Der Bischof von Fulda hat in einem Brief an die betroffenen Pfarrgemeinderäte erklärt, daß er die Vertreibung dreier Patres um jeden Preis durchsetzen will.
(kreuz.net, Fulda) Am 15. November erhielten die Pfarrgemeinderäte der Fuldaer Pfarreien Eckweisbach,
Simmershausen und Schwarzbach einen handsignierten Brief des Bischofs von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen.
Das berichtete der lokale Nachrichtendienst ‘Osthessen-news.de’ am Montag.
In den drei Gemeinden wirken
noch bis Ende November drei beliebte Priester der Diener Jesu und Mariens, die sich der Bischof zu vertreiben
vorgenommen hat.
Mons. Algermissen stellt in dem Schreiben unmißverständlich klar, daß er seinen Beschluß
„nicht abändern wird“.
Die betroffenen Gläubigen versuchten darauf das Herz des Bischofs mit Protestaktionen
zu erweichen.
Am Samstag versammelten sich rund hundert Rhöner zu einer Mahnwache vor dem Fuldaer Dom.
Auf einem Flugblatt baten sie ihren Bischof um eine dialogische Umgangsform: „Der Bischof ist nicht bereit,
mit den Gremien der Pfarreien zu sprechen.“
Am Samstag und am Sonntag verließen
etwa fünfzig Gläubige in Schwarzbach die Kirche, als ein bischöflicher Hirtenbrief verlesen wurde.
Nach Informationen von ‘Osthessen-News.de’ sollen weitere Protestaktionen folgen.
Die Redaktion der
Lokalnachrichten veröffentlichte auch Auszüge eines Briefes eines Gläubigen der Pfarrei Schwarzbach.
Darin wird erklärt, daß sich die Bevölkerung – „die Schafe“ – von Ihrem Oberhirten verraten und verkauft
fühle.
„Dieser Besch(l)uß des Bischofs bedeutet für diese Rhönpfarrei, mit dem stolzen Rhöndom,
nichts anderes als das Todesurteil für eine Jahrhunderte alte und gewachsene Einheit.“
Die bestehende
gewachsene Struktur habe bisher noch jede politische Gebietsreform und zwei Weltkriege überlebt: „Diesen
Bischof wird sie jedoch nicht überleben.“
Eine betroffene Gläubige verteidigte das Buch vor der ‘Fuldaer Zeitung’:
„Ich stehe positiv zu diesem Buch, das ich empfehlen kann.“
Es enthalte keine „Angst machende“ Theologie.
Als die Diözese den Patres verbot, das Buch zu benützen, habe sie es – ebenso wie andere Mütter –
privat gekauft.
Nun unterrichtet sie ihren neunjährigen Sohn zu Hause mit diesem Erstkommunionbuch.
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54 Lesermeinungen
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#54 Gunsenum 16:10:43 | Dienstag, 21. November 2006
Dyba hätte was beitragen können – und zwar etwas gehaltvolles. Keine weinerlichen Beiträge à la „unsere
armen unschuldigen Patres werden vertrieben“…er war doch Fachmann für die einseitige Aufhebung von
Verträgen. Man betrachte seine Doktorarbeit von 1962: „Die Gründe für die einseitige Aufhebung von
internationalen Verträgen und Konkordaten.“
#53 Burgorus 14:21:28 | Dienstag, 21. November 2006
Englisch-Unterricht: Der Unterschied zwischen „Catholic“ und „catholic“ Das groß geschriebene „Catholic“
bedeutet „katholisch“, das klein geschriebene „catholic“ dagegen sowas wie kosmopolitisch, stark versiert
in allen weltlichen Belangen. Man kann sich den Unterschied am besten so merken: Wenn man sagt: „His taste
concerning women is catholic“, dann empfindet der Betreffende wie folgt: „Ob blond, ob braun, ich liebe
alle Fraun.“ Wenn es aber heißt: „His taste concerning women is Catholic“, dann bedeutet das, dass er
nur Katholikinnen liebt.
