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Eine fundamentale Sache + Umgang mit Abtrünnigen + Homos und Bettnässer + Gegenseitiger Respekt? + Fortgespülter Dialog
© Maxim Kutscher, flickr, Creative Commons Licence
Eine fundamentale Sache

Vatikan. Das Ziel des Ökumenismus bleibt die „volle und sichtbare Einheit der Christen“. Das betonte Papst Benedikt XVI. am gestrigen Freitag bei einer Audienz für den Päpstlichen Einheitsrat im Vatikan. Der Heilige Vater versprach, alles tun zu wollen, „was die fundamentale Sache des Ökumenismus voranbringt“. Seit dem Zweiten Vatikanum sei auf dem Weg der Ökumene viel erreicht worden, so Benedikt XVI., der in diesem Zusammenhang die ‘Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre’ würdigte.

Umgang mit Abtrünnigen

Deutschland. Gestern sprach der laisierte und verheiratete Regensburger Priester Peter Schmieder mit der ‘Süddeutschen Zeitung’ über sein Ausscheiden aus dem Priestertum. Er habe nach seiner Entscheidung gegen seine Entscheidung zum Zölibat mit den kirchlichen Oberen ein ungewöhnlich kollegiales, faires, fast freundschaftliches Gespräch geführt: „Im Rahmen ihrer Möglichkeiten läßt die Kirche einen ‘Abtrünnigen’ alles angedeihen, damit er auf die Füße kommt. Auch finanzieller Natur, über mehrere Jahre hinweg.“

Homos und Bettnässer

USA. In einem Dokument des US-Verteidigungsministeriums wird die Homosexualität seit kurzem – auf Druck der Homo-Lobby – nicht mehr unter den Geisteskrankheiten aufgeführt. Die Sodomie steht nun in einer Aufzählung von „Umständen“ wie Schlafwandeln, Fettsucht oder Bettnässen. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘AP’.

Gegenseitiger Respekt?

Deutschland. Im bayerischen evangelischen ‘Sontagsblatt’ vom 5. November fragt ein Leser, ob die Interkommunion aus Sicht der Protestanten zulässig sei. Vor einiger Zeit habe er als evangelischer Christ und Mitglied einer evangelischen Kirchengemeinde „interessehalber“ den Gottesdienst in der örtlichen katholischen Kirche besucht: „Ich habe an der Kommunion teilgenommen und von dem Geistlichen, der mich persönlich kennt, die Hostie empfangen.“ Als Antwort erhielt der Leser von einer gewissen Frau Pastorin Barbara Hauck eine wortreiche Ermutigung zu Ökumene und Interkommunion.

Fortgespülter Dialog

„Einer der zahlreichen Mythen, die der religiöse Liberalismus über die Jahrhunderte hinweg gepflegt hat, ist die Behauptung, daß Dialog und gegenseitiger Respekt zwischen den Glaubensgemeinschaften stets möglich seien. […] Diejenigen, die an den Primat der Offenbarung glauben, stehen am einen Ufer und fragen sich, wie sie ihre Politik mit dem göttlichen Willen in Einklang bringen können. Die anderen, die jenen Glauben nicht teilen, befassen sich mit der Frage, ob die Religion zum Frieden und zur Bereicherung des modernen Lebens beitragen könnte. Dazwischen gibt es keine Brücke, nur einen reißenden Fluß.“

