15:42:43 | Montag, 20. November 2006
Probleme mit der Meinungsfreiheit: Auch in Schweden werden Vorträge katholischer Organisationen – wenn sie
das falsche Thema zum Inhalt haben – zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn abgesagt.

Immer öfter wird Lebensrechtlern der Mund verboten
(kreuz.net, Göteborg) Im Vorfeld eines Seminars über die Abtreibung wurden schwedische Kindertöter
aktiv.
Das berichtete Benedicta Lindberg in einer Aussendung der katholischen Lebensrechtsbewegung
‘Respekt’.
‘Respekt’ organisierte am letzten Dienstag eine Aufklärungsveranstaltung, die im Sahlgrenska Universitätsspital
in Göteborg stattfinden sollte.
Die Stadt Göteborg befindet sich im Südwesten des Landes und hat etwa
eine halbe Million Einwohner.
Die Veranstaltung der Lebensschützer mußte im letzten Augenblick verlegt
werden.
Grund: Angestellte des Universitätsspitals hatten dagegen opponiert.
Ziel des Seminars war
eine offene und vorurteilslose Diskussion der emotionalen Konsequenzen der Kinderabtreibung für die betroffenen
Mütter.
Drei Vortragende waren vorgesehen – unter ihnen die Psychiaterin Anne Nordal Broen aus der norwegischen
Hauptstadt Oslo.
Frau Broen hat Mütter untersucht und miteinander verglichen, die ihre Kinder durch
eine Fehlgeburt verloren beziehungsweise durch eine Abtreibung getötet haben.
Der Vortragssaal in der
Universitätsklinik war von ‘Respekt’ bereits im Mai dieses Jahres reserviert worden.
Die Spitalverantwortlichen
waren über das Ziel und die Veranstalter des Seminars sorgfältig ins Bild gesetzt worden.
Von Mai bis
November gab es verschiedene Kontakte zwischen der Organisation und der Klinik.
Trotzdem wurden den Lebensrechtler
zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn untersagt, die reservierten Räumlichkeiten zu benützen.
Der Entscheid
kam aufgrund von Widerständen radikaler Ärzte und Spitalangestellter zustande.
Einer von ihnen, der
Arzt Bengt Hamark, erklärte vor der Lokalzeitung ‘Göteborgs-Posten’ wörtlich:
„Mein Krankenhaus sollte
sich dafür schämen, seine Türen einer papistischen Antiabtreibungs-Organisation geöffnet zu haben.“
Am Seminar nahmen etwa fünfzig Personen teil. Die plötzliche Entscheidung der Spitalleitung wurde von
der Lokalpresse und von christlichen Medien im Land verbreitet.
Helena D’Arcy – die Generalsekretärin
von ‘Respekt’ – erklärte, daß es bei der Veranstaltung um die Frage gegangen sei, ob die Kinderabtreibung
für betroffene Mütter
Folgen hat oder nicht.
Seit 1975 können Kinder in Schweden bis zur 18. Schwangerschaftswoche
kostenfrei geschlachtet werden.
Das Land besitzt eines der lebensfeindlichsten Abtreibungsgesetze Europas.
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gelasius 22:41:23 | Montag, 20. November 2006
#20
verecundus 22:39:31 | Montag, 20. November 2006
#19
Maurice Corvisier 22:36:07 | Montag, 20. November 2006
#18
rudolfsohn 22:33:06 | Montag, 20. November 2006
#17
Maurice Corvisier 21:38:32 | Montag, 20. November 2006
#16
rudolfsohn 21:30:08 | Montag, 20. November 2006
#15
Maurice Corvisier 20:14:16 | Montag, 20. November 2006
#14
methusalix † 20:02:49 | Montag, 20. November 2006
#13
derfux 19:57:14 | Montag, 20. November 2006
#11
OnanIV 19:50:59 | Montag, 20. November 2006
#10
Sirilo 19:43:24 | Montag, 20. November 2006
#9
Maurice Corvisier 19:42:07 | Montag, 20. November 2006
#8
Lord Werther 19:38:07 | Montag, 20. November 2006
#7
derfux 19:33:38 | Montag, 20. November 2006
#6
Malachias † 19:32:41 | Montag, 20. November 2006
#5
Maurice Corvisier 19:26:14 | Montag, 20. November 2006
#4
methusalix † 19:08:21 | Montag, 20. November 2006
#3
rudolfsohn 18:07:36 | Montag, 20. November 2006
#2
derfux 17:48:03 | Montag, 20. November 2006
#1
rudolfsohn 17:00:22 | Montag, 20. November 2006