#51 Maledica 12:52:07 | Dienstag, 21. November 2006
Geistig begrenzte Modernisten Oh das Landei ist wieder aufgewacht und will sich kosmopolitisch geben.
Sein Horizont ist aber über die Rebhänge von Rheinhessen nicht hinaus gekommen
#50 landorganist 12:48:39 | Dienstag, 21. November 2006
Hört, hört Laurentius2 hat gesprochen! Na das ist aber eine knallharte Recherche! Woher beziehen Sie
denn Ihr Wissen? Aus eigenen empirischen Ermittlungen, oder vom Hörensagen oder saugen Sie sich das aus
den Fingern? Ich sehe Bischof Algermissen schon zittern, vor Ihrer geballten Analyse.
#49 Laurentius2 11:24:56 | Dienstag, 21. November 2006
@Gesamtsituation 1. Da ist zunächst eine kleine, oft nicht einmal praktizierende,aber tonangebende Gruppe
von Katholiken, die im Geiste längst abgefallen sind. Sie besetzen viele wichtige Funktionen vor allem
im sogenannten Räte-(russ.:Sowjet-)System der Kirche. Einer der Speerspitzen ist die „Kirche von unten“,viele
CDU-ler und sonstige „donum vitae“ -Unterstützer… 2. Eine rätselhafte Gruppe von kirchlichen Offiziellen,
die sich gerne mit etwas Marienfrömmigkeit oder Gruppenbild mit Papst schmückt, aber de facto die erste
Gruppe, z.B. Leute von donum vitae (durch Einsegnung deren Beratungsräume etc.) unterstützt. Sie besitzt
die Mehrheit in den Machtpositionen. 3… haben wir – grob umrissen – die Masse der inzwischen Indifferenten.
Sie werden durch den Zeitgeist im Fernsehen weggelockt oder sterben ohne Glaubensweitergabe aus … Diese
Gruppe finanziert die ersten beiden Gruppen ! 4… gibt es ca. 5 % Katholiken in Deutschland, welche praktizieren,
regelmäßig die Sakramente empfangen (auch jährliche Beichte und entsprechend disponierte Kommunion,
wie bei den neuen Papstmessen Benedikts nun wieder öfter angemahnt … ). Die letzte Gruppe ist leider
sehr durchsetzt von „braven“ Katholikenund hier und da auch von durch den Zusammenbruch der Kirche verbitterten
Spinnern, als daß sie wirklich Einfluß ausüben könnte. Aus „braven“ Katholiken müssen „freche“ werden.
Papst, Traditionelle und Einzelkämpfer (SJM und viele gute Priester nicht nur auf dem Land ) müssen
unterstützt werden ! Dafür bete ich.
#48 Maledica 09:59:18 | Dienstag, 21. November 2006
IMPRIMATUR @Teufelhard Welcher AUSLAUFENDE Vertrag? @Kölle Natürlich haben die Bücher im SJM-Verlag
Imprimatur, natürlich von einem katholischen Bischof- von Algermissens Ungnaden sicher nicht. Ich glaube
das Imprimatur stammt aus Augusta Vindelicorum
@Belisar … hilft nur den Teufel. Protestaktionen gegen den Bischof und rausgehen wenn ein Bischofsbrief
verlesn wird, ist falsch! So ein selten dämlicher Schmarn!
Lesung, Jdt 13, 31 (Vulg.) Du bist von deinem Gott gesegnet in allen Zelten Jakobs; denn in jedem Volk,
das deinen Namen hört, wird deinetwegen der Gott Israels gepriesen werden.
#44 Belisar 00:26:23 | Dienstag, 21. November 2006
Wer gegen seinen Bischof ist… … hilft nur den Teufel. Protestaktionen gegen den Bischof und rausgehen
wenn ein Bischofsbrief verlesn wird, ist falsch! Der Bischof hat den Orden gesagt die sollen weg, dann
gehen die eben weg, was man davon hält ist eine andere Sache aber Protestaktionen haben hier nichts verloren.
