allerdings ihre Fähigkeit,
immer neue und immer abenteuerlichere Varianten ihrer fixen Ideen zu entwickeln. Gruß Gelasius
#146 Benedikt 19:01:04 | Sonntag, 19. November 2006
Zivilreligion Der angeblichen Zivilreligion des Holocaust hat Seine Heiligkeit Karl Murx I. sowieso die
Religion der Holocaustleugner gegenübergestellt. Die Religion der Holocaustleugner bekennt und erklärt
einmütig, mit Anhängern der Holocaust-Religion keine Gemeinschaft haben wollen und definiert fürderhin,
dass vor dem Murx niemand gerettet werde, wer sich ihr nicht anschließt.
@ Dr. Heger Mit der „Einzigartigkeit“ des Genozids an den Juden soll eine – vornehm „Zivilreligion“ genannte –
neue Staatsreligion errichtet werden, die das Festhalten an der Einzigartigkeit des Erlösungsleidens
Christi zum privaten Tick von ein paar unentwegten Spinnern macht. ??? Verstehe ich Sie richtig, bezweifeln
Sie etwa, dass Jesus gestorben ist, um uns zu erlösen????? Bezweifeln Sie etwa, dass seine Erlösung
etwas mit jedem einzelnen persönlich zu tun hat? Und was hat nun der Holocaust, den Sie so gerne relativieren,
mit der von Ihnen befürchteten „Staatsreligion“ zu tun? Sind Sie wirklich Christ? Wenn ja, an was glauben
Sie denn, wenn nicht an die Erlösungstat Christi, die das Zentrum unseres Glaubens ist?
#143 Benedikt 18:40:09 | Sonntag, 19. November 2006
@ Murx Und die von dir geschmähten Dogmen schützen das Geheimnis der Offenbarung. Das könnte Ihnen
so passen. Ich schmähe kein einziges Dogma. Wer freilich von diesem dogmatischen „Grundgerüst“ nichts
weiß, so wie du, der kann es sich leicht machen, das zu verwerfen. Ich verwerfe auch kein Dogma. Und
auch ncht die Offenbarungslehre, die sich aus den Dogmen zusammensetzt. Sie glauben aber, man könne sich
ein bißchen über Dogmatik informieren und sei deshalb schon ein gläubiger Christ. Irrtum! Zum übrigen:
Lesen Sie Ihre Dogmatik nochmal. Die Stelle, wo von der abgeschlossenen Offenbarung die Rede ist, könnte
Ihr Interesse wecken. @ Corvisier auch in dem Punkt einig sein, daß Hitlers und des Nationalsozialismus
erstes und nachhaltig geschundenes Opfer Deutschland, das deutsche Volk ist. Nur, dass es eben die Verantwortung
für diese Verletzung eben nicht auf andere abwälzen kann. Sie waren es, die ihm folgten. Das macht den
Unterschied zu den anderen aus und ist auch der Grund, warum man sich nicht einfach in eine Opferrolle
begeben kann, sondern such auch fragen muss: „Welchen Anteil haben wir daran, dass es so weit kommen konnte?“
Diese Frage muss sich ein poln. Priester, erschossen von SS-Sonderkommandos nicht stellen. Er kann nichts
dafür. Und die, welche neben ihm zu liegen kommen auch nicht.
@ Natterbeck + Unterscharführer >>Denken Sie etwa, bei der FSSP würden die Leute in Massen an den Holohoax
glauben?<< Ok, Oberscharführer. Habe verstanden. Eine Lüge der Alliierten und der jüdischen Weltverschwörer.
Abmarsch an alle Ungläubigen. In Buchenwald sind noch Plätzchen frei. Fazit: Reichlich versponnen, was
ihr da so glaubt, ihr Holocaustleugner. Aber ich wusste es ja schon immer: der NS ist eine Ersatzreligion,
eine politische Religion, …
#141 MilesChristi 18:32:33 | Sonntag, 19. November 2006
Corvisier Natürlich, letztendlich hat Deutschland und das deutsche Volk sehr viel unter Hitler gelitten
und tut es teilweise noch. Ohne Hitler kein Krieg, keine zerstörten Städte, keine Millionen von jungen
Menschen für nichts gestorben, keine Verlust der angestammten Heimat.