Mark Lilla, Professor an der Universität Chicago, in einem Beitrag in der ‘Neue Zürcher Zeitung’ vom 13. November.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Sirilo   13:41:34 | Montag, 20. November 2006
@Protestant
Ihre Haltung ist von einer Unverfrorenheit, die für mich an Zynismus grenzt. Sie sagen praktisch: „Mir ist schnurz und piepe, was die katholische Kirche mit diesem Sakrament vollzieht. Aber hingehen und mir eine Hostie holen, das muß ich wohl doch noch dürfen.“ Wieso Sie in diesem Zusammenhang noch von „Respekt“ sprechen, ist mir unerfindlich.
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#20   Protestant   12:39:16 | Montag, 20. November 2006
@sirilo
Das ist eben der Unterschied!
Der Glaube an die Eucharistie/abendmahl ist nicht davon abhängig, ob ich nun an die leibhaftige Wandlung, die“normale“Realpräsenz oder an einen symbolischen Akt glaube…sondern das ich an den durch Jesus Christus gelehrten Hintergrund des Abdnmahls glaube! Für die meisten Katholiken und Protestanten ist es vollkommen unerheblich, zumal für viele katholische Mitchristen deren eigener Glaube im Vordergrund steht und nicht das, was andere glauben könnten!
Für mich ist es ebenfalls unerheblich, wenn ein röm.-kath. Christ bei der Teilnahme am evangelischen Abendmahl an die „Wandlung“ der Hostie glaubt!
Ein katholischer Freund( hat übrigends Theologie studiert und ist ein eifrigerer Kirchgänger als ich), hat mir mal gesagt, dass Jesus Christus überall dort für ihn gegenwärtig ist, wo das Abendmahl gefeiert wird-auch im evangelischen Gottesdienst!
Sie sehen, es gibt noch andere Mitchristen als die stes belehrenden und Besserwissenden! Ein guter Trost für uns alle!
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#19   Sirilo   12:29:38 | Montag, 20. November 2006
@Protestant
Wieso möchte jemand, der nicht an das katholische Sakrament der Eucharistie glaubt, just dieses katholische Sakrament empfangen? Etwa um die katholische Kirche durch den Kakao zu ziehen: „Seht, ich glaube zwar nicht dran, aber ich schnapp mir doch mal eine Hostie von denen?“
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#18   Protestant   12:23:53 | Montag, 20. November 2006
Ja-genau!
Gegenseitiger Respekt?
Deutschland. Im bayerischen evangelischen ‘Sontagsblatt’ vom 5. November fragt ein Leser, ob die Interkommunion aus Sicht der Protestanten zulässig sei. Vor einiger Zeit habe er als evangelischer Christ und Mitglied einer evangelischen Kirchengemeinde „interessehalber“ den Gottesdienst in der örtlichen katholischen Kirche besucht: „Ich habe an der Kommunion teilgenommen und von dem Geistlichen, der mich persönlich kennt, die Hostie empfangen.“ Als Antwort erhielt der Leser von einer gewissen Frau Pastorin Barbara Hauck eine wortreiche Ermutigung zu Ökumene und Interkommunion.
Das ist gegenseitiger Respekt!Mir geht es da nicht viel anders und ich begrüße das außerordentlich!Einige meiner Familienangehörigen und Freunde würden wahrscheinlich sofort aus der röm.-kath. Kirche austreten, wenn der Pfarrer meiner Schwestergemeinde einem evangelischen Christen die Kommunion verweigern würde!
Andererseits würde ich ebenfalls sehr energische Konsequenzen ziehen, würde sich meine eigene Kirche meinen röm.-kath. Schwestern und Brüdern in dieser Weise verhalten!
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#17   Brigitte Bussmann   13:03:41 | Sonntag, 19. November 2006
Homos und Bettnässer
wie primitiv. Es gibt sogar auch Heteros, die Bettnässer sind. Wann kommt endlich mal in diese Richtung etwas. Ich erwarte es nämlich mit Inbrunst.
Eine gewisse geistige Gestörtheit ist vor allem auch in der Intoleranz zu finden und in der Ablehnung Andersseiender. Und hiervon sind statistisch mehr Heteros als Homos in der menschlichen Gattung zu finden. ?:)
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#16   Wolfgang K.   12:06:43 | Sonntag, 19. November 2006
abwertene Bemerkung?
Die Bemerkung „eine gewisse Pastorin“ Barbara Hauck war doch wohl nicht abwertend gemeint, oder????
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#15   BossCo139   10:14:10 | Sonntag, 19. November 2006
Homos und Bettnässer
Sowohl Homos als auch Bettnässer leiden unter einer Entwickklungsstörung, wobei diese im Falle des Homosex schwerwiegender ist. Bettnässer würden niemals mit ihrer Störung prahlerisch umgehen, sondern sie zu verbergen suchen. Homos, obwohl schwerer geschädigt, ähnlich den Kleptomanen, z.B. haben im Gegensatz zu den Kleptomanen, sogar die Chuzpe, damit in der Öffentlichkeit zu prahlen. Das zeigt, wie weit die Störung sich vertieft hat und das Moral-Empfinden bzw. das Schamgefühl bei ihnen verkommen ist.