Klar gefällt es der „Redaktion“ hier die sind ja begeisterte Lefebristen (Schismatiker), gerne polarisieren
die. Die SJM ist zwar schön und gut, sie ist auch Romtreu schön, deshalb gehorcht sie auch der Bitte
des Bischofs. Das einzige was man kritisieren kann wären Falschmeldungen und Lügen die durch die Presse
verbreitet werden.
tau ist mir lieber als Gotthard, der einer dieser von Papst Benedikt erwähnten „eiskalten Planer“ zu
sein scheint. Daher will er keine „Kuschelecken“, in denen es warm und herzlich zugehen könnte. Gotthard
passt zu Algermissen.
Kuschel-Pfarreien Es ist schon langsam sehr erheiternd, wie um 3 Priester in ihren Mini-Kuschel-Pfarreien
gekämpft wird… Vielleicht sollten sich diese Mini-Pfarreien der Mini-Erzdiözese Vaduz anschließen …
diese Mini-Pfarreien sind doch keine Realität – weder in Deutschland, noch waren sie es je in der Weltkirche.
Den Menschen aus den Rhöndörfern ist ja kein Vorwurf zu machen … nur den Drahtziehern! Der Fuldaer
Bischof scheint wahrlich kein Diplomat zu sein, sonst hätte er den auslaufenden Vertrag nicht verlängert –
eine Kündigung wäre nicht erforderlich gewesen. Begründung für die Nichtverlängerung? Verweigerung
der Einordnung in den Pastoralen Prozess … und damit Verweigerung der Einordnung in den diözesanen
Strukturplan. Damit hätte SJM seine Daseinsberechtigung im Bistum Fulda verloren. Es ist aber doch gut,
wenn ein Bistum einen Bischof hat, der kein Diplomat ist – sondern ein Mann des klaren Wortes und der
eindeutigen Handlungen. Als solcher kann er es nicht zulassen, dass es Kuschelzonen in seinem Bistum gibt,
in denen ein Priester sein Arbeitskraft nur wenigen hundert Gläubigen zu wenden muss, während es bistumsweit
mehrere 1000 Gläubige pro Priester sind. Bischof Algermissen gehört unser aller Unterstützung!
@HeinrichvonOfterdingen: Die Kölner Bischofsvertreibung zur Zeit der Glaubensspaltung Ein Kölner Bischof
wechselte vom katholischen zum Luther-Glauben. Daraufhin wurde er von den Kölner Bürgern vertrieben.
Seitdem wurde der Kölner Bischofsstuhl von der baierischen Linie der katholischen Wittelsbacher besetzt.
Der erstgeborene Sohn erbte nach dem Primogeniturgesetzt das Herzogtum Baiern, der zweitgeborene erhielt
das Erzbistum Köln. Man spricht da auch von einer Sekundogenitur. Dieser Mehrverbrauch eines männlichen
Erben, der keine legitimen Nachfolger zeugen konnte, führte letztlich zum Aussterben der baierischen
Linie der Wittelsbacher, womit sich der Fluch des Papstes (weiß jetzt nicht genau, von welchem) gegen
Kaiser Ludwig den Baiern, erfüllte. Er verfluchte den Kaiser und alle seine Nachkommen, weil er nicht
anerkennen wollte, dass die römische Königswahl der Bestätigung des Papstes bedürfe. Ludwig der Baier
war Kaiser von des römischen Volkes Gnaden. Nach dem Aussterben der baierischen Linie folgte die pfälzische
Linie der Wittelsbacher mit ihren Königen, die natürlich letztendlich auch auf die Grafen von Scheyern
und Dachau in Baiern zurückgeht. Wieder zur Sache: Durch die Kölner Bischofsvertreibung zur Zeit der
Glaubensspaltung blieb aber Köln katholisch, ansonsten wäre es protestantisch geworden. Ob das auf die
Zukunft von Fulda verweist?