#140 Karl Murx 18:25:14 | Sonntag, 19. November 2006
@Benedikt: Welterklärung ist doch schon einmal sehr viel Und die von dir geschmähten Dogmen schützen
das Geheimnis der Offenbarung. Wer freilich von diesem dogmatischen „Grundgerüst“ nichts weiß, so wie
du, der kann es sich leicht machen, das zu verwerfen. Außerdem bin ich kein Sedisvakantist. Ich behaupte
lediglich, daß die Konzilskirche nicht die katholische Kirche ist, sondern jenes „Gestirn“, welches zur
„Eglise éclipsée“ führt. Wenn die Kirche „verfinstert“ wird, wie die Muttergottes in La Salette sagt,
dann gibt jenes Gebilde, das aktiv verfinstert und das andere, das passiv verfinstert wird. Das Gebilde,
das zur Verfinsterung führt, kann also nicht die katholische Kirche sein. Genau von Leuten wie dir sagt
der hl. Paulus im 2. Thess.-Brief: „Darum sendet ihnen Gott die wirksame Kraft des Irrtums, damit sie
der Lüge glauben.“
Nun, dann können wir uns ja, Miles, auch in dem Punkt einig sein, daß Hitlers und des Nationalsozialismus
erstes und nachhaltig geschundenes Opfer Deutschland, das deutsche Volk ist.
#138 MilesChristi 18:14:12 | Sonntag, 19. November 2006
Murxens Christentum… und Corvisier Benedikt, du hast recht. Mehr ist da nicht zu sagen. Corvisier: ich
will die unzähligen Soldaten der Wehrmacht (!) nicht verunglimpfen, die als Kanonenfutter für eine menschenverachtende,
zutiefst antichristliche Ideologie (Nationalsozialismus) gedient haben, vor allem nicht diejenigen, die
ihr junges Leben irgendwo in den WEiten Rußlands verloren haben – das war nicht meine Absicht. Ich weiß,
daß viele einfach hinmußten – aber es ist auch eine Tatsache, daß die Wehrmacht (wie jede andere Armee
!) Verbrechen begangen hat. Sie hatte auch keine „weiße Weste“; das geht in einem Krieg nicht.
#137 Benedikt 18:05:10 | Sonntag, 19. November 2006
Murx… …versteht gar nichts vom Christentum. Christentum ist ihm ein Konglomerat nationalistischer
Phantasien, gehalten von einem dogmatischen Grundgerüst unter dessen Deckmantel er seine Animositäten
ausleben kann. Er braucht das Christentum nur als Lehre zur Welterklärung, zu nichts weiter. Deshalb
braucht er auch keinen Papst, jedenfalls keinen aktuellen.
#136 Karl Murx 18:03:26 | Sonntag, 19. November 2006
Ja Miles, hau ab! Du würdest bei uns eh kaum einen finden, der ernsthaft mit dir reden würde. Keiner
würde dich ernst nehmen. Und Tschüss! Der Heiligenschein für den Gutmenschen
#135 MilesChristi 18:00:32 | Sonntag, 19. November 2006
Murxens Christentum Murx, danke für deine Ausführungen – es ist mir jetzt klar geworden, mit wem ich
hier zu tun habe, und was du unter Christentum verstehst. Es sei dir auch gesagt, daß es mir egal ist,
ob du oder andere Leute auf mich „verzichten“, denn ich entscheide, nicht du, wohin ich zur Messe gehe.
Leute wie du verdrehen mir den Magen und treiben mir den Blutdruck in die Höhe; daher gehe in Frieden,
mit dir werde ich mich nicht mehr austauschen.
In dieser Pauschalität, miles, klingt mir das zu sehr nach dieser unseligen „Wehrmachtsausstellung“.
Die deutsche Wehrmacht als solche hat nach dem Krieg in Umfragen – auch und vor allem in Israel!! –, belegt
u.a. bei Prof. Schlee (Deutschland und die Kriegsschuldfrage), Prädikate als die ehrenvollste Armee des
Zweiten Weltkrieges bekommen. Mein Großvater war, wie Millionen andere Großväter auch, ein ehrenhafter
Kombattant. Und der andere, viel weiter westlich, auch. Und ich will da nicht von Ihnen reden, miles,
aber die Versuche hier wiederum eine ganze Generation für die verbrecherischen Untaten einzelner zu kriminalisieren.
