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Unersetzbar + Ein Geschenk + Päpstliches Verständnis für Mammutpfarren? + Ein neuer Hit + Es wäre falsch, die Heilige Elisabeth zu idealisieren
Unersetzbar

Vatikan. Beim gestrigen Engel des Herrn hob Papst Benedikt XVI. die Bedeutung der kontemplativen Klöster hervor. Sie seien für die Kirche unersetzbar. Die Männer und Frauen in diesen Klöstern bezeugten in einer hektischen und lauten Welt, daß Gott die einzige Hilfe und Stütze sei, die nicht wankt. Der Heilige Vater bat die Gläubigen, die Ordensleute geistig und materiell zu unterstützen.

Päpstliches Verständnis für Mammutpfarren?

Deutschland. Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen sprach mit ‘Radio Vatikan’ über den ‘Ad-Limina-Besuch’. Der Bischof glaubt, daß Benedikt XVI. Verständnis für die Umstrukturierung der Pfarreien in Deutschland hat: „Ich denke, der Papst und die entsprechende Kongregation sehen sehr deutlich, daß wir heute bei weniger Priestern und bei weniger Sonntagskirchbesuchern darauf angewiesen sind, größere Einheiten zu haben.“ Die Seelsorge bedürfe eines Teams pastoraler Mitarbeiter – sowohl hauptamtlicher aber auch ehrenamtlicher – die den Pfarrer unterstützen.

Ein Geschenk

Vatikan. Am Samstag abend spielte das „Philharmonia Quartett Berlin“ für Papst Benedikt XVI. und für den deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler im Vatikan. Die musikalische Darbietung war ein Geschenk Köhlers an den Heiligen Vater, der ihn zuvor in Privataudienz empfangen hatte.

Ein neuer Hit

USA. In einer katholischen Schülerzeitschrift aus den USA fand sich nach einem Bericht des Blogs ‘New Liturgical Movement’ kürzliche folgende Ankündigung einer Heiligen Messe: „Eine Gregorianische Schola, welche während der Messe in der Hauskapelle der Jesuiten singen wird, bietet eine erfrischende Abwechslung zur traditionellen katholischen Messe.“

Es wäre falsch, die Heilige Elisabeth zu idealisieren

Das Christentum verliere seine „salzende Kraft“, wenn es Nächstenliebe nicht mehr so zu motivieren verstehe. Und Bischof Wankes Fuldaer Amtsbruder Heinz Josef Algermissen sagt, daß es falsch wäre, Elisabeth zu idealisieren. Man müsse sie, um ihrer Persönlichkeit gerecht zu werden, vielmehr im Kontext ihrer Zeit deuten: „Dann wird man fasziniert sein von ihrer tiefen Wandlung von einem Leben als Fürstin zur Lebensgemeinschaft mit den Armen, in denen sie Christus erkannte.“

Aus einem Artikel von Gernot Facius in der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom 17. November.
      
5 Lesermeinungen
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#5   tau †   01:19:46 | Dienstag, 21. November 2006
Lesung, Jdt 13, 31 (Vulg.)
Du bist von deinem Gott gesegnet in allen Zelten Jakobs; denn in jedem Volk, das deinen Namen hört, wird deinetwegen der Gott Israels gepriesen werden.
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#4   Gotthard   23:53:46 | Montag, 20. November 2006
der arme Michael
Du leidest ja wirklich schrecklich – allerdings nicht an der Wirklichkeit sondern an deinen sehr persönlichen Wunschvorstellungen…
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#3   Michael60   20:33:11 | Montag, 20. November 2006
Sozialkatholisch
Genau das ist es, was Menschen vermissen, wenn sie heutzutage in die Messe gehen. Die Orientierungsmöglichkeiten sind dahin, es war einmal. Man muss Glück haben, wenn man auf Reisen ist, und in eine Gemeinde kommt, wo es noch Orientierung gibt. Ich gehe aus der Messe hinaus, wie ich hineingegnagen bin, als Fragender. Dahin sind die Predigten, wo einem Wege aufgezeigt wurden, dahin die Stunden, wo durch eine sinnvolle liturgische Einbettung versucht wurde, Gottes Gegenwart anzudeuten. Mystik war einmal… Seit über 20 Jahren habe ich nicht mehr gehört, dass die Sakramente wie Buße oder Eucharistie in einem größeren Rahmen angesprochen wurden. Es ist ja doch nur ein Stück Brot, warum also beichten? Und weil das so ist, gehen auch protestantische Pfarrer und außerdem jeder der will zur Kommunion. Für mich ist die kK am Ende, sie weiß es nur noch nicht. Jesus wird immer noch von den eigenen Freunden verraten, es hat sich nichts geändert.
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#2   Sozialkatholisch   11:16:05 | Montag, 20. November 2006
Die katholische Kirche –--
–-- findet vielleicht gute Lösungen um mit dem Schwund der Gläubigen und Priester zurechtzukommen, aber das ist nicht das Problem bei den Wurzeln zu packen.
Meiner Meinung nach sollte die Kirche versuchen die Gläubigen dazu mehr aufzurufen die Sakramente zu empfangen, besonders das Sakrament der Buße und würdiger Eucharistieempfang. Das gilt auch für die Priester, dabei sollten diese noch angehalten werden dieses zu predigen.
Es könnte gut sein das sich dann das Problem mit Mammutpfarreien von alleine erledigt.
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#1   Konrad   09:25:56 | Montag, 20. November 2006
Richtig, Bischof Mussinghof
der Pfarrer braucht in größeren Einheiten ein Team von Mitarbeitern, das ihn unterstützt, das würde Benedikt XVI. unterstreichen. Aber in der so genannten „kooperativen Pastoral“ geht es nicht um Unterstützung des Pfarrers, sondern seine Ersetzung durch ein Pastoralteam, das Richtungskompetenz besitzt. Ferner gibt es so genannte „Unterpfarrer“ in den Mammutpfarreien, die keine eigenständig-personale Seelsorgeverantwortung mehr tragen, sondern diese an das Team abgeben müssen. Die Gläubigen wissen nicht mehr, wer ihr „pastor proprius“, ihr wirklich zuständiger Seelsorger ist. Diese Gefahr hat Papst Benedikt erkannt und benamt, da nützen auch die Beschwichtigungen des Aachener Bischofs nichts!! Wenn diese Entwicklung weitergeht, ist der Pfarrerberuf „entsorgt“.
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