Fuldaer Gläubige kämpfen mit ungewöhnlichen Mitteln gegen die Entlassung dreier beliebter Jungpriester. Es herrschen Traurigkeit und Enttäuschung. Bilder.
Auch Kinder setzen sich dafür ein, daß ihre Priester nicht weggehen müssen.
(kreuz.net, Fulda) Am Samstag nachmittag fand vor dem Fuldaer Dom eine Kundgebung für die drei Jungpriester
der ‘Diener Jesu und Mariens’ statt, die der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, aus dem
Bistum vertreiben will.
Wie ein Demonstrant vor ‘kreuz.net’ berichtete, versammelten sich gegen 16.00
Uhr etwa hundert Gläubige aus den betroffenen Rhöngemeinden Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen
auf den Stufen des Fuldaer Domplatzes zum Rosenkranzgebet.
Sie baten den Bischof von Fulda, auch in Zukunft
von ihren beliebten Seelsorgern betreut werden zu dürfen.
Einige Familien hatten auch ihre Kinder dabei,
die zusammen mit ihren Eltern auf Spruchbändern forderten, ihnen ihre Priester nicht wegzunehmen.
Die Gläubigen hatten Kerzen und Fackeln mitgebracht und sangen zur Bekräftigung
ihres Anliegens geistliche Gesänge aus dem deutschen Kirchengesangbuch „Gotteslob“.
Es herrschte eine
geistliche Atmosphäre. Dennoch standen den Teilnehmern Sorge und Empörung ins Gesicht geschrieben. Viele
Gläubige befürchten, daß sich die Seelsorge mit der möglichen Vertreibung ihrer Priester massiv verschlechtern
wird.
Manche erwägen sogar einen Kirchenaustritt, um die gegenwärtig radikale Kirchenpolitik der Bistumsleitung
von Fulda nicht länger mit ihren Kirchensteuergeldern unterstützen zu müssen.
Die Gläubigen wehrten
sich gegen die „billige Verleumdung“, daß die drei Priester angeblich Vertreter einer „angstmachenden
Theologie“ seien.
Vor dem Internet-Portal ‘Osthessen-News’ erklärten sie, daß der wahre Grund für
den Rausschmiß der drei Patres die Tatsache sei daß diese die vom Bischof dekretierte Umstrukturierung
der Pfarreien nicht befürworten können.
Der Ordensobere der ‘Diener Jesu und Mariens’, Pater Andreas
Hönisch, hatte dazu bereits in einer früheren Stellungnahme erklärt, daß in seinem Orden zwar keine
Freude über die Fuldaer Umstrukturierungspläne herrsche, er dem Bischof jedoch mehrmals die Loyalität
der ‘Diener Jesu und Mariens’ zugesichert habe.
Die drei Patres hätten allerdings nicht ausdrücklich
um die Umstrukturierungen „gebeten“ – wie sich das der Bischof von den Priestern seines Bistums gewünscht
hatte.
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79 Lesermeinungen
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#79 Protestant 16:18:26 | Dienstag, 21. November 2006
@mathild (Gastfreundschaft Jesu ist ihm offensichtlich fremd) Genauso fremd, wie denjenigen, die hier
im Forum ständig gegen Homos, Protestanten u.a. plärren. Oder die hier starr die Verweigerung der Kommunion
an Nichtkatholiken fordern-denen ist die Gastfreundschaft und Liebe Jesu am allerfremdesten!
#78 mathild 16:15:23 | Dienstag, 21. November 2006
Ist das eigentlich ein Bischof der gute Priester entlassen will? Gut das die Christen sich formieren und
öffentlich protestieren. Hat der Herr Bischof sie wohl nicht in sein Haus hereingelassen. (Gastfreundschaft
Jesu ist ihm offensichtlich fremd) Wahrscheinlich werden sie von ihm auch nur als Fußvolk betrachtet –
die Restchristen die noch Orientierung besitzen sind ihm nicht genehm. Protestiert gegen solch einen Bischof
und vergesst das Gebet für ihn nicht!
@ tau Auch das ist ein zu respektierendes Argument. Durchaus. In den Kindern liegt die Zukunft! Was mir
weiter Bauchschmerzen bereitet, ist die Tatsache, daß selbst die Erwachsenen bis dato nichts Genaues
wissen. Werde die Sache unvermindert beobachten. Damals, als es mit umgekehrten Vorzeichen in Joßgrund
um P.Béla Horváth exSJM ging, waren zumindest die Hintergründe klar. Dem Gebet um Frieden will ich
eines um Klarheit hinzufügen. So lange die nicht besteht, bleibt weiter Raum für Verschwörungstheorien
und wüste Beschuldigungen (nicht von Ihnen, aber in den Foren finden wir ja genug), die in die Gegenrichtung
führen. Eventuell hilft noch ein wenig beachteter Aspekt weiter: Warum genau jetzt? Immerhin hatte Bischof
Algermissen die SJM sechs Jahre im Bistum geduldet, und die mitteilbaren Gründe (auch auf die Gefahr,
mich zu wiederholen) sind doch recht mager. Sogar dann hätte ein individueller Hinauswurf zum gleichen
Ziel geführt. Stattdessen wurde der gesamte Orden, von dem im Vergleich zu den einzelnen Patres auffallend
wenig die Rede ist, vor die Tür gesetzt. Auch das ein bemerkenswerter Aspekt. Ohne darüber zu spekulieren,
in wessen Keller da die sprichwörtliche Leiche modert, kann man sie doch riechen. Unter anderem an manchen
(vornehm ausgedrückt) kraftvollen Ausdrücken im Diskurs. Sie ist da! Die Frage ist nur wo. Dann hoffen
wir mal auf jemand, der den Mund aufmacht! Es wäre mir von jeder Seite recht. Bekanntlich steckt der
oft im wenig beachteten Detail…
Hallo Lauschi: ist schon klar! Ich selbst fühlte mich auch nicht so. Nur wenn es um Kinder geht, reagieren
Eltern manchmal so „komisch“. Aus meiner Sichtweise heraus, die eines Vaters, würde ich genauso „Pro-Algermissen-Demos“
mit Kindern befürworten, denn, wie gesagt, für mich sind sie die (Zukunft der) Kirche (und der ganzen
Gesellschaft) …
Maledica Ich sehe die IK-Situation nüchterner. Eine weitere Diskussion darüber in diesem Forum scheint
mir jedoch nicht sehr zielführend. Darüber sollte man sich besser direkt austauschen.
