kreuzmeldungen
Eine fundamentale Sache + Umgang mit Abtrünnigen + Homos und Bettnässer + Gegenseitiger Respekt? + Fortgespülter Dialog
Eine fundamentale SacheVatikan. Das Ziel des Ökumenismus bleibt die „volle und sichtbare Einheit der Christen“. Das betonte Papst Benedikt XVI. am gestrigen Freitag bei einer Audienz für den Päpstlichen Einheitsrat im Vatikan. Der Heilige Vater versprach, alles tun zu wollen, „was die fundamentale Sache des Ökumenismus voranbringt“. Seit dem Zweiten Vatikanum sei auf dem Weg der Ökumene viel erreicht worden, so Benedikt XVI., der in diesem Zusammenhang die ‘Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre’ würdigte.
Umgang mit Abtrünnigen
Deutschland. Gestern sprach der laisierte und verheiratete Regensburger Priester Peter Schmieder mit der ‘Süddeutschen Zeitung’ über sein Ausscheiden aus dem Priestertum. Er habe nach seiner Entscheidung gegen seine Entscheidung zum Zölibat mit den kirchlichen Oberen ein ungewöhnlich kollegiales, faires, fast freundschaftliches Gespräch geführt: „Im Rahmen ihrer Möglichkeiten läßt die Kirche einen ‘Abtrünnigen’ alles angedeihen, damit er auf die Füße kommt. Auch finanzieller Natur, über mehrere Jahre hinweg.“
Homos und Bettnässer
USA. In einem Dokument des US-Verteidigungsministeriums wird die Homosexualität seit kurzem – auf Druck der Homo-Lobby – nicht mehr unter den Geisteskrankheiten aufgeführt. Die Sodomie steht nun in einer Aufzählung von „Umständen“ wie Schlafwandeln, Fettsucht oder Bettnässen. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘AP’.
Gegenseitiger Respekt?
Deutschland. Im bayerischen evangelischen ‘Sontagsblatt’ vom 5. November fragt ein Leser, ob die Interkommunion aus Sicht der Protestanten zulässig sei. Vor einiger Zeit habe er als evangelischer Christ und Mitglied einer evangelischen Kirchengemeinde „interessehalber“ den Gottesdienst in der örtlichen katholischen Kirche besucht: „Ich habe an der Kommunion teilgenommen und von dem Geistlichen, der mich persönlich kennt, die Hostie empfangen.“ Als Antwort erhielt der Leser von einer gewissen Frau Pastorin Barbara Hauck eine wortreiche Ermutigung zu Ökumene und Interkommunion.
Fortgespülter Dialog
„Einer der zahlreichen Mythen, die der religiöse Liberalismus über die Jahrhunderte hinweg gepflegt hat, ist die Behauptung, daß Dialog und gegenseitiger Respekt zwischen den Glaubensgemeinschaften stets möglich seien. […] Diejenigen, die an den Primat der Offenbarung glauben, stehen am einen Ufer und fragen sich, wie sie ihre Politik mit dem göttlichen Willen in Einklang bringen können. Die anderen, die jenen Glauben nicht teilen, befassen sich mit der Frage, ob die Religion zum Frieden und zur Bereicherung des modernen Lebens beitragen könnte. Dazwischen gibt es keine Brücke, nur einen reißenden Fluß.“
Mark Lilla, Professor an der Universität Chicago, in einem Beitrag in der ‘Neue Zürcher Zeitung’ vom 13. November.
© Bild: Maxim Kutscher, flickr, Creative Commons Licence
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Montag, 20. November 2006 13:41
Sirilo: @Protestant
Ihre Haltung ist von einer Unverfrorenheit, die für mich an Zynismus grenzt. Sie sagen praktisch: „Mir ist schnurz und piepe, was die katholische Kirche mit diesem Sakrament vollzieht. Aber hingehen und mir eine Hostie holen, das muß ich wohl doch noch dürfen.“ Wieso Sie in diesem Zusammenhang noch von „Respekt“ sprechen, ist mir unerfindlich.
Montag, 20. November 2006 12:39
Protestant: @sirilo
Das ist eben der Unterschied!
Der Glaube an die Eucharistie/abendmahl ist nicht davon abhängig, ob ich nun an die leibhaftige Wandlung, die“normale“Realpräsenz oder an einen symbolischen Akt glaube…sondern das ich an den durch Jesus Christus gelehrten Hintergrund des Abdnmahls glaube! Für die meisten Katholiken und Protestanten ist es vollkommen unerheblich, zumal für viele katholische Mitchristen deren eigener Glaube im Vordergrund steht und nicht das, was andere glauben könnten!
Für mich ist es ebenfalls unerheblich, wenn ein röm.-kath. Christ bei der Teilnahme am evangelischen Abendmahl an die „Wandlung“ der Hostie glaubt!
Ein katholischer Freund( hat übrigends Theologie studiert und ist ein eifrigerer Kirchgänger als ich), hat mir mal gesagt, dass Jesus Christus überall dort für ihn gegenwärtig ist, wo das Abendmahl gefeiert wird-auch im evangelischen Gottesdienst!
Sie sehen, es gibt noch andere Mitchristen als die stes belehrenden und Besserwissenden! Ein guter Trost für uns alle!