Unter gar keinen wie auch immer gearteten Umständen hatte meine aus Österreich stammende, im katholischen
Ermland über 80 Jahre alt gewordene Urgroßmutter es verdient, im Greisenalter in einem Graben jämmerlich
zu verrecken. Welche und wessen Schuld sollten denn die Frauen in Nehmersdorf abbüßen? Es gibt Millionen
deutscher Opfer, unschuldiger deutscher Opfer. Tote und / oder bis heute Traumatisierte. Wer das leugnet
oder gar minimiert, gar den Opfern selbst zuschreibt, der ist entweder verhetzt oder selbst ein Hetzer.
Das darf er sich aussuchen.
#132 Dr. Natterbach 17:55:41 | Sonntag, 19. November 2006
@Benedikt: und die FSSP? Wie erklären Sie denn die Tatsache, daß gerade bei der FSSP viele Wähler von
Front National zu finden sind, mehr als bei der FSSPX. Denken Sie etwa, bei der FSSP würden die Leute
in Massen an den Holohoax glauben? Das hat also nichts mit Sedisvakantisten zu tun.
#130 Benedikt 17:48:16 | Sonntag, 19. November 2006
@ MilesChristi ein Allgemeingut dieser Katholiken ist – ich hoffe nicht, denn wenn es so ist, muß ich
meine eigene Position schnellstens revidieren – d.h. weg vom „Traditionalismus“ Hr. Murx ist nicht nur
Franzose, sondern auch Sedisvakantist. Die Leugnung von Tatsachen ist bei denen sozusagen eine Berufskrankheit.
@ Vorposter >>Da hat zwar Hitler gemeinsam mit Stalin Polen überfallen und Stalin rückte bis seine Demarkationsgrenze
vor, besetzte Moldawien, was damals zu Rumänien gehörte, annektierte die baltischen Staaten und nahm
sich seinen Teil von Polen, aber da winseln unsere Gutmenschen tränengerührt ihre Andacht daher. Sag
mal Hüller, wie geht eigentlich der Katechismus deiner Religion? Auschwitzplörre statt Kreuzweg, oder
wie geht das? An welcher Gehirnwäsche muß ich teilnehmen, um deinen Geisteszustand zu erreichen?<< Zwei
kurze Antworten: Zu 1. War schon ganz praktisch für Hitler, Stalin nicht gleich als offenen Gegner zu
haben, gell? Dafür nahm er sogar die Schmutzarbeit in Kauf … (für die er sich aber keineswegs irgendwie
geschämt hat). Zu 2. Historische Korrektheit zumindest in diesen Fragen hat für mich Vorrang vor der
Teilnahme am Kreuzweg oder gehirnmanipulativen Gebetssitzungen.
#128 MilesChristi 17:44:42 | Sonntag, 19. November 2006
Murx, le collaborateur ? Murx, der französische Staatsbürger: Bürger eines Landes, in welchem sehr
viele mit den Besatzern zusammengearbeitet haben… auch Stolz darauf ? Wenn ich sowas von dir lese, der
sich „Traditionalist“ nennt, muß ich mir die Frage stellen, ob die Verneinung des Massenmordes an Juden,
Zigeuner, Slawen etc. ein Allgemeingut dieser Katholiken ist – ich hoffe nicht, denn wenn es so ist, muß
ich meine eigene Position schnellstens revidieren – d.h. weg vom „Traditionalismus“ ? Angefangen hat dieser
Gedankengang mit der sehr unglücklichen Predigt von Msgr. Williamson in Fulda, und andere seiner Aussagen,
aber das ist eine ganz andere Geschichte.
#127 Benedikt 17:44:41 | Sonntag, 19. November 2006
@ Murx Es reicht doch, daß hier eine große zahlt deutscher Soldaten bei Kriegsende spurlos verschwunden
sind. Nachdem, was Sie hier bringen (fehlende Registration, Entlassung durch untergeordnete Generäle),
können diese Soldaten auch bloß eine rechnerische Größe sein. Ob sie wirklich tot oder schlicht und
einfach nirgendwo „verbucht“ sind, weiß man also nicht, diesbezüglich muss man sich an den wirklich
erhobenen Zahlen orientieren, denn wo ein Soldat stirbt ist auch ein Angehöriger, der ihn vermisst.
