USA
Wichtiger als die Menschwerdung Christi
Die gegenwärtige Woge des US-Nationalismus präsentiert sich der Menschheit als das Wesen, an dem die Welt genesen soll.
(kreuz.net) Ende September lancierte der Erzbischof von Prag, Miroslav Kardinal Vlk, einen heftigen öffentlichen Angriff gegen katholische Kreise in seinem Land.

Kardinal Vlk gehört der Fokolarbewegung an und gilt als liberal.

Anlaß für seine Angriffe war ein Vortrag von Professor John C. Rao in Prag. Rao ist Professor für Geschichte an der St. Johns Universität in New York.

Sein Vortrag fand am 9. September statt und wurde vom St. Joseph Institut und von der Zeitschrift ‘Katolík’ organisiert.

Der Vortrag trug den Titel „Die Neue Weltordnung und der Krieg gegen den Terrorismus“.

Am 25. September antwortete der Historiker in einer längeren Stellungnahme auf die schweren Angriffe des Kardinals.

Er hätte sich – so Rao – gewünscht, daß Kardinal Vlk die Diskussion nicht öffentlich geführt, sondern sich zuerst darum bemüht hätte, die Sache im Sinne des Evangeliums im persönlichen Gespräch zu klären.

Der Vortrag sei – wie der Kardinal richtig verstanden habe – sehr kritisch gewesen, schreibt Professor Rao in seinem Offenen Brief:

„Er kritisierte vor allem die US-Gesellschaft“.

Professor Rao denunzierte das „angeblich freie, demokratische und friedfertige“ US-Regime, das „aufgrund historischer Fehlentwicklungen aus der amerikanischen Gesellschaft hervorgegangen ist und das die Bush-Regierung jetzt mit Gewalt über den ganzen Globus zu verbreiten sucht.“

Der Vortrag habe vor allem den fehlenden Respekt des US-Regimes für andere unabhängige Nationen und Kulturen dargestellt.

„Ganz unverständlich ist für mich, wie Sie, Eminenz, oder jeder, der die Aufnahme des Vortrages gehört hat, aus meinen Worten konstruieren kann, daß ich nach Prag gekommen sei, um Antiamerikanismus zu schüren, der den »Nationalismus«, »Neo-Nationalsozialismus«, »Antisemitismus«, »Lefebvrianismus« oder »Islamismus« fördert.“

„Absolutes Erstaunen“ sei das einzige Wort, das er als Antwort auf die Vorwürfe des Kardinals gebrauchen könne.

„Mein ganzer Vortrag war nichts anderes als ein langer, nicht enden wollender Angriff auf den Nationalismus“ – so der Professor.

Der moderne Nationalismus – von Giuseppe Mazzini bis George Bush – verwandle die ehrbare Liebe zum eigenen Land in eine unakzeptable Ideologie pseudoreligiösen Charakters.

In Prag habe er dargestellt, daß der US-Nationalismus gegenwärtig das klarste und gefährlichste Beispiel einer solchen ideologischen Pseudoreligion sei.

Er stelle eine weltweite Bedrohung für die legitimen patriotischen Aspirationen anderer Länder und für die Interessen der wahren Religion dar.

Der US-Nationalismus kommt – nach Professor Rao – in der politischen Philosophie zum Ausdruck, die früher „Amerikanismus“ und heute üblicherweise „Pluralismus“ genannt wird.

„Diese illegitime nationalistische Philosophie behauptet, daß Amerika und das amerikanische System einen neuen, einzigartigen und unfehlbaren Mechanismus geschaffen haben, um den Gruppen und Individuen aller Gesellschaften Freiheit und Glückseligkeit zu garantieren und ihre friedliche, demokratische Zusammenarbeit zu sichern.“

Von allen Amerikanern werde eine Vergötterung und bedingungslose Annahme dieser Ideologie und Pseudoreligion als Beweis ihrer nationalen Loyalität erwartet.

Diese Ideologie werde durch politische Zeremonien gelehrt und verherrlicht, die bei öffentlicher Anlässe durchgeführt würden:

„Man braucht nur die Reden zu lesen, die in solchen Augenblicken von George Bush und anderen gehalten werden, um den sakralen Charakter dieser seltsamen Liturgien zu verstehen, die dem Geist eines wahren amerikanischen Patriotismus so entgegengesetzt sind“.