re @ tau Hallo tau, danke. Das sollte keine Beleidigung der Kinder (oder Ihrer) sein. Daß ich Kinder
respektiere, war kein Zynismus. Bei einer allfälligen Pro-Algermissen-Demo hätte ich mich genauso an
der Vereinnahmung gestört, nur gab es bisher meines Wissens keine. Es gibt wieder Neuigkeiten von Osthessen-News
www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1129908. Ich stelle sie einfach mal zur Diskussion, ohne etwas
zu bewerten. Klarheit über die Gründe geben sie leider auch nicht. Mit sehr wohl mitteilbarer Spannung…
!:)
@Maledica: „radikal“ Eigentlich haben Sie recht: Das Wort „radikal“ kommt vom Lateinischen: radix = Wurzel.
Eine Pflanze ohne Wurzeln verdorrt. Das Wort „radikal“ hat die Presse ebenfalls negativ belegt, obwohl
es doch von etwas Lebensnotwendigem spricht. Uns fällt ja gar nicht mehr auf, wieviel Vorarbeit die Sprachzerstörer
bereits geleistet haben, um das katholische Volk ihres Glaubens entwurzeln zu können. Es gibt also noch
viel zu tun, um unserem Sprachwortschatz wieder den ursprünglichen Sinn zurückzugeben. Das Fundament
der katholischen Kirche ist der Fels (= petros = Petrus), auf der sie gebaut ist. Ihre Wurzel (radix),
von der sie sich ernährt, ist Jesus Christus.
Fundamentalist Ich bin radikaler katholischer Fundamentalist. Mein Fundament ist der 2.000-jährige katholische
Glaube @toby Nach dem, was zur Zeit in Fulda abgeht, wird sich Professor Gindert nun deutlich erklären
müssen. Wieso? Dieser Herr macht doch alles um weiter an die Kohle zu kommen,. Dafür kriecht er doch
jedem Bischof in den Hintern @heggi Inzwischen ist die ganze Bewegung, die ihren Anfang mit den Initiativkreisen
nahm, in sich so sehr gespalten und sprachlos untereinander, daß davon kaum neue Impulse ausgehen werden.
Die Initiativkreise sind nicht gespalten. Ein intriganter Herr, welcher nicht zum Vorsitzenden gewählt
wurde war eingeschnappt und hat die IKs schlecht gemacht und nun eine Aktionsgemeinschaft gegründet,
welche zu als Inhalt haben ja nichts gegen die Bischöfe zu sagen und ständig gegen die IKs zu wettern.
Die Initiativkreise sind aber weiterhin der Stachel im Fleisch und geben linken Apostaten auch weiterhin
paroli. Sie brauchen nur mal auf die Vorträge zu kommen. Die sind weitgehend gut besucht!
Fundamentalismus kali schreibt: „Ein Fundamentalist ist jemand, der auf einem festen Sockel (Fundament)
steht, von dem er sich nicht von jedem Windhauch des Zeitgeistes hin und herwehen oder herunterblasen
lässt. Er lässt sich auch nicht durch die Gruppendynamik der Massenverdummung verblöden. Was ist daran
schlecht?“ Schecht ist daran natürlich gar nichts. Damit aber die Liberalen die wirklich Gläubigen umblasen
können, muss man ihnen ihre Fundamente wegnehmen. Dazu wurde der Begriff „Fundamentalismus“ in der Presse
negativ belegt, indem man ihn in die Nähe des Radikalismus rückte. Dies geschieht z.B., wenn man Islamisten,
die einen Anschlag planen oder ausgeübt haben, als „Fundamentalisten“ bezeichnet, als gehörten solche
Anschläge zu den Fundamenten des Islam. So soll sich keiner mehr trauen, die Fundamente des katholischen
Glaubens zu verteidigen, um dem Verlgeich mit solchen Radikalen aus dem Weg zu gehen. Verteidigen aber
die Katholiken nicht mehr ihre Fundamente, dann lassen sie sich kinderleicht umblasen, und die Patchwork-Religion
kann gegründet werden. Ich bin schon seit Längerem der Meinung, dass der Begriff „Fundamentalismus“
wieder zurecht gerückt werden muss, indem man sich zu ihm bekennt, dabei aber auch die Erklärung des
Begriffes nicht unterlässt, um nicht Gutgläubige vor den Kopf zu stoßen. Also: „Ich bin ein katholischer
Fundamentalist“, und was damit gemeint ist, hat kali bereits erklärt.
Toby: Ich glaube nicht daran, daß sich Prof. Gindert zu den Vorgängen um die SJM und Algermissen äußern
wird. Dadurch verlöre das Forum ein wichtiges Standbein. Inzwischen ist die ganze Bewegung, die ihren
Anfang mit den Initiativkreisen nahm, in sich so sehr gespalten und sprachlos untereinander, daß davon
kaum neue Impulse ausgehen werden.
#68 adlimina 23:00:19 | Sonntag, 19. November 2006
Mysterium stricte dictum – tremendum et faszinosum Auch in seiner Organisation kann sich der Bischof nicht
ewig erlauben, als schwierig zu erscheinen bzw. als permanent Schwierigkeiten und Unruhe verursachend … –
und er hat den tiefen Drang, es gut-besser-am besten zu machen …
Statut des „Pastoralen Prozesses“ Lieber adlimina, warum hat die Kleruskongregation eigentlich welche
Korrekturen an dem Statut angemahnt? Was ist jetzt anders als in der ursprünglichen Fassung? Warum veranlassten
diese von oben verordneten Korrekturen während einer Dechantenkonferenz im Frühjahr beim Bischof einen
Gefühlsausbruch mit den Worten: „Die spinnen ja regelrecht in Rom!“? Und warum war der Bischof nicht
bereit, das entsprechende Schreiben der Kleruskongregation öffentlich bekannt zu machen? Fragen über
Fragen. Man sieht, in Fulda ist so einiges aufzuarbeiten.