@Christian Hüller Entscheidend ist: All dieses Unrecht ging von Deutschland aus und deshalb trägt Deutschland
hierfür auch die Hauptverantwortung. Ein solcher Spruch passt zu dem anerzogenen „Geschichtswissen“ ist
aber nicht die Wahrheit. Ein Mensch, der guten Willens ist, kann aber durchaus noch etwas hinzulernen.
Ansonsten wünsche ich Ihnen, daß Sie einen kleinen Teil dessen was deutsche Soldaten, oder etwa 400
000 Frauen und Kinder in Dresden (die gebraten, gekocht, vergast und gegrillt wurden) mitgemacht haben,
einmal selber zu erleben. Die Aussichten in der Welt sind hierfür ja recht positiv.
#123 MilesChristi 17:29:07 | Sonntag, 19. November 2006
Corvisier Deine Aussage: „Was also wäre falsch daran, zu sagen, daß besiegte deutsche Soldaten,…“
Es ist nichts Falsches daran hinzuweisen, daß vielen deutschen Soldaten und vielen deutschen Zivilisten
unmenschlich behandelt wurden. Aber warum wurden sie so behandelt ? Problematisch ist es, wenn dies benutzt
wird, um die VORAUSGEGANGENEN Verbrechen der deutschen Wehrmacht, der SS etc. zu relativieren. Die Verbrechen
gegen Deutsche wurden begangen, weil vorher Deutsche als Täter unglaubliches Leid im gesamten Kontinent
verursacht haben. Das ist die geschichtliche Wahrheit (die für Murx & Co. „Vertriebenen“verbände etc.).
#122 Karl Murx 17:27:39 | Sonntag, 19. November 2006
Oh, ihr edlen Gutmenschen… …ich verneige mich vor euch. Da hat zwar Hitler gemeinsam mit Stalin Polen
überfallen und Stalin rückte bis seine Demarkationsgrenze vor, besetzte Moldawien, was damals zu Rumänien
gehörte, annektierte die baltischen Staaten und nahm sich seinen Teil von Polen, aber da winseln unsere
Gutmenschen tränengerührt ihre Andacht daher. Sag mal Hüller, wie geht eigentlich der Katechismus deiner
Religion? Auschwitzplörre statt Kreuzweg, oder wie geht das? An welcher Gehirnwäsche muß ich teilnehmen,
um deinen Geisteszustand zu erreichen? Zum Glück bin ich französischer Staatsbürger und es ist Gemeingut
aller Traditionalisten in Frankreich (FSSPX, FSSP, Sedis) auf die Andachtsrührseligkeit dieses Betroffenheitskultes
nichts zu geben. Mir ist im traditionalistischen Milieu hier, bis jetzt noch fast kein Franzose untergekommen,
der diesen Mist glaubt. Im Gegenteil, die sind Leute sehr gut informiert. In vielen die Erkenntnis greift:
die Steine des Konzils sind in „Pascendi“ von Pius X. beschrieben. [v.d.Red.zens.]
Meinung Ja, es ist schon erschreckend und bezeichnend, wie hier einige Revisionisten, statt mutig und
geläutert in die Zukunft zu blicken, versuchen, begangenes Unrecht zu relativieren und verharmlosen.
Die Beschießung und Vernichtung von Dörfern in Russland, die Erschießung gefangener Soldaten in Russland
und im Westen (nicht nur im Rahmen des Kommissarbefehls), die Inkaufnahme der Tötung von Zivilisten durch
die Massenbombardierung polnischer und russischer Städte und sonstwo, die systematische Entrechtung und
Vernichtung der Juden und anderen sogenannten minderwertigen Lebens, das Verhungernlassen und die Zwangsarbeit
von Kriegsgefangen – all dies waren beispiellose Tabubrüche, die natürlich auch die Gegenseite bisweilen
Hemmungen und humane Standards über Bord werfen ließ. Entscheidend ist: All dieses Unrecht ging von
Deutschland aus und deshalb trägt Deutschland hierfür auch die Hauptverantwortung. Da gibt es nichts
zu beschönigen.