Amerikanismus und Pluralismus würden die USA und ihre Lebensweise als eine weltgeschichtliche Kraft sehen, die eine Mission besitze, „die universaler und erlösender ist als die Menschwerdung“.

Diese globale Mission betrachte man als von Gott gesegnet: Gott habe die Puritaner zuerst in die Neue Welt geführt, um dort „die Stadt auf dem Berg“ zu errichten.

Wer im Namen seiner eigenen Unabhängigkeit und kulturellen Integrität der weltweiten Akzeptanz dieses Götzen widerstehe, müssen als Feinde Gottes und der Natur betrachtet werden.

Im gegenwärtigen Umfeld seien solche Menschen nichts anderes als „Terroristen“.

Denn nur ein „Terrorist“ würde diesem historisch einmaligen Geschenk Gottes und der Vernunft widerstehen.

Er habe in Prag die arrogante Ideologie des Amerikanismus und des Pluralismus kritisiert – so Professor Rao.

„Dennoch sehen Sie, Eminenz, in meinem Angriff auf diese Pseudoreligion, die Förderung eines unerträglichen »Nationalismus«.“

„Wie merkwürdig, daß jemand in Ihren Augen den Nationalismus dadurch unterstützt, daß er sich einer bedingungslosen Auslieferung an dessen augenblicklich bedrohlichste Form widersetzt.“

Man benötige – so Professor Rao – das Talent eines Samuel Beckett, um die logischen Verdrehungen darzustellen, die notwendig seien, „um die Akzeptierung einer so demütigenden katholischen Unterwerfung unter eine täuschende Ideologie zu rechtfertigen, die sich sogar über den menschgewordenen Gott stellt.“
      
