07:56:59 | Montag, 20. November 2006
Unersetzbar + Ein Geschenk + Päpstliches Verständnis für Mammutpfarren? + Ein neuer Hit + Es wäre falsch, die Heilige Elisabeth zu idealisieren
UnersetzbarVatikan. Beim gestrigen Engel des Herrn hob Papst Benedikt XVI. die Bedeutung der kontemplativen
Klöster hervor. Sie seien für die Kirche unersetzbar. Die Männer und Frauen in diesen Klöstern bezeugten
in einer hektischen und lauten Welt, daß Gott die einzige Hilfe und Stütze sei, die nicht wankt. Der
Heilige Vater bat die Gläubigen, die Ordensleute geistig und materiell zu unterstützen.
Päpstliches
Verständnis für Mammutpfarren?Deutschland. Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen sprach mit ‘Radio
Vatikan’ über den ‘Ad-Limina-Besuch’. Der Bischof glaubt, daß Benedikt XVI. Verständnis für die Umstrukturierung
der Pfarreien in Deutschland hat: „Ich denke, der Papst und die entsprechende Kongregation sehen sehr
deutlich, daß wir heute bei weniger Priestern und bei weniger Sonntagskirchbesuchern darauf angewiesen
sind,
größere Einheiten zu haben.“ Die Seelsorge bedürfe eines Teams pastoraler Mitarbeiter – sowohl
hauptamtlicher aber auch ehrenamtlicher – die den Pfarrer unterstützen.
Ein GeschenkVatikan. Am Samstag
abend spielte das „Philharmonia Quartett Berlin“ für Papst Benedikt XVI. und für den deutschen Bundespräsidenten
Horst Köhler im Vatikan. Die musikalische Darbietung war ein Geschenk Köhlers an den Heiligen Vater,
der ihn zuvor in Privataudienz empfangen hatte.
Ein neuer HitUSA. In einer katholischen Schülerzeitschrift
aus den USA fand sich nach einem Bericht des Blogs ‘New Liturgical Movement’ kürzliche folgende Ankündigung
einer Heiligen Messe: „Eine Gregorianische Schola, welche während der Messe in der Hauskapelle der Jesuiten
singen wird, bietet eine erfrischende Abwechslung zur traditionellen katholischen Messe.“
Es wäre falsch,
die Heilige Elisabeth zu idealisierenDas Christentum verliere seine „salzende Kraft“, wenn es Nächstenliebe
nicht mehr so zu motivieren verstehe. Und Bischof Wankes Fuldaer Amtsbruder Heinz Josef Algermissen sagt,
daß es falsch wäre, Elisabeth zu idealisieren. Man müsse sie, um ihrer Persönlichkeit gerecht zu werden,
vielmehr im Kontext ihrer Zeit deuten: „Dann wird man fasziniert sein von ihrer tiefen Wandlung von einem
Leben als Fürstin zur Lebensgemeinschaft mit den Armen, in denen sie Christus erkannte.“
Aus einem Artikel
von Gernot Facius in der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom 17. November.
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tau † 01:19:46 | Dienstag, 21. November 2006
#4
Gotthard 23:53:46 | Montag, 20. November 2006
#3
Michael60 20:33:11 | Montag, 20. November 2006
#2
Sozialkatholisch 11:16:05 | Montag, 20. November 2006
#1
Konrad 09:25:56 | Montag, 20. November 2006