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Papst über Pastoralpläne + „Für viele“ + Kein Handlungsbedarf + Zu Ehren der Heiligen Elisabeth + Kot am Altar
Papst über Pastoralpläne

„Natürlich muß in der Kirche auch institutionell und strukturell geplant werden. Kirchliche Institutionen, Pastoralpläne und andere rechtliche Strukturierungen sind bis zu einem gewissen Grad schlichtweg notwendig. Aber gelegentlich werden sie als das Wesentliche ausgegeben und verstellen so den Blick auf das wirklich Wesentliche. Sie werden jedoch nur dann ihrer eigentlichen Bedeutung gerecht, wenn sie am Maßstab der Glaubenswahrheit gemessen und danach ausgerichtet werden.“

Papst Benedikt XVI. am gestrigen Samstag bei seiner Abschlußansprache an die zweite Gruppe der deutschen Bischöfe anläßlich ihres ‘Ad-Limina-Besuchs’.

Die ganze Ansprache lesen.

„Für viele“

Vatikan. Die gegenwärtig in vielen Ländern verwendete Übersetzung der Konsekrationsworte muß zukünftig geändert werden. Das gab der US-Nachrichtendienst ‘CWN’ bekannt. Gegenwärtig sagt der Priester bei der Kelchkonsekration: „das für euch und für alle vergossen wird“. In Zukunft wird die Übersetzung lauten: „das für euch und für viele vergossen wird“. „Für viele“ ist die wörtliche Übersetzung des lateinischen und griechischen Originaltextes. Der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze soll die Präsidenten der weltweiten Bischofskonferenzen bereits über die Entscheidung des Vatikans informiert haben.

Kein Handlungsbedarf

Deutschland. Die deutschen Bischöfe sehen „keinen unmittelbaren Handlungsbedarf“, den Zugang zur Alten Messe zu erleichtern. Das erklärte der Bischof von Würzburg, Mons. Friedhelm Hofmann, in einem Interview mit der katholischen Zeitung ‘Tagespost’: „Das ist auch nicht unbedingt zu fördern. Wir wollen keine Zwei-Riten-Kirche.“

Zu Ehren der Heiligen Elisabeth

Deutschland. Gestern eröffnete Bischof Joachim Wanke von Erfurt im dortigen Dom die Feierlichkeiten zum 800. Geburtstag der Heiligen Elisabeth von Thüringen. Aus diesem Anlaß stellte der Bischof die „Sieben Werke der Barmherzigkeit für Thüringen“ vor. Die aus dem „Empfinden unserer Gegenwart heraus formulierten Werke“ bestünden darin, einem Menschen zu sagen: „du gehörst dazu“, … „ich höre dir zu“, … „ich rede gut über dich“, … „ich gehe ein Stück mit dir“, … „ich teile mit dir“, … „ich besuche dich“, … „ich bete für dich“.

Kot am Altar

Schweiz. In den vergangenen zwei Wochen wurde die Katholische Kirche der Gemeinde Muttenz – unweit von Basel – wiederholt mit Fäkalien beschmiert. Das meldete das Boulevardblatt ‘Blick’. Verantwortlich ist eine Bande von 12- und 13jährigen Jungen. Die aus der Kontrolle geratenen Kinder beschmierten den Altar mit eigenem Kot. Sie urinierten ins Taufbecken und auf den Boden. Die Jugendanwaltschaft forscht derzeit die familiären Verhältnisse der Jugendlichen aus.
      