40 Lesermeinungen
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#41   Karl Murx   19:01:34 | Freitag, 24. November 2006
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#40   No Comment   12:49:21 | Freitag, 24. November 2006
@Murx
:-D :-D :-D
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#39   Benedikt   12:44:36 | Freitag, 24. November 2006
@ Murx
Im Gegensatz zu euch bin ich halt lernfähig.
:-D
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#38   santa rita   10:33:45 | Freitag, 24. November 2006
@ Karl Murx
Apropos, weswegen war den Gebäude 7 eingestürtzt?
In Gebäude 7 war die Einsatzzentrale untergebracht, von wo aus die Flugzeuge ferngesteuert und die Sprengungen vorgenommen wurden.
Die Sprengung des Gebäudes Nr. 7 war ein Akt der Spurenbeseitigung. Siehe Andreas von Bülow, „Die CIA und der 11. September“.
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#37   Karl Murx   09:11:08 | Freitag, 24. November 2006
Was ist daran zum Lachen?
Angesichts der Tatsache, daß Hitler selbst zu diesem Gerücht beigetragen hatte, weil er die inzestuösen Hintergründe seines Stammbaumes verheimlichen wollte, erschien die Aussage des Generalgouverneurs von Polen glaubwürdig und erhielt selbst in seriöse Werke Eingang.
Seit meiner Kindheit habe ich das als Selbstverständlichkeit vernommen, so wie andere Lügen aus dieser Zeit. Im Gegensatz zu euch bin ich halt lernfähig.
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#36   Breze   23:55:22 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Benedikt
Ich sehe das gestreute Gerücht über Hitlers Halbjudentum als eine weitere Argumentation der angeblichen „Harmlosigkeit“ der Judenverfolgung bzw -ausmerzung.
Wenn unser lieber Adolf ein Halbjude war, kann es mit dem Holocaust ja nicht so schlimm gewesen sein…
Es wäre lächerlich, wenn es nicht so widerlich wäre…
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#35   Benedikt   23:51:28 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Breze
Das Gerücht ist doch ein alter Hut. Es wird in jeder Hitler Biographie behandelt. Beweisbar ist es allerdings kaum, da Hitlers Familiengeschichte relativ unbekannt ist (wofür Hitler nicht zuletzt selber gesorgt hat). Hitler hatte panische Angst davor, dass man in seiner Vorgeschichte herumschnüffeln würde. Ob das aber seine Familie betraf oder seine Zeit im Wiener Männerheim kann man nicht wissen. Einen Bekannten aus jener Zeit in Wien hat er allerdings in der Nacht der langen Messer hinrichten lassen.
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#34   Breze   23:22:18 | Donnerstag, 23. November 2006
Hitler war Halbjude?
Hitler, der über seine Mutter selbst jüdischer Herkunft war, -sie wurde noch als Jüdin geboren, wobei die Großeltern kurze Zeit später Katholiken wurden- trieb sich lange Zeit in Wien im zionistischen Milieu herum. Mit dem Judentum verband Hitler durch seine jüdische Abkunft eine Haßliebe. Wer war eigentlich sein Vater? Es ist wirklich ernsthaft diskutierbar, daß sein Vater jener Mann gewesen war, in dessen Haushalt Hitlers Mutter als Hausmädchen gearbeitet hatte. Es war ein jüdischer Haushalt. Angesichts der Tatsache, daß ein Hausmädchen damals nicht viel Freizeit hatte, war die Gelegenheit Männer kennenzulernen, recht begrenzt. Noch dazu muß die Entehrung jüdisch geborener, katholischer Mädchen für einen jüdischen Hausherrn eine wirkliche Herausforderung gewesen sein, zumal solche Hausmädchen immer Freiwild waren.
Selten so gelacht!!!!!!!!
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#33   Spätmerker   20:54:00 | Donnerstag, 23. November 2006
Ja, aber erst in den letzten zwei Jahren
Viel zu spät!
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#32   Tacitus   18:51:59 | Donnerstag, 23. November 2006
@Spätmerker
Soso, die amerikanische Öffentlichkeit interessiert sich also nicht dafür.
Komisch, daß ich dann mit Enthüllungsschwachsinnsbüchern über 9/11 und bushfeindlichen Tiraden auf dem amerikanischen Buchmarkt Geld scheffeln kann. Die Anzahl diesbezüglicher Titel ist in den letzten zwei Jahren explodiert.