Forum deutscher Katholiken: ein zahnloser Tiger Das „Forum Deutscher Katholiken“ ist bei neokonservativen
Gruppierungen nach wie vor sehr beliebt. Doch hat sich diese Initiative längst gewandelt und angepasst.
Der Kongress „Freude am Glauben“ wird mittlerweile durch eine fünfstellige Summe von der Deutschen Bischofskonferenz
subventioniert. So wird man sich hier kaum noch etwas Substantielles erwarten dürfen. Bischof Algermissen
sitzt im Kuratorium des „Forums“. Was ein Mann wie er darin verloren hat, habe ich eigentlich noch nie
verstanden. Nach dem, was zur Zeit in Fulda abgeht, wird sich Professor Gindert nun deutlich erklären
müssen.
@ Lauschi: Lieber Lauschi! Die Art, in der Sie eben geantwortet haben, macht Sie mir sehr sympathisch.
Offensichtlich haben Sie Humor. Und das gefällt mir! Meine Frage an Toby, ob Sie selbst Kinder haben,
kam aus meiner spontanen Verärgerung als mehrfacher Vater über den Abschnitt: „Geht ja auch ganz liebenswert,
siehe Kinder (ob sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit halber mal dahingestellt).
Mal sehen, ob sich der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit.“ Dazu ein paar Elternstimmen:
„Sonst garnieren sich Kirchenvertreter doch auch gerne mit Kindern, fürs Foto.“ „Warum soll es denn diesmal
nicht sein.“ … Ich denke, an verantwortlicher Stelle werden weder die Padres, noch die betroffenen Familien
in einen Topf mit beleidigenden Scharfmachern und Spaltern etc. geworfen. Mit Ihnen für den Frieden und
die Einheit in unserem Bistum! Beten wir darum!
#63 adlimina 22:19:51 | Sonntag, 19. November 2006
Spur halten Gut kreuz.net.forumsstil geht es jetzt wieder um Nebenschauplätze. Der Bischof erklärt fortwährend,
er habe das Statut des Pastoralen Prozesses in Rom vorlegt, und es sei nach Korrekturen durch die Kleruskongregation
gut geheißen worden, ja es sei das einzige nach Rom gegebene und dort abgesegnete Konzept díeser Art
und besitze jetzt Prototyp-Charakter (andere Bischöfe hätten das nicht getan, und eigentlich hätte
er es auch nicht tun müssen). Insofern sind die päpstlichen Mahnworte für die zweite Adlimina-Gruppe
wohl auf andere gemünzt?!?
Tarcisius Da habe ich wenig Hoffnung, daß sich das ändert. Erstens steht hinter diesem Anliegen die
Führungsgarnitur des Forums nur sehr bedingt, schon gar nicht aus Überzeugung; zweitens ist Algermissen
ein scharfer Gegner der alten Messe. Schließlich glaubt das Forum noch immer, der deutschen Kirche einen
neuen Geist einhauchen zu können und hofft dabei noch immer auf ein Wunder. Auch das Forum ist in dieser
Besetzung schon nach 5, 6 Jahren ein Auslaufmodell.
#61 Tarcisius 21:23:39 | Sonntag, 19. November 2006
@Heggi:Forum deutscher Katholiken Das Forum deutscher Katholiken können Sie vergessen. Warum werden beim
Kongreß keine „Alten Messen“ angekündigt? (Gelesen werden Sie z.B. von den anwesenden Petrusbrüdern
privat sowieso.) Aus Angst vor dem bösartigen Ortsbischof nicht! (Ich fahre erst wieder hin, wenn sich
das ändert.)
@wiener Stimmt! Auf diesem Bild sind zwei jüngere Kinder zu sehen! (Wahrscheinlich Geschwisterkinder
von Kommunionkindern, die ließen sich halt zu Hause nicht an den Garderobenhaken hängen und sind wohl
deshalb mitgenommen worden) Ich denke hier ging es nicht darum mit Kindern Mitleid zu erhaschen, sondern
mit den geringen Mitteln die man als Gläubiger hat, die Wahrheit in die Öffentlichkeit zu bringen. Mit
den Medien vor Ort ist dies ja nur schwer möglich
Nicht mitteilbares Wissen >>Gäbe es tatsächlich dramatisches „nicht mitteilbares Wissen“, das den Patres
zur Last gelegt werden könnte, so hätte der Fuldaer Bischof es längst angewandt.<< Ich kann mir schon
vorstellen, was sich dahinter verbirgt. Wahrscheinlich Anzeigen/Beschwerden bzw. -aus Sicht des Bischofs-,
Denunziationen, die gleich nach Rom gegangen sind. Darüber bestand bei den dtsch. Bischöfen ja einvernehmlich
Unbehagen. Im Übrigen aber durchaus nicht völlig unsachgemäß, diese Vorgehensweise: Der Vorgesetzte
des Bischofs ist der Papst; dieser hat letztendlich über solche Beschwerden zu entscheiden. Rom muss
(bzw. sollte) diese Anzeigen vertraulich behandeln, wenn die Anzeigenden darum gebeten haben, wovon auszugehen
ist. Daher: „nicht mitteilbares Wissen.“ Andererseits sollte der Bischof sachlich bleiben und die „Anzeige“
bzw. Beschwerde nicht persönlich nehmen, was hier aber wohl der Fall war.
adlimina Insofern führen die Auseinander- und Zusammensetzungen in diesem Forum durch alles Durcheinander
hindurch zu einer Lockerung des Bodens, zur Reinigung der Atmosphäre und zur Unterscheidung der Geister.