#120 Karl Murx 17:01:53 | Sonntag, 19. November 2006
Beleg? Es reicht doch, daß hier eine große zahlt deutscher Soldaten bei Kriegsende spurlos verschwunden
sind. Die Russen können belegen, daß diese 1,75 Mio nicht bei ihnen gestorben sind. Die Briten könne
das auch. Es bleiben nur die Amis und die Franzosen übrig, denn an die Franzosen lieferten die Amerikaner
insgesamt 800.000 Gefangene anonym ohne Registrierung aus. Die Belege ergeben also per Ausschlußverfahren.
Wenn die amerikanische Logistik im Heimatland aus Lieferlisten beweisen kann, daß die Nahrungsmittel
geliefert worden waren, warum sind sie dann nicht in den Lagern angekommen? Und woher hätten die amerikanischen
Soldaten die Nahrungsmittel für den Schwarzmarkt nehmen sollen? Etwa aus den Beständen, die zu ihrer
eigenen Ernährung gedient hatten? Natürlich nicht. Mit den Nahrungsmitteln, welche für die Kriegsgefangenen
bestimmt waren und zu denen das Rote Kreuz keinen Zugang hatte, konnten viele das Geschäft ihres Lebens
machen und deutsche Frolleins machten auch noch die Beine breit dafür. Nur die Deckung durch Eisenhower
selbst hatte diesen Schmuggel möglich gemacht, denn bei den Briten hatte es nicht funktioniert, wenn
die Generäle nicht mitmachen.
#119 Benedikt 16:47:33 | Sonntag, 19. November 2006
@ M. Corvisier Da wäre gar nichts falsch daran. Falsch ist nur die Vorgehensweise von Murx und Konsorten.
Weder das deutsche Unrecht noch dass der Alliierten soll relativiert werden. Ersteres versuchen aber Murx
und Co. @ Murx Aber Eisenhower hatte diesen Schmuggel gedeckt und wohl auch daran verdient. Beleg? Patton,
genau wie die Briten, Waffen für seine Gefangenen gehortet hatte, falls der Krieg gegen die Russen weitergehen
sollte, Eine hübsche Formulierung. Von wegen „falls“. Patton war sogar der Auffassung, der Krieg müsse
nun gegen die Kommunisten geführt werden. Und deshalb verlor er sein Kommando.
#118 Karl Murx 16:42:42 | Sonntag, 19. November 2006
@JAWOLL: soll das eine Drohung sein? Lesen Sie doch mal die Erlebnisberichte von Lagerinsassen. Außerdem
ist es einfach lächerlich, hier sofort als Alt-Nazi und NPDler beschimpft zu werden. Ich kenne niemanden
von so einer Partei. Mein Großvater war in einem Rheinwiesenlager, eine Großtante von mir hatte im Ural
in einem Bergwerk meinen Onkel zur Welt gebracht. Ihr Man starb dort, weil er den rohen Robbenspeck nicht
vertragen hatte. Mein Urgroßvater väterlicherseits wurde in Ostpreußen als unnützer Fresser erschossen.
Alles das ist mir nie nahegegangen, weil sich keiner der Überlebenden wichtig gemacht hatte. Natürlich
haben die Deutschen die Russen nicht gut behandelt, aber führten die Amis nicht angeblich einen Kreuzzug
gegen die Barbarei? Welche Heuchelei!
#116 Karl Murx 16:30:12 | Sonntag, 19. November 2006
@Benedikt: es gab genug zu essen Die Nahrungsmittel wurden aber auf dem Schwarzmarkt verkauft. Aus den
amerikanischen Lieferlisten in USA geht hervor, daß die Nahrungsmittel geliefert worden waren. Die Tatsache,
daß es keine Registrierung gegeben hatte, war aber extra für den Schwarzhandel eingerichtet worden.