Wie paßt das zusammen?
Nochmal, die „Augenzeugenstory“ „How I bombed away WTC“ wäre Millionen wert. Bei tausenden und abertausenden Mitwissern wollte die keiner einstreichen?
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#31   Spätmerker   18:49:31 | Donnerstag, 23. November 2006
Völlig normal,…
…wenn sich die spießige, amerikanische Gesellschaft mehr für Lewinsky interessierte, als für die Frage des Einsturzes des WTC im derselben Beschleunigung, wie im freien Fall.
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#30   Tacitus   18:47:49 | Donnerstag, 23. November 2006
@karl murx
Hihi, jetzt ist es also die „Wurstigkeit“ der Öffentlichkeit.
Und das ist auch der Grund, warum es bei den Tausenden und Abertausenden an Mitwissern noch nicht einen gegeben hat, einen einzigen, der mit der großen Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen ist?
Obwohl man damit ohne Ende in geradezu obszöner Weise Geld machen könnte?
Wie gesagt, Persönlichkeitsstörung.
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#29   Karl Murx   18:39:19 | Donnerstag, 23. November 2006
Das ist keine Frage von Geheimhaltung,…
…sondern der Wurstigkeit der Öffentlichkeit, auf die man immer zählen kann.
Apropos, weswegen war den Gebäude 7 eingestürtzt?
@Sirilo: Ich nehme das zurück!
Hier ist eine Internetseite, die sich eingehender mit dem Mißverständnis befaßt. Urheber scheint der Generalgouverneur Hitlers in Polen gewesen zu sein:
www.h-ref.de/…tlers-abstammung.php
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#28   Tacitus   18:21:26 | Donnerstag, 23. November 2006
@Verschwörungstheoretiker
Natürlich.
Die amerikanische Regierung ist so allmächtig, daß es ihr gelingt, eine so unglaubliche Aktion wie eine „Sprengung“ des WTC im Geheimen zu planen und durchzuführen.
Und lediglich einer kleinen Handvoll auserlesener Genies, die gleichzeitig furchtlose Ritter des Widerstands sind, kennen die Wahrheit.
Und sie verbreiten sie über dasjenige Medium, das niemand kontrollieren kann, das jegliche Manipulation ausschließt, das jenseits des Machtbereichs der US-Administration liegt – YouTube.
Komisch – die Dinge, die zwischen Clinton und Lewinsky in der Abgeschiedenheit des Oval Office passiert sind, sind ans Licht die Öffentlichkeit gezerrt worden.
Das hier aber nicht?
Obwohl es Tausende und Abertausende Mitwisser geben muß?
Und keiner redet?
„Not for ready money“?
Wer wirklich an diesen Mist glaubt, hat eindeutig eine Persönlichkeitsstörung!
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#27   santa rita   16:53:01 | Donnerstag, 23. November 2006
God bless America
Hier ist ein super Interview von Alex Jones mit Prof. Steven Jones über den Einsatz von Thermate zur Sprengung des WTC
Und hier der ultimative Videobeweis für die Sprengung des WTC und des WTC Gebäudes Nr. 7 sowie des Raketenbeschusses des Südturms durch Hubschrauber:
www.youtube.com/watch?v=sCDUyV6aXeM&…=
www.youtube.com/watch?v=CAAj544e1cc&…=
www.youtube.com/watch?v=bQucQvXVhvc&…=
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#26   Sirilo   16:39:17 | Donnerstag, 23. November 2006
Jetzt geht Murxens Phantasie endgültig mit ihm durch!
Hitler wurde als viertes der sechs Kinder des Ehepaares Alois Hitler und Klara geb. Pölzl geboren. Seine Mutter war keine Jüdin und auch nicht Dienstmädchen in einem jüdischen Haushalt.
Für die gelegentlich aufgekommenen Gerüchte, Hitler sei irgendwie jüdischer Abstammung, gibt es keinerlei Belege oder Beweise.
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#25   Karl Murx   15:54:43 | Donnerstag, 23. November 2006
der Nationalsozialismus ist eine Kopie des Zionismus
Und er ist ein gewolltes Plagiat.