Einverstanden! Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen!
Al Germi So, nun bin ich aus der sonntäglichen Abendmesse im alten Ritus zurück. Da hätte ich einiges
wirklich Interessantes zu erzählen. Über die Vernetzung denke ich schon eine Weile nach, nachdem die
Initiativkreise ganz offensichtlich Auslaufmodelle sind. Das Forum Deutscher Katholiken kann man ebenso
vergessen. Eigentlich müße dieses Forum sich gegenüber Algermissen rühren. Außer Sprechblasen kommt
da nicht mehr viel. Pro Missa Tridentina vom anderen Liturgieufer feiert sich nur selbst einmal im Jahr.
Und Pro Sancta Ecclesia ist zwar rürig, aber der erste Mann dort schiebt vor allen Dingen hinter den
Kulissen und ist nachtragend bis in die Steinzeit. Vernetzung, aber wie? Es gibt Ideen, aber die müssen
noch ausgelotet werden. Nichts wäre schlimmer als Maufwürfe in der Anfangsphase. Ein wenig sybellinisch,
aber wir werden sehen.
@ kurios Wie kommen Sie bitte darauf, die Kinder wären 3 oder 4 Jahre alt? Die Kinder, welche auf den
Fotos zu sehen sind sind Erstkommunionkinder – also direkt Betroffene! bild 4 der „bildermeile“ – die
fünf links aufgestellten mädchen sind sicher noch keine drittklässler = kommunionkinder Waren Sie eigentlich
auch auf dem Domplatz, oder woher haben Sie Ihre Informationen? ich informiere mich über einen internetdienst,
der nach eigenen angaben „katholische nachrichten“ verbreitet, dessen name mir aber gerade entfallen ist.
#55 adlimina 20:12:31 | Sonntag, 19. November 2006
Von der Fulda an die Donau Der berechtigte Hinweis auf Regensburg zeigt die Verwirrung aller Fronten.
Die Bischöfe Müller und Algermissen mögen in der Facon nun wirklich nicht vergleichbar sein, doch gerade
in Regensburg wird mit den Kritikern konstruktiv geredet – wer hätte das gedacht! Und ausgerechnet in
Fulda veranstalten konservativ volkskirchlich geprägte Dörfer bisher nur von den Linksliberalen bekannte
Protestaktionen – wer hätte das gedacht! Insofern führen die Auseinander- und Zusammensetzungen in diesem
Forum durch alles Durcheinander hindurch zu einer Lockerung des Bodens, zur Reinigung der Atmosphäre
und zur Unterscheidung der Geister.
Pro und Contra Zuerst Contra: Wer meint, Regensburg sei der eigentliche Ansprechpartner, der irrt: Bischof
G.L. Müller hat im Gegensatz zu Bischof Algermissen vorher mit den Leuten geredet … Pro: Heggi: Mach
mal einen Vorschlag, wie das gehen soll: Vernetzung. Hier sind alle unter Pseudonym. Wer soll garantieren,
wenn wir uns zusammenfinden, daß da kein „Maulwurf“ dazwischen kommt?
@ tau & Toby Danke für beide Beiträge. Kritik stört mich nicht. Aber im einzelnen. tau Toby kann die
Frage nicht beantworten. Sie hätten auch ruhig mich fragen dürfen, ich beiße nicht. In der Sache: Lauschi
hat keine Kinder, aber er respektiert Kinder. Er würde ihre Gefühle ernst nehmen und zugleich erklären,
warum er weder den Bischof noch die Patres versteht. Wg.Respekt würde Lauschi ihnen keine Transparente
in die Hand drücken, sondern zum Nachdenken (ergebnisoffen) anregen. Näheres im 2.Abschnitt der Antwort.
Toby Ihre Einwände treffen beide Seiten und stimmen. Weder vom Bischof noch von den Patres ist Stellung
zum „nicht mitteilbaren Wissen“ bezogen worden (und die Vorwürfe an die Patres, die öffentlich bekannt
sind, fallen recht dünn aus im Vergleich zu Verfehlungen, die per se einen Rausschmiß begründen würden).
Ich höre aufmerksam beiden Seiten zu! Liebe Grüße auch.
#52 Maximilian 17:46:43 | Sonntag, 19. November 2006
Die Sache mit vermeintlichen „Hintergründen“ ist eine rhetorische Floskel. Gäbe es tatsächlich dramatisches
„nicht mitteilbares Wissen“, das den Patres zur Last gelegt werden könnte, so hätte der Fuldaer Bischof
es längst angewandt. Wäre es zum Beispiel eine strafbare Handlung, hätte er andere Möglichkeiten als
Rhetorik anzuwenden. Man versetze sich in die Rolle des Bischofs. Er ist inzwischen argumentativ am Ende!
Um sich selbst zu retten, wäre ihm jedes Mittel recht. Weil er aber leere Floskeln verwendet, hat er
kein reales Mittel gegen die Patres in der Hand. Eine Bitte an die Leser von kreuz.net: Lassen Sie sich
durch derartige Tricks nicht auf’s Glatteis führen!
„Frage nie nach dem Geheimnis“-Politik Sie sind gut, Lauschi. Seit drei Wochen warten wir alle gespannt
darauf, dass „Algi“ die wahren Gründe nennt, die zur Entlassung der Patres geführt haben. Aber „Algi“
mauert nur. Die vorgeschobenen Gründe („Vertrauensbruch“, „Angst machende Theologie“ etc.) sind allesamt
sachlich wiederlegt worden. Das heißt: Es gibt keinen stichhaltigen Grund, die Patres zu entlassen und
erst recht keinen, an dieser Fehlentscheidung festzuhalten. Wenn der Bischof das dennoch tut nach dem
Motto „Jetzt erst recht“, dann lässt das nur einen Schluss zu: Der wahre Grund liegt bei ihm selbst und
bei seinen Mitarbeitern. Da muss irgendeine Leiche im Keller liegen. Und der Bischof hat Angst vor Entdeckung.
