Mons. Algermissen
Die Fuldaer ziehen vor den Dom
Fuldaer Gläubige kämpfen mit ungewöhnlichen Mitteln gegen die Entlassung dreier beliebter Jungpriester. Es herrschen Traurigkeit und Enttäuschung. Bilder.
Auch Kinder setzen sich dafür ein, daß ihre Priester nicht weggehen müssen.
Auch Kinder setzen sich dafür ein, daß ihre Priester nicht weggehen müssen.
(kreuz.net, Fulda) Am Samstag nachmittag fand vor dem Fuldaer Dom eine Kundgebung für die drei Jungpriester der ‘Diener Jesu und Mariens’ statt, die der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, aus dem Bistum vertreiben will.

Wie ein Demonstrant vor ‘kreuz.net’ berichtete, versammelten sich gegen 16.00 Uhr etwa hundert Gläubige aus den betroffenen Rhöngemeinden Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen auf den Stufen des Fuldaer Domplatzes zum Rosenkranzgebet.

Sie baten den Bischof von Fulda, auch in Zukunft von ihren beliebten Seelsorgern betreut werden zu dürfen.

Einige Familien hatten auch ihre Kinder dabei, die zusammen mit ihren Eltern auf Spruchbändern forderten, ihnen ihre Priester nicht wegzunehmen.

Mahnwache vor dem Fuldaer Dom
Am 18. November demonstrierten 100 Gläubige für den Verbleib ihrer beliebten Seelsorger vor dem Fuldaer Dom."Lieber Bischof, lass uns bitte unsere Pater!!""Wir beten für das Weiterwirken unserer guten SJM-Priester in der Rhön."

Die Gläubigen hatten Kerzen und Fackeln mitgebracht und sangen zur Bekräftigung ihres Anliegens geistliche Gesänge aus dem deutschen Kirchengesangbuch „Gotteslob“.

Es herrschte eine geistliche Atmosphäre. Dennoch standen den Teilnehmern Sorge und Empörung ins Gesicht geschrieben. Viele Gläubige befürchten, daß sich die Seelsorge mit der möglichen Vertreibung ihrer Priester massiv verschlechtern wird.

Manche erwägen sogar einen Kirchenaustritt, um die gegenwärtig radikale Kirchenpolitik der Bistumsleitung von Fulda nicht länger mit ihren Kirchensteuergeldern unterstützen zu müssen.

Die Gläubigen wehrten sich gegen die „billige Verleumdung“, daß die drei Priester angeblich Vertreter einer „angstmachenden Theologie“ seien.

Vor dem Internet-Portal ‘Osthessen-News’ erklärten sie, daß der wahre Grund für den Rausschmiß der drei Patres die Tatsache sei daß diese die vom Bischof dekretierte Umstrukturierung der Pfarreien nicht befürworten können.

Der Ordensobere der ‘Diener Jesu und Mariens’, Pater Andreas Hönisch, hatte dazu bereits in einer früheren Stellungnahme erklärt, daß in seinem Orden zwar keine Freude über die Fuldaer Umstrukturierungspläne herrsche, er dem Bischof jedoch mehrmals die Loyalität der ‘Diener Jesu und Mariens’ zugesichert habe.

Die drei Patres hätten allerdings nicht ausdrücklich um die Umstrukturierungen „gebeten“ – wie sich das der Bischof von den Priestern seines Bistums gewünscht hatte.
      
79 Lesermeinungen
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#79   Protestant   16:18:26 | Dienstag, 21. November 2006
@mathild
(Gastfreundschaft Jesu ist ihm offensichtlich fremd)
Genauso fremd, wie denjenigen, die hier im Forum ständig gegen Homos, Protestanten u.a. plärren. Oder die hier starr die Verweigerung der Kommunion an Nichtkatholiken fordern-denen ist die Gastfreundschaft und Liebe Jesu am allerfremdesten!
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#78   mathild   16:15:23 | Dienstag, 21. November 2006
Ist das eigentlich ein Bischof der gute Priester entlassen will?
Gut das die Christen sich formieren und öffentlich protestieren. Hat der Herr Bischof sie wohl nicht in sein Haus hereingelassen. (Gastfreundschaft Jesu ist ihm offensichtlich fremd) Wahrscheinlich werden sie von ihm auch nur als Fußvolk betrachtet – die Restchristen die noch Orientierung besitzen sind ihm nicht genehm. Protestiert gegen solch einen Bischof und vergesst das Gebet für ihn nicht!
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#77   tau †   22:36:30 | Montag, 20. November 2006
@ Lauschi:
Warten wirs ab!
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#76   Lauschi   17:13:29 | Montag, 20. November 2006
@ tau
Auch das ist ein zu respektierendes Argument. Durchaus. In den Kindern liegt die Zukunft!
Was mir weiter Bauchschmerzen bereitet, ist die Tatsache, daß selbst die Erwachsenen bis dato nichts Genaues wissen. Werde die Sache unvermindert beobachten.
Damals, als es mit umgekehrten Vorzeichen in Joßgrund um P.Béla Horváth exSJM ging, waren zumindest die Hintergründe klar.
Dem Gebet um Frieden will ich eines um Klarheit hinzufügen. So lange die nicht besteht, bleibt weiter Raum für Verschwörungstheorien und wüste Beschuldigungen (nicht von Ihnen, aber in den Foren finden wir ja genug), die in die Gegenrichtung führen.
Eventuell hilft noch ein wenig beachteter Aspekt weiter: Warum genau jetzt? Immerhin hatte Bischof Algermissen die SJM sechs Jahre im Bistum geduldet, und die mitteilbaren Gründe (auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen) sind doch recht mager.
Sogar dann hätte ein individueller Hinauswurf zum gleichen Ziel geführt. Stattdessen wurde der gesamte Orden, von dem im Vergleich zu den einzelnen Patres auffallend wenig die Rede ist, vor die Tür gesetzt. Auch das ein bemerkenswerter Aspekt.
Ohne darüber zu spekulieren, in wessen Keller da die sprichwörtliche Leiche modert, kann man sie doch riechen. Unter anderem an manchen (vornehm ausgedrückt) kraftvollen Ausdrücken im Diskurs. Sie ist da! Die Frage ist nur wo.
Dann hoffen wir mal auf jemand, der den Mund aufmacht! Es wäre mir von jeder Seite recht.
Bekanntlich steckt der >:) oft im wenig beachteten Detail…
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#75   tau †   15:58:39 | Montag, 20. November 2006
Hallo Lauschi: ist schon klar!