Hitler, der über seine Mutter selbst jüdischer Herkunft war, -sie wurde noch als Jüdin geboren, wobei die Großeltern kurze Zeit später Katholiken wurden- trieb sich lange Zeit in Wien im zionistischen Milieu herum. Mit dem Judentum verband Hitler durch seine jüdische Abkunft eine Haßliebe. Wer war eigentlich sein Vater? Es ist wirklich ernsthaft diskutierbar, daß sein Vater jener Mann gewesen war, in dessen Haushalt Hitlers Mutter als Hausmädchen gearbeitet hatte. Es war ein jüdischer Haushalt. Angesichts der Tatsache, daß ein Hausmädchen damals nicht viel Freizeit hatte, war die Gelegenheit Männer kennenzulernen, recht begrenzt. Noch dazu muß die Entehrung jüdisch geborener, katholischer Mädchen für einen jüdischen Hausherrn eine wirkliche Herausforderung gewesen sein, zumal solche Hausmädchen immer Freiwild waren.
Den Zionismus kannte er aus seiner wiener Zeit genau und durch die Verbindungen zu Prescott Bush(Skulls & Bones), kann man sich fragen, ob Hitler wirklich der Erfinder dieser Ideologie gewesen war. Man hat den Eindruck, daß Hitler es den seinen, denen als Bastard galt, heimzahlen wollte.
Es mutet seltsam an, wenn in der magischen Symbolik von Skulls & Bones das Hakenkreuz und der Davidstern vereint sind.
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#24   MilesChristi   15:33:54 | Donnerstag, 23. November 2006
Natterbach
DAs ist mir bewußt, ich lese solche Postillen gar nicht mehr… Ich weiß für mich, und das zählt letztendlich, daß ich kein Antisemit bin, auch wenn ich die Politik Israels den Palästinensern, Libanesen, anderen Arabern gegenüber – schon als Christ – kritisieren muß.
Aber es werden immer mehr, die das tun, auch Leute, die wir ich jede Form nationalsozialistischer, antisemitischer Ideologie zutiefst verabscheuen.
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#23   Dr. Natterbach   15:18:14 | Donnerstag, 23. November 2006
Sehr geehrter Herr MilesChristi
leider haben Sie nicht die Deutungshoheit darüber, wer ein Antisemit ist, denn diese obliegt alleine den Zionisten.
Nun ist aber deren Sichtweise zufolge jeder ein Antisemit, der sich ihnen widersetzt. Sie können sich ja gerne einma darüber mit dem SPIEGEL-Schreiberling Henryk Broder unterhalten.
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#22   MilesChristi   13:46:59 | Donnerstag, 23. November 2006
Unschuld
Wer ist hier „antiamerikanisch“ ?? Ich muß die US-Politik aufgrund meines Christenseins verurteilen, aber ich bin überhaupt nicht „antiamerikanisch“, ganz im Gegenteil ! Ich muß die israelische Politik verurteilen, bin aber kein Anti-Semit (wohl aber Anti-Zionist) ! !
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#21   Spätmerker   12:26:22 | Donnerstag, 23. November 2006
Ehemaliger KGB-Chef Primakov jetzt im Sold der Amerikaner
Hallo Murx,
hier ist noch ein anderes Highlight von Alex Jones:
er beschreibt das Projekt P2OG des Pentagon, worin festgelegt worden war, islamische Terroristen zum Angriff auf die USA zu ermutigen, welche wiederum als Antwort ein massives, militärisches Eingreifen der USA in aller Welt erheischen. Das erinnert an Operation Northwoods, welche schon Anfang der 60er Kubaner zu Terrorakten auf die USA verleiten wollte, mit entsprechenden Ziel. Nach dem Debakel in der Schweinebucht war Kennedy gegen dieses Projekt.
Jones ist in den Besitz der Akte selbst gekommen und es geht daraus hervor, daß der ehemalige KGB-Chef Primakov nun als Trainer für die Umwandlung der USA in einen GULAG-Staat im Sold des Pentagon ist.
www.youtube.com/watch?v=98bf0zmFFT4
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#20   Karl Murx   11:43:59 | Donnerstag, 23. November 2006
@Hüller: Skulls & Bones hält jeden Vergleich mit den Taliban aus
Hier kann man einen Teil der Initiationsriten sehen, (denen sich auch Bush unterworfen hatte), die kürzlich vom Dach eines hohen Gebäudes aus gefilmt worden waren:
www.youtube.com/watch?v=ykWisqhQ89w
Übrigens hatte bereits Prescott Bush Hitler großzügig finanziert. Hier ist ein weiterer Film von Alex Jones über Skulls & Bones, woraus man erkennen kann, daß in der magischen Symbolik dieser Satanssekte das Hakenkreuz mit dem Davidstern in trauter Eintracht erscheint.
www.youtube.com/watch?v=fhp3_Geu9PU