Britische Schwarzhändel und Schmuggler unter den Bewachungssoldaten sind genau deswegen aufgeflogen,
weil hier alle deutschen Gefangenen registriert waren und auch das britische Oberkommando die Praxis nicht
gedeckt hatte. Es gab britische Lagerleiter, die vor dem Kriegsgericht geendet sind. Aber Eisenhower hatte
diesen Schmuggel gedeckt und wohl auch daran verdient. Es war amerikanischen Offizieren nur nicht erlaubt,
Schwarzmarktpreise beim Essen zu diskutieren. Patton, der seine Gefangenen versuchte hatte zu ernähren
und überzählige heimschickte, machte sich bei Eisenhower unbeliebt. Als dann noch herausgekommen war,
daß Patton, genau wie die Briten, Waffen für seine Gefangenen gehortet hatte, falls der Krieg gegen
die Russen weitergehen sollte, war er sein Kommando los. Kurze Zeit später starb er in einem „Autounfall“.
Wußte er zuviel über Eisenhower?
Was also wäre falsch daran, zu sagen, daß besiegte deutsche Soldaten, die sicher nicht gerne z.T. zum
zweiten Mal in ihrem Leben Haus und Hof, Frau und Kinder verlassen mußten, von den Siegermächten überall
gegen jede Konvention, gegen jedes Kriegsrecht brutal mißhandelt wurden? Und nicht nur deutsche. Wer
einmal Lindberghs (ja, des Fliegers) Kriegstagebuch gelesen hat, weiß, wie von „zivilisierter“ Seite
mit japanischen Soldaten und anschließend mit deren Leichen umgegangen wurde. A propos: das hat bis heute
nicht aufgehört. Und was wissen wir schon, was alles so los ist? Nein, danke.
#114 Jawohl! 16:23:49 | Sonntag, 19. November 2006
Tststs Ich frohlockte schon, da hätte jemand seine x.net-Abstinenz aufgegeben. Sie sollten sich was schämen,
Natterbach. Vor allem aber für Ihre Neonazi-Propaganda.
#113 MilesChristi 16:23:08 | Sonntag, 19. November 2006
Murx nochmals Deine Aussage: „Hier besitzt jemand sogar die Unverschämtheit davon zu sprechen, das seien
eben Kriegsgefangene gewesen und das sei normal. Man muß schon sehr unwissend sein. Der Status des Kriegsgefangenen
nach der Haager Landkriegsordnung wurde den deutschen Soldaten doch offiziel vorenthalten. Sie galten
gar nicht als Kriegsgefangene (PoW), sondern als sogenannte „former members of enimy forces“. Da hatte
kein Rotes Kreuz Zutritt und Lebensmittel durften nicht gespendet werden.“ Hatten russische Soldaten Status
von Kriegsgefangenen bei der so ruhmreichen Wehrmacht ? Hatten dies Polen und andere als rassisch minderwertig
eingestuften Soldaten ? Ihr wollt einfach nicht einsehen, daß alles, was in den letzten Kriegsmonaten
und unmittelbar nach der Befreiung (die ihr sicherlich nicht als solche seht) passiert ist – darunter
ohne Zweifel Verbrechen sowohl an ehemalige Soldaten als auch an die deutsche Zivilbevölkerung – einfach
Folge aller Zerstörungen, (Massen-)Morde, Erniedrigung, die von der deutschen Regierung und Regierungsorgane,
darunter Wehrmacht, SS etc., war. Ihr Alt- und Neunazis (NPD u.dgl.) könnt sicher sein, daß die Bevölkerungen
Europas nicht nochmal tatenlos dulden wird, wie ihr euch breitmacht. Ihr könnt eure Aufmärsche, „Heldengedenktage“
etc. so lange halten wie ihr wollt, aber der Widerstand wird da sein.