16 Lesermeinungen
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#16   ultimo   21:58:48 | Sonntag, 19. November 2006
mohammedanischer aberglaube
Da zeigt sich wieder die gefährlichkeit des heidentums. Hoffentlich gibt es Priester, die versuchen die moslemischen Heiden zu bekehren!
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#15   Maurice Corvisier   16:55:47 | Sonntag, 19. November 2006
Sie sind nämlich noch nicht strafmündig,
und das wissen die ganz genau.
Der erste Satz (zu schnell falsche Taste gedrückt) meines letzten Beitrages muß natürlich heißen: „… ihren Abscheu und Ihre Empörung über diese wenn auch von unreifen Jugendlichen begangene Tat verkünden.“
Übrigens dürfen wir in diesem Zusammenhang nicht vergessen, den zuständigen Ortmufti auch zur Entwidmung und Schließung der letzten Kirche im Bistum Essen einzuladen. Ist ja Ökumene. Aber der Piuspater, der darf nicht kommen, der ist nämlich häretisch. Und schismatisch. Und ungehorsam. Und so.
Danke. Jetzt ist der Frust weg. Puuuh.
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#14   HeinrichvonOfterdingen   16:50:57 | Sonntag, 19. November 2006
Nun ja,
die Jugendlichen muslimischen (Un)-glaubens werden schon von irgendwelchen Erwachsenen dazu angestiftet worden sein.
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#13   Maurice Corvisier   16:44:35 | Sonntag, 19. November 2006
Nun ja, es ist zu erwarten, daß
alle gesellschaftlich relevanten Gruppen der Schweiz ihren Abscheu und Ihre Empörung über diese wenn auch von unreifen Jugendlichen verkünden. Vermutlich werden Gewerkschaften, politische Parteien und kirchliche Gruppen zu einem Aufstand der Anständigen aufrufen. Alle anständigen Schweizer werden sich, unterstützt von Sympathisantengruppen vor allem aus Deutschland, zu Schweigemärschen und Lichterketten treffen, und der schweizer Bundespräsident (haben die so etwas?) wird fragen, ob das die schweizer Leitkultur ist. Es wird Sondersendungen in Fernsehen und Radio geben, der Ortspfarrer wird seinen verletzten Gefühlen Ausdruck verleihen.
In gemeinsamer Anstrengung werden alle gesellschaftlich relevanten Gruppen darauf hinwirken, daß sich der Zorn der in ihren religiösen Gefühlen verletzten Katholiken nicht gewaltsam äußert.
Vorsteher muslimischer Vereinigungen aus ganz Europa reinigen persönlich in einer öffentlichen Aktion die beschmutzte Kirche.
Ganz bestimmt!
Oder etwa nicht? weil es ja nur eine Kirche, nur die Wohnung Gottes unter den Menschen ist – und keine Moschee oder Synagoge?
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#12   Beobachterin   16:33:12 | Sonntag, 19. November 2006
Muslim-Kinder schissen und vandalierten in Kirche
In drastischen Worten schreibt eine Schweizer Zeitung:
Unglaublicher Angriff auf christliche Kultusstätte: Muslimische Kinder schissen in die katholische Kirche von Muttenz und verschmierten die Exkremente am Altar. Damit nicht genug: Sie urinierten auf den Boden und in das Taufbecken, zerstörten Gläser auf einem Gabentisch und rissen Pflanzen aus. Jetzt wurden die Täter gefasst.
Es handelt sich um vier 12- und einen 13-jährigen Knaben, die mehrfach die Kirche und Kultusgegenstände entehrt hatten. Zwei der jungen Täter stammen aus Serbien-Montenegro, zwei aus Bosnien-Herzegowina und einer ist Schweizer, aber alle sind nicht-christlichen Glaubens.
www.webjournal.ch/news.php?news_id=1587
Ich glaube kaum, daß diese Kinder gelernt haben, daß man sich so in einem Gotteshaus benimmt. Jedenfalls ist nicht vorstellbar, daß sie dieses in einer Moschee täten. Warum aber kein Respekt vor einer christlichen Kirche? Welche Meinung über das Christentum und eine christliche Kirche wird diesen Kindern von Erwachsenen vermittelt ?
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#11   Jawohl!   14:40:52 | Sonntag, 19. November 2006
zu Herrn Möchtegern
Was ist denn das für eine verquaste Argumentation? Grotesk.
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#10   möchtegern-kathole   14:34:06 | Sonntag, 19. November 2006
„für viele“ ist gefährlich …
… denn damit werden möglicherweise Messen gültig, die von de facto abgefallenen Priestern gelesen werden und die bisher keine gültigen Messen mehr gefeiert haben, weil Formel und Glaube nicht richtig waren.