Mamasöhnchen! Unglaublich was ein solches Mamsöhnchen in Fulda anstellt. Wie kann man ein Bistum nur
derart runterwirtschaften. Ich frage mich überhaupt, wie der Nachfolger eines so guten Bischofs wie Dyba
werden konnte. Echt frustrierend, da muß0 man ja schon fast Schismatiker werden.
fürstabtvonfulda: didymus Sie haben recht, aber ist das ein Bischof der diesen Titel noch verdient? M.
E. sind solche Führungskräfte geeignet, dem noch gläubigen Volk restlos den Glauben zu rauben.
Lieber Wiener, offenbar gab es für derartige Vertreibungen auch schon Gründe als die Rechtgläubigkeit
der Bischöfe noch untadelig war. Aber da die Modernisten ja mit allen Traditionen brechen, wohl auch
mir dieser. Die Gläubigen rennen in Scharen davon. Wenn nicht der, dann ich scheinen sie zu denken. Und
der letzte macht ‘s Licht aus.
@ hvo Wann wurde in Deutschland eigentlich das letzte Mal ein Bischof von den Gläubigen vertrieben? Ist
sicher schon eine Weile her. also m.w. hatten die kölner eine recht gute „tradition“ darin, ihre bischöfe
aus der stadt zu jagen (weshalb sie dann in bonn residierten). eine tradition, die die kölner inzwischen
zum bedauern einiger aufgegeben haben …
didymus Sie haben vollkommen recht, aber ist es nicht besser, dass wir uns zurückziehen. Wenn man ehrlich
ist, dann bringt dieser Schwachsinn von Polemik doch wirklich nichts. Ein Bischof lässt sich doch nicht
vom wildgewordenen Mopp davonjagen. Oder wollen die etwa die SJM-ler auf der Bischofscathedra sehen. .
Tja, der Herr Bischof, weiß schon wie man Gläubige vertreibt! Wann wurde in Deutschland eigentlich das
letzte Mal ein Bischof von den Gläubigen vertrieben? Ist sicher schon eine Weile her.
@ Toby Ich nehme „Wellenbrecher“ als Kompliment an! Wellenbrecher stellen sich gegen Strömungen und halten
starke Stürmen stand! Auch bei Schwachsinns-Stürmen geht das – wie es hier der Fall ist: ich bleibe
bei meiner Meinung zugunsten unseres Hochwürdigsten Herrn Bischofs Algermissen. Lassen Sie sich nicht
unterbuttern!!!!! Sie machen ihren Dienst wie er notwendig ist!!!!!!! :)3
Es gibt Peinlichkeiten, die sich nicht entblöden, gleich doppelt, als Zwilling, aufzutreten. Heißt da
jemand „Thomas“? Falsche Spur? Nun ja. Falsch – sicher.
Konsequent-korrekt Sie bleiben konsequent, Herr Bischof! Das zeigt mir, dass Sie jemand sind, der Wort
hält und auf den man sich verlassen kann! Sie werden nicht weich, wenn man ihnen ein paar Kerzen vor
die Türe stellt oder selbstgemalte Transparente hinhält! :)3 Danke für Ihren „Dienst“ gegenüber den
SJMlern!