Ich selbst fühlte mich auch nicht so. Nur wenn es um Kinder geht, reagieren Eltern manchmal so „komisch“. Aus meiner Sichtweise heraus, die eines Vaters, würde ich genauso „Pro-Algermissen-Demos“ mit Kindern befürworten, denn, wie gesagt, für mich sind sie die (Zukunft der) Kirche (und der ganzen Gesellschaft) …
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#74   Heggi   15:51:24 | Montag, 20. November 2006
Maledica
Ich sehe die IK-Situation nüchterner. Eine weitere Diskussion darüber in diesem Forum scheint mir jedoch nicht sehr zielführend. Darüber sollte man sich besser direkt austauschen.
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#73   Lauschi   15:46:23 | Montag, 20. November 2006
re @ tau
Hallo tau,
danke. Das sollte keine Beleidigung der Kinder (oder Ihrer) sein. Daß ich Kinder respektiere, war kein Zynismus. Bei einer allfälligen Pro-Algermissen-Demo hätte ich mich genauso an der Vereinnahmung gestört, nur gab es bisher meines Wissens keine.
Es gibt wieder Neuigkeiten von Osthessen-News www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1129908. Ich stelle sie einfach mal zur Diskussion, ohne etwas zu bewerten. Klarheit über die Gründe geben sie leider auch nicht.
Mit sehr wohl mitteilbarer Spannung… !:)
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#72   Burgorus   14:20:11 | Montag, 20. November 2006
@Maledica: „radikal“
Eigentlich haben Sie recht: Das Wort „radikal“ kommt vom Lateinischen: radix = Wurzel.
Eine Pflanze ohne Wurzeln verdorrt. Das Wort „radikal“ hat die Presse ebenfalls negativ belegt, obwohl es doch von etwas Lebensnotwendigem spricht.
Uns fällt ja gar nicht mehr auf, wieviel Vorarbeit die Sprachzerstörer bereits geleistet haben, um das katholische Volk ihres Glaubens entwurzeln zu können.
Es gibt also noch viel zu tun, um unserem Sprachwortschatz wieder den ursprünglichen Sinn zurückzugeben.
Das Fundament der katholischen Kirche ist der Fels (= petros = Petrus), auf der sie gebaut ist. Ihre Wurzel (radix), von der sie sich ernährt, ist Jesus Christus.
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#71   Maledica   13:04:38 | Montag, 20. November 2006
Fundamentalist
Ich bin radikaler katholischer Fundamentalist.
Mein Fundament ist der 2.000-jährige katholische Glaube
@toby
Nach dem, was zur Zeit in Fulda abgeht, wird sich Professor Gindert nun deutlich erklären müssen.
Wieso? Dieser Herr macht doch alles um weiter an die Kohle zu kommen,. Dafür kriecht er doch jedem Bischof in den Hintern
@heggi
Inzwischen ist die ganze Bewegung, die ihren Anfang mit den Initiativkreisen nahm, in sich so sehr gespalten und sprachlos untereinander, daß davon kaum neue Impulse ausgehen werden.
Die Initiativkreise sind nicht gespalten. Ein intriganter Herr, welcher nicht zum Vorsitzenden gewählt wurde war eingeschnappt und hat die IKs schlecht gemacht und nun eine Aktionsgemeinschaft gegründet, welche zu als Inhalt haben ja nichts gegen die Bischöfe zu sagen und ständig gegen die IKs zu wettern.
Die Initiativkreise sind aber weiterhin der Stachel im Fleisch und geben linken Apostaten auch weiterhin paroli.
Sie brauchen nur mal auf die Vorträge zu kommen.
Die sind weitgehend gut besucht!
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#70   Burgorus   11:00:49 | Montag, 20. November 2006
Fundamentalismus
kali schreibt: „Ein Fundamentalist ist jemand, der auf einem festen Sockel (Fundament) steht, von dem er sich nicht von jedem Windhauch des Zeitgeistes hin und herwehen oder herunterblasen lässt. Er lässt sich auch nicht durch die Gruppendynamik der Massenverdummung verblöden. Was ist daran schlecht?“
Schecht ist daran natürlich gar nichts. Damit aber die Liberalen die wirklich Gläubigen umblasen können, muss man ihnen ihre Fundamente wegnehmen. Dazu wurde der Begriff „Fundamentalismus“ in der Presse negativ belegt, indem man ihn in die Nähe des Radikalismus rückte. Dies geschieht z.B., wenn man Islamisten, die einen Anschlag planen oder ausgeübt haben, als „Fundamentalisten“ bezeichnet, als gehörten solche Anschläge zu den Fundamenten des Islam.
So soll sich keiner mehr trauen, die Fundamente des katholischen Glaubens zu verteidigen, um dem Verlgeich mit solchen Radikalen aus dem Weg zu gehen. Verteidigen aber die Katholiken nicht mehr ihre Fundamente, dann lassen sie sich kinderleicht umblasen, und die Patchwork-Religion kann gegründet werden.
Ich bin schon seit Längerem der Meinung, dass der Begriff „Fundamentalismus“ wieder zurecht gerückt werden muss, indem man sich zu ihm bekennt, dabei aber auch die Erklärung des Begriffes nicht unterlässt, um nicht Gutgläubige vor den Kopf zu stoßen.
Also: „Ich bin ein katholischer Fundamentalist“, und was damit gemeint ist, hat kali bereits erklärt.
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#69   Heggi   10:05:30 | Montag, 20. November 2006
Toby:
Ich glaube nicht daran, daß sich Prof. Gindert zu den Vorgängen um die SJM und Algermissen äußern wird. Dadurch verlöre das Forum ein wichtiges Standbein. Inzwischen ist die ganze Bewegung, die ihren Anfang mit den Initiativkreisen nahm, in sich so sehr gespalten und sprachlos untereinander, daß davon kaum neue Impulse ausgehen werden.
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#68   adlimina   23:00:19 | Sonntag, 19. November 2006
Mysterium stricte dictum – tremendum et faszinosum
Auch in seiner Organisation kann sich der Bischof nicht ewig erlauben, als schwierig zu erscheinen bzw. als permanent Schwierigkeiten und Unruhe verursachend … – und er hat den tiefen Drang, es gut-besser-am besten zu machen …
:-|
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#67   Toby   22:44:07 | Sonntag, 19. November 2006
Statut des „Pastoralen Prozesses“
Lieber adlimina,
warum hat die Kleruskongregation eigentlich welche Korrekturen an dem Statut angemahnt?
Was ist jetzt anders als in der ursprünglichen Fassung?
Warum veranlassten diese von oben verordneten Korrekturen während einer Dechantenkonferenz im Frühjahr beim Bischof einen Gefühlsausbruch mit den Worten: „Die spinnen ja regelrecht in Rom!“?
Und warum war der Bischof nicht bereit, das entsprechende Schreiben der Kleruskongregation öffentlich bekannt zu machen?
Fragen über Fragen.
Man sieht, in Fulda ist so einiges aufzuarbeiten.
