Sensation: Wandlungsworte zurückgewandelt
Ein Kurienkardinal hat der Welt in einem Brief mitgeteilt, daß die fehlerhafte Übersetzung der Worte der Kelchkonsekration geändert wird. Künftig heißt es während der Messe wieder: „das für euch und für viele vergossen wird“. Das Schreiben.

Das Schreiben ist auf den 17. November datiert. Hier der Text in deutscher Übersetzung:
Ihre Eminenz / Ihre Exzellenz
Im Juli 2005 hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung – mit Zustimmung der Glaubenskongregation – alle Präsidenten der Bischofskonferenzen angeschrieben, um sie um ihre wohlüberlegte Meinung zur Übersetzung des Ausdrucks pro multis bei der Konsekration des Kostbaren Blutes in den verschiedenen Landessprachen zu befragen.
Die Antworten der Bischofskonferenzen wurden von zwei vatikanischen Kongregationen studiert, und es wurde ein Bericht für den Heiligen Vater angefertigt.
Vom Papst angewiesen schreibt diese Kongregation nun an Ihre Eminenz / Ihre Exzellenz mit den folgenden Worten:
1. Ein Text mit der Formulierung pro multis wurde von der Kirche überliefert. Er legt den Wortlaut fest, der im Römischen Ritus der Lateinischen Kirche ab den ersten Jahrhunderten in Verwendung war. In den vergangenen dreißig Jahren haben manche approbierte landessprachliche Versionen die interpretierende Übersetzung „für alle“, „per tutti“, oder andere Äquivalente verwendet.
2. Es gibt keinen Zweifel über die Gültigkeit der Messen, die mit ordnungsgemäß approbiertem Wortlaut zelebriert wurden und die ein Äquivalent von „für alle“ enthalten, wie die Gottesdienstkongregation bereits [im Jahr 1974] erklärt hat. Der Wortlaut „für alle“ stimmt unzweifelhaft mit einer korrekten Interpretation der Absicht unseres Herrn überein, wie sie im Text ausgedrückt wird. Es ist ein Dogma des Glaubens, daß Christus für alle Männer und Frauen am Kreuz gestorben ist.
3. Dennoch gibt es viele Argumente, die für eine präzisere Widergabe der traditionellen Formel pro multis sprechen.
a. Die synoptischen Evangelien (Mt 26,28; Mk 14,24) beziehen sich ausdrücklich auf „viele“, für die der Herr das Opfer darbringt. Diese Formulierung wurde von verschiedenen Bibelwissenschaftlern in Verbindung mit den Worten des Propheten Jesaja [„Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht“, vergleiche Jesaja 53,11] gebracht. Es wäre in den Evangelientexten leicht möglich gewesen, „für alle“ (so Lk 12,41) zu sagen. Doch der Wortlaut der Wandlungsworte lautet „für viele“. Diese Worte wurden daher auch in den modernen Bibelübersetzungen so übersetzt.
b. Der Römische Ritus hat bei der Wandlung des Kelches auf Latein immer pro multis und nie pro omnibus – für alle – gelautet.
c.Die Anaphoras – Hochgebete – der verschiedenen orientalischen Riten – ob in griechischer, syrischer, armenischer oder slavischer Sprache – beinhalten das wörtliche Äquivalent des lateinischen pro multis.
d. „Für viele“ ist die genaue Übersetzung von pro multis, während „für alle“ eher eine Erklärung solcher Art ist, die richtigerweise in die Katechese gehört.
e. Der Ausdruck „für viele“ ist für die Einbeziehung jedes Menschen offen und bezeugt die Tatsache, daß diese Erlösung nicht auf eine mechanische Art und Weise – ohne die Einwilligung oder Teilnahme der Einzelnen – geschieht. Der Gläubige ist vielmehr eingeladen, das Geschenk, das ihm angeboten wird, gläubig anzunehmen und das übernatürliche Leben zu empfangen, das denen gegeben ist, die an diesem Geheimnis teilnehmen und die auch davon in ihrem Leben Zeugnis geben, so daß sie unter die „vielen“ – auf die sich der Text bezieht – gezählt werden.
f. Auf der Linie der Instruktion Liturgiam authenticam sollen Anstrengungen unternommen werden, um sich in den muttersprachlichen Ausgaben genauer an den lateinischen Text zu halten.
