17:46:58 | Samstag, 18. November 2006
Die Kunst zu leben hat viel damit zu tun, wie man sich mit seiner Familie anstellt. Ein biblischer Leitfaden, zusammengestellt von Michael K. Hageböck.
(kreuz.net) Die Familie ist die Lebensordnung, die Gott in seinem Schöpfungsplan für die Menschen vorgesehen
hat.
Wer diese Ordnung nicht kapiert hat, ist wie ein Autofahrer, der die Verkehrsregeln nicht kennt:
Er wird ein kurzes Leben haben.
Das Verhältnis der Ehegatten zueinander1 Kor 11,3 Ihr sollt wissen,
daß Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi.
Gal 3,28
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau. Denn ihr alle seid
„einer“ in Christus Jesus.
Eph 5,21-25 Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht
vor Christus. Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus). Denn der Mann ist
das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist. Er hat sie gerettet, denn sie ist sein
Leib. Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen.
Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat.
Eph
5,28-33 Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine
Frau liebt, liebt sich selbst. Keiner hat je seinen eigenen Leib gehaßt, sondern er nährt und pflegt
ihn, wie auch Christus die Kirche. Denn wir sind Glieder seines Leibes. Darum wird der Mann Vater und
Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist ein tiefes
Geheimnis. Ich beziehe es auf Christus und die Kirche. Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine
Frau wie sich selber. Die Frau aber ehre den Mann.
1 Tim 2,8-12 Ich will, daß die Männer überall beim
Gebet ihre Hände in Reinheit erheben – frei von Zorn und Streit. Auch sollen die Frauen sich anständig,
bescheiden und zurückhaltend kleiden. Nicht Haartracht, Gold, Perlen oder kostbare Kleider seien ihr
Schmuck, sondern gute Werke. So gehört es sich für Frauen, die gottesfürchtig sein wollen. Eine Frau
soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen. Daß eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch
nicht, daß sie über ihren Mann herrscht. Sie soll sich still verhalten.
1 Petr 3,3 Nicht auf äußeren
Schmuck sollt ihr Wert legen – auf Haartracht, Gold und prächtige Kleider. Vielmehr sei, was im Herzen
verborgen ist, euer unvergänglicher Schmuck: ein sanftes und ruhiges Wesen. Das ist wertvoll in Gottes
Augen. So haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten: Sie
ordneten sich ihren Männern unter.
Das Verhalten der Kinder den Eltern gegenüberDtn 5,16 Ehre deinen
Vater und deine Mutter, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat, damit du lange lebst
und es dir gut geht in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.
Spr 20,20 Wer seinem Vater flucht
und seiner Mutter, dessen Lampe erlischt zur Zeit der Finsternis.
Spr 30,17 Ein Auge, das den Vater verspottet
und die alte Mutter verachtet, das hacken die Raben am Bach aus. Die jungen Adler fressen es auf.
Sirach
3,1-16 Hört, ihr Söhne, was das Recht des Vaters ist. Handelt danach, damit es euch gut geht. Der Herr
hat den Kindern befohlen, ihren Vater zu ehren, und die Söhne verpflichtet, das Recht ihrer Mutter zu
achten. Wer den Vater ehrt, erlangt Verzeihung der Sünden. Wer seine Mutter achtet, gleicht einem Menschen,
der Schätze sammelt. Wer den Vater ehrt, wird Freude haben an den eigenen Kindern. Wenn er betet, wird
er Erhörung finden. Wer den Vater achtet, wird lange leben. Wer seiner Mutter Ehre erweist, der erweist
sie dem Herrn. Wer den Herrn fürchtet, ehrt seinen Vater und dient seinen Eltern wie Vorgesetzten. Mein
Sohn, ehre deinen Vater in Wort und Tat, damit aller Segen über dich kommt. Der Segen des Vaters festigt
die Wurzel. Doch der Fluch der Mutter reißt die junge Pflanze aus. Such deinen Ruhm nicht darin, den
Vater herabzusetzen, denn das ist keine Ehre für dich. Die Ehre eines Menschen ist die seines Vaters.
Wer seine Mutter verachtet, sündigt schwer. Mein Sohn, wenn dein Vater alt ist, nimm dich seiner an und
betrübe ihn nicht, solange er lebt. Wenn sein Verstand abnimmt, sieh es ihm nach und beschäme ihn nicht
in deiner Vollkraft! Denn die Liebe zum Vater wird nicht vergessen. Sie wird als Sühne für deine Sünden
eingetragen. Zur Zeit der Bedrängnis wird sie dir vergolten werden. Sie läßt deine Sünden schmelzen
wie Wärme den Reif. Wie ein Gotteslästerer handelt, wer seinen Vater im Stich läßt. Von Gott ist verflucht,
wer seine Mutter kränkt.
Sir 7,27 Ehre deinen Vater von ganzem Herzen. Vergiß niemals die Schmerzen
deiner Mutter.
1 Tim 5,8 Wer aber für seine Verwandten – besonders für die eigenen Hausgenossen – nicht
sorgt, der verleugnet damit den Glauben und ist schlimmer als ein Ungläubiger.
2 Tim 3,2-4 Die Menschen
werden selbstsüchtig sein, habgierig, prahlerisch, überheblich, bösartig, ungehorsam gegen die Eltern,
undankbar, ohne Ehrfurcht, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, rücksichtslos, roh,
heimtückisch, verwegen, hochmütig, mehr dem Vergnügen als Gott zugewandt.
Eph 6,1-4 Ihr Kinder, gehorcht
euren Eltern, wie es vor dem Herrn recht ist. Ehre deinen Vater und deine Mutter! Das ist ein Hauptgebot
und ihm folgt die Verheißung: damit es dir gut geht und du lange lebst auf der Erde. Ihr Väter, reizt
eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Weisung des Herrn!
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