Skandal auch in Fatima 2005: PiusX-Prozession belästigt Der ganze Text: www.fsspx.info/news/news.php?show=184
Auszug: Dennoch wurde der Prozession zunächst durch Barrieren der Weg zum Heiligtum abgeschnitten. Nach
einigem Zögern der Ordner, die sich diese feindselige Haltung wegen der Anmeldung nicht erklären konnten,
beschloß man, weiterzugehen. Als man am Heiligtum ankam, waren dort Frauen am Staubsaugen! (siehe Bildergalerie)
Ein Priester, der sehr oft in Fatima ist, sagte anschließend, er hätte es noch nie erlebt, daß am hellichten
Tag unter Anwesenheit von betenden Pilgern die Capelinha gesaugt würde. Die beiden Frauen zogen sich
nach kurzer Zeit mit ihren Staubsaugern zurück. Die Bischöfe der Priesterbruderschaft knieten sich gemeinsam
mit den Priestern und Gläubigen hin (durch eine Absperrkette etwa 5 m vom eigentlichen Heiligtum entfernt),
und begannen, die Herz-Jesu-Litanei auf lateinisch zu singen… Daraufhin erschienen zwei Schwestern (…),
und stimmten einige Lieder der modernen Machart an. Sie wurden augenscheinlich von einem Priester aus
der Capelinha dazu instruiert, der von Zeit … Begleitet wurde die Wallfahrt von zwei Naturschauspielen,
die zum Nachdenken anregen: Am Sonntag, am Tag des Pontifikalamtes zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens,
war hinter dem Heiligtum eine übergroße Rauchsäule – ein Waldbrand im dahintergelegenen Leiria hatte
sie verursacht. Die große Rauchentwicklung führte zu einer Verdunkelung am Sonntag Nachmittag, sodaß
mit bloßen Augen eine rotglühende Sonne zu sehen war
Druckerlaubnis Zunächst verwahre ich mich gegen die Unterstellung, ich sei ein „linker Vogel“ und die
Frage nach dem Imprimatur war nicht als Witz gedacht. Wenn dieses Kommunionbuch vom SJM-Verlag zur Verwendung
in der Katechese herausgebracht worden ist, dann wird man bei einer Kongregation päpstlichen Rechts wie
der SJM die Einhaltung kirchenrechtlicher Verpflichtungen unterstellen dürfen. Wenn die SJM diese Verpflichtung
für katechetische Bücher aus can. 827 CIC erfüllt hat, und ein Imprimatur vorliegt, dann entlarvt sich
das diözesane Argument gegen die Erstkommunionkatechese der SJM in Fulda offensichtlich als heuchlerisches
Scheinargument.
#25 Augustinus 20:46:25 | Montag, 20. November 2006
Im Grunde ein Flächenbrand… Das, was hier dank kreuz.net umfassend berichtet wird, ist nur ein einzelnes
schauerliches Beispiel in einer zahllosen Reihe mangelnder bischöflicher Hirtentreue zu Christus in vielen
Ländern. Es ist gut, wenn viele Leser von diesem Skandal erfahren, aber wirklich viele – tausende und
hunderttausende Gläubige wurden und werden (spätestens seit der Liturgiereform nach dem Zweiten Vat.
Konzil) vor den Kopf gestoßen. Der Altar und die Kultur zerstört, die Herde verwirrt und mutwillig in
alle Winde zertreut. Das muß einem Gläubigen aufrichtig schmerzen. Jeder Katholik sollte sich kurz Zeit
nehmen und dem Herrn Bischof seine Meinung www.bistum-fulda.de/bistum/Kontakt.shtml übermitteln. LG Augustinus
Liturgische Misbräuche im Fuldaer Dom @ Heggi In einem Leserbrief der „Tagespost“ vom 14.11.2006 war
u. a. folgendeszu lesen: Der Bischof sollte sich einmal mit Missständen direkt vor seiner Haustür befassen.
Im Fuldaer Dom ist es durchaus üblich, zuletzt am 5. November, dass von „Gottesdienstgestaltern“ ein
selbst formuliertes Glaubensbekenntnis vorgetragen wird, was gegen die päpstliche Instruktion Redemptionis
Sacramentum (Nr. 69) verstößt. Und wie steht es zum Beispiel mit den in der Dompfarrei an die Jugendlichen
verteilten Firmmappen, in denen mit keinem Wort vom Heiligen Geist oder den Gaben des Heiligen Geistes
zu lesen ist? Quelle: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=27863 Tja, da wird wohl niemand
nachfragen, ob diese Firmmappen über ein kirchliches Imprimatur verfügen …
Hallo Lioba Ich sehe das genauso, er ist unglaubwürdig hilflos und unfähig ein solches Amt zu leiten.