Die Bischofskonferenzen der Länder, in denen derzeit der Wortlaut „für alle“ oder ein Äquivalent dafür im Gebrauch sind, werden daher gebeten, den Gläubigen in den nächsten ein bis zwei Jahren die notwendigen Katechesen über dieses Thema zu halten, um sie für die Einführung einer genauen Übersetzung der Wendung pro multis – zum Beispiel „for many“, „per molti“, etc. – in die Landessprache vorzubereiten. Das wird bei den nächsten Übersetzungen des Römischen Missales der Fall sein, welche die Bischöfe und der Heilige Stuhl für den Gebrauch in den verschiedenen Ländern zulassen werden.
Mit dem Ausdruck meiner höchsten Achtung und meines Respekts, verbleibe ich,
Ergeben in Christus
Francis Kardinal Arinze, Präfekt
© Bild: latin-mass-society.org
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Sonntag, 26. November 2006 10:41
Malachias †: Mit Blinddarm-Operation Darmkrebs kurieren?
Die von Rom verfügte Revidierung falscher Übersetzungen der Wandlungsformel im neuen Meßritus ist angesichts
der durch das Konzil und die Scheinpäpste seit 1958 in die Kirche eingebrachten Probleme, insbesondere
liturgischer (NOM, fragwürdige Gültigkeit der Sakramente seit 1969) und soteriologisch-ekklesiologischer
Art (die Kath. Kirche wird nicht mehr als heilsnotwendig angesehen), mit dem unsinnigen Versuch zu vergleichen,
einen an Darmkrebs Erkrankten durch die Entfernung des Wurmfortsatzes von seinem Leiden befreien zu wollen…!
Zuerst A (Klärung der Sedisvakanz- und Sakramentengültig-keitsfrage), dann B (allemeines Indult) und dann erst C (kosmetische Änderungen am NOM)…!
Herr, schmeiß Hirn ra (= sende deinen Geist)…!
Zuerst A (Klärung der Sedisvakanz- und Sakramentengültig-keitsfrage), dann B (allemeines Indult) und dann erst C (kosmetische Änderungen am NOM)…!
Herr, schmeiß Hirn ra (= sende deinen Geist)…!
Dienstag, 21. November 2006 14:49
stimme der vernunft: Jawohl!
Stadler for Pope!
Endlich gibt es einen, den der Heilige Geist ganz exklusiv erleuchtet.
Heil dem Messias Stadler!
Endlich gibt es einen, den der Heilige Geist ganz exklusiv erleuchtet.
Heil dem Messias Stadler!
Dienstag, 21. November 2006 09:26
Dr. Christoph Heger: @R.B.Stadler: die Irrtümer von Kant/Fichte
Kant und Fichte waren – alles andere wäre sehr überraschend – zweifellos nicht in allem irrtumsfrei.
Aber welche Irrtümer meinen Sie denn genau?
MfG
Christoph Heger
MfG
Christoph Heger
Dienstag, 21. November 2006 09:23
R.B.Stadler: @alle
Grüß Gott,
das ändert nichts an der Tatsache, daß die V2 Weihe- und Sakramentsriten allesamt ungültig sind. Ein Nichtpriester, kann keine gültige Messe feinern, auch wenn er den Pius-Ritus verwendet. Ein Nicht-Bischof, kann keine gültigen Weihen spenden, selbst wenn er den pianischen Ritus verwendet. Die Diskutanten klammern sich allzu sehr an Nebensächlichkeiten. Das Wesentliche, die dogmatischen Irrtümer von V2 [v.d.Red.zens.] werden nicht erkannt.
Schmidbauer hat mir auf einen Brief geantwortet, das Wichtigste wäre, katholisch zu bleiben. Das Wichtigste, ist katholisch-apostolisch zu bleiben, die Irrtümer von Kant/Fichte, die auch in den Pseudoseminarender Tradisektengelehrt werden, in der V2-Apostasie zu erkennen und zur katholisch-apostolischen Kirche zurückzukehren. Es wurde nicht verheißen, daß die breite Masse in der Endzeit den richtigen Weg geht, nein, die kleine Herde wird es sein, die dieses grauenhafte Zeitalter der Verblendung überlebt.