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#66   adlimina   22:34:57 | Sonntag, 19. November 2006
Hofierungen
Der Fuldaer Bischof war auch eine Zeit lang der am häufigsten abgedruckte und gemeldete Bischof bei kath.net …
^-^
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#65   Toby   22:24:46 | Sonntag, 19. November 2006
Forum deutscher Katholiken: ein zahnloser Tiger
Das „Forum Deutscher Katholiken“ ist bei neokonservativen Gruppierungen nach wie vor sehr beliebt.
Doch hat sich diese Initiative längst gewandelt und angepasst. Der Kongress „Freude am Glauben“ wird mittlerweile durch eine fünfstellige Summe von der Deutschen Bischofskonferenz subventioniert. So wird man sich hier kaum noch etwas Substantielles erwarten dürfen.
Bischof Algermissen sitzt im Kuratorium des „Forums“. Was ein Mann wie er darin verloren hat, habe ich eigentlich noch nie verstanden.
Nach dem, was zur Zeit in Fulda abgeht, wird sich Professor Gindert nun deutlich erklären müssen.
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#64   tau †   22:23:57 | Sonntag, 19. November 2006
@ Lauschi:
Lieber Lauschi! Die Art, in der Sie eben geantwortet haben, macht Sie mir sehr sympathisch. Offensichtlich haben Sie Humor. Und das gefällt mir!
Meine Frage an Toby, ob Sie selbst Kinder haben, kam aus meiner spontanen Verärgerung als mehrfacher Vater über den Abschnitt:
„Geht ja auch ganz liebenswert, siehe Kinder (ob sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit halber mal dahingestellt). Mal sehen, ob sich der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit.“
Dazu ein paar Elternstimmen: „Sonst garnieren sich Kirchenvertreter doch auch gerne mit Kindern, fürs Foto.“ „Warum soll es denn diesmal nicht sein.“ …
Ich denke, an verantwortlicher Stelle werden weder die Padres, noch die betroffenen Familien in einen Topf mit beleidigenden Scharfmachern und Spaltern etc. geworfen.
Mit Ihnen für den Frieden und die Einheit in unserem Bistum!
Beten wir darum!
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#63   adlimina   22:19:51 | Sonntag, 19. November 2006
Spur halten
Gut kreuz.net.forumsstil geht es jetzt wieder um Nebenschauplätze. Der Bischof erklärt fortwährend, er habe das Statut des Pastoralen Prozesses in Rom vorlegt, und es sei nach Korrekturen durch die Kleruskongregation gut geheißen worden, ja es sei das einzige nach Rom gegebene und dort abgesegnete Konzept díeser Art und besitze jetzt Prototyp-Charakter (andere Bischöfe hätten das nicht getan, und eigentlich hätte er es auch nicht tun müssen). Insofern sind die päpstlichen Mahnworte für die zweite Adlimina-Gruppe wohl auf andere gemünzt?!?
:-$
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#62   Heggi   21:35:51 | Sonntag, 19. November 2006
Tarcisius
Da habe ich wenig Hoffnung, daß sich das ändert. Erstens steht hinter diesem Anliegen die Führungsgarnitur des Forums nur sehr bedingt, schon gar nicht aus Überzeugung; zweitens ist Algermissen ein scharfer Gegner der alten Messe. Schließlich glaubt das Forum noch immer, der deutschen Kirche einen neuen Geist einhauchen zu können und hofft dabei noch immer auf ein Wunder. Auch das Forum ist in dieser Besetzung schon nach 5, 6 Jahren ein Auslaufmodell.
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#61   Tarcisius   21:23:39 | Sonntag, 19. November 2006
@Heggi:Forum deutscher Katholiken
Das Forum deutscher Katholiken können Sie vergessen. Warum werden beim Kongreß keine „Alten Messen“ angekündigt? (Gelesen werden Sie z.B. von den anwesenden Petrusbrüdern privat sowieso.) Aus Angst vor dem bösartigen Ortsbischof nicht!
(Ich fahre erst wieder hin, wenn sich das ändert.)
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#60   kurios   21:01:06 | Sonntag, 19. November 2006
@wiener
Stimmt!
Auf diesem Bild sind zwei jüngere Kinder zu sehen! (Wahrscheinlich Geschwisterkinder von Kommunionkindern, die ließen sich halt zu Hause nicht an den Garderobenhaken hängen und sind wohl deshalb mitgenommen worden)
Ich denke hier ging es nicht darum mit Kindern Mitleid zu erhaschen, sondern mit den geringen Mitteln die man als Gläubiger hat, die Wahrheit in die Öffentlichkeit zu bringen. Mit den Medien vor Ort ist dies ja nur schwer möglich
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#59   Christian Hüller   20:57:24 | Sonntag, 19. November 2006
Nicht mitteilbares Wissen
>>Gäbe es tatsächlich dramatisches „nicht mitteilbares Wissen“, das den Patres zur Last gelegt werden könnte, so hätte der Fuldaer Bischof es längst angewandt.<<
Ich kann mir schon vorstellen, was sich dahinter verbirgt.
Wahrscheinlich Anzeigen/Beschwerden bzw. -aus Sicht des Bischofs-, Denunziationen, die gleich nach Rom gegangen sind.
Darüber bestand bei den dtsch. Bischöfen ja einvernehmlich Unbehagen.
Im Übrigen aber durchaus nicht völlig unsachgemäß, diese Vorgehensweise: Der Vorgesetzte des Bischofs ist der Papst; dieser hat letztendlich über solche Beschwerden zu entscheiden.
Rom muss (bzw. sollte) diese Anzeigen vertraulich behandeln, wenn die Anzeigenden darum gebeten haben, wovon auszugehen ist.
Daher: „nicht mitteilbares Wissen.“
Andererseits sollte der Bischof sachlich bleiben und die „Anzeige“ bzw. Beschwerde nicht persönlich nehmen, was hier aber wohl der Fall war.
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#58   Toby   20:40:06 | Sonntag, 19. November 2006
adlimina
Insofern führen die Auseinander- und Zusammensetzungen in diesem Forum durch alles Durcheinander hindurch zu einer Lockerung des Bodens, zur Reinigung der Atmosphäre und zur Unterscheidung der Geister.
Einverstanden! Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen! :-]
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#57   Heggi   20:36:08 | Sonntag, 19. November 2006
Al Germi
So, nun bin ich aus der sonntäglichen Abendmesse im alten Ritus zurück. Da hätte ich einiges wirklich Interessantes zu erzählen.