In der freien Marktwirtschaft, nicht im Vorstand, hätte man ihn schon längst abgesägt.
Fulda vor ein paar Jahren wollte die Pius X mal in den Fuldaer Dom, per Prozession. Das durften die nicht,
deshalb lösten sie vor dem Dom die Prozession auf, damit die Leute privat in den Dom gehen könnten.
Was machten die bischöflichen Dom-Leute? Sie rannten (im wörtlichen Sinn, es soll spassig ausgesehen
haben) um schnell Schilder zu holen (bitte nicht stören usw.) und um eine Hl. Messe an Bonifatius’Grab
zu organisieren – die vollkommen zufällg ( ) anfing, als die PiusX-Gläubigen zum Grab wollten. Die
stimmten darauf hin Marien-Lieder an (das ist doch in einem Dom ganz normal, oder?) und die Dom-Leute
beschwerten sich über diese schlimmen Lieder von der Kanzel herab. Klasse, Kirche, erste Sahne … weiter
so. Wer eine Hl. Messe beginnt, um Gläubige von Bonifatius’ Grab abzuhalten, was macht der? Glaubt der
wirklich noch, Gott die ehre zu geben? Algermissen werden wir nicht vermissen … beten wir für ihn
Es klingt… wie ein Witz mit der „Druckerlaubnis“ aus den Mündern dieser linken Vögel. Wenn bestimmte
Priester aus Ringbüchern die Messe mit ihren selbst gebastelten Gebeten feiern, den Kanon manipulieren
etc., dann ist das alles „fortschrittlich“ und natürlich erlaubt. Und jetzt ist pötzlich ein Druckerlaubnis
notwendig… Und wenn die Kommunionkindern bei ihren Tischmüttern (oder wie heißen diese „Tanten“ richtig?)
im Kommunionunterricht Brotbacken lernen, dann finden das alle ganz niedlich. Offensichtlich auch Bischof
Algermissen! Denn er läßt das ja alles zu.
@ Maurice Je suis d’accord avec toi! Natürlich ist jeder dürch Menschand umgekommene Tote zu viel und
es gibt keine Rechtfertigung einen Menschen das Leben, das ihm Gott gegeben hat, zu nehmen… un bacione
anche per te, mio caro fratello in Cristo, ti augurio una bella serata!
Einigen wir uns, liebe Breze, auf die Kürzung: Jeder Tote, der (…) getötet und entsorgt wurde, ist
ein Toter zu viel! Dem dürfte niemand widersprechen. Der Historiker in mir hat jedoch andauernden Trieb,
den Dingen auf den Grund zu gehen … Ohne irgend etwas zu leugnen! un ultimo baccio per oggi. Maurizio.
Katholizismus nach Belieben Es ist ja sehr interessant, dass nun ausgerechnet die Linken mit Autoritätsargumenten
daherkommen. Auf die SJM-Patres wird geschimpft, obwohl sie sich nichts haben zu schulden kommen lassen.
Gleichzeitig fördert Bischof Algermissen Priester, die sich bei „Kirche-von-unten“-Gruppen engagieren,
die zum Beispiel leugnen, dass Jesus Christus die Kirche gestiftet habe. Diese „Mitbrüder im priesterlichen
Dienst“ dürfen also scheinbar für sich selbst entscheiden, was katholisch ist und was nicht, ohne Konsequenzen
fürchten zu müssen. All das hat doch verheerende Folgen für den katholischen Glauben. Bestraft werden
die Unschuldigen, während man die Täter gewähren lässt.