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#14   tau †   00:39:27 | Sonntag, 19. November 2006
@ Lord
Was meinen Sie?
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#13   Lord Werther   00:28:03 | Sonntag, 19. November 2006
Ja und?
Tau… Darf man daher die Menschen so verachten?
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#12   tau †   22:26:27 | Samstag, 18. November 2006
Fortsetzung II
2 Sm 6.5 und Lk 1.41
www.kreuz.net/book.3.html
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#11   Maurice Corvisier   21:56:21 | Samstag, 18. November 2006
rubescens, „ita est“,
gratias ago.
mauritius.
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#10   tau †   21:46:06 | Samstag, 18. November 2006
Fortsetzung I
31 Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. 32 Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche. 33 Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.
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#9   Jawohl!   21:44:30 | Samstag, 18. November 2006
ad Mauritium
:-D :-D :-D KÖSTLICH! ABSOLUT KÖSTLICH! :)3
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#8   Maurice Corvisier   21:41:43 | Samstag, 18. November 2006
„Mit freundlichen schwulen Gruß“
Mal abgesehen von der Grammatik – war das jetzt Ihr Beitrag zur Erderwärmung?
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#7   Jawohl!   20:43:51 | Samstag, 18. November 2006
zu Herrn Michel
Irgendetwas haben Sie da nicht verstanden. Sie scheinen ein sehr großes Problem zu haben. Ein Homo-Problem?
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#6   Michael07   19:41:40 | Samstag, 18. November 2006
Maurice Corvisier
trotzdem: verharmlosend. Bettnässen usw. ist nicht schwer sündhaft, Sodomiterei schon.
Hier geht es doch gar nicht um sündhaftigkeit. Die Frage die Kreuz.net hier aufgreift: ist es krankhaft oder nicht.
Doch, so manche Nacht stehe ich auf und laufe ins Bad. ;-)
Was ich dort mache? :-$
Das ganze nennt man auf jeden Fall im schlafen laufen(halbwegs).
Schlussfolgerung :-]
ich bin schwul :-$
Gott sei gedankt. Jetzt weiß ich es endlich. Dank Kreuz.net :-D
Mit freundlichen schwulen Gruß
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#5   Stimme aus Wien   15:00:15 | Samstag, 18. November 2006
flatratepower
Wieso bedeutet Ökumene 2 Religionen zusammenzuführen?
Die Antwort ist ist ganz klar:
Ein Kleriker mit Theologiestudium und Priesterweihe und mehr als 50 Jahre Berufserfahrung … kann so etwas nicht verstehen.
Grund?
Das böse, böse, böse … V2
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#4   nachtlaterne71   13:22:13 | Samstag, 18. November 2006
#laikos
Verstehe ich nicht ganz. Wieso bedeutet Ökumene 2 Religionen zusammenzuführen? Weder die kath. Kirche noch die evgl. ist eine Religion – es ist jeweils eine Konfession. Die Religion, an der beide Kirchen partizipieren ist das Christentum als eine von 7 Weltreligionen. Dieses muß gemäß dem Herrenwort zur Einheit finden („… damit alle eins sind). Das aber setzt Bewegung von allen Seiten voraus (nicht nur der anderen). Darum bete ich tgl. im Vater unser: dein Reich komme und dein Wille geschehe – und nicht alles bleibe so, wie es ist. Oder flatratepower
Ergo: Lassen wir mal nicht die kath. Kirche als „Reich Gottes“ definieren – das kommt nämlich noch…
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#3   laikos   13:00:23 | Samstag, 18. November 2006
Ökumene Wahnsinn
Unter Christen versteht man auch Protestanten. Das bedeutet das die katholische Kirche den Protestantismus und Luther voll anerkennen muß damit es zur Einheit kommt. Ist schon fast passiert und wird immer schlimmer. Es ist unmöglich eine Einheit zwischen zwei Religionen, welche sich voll und ganz unterscheiden zu bilden. Diese Logik würde ein kleines Kind auf anhieb verstehen. Ein Kleriker mit Theologiestudium und Priesterweihe und mehr als 50 Jahre Berufserfahrung eben nicht.
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#2   Jawohl!   10:26:18 | Samstag, 18. November 2006
ad Mauritium
:)3 Jawohl!
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#1   Maurice Corvisier   08:39:06 | Samstag, 18. November 2006
„Die Sodomie steht nun in einer Aufzählung von „Umständen“ wie Schlafwandeln, Fettsucht oder Bettnäs
sen“
1.: köstlich!
2.: Liste fortsetzbar!
3.: trotzdem: verharmlosend. Bettnässen usw. ist nicht schwer sündhaft, Sodomiterei schon.
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