Über die Vernetzung denke ich schon eine Weile nach, nachdem die Initiativkreise ganz offensichtlich Auslaufmodelle sind. Das Forum Deutscher Katholiken kann man ebenso vergessen. Eigentlich müße dieses Forum sich gegenüber Algermissen rühren. Außer Sprechblasen kommt da nicht mehr viel. Pro Missa Tridentina vom anderen Liturgieufer feiert sich nur selbst einmal im Jahr. Und Pro Sancta Ecclesia ist zwar rürig, aber der erste Mann dort schiebt vor allen Dingen hinter den Kulissen und ist nachtragend bis in die Steinzeit.
Vernetzung, aber wie? Es gibt Ideen, aber die müssen noch ausgelotet werden. Nichts wäre schlimmer als Maufwürfe in der Anfangsphase. Ein wenig sybellinisch, aber wir werden sehen.
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#56   wiener   20:13:15 | Sonntag, 19. November 2006
@ kurios
Wie kommen Sie bitte darauf, die Kinder wären 3 oder 4 Jahre alt?
Die Kinder, welche auf den Fotos zu sehen sind sind Erstkommunionkinder – also direkt Betroffene!
bild 4 der „bildermeile“ – die fünf links aufgestellten mädchen sind sicher noch keine drittklässler = kommunionkinder
Waren Sie eigentlich auch auf dem Domplatz, oder woher haben Sie Ihre Informationen?
ich informiere mich über einen internetdienst, der nach eigenen angaben „katholische nachrichten“ verbreitet, dessen name mir aber gerade entfallen ist.
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#55   adlimina   20:12:31 | Sonntag, 19. November 2006
Von der Fulda an die Donau
Der berechtigte Hinweis auf Regensburg zeigt die Verwirrung aller Fronten. Die Bischöfe Müller und Algermissen mögen in der Facon nun wirklich nicht vergleichbar sein, doch gerade in Regensburg wird mit den Kritikern konstruktiv geredet – wer hätte das gedacht! Und ausgerechnet in Fulda veranstalten konservativ volkskirchlich geprägte Dörfer bisher nur von den Linksliberalen bekannte Protestaktionen – wer hätte das gedacht! Insofern führen die Auseinander- und Zusammensetzungen in diesem Forum durch alles Durcheinander hindurch zu einer Lockerung des Bodens, zur Reinigung der Atmosphäre und zur Unterscheidung der Geister.
;-)
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#54   Carina   19:41:54 | Sonntag, 19. November 2006
Pro und Contra
Zuerst Contra:
Wer meint, Regensburg sei der eigentliche Ansprechpartner, der irrt: Bischof G.L. Müller hat im Gegensatz zu Bischof Algermissen vorher mit den Leuten geredet …
Pro: Heggi: Mach mal einen Vorschlag, wie das gehen soll: Vernetzung. Hier sind alle unter Pseudonym. Wer soll garantieren, wenn wir uns zusammenfinden, daß da kein „Maulwurf“ dazwischen kommt?
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#53   Lauschi   18:22:29 | Sonntag, 19. November 2006
@ tau & Toby
Danke für beide Beiträge. Kritik stört mich nicht. Aber im einzelnen.
tau
Toby kann die Frage nicht beantworten. Sie hätten auch ruhig mich fragen dürfen, ich beiße nicht. In der Sache:
Lauschi hat keine Kinder, aber er respektiert Kinder. Er würde ihre Gefühle ernst nehmen und zugleich erklären, warum er weder den Bischof noch die Patres versteht. Wg.Respekt würde Lauschi ihnen keine Transparente in die Hand drücken, sondern zum Nachdenken (ergebnisoffen) anregen. Näheres im 2.Abschnitt der Antwort.
Toby
Ihre Einwände treffen beide Seiten und stimmen. Weder vom Bischof noch von den Patres ist Stellung zum „nicht mitteilbaren Wissen“ bezogen worden (und die Vorwürfe an die Patres, die öffentlich bekannt sind, fallen recht dünn aus im Vergleich zu Verfehlungen, die per se einen Rausschmiß begründen würden). Ich höre aufmerksam beiden Seiten zu!
Liebe Grüße auch.
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#52   Maximilian   17:46:43 | Sonntag, 19. November 2006
Die Sache mit vermeintlichen „Hintergründen“
ist eine rhetorische Floskel. Gäbe es tatsächlich dramatisches „nicht mitteilbares Wissen“, das den Patres zur Last gelegt werden könnte, so hätte der Fuldaer Bischof es längst angewandt. Wäre es zum Beispiel eine strafbare Handlung, hätte er andere Möglichkeiten als Rhetorik anzuwenden. Man versetze sich in die Rolle des Bischofs. Er ist inzwischen argumentativ am Ende! Um sich selbst zu retten, wäre ihm jedes Mittel recht. Weil er aber leere Floskeln verwendet, hat er kein reales Mittel gegen die Patres in der Hand. Eine Bitte an die Leser von kreuz.net: Lassen Sie sich durch derartige Tricks nicht auf’s Glatteis führen!
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#51   Toby   17:44:57 | Sonntag, 19. November 2006
„Frage nie nach dem Geheimnis“-Politik
Sie sind gut, Lauschi. Seit drei Wochen warten wir alle gespannt darauf, dass „Algi“ die wahren Gründe nennt, die zur Entlassung der Patres geführt haben. Aber „Algi“ mauert nur.
Die vorgeschobenen Gründe („Vertrauensbruch“, „Angst machende Theologie“ etc.) sind allesamt sachlich wiederlegt worden.
Das heißt: Es gibt keinen stichhaltigen Grund, die Patres zu entlassen und erst recht keinen, an dieser Fehlentscheidung festzuhalten.
Wenn der Bischof das dennoch tut nach dem Motto „Jetzt erst recht“, dann lässt das nur einen Schluss zu: Der wahre Grund liegt bei ihm selbst und bei seinen Mitarbeitern. Da muss irgendeine Leiche im Keller liegen. Und der Bischof hat Angst vor Entdeckung.
Das ist doch nicht normal, wie da jetzt herumgeeiert wird. Drei Wochen öffentliche Debatte bis hin zu einer Mahnwache – und nach wie vor keine angemessene Erklärung aus dem Bischofshaus.
Abgesehen von den inhaltlichen Fragen haben wir es hier auch mit einem massiven innerkirchlichen Kommunikationsproblem zu tun.
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#50   Lauschi   17:20:24 | Sonntag, 19. November 2006
@ Toby
„Dumm“ sagt auch niemand. Sie dürfen die Patres ja ruhig mögen. Bemerkenswert bleibt das mit den Hintergründen, über die sogar gut informierte Leute bisher nur spekulieren können!
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#49   tau †   17:19:01 | Sonntag, 19. November 2006
@ Toby: Ob
Lauschi Kinder hat?
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#48   Toby   17:14:21 | Sonntag, 19. November 2006
Bitte keine geheuchelte Höflichkeit
Lauschi schrieb: Geht ja auch ganz liebenswert, siehe Kinder (ob sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit halber mal dahingestellt). Mal sehen, ob sich der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit.