Bischof Algermissen wird in Fulda nicht mehr Fuß fassen! Seine Tage sind gezählt. Der Bischof treibt
es zu weit. Von Liebe und Barmherzigkeit keine Spur. Die Bilder sprechen für sich. Eine Dankeschön an
kreuz.net! Sie haben das Problem bekannt gemacht. Soweit ich die Dinge überblicke, sind Ihre Artikel
sachlich. Die Gegenseite wütet, weil die Wahrheit immer besser ans Tageslicht kommt! Der Bischof ist
der Lüge überführt worden. Es wird deutlich: er mißbraucht seine Macht, führt keinen Dialog. Er und
seine Helfer lenken regelmäßig ab von den entscheidenden Fragen. Der Bischof zerstört nicht nur die
Pfarreien in der Rhön, sondern langsam aber sicher auch das Bistum. Es kommt die Zeit, in der er den
liebenden, gütigen und barmherzigen Gott von seiner gerechten und zornigen Seite kennenlernen wird.
@ Maurice Merci beaucoup pour la bise… Mit Schlammschlacht hast Du dieses Treiben hier gut umschrieben…
Zu dem anderen Strang, den Du angedeutet hast nur soviel, ich kann es nicht oft genug sagen: Jeder Tote,
der aufgrund seiner ethnischen Zugehörigkeit, seiner Religion, seiner politischen Überzeugung auf grausame
Weise getötet und entsorgt wurde, ist ein Toter zu viel! DU SOLLST NICHT TÖTEN!
#14 methusalix † 19:56:25 | Montag, 20. November 2006
Also ich finde diesen Katholizismus nach Belieben, der von „ein paar hundert Gläubigen“ dieser Gemeinden
gefordert wird, ganz wunderbar. Jeder entscheidet für sich selbst, was katholisch ist und was nicht.
Aber halt, das geht ja nicht. Dann könnten ja die kreuz.netter nicht mehr bestimmen, was ich zu glauben
habe. Das würde ja dann die Hierarchie für sie erledigen. Nein, so geht das doch nicht. Schade eigentlich.
Imprimatur @ clarissa colonia Ich weiss zwar nicht, ob das „inkriminierte Kommunionbuch“ ein Imprimatur
besitzt, wohl aber, dass dies wohl keine Rolle gespielt hat oder spielt. Wer es als Oberhirt billigend
hinnimmt oder einfädelt, dass unliebsame „Mitbrüder im priesterlichen Dienst“ (so Mons. Algermissen
in den Einleitungen seiner Predigten) unter Missachtung elementarster Grundrechte (auch in der Kirche
gibt es so etwas nämlich – wie z. B. des Persönlichkeitsschutzes aus can. 220 CIC) durch verleumderische
Kampagnen in ihren Ehrenrechten beschädigt oder aus dem Bistum gedrängt werden, dem ist es doch gründlich
schnurz, ob eines seiner Scheinargumente einer intensiveren oder gar rechtlichen Prüfung standhält.
Schließlich hat die Verletzung kirchenrechtlicher Anspruchsrechte seit dem Jahre 2000 in der Diözese
Fulda gute Tradition. Für das anbrechende dritte Jahrtausend erwartete der verewigte Pontifex eine Rechristianisierung
Europas. Tertio millennio adveniente ist in Fulda aber nur die Entrechtlichung der Kirche und ihrer Gläubigen
durch freche und feiste Ignoranten angekommen.
Wo katholisch draufsteht, muß auch katholisch drinn sein @Breze Wo habe ich jemals behauptet, ein astreiner
Katholik zu sein? Außerdem veranstalte ich keine Hetzkampagne gegen den Apostaten, sondern die liefert
er sich schon selber- durch sein Verhalten, welches eines Hirten mehr als unwürdig ist. Einfach widerlich.