In Christo,
RBS
das ändert nichts an der Tatsache, daß die V2 Weihe- und Sakramentsriten allesamt ungültig sind. Ein Nichtpriester, kann keine gültige Messe feinern, auch wenn er den Pius-Ritus verwendet. Ein Nicht-Bischof, kann keine gültigen Weihen spenden, selbst wenn er den pianischen Ritus verwendet. Die Diskutanten klammern sich allzu sehr an Nebensächlichkeiten. Das Wesentliche, die dogmatischen Irrtümer von V2 [v.d.Red.zens.] werden nicht erkannt.
Schmidbauer hat mir auf einen Brief geantwortet, das Wichtigste wäre, katholisch zu bleiben. Das Wichtigste, ist katholisch-apostolisch zu bleiben, die Irrtümer von Kant/Fichte, die auch in den Pseudoseminarender Tradisektengelehrt werden, in der V2-Apostasie zu erkennen und zur katholisch-apostolischen Kirche zurückzukehren. Es wurde nicht verheißen, daß die breite Masse in der Endzeit den richtigen Weg geht, nein, die kleine Herde wird es sein, die dieses grauenhafte Zeitalter der Verblendung überlebt.
In Christo,
RBS
Montag, 20. November 2006 15:55
Laurentius2: Ein Schlag gegen die Allerlösungslehre ?
Sollten es die Lehmänner nicht schaffen, diese Entscheidung aus Rom wieder mal bauernschlau zu verschleppen
oder zu ignorieren
, ist das tatsächlich ein allzu lang erwarteter Schlag gegen die in Mitteleuropa
vorherrschende Apokatastasis-Lehre !
Jeder, der dieser Lehre im Kern bisher widersprach, diente ja angeblich einer „angstmachenden Theologie“ …
Sogar ein liberaler Priester in meiner Heimatpfarre sagte neulich: „Es geht bei der Warnung vor dem jüngsten Gericht nicht um Angst machen, sondern bewußt machen.“ Das ist es doch ! Es geht um eine Warnung, keine Drohung oder Angsteinjagerei!
Oder ist es wie vor zwei Jahren, als ein Rundschreiben an die Priester zur Liturgie wirkungslos verhallte ? Dort wurde u.a. darauf hingewiesen, wie der Prister sich zu kleiden hatte und daß er nach dem biblischen Text des „Vater unser“ und vor dem in der Antike hinzugefügten „denn Dein ist das Reich …“ (Doxologie) das vorgeschriebene Gebet allein zu betenhabe.
Wird Rom von der Lehmann-Kirche nun erneut ignoriert ?
Jeder, der dieser Lehre im Kern bisher widersprach, diente ja angeblich einer „angstmachenden Theologie“ …
Sogar ein liberaler Priester in meiner Heimatpfarre sagte neulich: „Es geht bei der Warnung vor dem jüngsten Gericht nicht um Angst machen, sondern bewußt machen.“ Das ist es doch ! Es geht um eine Warnung, keine Drohung oder Angsteinjagerei!
Oder ist es wie vor zwei Jahren, als ein Rundschreiben an die Priester zur Liturgie wirkungslos verhallte ? Dort wurde u.a. darauf hingewiesen, wie der Prister sich zu kleiden hatte und daß er nach dem biblischen Text des „Vater unser“ und vor dem in der Antike hinzugefügten „denn Dein ist das Reich …“ (Doxologie) das vorgeschriebene Gebet allein zu betenhabe.
Wird Rom von der Lehmann-Kirche nun erneut ignoriert ?
Montag, 20. November 2006 15:41
Freinsberg: @ Bernado
Meinen Sie wirklich, die zuständigen deutschen Bischöfe haben in den 70er Jahren das Messbuch-Manuskript in Rom vorgelegt mit der Drohung: „Wenn Ihr das nicht approbiert, gründen wir eine Nationalkirche!“??
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