Der Glaube an die Eucharistie/abendmahl ist nicht davon abhängig, ob ich nun an die leibhaftige Wandlung, die“normale“Realpräsenz oder an einen symbolischen Akt glaube…sondern das ich an den durch Jesus Christus gelehrten Hintergrund des Abdnmahls glaube! Für die meisten Katholiken und Protestanten ist es vollkommen unerheblich, zumal für viele katholische Mitchristen deren eigener Glaube im Vordergrund steht und nicht das, was andere glauben könnten!
Für mich ist es ebenfalls unerheblich, wenn ein röm.-kath. Christ bei der Teilnahme am evangelischen Abendmahl an die „Wandlung“ der Hostie glaubt!
Ein katholischer Freund( hat übrigends Theologie studiert und ist ein eifrigerer Kirchgänger als ich), hat mir mal gesagt, dass Jesus Christus überall dort für ihn gegenwärtig ist, wo das Abendmahl gefeiert wird-auch im evangelischen Gottesdienst!
Sie sehen, es gibt noch andere Mitchristen als die stes belehrenden und Besserwissenden! Ein guter Trost für uns alle!
Montag, 20. November 2006 12:29
Sirilo: @Protestant
Wieso möchte jemand, der nicht an das katholische Sakrament der Eucharistie glaubt, just dieses katholische Sakrament empfangen? Etwa um die katholische Kirche durch den Kakao zu ziehen: „Seht, ich glaube zwar nicht dran, aber ich schnapp mir doch mal eine Hostie von denen?“
Montag, 20. November 2006 12:23
Protestant: Ja-genau!
Gegenseitiger Respekt?
Deutschland. Im bayerischen evangelischen ‘Sontagsblatt’ vom 5. November fragt ein Leser, ob die Interkommunion aus Sicht der Protestanten zulässig sei. Vor einiger Zeit habe er als evangelischer Christ und Mitglied einer evangelischen Kirchengemeinde „interessehalber“ den Gottesdienst in der örtlichen katholischen Kirche besucht: „Ich habe an der Kommunion teilgenommen und von dem Geistlichen, der mich persönlich kennt, die Hostie empfangen.“ Als Antwort erhielt der Leser von einer gewissen Frau Pastorin Barbara Hauck eine wortreiche Ermutigung zu Ökumene und Interkommunion.
Das ist gegenseitiger Respekt!Mir geht es da nicht viel anders und ich begrüße das außerordentlich!Einige meiner Familienangehörigen und Freunde würden wahrscheinlich sofort aus der röm.-kath. Kirche austreten, wenn der Pfarrer meiner Schwestergemeinde einem evangelischen Christen die Kommunion verweigern würde!
Andererseits würde ich ebenfalls sehr energische Konsequenzen ziehen, würde sich meine eigene Kirche meinen röm.-kath. Schwestern und Brüdern in dieser Weise verhalten!
Deutschland. Im bayerischen evangelischen ‘Sontagsblatt’ vom 5. November fragt ein Leser, ob die Interkommunion aus Sicht der Protestanten zulässig sei. Vor einiger Zeit habe er als evangelischer Christ und Mitglied einer evangelischen Kirchengemeinde „interessehalber“ den Gottesdienst in der örtlichen katholischen Kirche besucht: „Ich habe an der Kommunion teilgenommen und von dem Geistlichen, der mich persönlich kennt, die Hostie empfangen.“ Als Antwort erhielt der Leser von einer gewissen Frau Pastorin Barbara Hauck eine wortreiche Ermutigung zu Ökumene und Interkommunion.
Das ist gegenseitiger Respekt!Mir geht es da nicht viel anders und ich begrüße das außerordentlich!Einige meiner Familienangehörigen und Freunde würden wahrscheinlich sofort aus der röm.-kath. Kirche austreten, wenn der Pfarrer meiner Schwestergemeinde einem evangelischen Christen die Kommunion verweigern würde!
Andererseits würde ich ebenfalls sehr energische Konsequenzen ziehen, würde sich meine eigene Kirche meinen röm.-kath. Schwestern und Brüdern in dieser Weise verhalten!
Sonntag, 19. November 2006 13:03
Brigitte Bussmann: Homos und Bettnässer
wie primitiv. Es gibt sogar auch Heteros, die Bettnässer sind. Wann kommt endlich mal in diese Richtung
etwas. Ich erwarte es nämlich mit Inbrunst.
Eine gewisse geistige Gestörtheit ist vor allem auch in der Intoleranz zu finden und in der Ablehnung Andersseiender. Und hiervon sind statistisch mehr Heteros als Homos in der menschlichen Gattung zu finden. ?:)
Eine gewisse geistige Gestörtheit ist vor allem auch in der Intoleranz zu finden und in der Ablehnung Andersseiender. Und hiervon sind statistisch mehr Heteros als Homos in der menschlichen Gattung zu finden. ?:)
Sonntag, 19. November 2006 12:06
Wolfgang K.: abwertene Bemerkung?
Die Bemerkung „eine gewisse Pastorin“ Barbara Hauck war doch wohl nicht abwertend gemeint, oder????
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