Naja, Judas wurde ja auch als Apostel berufen…
bien chère Breze, une bise pour toi – Hetzkampagne gegen einen missliebigen Bischof schreibst Du – und
sei mir nicht böse: ich assoziiere sofort einiges, was von bestimmter Seite hier gegen einen untadeligen
verstorbenen Erzbischof (de mortibus nil nisi bene?) gehetzt und verleumdet wurde / wird (nicht von Dir,
ich weiß). Du weißt, wen ich meine. Das rechtfertigt nichts. Aber hier ist eine Schlammschlacht, die
rationales Argumentieren gar nicht mehr zuläßt, vor allem in einem anderen Strang. Irgendwie verliere
ich die Lust auf all’ das, es gibt zu viele vorgegebene Denkmuster statt eigener Denkanstrengung. Un buon
giorno da parte de Maurizio. Aah, Roma!!
Erstkommunionbuch Normalerweise sollte in der Katechese verwendetes Schriftgut über ein kirchliches Imprimatur
(dh. eine kirchliche Druckerlaubnis) verfügen. Da mir unbekannt: Verfügt das von Mons. Algermissen und
seinen Paladinen inkriminierte Erstkommunionbuch über ein solches Imprimatur? Wenn ja, von wem und wann?
Falls es ein solches besitzt, wäre dessen Verwendung in der Kinderkatechese nicht zu beanstanden.
@ Maledica Und Ihre Überzeugung ein astreiner Katholik zu sein, berechtigt Sie und Ihre Freunde sogar
dazu, eine Hetzkampagne gegen einen missliebigen Bischof zu veranstalten? Sie sind keinen Deut besser
als diejenigen der Seite, die Sie so gerne anklagen. Polemik, Überheblichkeit und Destruktivität sind
die selben
Katholisch @Breze Und was katholisch ist, bestimmen Maledica und Konsorten. Na bravo! Nein, ich bestimme
das genauso wenig, wie ein Apostat in Fulda, Mainz oder SchLimburg. Was katholisch ist, daß bestimmt
seit 2.000 Jahren unsere Hl. Mutter Kirche. Wems nicht paßt, der kann ja gehen und seine eigene Sekte
aufmachen
Vieles muss aufgearbeitet werden Die bischöfliche Kritik am Erstkommunionbuch von Schwester Barbara Haid
ist den Rhönern ebenfalls unverständlich. All das gehört endlich einmal von Grund auf aufgearbeitet.
Und zwar inhaltlich-dogmatisch. Was gibt dem Bischof und seinem Sektenbeauftragten das Recht, über ein
Buch, das durch und durch katholisch ist, öffentlich zu hetzen und Stimmungsmache gegen unbescholtene
Seelsorger zu betreiben? Es muss doch möglich sein, in der katholischen Kirche über den katholischen
Glauben zu sprechen. In Fulda soll das verboten werden. Nicht als Diener unserer Freude wissen sich der
Bischof und seine Mitarbeiter, sondern als Herren unseres Glaubens spielen sie sich auf. Es ist mehr als
traurig.
@ Maledica @ thaumaturgos ist es an der Zeit, daß der katholische Glaube wieder Raum bekommt Und was
katholisch ist, bestimmen Maledica und Konsorten. Na bravo! @ thaumaturgos dafür ist immer nochdie kongregation
in rom zuständig, nich die nattern hier Wie recht Sie haben!
Profilneurosen Es ist wie so oft, die Diskussionen hier, in denen einige Leute ihre Profilneurosen pflegen
Nachdem so etliche Theologen 40 Jahre lang ihre Profilneurosen gepflegt haben und durch den Marsch durch
die Institutionen bis auf die Bischofsstühle geklettert sind, ist es an der Zeit, daß der katholische
Glaube wieder Raum bekommt
@ flatratepower Der Tag begann und endete mit Fulda. Will kreuznet den dortigen Bischof abschießen? Sieht
ganz danach aus. Es ist wie so oft, die Diskussionen hier, in denen einige Leute ihre Profilneurosen pflegen,
gewinnen eine gewisse Art von Eigendynamik, bestimmt auch durch die Berichterstattung von kreuznet begünstigt
oder sogar beabsichtigt… Das ist bei sämtlichen Themen so, nicht nur beim Thema Fulda