Die Kinder wissen, dass die Patres, die sie gern haben, gehen müssen. Das verstehen die Kinder nicht. Sie wollen ihre Patres behalten. Die Kinder sind nicht dumm.
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#47   Lauschi   16:56:46 | Sonntag, 19. November 2006
Na bitte, wer sagt’s denn?
Bis gestern wäre es so manchem auch fachkundigen Menschen schwer gefallen, einen sinnvollen Satz mit den drei Begriffen Algermissen, SJM und Basisdemokratie zu bilden. Jetzt geht’s!
Geht ja auch ganz liebenswert, siehe Kinder (ob sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit halber mal dahingestellt). Mal sehen, ob sich der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit.
Das dürfte meiner bescheidenen Meinung nach auch stark davon abhängen, ob er die Foren mit den eher trolligen Beschimpfungen (von denen Algi noch die netteste ist) gelesen hat…
aber die Zukunft ist bekanntlich nicht in Stein gemeißelt!
Durus in re, suavis in modo. :-$
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#46   tau †   15:53:35 | Sonntag, 19. November 2006
@ kali:
Hier ging es um: Das Bedienen von Klischees
Ich teile Ihre Definition!
@ Heggi: Genau!
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#45   Heggi   15:52:21 | Sonntag, 19. November 2006
Ludovico
Habe ich vorhin, nur weiter unten, nur etwas anders gesagt!
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#44   Ludovico   15:48:18 | Sonntag, 19. November 2006
Gregor d. Gr.
Schade, daß der Papst erst bei der 2. Gruppe der deutschen Bischöfe Gregor d. Gr. zitiert hat: „Oft meint eer (d.i. der Bischof) wegen seiner hohen Stellung, er sei über alle erhaben … Von außen widerfährt ihm unangemessenes Lob, in seinem Innern aber geht ihm die Wahrheit verloren.“
Wer möchte dem etwas hinzufügen?
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#43   Heggi   15:47:04 | Sonntag, 19. November 2006
Lieber Tau…
dazu gehört kein Glaube, das ist tatsächlich so! Erst werden Kinder geboren (ob vom Storch gebracht oder von den Eltern gezeugt, ist egal). Und daraus kommt der Priesternachwuchs! Der wird dann aber in den Priesterseminaren (wie St. Georgen) wieder weitgehend vernichtet.
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#42   kali   15:40:33 | Sonntag, 19. November 2006
Fundi
Ein Fundamentalist ist jemand, der auf einem festen Sockel (Fundament) steht von dem er sich nicht von jedem Windhauch des Zeitgeistes hin und herwehen oder herunterblasen lässt. Er lässt sich auch nicht durch die Gruppendynamik der Massenverdummung verblöden. Was ist daran schlecht?
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#41   tau †   15:33:08 | Sonntag, 19. November 2006
@ Heggi, @ Jawohl, usw.
… und glaubt, den Priesternachwuchs würde der Storch bringen.
Gibt es weitere Vorschläge?
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#40   Toby   15:32:04 | Sonntag, 19. November 2006
@ Heggi
Sie haben ja recht. Das Bedienen von Klischees ist sicher wenig zielführend.
In Fulda wurde schon seit längerem das Gerücht kolportiert, die drei Patres in der Rhön hätten einen schlechten Ruf.
Das dem nun ganz offensichtlich nicht so ist, obwohl sie angeblich dem üblichen Klischee eines bösen „Fundis/Rechten/Tradis“ entsprechen, damit hat man in Fulda wohl am allerwenigsten gerechnet.
Man ging offensichtlich davon aus, dass man mit dem Rauswurf der drei Patres leichtes Spiel haben und mit dieser Entscheidung bei den Rhönern sozusagen offene Tüen einrennen würde.
Aber weit gefehlt. Da sieht mal einmal wieder, wie weit der Bischof und seine Bediensteten im Generalvikariat von der aktiven Seelsorgsarbeit entfernt sind.
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#39   Heggi   15:25:43 | Sonntag, 19. November 2006
Jawohl!
Eine gute Erklärung! Tau, jetzt sind Sie mit einer Erklärung dran!
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#38   Jawohl!   15:21:39 | Sonntag, 19. November 2006
Fundi
Ein Fundi wäre zum Beispiel jemand, der einem Mädchen die Hölle heiß macht, weil sie sich für die Kirmes hübsch macht, um den Jungen zu gefallen.
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#37   Heggi   15:15:38 | Sonntag, 19. November 2006
Diese Etikettierung…
ist, gelinde gesagt zum Kotzen! Schlagt sie doch alle tot, die „Fundis, Tradis, Rechten“! Was macht denn einen Fundi, Tradi, Rechten aus? Ich bin gegen Abtreibung, also bin ich ein Fundi! Ich bin
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#36   Toby   15:13:34 | Sonntag, 19. November 2006
Seelsorgefremde Entscheidungen revidieren!
Und diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig keine „Fundis/Tradis/Rechte … „.
Um so unverständlicher das Verhalten des Bischofs und seine sture Verweigerungshaltung.
Was er tut, ist mit Sicherheit nicht im Sinne des Heiligen Vaters.
Ich möchte gern mal wissen, was er wirklich in Rom zu hören bekommen hat.
Aber das würde er niemals zugeben.
Die Wahrheit tut halt manchmal weh.
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#35   Jawohl!   15:07:35 | Sonntag, 19. November 2006
Katholisch, aber nicht Fundi/Tradi/Reaktionär
Und diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig keine »Fundis/Tradis/Rechte …«.
In der Tat, wohl genauso wenig wie Sie und ich.
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#34   tau †   14:55:03 | Sonntag, 19. November 2006
Jawohl!
Dennoch sind die drei Patres SJM vorbildliche Priester, wie auch ich aus erster Hand weiß.
Und diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig keine „Fundis/Tradis/Rechte … „.
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#33   Jawohl!   14:37:06 | Sonntag, 19. November 2006
zu Herrn Tau
Jawohl! Jawohl! Jawohl!
Insbesondere auch, was die Nicht-Sympathie für KPE, SJM etc. angeht. Dennoch sind die drei Patres SJM vorbildliche Priester, wie auch ich aus erster Hand weiß. Aber das wird ja selbst von der Algermissen-Camarilla nicht bestritten. (»Die persönliche Integrität der Pfarrer steht nicht in Frage.«)
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#32   tau †   14:32:46 | Sonntag, 19. November 2006
@ Heggi:
Am Freitag, 17. November 2006 12:57, brachte ich das Zitat:
„Wir Priester dienen euch Laien, damit ihr das Reich Gottes aufbauen könnt.“
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#31   möchtegern-kathole   14:30:20 | Sonntag, 19. November 2006
wer heute noch zu
… amtskirchlich organisierten Messen geht, muss noch einiges lernen.