Diese gültige Messen von Häretikern hat aber grausame Folgen für diese faktisch abgefallenen Priester. Man sollte es jedem Priester freistellen und sagen, dass „für viele“ die richtige Übersetzung ist.
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#9   Sulpicius   13:20:20 | Sonntag, 19. November 2006
@Elendster
Betr.: Wanke. Da spricht der Richtige! Der V2-Funktionär!
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#8   Romulus   13:19:51 | Sonntag, 19. November 2006
8. Modernes Werk der Barmherzigkeit
Ich weiß noch ein Werk der Barmherzigkeit:
…wasch mich, aber mach mich nicht nass… :-D
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#7   Elendester Sünder   13:13:20 | Sonntag, 19. November 2006
Wankes „Sieben Werke der Barmherzigkeit“
Gelten die auch gegenüber katholischen Fundis?
„Du gehörst dazu“, … „ich höre dir zu“, … „ich rede gut über dich“, … „ich gehe ein Stück mit dir“, … „ich teile mit dir“, … „ich besuche dich“, … „ich bete für dich“.
Sirilo: „Als ich meinen Kommentar abgab, gab es diese rote Zeile von wegen „ganze Ansprache lesen“ noch nicht.“
Jaa, natürlich, is scho recht, Sirilo.
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#6   Romulus   12:51:57 | Sonntag, 19. November 2006
Zugang zur „Alten“ Messe
Aha, sehr interessant Herr Bischof! Mittlerweile ist ja noch nicht mal mehr der Zugang zur Sonntagsmesse überhaupt in jedem Ort gesichert. Stattdessen durften wir uns heute am Sonntag mit einem „Wortgottesdienst“ mit einem ständigem Diakon und einer Wortgottesdienstleiterin in Mantelalbe begnügen. Ich war das erste und das letzte Mal bei diesem Zirkus, nach dessen Ritus keine Mensch fragt. Sind wir also wieder eine Stufen nach unten.
Es ist Sonntag: Es läutet. Volle Kirche. Dann die Seelsorge, die uns angeboten wird.
1.) Kein Priester
2.) Verheirateter Ständiger Diakon
3.) Wortgottesdienstleiterin in Albe
4.) Nachkonziliare 60er Jahre Schmonzetten als Lieder
5.) Viel Blabla und wenig Inhalt.
6.) Was soll die Kommunionausteilung in einem solchen Gottesdienst?
Da lieber Messe und zwar egal ob „alt“ oder „neu“
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#5   Konrad   12:20:19 | Sonntag, 19. November 2006
Als erstes konnte man die entscheidenden Passagen
der Papstansprache gestern bei Konrad im kreuz.net-Leserbereich nachlesen.
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#4   Sirilo   12:06:10 | Sonntag, 19. November 2006
@Hüller
Als ich meinen Kommentar abgab, gab es diese rote Zeile von wegen „ganze Ansprache lesen“ noch nicht. Es ist schön, daß die kritischen Einwürfe doch etwas bewirken.
Auf kath.net konnte man die ganze Ansprache schon gestern abend lesen.
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#3   Christian Hüller   11:59:18 | Sonntag, 19. November 2006
@ Sirilo
Klicken Sie halt an: „die volle Ansprache lesen“
(rot unter den Meldungen, da bekommen Sie dann die GANZE Ansprache).
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#2   Sulpicius   11:47:47 | Sonntag, 19. November 2006
Wanke
Aus diesem Anlaß stellte der Bischof die „Sieben Werke der Barmherzigkeit für Thüringen“ vor. Die aus dem „Empfinden unserer Gegenwart heraus formulierten Werke“ bestünden darin, einem Menschen zu sagen: „du gehörst dazu“, … „ich höre dir zu“, … „ich rede gut über dich“, … „ich gehe ein Stück mit dir“, … „ich teile mit dir“, … „ich besuche dich“, … „ich bete für dich“.
Wahrhaft ein umwerfender Geistesblitz!
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#1   Sirilo   10:41:55 | Sonntag, 19. November 2006
Papstworte
Wenn Kreuz.net wirklich so Rom-loyal wäre, wie es kürzlich Marcel (vom Kreuzforum) in einem Beitrag hier behauptet hat, dann würde die Redaktion die Adlimina-Ansprache des Papstes in voller Länge wiedergeben.
Da werden Meinungsäußerungen und Kommentare aller möglichen – meist unbekannten – Leute in Kreuz.net-Artikeln veröffentlicht, aber die Ansprachen des Oberhauptes der katholischen Kirche sind es den „Katholischen Nachrichten“ nicht wert, sie im vollen Wortlaut zu publizieren.
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