Hitler hatte mit seinem Plagiat auf den Zionismus lediglich dessen Wesen zu früh geoffenbart, mit anderen Worten, er scheint seinen Meistern untreu geworden zu sein. Nationalsozialismus ist wie der Zionismus in Politik umgesetzte Kabbala.
Der Spruch, die Welt brauche mehr Amerikanismus und habe die Mullahs nicht nötig, ist angesichts dessen, was in Bohemian Grove passiert, wo Bush, Reagan, Carter und Helmut Schmidt an der Simulation von Menschenopfern teilnehmen, blanker Hohn:
www.youtube.com/results?search_query=B…
Schmidt hat in seinen Memmoiren zugegeben, daß es auch in Deutschland solche Groves gibt, er aber am liebsten dazu ins nördliche Kalifornien fahre.
infokrieg.tv/
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#19   Alois Hudal   11:35:21 | Donnerstag, 23. November 2006
@MilesChristi
Wenn ich Vergleiche gegenüber dem Gebahren des US-Imperialismus gestern und heute ziehe, dann heißt das noch lange nicht, daß ich deswegen den historischen Nationalsozialismus verherrliche.
Der Herr gab uns die Gabe des Verstandes und damit der Differenzierung. Er gab wenigen auch die Gabe des Maßhaltens. Das war schon zu allen Zeiten sehr wichtig.
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#18   Unschuld   11:30:28 | Donnerstag, 23. November 2006
Amerika
Liebe Mitchristen,
Antiamerikanismus geziemt sich genauso wenig für Christen wie unreflektierte Gefolgschaft. Das solltet Ihr Euch hinter die Ohren schreiben.
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#17   MilesChristi   10:49:08 | Donnerstag, 23. November 2006
Hudal
Nur weil ich gegen die zionistische Politik und die Politik der USA bin, heißt es längst nicht, daß ich irgendeine Sympathie für Alt- und Neunazis und GEschichtsrevisionisten habe – ganz im GEgenteil. Ich verabscheue sowohl Nationalismen als auch jede Form von Faschismus/Nationalsozialismus/Antisemitismus.
Ein Vergleich zwischen der Befreiung Europas von der Nazi-Herrschaft und dem Angriffskrieg gegen den Irak zB ist einfach nicht vorhanden.
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#16   Alois Hudal   10:37:19 | Donnerstag, 23. November 2006
@MilesChristi
Was diese Art von „Befreiung“ heißt, sehen wir ja jetzt im Irak.
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#15   MilesChristi   10:32:59 | Donnerstag, 23. November 2006
Hudal
Nein, nicht vergessen. Ich betrachte den Beitrag der USA zur Besiegung der Nazi-Macht und zur Befreiung Deutschlands und Österreichs (und Europas) selbstverständlich als positiv, was denn sonst.
Mir ging’s darum aufzuzeichne, einige der Länder wo die USA demokratisch gewählte Regierungen stürtzten/stürzen ließen bzw. durch gezielte Aktionen versuchen, diese Länder zu destabilisieren.
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#14   Alois Hudal   10:26:50 | Donnerstag, 23. November 2006
MilesChristi
Sie haben bei Ihrer Aufzählung der Länder Deutschland und Österreich vergessen.
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#13   MilesChristi   10:06:41 | Donnerstag, 23. November 2006
Tacitus/Sirilo
Tacitus:
– ich sage ja nicht, daß an den Händen der Europäer kein Blut klebt. Gerade im FAll Saddam – er wurde schließlich von den meisten (fast allen) hofiert, als es darum ging, den Iran anzugreifen: Deutschland, Frankreich, Großbritannien – und die USA.
– der Anti-Terror-Krieg ist ein Punkt für sich, zu lange für hier; natürlich ist er real – ich glaube aber keineswegs, daß es sich um Bekämpfung von „Terror“ gibt, genauso wenig wie ich an das offizielle Märchen bzw. Dogma vom „11. September“ glaube – es gibt da viel zu viele Ungereimtheiten, und es paßt alles viel zu gut zur strategischen Neuausrichtung der US-Politik seitdem die neocons die Macht an sich gerissen haben.
Sirilo:
– warum so viele in die USA einwandern wollen ? Unter anderem weil diese Auswanderer in ihren Ländern wenig Chancen auf ein menschenwürdiges Leben haben, weil die USA und die von ihnen abhängigen Geld- und Machteliten sich lieber auf die eigene Bereicherung und Machterhaltung achten, als auf die Interessen der Bevölkerung ihrer Länder.
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#12   Sirilo   23:47:29 | Mittwoch, 22. November 2006