Ich kann die 3 Priester nur beglückwünschen, dass sie nicht mehr für diesen Bischof tätig sind. Den Gläubigen muss man dann wohl leider eine Autofahrt zu Pius oder Petrus zumuten.
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#30   Heggi   14:18:56 | Sonntag, 19. November 2006
Tau…
Sie haben ja so recht! Die Kirche in einem Bistum besteht eben nicht nur aus dem Bischofspalais und sonstigen Gebäude. Daß es da auch Menschen und Gläubige gibt, die der Kirchnicht nur treu sein und mit ganzem Herzen dienen wollen, haben die meisten Bichöfe in unserem Land vergessen oder als Nachfolger der ehemaligen Fürstbischöfe des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation noch nicht gelernt – ganz wie man will. Wenn ich an meinen Bischof denke -ein reiner „Verwaltungsheini“. Wenn man 13 Jahre Generalvikar war, kann man wohl nichts mehr anderes. Und wo treiben (ja, ich sag das ganz respektlos und voller Wut) sich so viele Bischöfe herum? Auf Veranstaltungen aller Art und in ihren Gremien! Was immer auch B VI den deutschen Bischöfen jetzt so vorsichtig ins Stammbuch geschrieben hat, es ist morgen schon wieder Schall und Rauch. Es bleibt nur, sich dagegen zu wehren. Organisieren wir uns über diees Forum!
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#29   tau †   13:16:08 | Sonntag, 19. November 2006
@ alle:
Meine Linie ist nicht, x.net, KPE/SJM, … Aber aus erster Hand, weiß ich um die Zufriedenheit der Menschen in den betroffenen Gemeinden. Die Rhöner, von denen ich dies erfahren habe, sind handfeste, nüchterne, bodenständige Leute, keine „Fundis“, „Tradis“ etc.
Von einem Landwirt habe ich u.a. die Aussage gehört: „Endlich läuft überhaupt etwas mit den Kindern und Jugendlichen. Endlich interessiert sich überhaupt jemand für sie…“.
Dazu meine Einstellung: Die Kirche besteht nicht aus überteurten Gebäuden, Protz und anderen Eitelkeiten, sondern aus den Kindern – den nächsten Generation(en). Und darum haben gerade sie, einen Platz vor Dom und Bischofspalast.
Sollte ich glaubhafte Gründe für die Entfernung dieser Priester erfahren, nehme ich diese gerne an.
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#28   Benedikt   13:06:18 | Sonntag, 19. November 2006
@ didymus
Abzüglich der Nichtkatholiken kommt man auf etwa 1000 Gemeindemitglieder. Von diesen demonstrieren gerade einmal 100 Personen, also 10 %
Willkommen in der Realität. Vielmehr als 10% beteiligen sich auch nirgendwo mehr am kirchlichen Leben. Wenn Sie wirklich dem Fuldaer Ordinariat tätig sind, sollten Sie vielleicht öfter mal rausgehen und nicht nur zu Messen des Bischofs, zu denen die Leute von na und fern herangekarrt werden, bis die Kirche voll ist.
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#27   Heggi   12:48:17 | Sonntag, 19. November 2006
Romulus
Bitte, das ist doch moralisierendes Geschwätz, was hier loslassen. Wenn Sie keine anderen Sorgen haben, als das hier angeblich etwas Unverantwortliches mit Kindern geschieht, dann ist Ihnen zu Ihrer wohl ansonsten heilen Welt zu gratulieren.
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#26   Zur Kenntnisnahme   12:44:01 | Sonntag, 19. November 2006
@ Romulus
Daß die Pfarrer gehen bzw. gegangen werden, steht wohl so gut wie fest; ob aber tatsächlich auch wieder Pfarrer kommen, ist eine ganz andere Frage. Die Gläubigen wünschen sich eben fromme und dynamische Priester vor Ort. Das kann ich Ihnen nicht übel nehmen.
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#25   Toby   12:43:06 | Sonntag, 19. November 2006
Ja ja, der Bischof
Romulus, es ist in der Tat unverantwortlich, eine ideologisch motivierte Entscheidung des Bischofs auf dem Rücken der Kinder auszutragen. Die Kinder haben die Patres gern. Noch nie hatte man in den beiden Pfarreien eine so vernünftige und zum Glauben motivierende Jugendarbeit.
Nach dem Abzug der drei Patres wird sich die pastorale Situation der Pfarreien drastisch verschlechtern. Ganz abgesehen davon, dass nun der Kommunionunterricht unterbrochen wird. Die Kinder sind die Verlierer.
„Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret es ihnen nicht“, spricht der Herr.
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#24   agmen   12:39:58 | Sonntag, 19. November 2006
@didymus
Zu der Gemeinde, in der ich wohne, gehören 4900 Katholiken, von denen nur etwa 700 überhaupt etwas mit der Kirche zu tun haben, davon wiederum nehmen aller höchstens 300 am aktiven Gemeindeleben teil, das sind nicht mehr als 6%-wie schon von Heggi geschrieben, liegt der Durchschnitt in den dt. Bistümern bei etwa 10%.
Fakt ist also, dass wenn 100 Menschen einer Gemeinde mit insgesamt 1000 Mitgliedern zu einer Kundgebung oder wie hier zu einer Gebetswache zusammenkommen, der ganze aktive Part der Gemeinde anwesend ist, was ziemlich beachtlich ist.
Hoffentlich sieht Bischof Algermissen ein, was er vor allem der betroffenen Gemeinde (und auch den 3 Patres) für ein Unrecht durch seine Willkürtat angetan hat.
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#23   Romulus   12:35:03 | Sonntag, 19. November 2006
Ja, ja die SJM Patres…
Ich finde es unverantwortlich Kinder in diese Auseinandersetzung von Erwachsenen mit hineinzuziehen. Dass die Fans dieser Patres dort aufmarschiert sind, ist nichts besonderes. Vielleicht sollte man den Leuten dort mal sagen: Die Pfarrer kommen und gehen, aber Christus bleibt. Dass dies diese Patres dort nicht gemacht haben, spricht Bände. Stattdessen geht die Polarisierung anscheinend weiter.
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#22   kali   12:28:05 | Sonntag, 19. November 2006
@Didymus-Zwilling
Versuchen Sie doch einmal 10 Leute zusammen zu bekommen, die sich für irgendetwas öffentlich einsetzen. Nur auf dieser Eigenart, der satten Menschen, ist eine Politik möglich, wie wir sie seit Jahrzehnten erleben.