Das ist doch nicht normal, wie da jetzt herumgeeiert wird. Drei Wochen öffentliche Debatte bis hin zu
einer Mahnwache – und nach wie vor keine angemessene Erklärung aus dem Bischofshaus. Abgesehen von den
inhaltlichen Fragen haben wir es hier auch mit einem massiven innerkirchlichen Kommunikationsproblem zu
tun.
@ Toby „Dumm“ sagt auch niemand. Sie dürfen die Patres ja ruhig mögen. Bemerkenswert bleibt das mit
den Hintergründen, über die sogar gut informierte Leute bisher nur spekulieren können!
Bitte keine geheuchelte Höflichkeit Lauschi schrieb: Geht ja auch ganz liebenswert, siehe Kinder (ob
sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit halber mal dahingestellt). Mal sehen, ob sich
der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit. Die Kinder wissen, dass die Patres, die sie gern
haben, gehen müssen. Das verstehen die Kinder nicht. Sie wollen ihre Patres behalten. Die Kinder sind
nicht dumm.
Na bitte, wer sagt’s denn? Bis gestern wäre es so manchem auch fachkundigen Menschen schwer gefallen,
einen sinnvollen Satz mit den drei Begriffen Algermissen, SJM und Basisdemokratie zu bilden. Jetzt geht’s!
Geht ja auch ganz liebenswert, siehe Kinder (ob sie die Hintergründe kennen, lassen wir der Höflichkeit
halber mal dahingestellt). Mal sehen, ob sich der Bischof erweichen lasse von all der Drolligkeit. Das
dürfte meiner bescheidenen Meinung nach auch stark davon abhängen, ob er die Foren mit den eher trolligen
Beschimpfungen (von denen Algi noch die netteste ist) gelesen hat… aber die Zukunft ist bekanntlich
nicht in Stein gemeißelt! Durus in re, suavis in modo.
#44 Ludovico 15:48:18 | Sonntag, 19. November 2006
Gregor d. Gr. Schade, daß der Papst erst bei der 2. Gruppe der deutschen Bischöfe Gregor d. Gr. zitiert
hat: „Oft meint eer (d.i. der Bischof) wegen seiner hohen Stellung, er sei über alle erhaben … Von
außen widerfährt ihm unangemessenes Lob, in seinem Innern aber geht ihm die Wahrheit verloren.“ Wer
möchte dem etwas hinzufügen?
Lieber Tau… dazu gehört kein Glaube, das ist tatsächlich so! Erst werden Kinder geboren (ob vom Storch
gebracht oder von den Eltern gezeugt, ist egal). Und daraus kommt der Priesternachwuchs! Der wird dann
aber in den Priesterseminaren (wie St. Georgen) wieder weitgehend vernichtet.
Fundi Ein Fundamentalist ist jemand, der auf einem festen Sockel (Fundament) steht von dem er sich nicht
von jedem Windhauch des Zeitgeistes hin und herwehen oder herunterblasen lässt. Er lässt sich auch nicht
durch die Gruppendynamik der Massenverdummung verblöden. Was ist daran schlecht?
@ Heggi Sie haben ja recht. Das Bedienen von Klischees ist sicher wenig zielführend. In Fulda wurde schon
seit längerem das Gerücht kolportiert, die drei Patres in der Rhön hätten einen schlechten Ruf. Das
dem nun ganz offensichtlich nicht so ist, obwohl sie angeblich dem üblichen Klischee eines bösen „Fundis/Rechten/Tradis“
entsprechen, damit hat man in Fulda wohl am allerwenigsten gerechnet. Man ging offensichtlich davon aus,
dass man mit dem Rauswurf der drei Patres leichtes Spiel haben und mit dieser Entscheidung bei den Rhönern
sozusagen offene Tüen einrennen würde. Aber weit gefehlt. Da sieht mal einmal wieder, wie weit der Bischof
und seine Bediensteten im Generalvikariat von der aktiven Seelsorgsarbeit entfernt sind.
Fundi Ein Fundi wäre zum Beispiel jemand, der einem Mädchen die Hölle heiß macht, weil sie sich für
die Kirmes hübsch macht, um den Jungen zu gefallen.
Diese Etikettierung… ist, gelinde gesagt zum Kotzen! Schlagt sie doch alle tot, die „Fundis, Tradis,
Rechten“! Was macht denn einen Fundi, Tradi, Rechten aus? Ich bin gegen Abtreibung, also bin ich ein Fundi!
Ich bin
Seelsorgefremde Entscheidungen revidieren! Und diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig keine
„Fundis/Tradis/Rechte … „. Um so unverständlicher das Verhalten des Bischofs und seine sture Verweigerungshaltung.
Was er tut, ist mit Sicherheit nicht im Sinne des Heiligen Vaters. Ich möchte gern mal wissen, was er
wirklich in Rom zu hören bekommen hat. Aber das würde er niemals zugeben. Die Wahrheit tut halt manchmal
weh.
Katholisch, aber nicht Fundi/Tradi/Reaktionär Und diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig
keine »Fundis/Tradis/Rechte …«. In der Tat, wohl genauso wenig wie Sie und ich.
Jawohl! Dennoch sind die drei Patres SJM vorbildliche Priester, wie auch ich aus erster Hand weiß. Und
diese Menschen der Rhön sind, wie gesagt, wahrhaftig keine „Fundis/Tradis/Rechte … „.
zu Herrn Tau Jawohl! Jawohl! Jawohl! Insbesondere auch, was die Nicht-Sympathie für KPE, SJM etc. angeht.
Dennoch sind die drei Patres SJM vorbildliche Priester, wie auch ich aus erster Hand weiß. Aber das wird
ja selbst von der Algermissen-Camarilla nicht bestritten. (»Die persönliche Integrität der Pfarrer
steht nicht in Frage.«)
wer heute noch zu … amtskirchlich organisierten Messen geht, muss noch einiges lernen. Ich kann die
3 Priester nur beglückwünschen, dass sie nicht mehr für diesen Bischof tätig sind. Den Gläubigen
muss man dann wohl leider eine Autofahrt zu Pius oder Petrus zumuten.