@Miles Christi
Warum nur träumt ein Großteil der Bevölkerung in den von Ihnen aufgeführten Staaten davon, in die USA einzuwandern?
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#11   Tacitus   23:34:01 | Mittwoch, 22. November 2006
@MilesChristi
a) diese Freiheit allzuoft als „Freiheit für die Amerikaner“ (und Wohlstand für sie, zumindest für die Weißen), Diktatur für die anderen (Lateinamerika und weite Teile der Welt)
Oh bitte. Als ob das hier im ach so politisch korrekten Europa anders wäre.
Irgend jemand hat Saddam erwähnt, der ist ja ein gutes Beispiel – dümmlich-hohles moralinsaures Gequatsche für die Deutschen, damit wir uns gut fühlen, Geld für die Franzosen, damit die Rüstungsindustrie weiter läuft, Geld für die korrupte UN, damit Kofi sich die Taschen vollmachen kann, und für die republikanischen Garden statt einer Kaffeemaschine den Hauptgewinn, die Möglichkeit, mit Kampfhubschraubern Jagd auf Zivilisten zu machen.
Danke.
An europäischen Händen klebt mindestens genausoviel Blut wie an amerikanischen.
b) die jetzige US-Regierung gerade dabei ist, sehr viele von diesen Freiheiten im Namen eines vermeintlichen Anti-Terror-Kriegs zu demontieren – Foltererlaubnis, die patriot-Acts, Guantanamo etc.
Das sehe ich allerdings genauso – mit einer Einschränkung: der Anti-Terror-Krieg ist real, nicht nur vermeintlich.
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#10   MilesChristi   23:00:06 | Mittwoch, 22. November 2006
Tacitus
a) ich bin kein Amerika-Hasser, meine Musiksammlung besteht aus 70% amerikanischer Musik, ich lese sehr gerne amerikanische Literatur etc., und mag das amerikanische Volk sehr.
Deine Aussage:
„Ich habe weiß Gott am eigenen Leib übelste Erfahrungen mit den Wirrungen amerikanischer Außenpolitik gemacht; aber gerade diese Erfahrung hat mir gezeigt, daß, wenn es neben dem eigenen Glauben etwas gibt, für das es sich einzustehen lohnt, dann ist es der Grundgedanke der amerikanischen Demokratie, die Freiheit!“
Absolut einverstanden. Ich denke nur, mit vielen, zahlreichen anderen Amerikanern, daß:
a) diese Freiheit allzuoft als „Freiheit für die Amerikaner“ (und Wohlstand für sie, zumindest für die Weißen), Diktatur für die anderen (Lateinamerika und weite Teile der Welt)
b) die jetzige US-Regierung gerade dabei ist, sehr viele von diesen Freiheiten im Namen eines vermeintlichen Anti-Terror-Kriegs zu demontieren – Foltererlaubnis, die patriot-Acts, Guantanamo etc.
Ich bin froh, daß es Amerikaner gibt, nicht nur Linken, die die GEfahr erkannt haben.
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#9   Tacitus   22:54:31 | Mittwoch, 22. November 2006
@alle pathologischen Amerikahasser
Eigentlich müßten Sie alle doch dankbar dafür sein, daß es die Vereinigten Staaten gibt – ansonsten müßten Sie sich ja einen neuen Lebensinhalt suchen.
Ist doch ganz praktisch, daß man jemanden hat, auf den man irgendwie alles schieben kann, der für alles verantwortlich ist, der ein Erklärungsmuster für alles bietet – ein Maulwurf frißt meine Zwiebeln, den hat bestimmt die CIA geschickt. Und daß mein Auto neulich abgeschleppt worden ist, hat Rummy persönlich angeordnet. Geschweige denn von der Milch, die mir gerade überkocht.
Ich habe weiß Gott am eigenen Leib übelste Erfahrungen mit den Wirrungen amerikanischer Außenpolitik gemacht; aber gerade diese Erfahrung hat mir gezeigt, daß, wenn es neben dem eigenen Glauben etwas gibt, für das es sich einzustehen lohnt, dann ist es der Grundgedanke der amerikanischen Demokratie, die Freiheit!
Übrigens, wir reden über einen amerikanischen Professor an einer amerikanischen Universität – und, oh Wunder, er lebt noch. Hat immer noch seinen Job. Ist noch nicht in einem Folterkeller verschwunden. Seine Familie ist noch nicht in einem Lager gelandet. Was würde im Iran mit einem entsprechenden Wissenschaftler passieren?
Ganz so schlecht kann Amerika nicht sein.
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#8   Spätmerker   22:38:45 | Mittwoch, 22. November 2006