Zu Ihrem Ausspruch:
„Die unabhängige Presse …“
Glauben Sie wirklich, daß es soetwas gibt? ?:)
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#21   Toby   12:26:41 | Sonntag, 19. November 2006
Spontane Aktion
Die Osthessen-News haben ein Update gebracht mit einem ausführlichen Bericht:
www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1129880
Dort heißt es u. a.:
Zu der spontanen Aktion haben sie [die Demonstranten] sich gegenseitig angesprochen oder telefonisch verabredet: „Die Patres und Pfarrgemeinderäte haben nichts damit zu tun, wir sind ganz privat hier,“ erklärt einer der Teilnehmer.
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#20   Heggi   12:18:04 | Sonntag, 19. November 2006
Noch einmal zum Zahlenspiel
Wenn 10 % einer Kirchengemeinde wenig Bedeutung haben, wie hier einige glauben machen wollen, welche Bedeutung haben dann solche Zahlen überhaupt? Ein anderes Beispiel: In meiner Pfarrei kommen im Schnitt 8 % zur Kirche. Absolut sind das rund 120. Bei den letzten Pfarrgemeinderatswahlen haben sich von diesen 120 nur 47 beteiligt. Davon sitzen nun 9 im Pfarrgemeinderat. Welche bedeutuntg haben diese Zahlen?
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#19   Christian Hüller   12:14:09 | Sonntag, 19. November 2006
@ Didymus-Zwilling
Wenn Ihre Angaben zur Einwohnerzahl stimmen, so müssten Sie die Zahl der dortigen Katholiken gründlich nach unten korrigieren.
1000 Katholiken kann dann jedenfalls nicht stimmen – das wären ja paradiesische Zustände im Hinblick auf das Kirchensteueraufkommen.
Ansonsten kann ich mich nur dem Vorposter „Heggi“ anschließen: Mindestens 50 % dort und anderswo sind wohl keine Aktivchristen bzw. regelmäßige Gottesdienstbesucher.
Denen ist es schlichtweg (relativ) egal, was in ihrer Pfarre passiert.
Alles in allem war in Fulda also eine beeindruckende Zahl von Gläubigen zusammengekommen, zumal diese ihre freie Zeit benutzt haben, um ihr Anliegen öffentlich zu zeigen.
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#18   Toby   12:11:33 | Sonntag, 19. November 2006
Verhältnismäßigkeit beachten
Es ist eine großartige Leistung, in der heutigen Zeit unter den gegebenen Umständen so viele Demonstranten auf die Beine zu stellen.
Die Bewohner von Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen haben schließlich keine Lobby.
Außerdem werden viele gestandene Rhönbauern am Samstag Nachmittag auch noch etwas anderes zu tun haben, als auf eine Demonstration zu gehen.
So gesehen, ist die Aktion ein großer Erfolg.
Die Einwohnerzahlen von Didymus-Zwilling sind übrigens falsch.
Man darf auch die Unterschriftenaktionen nicht vergessen. Nicht jederm, der unterschreibt, hat auch die Zeit, auf eine Demonstration zu gehen.
Und wenn man Erstkommunionkinder (3. Grundschulklasse) für 3- bis 4-Jährige Kinder hält, zeigt das nur, dass man von Kindern keine Ahnung hat.
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#17   Ludovico   12:05:24 | Sonntag, 19. November 2006
Didymus-Zwilling
Ob der Doppelnamen-Nutzer sich nicht allmählich vollkommen allein gelassen vorkommen muß? Was zieht er aus der Tasche: Zahlenspielereien. Billige Taschenspielertricks! Will er nicht selbst mal auf dem Teppich bleiben?
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#16   Sirilo   12:02:48 | Sonntag, 19. November 2006
Fuldaer?
Sind die 80 Personen auf dem ersten Bild jetzt Fuldaer oder Leute aus der Rhön? (Laut Wörterbuch: Fuldaer = Bewohner von Fulda)
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#15   Heggi   11:56:22 | Sonntag, 19. November 2006
Didymus-Zwilling
Die 10 % ist genau der ganz überwiegende Teil, der sich noch aktiv am kirchlichen Leben beteiligt. Der Rest gehört dagegen ganz überwiegend zu den berühmten Karteileichen. Wenn die 10 % wegblieben, wären die Kirchen nicht nur im Bistum Fulda komplett leer.
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#14   kurios   11:40:19 | Sonntag, 19. November 2006
@ wiener
Wie kommen Sie bitte darauf, die Kinder wären 3 oder 4 Jahre alt?
Die Kinder, welche auf den Fotos zu sehen sind sind Erstkommunionkinder – also direkt Betroffene!
Waren Sie eigentlich auch auf dem Domplatz, oder woher haben Sie Ihre Informationen?
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#13   Didymus-Zwilling   11:40:11 | Sonntag, 19. November 2006
Richtigstellung
Liebe Leser dieses Forums!
Jetzt wollen wir aber mal bei den Fakten bleiben!
Hier werden Zahlen genannt, die bei weitem nicht stimmen! Die unabhängige Presse sowie Augenzeugen nennen etwas über 70 Demonstranten, wenn es hoch kommt, waren es vielleicht auch 100.
www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1129880
Und jetzt rechnen wir mal:
Eckweisbach hat 500 Einwohner
Schwarzbach 300
Simmershausen 300
Abzüglich der Nichtkatholiken kommt man auf etwa 1000 Gemeindemitglieder. Von diesen demonstrieren gerade einmal 100 Personen, also 10 % :-O
Ist das nciht etwas hochgegriffen von kreuz.net, dass hier von Aufruhr in den besagten Gemeinden berichtet wird. 10% sind in Aufruhr, mehr nicht!
Lächerlich, wenn dabei von Aufruhr in der Rhön berichtet wird!!! :-D
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#12   wiener   11:02:21 | Sonntag, 19. November 2006
@ kurios
Es waren etwa 140 Personen in Fulda. (ich habe mich selbst davon überzeugt). Wenn Sie die Bilder in Osthessen-news ansehen, können Sie sich selbst davon überzeugen!
wenn ich die von kreuz.net gezeigten bilder sehe, sind dort sicher keine 100 und keine 80 personen zu sehen. aber das ist ja auch nebensächlich.
Warum sollen die Kinder nicht ihre Meinung kundtun?
3 und 4jährige sollen „ihre meinung kundtun“? natürlich. aber sie sollen nicht von ihren eltern und „seelsorgern“ dazu missbraucht werden, deren meinung medienwirksam und „niedlich“ auf der betroffenheitsskala spielend darzustellen.
und bitte: Es handelte sich um alles Andere als um eine „Demonstation“!
kreuz net zitiert einen der „demonstranten“. einer sagt also die unwahrheit: kreuz.net oder kurios (oder gar beide)?
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#11   timpressum †   10:46:13 | Sonntag, 19. November 2006
Die Entlassung…
…liberaler Priester würde von x.net wohl anders kommentiert.