Tau… Sie haben ja so recht! Die Kirche in einem Bistum besteht eben nicht nur aus dem Bischofspalais
und sonstigen Gebäude. Daß es da auch Menschen und Gläubige gibt, die der Kirchnicht nur treu sein
und mit ganzem Herzen dienen wollen, haben die meisten Bichöfe in unserem Land vergessen oder als Nachfolger
der ehemaligen Fürstbischöfe des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation noch nicht gelernt – ganz
wie man will. Wenn ich an meinen Bischof denke -ein reiner „Verwaltungsheini“. Wenn man 13 Jahre Generalvikar
war, kann man wohl nichts mehr anderes. Und wo treiben (ja, ich sag das ganz respektlos und voller Wut)
sich so viele Bischöfe herum? Auf Veranstaltungen aller Art und in ihren Gremien! Was immer auch B VI
den deutschen Bischöfen jetzt so vorsichtig ins Stammbuch geschrieben hat, es ist morgen schon wieder
Schall und Rauch. Es bleibt nur, sich dagegen zu wehren. Organisieren wir uns über diees Forum!
@ alle: Meine Linie ist nicht, x.net, KPE/SJM, … Aber aus erster Hand, weiß ich um die Zufriedenheit
der Menschen in den betroffenen Gemeinden. Die Rhöner, von denen ich dies erfahren habe, sind handfeste,
nüchterne, bodenständige Leute, keine „Fundis“, „Tradis“ etc. Von einem Landwirt habe ich u.a. die Aussage
gehört: „Endlich läuft überhaupt etwas mit den Kindern und Jugendlichen. Endlich interessiert sich
überhaupt jemand für sie…“. Dazu meine Einstellung: Die Kirche besteht nicht aus überteurten Gebäuden,
Protz und anderen Eitelkeiten, sondern aus den Kindern – den nächsten Generation(en). Und darum haben
gerade sie, einen Platz vor Dom und Bischofspalast. Sollte ich glaubhafte Gründe für die Entfernung
dieser Priester erfahren, nehme ich diese gerne an.
#28 Benedikt 13:06:18 | Sonntag, 19. November 2006
@ didymus Abzüglich der Nichtkatholiken kommt man auf etwa 1000 Gemeindemitglieder. Von diesen demonstrieren
gerade einmal 100 Personen, also 10 % Willkommen in der Realität. Vielmehr als 10% beteiligen sich auch
nirgendwo mehr am kirchlichen Leben. Wenn Sie wirklich dem Fuldaer Ordinariat tätig sind, sollten Sie
vielleicht öfter mal rausgehen und nicht nur zu Messen des Bischofs, zu denen die Leute von na und fern
herangekarrt werden, bis die Kirche voll ist.
Romulus Bitte, das ist doch moralisierendes Geschwätz, was hier loslassen. Wenn Sie keine anderen Sorgen
haben, als das hier angeblich etwas Unverantwortliches mit Kindern geschieht, dann ist Ihnen zu Ihrer
wohl ansonsten heilen Welt zu gratulieren.
@ Romulus Daß die Pfarrer gehen bzw. gegangen werden, steht wohl so gut wie fest; ob aber tatsächlich
auch wieder Pfarrer kommen, ist eine ganz andere Frage. Die Gläubigen wünschen sich eben fromme und
dynamische Priester vor Ort. Das kann ich Ihnen nicht übel nehmen.
Ja ja, der Bischof Romulus, es ist in der Tat unverantwortlich, eine ideologisch motivierte Entscheidung
des Bischofs auf dem Rücken der Kinder auszutragen. Die Kinder haben die Patres gern. Noch nie hatte
man in den beiden Pfarreien eine so vernünftige und zum Glauben motivierende Jugendarbeit. Nach dem Abzug
der drei Patres wird sich die pastorale Situation der Pfarreien drastisch verschlechtern. Ganz abgesehen
davon, dass nun der Kommunionunterricht unterbrochen wird. Die Kinder sind die Verlierer. „Lasset die
Kinder zu mir kommen, und wehret es ihnen nicht“, spricht der Herr.
@didymus Zu der Gemeinde, in der ich wohne, gehören 4900 Katholiken, von denen nur etwa 700 überhaupt
etwas mit der Kirche zu tun haben, davon wiederum nehmen aller höchstens 300 am aktiven Gemeindeleben
teil, das sind nicht mehr als 6%-wie schon von Heggi geschrieben, liegt der Durchschnitt in den dt. Bistümern
bei etwa 10%. Fakt ist also, dass wenn 100 Menschen einer Gemeinde mit insgesamt 1000 Mitgliedern zu einer
Kundgebung oder wie hier zu einer Gebetswache zusammenkommen, der ganze aktive Part der Gemeinde anwesend
ist, was ziemlich beachtlich ist. Hoffentlich sieht Bischof Algermissen ein, was er vor allem der betroffenen
Gemeinde (und auch den 3 Patres) für ein Unrecht durch seine Willkürtat angetan hat.
Ja, ja die SJM Patres… Ich finde es unverantwortlich Kinder in diese Auseinandersetzung von Erwachsenen
mit hineinzuziehen. Dass die Fans dieser Patres dort aufmarschiert sind, ist nichts besonderes. Vielleicht
sollte man den Leuten dort mal sagen: Die Pfarrer kommen und gehen, aber Christus bleibt. Dass dies diese
Patres dort nicht gemacht haben, spricht Bände. Stattdessen geht die Polarisierung anscheinend weiter.
@Didymus-Zwilling Versuchen Sie doch einmal 10 Leute zusammen zu bekommen, die sich für irgendetwas öffentlich
einsetzen. Nur auf dieser Eigenart, der satten Menschen, ist eine Politik möglich, wie wir sie seit Jahrzehnten
erleben. Zu Ihrem Ausspruch: „Die unabhängige Presse …“ Glauben Sie wirklich, daß es soetwas gibt?