#112 Dr. Natterbach 16:19:47 | Sonntag, 19. November 2006
Erlebnisberichte von Insassen der Rheinwiesenlager www.rheinwiesenlager.de/Badhersfeld.htm Dr. Otterbeck
soll sich doch beklagen, wenn ihm das nicht paßt, hä hä…
#110 Benedikt 16:15:30 | Sonntag, 19. November 2006
@ Murx Hier besitzt jemand sogar die Unverschämtheit davon zu sprechen, das seien eben Kriegsgefangene
gewesen und das sei normal. In dem Krieg war das auch so. Die Wehrmacht hat die Gefangen der Schlachten
bei Wjasma, Brjansk etc auch nicht adäquat versorgen können (wie auch, das waren in etwa so viele, wie
das deutsche Ostheer Soldaten hatte). Ergo sind Millionen verhungert. Ich behaupte, daß es deutsche Kriegsgefangene
in Russland besser hatten, als an den Rheinwiesen, von Auschwitz ganz zu schweigen, wo es das Rote Kreuz
gab. Sie sind ja irre. In Auschwitz wurden Insassen von der Lagerleitung terrorisiert und planmäßig
im Nachbarlager ermordet. Schäbiger als Ihre Masche geht es wirklich nicht mehr. Für Ihre Behauptung,
deutsche Kriegsgefangene hätten es in Russland besser gehabt, würden sie einige dieser Soldaten, die
bisweilen 8 Jahre im Gulag bei -20° verbracht haben vermutlich ins Gesicht spucken, Sie Ignorant.
#109 Dr. Natterbach 16:12:04 | Sonntag, 19. November 2006
Einen Link muß man so setzen www.rheinwiesenlager.de/lager.htm Ich verweise insbesondere auf das Lager
Sinzig, in dem etwa 100.000 untergebracht waren.
#108 Karl Murx 16:08:29 | Sonntag, 19. November 2006
Wohin sind denn 1,75 Mill. Soldaten an der Westfront bei Kriegsende verschwunden? Seit die Russen ihre
Archive in den 90er Jahren geöffnet haben, können die Amis nicht mehr Schuld auf die Sowjets schieben.
Die russischen Archive sind seit 1946 absolut komplett und nur 300.000 Schicksale von vermißten Soldaten
konnten zusätzlich aufgeklärt werden. Nur die Amis hatten an den Rheinwiesen ein Lagersystem ohne Registrierung.
Ehrlich gesagt, wenn man weiß, wie deutsche Soldaten dort untergebracht waren und 12 Monate lang in Schlammlöchern
dahinvegetierten und Rheinwasser trinken mussten, ohne jede Hygiene, geschlafen wurde dort, wo man seine
Notdurft verrichtet hatte, dann wundert es einen sogar, daß von 8 Mio internierten nur ca. 1 Mio ums
Leben gekommen sind. Hier besitzt jemand sogar die Unverschämtheit davon zu sprechen, das seien eben
Kriegsgefangene gewesen und das sei normal. Man muß schon sehr unwissend sein. Der Status des Kriegsgefangenen
nach der Haager Landkriegsordnung wurde den deutschen Soldaten doch offiziel vorenthalten. Sie galten
gar nicht als Kriegsgefangene (PoW), sondern als sogenannte „former members of enimy forces“. Da hatte
kein Rotes Kreuz Zutritt und Lebensmittel durften nicht gespendet werden. Ich behaupte, daß es deutsche
Kriegsgefangene in Russland besser hatten, als an den Rheinwiesen, von Auschwitz ganz zu schweigen, wo
es das Rote Kreuz gab. Herrschaften, seit die Russen im Jahre 94 die Archive der SS geöffnet haben, sieht
man manches anders.
#106 Benedikt 15:39:37 | Sonntag, 19. November 2006
Rheinwiesenlager Die Theorie, dass in den Rheinwiesenlagern 1 Mio deutsche Soldaten umgekommen seien,
werden allgemein stark angezweifelt. Es ist sehr verwunderlich, dass einige Herren den Holocaust auf eine
Petitesse herabstufen wollen, aber gleichzeitig bei umgekehrtem Unrecht höchstmögliche Phantasiezahlen
anführen. Die Wehrmacht hat ja auch etliche Soldaten verhungern lassen (fraglich ist, ob die Versorgung
überhaupt möglich gewesen wäre). Aber das wird sicher auch einer dieser Herren wieder bestreiten. Das
Muster ist doch mehr als deutlich: Während Verbrechen an den Deutschen aufgeblasen dargestellt werden,
wird von Deutschen begangenes Unrecht entweder als nicht-existent hingestellt oder zumindest stark relativiert.
Das aber ist genauso falsch wie die Versuche einiger, die Schuld der Deutschen in nicht adäquater Weise
überzubewerten („Kollektivschuld“ etc.).