Das nennt man dann „katholische nachrichten“
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#10   kurios   09:05:58 | Sonntag, 19. November 2006
@wiener
Es waren etwa 140 Personen in Fulda. (ich habe mich selbst davon überzeugt). Wenn Sie die Bilder in Osthessen-news ansehen, können Sie sich selbst davon überzeugen!
Warum sollen die Kinder nicht ihre Meinung kundtun?
Sie sind es doch, denen die Religionslehrer und Priester entzogen werden, die sie auf die Erstkommunion vorbereiten werden…
Sie sind die Zukunft der Kirche…
Oder hieß es nicht: „ Lasst die Kinder zu mir kommen?“
und bitte: Es handelte sich um alles Andere als um eine „Demonstation“!
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#9   Maurice Corvisier   09:03:21 | Sonntag, 19. November 2006
Einverstanden, Römisch-Katholisch:
„Es wird wirklich Zeit, dass die 68er und die Nach-Neo-68er endlich in Pension gehen…“
Was mich daran jedoch so richtig ärgert, ist die Tatsache, daß wir diesen Zerstörern und Plünderern unserer Kultur auch noch eine in jedem Fall zu hohe Pension zahlen müssen, weil diese Bande sich viel zu hoch alimentiert hat.
Und man kann sich noch nicht einmal „schwarz“ ärgern, weil die „C“DU dazugehört.
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#8   Römisch-Katholisch   08:08:11 | Sonntag, 19. November 2006
Bedenklich und fragwürdig
Vor dem Internet-Portal ‘Osthessen-News’ erklärten sie, daß der wahre Grund für den Rausschmiß der drei Patres die Tatsache sei daß diese die vom Bischof dekretierte Umstrukturierung der Pfarreien nicht befürworten können
Ich frage mich wirklich mit welchen Ellen hier denn gemessen wird. Meiner Meinung nach sollte man viel eher endlich jene Priester entlassen, die sich immer und immer wieder gegen das Lehramt der Kirche stellen und in der Liturgie machen, was ihnen gerade passt. Unverständlich, dass der Bischof gegen SJM-Priester vorgeht, von denen man annehmen kann, dass sie gelegen oder nicht gelegen zur Kirche stehen und andere (nicht nur im Bistum Fulda) einfach weiter gegen die Kirche wirken können, ohne dass es irgendwelche Konsequenzen zur Folge hätte.
Es wird wirklich Zeit, dass die 68er und die Nach-Neo-68er endlich in Pension gehen…
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#7   GB0535   04:01:52 | Sonntag, 19. November 2006
Frage an den Fuldaer Bischof
Verehrter Bischof Algermissen,
Plagt sie jetzt nicht Ihr Gewissen?
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#6   Christian Hüller   01:56:16 | Sonntag, 19. November 2006
@ Wiener
Jedenfalls füllen Sie eine Kirche.
Dafür, dass es vorliegend um nicht mehr als 1- 3 Pfarreien geht, liegt hier eine beeindruckende Zahl von Gläubigen vor, die Ihren Pfarrern demonstrativ die Stange halten, was auch von kritischen Wienern nicht schlecht geredet werden sollte.
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#5   wiener   01:34:13 | Sonntag, 19. November 2006
massenprotest ;)
also „100 demonstranten“ sind zumindest auf den bildern kaum auszumachen. vielleicht 40. und ob es gerade von gutem gespür zeugt, 3- und 4-jährige kinder als „protestler“ aufmarschieren zu lassen, sei auch einmal gefragt. ich halte es jedenfalls für unpassend. genau wie die tendenziös einseitige „berichterstattung“ von kreuz.net in diesem (und vielen anderen) fällen.
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#4   Burgorus   01:22:29 | Sonntag, 19. November 2006
Eure Exzellenz,
seht Ihr denn nicht, dass die Macht der Freimaurerei
dahinschwindet? Wenn Ihr weiter zum Räder-Orden
haltet, werdet Ihr mit dem Räder-Orden untergehen.
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#3   adlimina   00:14:06 | Sonntag, 19. November 2006
Allianz
Wer hätte gedacht, daß ich mit Lioba an einem Strang ziehen darf, kann und muß?!
Lieber Herr Bischof Algermissen,
Sie wissen, wen Sie nach Fulda holen können!
Lassen Sie ab von Professoren und Pfarrern, denen Sie geistlich-pastorale Blanko-Schecks ausgestellt haben – weil Sie Ihrer Organisation angehören oder als die Vorhut der Zukunft erscheinen!
Nutzen Sie die vom Papst gebaute Brücke,
von dem Sie sich laut eigener Aussage
„als Bischof von Fulda doch voll und ganz verstanden“ fühlten“!
Unser Bistum darf nicht noch weiter den Bach hinunter gehen!
:(3
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#2   Lioba   23:50:42 | Samstag, 18. November 2006
Lieber Herr Bischof Algermissen!
Bitte lassen Sie sich von diesen Bildern ansprechen. Es kommen mir Tränen, wenn ich diese Kinder sehe! Nehmen Sie Ihre Entscheidung zurück, die Patres aus dem Bistum zu entfernen! Die Pfarreien in der Rhön brauchen ihre Priester. Die Kampagne gegen den SJM-Orden ist unfair. Es werden viele falsche Sachen behauptet!
Machen Sie die Menschen nicht weiter unglücklich! Als Bischof MÜSSEN Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Sie dürfen den Gläubigen nicht nur die Umkehr predigen, Sie MÜSSEN selbst die Umkehr leben! Hier in der Rhön sprechen viele von Ihnen. Es macht mich traurig, daß die Menschen so schlecht von Ihnen reden. Nur wenige verstehen Sie und Ihre Entscheidung! Bitte lassen Sie die Patres in ihren Gemeinden. Überlegen Sie auch, welche Ihrer engsten Mitarbeiter Sie in die jetzigen Schwierigkeiten hineinmanövriert haben. Suchen Sie sich, wie Papst Benedikt sagt, Mitarbeiter, „die nicht nur über die notwendige vom Glauben erleuchtete Einsicht und über eine entsprechende theologische, kanonistische, kirchenhistorische und praktische Bildung sowie über pastorale Erfahrung verfügen, sondern denen die Rettung des Menschen wahrhaft am Herzen liegt, die sich also, wie wir früher gesagt hätten, durch „Seeleneifer“ auszeichnen und für deren Denken und Handeln das ganzheitliche und damit das ewige Heil des Menschen die suprema lex ist.“
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#1   kreuzi   23:38:39 | Samstag, 18. November 2006
12345
Ich finde die Entwicklung in Fulda erschreckend, dass Priester aufgrund anständiger Erziehung zum Katholizismus vom Bischof des Amtes enthoben werden. Diesen Bischof kann ich schon jetzt nicht leiden, obwohl ich nie etwas mit ihm zu tun hatte und haben werde.
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