?:)
Spontane Aktion Die Osthessen-News haben ein Update gebracht mit einem ausführlichen Bericht: www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1129880
Dort heißt es u. a.: Zu der spontanen Aktion haben sie [die Demonstranten] sich gegenseitig angesprochen
oder telefonisch verabredet: „Die Patres und Pfarrgemeinderäte haben nichts damit zu tun, wir sind ganz
privat hier,“ erklärt einer der Teilnehmer.
Noch einmal zum Zahlenspiel Wenn 10 % einer Kirchengemeinde wenig Bedeutung haben, wie hier einige glauben
machen wollen, welche Bedeutung haben dann solche Zahlen überhaupt? Ein anderes Beispiel: In meiner Pfarrei
kommen im Schnitt 8 % zur Kirche. Absolut sind das rund 120. Bei den letzten Pfarrgemeinderatswahlen haben
sich von diesen 120 nur 47 beteiligt. Davon sitzen nun 9 im Pfarrgemeinderat. Welche bedeutuntg haben
diese Zahlen?
@ Didymus-Zwilling Wenn Ihre Angaben zur Einwohnerzahl stimmen, so müssten Sie die Zahl der dortigen
Katholiken gründlich nach unten korrigieren. 1000 Katholiken kann dann jedenfalls nicht stimmen – das
wären ja paradiesische Zustände im Hinblick auf das Kirchensteueraufkommen. Ansonsten kann ich mich
nur dem Vorposter „Heggi“ anschließen: Mindestens 50 % dort und anderswo sind wohl keine Aktivchristen
bzw. regelmäßige Gottesdienstbesucher. Denen ist es schlichtweg (relativ) egal, was in ihrer Pfarre
passiert. Alles in allem war in Fulda also eine beeindruckende Zahl von Gläubigen zusammengekommen, zumal
diese ihre freie Zeit benutzt haben, um ihr Anliegen öffentlich zu zeigen.
Verhältnismäßigkeit beachten Es ist eine großartige Leistung, in der heutigen Zeit unter den gegebenen
Umständen so viele Demonstranten auf die Beine zu stellen. Die Bewohner von Eckweisbach, Schwarzbach
und Simmershausen haben schließlich keine Lobby. Außerdem werden viele gestandene Rhönbauern am Samstag
Nachmittag auch noch etwas anderes zu tun haben, als auf eine Demonstration zu gehen. So gesehen, ist
die Aktion ein großer Erfolg. Die Einwohnerzahlen von Didymus-Zwilling sind übrigens falsch. Man darf
auch die Unterschriftenaktionen nicht vergessen. Nicht jederm, der unterschreibt, hat auch die Zeit, auf
eine Demonstration zu gehen. Und wenn man Erstkommunionkinder (3. Grundschulklasse) für 3- bis 4-Jährige
Kinder hält, zeigt das nur, dass man von Kindern keine Ahnung hat.
#17 Ludovico 12:05:24 | Sonntag, 19. November 2006
Didymus-Zwilling Ob der Doppelnamen-Nutzer sich nicht allmählich vollkommen allein gelassen vorkommen
muß? Was zieht er aus der Tasche: Zahlenspielereien. Billige Taschenspielertricks! Will er nicht selbst
mal auf dem Teppich bleiben?
Didymus-Zwilling Die 10 % ist genau der ganz überwiegende Teil, der sich noch aktiv am kirchlichen Leben
beteiligt. Der Rest gehört dagegen ganz überwiegend zu den berühmten Karteileichen. Wenn die 10 % wegblieben,
wären die Kirchen nicht nur im Bistum Fulda komplett leer.
@ wiener Wie kommen Sie bitte darauf, die Kinder wären 3 oder 4 Jahre alt? Die Kinder, welche auf den
Fotos zu sehen sind sind Erstkommunionkinder – also direkt Betroffene! Waren Sie eigentlich auch auf dem
Domplatz, oder woher haben Sie Ihre Informationen?
Richtigstellung Liebe Leser dieses Forums! Jetzt wollen wir aber mal bei den Fakten bleiben! Hier werden
Zahlen genannt, die bei weitem nicht stimmen! Die unabhängige Presse sowie Augenzeugen nennen etwas über
70 Demonstranten, wenn es hoch kommt, waren es vielleicht auch 100. www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1129880
Und jetzt rechnen wir mal: Eckweisbach hat 500 Einwohner Schwarzbach 300 Simmershausen 300 Abzüglich
der Nichtkatholiken kommt man auf etwa 1000 Gemeindemitglieder. Von diesen demonstrieren gerade einmal
100 Personen, also 10 % Ist das nciht etwas hochgegriffen von kreuz.net, dass hier von Aufruhr in den
besagten Gemeinden berichtet wird. 10% sind in Aufruhr, mehr nicht! Lächerlich, wenn dabei von Aufruhr
in der Rhön berichtet wird!!!
@ kurios Es waren etwa 140 Personen in Fulda. (ich habe mich selbst davon überzeugt). Wenn Sie die Bilder
in Osthessen-news ansehen, können Sie sich selbst davon überzeugen! wenn ich die von kreuz.net gezeigten
bilder sehe, sind dort sicher keine 100 und keine 80 personen zu sehen. aber das ist ja auch nebensächlich.
Warum sollen die Kinder nicht ihre Meinung kundtun? 3 und 4jährige sollen „ihre meinung kundtun“? natürlich.
aber sie sollen nicht von ihren eltern und „seelsorgern“ dazu missbraucht werden, deren meinung medienwirksam
und „niedlich“ auf der betroffenheitsskala spielend darzustellen. und bitte: Es handelte sich um alles
Andere als um eine „Demonstation“! kreuz net zitiert einen der „demonstranten“. einer sagt also die unwahrheit:
kreuz.net oder kurios (oder gar beide)?