Don’t be a pain in the ass, man!
Hüller, das würde Jones dir wohl auch stecken.
Hier ist ein super Interview von Alex Jones mit Prof. Steven Jones über den Einsatz von Thermate zur Sprengung des WTC:
www.youtube.com/watch?v=nj6_VrXcrvY
Hallo Murx,
treffend der Hinweis auf Jones. The real stuff!
:)3
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#7   Karl Murx   22:30:43 | Mittwoch, 22. November 2006
Ich empfehle Alex Jones
„Prison Planet“
Hier kämpft einer von Hüllers Feinden in den USA um seine Freiheit:
www.youtube.com/results?search_query=A…
Kein Thema bleibt unberührt:
Skulls & Bones, 9 – 11 – 2001 , Patriot Act, Operation Northwoods, USS Liberty, Bohemian Grove
Jones dürfte kein Amerikaner nach dem Geschmack Hüllers sein
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#6   MilesChristi   22:27:26 | Mittwoch, 22. November 2006
Interessen anderer Länder und die USA
Frage mal in folgenden Ländern, was die Bevölkerung dort, solange sie nicht zu den Geld- und Macheliten gehört, über die Politik der US-REgierungen denkt:
a) ganz Südamerika
b) Kuba
c) El Salvador
d) Nicaragua
e) fast die gesamte Karibik, darunter Haiti und die Dominikanische Republik
f) Mexiko, die der Hälfte seines Territoriums im 19. Jh. beraubt wurde
g) Guatemala
h) Iran 1953
i) Vietnam
j) Laos
k) Kambodscha
l) Afghanistan
m) Irak
n) Panama
o) Grenada
p) jene Schurkenstaaten, deren korrupte REgierungen nur dank US-Unterstützung überleben: Saudi-Arabien, Pakistan, Oman, U.A.E., Kuwait, Qatar, Bahrein (alle Musterdemokratien…)
q) natürlich hättest du zB Saddam Hussein auch fragen können, der ja jahrzehntelang Geld und Unterstützung von den USA bekommen hat, bis er fallen gelassen wurde…
Reicht dir die Liste ?
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#5   Christian Hüller   22:10:17 | Mittwoch, 22. November 2006
Bombing the USA…
Aha, jetzt sind mal wieder die USA dran’, um die antiamerikanischen Affekte von kreuz.net-Lesern zu bedienen.
Nur einige wirklich kurze Anfragen und Bemerkungen…
>>Er [der amerik. Nationalismus???] stelle eine weltweite Bedrohung für die legitimen patriotischen Aspirationen anderer Länder und für die Interessen der wahren Religion dar.<<
Wer und was ist damit gemeint?
Die legitimen Interessen von islamischen Fundamentalistenstaaten?
>>Amerikanismus und Pluralismus würden die USA und ihre Lebensweise als eine weltgeschichtliche Kraft sehen, die eine Mission besitze, „die universaler und erlösender ist als die Menschwerdung“.<<
Unsinn, wahres Christentum braucht Freiheit und keine autoritären Ayatollah- und Feudalstaaten.
Nieder mit den Knechtern!
Es lebe der „Amerikanismus“.
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#4   Rodolfo Panetta   21:46:30 | Mittwoch, 22. November 2006
Kompliment, Professor Rao!
Eine ausgezeichnete Analyse des amerikanischen Professors. Es ist bezeicnend, daß Kardinal Vlk von alledem nichts wissen will. Jetzt wissen wir noch präziser, wessen Interessen diese „liberalen“ Kirchenmänner verteidigen. An der Stelle von Kardinal Vlk hätte auch Kardinal Lehmann stehen können.
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#3   HeinrichvonOfterdingen   20:17:04 | Mittwoch, 22. November 2006
Talentschau
Man benötige – so Professor Rao – das Talent eines Samuel Beckett, um die logischen Verdrehungen darzustellen, die notwendig seien, „um die Akzeptierung einer so demütigenden katholischen Unterwerfung unter eine täuschende Ideologie zu rechtfertigen, die sich sogar über den menschgewordenen Gott stellt.
Was Prof. Rao nicht sagte, dass das Talent durchaus vorhanden war und dass die Unterwerfung auch einen Namen hat: Das 2. Vatikanische Konzil. Die Talente waren die der Herren Rahner, Ratzinger und wie sie alle heissen.
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#1   Sirilo   18:35:32 | Mittwoch, 22. November 2006
Und was…
…sagt Prof. Rao zu den kürzlich stattgefundenen Wahlen in den USA, bei denen das Bush-System eine Abfuhr bekommen hat?
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