@wiener Es waren etwa 140 Personen in Fulda. (ich habe mich selbst davon überzeugt). Wenn Sie die Bilder
in Osthessen-news ansehen, können Sie sich selbst davon überzeugen! Warum sollen die Kinder nicht ihre
Meinung kundtun? Sie sind es doch, denen die Religionslehrer und Priester entzogen werden, die sie auf
die Erstkommunion vorbereiten werden… Sie sind die Zukunft der Kirche… Oder hieß es nicht: „ Lasst
die Kinder zu mir kommen?“ und bitte: Es handelte sich um alles Andere als um eine „Demonstation“!
Einverstanden, Römisch-Katholisch: „Es wird wirklich Zeit, dass die 68er und die Nach-Neo-68er endlich
in Pension gehen…“ Was mich daran jedoch so richtig ärgert, ist die Tatsache, daß wir diesen Zerstörern
und Plünderern unserer Kultur auch noch eine in jedem Fall zu hohe Pension zahlen müssen, weil diese
Bande sich viel zu hoch alimentiert hat. Und man kann sich noch nicht einmal „schwarz“ ärgern, weil die
„C“DU dazugehört.
Bedenklich und fragwürdig Vor dem Internet-Portal ‘Osthessen-News’ erklärten sie, daß der wahre Grund
für den Rausschmiß der drei Patres die Tatsache sei daß diese die vom Bischof dekretierte Umstrukturierung
der Pfarreien nicht befürworten können Ich frage mich wirklich mit welchen Ellen hier denn gemessen
wird. Meiner Meinung nach sollte man viel eher endlich jene Priester entlassen, die sich immer und immer
wieder gegen das Lehramt der Kirche stellen und in der Liturgie machen, was ihnen gerade passt. Unverständlich,
dass der Bischof gegen SJM-Priester vorgeht, von denen man annehmen kann, dass sie gelegen oder nicht
gelegen zur Kirche stehen und andere (nicht nur im Bistum Fulda) einfach weiter gegen die Kirche wirken
können, ohne dass es irgendwelche Konsequenzen zur Folge hätte. Es wird wirklich Zeit, dass die 68er
und die Nach-Neo-68er endlich in Pension gehen…
@ Wiener Jedenfalls füllen Sie eine Kirche. Dafür, dass es vorliegend um nicht mehr als 1- 3 Pfarreien
geht, liegt hier eine beeindruckende Zahl von Gläubigen vor, die Ihren Pfarrern demonstrativ die Stange
halten, was auch von kritischen Wienern nicht schlecht geredet werden sollte.
massenprotest ;) also „100 demonstranten“ sind zumindest auf den bildern kaum auszumachen. vielleicht
40. und ob es gerade von gutem gespür zeugt, 3- und 4-jährige kinder als „protestler“ aufmarschieren
zu lassen, sei auch einmal gefragt. ich halte es jedenfalls für unpassend. genau wie die tendenziös
einseitige „berichterstattung“ von kreuz.net in diesem (und vielen anderen) fällen.
Eure Exzellenz, seht Ihr denn nicht, dass die Macht der Freimaurerei dahinschwindet? Wenn Ihr weiter zum
Räder-Orden haltet, werdet Ihr mit dem Räder-Orden untergehen.
Allianz Wer hätte gedacht, daß ich mit Lioba an einem Strang ziehen darf, kann und muß?! Lieber Herr
Bischof Algermissen, Sie wissen, wen Sie nach Fulda holen können! Lassen Sie ab von Professoren und Pfarrern,
denen Sie geistlich-pastorale Blanko-Schecks ausgestellt haben – weil Sie Ihrer Organisation angehören
oder als die Vorhut der Zukunft erscheinen! Nutzen Sie die vom Papst gebaute Brücke, von dem Sie sich
laut eigener Aussage „als Bischof von Fulda doch voll und ganz verstanden“ fühlten“! Unser Bistum darf
nicht noch weiter den Bach hinunter gehen! :(3
Lieber Herr Bischof Algermissen! Bitte lassen Sie sich von diesen Bildern ansprechen. Es kommen mir Tränen,
wenn ich diese Kinder sehe! Nehmen Sie Ihre Entscheidung zurück, die Patres aus dem Bistum zu entfernen!
Die Pfarreien in der Rhön brauchen ihre Priester. Die Kampagne gegen den SJM-Orden ist unfair. Es werden
viele falsche Sachen behauptet! Machen Sie die Menschen nicht weiter unglücklich! Als Bischof MÜSSEN
Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Sie dürfen den Gläubigen nicht nur die Umkehr predigen, Sie MÜSSEN
selbst die Umkehr leben! Hier in der Rhön sprechen viele von Ihnen. Es macht mich traurig, daß die Menschen
so schlecht von Ihnen reden. Nur wenige verstehen Sie und Ihre Entscheidung! Bitte lassen Sie die Patres
in ihren Gemeinden. Überlegen Sie auch, welche Ihrer engsten Mitarbeiter Sie in die jetzigen Schwierigkeiten
hineinmanövriert haben. Suchen Sie sich, wie Papst Benedikt sagt, Mitarbeiter, „die nicht nur über die
notwendige vom Glauben erleuchtete Einsicht und über eine entsprechende theologische, kanonistische,
kirchenhistorische und praktische Bildung sowie über pastorale Erfahrung verfügen, sondern denen die
Rettung des Menschen wahrhaft am Herzen liegt, die sich also, wie wir früher gesagt hätten, durch „Seeleneifer“
auszeichnen und für deren Denken und Handeln das ganzheitliche und damit das ewige Heil des Menschen
die suprema lex ist.“
12345 Ich finde die Entwicklung in Fulda erschreckend, dass Priester aufgrund anständiger Erziehung zum
Katholizismus vom Bischof des Amtes enthoben werden. Diesen Bischof kann ich schon jetzt nicht leiden,
obwohl ich nie etwas mit ihm zu tun hatte und haben werde.